bookmark_borderDie "Blütezeit" des Netzes .... (Teil II)

.... sei vor­bei - so läßt uns der Zukunfts­for­scher Mat­thi­as Horx apo­dik­tisch wis­sen. Wer wenn nicht ein Zukunfts­for­scher soll­te uns eine sol­che Bot­schaft übermitteln?

Das war gestern die Ein­lei­tung zu Teil I der Betrach­tun­gen zu die­sem The­ma. Am Ende stell­te sich fol­gen­de Frage:

Sind die Blü­te­zei­ten des Net­zes vor­bei - und wenn "Ja" sind es jene Grün­de, die der Zukunfts­for­scher Horx dafür ver­ant­wort­lich zu machen sucht? Skep­sis scheint ange­bracht, seit Jah­ren schon (und sehr deut­lich for­mu­liert) gibt es Autoren die an den Horx'schen (Vor-) Aus­sa­gen zweifeln.

Zur Fra­ge "Blü­te­zeit des Net­zes" - bereits in sich ein Wider­sinn, denn was ist eigent­lich "das Netz"? Die Sum­me aller online-Akti­vi­tä­ten? Die Sum­me aller (soge­nann­ten) social media Akti­vi­tä­ten? Jede Art von Daten­be­we­gung zwi­schen zwei Punkten?

"Trend­for­scher Mat­thi­as Horx, Key­note-Spea­k­er auf dem "Euro­pean News­pa­per Con­gress", geht mit der Hass­kul­tur bei Face­book & Co. hart ins Gericht. "Die Gebil­de­ten und Jün­ge­ren zie­hen sich inzwi­schen teil­weise wie­der aus dem Netz zurück, weil sie es nicht mehr aus­hal­ten, stän­dig ange­hasst und ange­pö­belt zu wer­den", so Horx."

In die­sem Zitat aus dem Bezugs­ar­ti­kel tau­chen zwei wich­ti­ge Fak­ten auf. Zunächst ist dort von " .. Hass­kul­tur bei Face­book & Co. .." die Rede. Dann heißt es " .. Die Gebil­de­ten und Jün­ge­ren zie­hen sich inzwi­schen teil­weise wie­der aus dem Netz zurück .. ".

Es darf bezwei­felt wer­den, dass die­se Aus­sa­ge über­haupt einen Wahr­heits­ge­halt hat. Auf "face­book" tum­meln sich weder nur "die Jün­ge­ren", noch "die Gebil­de­ten", noch zie­hen sie sich aus face­book zurück.

Sie waren über­haupt nicht erst dort
- und kön­nen sich schon des­we­gen nicht "zurück­zie­hen".

 
Laut ver­schie­de­ner Unter­su­chun­gen ist die Alters­struk­tur bei face­book in allen Alters­grup­pen ähn­lich. Sie spie­gelt die Gesamt­al­ters­struk­tur der an Com­pu­ter- & Mobil­te­le­fon­nut­zung teil­ha­ben­den Bevöl­ke­rung wider. Es ist eine Bin­sen­weis­heit die Herr Horx übersieht:
Mehr Per­so­nen als in einer Alters­grup­pe tat­säch­lich vor­han­den sind kön­nen das ent­spre­chen­de Medi­um nicht nutzen.

Die sehr Jun­gen wei­chen zuneh­men­d² auf Dien­ste wie Whats­App und Insta­gram aus, was den Rück­gang bei face­book zum Teil erklärt. Bei älte­ren Nut­zern - ins­be­son­de­re jenen die bereits zuvor Erfah­run­gen z.B. mit Web­logs gemacht haben und die umfang­rei­che­ren Mög­lich­kei­ten dort schät­zen - gibt es einen Trend sich in den sozia­len Netz­wer­ken zu prä­sen­tie­ren, dies aber, um auf ihre Ange­bo­te in den Web­logs auf­merk­sam zu machen [Bei­spiel: "Pfla­ster­rit­zen­flo­ra" | H. U. Gresch]. Es ist dem­entspre­chend kein Rück­zug, son­dern eine bewußt gewähl­te Stra­te­gie der Eigenwerbung.

" .. Dass sich Jugend­li­che immer weni­ger für Face­book inter­es­sie­ren, trifft hin­ge­gen nur teil­wei­se zu. Die Reich­wei­te in den jün­ge­ren Alters­grup­pen ist immer noch rie­sig und wächst – nur eben lang­sa­mer als in den ande­ren Alters­seg­men­ten⁵. Doch auch der Trend hin zum Mes­sen­ger-Dienst ist deut­lich erkenn­bar, hier liegt Whats­App mit 35 Mil­lio­nen Nut­zern in Deutsch­land ganz weit vor­ne und auch Snap­chat ist wei­ter im Kom­men .. " - es ver­wun­dert dabei kaum, dass im jün­ge­ren Seg­ment weni­ger Zuwach­s³ fest­ge­stellt wird: Ist doch die Zahl der Nut­zer dort schon (im Ver­gleich zu ande­ren Alters­grup­pen) überproportional.

Betrach­tet man die Daten¹ zur Bil­dung, zu Vor­lie­ben was Medi­en angeht und zur Selbst­aus­kunft zum Bil­dungs­grad, so steht fest: Besten­falls mitt­le­rer Bil­dungs­grad stellt die Mehr­heit der face­book-Nut­zer dar [Hier­bei wird der High School Aab­schluß einem mitt­le­ren Bil­dungs­grad, der Col­leg­ab­schluß dem Abitur gleich­ge­stellt; Voll­aka­de­mi­ker sind unter "Grad." ein­ge­glie­dert.]. Das wird noch deut­li­cher, wenn man die Top-Bran­chen⁴ ansieht, aus denen die­se Nut­zer kom­men. Mehr als die Hälf­te der Per­so­nen arbei­tet in Berufs­fel­dern die eine Leh­re oder Fach­ar­bei­ter­prü­fung als Qua­li­fi­ka­ti­on voraussetzen.

Das Niveau der face­book-Nut­zer kann sehr leicht - exem­pla­risch, stich­pro­ben­ar­tig - über­prüft wer­den wenn man einen Blick dar­auf wirf­t⁵ und sich den zuge­hö­ri­gen Bil­dungs­grad vor­stellt. Ich gehe hier von einer "begrün­de­ten Annah­me" aus, wis­sen­schaft­lich nicht exakt, aber immer­hin bes­ser als in die Luft geschaut und etwas 'erfun­den'. Wie es ver­mut­lich der Herr Zukunfts­for­scher macht.

Abschlie­ßend und zusam­men­fas­send stel­le ich fest:
Es gibt kei­nen über­pro­por­tio­na­len Schwund an Teil­neh­mern, wohl aber eine Ver­schie­bung zwi­schen den ver­schie­de­nen Ange­bo­ten. Es gibt in den jün­ge­ren Alter­grup­pen eine gewis­se Sät­ti­gung, sodaß die Zahl derer sinkt die das Ange­bot wol­len, kom­pen­siert nur teil­wei­se durch die neu hin­zu­kom­men­den Benutzer.
Es gibt auch kei­ne grö­ße­re Zahl von Gebil­de­ten⁰ die abwan­dern könn­ten, weil die zu kei­ner Zeit beson­ders akti­ve face­book-Benut­zer gewe­sen sind. Sie stel­len eine Min­der­heit derer, die sich dort tum­meln⁵. Die gebil­de­te­ren Inter­net­ak­ti­ven sind ihren Wur­zeln treu geblie­ben, mit gele­gent­li­chen Aus­flü­gen zu "twit­ter" (das heu­te Zehn-Jah­res-Jubi­lä­um feiert).

Rück­blickend betrach­tet sehe ich - selbst Web­sei­ten­be­trei­ber seit 2001 & akti­ver Blog­ger seit 2003 - die Situa­ti­on der (Frei­zeit-) online Akti­vi­tä­ten folgendermaßen:

  1. Um die Jahr­tau­send­wen­de gab es nur weni­ge Nut­zungs­ar­ten des rudi­men­tär vor­han­de­nen Inter­nets für das brei­te Publikum.
    Eigens gestal­te­te, per­sön­lich Web­sei­ten auf eige­ner Domain - mit damals noch erheb­li­chen Kosten, da das 'hosting' in Deutsch­land (im Gegen­satz zu den U.S.A.) außer­or­dent­lich teu­er war.
  2. Mit der Schaf­fung von Blog­soft­ware, die ohne ver­tief­te Kennt­nis­se der Pro­gram­mie­rung zu bedie­nen war, die zugleich in der ein­fa­chen Ver­si­on völ­lig kosten­frei ange­bo­ten wur­de, erwei­ter­te sich der Per­so­nen­kreis, der einen Aus­tausch von Gedan­ken und Infor­ma­tio­nen vor­neh­men konnte.
  3. Die dann immer noch vor­han­de­ne Hür­de der Prei­se für Hard­ware sank in den ersten Jah­ren des neu­en Jahr­hun­derts immer mehr - sie wur­de für jeder­mann erschwing­lich und schließ­lich durch die Ent­wick­lung der "smart"phones all­ge­mein verfügbar.
    Was im Rück­blick immer ver­ges­sen wird ist die man­gel­haf­te Struk­tur der Daten­an­bin­dung - ein Umstand, der bis heu­te anhält!
  4. In den Anfangs­jah­ren des Blog­gens eta­blier­ten sich zunächst klei­ne­re Ver­net­zun­gen zwi­schen den dann Blog­gen­den, was eine Ein­stiegs­bar­rie­re für spä­ter Hin­zu­kom­men­de dar­stell­te. Teil­wei­se wur­de von den neu­en Mög­lich­kei­ten so umfang­reich Gebrauch gemacht, dass die Platt­for­men geschlos­sen wur­den [z.B. "ant­ville"], weil der Anstieg nicht mehr zu bewäl­ti­gen war. Eine sehr umfas­sen­de & ins Detail gehen­de Unter­su­chung von Jan Schmidt beleuch­tet die Hin­ter­grün­de und wis­sen­schaft­li­chen Befun­de am Bei­spiel von "two­day" aus der Zeit 2004/2005. Sehr empfehlenswert.
  5. Wäh­rend der Wachs­tums­pha­se zu Beginn (bis ca. 2008) waren sowohl die Qua­li­tät als auch die Betei­li­gung durch Kom­men­ta­re ange­wach­sen. Was sich von da an ver­lang­sam­te, da die Bedien­bar­keit der zugrun­de lie­gen­den Soft­ware immer leich­ter wur­de und sich dadurch die Nut­zer­struk­tur auf sol­che Per­so­nen aus­wei­te­te, die einen deut­lich nied­ri­ge­ren Anspruch hat­ten und dadurch das Niveau der Dis­kus­si­on und die Bei­trags­qua­li­tät pau­schal senk­ten. Vie­le Blogs ver­ka­men rasant zu Teen­ager-Tage­buch Sto­ries. Ein­her­ge­hend mit einer Ver­ro­hung der Sitten.
  6. Dies hat­te wie­der­um einen wei­te­ren Ver­fall der Qua­li­tät zur Fol­ge, da sich nun die "ear­ly adop­ters" aus den Platt­for­men zurück­zo­gen und zu indi­vi­du­el­len Lösun­gen für ihre wei­te­re Blog­ak­ti­vi­tät über­gin­gen. Man­gels "Fein­den" ver­schwan­den auch die noto­ri­schen Stö­rer, die, zusam­men­ge­rot­tet als Mob, kaum Sub­stanz aber viel Unru­he bei­gesteu­ert hat­ten. Die vor­her geknüpf­ten Netz­wer­ke wur­den klei­ner, weil nicht alle Teil­neh­men­den die­sen Schritt zur los­ge­lö­sten Indi­vi­dua­li­tät mit­ma­chen woll­ten. Der - in den mei­sten Fäl­len - den tech­ni­schen Auf­wand erhöh­te ohne den inhalt­li­chen Teil zu ver­bes­sern. Der Gewinn lag im wesent­li­chen im Design und soge­nann­ten "fea­tures", was bei den Platt­for­men nur zöger­lich vorankam.
  7. Die Fol­ge war ein Schrump­fen des Platt­form­an­ge­bo­tes. Fusio­nen und Auf­käu­fe taten ihr Übri­ges die Zahl der Mög­lich­kei­ten zu ver­klei­nern. Eini­ge der frü­hen Anbie­ter (20six) sind völ­lig ver­schwun­den, ande­re düm­peln mit einer puri­sti­schen Note und weni­gen Über­zeug­ten ohne nen­nens­wer­tes Wachs­tum dahin (Seren­di­pi­ty).
  8. In die ent­stan­de­ne "Lücke" fie­len die Ange­bo­te von Stu­di-Platt­for­men, face­book und twit­ter. Letz­te­res mit face­book kaum zu ver­glei­chen, denn trotz der Beschrän­kung der Zei­chen sinn­vol­le "tweets" zu ver­fas­sen erfor­dert eine Grund­in­tel­li­genz. twit­ter ist daher nicht mas­sen­taug­lich - wenn­gleich es immer wie­der erstaunt wel­che Abwei­chun­gen hier­von vor­han­den sind. 
  9. Ein­fach ausgedrückt:
    Ein gut geführ­tes & gepfleg­tes Web­log ist die beste Aus­drucks­mög­lich­keit für Men­schen, die ein The­ma gründ­lich bear­bei­ten wol­len & können. 
    "twit­ter" bie­tet sich für die Eili­gen, bes­ser Gebil­de­ten an, die mit weni­gen Wor­ten wit­zig, sprit­zig zum Kern kom­men können. 
    "face­book" macht es selbst weni­ger aus­drucks­star­ken Men­schen mög­lich sich im Inter­net zu äußern. Ob letz­te­re­s⁶ der Mensch­heit einen Dienst erweist bezweif­le ich allerdings. 


Im näch­sten & letz­ten Teil, Teil III, set­ze ich mich mit den Fol­gen aus­ein­an­der, die der Autor Horx aus den von ihm ver­tre­te­nen The­sen zu erken­nen glaubt. Und natür­lich mit der von ihm pro­pa­gier­ten " .. Hass­kul­tur bei Face­book & Co .." 

Daten­quel­len:
⁰ Samm­lung von Abbil­dun­gen [face­book-Nut­zer] ▶ LINK
¹ https://buggisch.wordpress.com/
² http://www.social-media-aachen.de/blog/
³ http://de.statista.com/
⁴ http://www.thomashutter.com/
⁵ http://allfacebook.de/
⁶ Samm­lung von Zita­ten [aus face­book]; [via "Locke­re Schrau­be"]LINK

bookmark_borderDie "Blütezeit" des Netzes .... (Teil I)

.... sei vor­bei - so läßt uns der Zukunfts­for­scher Mat­thi­as Horx apo­dik­tisch wis­sen. Wer wenn nicht ein Zukunfts­for­scher soll­te uns eine sol­che Bot­schaft übermitteln?

Selbst­er­nann­te "Exper­ten" waren mir schon immer ver­däch­tig. Genau so ver­hält es sich mit (exo­ti­schen) Gurus jed­we­der Art. Jetzt kommt noch eine Kate­go­rie hin­zu: "Zukunfts­for­scher", selbst­re­dend selbst­er­nannt. Stu­di­en­ab­bre­cher mit bun­ter Vita. Aber schlick & gekonnt im Geschäft des Abzockens von soge­nann­ten "Mana­gern". Meist wohl sol­chen, die - nach Peter-Prin­zip - nicht mehr ein- noch aus wis­sen und sich des­we­gen an jeden Stroh­halm klammern.
Sprich:
Wer ihnen zusagt sie in die Zukunft zu beglei­ten & ihre Pro­ble­me zu lösen hat schon gewon­nen, den lukra­ti­ven Ver­trag schon in der Tasche.

Um nicht ver­kehrt ver­stan­den zu werden:
Was ich an die­sem Herrn Horx bewun­de­re ist sein Talent mit Phan­ta­sie Model­le zu ent­wickeln, sich in alter­na­ti­ve Sze­na­ri­en hin­ein zu den­ken. Ein Gedan­ken­ge­bäu­de zu for­men. Es dann unbe­darf­ten See­len anzu­die­nen. Es für teu­res Geld zu verkaufen.
Das alles, ohne je dafür Ver­ant­wor­tung tra­gen zu müs­sen, ist doch die "Zukunft" ein weit rei­chen­der und gänz­lich unbe­stimm­ter Zeit­rah­men. Län­ger jeden­falls als es dau­ert um die Vali­di­tät der Aus­sa­gen & den Erfolg von Maß­nah­men (sofern er denn wel­che vor­schlägt) fest­stel­len zu können.

Wir ken­nen das von "Füh­rungs­kräf­ten" in den Top-Posi­tio­nen. Bevor das Ergeb­nis ihres Wir­kens offen­bar wird sind sie schon zum näch­sten Top-Job gehop­pelt um dort ihr Unwe­sen zu treiben.

--- O ---

[Schau­en Sie mal was der Herr Meh­dorn so alles gemacht hat - und was er hin­ter­las­sen hat *: Ver­brann­te Erde, dys­funk­tio­na­le Betrie­be, Ver­än­de­run­gen deren Rück­nah­me Jahr­zehn­te dau­ern wird]

--- O ---

Wen­den wir uns jetzt aber der schil­lern­den Per­son mit kri­stall­kla­rer Aus­sa­ge zu und stel­len die Frage:
Sind die Blü­te­zei­ten des Net­zes vor­bei - und wenn "Ja" sind es jene Grün­de, die der Zukunfts­for­scher Horx dafür ver­ant­wort­lich zu machen sucht?

 
Die Erör­te­rung die­ser Fra­ge folgt im Teil II die­ses Bei­tra­ges am 22.03.2016

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* Mehdorn-Bilanz

  • Focke-Wulf: nicht mehr existent;
  • Hei­del­ber­ger Druck­ma­schi­nen AG: Expan­si­ons­wut & Rück­nah­me, Kon­kurs konn­te von Nach­fol­ge abge­wehrt werden;
  • Deut­sche Bahn AG: Infra­struk­tur maro­de, Fahr­gast­zah­len sin­ken; Geschei­ter­te Pri­va­ti­sie­rung, Datenaffäre.
  • Air Ber­lin: durch unfle­xi­ble Reak­ti­on Sanie­rung mißlungen;
  • Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH: OK, da waren vie­le schlim­me 'Köche' betei­ligt den Brei anbren­nen zu las­sen .... und nur einer davon war Herr Meh­dorn, Schrö­der-Freund, ein wenig glück­los und doch hoch gelobt.
  • bookmark_borderWo "Vielfalt" eher "Einfalt" ist.

    Haben Sie, lie­be Lesen­de, schon mal gezählt wie vie­le Lade­ge­rä­te [auch "Stecker­netz­ge­rät"] Sie ihr eigen nennen?

    Bei uns sind es (je eines) für:
    - 3 Mobiltelefone
    - 2 Wecker/Uhren
    - 2 exter­ne Festplatten
    - 2 Batterieladegeräte
    - 2 Fotoapparate
    - 2 Drucker
    - 1 Netzradio

    Das sind zusam­men 14 ver­schie­de­ne Lade­ge­rä­te .... und irgend­ei­nes habe ich bestimmt noch ver­ges­sen. Ach ja, die Lade­ge­rä­te für die Com­pu­ter sind noch nicht mit­ge­zählt. Je Gerät ein ähn­li­ches Gehäu­se und iden­ti­sche Aus­ga­be­wer­te, aber alle Stecker verschieden.

    Eine unge­heue­re Ver­schwen­dung von Res­sour­cen. Die EU-Büro­kra­tie regelt alles mög­li­che, nur in die­sem Fall ver­sagt der Ver­ein­fa­chungs­wil­le offen­sicht­lich kom­plett. Das könn­te - zu unser Aller Wohl - ein Betä­ti­gungs­feld zur "Har­mo­ni­sie­rung" werden.

    Unter "Draht­lo­se Lade­ge­rä­te" beschreibt ein Herr Vogel das angeb­li­che Wol­len eini­ger Her­stel­ler von Gerä­ten, die die­se Art Tra­fos brau­chen. Wie weit das fort­ge­schrit­ten ist konn­te nicht fest­ge­stellt wer­den, denn es feh­len auf der ver­link­ten Sei­te Datums­an­ga­ben [Schaut man unter "http://www.infoservice24.com/", eben­fall von Herrn Vogel betrie­ben, so wur­de zuletzt am 12.07.2012 'gepflegt'].

    Wei­te­re Recher­che ergibt, dass in bestimm­ten Nut­zungs­be­rei­chen die kabel­lo­se Ladung bereits prak­ti­ziert wird, jedoch wegen der gerin­gen Stück­zah­len noch sehr teu­er ist. Auch das ein Grund die Zah­len zu erhö­hen, denn dann könn­te der Preis unter 3,- €uro sin­ken.

    Zwar gibt es mitt­ler­wei­le Kom­bi-Gerä­te mit einer Viel­zahl an Steckern, aber wegen feh­len­der Nor­mie­rung sind bestimmt eini­ge der benö­tig­ten Anschlüs­se wie­der nicht dabei .... 

    Wie könn­te so ein Gerät - uni­ver­sell anwend­bar - aus­se­hen? Nun, es gibt unter den USB-Lade­ge­rä­ten sol­che Bei­spie­le. Man müß­te nur Aus­gän­ge mit ver­schie­de­ner Spannung/Stromstärke haben, etwa so wie bei den Port-Ver­viel­fäl­ti­gern, pro anzu­schlie­ßen­dem Gerät müß­te so nur ein Kabel mit­ge­lie­fert wer­den. Und einen Preis­vor­teil hät­ten die Ver­brau­cher zusätz­lich, denn wenn das Stecker­netz­ge­rät weg­fällt sin­ken auch die Kosten.
    Hoffentlich.
    Ein Gewinn für die Umwelt ist es allemal.

    PS
    Nur am Ran­de ver­merkt, da ich bei der Suche nach Infos zum The­ma dar­auf stieß:
    Die BEG "Bre­mer­ha­ve­ner Ent­sor­gungs­ge­sell­schaft mbH" resi­diert am pas­sen­den Ort, sehen Sie selbst:

    1

    [Screen­shot]

    bookmark_borderFehleinschätzung

    Sich selbst zu über­schät­zen ist nicht beson­ders klug, sei­ne Geg­ner zu unter­schät­zen ist ein gro­ber Feh­ler. Mit unab­seh­ba­ren Fol­gen. In ihrer Ein­schät­zung von Yanis Varou­fa­kis lagen die natio­na­len Mit­te-Rechts-Poli­ti­ker und die von ihnen ein­ge­setz­ten Brüs­se­ler Büro­kra­ten ganz, ganz falsch:

    Mit sei­ner Abdan­kung auf ihr Betrei­ben war es nicht vor­bei, Varou­fa­kis ent­wickelt sich nun zu ihrer Neme­sis¹.

    Uner­müd­lich hat er in den Mona­ten seit sei­ner Demis­si­on dar­an gear­bei­tet sein Image zu polie­ren, in Pres­se und Fern­se­hen inter­na­tio­nal im Gespräch zu blei­ben - und, so scheint es, die Fäden zu vie­len ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen und Par­tei­en des lin­ken Spek­trums zu zie­hen, dar­aus ein Netz zu spin­nen und gestern schließ­lich wur­de das Ergeb­nis präsentiert:

    DiEM25


    [Aus: Mani­festo, Lang­ver­si­on (*.pdf-Datei)]

    In einer mehr als drei­stün­di­gen Ver­an­stal­tung wur­de die Idee erwei­tert vor­ge­stellt und Red­ner aus vie­len Staa­ten ent­wickel­ten ihre Gedan­ken dazu vor dem anwe­sen­den Publi­kum in der Ber­li­ner "Volks­büh­ne".

    Beim zuhö­ren ver­flog mei­ne gestern noch trü­be Stim­mung und am Ende der Ver­an­stal­tung dach­te ich: Das könn­te gelingen.

    Die Zwi­schen­zie­le bis zu einem lebens­wer­ten Euro­pa für die Men­schen sind abge­steckt. Jetzt geht es los. Die Ent­wick­lung zu beob­ach­ten und Ver­än­de­run­gen zu erken­nen wird eine Freu­de sein.


    DiEM25
    [Quel­le Zitat]

    Da eine sol­che Bewe­gung zwar von Vie­len getra­gen wer­den muß, an der Spit­ze aber eine "Licht­ge­stalt" braucht (sie­he Zitat oben) bleibt zu hof­fen, dass Y. Varou­fa­kis den Macht­in­ha­bern der EU-Poli­tik und -Büro­kra­tie nicht zu lästig wird. So lästig mög­li­cher­wei­se, dass sie zum Äußer­sten bereit wären um sich sei­ner zu entledigen.

     ・ • ⚫ • ・ 

    ¹ Neme­sis

    bookmark_border"Gottes* Mühlen" mahlen langsam ....

    .

    .. Mar­tin Shkre­li lea­ving FBI after being pro­ce­s­sed by offi­ci­als in New York fol­lo­wing his arrest. - https://t.co/qGNZOusfgV — CNBC Now (@CNBCnow) Decem­ber 17, 2015 ..


    "Got­tes Müh­len mah­len lang­sam - aber sicher!" - so lau­tet ein bekann­tes Sprich­wort aus dem gro­ßen Fun­dus deut­scher Volks­weis­hei­ten. Mei­ne Groß­mutter pfleg­te das auch mit "Der fällt auch noch­mal auf sein böses Maul!" zu beschreiben. 

    Nun gibt es ein wei­te­res Bei­spiel für die Wahr­heit sol­cher Aussage:
    Es geht um einen gewis­sen "Mar­tin Shkre­li", in der Bio­tech-Bran­che täti­ger Jung-Unter­neh­mer, der sein Geld frü­her als Hedge Fonds Mana­ger ver­dien­te und trau­ri­ge Berühmt­heit dadurch erlang­te, dass er den Preis eines Anti-Mala­ria-Mit­tels über Nacht von US$ 1,50 auf US$ 30,- pro Pil­le (!) erhöh­te. Ohne dass dage­gen irgend­wel­che recht­li­chen Schrit­te unter­nom­men wer­den konnten.

    Ich hat­te dar­über schon gele­sen. Es aber nicht auf­ge­nom­men & ver­ar­bei­tet, weil ich es ledig­lich für einen wei­te­ren Fall von Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus à la USA hielt, der kei­ner wei­te­ren Beach­tung wür­dig sei. Das hat jetzt aller­dings eine inter­es­san­te Wen­dung genommen.

    Besag­ter Shkre­li muß sich nun wegen Betrugs verantworten. 

    Nicht wegen der Pil­len­sa­che, son­dern wegen Finanz­schie­be­rei­en lan­ge vor die­ser Zeit. Da wur­den Ein­la­gen in eine Gesell­schaft nach­träg­lich zu Kre­di­ten und aus Ver­lu­sten wur­den Ver­bind­lich­kei­ten der Gläu­bi­ger. Ein Gewirr, zu des­sen Auf­klä­rung die Staats­an­walt­schaft wohl etwas Zeit brau­chen wird.

    Unter­deß kann der bewuß­te 'Herr' dar­über nach­den­ken was in sei­nem Leben wohl bes­ser hät­te lau­fen kön­nen und ob es rich­tig ist immer Alles zu machen was mach­bar ist.


    [Quel­le]

    *
    Nur falls sich jemand wun­dert hier ein Sprich­wort mit "Gott" zu fin­den: Der Volks­mund will dadurch auf eine ulti­ma­ti­ve Gerech­tig­keit ver­wei­sen - und für vie­le Jahr­hun­der­te galt den Men­schen "Gott" dafür als Garant. 

    bookmark_borderKanalisierung des Zorns

    .
    Solan­ge sich der Volks­zorn - bei­spiels­wei­se bei "PEGIDA" - gegen Aus­län­der rich­tet, und von der Grö­ßen­ord­nung her in etwa so bleibt wie zur Zeit, kann die Regie­rung sich durch­aus zufrie­den zurück­leh­nen und dem Trei­ben zusehen.

    Wer gegen Aus­län­der auf­ge­hetzt und damit beschäf­tigt ist gegen die­se zu demon­strie­ren wird nicht fra­gen wer im Inland für die sozia­le Schief­la­ge Ver­ant­wor­tung trägt!

    Men­schen brau­chen offen­bar einen "Popanz", ein "Opfer­lamm", ein "Hass­ob­jekt" an dem sie sich abar­bei­ten kön­nen wenn sie die Welt um sich her­um als bedroh­lich und nicht mehr fass­bar emp­fin­den, wenn ihnen die Anfor­de­run­gen aus ihrer Umwelt schlicht­weg 'über den Kopf wachsen'.

    Es ist bekannt, dass über­for­der­te Men­schen ein Ven­til suchen um ihre Unsi­cher­heit los zu wer­den - eine der mög­li­chen Vari­an­ten ist Aggres­si­on gegen die ver­meint­li­che Quel­le ihres Zustandes.

    Seit jeher hat sich die soge­nann­te Obrig­keit genau sol­che Zie­le aus­ge­dacht & benannt - und hat so von sich und den eige­nen Machen­schaf­ten abge­lenkt. Gro­ße Tei­le unse­rer Infor­ma­ti­ons­quel­len, ob 'print', 'funk' oder 'medi­en' unter­lie­gen - direkt oder indi­rekt - der Kon­trol­le derer, deren Kon­trol­leu­re sie eigent­lich sein sollten.

    Schaut man sich an gegen wen sich der Volks­zorn rich­tet - sofern man bei den rech­ten Demon­stra­tio­nen davon spre­chen kann - so wird deutlich:

    Hier wer­den die Fal­schen beschimpft und geächtet.

    Der Volks­zorn soll­te sich eher gegen Jene rich­ten, die für die miß­li­che Lage ver­ant­wort­lich sind, gegen die Kon­zer­ne, die mit dem Geschäft in die Kri­sen­ge­bie­te ohne jeg­li­che Skru­pel Geld ver­die­nen und davon nie genug ....

    Also, lie­be Pegi­da & son­sti­ge Demonstranten:
    Rich­tet euch, rich­tet eure Wut, lie­ber gegen die Ver­ur­sa­cher der 'Völ­ker­wan­de­rung' aus den süd­li­chen Gefil­den anstatt die Opfer für ihre Situa­ti­on zu schelten.

    bookmark_borderDemocratising Europe

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      .. This is not going to be a coali­ti­on of par­ties. It should be a coali­ti­on of citi­zens. They can belong to any par­ty they want. This will not admit par­ties into it. It is not a par­ty and it is not an alli­ance of par­ties. The idea is to crea­te a grass­roots move­ment across Euro­pe of Euro­pean citi­zens inte­re­sted in demo­cra­ti­sing Euro­pe. They can belong to any par­ty. Of cour­se they will be invol­ved in other cam­paigns in their local com­mu­ni­ties, in their mem­ber sta­tes, in their nati­ons. May­be you will have peo­p­le from dif­fe­rent par­ties from the same coun­try. I can easi­ly ima­gi­ne that, and actual­ly I would like that. Becau­se if the idea is not to repli­ca­te natio­nal poli­tics, why can’t you have that? But per­so­nal­ly, I count a lot on the Cor­by­ni­tes. The idea is to crea­te a grass­roots move­ment … inte­re­sted in demo­cra­ti­sing Europe .. 

    [Quel­le: “One very simp­le, but radi­cal, idea: to demo­cra­tise Europe.”]

    Über­set­zung:
    Dies wird kei­ne Koali­ti­on aus Par­tei­en wer­den. Es soll­te eine Koali­ti­on von Bür­gern sein. Sie dürf­ten jed­we­der Par­tei ange­hö­ren. Par­tei­en selbst wer­den dar­in nichts zu suchen haben. Es soll kei­ne Par­tei sein und auch kei­ne Alli­anz aus Par­tei­en. Die Idee ist eine Bür­ger­be­we­gung, quer durch Euro­pa, von euro­päi­schen Bür­gern zu schaf­fen, die dar­an inter­es­siert sind Euro­pa zu demo­kra­ti­sie­ren. Sie kön­nen belie­bi­gen Par­tei­en ange­hö­ren. Selbst­re­dend wer­den sie in ande­re Vor­ha­ben in ihren Städ­ten, Län­dern, Natio­nen ein­ge­bun­den sein. Viel­leicht sogar Men­schen aus ver­schie­de­nen Par­tei­en aus dem glei­chen Land. Ich kann mir leicht vor­stel­len, dass das so wer­den wird, und ich wür­de es sehr begrü­ßen. Weil der Grund­ge­dan­ke (die Visi­on) nicht ein Abklatsch natio­na­ler Poli­tik ist, und war­um soll­te das nicht funk­tio­nie­ren? Per­sön­lich zäh­le ich auf die "Cor­by­ni­tes"*. Die Idee einer Basis­be­we­gung, dar­an inter­es­siert Euro­pa zu demokratisieren ..

    Sowas wird eini­gen Poli­ti­kern in der EU nicht beson­ders gut gefal­len. Denn Varou­fa­kis ist einer, der es sowohl popu­lär machen als auch anfüh­ren könnte. 

    Ent­ge­gen der durch die Medi­en­het­ze geschaf­fe­nen Vor­ur­tei­le ist er der Mann, der in die Zukunft denkt und sich nicht im "Klein-Klein" des poli­ti­schen Tages­ge­schäf­tes ergeht, immer ängst­lich auf Stim­mun­gen und Quo­ten schau­end, anstatt die Zukunft zu pla­nen und den Weg dahin zu ebnen.

    Wenn Poli­tik & Poli­ti­ker die Bür­ger schon viel Geld kosten, dann müs­sen sie, ver­dammt noch­mal, dafür min­de­stens Visio­nen und Model­le für eine lebens­wer­te Zukunft liefern.

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    * ["Cor­by­ni­tes" = Anhän­ger des bri­ti­schen Labour-Kan­di­da­ten Jere­my Corbyn]

    bookmark_borderSo geht's ....

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    22.09.2015
    Sta­bi­li­sie­ren, dere­gu­lie­ren, libe­ra­li­sie­ren, privatisieren:
    So funk­tio­nie­ren die Struk­tur­an­pas­sungs­pro­gram­me des IWF
    Von Ernst Wolff.
    Zitat:

    Wich­tig­stes Mit­tel zur Durch­set­zung sei­ner Poli­tik sind seit Beginn der Acht­zi­ger Jah­re die Struk­tur­an­pas­sungs­pro­gram­me mit den Schwer­punk­ten Sta­bi­li­sie­rung, Dere­gu­lie­rung, Libe­ra­li­sie­rung und Pri­va­ti­sie­rung. Obwohl die­se Maß­nah­men die Armut, den Hun­ger und den Analpha­be­tis­mus geför­dert und die sozia­le Ungleich­heit rund um den Glo­bus ver­schärft haben, glau­ben vie­le Men­schen in den Indu­strie­staa­ten immer noch, dass ihre Durch­set­zung recht­mä­ßig, not­wen­dig und die damit ver­bun­de­nen Ent­beh­run­gen für die Men­schen in den betrof­fe­nen Län­dern unver­meid­lich seien.

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    Das nur, weil der Jun­ge aus einer in Ungna­de gefal­le­nen Fami­lie stammt.
    Ein Skan­dal, dass das Land auch noch einen Sitz in der UN Men­schen­rechts-Exper­ten­grup­pe erhal­ten hat. Öl vor Moral. 

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    Kna­ben als Lust­skla­ven in Afgha­ni­stan - und die US Armee schaut weg: Neu­auf­la­ge und heim­li­che Ori­en­tie­rung an dem frü­he­ren "Don't ask - don't tell"?


    So geht's NICHT:
    Wei­se und die Dop­pel­funk­ti­on - ein wei­ters Bei­spiel dafür, wie der Regie­rung die bestehen­de Geset­zes- und Ver­ord­nungs­la­ge "Wurscht" ist .... oder wird mög­li­cher­wei­se aus Inkom­pe­tenz so gehandelt?
    Bei­des nicht gera­de wünschenswert.

    bookmark_borderDie siebenköpfige Hydra

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    Die 'Hydra' gilt aus benann­ten Grün­den als sprich­wört­li­ches Gleich­nis für Situa­tio­nen, wo jeder Ver­such einer Ein­däm­mung oder Unter­drückung nur zu Aus­wei­tung einer Eska­la­ti­on führt. Die Hydra steht also für das, was man nur 'klein­hal­ten' kann, indem man es unbe­rührt lässt.

    [Zitat WIKIPEDIA: Hydra]

    bookmark_borderBest friends & Allies ...

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    .... of the United Sta­tes and a major inve­stor in most Euro­pean count­ries. Money buys impu­ni­ty, money makes peo­p­le look to the other side - who cares about a hundred poor souls far, far away ..?

    Amne­sty, which along­side the AFP news agen­cy keeps a record of the num­ber of peo­p­le the Sau­di govern­ment kills, said the exe­cu­ti­on rate sud­den­ly sur­ged in August last year and con­tin­ued to rise under the new King Sal­man from January.

    [credits/source]

    Sur­pri­sin­gly, though, if ISIS does the same one can hear the out­cry around the glo­be - with a strong echo from the 'free press' in the U.S.A.

    [Über­ra­schend, denn wenn ISIS das glei­che macht kann man die Empö­rung in der gan­zen Welt hören - mit einem star­ken Echo der "frei­en Pres­se" in den USA]

    bookmark_borderWahre, geflügelte Worte .... (IV)

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    Sopra di me il cie­lo stel­la­to,
    den­tro di me la leg­ge morale

    Frei über­setzt: {Über mir der Ster­nen­him­mel, in mir die Moral; Kant}

    Dar­an muß­te ich den­ken als ich spät in der Nacht eine letz­te 'Gassi'-Runde mit dem Hund mach­te; die Stra­ßen­be­leuch­tung wird teil­wei­se auf Nähe­rungs­au­to­ma­tik geschal­tet, was dazu führt, dass man mehr vom Ster­nen­him­mel sieht. Ein posi­ti­ver Neben­ef­fekt der Bestre­bun­gen die (nächt­li­che) Licht­ver­schmut­zung einzudämmen.