bookmark_borderZukunft ..!?

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.. Attac kri­ti­siert ins­be­son­de­re den in den Abkom­men fest­ge­schrie­be­nen Inve­sto­ren­schutz (ISDS), der demo­kra­ti­sche Hand­lungs­spiel­räu­me wei­ter ein­schrän­ken wür­de. So könn­te ein Inve­stor Scha­dens­er­satz von einem Staat oder einer Kom­mu­ne for­dern, wenn es sei­ne Gewinn­erwar­tun­gen durch Geset­ze oder Auf­la­gen ein­ge­schränkt sieht. Die geplan­te "regu­la­to­ri­sche Koope­ra­ti­on" wür­de Unter­neh­men zudem einen deut­lich grö­ße­ren Ein­fluss auf die Gesetz­ge­bung geben als bisher. .. 

.[Zitat; "click!" ver­grö­ßert.]

Nur sechs natio­na­le, über­re­gio­na­le Hol­dings hal­ten alle Radio-, TV- und Film­ge­sell­schaf­ten in den U.S.A.

Da fällt es schwer zu glau­ben, dass es "Mei­nungs­viel­falt" gibt.

Zumal in eini­gen der Unter­neh­men z.B. Tele­fon- bzw. Kabel­ge­sell­schaf­ten mit Medi­en­ge­sell­schaf­ten gebün­delt sind. Da wird es wohl eher auf ein­sei­ti­ge Bevor­zu­gung im 'stream' hin­aus­lau­fen als auf "Netz­neu­tra­li­tät".

Wir beob­ach­ten hier­zu­lan­de schon eine Kon­zen­tra­ti­ons­wel­le. Kabel- Tele­fon- und Inter­net­dien­ste ver­schmel­zen - und wenn erst ein Oli­go­pol besteht wer­den die Prei­se ange­zo­gen. Der Kon­su­ment hat kei­ne Wahl mehr, denn zwi­schen den Unter­neh­men gibt es Abspra­chen die nie­mand mehr wird nach­wei­sen können.

Mit TTIP lie­fern wir in Euro­pa den Unter­neh­men aus den U.S.A. genau den Hebel der ihnen jetzt noch fehlt:
Zugang in den Markt ohne die bis­he­ri­gen (regio­na­len, z.B. deut­schen) Hemm­nis­se. Da ist es eine Fra­ge der Zeit bis die "öffent­lich-recht­li­chen" mar­gi­na­li­siert sind weil ihre Ver­wal­tun­gen trä­ge und die Mit­ar­bei­ten­den ein­falls­los sind.

bookmark_borderSiddhartha Gautama Buddha sprach ....

Tian Tan BuddhaCC BY-SA 3.0

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 Bud­dha sprach: 
» Wer sei­nen Wohl­stand ver­meh­ren möchte,
der soll­te sich an den Bie­nen ein Bei­spiel nehmen.
Sie sam­meln den Honig, ohne die Blu­men zu zerstören.
Sie sind sogar nütz­lich für die Blumen. «
 

bookmark_borderLao-Tse [Laozi] sprach ....

Statue of Lao Tzu in Quanzhou.jpg*

 Lao-Tse sprach:
 

»  Freund­lich­keit in Wor­ten schafft Vertrauen.
Freund­lich­keit im Den­ken schafft Tiefe.
Freund­lich­keit im Geben schafft Liebe «

»  Güte beim Den­ken erzeugt Tiefe,
Güte beim Ver­schen­ken erzeugt Liebe,
Güte in den Wor­ten erzeugt Wahrheit «

»  Je mehr schar­fe Waf­fen im Volk, umso wir­rer der Staat. «

»  Wah­re Wor­te sind nicht angenehm,
ange­neh­me Wor­te sind nicht wahr. «

 

 


* Abbil­dung: Sta­tue of Lao Tzu in Quanz­hou“ von Tom@HK - http://www.flickr.com/photos/gracewong/2175595214/sizes/o/. Lizen­ziert unter CC BY 2.0 über Wiki­me­dia Com­mons.

bookmark_borderKon­fu­zius sprach ....

Konfuzius-1770

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Kon­fu­zi­us sprach: 
» Im Alter­tum lern­te man, um sich selbst zu vervollkommnen;
heu­te dage­gen lernt man, um ande­ren gegen­über etwas zu gelten. « 

Das war zu Kon­fu­zi­us' Zei­ten so.
Heu­te gilt nur "etwas" wer mehr mate­ri­el­len Besitz als ande­re oder eine her­aus­ge­ho­be­ne poli­ti­sche Funk­ti­on hat.

Da wür­de Kon­fu­zi­us sagen:

Arm sein und nicht mur­ren ist schwer.
Reich sein und nicht hoch­mü­tig wer­den ist noch schwerer.

Kein Amt zu haben ist nicht schlimm.
Aber schlimm ist es, kei­ne Fähig­keit für ein Amt zu haben,
das man innehat.

Wer Geist hat, hat sicher auch das rech­te Wort, aber wer Wor­te hat, hat dar­um noch nicht not­wen­dig Geist.

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Wei­ter­füh­ren­der Text zu Kon­fu­zi­us & sei­nen Lehren

bookmark_border"Gesellschaftsfähig"!?

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Es gab in der Ver­gan­gen­heit soge­nann­te "gesell­schaft­li­che Tabus", also pri­va­te Sach­ver­hal­te in Sachen Sexua­li­tät, die nie in die Öffent­lich­keit gezerrt wurden.
Das war auch gut so.

Wie ich auf das The­ma komme?
Ich habe in mei­nen Links gele­sen und bin auf einen Arti­kel von Rai­ner Wer­melt gesto­ßen der mit "Ist Sado­ma­so­chis­mus salon­fä­hig?" beti­telt ist, Unter­ti­tel "Peit­schen­sex und Fes­sel­lie­be", "Wis­sen­schaft­le­rin forscht zu 'Shades of Grey'".

Ein Satz aus dem Arti­kel fiel mir ins Auge:
" .. und weni­ger als ein Drit­tel wür­de die Sexu­al­prak­ti­ken der Roma­ne aus­pro­bie­ren .. " - das sagt doch aus, dass es zwar Ver­ständ­nis und Neu­gier­de gibt, aller­dings ein Nach­ah­mungs­wil­le nicht sehr aus­ge­prägt ist. 

Mein Paten­on­kel sag­te zu sowas immer "Igitt, igitt wie schön!". Was für mich eine gewis­se Attrak­ti­vi­tät sol­cher Prak­ti­ken für vie­le Men­schen bedeu­tet, gleich­zei­tig aber auch eine Unsi­cher­heit ob das denn die Form der Lie­be ist die sie akzep­tie­ren könnten. 

Die Rezen­si­on von Herrn Wer­melt ist außer­or­dent­lich sach­lich geschrie­ben - und mir fehlt eine per­sön­li­che Stel­lung­nah­me zum The­ma. Ein Blog ist schließ­lich ein Medi­um das Dis­kus­si­on zu Mei­nung, Stim­mung und gesell­schaft­li­cher Strö­mung zuläßt und gera­de­zu herausfordert. 

Des­we­gen hier mei­ne Auf­fas­sung zum Thema:

Ich fin­de es abar­tig wenn ein natür­li­ches Bedürf­nis wie Sexua­li­tät nur dann zu Befrie­di­gung führt wenn es mit Schmerz oder psy­chi­scher Aberra­ti­on* ver­bun­den wird. Teil der Sexua­li­tät ist zwar Aggres­si­vi­tät, d.h. das Ein­drin­gen in die Inti­me Zone [Indi­vi­du­al­di­stanz] eines ande­ren Men­schen, aber gleich­zei­tig gewollt und zuge­las­sen von den Betroffenen.

Wenn die Aggres­si­on Über­hand gewinnt ist nicht nur der bio­lo­gi­sche Zweck von Sexua­li­tät, son­dern auch der einer sexu­el­len Ver­ei­ni­gung inne­woh­nen­de Gedan­ke der see­lisch-kör­per­li­chen Ver­bin­dung verfehlt.

Anders aus­ge­drückt:
"Sexu­el­le Prak­ti­ken" sind mit "Lie­be" unvereinbar.

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* [[4] Psy­cho­lo­gie: eine leich­te psy­chi­sche Störung]

bookmark_borderTROIKA - demokratisch illegitim & unkontrolliert

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Zitat aus "Kraut­re­por­ter":

TILO JUNG: "Ich kämp­fe gegen die­ses Troi­ka-Régime und gegen die­se unge­heu­er­li­che natio­na­le Arroganz!"
Harald Schu­mann hat sich mona­te­lang mit der Arbeit der Troi­ka in den Euro-Kri­sen­staa­ten beschäf­tigt. Bei Jung&Naiv* erklärt der Wirt­schafts­jour­na­list, wie Troi­ka-Beam­te unkon­trol­liert arbei­ten, wer von ihren Vor­ga­ben pro­fi­tiert und war­um pri­va­te in öffent­li­che Ver­schul­dung umge­wan­delt wird.

* [Video: https://www.youtube.com/watch?v=26MxfU2wBXM]

Soweit sind wir also schon.
Ein Gre­mi­um von Mini­stern nimmt die Berich­te entgegen.
Von "Ver­wal­tern" die nie­man­dem (!) Rechen­schaft able­gen müssen.

Was mich wundert:
Fast alle Regie­run­gen Euro­pas machen ohne Mur­ren mit ....

..Da rei­sen Dele­ga­tio­nen von Beam­ten aus drei ver­schie­de­nen Insti­tu­tio­nen im Auf­trag der Euro-Grup­pe in die­se Län­der und über­wa­chen dort die Regie­run­gen und den Staats­ap­pa­rat und sagen: Ihr müsst die­ses und jenes tun, ihr müsst die­se und jene Auf­la­ge erfül­len .. Das Beson­de­re an die­ser Arbeits­wei­se ist, dass dort nicht-gewähl­te Beam­te gewähl­ten Regie­run­gen sagen, was sie zu tun und was sie zu las­sen haben. Da wird ein grund­le­gen­des Pro­blem von demo­kra­ti­scher Berech­ti­gung auf­ge­wor­fen: Ob die das über­haupt kön­nen und dür­fen. Das Beson­de­re an die­sem Régime ist, man muss es wirk­lich eine Form von Régime nen­nen, dass die­se Beam­ten nie­man­den rechen­schafts­pflich­tig sind – außer den Finanz­mi­ni­stern der Euro-Grup­pe. Es gibt kein Par­la­ment, das sie her­bei­zi­tie­ren und hin­ter­her beschlie­ßen kann: Ihr dürft das und das tun und das dürft ihr nicht tun. Wir haben eine Grup­pe von Beam­ten, die viel Macht aus­üben, sich aber gegen­über kei­nem Par­la­ment recht­fer­ti­gen und auch von dort kei­ne Anwei­sun­gen ent­ge­gen­neh­men müs­sen. Übri­gens wer­den sie auch von kei­nem Rech­nungs­hof dahin­ge­hend kon­trol­liert, ob ihre Poli­tik über­haupt sinn­voll ist und wirt­schaft­li­chen Nut­zen bringt oder Schaden.. 

"Macht ohne Kon­trol­le: Die Troi­ka" ist der zuge­hö­ri­ge Film - und er soll­te von mög­lichst vie­len Men­schen gese­hen wer­den. Da Fil­me aus der Media­thek 'ver­schwin­den' - ein Coup der Print­me­di­en zur Pfrün­den­si­che­rung .... sind an vie­len Stel­len Kopien ange­legt wor­den, wie z.B. =>

bookmark_borderPolizei

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Ein Unter­schied zwi­schen Spa­ni­en und Deutsch­land ist die all­ge­gen­wär­ti­ge Poli­zei. Guar­dia Civil, Policía Tra­fi­co, und die Policía Local, die auch als "Policía Muni­ci­pal" bezeich­net wird. Über die Auf­ga­ben­ver­tei­lung will ich nichts schrei­ben, das liest man bes­ser bei Wiki­pe­dia nach. Eben­so will ich nicht über die teils unrühm­li­che Tra­di­ti­on der spa­ni­schen Poli­zei wäh­rend der Fran­co-Dik­ta­tur reden. Das ist etwas, was die Spa­ni­er selbst auf­ar­bei­ten müs­sen - genau­so wie die jüngst ver­mel­de­ten Über­grif­fe bei Demon­stra­tio­nen in Madrid und den Provinzen.

Was mir auf­ge­fal­len ist:
Man sieht hier viel häu­fi­ger Poli­zei­wa­gen und ~motor­rä­der (dann stets zwei) her­um­fah­ren oder ste­hen, oder bei Kon­trol­len. Manch­mal wer­den 'Sta­tio­nen' so auf­ge­baut, dass in kei­ner Rich­tung ein Aus­wei­chen ohne Kon­trol­le mög­lich ist.

Auch zu Fuß sind häu­fi­ger Poli­zi­sten zu sehen. Sie patroul­lie­ren durch die Fuß­gän­ger­zo­nen und Ein­kaufs­zen­tren, dort zudem noch unter­stützt von zivi­len Wach­leu­ten, die aller­dings schei­nen nur in bestimm­ten Läden die etwas teu­re­re Ware zu bewachen ....

Im Gegen­satz dazu sieht man bei uns in Deutsch­land die Poli­zei eher sel­ten bei der Arbeit. Den "Stadt­teil­be­am­ten", exak­ter unter der Bezeich­nung "Kon­takt­be­reichs­be­am­ter" ange­spro­chen, sieht man mög­li­cher­wei­se schon ein­mal - die Eltern von Schul­kin­dern z.B., wenn er Ver­kehrs­un­ter­richt in der Schu­le abhält.

Mir kam es immer so vor, dass die Poli­zi­sten eher 'unauf­fäl­lig' blieben. 

Die Medi­en hin­ge­gen sind voll von Poli­zei­prä­senz. Sie zei­gen ein Bild der Poli­zei das meist beun­ru­hi­gend ist - wenn z.B. gegen gesetz­li­che Grund­la­gen nach dem Mot­to "Wir sind die Guten!" ver­sto­ßen wird. Oder wenn - in Zusam­men­ar­beit mit der Kri­mi­nal­po­li­zei - die Bösen, von erste­ren zur Strecke gebracht, von letz­te­ren im Strei­fen­wa­gen zum Gefäng­nis gefah­ren wer­den sollen.

Schutz und Sicher­heit zu ver­mit­teln geht bestimmt anders als nur über das Auf­tre­ten von Poli­zei­ge­werk­schaf­tern in Talk­sen­dun­gen und die Zusam­men­ar­beit bei Fernsehkrimis.
Schon gar kein "Sicher­heits­ge­fühl" wird der Bevöl­ke­rung dadurch ver­mit­telt, dass man Poli­zei nur in Mas­sen mit Schil­den, Schlag­stöcken und Voll­kör­per­schutz auf Demon­stran­ten ein­dre­schen sieht.

Wer soll sich von sol­cher Poli­zei geschützt fühlen? 

Wie sol­len sol­che Poli­zi­sten als "Freund & Hel­fer" wahr­ge­nom­men werden?

Sicher­heits­ge­fühl wird durch Prä­senz gestärkt - Men­schen, die ihre Poli­zei ab und an als Fuß­strei­fe auf den Stra­ßen in ihrem Wohn­be­zirk sehen, wer­den sich bestimmt bes­ser geschützt füh­len als jene, an denen die Poli­zei nur im Strei­fen­wa­gen vorbeifährt.

bookmark_border"gap"

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"gap" - das ist das eng­li­sche Wort für "Lücke", "Abstand" oder "Spalt". Es wird aller­dings auch in über­tra­ge­nem Sin­ne genutzt und hat dann die Bedeu­tung von Dis­kre­panz, Dif­fe­renz, Inkongruenz.

Um die­sen - über­tra­ge­nen - Begriff geht es hier. Gestern las ich einen Arti­kel der sich mit den Medi­en (nicht nur in unse­rem Lan­de) auseinandersetzt. 

Ein schein­ba­rer Neben­aspekt kam dabei nur am Ran­de vor:

Das Miß­ver­hält­nis zwi­schen öffent­li­cher Wahr­neh­mung und poli­ti­scher Beur­tei­lung (sowie Abhil­fe­ver­su­chen!) all­ge­mei­ner gesell­schaft­li­cher Realität.

Unter der Annah­me, dass nicht alle Poli­ti­ker Hohl­köp­fe sind, son­dern durch­aus gebil­de­te Men­schen mit Lebens­er­fah­rung, und ihre Hand­lungs­wei­se für eine brei­te Öffent­lich­keit nicht schlüs­sig und kon­se­quent erscheint, sind ihre Lösungs­an­sät­ze oft völ­lig unverständlich.

Der Grund für die­sen "gap" in der Wahr­neh­mung muß also woan­ders gesucht werden. 

Es wird oft von einer "Volks­fer­ne" der Poli­tik gespro­chen. Das ist eine Tat­sa­che. Wer abge­schot­tet von der Mas­se dem poli­ti­schen Geschäft nach­geht und dafür viel Zeit auf­zu­wen­den hat wird sich zuneh­mend von der Basis ent­fer­nen. Der durch­schnitt­li­che Poli­ti­ker ist daher auf alter­na­ti­ve Quel­len ange­wie­sen, die bedau­er­li­cher­wei­se eben nicht das dar­stel­len was die Bevöl­ke­rung in ihrem Lebens­um­feld wahr­nimmt. Son­dern das, was eine Jour­na­li­sten­gil­de für berich­tens- und beach­tens­wert hält. 

Wobei das oft des­we­gen nur ein klei­ner Aus­schnitt des "rea­len Lebens" ist, weil auch die Medi­en­leu­te nur eine begrenz­te Sicht der Wirk­lich­keit haben kön­nen - sind sie doch Teil der Gesell­schaft und des­we­gen in einer Art sozia­li­siert, die ihnen nur weni­ge Facet­ten des Gesamt­bil­des eröffnen. 

Anders gesagt:
Wer in einer bestimm­ten Gesell­schafts­schicht auf­ge­wach­sen ist urteilt nach den dort vor­han­de­nen Kri­te­ri­en über die gesell­schaft­li­chen Strö­mun­gen und das muß immer weni­ger sein als das Gesamt­bild des­sen, was tat­säch­lich vor­han­den ist.

Der "gap" ist dem­nach eine zwei­sei­ti­ge Falle:
Die Bericht­erstat­ter sehen ande­re Facet­ten als die Bevöl­ke­rung all­ge­mein, die Poli­tik wie­der­um nur einen Aus­schnitt des­sen, was die Medi­en wie­der­ge­ben .... da muß die WIRKLICHKEIT der gesell­schaft­li­chen Ereig­nis­se - zwangs­läu­fig - auf der Strecke blei­ben. So lan­ge, bis die Brei­te des beschrie­be­nen "gaps" redu­ziert wer­den kann.

Da liegt mei­ne Hoff­nung auf dem Inter­net, vor­aus­ge­setzt, es bleibt wei­ter­hin bei der bis­her geüb­ten Netzneutralität. 

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bookmark_borderRückblick

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Wenn die Rast- und Ruhe­lo­sig­keit des Arbeits­le­bens vor­bei ist - und "Ruhe" in Form des Ruhe­stan­des ein­kehrt - ist Gele­gen­heit über zurück­lie­gen­de Zei­ten und Ent­schei­dun­gen nachzudenken. 

Vie­les sieht im Rück­blick anders aus als in der Pha­se als es pas­sier­te. Das sind die Momen­te in denen boh­rend der Gedan­ke nach vor­ne drängt "War es damals so rich­tig ent­schie­den?". In denen sich die­ser Gedan­ke fest­setzt, manch­mal tage­lang kreist und schließ­lich aufs Neue als "erle­digt" abge­hakt wird.

Als ich jün­ger war habe ich viel schnel­ler und leich­ter ent­schie­den als heu­te, so, wie es wohl die mei­sten jün­ge­ren Leu­te tun. Im Rück­blick aller­dings scheint es mir wich­tig festzuhalten:
Mehr Über­le­gung und sorg­fäl­ti­ge­res Abwä­gen, weni­ger Unge­duld Din­ge zu 'erle­di­gen' wären oft ange­bracht gewe­sen - im Gro­ßen und Gan­zen war es den­noch gut so wie es war.

bookmark_borderEs ist still geworden ....

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Es ist still gewor­den um die "Ver­bo­te" in die­sem Land. 

Andern­orts sind die Gesund­heits­fa­schi­sten immer noch mun­ter dabei ihre Min­der­hei­ten­auf­fas­sung zu etablieren: 

- Die Nut­zer von Tabak­pro­duk­ten wer­den mitt­ler­wei­le sogar dort 'ange­pö­belt' wo das Rau­chen durch­aus noch erlaubt ist. 

- Tabak­pro­duk­te wur­den z.B. in Deutsch­land seit Jah­ren immer teu­rer und die Ver­füg­bar­keit wird zuneh­mend stren­ger überwacht. 

- Nut­zer von Tabak­pro­duk­ten sind 'Melk­kü­he', denen man für einen fik­ti­ven Nut­zen das Geld aus der Tasche zieht.

Was ist die näch­ste Stu­fe der Eskalation?

Wie ich schon frü­her bemerk­te geht es zunächst immer ganz harm­los nur um das Wohl von Kin­dern. Wer will sich schon die Blö­ße geben dage­gen zu argumentieren?
Sind die Mecha­nis­men & Ein­schrän­kun­gen ein­mal eta­bliert wer­den sie sogleich auf alle ande­ren Bür­ger ausgedehnt.

Die Anti-Tabak-Vor­kämp­fer wol­len aller­dings nur Macht aus­üben - die Sache selbst ist aus­tausch­bar, als näch­stes könn­te Alko­hol dran sein .... die Stof­fe, die Mas­sen tat­säch­lich gefähr­den wer­den immer noch ver­schont:

- Unnö­ti­ger, über­mä­ßi­ger Zucker in Lebensmitteln;
- Mar­ga­ri­ne & ande­re gesät­tig­te Fette;
- Kon­ser­vie­rungs­stof­fe mit unge­klär­ter Langzeitwirkung.

Es geht um Kon­trol­le, auch dabei, klar. 

Aber die­se Kon­trol­le wür­de wenig­stens der "Volks­ge­sund­heit" die­nen. Vie­le Fach­leu­te spre­chen sich schon lan­ge für den Ver­zicht auf Stof­fe in Lebens­mit­teln aus die dort nicht "von Natur aus" ent­hal­ten sind ....

bookmark_border" .. another instance of mistaking
correlation for causation .. "

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" .. ano­ther instance of mista­king cor­re­la­ti­on for causation .. "
heißt übersetzt:
" .. ein wei­te­res Bei­spiel für Ver­wechs­lung von Kor­re­la­ti­on* und Kausalität** .. "

Das ist eine der Aus­sa­gen, die offen­bar nur weni­ge Men­schen zuord­nen - weil die Ver­mi­schung viel ein­fa­cher ist als die kla­re Dif­fe­ren­zie­rung bei­der Überlegungen.

War­um Ver­wir­rung ent­steht ist schnell gesagt:
Bei ober­fläch­li­cher Betrach­tung sind schein­ba­re Bezü­ge vor­han­den - die aller­dings bei genaue­rer Betrach­tung kei­ne sind.

Dazu ein Beispiel:
Frau Mei­er hat eine Katze.
Die Kat­ze hat etwas Unver­träg­li­ches gefressen.
Drau­ßen ist schlech­tes Wet­ter, es stürmt, blitzt und donnert
Die Kat­ze erbricht das Fressen.

Frau Mei­er sagt:
Immer wenn drau­ßen schlech­tes Wet­ter ist muß mei­ne Kat­ze brechen.

An die­sem Bei­spiel erkennt man sofort:
Es ist eine Kor­re­la­ti­on, kei­ne Kau­sa­li­tät gege­ben, denn die Kat­ze bricht nicht weil es blitzt und don­nert, son­dern weil sie etwas Fal­sches gefres­sen hat.

Schwie­ri­ger wird es schon im fol­gen­den Beispiel:
Frau Mei­ers Kat­ze hat etwas Fal­sches gefres­sen. Es geht ihr gar­nicht gut. Frau Mei­er gibt ihr ein Medikament.
Der Kat­ze geht es nach eini­ger Zeit wie­der besser.

Frau Mei­er sagt:
Das Medi­ka­ment hat mei­ner Kat­ze geholfen.

Der durch­schnitt­li­che Mensch schließt nun - genau­so wie Frau Mei­er - dass es der Kat­ze des­we­gen bes­ser geht weil sie das Medi­ka­ment bekom­men hat. 

Das ist aller­dings ein Trugschluß.
Denn ein Beweis ist es nicht. 

Es ist eine Kor­re­la­ti­on, kei­ne Kau­sa­li­tät - es könn­te genau­so­gut sein, das es der Kat­ze auch ohne Medi­ka­ment bald bes­ser gegan­gen wäre.

Wie kann man das Dilem­ma lösen?
Um einen Beweis für die Wirk­sam­keit des Medi­ka­men­tes zu füh­ren müß­te eine Ver­suchs­rei­he ange­legt wer­den in der ganz vie­le Kat­zen unter kon­trol­lier­ten Bedin­gun­gen unter­sucht wür­den. Eine Hälf­te der Kat­zen müß­te so behan­delt wer­den, dass sie Krank­heits­sym­pto­me zei­gen, die ande­re Hälf­te der Kat­zen ist die "Kon­troll­grup­pe".

Bei­de Grup­pen bekom­men dann das Medi­ka­ment und man schaut sich das Ergeb­nis an. Aus den gefun­de­nen Daten läßt sich errech­nen ob es eine Wir­kung des Medi­ka­men­tes gibt oder nicht.

Erst dar­aus kann eine Kau­sa­li­tät bewie­sen wer­den - alle ande­ren Annah­men sind nur unbe­wie­se­ne Kor­re­la­tio­nen und damit "Mei­nung", nicht "Wis­sen­schaft"!

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* Wiki­pe­dia sagt dazu [Zitat]:
" .. Eine Kor­re­la­ti­on beschreibt eine Bezie­hung zwi­schen zwei oder meh­re­ren Merk­ma­len, Ereig­nis­sen, Zustän­den oder Funk­tio­nen. Zwi­schen Merk­ma­len, Ereig­nis­sen oder Zustän­den braucht kei­ne kau­sa­le Bezie­hung zu bestehen: man­che Ele­men­te eines Systems beein­flus­sen sich gegen­sei­tig nicht; oder es besteht eine sto­cha­sti­sche (= vom Zufall beein­fluss­te) Bezie­hung zwi­schen ihnen .. "

** Wiki­pe­dia sagt dazu [Zitat]:
" .. Kau­sa­li­tät (lat. cau­sa „Ursa­che“) ist die Bezie­hung zwi­schen Ursa­che und Wir­kung oder „Akti­on“ und „Reak­ti­on“, betrifft also die Abfol­ge auf­ein­an­der bezo­ge­ner Ereig­nis­se und Zustän­de. Oder: Ein Ereig­nis oder der Zustand A ist die Ursa­che für die Wir­kung B, wenn B von A her­bei­ge­führt wird .. "

bookmark_borderSpitzentechnologie

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Gera­de [Nacht vom 28. auf den 29.10.14] bekam ich eine "Eil­mel­dung" per E-Mail in der vom crash der letz­ten Rake­te berich­tet wur­de die 5000 (Am.) Pfund Last zur Raum­sta­ti­on brin­gen soll­te [Unman­ned Ant­ares Rocket Explo­des Short­ly After Take­off].

Glück­li­cher­wei­se sind kei­ne Men­schen zu scha­den gekom­men weil es sich um eine 'unbe­mann­te' Mis­si­on handelte.

Es ist aller­dings ein erneu­tes Zei­chen für die Gren­zen der Tech­nik - obwohl Viel erreicht wur­de, wenn man dar­an denkt, dass eine Raum­sta­ti­on seit Jah­ren die Erde umkreist und dort wesent­li­che Infor­ma­tio­nen für spä­te­re, wei­ter ins All füh­ren­de Mis­sio­nen gewon­nen werden.

Im Gegen­satz zu son­sti­gen "Ver­kehrs­mit­teln" ist die Rate der miß­glück­ten Flü­ge noch zu hoch und die Quo­te an getö­te­ten Astro­nau­ten - min­de­stens nach mei­ner Auf­fas­sung - eben­falls. Bevor wei­te­re Anstren­gun­gen für noch spek­ta­ku­lä­re­re Raum­flü­ge unter­nom­men wer­den soll­ten bes­ser die noch bestehen­den tech­ni­schen Män­gel aus­ge­merzt werden.