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bookmark_borderDie Biologie und die extremen Ideologien

" .. Hier zeigt sich für mich ein Ein­fluss vom lin­ken Rand des poli­ti­schen Spek­trums, der in mei­nen Augen genau­so gefähr­lich ist. Denn so wie es zum rech­ten Rand gehört, die Bedeu­tung der Gene­tik ins Gro­tes­ke zu über­stei­gern, gehört es zum lin­ken Rand, die Bedeu­tung der Gene­tik kom­plett zu leug­nen .. Wie gefähr­lich bei­de Rän­der des poli­ti­schen Spek­trum wer­den kön­nen, zeigt gera­de die Geschich­te der Bio­lo­gie unter den bei­den unheil­vol­len Ideo­lo­gien des 20. Jahr­hun­derts. Die Bio­lo­gie wur­de sowohl unter dem rech­ten wie auch unter dem lin­ken Tota­li­ta­ris­mus zu einer ideo­lo­gi­schen Frat­ze ver­zerrt. In jeder Ideo­lo­gie war nur noch ein Teil der Dop­pel­na­tur des Men­schen gül­tig und der jeweils ande­re wur­de aus­blen­det und ver­leug­net .. "

Als Bio­lo­gen ist es uns fremd Gren­zen bei Fra­gen zur beleb­ten Umwelt zu zie­hen. Alles darf hin­ter­fragt wer­den, jede The­se darf auf­ge­stellt wer­den. Solan­ge die Grund­prin­zi­pi­en der wis­sen­schaft­li­chen For­schung¹,²,³ nicht ver­letzt wer­den gibt es kein Tabu.

Unter­stel­len wir für den Fall poli­ti­scher Ideo­lo­gie die Gül­tig­keit einer Gauß'schen Ver­tei­lung [manch­mal als "Glocken­kur­ve" und/oder "Nor­mal­ver­tei­lung" bezeich­net],aws so sind auf der x-Ach­se zwei Extre­me zu fin­den, näm­lich die im Zitat oben genann­ten "RECHTEN" und "LINKEN". Aus­wüch­se ideo­lo­gi­scher Ver­blen­dung, die sich der Bio­lo­gie bedie­nen, ohne dabei bio­lo­gi­sches (= wis­sen­schaft­li­ches) Den­ken zu beachten.

Unzwei­fel­haft ist es beim der­zei­ti­gen Stand der Wis­sen­schaft unzu­läs­sig nur die Gene­tik oder nur Umwelt/Gesellschaft als Meß­grö­ßen der Ein­ord­nung zu ver­wen­den. Das ist es was extre­me poli­ti­sche The­sen im letz­ten Jahr­hun­dert unter Miß­brauch bio­lo­gi­scher Erkennt­nis­se postu­lier­ten. Die Reste davon sind heu­te noch in der poli­ti­schen Dis­kus­si­on zu fin­den und aus dem Ansatz der The­sen läßt sich häu­fig schon erken­nen, dass die Benut­zer weder die dahin­ter lie­gen­de Bio­lo­gie noch die gesell­schaft­li­chen Struk­tu­ren ken­nen bzw. verstehen. 

Nun stellt sich die Fra­ge wie weit nach rechts oder links eine poli­ti­sche Stel­lung­nah­me ein­zu­ord­nen ist, ins­be­son­de­re ob die­se Annah­me nur dem Zweck dient eine Dis­kri­mi­nie­rung 'bio­lo­gisch' zu ver­schlei­ern oder ob die genann­ten Kri­te­ri­en aus Sicht der Wis­sen­schaft als "Unter­schied" gül­tig sein kön­nen. Es kommt also nicht nur dar­auf an WAS gesagt wird, son­dern viel­mehr dar­auf, WIE es ein­ge­ord­net und kom­men­tiert wird. Anders gesagt: Eine bio­lo­gisch begrün­de­te Aus­sa­ge ist völ­lig wert­frei - eine Inter­pre­ta­ti­on die­ses Befun­des ist schon kei­ne Wis­sen­schaft mehr son­dern eine Wer­tung. Die wider­um ist vom poli­ti­schen Stand­punkt der Per­son abhän­gig die die­se Stel­lung­nah­me ausspricht.

Über­tra­gen auf das der­zei­ti­ge pol­ti­sche Spek­trum zunächst in Euro­pa und dann auf den Rest der Welt:
Zwar gibt es extre­me rech­te Ideo­lo­gie bis an den äußer­sten Rand, auf der lin­ken Sei­te des Spek­trums ist seit dem Unter­gang der ehe­ma­li­gen UDSSR noch kei­ne neue links­extre­me Grup­pie­rung auf­ge­tre­ten. Selbst die kuba­ni­sche Vari­an­te ist nicht "links­extrem" ange­legt, son­dern als ein modi­fi­zier­tes, als Kapi­ta­lis­mus­ge­gen­pol kon­stru­ier­tes Gesell­schafts­mo­dell zu sehen.

Davon zu unter­schei­den sind auto­ri­tä­re, links-ideo­lo­gisch gestütz­te Dik­ta­tu­ren, die aller­dings den Kern­punkt lin­ken Den­kens ad absur­dum füh­ren, indem sie nicht "die Mas­sen", son­dern einen dik­ta­to­risch regie­ren­den "Füh­rer" (bzw. ein "Füh­rungs­ka­der", eine Grup­pe von gleich­ran­gi­gen Füh­rern, manch­mal mit ver­schie­de­nen Ver­ant­wor­tungs­be­rei­chen) zum Leit­bild gewählt haben [Nord Korea, China].

Ganz all­ge­mein gilt - unab­hän­gig von jeder Wis­sen­schaft - der nach­fol­gen­de Satz:
" .. Dabei soll­te klar sein, dass die ande­re Gren­ze der Tole­ranz dort erreicht ist, wo Men­schen­rech­te miss­ach­tet und Leu­te mit Gewalt und Tod gedroht wird. Ein Rechts­staat darf dies nicht mehr tolerieren .. "

Das ist der Kern der "Wer­te­ge­sell­schaft" der wir in Deutsch­land ver­pflich­tet sind. Demo­kra­tie ohne die­se Wer­te ist wert­los. Aller­dings wird das bedau­er­li­cher­wei­se von unse­ren der­zei­ti­gen poli­ti­schen Bedin­gun­gen her umge­deu­tet in ein "der Staat darf zur Gefah­ren­ab­wehr alle Mit­tel anwen­den, auch unter Inkauf­nah­me der Bür­ger­rechts­ein­schrän­kung". Dazu paßt der nach­fol­gend zitier­te Absatz, weil es an einer aus­ge­wo­ge­nen Dis­kus­si­on fehlt, und in Vor­wahl­kampf­zei­ten jene Kräf­te Hoch­kul­tur haben die ein­fach­ste Merk­sät­ze her­aus­schleu­dern anstatt Sach­auf­klä­rung und tie­fer gehen­de Dis­kus­si­on zu suchen - sie glau­ben eben nicht an den "mün­di­gen Bür­ger" und schleu­dern des­we­gen Dreck aufeinander.

" .. Laut Schmidt-Salo­mon ist eine der Ursa­chen für den Erfolg der Rechts­po­pu­li­sten, dass sie regel­mä­ßig auch für Aus­sa­gen ver­teu­felt wer­den, die zutref­fen - wie die Aus­sa­ge, dass vom poli­ti­schen Islam eine Gefahr aus­ge­he. Was Medi­en und poli­ti­sche Geg­ner mit einer solch undif­fe­ren­zier­ten und pau­scha­len Ver­teu­fe­lungs­stra­te­gie errei­chen, ist lei­der nur, dass ihre eige­ne Glaub­wür­dig­keit lei­det .. "

Viel wich­ti­ger, das geht hof­fent­lich aus den obi­gen Über­le­gun­gen her­vor, als eine Aus­ein­an­der­set­zung mit pseu­do-bio­lo­gi­schen The­sen, für die den mei­sten Men­schen die fach­li­che Grund­la­ge fehlt, wäre eine Aus­ein­an­der­set­zung mit dem schlei­chend sich ver­brei­ten­den Isla­mis­mus. Der kommt nicht erst seit und mit den Asyl­su­chen­den ins Land, obwohl sich unter die­sen bestimmt auch rein sta­ti­stisch eine Zahl von Extre­mi­sten ver­steckt, son­dern durch Ideo­lo­gen wie dem tür­ki­schen Staats­chef und des­se­ne 'fünfte(-r) Kolon­ne' im unver­däch­ti­gen Gewan­de als Tee­stu­be und Betverein.

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QUELLE des Zita­tes: Hat Höcke recht, aber wir dür­fen es nicht sagen?

¹ Richt­li­ni­en zur Siche­rung guter wis­sen­schaft­li­cher Pra­xis an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena; § 1 Gute wis­sen­schaft­li­che Praxis. 

² Was ist wis­sen­schaft­li­ches Arbeiten?

³ Wis­sen­schaft­li­che Arbeit; Wis­sen­schaft­li­ches Arbeiten. 

Nor­mal- oder Gauß-Verteilung

Hier­un­ter grup­pie­ren sich die reli­gi­ons-faschi­sti­schen rech­ten Regimes, Sau­di Ara­bi­en und sei­ne unmit­tel­bar benach­bar­ten Klein­staa­ten bzw. Emi­ra­te, Ägyp­ten, Indo­ne­si­en, Iran und dem­nächst wohl auch die Tür­kei; Syri­en & der Liba­non fal­len nicht dar­un­ter weil dort Reli­gi­ons­frei­heit herrscht; Isra­el aller­dings muß - unter Anle­gung glei­cher Kri­te­ri­en wie den vor­ge­nann­ten Staa­ten - eben­so hier­her ein­ge­ord­net werden. 

Quel­le des Zita­tes: Micha­el Schmidt-Salo­mon las aus "Gren­zen der Toleranz"

ebd.: Micha­el Schmidt-Salo­mon las aus "Gren­zen der Toleranz"

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"fünf­te Kolonne"

bookmark_borderEin Vorschlag, Frau Nahles ....

Die Ren­te. Eine unend­li­che Geschich­te - min­de­stens solan­ge ich mich erin­nern kann. Es sieht momen­tan nicht so aus, als ob sich das in abseh­ba­rer Zeit ändern wür­de. Soll­te es aber, wenn man die Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung sieht.

Es müs­sen neue Ideen her, das ist sicher. Denn was bis­her aus­pro­biert wur­de hat ganz offen­sicht­lich nicht zu einem sta­bi­len - und zugleich gerech­ten - System geführt.

Zuerst müs­sen alle Arbei­ten­den gleich behan­delt werden:
Was bedeu­tet, dass es kei­ne Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen mehr geben soll­te, das Ren­ten­sy­stem sich mehr am Gemein­wohl ori­en­tier­te. Eige­ne Ver­si­che­rungs­sy­ste­me für bestimm­te Berufs­grup­pen, wie bei­spiels­wei­se Ärz­te, Anwäl­te, Archi­tek­ten, Apo­the­ker und vor allem Beam­te und ihnen gleich­ge­stell­te Arbeit­neh­mer sind nicht mehr zeit­ge­mäß und müs­sen auf­ge­ge­ben wer­den. Berufs­grup­pen, die zwar kei­ne Beam­ten sind, deren Bezah­lung sich aber am Beam­ten­be­sol­dungs­ge­fü­ge ori­en­tiert, eingeschlossen.

Es gibt eini­ge Län­der, in denen das mit Erfolg durch­ge­führt wird - und es hat nicht zur Ver­ar­mung oder Min­der­be­wer­tung der Lei­stung bes­ser aus­ge­bil­de­ter Arbeit­neh­mer geführt. Weder wäh­rend deren akti­ver, noch pas­si­ver Lebens­zeit als Emp­fän­ger von Alters­be­zü­gen. Die Schweiz und die Nie­der­lan­de sind sol­che Beispiele.

Als näch­ten Schritt soll­te die Frau Mini­ster für die Ren­ten­be­rech­nung eine regres­si­ve Gewich­tung ein­füh­ren. Damit mei­ne ich eine Redu­zie­rung der Ren­ten­an­sprü­che gegen­läu­fig zur Stei­ge­rung der tat­säch­li­chen, aktu­el­len Bezü­ge und der dar­aus resul­tie­ren­den Bei­trags­zah­lung. Ein Gegen­ge­wicht zur pro­gres­si­ven Ein­kom­mens­si­tua­ti­on, die oft zu skur­ri­len Höchst­ver­dien­sten führt, weil ab einer fest­ge­leg­ten Gren­ze die Bei­trä­ge zur Ren­ten­ver­si­che­rung gekappt sind. 

Das müß­te man sich so vorstellen:
Jeder, der etwas ver­dient muß davon - wie bis­her - sei­ne Ren­ten­bei­trä­ge zah­len. Je höher aber die­ses Ein­kom­men steigt, desto gerin­ger wird der Anteil, der spä­ter als Ren­te durch die Ren­ten­an­stalt gezahlt wird.

Dies klingt mög­li­cher­wei­se erst­mal welt­fremd und kon­tra­pro­duk­tiv. Es ist jedoch auf lan­ge Sicht die ein­zi­ge Mög­lich­keit eine gerech­te­re Ren­ten­zah­lung zu gewähr­lei­sten und dabei die sozia­le Kom­po­nen­te einer Arbeits­lei­stung zu honorieren.
Denn - um nur einen Punkt her­aus­zu­he­ben der das klar machen kann - wenn ein Flug­ka­pi­tän 12.000,- € im Monat ver­dient sei ihm das wegen der Ver­ant­wor­tung, Aus­bil­dung und Anstren­gung gegönnt. Aber ohne die vie­len Men­schen am Boden, die nur einen Bruch­teil die­ser Bezü­ge bekom­men, wäre sei­ne Arbeit nicht zu lei­sten. Die­se Abhän­gig­keit soll­te es wert sein, dass der Flug­ka­pi­tän einen Teil des­sen, was er an Alters­be­zü­gen zu erwar­ten hät­te an jene abgibt, die ihm ermög­licht haben sein hohes Ein­kom­men über­haupt erst zu erzielen.

Kon­kret sähe das also so aus:
- Je höher das Ein­kom­men, desto mehr Ein­zah­lung in das Ren­ten­sy­stem, ohne eine Begren­zung nach oben;
- Je höher der Bei­trag, desto mehr sinkt die dar­aus ent­ste­hen­de Ren­ten­an­wart­schaft. Das könn­te soweit gehen, dass nur ein­ge­zahlt wird, und zwar ohne Zurech­nung auf die Rente.

Die­ses Modell geht davon aus, dass es den Bezie­hern höhe­rer und höch­ster Ein­kom­men leicht mög­lich ist Geld für ihren Lebens­abend anzu­spa­ren um die spä­ter gerin­ge­re Anwart­schaft dadurch auszugleichen.
Zugleich wür­de es nach dem der­zei­ti­gen Stand der Ein­kom­men in Deutsch­land dazu füh­ren, dass gerin­ge­re Ein­kom­men wei­ter ent­la­stet wer­den könnten:
Wenn näm­lich die Ein­künf­te der Ren­ten­kas­se stei­gen ist es denk­bar die Pro­zent­punk­te für die Zah­lung zu sen­ken. Dies hät­te den wei­te­ren Vor­teil Geld frei zu machen, was die Bin­nen­wirt­schaft durch mehr Kauf­kraft stär­ken würde. 

Es wird immer ver­langt, jeder möge " .. für das Alter Vor­sor­ge tref­fen .. " - das ist eine rich­ti­ge For­de­rung. Nur muß man gleich­zei­tig die Wirk­lich­keit sehen:

Wer unter­halb des Medi­ans ver­dient [der­zeit mit 3.100,- € ange­ge­ben] und gar eine Fami­lie zu ernäh­ren hat kann davon kei­ne (zusätz­li­che) Alters­vor­sor­ge betrei­ben. Es reicht zum Leben, nicht zur Vor­sor­ge für die Zukunft. Stel­len Sie sich dage­gen einen Vor­stand eines Unter­neh­mens vor, der 12 Mil­lio­nen € pro Jahr an Ein­künf­ten hat. Eine sol­che Per­son ist doch bestimmt in der Lage ein wenig Geld bei­sei­te zu legen um im Alter nicht zu verarmen ....

bookmark_borderBAYER & MONSANTO ....

"Da wächst zusam­men was zusam­men gehört" - und wer nun glaubt, dass das Geschäft für BAYER loh­nend sein wird ist auf dem Holzweg.

Wie, was, warum?

Zuerst ein­mal ist Monsan­to von vie­len Sei­ten unter Beschuß. Es dro­hen Mil­li­ar­den­kla­gen. Das Haupt­pro­dukt [Gly­pho­sat] wird wohl in Euro­pa ver­bo­ten wer­den und wenn das pas­siert bricht ein erkleck­li­cher Teil des Pro­fits weg. Der Name "Monsan­to" ist ver­brannt, denn die­se Fol­ge von immer neu­en Ent­hül­lun­gen über Hand­lungs­wei­se an der Gren­ze der Lega­li­tät kön­nen selbst durch super-tol­les Mar­ke­ting nicht neu­tra­li­siert werden.

BAYER und Monsan­to haben völ­lig ver­schie­de­ne Unter­neh­mens­phi­lo­so­phien, die Behand­lung und Bezah­lung der Mit­ar­bei­ter, ja selbst die Län­ge des Urlaubs sind so ver­schie­den wie ver­schie­den nur sein kann.
Fusio­nen soll­ten nur dann ange­strebt wer­den, wenn die Unter­neh­mens­kul­tur annä­hernd gleich ist bzw. sich rasch anglei­chen läßt: Ame­ri­ka­ni­sche und deut­sche Unter­neh­mens­kul­tur pas­sen da denk­bar schlecht ins Schema. 

Ich wage wie­der mal eine Prognose:
BAYER wird nach eini­gen Jah­ren [sagen wir mal: 4 Jah­re] wie­der ver­kau­fen. Mit Ver­lust. Der wird buch­mä­ßig die Steu­er­schuld min­dern. So ent­ge­hen der All­ge­mein­heit Steu­er­ein­nah­men in beträcht­li­cher Höhe - der Pro­fit aller­dings wird sofort gemacht, bei denen, die an Monsan­to betei­ligt sind.

bookmark_borderZwischenruf: Kappe ab!

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Diskus­si­ons­run­de im Fern­se­hen - und sowohl im Publi­kum wie auch auf dem Podi­um sit­zen 'Gäste' mit Base­ball­kap­pen auf dem Kopf. 

Im Stu­dio.

Bei wahr­schein­lich erträg­li­chen Temperaturen.

Extre­me Wet­ter­ver­hält­nis­se sind dort nicht zu erwarten.

Je nach Grund­ein­stel­lung sind Slo­gans ein­ge­stickt oder auf­ge­klebt - das ist ein wenig so wie Auf­kle­ber am Auto, mit deren Hil­fe der Umwelt die Gesin­nung der Besit­zer mit­ge­teilt werden.

Ich will sowas nicht wissen.
Ich hal­te sol­che Hin­wei­se für unnötig.
Ich mag kei­ne Kap­pen­trä­ger in geschlos­se­nen Räumen.

Ich den­ke, sie sind unhöf­lich und von sol­chen unge­ho­bel­ten Zeit­ge­nos­sen will ich gar nicht erst wis­sen was sie zu sagen haben.

Wer so wenig Per­sön­lich­keit hat, dass er/sie sich sol­cher Acces­soires bedie­nen muß 'um etwas dar­zu­stell­len', 'wer zu sein' dis­qua­li­fi­ziert sich als ernst­haf­ter Diskussionspartner.

 

PS
Noch schlim­mer sind sol­che Zeit­ge­nos­sen, die ihre Kap­pe schräg oder mit dem Schild nach hin­ten tra­gen: Persönlichkeitsersatz?

bookmark_borderRevisited: Perspektive

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.. die Wah­len sind frei, kosten­los,
man­che sagen sogar, sie sind umsonst .. 

[Vol­ker Pis­pers]

 
Manch­mal ist es eine gute Übung sich ein paar Kilo­me­ter vom eige­nen Stand­ort zu ent­fer­nen - ent­we­der prak­tisch durch Rei­sen oder theo­re­tisch durch rein gedank­li­ches "Ent­schwe­ben" .... und dann auf sich und die Umge­bung zu schau­en und sich zu fragen:

Was ist wirk­lich wichtig?

Der Wech­sel der Per­spek­ti­ve ist erhel­lend. All die Klei­nig­kei­ten und Klein­lich­kei­ten die - unter ande­rem hier und in wech­seln­der Inten­si­tät eben­so in ande­ren Blogs - dis­ku­tiert wur­den, wer­den mit einem Schlag unbedeutend.

Wäh­rend rund um uns die Welt zusam­men­bricht, ins Cha­os stürzt, und wir von den Par­tei­en, Regie­run­gen, Medi­en­grup­pen und inter­na­tio­na­len Pro­duk­ti­ons­ge­sell­schaf­ten belo­gen, betro­gen und bestoh­len wer­den, geht es in den Foren- und Blog­dis­kus­sio­nen um die sprich­wört­li­chen 'pea­nuts'.

Ver­nünf­tig hin­ge­gen wäre es, wenn der Auf­wand sich zugun­sten gemein­sa­mer Aktio­nen umlei­ten ließe:

  • Gegen die Taten­lo­sig­keit der Regie­rung hin­sicht­lich der Aus­spä­hung durch die NSA und die Kum­pa­nei der Nach­rich­ten­dien­ste mit genau die­sen Rechtsbrechern; 
  • Gegen die Aus­he­be­lung von demo­kra­ti­schen Ent­schei­dun­gen und deren Ersatz durch Geheim­ver­trä­ge wie bei­spiels­wei­se TTIP und die Ein­set­zung von Schieds­ge­rich­ten, die kei­ner­lei natio­na­ler und öffent­li­cher Kon­trol­le unterliegen; 
  • Gegen die Ein­schrän­kung der Netz­neu­tra­li­tät, die gera­de Blogs extrem benach­tei­li­gen und den Zugang ein­schrän­ken und ver­lang­sa­men würde; 
  • Gegen die stei­gen­de Bela­stung der Lohn­steu­er­zah­ler bei gleich­zei­ti­ger Ent­la­stung der Unter­neh­men und inter­na­tio­na­len Kon­zer­ne, die kei­ne Steu­ern mehr zah­len weil die Schlupf­lö­cher nicht ver­stopft werden; 
  • Gegen die zöger­li­che Ent­wick­lung von Alter­na­ti­ven und die Per­spek­tiv­lo­sig­keit im tech­ni­schen Bereich jen­seits der Auto- und Maschi­nen­bau­in­du­strie - hin zu einer För­de­rung der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie im Hard- und Softwaresektor. 

Die Liste lie­ße sich erwei­tern, es gibt ein­fach zu vie­le Bau­stel­len durch die Taten­lo­sig­keit der Regie­run­gen seit Kohl, die uns in recht­lo­se Arbeits­skla­ven ver­wan­delt haben .... aber es sind Berei­che, die uns alle betref­fen, egal wo wir leben und Urlaub machen, ob in Wohn­wa­gen, Wohn­mo­bi­len oder 'Stein­häu­sern'.

Die Regie­run­gen Kohl CDU - CSU - FDP haben uns den €uro ein­ge­brockt. Eine Wäh­rungs­uni­on, mit der hei­ßen Nadel gestrickt, von der die Unter­neh­men pro­fi­tier­ten und die für die Ver­brau­cher einen Preis­sprung und eine Ent­wer­tung ihrer (gerin­gen) Gut­ha­ben brach­ten. Die Ver­brau­cher­prei­se stie­gen vor allem für den täg­li­chen Bedarf, weil viel­fach der Preis statt in DM in €uro umge­wan­delt wur­de - und das sta­ti­sti­sche Bun­des­amt woll­te uns jah­re­lang weis­ma­chen eine sol­che Stei­ge­rung habe nicht statt­ge­fun­den, obwohl wir es täg­lich bei Ein­käu­fen spürten.

Die Regie­run­gen Schrö­der, zusam­men­ge­setzt aus SPD und Grü­nen hat, in Per­son des Herrn Cle­ment, die Arbeit­neh­mer­rech­te auf­ge­ho­ben und den Weg für Zeit­ar­beit und pre­kä­re Arbeits­ver­hält­nis­se frei­ge­macht. Den Gip­fel bil­de­ten dann die Hartz-Refor­men. Das hat die Ver­un­si­che­rung der Arbeit­neh­mer wei­ter geför­dert, denn dadurch wur­den ihre Arbeits­be­din­gun­gen noch­mals ver­schlech­tert, wer nicht abstür­zen woll­te muß­te die dik­tier­ten Arbeits­be­din­gun­gen hinnehmen.
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.. Beson­ders deut­lich wur­de die­se Hal­tung durch die Agen­da 2010 in Deutsch­land, die aus einer Arbeits­lo­sen­un­ter­stüt­zung, die noch ein halb­wegs wür­di­ges Leben ermög­lich­te, Hartz-IV mach­te, das nur mehr das nack­te Über­le­ben gewährt und auch das nur unter stän­di­ger Drang­sa­lie­rung und Demü­ti­gung der Betrof­fe­nen. Aus anspruchs­be­rech­tig­ten Ver­si­cher­ten wur­den Emp­fän­ge­rIn­nen von Almo­sen, aus den Lebens­stan­dard ansatz­wei­se sichern­den Lei­stun­gen Gna­den­brot. Ein Gna­den­brot, das nur dann gewährt wird, wenn sich die Emp­fän­ger völ­lig unter­wer­fen und andau­ernd bewei­sen, dass sie eh wil­lig wären, jeden noch so schlech­ten Job anzu­neh­men, wenn es denn einen für sie gäbe .. 


[Aus­zug aus: Euro­pa, Kon­ti­nent der depres­si­ven Grei­se]

Die "Koali­ti­on" will dem­nächst Hartz IV 'ver­ein­fa­chen'. So recht koaliert hat­te man bis dato kaum, eher gestrit­ten und dann zäh­ne­knir­schend auf das Ende der gemein­sa­men Zeit geschielt, das Ende her­bei gesehnt. Wie bekannt bedeu­tet 'ver­ein­fa­chen' immer Ver­schär­fung der Sank­tio­nen und wei­te­re Nach­tei­le für die Betrof­fe­nen. Bei gleich­zei­ti­ger Aus­wei­tung admi­ni­stra­ti­ver Pro­zes­se. Kom­mu­ni­ziert wird selbst­re­dend das genaue Gegen­teil des­sen was pas­sie­ren soll.
Schließ­lich möch­te kein Poli­ti­ker ris­kie­ren bei der näch­sten Run­de, sprich Legis­la­tur­pe­ri­ode, nicht mehr dabei zu sein. 

Die Ren­ten­kü­zun­gen, von der Kohl'schen Regie­rung begon­nen, wur­den wei­ter fort­ge­setzt und es wur­de die nutz­lo­se Rie­ster-Vari­an­te ein­ge­führt. Die, wie sich mitt­ler­wei­le her­aus­stellt, mehr kostet als sie den Ver­si­cher­ten jemals brin­gen wird.
Dosen­pfand & Bun­des­wehr­ein­satz im Aus­land waren die Krö­ten, die unter Mit­hil­fe der Grü­nen dem Bür­ger ins Maul gestopft wurden.

Die Regie­run­gen Mer­kel, mit CDU/CSU und FDP, spä­ter als gro­ße Koali­ti­on mit der SPD, haben an allen Fron­ten wei­ter Rech­te abge­baut und trotz gegen­tei­li­ger Ver­spre­chen Steu­ern erhöht.
Erst die Mehr­wert­steu­er, dann Ver­brauchs­steu­ern auf Treib­stof­fe und Tabak, par­al­lel dazu wur­de die Steu­er­last der Unter­neh­men wei­ter gesenkt.

Wir wer­den mit Bil­li­gung und unter Mit­hil­fe der eige­nen Regie­rung ent­ge­gen der gesetz­li­chen Rege­lun­gen von Aus­lands­dien­sten (NSA etc.) aus­ge­späht, es wird abge­wie­gelt und wir wer­den belo­gen - zuge­ge­ben wird immer nur das, was die Pres­se bereits in Erfah­rung gebracht hat.

Die gesam­te Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on soll so regle­men­tiert wer­den, dass die Frei­hei­ten des Inter­nets - Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen ohne staat­li­chen Ein­fluß - in sich zusam­men­fal­len und wir wie­der von der Regie­rung geneh­men Medi­en berie­selt wer­den sol­len. Natür­lich ange­führt von ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaf­ten wie Kabel- und Medi­en­be­trei­bern, das Geschäfts­ge­ba­ren ist in den U.S.A. genau zu erkennen:
Immer weni­ger Lei­stung für immer mehr Geld.
Bei uns kommt dann noch die Zwangs­ab­ga­be für Radio/Fernsehen obendrauf.

Dazu: Nach­dem die "Heu­schrecken" in Gestalt von Hedge-Fonds schon vie­ler­orts gan­ze Sied­lun­gen auf­ge­kauft haben und durch Umwand­lung von öffent­li­chen in pri­va­te Gesell­schaf­ten ver­teu­er­ten, begin­nen sie nun die­se in teu­re Eigen­tums- oder Luxus­miet­woh­nun­gen zu ver­wan­deln. Die­je­ni­gen, die den "Betrieb" einer Stadt ermög­li­chen, die vie­len Arbei­ter und klei­nen Ange­stell­ten, kön­nen es sich nicht mehr lei­sten da zu woh­nen wo sie arbeiten.

Selbst Was­ser und Stra­ßen­bau sol­len "dem Markt" zuge­führt wer­den, dadurch pri­va­ti­siert und natür­lich verteuert.
Wohin sol­che "Model­le" der Pri­va­ti­sie­rung füh­ren kön­nen wir an den bereits bestehen­den Fäl­len erken­nen - sie waren stets mit höhe­ren Kosten und weni­ger Rechts­si­cher­heit für die Bür­ger verbunden. 

Und nun sol­len wir auch noch via EU durch die im gehei­men ver­han­del­ten TTIP-Ver­trä­ge gänz­lich 'ame­ri­ka­ni­siert' wer­den, indem die demo­kra­ti­schen Rech­te an Schieds­ge­rich­te und Kon­zer­ne abge­ge­ben wer­den sol­len, den Groß­kon­zer­nen die Türen zur EU weit auf­ge­sto­ßen wer­den. Fast zwei Drit­tel der EU-Bevöl­ke­rung will GLYPHOSAT, ein krebs­er­re­gen­des Pflan­zen­ver­nich­tungs­mit­tel das für das Bie­nen­ster­ben ver­ant­wort­lich ist, nicht mehr haben. Die U.S.A. haben die wei­te­re Benut­zung wegen der Gefähr­lich­keit unter­sagt - und den­noch will die EU, ange­trie­ben durch deut­sche Poli­ti­ker (!), die­ses Teu­fels­zeug für wei­te­re sechs Jah­re zulassen.

Das soge­nann­te "Tüp­fel­chen auf dem "I"" ist aber die schwar­ze Null des Finanz­mi­ni­sters. Die Arbeit­neh­mer ver­armt und die Gewin­ne der Eig­ner und Anle­ger steigert.
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[Quel­le]

Vom Trau­er­spiel um Grie­chen­land, wo die Hilfs­mil­li­ar­den sofort an Ban­ken und nicht zur Ver­bes­se­rung der Struk­tur ver­wen­det wer­den, ganz zu schwei­gen. Auch in die­sem Fall wer­den wir belo­gen: Es wird uns in der Pres­se und im Fern­se­hen vor­ge­gau­kelt die 'fau­len' Grie­chen bekä­men unser Geld - dabei geht es an die euro­päi­schen Groß­ban­ken. Bei den Grie­chen kom­men gan­ze 5% der gezahl­ten Beträ­ge an.

Was wir in unse­rem Land brau­chen ist ein Umden­ken und "anders wäh­len"! Die letz­ten Regie­run­gen haben stets viel ver­spro­chen und wenig gehal­ten - das Weni­ge was sie gemacht haben rich­te­te sich gegen die Inter­es­sen derer, die sie gewählt haben.

Abschlie­ßend möch­te ich eine Fra­ge in den Raum stellen:
Füh­len SIE sich durch die Poli­tik, Poli­ti­ker und unse­re Regie­rung gerecht behandelt?

Wenn Sie mit "JA" ant­wor­ten fra­ge ich zurück:
Wie kann es sein, dass die Ren­ten in den letz­ten 20 Jah­ren um 30% geschrumpft sind, wäh­rend durch Steu­er­flucht von Groß­ver­die­nern (Ein­zel­per­so­nen wie Schu­ma­cher, Becken­bau­er und Gesell­schaf­ten wie Sprin­ger, BMW, Ban­ken und Ver­si­che­run­gen) Jahr für Jahr mehr als 100 Mil­li­ar­den Steu­ern ver­lo­ren gehen?
Sehen Sie jetzt, wer ihre Inter­es­sen ver­ra­ten hat und immer noch verrät? 
Dar­an ändert sich auch nichts wenn in die­sem Jahr "Wahl­jahr" - mer­ken Sie die Absicht? - die Ren­ten etwas höher gesetzt wer­den. Die Unge­rech­tig­keit der Abschlä­ge aus der Ren­ten­re­form wird dadurch nicht ein­mal teil­wei­se kompensiert.

So.
Jetzt nur noch der Appell beim näch­sten Mal die zu wäh­len, die von dem "Block" aus CDU/CSU/SPD/Grüne/FDP am mei­sten bekämpft wer­den: "Die Lin­ke". Die sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren gewan­delt hat und als ein­zi­ge Par­tei Wirt­schafts­kom­pe­tenz vor­wei­sen kann - das "Wei­ter so!" der Koali­tio­nä­re ver­schlim­mert nur die Situa­ti­on, am Ende wird eine Wäh­rungs­re­form stehen.
In der Par­tei "Die Lin­ke" sind übri­gens weni­ger alte SED-Genos­sen drin als in allen ande­ren Par­tei­en pro­zen­tu­al sit­zen .... gut getarnt, geschickt ver­steckt, von der Öffent­lich­keit daher nicht bemerkt - und dazu wer­den Sie nie in den Medi­en etwas hören.

[Erst­ver­öf­fent­li­chung August 2015; ergänzt & überarbeitet]

bookmark_borderVom "anders sein" ....

In unse­rer Stadt gibt es ein Asy­lan­ten­heim mit ca. 140 Bewoh­nern, vie­le Fami­li­en dar­un­ter. Im Vor­über­ge­hen riecht man manch­mal exo­ti­sche, meist aller­dings wohl­be­kann­te Düf­te aus der Gemein­schafts­kü­che. Eine Nach­ba­rin die sich um jun­ge Asyl­fa­mi­li­en küm­mert und ihnen hilft nöti­ge Uten­si­li­en für die Klein­kin­der zu bekom­men erzählt manch­mal ein wenig über ihre Ein­drücke - meist gip­felt es in der Aussage: 

Sooo ver­schie­den sind die Leu­te gar nicht. 

Das leuch­tet mir ein, doch wie immer steckt der Teu­fel im Detail. Beson­ders Frau­en dort haben bei­spiels­wei­se Angst vor Hun­den, mehr als ich es bei Deut­schen erlebt habe. Kein Wun­der, Hun­de sind 'unrein', fast so schlimm wie Schweine. 

"Schwei­ne", so sagt ein syri­scher Nach­bar, "Schwei­ne fres­sen jeden Dreck - und der steckt dann in ihnen. Wie kann man sowas essen?"

Wir machen uns dar­um schon kei­ne Gedan­ken mehr. Trotz­dem regt die­se Ver­schie­den­heit zum Den­ken an. Es paßt auch gera­de gut, denn wir sol­len wegen der durch die Schwei­ne­zucht enste­hen­den all­ge­mei­nen Umwelt­pro­ble­me und Gesund­heits­ri­si­ken für die Esser sowie­so weni­ger Schwein verzehren.

Kei­nen Sinn ergibt etwa eine zwangs­wei­se "Umer­zie­hung" der Mus­li­me was das Essen angeht. So sehe ich das für den Umgang mit Hunden:
Wenn Men­schen zu uns kom­men, denen das unan­ge­nehm ist wenn der Hund sie berührt wird der Hund eben mal für eini­ge Zeit in einem Zim­mer für sich untergebracht.

Ich sehe nur eine Grund­li­nie die für alle jet­zi­gen & zukünf­ti­gen Staats­bür­ger hier­zu­lan­de gel­ten muß:

Das sind die Regeln, Pflich­ten & Rech­te lt. unse­rer Ver­fas­sung.

Trotz freund­li­cher Sicht auf fast alle Beson­der­hei­ten gibt es da kei­nen Kom­pro­miß. Wer das nicht akzep­tiert muß die Kon­se­quen­zen zie­hen und an einen Ort zie­hen, wo er sei­ne Bedin­gun­gen ver­wirk­licht findet.

Im übri­gen gefällt mir die­se abso­lu­te Posi­tio­nie­rung nicht, die zuneh­mend zu beob­ach­ten ist: Man kann gegen­über dem Asyl­recht posi­tiv ein­ge­stellt sein und gleich­zei­tig auf Pro­ble­me hin­wei­sen, die sich durch gro­ße Zah­len erge­ben. Der Feh­ler dabei ist, dass man Ver­säum­nis­se der Büro­kra­ten denen selbst anla­sten muß - nicht jenen, die um Asyl nachsuchen.

Zuletzt möch­te ich noch­mal auf eine zah­len­mä­ßi­ge Tat­sa­che hin­wei­sen, es kann nicht oft genug gesagt werden:

Bei einem Zustrom von einer Mil­li­on Men­schen macht deren Zahl 1,25% aus [anders aus­ge­drückt: Auf 400 Bun­des­bür­ger fünf (5) Asyl­be­wer­ber]. HIER sind die Zah­len eben­falls berech­net - mit einer sehr gerin­gen Dif­fe­renz zu mei­nem Ergeb­nis, aller­dings ist die Schluß­fol­ge­rung dar­aus nahe­zu identisch.

Wer da von "Über­frem­dung" spricht betreibt Demagogie.

 

bookmark_borderManchmal

Es gibt Tage, an denen sind die kom­ple­xen Pro­ble­me des Lan­des, des Kon­ti­nents, der Welt schier über­wäl­ti­gend. So sehr, dass man das Gefühl völ­li­ger Ohn­macht ver­spürt. Die­se Vor­komm­nis­se und Ver­flech­tun­gen zu durch­drin­gen und sich Klar­heit zu ver­schaf­fen was wie zusam­men gehört kostet viel Zeit, Geduld und Steh­ver­mö­gen - und ich fra­ge mich immer häu­fi­ger an wel­cher Stel­le ich denn anfan­gen soll. Wor­über es sich lohnt zu schrei­ben. Wie lan­ge es dau­ert die Infor­ma­tio­nen zu sam­meln. Wel­cher Quel­le man über­haupt noch trau­en kann. Weil Alle irgend­ei­ne Absicht ver­fol­gen und es eben­falls wie­der Mehr­auf­wand bedeu­tet, denn erst wenn man dort regel­mä­ßig liest wird die Ten­denz deut­lich. Es türmt sich auf.

Ich schau' mir - statt all des­sen - jetzt ein Video von Aqua­ri­en an und las­se dazu aus dem rei­chen Fun­dus von you­tube "Ent­span­nungs­mu­sik, 8h Mee­res­rau­schen, mit Natur­tö­nen und Tier­ge­räu­schen" im Hin­ter­grund laufen ....

Bis dem­nächst.

bookmark_borderNeue Gesichter braucht das Land ...!

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Bei "kraut­re­por­ter" war zu lesen:

Sind ARD und ZDF ab sofort wie­der Pflicht­pro­gramm für Seri­en­fans? Die öffent­lich-recht­li­chen Sen­der wol­len bewei­sen, dass sie nicht bloß „Tat­ort“ und „Traum­schiff“ kön­nen, son­dern auch unkon­ven­tio­nel­le Seri­en: Mit „Die Stadt und die Macht“ und „Mor­gen hör ich auf“ gelingt das aber nur zum Teil, fin­det Kraut­re­por­ter Peer Scha­der – weil sich bei­de zu sehr an alte Fern­seh­re­geln klammern.

Der Arti­kel ist detail­liert geschrie­ben und sehr lesens­wert. Mir fehlt aller­dings ein Aspekt, der wohl in einer 'aus­ge­wo­ge­nen' Erör­te­rung einer Zei­tung schlecht unter­zu­brin­gen ist:
Es geht um die immer wie­der glei­chen Dar­stel­ler - die Gesich­ter wie­der und wie­der zu sehen und mit neu­en Rol­len zu iden­ti­fi­zie­ren gelingt mir zumin­dest nicht mehr. 

Wäh­rend es für die übli­chen (Freitag/Sonnabend) Kri­mi­se­ri­en durch­aus hilf­reich ist immer die glei­chen Agie­ren­den zu sehen, sich in deren 'Leben' hin­ein­den­ken und zurecht­fin­den zu kön­nen, ist es bei abge­schlos­se­nen "Extra"serien ein Erfolgs­hin­der­nis. Was nicht bedeu­tet, dass nicht ein­zel­ne bereits bekann­te­re Schau­spie­ler auf­tre­ten könn­ten, aber eben nicht die gesam­te Mann­schaft derer, die man sonst auch immer sieht - nur anders verteilt.

Heu­te ist der Schau­spie­ler ein Schur­ke, mor­gen ein lie­ben­der Fami­li­en­va­ter und über­mor­gen eine Nazi-Grö­ße, um dann am Frei­tag als Kom­mis­sar oder Poli­zei­chef zu reüssieren.

Gibt es denn außer zwei, drei, viel­leicht sogar vier Hän­den voll eta­blier­ten Seri­en­dar­stel­lern kei­ne wei­te­ren Talen­te in unse­rem Land? Oder sind es die Ver­ant­wort­li­chen für die Rol­len­be­set­zung die das Risi­ko scheu­en und daher auf 'bewähr­te Kräf­te' zurückfallen?

Neben allen ande­ren Über­le­gun­gen wie man die Attrak­ti­vi­tät deut­scher Fern­seh­pro­duk­tio­nen ver­bes­sern könn­te hal­te ich das für eine zen­tra­le Notwendigkeit: 

Neue, unver­brauch­te Gesich­ter für der­glei­chen in sich abge­schlos­se­ne Serienproduktionen.

bookmark_borderAnalogie

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Freun­de bei "face­book"
sind soviel wert wie
Geld bei MONOPOLY

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"Freun­de" in der NATO und ähn­li­chen Bünd­nis­sen sind noch viel schlim­mer: Sie stel­len ein Risi­ko für Leib & Leben dar, weil sie weit­ab der Kon­flikt­her­de mit nai­vem Gemüt Fik­tio­nen ersin­nen und die­se so lan­ge wie­der­ho­len bis sie sie schließ­lich selbst glauben!

In den letz­ten Tagen habe ich die Gele­gen­heit genutzt und wie­der mal quer durch das Inter­net­an­ge­bot gele­sen .... und dabei erstaunt fest­ge­stellt, wie vie­le Infor­ma­tio­nen und in den soge­nann­ten 'main­stream' Medi­en vor­ent­hal­ten werden. 

Ein Bei­spiel ist die Ent­sen­dung von 5.000 chi­ne­si­schen Eli­te­sol­da­ten nach Syri­en auf Ein­la­dung durch die Sowjet­uni­on. Nach­dem Putin die rela­ti­ve Untä­tig­keit - oder soll­te es bes­ser hei­ßen: Ver­schlep­pung von Ergeb­nis­sen - der U.S.A. in Sachen Daesh [ISIS] sicht­bar gemacht hat, wur­de ver­sucht uns hier weis zu machen die Rus­sen rich­te­ten mehr Scha­den als Nut­zen an. Ein bil­li­ger Ver­such der Pro­pa­gan­da vom eige­nen Unver­mö­gen und der man­geln­den Ana­ly­se­fä­hig­keit der U.S.A. abzulenken.

Die Bri­sanz der Situa­ti­on liegt nicht im Ein­grei­fen der Rus­sen, son­dern in der Unbe­re­chen­bar­keit des ver­bün­de­ten Erdu­an, der in der Regi­on der­zeit unge­stört sein blu­ti­ges Geschäft der Kur­den­ver­nich­tung betreibt - es schaut nie­mand so genau hin und das nutzt er aus. Spä­ter dann wird man genau­so damit ver­fah­ren wie mit der Ver­nich­tung der Arme­ni­er: Schwamm drü­ber, ist Geschichte.

bookmark_borderWer nichts tut
macht nichts falsch?
Falsch.

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P-zu-M

["click!" auf das Zitat führt zum kom­plet­ten Artikel]


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Schon öfter habe ich auf die Per­spek­tiv­lo­sig­keit der deut­schen Poli­tik unter Kanz­le­rin Mer­kel hin­ge­wie­sen. Nun las ich (Zitat oben), dass sich offen­bar allent­hal­ben Autoren dar­über Gedan­ken machen und es - da bin ich völ­lig sicher - eben­so nicht akzep­ta­bel fin­den wie wir hier regiert werden. 

Sie ken­nen sicher den blö­den Spruch vom "Beam­ten-Mika­do":
"Wer sich zuerst bewegt hat verloren!" 

So ist mir die Merkel'sche Poli­tik über wei­te Strecken vor­ge­kom­men. Nur kein Auf­he­bens, immer auf Ruhe und Aus­gleich bedacht, kei­ne The­men anpacken die sich als kon­tro­vers erwei­sen könn­ten. Kei­ne Plä­ne für die näch­sten 10, 20 oder 30 Jah­re, die gleich meh­re­re Her­aus­for­de­run­gen hin­sicht­lich Bevöl­ke­rungs­struk­tur, Ener­gie- und Was­ser­ver­sor­gung und glo­ba­ler Frie­dens­er­hal­tung brin­gen wer­den, um nur eini­ge zu nennen. 

So kann man einen Kir­chen­chor, eine Kin­der­ta­ges­stät­te aber nicht mal eine Imbiß­bu­de füh­ren. Für eine Regie­rung reicht das ganz sicher nicht. 

Dazu paßt ein wei­te­res Zitat, das ich heu­te eben­falls las:


Solan­ge Menschen
die das Netz kaum selbst nutzen
Inno­va­ti­on vor­an trei­ben sollen
bleibt Deutsch­land digi­ta­les Entwicklungsland.

 
Lei­der wahr - und es ist nur ein Sym­ptom einer 'kran­ken' Regierungspolitik:
Bewah­ren, Pfrün­de sichern und kon­ser­va­ti­ve Wer­te zementieren.


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*[Zitat]

bookmark_border» Aggressive Bakterien «

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» .. Es müs­sen also neue Anti­bio­ti­ka
gegen immer aggres­si­ve­re Bak­te­ri­en her .. «



[Quel­le: Kraut­re­por­ter Mor­gen­post => bestel­len]

Es gibt kei­ne "immer aggres­si­ve­ren Bak­te­ri­en" - so stel­len sich Lai­en die Wirk­lich­keit vor - son­dern es gibt "Bak­te­ri­en, die gegen immer mehr Anti­bio­ti­ka resi­stent sind". Ein gro­ßer Unter­schied des­we­gen, weil Bak­te­ri­en nicht "aggres­siv" sind, son­dern das tun, was ihr Lebens­zweck zu sein scheint:

Stof­fe zu ver­än­dern und dar­aus
Bak­te­ri­en­ma­sse zu pro­du­zie­ren
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WIR mögen es als aggres­siv emp­fin­den, weil wir dadurch gefähr­det sind. Das ist jedoch eine homo­zen­tri­sche Sicht der Welt, die u.a. dazu geführt hat, dass die Natur durch den Men­schen hem­mungs­los aus­ge­beu­tet wird - ohne jede Rück­sicht und ohne jeden Gedan­ken an die Folgen.

bookmark_borderRevanche

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Ein Laden­be­sit­zer aus Düs­sel­dorf hat­te - wie die Mode­ra­to­rin der WDR Lokal­zeit sag­te - "die Faxen dicke":
Nach meh­re­ren Laden­dieb­stäh­len instal­lier­te er Über­wa­chungs­ka­me­ras um den Laden­die­ben das Leben schwe­rer zu machen oder gar das Hand­werk zu legen. Als es kürz­lich wie­der zu einem Dieb­stahl kam schnitt er Bil­der der Die­be her­aus und häng­te sie als "Steck­brief" in sein Schaufenster.

Nun ist es in Deutsch­land unzu­läs­sig das zu tun.
Datenschutz.
Schon hat der Bestoh­le­ne zusätz­li­chen Ärger.

Das zeigt, wie hier der Daten­schutz zur Lach­num­mer wird. Die Die­be wer­den geschützt, der Bestoh­le­ne macht sich strafbar.
Das dem "Nor­mal­bür­ger" zu ver­mit­teln ist schwierig.

Zwar ver­weist die Daten­schutz­be­auf­trag­te kor­rek­ter­wei­se auf Poli­zei und Staats­an­walt­schaft in deren Zustän­dig­keit die Ver­fol­gung der Die­be gehört, das jedoch hat in frü­he­ren Fäl­len nicht zur Ergrei­fung der Täter geführt. Nach mei­nem Emp­fin­den ist des­we­gen hier auf Sei­ten des Laden­be­sit­zers eine Not­wehr­si­tua­ti­on ein­ge­tre­ten - er hat kei­ne ande­re Mög­lich­keit mehr als sich selbst gegen die Taten zu wehren.

Mög­li­cher­wei­se könn­te eine ein­fa­che Ände­rung der Gesetz­ge­bung hier Abhil­fe schaffen:
Wenn jemand eine Straf­tat begeht ver­wirkt er dadurch even­tu­ell bestehen­de Rech­te aus dem Daten­schutz soweit sie mit der Tat in Ver­bin­dung stehen.

DAS soll­te das "all­ge­mei­ne Rechts­emp­fin­den" wie­der ins Lot bringen.