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bookmark_borderWer nichts tut
macht nichts falsch?
Falsch.

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P-zu-M

["click!" auf das Zitat führt zum kom­plet­ten Artikel]


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Schon öfter habe ich auf die Per­spek­tiv­lo­sig­keit der deut­schen Poli­tik unter Kanz­le­rin Mer­kel hin­ge­wie­sen. Nun las ich (Zitat oben), dass sich offen­bar allent­hal­ben Autoren dar­über Gedan­ken machen und es - da bin ich völ­lig sicher - eben­so nicht akzep­ta­bel fin­den wie wir hier regiert werden. 

Sie ken­nen sicher den blö­den Spruch vom "Beam­ten-Mika­do":
"Wer sich zuerst bewegt hat verloren!" 

So ist mir die Merkel'sche Poli­tik über wei­te Strecken vor­ge­kom­men. Nur kein Auf­he­bens, immer auf Ruhe und Aus­gleich bedacht, kei­ne The­men anpacken die sich als kon­tro­vers erwei­sen könn­ten. Kei­ne Plä­ne für die näch­sten 10, 20 oder 30 Jah­re, die gleich meh­re­re Her­aus­for­de­run­gen hin­sicht­lich Bevöl­ke­rungs­struk­tur, Ener­gie- und Was­ser­ver­sor­gung und glo­ba­ler Frie­dens­er­hal­tung brin­gen wer­den, um nur eini­ge zu nennen. 

So kann man einen Kir­chen­chor, eine Kin­der­ta­ges­stät­te aber nicht mal eine Imbiß­bu­de füh­ren. Für eine Regie­rung reicht das ganz sicher nicht. 

Dazu paßt ein wei­te­res Zitat, das ich heu­te eben­falls las:


Solan­ge Menschen
die das Netz kaum selbst nutzen
Inno­va­ti­on vor­an trei­ben sollen
bleibt Deutsch­land digi­ta­les Entwicklungsland.

 
Lei­der wahr - und es ist nur ein Sym­ptom einer 'kran­ken' Regierungspolitik:
Bewah­ren, Pfrün­de sichern und kon­ser­va­ti­ve Wer­te zementieren.


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*[Zitat]

bookmark_border» Aggressive Bakterien «

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» .. Es müs­sen also neue Anti­bio­ti­ka
gegen immer aggres­si­ve­re Bak­te­ri­en her .. «



[Quel­le: Kraut­re­por­ter Mor­gen­post => bestel­len]

Es gibt kei­ne "immer aggres­si­ve­ren Bak­te­ri­en" - so stel­len sich Lai­en die Wirk­lich­keit vor - son­dern es gibt "Bak­te­ri­en, die gegen immer mehr Anti­bio­ti­ka resi­stent sind". Ein gro­ßer Unter­schied des­we­gen, weil Bak­te­ri­en nicht "aggres­siv" sind, son­dern das tun, was ihr Lebens­zweck zu sein scheint:

Stof­fe zu ver­än­dern und dar­aus
Bak­te­ri­en­ma­sse zu pro­du­zie­ren
.

WIR mögen es als aggres­siv emp­fin­den, weil wir dadurch gefähr­det sind. Das ist jedoch eine homo­zen­tri­sche Sicht der Welt, die u.a. dazu geführt hat, dass die Natur durch den Men­schen hem­mungs­los aus­ge­beu­tet wird - ohne jede Rück­sicht und ohne jeden Gedan­ken an die Folgen.

bookmark_borderRevanche

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Ein Laden­be­sit­zer aus Düs­sel­dorf hat­te - wie die Mode­ra­to­rin der WDR Lokal­zeit sag­te - "die Faxen dicke":
Nach meh­re­ren Laden­dieb­stäh­len instal­lier­te er Über­wa­chungs­ka­me­ras um den Laden­die­ben das Leben schwe­rer zu machen oder gar das Hand­werk zu legen. Als es kürz­lich wie­der zu einem Dieb­stahl kam schnitt er Bil­der der Die­be her­aus und häng­te sie als "Steck­brief" in sein Schaufenster.

Nun ist es in Deutsch­land unzu­läs­sig das zu tun.
Datenschutz.
Schon hat der Bestoh­le­ne zusätz­li­chen Ärger.

Das zeigt, wie hier der Daten­schutz zur Lach­num­mer wird. Die Die­be wer­den geschützt, der Bestoh­le­ne macht sich strafbar.
Das dem "Nor­mal­bür­ger" zu ver­mit­teln ist schwierig.

Zwar ver­weist die Daten­schutz­be­auf­trag­te kor­rek­ter­wei­se auf Poli­zei und Staats­an­walt­schaft in deren Zustän­dig­keit die Ver­fol­gung der Die­be gehört, das jedoch hat in frü­he­ren Fäl­len nicht zur Ergrei­fung der Täter geführt. Nach mei­nem Emp­fin­den ist des­we­gen hier auf Sei­ten des Laden­be­sit­zers eine Not­wehr­si­tua­ti­on ein­ge­tre­ten - er hat kei­ne ande­re Mög­lich­keit mehr als sich selbst gegen die Taten zu wehren.

Mög­li­cher­wei­se könn­te eine ein­fa­che Ände­rung der Gesetz­ge­bung hier Abhil­fe schaffen:
Wenn jemand eine Straf­tat begeht ver­wirkt er dadurch even­tu­ell bestehen­de Rech­te aus dem Daten­schutz soweit sie mit der Tat in Ver­bin­dung stehen.

DAS soll­te das "all­ge­mei­ne Rechts­emp­fin­den" wie­der ins Lot bringen.

bookmark_borderFakten vs. Meinung

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  .. Ich kann mich über­haupt nicht in jeman­den rein­ver­set­zen, der Fak­ten für ver­han­del­bar hält .. Mir ist schon häu­fi­ger auf­ge­fal­len, dass die­ses Wort irgend­wie bei man­chen Leu­ten als "das könn­te mor­gen wider­legt wer­den" inter­pre­tiert wird.
Nein.
Kann es nicht.
Sowas wie "bei einer Befra­gung gaben 50% der Befrag­ten an, an Engel zu glau­ben" ist ein Fakt.
"Also glau­ben 50% der Bevöl­ke­rung an Engel" nicht.

Das wird nicht anders, wenn man ande­re befragt und ande­re Ant­wor­ten kriegt. Nicht mal dann, wenn man die­sel­ben Men­schen noch­mal befragt, und sie dies­mal anders antworten .. 

Fak­ten sind wirk­lich und bestehen und kön­nen weder wahr noch falsch sein. Inter­pre­ta­tio­nen der Fak­ten kön­nen wahr oder falsch sein .. 

[Quel­le; #2.update]

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Das paßt zu dem, was bereits häu­fi­ger hier dis­ku­tiert wurde.
Zum Bei­spiel dort => Eine Fra­ge der Perspektive ....
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Ande­res Bei­spiel, das aus einem Blog stammt:

.. oder man­ja­na (übri­gens das Lieb­lings­wort der Spanier) .. 
[Zitat]

- das aller­dings wird anders geschrie­ben als man es spricht:

mañana,

das "n" mit der Til­de "ñ" wird wie "nj" gesprochen.

Wie­der so eine Klugscheißerei.
Wen inter­es­siert denn sowas?

OK, das ist ein Bei­spiel dafür,
dass man nicht "glau­ben" kann,
son­dern "wis­sen" muß
- oder es ist eben falsch.
Es läßt sich nicht 'dis­ku­tie­ren'.

bookmark_border25 Jahre "Deutsche Einheit"

4.
Alle Sta­si-Scher­gen rei­ben sich heu­te das Fäust­chen und genie­ßen ihre 1:1 Pen­si­on nach "BRD"-Bedingungen - sie haben das System gestützt und dafür gesorgt, dass Unschul­di­ge und "Staats­fein­de" aus­ge­schal­tet wurden. 

Noch heu­te fehlt ihnen jedes Schuldbewußtsein.
"Abwar­ten und Tee trinken!"
Dann regeln sich vie­le Din­ge wie von selbst.
So den­ken sie und leben damit.

Son­der­bar allerdings:
Wen auch immer man aus der ehe­ma­li­gen "DDR" trifft hat über­haupt nichts dazu bei­getra­gen, hat nie mit­ge­macht - und war sowie­so schon immer ein Opfer der Stasi.

Wohin sind die alle "ver­schwun­den"?
Wo ver­stecken sie sich?
Wo sind sie geblieben?

bookmark_borderTTIP / TPP  *update* (13-05-2015)

1
.

».. Con­clu­si­on
From what we now know, the Trans-Paci­fic Part­ner­ship* repres­ents a distinct and signi­fi­cant thre­at to natio­nal sove­reig­n­ty and the abili­ty of any mem­ber nati­on – inclu­ding the United Sta­tes – to regu­la­te its trade, intellec­tu­al pro­per­ty, envi­ron­ment, and immigration.
Most troubling is what we don’t yet know about the secre­ti­ve TPP.
In the inte­rests of Ame­ri­ca and all Ame­ri­cans, Con­gress is obli­ga­ted to deny fast-track TPA aut­ho­ri­ty on the TPP and to reject the TPP in its entirety .. «

[Quote/Zitat]

Über­set­zung:
» .. Zusammenfassung
Aus dem, was wir heu­te über die Trans-Paci­fic Part­ner­ship (TPP)* wis­sen ist es eine deut­li­che und erheb­li­che Gefahr für die natio­na­le Sou­ve­rä­ni­tät und die Fähig­keit jedes Mit­glieds­lan­des - ein­schließ­lich der Ver­ei­nig­ten Staa­ten - ihr Han­dels­recht, gei­sti­ges Eigen­tum, Umwelt und Ein­wan­de­rung zu regulieren.
Am beun­ru­hi­gend­sten ist das, was wir noch nicht über die gehei­men TPP Antei­le wissen.
Im Inter­es­se der USA und aller Ame­ri­ka­ner, ist der Kon­greß ver­pflich­tet, einen Schnell­durch­lauf von TPP [sinn­ge­mäß für: fast-track TPA aut­ho­ri­ty] zu unter­bin­den und TPP in sei­ner Gesamt­heit abzulehnen .. «

* TPP (Asien/Pazifik) konn­te bis­her noch "gehei­mer" als TTIP (Euro­pa) ver­han­delt wer­den, des­sen Ein­zel­hei­ten trotz gehei­mer Ver­hand­lun­gen all­mäh­lich offen­ge­legt & sicht­bar wurden.

*edit / update*
13.05.; 01:30h.
Bei NPR* wur­de gera­de berich­tet, dass der U.S.-Senat eine Vor­la­ge abge­schmet­tert hat die es dem Prä­si­den­ten erlaubt hät­te ohne wei­te­re Kon­sul­ta­tio­nen die TPP-Ver­hand­lun­gen zum Abschluß zu bringen. 

* (Natio­nal Public Radio, in den U.S.A. sowas wie unse­re "öffent­lich-recht­li­chen" Anstal­ten - nur dort finan­ziert durch frei­wil­li­ge Spen­den der Zuse­her / ~hörer)

bookmark_borderZukunft ..!?

1

.. Attac kri­ti­siert ins­be­son­de­re den in den Abkom­men fest­ge­schrie­be­nen Inve­sto­ren­schutz (ISDS), der demo­kra­ti­sche Hand­lungs­spiel­räu­me wei­ter ein­schrän­ken wür­de. So könn­te ein Inve­stor Scha­dens­er­satz von einem Staat oder einer Kom­mu­ne for­dern, wenn es sei­ne Gewinn­erwar­tun­gen durch Geset­ze oder Auf­la­gen ein­ge­schränkt sieht. Die geplan­te "regu­la­to­ri­sche Koope­ra­ti­on" wür­de Unter­neh­men zudem einen deut­lich grö­ße­ren Ein­fluss auf die Gesetz­ge­bung geben als bisher. .. 

.[Zitat; "click!" ver­grö­ßert.]

Nur sechs natio­na­le, über­re­gio­na­le Hol­dings hal­ten alle Radio-, TV- und Film­ge­sell­schaf­ten in den U.S.A.

Da fällt es schwer zu glau­ben, dass es "Mei­nungs­viel­falt" gibt.

Zumal in eini­gen der Unter­neh­men z.B. Tele­fon- bzw. Kabel­ge­sell­schaf­ten mit Medi­en­ge­sell­schaf­ten gebün­delt sind. Da wird es wohl eher auf ein­sei­ti­ge Bevor­zu­gung im 'stream' hin­aus­lau­fen als auf "Netz­neu­tra­li­tät".

Wir beob­ach­ten hier­zu­lan­de schon eine Kon­zen­tra­ti­ons­wel­le. Kabel- Tele­fon- und Inter­net­dien­ste ver­schmel­zen - und wenn erst ein Oli­go­pol besteht wer­den die Prei­se ange­zo­gen. Der Kon­su­ment hat kei­ne Wahl mehr, denn zwi­schen den Unter­neh­men gibt es Abspra­chen die nie­mand mehr wird nach­wei­sen können.

Mit TTIP lie­fern wir in Euro­pa den Unter­neh­men aus den U.S.A. genau den Hebel der ihnen jetzt noch fehlt:
Zugang in den Markt ohne die bis­he­ri­gen (regio­na­len, z.B. deut­schen) Hemm­nis­se. Da ist es eine Fra­ge der Zeit bis die "öffent­lich-recht­li­chen" mar­gi­na­li­siert sind weil ihre Ver­wal­tun­gen trä­ge und die Mit­ar­bei­ten­den ein­falls­los sind.

bookmark_borderSiddhartha Gautama Buddha sprach ....

Tian Tan BuddhaCC BY-SA 3.0

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 Bud­dha sprach: 
» Wer sei­nen Wohl­stand ver­meh­ren möchte,
der soll­te sich an den Bie­nen ein Bei­spiel nehmen.
Sie sam­meln den Honig, ohne die Blu­men zu zerstören.
Sie sind sogar nütz­lich für die Blumen. «
 

bookmark_borderLao-Tse [Laozi] sprach ....

Statue of Lao Tzu in Quanzhou.jpg*

 Lao-Tse sprach:
 

»  Freund­lich­keit in Wor­ten schafft Vertrauen.
Freund­lich­keit im Den­ken schafft Tiefe.
Freund­lich­keit im Geben schafft Liebe «

»  Güte beim Den­ken erzeugt Tiefe,
Güte beim Ver­schen­ken erzeugt Liebe,
Güte in den Wor­ten erzeugt Wahrheit «

»  Je mehr schar­fe Waf­fen im Volk, umso wir­rer der Staat. «

»  Wah­re Wor­te sind nicht angenehm,
ange­neh­me Wor­te sind nicht wahr. «

 

 


* Abbil­dung: Sta­tue of Lao Tzu in Quanz­hou“ von Tom@HK - http://www.flickr.com/photos/gracewong/2175595214/sizes/o/. Lizen­ziert unter CC BY 2.0 über Wiki­me­dia Com­mons.

bookmark_borderKon­fu­zius sprach ....

Konfuzius-1770

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Kon­fu­zi­us sprach: 
» Im Alter­tum lern­te man, um sich selbst zu vervollkommnen;
heu­te dage­gen lernt man, um ande­ren gegen­über etwas zu gelten. « 

Das war zu Kon­fu­zi­us' Zei­ten so.
Heu­te gilt nur "etwas" wer mehr mate­ri­el­len Besitz als ande­re oder eine her­aus­ge­ho­be­ne poli­ti­sche Funk­ti­on hat.

Da wür­de Kon­fu­zi­us sagen:

Arm sein und nicht mur­ren ist schwer.
Reich sein und nicht hoch­mü­tig wer­den ist noch schwerer.

Kein Amt zu haben ist nicht schlimm.
Aber schlimm ist es, kei­ne Fähig­keit für ein Amt zu haben,
das man innehat.

Wer Geist hat, hat sicher auch das rech­te Wort, aber wer Wor­te hat, hat dar­um noch nicht not­wen­dig Geist.

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Wei­ter­füh­ren­der Text zu Kon­fu­zi­us & sei­nen Lehren

bookmark_border"Gesellschaftsfähig"!?

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Es gab in der Ver­gan­gen­heit soge­nann­te "gesell­schaft­li­che Tabus", also pri­va­te Sach­ver­hal­te in Sachen Sexua­li­tät, die nie in die Öffent­lich­keit gezerrt wurden.
Das war auch gut so.

Wie ich auf das The­ma komme?
Ich habe in mei­nen Links gele­sen und bin auf einen Arti­kel von Rai­ner Wer­melt gesto­ßen der mit "Ist Sado­ma­so­chis­mus salon­fä­hig?" beti­telt ist, Unter­ti­tel "Peit­schen­sex und Fes­sel­lie­be", "Wis­sen­schaft­le­rin forscht zu 'Shades of Grey'".

Ein Satz aus dem Arti­kel fiel mir ins Auge:
" .. und weni­ger als ein Drit­tel wür­de die Sexu­al­prak­ti­ken der Roma­ne aus­pro­bie­ren .. " - das sagt doch aus, dass es zwar Ver­ständ­nis und Neu­gier­de gibt, aller­dings ein Nach­ah­mungs­wil­le nicht sehr aus­ge­prägt ist. 

Mein Paten­on­kel sag­te zu sowas immer "Igitt, igitt wie schön!". Was für mich eine gewis­se Attrak­ti­vi­tät sol­cher Prak­ti­ken für vie­le Men­schen bedeu­tet, gleich­zei­tig aber auch eine Unsi­cher­heit ob das denn die Form der Lie­be ist die sie akzep­tie­ren könnten. 

Die Rezen­si­on von Herrn Wer­melt ist außer­or­dent­lich sach­lich geschrie­ben - und mir fehlt eine per­sön­li­che Stel­lung­nah­me zum The­ma. Ein Blog ist schließ­lich ein Medi­um das Dis­kus­si­on zu Mei­nung, Stim­mung und gesell­schaft­li­cher Strö­mung zuläßt und gera­de­zu herausfordert. 

Des­we­gen hier mei­ne Auf­fas­sung zum Thema:

Ich fin­de es abar­tig wenn ein natür­li­ches Bedürf­nis wie Sexua­li­tät nur dann zu Befrie­di­gung führt wenn es mit Schmerz oder psy­chi­scher Aberra­ti­on* ver­bun­den wird. Teil der Sexua­li­tät ist zwar Aggres­si­vi­tät, d.h. das Ein­drin­gen in die Inti­me Zone [Indi­vi­du­al­di­stanz] eines ande­ren Men­schen, aber gleich­zei­tig gewollt und zuge­las­sen von den Betroffenen.

Wenn die Aggres­si­on Über­hand gewinnt ist nicht nur der bio­lo­gi­sche Zweck von Sexua­li­tät, son­dern auch der einer sexu­el­len Ver­ei­ni­gung inne­woh­nen­de Gedan­ke der see­lisch-kör­per­li­chen Ver­bin­dung verfehlt.

Anders aus­ge­drückt:
"Sexu­el­le Prak­ti­ken" sind mit "Lie­be" unvereinbar.

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* [[4] Psy­cho­lo­gie: eine leich­te psy­chi­sche Störung]