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bookmark_borderFakten vs. Meinung

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  .. Ich kann mich über­haupt nicht in jeman­den rein­ver­set­zen, der Fak­ten für ver­han­del­bar hält .. Mir ist schon häu­fi­ger auf­ge­fal­len, dass die­ses Wort irgend­wie bei man­chen Leu­ten als "das könn­te mor­gen wider­legt wer­den" inter­pre­tiert wird.
Nein.
Kann es nicht.
Sowas wie "bei einer Befra­gung gaben 50% der Befrag­ten an, an Engel zu glau­ben" ist ein Fakt.
"Also glau­ben 50% der Bevöl­ke­rung an Engel" nicht.

Das wird nicht anders, wenn man ande­re befragt und ande­re Ant­wor­ten kriegt. Nicht mal dann, wenn man die­sel­ben Men­schen noch­mal befragt, und sie dies­mal anders antworten .. 

Fak­ten sind wirk­lich und bestehen und kön­nen weder wahr noch falsch sein. Inter­pre­ta­tio­nen der Fak­ten kön­nen wahr oder falsch sein .. 

[Quel­le; #2.update]

___________________________________ 

Das paßt zu dem, was bereits häu­fi­ger hier dis­ku­tiert wurde.
Zum Bei­spiel dort => Eine Fra­ge der Perspektive ....
___________________________________ 

Ande­res Bei­spiel, das aus einem Blog stammt:

.. oder man­ja­na (übri­gens das Lieb­lings­wort der Spanier) .. 
[Zitat]

- das aller­dings wird anders geschrie­ben als man es spricht:

mañana,

das "n" mit der Til­de "ñ" wird wie "nj" gesprochen.

Wie­der so eine Klugscheißerei.
Wen inter­es­siert denn sowas?

OK, das ist ein Bei­spiel dafür,
dass man nicht "glau­ben" kann,
son­dern "wis­sen" muß
- oder es ist eben falsch.
Es läßt sich nicht 'dis­ku­tie­ren'.

bookmark_border25 Jahre "Deutsche Einheit"

4.
Alle Sta­si-Scher­gen rei­ben sich heu­te das Fäust­chen und genie­ßen ihre 1:1 Pen­si­on nach "BRD"-Bedingungen - sie haben das System gestützt und dafür gesorgt, dass Unschul­di­ge und "Staats­fein­de" aus­ge­schal­tet wurden. 

Noch heu­te fehlt ihnen jedes Schuldbewußtsein.
"Abwar­ten und Tee trinken!"
Dann regeln sich vie­le Din­ge wie von selbst.
So den­ken sie und leben damit.

Son­der­bar allerdings:
Wen auch immer man aus der ehe­ma­li­gen "DDR" trifft hat über­haupt nichts dazu bei­getra­gen, hat nie mit­ge­macht - und war sowie­so schon immer ein Opfer der Stasi.

Wohin sind die alle "ver­schwun­den"?
Wo ver­stecken sie sich?
Wo sind sie geblieben?

bookmark_borderTTIP / TPP  *update* (13-05-2015)

1
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».. Con­clu­si­on
From what we now know, the Trans-Paci­fic Part­ner­ship* repres­ents a distinct and signi­fi­cant thre­at to natio­nal sove­reig­n­ty and the abili­ty of any mem­ber nati­on – inclu­ding the United Sta­tes – to regu­la­te its trade, intellec­tu­al pro­per­ty, envi­ron­ment, and immigration.
Most troubling is what we don’t yet know about the secre­ti­ve TPP.
In the inte­rests of Ame­ri­ca and all Ame­ri­cans, Con­gress is obli­ga­ted to deny fast-track TPA aut­ho­ri­ty on the TPP and to reject the TPP in its entirety .. «

[Quote/Zitat]

Über­set­zung:
» .. Zusammenfassung
Aus dem, was wir heu­te über die Trans-Paci­fic Part­ner­ship (TPP)* wis­sen ist es eine deut­li­che und erheb­li­che Gefahr für die natio­na­le Sou­ve­rä­ni­tät und die Fähig­keit jedes Mit­glieds­lan­des - ein­schließ­lich der Ver­ei­nig­ten Staa­ten - ihr Han­dels­recht, gei­sti­ges Eigen­tum, Umwelt und Ein­wan­de­rung zu regulieren.
Am beun­ru­hi­gend­sten ist das, was wir noch nicht über die gehei­men TPP Antei­le wissen.
Im Inter­es­se der USA und aller Ame­ri­ka­ner, ist der Kon­greß ver­pflich­tet, einen Schnell­durch­lauf von TPP [sinn­ge­mäß für: fast-track TPA aut­ho­ri­ty] zu unter­bin­den und TPP in sei­ner Gesamt­heit abzulehnen .. «

* TPP (Asien/Pazifik) konn­te bis­her noch "gehei­mer" als TTIP (Euro­pa) ver­han­delt wer­den, des­sen Ein­zel­hei­ten trotz gehei­mer Ver­hand­lun­gen all­mäh­lich offen­ge­legt & sicht­bar wurden.

*edit / update*
13.05.; 01:30h.
Bei NPR* wur­de gera­de berich­tet, dass der U.S.-Senat eine Vor­la­ge abge­schmet­tert hat die es dem Prä­si­den­ten erlaubt hät­te ohne wei­te­re Kon­sul­ta­tio­nen die TPP-Ver­hand­lun­gen zum Abschluß zu bringen. 

* (Natio­nal Public Radio, in den U.S.A. sowas wie unse­re "öffent­lich-recht­li­chen" Anstal­ten - nur dort finan­ziert durch frei­wil­li­ge Spen­den der Zuse­her / ~hörer)

bookmark_borderZukunft ..!?

1

.. Attac kri­ti­siert ins­be­son­de­re den in den Abkom­men fest­ge­schrie­be­nen Inve­sto­ren­schutz (ISDS), der demo­kra­ti­sche Hand­lungs­spiel­räu­me wei­ter ein­schrän­ken wür­de. So könn­te ein Inve­stor Scha­dens­er­satz von einem Staat oder einer Kom­mu­ne for­dern, wenn es sei­ne Gewinn­erwar­tun­gen durch Geset­ze oder Auf­la­gen ein­ge­schränkt sieht. Die geplan­te "regu­la­to­ri­sche Koope­ra­ti­on" wür­de Unter­neh­men zudem einen deut­lich grö­ße­ren Ein­fluss auf die Gesetz­ge­bung geben als bisher. .. 

.[Zitat; "click!" ver­grö­ßert.]

Nur sechs natio­na­le, über­re­gio­na­le Hol­dings hal­ten alle Radio-, TV- und Film­ge­sell­schaf­ten in den U.S.A.

Da fällt es schwer zu glau­ben, dass es "Mei­nungs­viel­falt" gibt.

Zumal in eini­gen der Unter­neh­men z.B. Tele­fon- bzw. Kabel­ge­sell­schaf­ten mit Medi­en­ge­sell­schaf­ten gebün­delt sind. Da wird es wohl eher auf ein­sei­ti­ge Bevor­zu­gung im 'stream' hin­aus­lau­fen als auf "Netz­neu­tra­li­tät".

Wir beob­ach­ten hier­zu­lan­de schon eine Kon­zen­tra­ti­ons­wel­le. Kabel- Tele­fon- und Inter­net­dien­ste ver­schmel­zen - und wenn erst ein Oli­go­pol besteht wer­den die Prei­se ange­zo­gen. Der Kon­su­ment hat kei­ne Wahl mehr, denn zwi­schen den Unter­neh­men gibt es Abspra­chen die nie­mand mehr wird nach­wei­sen können.

Mit TTIP lie­fern wir in Euro­pa den Unter­neh­men aus den U.S.A. genau den Hebel der ihnen jetzt noch fehlt:
Zugang in den Markt ohne die bis­he­ri­gen (regio­na­len, z.B. deut­schen) Hemm­nis­se. Da ist es eine Fra­ge der Zeit bis die "öffent­lich-recht­li­chen" mar­gi­na­li­siert sind weil ihre Ver­wal­tun­gen trä­ge und die Mit­ar­bei­ten­den ein­falls­los sind.

bookmark_borderSiddhartha Gautama Buddha sprach ....

Tian Tan BuddhaCC BY-SA 3.0

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 Bud­dha sprach: 
» Wer sei­nen Wohl­stand ver­meh­ren möchte,
der soll­te sich an den Bie­nen ein Bei­spiel nehmen.
Sie sam­meln den Honig, ohne die Blu­men zu zerstören.
Sie sind sogar nütz­lich für die Blumen. «
 

bookmark_borderLao-Tse [Laozi] sprach ....

Statue of Lao Tzu in Quanzhou.jpg*

 Lao-Tse sprach:
 

»  Freund­lich­keit in Wor­ten schafft Vertrauen.
Freund­lich­keit im Den­ken schafft Tiefe.
Freund­lich­keit im Geben schafft Liebe «

»  Güte beim Den­ken erzeugt Tiefe,
Güte beim Ver­schen­ken erzeugt Liebe,
Güte in den Wor­ten erzeugt Wahrheit «

»  Je mehr schar­fe Waf­fen im Volk, umso wir­rer der Staat. «

»  Wah­re Wor­te sind nicht angenehm,
ange­neh­me Wor­te sind nicht wahr. «

 

 


* Abbil­dung: Sta­tue of Lao Tzu in Quanz­hou“ von Tom@HK - http://www.flickr.com/photos/gracewong/2175595214/sizes/o/. Lizen­ziert unter CC BY 2.0 über Wiki­me­dia Com­mons.

bookmark_borderKon­fu­zius sprach ....

Konfuzius-1770

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Kon­fu­zi­us sprach: 
» Im Alter­tum lern­te man, um sich selbst zu vervollkommnen;
heu­te dage­gen lernt man, um ande­ren gegen­über etwas zu gelten. « 

Das war zu Kon­fu­zi­us' Zei­ten so.
Heu­te gilt nur "etwas" wer mehr mate­ri­el­len Besitz als ande­re oder eine her­aus­ge­ho­be­ne poli­ti­sche Funk­ti­on hat.

Da wür­de Kon­fu­zi­us sagen:

Arm sein und nicht mur­ren ist schwer.
Reich sein und nicht hoch­mü­tig wer­den ist noch schwerer.

Kein Amt zu haben ist nicht schlimm.
Aber schlimm ist es, kei­ne Fähig­keit für ein Amt zu haben,
das man innehat.

Wer Geist hat, hat sicher auch das rech­te Wort, aber wer Wor­te hat, hat dar­um noch nicht not­wen­dig Geist.

 ・  ⚫  ・ 

Wei­ter­füh­ren­der Text zu Kon­fu­zi­us & sei­nen Lehren

bookmark_border"Gesellschaftsfähig"!?

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Es gab in der Ver­gan­gen­heit soge­nann­te "gesell­schaft­li­che Tabus", also pri­va­te Sach­ver­hal­te in Sachen Sexua­li­tät, die nie in die Öffent­lich­keit gezerrt wurden.
Das war auch gut so.

Wie ich auf das The­ma komme?
Ich habe in mei­nen Links gele­sen und bin auf einen Arti­kel von Rai­ner Wer­melt gesto­ßen der mit "Ist Sado­ma­so­chis­mus salon­fä­hig?" beti­telt ist, Unter­ti­tel "Peit­schen­sex und Fes­sel­lie­be", "Wis­sen­schaft­le­rin forscht zu 'Shades of Grey'".

Ein Satz aus dem Arti­kel fiel mir ins Auge:
" .. und weni­ger als ein Drit­tel wür­de die Sexu­al­prak­ti­ken der Roma­ne aus­pro­bie­ren .. " - das sagt doch aus, dass es zwar Ver­ständ­nis und Neu­gier­de gibt, aller­dings ein Nach­ah­mungs­wil­le nicht sehr aus­ge­prägt ist. 

Mein Paten­on­kel sag­te zu sowas immer "Igitt, igitt wie schön!". Was für mich eine gewis­se Attrak­ti­vi­tät sol­cher Prak­ti­ken für vie­le Men­schen bedeu­tet, gleich­zei­tig aber auch eine Unsi­cher­heit ob das denn die Form der Lie­be ist die sie akzep­tie­ren könnten. 

Die Rezen­si­on von Herrn Wer­melt ist außer­or­dent­lich sach­lich geschrie­ben - und mir fehlt eine per­sön­li­che Stel­lung­nah­me zum The­ma. Ein Blog ist schließ­lich ein Medi­um das Dis­kus­si­on zu Mei­nung, Stim­mung und gesell­schaft­li­cher Strö­mung zuläßt und gera­de­zu herausfordert. 

Des­we­gen hier mei­ne Auf­fas­sung zum Thema:

Ich fin­de es abar­tig wenn ein natür­li­ches Bedürf­nis wie Sexua­li­tät nur dann zu Befrie­di­gung führt wenn es mit Schmerz oder psy­chi­scher Aberra­ti­on* ver­bun­den wird. Teil der Sexua­li­tät ist zwar Aggres­si­vi­tät, d.h. das Ein­drin­gen in die Inti­me Zone [Indi­vi­du­al­di­stanz] eines ande­ren Men­schen, aber gleich­zei­tig gewollt und zuge­las­sen von den Betroffenen.

Wenn die Aggres­si­on Über­hand gewinnt ist nicht nur der bio­lo­gi­sche Zweck von Sexua­li­tät, son­dern auch der einer sexu­el­len Ver­ei­ni­gung inne­woh­nen­de Gedan­ke der see­lisch-kör­per­li­chen Ver­bin­dung verfehlt.

Anders aus­ge­drückt:
"Sexu­el­le Prak­ti­ken" sind mit "Lie­be" unvereinbar.

 ・  ⚫  ・ 

* [[4] Psy­cho­lo­gie: eine leich­te psy­chi­sche Störung]

bookmark_borderTROIKA - demokratisch illegitim & unkontrolliert

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Zitat aus "Kraut­re­por­ter":

TILO JUNG: "Ich kämp­fe gegen die­ses Troi­ka-Régime und gegen die­se unge­heu­er­li­che natio­na­le Arroganz!"
Harald Schu­mann hat sich mona­te­lang mit der Arbeit der Troi­ka in den Euro-Kri­sen­staa­ten beschäf­tigt. Bei Jung&Naiv* erklärt der Wirt­schafts­jour­na­list, wie Troi­ka-Beam­te unkon­trol­liert arbei­ten, wer von ihren Vor­ga­ben pro­fi­tiert und war­um pri­va­te in öffent­li­che Ver­schul­dung umge­wan­delt wird.

* [Video: https://www.youtube.com/watch?v=26MxfU2wBXM]

Soweit sind wir also schon.
Ein Gre­mi­um von Mini­stern nimmt die Berich­te entgegen.
Von "Ver­wal­tern" die nie­man­dem (!) Rechen­schaft able­gen müssen.

Was mich wundert:
Fast alle Regie­run­gen Euro­pas machen ohne Mur­ren mit ....

..Da rei­sen Dele­ga­tio­nen von Beam­ten aus drei ver­schie­de­nen Insti­tu­tio­nen im Auf­trag der Euro-Grup­pe in die­se Län­der und über­wa­chen dort die Regie­run­gen und den Staats­ap­pa­rat und sagen: Ihr müsst die­ses und jenes tun, ihr müsst die­se und jene Auf­la­ge erfül­len .. Das Beson­de­re an die­ser Arbeits­wei­se ist, dass dort nicht-gewähl­te Beam­te gewähl­ten Regie­run­gen sagen, was sie zu tun und was sie zu las­sen haben. Da wird ein grund­le­gen­des Pro­blem von demo­kra­ti­scher Berech­ti­gung auf­ge­wor­fen: Ob die das über­haupt kön­nen und dür­fen. Das Beson­de­re an die­sem Régime ist, man muss es wirk­lich eine Form von Régime nen­nen, dass die­se Beam­ten nie­man­den rechen­schafts­pflich­tig sind – außer den Finanz­mi­ni­stern der Euro-Grup­pe. Es gibt kein Par­la­ment, das sie her­bei­zi­tie­ren und hin­ter­her beschlie­ßen kann: Ihr dürft das und das tun und das dürft ihr nicht tun. Wir haben eine Grup­pe von Beam­ten, die viel Macht aus­üben, sich aber gegen­über kei­nem Par­la­ment recht­fer­ti­gen und auch von dort kei­ne Anwei­sun­gen ent­ge­gen­neh­men müs­sen. Übri­gens wer­den sie auch von kei­nem Rech­nungs­hof dahin­ge­hend kon­trol­liert, ob ihre Poli­tik über­haupt sinn­voll ist und wirt­schaft­li­chen Nut­zen bringt oder Schaden.. 

"Macht ohne Kon­trol­le: Die Troi­ka" ist der zuge­hö­ri­ge Film - und er soll­te von mög­lichst vie­len Men­schen gese­hen wer­den. Da Fil­me aus der Media­thek 'ver­schwin­den' - ein Coup der Print­me­di­en zur Pfrün­den­si­che­rung .... sind an vie­len Stel­len Kopien ange­legt wor­den, wie z.B. =>

bookmark_borderPolizei

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Ein Unter­schied zwi­schen Spa­ni­en und Deutsch­land ist die all­ge­gen­wär­ti­ge Poli­zei. Guar­dia Civil, Policía Tra­fi­co, und die Policía Local, die auch als "Policía Muni­ci­pal" bezeich­net wird. Über die Auf­ga­ben­ver­tei­lung will ich nichts schrei­ben, das liest man bes­ser bei Wiki­pe­dia nach. Eben­so will ich nicht über die teils unrühm­li­che Tra­di­ti­on der spa­ni­schen Poli­zei wäh­rend der Fran­co-Dik­ta­tur reden. Das ist etwas, was die Spa­ni­er selbst auf­ar­bei­ten müs­sen - genau­so wie die jüngst ver­mel­de­ten Über­grif­fe bei Demon­stra­tio­nen in Madrid und den Provinzen.

Was mir auf­ge­fal­len ist:
Man sieht hier viel häu­fi­ger Poli­zei­wa­gen und ~motor­rä­der (dann stets zwei) her­um­fah­ren oder ste­hen, oder bei Kon­trol­len. Manch­mal wer­den 'Sta­tio­nen' so auf­ge­baut, dass in kei­ner Rich­tung ein Aus­wei­chen ohne Kon­trol­le mög­lich ist.

Auch zu Fuß sind häu­fi­ger Poli­zi­sten zu sehen. Sie patroul­lie­ren durch die Fuß­gän­ger­zo­nen und Ein­kaufs­zen­tren, dort zudem noch unter­stützt von zivi­len Wach­leu­ten, die aller­dings schei­nen nur in bestimm­ten Läden die etwas teu­re­re Ware zu bewachen ....

Im Gegen­satz dazu sieht man bei uns in Deutsch­land die Poli­zei eher sel­ten bei der Arbeit. Den "Stadt­teil­be­am­ten", exak­ter unter der Bezeich­nung "Kon­takt­be­reichs­be­am­ter" ange­spro­chen, sieht man mög­li­cher­wei­se schon ein­mal - die Eltern von Schul­kin­dern z.B., wenn er Ver­kehrs­un­ter­richt in der Schu­le abhält.

Mir kam es immer so vor, dass die Poli­zi­sten eher 'unauf­fäl­lig' blieben. 

Die Medi­en hin­ge­gen sind voll von Poli­zei­prä­senz. Sie zei­gen ein Bild der Poli­zei das meist beun­ru­hi­gend ist - wenn z.B. gegen gesetz­li­che Grund­la­gen nach dem Mot­to "Wir sind die Guten!" ver­sto­ßen wird. Oder wenn - in Zusam­men­ar­beit mit der Kri­mi­nal­po­li­zei - die Bösen, von erste­ren zur Strecke gebracht, von letz­te­ren im Strei­fen­wa­gen zum Gefäng­nis gefah­ren wer­den sollen.

Schutz und Sicher­heit zu ver­mit­teln geht bestimmt anders als nur über das Auf­tre­ten von Poli­zei­ge­werk­schaf­tern in Talk­sen­dun­gen und die Zusam­men­ar­beit bei Fernsehkrimis.
Schon gar kein "Sicher­heits­ge­fühl" wird der Bevöl­ke­rung dadurch ver­mit­telt, dass man Poli­zei nur in Mas­sen mit Schil­den, Schlag­stöcken und Voll­kör­per­schutz auf Demon­stran­ten ein­dre­schen sieht.

Wer soll sich von sol­cher Poli­zei geschützt fühlen? 

Wie sol­len sol­che Poli­zi­sten als "Freund & Hel­fer" wahr­ge­nom­men werden?

Sicher­heits­ge­fühl wird durch Prä­senz gestärkt - Men­schen, die ihre Poli­zei ab und an als Fuß­strei­fe auf den Stra­ßen in ihrem Wohn­be­zirk sehen, wer­den sich bestimmt bes­ser geschützt füh­len als jene, an denen die Poli­zei nur im Strei­fen­wa­gen vorbeifährt.

bookmark_border"gap"

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"gap" - das ist das eng­li­sche Wort für "Lücke", "Abstand" oder "Spalt". Es wird aller­dings auch in über­tra­ge­nem Sin­ne genutzt und hat dann die Bedeu­tung von Dis­kre­panz, Dif­fe­renz, Inkongruenz.

Um die­sen - über­tra­ge­nen - Begriff geht es hier. Gestern las ich einen Arti­kel der sich mit den Medi­en (nicht nur in unse­rem Lan­de) auseinandersetzt. 

Ein schein­ba­rer Neben­aspekt kam dabei nur am Ran­de vor:

Das Miß­ver­hält­nis zwi­schen öffent­li­cher Wahr­neh­mung und poli­ti­scher Beur­tei­lung (sowie Abhil­fe­ver­su­chen!) all­ge­mei­ner gesell­schaft­li­cher Realität.

Unter der Annah­me, dass nicht alle Poli­ti­ker Hohl­köp­fe sind, son­dern durch­aus gebil­de­te Men­schen mit Lebens­er­fah­rung, und ihre Hand­lungs­wei­se für eine brei­te Öffent­lich­keit nicht schlüs­sig und kon­se­quent erscheint, sind ihre Lösungs­an­sät­ze oft völ­lig unverständlich.

Der Grund für die­sen "gap" in der Wahr­neh­mung muß also woan­ders gesucht werden. 

Es wird oft von einer "Volks­fer­ne" der Poli­tik gespro­chen. Das ist eine Tat­sa­che. Wer abge­schot­tet von der Mas­se dem poli­ti­schen Geschäft nach­geht und dafür viel Zeit auf­zu­wen­den hat wird sich zuneh­mend von der Basis ent­fer­nen. Der durch­schnitt­li­che Poli­ti­ker ist daher auf alter­na­ti­ve Quel­len ange­wie­sen, die bedau­er­li­cher­wei­se eben nicht das dar­stel­len was die Bevöl­ke­rung in ihrem Lebens­um­feld wahr­nimmt. Son­dern das, was eine Jour­na­li­sten­gil­de für berich­tens- und beach­tens­wert hält. 

Wobei das oft des­we­gen nur ein klei­ner Aus­schnitt des "rea­len Lebens" ist, weil auch die Medi­en­leu­te nur eine begrenz­te Sicht der Wirk­lich­keit haben kön­nen - sind sie doch Teil der Gesell­schaft und des­we­gen in einer Art sozia­li­siert, die ihnen nur weni­ge Facet­ten des Gesamt­bil­des eröffnen. 

Anders gesagt:
Wer in einer bestimm­ten Gesell­schafts­schicht auf­ge­wach­sen ist urteilt nach den dort vor­han­de­nen Kri­te­ri­en über die gesell­schaft­li­chen Strö­mun­gen und das muß immer weni­ger sein als das Gesamt­bild des­sen, was tat­säch­lich vor­han­den ist.

Der "gap" ist dem­nach eine zwei­sei­ti­ge Falle:
Die Bericht­erstat­ter sehen ande­re Facet­ten als die Bevöl­ke­rung all­ge­mein, die Poli­tik wie­der­um nur einen Aus­schnitt des­sen, was die Medi­en wie­der­ge­ben .... da muß die WIRKLICHKEIT der gesell­schaft­li­chen Ereig­nis­se - zwangs­läu­fig - auf der Strecke blei­ben. So lan­ge, bis die Brei­te des beschrie­be­nen "gaps" redu­ziert wer­den kann.

Da liegt mei­ne Hoff­nung auf dem Inter­net, vor­aus­ge­setzt, es bleibt wei­ter­hin bei der bis­her geüb­ten Netzneutralität. 

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