bookmark_border50, 30, 18 ....

50, 30, 18 .... Milliarden (!) *
- was kommt als näch­ster Betrag für die "Ret­tung" der HYPO REAL ESTATE ins Gespräch?

Aus der Wer­bung (home­page) der HYPO REAL ESTATE [Zitat]:

" .. Die Hypo Real Estate Bank bie­tet ihren Kun­den kei­ne Stan­dard­lö­sun­gen, son­dern ent­wickelt für jede Trans­ak­ti­on indi­vi­du­el­le, auf das Anlie­gen der Kun­den abge­stimm­te Finanzierungen. .. "

Wohl eher mit min­de­rem Erfolg - wenn man das 'Ergeb­nis' beurteilt ....

Eine Fra­ge treibt mich bei die­sen - auch für ande­re Insti­tu­te - umher­schwir­ren­den Mil­li­ar­den­be­trä­gen um:
Wenn soviel Geld gebraucht wird muß doch annä­hernd soviel irgen­wo 'ver­sickert' sein, muß also irgend­wo Jemand etwa die­sen Betrag als 'Gut­ha­ben' ver­bucht, in die eige­nen Taschen gesteckt haben ....

Mei­ne Idee von Gerech­tig­keit wäre, zunächst alle Ver­ant­wort­li­chen, die in den letz­ten drei Jah­ren bei den Plei­te-Insti­tu­ten den Mist ver­zapft haben raus­zu­wer­fen, dann nach dem 'ver­schwun­de­nen' Geld zu suchen und es den Zockern wie­der abzu­neh­men .... und für die Zukunft wünsch­te ich mir eine per­sön­li­che Haf­tung - mit ihrem Pri­vat­ver­mö­gen - für sol­che Bänker.


* Hin­sicht­lich die­ser Zah­len sind unter­schied­li­che Anga­ben in der Pres­se zu lesen - auch das ein Indiz dafür, daß es wei­te­re 'Über­ra­schun­gen' geben könnte ....
 

bookmark_borderSerie: "Bella Block"

Weil ich sehr weni­ge Sen­dun­gen des Fern­se­hens schät­ze neh­me ich auch sel­ten zu irgend­wel­chen Sen­dun­gen Stel­lung. Die Serie "Bel­la Block" ist da eine Aus­nah­me in zwei­er­lei Hinsicht:

  • Erstens, weil ich das für 'gute Unter­hal­tung' halte 
  • und

  • zwei­tens, weil es nicht die­se geschlif­fe­nen, völ­lig makel­lo­sen Mario­net­ten sind die dort ein­ge­setzt (als Schau­spie­ler) und dar­ge­stellt (als Cha­rak­te­re) werden ....

Hier nun eine Rezen­si­on aus der loka­len Pres­se, der ich - mit klei­nen Ein­schrän­kun­gen - nur zustim­men kann ....



Von der Mei­nung des Rezen­sen­ten wei­che ich in zwei Din­gen ab:
 
Erstens in Hin­blick auf die Dar­stel­lung der per­sön­li­chen Bezie­hung zwi­schen Bel­la und Simon: Da scheint Herr Suer­land mir über-kri­tisch, denn ich emp­fand die Los­lö­sung der bei­den Cha­rak­te­re von­ein­an­der durch­aus fol­ge­rich­tig und geschickt in die son­sti­ge Hand­lung eingestreut.
 
Zwei­tens ver­wun­dert es mich, daß ein durch­aus wesent­li­cher Aspekt des Dreh­bu­ches - wenn es denn beab­sich­tigt war - nicht erwähnt wurde:
 
Die Ent­wick­lung, die die Abtei­lung durch das Wir­ken des neu­en jung-dyna­mi­schen Lei­ters nahm, der als erste 'Amts­hand­lung' sei­nen Mit­ar­bei­tern Psy­cho­lo­gen­be­treu­ung 'ver­ord­ne­te'. Zudem wur­de sehr wirk­lich­keits­nah dar­ge­stellt, daß das ewi­ge 'posi­ti­ve Den­ken' erheb­li­che Tücken hat, weil nun ein­mal neben posi­ti­ven Erschei­nun­gen auch nega­ti­ve anfal­len, die man nicht so ein­fach weg­wi­schen darf, weil das als 'Ver­leug­nung der Wirk­lich­keit' emp­fun­den wird.
Daß z.B. die Ein­hal­tung von Abläu­fen wich­ti­ger wur­de als das mensch­li­che Mit­ein­an­der, daß 'high tech' in der Kom­mu­ni­ka­ti­on das Erfas­sen von Mei­nung, Stim­mung und Bedürf­nis­sen völ­lig aus­zu­schal­ten droht und schließ­lich alle Kri­mi­nal­tech­nik die induktiven/deduktiven Lei­stun­gen von Men­schen in die­sen Funk­tio­nen nicht zu erset­zen ver­mag, sind drei wei­te­re Leh­ren die aus der Hand­lung hervorgingen.

Gera­de die­ser zwei­te Aspekt der Ent­frem­dung der Mit­ar­bei­ten­den unter­ein­an­der und von ihrer Arbeit durch eine tech­no­kra­ti­sche Füh­rung ohne Empa­thie scheint mir doch ein sehr bedeut­sa­mer Teil die­ses Kri­mis gewe­sen zu sein - und ich hät­te mir gewünscht, daß das auch der Rezen­sent her­aus­ge­ar­bei­tet hätte ....

Dies umso mehr, als - zuneh­mend - ähn­li­che Struk­tu­ren in der all­ge­mei­nen Arbeits­welt auf­ge­baut wer­den, die bestimmt Nichts bes­ser machen, aber Vie­le von ihrer Arbeit entfremden:
Fort­schritt mit Augen­maß anstatt Moder­ni­sie­rung um jeden Preis!
- das ist für mich die wesent­li­che "Zweit-Bot­schaft" aus die­sem Kri­mi gewesen ....

[Quel­le des abge­bil­de­ten Tex­tes: West­fäl­sche Nach­rich­ten v. 19. u. 20.01.2009]
[weo]

bookmark_borderEs gibt Tage ....

da reißt es mich vom Arm­lehn­stuhl - wenn ich z.B. die­se 'ver­klär­ten' Rück­blicke auf die ehe­ma­li­ge DDR lese .... wenn ich die­se prot­zi­gen, prol­li­gen Anmer­kun­gen - den ehe­ma­li­gen 'Bon­zen' des dor­ti­gen Regimes abge­schaut - anhö­ren oder lesen muß .... wenn ich zum wie­der­hol­ten Mal mit " .. wir hat­ten das Alles, nur nicht immer .. " kon­fron­tiert wer­de, weil letz­te­res z.B. bedeu­te­te zwei- bis drei­mal pro Jahr, günstigenfalls ....

Sicher gab es 'Gutes':
Kin­der­be­treu­ung und ein beacht­li­ches Kul­tur­ange­bot zum Beispiel.
Aber was immer ver­ges­sen wird:
Um wel­chen Preis!

'get real' sagen die Angelsachsen.
Ja, das möch­te ich den vor­ma­li­gen DDRlern auch sagen.
Was in den ver­gan­ge­nen acht­zehn Jah­ren dort auf­ge­baut wur­de kann sich sehen las­sen - und den über­wie­gen­den Teil haben nicht die getra­gen, die frü­her in der DDR 'staats­tra­gend' oder nur 'ansäs­sig' waren, son­dern die viel­ge­schol­te­nen Wes­sis!

Aber Dr. Gre­gor Gysi gefällt mir:
Er ist pfif­fig, mit jener lächeln­den Schalk­haf­tig­keit der man nicht böse sein kann, humor­voll-wit­zig und den­noch prä­zi­se in sei­nen Aus­sa­gen .... den habe ich noch nie 'jam­mern' hören, daß in der DDR Alles bes­ser gewe­sen sei ....

Den hät­te ich gern als Bundeskanzler
- da wären mir auch die son­sti­gen 'Alt­la­sten' in sei­ner Par­tei egal ....

bookmark_border"Flickschusterei" ....

"Flick­schu­ste­rei" nennt man ein wenig gelun­ge­nes Werk - die SZ meint zum 'Kon­junk­tur­pa­ket'

Mer­kels Milliardenpaket:
Die Tei­le hat sie in der Hand
- doch fehl
(e)t ihr das gei­stig' Band.

Ich hat­te ja zunächst vor nichts zu die­sem Mach­werk der Dilet­tan­ten zu sagen, muß aber zuge­ben, je län­ger ich dar­über nach­den­ke, nach­le­se, mit Ande­ren spre­che, desto ärger­li­cher wer­de ich - nicht, daß das für die Regie­rung von Bedeu­tung wäre, für mich aber schon ....

Was hät­te man für wirk­lich umfas­sen­de, hilf­rei­che Din­ge mit dem vie­len Geld machen kön­nen, das nun wahr­schein­lich sinn­los verpufft:

  • Anstatt jedem Kind € 100,- aus­zu­zah­len hät­te man die Höhe des Betra­ges vom Ein­kom­men der Eltern abhän­gig machen kön­nen - wer wenig ver­dient hät­te mehr für jedes Kind bekom­men, wer mehr ver­dient hät­te weni­ger bekom­men. Das wäre für die, die es am nötig­sten haben ein posi­ti­ves Signal gewesen ....
  • Anstatt jed­we­den Auto­kauf mit einer 'Abwrack­prä­mie' zu beden­ken hät­te man die­se an den Kauf von 'deut­schen' oder 'in Deutsch­land pro­du­zier­ten' Autos kop­peln kön­nen, min­de­stens aber an den Kauf von Kfz, die einen bestimm­te Hub­raum­klas­se nicht überschreiten ....
  • Anstatt die (gera­de erst zum Monats­an­fang erhöh­ten!) Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge zu sen­ken hät­te man den so 'übri­gen' Betrag in das Kran­ken­haus­we­sen pum­pen kön­nen - mit der Auf­la­ge, für eine bestimm­te Zeit kei­ne Per­so­nal­kür­zun­gen vor­zu­neh­men - um die dort wahr­haf­tig zu klei­nen Gehäl­tern beschäf­tig­ten, die eine wich­ti­ge sozia­le Funk­ti­on haben, wenig­stens auf die­sem Wege zu belohnen ....
  • Anstatt mini­ma­le Beträ­ge via Ände­rung der Steu­er­ta­bel­len zu ver­an­las­sen hät­te man eine grund­le­gen­de Reform - mutig! - durch­füh­ren kön­nen, damit gera­de der soge­nann­ten 'Mit­te der Gesell­schaft' ein wenig von der über­pro­por­tio­na­len Last genom­men wor­den wäre, die sie seit Jah­ren trägt: Immer zuviel Geld um För­de­run­gen zu bekom­men, immer zuwe­nig Geld um die gefor­der­ten Rück­la­gen bil­den zu kön­nen und immer genug Geld um zu aller­lei Zah­lun­gen 'soli­da­risch' her­an­ge­zo­gen zu werden ....

Kein Wun­der, daß seit letz­tem Jahr die Zahl der Abwan­de­run­gen aus Deutsch­land die Zahl der Ein­wan­de­run­gen überschreitet ....

Wäre ich so um die Mit­te Drei­ssig, ich hät­te mei­ne Kof­fer schon gepackt!

* edit *
(16−01−2009; 01:13h)
[Zitat: Gre­gor Thü­sing, Lei­ter des Insti­tuts für Sozi­al­recht an der Uni­ver­si­tät Bonn]

Pri­vat Kran­ken­ver­si­cher­te pro­fi­tie­ren nicht von den Staats­zu­schüs­sen. Sie tra­gen aber über das Steu­er­auf­kom­men zu des­sen Finan­zie­rung bei. Hier­in liegt eine Ungleich­be­hand­lung, die sich ver­fas­sungs­recht­lich nicht recht­fer­ti­gen lässt.“ Die­se Argu­men­ta­ti­on ist in Karls­ru­he durch­aus bekannt – der­zeit prü­fen die höch­sten deut­schen Rich­ter etli­che Ver­fas­sungs­be­schwer­den: Sie wen­den sich gegen eben jene Ungleich­be­hand­lung, die der Gesetz­ge­ber nun sehen­den Auges noch ein­mal ver­schärft hat.

'Selbst­los' wie ich nun 'mal bin habe ich dar­an über­haupt nicht gedacht .... 

bookmark_borderAutarkie!

Im Zuge der Gewin­nung von Aut­ar­kie habe ich letz­te Woche einen soge­nann­ten "Werk­statt­ofen", 5KW, zu befeu­ern mit Holz und Braun­koh­le, gekauft .... Am Mon­tag war der Schorn­stein­fe­ger da und wir haben die Auf­stel­lung bespro­chen, dabei die Lage der Abgas­roh­re fest­ge­legt und nach­dem ich gestern noch die benö­tig­ten Tei­le gekauft habe bin ich heu­te dar­an gegan­gen die Löcher zu stemmen:
Ein Loch mit Durch­mes­ser 17 cm,
ein wei­te­res Loch mit Durch­mes­ser 22 cm.

Die erste Öff­nung dient ledig­lich der Umlen­kung des Roh­res in den Neben­raum, von da errei­che ich durch die zwei­te Öff­nung den Form­stein des Kamins - in die­sem fehlt die Öff­nung noch, denn das muß mit Bedacht ange­gan­gen werden:
Der Form­stein ist innen mit Scha­motte aus­ge­klei­det und man muß ihn sehr vor­sich­tig auf­boh­ren, damit nicht Ris­se und Brü­che ent­ste­hen, durch die spä­ter Rauch­ga­se ent­wei­chen könnten ....

Ich habe zur Her­stel­lung der Löcher in der 11-cm-Beton­wand (!) im Kreis gut zwan­zig Löcher gebohrt, dann mit Fäu­stel und Mei­ßel den inne­ren Kern her­aus­ge­schla­gen .... die Armie­rung hat­te einen Abstand von ca. 4 cm, was die gan­ze Ange­le­gen­heit äußerst kraft- und zeit­rau­bend machte .... 

Aber für heu­te bin ich fer­tig, frisch geduscht und ich bekom­me mein Lieb­lings­es­sen: Brat­wür­ste mit Baye­risch Kraut und Salzkartoffeln.
Aut­ark zu wer­den lohnt sich also doch, zumin­dest schon 'mal für mich ....

PS
Bil­der folgen!
[Pro­jekt: Kano­nen­ofen]
 

bookmark_borderKeynes (2)

Der Herr Patho­lo­ge schrieb heu­te in einem Kom­men­tar:
".. Also, es gibt, solan­ge die Bevoel­ke­rung des Pla­ne­ten waechst, immer noch Grund, Keynes The­se abge­schwaecht zu glau­ben. .." - das hat mich dazu gebracht, doch noch ein­mal genau­er auf das Wachs­tum der Bevöl­ke­rung unse­rer Erde einzugehen:

So, wie es der Herr Patho­lo­ge und vie­le ande­re Men­schen anneh­men wird es näm­lich nicht weitergehen!

Dazu zwei Abbildungen :

 * 

   



Es wird deut­lich, daß das beschleu­nig­te Wachs­tum der Mensch­heit dazu führt, daß in immer kür­ze­ren Abstän­den die Welt­be­völ­ke­rung um eine wei­te­re Mil­li­ar­de* Men­schen wächst.
Das wäre an sich nicht schlimm, aber - wie an der obe­ren Kur­ve zu sehen ist - befin­den wir uns am Beginn des 'roten Berei­ches', der dem grau­en Bal­ken zustrebt .... der graue Bal­ken aber repräsn­tiert das abso­lu­te Maxi­mum, was unser Pla­net an Bevöl­ke­rung ernäh­ren kann!

Dabei sind die begren­zen­den Fak­to­ren klar: Nah­rung, Was­ser, Ener­gie - wobei die Bereit­stel­lung von Was­ser und Nah­rung von der vor­han­de­nen Ener­gie abhän­gig ist .... 



Ich blei­be also bei mei­ner The­se:
Keynes hat nicht Recht mit sei­ner Annah­me, die Wirt­schaft wer­de wei­ter wach­sen - ganz im Gegen­teil, sie wird sta­gnie­ren, das Finanz­sy­stem kollabiert ...!
Wir erle­ben es ja gerade.
Es wird sich auch nicht wie­der erho­len. Weil das Übel da ver­stärkt wird wo es herkommt:
Die Staa­ten las­sen Schul­ver­schrei­bun­gen drucken, und die­sen (fik­ti­ven!) Geld­men­gen ste­hen kei­ne Waren oder Dienst­lei­stun­gen, ja nicht ein­mal mehr Roh­stof­fe oder edle Metal­le gegenüber ....

Eine "Luft­num­mer",
so wie die "dot.com"-Blase,
die "Finanz"-Blase und zuletzt
die "Immobilien"-Blase ....
alles geplatz­te Blasen ....
und als näch­stes folgt
die "alter­na­ti­ve Antriebe"-Blase, dann
die "alter­na­ti­ve Energien"-Blase ....
und zum Schluß ist die Erde öd & leer


* "bil­li­on" = Mil­li­ar­de = 100 Millionen
[Quel­le (alle Abbil­dun­gen in die­sem Bei­trag): Chris Mar­ten­son, Kap. 3/4/5]


bookmark_borderIch will nochmal an ....

die Not­wen­dig­keit erin­nern zum Wäh­len / zu Wah­len zu gehen ...!
Was wir in unse­rem Land brau­chen könn­ten wären mehr Men­schen mit Mut.
Mut, das zu sagen, was sie wirk­lich denken.
Mut, ihre Zukunft aktiv zu gestal­ten, indem sie nicht alles mit sich machen las­sen - in der Hoff­nung unge­scho­ren davonzukommen.
Mut zur Wahl zu gehen und nicht die zu wäh­len, die sie immer schon gewählt haben, die bis­her nichts, aber auch gar­nichts getan haben, um ihre groß­spu­ri­gen Ver­spre­chen einzuhalten ....

Wel­cher Trug­schluß wenn man glaubt, es wer­de sich schon Alles von allei­ne zum Besten wen­den! Genau die­ses pas­si­ve Ver­hal­ten ist es, wor­auf Poli­ti­ker & ande­re "Ver­ant­wort­li­che" set­zen. Sie spe­ku­lie­ren dar­auf, daß schon nie­mand sich ener­gisch zur Wehr set­zen wird - und sie damit "freie Bahn" für ihre Vor­ha­ben haben werden ....

Eine Kal­ku­la­ti­on die aufgeht.
Leider!
 

bookmark_borderVon einem "Hosenkauf" ....

Es hat bestimmt kei­nen beson­de­ren 'Nach­rich­ten­wert' von einem/meinem Hosen­kauf in der ver­gan­ge­nen Woche zu berich­ten - wären da nicht eini­ge Gedan­ken und grund­sätz­li­che Über­le­gun­gen rund um die­sen Kauf aufgetreten ....

  1. Das Sor­ti­ment ver­schie­de­ner Ein­zel­händ­ler gleicht sich in einer Hin­sicht: Grö­ßen, die der Kun­de sucht sind nicht in aus­rei­chen­der Men­ge vor­han­den - es häu­fen sich auf den Aus­la­ge­ti­schen unver­käuf­li­che, da nicht den nach­ge­frag­ten Kon­fek­ti­ons­grö­ßen ent­spre­chen­de Waren.
    [Ich habe mich meh­re­re Stun­den in ver­schie­de­nen Her­ren­ab­tei­lun­gen auf­ge­hal­ten, manch­mal nur zuge­hört, manch­mal selbst eine Kon­ver­sa­ti­on begon­nen - über­all das glei­che Bild: Für hoch­ge­schos­se­ne, dün­ne Män­ner ist Ware da, die Mas­se der Käu­fer aber ist mit­tel­groß und hat eine star­ke Tail­le ....]
  2. Bewähr­te Qua­li­tät wie "Den­im" wird selbst bei teu­rer 'Designer'-Ware zuneh­mend durch bil­lig­sten Stoff ersetzt - Aus­se­hen und Anfüh­len des Stof­fes erin­nern mehr an Putz­lap­pen als an Hosenstoffe .... 
  3. Wenn die Stoff­qua­li­tät noch ver­tret­bar ist schrecken die­se Klei­dungs­stücke durch fürch­ter­li­che oder emp­find­li­che Far­ben ab:
    Ent­we­der sind die Stof­fe so hell, daß sie nach einem Mal tra­gen schon in die Wäsche/Reinigung müß­ten, oder sie sind so stark gemu­stert, mit Auf­schrif­ten ver­se­hen, mit Nie­ten oder Blech­stücken ver­ziert, daß sie viel­leicht in eine zwie­lich­ti­ge Knei­pe oder schlecht beleuch­te­te Dis­ko pas­sen wür­den, aber von gei­stig gesun­den Men­schen nicht auf der Stra­ße getra­gen werden ....
  4. Ganz beson­ders ärger­lich fin­de ich aber fol­gen­de Beob­ach­tung - die zuge­ge­ben nichts mit der Ware selbst zu tun hat, des­we­gen aber nicht weni­ger bedeut­sam ist:
    Man sucht ver­ge­bens nach Ver­kaufs­per­so­nal solan­ge man sich noch nicht ent­schie­den hat, Hil­fe bei der Suche brauch­te oder schlicht (wenn allei­ne beim Ein­kauf) jeman­den brauch­te, der die näch­ste Grö­ße brin­gen könn­te, weil man in Unter­ho­sen schlecht zum Klei­der­stän­der lau­fen kann ....
    Sucht man aller­dings mit Ware, die man kau­fen will nach einer Kas­se - dann kom­men eil­fer­tig meh­re­re Ver­käu­fe­rIn­nen wie aus dem Nichts um ihre "per­sön­li­che" Bar­code-Kenn­zeich­nung auf das Eti­kett zu kle­ben und so Erfolg beim Ver­kauf vorzutäuschen ....

Es wun­dert mich nun nicht mehr*, daß in 2008 in unse­rer Mit­tel­stadt (250.000 Ein­woh­ner) drei große/mittelgroße Ket­ten­fi­lia­len schlie­ßen muß­ten (u.a. Weh­mey­er), weil die Geschäf­te nichts mehr ein­brach­ten .... ich neh­me an, die Filia­len von Peek & Clop­pen­burg und Sinn-Lef­fers wer­den in 2009 die Näch­sten sein ....
* (weil ich im gan­zen letz­ten Jahr kei­ne Hose gekauft habe)
 

bookmark_borderDer 'wahre' Grund für den Irakkrieg ....

".. 1973 hat­te US-Prä­si­dent Richard Nixon Angst, dass gewis­se Län­der Ame­ri­kas Schul­den, die durch die unge­heu­ren Kosten des Viet­nam­krie­ges auf­ge­lau­fen waren, nun in Gold ein­for­dern könn­ten. Die immensen Schul­den waren längst nicht mehr durch Gold­re­ser­ven gedeckt. Inner­halb ganz kur­zer Zeit wur­de die Wäh­rungs­bin­dung von Gold auf Öl umgestellt.
Öl ist der ein­zi­ge Roh­stoff, der aus­schließ­lich mit Dol­lars zu erwer­ben ist.
Wenn also hier zu Lan­de ein Mini­ste­ri­um Öl kau­fen will, muss es zur Bank gehen und Dol­lars kau­fen und kann damit das Öl bezah­len. Es gab ein­mal einen Sad­dam Hus­sein, der woll­te mit die­ser Pra­xis bre­chen und Öl für Euros und Yen und Rubel verkaufen.
Und das war der wah­re Grund .. war­um es den Irak­krieg gab.
Die USA sind die größ­te Wirt­schafts­macht der Welt, das ein­zi­ge Empire, das es über­haupt noch gibt, und sind gleich­zei­tig die am mei­sten ver­schul­de­te Nation, .."


[Zitat/Quelle; Her­vor­he­bun­gen von mir]
 

bookmark_borderArbeitslosigkeit ....

kann man sehr unter­schied­lich dar­stel­len .... je nach 'Grund­hal­tung' des Betrach­ters gibt es ja auch halb­vol­le und halb­lee­re Glä­ser - aller­dings wäre die drit­te Art der Betrach­tung eher 'objek­tiv' .... dar­an man­gelt es hier:




Die Arti­kel­über­schrift lautete:
Knick in der Erfolgsbilanz
Tut mir leid, aber ich sehe in die­ser Abbil­dung einen ste­ten Trend hin zu mehr Arbeits­lo­sen .... in die­sem Zusam­men­hang von "Erfolgs­bi­lanz" zu spre­chen ist zynisch.

[Quel­le: WN v. 08-01-09]

 

bookmark_borderWer die Evolution in Frage stellt ....

Na, z.B. offen­sicht­lich min­de­stens ein Erz­bi­schof der Katho­li­schen Kirche:

" .. Der Mensch sei kein Pro­dukt der Evo­lu­ti­on, son­dern ein von Gott geschaf­fe­nes Wesen, behaup­te­te Erz­bi­schof Rein­hard Marx in sei­ner Weih­nachts­pre­digt am ersten Weih­nachts­fei­er­tag im Lieb­frau­en­dom in Mün­chen. In einer fun­da­men­ta­li­sti­schen Pre­digt stell­te Marx die Evo­lu­ti­ons­theo­rie des eng­li­schen Bio­lo­gen und For­schers Charles Dar­win in Fra­ge. .. Das Buch von Dar­win „Über die Ent­ste­hung der Arten“ hat vor 150 Jah­ren das Welt­bild der Gläu­bi­gen erschüt­tert und die Schöp­fungs­ge­schich­te der Bibel in Fra­ge gestellt. Offen­sicht­lich fällt es auch im 21. Jahr­hun­dert fun­da­men­ta­li­sti­schen Anhän­gern ver­schie­de­ner Reli­gio­nen immer noch schwer, wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se zu akt­zep­tie­ren - auch mit­ten im auf­ge­klär­ten und welt­of­fe­nen Mün­chen. Die absur­de Theo­rie des "intel­li­gent Designs" auf der Basis der wis­sen­schaft­lich unhalt­ba­ren Schöp­fungs­ge­schich­te der Bibel fin­det beson­ders in den USA ihre Anhän­ger und wird in erz­kon­ser­va­ti­ven Regio­nen sogar in den Schu­len gelehrt. .. "

[Zitat]

Der Bischof irrt:

Wir wur­den ALLE vom
Almigh­ty Fly­ing Spa­ghet­ti Monster
erschaffen ...!

Kein Grund mehr, uns ledig­lich über die tum­ben Amis lustig zu machen - da schlie­ßen wir den Münch­ner Erz­bi­schof doch all­zu­gern ein ....