bookmark_border.... so und so ....

Den nach­fol­gen­den Satz las ich kürz­lich bei "Onkel Micha­els klei­ne Welt", einer lesens­wer­ten Sei­te mit augen­zwin­kern­den Bemer­kun­gen zu eso­te­ri­schem Geschwur­bel im Inter­net und anderswo.

Ihr sitzt da und sagt so und so und denkt dass es so und so ist und schaut nicht­mal ob es viel­leicht nicht so und so ist son­dern anders und denkt ihr wisst alles!!!!!

[Quel­le]

Ich erlau­be mir das zum *Satz des Jah­res 2018* zu erklä­ren und wer­de es mir auf eine Mes­sing­plat­te gra­vie­ren las­sen. Aber mit nur einem Anführungszeichen.

bookmark_border"Meinung" versus "Fakten"
Protokoll einer Konversation bei "youtube"

Kürz­lich schlit­ter­te ich (unter Pseud­onym "balligat") bei you­tube in eine Dis­kus­si­on zum The­ma "Auto­wa­schen auf dem eige­nen Grund­stück". Dort behaup­te­te ein Dis­ku­tant das sei doch erlaubt und außer­dem gar nicht schlimm, man wasche sich ja schließ­lich auch vor dem Sprung in den Pool die Haa­re mit Seife ....

Selbst nach meh­re­ren Anläu­fen hat­te er immer noch nicht ver­stan­den, dass ein sol­ches Ver­hal­ten (Auto waschen) umwelt­schäd­li­ches, rechts­wid­ri­ges Ver­hal­ten ist - und kei­nes­wegs ungefährlich.

Aber lesen Sie selbst:

Link zu screen shots von der Dis­kus­si­on bei "You­tube"

Was mich nach die­ser gesam­ten Dis­kus­si­on wun­dert ist, dass es Men­schen gibt, die selbst nach­dem sie über alle Infor­ma­tio­nen ver­fü­gen - die ihre Mei­nung wider­le­gen - immer noch nicht bereit sind davon abzu­las­sen. Noch ver­wun­der­li­cher ist, wenn ande­re Leser ihnen mit den vor­her schon wider­leg­ten Argu­men­ten "Schüt­zen­hil­fe" zu lei­sten versuchen ....

Ich habe zwei­er­lei gelernt: Es fehlt an Wis­sen um die Gefahr der Gewäs­ser­ver­un­rei­ni­gung, und man­che Men­schen sind offen­bar nur ein­mal im Leben in der Lage etwas zu ler­nen, dann ist der Kopf voll und nichts geht mehr rein!

bookmark_border1986

gab es - lt. Wiki­pe­dia - eine gan­ze Rei­he von Katastrophen 

  1. * 28. Janu­ar:
    Die US-Raum­fäh­re Chal­len­ger auf ihrer Mis­si­on STS-51-L bricht kurz nach dem Start aus­ein­an­der. Alle sie­ben Astro­nau­ten kom­men ums Leben. 
  2. * 26. April:
    Reak­tor­ka­ta­stro­phe in Tschor­no­byl (Tscher­no­byl)
  3. * 01. Novem­ber:
    Groß­brand beim Che­mie­kon­zern San­doz in Schwei­zer­hal­le bei Basel, Lösch­was­ser ver­seucht den Rhein und führt zu einem gro­ßem Fischsterben

1986 war vor 22 Jah­ren - da war ich  41 und  kann mich noch sehr gut an die Hyste­rie erinnern .... 

Spu­ren von Radio­ak­ti­vi­tät, etwa in der Grö­ßen­ord­nung der natür­li­chen Erd­strah­lung (!) führ­ten dazu, daß 

  • - Kin­der nicht mehr im Sand spie­len durften 
  • (obwohl der Sand nicht mehr strah­len­de Sub­stan­zen ent­hielt als zuvor!), daß 

  • - kei­ne Pil­ze mehr aus Polen impor­tiert wurden 
  • (obwohl der Gehalt an strah­len­den Iso­to­pen sich nicht geän­dert hat­te!) und daß aus Flüs­sen und Seen in "D"

  • - kein Fisch mehr ver­kauft wer­den durfte 
  • (auch das völ­li­ger Unsinn, denn die Iso­to­pe hät­ten ja erst 'mal in die Nah­rungs­ket­te der Fische kom­men müssen ....) 
    [Aus­wahl, es gäbe noch wei­te­re Kurio­sa anzufügen ....]

    Was damals aller­dings wirk­lich pas­sier­te war das "Auf­hei­zen" der poli­ti­schen Sze­ne - nament­lich durch die Grü­nen - die ohne ihre Lügen­mär­chen und Halb­wahr­hei­ten zu Tscher­no­byl wahr­schein­lich nie ein poli­ti­sches Mit­spra­che­recht erhal­ten hät­ten .... das hat uns dann Leu­te wie die Ober­heul­su­se C. Roth und den Dosen­pfand­kas­per Trit­tin beschert, die sich durch die poli­ti­sche Kar­rie­re berei­chert und für ihr Kli­en­tel nichts als "Bären­dien­ste" gelei­stet haben ....

    Die­se Replik steht so etwa am Ende einer Dis­kus­si­on bei 'nacht­blau' - wir sind offen­sicht­lich sehr unter­schied­li­cher Auf­fas­sung hin­sicht­lich der Nut­zung von Atomenergie ....

    bookmark_borderGewichtheben ....

    ist eine olym­pi­sche Dis­zi­plin zu der ich nie ein 'Ver­hält­nis' hat­te - das mag dar­an lie­gen, daß ich seit vie­len Jah­ren extrem schwe­re Umzugs­ki­sten - gefüllt mit Unmen­gen von Büchern (!) her­um­ge­tra­gen habe .... nicht als "Möbel­packer, nein, als Benutzer:
    Wir haben die Umzugs­ki­sten als 'Stau­raum' für das vie­le klei­ne Gerödel benutzt, das man so in einem Haus­halt hat .... wie ich höre, ist über­all ein bestimm­tes "System" in Gebrauch. Bei uns war das eben das "Umzugs­ki­sten­sy­stem" ....

    Das war sozu­sa­gen die 'Vor­re­de' - und jetzt kom­me ich zum eigent­li­chen Thema:
    Seit eini­gen Tagen habe ich das - zwei­fel­haf­te! - Ver­gnü­gen die­se Kisten­flut zwi­schen Kel­ler - Dach­o­den - Gara­ge zu bewe­gen und dabei ist das Wohn­zim­mer zwecks "Sich­tung der Inhal­te" Zwischenstation ....

    Nach vier Fahr­ten zu Recy­cling­hö­fen und Ablie­fe­rung von Unmen­gen an Über­schüs­si­gem aus den vor­han­de­nen Spei­cher­ki­sten, der Neu­ord­nung des Gespei­cher­ten in Gara­ge* - Dach­bo­den - Kel­ler, bin ich nun fit und stark genug an einem Gewicht­he­ber­wett­be­werb teilzunehmen ....

    Trai­nings­men­ge so ca. 2 to. inner­halb von vier Tagen, da ist min­de­stens "Bron­ze" drin ...!

    *Die Gara­ge ist zum ersten Mal fast so leer daß man ein Auto dar­in par­ken könnte ....


    Ich hät­te noch so ca. ein Dut­zend (!) mit Büchern gefüll­te Umzugs­ki­sten abzu­ge­ben .... möch­te jemand ein Anti­qua­ri­at aufmachen?


    [3252 / 192087]

    bookmark_borderAus & vorbei, ....

    fini­to, Ende ...!

    Nach­dem nun fest­steht, daß ich noch vor Jah­res­en­de aus dem "Arbeits­le­ben" aus­schei­den wer­de - und sich das her­um­spricht - kom­me ich mir so vor, als ob ich aus dem Leben schei­den würde ....

    Mit­lei­di­ge Blicke, betu­li­che Trost­wor­te, wohl­ge­mein­te Rat­schlä­ge gegen 'Rent­ner­frust' .... sicher gut gemeint, aber, lie­be Leute ....

    Ich freue mich dar­auf und es ist mir recht so! 

    Von Bei­leids­be­kun­dun­gen bit­te ich abzusehen
    - ich lebe, und ich geden­ke, das auch noch ein paar Jah­re fortzusetzen ....

    bookmark_borderBloggertreffen sind überflüssig ....

    wie ein Kropf ....

    Nein.
    Ein ganz dickes "NEIN!"

    Ganz im Gegenteil.

    Wer zu einem Tref­fen kommt stellt sich der Grup­pe als Per­son - nicht als Ava­tar .... ein Image auf­zu­bau­en ist eine Sache, es aus­zu­fül­len und vor den kri­ti­schen Augen der Mit-Blog­ger zu erhal­ten, das ist nur mög­lich, wenn man auch als Mensch überzeugt ....

    Ein wei­te­rer Vor­teil ist zudem, daß es für Außen­ste­hen­de sehr schwer wird Stim­mung gegen jeman­den zu erzeu­gen, den Mit-Blog­ge­rIn­nen 'live' erlebt haben .... wer sich selbst ein Bild machen konn­te wird sich von vor­ur­teils­ge­präg­ten Aus­sa­gen nicht so leicht ein­lul­len, schon gar­nicht umstim­men lassen ....

    Wenn ich Revue pas­sie­ren las­se, wen ich so bei Tref­fen ken­nen­ge­lernt habe, dann ist mein Fazit in nahe­zu allen Fäl­len posi­tiv .... offen­sicht­lich mei­den Jene, die etwas 'ver­ber­gen' wol­len das Licht der Öffent­lich­keit, das so ein Blog­ger­tref­fen nun ein­mal bringt .... und die weni­gen Aus­nah­men sind auch nicht nega­tiv zu sehen: Hat man doch auch im 'rich­ti­gen' Leben oft die Situa­ti­on, daß ein erster Ein­druck, ein indi­rek­ter Ein­druck, wie ihn ein Web­log nun ein­mal dar­stellt, täu­schen kann ....

    Inso­weit, lie­be Mit-Blog­ger, kann ich nur dazu raten zu den Tref­fen zu gehen. Die­se über­haupt nicht mühe­vol­le Akti­vi­tät bie­tet neben mensch­li­cher Berei­che­rung auch tou­ri­sti­sche Beloh­nung - und das ist es doch min­de­stens wert sich aufzuraffen ....

    Was ich beson­ders her­vor­he­ben will ist auch zugleich ein Schluß­satz*: Miß­ver­ständ­nis­se las­sen sich von Ange­sicht zu Ange­sicht bes­ser aus­dis­ku­tie­ren als per schrift­li­chem Bei­trag - und hier möch­te ich noch­mal aus­drück­lich den Mit-Blog­gern vom Ham­bur­ger Mini-Tref­fen dan­ken, die mir zu die­ser Erkennt­nis ver­hol­fen haben .... nur das Wet­ter hät­te bes­ser sein können ....



    ....


    * Was bei­lei­be nicht bedeu­ten soll, daß hier­zu kei­ne Dis­kus­si­on erwünscht ist - im Gegenteil!

    bookmark_borderDie >Kuh< ist ....

    also nun - Kanz­ler­in­nen­macht­wort sei Dank! - vom Eis .... es hat, wenn ich mir die­se Bemer­kung erlau­ben darf zu lan­ge, viel zu lan­ge(!) gedauert.
    Der Scha­den ist immens - und mei­ne The­se, daß in unse­rem Land viel mehr ver­kapp­te Rech­te leben als man auf den ersten Blick zu sehen glaubt, ist damit wie­der ein­mal bestätigt.
    ....
     

    Wir sind eben doch ein Volk von 'Unter­ta­nen', nicht 'Revo­luz­zern'.

     
    ....

    Lei­der!

    bookmark_borderGanz ehrlich!

    Ich bins nicht ["no1.twoday.net"] .... und obwohl ich sonst sol­chen (man ent­schul­di­ge den Aus­druck) "Unfug" viel­leicht lese aber sel­ten kom­men­tie­re bin ich in die­sem Fall gespannt, was sich wirk­lich dahin­ter verbirgt.

    Ich tip­pe auf den Ver­such eines Psy­cho­lo­gie- oder Medienstudenten ....


    Ich bewun­de­re immer wie­der die außer­or­dent­li­che Geduld und Mühe, die Herr Rami­rer in sol­chen Fäl­len aufbringt ....

    bookmark_borderAusgezogen ....

    aus der Zweit­woh­nung - das Kapi­tel ist jetzt abgeschlossen.
    Und in die­sem Zusam­men­hang kann ich noch einen Nach­trag zu einem frü­he­ren Bei­trag machen:
    Bewuß­te Nach­ba­rin hat jetzt einen Freund. Er ist ab und an am Fen­ster und raucht - offen­sicht­lich darf er das nicht in der Wohnung.
    Wir win­ken uns quer über die Stra­ße freund­lich zu und ich freue mich für die Nach­ba­rin, denn als ich sie neu­lich beim klei­nen Läd­chen um die Ecke traf schien sie irgend­wie fröh­li­cher und glück­li­cher als sonst.

    Ein wenig ver­mis­sen wer­de ich die älte­re Dame von gegen­über, die mir kurz nach mei­nem Ein­zug auf der Stra­ße begeg­ne­te und Löcher in den Bauch frag­te, weil sie es nicht ver­ste­hen konn­te, war­um jemand es auf sich nimmt jede Woche 300 Km (x2 !) zu fah­ren, wenn er es sich doch eigent­lich lei­sten könn­te ohne finan­zi­el­le Sor­gen in den Ruhe­stand zu gehen .... um ehr­lich zu sein habe ich mich das in den letz­ten Mona­ten auch manch­mal gefragt ....

    Die Woh­nung ist wie­der ver­mie­tet, eine jun­ge Frau hat sie genom­men - ihre erste eige­ne Woh­nung - hat­te aber "zur Sicher­heit", wie sie sich aus­drück­te, immer und bei allen Ver­hand­lun­gen ihre Mut­ter dabei .... mei­ne "Ein­bau­ten" samt Mikro­wel­le, Kühl­schrank und Spül­ma­schi­ne woll­te sie auch haben und sie war ganz erstaunt, daß es noch Men­schen gibt, die nicht soviel wie mög­lich her­aus­zu­schla­gen ver­su­chen, son­dern einen für bei­de Sei­ten fai­ren Preis ver­an­schla­gen - so füh­len wir uns bei­de wohl:
    Ich habe mei­ne Sachen nach nur knapp zwei Jah­ren Nut­zung nicht ver­schleu­dert - sie hat gut zwei Drit­tel des­sen gespart, was sie für "neu" hät­te zah­len müssen ....

    Ein wenig trau­rig bin ich, weil offen­sicht­lich die Nach­ba­rin mit dem Rie­sen­fern­se­her (die mit der Perücke, weil sie in Che­mo­the­ra­pie war) in den letz­ten Wochen nicht mehr zu sehen war - schein­bar muß­te sie wie­der zur Behand­lung und ich hof­fe für sie, es geht gut aus und sie rap­pelt sich wie­der auf ....



    [Als ich das jetzt noch­mal durch­ge­le­sen habe kamen mir Zwei­fel, ob ich das so ste­hen las­sen soll - nicht daß Sie, lie­be Leser, am Ende den­ken ich habe nichts bes­se­res zu tun als mei­ne Nach­barn zu beob­ach­ten .... dann habe ich mich aber ent­schlos­sen, es ste­hen zu las­sen: Ein Web­log soll ja auch dar­stel­len, was so täg­lich im Umfeld pas­siert ....und neben­bei erfah­ren Sie, daß ich zu den mei­sten mei­ner Nach­barn ein durch­aus gutes und ent­spann­tes Ver­hält­nis hat­te. Ist ja auch nicht unbe­dingt so selbstverständlich .... ]


    Ja, es gibt natür­lich auch sol­che Nach­barn, mit denen man weni­ger gern zu tun hat. Das sind die nei­di­schen, ver­schla­ge­nen und bös­ar­ti­gen Nach­barn .... die nie etwas an sich selbst aus­zu­set­zen haben. Wenn etwas nicht in Ord­nung ist, falsch läuft, sind immer ande­re Schuld dar­an. Sie sti­cheln im Hin­ter­grund - mehr oder weni­ger offen - und das wun­dert mich nicht, denn sol­che Men­schen ohne Selbst­kri­tik und mit über­stei­ger­tem Selbst­be­wußt­sein (ohne jeg­li­chen Hin­ter­grund) kön­nen eben nicht anders, sie sind zer­fres­sen von Neid und Miß­gunst. In mei­nem Haus gab es sol­che Nach­barn glück­li­cher­wei­se nicht, ich höre jedoch, daß es im Umfeld schon eini­ge davon gibt ....
    Las­sen sie mich ihnen zum Abschluß mei­nes "Ham­bur­ger Kapi­tels" wün­schen, daß sie es stets mit offe­nen, ehr­li­chen Nach­barn zu tun haben, mit denen man sich mit Freu­de unter­hal­ten kann .... ( das gilt natür­lich auch für Blog-Nach­barn, fällt mir da auf .... )

    bookmark_borderBei ganz kleinen Kindern ....

    kann man oft beob­ach­ten, daß sie sich über ein - tat­säch­lich oder ver­meint­lich - "schlim­mes Wort" hef­tigst amü­sie­ren und es
    - kichernd - an ihre Freun­din­nen und Freun­de weitersagen.
    Wor­auf­hin die­se eben­falls in ein hef­ti­ges Kichern verfallen ....

    Toll, als Kind so ein "schlim­mes Wort" aus­spre­chen zu dürfen.

    Auch man­che schon grö­ße­ren Kin­der freu­en sich, wenn sie nochmal
    - so wie die Kleinen -
    ganz schlim­me Wor­te ganz laut sagen oder 
    via Web­log in die Welt hin­aus schrei­ben dürfen ....


    Es ist schon schwer erwach­sen zu werden ....
    Eini­ge schei­nen für immer in der Puber­tät "stecken zu bleiben" ....