bookmark_borderIch hab' es ....
*update* (10-10-2014)

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zwar noch nicht, aber es ist bestellt, bezahlt und "im Versand"
- mein erstes 'smart-pho­ne', ein One­Plus

Ich hof­fe der Tech­nik gewach­sen zu sein.
Und natür­lich, dass man damit auch tele­fo­nie­ren kann.
Das ist nicht so selbst­ver­ständ­lich wie es zunächst scheint.
Wenig­stens wenn ich so Revue pas­sie­ren las­se was in der Wer­bung zu den ande­ren Model­len so steht ....

Bericht zur Nutz­bar­keit & Hand­ha­bung - aus mei­ner Sicht - folgt!

PS:
Dem­nächst habe ich ein "invi­te" anzu­bie­ten - falls Inter­es­se besteht ....

*update* (10−10−2014)
Schon gelie­fert .... und jetzt muß ich erst­mal ler­nen wie man so ein *smart pho­ne* bedient .... Tschüß bis näch­stes Jahr ;c) ....

bookmark_borderVerapplet

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Es ist schon erstaun­lich wie ein Pla­gi­at als Inno­va­ti­on prä­sen­tiert wird - apple ist eine von meh­re­ren Apfel­sor­ten (sprich: Mobil­te­le­fon­her­stel­lern und ihren Pro­duk­ten). Aber wohl die­je­ni­ge, die ihre Pro­duk­te zu maß­los über­höh­ten Prei­sen verkauft. 

Ein alter Trick des Marketings:
"Hast du kei­nen USP*, dann baue eine 'sto­ry' rund um dein Pro­dukt auf."
Viel Show um Nichts, nichts wesent­lich Neu­es, alle soge­nann­ten 'Inno­va­tio­nen' gibt es schon - funk­ti­ons­tüch­tig - von ande­ren Fir­men. Nur eben preis­wer­ter als die von apple.


B A
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Ande­rer­seits wer­den aber bedroh­li­che Ent­wick­lun­gen ange­sto­ßen deren Trag­wei­te mich schau­dern läßt: Kre­dit­kar­ten­da­ten über das Mobil­te­le­fon zum Ein­kauf nutzen.
Ich fra­ge mich:

  • Wo sol­len die Daten denn gespei­chert werden?
  • War das nur die Idee von 'apple' oder steckt die NSA dahinter?
  • Wel­che Idee zur "Daten-Selbst­ent­blö­ßung" folgt als näch­stes?

*(unique selling propo­si­ti­on bzw. unique selling point; Deutsch: Allein­stel­lungs­an­spruch.)

bookmark_borderAutomatisch

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Wie bekannt wer­den vie­le Funk­tio­nen des Betriebs­sy­stems "Win­dows" seit vie­len Jah­ren vom Unter­neh­men 'vor­ge­ge­ben', d.h. sie sind so pro­gram­miert, dass der Benut­zer nur weni­ge Ände­run­gen vor­neh­men kann. Selbst der Zugriff auf ein­fach­ste Ein­stel­lun­gen ist müh­sam und oft sogar unmög­lich, weil sie nur mit "Super-user-Rech­ten" zu ver­än­dern sind.

Das mag für vie­le Nut­zer sogar sinn­voll sein - sie wol­len sich nicht mit Ein­stel­lun­gen abpla­gen, son­dern 'los­le­gen' und bestimm­te Funk­tio­nen ohne viel Nach­den­ken nutzen.

Mir war das schon lan­ge zu wenig, denn ich habe seit '88 mit Com­pu­tern gear­bei­tet, zu Anfang noch mit zwei Flop­pies, dann irgend­wann mit der ersten Fest­plat­te - die zudem nur mit gerin­ger Kapa­zi­tät aus­ge­stat­tet war. Zu einer Zeit also, als man noch Befeh­le ein­tipp­te um das Betriebs­sy­stem zu bestimm­ten Arbeits­schrit­ten zu veranlassen.

All­mäh­lich wan­del­te sich die Art der Ober­flä­che und statt in "x-tree" die Inhal­te auf der Plat­te als Struk­tur dar­ge­stellt zu sehen gab es die Ord­ner und Datei­en als bun­te Bild­chen auf dem Moni­tor zu verschieben.

So bin ich also vor gut acht Jah­ren auf ein Linux-basier­tes Betriebs­sy­stem umge­stie­gen. Etwas umständ­lich, zuge­ge­ben, und sicher gewöh­nungs­be­dürf­tig nach vie­len Jah­ren Win­dows. Aber mit dem wesent­li­chen Vor­teil selbst zu bestim­men und nicht vom Betriebs­sy­stem bestimmt zu werden.

Nun stel­le ich fest, dass zuneh­mend auch unter Linux lau­fen­den Pro­gram­me eine Ten­denz haben sich dem anzu­glei­chen was Win­dows an Aus­füh­rung, Gra­fik und Gestal­tung vor­ge­ge­ben hat:
Die Syste­me glei­chen sich immer schnel­ler an. Und ich kann nicht sagen, dass mir das gefällt. Was an Bequem­lich­keit hin­zu­kommt ist mit einem Ver­lust an Ände­rungs­mög­lich­kei­ten ver­bun­den. Damit geht ein gro­ßer Teil der Frei­heit ver­lo­ren sich auf dem eige­nen Com­pu­ter die Arbeit so ein­zu­rich­ten wie man es gern haben will.

Über­haupt über­neh­men vie­le Pro­gram­me syn­chron die­se Tendenz:
Kürz­lich teil­te mir "word­press" mit mei­ne 'alte' Ver­si­on sei "auto­ma­tisch" auf eine 'neue' Ver­si­on up-ge-dated wor­den, im Hin­ter­grund, ohne dass ich es hät­te ver­hin­dern können:
Ich wur­de nicht mal gefragt ob ich das will! 

Ähn­lich sieht es mit "fire­fox" aus - auch da wird up-ge-dated ohne den Nut­zer zu fra­gen ob er es über­haupt will. Bei mir hat das dazu geführt, dass plötz­lich Java­script nicht mehr funk­tio­nier­te und ich erst­mal rät­seln muß­te was es ver­ur­sacht hat­te - bis ich die neue Ver­si­ons­num­mer bei "fire­fox" entdeckte.

Hier tut sich also eine aus mei­ner Sicht nut­zer­feind­li­che Ten­denz (auch) bei den nicht-kom­mer­zi­el­len Pro­gram­men & Betriebs­sy­ste­men auf. War­um das so ist kann ich nur ver­mu­ten - ich stel­le mir vor, es ist der mobi­len Nut­zung geschul­det, denn dort ist die Bedie­nungs­än­de­rung nicht vor­ge­se­hen und der Benut­zer wird gezwun­gen bestimm­te Pro­gramm­schrit­te so wie vor­ge­ge­ben zu nut­zen - oder dar­auf ganz zu verzichten.

Frü­her gab es für die Com­pu­te­rei einen Sinn­spruch den ich ganz rich­tig fand, weil ich selbst schmerz­lich erfah­ren hat­te was so pas­sie­ren kann wenn man Ände­run­gen vor­nimmt, der hieß:

"Never chan­ge a run­ning System"

Bedau­er­li­cher­wei­se scheint es der größ­te Ehr­geiz der neu­en Gene­ra­ti­on von Pro­gramm­schöp­fern zu sein stets etwas neu, anders, bun­ter zu machen als die Vor-Ver­si­on. Ein Irr­weg, denn der Mensch ist von sei­ner Struk­tur her so pro­gram­miert, dass er bes­ser mit Ver­trau­tem als mit Neu­em umge­hen kann.

In die­sem Sin­ne wäre dem­nach eine Rück­be­sin­nung auf Bestän­dig­keit und Wie­der­erkenn­bar­keit bes­ser als stän­di­ge, noch dazu "auto­ma­ti­sier­te" (Ver-) Änderung.

bookmark_borderFührend ..?!

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Manch­mal wer­den Chan­cen ver­tan. Die Tra­gik von uns Deut­schen ist offenbar:

Wegen unse­res Per­fek­ti­ons­stre­bens sind wir nicht in der Lage die Errun­gen­schaf­ten so aus­zu­schlach­ten, dass der Ertrag auch bei uns lan­det. Wir haben die wich­tig­sten zivi­li­sa­to­ri­schen Ent­deckun­gen gemacht - aber die Umset­zung in die Pra­xis ver­la­ger­te sich in den Jah­ren nach Ent­deckung in ande­re Länder. 

Eini­ge Beispiele:

  • Buch­druck
  • Auto­mo­bil
  • Tele­fon
  • Com­pu­ter

 

  • Rönt­gen
  • Flug­zeug
  • Zep­pe­lin
  • Elek­tro­nen­mi­kro­skop


[Quel­le, soweit nicht anders ange­ge­ben: WIKIPEDIA]

Die Gele­gen­heit 'etwas dar­aus zu machen' ist ver­tan, Ande­re haben schnel­ler zur Markt­rei­fe ent­wickelt oder sind wegen kür­ze­rer Ent­schei­dungs­we­ge und weni­ger Büro­kra­tie und bes­se­rer För­de­rung von Inno­va­tio­nen durch weit­sich­ti­ge, altru­isti­sche Mäze­ne, manch­mal auch nur per Zufall, schnel­ler gewesen ....

 ∙ ▪  [mini]  ▪ ∙ 

bookmark_border"Bis daß der TÜV uns scheidet" .... (II)

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Ein neu­er Wohn­ort - ein neu­er TÜV, und wie ver­schie­den doch die Men­schen sind, die da als Prüf­in­ge­nieu­re arbeiten.

2010, mit dem vori­gen Fahr­zeug, einem Toyo­ta RAV 4×4, wur­de mir vom Prü­fer barsch bedeutet:
"Hät­ten Sie ein rich­ti­ges Auto dann könn­te ich die Funk­ti­on des Park­lichts prüfen!"
Auf mei­ne Rück­fra­ge was denn ein "rich­ti­ges Auto" sei bekam ich die Antwort:
"Na, VW, Audi, BMW oder Mercedes!"
[Das war damals der TÜV am Stadt­rand von Mün­ster, Daim­ler­stra­sse, gleich neben der Kfz-Zulas­sung; der Prü­fer schien sei­ne man­geln­de Kennt­nis des Fahr­zeug­typs mit beson­ders for­scher Kun­den­an­spra­che über­decken zu wollen.]

2013, mit dem neu­en Fahr­zeug, einem Nis­san Path­fin­der R51* (4x4;D), noch ein wenig 'exo­ti­scher' als der RAV, ging der Prü­fer sach­lich und ohne Vor­ur­teil ans Werk und nach etwa einer Stun­de konn­te ich mit neu­er Pla­ket­te vom Hof fahren.

Unter­deß wur­de ich freund­lich ein­ge­la­den doch gern einen Blick von unten auf das Auto zu wer­fen und bekam neben­bei noch Hin­wei­se zur Ver­län­ge­rung der Lebens­dau­er von Kar­ros­se­rie und ande­ren anfäl­li­gen Bau­tei­len die man sonst nie zu sehen bekommt. Beson­de­re Schrit­te im Prüf­ab­lauf wur­den mir erklärt - 'lai­en­ver­ständ­lich' erklärt! - und ich war hin­ter­her ein wenig schlau­er was die Kfz-Tech­nik angeht (von der ich, vom obli­ga­to­ri­schen Fahr­schul­wis­sen ein­mal abge­se­hen, sonst sehr wenig verstehe.)
[Das war die TÜV-Sta­ti­on Ibben­bü­ren Han­sastra­sse, gleich neben dem gro­ßen Marktkauf.]

Sehr ange­nehm war auch die Mög­lich­keit einen Ter­min über das Inter­net** zu bekom­men, zumal ich das noch vom Aus­land aus in die Wege lei­ten muß­te. Völ­lig pro­blem­los, ohne War­te­zeit und so wie ver­ab­re­det fand dann der Prüf­ter­min aus statt.

Das ist Ser­vice wie man ihn sich vor­stellt - denn immer­hin kostet die Abnah­me inclu­si­ve Abgas­un­ter­su­chung fast 100,- €uro, da wäre 'weni­ger' eine Enttäuschung.

  

* [Path­fin­der]

** [Link geht zur Startseite]

bookmark_borderAlles "smart"
- und was haben wir davon ...?
*update* (08-04-2015)

"smart"
- das eng­li­sche Wort hat (dort, im eng­li­schen Sprach­raum) einen nega­ti­ven Klang. "smart" ist die­se schmie­ri­ge Schläue, zu Nut­zen der 'smar­ten' Per­son, zum Scha­den der betrof­fe­nen Person.

Wenn uns aber ein Gerät als "smart" ver­kauft wird ist das nicht der Fall?
Gerä­te haben kei­nen 'schlech­ten Charakter'?
Kön­nen nicht über­töl­peln oder schaden?
Oder doch? 

"smart"-phone, "smart"-TV, "smart"-Entertainment-Center, smart meter* ....
Mit dem Begriff "smart" wer­den die Ver­brau­cher dreist getäuscht. So wie "Sozia­le Medi­en" nicht sozi­al sind sind "smart"-Geräte nicht smart, son­dern sie sam­meln & ver­kau­fen unse­re Daten an die jeweils Meist­bie­ten­den - damit die uns als Ver­brau­cher immer bes­ser mani­pu­lie­ren können.

Die dabei an den Tag geleg­te Per­fi­die ist nicht zu übertreffen. 

In Eng­land bekam ein von sei­nem TV-Gerät aus­ge­späh­ter Kun­de den Hin­weis er habe doch beim Kauf den Bedin­gun­gen zuge­stimmt - und sol­le sich im Übri­gen an den Ver­käu­fer wen­den, man sei als Her­stel­ler nicht für der­glei­chen Beschwer­den zuständig.

* smart meter
Da hat­te ich frü­her schon mal dazu geschrie­ben - wie sich mitt­ler­wei­le her­aus­stellt ist die Wirk­lich­keit noch viel kras­ser als mei­ne Ver­mu­tung: Einer mög­li­chen, aber fik­ti­ven Ein­spar­mög­lich­keit von 39 €uro/Jahr ste­hen Kosten von 109 €uro/Jahr gegen­über. Und das sind Zah­len für mehr als zwei Drit­tel aller Stromkunden.
Noch ist die Daten­sen­de­funk­ti­on abge­schal­tet - das soll nun geän­dert wer­den um durch den Ver­kauf der Daten Geld zu ver­die­nen das von den Ver­brau­chern nicht geholt wer­den kann ...!

*smart-TV*

..Der korea­ni­sche Her­stel­ler LG hat ein­ge­räumt, dass eini­ge sei­ner Smart-TVs Daten zum Seh­ver­hal­ten ohne Zustim­mung des Nut­zers wei­ter­ge­ben. Betrof­fen sind womög­lich auch in Deutsch­land gekauf­te Gerä­te. Nun soll ein Soft­ware-Update das Aus­spä­hen stoppen.. 

[Quel­le] Wohl doch kein "Aus­spähstopp", man hat sich bei LG wohl anders beson­nen und stellt sich jetzt gegen sei­ne Käu­fer. Die Argu­men­ta­ti­on ist - gelin­de gesagt - dreist:

Infor­ma­ti­on such as chan­nel, TV plat­form, broad­cast source, etc. that is coll­ec­ted by cer­tain LG Smart TVs is not per­so­nal but vie­w­ing infor­ma­ti­on. This infor­ma­ti­on is coll­ec­ted as part of the Smart TV plat­form to deli­ver more rele­vant adver­ti­se­ments and to offer recom­men­da­ti­ons to view­ers based on what other LG Smart TV owners are watching.

[via fefe]
 
 
Ganz einfach:
"per­so­nal" heißt jetzt "vie­w­ing"
- NEWSPEAK/NEUSPRECH at it's best!

*update*
tele­po­lis: Smart Meter für Pri­vat­kun­den .… sind moder­ne Ross­täu­sche­rei [Chri­stoph Jeh­le 02.12.2013]

*2.update*
(08.04.2015)
Sie­he hier­zu Anmer­kun­gen zu "smart pho­nes" - und dem nahe­zu unbe­grenz­ten Zugriff von GOOGLE auf alle Daten die mit die­sem Mobil­te­le­fon aus­ge­tauscht werden.

bookmark_borderErdbevölkerung

So vie­le Men­schen wie noch nie leben auf die­sem Planeten.
Wäh­rend die Res­sour­cen schwin­den wächst die Zahl der Men­schen ste­tig wei­ter. Nicht line­ar, son­dern expo­nen­ti­ell. Das Pro­blem ist nicht die schie­re Zahl, son­dern die Tat­sa­che, daß alle die­se Men­schen Ener­gie ver­brau­chen. Direkt, durch die täg­li­chen Bedürf­nis­se Nah­rung zuzu­be­rei­ten - und indi­rekt, weil die Erzeu­gung des Bedarfs in allen Lebens­be­rei­chen Ener­gie verbraucht.

Da ist es erfreu­lich fest­zu­stel­len, daß es Hoff­nung wenig­stens in Teil­be­rei­chen der Ver­sor­gung gibt. Durch die Erfin­dung und mitt­ler­wei­le fort­ge­schrit­te­ne Tech­no­lo­gie des 3-D-Druckens wer­den min­de­stens sol­che Pro­duk­te nicht mehr weit trans­por­tiert wer­den müs­sen die dem täg­li­chen Bedarf die­nen und sich auf die­sem Wege her­stel­len lassen.

Wer weiß, viel­leicht wird irgend­wann auf die­sem Wege der "Repli­ka­tor" aus der Star Trek-Serie Wirklichkeit:
Er ver­mag nicht nur Gegen­stän­de, son­dern auch Nah­rung ver­schie­den­ster Art herzustellen.

bookmark_borderI - Robot ....

In einem 'telepolis'-Beitrag wird von Kampf­ro­bo­tern berichtet
die der U.S.-Armee von den Her­stel­lern in einer Waf­fen­show vor­ge­führt wur­den. Der Bei­trag mit dem Titel "Auto­nom im Kampf­ein­satz" stellt " .. die Fähig­kei­ten von Robo­tern .." dar - bedingt, denn nicht so aus­führ­lich, wie man es erwar­tet. Von 'auto­nom', soviel kann man her­aus­le­sen, ist aller­dings der­zeit nicht die Rede.

Immer­hin wird ange­deu­tet wel­che Lei­stun­gen sol­che Maschi­nen allei­ne brin­gen könn­ten und daß sie der­zeit noch von mensch­li­cher Ent­schei­dung abhän­gig sind:
Schie­ßen dür­fen sie nur wenn es ihnen ein Mensch erlaubt. 

Wie über­aus rücksichtsvoll.

bookmark_borderGewollt - aber nicht gekonnt.

Kürz­lich hat­te ich über eine Stu­die zur Bil­dung in Euro­pa berichtet.

Auf einen Aspekt, der dort behan­delt wur­de, möch­te ich noch­mal näher ein­ge­hen. Es ist der Umgang der 'älte­ren Gene­ra­ti­on' mit dem Inter­net (trifft aber auch auf man­che Jün­ge­ren zu).

In der Stu­die war zu lesen die mei­sten Nut­zer könn­ten mal gera­de E-Mails ver­sen­den, sie in vor­be­rei­te­te Kate­go­rien ein­sor­tie­ren und sich von einer Web­sei­te zur näch­sten bewegen.

Nun wer­den immer wie­der Ange­bo­te gemacht die ver­spre­chen "Eige­ne Home­page in drei Minu­ten" oder so ähn­lich. Da gibt es eine Zahl von Per­so­nen, denen ein sol­ches Ange­bot ent­ge­gen­kommt und die sich dann dar­an 'ver­su­chen' - und das mei­ne ich wört­lich, denn meist enden die­se Ver­su­che kläglich.

Offen­bar gehen die Nut­zer sol­cher Ange­bo­te mit viel Élan dar­an etwas auf die Bei­ne zu stel­len. Dann mer­ken sie, daß es mit Auf­wand ver­bun­den ist. Und sie stel­len fest: Ganz ohne grund­sätz­li­ches Wis­sen zu Sei­ten­auf­bau und html/css geht es doch nicht.

Es bleibt also ein Frag­ment übrig. Wobei man­che Erstel­ler das nicht ein­mal als Frag­ment sehen - sie hal­ten es für 'nor­mal' oder 'kom­plett' oder gar 'nutz­bar'. Ins­be­son­de­re die Nut­zung des Apo­stroph hat eine beson­de­re Aus­prä­gung auf die­sen Seiten ....

Scha­de um jede Minu­te, die sich Jemand damit beschäftigt.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Die ver­link­ten Sei­ten im Über­blick - "klick!" auf das jewei­li­ge Bild ver­grö­ßert.
 ∙ ▪  ▪ ∙ 

 


Der Besu­cher wird von ner­vi­gen Anzei­gen ver­folgt
die sich an sei­nen Maus­zei­ger heften ....

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

 


Der Betrei­ber ver­fügt offen­bar über einen eige­nen Ser­ver
- das 'lay­out' kann aller­dings nicht über­zeu­gen ....
.... und das mit den Links muß noch geübt werden.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

 


Ein Bei­spiel bei dem der poten­ti­el­le Betrei­ber
vor der Auf­ga­be kapi­tu­liert hat ....

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

bookmark_borderDie Tendenz ist klar, ....

der Erfolg ist zwei­fel­haft, die Fol­gen aller­dings sind absehbar.

Wie das Video im Bei­trag "Der Weg zum Über­wa­chungs­staat ...." zeigt, ist es schwer der Öffent­lich­keit eine Gefahr zu ver­mit­teln von der sie aktu­ell nicht betrof­fen ist, zukünf­tig aber betrof­fen sein wird. Unaus­weich­lich - um mit dem Lieb­lings­wort der Kanz­le­rin zu spre­chen: "Alter­na­tiv­los".

Wenn nicht eine Umbe­sin­nung ein­tritt. Wofür wenig Hoff­nung besteht.

Das kennt man aus ande­ren Berei­chen, wie z. B. aus dem Kata­stro­phen­schutz oder der Vor­sor­ge für das Ren­ten­al­ter (zusätz­lich zu der staat­li­chen Ren­te). Was nicht unmit­tel­bar bedroht wird aus­ge­blen­det, ver­drängt, negiert. Noch nicht ein­mal gleich­mä­ßig von allen poten­ti­ell Betrof­fe­nen weil es da noch indi­vi­du­ell abge­stuf­tes Gefah­ren­be­wußt­sein gibt.

Wenn irgend­wo in einer U-Bahn­sta­ti­on wie­der mal ein Über­fall statt­fin­det oder auf einer Innen­stadt­stra­ße eine Grup­pe über einen ein­zel­nen Men­schen her­fällt kommt sofort - reflex­ar­tig - der Ruf nach mehr Über­wa­chung. Die dann zwangs­läu­fi­ge Ver­schie­bung der kri­mi­nel­len Aki­vi­tä­ten aus dem über­wach­ten in die nicht über­wach­ten Berei­che ... mit der Ten­denz der Aus­brei­tung zur Total­über­wa­chung - dann ist end­lich abso­lu­te Sicher­heit erreicht.

.... und Deutsch­land ist end­gül­tig ein Überwachungsstaat.

bookmark_border.. über einen speziellen, verdeckten Kanal ..

Tja, lie­be Leu­te:

Wer es bis­her noch nicht glau­ben woll­te fin­det hier erneut einen Beweis dafür, wie in die Pro­gram­me aus U.S.-Produktion Hin­ter­tür­chen ein­ge­baut wer­den um, neben ande­ren Schnüf­fe­lei­en, INDUSTRIESPIONAGE zu betreiben.

Denn gera­de die INDUSTRIE nutzt Cis­co .... 
 
[screen shot]
 
[Quel­le: cis­co | http://www.golem.de/news/security-forscher-entdecken-sicherheitsluecken-in-cisco-routern-1309-101600.html]
 

bookmark_borderSonnensteuer

Ganz recht, eine Steu­er auf Sonnenlicht ...!

Das hat sich die Ener­gie­ver­sor­gungs­ge­sell­schaft in Ari­zo­na aus­ge­dacht - Ori­gi­nal­text aus dem Blog "treehugger.com":

Arizona's big­gest power uti­li­ty, Ari­zo­na Public Ser­vice (APS), has announ­ced their inten­ti­on to imple­ment what would effec­tively be a tax on the sun .. APS would like to start char­ging a month­ly fee to sell clean power back to the grid (in their Orwel­li­an lan­guage, they call it a "con­ve­ni­ence char­ge"). A source says that that the fee could be of around $100/month or $1,200/year, enough to chan­ge the eco­no­mic attrac­ti­ve­ness of small systems. [No more free sun: Arizona's big­gest power uti­li­ty wants to tax solar]

Ich bin gespannt, wann hier bei uns die erste Gesell­schaft auf die Idee kommt ....