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bookmark_borderAus der Serie "Opa erzählt vom Krieg":
Saisonware

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Die mei­sten Geschäf­te sind mitt­ler­wei­le dazu über­ge­gan­gen bestimm­te Beklei­dungs­pro­duk­te nur noch sai­so­nal anzu­bie­ten. Das ist kei­ne beson­ders intel­li­gen­te Sache. Genau­so ver­hält es sich mit den vor­han­de­nen Grö­ßen: Eini­ge Pro­duk­te wer­den nur in klei­ner & besten­falls mitt­le­rer Grö­ße ange­bo­ten. Wer, wie ich, Hosen mit Bund­wei­ten über 40 und Hem­den ab XXL kau­fen möch­te bekommt nichts "modi­sches", son­dern besten­falls alt­backe­ne Ein­heits­far­ben und tri­ste Muster.

Doch zurück zu den sai­so­na­len Sortimenten:
Jetzt ist der Som­mer bald end­gül­tig vor­bei und die Herbst­wa­re ist noch immer nicht 'am Lager' - gleich­zei­tig ist dies aber die Jah­res­zeit in der die Mas­se der Rent­ner sich nach Süden, zum Über­win­tern, auf den Weg macht. Wer jetzt nach Süden fährt kehrt nicht vor April/Mai näch­sten Jah­res zurück. 

Die Zah­len der Über­win­te­rer stei­gen seit Jah­ren an. Wer aber im Aus­land über­win­tert fällt hier­zu­lan­de als "Kun­de" aus, es sei denn, das was dem Kauf­wunsch ent­spricht, ist schon vor­her im Ange­bot. Da es im euro­päi­schen Süden weni­ger kalt ist braucht die­se Kun­den­grup­pe die soge­nann­te "Über­gangs­klei­dung" - und für den süd­li­chen 'Win­ter', der mehr unse­rem frü­hen Herbst ähnelt, soge­nann­te "Herbst­gar­de­ro­be".

Da wäre es doch sinn­voll, wenn die Beklei­dungs­an­bie­ter schon vor der Abrei­se der Über­win­te­rer ein ent­spre­chen­des Ange­bot vor­rä­tig hät­ten - dazu noch in ande­ren Far­ben als beige und grau oder schwarz, denn das ist nicht mehr dem Geschmack der älte­ren Gene­ra­ti­on von heu­te angemessen.

Mehr als ein­mal bekam ich bei mei­nen Ver­su­chen mei­ne Gar­de­ro­be zu ergän­zen zu hören: "Das kommt erst in zwei bis drei Wochen" oder "In ihrer Grö­ße haben wir das nicht" oder "Das wird nur für die 'Jun­ge Mode-Kol­lek­ti­on' so gefer­tigt".

Ich will nur mal auf­schrei­ben was ich gern gekauft hät­te - und nicht gefun­den habe. Trotz inten­si­ver Suche.
- zwei Rol­lis, Baum­wol­le, in bor­deaux und grün;
- zwei lan­ge Car­go-Jeans in blau und braun, aber kein "Stretch";
- zwei lang­är­me­li­ge Hem­den, Karo­mu­ster, Button-down-Kragen;
- eine leich­te Herbst­jacke gegen Regen, ungefüttert;
Und jetzt, lie­be Leser, rech­nen sie das mal hoch auf meh­re­re hun­dert­tau­send über­win­tern­de Rentner!

Tja, da ist nun die Bereit­schaft da die Wirt­schaft anzu­kur­beln - aber kein Ange­bot vor­han­den. Ich wer­de wohl in Spa­ni­en kau­fen müs­sen. Aller­dings ist wegen der dort durch­schnitt­lich klei­ne­ren und dün­ne­ren Män­ner­welt das Pro­blem nicht gerin­ger .... was bei uns als XL ange­bo­ten wird ist dort als XXL gela­belt, und XXXL bedeu­tet unser XXL - ist aber häu­fig nur in ein oder zwei Stücken vor­han­den. Wenn überhaupt.

Letzt­end­lich wer­de ich wohl auf Kata­log­an­bie­ter wie "Land­send"¹ oder "JCPen­ny" oder "ama­zon" zurück­grei­fen müs­sen und ich höre schon das Stöh­nen der Ein­zel­händ­ler der Ver­sand­han­del neh­me ihnen Kun­den weg .... 

Ja wie denn sonst, lie­be Ein­zel­händ­ler, wenn ihr nicht fle­xi­bel genug seid auf eine seit Jah­ren bekann­te und stei­gen­de NACHFRAGE zu reagieren? 

Erst­ver­öf­fent­li­chung: 23. Sep 2014 um 15:33h

 
¹ gestri­chen, weil dort nur noch bis Grö­ße XXL ver­kauft wird.

bookmark_border➀ Wir leben in einer DEMOKRATIE.
Echt jetzt ...? Eine Erörterung in vier Teilen

Teil ➀
Ein­lei­tung, Mythen 1 & 2

Wor­an erken­nen wir, ob ein Staat eine Demo­kra­tie ist?
Wenn unser Staat kei­ne Demo­kra­tie ist, war­um gibt es dann kei­nen Auf­stand um sie wie­der herzurichten? 

Das ist der Aus­gangs­punkt für die Fra­ge­stel­lung im Titel.
Wie wird also das Volk 'zufrie­den' gehal­ten und wie wird den Bür­gern Demo­kra­tie vor­ge­spielt, so glaub­haft, dass sie Ruhe bewahren?

Nun, das Zau­ber­wort heißt "Mythos" - lt. WIKTIONARY: Legen­de, Sage - es wer­den uns bestimm­te Geschich­ten erzählt die zum Beweis die­nen sol­len, dass unser Staat eine Demo­kra­tie ist. 

Wenn etwas sehr häu­fig und aus vie­len Rich­tun­gen wie­der­holt wird muß es doch wahr sein?
Das ist die all­ge­mei­ne Auf­fas­sung und die Mas­se der Bevöl­ke­rung kommt gar nicht erst auf die Idee die­ses (angeb­li­che) Fun­da­ment des Staa­tes in Fra­ge zu stellen.

Vie­le 'bedeu­ten­de' Per­sön­lich­kei­ten ste­hen hin­ter die­sen Aus­sa­gen, wird da behaup­tet. Wer sind die­se Per­sön­lich­kei­ten und wie haben sie sich tat­säch­lich geäu­ßert? Wur­den mög­li­cher­wei­se ihre Wor­te aus dem Zusam­men­hang geris­sen und als Zitat ver­wen­det obwohl die Aus­sa­ge ins­ge­samt eine völ­lig ande­re Ten­denz hat? "Lügen mit Zita­ten" - ein mie­ser Trick der Poli­tik, die sich dafür oft bestimm­ter Mas­sen­blät­ter bedient. Im Gegen­zug wer­den die hand­voll Ver­le­ger sol­cher Mas­sen­zei­tun­gen - die noch im Lan­de bestehen - von der Poli­tik geschützt indem man die vom Vol­ke bezahl­ten Medi­en­an­stal­ten ihrer Archi­ve beraubt weil die Ver­le­ger dar­in "Kon­kur­renz" sehen.

Doch schau­en wir ein­mal genau­er hin wie es um die ver­schie­de­nen Mythen bestellt ist, die uns sug­ge­rie­ren, wir leb­ten in einem demo­kra­ti­schen Staat in dem jede Stim­me glei­ches Gewicht und jeder Bür­ger glei­che Rech­te hat. 

  • Mythos # 1:
    Unser Staat ist eine Demokratie
  • Immer vor gro­ßen (Bun­des­tags-) Wah­len über­bie­ten sich die Poli­ti­ker dabei zu beto­nen wie wich­tig es sei zur Wahl zu gehen. Wor­te. Aber wo sind die Taten?
    Wie ich vor Jah­ren schon in die­sem Bei­trag → Wahl­be­tei­li­gung & Sitz­ver­tei­lung berech­net habe könn­ten wir mit einem alter­na­ti­ven Modell den Bun­des­tag klei­ner machen und viel Geld spa­ren. Zumal wir immer bei Wah­len "Luft­sit­ze" [man nennt sie vor­neh­mer "Über­hang­man­da­te"] haben. Es fehlt aller­dings am Wil­len der Par­tei­en weil sie nicht gewillt sind selbst spar­sam zu sein, son­dern lie­ber an Aus­ga­ben für die Bür­ger sparen.
    Wo frü­her eine gewis­se Ver­läß­lich­keit der poli­ti­schen Rich­tung vor­han­den war fin­den wir heu­te sich ganz schnell dre­hen­de Fähn­lein im Win­de .... ein Bei­spiel aus der vor­letz­ten Wahl in Hes­sen: → Sind "Grü­ne Lügen" die bes­se­ren Lügen? Da haben die Grü­nen vor Bouf­fier als Mini­ster­prä­si­dent gewarnt und nach der Wahl waren sie es, die ihn in den Sat­tel hoben. Kann man sol­che Poli­ti­ker noch ernst neh­men? Oder gar wäh­len? Dann doch lie­ber "Die Lin­ke", trotz ihrer mehr als dubio­sen Ein­stel­lung zur Reli­gi­on ganz allgemein.
    Womit wir beim zwei­ten Mythos ange­kom­men sind:

  • Mythos # 2:
    Unser Wahl­sy­stem ist aus­ge­wo­gen und spie­gelt den Volks­wil­len wieder
  • Nichts an unse­rem Wahl­sy­stem ist "demo­kra­tisch" - abge­se­hen viel­leicht von der Tat­sa­che, dass es kei­nen Betrug an den Urnen gibt. Der Betrug an den Wäh­lern fin­det schon vor­her, ganz offen, bei der Aus­wahl der Kan­di­da­ten und wegen des bestehen­den Wahl­sy­stems statt.

    Kan­di­da­ten wer­den zumeist in den Wahl­krei­sen von der Basis mit-bestimmt. Dar­in steckt schon ein Detail: Vor­schlä­ge kom­men nicht von den Mit­glie­dern, son­dern von extra dazu bestimm­ten Gre­mi­en - mit der faden­schei­ni­gen Begrün­dung man wol­le den Pro­zeß straf­fen und allen Betei­lig­ten Zeit und Auf­wand spa­ren. Es gibt natür­lich Vari­an­ten. Wenn sie, lie­be Lesen­de, wel­che ken­nen, bit­te ver­mer­ken sie es in den Kom­men­ta­ren. Danke!

    Der viel grö­ße­re Betrug am Wäh­ler folgt in der näch­sten Stufe:
    Den Landeslisten.
    Dort wer­den Kan­di­da­ten "abge­si­chert", die die Par­tei­füh­rung unbe­dingt im Par­la­ment haben will.
    Selbst wenn also die Bevöl­ke­rung die­se Per­son satt hat, für unfä­hig hält oder deren Arbeit für unzu­läng­lich und des­we­gen nicht mehr haben will - die Lan­des­li­ste bringt sie wie­der in die Spit­ze bzw. Regie­rung, gegen allen Wider­stand der Wäh­ler, deren Wil­le hier schlicht­weg gefälscht wird, denn die Wahl eines Wahl­kreis­kan­di­da­ten wür­de doch schon völ­lig aus­rei­chen - aber Nein, über die Zweit­stim­me mogeln die Par­tei­obe­ren ihre beson­de­ren Spe­ze­ln wie­der in die Ämter.
    Die wis­sen eben, wie man mit Lob­by­isten umgeht und die Par­tei­spit­zen wis­sen, wer ihnen den größ­ten Rei­bach beschert.

    Gera­de­zu 'pro­phe­tisch' ana­ly­sier­te Gre­gor Gysi schon vor Jah­ren war­um eine Grün­dung der EU schei­tern muß, wenn sie ledig­lich auf einem wirt­schaft­li­chen Fun­da­ment gebaut wird - die Bevöl­ke­run­gen in der EU wur­den nicht gefragt, das haben die Poli­ti­ker ganz allei­ne zu ver­ant­wor­ten - und nun fra­gen wir uns:
    War das Alles rech­tens, war­um wur­den da die Bür­ger nicht ein­be­zo­gen, war das tat­säch­lich eine demo­kra­ti­sche Vor­ge­hens­wei­se? Und wie sieht es mit den wei­te­ren Gre­mi­en der EU aus die ledig­lich von den natio­na­len Par­la­men­ten dort­hin geschickt wer­den? Kei­ne poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung auf­grund von Wah­len, dort fin­det man meist wil­li­ge "Par­tei­sol­da­ten", denen das Aus­schei­den aus der natio­na­len Poli­tik durch groß­zü­gi­ge Diä­ten und Kosten­er­stat­tun­gen leicht gemacht wird, und die dann ihr Mario­net­ten­da­sein bis zum Gro­tes­ken aus­le­ben - sie­he Öttin­ger!

    --------------------------------- So geht es wei­ter .... ---------------------------------

    Fort­set­zung Teil ➁
    Mythen 3 & 4

  • Mythos # 3:
    Unse­re Medi­en, Pres­se, Rund­funk und Fern­se­hen sind die 4. Gewalt und schau­en den ande­ren drei Gewal­ten [Gesetz­ge­bung (Legis­la­ti­ve), Voll­zie­hung (Exe­ku­ti­ve) und Recht­spre­chung (Judi­ka­ti­ve)] auf die Finger.
  • Mythos # 4:
    Unse­re Justiz ist "unab­hän­gig"
  • Fort­set­zung Teil ➂
    Mythen 5 & 6

  • Mythos # 5:
    Die Poli­zei ist unser "Freund & Helfer"
  • Mythos # 6:
    Kon­sum macht glücklich
  • Fort­set­zung Teil ➃
    Mythen 7 & 8 und Schlußüberlegungen

  • Mythos # 7:
    Wer hart arbei­tet sorgt für ein zufrie­de­nes Leben für sich und sei­ne Familie
  • Mythos # 8:
    Jeder Bür­ger des Staa­tes genießt 'per­sön­li­che Freiheit'
  • bookmark_borderVon ausländischen Besserwissern ....

    Der rechts­la­stig-tief­re­li­giö­se Jebe­diah Cle­tus McGee, Jr., aus Whistl­episs, Mis­sis­sip­pi, U.S.A., der noch nie die Gren­zen sei­nes Staa­tes über­schrit­ten hat und kei­ne Fremd­spra­che beherrscht, selbst mit sei­ner Mut­ter­spra­che Schwie­rig­kei­ten hat, weiß ganz genau, was hier bei uns in Deutsch­land los ist. Er hat Prä­si­dent D. Trump im Fern­se­hen reden gehört. Und er läßt sich vom 'smart'phone sei­ner Enkel­toch­ter vor­le­sen was die "Tea Par­ty" und Breit­bart zu sagen haben.

    Seit­dem ist ihm klar:
    - In Deutsch­land gibt es ein Pro­blem mit der Redefreiheit
    - Deutsch­land wird von Mus­li­men über­rollt, es sind Mas­sen, die hier ein­fal­len um das Chri­sten­tum zu zerstören
    - Was die Mus­li­me nicht schaf­fen wer­den die Athe­isten in Deutsch­land vollenden
    - Die Deut­schen wer­den aus­ster­ben weil dort Abtrei­bun­gen legal sind und die Mus­li­ma so viel mehr Kin­der bekommen
    - Es ist über­wie­gend sau­kalt in Deutschland
    - In Deutsch­land ist es im Som­mer so heiß weil es kei­ne Kli­ma­an­la­gen gibt
    - Deut­sche trin­ken täg­lich liter­wei­se Bier
    - Sie lau­fen in Leder­ho­sen und Dirndl herum
    - Deut­sche haben kei­nen Humor
    - Auf deut­schen Auto­bah­nen ist man wegen feh­len­der Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen dem Tode nahe
    - Deut­sche ernäh­ren sich haupt­säch­lich von Wurst und Sauerkraut
    - Wir Deut­schen sind Skla­ven von Putin weil wir aus Russ­land Gas kaufen
    - Wir haben eine sozia­li­sier­te Medi­zin in der Gesun­de für Kran­ke zah­len müssen

    usw.

    Jebe­diah Cle­tus McGee, Jr., aus Whistl­episs, Mis­sis­sip­pi, U.S.A. weiß viel bes­ser als wir Ein­hei­mi­schen wie es hier aus­sieht, was falsch läuft und war­um daher sein Prä­si­dent uns erklä­ren muß, dass wir uns ändern müs­sen oder untergehen. 

    bookmark_borderGrundsätzlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht mehr äußern ....
    *update* [09.02.2019]

    .... und doch fin­de ich mich wie­der dabei genau das zu tun. Las­sen Sie mich mit einem Zitat beginnen:

    .. Die Bericht­erstat­tung ver­stärkt all­zu­oft Panik und Angst, was im Fal­le des Atten­tats von Mün­chen beson­ders deut­lich wur­de. Und sie ver­mit­telt auch jetzt den Ein­druck, als sei es gera­de beson­ders unsi­cher in Deutsch­land zu leben. Obwohl das Gegen­teil der Fall ist. .. Die­se Äng­ste der Men­schen ste­hen in einem gera­de­zu absur­den Miss­ver­hält­nis zu den tat­säch­li­chen Risi­ken für den Einzelnen.
    Obwohl es also kei­ne Zeit in der Geschich­te gab, in der man so sicher in Mit­tel­eu­ro­pa leben konn­te wie jetzt, neh­men die Äng­ste der Men­schen immer stär­ker zu. Man fühlt sich bedroht von Ter­ro­ris­mus, Amok­läu­fern und Flücht­lin­gen, die angeb­lich so vie­le Straf­ta­ten begehen .. 

    [Quel­le]

    Was mich in mei­nem eige­nen Umfeld trau­rig stimmt ist die Unfä­hig­keit Wahr­heit und Lüge aus­ein­an­der zu hal­ten. Ver­nunft wal­ten zu las­sen und sich von Fak­ten, Plau­si­bi­li­tät, nicht Gerüch­ten, lei­ten zu las­sen bevor eine Mei­nung gebil­det wird. Genau die­se Angst und Ver­un­si­che­rung von denen Stad­ler spricht erle­be ich in den Gesprä­chen der letz­ten Tage und Wochen. Es wird geglaubt was an Gerüch­ten bei face­book, hier stell­ver­tre­tend für die soge­nann­ten "sozia­len" Medi­en genannt, oder in irgend­wel­chen dritt­klas­si­gen Anzei­gen­blätt­chen steht, die Alles abschrei­ben was Zei­len füllt - weil sooo vie­le Men­schen ja nicht lügen kön­nen, ganz im Gegen­teil zur Lügen­pres­se, wo Weni­ge, angeb­lich gesteu­ert, die Unwahr­heit verbreiten.

    Nun ist die Pres­se ins­ge­samt selbst Schuld an die­sem Ver­dacht, hat es doch zu vie­le Bei­spie­le gera­de im letz­ten Jahr­zehnt gege­ben, bei denen der stau­nen­den Öffent­lich­keit etwas ver­mit­telt wur­de was sich spä­ter als Ente her­aus­ge­stellt hat. Grund­säz­lich jedoch gibt es bei uns kei­nen Zwei­fel an dem Wahr­heits­wil­len der Medi­en - ledig­lich die Qua­li­tät der Ver­fol­gung die­ses heh­ren Zie­les läßt manch­mal zu wün­schen übrig. 

    *edit* [09.02.2019]

    Ein­schrän­kend zu den Aus­sa­gen des vori­gen Absat­zes kom­me ich mitt­ler­wei­le zu einer ande­ren Schluss­fol­ge­rung hin­sicht­lich der Absich­ten der Pres­se­or­ga­ne: Sie ver­hal­ten sich - ob nun gezielt ver­an­laßt oder per Zufall, wobei ich zu erste­rem ten­die­re - 'staaats­tra­gend', was bedeu­tet, es wird die aktu­el­le Regie­rungs­po­li­tik nicht hin­ter­fragt son­dern ledig­lich kom­men­tiert.
    → LINK: "Ehr­lich sein & trotz­dem irre­lei­ten - geht das?"

    */edit*

    Es wird mir bei­spiels­wei­se immer vor­ge­hal­ten wir leb­ten hier, in einer nord­west­fä­li­schen Klein­stadt, auf einer "Insel der Seli­gen" was Kri­mi­na­li­tät ins­ge­samt, im Ver­gleich zu Gewalt­ver­bre­chen und Eigen­tums­de­lik­ten in ghet­to­ähn­li­chen Berei­chen der Groß­städ­te, oder Über­grif­fe bzw. Straf­ta­ten von Aus­län­dern andern­orts, angeht.

    Was die­se 'Über­zeug­ten' - durch Fäl­le in ihrer Umge­bung alar­miert und schockiert - völ­lig ver­ges­sen ist, dass Sta­ti­stik nicht nach ein­zel­nen Berei­chen fragt, son­dern ein Gesamt­bild, einen Über­blick zeich­net. Da mag es einen oder meh­re­re Schwer­punk­te an Kri­mi­na­li­tät irgend­wo im Lan­de geben. Das ändert den­noch nichts an der sta­ti­sti­schen Aus­sa­ge es gäbe weni­ger Kri­mi­na­li­tät in Deutsch­land als vor zehn Jahren:
    Zwar kann punk­tu­ell die Kri­mi­na­li­tät hoch sein, in der Brei­te muß dem aus mathe­ma­ti­schen Grün­den ein Rück­gang ent­ge­gen stehen! 

    Dazu bedarf es aller­dings zwei­er­lei Fertigkeiten:
    Erstens muß man ein wenig Mathe­ma­tik ver­ste­hen, und zwei­tens muß man zur Abstrak­ti­on in der Lage sein, d.h. sich von der punk­tu­el­len Betrach­tung lösen und eine gene­rel­le Sicht einnehmen.

    Die Über­le­gung war­um die Dar­stel­lung des Herrn Stad­ler den­noch stimmt ist ein­fach. Zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung glau­ben lie­ber eine beque­me Lüge als eine unbe­que­me Wahr­heit. Das ent­spricht in etwa dem Anteil der Men­schen die irra­tio­nal, aus dem Bauch her­aus, 'den­ken'(?) und handeln.

    Ohne Selbst­mit­leid sit­ze ich dann und grüb­le über Don Qui­xo­te [Don Qui­jo­te] und Micha­el Kohl­haas, um schließ­lich bei Götz v. Ber­li­chin­gen zu landen ....

    Aktua­li­sier­te Neu­fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung: 31. Jul 2016 um 4:37h

    bookmark_borderSinglemutter & "Wunschkind"
    - Erörterung eines Paradoxons

    wunschkind

    Abbil­dung via "pin­te­rest", eBook: "Wunsch­kind" von Mag­gie Schwarz.

     
    Wir sind es ja mitt­ler­wei­le gewohnt, dass, wie es so schön figu­ra­tiv heißt "jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrie­ben wird" .... und ich habe es mir abge­wöhnt den Kopf zu schüt­teln, weil ich dar­in wegen der täg­li­chen Absur­di­tä­ten eine Gefahr sehe viel­leicht noch einen Gehirn­scha­den zu bekommen.

    Als ich den Titel des Buches sah war ich aller­dings mehr als verblüfft.

    Kom­men Kin­der jetzt im Son­der­ver­kauf für Sin­gle­frau­en auf die Hit­li­ste von Amazon?
    Wer­den sie in der letz­ten Aus­ga­be des OTTO-Ver­sand-Kata­lo­ges erscheinen?
    Oder ver­schenkt irgend­wer Kin­der an Singlefrauen?
    Bringt am Ende doch der Storch sol­che Kinder?

    Vor allem aber:
    Wo kom­men all die­se eltern­lo­sen Kin­der her, die die­sen Wunsch von Sin­gle­frau­en erfül­len sollen?

    Sofern es sich - was ich nicht weiß, weil ich das Buch bestimmt nicht kau­fen wer­de - um einen natür­li­chen Zeu­gungs­vor­gang han­deln soll­te, ist da min­de­stens ein 'wil­li­ger' Mann von Nöten.
    OK, das wird nicht schwer sein, wenn das ein­zi­ge Kri­te­ri­um ist, dass er Samen­flüs­sig­keit pro­du­ziert. Für die­sen 'Spaß' mit der Sin­gle­frau wer­den eini­ge Schlan­ge ste­hen - obwohl ich nicht glau­be, dass das so läuft. Eine Sin­gle­frau mit die­sem Wunsch hat wahr­schein­lich noch Zusatz­wün­sche was das gene­ti­sche Reper­toire des poten­ti­el­len Samen­spen­ders angeht:

    • - Hochintelligent,
    • - gut aussehend,
    • - eben­mä­ßi­ge, mus­ku­lö­se Statur,
    • - min­de­stens 190 cm groß.
    • um 'mal nur bei den wich­tig­sten Merk­ma­len zu bleiben. 

    Der "Wunsch­ka­ta­log" wird bei so einer Anspruchs­hal­tung bestimmt noch län­ger sein, ich über­las­se wei­te­re Attri­bu­te ihrer Phan­ta­sie, lie­be Lesende. 

    Git­te, eine Schla­ger­sän­ge­rin mit bester Zeit im letz­ten Jahr­hun­dert, sang einen Schla­ger mit dem Titel "Ich will alles, ich will alles - und zwar sofort!" - und so scheint es die Autorin des Buches ver­in­ner­licht zu haben. Und: Git­te ist Kult! Nur damit das klar ist.

    In einer Welt, in der stän­dig alle Bedürf­nis­se sofort und um jeden Preis erfüllt wer­den kön­nen, kann es doch nicht schwer sein, wenn man sich als Sin­gle­frau ein Kind wünscht. 

    Das neue I-Pho­ne kann man doch immer sofort kau­fen .... man­no, *fuß­auf­stampf*

    bookmark_borderAlt & Jung ....

    Es hat schon sei­ne Grün­de, war­um ab einem bestimm­ten Lebens­al­ter Kin­der sich von ihren Eltern lösen und eige­ne Wege gehen ....

    Frü­her war ich der Auf­fas­sung das müß­te nicht so sein.

    Heu­te bin ich geneigt anzu­neh­men, dass das eine Grund­ge­setz­lich­keit der Natur ist, so wie im Früh­jahr die Blät­ter sprie­ßen und im Herbst wie­der run­ter fal­len .... Vie­le Klei­nig­kei­ten, die bei engem Zusam­men­le­ben stö­rend wären, ent­fal­len - und ver­bes­sern so den Umgang mit­ein­an­der - wenn das Kind erst ein­mal in räum­li­cher Fer­ne von den Eltern wohnt. Kin­der müs­sen ihre eige­nen Erfah­run­gen machen kön­nen. Sie müs­sen auch mal selbst auf die Nase fal­len und sich wie­der aufrappeln. 

    Fami­li­en­le­ben bedeu­tet: Frei­heit, Ver­ant­wor­tung und Pflich­ten, aber auch Ver­bun­den­heit in schwie­ri­gen Situa­tio­nen. Das Gan­ze unter dem Mot­to: Es gibt Nichts was unse­ren Zusam­men­halt auf­bre­chen kann, wir ste­hen zusam­men .... und dafür ist es nicht unbe­dingt nötig zusam­men unter einem Dach zu wohnen!
    Natür­lich gehö­ren Lie­be, Gebor­gen­heit und Akzep­tanz der indi­vi­du­el­len Per­sön­lich­keit unter­ein­an­der dazu - ich erwäh­ne es nur der Voll­stän­dig­keit hal­ber, weil ich es eigent­lich für selbst­ver­ständ­lich halte .... 

    Was noch ergänzt wer­den muß:
    Alters­ge­mäße Ein­sicht gehört mit zu einem gedeih­li­chen Mit­ein­an­der, sie zu ver­lan­gen ist kei­ne Zumu­tung den Kin­dern gegen­über, son­dern eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, die durch das eige­ne Vor­bild gelebt wer­den soll­te. Weder Kin­der noch Eltern kön­nen zu irgend­ei­nem Zeit­punkt stur auf ihrer Sicht der Welt behar­ren - gefragt ist dem­nach immer Kompromißbereitschaft.

    Eltern ver­su­chen oft die Kin­der zu schüt­zen und das bis ins Erwach­se­nen­al­ter. Den Aus­gleich zwi­schen ange­mes­se­ner Nähe zu und ange­mes­se­nem Abstand von den Eltern zu fin­den ist sicher eine schwie­rige Grat­wan­de­rung, vor allem dann, wenn Eltern ungern 'los­las­sen' wollen ....

    Eine glucken­de Mut­ter, die ihre Kin­der nicht in die Welt las­sen will ist häu­fi­ger das Übel (Väter sind nach mei­ner Erfah­rung meist locke­rer was das angeht). Ein Teil der Kin­der schafft es sich trotz aller gegen­tei­li­gen Wün­sche von Eltern­sei­te abzu­set­zen, man­che aber nur, um sich wie­der in eine Abhän­gig­keit von einem Part­ner zu bege­ben und nicht den Schritt in die Eigen­stän­dig­keit zu schaf­fen. Ande­re sit­zen lie­ber noch zu Hau­se im Nest. Mit der Kon­se­quen­z, dass es des Öf­te­ren hef­tig­ste Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Alt und Jung gibt. Aber noch nicht hef­tig genug für man­che Jun­gen, um den end­gül­ti­gen Absprung zu schaffen.

    Schlimm ist es immer dann, wenn Kin­der den Eltern zur Last wer­den und sie das zu spü­ren bekom­men. Das Urver­trau­en, dass Kin­der zu ihren Eltern haben, wird dadurch zer­stört. Mir scheint das der schlimm­ste Fall von Ver­sa­gen der Eltern zu sein.


    Neu­fas­sung unter Ein­be­zie­hung frü­he­rer Kommentare;
    Erst­ver­öf­fent­li­chung: 28.06.2008; 17:11h.

    bookmark_borderEine neue Sportart

    → Grö­ße­res Photo

     
    Tja, lie­be Leu­te, es ist immer noch Raum für neue Sport­ar­ten an die bis­her noch nie­mand gedacht hat. So wie den GrillSPORT, eine völ­lig neue Dis­zi­plin, und wir kön­nen gespannt sein, wann die­ser SPORT olym­pia­reif sein wird.

    Sodann ent­schei­det sich:
    Rei­ner Frau­en- oder Män­nerSPORT, oder dür­fen gemisch­te Teams antreten?

    Unter­ka­te­go­rien wer­den sicher Rind, Schwein, Lamm, Geflü­gel und Fisch sein, für die Vege­ta­ri­er dann die Kate­go­rie Gemü­se - und Sie ahnen schon wel­che Varia­ti­ons­brei­te sich hier auftut! 

    Dazu noch die diver­sen Zube­rei­tungs­for­men des Grill­gu­tes, als Roh­fleisch- oder Roh­ge­mü­se­stücke, 'con­ve­ni­ent food' - also bereits vor­ge­würzt, und schließ­lich die Fer­tig­pro­duk­te wie Wür­ste, Veggie­bur­ger & deren Fleisch­va­ri­an­te und Spieße. 

    Zudem kom­men natür­lich die ver­schie­de­nen Arten von Grills* in Frage.
    Holz­koh­le-, Gas- oder Elek­tro­be­feue­rung? Habe ich noch wel­che vergessen? 

    Auf Tray, Folie oder blank auf dem Rost grillen?

    Wel­che Maße dür­fen die für olym­pi­sche Zwecke ein­ge­setz­ten Brat­ro­ste haben? Das heißt wel­che Flä­che, wie hoch und aus wel­chem Mate­ri­al sol­len sie gefer­tigt sein?

    Schließ­lich geht es nicht ohne ange­paß­te Beklei­dung für die Grill-Olympioniken:
    Kur­ze oder lan­ge Hosen, kur­ze oder lan­ge Ärmel, oder irgend­et­was dazwischen?
    Wel­che Art Schu­he muß es sein? Dür­fen zwecks erhöh­ter Sicher­heit gegen Aus­glei­ten auf her­ab­fal­len­dem Grill­gut gena­gel­te Schu­he getra­gen werden?

    Soll eine Schür­ze in kurz, mit­tel, oder lang ange­zo­gen wer­den dürfen?

    Wich­tig ist noch die Fra­ge, ob die Gril­ler wäh­rend des Wett­kamp­fes Geträn­ke zu sich neh­men dür­fen, wenn "JA", wel­che, in wel­cher Men­ge und in wel­cher Zeit?

    Habe ich noch etwas vergessen?
    Bestimmt.
    So ein SPORT will schließ­lich gere­gelt sein, da wird nichts dem Zufall überlassen.

    Ach ja, da fällt mir noch ein:
    Wo bekommt man das For­mu­lar für die Antrag­stel­lung auf "SPORTför­de­rung" durch das Mini­ste­ri­um für Fami­lie etc., denn schließ­lich will der GrillSPORTler ja nicht auf den Kosten sit­zen blei­ben wäh­rend Ande­re sich die Ergeb­nis­se sei­nes Ein­sat­zes schmecken las­sen .... ob das dann die Bewer­ter sind?

    Fra­gen über Fragen.
    Das muß etwas wirk­lich Ernst­haf­tes sein.

    __________________________________________________________________________ 


     
    * [Syn­ony­me lt. Duden: Bar­be­cue, Brat­rost, Rost]

     

    bookmark_borderNoch mal zu "Unterschichtgetöse" ....
    *update* [13.03.2020]


    .


    ftn

    [Dis­kus­si­ons­bei­trag aus fol­gen­der Quel­le]

    Als ich am 13. August 2015 mei­nen Arti­kel zum soge­nann­ten "RAP" schrieb for­mu­lier­te ich so ' .. Es ist eine Anein­an­der­rei­hung von übel­ster Gos­sen­spra­che, mit ras­si­sti­schen Unter­tö­nen .. und Macho­pa­ro­len gespickt .. '

    Sol­che Mach­wer­ke auch noch mit Prei­sen aus­zu­zeich­nen, weil ein Teil der irre­ge­lei­te­ten Jugend - wegen man­geln­der Anlei­tung in Geschmacks­fra­gen aus ihrem Eltern­haus - eine Zeit lang sol­chen Dreck gut fin­det, min­de­stens so lan­ge, bis nach der Puber­tät bei ihnen wie­der der Kopf ihre Hand­lun­gen bestimmt, ist der Tri­umph von Geld über Verstand.

    Hier zeigt sich, dass die gesell­schaft­li­chen Wer­te sich schon sehr weit ver­scho­ben haben, heim­lich, still und lei­se ist mora­li­sches Den­ken "out" und der Run nach dem Geld "in" gewor­den - koste es was es wolle! 

    Der Autor des oben gezeig­ten Zita­tes ist dabei noch freund­lich, wenn er "RAP" als "Musi­gen­re" bezeich­net, für was ich das hal­te kann ich hier nicht hinschreiben ....

    *update* [13.03.2020]
    Zu wel­chen Fol­gen die­se Hofie­rung von Ver­brei­tern sol­cher ver­ton­ten Unver­schämt­hei­ten führt kann man dort → „Ich kann ger­ne Täter wer­den“: Fler und die para­so­zia­le Bedro­hung nach­le­sen - das soll­te jeden ver­nünf­tig den­ken­den Men­schen gegen die­ses Lum­pen­pack mit Gos­sen­spra­che auf die Bar­ri­ka­den bringen!
    Und kom­me mir nie­mand mit "künst­le­ri­scher Freiheit"!
    Wer sich der­art als Bedro­hung erweist gehört wegen Gemein­ge­fähr­lich­keit aus dem Ver­kehr gezogen.

    bookmark_borderDas ist 'mal eine gute Idee ....

       Wie meist in sol­chen Fäl­len stieß ich gestern eher zufäl­lig auf das Ange­bot eines Ber­li­ner "start-up"-Unternehmens das nicht nur einen Ver­gleich der Strom­ta­ri­fe anbie­tet, sowas gibt es ja wie Sand am Meer, son­dern zusätz­lich noch die Qua­li­tät des Lie­fer­un­ter­neh­mens und die Kun­den­zu­frie­den­heit in die Bewer­tung einbezieht. 

    ["click!"] fvjol

    Dar­aus - und ver­si­che­rungs­mä­ßig abge­deckt - macht "Switch­up" nach Anga­be von ganz weni­gen eige­nen Daten einen Vor­schlag für einen Wech­sel. Der wird dann auch noch stän­dig optimiert.

    In mei­nem Fall waren die drei Alter­na­tiv­an­ge­bo­te zwi­schen 230,- und 180,- € / Jahr preis­wer­ter als bei dem jet­zi­gen Anbie­ter. Das ist schon ein beacht­li­cher Betrag, der etwa 20% auf die Jah­res­sum­me für einen 2-Per­so­nen-Haus­halt ausmacht.
    Das dau­er­te kei­ne 12 Stun­den von Nach­fra­ge bis Ange­bot - schnel­ler geht es wohl kaum.

    Ein sicher als "sozi­al" zu bezeich­nen­des Ange­bot, das zudem für den Strom­ab­neh­mer völ­lig kosten­frei ist. Es sticht wohl­tu­end aus dem damp­fen­den Sumpf der "Start-ups" her­aus, die oft nur ihren eige­nen Vor­teil im Auge haben .... 

    bookmark_borderA newsletter full of lies and false assumptions ....

    Today a fri­end sent a news­let­ter - and I couldn't resist to show some alter­na­ti­ves to the author's con­clu­si­ons. Most Ame­ri­cans ask que­sti­ons and sta­te the obvious. But the 'brain­wa­sh' in the basic school system keeps them from que­stio­ning "Ame­ri­can Excep­tio­na­lism" and mili­ta­ry / secret ser­vices inter­ven­ti­on and covert actions around the world. And it has got­ten worse through the years sin­ce after WWII .... no end in sight.

    [source: Simon Black; http://sovereignman.com/]


    “What is it about this place that makes it so poor?”
    It was a simp­le que­sti­on posed to me by a fri­end as we wal­ked the streets of Mana­gua, Nica­ra­gua ear­lier this week.
    Nica­ra­gua is a love­ly place. But it’s poor. Very poor. It’s the least deve­lo­ped eco­no­my in Cen­tral Ame­ri­ca... and that’s say­ing something.
    But it’s worth con­side­ring: what makes an eco­no­my like Nica­ra­gua so poor? And what makes others so wealthy?
    Having tra­ve­led to near­ly 120 count­ries, I’ve seen the full ran­ge of rich and poor nati­ons. And I’ll tell you, it has not­hing to do with natu­ral resour­ces or anything like that.
    I often have mee­tings with seni­or mini­sters and govern­ment offi­ci­als around the world who tell me all about the ama­zing resour­ces they have in their country.
    “We have so much fore­stry land,” or, “Our bau­xi­te reser­ves are among the hig­hest in the world…”
    Irrele­vant. Vene­zue­la has incre­di­ble oil reser­ves. Yet they’ve been living in pover­ty for years.
    (Now that oil pri­ces are down the Vene­zue­lan govern­ment has had to decla­re every sin­gle Fri­day a holi­day becau­se they can’t afford to keep the lights on.)
    Ukrai­ne has some of the most excep­tio­nal farm­land on the pla­net. But the coun­try is total­ly broke.
    150 years ago, Hong Kong was a tiny vil­la­ge of illi­te­ra­te fisherman.
    50 years ago in Sin­ga­po­re they used to defe­ca­te in the streets, and visi­tors would have to step over rivers of feces in the down­town area.
    25 years ago Esto­nia was still part of the crumbling Soviet Union.
    None of tho­se places has any resour­ces to speak of. But they’ve beco­me among the wealt­hiest in the world.
    What’s the dif­fe­rence bet­ween Hong Kong and Ukrai­ne? Sin­ga­po­re and Vene­zue­la? Esto­nia and Nicaragua?
    One of the things I’ve lear­ned in my tra­vels over the years is that wealt­hy nati­ons do have some com­mon characteristics.

    Left: Ori­gi­nal Text;                       Right: My Alter­na­ti­ve Text

     

    1.

    The first set is cul­tu­ral. Wealt­hy nati­ons have a cul­tu­re that values hard work. Know­ledge. Pro­duc­ti­vi­ty. Inno­va­ti­on. Risk-taking. Saving. Self-reliance.

    I’m not try­ing to say that peo­p­le in poor count­ries don’t work hard. Far from it.

    The point is that if working hard and saving money are strong CULTURAL values (which tends to be the case in Asia), a coun­try is going to do better. 

    1a.

    Wealt­hy nati­ons have a cul­tu­re to bla­me unem­ployment on the indi­vi­du­al, not on mista­kes made by cor­po­ra­te lea­ders. Know­ledge that's free (Secon­da­ry Edu­ca­ti­on) is under­fun­ded; Hig­her edu­ca­ti­on is so expen­si­ve that the majo­ri­ty of gra­dua­tes car­ry this debt for decades.
    Inno­va­ti­on, if suc­cessful, will be bought up to curb com­pe­ti­ti­on, flan­ked by laws and regulations.
    Count­ries do bet­ter by exploi­ting cheap labor in tho­se count­ries they pre­vious­ly desta­bi­li­zed in order to install pup­pet regimes. 

    2.

    Second, wealt­hy nati­ons have much bet­ter insti­tu­ti­ons. The rule of law is strong. Pri­va­te pro­per­ty rights are strong. Cor­rup­ti­on is limi­t­ed. Regu­la­ti­on is sen­si­ble. Taxa­ti­on is rea­sonable and efficient.

    It’s simp­le; no one wants to do busi­ness in a cor­rupt dictatorship.

    Bad insti­tu­ti­ons dri­ve away for­eign inve­stors. And as capi­tal is one of the cri­ti­cal com­pon­ents of eco­no­mic growth, cho­king off exter­nal invest­ment suf­fo­ca­tes an economy. 

    2a.

    Second, wealt­hy nati­ons have more 'fine tun­ed' insti­tu­ti­ons with a lay­out favoring tho­se who can afford it. Thus the rule of law is depen­dent on the amount of money inve­sted. Pri­vate pro­perty rights are good only if the­re isn't an eco­no­mic advan­ta­ge for the rich if they grab it. 

    Cor­rup­tion is cal­led "net­wor­king". Regu­la­tion is in favor of tho­se who belong to the estab­lish­ment. Taxa­tion is for tho­se who deri­ve inco­me from work - tho­se ear­ning through 'invest­ment' don't pay.

    Invest­ment into the U.S.A. drop­ped sin­ce Trump took office - but he's just out­spo­ken, whe­re­as the for­mer admi­ni­stra­ti­ons dealt their bia­sed actions for the rich in secrecy.

    3.

    Last (and most important­ly), wealt­hy nati­ons have an “inclu­si­ve” economy.

    This means that peo­p­le aren’t medieval serfs toi­ling away for the estab­lish­ment. If someone deve­lo­ps skills, works hard, and takes risks, they’ve got a good chan­ce of moving up the socioe­co­no­mic food chain.

    Eco­no­mists call this “inco­me mobi­li­ty”. In the United Sta­tes it’s known as the “Ame­ri­can Dream”. 

    3a.

    Peo­p­le are no lon­ger slaves belon­ging to a per­son - nowa­days they belong to cor­po­ra­ti­ons. The data show that only in rare cases peo­p­le reach ano­ther level on the social lad­der. The few who make it are adver­ti­sed, tho­se who don't are not reco­gnized. They are the majority.

    Soli­da­ri­ty with the weak is dead, com­pas­si­on is prac­ti­ced by word, the con­sci­ence is num­bed by a cha­ri­ty check on Christmas.

    Any 'sur­plus' on inco­me has to be saved for reti­re­ment, as the systems in place (Social Secu­ri­ty) have been plun­de­red to pay for exce­s­si­ve mili­ta­ry spending. 

    Bab­b­le

    Yet all three of the­se fac­tors are start­ing to dis­ap­pear in the US… and in the West in general.

    America’s self-reli­ant, risk-taking, hard working, pio­nee­ring cul­tu­re hel­ped pro­pel it to beco­me the wealt­hiest nati­on on the planet.

    But the­se traits are rapid­ly vanis­hing, dis­pla­ced by a cul­tu­re that values instant gra­ti­fi­ca­ti­on, con­su­mer debt, and govern­ment handouts.

    The insti­tu­ti­ons are fal­te­ring as well. Rule of Law is less pre­dic­ta­ble, with the govern­ment chan­ging the rules in its sole dis­creti­on when­ever it likes. 

    Facts 

    The explo­ita­ti­on all around the world lea­ves almost no more resour­ces to rob. The decli­ne is also due to the fact that for­mer pro­du­cers of raw mate­ri­al lear­ned that it pays to install and boost pro­duc­tion of goods & sale of tho­se wit­hout the middle-man.

    The US-System its­elf fostert con­su­mer debt becau­se the banks had no limit to bar them from rip­ping off the avera­ge Joe. To bla­me the so cal­led "gou­vern­ment hand­outs" is absurd, when mil­ta­ry spen­ding is thou­sand­fold that of help for the poor and needy.

    The rule of law has chan­ged only in one direc­tion: To the advan­ta­ge of tho­se who can afford an expen­si­ve law firm that doesn't ask what's right or wrong but only how much money can be squeezed out of any sin­gle client. 

    They pass new rules every day gover­ning ever­ything from what you can/cannot put in your own body, to how you are allo­wed to rai­se your own child, with much of it enforced at gunpoint.
    And through an offi­ci­al form of theft known as Civil Asset For­feit­u­re, govern­ment agen­ci­es now ste­al more pri­va­te pro­per­ty from peo­p­le than all the thie­ves and burglars in the coun­try combined.
    This is bana­na repu­blic stuff.
    Most of all, though, it’s the eco­no­mic struc­tu­re that’s eroding.
    The inclu­si­ve eco­no­my of Ame­ri­ca is vanis­hing. It’s beco­ming ‘extra­c­ti­ve,’ mea­ning that the system is desi­gned for the bene­fit of the estab­lish­ment and rig­ged against the individual.
    You can see this most nota­b­ly in finan­ce; cen­tral ban­kers have held inte­rest rates down to prac­ti­cal­ly zero for eight years in order to bail out lar­ge banks and the fede­ral government.
    Yet in doing so, they have deci­ma­ted the pro­s­pects for reti­rees, respon­si­ble savers, and most of all, young people.
    It’s no won­der that the Midd­le Class no lon­ger com­pri­ses the lar­gest seg­ment of the US popu­la­ti­on, accor­ding to Pew Research.
    Lar­ry Fink, CEO of Black­rock (the lar­gest asset manage­ment firm in the world) said that a typi­cal 35-year old will now need to set asi­de 3x as much money for reti­re­ment as his/her par­ents did, sim­ply becau­se inte­rest rates are so low.
    And Wil­liam Dud­ley, Pre­si­dent of the Fede­ral Reser­ve Bank of NY (and one of the most important Fed offi­ci­als) recent­ly remark­ed how the US is fal­ling behind in terms of inco­me mobility.
    “The chan­ce of achie­ving the Ame­ri­can Dream,” he told his audi­ence, “is not the hig­hest for child­ren born in America.”
    That’s a pret­ty ama­zing state­ment, and it high­lights how obvious (and important) the­se trends are.
    Again, we’re not tal­king about ‘What If’. We’re tal­king about ‘What Is.’ And it has pro­found impli­ca­ti­ons for your long-term prosperity.

    bookmark_borderChina geht gegen Tattoos vor

    "Chi­ne­si­sche Wer­te" so läßt die chi­ne­si­sche Regie­rung ver­lau­ten und "Sitt­lich­keit", las­sen sich nicht mit der öffent­li­chen Zur­schau­stel­lung von Tat­toos ver­ein­ba­ren. Des­we­gen sol­len Alle, die in offi­zi­el­ler Mis­si­on in die Öffent­lich­keit tre­ten - wie etwa Sport­ler - ab sofort und zukünf­tig kei­ne Tat­toos mehr zeigen.

    Prin­zi­pi­ell hal­te ich nichts davon wenn Regie­run­gen ihren Bür­gern der­ar­ti­ge Vor­schrif­ten machen. Aber 'mal ehrlich:
    Ist das Ver­bot des Tra­gens von reli­giö­sen Attri­bu­ten nicht genau das­sel­be? Und da sind wir in Euro­pa mit den Ver­bo­ten ja nicht pin­ge­lig .... zu Recht, denn reli­giö­se Sym­bo­le soll­ten ins­ge­samt aus staat­li­chen Insti­tu­tio­nen her­aus gehal­ten werden.

    Bei Tat­tos bin und war ich aller­dings wegen ihrer Unaus­lösch­lich­keit ande­rer Auf­fas­sung - da ist es durch­aus sinn­voll die Men­schen vor sich selbst zu schüt­zen. Denn in spä­te­ren Jah­ren schrum­peln die einst glat­ten Haut­kunst­stücke zu unan­sehn­li­chen Farbflecken ...!

    bookmark_borderDe finibus bonorum et malorum. Hä ...?

    oder:
    Ver­führt Macht Män­ner zu sexu­el­len Übergriffen?

    In den U.S.A. rollt eine Wel­le von Ent­hül­lun­gen zu sexu­el­ler Belä­sti­gung von Frau­en durch Män­ner in Schlüs­sel­po­si­tio­nen, in Macht­po­si­tio­nen im Show­busi­ness und in der Poli­tik. Wahr­schein­lich fol­gen dem­nächst wei­te­re Ver­öf­fent­li­chun­gen sol­chen Fehl­ver­hal­tens aus der Wirt­schaft, denn es ist kaum anzu­neh­men, dass das ein Sek­tor ist, in dem sol­cher­lei Miß­brauch nicht vorkommt.

    Wenn Män­ner ihre Fin­ger nicht von Frau­en las­sen kön­nen die klar machen, dass sie das nicht wol­len und tole­rie­ren ist es schlimm genug. Die­se Annä­he­rungs­ver­su­che durch geöff­ne­te Bade­män­tel, Nackt­auf­tritt oder Mastur­ba­ti­on vor den Objek­ten der Begier­de sind wahr­haf­tig abscheu­lich. Noch wider­li­cher aller­dings sind sol­che ver­lo­ge­nen, erz­christ­li­chen Lum­pen. Die, wie der Senats­kan­di­dat Moo­re, sich an Min­der­jäh­ri­ge her­an manchen. 

    Letz­te­rer hat sich selbst bela­stet als er in einem Inter­view von sei­ner Ehe­frau sprach:
    Mit 15 hat er sie 'beob­ach­tet' und gehei­ra­tet hat er sie dann als sie 23 wur­de.
    Schon da hat er also eine Min­der­jäh­ri­ge im Visier gehabt - wes­we­gen die Anschul­di­gun­gen der ande­ren Frau­en umso glaub­wür­di­ger sind.

    Wie kürz­lich mehr­fach beim Herrn bloed­bab­b­ler zu lesen war ist es bei uns manch­mal nicht sehr viel bes­ser um die Moral und den Anstand bestellt.

    Was her­vor­ge­ho­ben wer­den muß ist aus mei­ner Sicht die Ver­lo­gen­heit beson­ders kirch­li­cher Krei­se, die oft in sol­che Über­grif­fe ein­ge­bun­den sind und sie zu ver­tu­schen suchen - oder gar selbst die Täter sind. Da bekommt der Begriff "Christ­li­che Näch­sten­lie­be" eine völ­lig neue, ver­ab­scheu­ungs­wür­di­ge Bedeutung.
    Zu all dem Leid das Reli­gio­nen über die Welt brin­gen kommt nun eine wei­te­re Dimen­si­on hin­zu. Spä­te­stens da müß­ten doch bei Vie­len die Alarm­glocken läu­ten und der Gedan­ke an einen Kir­chen­aus­tritt end­gül­tig in die Tat umge­setzt werden.

    (On the ends of good and evil)