[via Liquid Waste Industries]
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
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Ein Beitrag aus 2015, der sich u.a. auf 2013 bezog:

Mittlerweile gibt es zwar Lager, um deren Name lange gerungen wurde, aber das grundsätzliche Problem ist immer noch nicht gelöst.
2013 ist sechs Jahre her.
Wie kann man einen solchen Verzug erklären?
Die vielen Tausende Toten sind dann wohl nach unserer
(angeblich?) christlich geprägten Leitkultur "Gottes Wille"?
Wie können die verantwortlichen Politiker noch ruhig schlafen?
Wie können sie überhaupt schlafen - mit so einer Last auf dem Gewissen?
" ..Fragt man nun, welche Sozialordnung dies am besten garantiert, so lehren historische Erfahrung wie theoretische Reflexionen: in einer modernen Demokratie und offenen Gesellschaft.
Worin bestehen deren Basismerkmale?
Es sind
- Abwahlmöglichkeit und
- Gewaltenteilung,
- Individualitätsprinzip und
- Menschenrechte,
- Pluralismus und
- Rechtsstaatlichkeit,
- Säkularität und
- Volkssouveränität.
Die folgenden Ausführungen gehen davon aus, dass diese Normen und Regeln verteidigenswert sind .."*
Verteidigenswert wohl schon, allein:
Wie anders als durch "Extremismus" zu erreichen?
Dazu ein paar Überlegungen.
Die fehlenden Kriterien:
1. Abwahlmöglichkeit
In unserem Wahlsystem ist es den Wählern unmöglich Politiker abzuwählen - durch die Ebene der Parteien wird selbst ein schlechter Politiker, den niemand mehr wählen würde, mit Platzierung durch seine Partei auf der Landesliste (o.ä.) wieder ein Mandat erhalten.
Das bedeutet: Es ist ein ganz kleiner Zirkel in jeder Partei der tatsächlich die Richtung vorgibt - und dieser Gruppe werden von den Mächtigen (Besitzer von Vermögen, Kommunikations- und Produktionsmitteln) die Richtlinien vorgegeben bzw. die Politiker kennen deren Notwendigkeiten und handeln vorauseilend, ohne Anweisung, im Eigeninteresse ihren Status zu erhalten.
2. Säkularität
Auf allen gesellschaftlichen Ebenen sind die Religionen in den Gremien vertreten, die das allgemeine Leben und die Struktur formen. Eine wesentliche Opposition gegen dieses Kartell von Glauben gegen Wissen und Vernunft ist nicht möglich, so lange diese Vertreter dort verbleiben und trotz schrumpfender Gläubigenzahl überproportional vertreten sind. Der gesellschaftliche Wandel schreitet schneller fort als es die Repräsentation gesellschaftlicher Gruppen in diesen Gremien darstellt.
Da also in unserer Gesellschaft die beiden oben erläuterten Voraussetzungen nicht vorhanden sind erübrigt sich (fast schon) die restliche Erörterung. Es ist vergleichbar mit einem Haus dem das Fundament fehlt.
Bürger die sich politisch engagieren wollen müssen dazu durch die Parteiroutine hindurch (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Bis sie schließlich da ankommen wo sie (mit-) entscheiden können sind sie wie Flusskiesel an der Mündung *rundgeschliffen* und auf Parteilinie - oder sie sind schon raus gemobbt oder freiwillig mit Frust ausgeschieden. Das System der Parteien verhindert 'große Würfe' und 'unorthodoxe Ideen', man bewegt sich im Mittelmaß. [Wie ansonsten in unserer Gesellschaft immer öfter, obwohl immer nach "Querdenkern" und "Generalisten" gefragt wird hat man Angst vor ihnen, da sie doch intelligenter und entscheidungsfreudiger sind als eben die vorgenannte "Mitte"]
Politiker werden nicht erst seit heute überfordert, das liegt auch an dem durch die Parteien geschickt immer weiter zu ihren Gunsten gewandelten System:
Um Konsens zu erreichen werden Rücksichten genommen, werden faule Kompromisse geschlossen, wird das Klientel hier und dort vor Ort einbezogen ihm genehme Kandidaten zu stützen, der Proporz bestimmt die Auswahl, nicht die Kompetenz.
Was Geld in die Kassen spült und den Amtsinhabern zusätzlich zu den Diäten hübsche Sümmchen und Pöstchen nach Ausscheiden einbringt (wenn sie sich "wohl"verhalten haben) wird vorrangig in Gesetzesform gebracht. Ich habe die Fremdzahlungen schon öfter als eine Crux bezeichnet, sie werden ja höflich verschleiernd als "Spende", oder "Zuwendung", oder "Sponsoring" deklariert, sind aber in Wahrheit BESTECHUNGSGELDER.
Wenn wir als Bürger das gegenüber Staatsdienern machen werden wir wegen Bestechung angeklagt.
Da haben wir zwei weitere Punkte die die derzeitige Politik als schlecht ausweisen:
- Mittelmaß,
- Bestechlichkeit,
Dazu kommen Unkenntnis von wesentlichen Strömungen in Gesellschaft und technischer Entwicklung die, weil es das Ego dieser Leute nicht verträgt, dann oft in kleinen Gremien mit Hilfe der regulierten Industrie entworfen werden und dementsprechend nicht zum Nutzen der Bevölkerung sein können und es fast immer auch nicht sind [Axel Voss, CDU, Leistungsschutzrecht EU (Siehe Abbildungen unten)].
Wer Berufspolitiker ist und noch nie (möglicherweise aber auch nach einer Lehre als Bankkaufmann) in dem dann vertretenen Feld gearbeitet hat, muss doch dilettieren [Spahn]!
Die oft zitierte *Masse* von intellektuell Minderbemittelten und Mitläufern .... die im übrigen an ihrer Situation nicht immer selbst Schuld haben, sondern denen oft die Chancen bereits von unserem Schulsystem sehr früh genommen worden sind, hat schon erst recht keine Chance jemals ihre Bedürfnisse erfüllt zu sehen
Jetzt zu beklagen, dass diese Menschen sich zu Pegida oder AfD hingezogen fühlen und vor der Glotze sitzen und Unterschichtfernsehen schauen ist billig, denn es hat doch genau den Grund, dass man sie als Wahlschafe gesehen und ihnen verführerische Lügen aufgetischt hat, um ihnen dann das Fell über die Ohren zu ziehen. Siehe hierzu den Sozialbericht, bzw. die Einschätzung zur Handhabung und Revision desselben durch das Kanzleramt, um den Bericht der Wissenschaftler "zu entschärfen" - man kann es ganz drastisch eine "Fälschung" nennen, die die Aussage nicht nur verwässert, sondern stellenweise sogar umdreht ["Westliche Demokratie" ist hohl: Reichtum regiert]
So kommen zu
- Bestechlichkeit und
- Mittelmaß noch
- Unwissenheit,
- Großmannssucht (übersteigertes Ego, Selbstüberschätzung) und
- Fälschung wissenschaftlicher Befunde.
Dagegen fehlen diese zwei Aspekte:
- Abwahlmöglichkeit und
- Säkularität
Dieses Auseinanderdriften von Aufgabenstellung und Aufgabenerfüllung wird durch das Internet wie in einer Echokammer vervielfältigt - und das ist einmal der Grund für steigenden Unmut bei der Bevölkerung und dem Bestreben der Politik das Internet so zu regulieren [Öttinger!], dass sie wieder die Meinungshoheit zurück gewinnen.
Extremismus entsteht durch (gefühltes oder tatsächliches) Unrecht - und wenn schon im Grundsatz das Staatswesen weder demokratisch ist noch eine offene Gesellschaft gewährleistet - kann davon ausgegangen werden, dass die Forderungen das zu ändern immer von jenen als "extrem" bezeichnet werden, die am Fortbestehen der un-demokratischen Strukturen und geschlossenen Zirkeln (der Macht) ein Interesse haben.
Die mangelnde Möglichkeit den Volkswillen tatsächlich durch Vertreter in Parlamenten darzustellen, verbunden mit einem ausgeprägten Beharrungsvermögen überkommener Rechte und Repräsentanz in gesellschaftlich bestimmenden Gremien, macht es doch erst aus, dass Menschen sich, links und rechts der sogenannten "Mitte", angefüllt von trägen Mitläufern, radikalisieren.
Es ist "ohnmächtige Wut", die durch das System selbst generiert wird und Extremismus so erst ermöglicht. Die Vermutung es werde keine Politik für die Masse der Gesellschaft, sondern gegen sie gemacht, ist durch wissenschaftliche Forschung nachgewiesen.
Das Desinteresse der Gewählten, sich und ihre Tagesarbeit zu hinterfragen, ist ungebrochen.
Was nun als Gefahr droht und immer wahrscheinlicher wird ist eine steigende Gewaltbereitschaft. Dass das von den etablierten Politikern so gesehen wird kann daran abgelesen werden, dass die Überwachungsmöglichkeiten intensiviert und der Umfang bzw. die Tiefe ausgedehnt werden. Die Angst geht um bei denen, die seit Jahrzehnten in führenden Positionen standen und nie daran dachten, eines Tages zur Rechenschaft gezogen zu werden.
* [Quelle] Der Artikel ist aus einem Kommentar beim hpd entstanden.

Siehe zu diesem Thema auch:
- Wir leben in einer DEMOKRATIE. Teil ➀; Teil ➁; Teil ➂; Teil ➃;
- Wahl 2013 (3); Demokratie ausgehebelt: Parteienwillkür!
- Freiheit, Demokratie, Laïzismus
- Vielleicht wird es ja (doch) noch mit der Demokratie ....
.... oder:
Der Untergang der SPD nach 150 Jahren Parteigeschichte.
Mein Großvater (mütterlicherseits), noch im späten 19. Jhdt. geboren, war, seit er mit 14 Jahren anfing zu arbeiten, SPD- und Gewerkschaftsmitglied. Sein Leben lang in der SPD, bis zu seiner Pensionierung in der Gewerkschaft. Wegen seiner Überzeugung wurde er - Vater von vier Töchtern, die älteste 1918 geboren, die jüngste 1925 - von den Nationalsozialisten 1934 aus dem Polizeidienst 'entfernt', weil nur Parteimitglieder der NSDAP Polizisten sein durften. Er hat sich und seine Familie durch die NS-Zeit gebracht. Keine der Töchter war im JM oder BDM. Sie hatten, einfallsreich, Wege gefunden um den Zwangseintritt zu vermeiden und waren schließlich, älter als 18, nicht mehr dazu verpflichtet.
Nach dem Kriegsende hat mein Großvater - als ehemals politisch Verfolgter, die vorrangig von den Alliierten in sicherheitsempfindliche Positionen eingestellt wurden - schnell Karriere gemacht und war zuletzt Polizeichef in einer hessischen Mittelstadt von ca. 50.000 Einwohnern.
Zeitlebens hat er die Schwäche der SPD beklagt sich gegen die rechten und rechtsradikalen Kräfte im Lande so zu positionieren, dass sie ihre eigenen Politikvorstellungen hätte durchsetzen können.
Nun steht die SPD wieder einmal am Scheideweg - die Parteivorsitzende und Fraktionsführerin Nahles hat das Handtuch geworfen und alle Ämter am 03.Juni 2019 niedergelegt. Plötzlich ist die Rede von 'Königsmord' und dass man 'so nicht miteinander umgehen könne', wo gerade eben noch heftigst intrigiert wurde.
Was bleibt ist der möglicherweise drohende Untergang der SPD, die ja - nach Jahren herber Verluste - unter die 20% Marke gesackt ist und ums Überleben kämpft.
Was sich seit Jahren angebahnt hat kommt nun allmählich zu Ende. Die Verantwortlichen für den Untergang dieser einst gewichtigen und nötigen Volkspartei sind fast alle noch unter den Lebenden. Bis auf Einen von ihnen ist es seltsam stumm geworden, sie sind aus der Öffentlichkeit weitgehend verschwunden - und das, aus gutem Grund.
Der eigentliche Mörder und Totengräber der SPD ist ein anderer, ausgerechnet einer, der der Partei seinen Aufstieg aus kleinsten Verhältnissen zu verdanken hat: Gerhard Schröder!

Die vor der Koalition SPD - GRÜNE (1998) regierenden Koalitionen lasse ich bewusst weg, das würde hier den Rahmen sprengen, deren unheilvolles Wirken ist allerdings als 'Vorlage' und 'Vorbereitung' mancher Maßnahmen der Regierungen Schröder anzusehen. Wenngleich die Regierungen Schröder [10/1998-10/2002; 10/2002-11/2005] für das nachfolgende Fiasko der SPD verantwortlich sind - mit Helfershelfern. Da zuerst die "Grünen", die es verstanden haben schattengleich im Hintergrund zu bleiben und so wird denn auch in der Öffentlichkeit das, was während der Schröder'schen Ära passierte, allein der SPD in die Schuhe geschoben.
In diesem wenigen Jahren von 1998 bis 2005 wurden die einschneidensten sozialen Veränderungen ausgerechnet von der Partei durchgesetzt, die laut Tradition "für Arbeitnehmer" zu kämpfen vorgab und sie mit der Gesetzgebung in diesen Jahren verriet.
Es war jedoch nicht allein die Hartz IV Regelung, sondern mit verantwortlich waren die flankierenden Hartz I-III und die Öffnungsgesetze, die Leiharbeit zu einem rasanten Aufschwung verhalfen und noch heute dafür verantwortlich sind Abertausende in Arbeitsverhältnisse zu zwingen, in denen sie ausgebeutet werden und an der untersten Lohngrenze liegen - vielfach ohne die sonst in deutschen Betrieben üblichen Sozialleistungen.
Die Reste der SPD sollte am besten die CDU/CSU übernehmen. Im wesentlichen war doch die Politik der großen Koalition(-en) sowieso ein Einheitsbrei mit wenigen Akzenten, die an der Haaren herbei gezogen wurden um noch den Anschein von Meinungsvielfalt zu bewahren.
Überhaupt ist es eine Frage inwieweit sich unsere etablierten Parteien noch unterscheiden:

Siehe hierzu auch
1. dieses Video
→ SPD: Schuld sind immer nur die Chefs | Panorama | NDR
2. diesen Artikel
→ Gesetzliche Inhumanität
["click!" auf die Abbildung vergrößert]
ⓒwvs
Zur Erläuterung:
Zu jedem der Kennbuchstaben gibt er vier Balken, jeweils zwei näher beieinander links und zwei rechts. Die beiden linken Balken stellen die Einschätzung für unsere (christlich geprägte) Gesellschaft dar - wobei der äußerst linke Balken die Meinung der Muslime wiedergibt, der Balken daneben die Meinung der Geburtsdeutschen.
Unter dem gleichen Kennbuchstaben gibt es zwei weitere Balken von denen wieder der linke die Sicht der Muslime und der andere, rechte Balken die Sicht der Geburtsdeutschen darstellt - dieses Mal aber auf eine muslimisch geprägte Gesellschaft.
Für den Kennbuchstaben "H" (moralischer Verfall) wurden nur türkeistämmige Personen befragt.
Das Geordnete-Rückkehr-Gesetz ist ein weiteres Glied in einer Kette von Ungeschicklichkeiten und groben Fehlern, die die SPD in den Jahren seit der ersten Regierung Schröder gemacht hat. So ist denn nun von der führer- und wohl auch ziellosen Partei folgendes zu lesen:
Wenn die Frau Kanzlerin in ihrer Regierungszeit etwas richtig gemacht hat, dann war es die Öffnung der Grenzen für Asylsuchende in ihrer Not! Jede andere Handlungsweise ist falsch - wir haben über Jahrzehnte - direkt oder indirekt - von den armen Ländern profitiert. Nun war es an der Zeit etwas zurück zu geben.
Allerdings fehlte ein Aspekt, der weitaus wichtiger gewesen wäre:
Den Amerikanern, die für die endlosen Kriege und Scharmützel rund um den Globus verantwortlich sind, die rote Karte zu zeigen. Anstatt weiter zu hofieren und mit immer mehr Geld zu finanzieren:
Rauswerfen aus Deutschland!
Von Frau Kramp-Karrenbauer oder anderen Personen in der derzeitigen Führung der Nation ist es allerdings nicht zu erwarten.
[BRD]
Bei manchen technischen Erzeugnissen denkt man: Das ist die endgültige Form - so sehen (beispielsweise) Flugzeuge aus! Und dann kommt ein Examenskandidat und wirft die bisherige Sicht komplett über den Haufen .....

[USA]
Eine Frage bei einem Test nicht beantworten zu können kommt vor - dieser Kandidat bekam allerdings wenigstens einen *halben Punkt* für Einfallsreichtum .....

[BRD]
Frau von der Leyen (aka "vonderLügen") hat durchaus Defizite bei den Zustimmungswerten .....

[USA]
Der Politik der USA mangelt es an Glaubwürdigkeit solange von dort Diktatoren mehr hofiert werden als demokratische gewählte Regierungschefs .....

[USA]
Präsident Trump ist bekannt dafür Dinge zu erfinden wenn es ihm in den Kram passt - bei seiner Ansprache zum 4. Juli 2019 allerdings ging er zu weit, als er behauptete im Unabhängigkeitskrieg 1775 hätten die Amerikaner *Flugplätze* eingenommen .... die Folge war ein Ausbruch an Kreativität bei 'twitter', hier nur ein Beispiel..

[BRD]
Im Blog ein Kommentar eines überaus vertrauenswürdigen Menschen - schon durch seine Kenntnisse der Orthografie bestens beleumundet ....

Beim Stöbern bin ich wieder einmal auf eine aufschlussreiche Webseite gestoßen - Da ging es um die Frage der Einschätzung bestimmter Kennzahlen in verschiedenen Ländern [Realität und Wahrnehmung in 14 Ländern]. Es wurde nach der geschätzten Anzahl von
- Migranten,
- Muslimen,
- Christen,
- über-65-jährigen, und
- Arbeitslosen
an der Bevölkerung gefragt. Aus diesen Zahlen konnte sodann ein "Index der Ignoranz" [„Index of Ignorance“] errechnet werden, nach dem die Länder in eine Reihenfolge gebracht wurden.
Die Aufstellung sieht so aus:
„Index of Ignorance“ {"click!" auf das Bild vergrößert}

[Quelle via fowid]
Zur Ursache für diese Verschiebung der Realitätswahrnehmung ist zu lesen:
".. Der Frage, wie diese Diskrepanzen entstehen, wird in der Studie nicht nachgegangen. Vermutlich ist es eine Mischung aus formaler Bildung, medialer Berichterstattung, Emotionalisierung eines Themas, Vorurteilen und sich jeweils verstärkendem ‚Gruppen-Wissen‘. Politische Bedeutung erhalten aber diese Annahmen, weil sie für den Einzelnen seine Realität abbilden, egal ob es stimmt oder nicht. Es wäre eine Hypothese, dass Politiker wie Silvio Berlusconi (in Italien) und Donald Trump (in den USA) durch eine dort verbreitete Haltung, „Was schert mich die Realität“ befördert werden .. "
Die Korrelation zwischen dem Hang nach autoritärer, rechts ausgerichteter Politik und dem *Ignoranzindex* ist nicht zu übersehen: Italien, USA, Polen, Ungarn und Frankreich!
Erfreulicherweise stehen hierzulande die Menschen ein wenig besser 'gebildet' da als in vielen anderen ähnlich entwickelten Staaten der Erde. Entgegen einem oft vertretenen Vorurteil .... ;c)
Quizfrage:
Eine Bewerberin hat in jedem Ressort dem sie vorgestanden hat versagt, und/oder gegen die Interessen der Wähler Gesetze durchgepaukt.
Insgesamt geschah das in vier (4) Ressorts:
2003-2005
Landessozialministerin Niedersachsen
→ Abschaffung des Blindengeldes (einziges Bundesland!)
2005-2009
Bund Familienministerin
→ Küngelei mit Kirchenvertretern in Bezug auf Elterngeld, Krippen und Kindergärten; "Zensursula", Internetzugangssperren
2009-2013
Bund Arbeitsministerin
→ Sanktionsausweitung beim ALG II
2013-heute
Bund Verteidigungsministerin
→ Beschaffungsskandal Drohnen, rechtswidrige Beauftragung externer Berater ohne Ausschreibung (und Verwandtschaft!).
Für welche weitere Verwendung hat sich diese Politikerin qualifiziert?
1. Für kein weiteres Amt - sie sollte mit Politik aufhören.
2. Sie muss belobigt werden weil sie dem Staat Ausgaben erspart hat.
3. Sie wird erstmal vor Gericht gestellt wegen Amtsmißbrauchs, dann sieht man weiter.
4. Sie wird Kommissionspräsidentin der EU ...!
So geht Politik heute ....


Bildtext übersetzt: Sie wurde durch eine Reihe von beinahe lächerlichen Fiaskos wegen nutzloser Ausrüstung, einer Untersuchung eines Beschaffungsskandals, und des möglichen rechtswidrigen Einsatzes externer Berater beschädigt.

Siehe hierzu auch → Video "extra-➂"
'*update* [06.07.2019]
Siehe zusätzlich "nachdenkseiten" und ein zugehöriges Video
Wenn man sicher gehen will, dass eine Umfrage ausgeht wie man es gern hätte, muss man nur die Fragen richtig stellen .... wie im nachfolgenden Beispiel. Schön einfach, so, dass kein Teilnehmer mit unnötigen Überlegungen gequält wird!


[Original-Quelle dieser Umfrage; "click!" auf das Bild vergrößert; "click!" auf das Wort "Quelle" führt Sie zur Originalseite mit Impressum.]
Finden Sie den Fehler ....

Ein Zustand, in dem einem Menschen die Mechanismen zum Überleben fehlen, endet tödlich.
So 'herzlos' es klingen mag wird deutlich, dass ein genetischer Defekt auf diese Weise nicht weiter vererbt werden kann - der Genpool wird dadurch verbessert. Sind wir nicht dafür genetisch ausgestattet zu überleben verlieren wir den Kampf. Was für das Individuum schlecht ausgeht ist für den Bestand der Art insgesamt sinnvoll.
Leider haben wir als Menschen durch religiöse Gehirnwäsche in 2.000 Jahren verlernt was wir wirklich sind:
Ein Tier, eine Art, die ums Überleben kämpft,
den Gesetzen der Natur unterworfen wie andere Arten ....

Ab hier *update* [03.07.2019]
Die Absätze oben stammen aus einem Kommentar, den ich zu einem Artikel bei 'krautreporter' geschrieben hatte - dieser Kommentar war nicht erwünscht
".. Ich möchte dich daher bitten, deinen Kommentar zu löschen. Es geht nicht darum, den Gedanken, den du formulierst, zu "zensieren", sondern darum, dass das nicht der passende Ort dafür ist .."
Mein Einwand darauf war
".. Ein "unpassender Ort" anstatt "Zensur", wenn das am Ende zum gleichen Ergebnis führt? Wen soll denn dieses "Neusprech" überzeugen? Wenn die Sichtweise auf den Tod der Tochter nur so ausfallen darf, dass das Buch der Mutter promoted wird, dann wird mir klar, warum mein Kommentar unerwünscht war .."
Die Antwort lautete
".. Mit Zensur hat das aber, wie gesagt, nichts zu tun, sondern mit Rücksicht .. Ina Milert promotet ihr Buch nicht über KR sondern hat uns die Buchauszüge zur Verfügung gestellt .."
Mein abschließendes Urteil in Kürze: " .. dass hier eine Schuldige, eine zu Erziehung unfähige Frau, sich selbst zu exculpieren sucht indem sie auf 'Umstände' abwälzt ist schon schlimm genug .. Das auch noch zu potenzieren indem sie nun daraus Geld macht ist der Gipfel der Perversion .."

Der Originalartikel ist unter der folgenden Adresse zu finden:
Depression [1. Juli 2019 ]
„Wenn die Tochter stirbt, dann fühlt man sich erst einmal, als würde das eigene Leben enden“
Nun noch einige Informationen und Bezüge zum Substanzmissbrauch, eine Erläuterung, warum ich hier reagiere und nicht kompromissbereit bin.
Um meine Sichtweise auf Drogenmißbrauch und möglicherweise erfolgenden Selbstmord ein wenig deutlicher zu machen muss ich ausholen und zurück gehen in die Jahre 1975 bis 1977. Während dieser Zeit habe ich Biologie und Chemie an einer Institution in Hannover unterrichtet, die den etwas sonderbaren Namen "Therapiekette Hannover"ᴬ trug. Dort wurden ('saubere' bzw. 'trockene') Alkohol- und Drogenabhängige junge Leute aufgenommen. Um ihren die Möglichkeit zu geben einen Schulabschluss nachzuholen - den sie meist wegen ihrer Abhängigkeit nicht geschafft hatten. Denn wer spritzte oder soff, hatte nur noch Zeit für die Beschaffung des nötigen Geldes und nicht mehr für Schule.
Teilnehmende dort waren junge Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, ein überwiegen der so genannten 'besseren Kreise' zu der Zeit als ich dort arbeitete mag ein Zufall gewesen sein.
Drei wesentliche Erkenntnisse habe ich aus dieser Zeit mitgenommen:
1. Eine Sucht / Abhängigkeit besteht lebenslang und nach Absetzen der Droge ist es für die ehemals Abhängigen ein beständiger Kampf gegen den Rückfall;
2. Um die Sucht / Abhängigkeit zu bedienen belügen, betrügen, bestehlen, verraten und hintergehen die Abhängigen jede andere Person, egal in welchem Verhältnis diese Menschen zu ihnen stehen;
3. Es helfen keine Kompromisse! Eine eiserne Einhaltung von Forderungen, Vereinbarungen hinsichtlich Abstinenz und aller damit verbundenen Regeln und Verhaltensweisen müssen unbedingt kontrolliert und eingehalten werden - jedes Zugeständnis, und sei es nur die kleinste Geste eines Entgegenkommens, ist eine Einladung an die Abhängigen sich wieder ihrer Sucht hinzugeben.
Zum verlinkten Artikel bei "krautreporter" ein paar Gedanken. Textstellen zitiert nach der dortigen Fassung
Zwei *Schlüsselsätze* in dem Artikel, von denen der zweite Satz Anlaß für umgehendes Handeln hätten sein müssen:
1. Lea (8) zu ihrer Mutter: „Ina, jetzt bin ich ja frech genug, jetzt kann ich aufhören.“
Darin steckt der Keim des Unterganges, ein schwerwiegender Erziehungsfehler: Mutter ist nicht die beste Freundin, nicht "Ina", sondern eine Respektperson die Dinge weiß und regelt und die auch mal ein 'Machtwort' spricht wenn Dinge schief laufen oder Regeln nicht eingehalten werden.
2. Lea (12) zu ihrer Mutter: „Lass mich in Ruhe, du dumme Fotze“
Wenn eine Zwölfjährige so etwas zu ihrer Mutter sagt ist das Verhältnis schon zerrüttet. Und nicht das Kind ist daran Schuld, sondern die Mutter - und alle weiteren Folgen muss sie sich daher selbst zuschreiben.
".. Die Ehe der Eltern hält nicht, aber der Vater zieht nur zwei Straßen weiter .." steht in dem krautreporter-Artikel, aber nirgendwo sonst taucht der Vater wieder auf. Wo ist er? Wusste er von den Erziehungsschwierigkeiten? Hatte er Umgang mit seiner Tochter und wenn, wie war das Verhältnis der Beiden?
Therapeuten, Schulpsychologen, Sozialarbeiter, Familientherapie - und das Alles ohne dass der Vaterᴮ ein einziges Mal erwähnt wird?
Welche schlimme Tat hat er angestellt, dass er aus dem Leben seines Kindes ausgeschlossen ist oder war er gar eingeschlossen und wird nur nicht in diesem Buch erwähnt weil es um die Mutter geht, die sich hier entlasten und von Schuldgefühlen frei machen will?
Jahre nach dem Selbstmord der Tochter darüber ein Buch zu verfassen und dieses eigene, tragische Erziehungsversagen aufzuzeichnen um sich selbst zu entlasten und *die Umstände* verantwortlich zu machen ist dann doch zu billig.
Der Verlust eines Kindes ist traumatisch, das verstehen selbst Menschen die keine Kinder haben. Das sollte allerdings kein Hindernis sein neutral nachzusehen was die Motivation einer Autorin sein mag, die ein solches Buch zu verfassen.
Wir sind im Juli, und das Buch¹ ist bereits im Februar erschienen. Erste Rezensionen sind vor Monaten²,³ erfolgt. Wenn nun Passagen zur Besprechung in online-Medien frei gegeben werden geschieht es nicht ohne Grund, ich vermute, es soll dadurch der Absatz gefördert werden.

Frau Milert promotet professionell, die Erlaubnis Auszüge zu nutzen sind keine 'Wohltat' sondern Kalkül, weil bei 'krautreporter' [KR] (offenbar zu Recht) eine große Zahl von 'empfänglichen' Personen aus der *Kuscheleckenzeit* in Kindergärten und Schulen mit entsprechendem Zuwendungsbedürfnis und Hang zur Harmonie, in der Leserschaft vermutet werden.
Ich habe einen Nachmittag lang recherchiert und einiges zu Tage gefördert:
Das eigene Unvermögen ein Kind zu erziehen und sich konsequent zu verhalten wird mit Depression, Druck von außen und allgemeinen Zwängen entschuldigt - da frage ich mich:
- Was machen Menschen mit weniger gut bezahlten Jobs?
- Ohne ein Netzwerk aus der beruflichen Position?
- Warum hat die Autorin/Mutter nicht die berufliche Belastung reduziert und sich um das Kind gekümmert?
- Warum war der Vaterᴮ so wenig präsent, wenn er doch nur um die Ecke wohnte?
In einer der Besprechungen taucht kurz der (kooperative) Vater auf, zu dem die Tochter 'verschickt' wird um sie aus dem Milieu zu lösen - aber die Tochter ist, ohne Widerstand durch die Mutter, ruck-zuck wieder in Hamburg und geht so, ungebremst von der heute so reuigen Mutter, ihrem Ende entgegen ....
Tut mir leid, die *story* von der gebeutelten, trauernden und zerknirschten Mutter passt nicht zu dem Eindruck aus den Texten.

ᴬ Gemeinschaftlich finanziert von Sozialverbänden, Arbeitsamt und Wohlfahrtspflege.
ᴮ Der Vater:
Dazu schreibt Frau Mila folgendes in einem Kommentar '.. Lea hatte schon noch Kontakt zu ihrem Vater. Da wir aber in später in verschiedenen Städten wohnten, war er nicht unmittelbar an ihrem Alltag beteiligt .. aber aufgrund der Trennung war er im Alltag eben nicht präsent. Aus verschiedenen Gründen habe ich mich .. auf meine und Leas Sicht beschränkt ..'
¹ Thomas Stolze; Imagine Verlag: LOKOMOTION – hansanord; www.hansanord-verlag.de
"Tagebuch einer SehnSucht"; Ina Milert (Preis: 14,90 €; ISBN: 978−3−947145−09−6) Sachbuch, 2019; 192 Seiten; Erscheinungstermin: 18. Februar 2019; Abmessung: 211mm x 128mm x 22m; Gewicht: 261g; Johann-Biersack-Str. 9; D 82340 Feldafing; Deutschland.
² → focus
³ → Brigitte
Wie ich den Tod meiner Tochter überlebte - eine Mutter erzählt
BRIGITTE.de-Leserin Ina Milert verlor ihre Tochter Lea (18), die keinen Lebensmut mehr hatte. Die Mutter blieb zurück, voller Selbstvorwürfe und Trauer.