[Quelle; Mehr Hintergrund via "Newatlas"]
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bookmark_borderSinglemutter & "Wunschkind"
- Erörterung eines Paradoxons

Abbildung via "pinterest", eBook: "Wunschkind" von Maggie Schwarz.
Wir sind es ja mittlerweile gewohnt, dass, wie es so schön figurativ heißt "jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird" .... und ich habe es mir abgewöhnt den Kopf zu schütteln, weil ich darin wegen der täglichen Absurditäten eine Gefahr sehe vielleicht noch einen Gehirnschaden zu bekommen.
Als ich den Titel des Buches sah war ich allerdings mehr als verblüfft.
Kommen Kinder jetzt im Sonderverkauf für Singlefrauen auf die Hitliste von Amazon?
Werden sie in der letzten Ausgabe des OTTO-Versand-Kataloges erscheinen?
Oder verschenkt irgendwer Kinder an Singlefrauen?
Bringt am Ende doch der Storch solche Kinder?
Vor allem aber:
Wo kommen all diese elternlosen Kinder her, die diesen Wunsch von Singlefrauen erfüllen sollen?
Sofern es sich - was ich nicht weiß, weil ich das Buch bestimmt nicht kaufen werde - um einen natürlichen Zeugungsvorgang handeln sollte, ist da mindestens ein 'williger' Mann von Nöten.
OK, das wird nicht schwer sein, wenn das einzige Kriterium ist, dass er Samenflüssigkeit produziert. Für diesen 'Spaß' mit der Singlefrau werden einige Schlange stehen - obwohl ich nicht glaube, dass das so läuft. Eine Singlefrau mit diesem Wunsch hat wahrscheinlich noch Zusatzwünsche was das genetische Repertoire des potentiellen Samenspenders angeht:
- - Hochintelligent,
- - gut aussehend,
- - ebenmäßige, muskulöse Statur,
- - mindestens 190 cm groß.
um 'mal nur bei den wichtigsten Merkmalen zu bleiben.
Der "Wunschkatalog" wird bei so einer Anspruchshaltung bestimmt noch länger sein, ich überlasse weitere Attribute ihrer Phantasie, liebe Lesende.
Gitte, eine Schlagersängerin mit bester Zeit im letzten Jahrhundert, sang einen Schlager mit dem Titel "Ich will alles, ich will alles - und zwar sofort!" - und so scheint es die Autorin des Buches verinnerlicht zu haben. Und: Gitte ist Kult! Nur damit das klar ist.
In einer Welt, in der ständig alle Bedürfnisse sofort und um jeden Preis erfüllt werden können, kann es doch nicht schwer sein, wenn man sich als Singlefrau ein Kind wünscht.
Das neue I-Phone kann man doch immer sofort kaufen .... manno, *fußaufstampf*
bookmark_borderVon 1986 und immer noch top-aktuell ...!
bookmark_borderWorum es wirklich geht

Mich wundert immer, dass insbesondere die Christen völlig vergessen was in der Bibel steht, die doch sonst immer für alle möglichen Zwecke instrumentalisiert wird. Seit frühester Kindheit - ich wurde katholisch getauft und evangelisch erzogen - habe ich folgenden Satz & Interpretationen dazu gehört:

[Nächsten]
Siehe dieses Video zum Thema
bookmark_borderImpfgegner da treffen wo es wehtut
Wer nicht impft bekommt weniger Geld, eine Initiative aus Queensland, Australien.
Das finde ich deswegen gut, weil dann dieses Geld dafür verwendet werden kann den Schaden auszugleichen, den die kleine Zahl [Wahrscheinlichkeit 1 zu 1.000.000] von Kindern erleidet die wirklich Impfschäden davontragen. Wobei immer noch nicht endgültig gesagt werden kann, ob Schäden tatsächlich von der Impfung stammen oder ob es eine statistisch erwartbare und daher rein zufällige Koinzidenz ist.
Zitat:
ihre eigenen Kinder als auch die Kinder anderer .."

hpd-Artikel: Wer nicht impft, bekommt weniger Geld vom Staat
bookmark_borderWarnung aus der Zukunft für unsere Gegenwart?
Eine nicht 'bierernst' gemeinte Erörterung
War George Orwell ein Bote aus der Zukunft
der uns warnen wollte?
Betrachtet man die Entwicklung rund um die Welt - weg von Humanität und sozialem Denken, hin zu Menschenverachtung und rechtsradikalem Rassismus - so gibt es viele Beispiele für Fehlentwicklungen deren Folgen unsere Nachkommen dauerhaft beeinträchtigen werden. Das gilt für den exzessiven Ressourcenverbrauch ebenso wie für die vielfältige Verschmutzung und Verseuchung der Umwelt von der wir Alle leben¹. 
Vielen Menschen scheint der Kreislauf der atembaren Gase und des Wassers auf unserem Planeten, und unsere Abhängigkeit von Pflanzen und Tieren für deren Stabilität nicht bewußt zu sein.
Über Jahrtausende haben die Glaubensgemeinschaften den Menschen gesagt "Macht euch die Erde untertan" - und damit der Zerstörung ihr OK gegeben.
Im gesellschaftlich-politischen Bereich unseres Lebens mehren sich die Zeichen des Verfalls: Familien brechen auseinander oder werden gar nicht erst gegründet, man rennt dem materiellen Besitz nach und vergißt dabei, dass es nur ein Leben zu leben gibt und man kein Leben 2.0 haben wird um alles anders, möglicherweise besser zu machen.
Da kommt für mich George Orwell mit seinem Werk "1984" ins Spiel.
Aus den Sci-Fi Stories in den Medien kennen wir den ewigen Kampf um den Erhalt von Imperien, sei es mit sanften oder drastischen Mitteln. Orwell hat eine Diktatur von "Big Brother" in "1984" beschrieben - und wenn man genau hinsieht entdeckt man unendlich viele Parallelen dazu in unserer Zeit.
War George Orwell also ein Bote aus der Zukunft
der uns warnen wollte?
Ist er gekommen um uns zu warnen indem er in seinem Buch die Verhältnisse beschrieb auf die wir zusteuern? Ist deswegen in "1984" mit Analogien gearbeitet worden, die uns 'bekannt' vorkommen sollen, um uns dazu zu bringen vom derzeitigen Pfad in den Untergang abzugehen, und uns zu besinnen bevor es zu spät ist?
Orwell hat bestimmt in guter Absicht geschrieben. Er unterschätzte wohl die Trägheit der Massen, die überwiegend in seinem Buch lediglich eine weitere spannende, alternative Zukunftsvision sehen, und die Warnung, die darin versteckt ist, ignorieren. Die anvisierte Zielgruppe gleich nach Erscheinen [Englische Erstausgabe 08.Juni 1949; Deutsche Erstausgabe 1950] war noch von Krieg und Völkermord gezeichnet. Zu jener Zeit hatten die Menschen Besseres zu tun als Bücher zu lesen - es gab wenig zu essen und das zu beschaffen war zeitaufwendig.
Hätte da ein Botschafter aus der Zukunft nicht ein besseres Zeitfenster gewählt? Man könnte einwenden: Vielleicht steht es nicht in der Macht derer die in der fernen Zukunft leben das so genau zu bestimmen? Mindestens hat das Buch später, als für die Grundbedürfnisse gesorgt war, doch noch eine große Verbreitung gefunden. Immerhin werden, wenn man heute von übermäßiger staatlicher Überwachung spricht, oft "1984" oder "Orwell'sche Verhältnisse" als Kürzel für solche Zustände benutzt. Viele kennen also den Autor und den Titel - bedauerlich nur, dass sie den Inhalt nicht so gut kennen, und wenn doch, ihn nicht zum Anlaß nehmen den politisch Verantwortlichen die Fragen zu stellen, die sich daraus herleiten.
Warum geben sich die Botschafter aus der Zukunft - von denen Orwell einer hätte sein können - nicht einfach zu erkennen und stoßen die nötigen Veränderungen an um eine "bessere Zukunft" sicher zu stellen? Daran ist die Oberste Direktive schuld [Zitat]:
".. ein Ausdruck des Prinzips der Nichteinmischung, vor allem, aber nicht ausschließlich, gegenüber Präwarp²-Zivilisationen, weshalb sie deskriptiv auch Nichteinmischungsdirektive genannt wird .."
Wir wissen aus den Sci-Fi-Serien und -Filmen, dass es den Warnern aus der Zukunft verwehrt ist direkten Einfluß auf das aktuelle Geschehen einer vergangenen Kultur zu nehmen.
Diese Grundregel³ wird auch in anderen Sci-Fi-Werken und -Filmen immer wieder zum Gegenstand gemacht, denken wir nur an die Terminator-Reihe, in der die Risiken eines Zeit-Paradoxons durch die Reise von der Zukunft in die Vergangenheit oder von dort in die Zukunft thematisiert sind.
Wenn also George Orwell ein Bote aus der Zukunft war, der uns durch die Schöpfung des Buches "1984" indirekt warnen wollte, wäre es dann nicht an der Zeit Maßnahmen zu ergreifen dieses Schicksal von uns abzuwenden?
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¹
Abbildung Karbonkreislauf | Gemeinfrei
File: Carbon cycle-cute diagram-german.png; Erstellt: 20. Mai 2011
²
Präwarp-Zivilisationen sind solche, die noch nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit reisen können.
³ Zitat
Die „Oberste Direktive“ ist der wichtigste politische Grundsatz der Föderation. Sie enthält ein verbindliches Nichteinmischungsprinzip in die internen Angelegenheiten anderer Zivilisationen, ganz besonders, solange diese noch keine Warp-Technologie entwickelt haben. Solche „Prä-Warp-Zivilisationen“ genießen den besonderen Schutz ihrer kulturellen und geistigen Entwicklung vor Einflüssen aus höher entwickelten Zivilisationen. Die oberste Direktive schließt ein prinzipielles Verbot aller Maßnahmen ein, die geeignet sein könnten, die natürliche Entwicklung einer Prä-Warp-Zivilisation zu verändern, selbst wenn dies unter den besten Absichten oder unbemerkt geschähe. Erlaubt sind lediglich getarnte anthropologische Beobachtungsexpeditionen mit dem Ziel der Erforschung nicht raumfahrender Zivilisationen unter Beachtung der Nichteinmischung.
Siehe hierzu auch: https://www.ifex.org/europe_central_asia/2018/07/04/censorship-machine-lgbt-poland
bookmark_border"Die Sprache ist der Schlüssel zum Lernen"
"Die Sprache ist der Schlüssel zum Lernen", so lautet die Feststellung nach einer Studie der Universität Münster. Bei 16% der Schulanfänger bestehen danach so große Defizite, daß eine ergänzende Sprachförderung nötig ist.
Auf eine vereinfachte Formel gebracht:
=
mangelnde Lesefähigkeit
=
mangelnde Lernfähigkeit!
Die Sünden der Vergangenheit, von denen man glaubte, sie ließen sich in der Grundschule "schon richten", haben tatsächlich etwas "angerichtet": Schlechte PISA-Ergebnisse!
Daß die Eingangs-These stimmt zeigt sich unter anderem im Fach Mathematik. Dort ist die Leistung nicht unbedingt an Sprachfertigkeit gebunden - und schon leisten auch jene Schüler, die schlecht Schreiben oder Lesen, sehr viel besser.
Und die Folgen früherer Versäumnisse bei der Sprachförderung sieht man. Ein Blick in manche Weblogs zeigt:
Da ist noch viel Aufholbedarf - auch bei Erwachsenen!
Zitat aus einem Blog-Eintrag "Gewichtige Worte"
[Dieser Link ist tot, ich versichere aber, dass es so dort zu lesen war]:
".. Mithilfe von atemberaubeden Photografien, knall-hartem-annähern-der-Die-Neue-gleichkommendem Profijournalismus und noch diversen top secret Neuerungen wird die ... Interneterfolgsstorie laut unabhängigen Experten noch spegdugaler als das erste Epos. Man darf gespannt sein ..."
Das Wort "spektakulär" als "spegdugaler" zu schreiben hat fast schon Unterhaltungswert .... "Profijournalismus" vom Feinsten.
*update*
Da "twoday" demnächst vom Netz geht hier ein screen shot von dem verlinkten Beitrag

Redigierte Fassung der Erstveröffentlichung vom 03. Jun 2005 um 10:48h
bookmark_border'multi-tasking-fähig' ....
sollen Menschen heute am besten sein - und diese Eigenschaft wird Männern (von Frauen) meist grundsätzlich und kategorisch abgesprochen ....
Niemand stellt die Frage, ob es denn nützlich und wünschenswert ist mehrere Dinge gleichzeitig zu tun .... es ist wie mit vielen "Schlagworten" der 'modernen' Zeit:
Alles wird erstmal ohne Nachdenken hingenommen - es verselbständigt sich - niemand will es mehr in Zweifel ziehen. Denn das wäre ja 'unmodern', 'rückständig' und 'sowas von out' ....
Erstveröffentlichung: 26. Jul 2008 um 2:20h
bookmark_border"Beleidigt" werden ....
[Quelle: Darwin und die göttliche Regenbogenwolke]
Für mich ist es ein Skandal, dass ich "Das Wort zum Sonntag" durch die - zwangsweise erhobenen - Gebühren mitfinanziere. Während bereits bezahlte Inhalte in den Mediatheken auf Betreiben der Verleger nach einer Zeit wieder gelöscht werden müssen. Warum sitzen eigentlich Vertreter der Verleger z.B. im ZDF-Fernsehrat? ¹
Für mich ist es ebenso ein Affront wenn in Fernsehbeiräten Kirchenvertreter sitzen und das Leitungspersonal vieler Anstalten überproportional zugleich als Lobbyisten für die großen Kirchen nebenbei arbeitet. Alle bestimmen mit darüber was "gesellschaftlicher Auftrag" zu sein hat (den das Fernsehen erfüllen soll), während Atheisten/Humanisten (bis auf ganz wenige Ausnahmen) dort nicht vertreten sind.
Oder, um ein weiteres Beispiel zu nennen, warum ich durch meine Beiträge in jeder (Haupt-) Nachrichtensendung Börsenkurse erklärt bekomme, wo doch bekannt ist, dass lediglich ca. 7% der Bevölkerung tatsächlich Aktien besitzen. Wer Aktien kauft wird über die im Fernsehen berichteten Aktieninformationen sowieso höchstens lachen .... also ist es vertane Zeit und rausgeworfenes Geld.
Also, liebe Kirchenvertreter und Evangelikale:
Seid froh noch ein paar weitere Jahre dort Einfluß zu haben. Eure Zeit ist fast ausgelaufen. Die "Gottlosen" nehmen zu. Die "Christlichen" nehmen in stetig wachsender Zahl ab .... es kehrt Vernunft ein und deswegen ist es egal ob das fiktive Wesen, das angeblich zwischen den Wolken thront, männlich oder weiblichen Geschlechts ist.
____________________________
¹ [Analog zum ZDF-Fernsehrat gibt es bei der ARD länderspezifisch Rundfunkräte die auch über das Fernsehen mitbestimmen]
Redigierte Fassung, Erstveröffentlichung 19.04.2018 um 13:55h.
bookmark_borderModerne Hexerei ..?!
Meine Nachbarn spielen oft stundenlang Scrabble, das Spiel, bei dem man wahllos aus einem Beutel Holzplättchen mit Buchstaben darauf (und einem Zahlenwert) zieht und sie versucht zu Worten zusammen zu stellen.
Heute entspann sich dabei folgender Dialog, in breitem fränkisch-nürnberger Dialekt, den ich aus Verständlichkeitsgründen in Hochdeutsch wiedergebe ....
Sie: Ich habe ein zweites "e", jetzt mache ich daraus "lee".
Er: "lee" ist kein Wort.
Sie: Doch, wie "luv" und "lee"!
Er: Na gut, das sind vier Punkte.
Das Spiel geht eine Weile weiter, er rechnet und verrechnet sich, sie protestiert und er korrigiert.
Sie: Jetzt habe ich noch ein "z" und zwei "a" - was mache ich damit?
Er: "zaa" ist kein Wort!
Sie: Doch wenn ich es an "lee" lege kommt "azalee" heraus.
Er murmelt etwas Unverständliches, dann: Na gut, zwei "a" sind zwei Punkte und "z" sind zehn, macht zusammen 12 Punkte.
Sie: Falsch, das sind 12 plus vier Punkte von "lee".
Er: Aber die vier hast du doch schon.
Sie: Ja, aber im neuen Wort zählen sie nochmal neu!
Er, (rascheln von Papier) liest: Wenn ein neues Wort aus bestehenden Worten gebildet wird werden alle Buchstaben nochmals für den Spieler gezählt. Also, dann sind es 16 Punkte.
Sie: Weißt du noch unsere Azalee, die hatte erst so schöne Knospen.
Sie: Dann sind die alle aufgegangen und haben sooo schön geblüht - und am nächsten Tag waren sie alle welk und sind danach runter gefallen.
Sie: Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu.
Sie: So über Nacht.
Sie: Da muß doch wer was gemacht haben.
Sie: So schöne Blüten - und über Nacht alle welk.
Da kann ich von Glück sagen, dass die Zeiten der Inquisition und Hexenverfolgung vorbei sind.
Sonst würde ich bestimmt wegen "Verhexung einer Azalee" auf den Scheiterhaufen kommen.
Nach ausgiebiger Folter, versteht sich, so wie es in Nürnberg Sitte war.
"300 Jahre nach der Aufklärung" suchen Menschen immer noch Erklärungen im Mystischen, Übernatürlichen, Übersinnlichen .... So hieß es noch 1712:
".. Vor Alters waren nur wenige Wissenschafften, und die waren auch nicht sonderlich ausgeführet: Es studirten auch wenige Leute, die begnügten sich, wenn sie eine oder die andere Disciplin ex professo verstunden; und die übrigen alle begehrten den Gelehrten nicht ins Handwerck zu fallen. […] Aber seit ohngefehr fünfftzig Jahren, ist erstlich die Anzahl der Wissenschaften gar sehr vermehret worden, daß man die Professiones auf Universitäten zum wenigsten dupliren müste, wenn eine iedwede Disciplin besonders solte dociret werden .."
Dabei gibt es so viele naturwissenschaftlich begründbare Möglichkeiten warum diese Azalee ihre Blüten geworfen hat. Beispielsweise Wassermangel oder zu kalte Nachttemperatur.
Ich zitiere nach Wikipedia
".. vor den ersten Frösten müssen die Töpfe in beheizte Gewächshäuser gestellt werden .."
und
".. Wichtig ist, sie nicht völlig austrocknen zu lassen .."
und, was mir noch einfacher scheint:
".. Die Gartenazaleen blühen von Mai bis Anfang Juni .."
Alle drei Möglichkeiten völlig "normale" Begründungen für den Untergang der Blütenpracht, denn wir schreiben ja heute den 02. Juli des Jahres, und da ist "Mai bis Anfang Juni" schon eine Weile her.
Wenn man etwas aus diesem Bericht lernen kann, dann ist es die Tatsache, dass meine Nachbarin eine intrigante, unwissende Person ist, die eher das Übersinnliche als eine völlig normale, rationale Erklärung in Erwägung zieht.
So kann ich hier berichten, ohne Folter, und ohne auf dem Scheiterhaufen zu landen.
PS
Ich habe die Wetterdaten für Juni herausgesucht.
Sehen Sie selbst es gab einen nächtlichen Kälteeinbruch am 23.06.2018:

bookmark_borderAlt & Jung ....
Es hat schon seine Gründe, warum ab einem bestimmten Lebensalter Kinder sich von ihren Eltern lösen und eigene Wege gehen ....
Früher war ich der Auffassung das müßte nicht so sein.
Heute bin ich geneigt anzunehmen, dass das eine Grundgesetzlichkeit der Natur ist, so wie im Frühjahr die Blätter sprießen und im Herbst wieder runter fallen .... Viele Kleinigkeiten, die bei engem Zusammenleben störend wären, entfallen - und verbessern so den Umgang miteinander - wenn das Kind erst einmal in räumlicher Ferne von den Eltern wohnt. Kinder müssen ihre eigenen Erfahrungen machen können. Sie müssen auch mal selbst auf die Nase fallen und sich wieder aufrappeln.
Familienleben bedeutet: Freiheit, Verantwortung und Pflichten, aber auch Verbundenheit in schwierigen Situationen. Das Ganze unter dem Motto: Es gibt Nichts was unseren Zusammenhalt aufbrechen kann, wir stehen zusammen .... und dafür ist es nicht unbedingt nötig zusammen unter einem Dach zu wohnen!
Natürlich gehören Liebe, Geborgenheit und Akzeptanz der individuellen Persönlichkeit untereinander dazu - ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber, weil ich es eigentlich für selbstverständlich halte ....
Was noch ergänzt werden muß:
Altersgemäße Einsicht gehört mit zu einem gedeihlichen Miteinander, sie zu verlangen ist keine Zumutung den Kindern gegenüber, sondern eine Selbstverständlichkeit, die durch das eigene Vorbild gelebt werden sollte. Weder Kinder noch Eltern können zu irgendeinem Zeitpunkt stur auf ihrer Sicht der Welt beharren - gefragt ist demnach immer Kompromißbereitschaft.
Eltern versuchen oft die Kinder zu schützen und das bis ins Erwachsenenalter. Den Ausgleich zwischen angemessener Nähe zu und angemessenem Abstand von den Eltern zu finden ist sicher eine schwierige Gratwanderung, vor allem dann, wenn Eltern ungern 'loslassen' wollen ....
Eine gluckende Mutter, die ihre Kinder nicht in die Welt lassen will ist häufiger das Übel (Väter sind nach meiner Erfahrung meist lockerer was das angeht). Ein Teil der Kinder schafft es sich trotz aller gegenteiligen Wünsche von Elternseite abzusetzen, manche aber nur, um sich wieder in eine Abhängigkeit von einem Partner zu begeben und nicht den Schritt in die Eigenständigkeit zu schaffen. Andere sitzen lieber noch zu Hause im Nest. Mit der Konsequenz, dass es des Öfteren heftigste Auseinandersetzungen zwischen Alt und Jung gibt. Aber noch nicht heftig genug für manche Jungen, um den endgültigen Absprung zu schaffen.
Schlimm ist es immer dann, wenn Kinder den Eltern zur Last werden und sie das zu spüren bekommen. Das Urvertrauen, dass Kinder zu ihren Eltern haben, wird dadurch zerstört. Mir scheint das der schlimmste Fall von Versagen der Eltern zu sein.
Neufassung unter Einbeziehung früherer Kommentare;
Erstveröffentlichung: 28.06.2008; 17:11h.
bookmark_borderMillionenbeträge verschwendet ....
*update* [06.09.2018; 23:00h]
Schier unersättlich sind die Kirchen hierzulande wenn es darum geht staatliche Mittel 'abzurufen', d.h. darum zu betteln. Natürlich nicht offen, das wäre zu plump. Es wird umschrieben: Kirchentage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, Chance für die Begenung mit kirchenfernen Mitbürgern. Oder wirtschaftlich: Viele Besucher lassen viel Geld in den lokalen Geschäften - so profitieren letztlich auch die öffentlichen Kassen und ein Teil der Ausgaben kommen wieder als Einnahmen zurück.
Neben den sowieso unrechtmäßigen Zahlungen, die vor mehr als einhundert Jahren schon hätten eingestellt werden müssen fließen auf mehreren Ebenen Gelder an die Kirchen. Dabei ist die Kirchensteuer noch nicht einmal einbezogen, von der immer behauptet wird man zahle ja von Kirchenseite für deren Einzug. Was stets vergessen wird ist allerdings dazu mitzuteilen, dass die sonstigen Zahlungen diese geringen Gebühren mehr als kompensieren.
Katholische und evangelische Kirchentage werden als Segen für die jeweiligen Städte gepriesen. Dabei stellt es sich Jahr für Jahr heraus, dass weder die geschätzten Besucherzahlen noch die versprochenen Einkünfte für die lokalen Geschäfte auch nur annähernd erreicht werden. Letzte Beispiele sind Leipzig/Wittenberg und Münster.
Die Verquickung zwischen nicht-staatlichen, staatlichen und religiösen Amtsträgern ist nicht immer so offenbar wie beim nächsten Kirchentag in Dortmund, dessen Präsident ein bekannter Journalist ist.
Ein besonderer Skandal ist es, wenn Demonstrationen von säkularen Organisationen anläßlich dieser religiösen Großereignisse mit fadenscheinigen Begründungen entweder verboten oder mindestens so eingeschränkt werden, dass der Demonstrationszweck nicht erfüllt werden kann.
Es bleibt daher festzustellen:
Alle Schätzungen liegen stets weit über den erreichten Ergebnissen, die Zahl der Besucher erreichte in der Vergangenheit nie die vorausgesagte Höhe weswegen natürlich auch die Einnahmen viel geringer waren - und schon wieder werden für die nächsten Veranstaltungen viel zu hoch geschätzte Zahlen gehandelt.
Weiterhin wird es auf absehbare Zeit keine Einstellung der staatlichen Zahlungen geben. Eine Vorlage im Parlament hat es noch nicht einmal bis zu einer Anhörung geschafft - soviel zur "Trennung von Kirche und Staat" ....
Weitere Quellen:
11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen
Tag des Herrn
Kirchentagplanungen
Finanzen Dortmund 2019 - ein Beispiel dafür, wie maßlos bei den Zahlen übertrieben wird
*update* (06.09.2018)
Schon wieder wird Geld für einen Kirchentag herausgeworfen - oder zumindest wird es angeboten ....