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bookmark_borderDeutsche Ordnung stirbt zuletzt

Sie woh­nen in einer ange­mie­te­ten Woh­nung¹ und ken­nen, lie­be Lesen­de, alle die "Haus­ord­nung" des Hau­ses in dem Sie wohnen? 

Wenn nicht emp­feh­le ich Ihnen es nach­zu­ho­len und zu lesen was dar­in fest­ge­legt ist.

Wahr­schein­lich ist es so:
Sie haben schon gegen die­se Haus­ord­nung verstoßen!
Mehr als einmal.
Das geht ganz leicht.
Sie wer­den es viel­leicht nicht ein­mal bemerkt haben.
Sie haben in die­sem Fall net­te Nachbarn.
Sol­che, denen unsin­ni­ge Regeln schnup­pe sind.

Aber "WEHE!" Sie haben die 'ande­re' Sor­te Nachbarn.

Die durch und durch "Deutsch", d.h. gläu­bi­ge Befol­ger und Ver­tei­di­ger einer buch­sta­ben­ge­treu­en Aus­le­gung der Haus­ord­nung sind, mögen die dor­ti­gen Regeln auch noch so unsin­nig sein.

Vögel füt­tern ver­bo­ten! So steht es in der Hausordnung.
Krä­hen, Elstern, Tau­ben. Klein­vö­gel füt­tern geht nicht weil ".. an den Außen­an­la­gen kei­ne Gegen­stän­de ange­bracht wer­den dür­fen ..".
War­um weiß nie­mand so genau.
Steht da eben so.

Aber auf den Bal­ko­nen und Ter­ras­sen sind Vögel aus Ton, aus Pla­stik oder aus Glas aufgestellt.
Die haben aller­dings den Nach­teil, dass sie kei­ne Insek­ten fressen.
Die an den Bal­kon­blu­men Scha­den anrichten.
Sowas, sol­che Zusam­men­hän­ge, sind den Wenig­sten bewußt.

Vögel machen Dreck.
Sie streu­en die Kör­ner umher, lee­re Scha­len flie­gen her­um, und so man­cher Kot­trop­fen fällt auch her­un­ter. Das stört den Ord­nungs­sinn des deut­schen Rent­ners, der es gern blit­ze­blank haben will.

"Hör' 'mal wie schön die wie­der sin­gen!" sprach kürz­lich eine Nach­ba­rin zu ihrem Mann. Das waren die, die sich beschwert haben, weil ' .. über­all Kör­ner, Scha­len und Kot .. ' lagen.
Eine maß­lo­se Über­trei­bung, aber so soll­te der Beschwer­de Gewicht ver­schafft werden.
Ich muß­te mein Fut­ter­haus abbauen.
Es wur­de per Foto ein "Beweis" verlangt.

"Die sin­gen so schön weil sie im Win­ter gefüt­tert wor­den sind und über­lebt haben - aber das darf ja nicht mehr sein, weil sie soviel Dreck machen," habe ich dar­auf geantwortet.

Man spricht nun nicht mehr mit mir.
Das war zuviel Wahr­heit und zu wenig Sinn für Ord­nung und Sauberkeit.

In die­sem 'ordent­li­chen' Haus.

Skla­vi­sche Befol­gung von
- Regeln
- star­rer Ordnung
- über­trie­be­ner Sauberkeit
sind einer gedeih­li­chen Nach­bar­schaft nicht zuträglich.

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¹ (Haus­be­sit­zer sind hier aus­ge­nom­men, es sei denn Sie wol­len sich wie­der ein­mal bewußt machen, dass ein Haus zu bau­en / zu kau­fen die rich­ti­ge Wahl war .... )

Zur Rechts­la­ge:
Das Füt­tern von Sing­vö­geln ist grund­sätz­lich als 'sozi­al-adäqua­te Hand­lung' erlaubt. Auch wenn die Haus­ord­nung etwas ande­res sagt. Ich hat­te nur kei­ne Lust auf einen Rechtsstreit.

bookmark_borderWas steckt dahinter, was ist die wirkliche Absicht?

Wir erle­ben der­zeit ein täg­li­ches Getö­se aus Bay­ern. Die Stand­punk­te der dort füh­ren­den Poli­ti­ker wer­den her­aus­po­saunt und man hat den Ein­druck sie woll­ten um jeden Preis eine Spal­tung, eine Abspal­tung(?) von der CDU und der Nati­on ins­ge­samt in die Wege lei­ten. Gleich­zei­tig wer­den den Hard­li­nern in der EU Avan­cen gemacht, sie wer­den als Freun­de geprie­sen und man gra­tu­liert dem tür­ki­schen Pascha.

Unter­stellt, dass es sich nicht um hoff­nungs­lo­se Dumm­köp­fe han­delt die dort regie­ren könn­te aller­dings der Schein trü­gen und es steckt ein ganz ande­rer Zweck dahin­ter als es zunächst erscheint. Was könn­te also die Ziel­rich­tung sein?

Unter­stellt man wei­ter, dass die Bevöl­ke­rung im Durch­schnitt ein kur­zes Gedächt­nis hat, so könn­te ein Ziel sein von den tat­säch­li­chen Äuße­run­gen durch bestän­di­ges Nach­le­gen abzu­len­ken und nur den Ein­druck zurück zu las­sen: Die tun end­lich etwas gegen all das Cha­os, das Frau Mer­kel geschaf­fen hat. 

Das hat (min­de­stens) drei­er­lei Auswirkung:

  • 1. Die rechts ten­die­ren­den baye­ri­schen Wäh­ler könn­ten neue Hoff­nung auf die CSU set­zen, die sie in den letz­ten Mona­ten häu­fig zer­strit­ten wahr­ge­nom­men haben - und sich dadurch von der AfD abwenden.
  • 2. Die Oppo­si­ti­on wird zugleich in Zug­zwang gebracht sich gegen die CSU abzu­gren­zen und dabei Aus­sa­gen zu tref­fen die ihnen spä­ter - wenn die CSU erwar­tungs­ge­mäß nicht die abso­lu­te Mehr­heit erhält, aber noch die stärk­ste Frak­ti­on stellt - in mög­li­chen Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen wie­der abge­run­gen wer­den kön­nen, um sie zu Mehr­heits­be­schaf­fern zu machen und gleich­zei­tig als 'wort­brü­chig' zu brandmarken.
  • 3. Die Öffent­lich­keit nimmt die bestän­di­gen Schar­müt­zel wahr und so man­cher Nicht-Wäh­ler könn­te geneigt sein sich doch auf­zu­raf­fen und sei­ne Stim­me abzu­ge­ben - wie bekannt nützt das immer den Par­tei­en, die stär­ker ver­tre­ten sind.
  • Haben sich also die baye­ri­schen CSU-Spit­zen ins­ge­heim ver­ab­re­det viel Lärm zu machen um ihr Ergeb­nis zu erhö­hen und sich als die bes­se­re AfD dar­zu­stel­len? Oder sind sie tat­säch­lich Rechts­ra­di­ka­le die sich zur Tar­nung mit einem christ­li­chen Män­tel­chen kleiden?

    Oder ist das alles falsch und es sind ein­fach baye­ri­sche Dumm­köp­fe deren Hand­lun­gen mit Ver­nunft nicht nach­voll­zieh­bar sind?

     

    bookmark_border"Für meine Söhne .... "

    "Für mei­ne Söh­ne .... " schrieb Theo­dor Storm als Über­schrift. Ich möch­te das zu "Für mei­ne Toch­ter und mei­nen Sohn" umbe­nen­nen - natür­lich dür­fen auch ande­re Leser sich die­se Weis­heit in Gedicht­form zu Her­zen neh­men .... zugleich ist ein Vers aus die­sem Gedicht ein 'Leit­spruch' für mich gewor­den, des­halb steht er seit Jah­ren hier im Blog in der Seitenleiste.

     

    Heh­le nim­mer mit der Wahrheit!
    Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue;
    Doch, weil Wahr­heit eine Perle,
    Wirf sie auch nicht vor die Säue.

    Blü­te edel­sten Gemütes
    Ist die Rück­sicht; doch zuzeiten
    Sind erfri­schend wie Gewitter
    Gold­ne Rück­sichts­lo­sig­kei­ten.

    Wack­rer hei­mat­li­cher Grobheit
    Set­ze dei­ne Stirn entgegen;
    Arti­gen Leutseligkeiten
    Gehe schwei­gend aus den Wegen.

    Wo zum Weib du nicht die Tochter
    Wagen wür­dest zu begehren,
    Hal­te dich zu wert, um gastlich
    In dem Hau­se zu verkehren.

    Was du immer kannst, zu werden,
    Arbeit scheue nicht und Wachen;
    Aber hüte dei­ne Seele
    Vor dem Kar­rie­re­ma­chen.

    Wenn der Pöbel aller Sorte
    Tan­zet um die gold­nen Kälber,
    Hal­te fest: du hast vom Leben
    Doch am Ende nur dich selber ....

     
    [Falls sich jemand fra­gen soll­te, was hier eigent­lich gemeint ist, so kann ich mit einer kur­zen Zusam­men­fa­sung dienen:
    Storm spricht von Wer­ten (= "Wert­vor­stel­lun­gen"; "uni­ver­sel­le Wer­te") - meist sol­chen, die in unse­rer heu­ti­gen Zeit in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind!]

    [Eine von meh­re­ren Quel­len des Gedichtes]

    Erst­ver­öf­fent­li­chung: 25. Jun 2006 um 21:26

    Theo­dor Storm
    Theo­dor Storm in 'Gedich­te - nur die Besten

     

    bookmark_borderGuter Robot - Böser Robot ...?


     

    Wohin man schaut:
    Tech­ni­scher Fort­schritt und Minia­tu­ri­sie­rung. Das ist für sich genom­men bestimmt kei­ne Bedro­hung der mensch­li­chen Exi­stenz und vor allem birgt das, was wir bis­her sehen nur gerin­ge Ansät­ze zur Sor­ge die Com­pu­ter wür­den uns einst 'beherr­schen'.

    Doch wie so oft trügt der Schein, bei genaue­rem Hin­se­hen ent­puppt sich das was wir als "Pro­gram­me" und "Apps" und die dahin­ter lie­gen­den Algo­rith­men sehen als sehr viel beein­träch­ti­gen­der für unse­re Gesell­schaft als gemein­hin ange­nom­men. Wie in dem obi­gen Bild­zi­tat ver­deut­licht wird.

    Es darf aller­dings bezwei­felt wer­den, dass eine Poli­ti­ker­rie­ge wie sie uns der­zeit 'reprä­sen­tiert' dazu in der Lage sein wird die­se Zukunfts­auf­ga­be "Com­pu­ter­ethik" ange­mes­sen zu erle­di­gen. So lan­ge wir in den Rei­hen der Par­la­men­ta­ri­er - natio­nal und auf EU Ebe­ne - mehr Igno­ran­ten als Ken­ner der digi­ta­len Tech­nik und ihrer Pro­gram­mie­rung haben, wer­den eini­ge Weni­ge bestim­men wohin die Ten­denz geht .... und das wird bestimmt nicht zu Gun­sten von Mei­nungs­frei­heit, Frei­heit zu publi­zie­ren und per­sön­li­cher Frei­heit des Ein­zel­nen ausgehen.

    bookmark_borderSo lange es noch geht ....
    *update* [27.06.2018]



     
    Bil­der wie die­ses hier wer­den zukünf­tig mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit nicht mehr recht­mä­ßig sein, denn das EU-Par­la­ment stimm­te am 20. Juni 2018 für eine Urhe­ber­rechts­re­form [Arti­kel 13]. Was das bedeu­tet ist an meh­re­ren Stel­len nach­zu­le­sen [Quel­le 1; Quel­le 2]

    Durch soge­nann­te 'upload'-Filter sol­len Bil­der und Tex­te nur noch kosten­pflich­tig genutzt wer­den dür­fen - in die­sem Fall wür­de also gesperrt wer­den, weil Bil­der wie dies unter Urhe­ber­recht fallen.

    Upload­fil­ter und Lei­stungs­schutz­recht sind das "Erbe" des Schwät­zers aus Schwa­ben, Oet­tin­ger, der vor­über­ge­hend für Inter­net & neue Medi­en [Kom­mis­sar für die Digi­ta­le Gesell­schaft und Wirt­schaft] zustän­dig war. Gera­de er, der am wenig­sten ver­siert für die­se Auf­ga­be war und vom Inter­net schon erst recht kei­ne Ahnung hat. 

    Da zeigt sich wie­der das bekann­te Muster:
    Was in Deutsch­land nicht oder nur schwer durch­setz­bar ist, was von allen Fach­leu­ten als Unsinn bezeich­net wird, was zudem mehr Scha­den als Nut­zen bringt, das wird auf die EU-Ebe­ne gescho­ben und dann dort mit­tels der kon­ser­va­ti­ven Mehr­heit durch die Hin­ter­tü­re bei uns wirksam.

    Als EU-Kom­mis­sar für Haus­halt und Per­so­nal treibt Gün­ther Oet­tin­ger wei­ter sein Unwe­sen in Brüs­sel - er, der Chi­ne­sen als „Schlitz­oh­ren und Schlitz­au­gen“ bezeich­ne­te, die schwar­ze Schuh­creme im Haar trü­gen, .. von einer dro­hen­den Ein­füh­rung der „Pflicht-Homo­ehe“ sprach und die Frau­en­quo­te, die Müt­ter­ren­te, die Min­dest­ren­te, die Ren­te mit 63 und das Betreu­ungs­geld kri­ti­sier­te. [Zitat]

    Der Beste der Besten der Besten, wie leicht erkenn­bar ist ...!

    {Sie­he hier­zu auch: https://www.re-actio.com/wordpress/?page_id=78060}

    *update* [27.06.2018]
    Auch sowas dürf­te man nicht mehr:


    Bild: screen­shot von twitter

     

    bookmark_borderUnterschiede

    .

    Jeder Mensch hat (physiologisch)
    eine eigene Sicht der Welt.

    Neh­men wir ein ganz ein­fa­ches Bei­spiel. Zwei Men­schen, der eine 1,90m groß, der ande­re 1,65m groß betrach­ten ihre Umge­bung. Schon aus die­sem 'Höhen­un­ter­schied' des Gesichts­fel­des ergibt sich eine ande­re Per­spek­ti­ve, die zu einer unter­schied­li­chen Wahr­neh­mung führt - denn: was man nicht sieht geht nicht in die Steue­rung des Ver­hal­tens ein.

    Bei der Bewer­tung von Sin­nes­ein­drücken besteht eben­falls eine Ver­schie­den­heit. Jedes Indi­vi­du­um nimmt auf jedem "Kanal₁,₂,₃" ver­schie­den die Umwelt wahr. Man kann sich leicht vor­stel­len, wel­che Fül­le an Vari­an­ten der Wahr­neh­mung schon dar­aus resultiert.

    Noch grö­ßer wird die Varia­ti­on durch den fol­gen­den Aspekt: 

    Jeder Mensch hat (psychisch)
    eine eigene Kapazität die Welt zu analysieren.

    Kei­ne zwei Men­schen sind völ­lig gleich, selbst ein­ei­ige Zwil­lin­ge sind noch ver­schie­den. Schon vor der Geburt sind die Ein­drücke, die der Fötus wahr­nimmt von den Außen­ein­flüs­sen und dem Ver­hal­ten der Mut­ter und ihrer Umge­bung abhängig.

    Auf die­se Art ent­ste­hen in dem sich ent­wickeln­den Ner­ven­sy­stem Unter­schie­de - je nach Fül­le der Ein­drücke und ihrer Intensität.
    Wie das Ner­ven­sy­stem ver­ar­bei­tet ist aller­dings noch von der gene­ti­schen Aus­prä­gung mit bestimmt, denn das Grund­mu­ster ist dort fest­ge­legt. Nach der Geburt wer­den zusätz­li­che Ent­wick­lungs­schrit­te durch­lau­fen die ein wei­te­res Auf­fä­chern der Wahr­neh­mung der Umwelt bedingen.

    Deswegen (Synthese):
    Jeder Mensch hat
    (s)eine 'individuelle' Wahrheit.

    Es kann dem­nach als eine fest­ste­hen­de Tat­sa­che ange­se­hen wer­den, dass durch die ver­schie­den­ar­ti­ge Ver­ar­bei­tung und die unter­schied­li­che Geschwin­dig­keit eine völ­lig ande­re Wahr­neh­mung der Wirk­lich­keit gege­ben ist. Alle ande­ren Fak­to­ren, wie etwa Erzie­hung, Prä­gung, Erfah­rung wer­den die­se Ver­schie­den­heit noch wei­ter zer­split­tern und aus­ein­an­der drif­ten lassen.

    Schon frü­her habe ich den Begriff der "Wahr­heit" aus ver­schie­de­ner Per­spek­ti­ve betrachtet.

    Fazit:
    Es gibt "Wahr­heit" nur zwi­schen denen, die Kri­te­ri­en für deren Erken­nung dis­ku­tiert, aner­kannt und als für sich ver­bind­lich fest­ge­legt haben. Jede ande­re "Wahr­heit" muß davon abwei­chen und kann des­we­gen als "unwahr" bezeich­net werden. 

    Ich zitie­re mich selbst:

    .. Wir leben in einer Welt voll von Parallel-Wahrheiten.
    Suchen Sie sich, lie­be Leser, ihre eige­ne Wahr­heit aus.
    Gewin­nen, soviel ist sicher, wird aber die Wahr­heit, die die Wahr­heit der Macht ist. Instru­mente dazu sind die Wahr­hei­ten der Geheim­dienste und Medi­en, die wie­derum den Mäch­ti­gen zuarbeiten .. 

     ・ ⚫ ・ 

    Wiki­pe­dia
    Erleb­nis Mensch
    Schule.at

    Erst­ver­öf­fent­li­chung: 11. Dez 2014 um 6:00

     

    bookmark_borderTag der deutschen Einheit. Ach. Ach was ..!?

    Der 17. Juni war über vie­le Jah­re mei­nes Lebens DER Gedenk­tag an den Auf­stand der Mas­sen gegen die Abschot­tung und Gän­ge­lung durch die SED. Bis­her ist es mir noch nicht so sehr auf­ge­fal­len, aber je älter ich wer­de desto weni­ger gefällt mir die Tat­sa­che, dass wir nun den 3. Okto­ber als Natio­nal­fei­er­tag begehen.

    War­um?

    Weil die­ser Tag nicht so recht mit dem Pro­zeß des Zusam­men­wach­sens zu tun hat - er ist viel­mehr ein *künst­li­ches Datum* zu dem die mei­sten Men­schen kei­nen ech­ten Bezug haben.
    Stei­ne gegen Pan­zer wie am 17. Juni, das hat schon an sich eine Dra­ma­tik, aber Unter­schrif­ten auf Ver­trä­ge? Es ist so trocken wie die deut­sche Büro­kra­tie mit der wir Alle irgend­wann kämpfen.

    Und so über­las­sen wir mehr oder weni­ger frei­wil­lig den neu­en Rech­ten den Stolz auf die Nati­on. Er bricht nur zu Welt­mei­ster­schafts­zei­ten zag­haft hervor. 

    Wol­len wir es wirk­lich dabei belas­sen oder müß­te das Datum geän­dert werden?

    bookmark_borderJüdisch-christliche Werte? Weit gefehlt!
    *update* [20.06.2018]

    [Über­set­zung im 2. Absatz]

    .. The ide­as of free­dom of speech, liber­ty for all, demo­cra­cy, and equa­li­ty are sup­pres­sed, not cele­bra­ted, in the Bible and by tho­se who fol­lo­wed it befo­re our nati­on was foun­ded .. “Western civi­lizati­on did not emer­ge from Judeo-Chri­sti­an values. It emer­ged despi­te them .. Our foun­da­ti­ons can be tra­ced back to anci­ent Athens far more than anything in the Bible .. 

    .. Die Ideen der Mei­nungs­frei­heit, der Frei­heit für alle, der Demo­kra­tie und der Gleich­heit wer­den in der Bibel und von denen, die ihrem Inhalt vor der Grün­dung unse­rer Nati­on folg­ten, unter­drückt, nicht freu­dig ange­nom­men .. "Die west­li­che Zivi­li­sa­ti­on ist nicht aus jüdisch-christ­li­chen Wer­ten her­vor­ge­gan­gen. Sie ent­stand gegen ihren Wider­stand" .. Unse­re Grund­la­gen las­sen sich weit mehr auf das anti­ke Athen zurück­füh­ren als auf irgend­et­was aus der Bibel .. 


    [Quel­le des eng­li­schen Originaltextes.]

    Frü­her dach­te man, es sei ohne die grund­sätz­li­chen Wer­te der Gebo­te nicht mög­lich ein erfüll­tes Leben zu füh­ren, ein­ge­bet­tet in die Gemein­schaft und mit einem festen Gerüst von Sit­te und Moral. Deren Ursprung, so haben uns die Kir­chen über zwei­tau­send Jah­re weis­ge­macht, sei­en natür­lich in der Bibel begrün­det - oder im Tal­mud, dem jüdi­schen Gegenstück.
    Obwohl der obi­ge Text auf die ame­ri­ka­ni­schen Ver­hält­nis­se abzielt trifft er für Euro­pa genau­so zu, denn hier stel­len die Kir­chen die glei­chen The­sen auf.

    Den­ken wir nur ein­mal an die Kindererziehung:
    Was nicht zu erklä­ren war wur­de mit "Gott" erklärt und wei­te­re Fra­gen waren nicht erwünscht. Welch eine arm­se­li­ge Vor­ge­hens­wei­se, tötet sie doch die Wiß­be­gier der Klei­nen die erken­nen, dass ihnen ein wei­ter den­ken, erfor­schen, erfah­ren ver­wehrt ist. Alles Wis­sen steht ja angeb­lich in der Bibel. Sie sol­len "glau­ben" was in den alten Schrif­ten steht, Fra­gen sind ein Zei­chen von man­geln­dem Glauben.

    Maro­die­ren­de Hor­den von früh­christ­li­chen Jung­män­nern rot­te­ten sich zu Anbe­ginn des Chri­sten­tums zusam­men und zer­stör­ten - nach glei­cher Manier wie vor weni­gen Jah­ren der IS - die Kul­tur­gü­ter des Zeit­al­ters davor und ver­brann­ten die Biblio­the­ken (wie bei­spiels­wei­se Alex­an­dria) um jede abwei­chen­de Infor­ma­ti­on unmög­lich zu machen.

    Und das soll die "Wie­ge des Abend­lan­des" gewe­sen sein?
    Wel­che Drei­stig­keit das vor dem gegen­tei­li­gen Beweis durch Fak­ten heu­te noch zu behaupten.
    Schaut man sich die baye­ri­sche Poli­tik an, so ist man ver­sucht den Ver­gleich mit jenen maro­die­ren­den Chri­sten­hor­den zu zie­hen die alles frem­de und ihnen unbe­kann­te ablehn­ten und zu zer­stö­ren such­ten. Die das dama­li­ge Zen­trum der Welt in eine mehr als tau­send­jäh­ri­ge Dun­kel­heit des Gei­stes stürzten.
    Wol­len wir uns von einer 5% Par­tei wie der CSU in die Zeit vor der Auf­klä­rung zurück schicken lassen?

    *update* [20.06.2018]

    .. Wuss­test du, Luci­lio Vani­ni, sei­nes Zei­chens Frei­den­ker und Phi­lo­soph, schrieb Anfang des 17. Jahr­hun­derts, dass Mensch und Affe die­sel­ben Vor­fah­ren hät­ten. Für sol­che Aus­sa­gen wur­de er 1617 auf einem Schei­ter­hau­fen ver­brannt, zuvor ris­sen die Scher­gen ihm aller­dings die Zun­ge heraus .. 

    [Quel­le]

    bookmark_borderBeschwerde

    .
    Es beschwert sich eine Blog­ge­rin per Video [geht zu you­tube] über unver­schäm­te und belei­di­gen­de Kom­men­ta­re auf ihrer Seite. 

    Recht so!

    Wer bloggt kennt die­se Art von heim­li­chen Nei­dern und fru­strier­ten Nichts­kön­nern, die selbst nichts zustan­de brin­gen und ihren Frust in Kri­tik an ande­ren Men­schen ablassen.

    Soweit so gut - oder auch nicht.
    Es muß die Fra­ge erlaubt sein ob das The­ma der o.g. Blog­ge­rin sich nicht mit der Zeit viel­leicht von selbst erle­dig­te .... wenn sie ihrer Haut die Gele­gen­heit gäbe abzu­hei­len und nicht unter Schich­ten von Make­up und stän­di­gem Man­gel an natür­li­chen Ein­flüs­sen im wah­ren Sin­ne zu verwelken.

    Nach dem alten Mot­to "Catch them young!" wird schon klei­nen Mäd­chen mit­tels Pup­pen­spiel­zeug - zum Schmin­ken der Pla­stik­ge­sich­ter - der Gedan­ke nahe­ge­bracht als Mäd­chen müs­se man der Natur mit Schmin­ke auf die Sprün­ge hel­fen um "schön" zu sein.

    Wer dar­auf her­ein­fällt und wes­sen Eltern die­sen Unfug nicht von vorn­her­ein ver­hin­dern fällt in die "Schmink­fal­le":


    Frü­hes Schmin­ken macht 'schlech­te', blas­se, unan­sehn­li­che Haut. Die wird mit immer mehr Schmin­ke bedeckt um zu kaschie­ren. Die Haut ent­wickelt bald mehr Talg, Schweiß und schließ­lich Pusteln, Pickel und Akne - wor­auf­hin noch mehr Mit­tel­chen Abhil­fe schaf­fen sol­len, den Zustand jedoch regel­mä­ßig ver­schlech­tern.
     

    Was war zuerst, Akne oder Schminke?
    Die­se Fra­ge läßt sich, ähn­lich wie das "Henne-oder-Ei"-Problem, spä­ter nicht mehr so leicht klä­ren - aus jah­re­lan­ger Anschau­ung und Recher­che nei­ge ich aller­dings dazu es der Schmin­ke anzu­la­sten wenn die Haut rebelliert. 

    "Was­ser und Sei­fe" ist die rich­ti­ge Ant­wort - Schmin­ke bringt nur den Her­stel­lern etwas, den Anwen­der/-n /-innen nicht. 

    So sehr ich auf der Sei­te der ange­grif­fe­nen Blog­ge­rin ste­he, so sehr leh­ne ich zugleich den Gedan­ken & die Absicht des Blo­g­in­hal­tes ab. Den Teu­fel mit dem Beel­ze­bub aus­trei­ben hat noch nie funktioniert.

    Erst­ver­öf­fent­li­chung: 5. Jul 2015 um 5:00

     

    bookmark_borderFließet aus dem Aug', ihr Tränen ....

    .... all mein Hof­fen, all mein Sehnen,
    mei­nes Lebens schön­ster Traum,
    hängt an die­sem Apfelbaum!

    [Quel­le]

    Aus den Augen .... 
    .... macht er Sül­ze
    .... aus dem Sinn
    .... ver­lie­ren
    .... las­sen [Bsp.: nicht aus den Augen lassen]

    Ken­nen Sie, lie­be Lesen­de, noch wei­te­re 'Sprü­che'
    mit "Aus den Augen ...."?
    Wenn "JA", dann bit­te her damit in den Kommentaren.
    Danke!

     

    bookmark_borderDie "Zukunft" hat schon lange begonnen ....

    b°g br°th°r

    Zitat aus "1984"; Screen­shot aus twit­ter

    Über­set­zung
    Steu­ern sind Reichtum
    Krieg ist Frieden
    Über­wa­chung ist Freiheit


    Erst­ver­öf­fent­li­chung: 15. Dez 2015 um 12:18

    Sie­he zum The­ma "ZUKUNFT":

    1. Die "Blü­te­zeit" des Net­zes ist vor­bei (Teil I)
    2. Die "Blü­te­zeit" des Net­zes ist vor­bei (Teil II)
    3. Die "Blü­te­zeit" des Net­zes ist vor­bei (Teil III)


    bookmark_borderReligion ist der Hemmschuh ...!

    .. The roles them­sel­ves are sim­ply retreads of fun­da­ge­li­cals’ favo­ri­te eras in Ame­ri­can histo­ry: the white, straight, Chri­sti­an parts of the Vic­to­ri­an Age and the 1950s. The­se eras ido­li­zed the nuclear fami­ly of sit­com and seri­al lore: working Dad, stay at home Mom (SAHM), at least two child­ren – a boy and a girl, typi­cal­ly born in that order, plus well-beha­ved pets. The fami­ly must also live in a sin­gle-fami­ly home. They must have no serious drama .. 

    [Quel­le]

    Über­set­zung
    ".. Die Rol­len selbst sind ein­fach rund­erneu­ert von den Lieb­lings­epo­chen der Fun­di-Evan­ge­li­ka­len in der ame­ri­ka­ni­schen Geschich­te: die wei­ßen, hete­ro­se­xu­el­len, christ­li­chen Tei­le des vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ters und der 1950er Jah­re. Die­se Epo­chen ver­göt­ter­ten die Kern­fa­mi­lie der Sit­com- und Seri­en­über­lie­fe­rung: arbei­ten­der Vater, Mut­ter zu Hau­se (stay-at-home-mom; SAHM), min­de­stens zwei Kin­der - ein Jun­ge und ein Mäd­chen, typi­scher­wei­se in die­ser Rei­hen­fol­ge gebo­ren, plus gut erzo­ge­ne Haus­tie­re. Die Fami­lie muss auch in einem Ein­fa­mi­li­en­haus woh­nen. Sie dür­fen kei­ne ernst­haf­ten Aus­ein­an­der­set­zun­gen haben .."

    Ein Teil des­sen, was uns von der Poli­tik als "Leit­kul­tur" ver­kauft wird, ist genau die­ses, aus den fun­da­men­ta­li­stisch-evan­ge­li­ka­len Krei­sen stam­men­de Bild der Fami­lie, bei uns nicht anders als in Ame­ri­ka, unse­rem gro­ßen Vor­bild. Das hat nur einen klei­nen Feh­ler: Heut­zu­ta­ge, gera­de durch die Refor­men des Sozi­al­we­sens und der Umver­tei­lung von Früch­ten der Arbeit von unten nach oben, ist es für Nor­mal­ver­die­ner unmög­lich gewor­den von einem Ein­kom­men eine Fami­lie zu ernäh­ren. Dadurch ent­fällt schon ein­mal die erste Vor­aus­set­zung für die­ses über­wie­gend christ­lich gepräg­te Fami­li­en­bild - nur will es offen­bar nie­mand wahr haben und des­we­gen wird in den Medi­en, haupt­säch­lich im Fern­se­hen, immer noch das alte Bild pro­pa­giert. Schau­en Sie sich ein­mal die gän­gi­gen Herz-Schmerz-Film­chen an, die eine hei­le Welt dar­stel­len. In der am Ende ein treu­sor­gen­der Mann die in Ver­zweif­lung durch das Leben allein über­for­der­te Mut­ter aus ihrer Mise­re ret­tet. Und Alles ist wie­der gut!

    Nie­mand in der Poli­tik, da fin­den wir ja die gut ver­die­nen­den und durch Neben­ein­künf­te "bes­ser gestell­ten" Frau­en und Män­ner, hat auch nur eine Vor­stel­lung davon, was es bedeu­tet Job und Fami­lie so zu koor­di­nie­ren, dass dabei die Kin­der­er­zie­hung nicht zu kurz kommt und die Ehen auch noch über Jah­re glück­lich oder wenig­stens har­mo­nisch geführt wer­den kön­nen. Die Frau Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster bei­spiels­wei­se, immer als heh­res Rol­len­vor­bild für die Ver­ein­bar­keit von Mut­ter­schaft und anstren­gen­den Beruf ange­führt, hat eine Heer­schar von 'Bedien­ste­ten', die für sie orga­ni­sie­ren und wirt­schaf­ten, sodass nach außen 'hei­le Welt' und erfolg­rei­ches Fami­li­en­le­ben demon­striert wer­den kann.

    Oder schau­en wir ein­mal auf alter­na­ti­ve Lebens­ge­mein­schaf­ten - ohne hier zu dis­ku­tie­ren ob die­se rich­tig oder sinn­voll sind - die lan­ge Jah­re gegen den Wider­stand der Kir­chen (hier eher die katho­li­sche Kir­che) ankämp­fen muß­ten bis schließ­lich ihre Zahl so groß wur­de, dass sie nicht län­ger igno­riert wer­den konnten. 

    Bis in die jüng­ste Zeit haben Reli­gio­nen sich gegen Auf­klä­rung*, Aner­ken­nung von wis­sen­schaft­li­chen Befun­den (wenn sie der 'Leh­re' wider­spra­chen) und Tren­nung von Kir­chen und Staat mit Hän­den und Füßen gewehrt - und tun es immer noch. Unter­stützt durch Poli­ti­ker wie z. B. in Bay­ern, die einer rück­wärts gerich­te­ten Poli­tik der Ver­mi­schung von Reli­gi­on und Staat durch 'Son­der­er­las­se' Vor­schub leisten.

    * Hier im Sin­ne einer Ent­wick­lung, durch ratio­na­les Den­ken alle den Fort­schritt behin­dern­den Struk­tu­ren zu über­win­den gebraucht.