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bookmark_borderDie Vergewaltigung ....
*update* [14.06.2018]

.... einer 14-jäh­ri­gen durch einen Asyl­be­wer­ber, der zuvor schon poli­zei­auf­fäl­lig war, ist auf­ge­klärt. Seit­dem wird das The­ma in allen Medi­en aus­ge­brei­tet und die Emo­tio­nen schla­gen hoch.

Damit ich nicht falsch ver­stan­den wer­de vor­ab noch die Anmer­kung, dass ich jeden ein­zel­nen Fall von Ver­ge­wal­ti­gung für einen Fall zuviel anse­he. Es ist bedau­er­lich, wie immer noch die Rol­le der Frau­en - trotz jah­re­lan­ger Kam­pa­gnen - durch vie­le Män­ner in Zwei­fel gezo­gen wird. Sie begrei­fen es ein­fach nicht: Frau­en haben die glei­chen Rechte!

Doch schau­en wir uns ein­mal die nüch­ter­nen Fak­ten an - die in Zah­len aus­zu­drücken sind und ganz im Gegen­satz zur all­ge­mei­nen Hyste­rie zwei Din­ge auf­zei­gen die das Gegen­teil von dem aus­drücken, was wir der­zeit als Sturm in den Medi­en erleben:

  1. Die Gesamt­zahl aller Ver­ge­wal­ti­gun­gen ist in der Kri­mi­nal­sta­ti­stik¹ mit ca. 10 Fäl­len pro 100.000 Ein­woh­nern ange­ge­ben [auf die Gesamt­be­völ­ke­rung umge­rech­net sind das ca. 8.000 Fäl­le pro Jahr]. Das sind 8.000 Fäl­le zuviel, den­noch sind es sehr viel weni­ger Taten von Aus­län­dern als uns tag­täg­lich weis­ge­macht wird. Auf mög­li­che Grün­de wer­de ich am Ende noch­mal eingehen.
  2. Die Gesamt­zahl der Straf­ta­ten durch Aus­län­der (Asylbewerber/Einwanderer) ist ver­hält­nis­mä­ßig viel nied­ri­ger² als sie für die Stamm­be­völ­ke­rung³ ange­ge­ben wird. Trotz­dem schü­ren bestimm­te Ver­öf­fent­li­chun­gen stän­dig und immer wie­der in neu­er Les­art die all­ge­mei­ne Furcht.

War­um, so fragt man sich, wird denn das The­ma "Aus­län­der" immer wie­der in den Talk­shows, in den Polit­ma­ga­zi­nen und in der Pres­se der­art breit behandelt? 

Wenn die Auf­merk­sam­keit nicht auf der Ein­wan­de­rung und ihren Fol­gen läge, wor­über müß­te dann berich­tet werden?
Wer hat ein Inter­es­se dar­an die Bevöl­ke­rung in stän­di­ger Angst vor Ver­bre­chen zu halten? 


statt-linie

Wäre es nicht viel wich­ti­ger dar­über zu berich­ten, dass eine klei­ne Zahl von Men­schen in die­sem Land den über­wie­gen­den Teil des Reich­tums besitzt, und die­ser Reich­tum durch eine im Schwer­punkt fal­sche Fis­kal­po­li­tik zustan­de gekom­men ist und noch zustan­de kommt?

Wäre es nicht viel wich­ti­ger zu fra­gen war­um es immer noch kein Ende der unbe­grün­det befri­ste­ten Arbeits­ver­hält­nis­se gibt und Berufs­ein­stei­gern eine Lebens­pla­nung dadurch erschwert wird, dass sie über Jahr­zehn­te nicht wis­sen wovon sie ihren Unter­halt im näch­sten Jahr bestrei­ten sollen?

Wäre es nicht viel wich­ti­ger zu erfah­ren war­um unse­re hoch bezahl­ten Par­la­men­ta­ri­er - mit Aus­nah­me der Lin­ken - sich von allen mög­li­chen Inter­es­sen­grup­pen in Neben­be­schäf­ti­gung bezah­len las­sen, wobei das oft um ein mehr­fa­ches ihre Abge­ord­ne­ten­be­zü­ge übersteigt?

Wäre es nicht sinn­voll dar­über zu reden wie­so wir nicht in der EU demo­kra­ti­sche Regeln haben kön­nen, weil der­zeit bedau­er­li­cher­wei­se das Par­la­ment nur die Maß­nah­men der nicht demo­kra­tisch gewähl­ten EU-Büro­kra­tie und des Mini­ster­ra­tes abnicken darf?

Wäre es nicht wich­tig die Rol­le der USA als "Welt­po­li­zei" und "Füh­rungs­macht der frei­en Welt" poli­tisch in Fra­ge zu stel­len, ins­be­son­de­re wenn man sich ansieht wel­che Kaprio­len der der­zei­ti­ge Prä­si­dent schlägt und wie das Land zum Poli­zei- und Über­wa­chungs­staat ver­kom­men ist?

Sie sehen, lie­be Lesen­de, hier tut sich eine Fül­le von Fel­dern auf die in den Medi­en behan­delt wer­den könn­te .... und dafür ist eben dadurch kei­ne Zeit, weil wir über Aus­län­der, 2% der Bevöl­ke­rung (!) Tag für Tag 'unter­rich­tet' werden.

¹ [Quel­le]

² ".. Die Täter kom­men über­wie­gend aus dem nähe­ren Umfeld der Frau­en, nur knapp 15 Pro­zent waren Unbe­kann­te. Am häu­fig­sten wur­den Ex-Part­ner als Täter genannt. Ver­su­che kör­per­li­cher Gegen­wehr oder auch Hil­fe­ru­fe und die Flucht aus der Situa­ti­on waren eher erfolg­reich, wenn der Täter ein Unbe­kann­ter war .." [Quel­le]

³A ".. In abso­lu­te terms, poli­ce in Eng­land & Wales* recor­ded the hig­hest num­ber of vio­lent sexu­al offen­ces (64 500, of which 35 800 rapes – 55%), fol­lo­wed at a distance by Ger­ma­ny (34 300, of which 7 000 rapes – 20%), France (32 900, of which 13 000 rapes – 40%) and Swe­den (17 300, of which 5 500 rapes – 33%). .." [Quel­le]

³B ".. Bei Sexu­al­mor­den sind "90 bis 95 Pro­zent der Tat­ver­däch­ti­gen Deut­sche", sagt Chri­sti­an Wal­burg vom Kri­mi­nal­wis­sen­schaft­li­chen Insti­tut der Uni Mün­ster. "Bei ins­ge­samt elf Ver­däch­ti­gen wegen Sexu­al­mor­den im ver­gan­ge­nen Jahr gab es einen nicht-deut­schen Tat­ver­däch­ti­gen .." [Quel­le]

".. Kri­mi­nal­di­rek­tor Küch woll­te aber nicht nur schnell auf eine spe­zi­el­le Kri­mi­na­li­täts­ent­wick­lung reagie­ren, er woll­te auch eine Debat­te ver­sach­li­chen, die vor allem von Mut­ma­ßun­gen und Gerüch­ten gespeist wird. Inzwi­schen kann er die Fra­ge beant­wor­ten, wie vie­le kri­mi­nel­le Flücht­lin­ge es denn tat­säch­lich gibt. Unter den 40.000 Men­schen, die 2015 die Lan­des­auf­nah­me­stel­le durch­lie­fen, waren etwa 150 Kri­mi­nel­le, zei­gen sei­ne Zah­len. Nicht ein­mal 0,4 Pro­zent. Der Anteil ist nicht höher als der unter Deut­schen .." [Quel­le]

eurostat
[Quel­le der Abbildung]


statt-linie

 

*update* [14.06.2018]
Aus einer Dis­kus­si­on zu die­sem The­ma erga­ben sich noch ein paar zusätz­li­che Fra­gen. Ich stel­le die­se hier ein­fach so rein wie sie gestellt wur­den, denn es scheint mir schon wich­tig, dass man­che Aspek­te wenig­stens genannt wer­den. Wenn­gleich es da sicher sehr ver­schie­de­ne Mei­nun­gen gibt.

1. Opfer und Täter haben sich nach den Mel­dun­gen der Pres­se5;6 gekannt, sind mit ande­ren Jugend­li­chen zusam­men mehr­fach unter­wegs gewe­sen. Was hat­ten die Eltern der 14-jäh­ri­gen dazu zu sagen, bzw. wie haben sie auf die­sen Bekann­ten­kreis reagiert?
2. Ist es 'nor­mal', dass ein 14-jäh­ri­ges Mäd­chen zu nächt­li­cher Zeit ohne Beglei­tung Erwach­se­ner unter­wegs ist?
3. Wie ist es mög­lich, dass eine ira­ki­sche Fami­lie - aus der der Täter stammt - mit meh­re­ren Kin­dern so kurz­fri­stig einen Flug bekommt und bezah­len kann?

5 ".. Susan­na soll sich öfter in der Flücht­lings­un­ter­kunft in Wies­ba­den-Erben­heim auf­ge­hal­ten haben und den Bru­der des tat­ver­däch­ti­gen Ira­kers näher gekannt haben, sag­te der Poli­zei­prä­si­dent .." [Quel­le]
6 ".. Dem­nach hat­te Susan­na in der Ver­gan­gen­heit mehr­fach die Schu­le geschwänzt – seit Febru­ar sei sie dort gar nicht mehr erschie­nen .." [Quel­le]

 

bookmark_borderGute Sitten ....

.... und eine grund­sätz­li­che Höf­lich­keit schei­nen in die­ser Zeit kei­nen Platz mehr zu haben. 

Etwa ein "Dan­ke!" oder "Bit­te!" ist immer sel­te­ner zu hören. Es wird dar­auf ver­zich­tet eine Rück­mel­dung zu geben wenn eine Sache als 'erle­digt' gel­ten kann. Schon ein freund­li­ches Zunicken oder ein Lächeln scheint man­chen Zeit­ge­nos­sen zuviel der Auf­merk­sam­keit für Ande­re zu sein.

Kin­der ken­nen häu­fig kei­ne Rück­sicht­nahme, so, wie es noch vor Jah­ren üblich war Erwach­se­ne nicht zu duzen. Älte­re Men­schen wur­den geach­tet, man rem­pel­te sie nicht an, pöbel­te sie nicht an und mach­te ihnen - die ja meist nicht mehr ganz so flott unter­wegs sind - auf dem Geh­weg oder in der Fuß­gän­ger­zo­ne Platz.

Schon erst recht schei­nen Alters­ge­nos­sen nicht als sozia­le Wesen wahr­ge­nom­men zu werden:
Da wird her­um­ge­brüllt und geschubst, geboxt und getre­ten - von abwer­ten­der Gos­sen­spra­che mag ich schon gar­ nicht erst anfangen .... 

Beschei­den­heit ist eben­so aus der Mode gekom­men - es wird geprahlt was das Zeug hält. Meist mit Din­gen, die unper­sön­lich und oft nicht selbst erar­bei­tet sind: Flot­te Jeans, schicker Pull­over, neue­stes Mobil­te­le­fon .... das ersetzt die feh­len­de Per­sön­lich­keit. Jun­ge Leu­te wer­den zu Anzieh­pup­pen die dem glei­chen, was ihnen die Wer­bung als "In" vorgaukelt. 

Mir wird regel­mä­ßig schlecht wenn ich dann noch im Inter­net auf soge­nann­te "influen­cer" sto­ße, die, oft nicht ein­mal einer kor­rek­ten Sprach­nut­zung mäch­tig, Kos­me­tik und ande­ren unnüt­zen Tand an ihre Alters­ge­nos­sen oder iden­ti­täts­su­chen­de Tee­nies verticken.

Wie auch sol­len Kin­der und Jugend­li­che ver­nünf­ti­ges Ver­hal­ten ler­nen, wenn ihre Eltern sol­cher­lei Benimm nicht gelernt zu haben schei­nen und daher nicht 'vor­le­ben' können ....

bookmark_borderGenug ...!

Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug
Epikur
[Gele­sen hier → Quel­le; 08.06.2018]

In die­ser Woche habe ich ca. 2 kg bedruck­tes Papier in die Abfall­ton­ne gewor­fen - dar­un­ter vier "Kun­den­zei­tun­gen", sechs Wer­be­blätt­chen, voll­ge­stopft mit Fly­ern von Apo­the­ken, Auto­händ­lern, Beau­ty-Salons. Zwi­schen­durch kamen drei mehr­sei­ti­ge Bro­schü­ren von Super­markt­ket­ten. Dazu noch Kata­lo­ge von Beklei­dungs­fir­men und Elek­tro­nik-Ver­sen­dern, und ' .. ein beson­de­res Ange­bot für Sie: Unser Hemd ohne Kra­gen­knopf .. '.

Ich fra­ge mich tat­säch­lich, ob sol­che Leu­te, die sich der­glei­chen over­kill an Kon­su­men­ten­wer­bung aus­den­ken und in die Tat umset­zen, an dem Erfolg ihrer Bemü­hun­gen etwas zu ver­kau­fen jemals Zwei­fel haben. Die müs­sen doch selbst irgend­wo woh­nen und der­glei­chen Bom­bar­de­ment an 'print'-Werbung aus­ge­setzt sein, oder haben die alle Zugeh­frau­en die ihnen den Brief­ka­sten lee­ren und sol­cher­lei Schund gleich wegwerfen?

Wer es ernst meint mit dem Schutz der Umwelt kann sich vor sol­chen Papier­flu­ten selbst mit Auf­kle­bern auf dem Post­ka­sten nicht schüt­zen, das ist wenig­stens mei­ne Erfah­rung. Egal wo ich bis­her gewohnt habe: Auch mit "Bit­te kei­ne Wer­bung!" am Kasten ist die­ser vollgestopft.

Eine beson­de­re Komik, nein, eher Tra­gik, sehe ich dar­in, dass die Ange­bo­te mit "BIO-", "umwelt­freund­lich", "res­sour­cen­scho­nend" gela­belt wer­den - wo sie doch genau das Gegen­teil die­ser Grund­sät­ze ver­kör­pern. "BIO-"Avocados aus Peru, "BIO-"birnen aus Chi­le, Kar­tof­feln (!) aus Ägyp­ten und "Bio-"Baumwollshirts aus Indi­en & Sri­Lan­ka. Welch ein Hohn.

Die mei­sten Emp­fän­ger sol­cher Wer­be­maß­nah­men haben doch Alles was sie brau­chen, oft noch viel mehr. Stän­dig zu kon­su­mie­ren leert die Resour­cen auf die­sem Pla­ne­ten - und da wird es Zeit die Brem­se anzu­zie­hen wenn unse­re Enkel noch auf die­sem Pla­ne­ten über­le­ben sollen.

Und wis­sen Sie, war­um ich das gera­de heu­te schreibe?
Eine Nach­ba­rin bemerk­te vor­hin in spit­zem Ton: "Also Sie soll­ten häu­fi­ger 'mal nach ihrem Brief­ka­sten sehen, da quillt ja stän­dig alles über!" 

" .. Auf­er­stan­den Aus den Kri­sen Fest ver­an­kert In der Welt .. " so steht Deutsch­land, so Euro­pa. Aber nicht mehr lan­ge, wenn es mit der Ver­schwen­dung end­los so wei­ter geht.

bookmark_borderWolf im Schafspelz, oder:
Lügen, dass sich die Balken biegen!

The­re are a lot of con­ser­va­ti­ves throug­hout Euro­pe who have cont­ac­ted me to say they are fee­ling the­re is a resur­gence going on," he told Breitbart's Chris Tom­lin­son. "I abso­lut­e­ly want to empower other con­ser­va­ti­ves throug­hout Euro­pe, other lea­ders. I think the­re is a grounds­well of con­ser­va­ti­ve poli­ci­es that are taking hold becau­se of the fai­led poli­ci­es of the left. 

[Quel­le]
{Über­set­zung:
"Es gibt vie­le Kon­ser­va­ti­ve in ganz Euro­pa, die sich mit mir in Ver­bin­dung gesetzt haben, um zu sagen, dass sie das Gefühl haben, dass ein Wie­der­auf­le­ben statt­fin­det", sag­te er Chris Tom­lin­son von Breit­bart. "Ich möch­te unbe­dingt ande­re Kon­ser­va­ti­ve in ganz Euro­pa stär­ken, ande­re Füh­rer. Ich den­ke, es gibt eine Wel­le kon­ser­va­ti­ver Poli­tik­ent­wür­fe, die sich auf­grund der geschei­ter­ten Poli­tik der Lin­ken durchsetzen."}

Spä­ter setz­te er laut LVZ [Leip­zi­ger Volks­zei­tung] noch ein­mal nach: 

Ich blei­be bei mei­nem Kom­men­ta­ren, dass wir das Erwa­chen der schwei­gen­den Mehr­heit erle­ben – der­je­ni­gen, die die Eli­ten und deren Bla­se ableh­nen. Und von Trump ange­führt werden 

Es ist in den USA ein bestän­di­ger Kampf zwi­schen Lüge & Wahr­heit (der Aus­sa­gen des Prä­si­den­ten und sei­ner Trup­pe) zu unter­schei­den. Unzäh­li­ge Stun­den ver­brin­gen vie­ler­lei Insti­tu­tio­nen damit den Wahr­heits­ge­halt von Pres­se­mit­tei­lun­gen und Prä­si­den­ten-tweets zu prü­fen - und in den mei­sten Fäl­len stellt sich heraus:
Fak­ten sind der Admi­ni­stra­ti­on von Trump völ­lig unwich­tig, was zählt ist ledig­lich den Wäh­lern vor­zu­gau­keln man sei auf dem besten Wege die (angeb­li­chen) Feh­ler der Ver­gan­gen­heit auszubügeln.

Was sich der US Bot­schaf­ter mit sei­nen Aus­sa­gen gelei­stet hat stellt die welt­wei­te diplo­ma­ti­sche Ord­nung in Fra­ge. Die FAZ [Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung] schreibt dazu: " .. er ist der erste, der sei­ne Mis­si­on als poli­tisch-popu­li­sti­schen Kampf­auf­trag ver­steht .. " Diplo­ma­ten betrei­ben gemein­hin kei­ne 'akti­ve' Poli­tik, sie stel­len ledig­lich dar wel­che Vor­ha­ben, Mei­nun­gen und Wün­sche für die zukünf­ti­gen Bezie­hun­gen zum Gast­land ihre Regie­rung verfolgt.

Wäre der Mann nicht der US Bot­schaf­ter, son­dern Bot­schaf­ter irgend­ei­nes klei­nen Lan­des von unter­ge­ord­ne­ter Bedeu­tung in der Welt­po­li­tik, dann gäbe es kei­ne Anlaß besorgt zu sein. So aber kön­nen zukünf­tig all jene mit Fin­gern zei­gen, die Diplo­ma­tie sowie­so für über­be­wer­tet und blan­ke Ein­mi­schung in frem­de Ange­le­gen­hei­ten für bes­ser halten.

Wenn sich nun *Bot­schaf­ter* Richard Gre­nell hin­stellt und sagt "Ätsch­mann! War Alles nicht so gemeint!"*, dann sind erheb­li­che Zwei­fel ange­sagt. War­um? Weil die US Regie­rung der­zeit stets erst "tut", die Reak­ti­on abwar­tet, um dann abzu­wie­geln, wenn es sich her­aus­stellt, dass das nicht akzep­tiert wird. Oder hef­ti­gen Wider­stand mit unan­ge­neh­men Fol­gen nach sich zie­hen würde.

Inso­weit reiht sich der Herr Gre­nell bestens in die Rie­ge von Trump-Vasal­len ein.

Die Zukunft und sei­ne Hand­lun­gen wer­den zei­gen, was von dem Zurück­ru­dern übrig bleibt, und ob es nicht doch die erste Aus­sa­ge war, die die Hand­lun­gen der US Regie­rung und des Bot­schaf­ters bestimmen.

* Zitat aus der WAZ [West­deut­sche All­ge­mei­ne Zei­tung | Fun­ke Medi­en NRW]
'.. Er wol­le ins­be­son­de­re nicht als Par­tei­gän­ger rechts­ge­rich­te­ter Kräf­te in Deutsch­land wahr­ge­nom­men wer­den. Es gehe ihm dar­um, auch atmo­sphä­risch die Vor­aus­set­zun­gen für eine enge Zusam­men­ar­beit mit den deut­schen Part­nern zu schaf­fen. Man kann es auch als Ent­schul­di­gung auf brei­ter Front bezeichnen ..'

bookmark_borderArtenvielfalt

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Es wird häu­fig in den Medi­en von "Arten­viel­falt" gespro­chen - aber sel­ten wer­den dazu kon­kre­te Zah­len und Erklä­run­gen gebracht. Im all­ge­mei­nen ver­steht man dar­un­ter die Gesamt­zahl der auf unse­rem Pla­ne­ten leben­den Tier- und Pflan­zen­ar­ten. Und um es gleich zu Anfang klar zu stellen:
Der Mensch ist nichts ande­res als ein wei­te­res Säu­ge­tier, wenn­gleich die Kir­chen seit vie­len tau­send Jah­ren ver­sucht haben die­se Erkennt­nis zur Stüt­zung ihrer "Leh­re" zu unter­drücken - zur Not dadurch, dass sie die Wis­sen­schaft­ler auf Schei­ter­hau­fen verbrannten ....

Zunächst eine (gekürz­te) Über­sicht zu den Tier­stäm­men & ~klas­sen:
 
 

TIERREICH Stamm
CHORDATIERE
Fische
(Pis­ces)*
Knor­pel­fi­sche (Chond­richt­hy­es);
Kno­chen­fi­sche im wei­te­ren Sin­ne (Ost­eicht­hy­es);
fos­sil: Pla­coder­mi; Sta­chel­haie (Acan­tho­dii);
sowie: Schleim­aa­le; Neunaugen. 
Klas­se: Amphi­bien; (Amphi­bia)
(Unter­stamm: Wir­bel­tie­re; Vertebrata);
(Über­klas­se: Kie­fer­mäu­ler; Gnatho­sto­ma­ta);
(Rei­he: Land­wir­bel­tie­re; Tetrapoda).
Klas­se: Rep­ti­lien; (Rep­ti­lia)
(Unter­stamm: Wir­bel­tie­re; Vertebrata);
(Über­klas­se: Kie­fer­mäu­ler; Gnatho­sto­ma­ta);
(Rei­he: Land­wir­bel­tie­re; Tetrapoda).
Klas­se: Vögel; (Aves)
(Unter­stamm: Wir­bel­tie­re; Vertebrata);
(Über­klas­se: Kie­fer­mäu­ler; Gnatho­sto­ma­ta); (Rei­he: Land­wir­bel­tie­re; Tetra­po­da);
(ohne Rang: Sau­r­op­si­den; Sauropsida)
Klas­se: Säu­ge­tiere; (Mamma­lia)
(Unter­stamm: Wir­bel­tie­re; Ver­te­bra­ta);
(Über­klas­se: Kie­fer­mäu­ler; Gnatho­sto­ma­ta);
(Rei­he: Land­wir­bel­tie­re; Tetrapoda).
Stamm
ARTHROPODEN
Spin­nen
(Kie­fer­klau­en­trä­ger; Chelicerata)
Insek­ten
(Sechs­fü­ßer; Hexapoda)
Tau­send­fü­ßer
(Myria­po­da)
Krebs­tie­re
(Cru­stacea)
Stamm
WEICHTIERE
Schne­cken (Gastro­po­da);
(Scha­len­weich­tie­re; Conchifera).
Muscheln (Bival­via);
(Scha­len­weich­tie­re; Conchifera).
Tin­ten­fi­sche; (Kopf­fü­ßer; Cepha­lo­po­da); mit den drei Über­ord­nun­gen: Zehn­ar­mi­ge Tin­ten­fi­sche (Deca­bra­chia); Acht­ar­mi­ge Tin­ten­fi­sche (Vam­py­ro­po­da); fos­sil(†): Belem­ni­ten (Belem­no­idea).

 
 
In der oben gezeig­ten Über­sicht sind die wich­tig­sten Tier­stäm­me dar­ge­stellt. Zum Zweck der bes­se­ren Über­sicht­lich­keit wur­den eini­ge Beson­der­hei­ten der Unter­tei­lung weg­ge­las­sen. Wis­sen­schaft­lich kor­rek­te Daten fin­den sich in ein­schlä­gi­gen Fachveröffentlichungen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass zur Gesamt­zahl der Arten wahr­schein­lich nie end­gül­ti­ge, ver­bind­li­che Zah­len gelie­fert wer­den kön­nen: Denn täg­lich gehen Arten unter und neue ent­ste­hen - so blei­ben alle Zah­len­an­ga­ben stets Moment­auf­nah­men zu dem Zeit­punkt, an dem sie erho­ben wurden.

Selbst­re­dend ist es den­noch mach­bar und sinn­voll eine unge­fäh­re Schät­zung der Arten­zah­len vor­zu­neh­men. Sol­che Zah­len haben vie­le Fach­wis­sen­schaft­ler zusam­men­ge­tra­gen. Dabei sind sehr unter­schied­li­che Wer­te her­aus­ge­kom­men und ver­öf­fent­licht. Hier soll bei­lei­be nicht der Ver­such unter­nom­men wer­den eine Gesamt­schau die­ser Arbei­ten zu erstel­len. Viel­mehr soll eine lai­en­ver­ständ­li­che Über­sicht gebo­ten wer­den, die eine Vor­stel­lung zu den der­zeit vor­han­de­nen Arten und ihrem Ver­hält­nis zuein­an­der in Zah­len ver­mit­teln könn­te. Dabei wird nach Lebens­räu­men, Arten und pro­zen­tua­ler Ver­tei­lung unter­schie­den. Bei der pro­zen­tua­len Ver­tei­lung wird zusätz­lich auf die Pflan­zen verwiesen.

Pro Jahr wer­den welt­weit durch­schnitt­lich ca. 13.000 Arten neu beschrie­ben. In der BRD z.B. geht man von der­zeit 44.787 Tier­ar­ten, dar­un­ter 38.370 Arthro­po­den, davon 33.305 Insek­ten, aus. Nur 706 Wir­bel­tie­re sind in Deutsch­land hei­misch - also eine ver­schwin­dend klei­ne Zahl im Ver­gleich zu den zah­len­mä­ßig weit umfang­rei­cher ver­tre­te­nen Insekten.

Arten (nur Tie­re)
1.750.000
Pro­zen­tual
(Tie­re & Pflanzen)
Lebens­raum
Land
50.000 Wirbeltierarten 
51% Insekten  78% Fest­land
Land
1.000.000 Insekten 
14% Gefäß­pflan­zen 17% Was­ser
Meer
240.000 Arten
35% (700.000 Arten)
alle ande­ren Tie­re
& Pflan­zen, incl. Ein­zel­ler
& Wir­bel­tie­re
5% Sym­bi­on­ten / Parasiten


[Alle Zah­len lt. Anga­ben bei WIKIPEDIA; 02/2014]

 
 


Bedenkt man, dass die Erde - nach kos­mi­schen Maß­stä­ben - noch nicht beson­ders alt ist, so ist umso erstaun­li­cher, wel­che Viel­falt an Tie­ren und Pflan­zen sich in die­ser Zeit­span­ne auf unse­rem Pla­ne­ten gebil­det hat. Der Mensch ist der größ­te Feind der beleb­ten Umwelt. Was sich in vie­len Jahr­tau­sen­den ent­wickelt hat haben wir in weni­gen Jahr­hun­der­ten durch die "Zivi­li­sa­ti­on" in Gefahr gebracht, teil­wei­se schon unwie­der­bring­lich aus­ge­rot­tet. Wis­sen­schaft ist unbe­quem, nicht erst seit heu­te, son­dern schon viel frü­her. Vor allem den Kir­chen ist "Wis­sen" ein Dorn im Auge, weil es die star­ren Dog­men in Fra­ge stellt und wider­legt, wie sehr über­zeu­gend das nach­fol­gen­de Zitat anmerkt.
 

» .. Es waren bemer­kens­wer­te Fort­schrit­te, als um das Jahr 1695 Wood­ward zum ersten­mal die „ante­düu­via­le" Zeit als eine beson­de­re Epo­che unter­schied, und um 1745 der genia­le Buf­fon aus der Abküh­lungs­dau­er glü­hen­der Eisen­ku­geln berech­ne­te, daß die Erde als Stern 74 800 Jah­re bis zur Bil­dung einer festen Stein­kru­ste und wei­te­re 93000 Jah­re bis zur Abküh­lung auf den Null­punkt gebraucht habe. Aber die wei­te­re Durch­füh­rung die­ses neu­en Gedan­kens schei­ter­te an dem Wider­stan­de derer, die glaub­ten, daß unse­re Erde am 7. Okto­ber 3761 v. Chr. geschaf­fen wor­den sei ..«

[Zitat aus: Geschich­te der Erde und des Lebens; Johan­nes Walt­her; Ver­lag von Veit & Comp.; Leip­zig, 1908].  

 
 

 ∙ ▪ 🐙 ▪ ∙ 

* Unter "Fische" sind sol­che Arten zusam­men­ge­faßt, die mit Kie­men atmen und im Was­ser leben. Es han­delt sich also um eine mor­pho­lo­gi­sche Grup­pe (mor­pho­lo­gisch = nach Gestalt).

Redi­gier­te Erst­ver­öf­fent­li­chung: 26. Feb 2014 um 08:21


 

bookmark_borderRe-visited: Unwissenheit (III)

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Im zwei­ten Teil ging es dar­um wie natur­wis­sen­schaft­li­che Grund­kennt­nis­se in die Bewäl­ti­gung von Pri­vat- und Arbeits­le­ben ein­ge­wo­ben sind - und war­um sol­che Kennt­nis­se hel­fen das eige­ne Han­deln sinn­voll zu gestalten. 

Wenig­stens Basis­kennt­nis­se mit­zu­brin­gen - und dann noch zu wis­sen wo man suchen muß um ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten - ist nötig, damit man sich ein kor­rek­tes Bild der Sach­ver­hal­te machen kann.

Im fol­gen­den Text wer­de ich auf fünf Berei­che näher ein­ge­hen. Wo schon frü­her Infor­ma­tio­nen fest­ge­hal­ten wur­den sind Ver­wei­se (Links) vor­han­den. Bei Inter­es­se emp­feh­le ich die ver­link­ten Inhal­te zur Ergän­zung zu Rate zu zie­hen. Da es eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten gibt habe ich zur Ein­gren­zung der jewei­li­gen The­men eine Aus­wahl getrof­fen. Die­se ist als "Unter­the­ma" näher bezeichnet.

Nahrung:
"Gesunde Ernäh­rung"

An der Fra­ge wel­che Art der Ernäh­rung sinn­voll und gesund ist haben sich vie­le Fach­leu­te und noch mehr selbst­er­nann­te Heils­brin­ger ver­sucht - die Lite­ra­tur dazu ist unüber­schau­bar und des­we­gen fällt es nicht leicht dar­aus sinn­voll zu wäh­len was rele­vant ist und was nicht.

Ich ver­su­che daher einen ande­ren Ansatz:
Stel­len sie sich vor wie die Urmen­schen gelebt haben - und was sie geges­sen haben. Wir sind von die­sem Beginn der 'Mensch­wer­dung' noch nicht weit entfernt:
Das erste Auf­tre­ten von Homi­ni­den wird auf eine Zeit vor ca. 4 [4,2 – 3,9] bis 1,5 Mio Jah­re geschätzt. Damit sind wir Men­schen, deren erstes Auf­tre­ten in der heu­ti­gen Gestalt ca. 600.000 bis 200.000 Jah­re - als archai­sche For­men von Homo sapi­ens, auch Homo hei­del­ber­gen­sis bezeich­net - her ist eine ziem­lich "jun­ge" Art auf die­sem Planeten. 

Men­schen sind - etwa im Ver­gleich zu Ele­phan­ten [vor ca. 6. Mio Jah­ren] - eine spä­te und jeweils räum­lich begrenz­te Ent­wick­lung. Eini­ge Lini­en waren erfolg­reich und haben sich fort­ent­wickelt, ande­re sind untergegangen.

Man kann sich also erst­mal nur anse­hen von was sich die Urmen­schen ernähr­ten - und schon wird klar WIE unse­re heu­ti­ge Nah­rung aus­se­hen sollte.

Die Urmen­schen waren ALLES(-fr-)esser - was bedeu­tet, sie nah­men tie­ri­sche und pflanz­li­che Nah­rung zu sich. Die fleisch­ver­zeh­ren­den Urmen­schen waren damals wohl die erfolg­rei­che­ren, ihre sich haupt­säch­lich pflanz­lich ernäh­ren­den Genos­sen blie­ben klei­ner und ent­wickel­ten sich langsamer.

Dies fest­ge­stellt bleibt nur ein Fazit:
Rein pflanz­li­che Ernäh­rung für Men­schen ist nicht artgerecht.

Noch eine wei­te­re Über­le­gung dazu. Die Zusam­men­set­zung des Eiwei­ßes von Pflan­zen unter­schei­det sich von der tie­ri­schen Eiwei­ßes. WIKIPEDIA sagt dazu "Es kommt bei Pro­te­in als Nah­rung allein auf den Anteil an deren Bau­stei­nen, den Ami­no­säu­ren, an."

Das zu ver­deut­li­chen hilft der Begriff der "Bio­lo­gi­schen Wer­tig­keit"- den WIKIPEDIA so for­mu­liert: "Die bio­lo­gi­sche Wer­tig­keit eines Pro­te­ins in einem Lebens­mit­tel ist ein Maß dafür, mit wel­cher Effi­zi­enz die­ses Nah­rungs­pro­te­in in kör­per­ei­ge­nes Pro­te­in umge­setzt wer­den kann."

Das kommt daher, dass zwi­schen der Zahl der ver­schie­de­nen Ami­no­säu­ren (Bau­stei­ne der Pro­te­ine) bei Plan­zen und Tie­ren Unter­schie­de bestehen - man kann einen Pro­zent­satz die­ser "Über­ein­stim­mung" berechnen.

Als Basis wird das Eiweiß eines Hüh­ner­ei­es her­an­ge­zo­gen. Gro­ße Zah­len bedeu­ten gute Über­ein­stim­mung mit dem Eiweiß des Men­schen, klei­ne Zah­len sind ungün­stig. Hilfs­wei­se kann auch noch der Ami­no­säu­re­index bestimmt wer­den. Es hilft also nicht mehr pflanz­li­che Kost zu essen - wenn bestimm­te Ami­no­säu­ren feh­len kommt es zu Stö­run­gen der Kör­per­funk­tio­nen (sie­he hier­zu auch "Mini­mum­ge­setz" (Liebig'sches Faß), dem­nach " .. kann ein Orga­nis­mus sich nur so weit ent­wickeln, wie es die knapp­ste Res­sour­ce erlaubt .."

Zusam­men­fas­send läßt sich daher feststellen:

Eine rein vege­ta­ri­sche Ernäh­rung ist unty­pisch für Men­schen. Es besteht die Gefahr ein Defi­zit an Ami­no­säu­ren zu ent­wickeln - das aller­dings geschieht schlei­chend über vie­le Jah­re, bevor die Man­gel­er­schei­nun­gen sicht­bar wer­den. Beson­ders eine Umstel­lung der Nah­rung in höhe­rem Lebens­al­ter ist dabei gefähr­lich, denn der altern­de Orga­nis­mus kann sol­che Man­gel­zu­stän­de nur schwer oder über­haupt nicht mehr kompensieren 



 ∙ ▪  ▪ ∙ 

Lite­ra­tur


- http://www.scheffel.og.bw.schule.de/faecher/science/biologie/humanevolution/2fossil/humanfos.htm
- http://www.histokomp.de/kompendium/stammesgeschichte/die-ersten-hominiden-australopithecus/
- http://home.arcor.de/tr-siebe/urmen.html (Über­sichts­ta­fel)

- http://www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/13/bs13-38.htm
- http://geschichte-der-menschheit.de/hominiden/die-ersten-europaeer.html

- http://www.blinde-kuh.de/tiere/mammut/

- http://science.orf.at/stories/1702955/

- http://www.welt.de/wissenschaft/article109692025/Fruehe-Menschen-assen-vermutlich-regelmaessig-Fleisch.html

Zusatz­in­fo:
[Bild­zi­ta­te aus "Zen­trum der Gesund­heit"]
Nur um ein­mal auf­zu­zei­gen wie gelo­gen wird um "Nah­rungs­er­gän­zung" zu ver­kau­fen zwei Kopien von Text von einer sol­chen Sei­te. Das in der ersten Abbil­dung behaup­te­te Ver­hält­nis von "ver­wert­ba­ren Sub­stan­zen" ist genau umge­kehrt - 90% Fleisch wer­den 'ver­ar­bei­tet', gegen­über nur 50% aus Pflanzen.
Die in der zwei­ten Abbil­dung behaup­te­te "Über­säue­rung" ist eine glat­te Lüge / Erfin­dung - denn bereits im Magen wer­den Eiwei­ße zer­legt und die dar­aus ent­ste­hen­den Pep­tid­ver­bin­dun­gen sind ampho­ter, d.h. sie wir­ken nach außen "neu­tral", nicht "sau­er". Ganz unver­blümt wird dann auch fol­ge­rich­tig auf Pro­duk­te ver­wie­sen - es geht dar­um Angst zu schü­ren und dann die (schein­bar rich­ti­ge) Lösung anzubieten.
Das ist kei­ne "kor­rek­te Gesund­heits­auf­klä­rung" son­dern bewuß­te Irre­füh­rung in eigen­nüt­zi­ger Absicht.


1

2

Wenn die Ursa­che von Krebs bekannt wäre gäbe es mitt­ler­wei­le auch eine Behand­lung dafür - das allei­ne ist schon Erklä­rung genug war­um die behaup­te­te "Krebs­aus­lö­sung" eine glat­te Lüge darstellt.

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Erst­ver­öf­fent­li­chung: 15. Mrz 2014 um 22:50


 

bookmark_borderManche mögen's 'doof' ...!

582


 

Nach­dem ich kürz­lich schon dar­auf ver­wie­sen hat­te, dass es eine Wahn­idee ist jeder Mensch kön­ne Alles errei­chen*, möch­te ich heu­te in Bezug auf das obi­ge Zitat noch einen Schritt wei­ter gehen.

Es gibt ja seit ein paar Jah­ren ver­mehrt Demon­stra­tio­nen vor allem gegen die angeb­li­che 'Über­frem­dung', die in Wahr­heit kei­ne ist, weil zwei *Asyl­su­chen­de* pro ein­hun­dert Ein­woh­ner nun wahr­haf­tig kei­ne Bedro­hung darstellt.
Wir wer­den auch nicht *über­rollt*, und unse­rer Gesell­schaft droht eher Gefahr von über­eif­ri­gen Poli­ti­kern die ohne Sach­ver­stand Din­ge ver­ab­schie­den die nie hät­ten ver­ab­schie­det wer­den dürfen.

Wir ler­nen also aus dem obi­gen Zitat:
Men­schen, die 'ste­hen blei­ben', nichts mehr dazu ler­nen wol­len (oder kön­nen!) ver­ler­nen so glück­lich und fröh­lich zu sein - und sie pro­ji­zie­ren ihre mie­se Stim­mung auf leicht erkenn­ba­re schwa­che Antei­le des Staa­tes und der dar­in woh­nen­den Menschen. 

Wie soll man damit umgehen?
Soll man sol­che Men­schen igno­rie­ren, bedau­ern oder den Ver­such unter­neh­men ihnen wie­der Lebens­freu­de zu geben, und wenn letz­te­res, dann wie?

Was mei­nen Sie?
 
 

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 * Es gibt 'unüber­wind­li­che' Grenzen ....

 

bookmark_border" .. catch them young .. " aka "Krabbelgottesdienst"

Per Zufall bin ich wäh­rend einer Suche auf den soge­nann­ten "Krab­bel­got­tes­dienst" gesto­ßen, ein Bild dazu aus einem Gemein­de­blätt­chen 2015.

 



 

Wie ver­zwei­felt oder per­fi­de muß man sein um schon Kleinst­kin­der mit Kir­che zu konfrontieren?

Kin­der soll­ten bes­ser dar­an gewöhnt wer­den sich an Spie­len zu erfreu­en und ihre Phan­ta­sie zu entwickeln.

Kir­che hin­ge­gen bedeu­tet Unter­wer­fung, bedin­gungs­lo­ses Glau­ben anstatt Wis­sen und Vernunft.
2000 Jah­re Ein­mi­schung in Staats­we­sen und Aber­mil­lio­nen von Opfern soll­ten doch all­mäh­lich genug sein. Glück­li­cher­wei­se steigt die Zahl derer, die mit Reli­gi­on jed­we­der Art nichts mehr zu tun haben wol­len weil sie erleben: 

Kir­che ist Selbst­zweck - er ermög­licht den Kir­chen­ver­tre­tern ein beque­mes Leben auf Kosten der 'Schäf­chen' .... und das Alles nur gegen ein unhalt­ba­res, nicht nach­prüf­ba­res Ver­spre­chen eines angeb­li­chen "Para­die­ses".

Über­le­gen Sie 'mal:
Wenn ich Ihnen das Para­dies ver­spre­chen wür­de - ver­klei­det mit einem lan­gen Gewand und natür­lich gegen Zah­lung eines ange­mes­se­nen Hono­ra­res - dann wür­den Sie mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit die Kri­po rufen ....

bookmark_border"twoday" net - ein Rückblick (2)

Teil 1 fin­den Sie HIER

Zehn Jah­re nach dem Start bei "two­day" - also vor acht Jah­ren - hat­te ich eine Zusam­men­fas­sung geschrie­ben. Sie hat auch heu­te noch Gül­tig­keit, und die mitt­ler­wei­le ungül­ti­gen Links (Ver­wei­se) habe ich mit den jeweils aktu­el­len verknüpft.

Die­se Zusam­men­stel­lung fin­den Sie → HIER

Eini­ge sehr bös­ar­ti­ge Blog­ger gab es wäh­rend der Zeit bei "two­day" natür­lich auch, sie sol­len nicht ver­ges­sen sein:

  • Muh-tiger, spä­ter Oron­bay (Schreib­wei­se kann falsch sein), ein ver­un­fall­ter Trans­por­ter­fah­rer der trotz mit­tel­mä­ßi­ger Auf­fas­sungs­ga­be und Aus­drucks­fä­hig­keit glaub­te eine Son­der­rol­le haben zu müs­sen und wenn ihm die Argu­men­te aus­gin­gen mit Dro­hun­gen wei­ter mach­te. Mit Hil­fe des "LAWBLOG" Anwalts U. Vet­ter wur­de ihm klar gemacht, dass "Stal­king" kein Kava­liers­de­likt ist;
  • Dnjepr ein Mit­läu­fer, mit dem übli­chen Geha­be mit­tel­mä­ßig Begab­ter, die glau­ben die Welt zu verstehen;
  • eclip­se eine ver­lo­ge­ne, aus Ost­eu­ro­pa zuge­rei­ste Ser­vice­kraft die - wenn ihr sonst nichts mehr ein­fiel - unbe­grün­de­te Beschul­di­gun­gen wegen angeb­li­chem 'Sexismus'erfand;
  • war­te­schlan­ge - der selbst­er­nann­te "Ret­ter der Ver­folg­ten", der im Blog sei­ner 'Gefähr­tin' sein Unwe­sen treibt;
  • Nestor (aka "Lustor") ein 'Pro­fes­sor' mit geschraubt-nar­ziß­sti­schem Stil und Fai­ble für ganz jun­ge Frauen ....;
  • Nicht zu ver­ges­sen die Per­so­ni­fi­zie­rung von unan­ge­neh­men weib­li­chen Eigen­schaf­ten schlecht­hin, die unfehl­ba­re, all­wis­sen­de und in vie­len Berufs­fel­dern bewanderte 

  • Frau "buden­zau­be­rin" .... wie aller­dings schon vor vie­len Jah­ren mei­ne Groß­mutter zu sagen pfleg­te: "Die fällt auch noch­mal auf ihr schlech­tes Maul!"
  • Zu guter Letzt noch die 

  • Frau anja-pia, "Body & Face, Well­ness for You" die "Haut" stu­diert hat und des­we­gen auf dem Gebiet der Medi­zin, Phy­sio­lo­gie und Phar­ma­ko­lo­gie (!) eine Kory­phäe ist. Min­de­stens glaubt sie das von sich selbst ....
  • Ein Gruß an all die net­ten Blog­ger, deren Zahl ist so groß, dass sie hier den Rah­men spren­gen wür­de .... viel­leicht ein ander Mal, als Teil 3 die­ser Betrachtung. 

    PS: "twoday"-Links kön­nen tot sein wenn die Platt­form geschlos­sen wird

    bookmark_borderEine neue Sportart

    Grö­ße­res Photo

     
    Tja, lie­be Leu­te, es ist immer noch Raum für neue Sport­ar­ten an die bis­her noch nie­mand gedacht hat. So wie den GrillSPORT, eine völ­lig neue Dis­zi­plin, und wir kön­nen gespannt sein, wann die­ser SPORT olym­pia­reif sein wird.

    Sodann ent­schei­det sich:
    Rei­ner Frau­en- oder Män­nerSPORT, oder dür­fen gemisch­te Teams antreten?

    Unter­ka­te­go­rien wer­den sicher Rind, Schwein, Lamm, Geflü­gel und Fisch sein, für die Vege­ta­ri­er dann die Kate­go­rie Gemü­se - und Sie ahnen schon wel­che Varia­ti­ons­brei­te sich hier auftut! 

    Dazu noch die diver­sen Zube­rei­tungs­for­men des Grill­gu­tes, als Roh­fleisch- oder Roh­ge­mü­se­stücke, 'con­ve­ni­ent food' - also bereits vor­ge­würzt, und schließ­lich die Fer­tig­pro­duk­te wie Wür­ste, Veggie­bur­ger & deren Fleisch­va­ri­an­te und Spieße. 

    Zudem kom­men natür­lich die ver­schie­de­nen Arten von Grills* in Frage.
    Holz­koh­le-, Gas- oder Elek­tro­be­feue­rung? Habe ich noch wel­che vergessen? 

    Auf Tray, Folie oder blank auf dem Rost grillen?

    Wel­che Maße dür­fen die für olym­pi­sche Zwecke ein­ge­setz­ten Brat­ro­ste haben? Das heißt wel­che Flä­che, wie hoch und aus wel­chem Mate­ri­al sol­len sie gefer­tigt sein?

    Schließ­lich geht es nicht ohne ange­paß­te Beklei­dung für die Grill-Olympioniken:
    Kur­ze oder lan­ge Hosen, kur­ze oder lan­ge Ärmel, oder irgend­et­was dazwischen?
    Wel­che Art Schu­he muß es sein? Dür­fen zwecks erhöh­ter Sicher­heit gegen Aus­glei­ten auf her­ab­fal­len­dem Grill­gut gena­gel­te Schu­he getra­gen werden?

    Soll eine Schür­ze in kurz, mit­tel, oder lang ange­zo­gen wer­den dürfen?

    Wich­tig ist noch die Fra­ge, ob die Gril­ler wäh­rend des Wett­kamp­fes Geträn­ke zu sich neh­men dür­fen, wenn "JA", wel­che, in wel­cher Men­ge und in wel­cher Zeit?

    Habe ich noch etwas vergessen?
    Bestimmt.
    So ein SPORT will schließ­lich gere­gelt sein, da wird nichts dem Zufall überlassen.

    Ach ja, da fällt mir noch ein:
    Wo bekommt man das For­mu­lar für die Antrag­stel­lung auf "SPORTför­de­rung" durch das Mini­ste­ri­um für Fami­lie etc., denn schließ­lich will der GrillSPORTler ja nicht auf den Kosten sit­zen blei­ben wäh­rend Ande­re sich die Ergeb­nis­se sei­nes Ein­sat­zes schmecken las­sen .... ob das dann die Bewer­ter sind?

    Fra­gen über Fragen.
    Das muß etwas wirk­lich Ernst­haf­tes sein.

    __________________________________________________________________________ 


     
    * [Syn­ony­me lt. Duden: Bar­be­cue, Brat­rost, Rost]

     

    bookmark_borderAußer Spesen nix gewesen ..?!

    Da war doch kürz­lich der Herr Zucker­berg bei der EU. Zu einer noch 'hoch­not­pein­li­che­ren Befra­gung' als er sie zuvor im US-Kon­greß zu absol­vie­ren hat­te. Er setz­te durch, dass er auf die Fra­gen am Ende zusam­men ant­wor­ten durf­te - und kürz­te dann die (sei­ne) Ant­wort­zeit lt. Pres­se­be­richt auf 20 min. ab. Sehr bedau­er­lich, denn so wur­den eini­ge der Fra­gen nicht beant­wor­tet .... und der Befrag­te ver­si­cher­te, alle Ant­wor­ten schrift­lich nachzureichen.

    texas/JG
    [Zitat aus dem Blog von Herrn 'bloed­bab­b­ler'; Link in der Sei­ten­lei­ste] 'mou­se over' ver­grö­ßert; "click!" auf das Bild öff­net ein neu­es Fen­ster.
     

    Da hat der Herr bloed­bab­b­ler ganz zu Recht den Fin­ger in die Wun­de gelegt. Es ist ein Ärger­nis, dass seit Jah­ren vie­le öffent­li­che Insti­tu­tio­nen zwar den Daten­miß­brauch von 'face­book' bekla­gen, ande­re­seits aber dort eine Prä­senz unter­hal­ten und ihre Kun­den dort­hin schicken.

    Ent­we­der man meint es ernst mit der Gei­sse­lung die­ser Machen­schaf­ten und boy­kot­tiert das Unter­neh­men so lan­ge bis es sich an die Stan­dards der Euro­pä­er anpaßt - oder man nimmt den Daten­miß­brauch hin. Eine von bei­den Alter­na­ti­ven geht nur, es gibt kei­nen Mit­tel­weg oder Kompromiß.

    Schau­en wir uns die Fol­gen der Ent­hül­lun­gen von Snow­den an so wird klar:
    Was zuvor ille­gal war wur­de klamm­heim­lich lega­li­siert, die Frau Kanz­le­rin mach­te was sie immer macht, sie sitzt Pro­ble­me aus. Die Poli­tik ver­sagt auf gan­zer Linie. Über die Grün­de kann man nur spe­ku­lie­ren. Aller­dings ist wohl eine Tat­sa­che mit bestim­mend, und zwar die Unfä­hig­keit vie­ler Par­la­men­ta­ri­er mit der rasan­ten Ent­wick­lung der elek­tro­ni­schen Welt der Daten­ver­ar­bei­tung mitzuhalten. 

    So wer­den wir hier wie­der ein­mal erle­ben wie ein mul­ti­na­tio­na­ler Kon­zern auf Gesetz­ge­bung und Rech­te der Nut­zer pfeift und tut was er will.

    Und was tun die Bür­ger der EU?
    Sie wäh­len genau wie­der jene Poli­ti­ker die ihnen das ein­ge­brockt haben.