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bookmark_borderVerräter unter uns

" .. No one wins by allo­wing the Govern­ment to sign us up to a deal that crea­tes a de fac­to upper cham­ber to our Par­lia­ment which is con­trol­led by Ame­ri­can Corporations.

The eco­no­mic gains are an illu­si­on. The pro­tec­tions to our envi­ron­ment are a lie. The abili­ty for Mao­ri to uphold the Trea­ty has been ter­mi­nal­ly wea­k­en­ed. We will have to pay more for our medi­ci­nes. We open our­sel­ves up to be mani­pu­la­ted by Ame­ri­can Corporations.

There’s not­hing in this deal that bene­fits anyo­ne other than the alre­a­dy wealt­hy. It locks NZ into being a gar­den for America’s food chain, which is fine for Far­mers and the Natio­nal Par­ty, but kin­da screws the rest of us .. "


[Text­aus­zug aus die­ser Quel­le]

Übersetzung:
".. Nie­mand gewinnt wenn der Regie­rung gestat­tet wird uns an einen Deal zu betei­li­gen das de fac­to eine Kam­mer ober­halb unse­res Par­la­men­tes instal­liert, die von ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­men kon­trol­liert wird.
Die wirt­schaft­li­chen Vor­tei­le sind eine Illu­si­on. Der Schutz unse­rer Umwelt ist eine Lüge. Die Fähig­keit der Mao­ri, den Ver­trag zu wah­ren, wur­de end­gül­tig unmög­lich gemacht. Wir müs­sen mehr für unse­re Medi­ka­men­te bezah­len. Wir öff­nen uns dafür von ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­men mani­pu­liert zu werden.
Es gibt nichts in die­sem Abkom­men, das ande­re als die bereits Wohl­ha­ben­den begün­stigt. Er sperrt Neu­see­land in eine Rol­le als Gar­ten für Ame­ri­kas Lebens­mit­tel­ket­ten ein, die gut für Land­wir­te und die Natio­na­le Par­tei sind, den Rest der Bür­ger dage­gen hereinlegt .. "

Wer tat­säch­lich von einem Abkom­men wie TTIP (in Austra­li­en und Neu­see­land als TPP bezeich­net) wird nicht nur hier­zu­lan­de dis­ku­tiert. Die Neu­see­län­di­sche Regie­rung betont viel­fach und wie­der­holt ihre Bereit­schaft das Par­la­ment ein­zu­schal­ten - dabei steht heu­te schon fest, dass die Unter­zeich­nung dort erfol­gen soll bevor das Par­la­ment wie­der in Sit­zung geht!

Allei­ne aus einer sol­chen Situa­ti­on wird deutlich:
Es geht nicht um das Wohl­erge­hen von Bür­gern, es geht dar­um auf Bie­gen und Bre­chen eine ein­mal gefaß­te Absicht in die Tat umzusetzen. 

Ähn­lich wird es hier in Euro­pa geplant werden:
Man legt den Ter­min (wie in der Ver­gan­gen­heit schon häu­fig gesche­hen) in die Nähe eines gro­ßen Sport­er­eig­nis­ses. Lenkt das Inter­es­se auf ein ande­res The­ma wie z.B. die Flücht­lings­po­li­tik. Oder nutzt die Feri­en­zeit. Oder ver­bin­det damit ein Ver­spre­chen all­ge­mei­ner 'Seg­nun­gen' für die Alt­be­völ­ke­rung, oder .... All das wird natür­lich nie ein­ge­hal­ten wenn erst ein­mal die Zustim­mung erreicht wurde. 

Gabri­el & die SPD wer­den so wie­der ein­mal Steig­bü­gel­hal­ter der Bour­geoi­sie weil sie ver­ges­sen haben wo ihre Wur­zeln lie­gen. Und wel­che Bevöl­ke­rungs­grup­pe sie ver­tre­ten soll­ten. Sie haben ver­ges­sen, dass sie selbst "Arbei­ter­klas­se" sind.
Na ja, man­che mög­li­cher­wei­se nicht mehr, die haben ihre See­le & ihre Klas­se ver­ra­ten und zwar für so vie­le Sil­ber­lin­ge, dass es reich­te sich aus ihrer Her­kunft nach oben zu arbei­ten. Ohne Gefahr zu lau­fen wegen Geld­man­gels dort­hin zurück gewor­fen zu werden.
Empor­kömm­lin­ge wie Schrö­der gibt es mehr­fach, man braucht nur des­sen Umfeld anzu­se­hen. Sie sind alle­samt skru­pel­los, ohne Gewis­sen und ohne Ein­sicht, nur ihrem eige­nen Nut­zen ver­pflich­tet. Geach­tet wer­den sie nur von Ihres­glei­chen, alle ande­ren ver­ach­ten sie, weil ihnen die ange­nom­me­ne "gut situ­ier­te" Hal­tung und das Groß­manns­geh­abe um Meter vor­aus läuft und sie als Blen­der, als Rol­len­spie­ler entlarvt.

Was die­se Leu­te ver­ges­sen ist:
Sie wer­den von denen, für die sie die Drecks­ar­beit machen NIE aner­kannt wer­den, nie 'gleich­wer­tig' wer­den und damit stets außen vor sein. Da sie sich nicht kri­tisch mit ihrer eige­nen Situa­ti­on aus­ein­an­der­set­zen - und im Amte die Annehm­lich­kei­ten genie­ßen - wer­den ihnen Schlei­er vor die Augen gezo­gen, die sie Alles rosa­rot sehen las­sen .... das wird für man­che ein tie­fer Fall vom hohen Sockel werden.

Das Volk, wir Alle, sind dann längst für fast ewi­ge Zei­ten an die ame­ri­ka­ni­schen Groß­kon­zer­ne & Ban­ken, und an die glei­chen Inter­es­sen­grup­pen in Euro­pa verkauft.


Sie­he auch die­se Quelle

bookmark_borderSieben Stufen der Verteufelung der Opposition durch die regierungsbildende Partei

Es wird der Satz 

„Zuerst igno­rie­ren sie dich,
dann lachen sie über dich,
dann bekämp­fen sie dich und
dann gewinnst du.“

Mahat­ma Gan­dhi zuge­schrie­ben. Er hat sich in der Ver­gan­gen­heit mehr­fach bewahr­hei­tet. Glenn Green­wald modi­fi­ziert die­sen Sinn­spruch in einem jüngst erschie­ne­nen Arti­kel und macht dar­aus "Die sie­ben Stu­fen der Gegen­re­ak­ti­on" durch die eta­blier­te (Regie­rungs-) Par­tei oder, im Fal­le der U.S.A. des Estab­lish­ments, der Macht­eli­te. Er zieht eine Par­al­le­le zum demo­kra­ti­schen Kan­di­da­ten B. San­ders, der auf dem besten Wege ist H. Clin­ton den Rang abzulaufen.


STAGE
  Poli­te con­de­s­cen­si­on toward what is per­cei­ved to be harm­less (we think it’s real­ly won­derful that your views are being aired).  
 Wohl­wol­len­de Her­ab­las­sung gegen­über dem, was als harm­los wahr­ge­nom­men wird (wir den­ken, es ist wirk­lich wun­der­bar, dass Ihre Ansich­ten ver­öf­fent­licht werden).

STAGE
 
 Light, casu­al mockery as the self-belief among sup­port­ers grows (no, dears, a left-wing extre­mist will not win, but it’s nice to see you exci­ted).
 
 
Leich­ter, läs­si­ger Spott wenn der Glau­be an sich selbst unter den Befür­wor­tern wächst (Nein, ihr Lie­ben, ein lin­ker Extre­mist wird nicht gewin­nen, aber schön zu sehen dass ihr Anteil nehmt).

STAGE
 
 Self-pity and angry eti­quet­te lec­tures direc­ted at sup­port­ers upon rea­lizati­on that they are not per­forming their duty of meek sur­ren­der, fla­vor­ed with hea­vy doses of con­cern trol­ling (nobo­dy but nobo­dy is as rude and gau­che online to jour­na­lists as the­se crusaders, and it’s unfort­u­n­a­te­ly hur­ting their candidate’s cau­se!).
 
 
Selbst­mit­leid und wüten­de Vor­hal­tun­gen zum Umgang mit­ein­an­der wegen der Erkennt­nis, dass die Unter­stüt­zer nicht pflicht­ge­mäß klein­her­zig nach­ge­ben, mit schwe­ren Dosen von Sor­ge ange­rei­cher­te Vor­hal­tun­gen (nie­mand, wirk­lich nie­mand ist 'online' so unhöf­lich und töl­pel­haft gegen­über Jour­na­li­sten wie die­se Kreuz­rit­ter, und bedau­er­li­cher­wei­se scha­det es der Sache ihres Kandidaten!).

STAGE
 
 Smear the can­di­da­te and his sup­port­ers with innu­en­dos of sexism and racism by fal­se­ly clai­ming only white men sup­port them (you like this can­di­da­te becau­se he’s white and male like you, not becau­se of ideo­lo­gy or poli­cy or con­tempt for the par­ty establishment’s cor­po­ra­tist, pro-war approach).
 
 
Ruf­mord­kam­pa­gnen gegen­über dem Kan­di­da­ten und sei­nen Anhän­gern durch fälsch­li­che Andeu­tun­gen von Sexis­mus und Ras­sis­mus, nur wei­ße Män­ner gehö­ren zu den Unter­stüt­zern (Ihnen gefal­len die­se Kan­di­da­ten, weil sie weiß und männ­lich sind wie Sie, nicht wegen der Ideo­lo­gie oder Poli­tik oder Ver­ach­tung für den kor­po­ra­ti­vi­sti­schen, Pro-Kriegs-Ansatz des Parteiestablishments).

STAGE
 
 Bra­zen invo­ca­ti­on of right-wing attacks to mar­gi­na­li­ze and demo­ni­ze, as polls pro­ve the can­di­da­te is a cre­di­ble thre­at (he’s weak on ter­ro­rism, will sur­ren­der to ISIS, has cra­zy asso­cia­ti­ons, and is a clo­ne of Mao and Sta­lin).
 
 
Drei­ste Unter­stel­lun­gen rechts­ge­rich­te­ter Krei­se um zu mar­gi­na­li­sie­ren und zu dämo­ni­sie­ren, wenn Umfra­gen bele­gen, dass der Bewer­ber eine glaub­wür­di­ge Bedro­hung dar­stellt (Er ist schwach gegen den Ter­ro­ris­mus, wird sich ISIS erge­ben, hat ver­rück­te Ver­bin­dun­gen und ist ein Klon von Mao und Stalin).

STAGE
 
 Issu­an­ce of gra­ve and hyste­ri­cal war­nings about the pen­ding apo­ca­lyp­se if the estab­lish­ment can­di­da­te is rejec­ted, as the pos­si­bi­li­ty of losing beco­mes immi­nent (you are desti­ned for deca­des, per­haps even gene­ra­ti­ons, of power­less­ness if you dis­o­bey our decrees about who to sel­ect).
 
 
Wenn die Mög­lich­keit des Ver­lie­rens unmit­tel­bar bevor­steht wer­den schwer­wie­gen­de und hyste­ri­sche War­nun­gen über die anste­hen­de Apo­ka­lyp­se für den Fall ver­laut­bart, wenn der Kan­di­dat des Estab­lish­ments abge­lehnt wür­de (Sie wer­den Jahr­zehn­te, viel­leicht sogar meh­re­re Gene­ra­tio­nen, der Macht­lo­sig­keit erle­ben, wenn Sie unse­ren Emp­feh­lun­gen gegen­über - wer zu wäh­len ist - unge­hor­sam sind).

STAGE
 
Full-sca­le and unres­trai­ned melt­down, panic, las­hing-out, thre­ats, recri­mi­na­ti­ons, self-important foot-stom­ping, overt uni­on with the Right, com­ple­te fury (I can no lon­ger in good con­sci­ence sup­port this par­ty of mis­fits, ter­ro­rist-lovers, com­mu­nists, and hea­thens).
 
 
Tota­ler und hem­mungs­lo­ser Unter­gang, Panik, Gei­ße­lung, Dro­hun­gen, Schuld­zu­wei­sun­gen, selbst­be­stä­ti­gen­des Fuß­auf­stamp­fen, offe­ne Ver­brü­de­rung mit der Rech­ten, aus­ufern­de Wut (Nie­mand kann mehr guten Gewis­sens die­se Par­tei von Außen­sei­tern, Ter­ro­ri­sten­freun­den, Kom­mu­ni­sten und Hei­den unterstützen).


Quel­le (Text lin­ke Spal­te); Über­set­zung (Text rech­te Spal­te) wvs.]

bookmark_borderAsyl, eine Zwischenbilanz

Zustrom
Wir ver­zeich­nen einen Zustrom von Asyl­su­chen­den aus den ver­schie­den­sten Län­dern - und da die Schleu­sen offen sind strö­men auch Vie­le mit die wir erstens nicht haben wol­len und die zwei­tens auch kei­ne Not lei­den. Anders als Men­schen in Kriegs- und Span­nungs­ge­bie­ten. Men­schen ohne Asyl­grün­de ver­stär­ken das Pro­blem. Weil die schie­ren Zah­len schon Angst unter der Bevöl­ke­rung aus­lö­sen. Sei es gerecht­fer­tigt oder nicht - es ist in sich ein logi­sti­sche Pro­blem, denn auch die­se Men­schen müs­sen erst­mal ver­sorgt werden.

Kri­mi­nel­le
Wir sehen eine zuvor schon ein­ge­rei­ste Zahl an Men­schen die hier kri­mi­nel­le Absich­ten ver­wirk­li­chen wol­len - wir sind uns einig dar­in, dass so etwas nicht gedul­det wer­den kann und darf und dass die Poli­zei dage­gen alles Mög­li­che unter­neh­men muß. Geht man aber von einer sta­ti­sti­schen Ver­tei­lung des Guten & Bösen auf der Welt aus, so sind die Asyl­su­chen­den nicht mehr oder weni­ger kri­mi­nell als die eige­ne Bevölkerung.

Die Vor­komm­nis­se von Köln sind sicher kein Ein­zel­fall. Sie sind nicht der aller­er­ste Fall sol­cher Kri­mi­na­li­tät. Jetzt wer­den sie des­we­gen mit beson­de­rer Auf­merk­sam­keit wahr­ge­nom­men, weil es ein her­aus­ra­gen­des Datum & ein tou­ri­stisch stark fre­quen­tier­ter Ort ist.

Es heißt aber strikt von den vie­len Zuwan­de­rern zu tren­nen die aus ganz ande­ren Grün­den einreisen.

Kri­mi­nel­le gibt es in jeder Popu­la­ti­on - und mit einem sinn­voll gestal­te­ten Ein­wan­de­rungs­recht könn­ten die aktu­el­len Pro­ble­me sehr viel bes­ser ange­gan­gen werden.

Amts­ver­sa­gen
Wir haben ein Amt für Migra­ti­on das es jah­re­lang wie in einem Dorm­rö­schen­schlaf ver­säumt hat sei­ne Struk­tur so ein­zu­rich­ten, dass auch ein über­durch­schnitt­li­cher Zustrom bewäl­tigt wer­den kann. Ein Teil des Übels ist die Unfä­hig­keit adäquat zu erfas­sen & zu ver­tei­len, so kann es zu Unre­gi­strier­ten und Mehr­fach­re­gi­strier­ten - und einer Fehl­ver­tei­lung der knap­pen Res­sour­cen - kommen.

Feh­ler­haf­te und/oder nicht vor­han­de­ne Einwanderungspolitik
Wir haben eine Poli­tik, seit Jah­ren, die leug­net, dass wir [de fac­to] ein Ein­wan­de­rungs­land sind und Ein­wan­de­rer brau­chen um die Alters­py­ra­mi­de zu glät­ten bzw. umzu­dre­hen. Die sich selbst ange­sichts die­ser Tat­sa­chen - offen vor Jeder­manns Augen! - immer noch wei­gert ein Ein­wan­de­rungs­ge­setz zu ver­ab­schie­den das den Zustrom regelt und so zu einer Beru­hi­gung bzw. Absen­kung der Zah­len von Ille­ga­len füh­ren würde.

Reli­gi­on
Wir erle­ben einen Kul­tur- und Reli­gi­ons­kampf, des­sen Ursprung aus mei­ner Sicht eher bei den Mus­li­men zu suchen ist, denn sie haben es in den letz­ten 100 Jah­ren ver­säumt sich den Ver­än­de­run­gen die­ser Welt anzu­pas­sen - und nun sind sie [teil­wei­se] in Panik den Anschluß zu verlieren.
Gebil­de­te­re unter ihnen sehen kei­ne Zukunft und machen sich auf den Weg ....
Was die Kul­tur angeht darf man kein Umden­ken in weni­gen Tagen erwarten:
Sol­che Pro­zes­se dau­ern - bis also die Neu­an­kömm­lin­ge wis­sen wie hier das Rechts­sy­stem und die gesell­schaft­li­chen Nor­men sind und sie natür­lich erst dann befol­gen kön­nen, wird es eini­ge Zeit dauern.

Kon­troll­ver­lust der Groß­mäch­te & ent­so­li­da­ri­sier­te EU-Länder
Wir beob­ach­ten Groß­mäch­te, die ihr eige­nes Wohl über Alles stel­len und mit Nai­vi­tät glau­ben die Welt auf immer in ihrem Sin­ne beein­flus­sen zu kön­nen - und die eben­so in Panik sind, weil sie erken­nen, dass ande­re Völ­ker das ganz anders sehen und kei­ne Anlei­tung mehr dul­den wol­len die nur den Anlei­ten­den dient (sie­he Süd­ame­ri­ka, Vene­zue­la, Bra­si­li­en, etc., und die mei­sten der afri­ka­ni­schen und süd­ost­asia­ti­schen Staaten.).

Dann noch die man­geln­de Soli­da­ri­tät der EU Län­der, die zwar die Vor­tei­le gern ange­nom­men haben, die Nach­tei­le aber nicht mit­tra­gen wol­len. Da rächt es sich, dass die EU mit aller Macht aus­ge­wei­tet wur­de um einer Ein­fluß­nah­me Ruß­lands vor­zu­beu­gen und die Gren­zen nach Osten zu schieben.

Die Net­to­zah­ler & auf­nah­me­be­rei­ten Län­der müß­ten hier den Geld­hahn für die Unwil­li­gen zudre­hen! Es kann nicht erwar­tet wer­den, dass nur weni­ge Län­der die gesam­te Last tragen.

Auch die Ays­l­su­chen­den müs­sen ein­se­hen:
Es kann nicht immer das Land ihrer Wahl sein, das sie auf­nimmt. Sofern nichts ent­ge­gen­steht müs­sen sie bereit sein dort­hin zu gehen wo man ihnen Sicher­heit für sich und ihre Kin­der, eine Unter­kunft und eine Zukunft bietet.
Das müß­te noch sehr viel deut­li­cher als bis­her in den Her­kunfts­län­dern bekannt gemacht wer­den. Wozu gibt es denn die soge­nann­ten "sozia­len Medi­en"? Hier wäre endl­lich ein­mal eine sinn­vol­le Nut­zung die­ser anson­sten nutz­lo­sen Plauderecken.

Woh­nungs­markt; Infrastruktur
Wir beob­ach­ten einen Woh­nungs­markt der an Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen derer ori­en­tiert ist die Kapi­tal ange­häuft & vor dem Fis­kus in 'Sicher­heit' gebracht haben. Unter Ver­nach­läs­si­gung oder Pri­va­ti­sie­rung hat die soge­nann­te öffent­li­che Hand Auf­ga­ben, die ihr zukom­men, an Gesell­schaf­ten abge­ge­ben obwohl Bei­spie­le seit Jahr­zehn­ten zei­gen, dass dies immer zu Lasten der Mit­tel- und Unter­schicht geht. Wegen der lan­gen Zeit­räu­me die hier für Pla­nung und Fer­ti­gung von Wohn­raum nötig sind wird es lan­ge dau­ern bis Ent­span­nung ein­kehrt. In die­sem Bereich sehe ich die größ­ten Pro­ble­me, weil woh­nen mit inte­grie­ren ver­wo­ben ist und der Ghet­to­bil­dung vor­ge­beugt wer­den muß - wo doch zugleich sol­che Ghet­to­woh­nun­gen am schnell­sten & billg­s­ten zu bau­en sind. Der BDA hat aber schon seit ein paar Mona­ten eine Arbeits­grup­pe gebil­det. Die sich die­ser Sache annimmt und Vor­schlä­ge erar­bei­tet. Die Poli­tik wäre gut bera­ten hier ein­mal auf die Fach­leu­te zu hören.

Arbeits­markt
Wir haben einen Arbeits­markt, des­sen Öff­nung für gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung und Weg­nah­me von Arbeit­neh­mer­rech­ten seit der Regie­rung Schrö­der [Cle­ment, Hartz] alle zuvor durch die Gewerk­schaf­ten errun­ge­nen Sicher­hei­ten für die abhän­gig Beschäf­tig­ten wie­der kas­siert haben. An der Lage der Betrof­fe­nen wird sich nichts ändern, denn selbst wenn sie in Kon­kur­renz mit den Zuge­wan­der­ten ste­hen kämp­fen bei­de Grup­pen nicht immer um die glei­chen Jobs - das wird allei­ne schon durch die Sprach­bar­rie­re noch ein paar Jah­re so blei­ben. Es ist und bleibt ein Pro­blem­feld, in mei­nen Augen das zweitwichtigste.

Eine Ver­nach­läs­si­gung der Kern­be­völ­ke­rung und deren Bedürf­nis­se, ins­be­son­de­re derer, die von Sozi­al­lei­stun­gen leben, sind der Anfang vom Unter­gang. Wel­cher Hartz IV Emp­fän­ger ver­steht schon für klein­ste Feh­ler mit Lei­stungs­ent­zug 'bestraft' zu wer­den, wenn ande­rer­seits an Asyl­be­wer­ber groß­zü­gig und ohne Bedin­gun­gen aus­ge­teilt wird?

Stand­ort­be­stim­mung, Rol­le der Poli­tik und Gefahreneinschätzung
Ins­ge­samt betrach­tet kann man die momen­ta­ne Lage als ein kaum noch zu über­se­hen­des Gemisch aus Ver­sa­gen in der Ver­gan­gen­heit, aktu­el­len Unzu­läng­lich­kei­ten, und Ver­fol­gung von Regio­nal­in­ter­es­sen beschrei­ben. Die - jede für sich - schon ein Poten­ti­al zu Unru­he in der Bevöl­ke­rung beinhalten.

Dazu kommt eine Über­heb­lich­keit der Poli­tik. Die sich der Pres­se bedient und ihr zugleich die Marsch­rich­tung vor­gibt - sofern sie nicht selbst von gro­ßen Pres­se­häu­sern (Sprin­ger, Bur­da) getrie­ben ist. Und sich des­we­gen nicht traut gegen deren Inter­es­sen vor­zu­ge­hen. Ganz im Gegen­teil, sich anzu­bie­dern und des­we­gen zwar nicht als "Lügen­pres­se", aber doch als "Die-gan­ze-Wahr­heit-ver­schwei­gen-Pres­se" bezeich­net wer­den kann. Fern­se­hen & Rund­funk über­wie­gend eingeschlossen.

Die Über­heb­lich­keit setzt sich da fort, wo Poli­tik nicht mehr die Kar­ten auf den Tisch legt und es dem "mün­di­gen Bür­ger" selbst über­läßt aus einer Fül­le von Fak­ten, neu­tral prä­sen­tiert, sich ein Bild zu machen. Son­dern ein Bild vor­zu­täu­schen sucht das den jewei­li­gen Par­tei­in­ter­es­sen genehm ist (bei­spiels­wei­se die de Mai­zie­re-Aus­sa­ge zur "Ver­un­si­che­rung").

Rech­te Poli­tik bie­tet Schlag­wor­te an die ein­gän­gig sind weil sie selbst von wenig Gebil­de­ten ver­stan­den wer­den, man braucht nicht viel zu den­ken, das über­neh­men Ande­re, und die ein­fa­chen Lösungs­vor­schlä­ge sind wie ein Heilsversprechen:
Schon klein­ste 'Bewei­se' wer­den als Erfolg für die Gesamt­ideo­lo­gie verkauft.

Lin­ke Poli­tik tut sich schwe­rer, weil das Prin­zip der Umver­tei­lung von Macht & Geld zunächst gegen die mensch­li­che Natur ist, sich also nicht unmit­tel­bar son­dern mit Ver­zö­ge­rung als Beloh­nung für aktu­el­len Ver­zicht einstellt.
Lin­ke Poli­tik ist aber eine Garan­tie dafür, dass es nicht um die Inter­es­sen von Mäch­ti­gen geht. Nicht das Wohl­erge­hen derer, die Arbeits­mit­tel bereit­stel­len, son­dern das der Arbei­ten­den die die Wer­te schaf­fen ist im Fokus.

Die Zah­len ins­ge­samt - ich hat­te das schon mal ange­spro­chen - sind bestimmt nicht beunruhigend:
Wie ich vor eini­gen Tagen J.G. auf sei­ne Ein­las­sung "Euro­pe will be under the rule of Islam" schrieb, die Pro­zent­zahl aller bekann­ten & geschätz­ten Zuwan­de­rer liegt bei 1,3% im Ver­gleich zur Gesamt­be­völ­ke­rung der BRD. Selbst mit Nach­zug von Fami­li­en [da zeigt sich was Paro­len ver­mö­gen: Einer­seits sind es zuvie­le jun­ge Män­ner, die da kom­men - und gleich­zei­tig wer­den Phan­ta­sie­zah­len zu angeb­lich nach­kom­men­den Fami­li­en unter­stellt. Bei­des geht aber doch nicht!] wer­den es viel­leicht 2, oder gar drei Pro­zent werden.

Da machen mir 9% unkon­trol­lier­te und durch Zuge­ständ­nis an Erdo­gan noch stei­gen­de Zuwan­de­rung aus der Tür­kei schon grö­ße­re Sor­gen. Zumal es sich da um zwei ver­fein­de­te Blöcke [Tür­ken / Kur­den] han­delt die dazu nei­gen ihre Kon­flik­te hier­zu­lan­de aus­zu­tra­gen. Die sich zudem, das hat die Ver­gan­gen­heit gezeigt, über­wie­gend auch nicht inte­grie­ren WOLLEN - was ich für viel schlim­mer halte.

Den­noch, die wirk­li­che Gefahr für Woh­nung, Güter und Leben kommt von denen, die schon län­ger hier woh­nen und kri­mi­nel­le Struk­tu­ren unter dem Auge des Geset­zes auf­ge­baut haben - unbe­hel­ligt. Auch das bedarf drin­gend der Auf­merk­sam­keit der Poli­tik. Wenn es sein muß gegen die Grü­nen, die da feder­füh­rend einen Traum von "Mul­ti-Kul­ti" träu­men. Obwohl das Schei­tern längst erwie­sen ist und nüch­tern fest­ge­stellt wer­den muß:
Anpas­sung an UNSERE Kul­tur ist von­nö­ten [sie­he 4. & 5.!] - anders geht es nicht!

Ver­such einer Zusam­men­fas­sung: "Zie­le"
Men­schen in Not muß man hel­fen. Selbst unter Inkauf­nah­me von Rand­er­schei­nun­gen wie IS-Ein­schleu­sung und Kri­mi­na­li­tät. Denn dafür ist die man­gel­haf­te Orga­ni­sa­ti­on ver­ant­wort­lich und das darf nicht auf dem Rücken der Not­lei­den­den aus­ge­tra­gen werden.
Selbst bei bes­se­rer Orga­ni­sa­ti­on lie­ße sich - so die all­ge­mei­ne Lebens­er­fah­rung - feh­ler­haf­te Beur­tei­lung durch die mit der Zuwan­de­rer­prü­fung betrau­ten Kräf­te nicht aus­schlie­ßen. Es gibt kei­ne 100% Sicherheit.

Wir kön­nen das schaf­fen. Dazu ist Deutsch­land in der Lage. Aber die Struk­tu­ren müs­sen stim­men. Ghet­tos & Mas­sen­un­ter­künf­te sind bestimmt die fal­sche Vor­ge­hens­wei­se. Inte­gra­ti­on kann nur gelin­gen wenn sich neue & alte Bür­ger auf­ein­an­der zube­we­gen und in der glei­chen Umge­bung woh­nen. Da ist noch viel Bedarf an Ver­än­de­run­gen. Die Bevöl­ke­rung muß wahr­heits­ge­treu und ohne Umschwei­fe gesagt bekom­men, dass das Opfer bedeutet.

'Ver­nünf­ti­ge' Poli­tik muß den Steu­er­pflich­ti­gen, die bis­her nach Schlupf­lö­chern suchen und hier­zu­lan­de wenig oder kei­ne Steu­ern zah­len, auf den Fer­sen blei­ben und sie drin­gen­der denn je zur Kas­se bit­ten. Als Teil der Gesell­schaft sind sie ver­pflich­tet ihren (gerech­te­ren) Anteil zu zahlen.



Die­ser Erör­te­rung ist ein Gedan­ken­aus­tausch per E-Mail und Tele­fon­ge­sprä­chen mit mei­nem Sohn vor­aus­ge­gan­gen, dem ich für sei­ne kon­struk­ti­ven & kri­ti­schen Ein­wän­de herz­lich danke.

bookmark_borderEine Frage der Verteilung

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.. A new report shows that the world’s richest 62 peo­p­le now have as much wealth as that of half the world’s population.
Accor­ding to Bri­tish cha­ri­ty Oxfam, super-rich indi­vi­du­als saw their cumu­la­ti­ve wealth increa­se 44 per­cent to $1.76 tril­li­on “in the five years sin­ce 2010” — equi­va­lent to that of 3.5 bil­li­on of the world’s poorest.
Con­ver­se­ly, the wealth of half the world’s the poo­rest drop­ped by 41 per­cent in that time peri­od, despi­te an increa­se in glo­bal popu­la­ti­on of 400 million .. "

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Über­set­zung:
Ein neu­er Bericht zeigt, dass die Reich­sten 62 Per­so­nen welt­weit jetzt so viel Reich­tum wie die ande­re Hälf­te der Welt­be­völ­ke­rung besitzen.
Laut der bri­ti­schen Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­ti­on Oxfam, stieg der kumu­la­ti­ve Reich­tum der super­rei­chen Indi­vi­du­en um 44 Pro­zent auf $ 1,76 Bil­lio­nen "in den fünf Jah­ren seit 2010" - wäh­rend der Anstieg bei den Ärm­sten der Welt gleich­zei­tig 3,5 Mil­li­ar­den betrug.
Umge­kehrt ist der Reich­tum der ärm­sten Hälf­te der Welt in die­sem Zeit­raum um 41 Pro­zent gesun­ken, trotz einer Zunah­me der Welt­be­völ­ke­rung von 400 Millionen. 

[Quel­le]

Sie­he hier­zu noch [ZEIT online]

bookmark_borderNeusprech für "Bestechung"

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Die Dis­kus­si­on um den Zugang für Lob­by­isten zum Bun­des­tag, ange­sto­ßen durch eine Kla­ge von "abge­ord­ne­ten­watch" [meh­re­re Quel­len], hat sich über vie­le Mona­te hin­ge­zo­gen. Was her­aus­kam ist eine neue Rege­lung nach der sol­che Aus­wei­se nicht mehr "geheim", son­dern in einem trans­pa­ren­ten Ver­fah­ren aus­ge­ge­ben wer­den sollen.

Das ist bestimmt ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung - aber reicht das wirk­lich aus?

Lob­by­is­mus ist lega­li­sier­te Bestechung.
Wer Abge­ord­ne­te dazu bringt etwas bestimm­tes gegen Geld zu tun, sich bei einer Abstim­mung in einer ihm geneh­men Art zu ver­hal­ten tut nichts ande­res als ein Bau­un­ter­neh­mer der dem Bau­amts­lei­ter einen Umschlag vol­ler Geld zusteckt. Der Unter­schied ist ledig­lich, dass der letzt­ge­nann­te Fall mit dem Begriff "Bestechung" eine straf­be­wehr­te Hand­lung, die Zuwen­dung an Abge­ord­ne­te als "Unter­stüt­zung der poli­ti­schen Arbeit" bezeich­net werden.

Alle Par­tei­en - mit Aus­nah­me der Par­tei "Die LINKE" - sind betrof­fen. So wur­de die Par­tei "Die Grü­nen" letz­tens mit einer "Spen­de" von 100.000 €uro bedacht. Vom Ver­band der Waf­fen­lob­by. Ähn­li­che Beträ­ge gin­gen an die ande­ren Par­tei­en. Nur "Die Lin­ke" hat kei­ne Bestechungs­gel­der aus die­ser Ecke angenommen. 

Sol­che Groß­zü­gig­keit zeigt Wir­kung.
Wir sind unter den fünf größ­ten Waf­fen­lie­fe­ran­ten der Welt zu fin­den. U.S.A., Ruß­land, Chi­na, Frank­reich sind die ande­ren 'Gro­ßen' in dem Geschäft mit dem Tod - denn jede Waf­fe tötet Men­schen, das darf man nicht ver­ges­sen und muß es immer wie­der sagen. 

Nicht zuletzt die­se Waf­fen­flut in den letz­ten Jah­ren hat dazu geführt, dass Men­schen aus den Kriegs­schau­plät­zen flie­hen und ihr Heil in den Län­dern suchen, die ihnen 'sicher' erschei­nen - wie z.B. bei uns. Der anhal­ten­de Flücht­lings­strom ist eine unmit­tel­ba­re Fol­ge von Waf­fen­ver­käu­fen in Kon­flikt­ge­bie­te und eine spru­deln­de Quel­le von Ein­nah­men für die Län­der, die nicht zuletzt durch ihre Poli­tik und Bünd­nis­se mit bestim­men an wel­chen Stel­len auf dem Glo­bus es "brennt".

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Ein herz­li­ches "Dan­ke" an Klaus Böcker für Lin­k­adres­se & Themenvorschlag

bookmark_borderRußland zu unterschätzen
war schon immer ein Fehler

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Davon könn­te Napo­le­on berich­ten - wenn er noch lebte.
Oder der deut­sche Gene­ral­stab aus dem II. Welt­krieg, der des­we­gen Mil­lio­nen von Sol­da­ten in den siche­ren Tod schickte ....
Es gäbe auch diver­se klas­si­sche & moder­ne Zita­te die pas­send wären:

Wir haben im vori­gen Jahr viel über die Ukrai­ne gele­sen und gehört, die Medi­en waren voll von Berich­ten. Je nach Her­kunft der Infor­ma­ti­on woll­te man uns die­ses oder jenes glau­ben machen.

Sicher ist wohl nur:
Es gab einen Umsturz an dem die U.S.A. nicht ganz unbe­tei­ligt war. Ruß­land sah sei­ne Inter­es­sen auf der Krim gefähr­det, die rus­si­schen Bevöl­ke­rungs­an­tei­le im Osten der Ukrai­ne shen sich eher als Rus­sen denn als Ukrainer.

Sank­tio­nen soll­ten die Rus­sen zwin­gen die ein­ge­nom­me­nen Gebie­te der Ukrai­ne wie­der frei zu geben und sich zurück zu zie­hen. Als das nicht erfolg­te wur­den Sank­tio­nen gegen Ruß­land initi­iert - die zwar zwi­schen­durch gelockert, dann aber wie­der ver­schärft wurden.

Prä­si­dent Putin holt nun zum Gegen­schlag aus - und das dürf­te für die euro­päi­schen und ame­ri­ka­ni­schen Wirt­schafts­sy­ste­me dra­sti­sche Fol­gen haben. Er bringt ein Gesetz ein das es rus­si­schen Unter­neh­men (öffent­lich oder pri­vat) ver­bie­tet Kre­dit­zah­lun­gen auf eine Bank mit einer Natio­na­li­tät zu über­wei­sen die Sank­tio­nen gegen Ruß­land ver­hängt hat oder plant dies zu tun. Es geht um Zah­lun­gen in Höhe von ins­ge­samt min­de­stens 700 Mil­li­ar­den US$.

Bei den vie­len 'Wackel­kan­di­da­ten' in Euro­pa kann das den Zusam­men­bruch bedeuten.
Die U.S.A. haben sich zwar erholt, sit­zen aber auf einem Riesendefizit.
Das sieht nicht gut aus.
Gar nicht gut.

bookmark_borderFriede, Freude, etc. ....

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oder: Wer will schon stän­dig auf die Übel der Welt hin­ge­wie­sen werden?

Auf die­sem Pla­ne­ten läuft so eini­ges nicht so wie es lau­fen müß­te. Das wis­sen vie­le Leu­te. Aller­dings mögen sie es nicht tag­täg­lich dar­auf hin­ge­wie­sen zu wer­den. Es ist doch viel ange­neh­mer etwas zu lesen und mit sei­nen Bekann­ten zu bespre­chen was die Stim­mung hebt.
Gutes Wet­ter, gedei­hen­de Klein­kin­der, ein drol­li­ges Hundchen und gutes Essen - das sind die Ren­ner unter den The­men die gern gele­sen oder dis­ku­tiert werden.

Manch­mal gibt es aber "Auf­re­ger" - so wie etwa die Gescheh­nis­se in Köln am Sil­ve­ster­abend. Da gehen die Emo­tio­nen hoch, da hat Jeder eine Mei­nung und es wird spe­ku­liert was das Zeug hält. Son­der­bar, wo doch fast kei­ner der Dis­ku­tan­ten dort war. Von "infor­mier­ter Mei­nungs­bil­dung" kann des­we­gen kaum die Rede sein - und trotz­dem sind sich alle sicher wie es war. 

Sobald aber The­men wie bei­spiels­wei­se "Ener­gie­wen­de" anste­hen wer­den die Dis­kus­sio­nen spär­li­cher. Es feh­len den mei­sten Men­schen die Grund­la­gen. Mit Mei­nung ist da nicht viel zu bespre­chen: Man kann gegen oder für die eine oder ande­re Tech­no­lo­gie sein, gefühls­mä­ßig, doch bestimmt nicht mit fun­dier­ten Argu­men­ten. Das macht unsi­cher, und des­we­gen wer­den die­se The­men gemieden.

So kommt es, dass zwar viel gele­sen und gere­det, aber nichts bes­ser wird. Weil kom­ple­xe The­men ver­nach­läs­sigt wer­den. Oder, wenn dar­über geschrie­ben wird, die­se Art von Tex­ten nicht oder viel sel­te­ner bis zum Ende gele­sen wer­den. Men­schen sind erst­mal 'faul', was Anstren­gung bedeu­tet wird gemie­den. Daher gehen Vie­le erst zu Quel­len von denen sie wissen:
Da brau­che ich nicht mit­den­ken, da wird mir etwas gelie­fert was ich schön fin­den kann. Ver­ständ­lich und begrün­det, wie ich wei­ter oben darlegte.

Dann aller­dings dür­fen sich genau die­se Leu­te nicht beschwe­ren wenn es ihnen irgend­wann übel auf­stößt was um sie her­um in der Welt schief läuft oder was die Regie­rung - auch in ihrem Namen - so tut.

Sie woll­ten es ja so.

bookmark_borderTELE 5 - eine neue Bundesflagge ..!?

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Heu­te moch­te ich mei­nen Augen nicht trau­en als ich bei TELE 5 vorbeischaute

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Aus meh­re­ren Grün­den hal­te ich eine sol­che Ver­än­de­rung die­ses natio­na­len Sym­bols für wenig geschmack­voll - um nicht zu sagen "total daneben!":

  • Durch die Köl­ner Ereig­nis­se ist die Stim­mung der­zeit ange­spannt, die Rech­ten sind auf­ge­heizt, da kommt so ein "Sym­bol" dem Bemü­hen die Stim­mung zu glät­ten nicht entgegen.
  • Aus recht­li­cher Sicht ist es unzu­läs­sig, dass ein Pri­vat­sen­der ohne Geneh­mi­gung sol­che Staats­sym­bo­le verändert.
  • Es ist zwei­fel­haft - sofern die­se Ver­än­de­rung eine Reve­renz an die Opfer des Atten­tats in der Tür­kei sein soll - ob die tür­ki­schen Staats­or­ga­ne von einer 'Nut­zung' ihrer Sym­bo­le in die­sem Zusam­men­hang sehr erbaut sein werden.
  • Die Ver­än­de­rung des TELE 5-Logos ist eine bil­li­ge Masche Auf­merk­sam­keit zu generieren.

bookmark_borderNeue Gesichter braucht das Land ...!

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Bei "kraut­re­por­ter" war zu lesen:

Sind ARD und ZDF ab sofort wie­der Pflicht­pro­gramm für Seri­en­fans? Die öffent­lich-recht­li­chen Sen­der wol­len bewei­sen, dass sie nicht bloß „Tat­ort“ und „Traum­schiff“ kön­nen, son­dern auch unkon­ven­tio­nel­le Seri­en: Mit „Die Stadt und die Macht“ und „Mor­gen hör ich auf“ gelingt das aber nur zum Teil, fin­det Kraut­re­por­ter Peer Scha­der – weil sich bei­de zu sehr an alte Fern­seh­re­geln klammern.

Der Arti­kel ist detail­liert geschrie­ben und sehr lesens­wert. Mir fehlt aller­dings ein Aspekt, der wohl in einer 'aus­ge­wo­ge­nen' Erör­te­rung einer Zei­tung schlecht unter­zu­brin­gen ist:
Es geht um die immer wie­der glei­chen Dar­stel­ler - die Gesich­ter wie­der und wie­der zu sehen und mit neu­en Rol­len zu iden­ti­fi­zie­ren gelingt mir zumin­dest nicht mehr. 

Wäh­rend es für die übli­chen (Freitag/Sonnabend) Kri­mi­se­ri­en durch­aus hilf­reich ist immer die glei­chen Agie­ren­den zu sehen, sich in deren 'Leben' hin­ein­den­ken und zurecht­fin­den zu kön­nen, ist es bei abge­schlos­se­nen "Extra"serien ein Erfolgs­hin­der­nis. Was nicht bedeu­tet, dass nicht ein­zel­ne bereits bekann­te­re Schau­spie­ler auf­tre­ten könn­ten, aber eben nicht die gesam­te Mann­schaft derer, die man sonst auch immer sieht - nur anders verteilt.

Heu­te ist der Schau­spie­ler ein Schur­ke, mor­gen ein lie­ben­der Fami­li­en­va­ter und über­mor­gen eine Nazi-Grö­ße, um dann am Frei­tag als Kom­mis­sar oder Poli­zei­chef zu reüssieren.

Gibt es denn außer zwei, drei, viel­leicht sogar vier Hän­den voll eta­blier­ten Seri­en­dar­stel­lern kei­ne wei­te­ren Talen­te in unse­rem Land? Oder sind es die Ver­ant­wort­li­chen für die Rol­len­be­set­zung die das Risi­ko scheu­en und daher auf 'bewähr­te Kräf­te' zurückfallen?

Neben allen ande­ren Über­le­gun­gen wie man die Attrak­ti­vi­tät deut­scher Fern­seh­pro­duk­tio­nen ver­bes­sern könn­te hal­te ich das für eine zen­tra­le Notwendigkeit: 

Neue, unver­brauch­te Gesich­ter für der­glei­chen in sich abge­schlos­se­ne Serienproduktionen.

bookmark_border"This is Major Tom to ground control -
I'm stepping through the door ...." *

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.... und so schwebt er nun davon [ ..floa­ting in a most pecu­li­ar way.. ] in die unend­li­che Wei­te des Weltalls.

David Bowie, 69, ein wah­rer Ver­lust für Viele.
Was bleibt ist die Erin­ne­rung an einen unan­ge­paß­ten, manch­mal unbe­que­men, aber stets krea­tiv explo­si­ven Mann, der sich nicht scheu­te auch 'mal die weib­li­che Sei­te zu zeigen.

* "Space Oddity"
Album: David Bowie (1969)


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bookmark_borderPräsident Carter

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.... ist der am mei­sten unter­schätz­te Prä­si­dent der letz­ten 100 Jahre.

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["click!" auf das Bild vergrößert]

Car­ter erreich­te es zum Gou­ver­neur gewählt zu wer­den, indem er als geschick­ten Schach­zug zunächst vor der Wahl für Ras­sen­tren­nung ein­trat - dann aber nach der Wahl alle Wei­chen für eine Been­di­gung die­ses Unrechts stell­te. Er wäre mit sei­ner 'wah­ren' Posi­ti­on nie zum Gou­ver­neur eines der Süd­staa­ten der U.S.A. gewählt worden.

Car­ter scheu­te sich all die Jah­re wäh­rend und nach der Prä­si­dent­schaft nicht den Fin­ger in die Wun­de zu legen und sei­nen Lands­leu­ten die Wahr­heit zu sagen, zuletzt: Das Land ist auf dem besten Wege sei­ne frü­he­re Iden­ti­tät zu ver­lie­ren ("Land of the Free"). Wenn es nicht schon zu spät dafür ist. Ich selbst sehe dafür Anzeichen.

Prä­si­dent Car­ters Stif­tung hat es, gestar­tet in 1986, geschafft eine der eke­lig­sten Para­si­ten­krank­hei­ten ["Gui­nea worm"; Medi­na­wurm (Dra­cun­cu­lus medi­nen­sis); Krank­heits­bild: Dra­con­ti­a­sis] nahe­zu aus­zu­rot­ten - wo ande­re nur nach Publi­ci­ty gier­ten hat er ganz im Stil­len gewirkt und tat­säch­lich etwas erreicht.

ACHTUNG!
Das Video ist nichts für schwa­che Ner­ven
....


https://youtu.be/J5sWCsgDKvQ

Nach­satz:
J. Car­ter ist der ein­zi­ge Prä­si­dent nach dem II.Weltkrieg unter des­sen Prä­si­dent­schaft die U.S.A. kei­nen (offe­nen) Krieg führten.