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Wo hoch die Kanzel
und niedrig der Verstand
da ist das Bayerische Oberland
[Urban Priol: Tilt! Tschüssikowski 2013; ZDF 22:15h]
*update* [20.12.2022]
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
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Wo hoch die Kanzel
und niedrig der Verstand
da ist das Bayerische Oberland
[Urban Priol: Tilt! Tschüssikowski 2013; ZDF 22:15h]
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Ein neuer Wohnort - ein neuer TÜV, und wie verschieden doch die Menschen sind, die da als Prüfingenieure arbeiten.
2010, mit dem vorigen Fahrzeug, einem Toyota RAV 4×4, wurde mir vom Prüfer barsch bedeutet:
"Hätten Sie ein richtiges Auto dann könnte ich die Funktion des Parklichts prüfen!"
Auf meine Rückfrage was denn ein "richtiges Auto" sei bekam ich die Antwort:
"Na, VW, Audi, BMW oder Mercedes!"
[Das war damals der TÜV am Stadtrand von Münster, Daimlerstrasse, gleich neben der Kfz-Zulassung; der Prüfer schien seine mangelnde Kenntnis des Fahrzeugtyps mit besonders forscher Kundenansprache überdecken zu wollen.]
2013, mit dem neuen Fahrzeug, einem Nissan Pathfinder R51* (4x4;D), noch ein wenig 'exotischer' als der RAV, ging der Prüfer sachlich und ohne Vorurteil ans Werk und nach etwa einer Stunde konnte ich mit neuer Plakette vom Hof fahren.
Unterdeß wurde ich freundlich eingeladen doch gern einen Blick von unten auf das Auto zu werfen und bekam nebenbei noch Hinweise zur Verlängerung der Lebensdauer von Karrosserie und anderen anfälligen Bauteilen die man sonst nie zu sehen bekommt. Besondere Schritte im Prüfablauf wurden mir erklärt - 'laienverständlich' erklärt! - und ich war hinterher ein wenig schlauer was die Kfz-Technik angeht (von der ich, vom obligatorischen Fahrschulwissen einmal abgesehen, sonst sehr wenig verstehe.)
[Das war die TÜV-Station Ibbenbüren Hansastrasse, gleich neben dem großen Marktkauf.]
Sehr angenehm war auch die Möglichkeit einen Termin über das Internet** zu bekommen, zumal ich das noch vom Ausland aus in die Wege leiten mußte. Völlig problemlos, ohne Wartezeit und so wie verabredet fand dann der Prüftermin aus statt.
Das ist Service wie man ihn sich vorstellt - denn immerhin kostet die Abnahme inclusive Abgasuntersuchung fast 100,- €uro, da wäre 'weniger' eine Enttäuschung.
Wie "BRAUN" ist ZDF-Info?




Da reihen sich - meist nur mit wenigen Tagen Unterbrechung, aber in schöner Regelmäßigkeit - verschiedene "HITLER"-Themen bunt aneinander:
Hitlers München, Berlin, Nürnberger Parteitagsgelände,
Hitlers Architekt Albert Speer;
Hitler als Künstler, Soldat, Kriegsherr, Führer;
Hitlers Frauen: Magda Goebbels, Winifried Wagner, Zarah Leander.
Hier sind nur Ausschnitte aus dem Programm für Dezember dargestellt, was aber nicht bedeutet, daß es zuvor anders gewesen ist.
Ich habe mir nicht alle Sendungen angeschaut - aber in denen, die ich gesehen habe, meine ich mindestens eine versteckte Bewunderung für die Zeit des "Deutschen Reiches" erkannt zu haben.
"Laut Senderangaben hat der Kanal seit Juli einen konstanten Marktanteil von 0,6 Prozent beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren."[Quelle] - das sind bestimmt nur jene geschichtsinteressierten, kritischen, für rechtsradikale Propaganda unempfänglichen Anteile dieser Altergruppe ..!?
Ist es unter dieser Voraussetzung gerechtfertigt den ZDF-Info-Kanal als
"Haussender für recyceltes Hitler'sches Gedankengut"
zu bezeichnen?
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Gerade in der Weihnachtszeit braucht man manchmal ein zusätzliches Bett - und das soll den Rest des Jahres nicht irgendwo "störend" herumstehen. Ein Arbeitszimmer bietet sich z.B. für den Einbau an, denn das hier gezeigte Bett "verschwindet" und macht sich klein ....
!! Letzte Gelegenheit die Petition [Petition 46483] gegen Hartz IV-Sanktionen mitzuzeichnen, endet am 18.12.2013 !!
Der Text des E-Mails ist in der nachfolgenden Abbildung gezeigt. Wie üblich ist es natürlich völlig unklar wieso man sich ausgerechnet an mich wendet. Ich habe weder vor selbst zu arbeiten noch andere dazu anzuhalten ....


Bei all dieser Mißachtung der Wissenschaft von politischer Seite ist es nur konsequent, wenn die österreichische Bevölkerung auch EU-Spitze in Sachen Wissenschaftsignoranz ist und von der ganzen modernen Forschung und Technik nichts hält. Wissenschaftsfreundliche Spitzenpolitiker existieren in Österreich nicht und nun gibt es nicht einmal mehr ein eigenständiges Wissenschaftsministerium .. Aber ok – es hat sich ja auch niemand daran gestört, dass im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die Redaktion für Wissenschaft mit der Redaktion für Religion zusammengelegt worden ist
Dieses Zitat stammt aus dem Wissenschaftsblog "Astrodicticum simplex" und ich habe es hier aufgenommen weil wir ja nun auch ein kombiniertes Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bekommen .... oder sehe wieder nur ich da Parallelen?
* Erklärung zu 'Sammelsurium':
Wenn ich so durch das Internet & die Blogs streife fallen mir Dinge auf die für einen eigenen Beitrag nicht genug sind, die ich aber doch irgendwie kommentieren will. Manchmal sind es Mail-Auszüge oder ich bekomme etwas Witziges zugeschickt von dem ich glaube Andere könnten es auch witzig finden ....
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".. Ich bin ein Elephant, Madame! .." behandelt den Aufstand von Schülern die versuchen die autoritären Strukturen ihrer Schule zu durchbrechen. Sie verlangen eine demokratische Schulform. Der Film entlarvt die Lehrer, die sich an der althergebrachten Form von Schule festklammern. [Bearbeitetes Zitat nach WIKIPEDIA]
Die neue Schreibweise "Elefant" hat die ältere Form "Elephant" abgelöst - was wohl ganz im Sinne des Filminhaltes als Ergebnis der Auflehnung gegen althergebrachte Strukturen verstanden und interpretiert werden kann.
Ganz im Zeitgefühl der auslaufenden sechziger Jahre ausgestaltet war der Film zum damaligen Zeitpunkt ein 'Aufreger', denn sich gegen Autoritäten (Lehrer) zu stemmen galt als Aufruhr gegen die bestehende Ordnung. Dennoch waren dergleichen Anstöße wichtig. Sie konnten den Aberwitz mancher Regelungen und Verhaltensnormen nicht nur in den Schulen, sondern den Umgang der Gesellschaft mit ihren Heranwachsenden schlechthin, verdeutlichen und durch die Überspitzung als unsinnig und leistungsmindernd vorführen.
Vielfach preisgekrönt ist dergleichen sozial- und gesellschaftskritisches Filmschaffen durch die gigantomanischen U.S.-Produktionen abgelöst worden. Die sollen nur noch 'unterhalten', aber nicht mehr zum Nachdenken anregen. Wir sind überschüttet mit amerikanischem Filmschund der von den wahren Problemen ablenkt und die notwendige Kritik am gesellschaftlichen Irrweg in für die Mächtigen erträglichen - weil ungefährlichen - Bahnen lenkt.
Wenn also an irgendeiner Stelle der Satz "Früher war Alles besser" zutrifft, dann bei dem, was uns heute so als "Filmkunst" präsentiert wird.
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.... der 'guten Sitten' schreitet mit Sieben-Meilen-Stiefeln voran. In vielen Bereichen des täglichen Lebens. Das steht nicht unter der Überschrift "Früher war Alles besser". Veränderungen sind gut und richtig, weil die allgemeinen Lebensumstände es verlangen. Dennoch dürfen bestimmte Grundlagen des Verhaltens wie Kalkulierbarkeit, Offenheit, Höflichkeit, Pünktlichkeit, Achtsamkeit und Rücksicht nicht zur Disposition stehen.
Grundbedingungen sind unveräußerbar, völlig unabhängig vom sogenannten Zeitgeist:
Die Mißachtung anderer Menschen und ihrer Rechte und Bedürfnisse können nicht entschuldigt werden, sollten nicht entschuldigt werden - soviel Zeit und Aufwand müssen selbst in hektischen, betriebsamen Tagen zur Verfügung sein.
Achten Sie mal darauf in diesen geschäftigen Tagen der Vorweihnachtszeit - wie sehr unterscheiden sich die Lippenbekenntnisse der Menschen in Festtagsstimmung zu diesem "Fest der Feste" von dem, wie sie mit ihren Mitmenschen tatsächlich umgehen ....
Richtig geschrieben!
Es hat weder mit "KO" noch mit "OK" zu tun,
sondern es handelt sich um eine Vorsilbe:
Über einen Bericht zu einem Fall von Aphasie geriet ich in linguistisches Fahrwasser und schließlich an die Begriffe "Kookkurrenz" und "Kollokation" - die ich für mich Dank WIKIPEDIA 'entschlüsseln' konnte.
Kookkurrenzen
- Satzkookkurrenz
- Nachbarschaftskookkurrenz
- Absatz- oder Dokument-Kookkurrenz
Kollokation
„Eine der Bedeutungen von Nacht
ist die Kollokabilität mit dunkel
und von Dunkel natürlich mit Nacht.“
Das ist wieder sehr kompliziert ausgedrückt, aber so sind sie nun mal, die Literaturwissenschaftler:
Machen Einfaches sprachlich kompliziert um Allgemeinplätze wissenschaftlich klingen zu lassen. Ich wußte schon, warum ich mich lieber den Naturwissenschaften zugewendet habe. Wenn ich es auch möglicherweise früher noch nicht so genau gewußt habe, dann ist es mir mindestens heute umso klarer.
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.... wegen Abwesenheit [voraussichtlich bis 14.12.2013]

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Nochmal zum Thema "Maut" - und dazu die Anmerkung, daß lt. Fernsehumfrage ca. zwei Drittel der Deutschen (angeblich? tatsächlich?) eine Maut für richtig halten:


... unter dieser Überschrift habe ich kürzlich* eine Umfrage bei "twoday" gemacht
- die Resonanz war 'mau'.
Das Thema scheint gähnend langweilig ....
Das "scheint" steht da zu Recht, denn wenn man sich ansieht welche Summen so über den Tisch gehen wird klar:
1.
Ein 'Caterer' müßte einem Verein für ein Buffet pro Kopf einen Betrag "X" berechnen, den er dann als Einnahme zu versteuern hätte - er macht aus einem Teil der Lieferung ein 'sponsoring' (in Naturalien) an den Verein und bekommt eine Spendenquittung, die er steuermindernd geltend machen kann: Der Verein hat was zu beißen - der Lieferant berechnet das Gelieferte so: Der 'berechnete" Teil macht 75% der Kosten aus, für den gespendeten Teil von 25% bekommt er eine Spendenquittung über 50% des Gesamtwertes. Zusätzlich wirbt er noch - mit Genehmigung des Vereins - als "Allein-Lieferant" von "gutfuß 78" ....
Na, wenn das keine 'win-win'-Situation ist!
In Wirklichkeit ist es Betrug & Steuerhinterziehung
- allerdings gut versteckt ....
2.
Der Bauunternehmer Z fördert den Verein "Fremder Wind", der Schüler ins Ausland schickt - es ist natürlich reiner Zufall, daß ausgerechnet Kinder aus solchen Familien 'ausgewählt' werden, deren Eltern ihre Häuser von Z bauen ließen - wieder eine der modernen "win-win"-Geschichten, alles legal, Z schreibt Kosten ab und die Bau-Eltern bekommen einen 'versteckten Rabatt', sie sparen ja die Kosten für den Auslandaufenthalt ihrer Sprößlinge ....
2b.
Eine Variante davon ist:
Der A stellt den Sohn von B als Praktikanten ein und 'gewährt' ihm ein Auslandsjahr, dessen Kosten er übernimmt und steuerlich abschreibt - der B wiederum stellt die Tochter von A ein und diese geht zu gleichen Bedingungen wie der Sohn von A ebenso ein Jahr ins Ausland:
'win-win'
- beide sparen auf Kosten der Allgemeinheit ....
3.
1
Da wäre dann noch das Energieversorgungsunternehmen "P" - das veranstaltet Wettbewerbe für Kunden. Wer gewinnt darf zum Endspiel einer lokalen Mannschaft (Fußball, Handball, Volleyball, etc.) reisen - volle Kostenübernahme durch das Unternehmen, 'top'-Hotel, alle Nebenkosten werden übernommen und ein Taschengeld gibt's noch obendrauf ....
Ein Schelm wer Böses denkt wenn:
Wer hat's erfunden?
Nein, nicht die Schweizer.
Die verwalten nur das Schwarzgeld.
Aber wer muß es bezahlen?
Die Kunden des Energieversorgers "P".
Begründet wird das allerdings mit
".. gestiegenen Marktpreisen für Öl und Gas .."
Bananenrepublik BRD.
Pfui!
Algorithmen: Die Polizei als Hellseher
In Kalifornien berechnet die Polizei voraus, wo Verbrechen geschehen werden und wartet dort auf Kriminelle. In Deutschland wäre das verfassungsrechtlich bedenklich.
[Quelle des Zitates]
Euphorisch berichtet das werbefinanzierte Fernsehen [7MAXX; 08.12.2013, 00:35h] über höchst zweifelhafte Methoden der Polizeiarbeit. Zwar wird auf die unterschiedliche Gesetzeslage in Deutschland hingewiesen - das aber eher in einem Nebensatz, nachdem das Verfahren zuerst über den grünen Klee gelobt wurde.
Das Beispiel zeigt dann auch wie "Erfolg" simuliert wird:
Man verfolgt den vermeintlichen Verbrecher bis in das vom Computer errechnete Planquadrat und stellt ihn genau dort wo ein "Schwerpunkt" vorhergesehen wurde. Schon hat man den Beweis, daß das System funktioniert ....
Aber Stop! Doch nicht so ganz.
Zwar wurde ein Verdächtiger gestellt, der hatte aber nichts im Auto oder am Mann was eine Straftat bedeutet hätte.
Egal. Wat mutt datt mutt!
Wäre doch zu schade wenn man mit so einer tollen neuen Sache keinen Erfolg nachweisen könnte....
Glücklicherweise gibt es auch nachdenkliche Stimmen:
Predictive policing is a topic of much enthusiasm and much concern,
particularly with regard to civil liberties and privacy rights.
Die Nachteile überwiegen aus meiner Sicht die Vorteile. Insbesondere hierzulande, wo es weniger Schußwaffengebrauch und noch viel weniger Drogenkriminalität gibt. Und glücklicherweise auch engere Grenzen für die Aktionen der Polizei, wenn es auch manchmal einzelne Beamte gibt die sich nicht korrekt verhalten ....