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Kaum zu glau­ben - aber offen­bar Wirklichkeit ... ....
Nun noch eine beson­ders "gelun­ge­ne" Installation ....


.... und ich habe mich seit Jah­ren gefragt wo die­se Hüt­chen bleiben! 

.

bookmark_border"Stoffwechselschlacken"
*update* [27.01.2023]

"Stoff­wech­sel­schlacken"³*¹ ist ein Kunst­wort ohne Wahr­heits­ge­halt - es gibt sie nicht! Wer sol­che - und ähn­li­che - Begrif­fe benutzt ent­larvt sich als unwis­send und natur­wis­sen­schaft­lich ungebildet.

*update* Ganz unten auf die­ser Sei­te fin­den Sie drei neu erschie­ne­ne Abhand­lun­gen zum The­ma (27.01.2023)

Des­we­gen eini­ge Erklä­run­gen in Sachen "Eiweiß"-Abbau (= Abbau von Pro­teï­nen) um zu ver­deut­li­chen, daß es sich bei dem Wort "Stoff­wech­sel­schlacken" um eine lee­re Wort­hül­se han­delt und zugleich als Nach­hil­fe für eine Kom­men­ta­to­rin die fol­gen­de Zei­len schrieb:

" .. Ich habe fest­ge­stellt, wenn man kei­ne oder nur wenig tie­ri­sches Eiweiss zu sich nimmt, der Schweiss­ge­ruch stark abnimmt und man viel weni­ger Deo braucht. Der Kör­per muss dann nicht so viel Abfall (="Stoff­wech­sel­schlacken") wie­der nach aussen trans­por­tie­ren .."

[Quel­le des Zita­tes]

Ich neh­me Bezug auf den fett­ge­druck­ten Teil der Aus­sa­ge und stel­le ein paar ein­lei­ten­de Fra­gen zu Pro­teï­nen um Begrif­fe zu defi­nie­ren und Zusam­men­hän­ge zu erklären.

Was ist Eiweiss

Eiweiß (Pro­teïn) ist ein Sam­mel­be­griff für Mole­kü­le (che­mi­sche Ver­bin­dun­gen), die ein bestimm­tes Muster, d.h. eine defi­nier­te Rei­hen­fol­ge und Zahl von Ato­men besitzen.

Allen Eiwei­ßen gemein­sam ist - unab­hän­gig von der Ket­ten­län­ge ( = Grö­ße des Mole­küls) und mög­li­chen Ver­zwei­gun­gen oder Ring­bil­dun­gen - eine "End­grup­pe" die fol­gen­der­ma­ßen zusam­men­ge­setzt ist:

Car­boxy­grup­pe ( – COOH; auch "Säu­re­grup­pe" genannt) und einer Ami­no­grup­pe ( – NH2).
Daher der Name "Ami­no"-"Säu­re".

Eine Ami­no­säu­re hat aber weder sau­ren noch basi­schen Cha­rak­ter, da sich die Ladun­gen der End­grup­pen neu­tra­li­sie­ren - es ist also blan­ker Unfug wenn in eso­te­ri­schen Zir­keln ent­we­der die Basen oder Säu­ren in der Nah­rung ver­teu­felt werden:

In jedem Typ von Nah­rung sind die Säu­ren und Basen "gepuf­fert", was bedeu­tet, daß sie neutral(-isiert) sind.

Wie unter­schei­den sich tie­ri­sches und pflanz­li­ches Eiweiß?

"Pro­te­in­oge­ne Ami­no­säu­ren" sind alle Ami­no­säu­ren, die als Bau­stei­ne der Pro­te­ine von Lebe­we­sen auf­tre­ten. Pro­te­in­oge­ne Ami­no­säu­ren sind immer α-Ami­no­säu­ren, da das "Rest­mo­le­kül" in α-Stel­lung an der Ami­no-Säu­re-Grup­pe hängt. Von die­sen Ami­no­säu­ren gibt es 20 ver­schie­den auf­ge­bau­te Struk­tu­ren (Mole­kü­le), die als "Stan­darda­mi­no­säu­ren" (auch: "Kano­ni­sche Ami­no­säu­ren") bezeich­net wer­den, da sie die ein­zi­gen sind, die durch die Erb­infor­ma­ti­on "DNA" codiert ("vor­ge­ge­ben") wer­den können.

Wie stets gibt es Aus­nah­men, die aber hier nicht wei­ter bespro­chen wer­den sol­len, denn das inter­es­siert nur Fach­leu­te und führt zu unnö­ti­ger Ver­wir­rung von Lai­en - wer es genau­er wis­sen möch­te sei auf fol­gen­de Quel­len verwiesen
"Kurz­be­schrei­bung" oder
"Nicht pro­te­in­oge­ne Aminosäuren"


Wie in die­sem Absatz dar­ge­stellt gibt es also kei­nen Unter­schied im Auf­bau und der Funk­ti­on der Eiweiß-Bau­stei­ne bei Tie­ren und Pflan­zen - ledig­lich die Zahl und Rei­hen­fol­ge der zum Auf­bau benö­tig­ten Ami­no­säu­ren ist verschieden.
Dar­aus folgt, daß es auch kein 'böses' oder 'gutes' Eiweiß geben kann! Weder haben pflanz­li­che Eiwei­ße posi­ti­ve Wir­kun­gen, noch tie­ri­sche Eiwei­ße nega­ti­ve Wir­kun­gen:
Wer sol­che Behaup­tun­gen auf­stellt hat kei­nen blas­sen Schim­mer von den natur­wis­sen­schaft­li­chen Grundlagen.

 

Hin­weis: Aus­führ­li­cher Arti­kel zu Eiweiß → HIER ("click!")
*edit*
Fol­gen­de Ergänzung:
Die Über­ein­stim­mung der pro­zen­tua­len Ver­tei­lung von Ami­no­säu­ren aus tie­ri­schem Eiweiß ist grö­ßer als die aus pflanz­li­chem Eiweiß - des­we­gen soll­te eine 'gesun­de' Nah­rung immer bei­de Eiweiß­ar­ten enthalten.

Wie wird Eiweiß abgebaut?

Zunächst ein paar Wor­te und eine Abbil­dung zum AUFBAU der Pro­te­ine. Jedes Pro­te­in besteht aus ein­zel­nen Ami­no­säu­ren, die an dafür vor­ge­se­he­nen Stel­len mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Beim der Ver­knüp­fung wird Was­ser (H2O) frei (Kreis in der Abb.).

Dafür wird Ener­gie ver­braucht, die so in den Bin­dungs­stel­len 'gespei­chert' ist. Genau an den Ver­bin­dungs­stel­len wer­den die Pro­te­ine auch wie­der zerlegt:
Der ABBAU geht in umge­kehr­ter Rei­hen­fol­ge vor sich, dabei wird Ener­gie frei. Das ist genau die Ener­gie­men­ge, die zuvor für den Auf­bau benö­tigt wur­de. Die frei­wer­den­de Ener­gie kann in ver­schie­de­nen phy­si­ka­li­schen Grö­ßen ange­ge­ben wer­den, meist gebräuch­lich ist die "Kalo­rie".

Auf- und Abbau wer­den von der DNA jeder Zel­le gesteu­ert, die dazu nöti­gen Bau­stei­ne wer­den z. T. in der Zel­le selbst her­ge­stellt, oder sie wer­den über das Blut zu den Zel­len hin­ge­bracht. In das Blut gehen auch jene Bestand­tei­le des Abbaus von Sub­stan­zen (nicht nur Eiweiß!) ein, die sonst noch in der Zel­le 'ent­ste­hen'.

Sind die Abbau­pro­duk­te "Abfall"?

" .. Stoff­wech­sel­schlacken blei­ben im Kör­per zurück und ver­gif­ten die­sen von innen her­aus. Man spricht dann auch von "Ver­schlackung".. " - so ein Zitat aus einer Wer­bung für Schüss­ler-Sal­ze. Dar­in ist z.B. "Natri­um Chlor­a­tum" ent­hal­ten. Das ist das nor­ma­le Salz, was wir zum Wür­zen unse­rer Spei­sen benut­zen: Koch­salz!

Doch nun zum Begriff "Stoff­wech­sel­schlacken", kurz auch als "Abfall" bezeich­net. Immer wenn es dar­um geht etwas genau­er zu erklä­ren wer­den die­se Begrif­fe benutzt - ohne aller­dings kon­kre­te Anga­ben zu machen. Einer schreibt vom Ande­ren ab - und dadurch tau­chen die­se Begrif­fe immer wie­der auf. So wird im all­ge­mei­nen Bewußt­sein ver­an­kert, daß "Stoff­wech­sel­schlacken" etwas Schlech­tes sind - nur weiß kei­ner genau warum.

[Zitat] " .. Die "Ver­gif­tung vom Darm" muss abge­stellt wer­den; eine wei­te­re "Ver­schlackung" der Gewe­be­räu­me, der Gefäß­wän­de, des Mus­kel-, Seh­nen-, und Band­ap­pa­ra­tes muss ver­hin­dert wer­den: die "Ent­schlackung", die Aus­schleu­sung von Stoff­wech­sel­pro­duk­ten aus den Gewe­be­räu­men, aus dem Kör­per, muss geför­dert werden. .. "

Wie zuvor - wei­ter oben erklärt - wer­den beim Abbau von Eiweiß nur die Stof­fe wie­der frei, aus denen es auf­ge­baut ist: Ami­no­säu­ren.

Die­se bestehen aus Koh­len­stoff [C], Was­ser­stoff [H], Sau­er­stoff [O] und Stick­stoff [N] (eini­ge weni­ge ent­hal­ten noch Schwe­fel [S] o.ä. Mole­kü­le, die sind aber außer­or­dent­lich sel­ten, weni­ger als 2% aller Ami­no­säu­ren) - es wer­den also kei­ne "Stoff­wech­sel­schlacken" beim Abbau frei­ge­setzt, sondern

Was­ser (Was­ser­stoff und Sau­er­stoff → H2O),

Koh­len­stoff­di­oxid, (älter) Koh­len­di­oxid (Koh­len­stoff und Sau­er­stoff → CO2)

Ammo­ni­ak (Was­ser­stoff und Stick­stoff → NH3)

Das Ammo­ni­ak wird aber nie tat­säch­lich frei­ge­setzt, es wird umge­hend in
Harn­stoffCO(NH2)2 bzw.
Harn­säu­re [che­mi­sche Bezeich­nung → 2,6,8-Tri­hy­dro­xypurin] umge­wan­delt und ist damit für den Kör­per unschädlich.

Wo sind sie denn nun, die "Stoff­wech­sel­schlacken"?

Beschrie­ben wer­den sie so:


[Kasten, Punkt d)] " .. Die wich­tig­sten phy­sio­lo­gi­schen Eiweiß­ab­bau­pro­duk­te - Stof­fe von hoher Toxi­zi­tät - ken­nen wir noch gar nicht .. "

 

Aha! Man kennt sie zwar nicht - weiß aber genau, dass es sie geben muss und dass sie fürch­ter­lich gefähr­lich sind .... weil 'toxisch' = 'hoch­gif­tig' bedeutet.


Wei­te­re Stof­fe sind: " .. Phe­no­le, Indo­le, aro­ma­ti­sche und ali­pha­ti­sche Ami­ne, Poly­ami­ne wie Kada­verin und Put­res­zin, Nitros­ami­ne, Form­alde­hyd aus Metha­nol, hoch­mo­loku­la­re Alko­ho­le, die soge­nann­ten Fusel­öle, und ande­re, noch unbe­kann­te Sub­stan­zen .. "

 

Ouups! Schon wie­der etwas, das noch 'unbe­kannt' ist - aber natür­lich brandgefährlich.
Der Autor hat erwähnt wo sowas herkommt:

".. Aus 'bak­te­ri­el­lem Abbau' .." - der aber pas­siert im Dick­darm und hat mit dem Stoff­wech­sel der Zel­len nichts, aber auch gar nichts zu tun, da Stof­fe aus dem Dick­darm nicht wie­der in den Kör­per zurück­wan­dern, son­dern unver­än­dert aus­ge­schie­den werden.

Und selbst wenn die­se Stof­fe - beglei­tend, in der Nah­rung - zusam­men mit dem Eiweiß auf­ge­nom­men wür­den, wären nur sie, nicht das Eiweiß für Schä­den verantwortlich.

Eine wei­te­re Bespre­chung die­ser omi­nö­sen "Stoff­wech­sel­schlacken" kön­nen wir uns daher schen­ken. Alles dazu sind nur ver­wir­ren­de, ver­schwur­bel­te Infor­ma­tio­nen, die Wis­sen­schaft vor­täu­schen wo kei­ne hand­fe­sten Bewei­se, und schon gar kei­ne exak­te Beschrei­bung vor­han­den sind.

Wie wer­den Abbau­pro­duk­te ausgeschieden?

Gehen wir zunächst wie­der erst­mal zur Auf­nah­me von Eiweiß:
Bereits im Magen wer­den aus den kom­ple­xen Eiwei­ßen Teil­stücke abge­spal­ten. Im Dünn­darm setzt sich die­ser Pro­zeß so weit fort, bis ein­zel­ne Ami­no­säu­ren vor­lie­gen, die dann von der Darm­wand auf­ge­nom­men und in den (Blut-) Kreis­lauf übergehen.

In der Leber wer­den Pro­te­ine gela­gert, zu den vom Orga­nis­mus benö­tig­ten Sub­stan­zen umge­baut und letzt­lich der Rest abge­baut. Bei die­sen Vor­gän­gen ent­steht - wie wei­ter oben bereits erwähnt - Ammo­ni­ak, das aber nicht frei vor­kommt son­dern die Leber bil­det es in stoff­wech­sel­neu­tra­le For­men um, genau­er: zu den Stick­stoff­ver­bin­dun­gen Harn­stoff, Harn­säu­re und Kreatinin.

Harn­stoff und Harn­säu­re wer­den über die Nie­re aus­ge­schie­den. Ver­mehr­te Eiweiß­auf­nah­me scha­det einer gesun­den Nie­re nicht. Dia­be­ti­ker und Men­schen mit einer Nie­ren­in­suf­fi­zi­enz müs­sen aller­dings auf die Eiweiß­men­ge ach­ten, die sie zu sich nehmen.
Ca. 80 - 85% der Abbau­pro­duk­te wer­den mit dem Urin aus­ge­schie­den, der Rest ver­teilt sich auf Stuhl und - in sehr gerin­ger Men­ge! - Schweiß.

Auch sol­ches Eiweiß, das nicht aus dem Darm in den Kör­per gelangt ist ver­bleibt dort - zusam­men mit dem Eiweiß, das aktiv als Stoff­wech­sel­pro­dukt in den Darm abge­ge­ben wur­de. Die­se Eiweiß­men­gen wer­den von der soge­nann­ten "Darm­flo­ra", einem Gemisch aus unter­schied­lich­sten Bak­te­ri­en die unse­ren Darm besie­deln, wei­ter um- und abge­baut. Dabei ent­ste­hen übel­rie­chen­de Sub­stan­zen wie z.B. das Skatol.

Der Kot besteht zu etwa je einem Drittel

erstens aus abge­stor­be­nen Bakterien,

zwei­tens abge­schil­fer­ten Zel­len der Darmwand,

drit­tens umge­wan­del­ten, nicht abbau­ba­ren Stoff­wech­sel­re­sten und Fest­stof­fen, für die unser Kör­per kei­ne Abbau­en­zy­me pro­du­ziert, wie z.B. Cellulose.
(Die­se Wer­te gel­ten nur für die 25% Trocken­mas­se, etwa 75% des Kotes sind Wasser)

Zusa­men­fas­sung:

Beim Eiweiß­ab­bau ent­ste­hen­de Sub­stan­zen wer­den zu ca. 80% über die Nie­re, zu ca. 20% über den Stuhl aus­ge­schie­den. Die im Schweiß aus­ge­schie­de­ne Men­ge ist dem­ge­gen­über ver­nach­läs­sig­bar klein.

Fin­den sich Eiweiß-Abbau-Pro­duk­te im Schweiß wieder?

Die ein­fa­che Ant­wort auf die­se Fra­ge ist: "JA"
Etwas mehr in die Tie­fe gehend:
Bei den mensch­li­chen Schweiß­drü­sen unter­schei­det man zwei Typen:

Ekkri­ne Schweiß­drü­sen (Max. 2-4 Liter pro Stun­de oder 10-14 Liter am Tag)

Die Aus­schei­dungs­pro­duk­te sind:
→ Was­ser (etwa 99 Prozent)
→ Natri­um­io­nen Na+ (45 mmol/l)
→ Chlo­rid­io­nen Cl- (58 mmol/l)
→ Kali­um­io­nen K+ (5 – 9 mmol/l)
→ wei­te­re anor­ga­ni­sche Sal­ze in jeweils nicht nen­nens­wer­ter Menge
(ent­spricht pro­zen­tu­al der Zusam­men­set­zung der Elek­tro­ly­te des Blutes)
→ Harnstoff
→ Harnsäure → lang­ket­ti­ge Fett­säu­ren → Ami­no­säu­ren, Pep­ti­de → Ammo­ni­ak (theo­re­tisch) (A)
→ Zucker
→ Milch­säu­re (Lac­tat)
→ Ascor­bin­säu­re (Vit­amin C)
→ Cholesterin 

Der pH-Wert liegt im sau­ren Bereich bei pH 4,5; es ist ein Teil des Abwehr­sy­stems der Haut gegen das Ein­drin­gen von Erre­gern und Fremd­stof­fen. (A) Anm.: "frei­es Ammo­ni­ak" im Schweiß nach­zu­wei­sen ist che­misch unmöglich.

Apo­kri­ne Schweißdrüsen
(Men­gen­an­ga­ben in der Lite­ra­tur sehr stark schwankend!)
Die Aus­schei­dungs­pro­duk­te sind:
→ Wasser
→ Pro­te­ine (ca. 10% der Gesamtmenge.)
→ Lipi­de (Fet­te)
→ Zucker
→ Ste­ro­ide (Sexu­al­hor­mon Testo­ste­ron, die Kon­zen­tra­ti­on ist geschlechts­spe­zi­fisch, Frau­en weni­ger, Män­ner mehr.)
→ Kör­per­ei­ge­ne, indi­vi­du­ell ver­schie­de­ne Duft­stof­fe (Phe­ro­mo­ne)

Der pH-Wert liegt im neu­tra­len Bereich bei pH 7,2.
 

Nun zu einem klei­nen Rechenexempel:
Die maxi­ma­le Schweiß­pro­duk­ti­on liegt - je nach her­an­ge­zo­ge­ner Lite­ra­tur bei 2 bis zu 4 kg Schweiß pro Stun­de, aller­dings ver­dun­stet der Schweiß bei einer sol­chen Pro­duk­ti­on nicht voll­stän­dig, son­dern tropft ab. Bei ver­mehr­ter Sekre­ti­on nimmt der Salz­ge­halt des Schwei­ßes ab, um über­mä­ßi­gen Salz­ver­lust zu vermeiden.
Wenn 99% des Schwei­ßes Was­ser sind, blei­ben für alle ande­ren Bestand­tei­le 1% übrig. Davon kön­nen maxi­mal 0,5% Eiweiß bzw. Eiweiß­ab­bau­pro­duk­te sein. Die Emp­feh­lun­gen für eine Tages­zu­fuhr von Eiweiß lie­gen zwi­schen 70 und 90 g / Tag (0,75 bis 1 Gramm pro Kilo­gramm Kör­per­ge­wicht; 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilo­gramm Kör­per­ge­wicht). Es wer­den also Eiweiß & Abbau- bzw. Vor­stu­fen im Schweiß gefun­den, aller­dings in win­zi­gen, ver­nach­läs­sig­ba­ren Men­gen.


Zurück zu dem ein­gangs erwähn­ten Zitat:
Es gibt kei­nen Unter­schied in der Aus­schei­dung zwi­schen tie­ri­schem und pflanz­li­chen Eiweiß. Es ent­steht beim Abbau von Eiweiß kein "Abfall", schon erst recht ent­ste­hen kei­ne "Stoff­wech­sel­schlacken", son­dern die Aus­gangs­sub­stan­zen wer­den in ver­schie­de­ne che­mi­sche Stof­fe zer­legt, von denen nur 1% (maxi­mal) im Schweiß zu fin­den sind. Harn­stoff und Harn­säu­re wer­den nicht von den auf der Haut befind­li­chen Bak­te­ri­en zer­setzt, son­dern nur Ami­no­säu­ren und Fette.

 

PS für "lusTi­ger"

Die­sen Unter­schied gibt es nicht wegen des Stoff­wech­sels - es ist ein Pro­blem von anders­ar­ti­ger Hygie­ne, das Sie offen­bar von der Ursa­che her falsch zuord­nen. Aber trö­sten Sie sich:
Es kommt häu­fig vor, daß man die Ursa­che für eine Beob­ach­tung nicht genau fest­stel­len kann, die Sta­ti­sti­ker haben dafür sogar eine "Plau­si­bi­li­täts-Prü­fungs­for­mel" geschaf­fen um die Wis­sen­schaft zu objektivieren ...

³*
Was sagt "Wiki­pe­dia"?
".. Ent­schlackung (von Schlacke, einem Ver­bren­nungs­rück­stand) ist in der Alter­na­tiv­me­di­zin ein Aus­druck für Maß­nah­men, die mut­maß­li­che Gift­stof­fe und ver­meint­lich schäd­li­che Stoff­wech­sel­pro­duk­te aus­schei­den sol­len. Die Wirk­sam­keit die­ser Ver­fah­ren ist nicht gege­ben, die ange­nom­me­nen Wir­kungs­wei­sen las­sen sich nicht nachweisen. .. "


*edit*
(19.03.13;14:30h) Zif­fern 1 & 2 Text/Abbildungen eingefügt.
*2. edit*
(19.03.13;17:50h) Zif­fer 3 Text/Abbildung eingefügt.
*3. edit*
(19.03.13;21:00h) Zif­fer 4 Text/Links eingefügt.
*4. edit*
(20.03.13;14:00h) Zif­fer 5 Text eingefügt.
*5. edit*
(20.03.13;18:30h) Zif­fer 6 Text eingefügt.

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** aktu­ell ** → Von "SALZ" (Teil I)
** aktu­ell ** → Von "SALZ" (Teil II)
** aktu­ell ** → Von Auf­wand und Nutzen

Die Detox-Lüge: Inter­view mit Nata­lie Grams in „Don­na“; 9. Janu­ar 2020 von Bernd Harder

Lite­ra­tur / Quellen
[Die Link­set­zung bedeu­tet nicht, daß ich alle dort gemach­ten Aus­sa­gen für wissenschaftlich/fachlich kor­rekt hal­te und/oder mir 'zu eigen' mache.]:
(Inter­net):

http://www.fitforfun.de/abnehmen/gesunde_ernaehrung/gesunde-ernaehrung-die-rolle-der-naehrstoffe-eiweiss-fett-und-kohlenhydrate_aid_10133.html
http://www.medizinfo.de/leber/anatomie/physiologie.shtml
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1262244#Mensch
http://www.vitalstoff-lexikon.de/printarticle.php?subcatid=478&mode=listarticles&
http://www.gesundheits-lexikon.com/Ernaehrung-Diaeten/Einseitige-Ernaehrungsgewohnheiten/Eiweiss.html
http://flexikon.doccheck.com/de/Schwei%C3%9F
http://www.prassek.de/ernaehrung_allgemein/kohlenhydrate.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Stickstoffbilanz
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperfl%C3%BCssigkeit
http://www.achselpads.org/schweiss/index.html
http://www.patent-de.com/20070215/EP1738803.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Proteolyse
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwei%C3%9F
http://de.wikipedia.org/wiki/Kot
http://www.netzathleten.de/Sportmagazin/Gesundheits-Ernaehrungs-Fitness-Mythen/Wasser-und-Salz-Woraus-besteht-Schweiss/3016686935457538498/head

Lite­ra­tur / Son­sti­ge Quellen:
Hahn A., Ströh­le A., Wol­ters M; Ernäh­rung – Phy­sio­lo­gi­sche Grund­la­gen, Prä­ven­ti­on, The­ra­pie. Wis­sen­schaft­li­che Ver­lags­ge­sell­schaft mbH Stutt­gart 2006
Löff­ler G., Petri­des P., Hein­rich P.; Bio­che­mie & Pat­ho­bio­che­mie, 8.Auflage, Sprin­ger Medi­zin Ver­lag Hei­del­berg 2007
Bie­salski H. K., Fürst P., Kas­per H. et al. (2004) Ernäh­rungs­me­di­zin. Nach dem Cur­ri­cu­lum Ernäh­rungs­me­di­zin der Bun­des­ärz­te­kam­mer. 3. Auf­la­ge. Georg Thie­me Ver­lag, Stuttgart
R. Klin­ke, H-C. Pape, St. Sil­ber­nagl: Phy­sio­lo­gie, Georg Thie­me Ver­lag Stutt­gart 2005, 5., kom­plett über­ar­bei­te­te Auf­la­ge, ISBN 3−13−796005−3

 

*update* (27.01.2023)
Wis­sen­schaft­li­che Infor­ma­tio­nen die erklä­ren war­um es kei­ne "Stoff­wech­sel­schlacken" geben kann:

1. Ein­fach erklärt mit anschau­li­chen Beispielen:
Die Gesund­heits­lü­ge - Übersäuerung

2. Eine aus Erfah­rung und Grund­la­gen zusam­men­gestzte Erklä­rung wie­so "Über­säue­rung" nicht existiert
Die Detox-Lüge: Pas­send zum Arti­kel, ein Inter­view mit Nata­lie Grams in „Don­na“; 9. Janu­ar 2020 von Bernd Harder.

3. Sehr Kom­ple­xe Dar­stel­lung der che­mi­schen Grund­la­gen des Säu­re-Basen-Haus­hal­tes des Menschen:
Säu­re Basen Haushalt

bookmark_borderWenn Sie ....

.... näch­stens zwei put­zi­gen, unbe­klei­de­ten männ­li­chen Per­so­nen* begeg­nen brau­chen Sie sich nicht zu äng­sti­gen - die Bei­den füh­ren nichts Böses im Schilde ....


* In den USA glau­ben ca. 40% der Bevöl­ke­rung Engel sei­en auf die­sem Pla­ne­ten "leib­haf­tig" zugegen ....

bookmark_borderArbeit macht das Leben süß ...?

Der Mensch ist nicht auf Ganz­tags­ar­beit "aus­ge­legt" - und den­noch sol­len die Arbei­ten­den zehn und mehr Stun­den "pro­duk­tiv" sein. Für immer weni­ger Geld.

Schau­en Sie sich mal an einem frei­en Tag das Ver­hal­ten ihres Hun­des oder ihrer Kat­ze an:
Außer kur­zen Pha­sen der Akti­vi­tät ver­brin­gen die Tie­re den über­wie­gen­den Teil des Tages mit Ausruhen.

Oder den­ken Sie an die Urmenschen:
Vie­le Tage Ruhe, Jagd­tag und Beu­te machen, dann voll(fr)essen und wie­der tage­lang ruhen ....

Nun noch ein paar Fragen:
Wem nützt die­se hek­ti­sche Arbeits­welt und wel­chen Effekt hat das auf die Gesund­heit der Arbei­ten­den?
Brauch­ten wir ein Gesund­heits­sy­stem die­sen Aus­ma­ßes - und alles was dar­an hängt - wenn wir es ins­ge­samt "ruhi­ger" ange­hen ließen?
Könn­ten wir Alle viel, viel älter wer­den - und dabei gesund blei­ben! - wenn sich die Pro­duk­ti­vi­tät redu­zier­te und der Ein­kom­mens­ver­lust durch min­de­re Aus­ga­ben für die Wie­der­her­stel­lung der Gesund­heit ausgliche?

Schließ­lich noch die wich­tig­ste Frage:
Wenn wir ein Pro­blem schwin­den­der Resour­cen haben - wäre dann nicht weni­ger Pro­duk­ti­vi­tät genau die rich­ti­ge Antwort?

bookmark_border"Schweinesystem"

" .. Alt­kanz­ler Schrö­der durf­te anläss­lich des zehn­ten Jah­res­ta­ges der Agen­da 2010 in der BILD-Zei­tung noch­mals die wich­tig­ste Paro­le von sich geben, mit der sei­ne Koali­ti­ons­re­gie­rung aus SPD und Grü­nen den größ­ten Sozi­al­kahl­schlag in der Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik gegen eine brei­te Oppo­si­ti­ons­be­we­gung durch­setz­te. Im Deut­schen Bun­des­tag muss­ten die Sozi­al­de­mo­kra­ten mit­samt ihren Juni­or­part­nern aus der Par­tei der "Grü­nen" hin­ge­gen kei­nen Wider­stand fürch­ten, da die Agen­da von der CDU wie der FDP unter­stützt wurde. .. "

Das ist ein ZItat aus einem sehr umfang­rei­chen, mehr­sei­ti­gen Arti­kel bei "tele­po­lis" [Quel­le des obi­gen Zita­tes].

Das Ver­ges­sen ist schon zu beob­ach­ten und die heu­ti­gen SPD- und GRÜ­NEN-Poli­ti­ker wol­len es bestimmt nicht von sich aus aufwärmen:
Sie waren es, die die Ent­rech­tung - von CDU/CSU/FDP vor­be­rei­tet - in die Tat umge­setzt haben.

Wenn also heu­te ihre Poli­ti­ker so tun, als ob sie das bedau­er­lich fin­den was da vor 10 Jah­ren passierte:
War­um haben sie dann Alt­kanz­ler Schrö­der ein­ge­la­den und hofiert? Ist der schon dadurch 'rein­ge­wa­schen', daß er geschickt Cle­ment an die Front gescho­ben hat und die­ser der Oppo­si­ti­on in den eige­nen Rei­hen 'zum Fraß vor­ge­wor­fen' wurde?

bookmark_border1967 - 2013

Im Lau­fe eines lan­gen Lebens als Auto­fah­rer kom­men nicht nur eini­ge Kilo­me­ter zusam­men. Auch die Palet­te der gefah­re­nen Autos kann sehr umfang­reich sein.
Als ich heu­te in der Gara­ge anfing auf­zu­räu­men fie­len mir die alten KFZ-Schil­der vom Regal ent­ge­gen. Die habe ich wirk­lich lücken­los seit mei­nem ersten Auto, einem Opel mit Drei­gang­schal­tung am Lenk­rad, auf­be­wahrt. Ein beträcht­li­cher Sta­pel alter Schil­der der sich da ange­sam­melt hat. Teil­wei­se sind dar­un­ter Kenn­zei­chen die es nicht mehr gibt, weil sie den Ratio­na­li­sie­rungs­be­mü­hun­gen (Kreis­re­form; Ver­wal­tungs­ver­ein­fa­chung.) zum Opfer fielen ....

Die Orte will ich nicht auf­zäh­len, das ist dann doch sehr 'pri­vat', aber eine Liste von Her­stel­lern und Typen folgt:

  • 1967: Opel Opel Rekord P2 1500 - der wur­de nach ca. 10 Mona­ten seit­lich von einem Lie­fer­wa­gen tou­chiert und zer­fiel zu Staub, soviel Spach­tel­mas­se, so wenig Blech .... 
  • 1968: Opel Rekord C 1700 - für die­se Zeit ein ech­tes "Geschoß", mit 1900erter Maschi­ne und Knüppelschaltung ....
  • 1970: Citro­ën 2CV - mit Beginn der Stu­di­en­zeit war so ein Auto damals fast schon ein 'Muß', ein Motor­scha­den bei 26.000 Km been­de­te sein Leben ....
  • 1972: VW Käfer 1300 / Pan­ora­ma­fen­ster - den habe ich von 38.000 km bis 168.000 km ohne Pro­ble­me gefah­ren, die ein­zi­ge grö­ße­re 'Repa­ra­tur' waren neue Reifen .... 
  • 1976: Renault 16 - ein völ­lig indis­ku­ta­bles Ein­fach-Auto, aber spar­sam & geräu­mig, das brauch­te man als Stu­dent mit Familie ....
  • 1978: Citro­ën GS (Biro­tor) - das "Zitro­nen-Auto", erstes 'neu gekauf­tes' Auto nach der Stu­di­en­zeit, stand aber häu­fi­ger in der Werkstatt ....
  • 1979: Audi 80
  • 1981: Audi 100 
  • 1983:
    VW Pas­sat B2 (Typ 32B); den hat­te ich knapp vier Mona­te, dann konn­te ich nur noch mit Wider­wil­len ein­stei­gen und habe das Auto nach fünf Mona­ten in Zah­lung gege­ben.
    Es war das häß­lich­ste Auto das ich je hatte. 
  • 1983: Audi 100 Avant - ein schö­nes Fahr­zeug, das sich die Gren­zer am Tran­sit Helm­stedt - Ber­lin häu­fi­ger mal genau­er ange­se­hen haben. Sie ver­mu­te­ten ent­we­der Flücht­lings­trans­port oder (unver­sie­gelt ver­bo­te­nes) Mobiltelefon ....
  • 1987: Fir­men­wa­gen - MERCEDES E220 (W124)
  • 1989: MERCEDES E 230 (W124)
  • 1994: MERCEDES 260 E (W124); Vor­jah­res­mo­dell, letz­ter Typ vor der 'neu­en E-Klas­se'.
    Den hat­te ich bis zur Abrei­se nach USA im Jahr 1999 .... 
  • 1999: [US] Geo Tracker 4×4 soft­top, "qua­dra­tisch, prak­tisch, spar­sam". Wir haben den par­al­lel zum PT behal­ten: Für Besu­cher, die so kei­nen Leih­wa­gen brauch­ten um sich vor Ort umzu­se­hen. Kurz bevor ich 2002 aus USA abrei­ste hat ihn mir ein Vater für sei­ne Toch­ter abgekauft. 
  • 2000: [US] Chrys­ler PT Crui­ser 2.4 L; das war ein Sprit­fres­ser - aber schööön .... 
  • 2003: Fir­men­wa­gen - VOLVO V70; der Vol­vo war schnell und preis­wert im Ver­brauch, nur ca. 8 Ltr./100Km, und das bei Spit­zen­ge­schwin­dig­keit um 240 Km/h ....
  • 2005: [EU] Chrys­ler PT Crui­ser 2.4 L; irgend­wie hat­te ich an der Form 'einen Nar­ren gefres­sen' - aber der Ver­brauch war nicht sehr 'wirt­schaft­lich', bis zu 12 Ltr./100Km ....
  • 2009: Toyo­ta RAV 4×4 - dem traue­re ich immer noch nach .... 
  • 2011: Nis­san Path­fin­der - ein sehr kraft­vol­les, geräu­mi­ges und gro­ßes Fahr­zeug, allein die Anhän­ge­last von 2.500 Kg spricht für sich. Wenn man die­se Motor­kraft wirk­lich braucht ist es ein tol­les Fahr­zeug. Durch­schnitts­ver­brauch 12 Ltr. Die­sel im Stadt­ver­kehr, bis zu 16 Ltr. mit Anhän­ge­last von 2.000 Kg - und ohne Hän­ger auf der Auto­bahn immer­hin noch 11 Ltr. - ist aber wahr­haf­tig nicht 'spar­sam' zu nennen ....
  • 2013: ??? 

fett = Neuwagen.
Alle ande­ren Autos waren Fir­men­wa­gen oder Gebrauchtfahrzeuge.

bookmark_borderSelbst Hand anlegen ....

.... statt ein­fach kaufen:
Drin­nen "wer­keln" wenn's drau­ßen kalt ist ....
 

Wir bau­en ein Vogelhaus ....
All­ge­mei­ne Vorbemerkung


Das hier vor­ge­stell­te Vogel­haus (auch "Nist­ka­sten") besteht aus zwei getrenn­ten Tei­len. Sie sind 'in Betrieb' mit Schrau­ben ver­bun­den, die zu Rei­ni­gungs­zwecken gelöst wer­den können.
Wenn an regen­rei­cher Stel­le ange­bracht (die Front mit Ein­flug­loch soll­te nach Osten/Südosten zei­gen!) ist es rat­sam, in den Boden ein paar Löcher zu boh­ren, damit even­tu­ell her­ein­lau­fen­des Was­ser abflie­ßen kann.
Sofern kein Son­nen­schutz (Vor­dach o.ä.) vor­han­den ist und das Häus­chen in der Son­ne hän­gen muß soll­ten zusätz­lich in Front- und Hin­ter­wand oben ein paar Boh­run­gen ange­bracht wer­den, damit die Hit­ze ent­wei­chen kann.


 
TIP:
Bei Ver­wen­dung von 3,5 mm Schrau­ben mit 3 mm Boh­rer 'vor­boh­ren'
- dann platzt nichts aus und die Schrau­ben hal­ten sicher.

 Bild 1
 Bild 2
 Bild 3
Bil­der 1-3: Außenansicht


Ich habe das Dach auf jeder Sei­te mit vier Schrau­ben am Unter­teil befe­stigt, die­se Schrau­ben muß man lösen um das Vogel­haus im Herbst zu öff­nen und zu säu­bern - es ist zu emp­feh­len für die Rei­ni­gung Gum­mi­hand­schu­he anzu­zie­hen und allen Inhalt in die Bio­ton­ne zu ent­sor­gen; danach könn­te man mit Insek­ten­spray ein­sprü­hen und offen ein paar Tage ste­hen las­sen bevor man wie­der zusam­men­baut und so für ein "Win­ter­quar­tier" sorgt ....
 Bild 4
 Bild 5
 Bild 6
Bil­der 4-6: Unte­rer Teil des Vogelhauses


Die bei­den Drei­ecke für Vor­der-und Rück­wand sind gleich­schenk­lig, je 30 cm; unte­re Kan­te 20 cm breit.
Das Ein­flug­loch hat einen Durch­mes­ser von 3 cm, vom Boden aus, bis zu des­sen Unter­kan­te sind es 12 cm, der Rund­stab soll­te ca. 2,5 cm unter dem Ein­flug­loch liegen.
Den Boden (Maße: 19,8 x 19,8 cm) habe ich mit je zwei Schrau­ben (3,5 x 30 mm) an den Drei­ecken befe­stigt (sie­he auch Abb. 3), nach­dem er mit Holz­leim [mit "Ponal" habe ich die beste Erfah­rung gemacht] ver­klebt war.
 Bild 7
 Bild 8
 Bild 9
Bil­der 7-9: Obe­rer Teil des Vogelhauses

Die "Dach­plat­ten" sind tra­pez­för­mig, 31 cm hoch, unte­re Kan­te 20 cm lang, obe­re Kan­te 25 cm, hin­te­re Kan­te gera­de, vor­de­re Kan­te schräg - dadurch ent­steht vorn ein Dach­über­stand, der ver­hin­dert, daß Regen durch das Ein­flug­loch nach innen schlägt.
Die kur­zen Holz­stäb­chen (Qua­drat­lei­ste) wer­den so ange­bracht, daß sie jeweils innen die Füh­rung der Drei­ecke (Vor­der- und Hin­ter­wand) übernehmen;
Im spit­zen, obe­ren Win­kel sind zwei (mit­ein­an­der ver­kleb­te) Win­kel­lei­sten­stücke ein­ge­klebt, so wird der Win­kel des Daches stabilisiert.
 Bild 10
 Bild 11
 Bild 12
Bil­der 10-12: Detailaufnahmen
 
Materialliste:
  • 2 x Schicht­holz­plat­te* ("Sperr­holz") 1,2 cm dick / min­de­stens 40 x 80 cm; für Sei­ten (Dach), Front- und Hin­ter­wand und Boden.
  • Win­kel­lei­ste 1,6 x 1,6 cm [Bild 10], ca. 25 cm lang, als Giebelabdeckung.
  • Qua­drat­stab 0,6 x 0,6 cm, ca 1,0 m. Davon wer­den Stücke zu 5 cm geschnit­ten um die Füh­rung des Daches auf dem Boden­teil zu gewähr­lei­sten [In Bil­dern 7-9 zu sehen].
  • Keil­lei­ste 20°, ca. 4 Stücke à ca. 18 cm. Die­se Lei­ste wird am Boden zwi­schen Vor­der- und Hin­ter­wand ange­bracht, eben­so oben im Win­kel zwi­schen den Dach­plat­ten (Bil­der 6 & 10). 
  • Ein Stück Rund­holz, ca. 3 cm lang. Das ist der "Lan­de­steg" für die Bewoh­ner [Bil­der 4 & 12].
  • Zur Befe­sti­gung des Vogel­hau­ses habe ich eine Alu­schie­ne (4 x 0,5 cm) gebo­gen und mit Löchern ver­se­hen, durch die die­se Hal­te­rung an die Rück­wand ange­schraubt wer­den soll (Bild 11) - man kann aber auch ande­re Befe­sti­gungs­me­tho­den wäh­len, je nach Anbringungsort.
  • Ca. 20 Schrau­ben (3,5 x 30 mm) 
  • Lasur für Außen, es reicht ein Rest; ich habe eine (neue) Lasur genom­men die "gel­ar­ti­ge" Kon­si­stenz hat, das läßt sich leich­ter strei­chen, weil es nicht tropft. Zwei­ma­li­ge Anwen­dung ist empfehlenswert.

 

* Man­che Bau­märk­te haben eine "Reste­ki­ste" mit ver­schie­de­nen Arten von Plat­ten - ich habe die Plat­ten z.B. bei "toom" gekauft, pro Stück 1 € .... Mas­siv­holz eig­net sich nicht so gut, obwohl das in eini­gen Bau­an­lei­tun­gen anders dar­ge­stellt wird - es biegt sich bei Son­nen­ein­strah­lung und bekommt Ris­se. Eben­so unge­eig­net sind Span­plat­ten oder MDF, das Mate­ri­al ist nicht wet­ter­be­stän­dig und zerbröselt.
Wenn man die Schicht­holz­plat­ten (auch) an den Schnitt­kan­ten mit Lasur bestreicht wer­den sie was­ser­ab­wei­send und haltbar.

*edit*
Video: Bau­an­lei­tung für ein ande­res Vogelhausmodell ....
 

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Man­che 'rea­le' Ver­än­de­rung dau­ert lan­ge und ist unumkehrbar.
Von 1000011 zu 1000100 ist es dage­gen nur ein klei­ner Schritt, der mit wenig Auf­wand rück­gän­gig gemacht wer­den kann ....
 

*

 
Nun noch eine Anek­do­te zur Erhei­te­rung ....
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Con­vert Binary

bookmark_borderEndgültiges "AUS" für den Berliner Großflughafen ....

Meh­dorn, der die Bahn kaputt­pri­va­ti­siert und Air­Ber­lin kaputt­sa­niert hat soll jetzt den Groß­flug­ha­fen 'lei­ten'. Damit ist der Unter­gang vorprogrammiert.

Bedau­er­lich nur, wie­viel zusätz­li­ches Geld noch in das miß­lun­ge­ne Pro­jekt und in die Taschen des uner­sätt­li­chen Herrn Meh­dorn flie­ßen wird bevor das end­gül­ti­ge "AUS" kommt ....


*edit*
Ram­sau­er (ist) Mit­glied der Mün­che­ner Bur­schen­schaft Fran­co-Bava­ria. Meh­dorn gehört zur Bur­schen­schaft Fran­ko­nia. Unter "Alten Her­ren" hilft man sich, das ist "Bur­schen­pflicht" ....
 

bookmark_borderH i l f e ...!

Ich suche ein bewähr­tes Rezept für "Tas­sen­ku­chen" - eines, das wenig Zucker ent­hält und wo der Kuchen wenig­stens teil­wei­se ein­ge­fro­ren wer­den kann (weil zwei Per­so­nen nicht einen gan­zen Kasten(-form-)kuchen allei­ne auf­es­sen können).

[Bit­te kei­ne Hin­wei­se auf Such­ma­schi­nen etc., ich möch­te ein aus­pro­bier­tes, funk­tio­nie­ren­des Rezept von Jeman­dem, der selbst schon danach gebacken hat.]