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bookmark_borderDie Bundespressekonferenz teilt mit: ....
*update* (26-04-2015)

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"In einer gemein­sa­men Ent­schlie­ßung und nach Abstim­mung über den Antrag der Frak­tio­nen der CDU/CSU - unter Zustim­mung von SPD und Grü­nen - hat der Bun­des­tag mit -Mehr­heit die nach­fol­gend beschrie­be­nen Ver­fas­sungs­än­de­run­gen beschlossen:

Prä­am­bel

Wegen der anhal­ten­den Schwie­rig­kei­ten bei den Ver­hand­lun­gen zu TTIP, der unsin­ni­gen Ableh­nung der bis­her erreich­ten Ergeb­nis­se und den völ­lig absur­den Anfein­dun­gen der Ver­hand­lungs­füh­rer in der Öffent­lich­keit wur­de nach einer all­ge­mein ver­träg­li­chen, alle Par­tei­en zufrie­den­stel­len­den Lösung gesucht. Die Sum­me der Ände­run­gen wer­den als "Bei­tritts­ge­setz", Anhang VII zum Grund­ge­setz der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land umge­hend in Kraft gesetzt.

Ein­zel­be­stim­mun­gen

  1. Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land tritt als 52. Staat den "Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka" bei. 
  2. Der BND wird jetzt auch offi­zi­ell in die CIA eingegliedert. 
  3. Der Bun­des­grenz­schutz wird zum "Depart­ment of Home­land Secu­ri­ty, Sec­tion Ger­ma­ny" umbe­nannt und neu gegliedert. 
  4. Der €uro-Kurs wird an den US-$ gekop­pelt und über­gangs­wei­se in "€uro-$" [Euro­dol­lar] umbenannt. 
  5. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt der frü­he­ren "Bun­des­re­pu­blik" wird auf­ge­löst. Neue höch­ste Gerichts­bar­keit ist der "Supre­me Court of the United Sta­tes of Ame­ri­ca".
  6. Die vor­ma­li­gen Bun­des­län­der wer­den in "Coun­ty" umbe­nannt und ver­pflich­tet die not­wen­di­gen Ände­run­gen und Anpas­sun­gen an die Vor­ga­ben der U.S.A. einzuführen.
  7. Die neu­en Emble­me des Staa­tes "Ger­ma­ny" [vor­mals "Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land"] sind im "Fede­ral Regi­ster of Sta­te Flags & Signs" veröffentlicht. 
  8. Die Bezeich­nung die­ser Ände­run­gen soll "Bei­tritts­ge­setz" lauten. 

Schluß­be­stim­mung

Mit glei­chen Datum erlischt die Mit­glied­schaft der ehe­ma­li­gen "Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land" in allen inter­na­tio­na­len Gre­mi­en und der Euro­päi­schen Union." 

*edit*
(02.04.2015)
April, April ...! - aber wer weiß, manch­mal eilt die Sati­re der Wirk­lich­keit nur wenig voraus ....

*2.edit*
(26.04.2015)
Die Wirk­lich­keit ist manch­mal noch absur­der als man es sich aus­den­ken könn­te. Sie­he hier­zu fol­gen­den Link [und den zuge­hö­ri­gen Beitrag]

bookmark_borderJubiläum

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10
Herz­li­chen Glück­wunsch zum 10-jäh­ri­gen Erscheinen.
Hallo.
Hier schreibt die Redak­ti­on des Blogs "RELA­tief".
Wir - also ich - lese(-n) Fefes Blog seit neun Jahren.
Fast täglich.
Natür­lich nur wegen
der gei­len Nacktbilder
der wit­zi­gen Karikaturen
der lite­ra­risch hoch­wer­ti­gen Texte
....

bookmark_borderEmpfehlung:
FR 3.4.; 20:15; "Ein Teil von mir." ZDF kultur.

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Ich habe die­sen Film mitt­ler­wei­le zwei­mal gese­hen und war auch beim zwei­ten Durch­gang ange­tan von Schau­spie­lern und Dreh­buch. Nicht die "typi­sche" Tee­nie­ko­mö­die mit Herz, Schmerz, dum­men Wit­zen - und Happyend. 

Obwohl es - nur soviel sei ver­ra­ten - tat­säch­lich einen posi­ti­ven Aus­gang gibt. Der aller­dings fol­ge­rich­tig vor­be­rei­tet und von den Dar­stel­lern heiß erkämpft wird. 

Die sehr ver­schie­de­nen (Film-) Müt­ter der bei­den Haupt­dar­stel­ler regen durch ihre jewei­li­ge Sicht­wei­se zum Nach­den­ken an und sind zwar anwe­send, jedoch für die Lern­schrit­te der Haupt­ak­teu­re Vicky [Karo­li­ne Tes­ka] und Jonas [Lud­wig Trep­te] verzichtbar. 

Als Bei­spiel für die Vor­ge­ne­ra­ti­on und unter­stellt, der Film habe auch den Zweck die Stim­mung die­ser Gene­ra­ti­on fest­zu­hal­ten, ganz sicher gut gelungen. 

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Details
Ein intel­li­gen­ter und sen­si­bler 16-Jäh­ri­ger, der voll­auf damit beschäf­tigt ist, sich mit der eige­nen Iden­ti­tät und dem Erwach­sen­wer­den aus­ein­an­der­zu­set­zen, erfährt, dass er Vater wird.
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Ein Mäd­chen, Vicky, das er von einer Par­ty kennt, taucht eines Tages unver­mit­telt auf und eröff­net ihm, dass sie sein Kind erwar­tet. Sei­ne erste Reak­ti­on sind Ver­leug­nung und Flucht.
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Doch nach und nach ver­liebt er sich in die gewitz­te jun­ge Mut­ter sei­nes Babys. Sie erkennt, dass er sich auch zu sei­nem Kind hin­ge­zo­gen fühlt, und zwingt ihn, sei­ne Gefüh­le einzugestehen.

[Zitat aus http://www.tvinfo.de/]

bookmark_borderMargot Wallström

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"Sweden’s femi­nist for­eign mini­ster has dared to tell the truth about Sau­di Ara­bia.
Schwe­dens femi­ni­sti­sche Außen­mi­ni­ste­rin hat sich gewagt die Wahr­heit über Sau­di Ara­bi­en auszusprechen.

What hap­pens now con­cerns us all. Mar­got Wallström’s prin­ci­pled stand deser­ves wide sup­port. Betra­y­al seems more likely.

Was nun pas­siert geht uns alle an. Mar­got Wall­ströms prin­zi­pi­en­treue Hal­tung ver­dient gene­rel­le Unter­stüt­zung. Treue­bruch ist aller­dings wahr­schein­li­cher."

[Nick Cohen; 28 März 2015]

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» .. A few weeks ago Mar­got Wall­ström, the Swe­dish for­eign mini­ster, denoun­ced the sub­ju­ga­ti­on of women in Sau­di Ara­bia. As the theo­cra­tic king­dom pre­vents women from tra­vel­ling, con­duc­ting offi­ci­al busi­ness or mar­ry­ing wit­hout the per­mis­si­on of male guar­di­ans, and as girls can be forced into child mar­ria­ges whe­re they are effec­tively raped by old men, she was tel­ling no more than the truth. Wall­ström went on to con­demn the Sau­di courts for orde­ring that Raif Bad­a­wi recei­ve ten years in pri­son and 1,000 las­hes for set­ting up a web­site that cham­pio­ned secu­la­rism and free speech. The­se were ‘medi­ae­val methods’, she said, and a ‘cruel attempt to silence modern forms of expres­si­on’. And once again, who can argue with that?

02. The back­lash fol­lo­wed the pat­tern set by Rush­die, the Danish car­toons and Heb­do. Sau­di Ara­bia with­drew its ambassa­dor and stop­ped issuing visas to Swe­dish busi­ness­men. The United Arab Emi­ra­tes joi­n­ed it. The Orga­ni­sa­ti­on of Isla­mic Co-ope­ra­ti­on, which repres­ents 56 Mus­lim-majo­ri­ty sta­tes, accu­sed Swe­den of fai­ling to respect the world’s ‘rich and varied ethi­cal stan­dards’ — stan­dards so rich and varied, appar­ent­ly, they include the flog­ging of blog­gers and encou­ra­ge­ment of pae­do­phi­les. Mean­while, the Gulf Co-ope­ra­ti­on Coun­cil con­dem­ned her ‘unac­cept-able inter­fe­rence in the inter­nal affairs of the King­dom of Sau­di Ara­bia’, and I wouldn’t bet against anti-Swe­dish riots fol­lo­wing soon.

03. Yet the­re is no ‘Wall­ström affair’. Out­side Swe­den, the western media has bare­ly cover­ed the sto­ry, and Sweden’s EU allies have shown no incli­na­ti­on whatsoe­ver to sup­port her. A small Scan­di­na­vi­an nati­on faces sanc­tions, accu­sa­ti­ons of Isla­mo­pho­bia and may­be worse to come, and ever­yo­ne stays silent. As so often, the scan­dal is that the­re isn’t a scandal.
It is a sign of how upsi­de-down modern poli­tics has beco­me that one assu­mes that a poli­ti­ci­an who defends free­dom of speech and women’s rights in the Arab world must be some kind of mus­cu­lar libe­ral, or neo­con, or per­haps a sup­port­er of one of Scandinavia’s new popu­list right-wing par­ties who­se com­mit­ment to human rights is mere­ly a cover for anti-Mus­lim hat­red. But Mar­got Wall­ström is that modern rari­ty: a left-wing poli­ti­ci­an who goes whe­re her prin­ci­ples take her.

04. Sins of omis­si­on are as tel­ling as sins of com­mis­si­on. The Wall­ström non-affair tells us three things. It is easier to ins­truct small count­ries such as Swe­den and Isra­el on what they can and can­not do than Ame­ri­ca, Chi­na or a Sau­di Ara­bia that can call on glo­bal Mus­lim sup­port when cri­ti­cis­ed. Second, a Euro­pe that is get­ting older and poorer is start­ing to find that moral stands in for­eign poli­cy are luxu­ries it can no lon­ger afford. Sau­di Ara­bia has been con­fi­dent throug­hout that Swe­den needs its money more than it needs Swe­dish imports.

05. Final­ly, and most reve­al­ingly in my opi­ni­on, the non-affair shows us that the rights of women always come last. To be sure, the­re are Twit­ter storms about sexist men and media fee­ding fren­zi­es when­ever a public figu­re uses ‘inap­pro­pria­te lan­guage’. But when a poli­ti­ci­an tries to cam­paign for the rights of women suf­fe­ring under a bru­t­ally miso­gy­ni­stic cle­ri­cal cul­tu­re she isn’t chee­red on but met with an embar­ras­sed and huge­ly reve­al­ing silence .. «


  

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».. Vor ein paar Wochen ver­ur­teil­te Mar­got Wall­ström, die schwe­di­sche Außen­mi­ni­ste­rin die Unter­drückung der Frau­en in Sau­di-Ara­bi­en. Sie schil­der­te ledig­lich die Wahr­heit als sie ansprach, dass das theo­kra­ti­sche Reich Frau­en dar­an hin­dert ohne Erlaub­nis eines männ­li­chen Beglei­ters zu rei­sen, Geschäf­te abzu­schlie­ßen oder dass Mäd­chen, in Kin­der­ehen gezwun­gen, von alten Män­nern ver­ge­wal­tigt wer­den. Wall­ström hat die sau­di­schen Gerich­te dafür ange­grif­fen, dass sie Raif Bad­a­wi zu zehn Jah­ren Haft und 1.000 Peit­schen­hie­ben für die Ein­rich­tung einer Web­site, die Säku­la­ri­sie­rung und die Mei­nungs­frei­heit ver­tei­dig­te, ver­ur­teilt haben. Dies sei­en "mit­tel­al­ter­li­che Metho­den", sag­te sie, und der "grau­sa­me Ver­such, moder­ne Aus­drucks­for­men zum Schwei­gen zu brin­gen." Und noch­mals, wer könn­te dem widersprechen?

02. Das Spiel folgt dem Muster das bei Rush­die, den däni­schen Kari­ka­tu­ren und Heb­do zu beob­ach­ten war. Sau­di-Ara­bi­en beor­der­te sei­nen Bot­schaf­ter zurück und stopp­te die Aus­stel­lung von Visa an schwe­di­sche Geschäfts­leu­te. Die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te schlos­sen sich an. Die Orga­ni­sa­ti­on für Isla­mi­sche Zusam­men­ar­beit, die 56 mehr­heit­lich mus­li­mi­sche Staa­ten reprä­sen­tiert, beschul­digt Schwe­den die 'rei­chen und viel­fäl­ti­gen ethi­schen Stan­dards' nicht zu respek­tie­ren - Stan­dards, so reich und viel­fäl­tig, wie es scheint, die Aus­peit­schung von Blog­gern und Ermu­ti­gung von Pädo­phi­len ein­schlie­ßen. Unter­des­sen ver­ur­teil­te der Golf-Koope­ra­ti­ons­rat ihre "inak­zep­ta­be­le Ein­mi­schung in die inne­ren Ange­le­gen­hei­ten des König­reichs Sau­di-Ara­bi­en", und ich [der Autor] wür­de nicht dage­gen wet­ten dass bald anti-schwe­di­sche Unru­hen fol­gen­den könnten.

03. Den­noch gibt es kei­ne 'Wall­ström Affä­re ". Außer­halb Schwe­dens haben die west­li­chen Medi­en die Geschich­te kaum wahr­ge­nom­men, und die schwe­di­schen EU-Ver­bün­de­ten haben über­haupt kei­ne Nei­gung gezeigt sie zu unter­stüt­zen. Eine klei­ne skan­di­na­vi­sche Nati­on steht vor Sank­tio­nen, Vor­wür­fen von Isla­mo­pho­bie und viel­leicht wird es noch schlim­mer kom­men doch alle schwei­gen. Wie so oft ist der Skan­dal, dass es kein Skan­dal ist. Es ist ein Zei­chen dafür, wie die moder­ne Poli­tik auf den Kopf gestellt ist, dass man annimmt, dass ein Poli­ti­ker, der die Mei­nungs­frei­heit und die Rech­te der Frau­en in der ara­bi­schen Welt ver­tei­digt eine Art mus­ku­lö­ser Libe­ra­ler oder Neo­kon­ser­va­ti­ver oder viel­leicht ein Anhän­ger einer der neu­en rechts­po­pu­li­sti­schen Par­tei­en Skan­di­na­vi­ens sein muss, deren Enga­ge­ment für Men­schen­rech­te nur ein Deck­man­tel für anti-mus­li­mi­sche Hass ist. Aber Mar­got Wall­ström ist eine moder­ne Rari­tät: Ein lin­ke Poli­ti­ke­rin, die ihren Prin­zi­pi­en folgt.

04. Unter­las­sungs­sün­den sind eben­so auf­schluß­reich aus­ge­führ­te Sün­den. Die Ver­leug­nung der Wall­ström-Äuße­rung sagt uns drei Dinge.
Es ist ein­fa­cher, klei­ne Län­der wie Schwe­den und Isra­el dar­über zu 'beleh­ren', was sie tun und las­sen dür­fen, als Ame­ri­ka, Chi­na oder gar Sau­di-Ara­bi­en, das glo­ba­len mus­li­mi­schen Sup­port abru­fen kann, wenn es kri­ti­siert wird.
Zwei­tens, ein Euro­pa, das immer älter und ärmer zu wer­den beginnt, muß fest­stel­len, dass mora­li­sche Hal­tung in der Außen­po­li­tik ein Luxus ist, den man sich nicht mehr lei­sten kann. Sau­di-Ara­bi­en ist sich sicher, dass Schwe­den sein Geld mehr braucht als Sau­di-Ara­bi­en die schwe­di­schen Importe.

05. Schließ­lich und mei­ner Mei­nung nach am auf­schluß­reich­sten, zeigt uns die Nicht-Affä­re, dass die Rech­te von Frau­en immer zuletzt kom­men. Um sicher zu gehen: Es gibt natür­lich Twit­ter­stür­me wegen sexi­sti­scher Män­ner und Medi­en­auf­ruhr, wenn eine öffent­li­che Per­son "unan­ge­mes­se­ne Spra­che" ver­wen­det. Aber wenn eine Poli­ti­ke­rin ver­sucht, für die Rech­te von Frau­en, die unter einer frau­en­feind­li­chen, bru­ta­len kle­ri­ka­len Kul­tur lei­den, ein­zu­tre­ten, wird sie nicht beju­belt son­dern sie trifft auf ver­le­ge­nes und äußerst auf­schluss­rei­ches Schweigen .. «

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[Über­set­zung W.v.Sulecki]

Außer­or­dent­lich beschä­mend fin­de ich es, wie wenig von die­ser Affä­re in den Medi­en (abge­se­hen von den gro­ßen, über­re­gio­na­len Blät­tern) zu fin­den ist - wo sind all die Femi­ni­stin­nen in unse­rem Land? Alle plötz­lich ver­stummt? Oder suchen sie sich nur 'leich­te' Geg­ner bei denen sie kei­ne Gegen­wehr zu fürch­ten haben?

Mehr zum Thema:

bookmark_borderNeues aus Schilda (V)

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Am 27.03.2015 hat die Koali­ti­on auf Betrei­ben der CSU einen wei­te­ren "Schild­bür­ger­streich" der lan­gen Liste hin­zu­ge­fügt.

Gegen den Rat von Fach­leu­ten, gegen den Sach­ver­stand von Fach­ju­ri­sten und gegen den erklär­ten Wil­len einer Mehr­heit der Bevöl­ke­rung wur­de beschlos­sen ein Büro­kra­tie­mon­ster zu schaf­fen - ein Kon­strukt, das angeb­lich viel Geld in die Kas­sen spü­len soll. Noch im Febru­ar spricht sich der Bun­des­rat gegen die PKW-Maut aus. Noch 2013 waren die CDU und die Kanz­le­rin eben­so gegen die­se Maut.

Was tat­säch­lich her­aus­kom­men soll wird mit 500 Mil­lio­nen bezif­fert, aller­dings hat­te Dob­rindt noch im Febru­ar eine Zahl von 700 Mil­lio­nen genannt. Wahr­schein­li­cher ist nach Mei­nung von Fach­leu­ten aber ein Über­schuß von ledig­lich 200 Millionen.

Wie ich eben­falls schon frü­her behaup­tet habe wird es am Ende zu einer PKW-Maut für alle bun­des­deut­schen Auto­fah­rer kom­men - und die Koali­ti­on wird sich damit her­aus­re­den, dass es die EU gewe­sen sei, die das ver­langt habe.

Ein wei­te­rer Fall in dem die CDU/CSU/SPD auf das schnel­le Ver­ges­sen der Bevöl­ke­rung bau­en. Wie so oft zuvor.
Dabei müß­ten sie doch mitt­ler­wei­le gelernt haben, dass via Inter­net & Daten­spei­cher der­glei­chen "Ver­ges­sen" nicht mehr statt­fin­det und sie spä­te­stens dann ein­holt wenn es ihnen am wenig­sten paßt. 

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Ähn­li­che Bei­spie­le aus der Vergangenheit:
  1. Neu­es aus SCHILDA .... (Vier-Augen-System)
  2. Neu­es aus SCHILDA .... (Elek­tro­ni­scher Aus­weis)
  3. Tri­umph der Mit­tel­mä­ßig­keit (Gefälsch­te Fas­sa­den)
  4. Wenn ich ein Mäus­lein wär' .... (Selbst­er­hal­ten­de, wach­sen­de Büro­kra­tie­sy­ste­me)

bookmark_borderHalb voll, ganz voll ....

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11:00 h
Ein Bak­te­ri­um in der Fla­sche beginnt sich zu teilen.
Die Bak­te­ri­en ver­dop­peln ihre Zahl in jeder Minute.
 
11:53 h
1128 (0,78%) der Fla­sche gefüllt.

! Erst ab die­sesm Moment wird sicht­bar, dass sich in der Fla­sche etwas tut ....

11:54 h
164 (1,563%) der Fla­sche gefüllt.

11:55 h
132 (3,125%) der Fla­sche gefüllt.

11:56 h
116 (6,25%) der Fla­sche gefüllt.

11:57 h
18 (12,5%) der Fla­sche gefüllt.

11:58 h
14 (25%) der Fla­sche gefüllt.

11:59 h
Eine Minu­te vor 12:00 h
12 (50%) der Fla­sche gefüllt
mit Bakterien:
 
12:00 h die Fla­sche ist voll.
 
 
 

10 10 10 10 10 10

Expo­nen­ti­al­funk­ti­on, lt. Pro­fes­sor Albert A. Bart­lett der Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis der Welt .... stimmt.

Die Fol­ge­rung:
Erst kurz vor Ein­tritt des Ver­häng­nis­ses wird des­sen Aus­maß sicht­bar. Dann ist es oft zu spät um Gegen­maß­nah­men zu ergrei­fen. Im gezeig­ten Modell wür­de eine zwei­te Fla­sche schon nach einer wei­te­ren Minu­te (!) gefüllt sein.

*edit*
Siehe:

bookmark_borderHeute morgen, 12:32h ....
*update* (25-03-2015)

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.... mel­de­te sich mein E-Mail-Pro­gramm mit einer neu­en Nachricht.

1

Wenig spä­ter war es Gewißheit.
Die sich in Betrof­fen­heit und Trau­er verwandelte.
Eine Tragödie.
So vie­le Leben auf ein­mal ausgelöscht.
Mögen sie in Frie­den ruhen. 

*update*

bookmark_borderH A N D Y ???

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Seit Jah­ren schlep­pe ich ein Ärger­nis mit mir herum.

Es ist die Bezeich­nung eines viel benutz­ten Gerä­tes zur Indi­vi­du­al­kom­mu­ni­ka­ti­on das hier­zu­lan­de fälsch­li­cher­wei­se den Namen "HANDY" trägt.

Ein Blick in ein­schlä­gi­ge Über­set­zungs­wer­ke zeigt unter dem Stich­wort "han­dy" fol­gen­de Begriffe:
brauchbar,
einfach,
geschickt,
handlich,
praktisch.

Schaut man dage­gen wel­che tat­säch­lich gebräuch­li­chen Wor­te im Eng­li­schen Sprach­raum vor­han­den sind wird sofort klar, war­um sich mir die Nacken­haa­re sträu­ben wenn ich das Wort "Han­dy" zur Beschrei­bung eines mobi­len Tele­fons höre:

1

"HANDY"* ist also ein typi­sches Bei­spiel für die Namens­ge­bung durch (fremd-) sprach­un­fä­hi­ge Büro­kra­ten.

Glück­li­cher­wei­se wird sich das Pro­blem aber in eini­ger Zeit von selbst erle­di­gen. Weil die Tech­nik fort­schrei­tet und aus dem ehe­ma­li­gen 'one-pur­po­se-pho­ne' ein 'smart-pho­ne' wur­de. Was dar­an 'smart' ist weiß zwar nie­mand so genau, aber mög­li­cher­wei­se bin ich da nur wie­der zu old­fa­shio­ned ....

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* Eine mise­ra­bel gestal­te­te, aber mit schnod­de­ri­ger Über­heb­lich­keit geschrie­be­ne Web­sei­te behaup­tet es gäbe das Wort im Eng­li­schen. Falsch.

bookmark_borderNa, Herr Gabriel, ist doch ein schönes Gefühl ....

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.... wenn man end­lich 'mal die Wahr­heit ans Licht gebracht hat:
“They told us they would stop noti­fy­ing us of plots and other intel­li­gence matters,”
[Über­set­zung: Sie (U.S.A.) sag­ten uns, sie wür­den auf­hö­ren uns zu Ter­ror­an­schlä­gen und ande­ren Geheim­dien­st­an­ge­le­gen­hei­ten zu benach­rich­ti­gen. ]

1

Quel­le der Zitate:
US Threa­ten­ed Ger­ma­ny Over Snow­den, Vice Chan­cell­or Says; Ein Video zum Anlaß.

Mir stel­len sich dazu zwei Fragen:

  1. Was wird uns sonst noch vorenthalten?
  2. War­um wird das nur von Green­wald und nicht von unse­rer "Qua­li­täts­pres­se" bzw. dem "aus­ge­wo­gen berich­ten­den öffent­lich-recht­li­chen Qua­li­täts­fern­se­hen" bekannt gemacht? 

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Sie­he hier­zu auch:
"U.S. Threa­ten­ed Ger­ma­ny Over Snow­den, Vice Chan­cell­or Says"

bookmark_borderSiddhartha Gautama Buddha sprach ....

Tian Tan BuddhaCC BY-SA 3.0

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 Bud­dha sprach: 
» Wer sei­nen Wohl­stand ver­meh­ren möchte,
der soll­te sich an den Bie­nen ein Bei­spiel nehmen.
Sie sam­meln den Honig, ohne die Blu­men zu zerstören.
Sie sind sogar nütz­lich für die Blumen. «