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bookmark_borderWas ist es, das ich heute nicht versäume?

Mit die­sem Gedan­ken bin ich aufgewacht.
Es schloss sich sofort die Fra­ge an war­um ich das gedacht habe.
Ich bin doch im Ruhe­stand und daher ver­säu­me ich nichts.
Wie denn auch, wenn man kei­ner­lei Ver­pflich­tun­gen mehr hat.
Mal abge­se­hen von dem, was man so zum Lebens­er­halt braucht und an das man des­we­gen den­ken muss, es besor­gen muss.

War­um wer­de ich trotz­dem den Gedan­ken nicht los heu­te etwas zu versäumen? 

bookmark_borderBevor nun das neue Heizungsgesetz kommt ....

"Nicht kleckern - klotzen!" 

So lau­tet eine Mili­tär­weis­heit die sich in vie­len Aus­ein­an­der­set­zun­gen bewährt hat. Sofern die Kräf­te - also Mann­schaf­ten, Mate­ri­al und rück­wär­ti­ger Ver­sor­gungs­raum - auf­ein­an­der abge­stimmt und in vol­ler Stär­ke zusam­men­wir­ken und gleich­zei­tig die Reser­ven kurz vor der unte­ren Gren­ze gehal­ten wer­den, kann ein Angriff gelin­gen. [Das ist eine Kurz­fas­sung, zumal es ohne­hin hier nicht um Mili­tär, son­dern um die Ver­sor­gung der Ver­brau­cher in pri­va­ten, öffent­li­chen und pro­du­zie­ren­den Berei­chen geht.]

Was aber wird nach ersten Ver­laut­ba­run­gen Gegen­stand der Rege­lun­gen des Geset­zes sein?
Genau das Gegen­teil des­sen was Erfolg verspricht! 

- Anstatt sich auf jene rege­ne­ra­ti­ven Mög­lich­kei­ten zu beschrän­ken die den höch­sten Wir­kungs­grad und die besten Erfolgs­aus­sich­ten, bei gleich­zei­tig guter Ver­füg­bar­keit, gerin­gem Logi­stik­auf­wand und noch weni­ger Abhän­gig­keit von aus­län­di­schen Quel­len bedin­gen, set­zen die Koali­tio­nä­re auf einen unse­li­gen Mix aus grün getünch­ter Tech­no­lo­gie ohne Zukunft und mit hohen Kosten und absur­der Energiebilanz.
- Auf unaus­ge­go­re­ne tech­ni­sche Kon­zep­te, die erst in Anfangs­sta­di­en sind und von denen nie­mand sagen kann ob sie je in grö­ße­rem Maß­stab funk­tio­nie­ren werden.
- Auf mit Frack­ing­gas pro­du­zier­ten Was­ser­stoff - und das nur als Kon­zes­si­on an die Gas­ver­sor­ger deren Net­ze anson­sten nutz­los in den Stra­ßen lägen und ver­rot­te­ten. Ein Denk­mal an die mensch­li­che Hybris, die Gene­ra­tio­nen im Glau­ben ließ es gäbe end­lo­se Reser­ven .... und selbst heu­te ver­su­chen Par­tei­en wie CDU/CSU, FDP, AfD uns weis zu machen es sei Alles gut und die Ände­run­gen sei­en nur mar­gi­nal, *'nur kei­ne Panik', das wird schon ...!*


Nun aber 'But­ter bei die Fische' und raus mit der Spra­che was da so falsch läuft. Wer glaubt mit neu­en Tech­no­lo­gien die Welt ret­ten zu kön­nen hat NICHTS ver­stan­den. Es geht dar­um schnell mehr alter­na­ti­ve Ener­gie zur Ver­fü­gung zu stel­len - und dazu eig­net sich nun ein­mal am Besten die Solar­tech­nik mit dezen­tra­ler Struk­tur, ergänzt durch FF-PV¹ Groß­an­la­gen und Wind­kraft.
 

 
- Anstatt Koh­le zur Ver­stro­mung aus Süd­ame­ri­ka her zu schif­fen soll­te lie­ber über eine Re-Akti­vie­rung unse­rer gera­de geschlos­se­nen Kern­kraft­wer­ke nach­ge­dacht wer­den wäh­rend der Aus­bau von Alter­na­ti­ven zügig vor­an­ge­trie­ben wird. Fehl­ein­schät­zun­gen zuzu­ge­ben und ideo­lo­gi­sche Star­re zu besei­ti­gen soll­te gelobt und nicht geschmäht werden.
- Anstatt Was­ser­stoff als Treib­stoff für PKW zu pro­pa­gie­ren wie es die baye­ri­schen Klün­gel-Poli­ti­ker im Sin­ne von BMW und Kon­sor­ten tun soll­te bes­ser über einen Aus­bau des Per­so­nen­nah­ver­kehrs nach­ge­dacht und geplant wer­den um von den Autos, dem Indi­vi­du­al­ver­kehr, weg­zu­kom­men. In denen meist nur eine Per­son über­schau­ba­re Strecken zurück­legt, die genau­so schnell und meist sogar bes­ser mit ÖPNV² erle­digt wer­den könnten.
- Anstatt wei­ter Gas aus den USA zu bezie­hen, das mit Ver­lu­sten erst ver­flüs­sigt und dann wie­der in Gas­form gebracht wer­den muss könn­te die Was­ser­stoff­er­zeu­gung für Betrie­be reser­viert wer­den die gro­ßen Ener­gie­be­darf haben wäh­rend gleich­zei­tig nach alter­na­ti­ven Pro­duk­ti­ons­we­gen gesucht wird.

Ideen sam­meln und auf Taug­lich­keit prü­fen, das ist es was uns vie­le auf­stre­ben­de Län­der rund um den Glo­bus vor­aus haben. Sie redu­zie­ren Restrik­tio­nen und behörd­li­che Hür­den, las­sen Expe­ri­men­te zu und för­dern neue Ansät­ze die bestehen­de Struk­tu­ren spar­sa­mer und res­sour­cen­scho­nen­der machen. Das, wäh­rend bei uns Streit zwi­schen den Nicht-Fach­leu­ten in der Poli­tik die glau­ben es bes­ser zu wis­sen als die for­schen­den Wis­sen­schaft­ler und den tat­säch­li­chen Fach­leu­ten bestehen, die die Auf­merk­sam­keit eher auf den Mei­nungs­streit als auf bes­se­re Mög­lich­kei­ten lenken. 

¹ Frei­feld Pho­to­vol­ta­ik Großanlagen)
² Öffent­li­cher Personennahverkehr

bookmark_borderMuslimfeindlichkeit

Der Aus­gangs­punkt für den fol­gen­den Text und Hin­wei­se auf Quellen

Setzt man eine Arbeits­grup­pe zu einem The­ma ein so kann schon der Arbeits­ti­tel "Unab­hän­gi­ger Exper­ten­kreis Mus­lim­feind­lich­keit (UEM)" bzw. dar­in ent­hal­te­ner Arbeits­auf­trag eine Abkehr vom Neu­tra­li­täts­prin­zip wis­sen­schaft­li­cher For­schung bedeu­ten. Steht dort "Mus­limfeindlich­keit", so ist das ten­den­zi­ös, denn dadurch wird doch ange­deu­tet, es gäbe kei­ne "Mus­limfreundlich­keit". Ist dann noch die Beset­zung die­ses Gre­mi­ums über­wie­gend gei­stes­wis­sen­schaft­li­cher und reli­giö­ser Prä­gung [mit ein­deu­ti­ger the­ma­ti­scher Aus­rich­tung → sie­he Abbil­dung ganz unten], so ist es sehr zwei­fel­haft ob tat­säch­lich der Wil­le der Auf­trag­ge­ber besteht eine ergeb­nis­of­fe­ne Bilanz zu erreichen.

So zwei­felt denn auch die NZZ (3) zu Recht dar­an, dass die­se Zusam­men­stel­lung zugun­sten der Nicht-Mus­li­me irgend­et­was bei­zu­tra­gen in der Lage wäre, hin­ge­gen dem poli­ti­schen, radi­kal-kon­ser­va­ti­ven Islam zum Sieg in der dann umstruk­tu­rier­ten deut­schen Zivil­be­völ­ke­rung hel­fen wür­de. Scha­den näh­men in die­sem Fall nicht nur die deut­schen Bür­ger, son­dern eben­so säku­la­ri­sier­te ehe­ma­li­ge Mus­li­me und sol­che Mus­li­me, die einen eher for­ma­len Islam bei­be­hal­ten, der mit Reli­gi­on nur noch wenig gemein hat, eher sym­bol­haft-tra­di­tio­nel­le Aus­prä­gung beinhaltet.

Ein gefähr­li­cher Irrweg

Blick zurück auf einen Arti­kel von mir aus 2022 [→ "Lega­li­sti­scher" Islam; Das etwas ande­re “Wort zum Sonn­tag”; Ver­öf­fent­licht am 29-10-2022 03:00 von wvs] in dem ich schon auf laten­te Risi­ken ver­wie­sen habe. 


Anstatt also die Rech­te der Gläu­bi­gen des Islam hier­zu­lan­de zu erwei­tern und das Rechts­sy­stem des Staa­tes des­we­gen so zu ver­bie­gen bis es die Ansprü­che erfüllt, die von den Ver­tre­tern des lega­li­sti­schen Islam gefor­dert wer­den, ist es die ein­zig gang­ba­re Lösung die noch vor­han­de­nen Son­der­rech­te der gro­ßen Blöcke der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Men­schen end­gül­tig zu kap­pen und alle Staats­bür­ger gleich zu behan­deln. Kei­ne Son­der­rech­te für irgend­wen, egal aus wel­chen Grün­den - und schon bestimmt nicht auf der Basis der Rechts- und Gesell­schafts­ord­nung einer aus der frü­hen Vor­zeit stam­men­den Glau­bens­ge­mein­schaft.
 

Risi­ken, die nun in schär­fe­rer Form dadurch auf­tre­ten, dass die Behaup­tun­gen der radi­ka­len Isla­mi­sten von der Unter­su­chungs­kom­mis­si­on als 'main­stream' umge­deu­tet wer­den, und denen man von deut­scher Sei­te dadurch begeg­nen sol­le, indem man die Islam­kri­ti­ker als Ras­si­sten behan­delt und ihnen so die Legi­ti­ma­ti­on der Argu­men­te abspricht. 

Ist es nicht genau umge­kehrt? Sind es nicht die über­aus emp­find­li­chen Mus­li­me die jed­we­de Abwei­chung von ihrer Inter­pre­ta­ti­on der Reli­gi­on als Affront auf­fas­sen und selbst ein­fa­che Fra­gen an Mus­li­me sofort als Angriff wer­ten - wo doch zunächst ange­nom­men wer­den müss­te es sei ein tat­säch­li­ches Inter­es­se an der Reli­gi­on "Islam" der Hin­ter­grund für die­se Inter­ak­ti­on. Betrach­tet man die Situa­ti­on in ande­ren Län­dern der EU so wird deut­lich, wel­che schwer­wie­gen­den Fol­gen selbst gering­fü­gi­ge Kri­tik (Kari­ka­tu­ren!) mit Kra­wal­len bis hin zu Todes­kom­man­dos nach sich zie­hen. Wol­len wir das hier dadurch beför­dern, dass die­se Emp­find­lich­keit von Mus­li­men als 'nor­mal' und 'ange­mes­sen' ange­se­hen wer­den sollen?

Dazu ein Zitat » .. Das gan­ze Schwarz-Weiß-Gemäl­de von der Reli­gi­on der Unter­drück­ten und der Mehr­heits­ge­sell­schaft bie­tet nur ein Zerr­bild der Rea­li­tät. Es gibt zahl­rei­che libe­ra­le Mus­li­me, die eine kon­se­quen­te Tren­nung von Staat und Reli­gi­ons­ge­sell­schaf­ten zu schät­zen wis­sen; ganz zu schwei­gen von den­je­ni­gen, die vor den gesell­schaft­li­chen Ver­hält­nis­sen geflo­hen sind, die mit Koran, Hadi­then und Fat­was, also aus dem Islam abge­lei­te­ten Recht, begrün­det werden .. «

Mir bleibt hier nur eine Fra­ge zu stel­len die ich bei *twit­ter* zum The­ma las:

Wie ver­brei­tet ist Ver­ach­tung von Nicht-Mus­li­men sei­tens der Mus­li­me in 🇩🇪 ?

Dar­an schlie­ße ich die wei­te­re Fra­ge an:
Wie ver­ach­tet müs­sen dann erst die 'Ungläu­bi­gen' sein zwi­schen denen die­se emp­find­sa­men Mus­li­me zu leben gezwun­gen sind?

Ten­den­ziö­se Inter­pre­ta­ti­on von Befra­gun­gen bzw. ten­den­ziö­se Aus­rich­tung von Fra­ge­stel­lun­gen die nur zu einem Ergeb­nis füh­ren kön­nen

Zum Nach­weis, dass Mus­li­me hier­zu­lan­de schlecht behan­delt wer­den, weni­ger ange­se­hen sind, und als 'fremd' abge­lehnt werden:
Seit Jah­ren ist die Ber­tels­mann Stif­tung in Sachen "Mus­li­me in Deutsch­land" durch Frau Dr. Yase­min El-Menouar aktiv, die auch dem Arbeits­kreis ange­hör­te und seit Jah­ren (1) kom­men von dort immer stär­ke­re For­de­run­gen nach 'bes­se­rer Behand­lung' und 'weni­ger Vor­ur­tei­len' gegen­über mus­li­mi­schen Men­schen. Je nach Adres­sa­ten wird ein­mal für und ande­rer­seits glei­cher­ma­ßen gegen die vor­geb­li­che Mei­nung im Lan­de Stim­mung erzeugt. Die­se Belie­big­keit ist ver­blüf­fend. Inkonsequent. 

Es gibt bei der Gesund­heits­er­zie­hung fol­gen­den Satz:
"Wenn dir jemand erklärt wie schlimm eine Gesund­heits­stö­rung sich aus­wirkt und dir gleich danach ein Mit­tel zu Behand­lung die­ser Stö­rung vor­schlägt, geht es um die finan­zi­el­len Inter­es­sen die­ser Per­son, nicht um dei­ne eige­ne Gesundheit"! 

In Ana­lo­gie soll­te es uns daher stut­zig machen, dass trotz aller bis­he­ri­gen und immer inten­si­ver ablau­fen­den Maß­nah­men zur Inte­gra­ti­on immer noch eine Rie­sen­lücke zwi­schen Wunsch und Wirk­lich­keit herrscht. So liegt der Ver­dacht nahe, es könn­ten viel­leicht die angeb­lich Aus­ge­grenz­ten selbst eine Inte­gra­ti­on ableh­nen oder nicht erken­nen wie mimo­sen­haft emp­find­lich sie hin­sicht­lich ihrer Reli­gi­on tat­säch­lich sind.

Es sei hier noch auf eine Ein­schät­zung unter dem Titel "Pro­ble­me erzeu­gen für mehr Steu­er­geld: Wie mit einer sug­ge­stiv for­mu­lier­ten Stu­die Poli­tik gemacht wird" hin­ge­wie­sen, die sich kri­tisch mit der Tätig­keit der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­be­auf­trag­ten Fer­da Ata­man (4) auseinandersetzt.

Wenn sich mus­li­mi­sche Ehe­frau­en seit mehr als 40 Jah­ren in Deutsch­land befin­den und wegen reli­giö­ser Ein­schrän­kun­gen noch immer nicht Gele­gen­heit hat­ten die Lan­des­spra­che zu erler­nen (obwohl sie es mög­li­cher­wei­se gern getan hät­ten, ihre Män­ner es aber nicht erlaub­ten), dann sind doch nicht die deut­schen Lands­leu­te oder die Umstän­de in Deutsch­land Schuld an die­sem Man­gel, son­dern es sind die dem Islam zugrun­de lie­gen­den Beschrän­kun­gen der Teil­ha­be die­ser Frau­en am nor­ma­len Leben. 

Dass es anders geht habe ich bei syri­schen Flücht­lings­fa­mi­li­en selbst erfah­ren (hier nur ein Bei­spiel, pars-pro-toto):
Mut­ter und 3 Kin­der spra­chen nach zwei Jah­ren flie­ßend Deutsch, der Vater hat etwas län­ger gebraucht.
Es ist des­we­gen mei­ne feste Über­zeu­gung, dass vie­les von dem, was als Dis­kri­mi­nie­rung ange­spro­chen wird, an selbst ver­schul­de­tem Man­gel der Mus­li­me liegt, bzw. dar­an, dass sie sich kul­tu­rell abschot­ten und nicht den gesetz­li­chen Regeln der hie­si­gen Gesell­schaft unter­wer­fen wol­len, die unum­stöß­lich über jeder Reli­gi­on stehen. 


Das zu beob­ach­ten­de Spiel 'Erstel­lung eines Situa­ti­ons­bil­des der Dis­kri­mi­nie­rung' mit nach­fol­gen­der 'Unter­su­chungs­kom­mis­si­on genau die­ser (angeb­li­chen) Lage­ein­schät­zung', die von der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­be­auf­trag­ten auf­ge­nom­men und durch die Ber­tels­mann Stif­tung (mit teil­wei­se iden­ti­schem Per­so­nal!) ein wenig dra­sti­scher dar­ge­stellt wird «Mehr Men­schen neh­men ras­si­sti­sche Dis­kri­mi­nie­rung wahr und sehen Hand­lungs­be­darf.» führt lang­fri­stig dazu aus kei­nem tat­säch­lich vor­han­de­nen Pro­blem ein tat­säch­li­ches Pro­blem zu erzeu­gen!
 

1 Ber­tels­mann redet die Inte­gra­ti­on von Mus­li­men in Deutsch­land schön
Die Mus­li­me sind in der Mit­te der Gesell­schaft ange­kom­men, wären da nur nicht ihre deut­schen Nach­barn – über eine Stu­die mit «Phan­ta­sie­zah­len» und eine erschlaff­te Integrationsdebatte.
Bene­dict Neff, Ber­lin; 03.09.2017, 06.00 Uhr 

2 Isla­mis­mus an Schu­len – in Deutsch­land spitzt sich das Pro­blem zu, aber die lin­ke Poli­tik redet es klein
Der Koali­ti­ons­ver­trag der neu­en Bun­des­re­gie­rung will Jugend­ar­beit mit Mus­li­men för­dern und gegen Mus­lim­feind­lich­keit vorgehen

3 In einer frei­en Gesell­schaft darf man Reli­gio­nen ver­spot­ten – für den Islam gibt es kei­ne Ausnahme
Ein neu­er Report im Auf­trag der Bun­des­re­gie­rung zeich­net ein Zerr­bild von Deutsch­land und dem Islam. Nahe­zu jede kri­ti­sche Äuße­rung über Mus­li­me wird dar­in gebrand­markt. Das geht zu weit. 

4 Pro­ble­me erzeu­gen für mehr Steu­er­geld: Wie mit einer sug­ge­stiv for­mu­lier­ten Stu­die Poli­tik gemacht wird.

bookmark_borderDammbruch: Dümmer als erlaubt

Das demo­kra­ti­sche Grund­prin­zip unse­re Staa­tes beinhal­tet "Freie Wah­len". Das Volk, der Sou­ve­rän, bestimmt wer es zeit­wei­se ver­tre­ten und sei­ne Inter­es­sen dadurch in die Tat umset­zen soll.

So jüngst gesche­hen in Thü­rin­gen. Dort hat eine Mehr­heit der Wäh­ler einen AfD Poli­ti­ker zum Land­rat gewählt.

Nun schickt sich die Ver­wal­tung (!) in Form des Lan­des­ver­wal­tungs­am­tes an, die 'Zuver­läs­sig­keit' der demo­kra­ti­schen Gesin­nung des Herrn Ses­sel­mann zu prüfen.

Völ­lig abge­se­hen von all dem, was die AfD so an Pro­gram­ma­tik prä­sen­tiert, und wei­ter abge­se­hen von dem was Herr Ses­sel­mann bis­her so an poli­ti­schen State­ments von sich gab:
Das ist wahr­haf­tig eine Über­grif­fig­keit einer Ver­wal­tung in das bestehen­de System der frei­en Wah­len hier­zu­lan­de das nicht genug geschol­ten wer­den kann. Den Wäh­ler­wil­len ein­fach so durch Ver­wal­tungs­akt 'weg­wi­schen' - wer kam denn auf die­se unde­mo­kra­ti­sche Wahnsinnsidee?

Wer da über­stürzt gehan­delt hat spielt der AfD - egal wel­cher Aus­gang uns spä­ter prä­sen­tiert wird - in die Hän­de und trägt zu deren wei­te­rem Wachs­tum bei. Wird der AfD Mann nicht bestä­tigt, so bekom­men die AfD­ler Auf­schwung durch jene, die es schon immer wuss­ten, dass die Wahr­heit unter­drückt und der Wäh­ler­wil­le miss­ach­tet wird. Wird er bestä­tigt, so ste­hen die Alt­par­tei­en und ins­be­son­de­re jene Poli­ti­ker dumm da, die das Ver­wal­tungs­amt zu instru­men­ta­li­sie­ren versuchten.

Die rich­ti­ge Ver­hal­tens­wei­se wäre - seit Jah­ren schon! - gewe­sen, die AfD in ihrer Pro­gram­ma­tik und nicht deren Per­so­nal anzu­grei­fen, sach­li­che Dis­kus­si­on zu den For­de­run­gen und Vor­stel­lun­gen zu füh­ren, denn selbst das blin­de Huhn fin­det Kör­ner die die ande­ren nicht gefun­den haben .... jetzt, Jah­re nach einem gegen aller­lei Wider­stän­de erkämpf­ten Auf­schwung der Zustim­mung, wird es mehr­fa­cher Anstren­gung und end­lich sach­li­cher Aus­ein­an­der­set­zung statt Ver­leug­nung, Abschot­tung und Ver­teu­fe­lung die­ser Par­tei bedür­fen um sie in die Gren­zen zu weisen.


Nicht das System ist repa­ra­tur­be­dürf­tig, son­dern die Über­heb­lich­keit derer, die glau­ben sie hät­ten die ein­zi­ge Legi­ti­ma­ti­on zu regie­ren. Es wäre an der Zeit, dass sie das zum Woh­le der Men­schen tun. Denn wenn das Ergeb­nis in die­sem klei­nen Land­kreis eines gezeigt hat, dann doch das Ver­sa­gen der eta­blier­ten Poli­tik die Pro­ble­me der Men­schen zu lösen.
 

 
 
[Nur vor­beu­gend, damit nicht wie­der wer meint mich in die rech­te Ecke stel­len zu müssen:
Nein, ich bin kein AfD Sym­pa­thi­sant, eher das Gegen­teil, doch was da abläuft ist zutiefst unde­mo­kra­tisch und des­we­gen eines Rechts­staa­tes unwürdig.]

bookmark_borderWeil CDU/CSU in den letzten Tagen immer nach "Raschem politischem Handeln" schreit ....
*update* [28.06.2023; 00:15h]

.... hier eine Erin­ne­rung WER vor der jet­zi­gen Koali­ti­on für das Land ver­ant­wort­lich war und auf allen Ebe­nen ver­sagt hat:

Dazu brauch­te sie mit­tel­mä­ßi­ge Poli­ti­ker die die­ses Ver­der­ben über uns gebracht haben:
- von der Leyen
- Altmaier
- Dobrindt
- Hasselfeldt
- Karliczek
- Klöckner
- Pofalla
- Schäuble
- Scheuer
- Seehofer
- Spahn

- Gabri­el (SPD)
- Zypries (SPD)

Sie­he hier­zu auch → "Die Kli­masa­bo­ta­ge der Uni­on: Ver­hin­dern, ver­zö­gern, unter­las­sen. Die CDU ist eng mit der fos­si­len Indu­strie ver­ban­delt. 20 Jah­re lang blockier­ten Par­tei und Lob­by­isten gemein­sam die Kli­ma­po­li­tik. Eine taz-Recherche."

bookmark_borderKommentierter Textauszug zu "wokeness".
Viele benutzen den Begriff
- nur Wenige wissen wovon sie reden!


"Es allen Leu­ten Recht getan
ist eine Kunst die nie­mand kann!
"
 

Tat­säch­lich stellt Woke­ness jedoch eine Abkehr von den natur­wis­sen­schaft­li­chen Prin­zi­pi­en und vom huma­ni­sti­schen Welt­bild dar. In den Gei­stes- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten führt Woke­ness bereits seit Jah­ren dazu, dass kein objek­ti­ver Stand­punkt gegen­über For­schungs­ob­jek­ten ein­ge­nom­men wird, son­dern ein mora­li­scher, die ent­spre­chen­den Arbei­ten sind des­halb nicht mehr wirk­lich ergebnisoffen.

Das wird schnell klar, wenn man sich vor Augen führt, dass Woke­ness eigent­lich nur ein ande­res Wort für "Cri­ti­cal Social Justi­ce" ist. "Cri­ti­cal" bedeu­tet hier nicht nur kri­tisch den gegen­wär­ti­gen Gesell­schafts­struk­tu­ren gegen­über. Kri­tisch wer­den hier viel­mehr die übli­chen Metho­den gese­hen, mit denen heu­te Wis­sen über die Welt gewon­nen wird. Kri­tik bedeu­tet hier beson­ders auch "Selbst­kri­tik" der­je­ni­gen, die von gesell­schaft­li­chen Pri­vi­le­gi­en profitieren.

Woke­ness geht von fol­gen­den Prä­mis­sen aus:
Wis­sen ist nicht das, was wir an Erkennt­nis­sen über die Rea­li­tät sam­meln, indem wir unse­re Ideen, Vor­stel­lun­gen, Hypo­the­sen an ihr testen und dann kor­ri­gie­ren und anpassen.
Wis­sen ist viel­mehr ein sozia­les Kon­strukt. Grup­pen, die sich durch ver­schie­de­ne Eigen­schaf­ten aus­zeich­nen – etwa die eth­ni­sche Her­kunft, die Kul­tur, das Geschlecht, die sexu­el­le Ori­en­tie­rung oder Iden­ti­tät – machen ihre eige­nen Erfah­run­gen und ver­fü­gen des­halb über ein eige­nes spe­zi­fi­sches Wis­sen. Da ande­re Grup­pen nicht die­sel­ben "geleb­ten Erfah­run­gen" machen, kön­nen sie die­ses Wis­sen nicht infra­ge stellen.

Jede Grup­pe kann also für sich ihre eige­ne Wahr­heit bean­spru­chen, die akzep­tiert wer­den muss. Selbst wenn sich das Wis­sen der Grup­pen wider­spricht. Zu ent­schei­den, dass eine Grup­pe mit ihren Erfah­run­gen der Rea­li­tät näher kommt als eine ande­re Grup­pe, ist für Woke anma­ßend und dis­kri­mi­nie­rend. Vor die­sem Hin­ter­grund hat etwa Neu­see­land beschlos­sen, an Schu­len das tra­di­tio­nel­le, teils eso­te­risch-reli­giö­se "Wis­sen" der Mao­ri zu leh­ren – als ande­re, aber gleich­be­rech­tig­te Form des Wis­sens neben den natur­wis­sen­schaft­li­chen Fächern, die ja nur das "west­li­che" Ver­ständ­nis von Wis­sen­schaft berück­sich­ti­gen. Eigent­lich dürf­te es nur eine Fra­ge der Zeit sein, bis Krea­tio­ni­sten den Ball auf­neh­men und for­dern, ihr beson­de­res reli­giö­ses Wis­sen über die Schöp­fung müs­se neben der Evo­lu­ti­ons­theo­rie im Bio­lo­gie­un­ter­richt gelehrt wer­den. Hat­ten wir das nicht schon?
[Text­aus­zug aus dem Arti­kel vom 26.05.2023 "Woke­ness ist letzt­lich eine anti-wis­sen­schaft­li­che Welt­an­schau­ung" beim hpd]

".. Tat­säch­lich stellt Woke­ness jedoch eine Abkehr von den natur­wis­sen­schaft­li­chen Prin­zi­pi­en und vom huma­ni­sti­schen Welt­bild dar. In den Gei­stes- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten führt Woke­ness bereits seit Jah­ren dazu, dass kein objek­ti­ver Stand­punkt gegen­über For­schungs­ob­jek­ten ein­ge­nom­men wird, son­dern ein mora­li­scher, die ent­spre­chen­den Arbei­ten sind des­halb nicht mehr wirk­lich ergebnisoffen .."
In der Ver­gan­gen­heit habe ich - mit zuneh­men­der Ten­denz - den Ver­fall der Objek­ti­vi­tät in Ver­öf­fent­li­chun­gen der nicht-natur­wis­sen­schaft­li­chen Fach­be­rei­che her­vor­ge­ho­ben und dafür hef­ti­ge Schel­te ein­ge­steckt [Tabel­le unten, Zif­fern 1-6]. Die 'Belie­big­keit' der Stand­punk­te ist letzt­lich der Grund war­um *Gen­der­for­schung* über­haupt ihren Anfang neh­men konn­te. Daher wird es Sie nicht wun­dern, lie­be Lesen­de, daß ich mit Genug­tu­ung lese, was ein Fach­mann aus die­sem For­schungs­um­feld dazu darlegt.

Inwie­fern soll uns das interessieren?
Nun, zunächst ein­mal gilt es die eige­ne Posi­ti­on in die­sem nun­mehr völ­lig belie­bi­gen Koor­di­na­ten­sy­stem von Denk­va­ri­an­ten zu bestimmen:
- Was also ist mei­ne Gedan­ken­welt - und wie stel­le ich sie Ande­ren gegen­über dar?
- Wel­che Anknüp­fungs­punk­te der mög­li­cher­wei­se völ­lig an ders­ar­ti­gen Wer­te, Begriff­lich­kei­ten, Zie­le gibt es zu mei­ner Welt und
- wo sind Ver­schie­den­hei­ten oder Gemeinsamkeiten?

Der Ver­lust einer gemein­sa­men Basis, der durch das zu-Ende-den­ken von *woke* ent­steht hat unab­seh­ba­re Fol­gen. Denn wenn die­se Basis der Kom­mu­ni­ka­ti­on, das gleich­sin­ni­ge Bewer­ten von Begrif­fen und den zuge­hö­ri­gen Fak­ten auf­ge­löst wird ver­las­sen wir den Pfad der Evo­lu­ti­on der Mensch­heit, die in vie­len Jahr­tau­sen­den eine Ent­wick­lung zur heu­ti­gen Zivi­li­sa­ti­on des­we­gen errei­chen konn­te, weil es trotz aller Ver­schie­den­heit des täg­li­chen Lebens, also der Lebens­um­stän­de und Not­wen­dig­kei­ten, immer ver­bin­den­de Grund­la­gen gab:
Das sind die Grund­be­dürf­nis­se, wie sie in der *Bedürf­nis­py­ra­mi­de* dar­ge­stellt wer­den. Die, das soll fest­ge­stellt wer­den, eine eben­so lan­ge wie bewähr­te Geschich­te hat. Das Den­ken in *woke*-Struktur will gera­de sol­che Grund­la­gen auf­lö­sen und der Belie­big­keit anheim stellen.

Die ersten Fol­gen sol­cher Belie­big­keit sehen wir immer da, wo 'alter­na­ti­ve Fak­ten' salon­fä­hig gemacht werden.
Wie durch­aus ent­ge­gen­kom­mend für all Jene, die über wenig Wis­sen und viel Phan­ta­sie verfügen:
Eine Pipi-Lang­strumpf-Welt wie bei­spiels­wei­se die vom vor­ma­li­gen Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump ist die Folge.

Die natur­wis­sen­schaft­li­che Grund­la­ge der Welt auf­zu­lö­sen und durch indi­vi­du­el­le Defi­ni­ti­on der Grund­la­gen mit zuge­hö­ri­gen Attri­bu­ten zu ver­las­sen kann nur zu einem Cha­os füh­ren. Wol­len wir uns das als Mensch­heit wirk­lich antun jeg­li­che Gemein­sam­keit zu ver­nei­nen und in eine dif­fu­se Wol­ke der Unbe­stimmt­heit weggleiten?

Nein.
Nicht für mich geeignet.
Weder *woke*, noch *gen­dern*, noch .... was immer anson­sten den Phan­ta­sten einfällt.
Es gibt nur eine Wahr­heit, nur eine Art der Erkennt­nis­ge­win­nung, nur ein Universum.
Alles ande­re ist Aus­ge­burt ver­wirr­ter, unwis­sen­der Gei­ster die nach *Bedeu­tung* lechzen.

 

bookmark_borderBenin Bronzen

Über "Kunst­raub" und "Raub­kunst" läßt sich treff­lich strei­ten. Das wird deut­lich, nach­dem wohl­mei­nen­de See­len sich dafür ein­ge­setzt hat­ten ein­stens durch die Bri­ten geraub­te Kunst­schät­ze, die die­se sehr groß­zü­gig teil­wei­se an ande­re euro­päi­sche Natio­nen ver­teilt hat­ten, wie­der an die 'recht­mä­ßi­gen' Besit­zer zurück zu geben.

Wie so oft war "gut gemeint nicht zugleich gut gemacht", und wen wun­dert es daß die Frau Kul­tur­staats­mi­ni­ste­rin Roth bei der vor eini­gen Wochen abge­lau­fe­nen Über­ga­be die Hän­de mit im Spiel hat­te? Der Voll­stän­dig­keit und gerech­ten Ver­tei­lung der miß­glück­ten Beglückung der Ben­i­ner, nun inte­griert in den Staat Nige­ria, Genü­ge zu tun bedeu­tet noch dar­auf zu ver­wei­sen, daß die zuvor amtie­ren­de Kul­tur­staats­mi­ni­ste­rin der CDU, Moni­ka Grüt­ters (März 2021), wesent­lich mit betei­ligt war - ihre Par­tei­ge­nos­sen haben das bei ihrer Kri­tik der Ange­le­gen­heit¹ bei einer Anhö­rung geflis­sent­lich ver­mie­den zu erwähnen.
Die NZZ hat zuvor² und jetzt aktu­ell wie­der dazu sehr poin­tiert Stel­lung genom­men: Fast iden­tisch mit der CDU/CSU Linie. Wer da von wem beein­flußt wur­de ist nicht zu ergründen.

Text dazu in der NZZ

".. der Traum platz­te: Im März mach­te der unmit­tel­bar vor sei­nem Amt­s­en­de ste­hen­de Staats­prä­si­dent Muham­ma­du Buha­ri dem König von Ben­in, dem Oba, ein Staats­ge­schenk. Das natio­na­le Kul­tur­gut, das die deut­sche Aussen­mi­ni­ste­rin (sic!) in rühr­se­li­gen Wor­ten dem «nige­ria­ni­schen Volk» gewid­met hat­te, wur­de damit zu Privateigentum .."

Es rei­chen gemein­hin ein paar prä­gnant gesetz­te Adjek­ti­ve wie hier das Wort 'rühr­se­lig', um sowohl die Poli­ti­ke­rin Baer­bock, als auch die bun­des­re­pu­bli­ka­ni­sche gute Absicht her­ab­zu­wür­di­gen. Soviel zur *Neu­tra­li­tät* der Bericht­erstat­tung selbst in renom­mier­ten Blät­tern wie der NZZ.

Abschlie­ßend will ich hier­zu noch auf ein beson­de­res Bon­bon ver­wei­sen das wohl nicht zu den bekann­te­ren Quel­len der mei­sten Inter­net­nut­zer gehört und doch oft rele­van­te Ein­blicke in die Grün­de hin­ter man­chen euro­päi­schen Gege­ben­hei­ten und Win­kel­zü­gen liefert:
"Coro­na – Nach­rich­ten für Mon­ar­chi­sten": *Ben­in­bron­zen: Deutsch­land bla­miert – Nige­ria kon­se­quent*. In die­sem Arti­kel sind wei­ter­hin sehr inter­es­san­te Aus­füh­run­gen zur Rol­le Otto von Bis­marcks in Sachen Kolo­ni­al­po­li­tik gemacht die so man­che Lesen­den hier erstau­nen dürf­ten und zugleich erhel­lend sind, denn da ist so man­ches Fal­sch­ur­teil über den eiser­nen Kanz­ler im Umlauf.

bookmark_borderEin Zitat.
Von einem Laien.
Bemerkenswert ...!

.. Für man­che ist die Wahr­heit nicht mehr empi­risch. Sie basiert nicht mehr auf Daten, nicht auf gesun­dem Men­schen­ver­stand und nicht ein­mal auf Anstand“, sag­te er [Tom Hanks, Anm. d. Übers.]. „Die Wahr­heit wird heu­te durch Mei­nun­gen und Null­sum­men­spie­le als form­bar ange­se­hen. Bil­der wer­den mit Drei­stig­keit und der Absicht her­ge­stellt die Auf­ga­be zu erfül­len, die Wahr­heit durch Schein­lo­gik zu verfälschen .."

Ori­gi­nal / Quel­le:
„.. The truth, to some, is no lon­ger empi­ri­cal. It’s no lon­ger based on data nor com­mon sen­se nor even com­mon decen­cy,” he said. “Truth is now con­side­red mal­leable by opi­ni­on and by zero-sum end­ga­mes. Imagery is manu­fac­tu­red with auda­ci­ty and with pur­po­se to achie­ve the pri­mal task of mar­ring the truth with mock logic, to achie­ve with fake exper­ti­se, with fal­se sincerity ..”

bookmark_borderEin Blick nach Übersee ....

Wir bekom­men hier stets einen Hauch des­sen mit was in USA tat­säch­lich poli­tisch abläuft - wir wer­den durch die Kor­re­spon­den­ten­be­rich­te in deren Denk­wei­se ein­ge­führt. Das ist bestimmt nicht die Sicht­wei­se gro­ßer Tei­le der US Bevölkerung.

Der­zeit tobt ein Kampf um die Schul­den­auf­nah­me, die Repu­bli­ka­ner [GOP] wol­len Strei­chun­gen im Bud­get vor allem in sozia­len Berei­chen vor­neh­men, sprich die Ärm­sten und Armen noch ärmer machen. Die Demo­kra­ten wol­len sich das nicht gefal­len las­sen und wei­sen auf Mög­lich­kei­ten hin Geld frei zu machen indem man die groß­zü­gi­gen Steu­er­erleich­te­run­gen durch Trump für Kor­po­ra­tio­nen und rei­che Ein­zel­per­so­nen zurück­nimmt, und deren Ver­mö­gen höher besteuert.

Unten sind eini­ge twit­ter-Aus­schnit­te zu sehen, die­se ent­hal­ten die Sicht­wei­se der Demokraten.
Da ich alles ande­re als Unver­schämt­heit und Heu­che­lei der Repu­bli­ka­ner anse­he bleibt es dabei.

bookmark_borderSchier unglaublich diese
behördliche und vorverurteilende Unverfrorenheit

Sie haben es wahr­schein­lich in den Medi­en gehört oder gelesen:
Die baye­ri­sche Akti­on gegen die "Letz­te Gene­ra­ti­on" war weit über­zo­gen und nach Urteil meh­re­rer Rechts­exper­ten ver­fas­sungs­wid­rig und rechts­miss­bräuch­lich. Sol­ches Hasard­thea­ter ist unglaub­lich für einen Rechts­staat, und doch knüpft es an die Tra­di­ti­on der rech­ten Hard­li­ner in der CSU an. Zitat ".. Die Gene­ral­staats­an­walt­schaft Mün­chen ver­an­lass­te die Raz­zi­en zusam­men mit der Baye­ri­schen Zen­tral­stel­le zur Bekämp­fung von Extre­mis­mus und Terrorismus .."


Eine Stim­me bei twit­ter (s.o.) bringt zwar eine absur­de Gegen­über­stel­lung von Tat­sa­chen - benennt jedoch gera­de so das Grund­übel in der Hand­lungs­wei­se: Die Ten­denz in die­sem Land rech­te Bestre­bun­gen wenig ernst zu neh­men, bür­ger­li­chen Unge­hor­sam jedoch wie zu Kai­sers Zei­ten streng zu ahnden.

Selbst die "Süd­deut­sche Zei­tung [SZ] schreibt dazu
".. Die Aktio­nen der "Letz­ten Gene­ra­ti­on" mögen man­chen ner­ven und manch­mal die Gren­ze zum Straf­ba­ren über­schrei­ten. Aber des­we­gen ste­hen die Akti­vi­sten noch lan­ge nicht auf einer Stu­fe mit Schleu­ser­rin­gen und Drogenkartellen .."

Eine recht­li­che Einschätzung
Zitat ".. Rechts­an­walt Lukas Theu­ne hält die Raz­zi­en für poli­tisch moti­viert. Die Orga­ni­sa­ti­on stel­le kei­ne Gefahr für die öffent­li­che Sicher­heit dar ..". Doch in Erman­ge­lung tat­säch­li­cher Erfol­ge gegen den Kli­ma­wan­del ist den poli­ti­schen Akteu­ren nun schon jedes Mit­tel recht von ihrer Hand­lungs­un­fä­hig­keit abzu­len­ken und das Augen­merk der Öffent­lich­keit - wohl auch mit der Absicht deren Zorn - auf jene zu len­ken, die auf die Ver­säum­nis­se hinweisen.

Wie es frü­her ein­mal los ging
Zitat ".. Bei der Bera­tung eines Ent­wurfs des Ersten Straf­rechts­än­de­rungs­ge­set­zes von 1951 räum­te der CDU-Abge­ord­ne­te Edu­ard Wahl, Bericht­erstat­ter des Rechts­aus­schus­ses, im ersten Deut­schen Bun­des­tag ohne wei­te­res ein, auch »an sich mehr oder weni­ger harm­lo­se'' Hand­lun­gen sei­en straf­bar: auf die »Absicht« kom­me es an.
Als ein Par­la­men­ta­ri­er sich pein­lich an altes Gesin­nungs­straf­recht erin­nert fühl­te, wur­de er dar­in vom FDP-Spre­cher Lud­wig Schnei­der bestärkt: »Jawohl . . . wir schaf­fen in gewis­ser Bezie­hung ein Gesin­nungs­straf­recht« .."

Min­de­stens eines ist klar:
Das Muster unlieb­sa­me Pro­te­ste zu kri­mi­na­li­sie­ren ist eine Neu­auf­la­ge des Dreh­buchs gegen­über der "Rote Armee Frak­ti­on" [RAF; bit­te beach­ten Sie die nega­ti­ve Ten­denz der Aus­sa­gen als das was sie sind: Nach­träg­li­che Ver­su­che die Kri­mi­na­li­sie­rung zu recht­fer­ti­gen!], dort wur­den in einer Spi­ra­le des Unrechts immer neue vor­he­ri­ge Ord­nungs­wid­rig­kei­ten rück­wir­kend in straf­be­wehr­tes Unrecht ver­wan­delt - und dann die jetzt als *Täter* gebrand­mark­ten vom Justiz­ap­pa­rat in die Man­gel genom­men. Poli­ti­ker mögen es eben nicht wenn ihre Untä­tig­keit und Abhän­gig­keit von Kon­zer­nen an die Öffent­lich­keit gebracht werden ....

Sie­he hier­zu noch
- Poli­zei­ein­satz gegen "Letz­te Gene­ra­ti­on" Immer mehr Ungereimtheiten