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bookmark_border@ den Troll ("Deutscher mit mangelnden Englischkenntnissen")

.... der hier ja bestimmt nach­schaut [hat er gera­de, um 23:20h, und ist schon wie­der hier, 23:32h] obwohl er nicht mehr kom­men­tie­ren kann:

Ich habe mitt­ler­wei­le bei der Tele­kom die 'rich­ti­ge' Stel­le samt Adres­se gefun­den und die erfor­der­li­chen Daten wei­ter gegeben.

Wenn Sie dach­ten, Sie könn­ten hier unge­straft trol­len dann wer­den Sie bald mer­ken, dass Belei­di­gun­gen auch Belei­di­gun­gen sind wenn sie in Schrift­form als Troll­kom­men­tar und im Inter­net erfol­gen. Den Auf­wand Sie mit Klar­na­men hier vor­zu­stel­len las­se ich mir gern erst­mal etwas kosten. Denn spä­ter wer­den Sie es als Scha­dens­er­satz zurückzahlen. 

Fan­gen Sie schon 'mal an zu sparen.

PS:
Sie haben noch eine Chan­ce die Ange­le­gen­heit kosten­gün­sti­ger abzu­wen­den - nen­nen Sie mir ihren Namen und ihre Adres­se, samt einer Tele­fon­num­mer und einer 'gül­ti­gen'(!) E-Mail-Adres­se (mei­ne Mail­adres­se sie­he Impres­sum) dann las­se ich Sie hier eine Ent­schul­di­gung schrei­ben und neh­me die bis­he­ri­gen Mass­nah­men zurück, ver­zich­te auf eine Klage.

bookmark_borderFolgen (IV): Statistik

Sind vie­le Men­schen schon immer davon über­zeugt, dass die mei­sten Sta­ti­sti­ken nicht zutref­fen oder absicht­lich ver­än­dert sind, so bekom­men sie noch Was­ser auf die Müh­len wenn sie fol­gen­de Über­le­gung lesen:

Die 'übli­che' Todes­ra­te steht durch die Bevöl­ke­rungs­sta­ti­stik seit Jah­ren fest - in jedem Monat des Jah­res ster­ben - völ­lig ohne Pan­de­mie - eine gewis­se Zahl von Men­schen, sei es durch Unfäl­le, wegen Krank­heit oder schlicht 'natür­li­chen Todes'. Wenn wir die Ster­be­fäl­le wegen Coro­na /Co­vid-19 anse­hen, fragt sich, ob die zusätz­lich zu den 'nor­ma­len' Fäl­len gezählt wer­den oder ob sie in den all­ge­mei­nen Sta­ti­sti­ken ent­hal­ten sind.

So sehen die Tabel­len für 2019 und 2020 (2020 soweit vor­han­den) aus:
["click!" ver­grö­ßert die Abbildungen]

Nach der Logik die­ser Tabel­len müs­sen die Pan­de­mie-Todes­fäl­le in der Sta­ti­stik, 8.598, ent­hal­ten sein und auf­tau­chen, wenn auch ver­zö­gert, denn die Zah­len sind ja nur bis April dar­ge­stellt. Und in der Tat, zeich­net die Gesamt­zahl April 2020 gegen­über 2019 eine Erhö­hung um 5.089 Fäl­le auf. Es wird zu beob­ach­ten blei­ben, wie die Dif­fe­renz (3.509) zu den bis­her gemel­de­ten Todes­fäl­len (8.598) sich in den Fol­ge­mo­na­ten bemerk­bar machen wird.


Wir sehen also, dass hier kei­ner­lei *Trick­se­rei* vor­liegt, wie es von man­chen ver­irr­ten See­len behaup­tet wur­de, hier ist kei­ne Mani­pu­la­ti­on der Zah­len vor­han­den, die etwa die Pan­de­mie 'schreck­li­cher als in Wirk­lich­keit' erschei­nen las­sen könn­te.
 

 

Sicher ist bei alle­dem nur:
Allein im Staat New York sind drei­mal sovie­le Men­schen (ca. 24.000) gestor­ben wie bis­her in Deutsch­land insgesamt.

bookmark_borderKommentar(-e)

Ich hat­te hier kürz­lich einen Kom­men­tar - den ich gelöscht habe - in dem nur eine Fra­ge / Fest­stel­lung stand*:

" .. Mei­nen Sie nicht, ihr Web­log könn­te bes­ser sein,
wenn Sie ein paar mehr Bil­der etc. zei­gen würden? .."

Dar­auf hät­te es vie­le Ant­wor­ten gegeben.
Mei­ne Ant­wort aller­dings lautet: 


"Mein Blog ist weder ein Bil­der­buch für klei­ne Kin­der, noch eine Gra­phic Novel Serie für in der Puber­tät stecken geblie­be­ne Erwach­se­ne, noch eine Comic Rei­he für Men­schen die nicht mehr als zwei Sät­ze Sinn ergrei­fend lesen kön­nen oder ein­fach nicht gern lesen."

* Originaltext:
" .. Have you ever con­side­red about adding a litt­le bit more than just your artic­les? I mean, what you say is fun­da­men­tal and ever­ything. Howe­ver ima­gi­ne if you added some gre­at pho­tos or vide­os to give your posts more, “pop”! .."

War­um ich den gelöscht habe? Weil er ver­sucht den Anschein zu erwecken aus dem Aus­land zu sein - die Art und Wei­se des Aus­drucks die Schreiberin/den Schrei­ber aber als non-nati­ve spea­k­er entlarvt:
"con­side­red about" ist ein typi­scher Feh­ler den Deut­sche machen, die nicht ver­ste­hen, dass 'to con­sider' [über­le­gen, erwä­gen, prü­fen] nicht von 'about' gefolgt sein kann, son­dern in dem hier gebrauch­ten Sinn von 'in Erwä­gung zie­hen' ein fik­ti­ves 'some­thing' als Fol­ge haben muss, und dann fällt dazwi­schen kein 'about' als Prä­po­si­ti­on oder Adverb an. Zwei­tens die Satz­ein­lei­tung mit 'I mean,' - eine direk­te Über­set­zung von 'Ich mei­ne' - sowas sagt kein Eng­län­der oder Amerikaner.


 

bookmark_borderDie Folgen (III): Pfingsten

Mein Vater, Athe­ist wie ich, pfleg­te immer fol­gen­den Spruch zu sagen:

"Pfing­sten,
das fröh­li­che Fest,
ist gekommen!"

In die­sem Jahr hat das eine beson­de­re Bedeu­tung, wenn sich die­se Igno­ran­ten in Got­tes­häu­sern(!) ver­sam­meln und nicht nur sich und Ihres­glei­chen, son­dern auch völ­lig Unbe­tei­lig­te in Lebens­ge­fahr brin­gen, indem sie das Virus verbreiten.
Wei­te­rer Spruch mei­nes Vaters dazu:

"Näher zu dir, o Herr!"

bookmark_borderDie Folgen (II): G7

" .. Der G7 gehö­ren außer den USA und Deutsch­land
auch Frank­reich, Ita­li­en, Groß­bri­tan­ni­en,
Kana­da und Japan an .. " 

Nun hat unse­re Kanz­le­rin ein Zei­chen gesetzt und dem Herrn Trump eine Absa­ge zu sei­ner Ein­la­dung erteilt. Ich bin sehr gespannt, wel­che der ande­ren Regie­rungs­chefs trotz der unsäg­li­chen Lügen­po­li­tik des US Prä­si­den­ten­dar­stel­lers dort hinfahren.

John­son ist sicher, ein Abzieh­bild von Trump. Der fliegt hin.
True­deau wird absagen.
Macron wird absagen.
Abe aus Japan auch.
Ita­li­en? Da mache ich kei­ne Vorhersage.
Wenn's anders wäre wür­de ich mich sehr wundern.

"poli­ti­co" - ein US Publi­ka­ti­ons­or­gan - sagt vor­aus Macron, Abe, Tru­deau und Con­te sei­en bereit hin­zu­rei­sen. Um es dann im letz­ten Absatz ein­zu­schrän­ken:

Was den­ken Sie?

bookmark_borderDie Folgen (I)

Stel­len Sie sich einen schön ange­leg­ten Park vor, klein, aber ein­la­dend. Dahin­ter ein impo­san­tes Stadt­schloss. Jetzt Sitz der Kom­mu­nal­be­hör­den. Da ste­hen sta­bi­le Bän­ke unter gro­ßen, alten Bäu­men, meist Kasta­ni­en.- Die sieht man heu­te immer sel­te­ner obwohl sie doch bei Son­ne Schat­ten auf die Bän­ke wer­fen und so zum Ver­wei­len einladen.

Auf zwei Bän­ken mit etwa vier Meter Abstand sit­zen zwei alte Damen, neben den Bän­ken ste­hen ihre Rol­la­to­ren, sie sit­zen so, dass sie sich sehen kön­nen und unter­hal­ten sich mit erho­be­ner Stim­me, die von den Schloss­wän­den wider­hallt, über ihre Erfah­run­gen mit Covid-19, Coro­na, und .... den Tod von Mitbewohnern.

1. Senio­rin
"Die Frau Zie­sel ist vor­ge­stern gestorben!"

2. Senio­rin
"Die kann­te ich kaum, hat auf dem zwei­ten Flur gewohnt."

1. Senio­rin
"Ich traf sie immer beim Früh­stück, die war noch frü­her auf."

2. Senio­rin
"Ich ess' ja sel­ten Frühstück."
Pause
"Die Frau Fried­rich hab' ich auch lang nicht mehr gesehen."

1. Senio­rin
"Ach, wis­sen Sie das nicht, die ist schon vor vier Wochen gestorben.
Noch vor dem Herrn Wil­helm, mein Gott, wie die Zeit vergeht!"

2. Senio­rin
"So, der Wil­helm ist auch schon tot.
Scha­de, der hat mich immer zum Ein­kau­fen mit­ge­nom­men - und zum Doktor.
Ich hab' mich gewun­dert war­um er in letz­ter Zeit nicht mehr kam."

1. Senio­rin
"Zum Dok­tor müss­te ich bald 'mal wie­der, war schon zwei Wochen nicht da."

2. Senio­rin ....

Den Rest der Kon­ver­sa­ti­on schen­ke ich mir und füge nur ein paar klei­ne Anmer­kun­gen hinzu:
A. Wenn das so wei­ter geht müs­sen bald vie­le Arzt­pra­xen dicht machen weil ihnen die 'betag­ten Pati­en­ten' wegbleiben,
B. Die Alten neh­men den Tod ande­rer Bewoh­ner nicht so tra­gisch wie man­che hyste­ri­schen Berichterstatter.
C. Da bin ich nun siche­rer als je zuvor, dass ich nie frei­wil­lig in "betreu­tes Woh­nen" ein­zie­hen werde. 

bookmark_borderIn der Provinz bin ich der Märchenprinz ....

*In der Pro­vinz bin ich der Mär­chen­prinz* - nicht wirk­lich, das war 'mal, vor lan­ger Zeit. In der Pro­vinz ist die moder­ne Zeit ange­kom­men und mit ihr gibt es auch die gar nicht mehr so pro­vin­zi­el­len Preise.

Ich war gestern in Cham, im Baye­ri­schen Wald, ganz nah an der tsche­chi­schen Grenze:
"Unser Vol­vo hat ein Brü­der­chen bekommen!"
So könn­te ich in Ana­lo­gie zu Geburts­an­zei­gen for­mu­lie­ren .... nur wird der Vol­vo vom neu­en Auto, RAV 4, über­flüs­sig gemacht und muss wei­chen. Hof­fent­lich dem­nächst. Obwohl er mit der Gas­an­la­ge ein sehr spar­sa­mes Auto ist - und als Cabrio eben auch ein 'Spaß-Auto', aller­dings wenig fami­li­en­taug­lich, und da er so gut wie kei­nen Kof­fer­raum hat nicht so sehr zum Ein­kau­fen geeignet.

Das war es aller­dings nicht, was ich berich­ten woll­te, das war ledig­lich der Anlaß war­um ich in Cham war. Als wir anka­men war es Mit­tags­zeit und die Toyo­ta-Ver­tre­tung mit ange­schlos­se­ner Werk­statt hat von 12:30 bis 13:30h Mit­tags­pau­se. Eine gute Gele­gen­heit selbst - nach 450 km Fahrt - ein Häpp­chen zu essen ....

Am Markt­platz gab es meh­re­re klei­ne Loka­le und wir ent­schie­den uns für ein Kaf­fe­haus mit eige­ner Röste­rei. Was soll ich sagen? Der Kaf­fee war wirk­lich Spit­ze, aller­dings bin ich nicht sicher WO die Röste­rei sich ver­steckt, denn in dem Gebäu­de wo das Café liegt war sie nicht. 

Die Prei­se waren bestimmt nicht "pro­vin­zi­ell":
Zwei­mal Flamm­ku­chen, ca. 10×15 cm, läng­lich-oval, zu je 7,50 € plus 2x Waf­feln mit Puder­zucker und Sah­ne (eine Waf­fel auf dem Tel­ler, dia­go­nal geteilt, und drei Kleck­se Sah­ne dabei) zu je 5,00 € und ein Haferl Kaf­fee plus ein Cap­puc­ci­no - alles in allem 32,- €.

Wech­selnd schien die Son­ne und es gab kurz vor Ende unse­res Essens noch Regen, der uns nach innen scheuch­te .... aber wir muss­ten uns sowie­so spu­ten, denn nun hieß es das Auto übernehmen.

Auf der Rück­fahrt haben wir dann noch bei der Kocher­tal­brücke eine Rast ein­ge­legt und uns das Bau­werk von unten ange­se­hen .... ich war schon so oft dar­über gefah­ren und nun end­lich hat­te ich Zeit genug um ein­mal drun­ter zu sehen und zu bewun­dern mit wie wenig Beton die­se Fahr­bah­nen sta­bi­li­siert sind.

Mitt­ler­wei­le gibt es schon spek­ta­ku­lä­re­re Brücken­bau­wer­ke, sicher, aber die­se Brücke war zu ihrer Zeit eine tech­ni­sche Großleistung. 

bookmark_borderOptimierung:
Am Anfang war das Internet öd und leer ....
* u p d a t e * [13.04.2025]

Am Anfang war das Inter­net öd und leer - und dann hat es sich all­mäh­lich gefüllt, kaum bemerkt, aber doch ste­tig im Hin­ter­grund wach­send, und zwar expo­nen­ti­ell.

Am Anfang war Goog­le (nur als Bei­spiel, es gibt ja noch mehr Such­ma­schi­nen) noch recht knapp und prä­zi­se: Wonach gesucht wur­de war ent­we­der da - oder man bekam die Nach­richt dazu lie­ge nichts vor.

Wie sieht das heu­te aus?

Aber­tau­sen­de von Ant­wor­ten auf die ein­ge­ge­be­ne Fra­ge - und das Mei­ste davon nichts von Wert, min­de­stens nichts, nach dem man gesucht hat (auch da neh­men sich die Such­ma­schi­nen unter­ein­an­der nichts).

Aber hier will ich auf die soge­nann­te "Opti­mie­rung" hin­wei­sen. Das ist so ein Reiz­wort, wie 'digi­tal nati­ve' oder 'com­pu­ter savy' - klingt gut, sagt aller­dings nichts Kon­kre­tes aus, und jeder stellt sich etwas ande­res dar­un­ter vor.

Solan­ge nur weni­ge Web­sei­ten da waren konn­te die­se "Opti­mie­rung" viel­leicht noch funk­tio­nie­ren. Aber heu­te? Unzäh­li­ge SEO {nur ein aufs Gera­te­wohl her­aus­ge­nom­me­nes Bei­spiel} Bera­ter:innen opti­mie­ren so vor sich hin, ver­spre­chen beste Plat­zie­rung und natür­lich schnel­len Rück­fluss des ein­ge­setz­ten Gel­des, das so eine Ver­bes­se­rung nun 'mal kostet. 

Es ist wie bei einem Schnee­ball­sy­stem - nur ohne das es straf­bar wäre oder dass es irgend­wer ein­mal ernst­haft in Fra­ge stellt:

Die opti­mier­ten Sei­ten wach­sen expo­nen­ti­ell, bis sie schließ­lich alle *top* opti­miert sind. Kei­ne nicht-opti­mier­ten Sei­ten mehr übrig .... und wie unter­schei­den die vor­han­de­nen Sei­ten sich nun voneinander?


Gera­de hat­te ich ja schon auf das ähn­li­che Opti­mie­rungs­an­ge­bot hin­ge­wie­sen - zuge­ge­ben nicht ganz ernst­haft dar­ge­stellt - in Sachen "Pro­fil­ver­bes­se­rung" durch eine "Pro­fi­la­gen­tin". Wenn alle die sich im Inter­net bewe­gen opti­ma­le Pro­fi­le haben - hat sich dann die Opti­mie­rung von selbst erle­digt oder wird dann eine - ent­schul­di­gen Sie die dra­sti­sche Aus­drucks­wei­se - neue Sau durchs Dorf getrie­ben?
 

Da behaup­te ich doch ganz frech wie der klei­ne Bub aus der Men­ge, der rief "Der Kai­ser hat ja gar nichts an!": Alles wie bei "Des Kai­sers neue Klei­der" - nichts zu sehen, nichts zu fin­den, nichts zu unter­schei­den - aber Alles bestens *opti­miert* und die pas­sen­den Daten wer­den gleich von meh­re­ren track­ing- und tra­cing-Unter­neh­men geliefert.

Natür­lich opti­miert auf ihre spe­zi­el­le Situation .... 

* u p d a t e * [13.04.2025]
Sie­he hier­zu "Web­sei­te-Traf­fic durch Such­ma­schi­nen ist tot "

bookmark_borderGeschichte - kreativ ins Gegenteil verändert

Aktu­el­le Mel­dung ver­brei­tet im Inter­net "Schrö­der bei LinkedIn"

" .. Damit wird Schrö­der zur Medi­en­mar­ke. Auf Nach­fra­ge von kress.de bestä­tig­te Albrecht Funk, der das Büro des Bun­des­kanz­lers a.D. lei­tet, dass der sowohl auf Deutsch wie auch auf Eng­lisch ver­öf­fent­lich­te Bei­trag ein Start­punkt für Wei­te­res sein soll. "Ger­hard Schrö­der wird hier regel­mä­ßig The­men ansto­ßen, die ihn bewe­gen. In der Regel wer­den das über­ge­ord­ne­te The­men abseits der Tages­po­li­tik sein", so Funk .. " [Quel­le] - wer das glaubt hat in den letz­ten Jah­ren nicht ver­folgt, was der 'Alt­kanz­ler', Ren­ten­kür­zer, Leih­ar­beits­be­für­wor­ter und Hartz IV-Ein­füh­rer, Mot­to: "Was­ser pre­di­gen und Wein sau­fen!" so in den Medi­en brabbelte. 

Der Pro­let, der zum Staats­mann wur­de. Tat­säch­lich? An sei­nen Taten kann man den 'wah­ren' Schrö­der erken­nen - und der ist bestimmt nur ein Abklatsch eines "Staats­man­nes", da hel­fen kei­ne Umdeu­tungs­ver­su­che oder Geschichts­ver­fäl­schun­gen. Der ehe­ma­li­ge Berufs­pro­test­ler der Grü­nen, Josch­ka Fischer, der zum Außen­mi­ni­ster avan­cier­te, und Schrö­der ver­stan­den sich auf eine Art, wie sie nur Unter­schicht­ler unter­ein­an­der her­zu­stel­len wis­sen. Es ist heu­te noch das, was die Ruhr­ge­biet­ler so stolz vor sich her­tra­gen, weil sie es nicht bes­ser wissen: 

Schlich­te Spra­che, schlich­tes Den­ken und eine schlich­te Sicht der Welt. Wer auch nur eines die­ser Merk­ma­le durch Bil­dung ver­liert gilt danach nicht mehr als "Einer von uns". 

"Kurz nach ihrem Amts­an­tritt stand die Regie­rung Ger­hard Schrö­ders vor der Ent­schei­dung, erst­mals seit dem Zwei­ten Welt­krieg deut­sche Sol­da­ten in einen bewaff­ne­ten Kon­flikt zu schicken. Nach jah­re­lan­gen Bür­ger­krie­gen auf dem Bal­kan fiel das ehe­ma­li­ge Jugo­sla­wi­en aus­ein­an­der. Im Koso­vo wur­den Men­schen ver­folgt, ermor­det und ver­trie­ben. Des­halb betei­lig­te sich Deutsch­land an der Nato-Akti­on zur Befrie­dung des Kosovo."
So beschreibt sich der Herr Alt­kanz­ler selbst, bzw. läßt sich beschreiben:
" .. Ger­hard Schrö­der war von 1998 bis 2005 Bun­des­kanz­ler der Bun­des­re­pu­blik Deutschland.
(1) Sei­ne Kanz­ler­schaft war von den umfas­sen­den Refor­men der Agen­da 2010 geprägt. Sie tru­gen wesent­lich dazu bei, die inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit der deut­schen Wirt­schaft zu stei­gern, den Indu­strie­stand­ort zu sichern und neue Arbeits­plät­ze zu schaf­fen. (2) Die Außen-, Euro­pa- und Sicher­heits­po­li­tik der Kanz­ler­schaft waren von gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen gekenn­zeich­net, wie dem Kampf gegen den inter­na­tio­na­len Ter­ro­ris­mus nach den Anschlä­gen am 11. Sep­tem­ber 2001, den Kon­flik­ten in Ex-Jugo­sla­wi­en, dem Wider­stand gegen den Irak-Krieg und der Ver­tie­fung der euro­päi­schen Eini­gung .. "
[Klam­mern () zugefügt]

Da ist doch Musik drin, da denkt sich jeder, der die Zeit sei­ner Kanz­ler­schaft nicht mit­er­lebt hat: Das muss ein pri­ma Kanz­ler gewe­sen sein, so vie­le posi­ti­ve Ergeb­nis­se sei­ner Führung!"

(1) "Das "Bünd­nis für Arbeit" zwi­schen Staat, Arbeit­neh­mern und Arbeit­ge­bern dämm­te die aus­ufern­de Arbeits­lo­sig­keit ein." so heißt es euphe­mi­stisch ver­frem­det auf einer Sei­te zum Wir­ken des Herrn Schrö­der in zwei von ihm geführ­ten Regie­run­gen. Wei­ter wird dort behaup­tet "Bestim­mend in der zwei­ten Amts­zeit Schrö­ders war die innen­po­li­ti­sche Dis­kus­si­on um das Reform­pro­gramm der "Agen­da 2010". Die Arbeits­lo­sig­keit war bedrückend hoch gewor­den, die Aus­ga­ben für Arbeits­lo­sen­geld und -hil­fe wuch­sen dem Staat über den Kopf. "Mut zur Ver­än­de­rung" for­der­te der Kanz­ler in die­ser Situa­ti­on." Es ging aller­dings nicht um 'Ver­än­de­run­gen' auf der Ein­nah­me­sei­te, son­dern dar­um, die Sozi­al­aus­ga­ben zurück zu fah­ren und Men­schen zu zwin­gen, auch in Jobs zu gehen, die nicht ihrer Qua­li­fi­ka­ti­on ent­spra­chen. Zudem wur­de die Kün­di­gungs­frist und der Kün­di­gungs­schutz geschwächt, und die Leih­ar­beit geför­dert - das war das Werk des Herrn Cle­mens, der anschlie­ßend in der Füh­rung des Leih­ar­beits-Welt­kon­zerns Adec­co einen Vor­stands­po­sten bekam.

(2) Zur Außen­po­li­tik heißt es " .. Kurz nach ihrem Amts­an­tritt stand die Regie­rung Ger­hard Schrö­ders vor der Ent­schei­dung, erst­mals seit dem Zwei­ten Welt­krieg deut­sche Sol­da­ten in einen bewaff­ne­ten Kon­flikt zu schicken. Nach jah­re­lan­gen Bür­ger­krie­gen auf dem Bal­kan fiel das ehe­ma­li­ge Jugo­sla­wi­en aus­ein­an­der. Im Koso­vo wur­den Men­schen ver­folgt, ermor­det und ver­trie­ben. Des­halb betei­lig­te sich Deutsch­land an der Nato-Akti­on zur Befrie­dung des Koso­vo .." Die Grü­nen, einst hef­ti­ge NATO Geg­ner, waren dabei inten­siv betei­ligt. Der rechts­wid­ri­ge Ein­satz der Bun­des­wehr war so umstrit­ten wie die Kür­zun­gen und Gän­ge­lun­gen im Sozi­al­be­reich. Es gab vor allem des­we­gen Pro­ble­me, weil die Betei­li­gung im Ein­zel­nen nicht natio­nal, son­dern über die NATO durch US MIli­tär gesteu­ert wur­de, das kei­nes­wegs 'neu­tral' dar­an ging den Kon­flikt zu bereinigen.

(3) " .. Die inhalt­li­che Aus­rich­tung sei­ner Kanz­ler­schaft, etwa der Reform­kurs in (6) Ren­te, Gesund­heit und den Hartz-Geset­zen, sowie die Teil­nah­me am Koso­vo-Krieg, führ­ten zu inner­par­tei­li­chen Kon­flik­ten. In den Jah­ren sei­ner Kanz­ler­schaft hat sich eine bis dahin bei­spiel­lo­se Öff­nung der Bun­des­re­gie­rung für Anlie­gen und Metho­den des Lob­by­is­mus voll­zo­gen. Im Zuge des Welt­fi­nanz­crash 2007 erscheint vor allem die unter Schrö­der vor­an­ge­trie­be­ne Finanz­markt­de­re­gu­lie­rung, z.B. durch die Öff­nung des deut­schen Mark­tes gegen­über Hedge­fonds, von Bedeu­tung .. " Ins­be­son­de­re der letz­te Teil - davor noch von füh­ren­den SPD Poli­ti­kern wie Franz Mün­te­fe­ring als "Heu­schrecken" kor­rekt geschol­ten - war eine der wesent­li­chen Sün­den, die u.a. für den heu­ti­gen unge­brem­sten Anstieg der Mie­ten ver­ant­wort­lich sind. Fonds agie­ren um Ren­di­te zu erwirt­schaf­ten - und das geht stets zu asten derer, die die­se Mie­ten bezah­len müssen. 

(4) Erdoğan ist nun Staats- und Regie­rungs­chef in einem. Mit dabei als "beson­de­rer Freund" des Prä­si­den­ten ist auch Alt­kanz­ler Ger­hard Schrö­der. Da trifft doch glatt ein Spruch zu, den ich kürz­lich in einer US Ver­öf­fent­li­chung las: 


" .. His efforts to appear as 'elder sta­tes­man' would be far more cre­di­ble if he did not dis­play an irri­ta­ting enthu­si­asm for strong­men .. " {Ü: .. Sei­ne Bemü­hun­gen, als 'ver­dien­ter Staats­mann' auf­zu­tre­ten, wären weit­aus glaub­wür­di­ger, wenn er kei­ne irri­tie­ren­de Begei­ste­rung für skru­pel­lo­se Macht­ha­ber zei­gen wür­de ..}

 

 
Zu den 'skru­pel­lo­sen Macht­ha­bern' zählt der rus­si­sche Staats­prä­si­dent Putin, der wie ande­re Schrö­der-Freun­de dafür bekannt ist, in sei­nem Land mit eiser­nem Besen zu keh­ren und mit der Oppo­si­ti­on nicht gera­de zim­per­lich umzugehen.

(5) Was geflis­sent­lich ver­schwie­gen wird sind vier ver­gan­ge­ne Ehen, die teil­wei­se unter Betei­li­gung der Öffent­lich­keit und strit­tig been­det wur­den. Sind fünf Ehen ein Zei­chen von per­sön­li­cher Rei­fe und cha­rak­ter­li­cher Stabilität?

(6) Die Ren­ten­kür­zun­gen und die Ver­län­ge­rung der Lebens­ar­beits­zeit waren angeb­lich "alter­na­tiv­los" - was vor dem Hin­ter­grund einer lächer­li­chen Untä­tig­keit gegen­über den Steu­er­spar­mo­del­len der Wirt­schaft sehr befremd­lich anmu­tet. Durch eine Regu­lie­rung der Steu­er­po­li­tik hät­te vie­les von dem, was sich spä­ter als fata­le Ent­wick­lung für Arbeit­neh­mer her­aus­stell­te, ver­mie­den wer­den können. 

Nimmt man alle die­se nega­ti­ven Fol­gen zusam­men so kann man mit gutem Gewis­sen behaup­ten und bele­gen, dass die Regie­run­gen Schrö­der unter SPD-Füh­rung des Staats­we­sens genau das Gegen­teil des­sen dar­stell­te, was der Kern der Sozi­al­de­mo­kra­tie ein­mal vor Schrö­der und sei­nen Kabi­net­ten gewe­sen war. Die­se Poli­tik voll­ende­te Vie­les, wovor in den ver­gan­ge­nen Jah­ren der Regie­run­gen Kohl die CDU/CSU wohl­weis­lich zurück­ge­schreckt war.

Es war die Umstel­lung vom 'Sozi­al­staat' zu einem 'Neo­li­be­ra­len Wirt­schafts­staat' in dem der Sou­ve­rän, der Bür­ger, das Nach­se­hen hat. Was hef­ti­ge­re Ver­wer­fun­gen aus­ge­schlos­sen hat sind zwei Gründe:
Erstens nei­gen die Deut­schen nicht zu offe­ner Rebel­li­on gegen die 'Obrig­keit', zwei­tens geht es dem Durch­schnitt der Bevöl­ke­rung immer noch bes­ser als den Bür­gern in ver­gleich­ba­ren Län­dern - und die Men­schen, die am Ende der Ein­kom­mens­ska­la ste­hen wer­den von der Poli­tik für ver­nach­läs­sig­bar gehal­ten. Ein schwe­rer Feh­ler, wie nicht zuletzt wegen der durch die Regie­run­gen Schrö­der und deren sozia­lem Kahl­schlag geför­der­ten rech­ten Bewe­gun­gen, wie der AfD sehr deut­lich zeigen.

Es stellt eine Per­ver­si­on des Den­kens dar, wenn man die Schrö­der­sche Regie­rungs­zeit nun im Nach­hin­ein als "poli­ti­sche Groß­tat" dar­zu­stel­len versucht. 

bookmark_borderIch brauch jetzt erstmal eine Profilagentin ....
Ich werde jetzt *Profilagent*!
Aus der Serie "Liebes Tagebuch"

Ich brauch jetzt erst­mal eine Pro­fi­la­gen­tin sonst wird das nichts mit dem digi­ta­len Geld­ver­die­nen, lie­bes Tage­buch, und nun weißt du auch, war­um ich dir sooo lan­ge nix erzählt habe:

Ich bin dabei mein *PROFIL* zu ver­bes­sern, und das kostet heut­zu­ta­ge Zeit und Geld!

Da wirst du dich sicher fra­gen "Was ist das denn, so eine *Pro­fi­la­gen­tin*?"
Hab ich mich auch gefragt als ich auf, Ach­tung: "Kix­ka Nebras­ka" gesto­ßen bin.

Da muss­te ich ein­fach tie­fer ein­stei­gen, lie­bes Tage­buch, wo ich doch seit 1988 per Com­pu­ter unter­wegs bin und seit 2003 ein Web­log habe .... und noch nie hat­te ich bis­her von der Exi­stenz die­ses wirk­lich außer­ge­wöhn­li­chen neu­en Beru­fes gehört!

Es gibt dafür kei­ne Aus­bil­dung. Soviel steht fest. Es hilft wenn man mit­tel­alt und Frau ist. Gut ist auch, wenn man ein Pro­fil­fo­to nicht von einem pro­fes­sio­nel­len Foto­gra­fen machen lässt, son­dern sich selbst im eige­ne Bade­zim­mer per *sel­fie* foto­gra­fie­ren kann und es dann ver­frem­det. Kann ich auch, aller­dings ohne Ver­frem­dung, lie­bes Tage­buch, hier ist der Beweis:

Nur der Teil 'mit­tel­alt und Frau' wird mir nicht gelin­gen - viel­leicht geht ja auch 'hoch­be­tagt und Mann'? Na, hof­fent­lich, Tage­buch, ist DAS kein Aus­schluss­fak­tor in mei­nem Bestre­ben ein *Pro­fi­l­agent* zu werden.

Wenn man das wer­den will braucht man ein eige­nes Pro­fil - da steht dann drin wie toll man ist. Sich selbst über den grü­nen Klee zu loben ist nur die Fort­set­zung von über­trie­be­nem Lob der Eltern "Das hast du aber fein gemacht!". Wenn du dir das Bild­chen ansiehst, lie­bes Tage­buch, dann lernst du gleich noch dazu: Bei "twit­ter" hat man eine "Web­sei­te"!
Steht da drin → (screen­shot bei kix­ka im Web­log gemacht)

Zudem braucht man noch 'con­nec­tions' - zu "Bri­git­te", via "Job-Sym­po­si­um 2020" oder zu "Frank Elst­ner Master­class" und so wei­ter, und so wei­ter .... du siehst, lie­bes Tage­buch, es muß gelin­gen klin­gen­de Namen im Kli­en­tel zu haben damit man dann ande­ren Men­schen zu einem tol­len Pro­fil ver­hel­fen kann, das sie bekannt macht.
Das Netz­werk immer wei­ter spin­nen, also das mit dem 'spin­nen' ist jetzt rein zufäl­lig in meh­rer­lei Hin­sicht passend.

Es ist nicht so wich­tig, dass man mit dem Com­pu­ter und einer Pro­jek­ti­ons­soft­ware umge­hen kann - wozu gibt es schließ­lich Män­ner die das kön­nen - es reicht wenn man nach meh­re­ren Anläu­fen irgend­was Bana­les zu dem stam­meln kann, was heu­te so unter "sozia­le Netz­wer­ke" läuft. Unvor­teil­haf­te Klei­dung scheint ja fast schon "Tol­le Mode" zu sein - gab's das bei "Bri­git­te" als Vor­schlag für ein auf Com­pu­ter­freaks abge­stimm­tes 'busi­ness outfit'?

Ein ande­rer Vor­trag ging über "Ver­ges­sen" - weil ja das Inter­net nicht von selbst etwas ver­gisst, hat Frau Kix­ka gesam­melt, was an Pro­gram­men so da ist, dem man ein­ge­ben kann dass es 'ver­ges­sen' soll was geschrie­ben wur­de, weil es wäre ja blöd, wenn man Jah­re spä­ter sei­nen Quatsch wie­der unter die Nase gerie­ben bekommt .... dar­auf, lie­bes Tage­buch, muss man erst mal kommen:
Auto­ma­ti­sier­te Löschung des unüber­leg­ten Gebrab­bels in den sozia­len Netz­wer­ken als *fea­ture*.
Mhhh .... wenn ich recht über­le­ge ist das doch etwas umständ­lich - wäre es da nicht bes­ser gleich dar­auf zu ver­zich­ten irgend­wel­chen Quatsch in die Welt zu posaunen?

Da fehlt noch, das eige­ne, nicht so gut gelun­ge­ne Web­log zu löschen, damit es da nicht etwas kri­ti­sche Anmer­kun­gen geben kann die einem das Geschäft stö­ren. Noch ist es *online*, aller­dings habe ich in den letz­ten fast zwan­zig Jah­ren schon eine Men­ge sehr viel loh­nen­de­re Blogs gelesen ....

Fort­schritt wohin man schaut, die­se Sache mit dem *ver­ges­sen*!

Tja, lie­bes Tage­buch, das war's dann auch schon wieder.
*Pro­fi­l­agent* - und ich habe bis­her immer mei­ne Tipps zu Ver­bes­se­rung von Web­logs völ­lig gra­tis abge­ge­ben und dafür manch­mal Schel­te bekom­men. Ich hät­te es - wie man sieht - ein­fach nur anders benen­nen sol­len und schon wäre alles gut gewe­sen .... lie­bes Tage­buch, *Pro­fi­l­agent* ist offen­bar kei­ne geschütz­te Berufs­be­zeich­nung - daher nen­ne ich mich jetzt ein­fach so:

"Dies schrieb exklu­siv für dich dein *PROFILAGENT* wvs."

bookmark_border"Frue*er"™ noch nie ....

"Frue*er"™ noch nie erlebt oder getan - aber letz­te Woche ....

Zuerst die Geschich­te von mei­ner Fahrt mit der Bahn nach Han­no­ver. Das war letz­te Woche am Mon­tag, 11.05.2020.

"Wenn ich schon 'mal Bahn fah­re", dach­te ich als kurz nach bestei­gen des Regio­nal­ex­press das abge­bil­de­te gel­be Warn­schild im Bild­schirm erschien, und " .. das fängt ja schon gut an!"
Das war rich­tig gedacht, denn auch der Fern­zug nach Nor­den hat­te Verspätung. 

So ergab es sich, dass ich trotz zwei­er Stö­run­gen eine unge­stör­te Fahrt nach Han­no­ver hat­te .... ähem, nicht ganz, denn noch vor Frank­furt kam fol­gen­de Durch­sa­ge "Lie­be Fahr­gä­ste, wir begrü­ßen Sie ... bla, bla ... der Grund für die Ver­spä­tung war ein tech­ni­scher Defekt am Zug."

Na, wenn das nicht die abso­lu­te Beru­hi­gung für die in genau die­sem Zug sit­zen­den Fahr­gä­ste ist ....

 

Im Inter­net, bei you­tube, gibt es meh­re­re Vlogs die sich mit der Zucht von Gemü­se aus Tei­len der gekauf­ten Pro­duk­te befas­sen. Vor ein paar Mona­ten hat­te ich ein Video gese­hen, da wur­de aus der Wur­zel von Lauch eine neue Pflan­ze gezo­gen. Der Herr bloed­bab­b­ler hat­te mir auch schon gezeigt, wie er sowas ähn­li­ches anstellt um mehr­mals zu ern­ten .... Da ich ja stets skep­tisch bin wenn ich sol­che Geschich­ten sehe/lese/höre, dach­te ich es selbst ein­mal zu pro­bie­ren - und sie­he da, es klappt! Bei mir sogar so gut, dass die 'Rest­pflan­ze' eine Blü­te gebil­det hat und zu die­sem Zweck auf statt­li­che 60 cm Höhe gewach­sen ist.
["click!" ver­grö­ßert das Bild]

 

[Bei etwas bes­se­rem Licht folgt noch­mal eine neue Auf­nah­me, die­se ist nicht beson­ders gut geraten] 


Mei­ne Leser wis­sen ja, dass ich mit Reli­gi­on jed­we­der Art kein beson­ders gutes Ver­hält­nis habe, weil Reli­gi­on zwei wesent­li­che Eck­punk­te der Auf­klä­rung - Evi­denz und Plau­si­bi­li­tät - erst ver­sucht hat zu unter­drücken und dann ver­sucht hat sich dran­zu­wan­zen indem behaup­tet wird, sie sei stets in der Geschich­te Ver­fech­ter von Erwei­te­rung des Wis­sens gewesen ....
Eine drei­ste­re Lüge gibt es nicht, aber es ist ja nicht ver­wun­der­lich, denn jede Reli­gi­on ist auf einer Lüge auf­ge­baut, näm­lich, dass es irgend­ei­ne *Höhe­re Macht* gäbe, die unse­re Geschicke lei­tet - wo wir doch genau wis­sen und bewei­sen kön­nen, dass das Leben, der Pla­net, das Uni­ver­sum, ein Ergeb­nis von Zufäl­len und Gesetz­mä­ßig­kei­ten sind.
Wie aus der obi­gen Abbil­dung zu erken­nen ist befin­den wir uns auf einem guten Weg, die Athe­isten wer­den mehr.
Doch es heißt wach­sam zu blei­ben, denn die in die Enge getrie­be­nen Reli­gio­ten wer­den da wie Tie­re, die man bedrängt:
Sie bei­ßen wild um sich und rich­ten im Unter­gang noch gro­ßen Scha­den an!

bookmark_borderLeiharbeit ....
eine Schandtat der Schröder'schen Regierungszeit

Wie so oft im Leben bekom­men jene Men­schen, denen es schon schlecht geht, immer noch wei­te­re 'Nacken­schlä­ge' und müs­sen sich mit schlech­ten Arbeits- und Ver­dienst­be­din­gun­gen herumschlagen. 

Wäh­rend die Leih­ar­beits­fir­men Geld von der Arbeits­agen­tur für die Ein­glie­de­rung erhal­ten war­ten sie offen­bar nur dar­auf bis die Fri­sten für der­glei­chen För­de­rung ein­ge­hal­ten sind und ent­las­sen dann die Leu­te wie­der um das Spiel­chen von vor­ne zu beginnen. 

Die Schan­de ist, dass die Zuschüs­se wegen der läp­pi­schen Bezah­lung meist 30% des Ent­gelts betra­gen - das zah­len die Steu­er­zah­ler, wäh­rend der Leih­ar­beits­agen­tur­chef im dicken BMW her­um­fährt, sich eine prot­zi­ge Vil­la lei­stet, und sich ein Fäust­chen lacht ob der Ein­fäl­tig­keit derer, die sol­che Struk­tu­ren erst ein­ge­führt haben und nun auch noch durch Zuschüs­se reich­lich belohnen .... 

Selbst beob­ach­tet, und zwar als ich noch in einem Vor­ort von Mün­ster in West­fa­len wohn­te, dazu war das einer der schmie­rig­sten Ker­le die ich je ken­nen gelernt habe. Durch­trie­ben und skru­pel­los - und das war für mich von da an der Pro­to­typ eines Leiharbeitsunternehmers.

In dem ver­link­ten Arti­kel wird aller­dings auch Posi­ti­ves berich­tet: Die Zahl der Leih­ar­beits­ver­hält­nis­se ist seit Jah­ren rück­läu­fig. Gut so! Ich hof­fe, das bleibt selbst unter den Ver­wer­fun­gen durch CORONA die Tendenz.

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