bookmark_borderManchmal ....

 

Manch­mal fin­det die Wis­sen­schaft etwas her­aus was in der Ver­gan­gen­heit als rei­ne Annah­me postu­liert wur­de. Wahr­schein­lich eine der bekann­te­sten Comic­fi­gu­ren ist 'Pop­eye' der See­mann, der stets dann zu einer Dose Spi­nat griff, wenn er gegen irgend­ein Hin­der­nis oder einen Wider­sa­cher kämp­fen muss­te.
 


Bei "The Dai­ly Car­too­nist" konn­te man jetzt lesen:
" .. It was the secret to Popeye’s super-human strength – but lea­ding ath­le­tes look likely to be ban­ned from fol­lo­wing his lead.
Near­ly a cen­tu­ry after the crea­ti­on of the car­toon sail­or, and his love of spin­ach, sci­en­tists have rea­li­sed he might have been on to something.
Rese­ar­chers at the Free Uni­ver­si­ty of Ber­lin have found that ecdy­ste­ro­ne – a hor­mo­ne found in spin­ach – is so powerful that they want it con­side­red a per­for­mance-enhan­cing drug.
The rese­arch team found a signi­fi­cant spike in per­for­mance among tho­se who took the sup­ple­ment in lar­ge quan­ti­ties. The team, who­se stu­dy was fun­ded by the World Anti-Doping Agen­cy (WADA), gave ath­le­tes cap­su­les of ecdy­ste­ro­ne during a ten-week strength trai­ning session .. "

Es war das Geheim­nis von Pop­ey­es über­mensch­li­cher Stär­ke - aber es ist wahr­schein­lich, dass Spit­zen­sport­ler dar­an gehin­dert wer­den, sei­nem Bei­spiel zu folgen.
Fast ein Jahr­hun­dert nach der Erschaf­fung des Comic-See­manns und sei­ner Lie­be zum Spi­nat haben Wis­sen­schaft­ler erkannt, dass er damit auf etwas gesto­ßen sein könnte.
For­scher der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin haben her­aus­ge­fun­den, dass Ecdy­ste­ron - ein im Spi­nat vor­kom­men­des Hor­mon - so stark ist, dass sie mei­nen, es als lei­stungs­stei­gern­des Medi­ka­ment betrach­ten zu müssen.
Das For­scher­team stell­te einen signi­fi­kan­ten Lei­stungs­an­stieg bei den­je­ni­gen fest, die das Sup­ple­ment [Anm.d.Übers.: Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel] in gro­ßen Men­gen ein­nah­men. Das Team, des­sen Stu­die von der Welt-Anti-Doping-Agen­tur (WADA) finan­ziert wur­de, gab Ath­le­ten wäh­rend eines zehn­wö­chi­gen Kraft­trai­nings Ecdysteron-Kapseln. 

Nach­dem nun - fast in all den gro­ßen Blät­tern des Lan­des - und in "Spek­trum der Wis­sen­schaft" dar­über zu lesen war muss es ja wohl wahr sein ...! 

Es bleibt aller­dings eine Fra­ge offen:
Wie­viel Spi­nat muss man essen um eine Wir­kung zu sehen?
Das erfah­ren Sie - zusam­men mit ande­ren Ein­zel­hei­ten, die hier nicht berich­tet wur­den - im Spek­trum­ar­ti­kel.

bookmark_borderMythos "Stein- oder Himalayasalz",
die "story" macht den Wert ....

[Die dunk­len Kügel­chen sind Pfefferkörner ]
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Koch­salz¹ oder Spei­se­salz = Natri­um­chlo­rid, NaCl

Che­misch betrach­tet ist "Salz" stets iden­tisch zusam­men­ge­setzt, näm­lich aus Natri­um [Na+] und Chlo­rid [Cl-]. Alle Zusät­ze zu dem Wort "Salz" die­nen entweder 

  • - zur Ver­deut­li­chung der Her­kunft oder 
  • - zur Begrün­dung von Wer­be­aus­sa­gen für Produkte,

die bei glei­cher Che­mie und phy­sio­lo­gi­scher Wir­kung wesent­lich teu­rer ver­kauft wer­den ohne wirk­lich 'bes­ser' oder 'anders' als das gewöhn­li­che Haus­halts­salz zu 29¢/500g zu sein.

Stein­salz² (auch Hali­tit oder Salz­ge­stein, gele­gent­lich irre­füh­rend Salz­stein, ver­al­tet Sal gem­mae).
 

!! Stein­salz ist nichts ande­res als Meer­salz, das vor Mil­lio­nen von Jah­ren durch Aus­trock­nen von gro­ßen Mee­ren entstand. 

Fleur de Sel³ (deutsch Salz­blu­me, spa­nisch Flor de Sal) ist das teu­er­ste Meer­salz. Bei ent­spre­chen­den Unter­su­chun­gen wur­den in Fleur de Sel die höch­sten Kon­zen­tra­tio­nen an Mikro­pla­stik gefun­den, im dar­un­ter ent­ste­hen­den "grau­en Salz" (sel gris) wur­den in 16 han­dels­üb­li­chen Meer­sal­zen aus acht Län­dern Mikro­pla­stik­par­ti­kel nach­ge­wie­sen.

Anstatt beson­ders gesund zu sein - was der Preis von Fleur de Sel sug­ge­riert, das pro 100g 4,59 [Kilo­preis: 45,90 €] kostet - kauft man sich so eine höhe­re Kon­zen­tra­ti­on von Pla­stik­par­ti­keln mit ein.

! Fleur de Sel:
Die Salz­blu­me besteht im Mit­tel aus über 97 % Natri­um­chlo­rid, 0,5 % Cal­ci­um­sul­fat, 0,3 % Magne­si­um­chlo­rid, 0,2 % Magne­si­um­sul­fat („Bit­ter­salz“) und etwa 0,1 % Kali­um­chlo­rid [zusam­men = 98%], der Rest [2%] ist ver­blie­be­nes Was­ser (Rest­feuch­te).
! Meer­salz:
Ent­hält wie ande­res Spei­se­salz zu 95 bis 98% Natri­um­chlo­rid und nur gerin­ge Men­gen Mine­ral­stof­fe, aber dafür bis zu 5% Was­ser als Restfeuchte. 

Noch­mal zum Vergleich: 

1 kg    Salz (Super­markt)      0,58 €
1 kg    Salz "Fleur de Sel"    45,90 €

Es geht auch noch teurer
Sal de Ibi­za; 1 kg kostet stol­ze 76,70 €

Heu­te wer­den schät­zungs­wei­se 70 Pro­zent des Welt­ver­brauchs aus Stein­salz gewon­nen, als hoch­prei­si­ges Spei­se­salz kommt vor allem gewa­sche­nes Meer­salz in den Verkauf. 

Sofern Sie das wert­vol­le (!) Fleur de Sel aus Ver­se­hen oder Schus­se­lig­keit offen ste­hen las­sen zieht es Was­ser an und ver­flüs­sigt sich - daher wird es in Glä­sern mit fest schlie­ßen­dem Deckel verkauft.

Wenn Sie jetzt denken:
Na gut, dann gehe ich eben lie­ber in die nächst­ge­le­ge­ne HIMA­LA­YA-Stein­salz-Grot­te, die wird als "natür­lich & gesund, hilft bei Atem­be­schwer­den" bewor­ben, und atme das Salz-Luft-Gemisch ein, das wird mir hel­fen .... nein, da holen Sie sich höch­stens einen Schnup­fen oder Schlim­me­res, denn durch die Ver­wir­be­lung der ange­feuch­te­ten Luft leben Viren län­ger und ver­tei­len sich bes­ser als an ande­ren Orten.

Fah­ren Sie lie­ber an die See und gehen dort am Strand spa­zie­ren - das ist alle­mal die bes­se­re Wahl.

¹ https://de.wikipedia.org/wiki/Speisesalz
² https://de.wikipedia.org/wiki/Steinsalz
³ https://de.wikipedia.org/wiki/Meersalz

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[Bil­der:

1. Kri­stall­struk­tur-Abbil­dung: Von Solid Sta­te - Eige­nes Werk, Gemein­frei, Link
2. Salz & Pfef­fer Makro­auf­nah­me: By The ori­gi­nal uploa­der was Y6y6y6 at Eng­lish Wiki­pe­dia. - Trans­fer­red from en.wikipedia to Com­mons by IngerAl­Ha­os­ului using Com­monsHel­per., Public Domain, Link
]

bookmark_borderGetroffen ....

So ein 'Zufall'.
Zu Kau­sa­li­tät und Koinzidenz.

Gestern war ich noch­mal ein­kau­fen, Zuta­ten für ein beson­de­res Gebäck, das ich gern esse und schon immer mal aus­pro­bie­ren woll­te selbst zu backen:
Ber­li­ner Bobbes
(Sei­te 1) → Rezept
(Sei­te 2) → Rezept
Grö­ße­res Photo

Im gera­de fer­ti­gen, neu­en Super-Super­markt ist eine "Eßthe­ke" direkt gegen­über der Kas­sen­rei­he plat­ziert. Dort riecht es ver­lockend nach Gesot­te­nem .... und nach so einem Ein­kauf kann ein klei­ner Imbiß ja nicht schaden.

Ich kauf­te mir also ein Bröt­chen mit einer Schei­be Leber­käs. Sowas muß man gleich essen, spä­ter schmeckt es nicht mehr. Des­we­gen schob ich den vol­len Ein­kaufs­wa­gen nach drau­ßen, da, wo die Tische ste­hen, weil sich krü­meln­de Bröt­chen und sau­be­res Auto schlecht vertragen.

Am Tisch den ich ins Auge gefaßt hat­te saß ein ein­zel­ner Herr, der auf mei­ne Fra­ge ob ich mich zu ihm set­zen dür­fe posi­tiv antwortete.

Wie das so geht kamen wir - ich lei­der manch­mal noch kau­en­der­wei­se ant­wor­tend - ins Gespräch.

Sehen Sie:
Wenn ich jetzt ein gläu­bi­ger Mensch wäre wür­de ich an eine 'höhe­re Fügung' den­ken. Denn aus dem Gespräch ergab sich eine Mög­lich­keit zur zukünf­ti­gen Erfül­lung eines lan­ge geheg­ten Wunsches ....

Der Gesprächs­part­ner war übri­gens ein pen­sio­nier­ter Pastor.

bookmark_borderReisen

bildet

macht satt ....

Sie ken­nen bestimmt die­se T-Shirts, lie­be Leser, die man über­all auf der Welt in Sou­ve­nir­lä­den zu kau­fen bekommt, die mit der Auf­schrift:
 

Mei­ne Eltern waren in Dubai
und alles was sie mir mit­ge­bracht haben
ist die­ses lau­si­ge T-Shirt!


 

Ich war heu­te in Hamburg.
Mor­gens hin, Spät­nach­mit­tag wie­der zurück.
Aus Gründen ....
Mach ich nicht alle Tage. 

Dort habe ich vier Cin­na­mon-and Rai­sin-BAGELs geges­sen und zwei suuuper gro­ße Kaf­fee getrun­ken .... die erste Bestel­lung ist unten abge­bil­det. Kosten 5,00 €uro. Bei der zwei­ten Char­ge hät­te ich das Bild nur dupli­zie­ren müs­sen. Aber sie bekom­men auch so den Eindruck.

22

Der Bagel­shop liegt am öst­li­chen Ende der Oster­stra­ße in Ham­burg Eims­büt­tel. Sehr empfehlenswert.

Ach, übrigens:
Wenn sie nicht extra des­we­gen nach Ham­burg fah­ren wol­len - vom Selbst-Backen rate ich ab, das ist sehr kom­plex - kön­nen sie auch Bagel­pa­ke­te bestellen.

[Ich ste­he zum Bagel­shop in kei­ner Bezie­hung und erhal­te für die­se Emp­feh­lung kein Honorar]

bookmark_border"Mit Essen spielt man nicht!"

 
An den Satz [Titel des Bei­tra­ges] kann ich mich des­we­gen so gut erin­nern, weil ich als Kind einen gescheck­ten 'Blut­wurst­hund" aus einer Wurst­schei­be her­aus­ge­knab­bert habe - und als mein Vater das sah gabs 'was hin­ter die Ohren .... früh­kind­li­ches Trau­ma, Ver­lust jeder Initia­ti­ve wei­ter krea­tiv zu sein ;c)

Nein, ich habe kei­nen Scha­den genom­men, war ein paar Tage nicht gut auf mei­nen Vater zu spre­chen und im Rück­blick kann ich ihn sogar ver­ste­hen. Die schlim­men Jah­re von Nah­rungs­man­gel - wegen des Krie­ges - waren ja zu die­ser Zeit gera­de vor­über und das, was es zu kau­fen gab, war Anfang der fünf­zi­ger Jah­re (1950!) noch sehr viel 'wert­vol­ler' als wir es uns heu­te vor­stel­len kön­nen - sofern man es nicht, wie ich, noch am eig­nen Lei­be ver­spürt hat.

Nun will ich bestimmt nicht dar­auf hin­aus Spar­sam­keit und Ent­halt­sam­keit beim Essen zu pre­di­gen. Obwohl es heut­zu­ta­ge bestimmt für eine Men­ge Leu­te angbracht wäre.

1Ich esse gern das Gebäck, das als "Rus­si­sches Brot" bezeich­net wird. Und damit spie­le ich hem­mungs­los eine Art von Scrabb­le, indem ich es zu Wor­ten dra­pie­re. Unpas­sen­de Buch­sta­ben müs­sen gleich ver­zehrt wer­den, ein ange­neh­mer Nebeneffekt.

Wahr­schein­lich mag ich es des­we­gen so gern - und weil es so ziem­lich das ein­zi­ge Gebäck war, das nach dem Krieg rasch wie­der in den Tan­te-Emma-Läden ver­kauft wur­de, da es ohne Fett her­ge­stellt wird.
Das war auch Jah­re nach dem Krieg noch Mangelware. 

Wie bekannt wer­den sol­che Gewohn­hei­ten in frü­her Kind­heit geprägt, und bei mir war es eben das ABC-Gebäck. So wird es näm­lich auch genannt. 

Der Han­no­ver­sche Dau­er­back­wa­ren-Spe­zia­list Bahl­sen ver­treibt eine Sor­te Rus­sisch Brot unter der Bezeich­nung „Leib­niz-ABC“, das kau­fe ich nicht mehr so häu­fig. Denn seit Jah­ren schon gibt es eine Vari­an­te aus Dres­den, Dr. Quendt Back­wa­ren, die erstens genau­so gut schmeckt und zwei­tens noch um eini­ges preis­wer­ter ist.

Es gibt sogar eine Schrift­art die "Rus­si­sches Brot" heißt - und man kann sie kosten­frei her­un­ter­la­den.
 
1

 
PS 
Der Text ganz oben heißt übri­gens: "bald" & "hare", zu Deutsch "Glat­ze" & "Hase" ....


 

bookmark_borderHandkäs mit Musik

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Bekannt­lich stam­me ich ja aus dem schö­nen Hes­sen­land - wo ich aller­dings nur bis zu mei­nem 16. Lebens­jahr wohn­te, da wir wegen beruf­li­cher Ver­än­de­rung mei­nes Vaters ganz in den Nor­den Deutsch­lands umzo­gen, nach Westerland/Sylt. Auch nicht schlecht, aber so ganz anders als Hessen.

Die Prä­gung in Kind­heit und Jugend ist aber so stark, dass die "Hei­mat" nie­man­den so recht los­läßt. Selbst jah­re­lan­ge "Hochdeutsch"-Konditionierung läßt eine leich­te Fär­bung der Spra­che durch den Dia­lekt nicht ver­schwin­den. Wer aus der Gegend kommt hört es her­aus, wer nicht daher stammt wird zumin­dest eine 'frem­de' Fär­bung bemerken.

Typisch für jede Regi­on sind beson­de­re Nah­rungs­mit­tel, bei Bay­ern denkt man an Weiß­wurst, bei Schwa­ben an Spätz­le und bei Ham­burg an Labskaus.

Zu Hes­sen gehört Ebbel­woi [Apfel­wein], Worscht [Fleisch­wurst im Ring] und Hand­käs [Har­zer Käse]. Letz­te­rer schei­det die Geister: 

Man­chen Leu­ten ist er zu wür­zig, sie behaup­ten er stinkt. Ich bezeich­ne das eher als "aro­ma­tisch". Man ißt den Hand­käs nicht solo, son­dern mit einem Dres­sing aus Zwie­beln, Essig, Öl und Küm­mel, gesalzt & gepfef­fert nach Geschmack (die Mari­na­de ist das, was als "mit Musik" bezeich­net wird). Ein­le­gen ver­än­dert den Käse - es ent­steht eine weiß­li­che Außen­schicht, ein wenig wie schrum­pe­li­ge Haut nach län­ge­rem Ver­wei­len im Badewasser ....

1

.
Das Aus­se­hen, der Geruch - und auch der Geschmack - sind nicht jeder­manns Sache. Das will ich gern zuge­ben. Aber gesund ist der Hand­käs alle­mal. Nur maxi­mal 3% Fett, 30% Eiweiß und fast kei­ne Kohlehydrate.

Mit einer Schei­be fri­schem Brot genos­sen, das darf auch gern mit Schmalz bestri­chen sein (sonst bekommt man am Ende zu wenig Fett), ist es ein 'aus­ge­wo­ge­nes' rusti­ka­les Abendbrot.

bookmark_borderDomian reloaded ....

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Kürz­lich hat­te ich bei "Domi­an" ein paar Minu­ten zum The­ma "Ernäh­rung" geplaudert.

Nun hat der Vater eines Säug­lings am 09. Mai ange­ru­fen und mit­ge­teilt sie sei­en ver­ant­wor­tungs­be­wuß­te Eltern und woll­ten bestimmt nichts Schlech­tes für ihr Kind und der Ver­gleich mit den Tie­ren die Gras fres­sen sei unzu­läs­sig - sie äßen als Vega­ner ja kein Gras.

Nur soviel:
"Gras" ist ledig­lich ein Begriff - den ich für "pflanz­li­che Nah­rung" benutzt habe weil es den Haupt­be­stand­teil der Nah­rung von Pflan­zen­fres­sern aus­macht. Es geht also nicht ledig­lich um "Gras", son­dern um "pflanz­li­che Nah­rung" als Ober­be­griff.

Dazu gehö­ren auch Getrei­de, Salat, Gemü­se und Obst.

Ich hal­te es nach wie vor für Kin­des­miß­hand­lung einen Säug­ling rein "vegan" zu ernäh­ren. Ein Bei­spiel war " .. ein­fa­che Nudeln, Hefe­flocken und Lein­öl .. "!
Wie gestört müs­sen Eltern sein um das für adäqua­te Säug­lings­nah­rung zu halten?

Um es ganz deut­lich zu sagen:
Das hoff­nungs­los über­süß­te Gemisch von "hipp" und ande­ren Her­stel­lern, das als Baby­nah­rung ange­bo­ten wird, ist bestimmt genau­so schlecht wie rein vega­ne Kost - aber zwi­schen die­sen Extre­men gibt es eine Men­ge ver­nünf­ti­ger Mög­lich­kei­ten sei­nen Säug­ling ange­mes­sen zu ernähren!

Ab 15min:30sec im fol­gen­den Video ist zu hören wie "welt­of­fen" die­ser Anru­fer tat­säch­lich ist - es sei, sagt er, eine Belei­di­gung für ihn wenn sein Kind spä­ter mal etwas ande­res essen wol­le als das, was ihm heu­te von sei­nen Eltern ver­füt­tert / vor­ge­setzt wird. Nicht beson­ders tole­rant! Ideo­lo­gi­siert eben.

Da sag' ich nur:
Ver­blen­de­te - wie Vega­ner - reden sich ihre Art zu essen schön, Argu­men­te sind nutz­los, weil sie nicht durch­drin­gen. Gegen Gefühl, genau gesagt also Unwis­sen­heit, läßt sich nicht argumentieren.

Aber hören Sie selbst was da an Geschwur­bel & Gestam­mel kam, die Frau des Anru­fers ist wohl die 'Über­zeug­te' - und er plap­pert sei­ne lücken­haf­ten Frag­men­te in den Äther .... 

Ab 50min:00sec kommt noch eine Stel­lung­nah­me per E-Mail rein die Domi­an vor­liest .... sehr aufschlußreich!

Man muß bestimmt nicht jeden Tag Fleisch essen, dafür bin ich auch und hal­te es auch so, aber zu behaup­ten der Mensch kön­ne sich 'art­ge­recht' vegan ernäh­ren ist eine Fik­ti­on. Zu wenig Kennt­nis­se über die mensch­li­che Ver­dau­ung - und da sind wir wie­der bei dem Pro­blem der Unwis­sen­heit, die sol­chen Ideo­lo­gien den Boden berei­tet. Wer nichts weiß muß glau­ben, bzw. sich den zusam­men­ge­spon­ne­nen "Glau­ben" ande­rer Men­schen zu eigen machen.

bookmark_borderDomian 01.05.2015

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Das The­ma "Ernäh­rung" hat - nicht nur - mich ein Leben lang beschäf­tigt und es gibt ja bereits eine gro­ße Zahl von Bei­trä­gen hier und in mei­nen ande­ren Blogs [Liste unter dem Video].

Bei "Domi­an" hat­te ich die Gele­gen­heit mei­ne Sicht einem grö­ße­ren Publi­kum ver­füg­bar zu machen - hören Sie 'mal rein ....

Mehr zum The­ma "Ernäh­rung"

bookmark_borderOliebollen

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Die Hol­län­der haben, ähn­lich wie die West­fa­len & Nie­der­sach­sen, den Brauch rund um den Jah­res­wech­sel in sie­den­dem Fett gebacke­ne Hefe­teig­stücke, rund oder eckig, zu ver­zeh­ren. Ich fin­de den Namen dafür wit­zig, des­we­gen der Titel die­ser kur­zen Betrachtung ....

1

Im Hes­si­schen hei­ßen sie "Krep­pel" oder "Kreb­bel" - und es gibt einen Spruch dazu, der Bezug auf die Kar­ne­vals­zeit nimmt:

"Lus­disch is die Fassenacht
wenn die Mud­der Kreb­bel backt!" 

Das sagt sehr viel über die hes­si­sche Fas­se­nacht aus. Bei der geht es haupt­säch­lich um den süßen Genuss, wäh­rend im Rhei­ni­schen alle Sitt­sam­keit über Bord gewor­fen wird und der fleisch­li­che Genuss in Form von "Bütz­chen" - und mehr - ins Zen­trum des Inter­es­ses rückt.

* Ja, ja, lie­be Rhein­län­der, ich weiß, hier rast das Vor­ur­teil ;c) *

bookmark_borderVon "Kannibalismus" und "Vegetarismus"

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oder:
Alles mit "..ismus" ist mit Vor­sicht zu genießen!

" .. If I eat tur­key tomor­row on Thanks­gi­ving would that be can­ni­ba­lism? .. " frag­te heu­te in einem E-Mail ein Freund* aus U.S.A. wohl eher rhe­to­risch, denn die Ant­wort lau­tet natür­lich "NEIN!" - weil nur der Ver­zehr der eige­nen Art als Kan­ni­ba­lis­mus ver­stan­den wird.
Alles ande­re nennt man "Ernäh­rung", auch wenn es man­che Men­schen anders sehen wol­len und am lieb­sten dem Rest der Welt ver­bie­ten möchten ....

Außer­dem:
Die heu­te (28.11.; Thanks­gi­ving) ver­zehr­ten Trut­häh­ne sind schon vor ein paar Tagen nicht mehr am Leben gewe­sen, daher soll man sie nicht ver­kom­men las­sen und lie­ber essen.
Obwohl - wenn ich die Wahl habe esse ich lie­ber Gans oder Lamm, das Fleisch ist saf­ti­ger und wenn man es rich­tig zube­rei­tet auch nicht 'fet­ti­ger' als Truthahn.

Soll­ten Sie jetzt Lust auf etwas Vege­ta­ri­sches bekom­men haben sehen Sie doch 'mal => HIER nach, da fin­den Sie bestimmt ein pas­sen­des Gericht.

 ・  ⚫  ・ 

[Machen Sie jetzt den Mund wie­der zu
- falls Ihnen die Kinn­la­de her­un­ter­fiel,
weil Sie hier nie einen Hin­weis auf ein vege­ta­ri­sches Blog erwar­tet hätten.
Ich sag' nur:
Man muß sei­ne Kon­tra­hen­ten stu­die­ren um ihnen zur Not 'begeg­nen' zu können.]

 ・  ⚫  ・ 

* Nur noch so am Ran­de erwähnt:
Besag­ter Freund aus U.S.A. schrieb jüngst fol­gen­den Satz in einem 'Bericht' zum Umbau sei­ner Küche:
" .. When I have a design pro­blem I ask myself:
how would a Ger­man do this .. "

Da haben wir den Salat - wir sind soli­de in eine Schub­la­de verpackt.

bookmark_border"Alaska Seelachs"
*update* (28-01-2017)

.
.... ist inso­weit irre­füh­rend, als die­se Tier­art nicht zu den Lachs­fi­schen (Sal­mo­ni­den), son­dern zu den dorsch­ar­ti­gen Fischen gehört [Zitat Wikipedia].



Na ja, "Alas­ka See­lachs" hört sich für den durch­schnitt­li­chen Ver­brau­cher bes­ser an als der gebräuch­li­che Art­na­me "Pazi­fi­scher Pol­lack" (Thera­gra chal­co­gram­ma). Seit meh­re­ren Jah­ren schon ist Alas­ka-See­lachs in Deutsch­land der meist ver­spei­ste Fisch [Zitat WWF]. In Form von "Alas­ka See­lachs­fi­let" und als Fischstäbchen. 

Ich fra­ge mich ob der Absatz von Fisch­stäb­chen & Co. wei­ter so unge­bro­chen wäre wenn die Ver­brau­cher von die­ser wei­te­ren Lügen­ge­schich­te ein­schlä­gi­ger Mar­ke­ting­ab­tei­lun­gen wüßten.

Oder wüß­ten, daß die­se Fische in Mee­res­strö­mun­gen gefan­gen wer­den, die an der Kata­stro­phen­zo­ne vor FUKUSHIMA vor­bei­flie­ßen und sämt­li­che Orga­nis­men der Nah­rungs­ket­te radio­ak­tiv ver­seu­chen.

Cap­tain Igl* grüßt der­weil lachend aus dem Werbefernsehen .... 


Wiki­pe­dia


 ∙ ▪ _ ▪ ∙ 


*update* (28−01−2017)

Für Alles gibt es eine Lösung:
Die Regie­rung TRUMP hat als eine der ersten Amts­hand­lun­gen mit einem Feder­strich die höchst­zu­läs­si­ge Men­ge radio­ak­ti­ver Ver­strah­lung um den Fak­tor 1.000 (!) erhöht - und schon ist nichts mehr ver­strahlt, pri­ma .... :c(

bookmark_borderReinhardtius hippoglossoides
*update* (05-12-2013)

 


 
Heu­te mal wie­der - nach lan­ger Pau­se - zur Abwechs­lung gebra­te­nen Fisch:

Schwar­zer Heil­butt, ein Fisch der in den Nord­mee­ren gefan­gen wird und die Käl­te liebt. Weil er in grö­ße­rer Tie­fe lebt ist der Auf­wand enorm - dem­entspre­chend teu­er wird er ver­kauft. Frisch bekommt man sei­nen Heil­butt nur sel­ten, aber Schol­le gibt es schon - die Schol­len wer­den immer klei­ner, man hät­te die­se Grö­ßen frü­her wie­der ins Was­ser gewor­fen. Eini­ge davon haben die Tor­tur sogar über­lebt. Aber im Zeit­al­ter der Über­fi­schung müs­sen sie eben schon als Jung­fi­sche zur Nah­rung für Men­schen dienen.

Wenn ich so dar­über nach­den­ke scheint es mir bald wider­sin­nig, daß über­haupt noch gefischt wird. Wo doch das Ende vie­ler Arten abzu­se­hen ist und man durch recht­zei­ti­gen Fang­stopp mög­li­cher­wei­se ein Wie­der­auf­wach­sen der Popu­la­tio­nen errei­chen könnte.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

*update*
Einen Tag nach mei­nem Arti­kel erschien bei 'tele­po­lis' ein Arti­kel zu dem glei­chen The­ma - dort wird u.a. auch auf das 'fau­le' Argu­ment mit den Arbeits­plät­zen verwiesen.

Zum Wider­sinn der Tief­see­fi­sche­rei gibt es ein auf­schluß­rei­ches 'comic' (Eng­lisch)

HIER kann man eine Peti­ti­on unter­schrei­ben
um den Wahn­sinn zu stoppen ....

Fast erreicht ....