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bookmark_borderDie CSU-Dreifaltigkeit ....

Die CSU-Drei­fal­tig­keit besteht aus Into­le­ranz, Igno­ranz und Intelligenzmangel.
So, wie die Umfra­gen aus­se­hen, geht eine Mehr­heit der baye­ri­schen Bür­ger die­ser Par­tei nicht mehr auf den Leim.

Mer­ke:
Nicht Jeder der sich in einem Bier­zelt wohlfühlt
ist danach ein Leben lang immun gegen Vernunft.

Am Bei­spiel Bay­erns erkennt man die Kün­gel­wirt­schaft zwi­schen Kir­che und Poli­tik, die über Jahr­hun­der­te die Bür­ger gemein­sam geknech­tet hat. Geht es dem "Glau­ben" an den Kra­gen, so folgt auch bald der Unter­gang einer ver­filz­ten Poli­tik zu Ungun­sten der Landeskinder.

Der Weg bis zur voll­stän­di­gen Besei­ti­gung des Fil­zes aus Poli­tik, Kirche(-n) und Groß­un­ter­neh­men ist schon kür­zer geworden.
Dennoch:
Gera­de in die­sem letz­ten Abwehr­ge­fecht der eta­blier­ten Mäch­te wer­den die Ban­da­gen här­ter, mit denen ums Über­le­ben gekämpft wird.

bookmark_borderVon ausländischen Besserwissern ....

Der rechts­la­stig-tief­re­li­giö­se Jebe­diah Cle­tus McGee, Jr., aus Whistl­episs, Mis­sis­sip­pi, U.S.A., der noch nie die Gren­zen sei­nes Staa­tes über­schrit­ten hat und kei­ne Fremd­spra­che beherrscht, selbst mit sei­ner Mut­ter­spra­che Schwie­rig­kei­ten hat, weiß ganz genau, was hier bei uns in Deutsch­land los ist. Er hat Prä­si­dent D. Trump im Fern­se­hen reden gehört. Und er läßt sich vom 'smart'phone sei­ner Enkel­toch­ter vor­le­sen was die "Tea Par­ty" und Breit­bart zu sagen haben.

Seit­dem ist ihm klar:
- In Deutsch­land gibt es ein Pro­blem mit der Redefreiheit
- Deutsch­land wird von Mus­li­men über­rollt, es sind Mas­sen, die hier ein­fal­len um das Chri­sten­tum zu zerstören
- Was die Mus­li­me nicht schaf­fen wer­den die Athe­isten in Deutsch­land vollenden
- Die Deut­schen wer­den aus­ster­ben weil dort Abtrei­bun­gen legal sind und die Mus­li­ma so viel mehr Kin­der bekommen
- Es ist über­wie­gend sau­kalt in Deutschland
- In Deutsch­land ist es im Som­mer so heiß weil es kei­ne Kli­ma­an­la­gen gibt
- Deut­sche trin­ken täg­lich liter­wei­se Bier
- Sie lau­fen in Leder­ho­sen und Dirndl herum
- Deut­sche haben kei­nen Humor
- Auf deut­schen Auto­bah­nen ist man wegen feh­len­der Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen dem Tode nahe
- Deut­sche ernäh­ren sich haupt­säch­lich von Wurst und Sauerkraut
- Wir Deut­schen sind Skla­ven von Putin weil wir aus Russ­land Gas kaufen
- Wir haben eine sozia­li­sier­te Medi­zin in der Gesun­de für Kran­ke zah­len müssen

usw.

Jebe­diah Cle­tus McGee, Jr., aus Whistl­episs, Mis­sis­sip­pi, U.S.A. weiß viel bes­ser als wir Ein­hei­mi­schen wie es hier aus­sieht, was falsch läuft und war­um daher sein Prä­si­dent uns erklä­ren muß, dass wir uns ändern müs­sen oder untergehen. 

bookmark_borderGrundsätzlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht mehr äußern ....
*update* [09.02.2019]

.... und doch fin­de ich mich wie­der dabei genau das zu tun. Las­sen Sie mich mit einem Zitat beginnen:

.. Die Bericht­erstat­tung ver­stärkt all­zu­oft Panik und Angst, was im Fal­le des Atten­tats von Mün­chen beson­ders deut­lich wur­de. Und sie ver­mit­telt auch jetzt den Ein­druck, als sei es gera­de beson­ders unsi­cher in Deutsch­land zu leben. Obwohl das Gegen­teil der Fall ist. .. Die­se Äng­ste der Men­schen ste­hen in einem gera­de­zu absur­den Miss­ver­hält­nis zu den tat­säch­li­chen Risi­ken für den Einzelnen.
Obwohl es also kei­ne Zeit in der Geschich­te gab, in der man so sicher in Mit­tel­eu­ro­pa leben konn­te wie jetzt, neh­men die Äng­ste der Men­schen immer stär­ker zu. Man fühlt sich bedroht von Ter­ro­ris­mus, Amok­läu­fern und Flücht­lin­gen, die angeb­lich so vie­le Straf­ta­ten begehen .. 

[Quel­le]

Was mich in mei­nem eige­nen Umfeld trau­rig stimmt ist die Unfä­hig­keit Wahr­heit und Lüge aus­ein­an­der zu hal­ten. Ver­nunft wal­ten zu las­sen und sich von Fak­ten, Plau­si­bi­li­tät, nicht Gerüch­ten, lei­ten zu las­sen bevor eine Mei­nung gebil­det wird. Genau die­se Angst und Ver­un­si­che­rung von denen Stad­ler spricht erle­be ich in den Gesprä­chen der letz­ten Tage und Wochen. Es wird geglaubt was an Gerüch­ten bei face­book, hier stell­ver­tre­tend für die soge­nann­ten "sozia­len" Medi­en genannt, oder in irgend­wel­chen dritt­klas­si­gen Anzei­gen­blätt­chen steht, die Alles abschrei­ben was Zei­len füllt - weil sooo vie­le Men­schen ja nicht lügen kön­nen, ganz im Gegen­teil zur Lügen­pres­se, wo Weni­ge, angeb­lich gesteu­ert, die Unwahr­heit verbreiten.

Nun ist die Pres­se ins­ge­samt selbst Schuld an die­sem Ver­dacht, hat es doch zu vie­le Bei­spie­le gera­de im letz­ten Jahr­zehnt gege­ben, bei denen der stau­nen­den Öffent­lich­keit etwas ver­mit­telt wur­de was sich spä­ter als Ente her­aus­ge­stellt hat. Grund­säz­lich jedoch gibt es bei uns kei­nen Zwei­fel an dem Wahr­heits­wil­len der Medi­en - ledig­lich die Qua­li­tät der Ver­fol­gung die­ses heh­ren Zie­les läßt manch­mal zu wün­schen übrig. 

*edit* [09.02.2019]

Ein­schrän­kend zu den Aus­sa­gen des vori­gen Absat­zes kom­me ich mitt­ler­wei­le zu einer ande­ren Schluss­fol­ge­rung hin­sicht­lich der Absich­ten der Pres­se­or­ga­ne: Sie ver­hal­ten sich - ob nun gezielt ver­an­laßt oder per Zufall, wobei ich zu erste­rem ten­die­re - 'staaats­tra­gend', was bedeu­tet, es wird die aktu­el­le Regie­rungs­po­li­tik nicht hin­ter­fragt son­dern ledig­lich kom­men­tiert.
→ LINK: "Ehr­lich sein & trotz­dem irre­lei­ten - geht das?"

*/edit*

Es wird mir bei­spiels­wei­se immer vor­ge­hal­ten wir leb­ten hier, in einer nord­west­fä­li­schen Klein­stadt, auf einer "Insel der Seli­gen" was Kri­mi­na­li­tät ins­ge­samt, im Ver­gleich zu Gewalt­ver­bre­chen und Eigen­tums­de­lik­ten in ghet­to­ähn­li­chen Berei­chen der Groß­städ­te, oder Über­grif­fe bzw. Straf­ta­ten von Aus­län­dern andern­orts, angeht.

Was die­se 'Über­zeug­ten' - durch Fäl­le in ihrer Umge­bung alar­miert und schockiert - völ­lig ver­ges­sen ist, dass Sta­ti­stik nicht nach ein­zel­nen Berei­chen fragt, son­dern ein Gesamt­bild, einen Über­blick zeich­net. Da mag es einen oder meh­re­re Schwer­punk­te an Kri­mi­na­li­tät irgend­wo im Lan­de geben. Das ändert den­noch nichts an der sta­ti­sti­schen Aus­sa­ge es gäbe weni­ger Kri­mi­na­li­tät in Deutsch­land als vor zehn Jahren:
Zwar kann punk­tu­ell die Kri­mi­na­li­tät hoch sein, in der Brei­te muß dem aus mathe­ma­ti­schen Grün­den ein Rück­gang ent­ge­gen stehen! 

Dazu bedarf es aller­dings zwei­er­lei Fertigkeiten:
Erstens muß man ein wenig Mathe­ma­tik ver­ste­hen, und zwei­tens muß man zur Abstrak­ti­on in der Lage sein, d.h. sich von der punk­tu­el­len Betrach­tung lösen und eine gene­rel­le Sicht einnehmen.

Die Über­le­gung war­um die Dar­stel­lung des Herrn Stad­ler den­noch stimmt ist ein­fach. Zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung glau­ben lie­ber eine beque­me Lüge als eine unbe­que­me Wahr­heit. Das ent­spricht in etwa dem Anteil der Men­schen die irra­tio­nal, aus dem Bauch her­aus, 'den­ken'(?) und handeln.

Ohne Selbst­mit­leid sit­ze ich dann und grüb­le über Don Qui­xo­te [Don Qui­jo­te] und Micha­el Kohl­haas, um schließ­lich bei Götz v. Ber­li­chin­gen zu landen ....

Aktua­li­sier­te Neu­fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung: 31. Jul 2016 um 4:37h

bookmark_borderAlt & Jung ....

Es hat schon sei­ne Grün­de, war­um ab einem bestimm­ten Lebens­al­ter Kin­der sich von ihren Eltern lösen und eige­ne Wege gehen ....

Frü­her war ich der Auf­fas­sung das müß­te nicht so sein.

Heu­te bin ich geneigt anzu­neh­men, dass das eine Grund­ge­setz­lich­keit der Natur ist, so wie im Früh­jahr die Blät­ter sprie­ßen und im Herbst wie­der run­ter fal­len .... Vie­le Klei­nig­kei­ten, die bei engem Zusam­men­le­ben stö­rend wären, ent­fal­len - und ver­bes­sern so den Umgang mit­ein­an­der - wenn das Kind erst ein­mal in räum­li­cher Fer­ne von den Eltern wohnt. Kin­der müs­sen ihre eige­nen Erfah­run­gen machen kön­nen. Sie müs­sen auch mal selbst auf die Nase fal­len und sich wie­der aufrappeln. 

Fami­li­en­le­ben bedeu­tet: Frei­heit, Ver­ant­wor­tung und Pflich­ten, aber auch Ver­bun­den­heit in schwie­ri­gen Situa­tio­nen. Das Gan­ze unter dem Mot­to: Es gibt Nichts was unse­ren Zusam­men­halt auf­bre­chen kann, wir ste­hen zusam­men .... und dafür ist es nicht unbe­dingt nötig zusam­men unter einem Dach zu wohnen!
Natür­lich gehö­ren Lie­be, Gebor­gen­heit und Akzep­tanz der indi­vi­du­el­len Per­sön­lich­keit unter­ein­an­der dazu - ich erwäh­ne es nur der Voll­stän­dig­keit hal­ber, weil ich es eigent­lich für selbst­ver­ständ­lich halte .... 

Was noch ergänzt wer­den muß:
Alters­ge­mäße Ein­sicht gehört mit zu einem gedeih­li­chen Mit­ein­an­der, sie zu ver­lan­gen ist kei­ne Zumu­tung den Kin­dern gegen­über, son­dern eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, die durch das eige­ne Vor­bild gelebt wer­den soll­te. Weder Kin­der noch Eltern kön­nen zu irgend­ei­nem Zeit­punkt stur auf ihrer Sicht der Welt behar­ren - gefragt ist dem­nach immer Kompromißbereitschaft.

Eltern ver­su­chen oft die Kin­der zu schüt­zen und das bis ins Erwach­se­nen­al­ter. Den Aus­gleich zwi­schen ange­mes­se­ner Nähe zu und ange­mes­se­nem Abstand von den Eltern zu fin­den ist sicher eine schwie­rige Grat­wan­de­rung, vor allem dann, wenn Eltern ungern 'los­las­sen' wollen ....

Eine glucken­de Mut­ter, die ihre Kin­der nicht in die Welt las­sen will ist häu­fi­ger das Übel (Väter sind nach mei­ner Erfah­rung meist locke­rer was das angeht). Ein Teil der Kin­der schafft es sich trotz aller gegen­tei­li­gen Wün­sche von Eltern­sei­te abzu­set­zen, man­che aber nur, um sich wie­der in eine Abhän­gig­keit von einem Part­ner zu bege­ben und nicht den Schritt in die Eigen­stän­dig­keit zu schaf­fen. Ande­re sit­zen lie­ber noch zu Hau­se im Nest. Mit der Kon­se­quen­z, dass es des Öf­te­ren hef­tig­ste Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Alt und Jung gibt. Aber noch nicht hef­tig genug für man­che Jun­gen, um den end­gül­ti­gen Absprung zu schaffen.

Schlimm ist es immer dann, wenn Kin­der den Eltern zur Last wer­den und sie das zu spü­ren bekom­men. Das Urver­trau­en, dass Kin­der zu ihren Eltern haben, wird dadurch zer­stört. Mir scheint das der schlimm­ste Fall von Ver­sa­gen der Eltern zu sein.


Neu­fas­sung unter Ein­be­zie­hung frü­he­rer Kommentare;
Erst­ver­öf­fent­li­chung: 28.06.2008; 17:11h.

bookmark_borderGuter Robot - Böser Robot ...?


 

Wohin man schaut:
Tech­ni­scher Fort­schritt und Minia­tu­ri­sie­rung. Das ist für sich genom­men bestimmt kei­ne Bedro­hung der mensch­li­chen Exi­stenz und vor allem birgt das, was wir bis­her sehen nur gerin­ge Ansät­ze zur Sor­ge die Com­pu­ter wür­den uns einst 'beherr­schen'.

Doch wie so oft trügt der Schein, bei genaue­rem Hin­se­hen ent­puppt sich das was wir als "Pro­gram­me" und "Apps" und die dahin­ter lie­gen­den Algo­rith­men sehen als sehr viel beein­träch­ti­gen­der für unse­re Gesell­schaft als gemein­hin ange­nom­men. Wie in dem obi­gen Bild­zi­tat ver­deut­licht wird.

Es darf aller­dings bezwei­felt wer­den, dass eine Poli­ti­ker­rie­ge wie sie uns der­zeit 'reprä­sen­tiert' dazu in der Lage sein wird die­se Zukunfts­auf­ga­be "Com­pu­ter­ethik" ange­mes­sen zu erle­di­gen. So lan­ge wir in den Rei­hen der Par­la­men­ta­ri­er - natio­nal und auf EU Ebe­ne - mehr Igno­ran­ten als Ken­ner der digi­ta­len Tech­nik und ihrer Pro­gram­mie­rung haben, wer­den eini­ge Weni­ge bestim­men wohin die Ten­denz geht .... und das wird bestimmt nicht zu Gun­sten von Mei­nungs­frei­heit, Frei­heit zu publi­zie­ren und per­sön­li­cher Frei­heit des Ein­zel­nen ausgehen.

bookmark_borderNoch mal zu "Unterschichtgetöse" ....
*update* [13.03.2020]


.


ftn

[Dis­kus­si­ons­bei­trag aus fol­gen­der Quel­le]

Als ich am 13. August 2015 mei­nen Arti­kel zum soge­nann­ten "RAP" schrieb for­mu­lier­te ich so ' .. Es ist eine Anein­an­der­rei­hung von übel­ster Gos­sen­spra­che, mit ras­si­sti­schen Unter­tö­nen .. und Macho­pa­ro­len gespickt .. '

Sol­che Mach­wer­ke auch noch mit Prei­sen aus­zu­zeich­nen, weil ein Teil der irre­ge­lei­te­ten Jugend - wegen man­geln­der Anlei­tung in Geschmacks­fra­gen aus ihrem Eltern­haus - eine Zeit lang sol­chen Dreck gut fin­det, min­de­stens so lan­ge, bis nach der Puber­tät bei ihnen wie­der der Kopf ihre Hand­lun­gen bestimmt, ist der Tri­umph von Geld über Verstand.

Hier zeigt sich, dass die gesell­schaft­li­chen Wer­te sich schon sehr weit ver­scho­ben haben, heim­lich, still und lei­se ist mora­li­sches Den­ken "out" und der Run nach dem Geld "in" gewor­den - koste es was es wolle! 

Der Autor des oben gezeig­ten Zita­tes ist dabei noch freund­lich, wenn er "RAP" als "Musi­gen­re" bezeich­net, für was ich das hal­te kann ich hier nicht hinschreiben ....

*update* [13.03.2020]
Zu wel­chen Fol­gen die­se Hofie­rung von Ver­brei­tern sol­cher ver­ton­ten Unver­schämt­hei­ten führt kann man dort → „Ich kann ger­ne Täter wer­den“: Fler und die para­so­zia­le Bedro­hung nach­le­sen - das soll­te jeden ver­nünf­tig den­ken­den Men­schen gegen die­ses Lum­pen­pack mit Gos­sen­spra­che auf die Bar­ri­ka­den bringen!
Und kom­me mir nie­mand mit "künst­le­ri­scher Freiheit"!
Wer sich der­art als Bedro­hung erweist gehört wegen Gemein­ge­fähr­lich­keit aus dem Ver­kehr gezogen.

bookmark_borderVom "AbZOKen" ....

Hät­te ich nicht ver­ges­sen eine zwei­te Packung mei­ner Pil­len gegen hohen Blut­druck mit­zu­neh­men, so wäre ich nicht auf eine beson­ders drei­ste Abzocke gesto­ßen, die sym­pto­ma­tisch für unse­re über­teu­er­ten Medi­ka­men­ten­prei­se ist.

Wie unten in der Tabel­le zu sehen kostet das glei­che Medi­ka­ment in Deutsch­land 5x soviel wie das iden­ti­sche Pro­dukt in Spa­ni­en - und dies ist nur ein Bei­spiel von Vielen.

Packung mit 100 Tablet­ten in Deutsch­land [Ver­sand­apo­the­ke]
Preis (Zuzah­lung)   28,33 €
UVP/AVP (Listen­preis)   40,66 €
Packung mit 30 Tablet­ten in Spanien
Preis   2,50 €
Umrech­nung auf 100 Tbl.      8,34 €

Da wird sofort klar war­um wir explo­die­ren­de Kosten im Gesund­heits­we­sen haben:
Es fehlt am Wil­len der Regie­rung, der Gesund­heits­mi­ni­ster min­de­stens der letz­ten 16 Jah­re, die­sem Wucher Ein­halt zu gebieten.

Herr Spahn schwa­dro­niert statt­des­sen über die Fra­ge "Arm mit Hartz IV" ....

ret-ES zok-DE  'mou­se over'
ver­grö­ßert

bookmark_borderA newsletter full of lies and false assumptions ....

Today a fri­end sent a news­let­ter - and I couldn't resist to show some alter­na­ti­ves to the author's con­clu­si­ons. Most Ame­ri­cans ask que­sti­ons and sta­te the obvious. But the 'brain­wa­sh' in the basic school system keeps them from que­stio­ning "Ame­ri­can Excep­tio­na­lism" and mili­ta­ry / secret ser­vices inter­ven­ti­on and covert actions around the world. And it has got­ten worse through the years sin­ce after WWII .... no end in sight.

[source: Simon Black; http://sovereignman.com/]


“What is it about this place that makes it so poor?”
It was a simp­le que­sti­on posed to me by a fri­end as we wal­ked the streets of Mana­gua, Nica­ra­gua ear­lier this week.
Nica­ra­gua is a love­ly place. But it’s poor. Very poor. It’s the least deve­lo­ped eco­no­my in Cen­tral Ame­ri­ca... and that’s say­ing something.
But it’s worth con­side­ring: what makes an eco­no­my like Nica­ra­gua so poor? And what makes others so wealthy?
Having tra­ve­led to near­ly 120 count­ries, I’ve seen the full ran­ge of rich and poor nati­ons. And I’ll tell you, it has not­hing to do with natu­ral resour­ces or anything like that.
I often have mee­tings with seni­or mini­sters and govern­ment offi­ci­als around the world who tell me all about the ama­zing resour­ces they have in their country.
“We have so much fore­stry land,” or, “Our bau­xi­te reser­ves are among the hig­hest in the world…”
Irrele­vant. Vene­zue­la has incre­di­ble oil reser­ves. Yet they’ve been living in pover­ty for years.
(Now that oil pri­ces are down the Vene­zue­lan govern­ment has had to decla­re every sin­gle Fri­day a holi­day becau­se they can’t afford to keep the lights on.)
Ukrai­ne has some of the most excep­tio­nal farm­land on the pla­net. But the coun­try is total­ly broke.
150 years ago, Hong Kong was a tiny vil­la­ge of illi­te­ra­te fisherman.
50 years ago in Sin­ga­po­re they used to defe­ca­te in the streets, and visi­tors would have to step over rivers of feces in the down­town area.
25 years ago Esto­nia was still part of the crumbling Soviet Union.
None of tho­se places has any resour­ces to speak of. But they’ve beco­me among the wealt­hiest in the world.
What’s the dif­fe­rence bet­ween Hong Kong and Ukrai­ne? Sin­ga­po­re and Vene­zue­la? Esto­nia and Nicaragua?
One of the things I’ve lear­ned in my tra­vels over the years is that wealt­hy nati­ons do have some com­mon characteristics.

Left: Ori­gi­nal Text;                       Right: My Alter­na­ti­ve Text

 

1.

The first set is cul­tu­ral. Wealt­hy nati­ons have a cul­tu­re that values hard work. Know­ledge. Pro­duc­ti­vi­ty. Inno­va­ti­on. Risk-taking. Saving. Self-reliance.

I’m not try­ing to say that peo­p­le in poor count­ries don’t work hard. Far from it.

The point is that if working hard and saving money are strong CULTURAL values (which tends to be the case in Asia), a coun­try is going to do better. 

1a.

Wealt­hy nati­ons have a cul­tu­re to bla­me unem­ployment on the indi­vi­du­al, not on mista­kes made by cor­po­ra­te lea­ders. Know­ledge that's free (Secon­da­ry Edu­ca­ti­on) is under­fun­ded; Hig­her edu­ca­ti­on is so expen­si­ve that the majo­ri­ty of gra­dua­tes car­ry this debt for decades.
Inno­va­ti­on, if suc­cessful, will be bought up to curb com­pe­ti­ti­on, flan­ked by laws and regulations.
Count­ries do bet­ter by exploi­ting cheap labor in tho­se count­ries they pre­vious­ly desta­bi­li­zed in order to install pup­pet regimes. 

2.

Second, wealt­hy nati­ons have much bet­ter insti­tu­ti­ons. The rule of law is strong. Pri­va­te pro­per­ty rights are strong. Cor­rup­ti­on is limi­t­ed. Regu­la­ti­on is sen­si­ble. Taxa­ti­on is rea­sonable and efficient.

It’s simp­le; no one wants to do busi­ness in a cor­rupt dictatorship.

Bad insti­tu­ti­ons dri­ve away for­eign inve­stors. And as capi­tal is one of the cri­ti­cal com­pon­ents of eco­no­mic growth, cho­king off exter­nal invest­ment suf­fo­ca­tes an economy. 

2a.

Second, wealt­hy nati­ons have more 'fine tun­ed' insti­tu­ti­ons with a lay­out favoring tho­se who can afford it. Thus the rule of law is depen­dent on the amount of money inve­sted. Pri­vate pro­perty rights are good only if the­re isn't an eco­no­mic advan­ta­ge for the rich if they grab it. 

Cor­rup­tion is cal­led "net­wor­king". Regu­la­tion is in favor of tho­se who belong to the estab­lish­ment. Taxa­tion is for tho­se who deri­ve inco­me from work - tho­se ear­ning through 'invest­ment' don't pay.

Invest­ment into the U.S.A. drop­ped sin­ce Trump took office - but he's just out­spo­ken, whe­re­as the for­mer admi­ni­stra­ti­ons dealt their bia­sed actions for the rich in secrecy.

3.

Last (and most important­ly), wealt­hy nati­ons have an “inclu­si­ve” economy.

This means that peo­p­le aren’t medieval serfs toi­ling away for the estab­lish­ment. If someone deve­lo­ps skills, works hard, and takes risks, they’ve got a good chan­ce of moving up the socioe­co­no­mic food chain.

Eco­no­mists call this “inco­me mobi­li­ty”. In the United Sta­tes it’s known as the “Ame­ri­can Dream”. 

3a.

Peo­p­le are no lon­ger slaves belon­ging to a per­son - nowa­days they belong to cor­po­ra­ti­ons. The data show that only in rare cases peo­p­le reach ano­ther level on the social lad­der. The few who make it are adver­ti­sed, tho­se who don't are not reco­gnized. They are the majority.

Soli­da­ri­ty with the weak is dead, com­pas­si­on is prac­ti­ced by word, the con­sci­ence is num­bed by a cha­ri­ty check on Christmas.

Any 'sur­plus' on inco­me has to be saved for reti­re­ment, as the systems in place (Social Secu­ri­ty) have been plun­de­red to pay for exce­s­si­ve mili­ta­ry spending. 

Bab­b­le

Yet all three of the­se fac­tors are start­ing to dis­ap­pear in the US… and in the West in general.

America’s self-reli­ant, risk-taking, hard working, pio­nee­ring cul­tu­re hel­ped pro­pel it to beco­me the wealt­hiest nati­on on the planet.

But the­se traits are rapid­ly vanis­hing, dis­pla­ced by a cul­tu­re that values instant gra­ti­fi­ca­ti­on, con­su­mer debt, and govern­ment handouts.

The insti­tu­ti­ons are fal­te­ring as well. Rule of Law is less pre­dic­ta­ble, with the govern­ment chan­ging the rules in its sole dis­creti­on when­ever it likes. 

Facts 

The explo­ita­ti­on all around the world lea­ves almost no more resour­ces to rob. The decli­ne is also due to the fact that for­mer pro­du­cers of raw mate­ri­al lear­ned that it pays to install and boost pro­duc­tion of goods & sale of tho­se wit­hout the middle-man.

The US-System its­elf fostert con­su­mer debt becau­se the banks had no limit to bar them from rip­ping off the avera­ge Joe. To bla­me the so cal­led "gou­vern­ment hand­outs" is absurd, when mil­ta­ry spen­ding is thou­sand­fold that of help for the poor and needy.

The rule of law has chan­ged only in one direc­tion: To the advan­ta­ge of tho­se who can afford an expen­si­ve law firm that doesn't ask what's right or wrong but only how much money can be squeezed out of any sin­gle client. 

They pass new rules every day gover­ning ever­ything from what you can/cannot put in your own body, to how you are allo­wed to rai­se your own child, with much of it enforced at gunpoint.
And through an offi­ci­al form of theft known as Civil Asset For­feit­u­re, govern­ment agen­ci­es now ste­al more pri­va­te pro­per­ty from peo­p­le than all the thie­ves and burglars in the coun­try combined.
This is bana­na repu­blic stuff.
Most of all, though, it’s the eco­no­mic struc­tu­re that’s eroding.
The inclu­si­ve eco­no­my of Ame­ri­ca is vanis­hing. It’s beco­ming ‘extra­c­ti­ve,’ mea­ning that the system is desi­gned for the bene­fit of the estab­lish­ment and rig­ged against the individual.
You can see this most nota­b­ly in finan­ce; cen­tral ban­kers have held inte­rest rates down to prac­ti­cal­ly zero for eight years in order to bail out lar­ge banks and the fede­ral government.
Yet in doing so, they have deci­ma­ted the pro­s­pects for reti­rees, respon­si­ble savers, and most of all, young people.
It’s no won­der that the Midd­le Class no lon­ger com­pri­ses the lar­gest seg­ment of the US popu­la­ti­on, accor­ding to Pew Research.
Lar­ry Fink, CEO of Black­rock (the lar­gest asset manage­ment firm in the world) said that a typi­cal 35-year old will now need to set asi­de 3x as much money for reti­re­ment as his/her par­ents did, sim­ply becau­se inte­rest rates are so low.
And Wil­liam Dud­ley, Pre­si­dent of the Fede­ral Reser­ve Bank of NY (and one of the most important Fed offi­ci­als) recent­ly remark­ed how the US is fal­ling behind in terms of inco­me mobility.
“The chan­ce of achie­ving the Ame­ri­can Dream,” he told his audi­ence, “is not the hig­hest for child­ren born in America.”
That’s a pret­ty ama­zing state­ment, and it high­lights how obvious (and important) the­se trends are.
Again, we’re not tal­king about ‘What If’. We’re tal­king about ‘What Is.’ And it has pro­found impli­ca­ti­ons for your long-term prosperity.

bookmark_borderSidmantle Contraction

Manch­mal fragt man sich auf der Auto­bahn wie es dazu kommt, dass sich - ohne tat­säch­lich erkenn­ba­re Ursa­che - ein Stau bil­det. Dank der For­schungs­ar­beit des bri­ti­schen Ver­kehrs­for­schers L. F. Sid­mant­le* scheint es nun end­lich eine Erklä­rung für die­ses Phä­no­mens zu geben, min­de­stens kommt man der Ursa­che näher. Es han­delt sich um eine Zusam­men­zie­hung ähn­lich der, die dem Phä­no­men Lorentz­kon­trak­ti­on** zugrun­de liegt.

Durch umfang­rei­che Daten­er­he­bung, unter Mit­hil­fe von mehr als 200 Frei­wil­li­gen, konn­ten die Ver­kehrs­strö­me auf meh­re­ren Auto­bah­nen lang­fri­stig erho­ben und die gewon­ne­nen Daten aus­ge­wer­tet wer­den. Da es in Groß­bri­tan­ni­en kei­ne ent­spre­chen­de "Rech­ner­power" gab, wand­te sich Sid­mant­le an die NASA, die ja der­zeit kei­ne grö­ße­ren Mis­sio­nen betreut, und konn­te errei­chen, dass sei­ne Daten dort auf einem Rech­ner­ver­bund aus­ge­wer­tet wurden.

Zunächst lie­ßen sich kei­ne kla­ren Ergeb­nis­se erken­nen, was sich aber änder­te als Sid­mant­le vom Pfad der rei­nen Wis­sen­schaft durch Daten­aus­wer­tung abwich und neben den übli­chen Wet­ter­da­ten und Zusam­men­set­zung der Fahr­zeug­ty­pen [PKW-LKW-Rela­ti­on] die jewei­li­gen Daten der Mond- und Pla­ne­ten­kon­stel­la­ti­on mit in die Über­le­gun­gen einbezog:

Stand der Mond in Oppo­si­ti­on zu Venus und Plu­to, tra­ten ver­mehrt Son­nen­flecken auf und die Staus fin­gen an län­ger als 7 Kilo­me­ter zu wer­den. Trat dann noch Mer­kur hin­zu, so ver­län­ger­ten sie sich auf bis zu (maxi­mal) 34 Kilo­me­ter inner­halb weni­ger Minu­ten. Er konn­te auch nach­wei­sen, dass die­se Erschei­nung immer dann maxi­miert (beschleu­nigt) wur­de, wenn es tags zuvor Nebel­bil­dung gege­ben hatte.

Erstaun­li­cher­wei­se - so for­mu­lier­te Sid­mant­le - war das völ­lig unab­hän­gig von Geschlecht [Video-Erfas­sung] und Her­kunft [Able­sung der Zulas­sungs­num­mern] der Fahrzeugführer. 

In sei­ner Zusam­men­fas­sung der Ergeb­nis­se kon­sta­tier­te er des­we­gen: " .. in con­tra­ry to gene­ral belief and public assump­ti­ons it could not be veri­fi­ed that the gen­der of dri­vers had any influence on the build-up of traf­fic jams .. " 

Als Fazit läßt sich daher fest­stel­len, was ohne­hin der all­ge­mei­nen Erkennt­nis ent­spricht, dass Staus auf Auto­bah­nen sich einer rein wis­sen­schaft­li­chen Erklä­rung ver­schlie­ßen und des­we­gen als Neben­er­schei­nung von Ver­kehrs­strö­men schlicht hin­ge­nom­men wer­den müssen. 

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* Lou­is Fin­ley Sid­mant­le, zurück gewan­der­ter Enkel des Lee Sid Man­t­le (Dec 13, 1851 – Nov 18, 1934) United Sta­tes Sena­tor aus Mon­ta­na, der aus Bir­ming­ham, GB, stamm­te. Anläß­lich der Rück­kehr wech­sel­te er sei­nen Nach­na­men von "Man­t­le" zu "Sid­mant­le" in Andenken an Groß- und Urgroßvater.


** Sie­he hier­zu auch: Lorentz (-Fitz­Ge­rald) contraction


 

bookmark_borderWunsch & Wirklichkeit

Bezug: Regie­rungs­er­klä­rung vom 21. März 2018

War­um - so fra­ge ich mich - hören sich Regie­rungs­er­klä­run­gen immer so toll an, sind aber die Inhal­te nach Ablauf der Regie­rungs­zeit nur bruch­stück­haft erreicht?

Die Ant­wort ist:
Es wird zu wenig in die Zukunft gedacht, obwohl die Zukunft immer beschwo­ren wird. Die Regie­rung baut auf bewähr­te Struk­tu­ren zur Lösung von Her­aus­for­de­run­gen in den näch­sten Jah­ren - es müs­sen dem­ge­gen­über neue Struk­tu­ren mit ein­schlä­gig erfah­re­nen Fach­leu­ten ent­wickelt wer­den. Der Beam­ten­ap­pa­rat gerät an sei­ne Gren­zen, muß dazu bei­tra­gen sich selbst sei­ner Träg­heit ent­le­di­gen, ja sich mög­li­cher­wei­se selbst abschaf­fen, um die Zukunft zu gestalten.

Ein wei­te­rer Aspekt der noch fehlt:
Zwar ist es rich­tig, dass Unter­neh­men Arbeits­plät­ze schaf­fen, aller­dings schöp­fen "Anle­ger" den Mehr­wert ab - und jene, die die­sen Mehr­wert schaf­fen gehen leer aus. Wenn das Geld ver­die­nen durch Geld­an­la­ge mehr Ertrag bringt als die Schaf­fung von Wer­ten durch Arbeit ist etwas falsch und muß kor­ri­giert werden.

Ins­be­son­de­re die fol­gen­de Fra­ge wur­de nicht ange­spro­chen oder irgend­wie erwähnt:
Wie schaf­fen wir es res­soucen­scho­nend die Zukunft zu ent­wickeln, vom unend­lich sich stei­gern­den Wachs­tums­ge­dan­ken weg zu kom­men und trotz­dem kei­ne Rück­schrit­te in der Lebens­qua­li­tät zu riskieren.

Dazu habe ich in der Rede der Frau Kanz­le­rin nichts gehört.

bookmark_border“But wait, there’s more!”

Den obi­gen Spruch hört man oft bei "beson­ders gün­sti­gen Ange­bo­ten" im US-home­shop­ping-Fern­se­hen. Das soll den Zuse­hen­den sug­ge­rie­ren hier bekä­men sie noch etwas zusätz­lich zu dem sowie­so schon gün­sti­gen Angebot.

Die­se Woche hat­te ich mehr­fach den Ein­druck, dass es unse­re Koali­tio­nä­re so hal­ten wie die Wer­be­trei­ben­den " .. but wait, there's more! .." - und noch 'ne Schip­pe draufgelegt ....
Wel­ches Füll­horn an ganz beson­ders attrak­ti­ven Zusatz­an­ge­bo­ten wur­de da über die Natioooon ausgeschüttet!

Was ver­schwie­gen wur­de waren die im Hin­ter­grund lau­fen­den Geset­zes­än­de­run­gen, etwa eine Ver­schär­fung des Poli­zei­ge­set­zes in Bay­ern, eine hes­si­sche Gene­ral­am­ne­stie für straf­fäl­lig wer­den­de V-Leu­te und die gleich­zei­ti­ge (grund­ge­setz­wid­ri­ge) Ver­schär­fung der gesetz­li­chen Rege­lun­gen für den Verfassungsschutz. 

Der grü­ne Regie­rungs­part­ner in Hes­sen (frü­he­res Zitat des Herrn Tarek Al-Wazir, vor der Koali­ti­on mit der CDU / Bouf­fier: " .. Wer Links­par­tei oder Pira­ten wählt, wacht mit Vol­ker Bouf­fier als Mini­ster­prä­si­dent auf .. Die Grü­nen stün­den ver­läss­lich und klar für den Wech­sel. Nun ist es umge­kehrt: Die Grü­nen-Wäh­ler wachen plötz­lich mit Bouf­fier auf. .. ") hat sei­ne gesam­te Basis gegen sich - und wie so oft wird es trotz­dem dazu kom­men. Dann wer­den erneut Steu­er­gel­der ver­schwen­det um die angeb­li­che Recht­mä­ßig­keit gegen die - mehr als gerecht­fer­tig­ten - Rechts­strei­te der Oppo­si­ti­on zu verteidigen .... 

" .. But wait, there's more! .." - 'mal sehen, wohin die­se Gro­ße Koali­ti­on die Nati­on führt. Bestimmt nicht "(Brü­der,) zur Son­ne, zur Frei­heit ..!" [you­tube], son­dern eher - in Abwand­lung eines Schla­ger­ti­tels "Es führt ein Weg nach Nir­gend­wo ..!" ....

bookmark_borderFragen stellen ....

"War­um?" fra­gen klei­ne Kin­der immer, sie wol­len die Welt ver­ste­hen. Das wird ihnen häu­fig von Erwach­se­nen 'aus­ge­trie­ben', man fer­tigt sie mit Phra­sen ab und all­mäh­lich wird so der Ent­decker­drang schon sehr früh im Kei­me erstickt - weil Kin­der lernen:
Fra­gen stel­len ist ungün­stig, es macht die Gefrag­ten oft ner­vös, manch­mal unwirsch, und viel­fach abweisend.
Da Kin­der auch gemocht wer­den wol­len unter­las­sen sie dann mehr und mehr die für Erwach­se­ne lästi­ge Fragerei .... 

War­um ver­hal­ten sich Erwach­se­ne so? Sie haben es am eige­nen Lei­be erfahren:
Es ist bes­ser den Mund zu hal­ten und nicht auf­zu­fal­len. Wer zu vie­le Fra­gen stellt bringt sein Gegen­über manch­mal in Ver­le­gen­heit. Öfter, so ist zu ver­mu­ten, wis­sen die Gefrag­ten selbst nicht was sie ant­wor­ten sol­len - und nie­mand wird gern dabei ertappt etwas nicht zu wis­sen, sowas macht Vie­le aggressiv.

Auch Orga­ni­sa­tio­nen wie die Kir­chen wer­den nicht gern gefragt, viel lie­ber "ver­kün­den" sie. Am besten in Situa­tio­nen, in denen die so "belehr­ten" nicht in Fra­ge stel­len, nicht nach­ha­ken oder gar wider­spre­chen kön­nen. Es kommt nicht von unge­fähr, wenn stets von der Kan­zel her­ab gepre­digt wird, weil es einer­seits die Erha­ben­heit des Ver­kün­ders dar­stel­len soll, ande­rer­seits für die Zuhö­rer schwer macht selbst etwa zu fragen.

Die Kir­chen haben über vie­le hun­der­te Jah­re dar­an gear­bei­tet Fra­gen zu unter­drücken. Nach dem etwas flap­sig for­mu­lier­ten Mot­to "Wer viel fragt geht viel irr!" anstatt "Wie­so? Wes­halb? War­um? Wer nicht fragt bleibt dumm!", was eine viel bes­se­re Betrach­tungs­wei­se gewe­sen wäre.

mgi

Frech ist die Hal­tung der Kir­chen immer dann, wenn sie ver­su­chen auf­zu­sprin­gen wenn der Kar­ren (im über­tra­ge­nen Sin­ne, ver­steht sich) schon ordent­lich Fahrt auf­ge­nom­men hat - dann machen sie es wie die Ame­ri­ka­ner und erklä­ren die Errun­gen­schaf­ten und Erkennt­nis­se sei­en nur durch ihre wohl­wol­len­de und unein­ge­schränk­te För­de­rung mög­lich gemacht worden.
Jeder klar den­ken­de Mensch erkennt sofort die Drei­stig­keit die­ser Lüge, aber wer wagt es schon der Kir­che / den Kir­chen zu widersprechen?

Lang­fri­stig wer­den die Glau­bens­be­kennt­nis­se ver­sie­gen, wer­den die Kir­chen unter­ge­hen. Irgend­wann ist der Punkt gekom­men an dem es heißt:

Wer ein­mal lügt dem glaubt man nicht (mehr!),
und wenn er selbst die Wahr­heit spricht!

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Bild-Zitat aus "Pas­sen Wis­sen­schaft und Chri­sten­tum zusammen?"

PS
Wenn Ihnen näch­stens ein Kind Fra­gen stellt:
Ant­wor­ten Sie gedul­dig und umfassend ...!