bookmark_borderBesser "ohne"

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Als Grund dafür, war­um wir angeb­lich Reli­gio­nen brau­chen, wird immer und immer wie­der angeführt:

Es sei nötig eine "mora­li­sche Instanz" zu haben um unser Zusam­men­le­ben sinn­voll zu ord­nen und Indi­vi­du­en zu schützen.

Ist es aber nicht so, dass wir im Lau­fe der Jahr­hun­der­te genau die­se Regeln für das sozia­le Zusam­men­le­ben in unse­rer Gesell­schaft intui­tiv, ganz aus sich selbst her­aus ent­wickelt haben? 

Ist es nicht so, dass Reli­gio­nen dog­ma­ti­sche Vor­ga­ben gemacht haben, die den Inter­es­sen der Gesell­schaft mei­stens ent­ge­gen gerich­tet waren?

Ist es nicht so, dass Reli­gio­nen zuerst ein­mal ihre Auf­recht­erhal­tung um jeden Preis ver­tei­di­gen, auch wenn das bedeu­tet gegen die soge­nann­ten "Grund­wer­te" zu verstoßen?

Was wir brau­chen sind:

  • Vernunft 
  • Verstand 
  • Erfahrung 
  • Mit­ge­fühl und 
  • Respekt (für andere) 

Was wir nicht brau­chen sind:

  • Religionen, 

die uns anlei­ten die­se Wer­te umzusetzen.

Wenn ALLE sich bemü­hen die fünf genann­ten Eigen­schaf­ten in ihrem Ver­hal­ten ande­ren Men­schen gegen­über zu beach­ten, dann funk­tio­niert unser Zusam­men­le­ben völ­lig ohne jede Religion.

Denn es ist so:
Reli­gio­nen haben sich die sowie­so vor­han­de­nen Wer­te ein­ver­leibt und behaup­tet SIE sei­en die "Urhe­ber" die­ser sozia­len Orga­ni­sa­ti­on der Gesell­schaft - zu die­sem Zweck sol­len wir nach oben schau­en und ein fik­ti­ves Wesen anbe­ten und bit­ten, uns damit auszustatten.

Doch "HALT!"
Wir ken­nen die Ant­wor­ten WIE wir unser Zusam­men­le­ben gestal­ten soll­ten selbst!
Wer in sich hin­ein­hört bekommt die Ant­wor­ten. Wer sich unsi­cher ist braucht sich nur umzu­se­hen und mit Ande­ren zu reden. Dann erge­ben sich die Regeln ganz von selbst. Was uns lei­ten soll­te ist unser Gewis­sen, denn das weiß genau was "rich­tig" oder "falsch" ist.

Ganz ohne Religion.

bookmark_borderFehlinterpretation

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Immer wenn Jour­na­li­sten oder Buch­schrei­ber - wie in den letz­ten Mona­ten immer häu­fi­ger vor­ge­kom­men - sich in der Inter­pre­ta­ti­on von gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen ver­su­chen und dabei natur­wis­sen­schaft­li­che, ins­be­son­de­re bio­lo­gi­sche Grund­la­gen "hin­ein­in­ter­pre­tie­ren", dann stel­len sich mir die Nacken­haa­re hoch.

Was die­se Stüm­per sich zusam­men­rei­men ist weit am The­ma vorbei: 

Die Entwicklung der "Natur",
und dort speziell der Evolution,
geschieht völlig ohne Richtung und Ziel.

Es ist daher blan­ker Unsinn eine indi­vi­du­el­le Nei­gung oder Fer­tig­keit als "gut" oder "böse", als "rich­tig" oder "falsch", als "natür­lich" oder "unna­tür­lich" darzustellen.

Ver­än­de­run­gen der beleb­ten Umwelt gesche­hen stän­dig. Man nennt sie Muta­tio­nen. Die­se kön­nen sich für das Indi­vi­du­um und die Art als gün­stig oder ungün­stig erweisen:
Ent­we­der sie machen erfolg­rei­cher (im Sin­ne von bes­se­ren Über­le­bens- und Fort­pflan­zungs­chan­cen) oder weni­ger erfolg­reich (im Sin­ne von schlech­te­ren Über­le­bens- und Fort­pflan­zungs­chan­cen). Das ist die Kern­the­se der Evolution.

Selbst das, was ein Indi­vi­du­um erfolg­reich oder nicht erfolg­reich macht muß kei­nen Bestand haben und kann schon eine Gene­ra­ti­on wei­ter wie­der ver­lo­ren gegan­gen sein.

Ent­wick­lun­gen von Indi­vi­du­en - die oben ange­spro­che­nen "Muta­tio­nen" - sind rein zufäl­lig. Was wir beob­ach­ten ist also stets eine Moment­auf­nah­me. Die schon in ein paar Tagen, Wochen, Mona­ten oder Jah­ren völ­lig anders aus­se­hen kann.

Es ist daher unzu­läs­sig mit der Bio­lo­gie gesell­schaft­li­che, gesund­heit­li­che oder sozia­le Ver­hält­nis­se, bei­spiels­wei­se Femi­nis­mus, Homo­se­xua­li­tät, Fami­li­en­struk­tur oder indi­vi­du­el­le Krank­heits­nei­gung oder Behin­de­run­gen erklä­ren zu wollen. 

Biologische Erkenntnisse sind immer wertfrei, sie stellen lediglich objektive Beobachtungen dar, ohne irgendwelche Folgerungen oder Rückschlüsse daraus zu ziehen.

Abge­se­hen viel­leicht hin­sicht­lich der Rele­vanz für das jewei­li­ge (bio­lo­gi­sche) Fachgebiet.

Wer die Bio­lo­gie zu etwas ande­rem miß­braucht ist ein Blen­der, Täu­scher und Schwät­zer ohne wirk­li­che Kennt­nis­se des Faches. 

bookmark_border21. Jahrhundert .... (II)

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(Don­ners­tag, 27.02.; 12:00h)

.... und es gibt Män­nerun­den die sich dar­in üben die Fern­seh­nach­rich­ten­in­hal­te nach­zu­er­zäh­len und wahr­schein­lich glau­ben sie ernst­haft, dass genau das, was dort dem stau­nen­den Publi­kum gebo­ten wird, die abso­lu­te Wahr­heit ist. All­zu tief sind die Erkennt­nis­se aller­dings noch nicht ein­ge­drun­gen und/oder verstanden:
Da wird der ultra­rech­te (nie­der­län­di­sche) Wil­ders schon mal als Sozia­list ein­ge­ord­net, statt 'rechts' eben 'links', bei­des ist gleich verwerflich. 

Wenn die­ses "The­ma" durch ist kommt der Fuß­ball dran. Sport­schau und ARD-Sport­stu­dio wer­den durch­ge­kaut und es besteht Einig­keit, dass die Ver­sam­mel­ten die Geschicke der ver­schie­de­nen Ver­ei­ne viel, viel bes­ser - und bil­li­ger - erle­di­gen und steu­ern könn­ten. Und überhaupt ...!

Der Gesprächs­fluß wird neben­bei 'geschmiert' durch Zufüh­rung von Bier & Schnäp­sen, auf beson­de­ren Wunsch auch Wein, das lockert die Zun­ge und macht so rich­tig 'dis­kus­si­ons­be­reit'.

Als näch­stes wer­den die bereits zurück­lie­gen­den Olym­pi­schen Win­ter­spie­le seziert und kom­men­tiert - Putin ist böse und hat mäch­tig an den Spie­len ver­dient. Bei uns wäre das Alles viel bes­ser orga­ni­siert gewe­sen und hät­te natür­lich bes­ser geklappt. Sowas im Süden ist genau­so unmög­lich wie Win­ter­olym­pia­de in Norddeutschland.

Es ver­steht sich, dass auch die­se "Weis­heit" aus den Fern­seh­in­for­ma­tio­nen stammt, denn dort gewe­sen ist selbst­re­dend kei­ner von den Anwesenden. 

Die Run­de schweift ein wenig in die Auf­ar­bei­tung der deut­schen Geschich­te - Wie­der­ver­ei­ni­gung mit ein­flie­ßen­den per­sön­li­chen Erleb­nis­sen und Erklä­rungs­ver­su­chen, wie geläu­tert doch mitt­ler­wei­le die ein­sti­gen System­un­ter­stüt­zer gewor­den sind - aber da stockt das Gespräch, zu weni­ge der "West­ler" sind im "Osten" gewe­sen um da mitzureden.

Nun folgt das The­ma "Auto" - da kön­nen die Her­ren so rich­tig zu Hoch­form auf­lau­fen - weil jeder ein Auto hat sind sie - das ver­steht sich - Spe­zia­li­sten. Die Maut erregt für ein paar Minu­ten die Gemü­ter und als Fol­ge­the­ma kommt das "Elek­tro­au­to", was man­gels wirk­li­cher Kennt­nis­se aber sehr schnell wie­der aus der Dis­kus­si­on verschwindet. 

Ein paar Anmer­kun­gen zu den Restau­rants und Essens­an­ge­bo­ten der Umge­bung, inklu­si­ve Quel­len loka­ler Pro­duk­te - Kennt­nis­se, die wie Geheim­nis­se gehü­tet wer­den, weil sie doch Ergeb­nis von viel­jäh­ri­ger Suche und Wei­ter­ga­be von Mund zu Mund sind.

Zurück zur Maut - es folgt ein Plä­doy­er für eine "ein­heit­li­che euro­päi­sche Rege­lung", ja, und noch lie­ber hät­ten wir wahr­schein­lich einen Kaiser!

Die Laut­stär­ke schwillt an und ab, und eini­ge der Teil­neh­men­den schei­nen Argu­men­te durch Laut­stär­ke erset­zen zu wol­len - wer lau­ter ist hat Recht?

Spä­te­stens an die­ser Stel­le, lie­be Leser, habe ich abge­schal­tet. Sol­che Gesprächs­in­hal­te sind das, was man so als "Stamm­tisch­pa­ro­len" dif­fa­miert - dabei ist es doch offen­sicht­lich Vie­len ein tie­fes Bedürf­nis sol­che The­men noch­mal und noch­mal durch­zu­ge­hen. Das festigt die eige­nen Vor­ur­tei­le und stimmt sie mit Gleich­ge­sinn­ten ab:
Die Stamm­wäh­ler von Frau Merkel.

Sie erken­nen:
Der Schrei­ber die­ser Zei­len hat ver­ges­sen sich mit aus­rei­chen­den Men­gen an OHROPAX zu ver­sor­gen und konn­te - auch wegen der beacht­li­chen Laut­stär­ke der Gesprä­che - nicht ver­mei­den so mit­zu­hö­ren, als ob er mit­ten­drin geses­sen hätte .... :(

*update*
(Vier Stun­den später)
Wir sind mitt­ler­wei­le beim The­ma "Haus­schlach­tung" ange­kom­men - legal & ille­gal. Die ver­schie­de­nen Metho­den der Betäu­bung und Schlach­tung wur­den aus­gie­big dis­ku­tiert und im Detail aus­ge­brei­tet .... Nicht nur "Das Schwei­gen der Läm­mer" vor der Schlach­tung, auch die Zube­rei­tung von Kanin­chen und ande­ren Klein­tie­ren sind mir nun bis ins Detail bekannt.

bookmark_border21. Jahrhundert ....

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.... und im Staat Ari­zo­na / U.S.A. wur­de in letz­ter Minu­te durch ein Veto der repu­bli­ka­ni­schen Gou­ver­neu­rin Jan Bre­wer ein Gesetz ver­hin­dert, dass es Geschäfts­leu­ten erlaubt hät­te bestimm­te Kun­den nicht mehr zu bedie­nen - weil sich besag­te Geschäfts­leu­te durch die­se Kun­den " .. in ihrer Reli­gi­ons­aus­übung behin­dert sähen .. ".
Es geht wohl im Kern um den (ver­lo­re­nen) Kampf der Rech­ten gegen die Homo­se­xua­li­tät, den sie auf die­sem Wege noch zu gewin­nen trachteten.

"Reli­gi­ons­frei­heit" als Instru­ment zur Unter­drückung anders­ar­ti­ger Lebens­ent­wür­fe - ein Trauerspiel.

Nam­haf­te Fir­men und sogar eini­ge füh­ren­de Repu­bli­ka­ner (aus deren Rei­hen die Initia­ti­ve zu der Gesetz­ge­bung her­vor­ging) hat­ten die Gou­ver­neu­rin gedrängt ein Veto dage­gen einzulegen.

So weit so gut. 

Aller­dings sind in wei­te­ren Staa­ten der U.S.A. ähn­li­che Geset­ze in Vor­be­rei­tung. Das ist ein Armuts­zeug­nis für das "Land of the Free" und wäre ein Tri­umph für die bigot­ten Reli­gi­ons­fa­na­ti­ker - wenn es dazu käme.

bookmark_border"Politisch korrekt"

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Ich esse gern Negerküsse.
Die bei mir - nach wie vor - "Neger­küs­se" heißen.
Nicht "Schaum­küs­se" oder sonstwie.

Ich wei­ge­re mich, alte Begrif­fe - in der Ver­gan­gen­heit ohne jeden ras­si­sti­schen Hin­ter­sinn geprägt - nur des­we­gen nicht mehr zu nut­zen weil mir irgend­wel­che Leu­te das als "dis­kri­mi­nie­rend" ver­bie­ten wol­len. Ich las­se mir kei­nen Maul­korb verpassen.

Ich fin­de es genau­so affig, alte Stra­ßen­na­men umzu­wan­deln, weil die ursprüng­li­chen Namens­ge­ber sich irgend­et­was zu Schul­den haben kom­men las­sen. Das war in der Ver­gan­gen­heit. Wir soll­ten dar­aus für heu­te ler­nen genau­er hin­zu­se­hen WER da für WAS geehrt wird. Mehr nicht.

Aber:
Nichts nur des­we­gen ver­än­dern weil wir heu­te mehr über Hin­ter­grün­de wis­sen die damals nicht bekannt waren. "Wer vom Rat­haus kommt ist klü­ger" lau­tet ein altes Sprich­wort. Das heißt aller­dings nicht, dass sich dadurch die Ver­gan­gen­heit irgend­wie ändert.

Die "poli­tisch Kor­rek­ten" sind mitt­ler­wei­le zu einer genau­so gro­ßen Bedro­hung der indi­vi­du­el­len Frei­heit gewor­den wie Kir­chen, Sek­ten, Par­tei­en, der Staat oder die Geheimdienste.

Es gäbe noch vie­le gleich­ar­ti­ge Bei­spie­le, lie­be Leser, Sie ken­nen bestimmt wel­che. Ich for­de­re Sie auf dem Unsinn "poli­ti­sche Kor­rekt­heit" ein Ende zu set­zen, sich zu widersetzen.

bookmark_borderEnergie

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Wenn das Leben so dahin­plät­schert und Alles in gere­gel­ten Bah­nen ver­läuft fällt uns das übli­cher­wei­se nicht auf. Das ist 'Nor­ma­li­tät'. Sobald aber Stö­run­gen auf­tre­ten ver­braucht der All­tag mehr Ener­gie und nach eini­ger Zeit der "Über­last" sogar mehr als über­haupt ver­füg­bar ist. 

Genau dann wird selbst die klein­ste Unre­gel­mä­ßig­keit zum Fiasko.

Das zu bekla­gen reicht natür­lich nicht. Es heißt recht­zei­tig die Brem­se zu zie­hen und "einen Gang zurück zu schal­ten".
Es geht.
Obwohl es natür­lich auch Auf­wand bedeu­tet - und Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den müs­sen WAS ent­behr­lich oder weni­ger wich­tig ist und des­we­gen war­ten kann.

Zum Wochen­an­fang wün­sche ich allen hier Lesen­den einen guten Start in die Woche und die Kraft auch mal "Nein!" zu sagen - um Ener­gie in Reser­ve zu hal­ten und sich nicht selbst in Bedräng­nis zu bringen.

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bookmark_borderM. Lanz

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Wie zuvor schon berich­tet war ich letz­tens per Auto unter­wegs. Eine Sta­ti­on der Rei­se war Frei­burg i. Breis­gau.
Mir gefällt Lebens~ und Mund­art der Leut­chen dort. Ganz in der Nähe des Hotels - ein Spa­zier­gang von ca. einem Kilo­me­ter tut nach dem lan­gen Sit­zen gut - gab es ein 'gut­bür­ger­li­ches' Gast­haus mit loka­lem Ange­bot auf der Karte.

Selbst­ver­ständ­lich war das Essen wohl­schmeckend & reich­hal­tig. Wir haben uns aller­dings kein Gericht mit Spätz­le gewählt, son­dern lie­ber mit Brat­kar­tof­feln .... und wäh­rend der War­te­zeit hat­ten wir dann Gele­gen­heit "Vol­kes Stim­me" zu lauschen.

Neben ande­ren The­men war die Lanz'sche Sen­dung [16. Janu­ar im ZDF] ein Auf­re­ger für die anson­sten so gemüt­li­chen Damen und Her­ren am Nach­bar­tisch. Im Grund­satz spie­gel­te die Kon­ver­sa­ti­on unser Emp­fin­den wider. Wir waren wäh­rend der Sen­dung zwei­mal in Ver­su­chung abzu­schal­ten. Zunächst als der abge­half­ter­te Wirr­kopf Hans-Ulrich Jör­ges vom STERN sich end­gül­tig mit ver­ba­len Abfäl­lig­kei­ten unmög­lich mach­te, dann als Lanz Frau Wagen­knecht mit gehäs­si­gen Neben­sät­zen ver­such­te beim The­ma Euro­pa aus der Ruhe zu bringen.

Kurz gesagt:
Ein Para­de­bei­spiel für Schrott-Talk - der ein­zi­ge Licht­blick war die ange­grif­fe­ne Frau Wagen­knecht die Lanz durch Wor­te und Kör­per­spra­che deklas­sier­te. Wenn wir doch mehr Poli­ti­ker wie Frau Dr. Wagen­knecht hätten.

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Sie­he hier­zu auch:



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*edit* (26.01. - 11:30h)

Ich habe mir mal die Rezen­sio­nen zur Sen­dung "Wet­ten Dass!" durch­ge­le­sen - meist Agen­tur­vor­ga­ben, die ein wenig vari­iert waren. Jeden­falls nichts ganz Neu­es. Die Show war wohl nicht der gro­ße Hit. Ich habe sie selbst nicht ange­se­hen. Hab' ich frü­her auch nicht gemacht, das hat mit Lanz nichts zu tun son­dern mit dem seich­ten Inhalt und dem ver­ab­scheu­ungs­wür­di­gen Starrummel.

Mei­ne The­se ist: Man wird den wei­te­ren Ver­fall stop­pen wol­len indem man Gott­schalk noch­mal holt, das wird ein kur­zes Stroh­feu­er geben, dann wird die Sen­dung sang- und klang­los end­gül­tig verschwinden ....

bookmark_border"Familienfreundliche" Bundeswehr

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MERKE:
Klein­kin­der und Haus­tie­re zie­hen immer ...!

Frau v.d. Ley­en will Kanz­le­rin wer­den - und pla­ziert gefak­te Testi­mo­ni­als von Sol­da­ten in den Nach­rich­ten um ihr Kon­zept in aller Brei­te an die Öffent­lich­keit zu tra­gen. Wel­cher vor der Kame­ra des öffent­lich-recht­li­chen Fern­se­hens befrag­te Sol­dat wür­de wohl sei­ne Kar­rie­re ris­kie­ren und etwas sagen, was der Frau Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster - bekannt für ihre Machen­schaf­ten hin­ter den Kulis­sen - in die Para­de fährt? Also wird flei­ßig geschleimt und ihr Kon­zept über den grü­nen Klee gelobt. Das Fern­se­hen hin­ter­fragt nicht. Das Fern­se­hen berich­tet ohne Recher­che und ohne Widerspruch.

Neben­bei tut v.d. Ley­en das, was sie schon immer getan hat:
Ker­ni­ge Sprü­che klop­fen

[14012014-familienfreundlich]
 
Fami­li­en­freund­li­che BUNDESWEHR:
BABY im Tra­ge­tuch genießt die Nähe von Papa - Elternzeit
 
 
[14012014-familienfreundlich]
 
Dem­nächst wird Frau v.d. Ley­en auch ihr Herz für Haus­tie­re entdecken:
Hundchen darf Papa ins Feld begleiten ...! 


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bookmark_borderAlt & einsam

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In vie­len Situa­tio­nen des Lebens erwirbt man Erfah­run­gen über vie­le Jah­re und braucht sie doch selbst nur ganz sel­ten. Dazu gehört die Fer­tig­keit mit Ande­ren zu kom­mu­ni­zie­ren und Freund­schaf­ten zu knüp­fen. Feh­len die­se Vor­aus­set­zun­gen, dann kommt es zu Ver­ein­sa­mung und Abschot­tung. Die stän­di­gen Schreckens­mel­dun­gen in den Medi­en tra­gen auch nicht dazu bei, dass sich älte­re Men­schen ver­trau­ens­voll in ihrer Umge­bung bewe­gen. Das Gegen­teil ist der Fall.

Vie­le Men­schen höhe­ren Alters gehen regel­mä­ßig zum Arzt. Wahr­schein­lich sind die mei­sten die­ser Besu­che unnö­tig und es kommt ihnen ledig­lich auf den 'sozia­len Kon­takt' an, der mit die­sen Begeg­nun­gen ver­bun­den ist.

Wer allein und ohne Bezie­hun­gen ist sucht nach Mög­lich­kei­ten die­se Iso­la­ti­on von der Rest­ge­sell­schaft zu über­win­den - mit mehr oder weni­ger Geschick. Es ändert sich für kur­ze Zeit ihre Per­spek­ti­ve durch ihren Auf­ent­halt in den ärzt­li­chen Pra­xen. An ihrer Grund­si­tua­ti­on ändert sich nichts. 

Noch schlim­mer aller­dings ist es, wenn Men­schen sich auf­ge­ben und sich völ­lig abkap­seln. Ihre "Abwe­sen­heit" wird manch­mal nicht ein­mal von ihren näch­sten Nach­barn wahr­ge­nom­men. Es gab genü­gend Berich­te von wochen­lang unent­deck­ten Ver­stor­be­nen die nur per Zufall ent­deckt wor­den sind.

Ich wünsch­te mir in einer Gesell­schaft zu leben die sol­che Pro­ble­me anpackt anstatt den Gra­ben zwi­schen Jung & Alt immer tie­fer auszuheben.

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bookmark_borderIch bin (k)ein Elephant, Madame!

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".. Ich bin ein Elephant, Madame! .." behan­delt den Auf­stand von Schü­lern die ver­su­chen die auto­ri­tä­ren Struk­tu­ren ihrer Schu­le zu durch­bre­chen. Sie ver­lan­gen eine demo­kra­ti­sche Schul­form. Der Film ent­larvt die Leh­rer, die sich an der alt­her­ge­brach­ten Form von Schu­le fest­klam­mern. [Bear­bei­te­tes Zitat nach WIKIPEDIA]

Die neue Schreib­wei­se "Elefant" hat die älte­re Form "Elephant" abge­löst - was wohl ganz im Sin­ne des Film­in­hal­tes als Ergeb­nis der Auf­leh­nung gegen alt­her­ge­brach­te Struk­tu­ren ver­stan­den und inter­pre­tiert wer­den kann. 

Ganz im Zeit­ge­fühl der aus­lau­fen­den sech­zi­ger Jah­re aus­ge­stal­tet war der Film zum dama­li­gen Zeit­punkt ein 'Auf­re­ger', denn sich gegen Auto­ri­tä­ten (Leh­rer) zu stem­men galt als Auf­ruhr gegen die bestehen­de Ord­nung. Den­noch waren der­glei­chen Anstö­ße wich­tig. Sie konn­ten den Aber­witz man­cher Rege­lun­gen und Ver­hal­tens­nor­men nicht nur in den Schu­len, son­dern den Umgang der Gesell­schaft mit ihren Her­an­wach­sen­den schlecht­hin, ver­deut­li­chen und durch die Über­spit­zung als unsin­nig und lei­stungs­min­dernd vorführen.

Viel­fach preis­ge­krönt ist der­glei­chen sozi­al- und gesell­schafts­kri­ti­sches Film­schaf­fen durch die gigan­to­ma­ni­schen U.S.-Produktionen abge­löst wor­den. Die sol­len nur noch 'unter­hal­ten', aber nicht mehr zum Nach­den­ken anre­gen. Wir sind über­schüt­tet mit ame­ri­ka­ni­schem Film­schund der von den wah­ren Pro­ble­men ablenkt und die not­wen­di­ge Kri­tik am gesell­schaft­li­chen Irr­weg in für die Mäch­ti­gen erträg­li­chen - weil unge­fähr­li­chen - Bah­nen lenkt.

Wenn also an irgend­ei­ner Stel­le der Satz "Frü­her war Alles bes­ser" zutrifft, dann bei dem, was uns heu­te so als "Filmkunst" prä­sen­tiert wird.

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[Trai­ler]

bookmark_borderDer Verfall ....

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.... der 'guten Sit­ten' schrei­tet mit Sie­ben-Mei­len-Stie­feln vor­an. In vie­len Berei­chen des täg­li­chen Lebens. Das steht nicht unter der Über­schrift "Frü­her war Alles bes­ser". Ver­än­de­run­gen sind gut und rich­tig, weil die all­ge­mei­nen Lebens­um­stän­de es ver­lan­gen. Den­noch dür­fen bestimm­te Grund­la­gen des Ver­hal­tens wie Kal­ku­lier­bar­keit, Offen­heit, Höf­lich­keit, Pünkt­lich­keit, Acht­sam­keit und Rück­sicht nicht zur Dis­po­si­ti­on stehen. 

Grund­be­din­gun­gen sind unver­äu­ßer­bar, völ­lig unab­hän­gig vom soge­nann­ten Zeitgeist:
Die Miß­ach­tung ande­rer Men­schen und ihrer Rech­te und Bedürf­nis­se kön­nen nicht ent­schul­digt wer­den, soll­ten nicht ent­schul­digt wer­den - soviel Zeit und Auf­wand müs­sen selbst in hek­ti­schen, betrieb­sa­men Tagen zur Ver­fü­gung sein.

Ach­ten Sie mal dar­auf in die­sen geschäf­ti­gen Tagen der Vor­weih­nachts­zeit - wie sehr unter­schei­den sich die Lip­pen­be­kennt­nis­se der Men­schen in Fest­tags­stim­mung zu die­sem "Fest der Feste" von dem, wie sie mit ihren Mit­men­schen tat­säch­lich umgehen ....

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

bookmark_borderEin schönes Leben ....

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.... ohne gro­ßen per­sön­li­chen Ein­satz - wer hät­te das nicht gern?

Wie man das erreicht kön­nen Sie im Fern­se­hen ler­nen:
Ein wenig aus­flip­pen, dann här­te­re Gang­art in einer Gang, dann ein paar Jugend­de­lik­te und so neben­bei hier und da etwas Dro­gen­ge­nuß .... und schon lan­den Sie im Jugend­voll­zug und spä­ter wer­den Sie in eine eige­ne Woh­nung mit dem Nötig­sten, z.B. einem 120cm Flach­bild­schirm, ent­las­sen. Einen Joint oder eine Stra­ße Hero­in nimmt ihnen nie­mand übel - solan­ge Sie sich anson­sten einfügen.

Wie bescheu­ert sind all die Jugend­li­chen die sich in Leh­re und Schu­le pla­gen! Sie müs­sen all das, was sie ver­brau­chen, selbst erwer­ben. Spä­ter dür­fen sie dann Steu­ern zah­len damit all die Ein­rich­tun­gen für Pro­blem­fäl­le unter ihren Alters­ge­nos­sen auch hin­rei­chend finan­ziert werden .... 

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Dazu paßt präch­tig wie unse­re neue poli­ti­sche Füh­rung die bren­nend­sten Pro­ble­me des Lan­des angeht und löst:
Ganz oben auf der Agen­da der gro­ßen Koali­ti­on steht offen­sicht­lich das Ver­bot von Schön­heits-Chir­ur­gie bei Per­so­nen unter 18 Jahren.

Genau das, was man als erste "Groß­tat" erwar­tet hatte ...!