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bookmark_borderWieso, weshalb, warum ....
oder: Die Kunst der Ablenkung

War­um, so fragt man sich, wird denn das The­ma "Aus­län­der" immer wie­der in den Talk­shows, in den Polit­ma­ga­zi­nen und in der Pres­se der­art breit behandelt? 

Wenn die Auf­merk­sam­keit nicht auf der Ein­wan­de­rung und ihren Fol­gen läge, wor­über müß­te dann berich­tet werden?
Wer hat ein Inter­es­se dar­an die Bevöl­ke­rung in stän­di­ger Angst vor Ver­bre­chen zu halten?

statt-linie

Wäre es nicht viel wich­ti­ger dar­über zu berich­ten, dass eine klei­ne Zahl von Men­schen in die­sem Land den über­wie­gen­den Teil des Reich­tums besitzt, und die­ser Reich­tum durch eine im Schwer­punkt fal­sche Fis­kal­po­li­tik zustan­de gekom­men ist und noch zustan­de kommt? Dass mehr Geld durch das Jon­glie­ren von Geld oder fik­ti­vem Geld (unver­steu­ert) ver­dient wer­den kann als mit Arbeit?

Wäre es nicht viel wich­ti­ger die regie­rungs­be­tei­lig­ten Par­tei­en zu fra­gen war­um es immer noch kein Ende der unbe­grün­det befri­ste­ten Arbeits­ver­hält­nis­se gibt und Berufs­ein­stei­gern eine Lebens­pla­nung dadurch erschwert wird, dass sie über Jahr­zehn­te nicht wis­sen wovon sie ihren Unter­halt im näch­sten Jahr bestrei­ten sollen?

Wäre es nicht viel wich­ti­ger zu erfah­ren war­um unse­re hoch bezahl­ten Par­la­men­ta­ri­er - mit Aus­nah­me der Lin­ken - sich von allen mög­li­chen Inter­es­sen­grup­pen in Neben­be­schäf­ti­gung bezah­len las­sen, wobei das oft um ein mehr­fa­ches ihre Abge­ord­ne­ten­be­zü­ge über­steigt? Und wäre es in die­sem Zusam­men­hang nicht eben­so wich­tig die Fra­ge zu stel­len war­um sol­che *Zuwen­dun­gen* nicht Bestechung genannt wer­den, wo sie doch Amts­trä­ger dazu brin­gen sol­len zugun­sten von Fir­men oder Dienst­lei­stern die Gesetz­ge­bung zu manipulieren?

Wäre es nicht sinn­voll dar­über zu reden wie­so wir nicht in der EU demo­kra­ti­sche Regeln haben kön­nen, weil der­zeit bedau­er­li­cher­wei­se das Par­la­ment nur die Maß­nah­men der nicht demo­kra­tisch gewähl­ten EU-Büro­kra­tie und des Mini­ster­ra­tes abnicken darf?

Wäre es nicht wich­tig die Rol­le der USA als "Welt­po­li­zei" und "Füh­rungs­macht der frei­en Welt" poli­tisch in Fra­ge zu stel­len, ins­be­son­de­re wenn man sich ansieht wel­che Kaprio­len der der­zei­ti­ge Prä­si­dent schlägt und wie das Land zum Poli­zei- und Über­wa­chungs­staat ver­kom­men ist?

Wäre es wei­ter nicht wich­ti­ger zu fra­gen war­um deut­sche Sol­da­ten über­all auf der Welt ein­ge­setzt wer­den obwohl dort weder (deut­sche) wirt­schaft­li­che noch natio­na­le Inter­es­sen gefähr­det sind?

Sie sehen, lie­be Lesen­de, hier tut sich eine Fül­le von Fel­dern auf die in den Medi­en behan­delt wer­den könn­ten .... und dafür ist eben dadurch kei­ne Zeit, weil wir über Aus­län­der, 2% der Bevöl­ke­rung (!) Tag für Tag 'unter­rich­tet' wer­den. Oder dar­über, was irgend­wo auf der Welt gera­de an Erd­be­ben, Tsu­na­mi, oder son­sti­ger Kata­stro­phe pas­siert, wovon hier­zu­lan­de nie­mand in irgend­ei­ner Wei­se betrof­fen ist.

Wir wer­den am Nasen­ring geführt, so wie Stie­re, die sich ihrer Macht nicht bewußt sind. 

bookmark_borderKopf runter - und jetzt Kopf wieder drauf setzen?

Frau Nah­les von der SPD, glück­los damit beschäf­tigt bei­spiels­wei­se eige­ne Trit­te ins Fett­näpf­chen ver­ges­sen zu machen, will nun offen­bar für die Par­tei ret­ten was (kaum noch!) zu ret­ten ist.

Eine neue Agen­da soll her, AGENDA 2025? Oder doch lie­ber schon 2020?
Egal, es wird sowie­so wie­der klein-klein ....

2010 hat­ten wir ja bereits - und wer hat die erfun­den? Nein, nicht die Schwei­zer, das war die SPD. Arbeit­neh­mer­rech­te ein­schrän­ken? Ver­trags­we­sen zugun­sten der Zeit­ar­beit ändern? Na klar, das hilft den Aktio­nä­ren, sie bekom­men mehr Divi­den­de: Schnel­le Kün­di­gung und befri­ste­te Ver­trä­ge heben den 'pro­fit' an.

Was die Ren­te angeht bin ich tat­säch­lich stin­kig, hat mich doch die Revi­si­on schon vor der Agen­da 2010 gut 200,- €uro net­to geko­stet. Und das, obwohl ich seit Beginn der Ein­zah­lung in das Ren­ten­sy­stem stets den Höchst­satz (!) an Bei­trä­gen gezahlt habe.

Dabei hat Frau Nah­les in den Tagen seit Arbeits­auf­nah­me der rein ver­wal­ten­den Regie­rung Mer­kel III mehr­fach den Wün­schen der CDU/CSU nach­ge­ge­ben und das auch noch ver­sucht als 'hef­ti­gen Wider­stand' und Stand­fe­stig­keit hin­sicht­lich vor der Wahl getrof­fe­ner Ver­spre­chen zu ver­kau­fen. Der Kurs­wech­sel erfolg­te meist erst, wenn es zu hef­tig­sten Unmuts­äu­ße­run­gen in der Basis und der Bevöl­ke­rung kam:
Regie­ren nach Umfragewerten?
Was für ein Armutszeugnis!

Was wird denn nun für die AGENDA 2025 vorgeschlagen?
Nicht wirk­lich Greif­ba­res. Ich sehe da ledig­lich mar­gi­na­le Ände­run­gen - und wie soll das mit den Ren­ten denn gere­gelt wer­den? Wenn jetzt nicht wie­der erhöht wür­de kommt es zu mas­sen­haf­ter Altersarmut.

Wie wäre es denn, wenn die SPD in der EU - gegen die erklär­te Absicht der CDU/CSU - mit dafür wer­ben wür­de die Unter­neh­mens­be­steue­rung zu har­mo­ni­sie­ren und die Groß­kon­zer­ne da Steu­ern zah­len zu las­sen wo sie ihr Geld verdienen?
An sowas traut sich Frau Nah­les frei­lich nicht, da wäre Rück­grat gefragt, und das ist der SPD schon lan­ge abhan­den gekommen.

Die SPD wird wahr­schein­lich unter­ge­hen. Sie wird es wohl nicht schaf­fen, sich zu alter Grö­ße zu ent­wickeln. Weil die Füh­rungs­mann­schaft es nicht übers Herz brin­gen wird sich auf die Wur­zeln der Sozi­al­de­mo­kra­tie zu besin­nen und den Kampf gegen rech­te Strö­mun­gen (CDU/CSU ein­ge­schlos­sen) bewußt zu füh­ren und sich end­lich wie­der mit der Lin­ken soli­da­risch zu ver­hal­ten. Seit den 20er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts, als die SPD durch den Kampf gegen Ur-SPD und KPD die Lin­ke zer­split­ter­te, dadurch ver­riet und so den Nazis die Initia­ti­ve über­ließ, Wei­mar zu Fall zu brin­gen, steht eine Umkehr sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Poli­tik im Raum. 

Was mit Weh­ner und Brandt noch mach­bar erschien ist mit der heu­ti­gen SPD nicht mehr zu erreichen.

Wenn es also über­haupt noch etwas mit der SPD wer­den soll dann nur, wenn sie nicht ver­sucht eine irgend­wie sozia­le­re CDU zu wer­den, wenn sie dem Neo-Libe­ra­lis­mus abschwört, und sich auf Soli­da­ri­tät mit ande­ren links aus­ge­rich­te­ten Par­tei­en ein­läßt. Mit denen gemein­sam etwas für ihr frü­he­res Kli­en­tel, die Men­schen, die mit Arbeit Geld ver­die­nen, ein­tritt, und nicht mehr 'umfällt'.
 

bookmark_borderSchule, Bildung, Chancengleichheit
  ** edit/update ** [12.10.2018]

Nicht jedes Kind ist zu Allem fähig, und wenn man sich ein­sei­tig nur mit der sozia­len Her­kunft befaßt greift das zu kurz.

Es stimmt sicher, dass es unter­schied­li­che Aus­gangs­si­tua­tio­nen gibt, doch wenn Kin­der in (kon­fes­si­ons­frei­em) Kin­der­gar­ten sind, nivel­liert sich der Unter­schied der Eltern­häu­ser. Dazu müs­sen die Kin­der natür­lich den Kin­der­gar­ten besu­chen, wes­we­gen ich es für sinn­voll hiel­te das so wie den Schul­be­such zu regeln! Wenn von Inte­gra­ton die Rede ist gehört das vor­ran­gig dazu, sonst haben wir die Situa­ti­on wie bei den Tür­ken und Rus­sen, dass die Kin­der wegen man­geln­dem häus­li­chen Inter­es­se & Ver­ständ­nis / man­geln­der häus­li­cher Zuwen­dung bil­dungs­mä­ßig zurück bleiben.

Das Ergeb­nis kann man in den Groß­städ­ten, aber zuneh­mend auch in länd­li­chen Gegen­den sehen.

Legt man die Gauß'sche Ver­tei­lung zugrun­de, so gibt es Unter­schie­de bei der Lei­stungs­fä­hig­keit - dies ist kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung, son­dern eine natur­wis­senschft­li­che Tat­sa­che. Dass es von inter­es­sier­ten Krei­sen (Poli­ti­ker von rechts) fehl­in­ter­pre­tiert wird macht den Wahr­heits­ge­halt der grund­sätz­li­chen Aus­sa­ge nicht etwa 'unwahr'. Auch das gehör­te in die­sem Zusam­men­hang ein­mal aus­drück­lich dar­ge­stellt und damit aufgeklärt.

Wo bestimmt die Chan­cen­gleich­heit aus­ge­he­belt ist:
Hier­hin gehört die Erzie­hung von soge­nann­ten "Eli­ten" in Eli­te­schu­len, meist pri­vat und im Stil­len, ohne viel öffent­li­che Dar­stel­lung arbei­tend. Wer schickt sei­ne Kin­der da hin? War­um wer­den Kin­der dort­hin geschickt? Wie steht es um die fami­liä­ren Ket­ten­be­ru­fe bei denen Eltern durch die­se spe­zi­el­len Ver­bin­dun­gen in Pri­vat­schu­len und eige­ne Posi­tio­nen in Ver­wal­tung, Staats­dienst ganz all­ge­mein und Poli­tik ihren Nach­wuchs eben­da unterbringen?

Schließ­lich ist noch die Fra­ge im Raum war­um die Finan­zie­rung von Bil­dung trotz gegen­tei­li­ger Lip­pen­be­kennt­nis­se so schwach ist. Das hat den ein­fa­chen Grund, dass gebil­de­te, nicht nur zum Nach­plap­pern & Repro­du­zie­ren von gelehr­tem Stoff ange­hal­te­ne Schü­ler/-innen kri­ti­sche­re Den­ker sind als es der Poli­tik lieb ist, die seit Jahr­hun­der­ten im Ver­bund mit den Kir­chen Bil­dung & Auf­klä­rung eher bekämpft hat. Das Den­ken in Fak­ten und Bewei­sen ist weder bei Kir­chen noch bei Poli­ti­kern beliebt, daher wird viel gefor­dert und wenig getan.

Die Infla­ti­on von Abitu­ri­en­ten und nach­fol­gend natür­lich Stu­den­ten, die Auf­wer­tung von Fach­hoch­schu­len und gleich­zei­ti­ge Abwer­tung der Hoch­schul­bil­dung auf Bache­lor-/ Masters-Niveau ist doch nur dadurch mög­lich gewor­den, dass die Anfor­de­run­gen in den letz­ten 50 Jah­ren stän­dig abge­senkt wurden. 

bildung


Mehr Gym­na­sia­sten und weni­ger Real- bzw. Haupt­schü­ler sind doch nicht des­we­gen vor­han­den, weil es zu einer plötz­li­chen Explo­si­on von Intel­li­genz gekom­men ist!

 

Zu der Zeit, als ich das Gym­na­si­um besu­chen woll­te [1955], mach­te man eine ein­wö­chi­ge Auf­nah­me­prü­fung (!) um dahin zu kom­men, die vor­ran­gig gei­sti­ge Fit­ness (4 Tage), und kör­per­li­che Lei­stung (1 Tag) prüf­te, das schaff­ten etwa 20% der Grundschüler.

Aus wel­chem Grund soll­te sich die­se Rela­ti­on
in den ver­gan­ge­nen 50 Jah­ren von 20:80 auf 80:20 umge­kehrt haben?


Wenn man die Evo­lu­ti­on als Grund­la­ge von Ver­än­de­run­gen sieht so geschieht die­se in Jahr­tau­sen­de wäh­ren­den Schwün­gen, nicht in 50 Jah­ren. Des­we­gen muß es eine Ver­än­de­rung der Bedin­gun­gen sein, die die­se Flut von Abitu­ri­en­ten und Stu­die­ren­den beschert. Sehr viel bes­ser steht es dadurch nicht in unse­rem Staa­te. Es gibt nun mehr Men­schen mit Abitur, auch mit uni­ver­si­tä­rem Abschluß - aber hilft uns das wirk­lich weiter?
Ist "Quan­ti­tät" bes­ser als "Qua­li­tät"?

 

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Abbildungen:
Bil­dungs­be­tei­li­gung und Bildungschancen

 
** edit/update **
Hier noch eine kürz­lich ver­öf­fent­lich­te Sati­stik zum The­ma "Bil­dung":

 
Infografik: Die Bildung hat sich verschlechtert | Statista Mehr Info­gra­fi­ken fin­den Sie bei Sta­ti­sta

 

bookmark_borderRaus aus der Ecke ...!

Es gab eine Zeit, in der war es nicht beson­ders klug sich gegen den Strom zu bewe­gen. Es sei denn man war bereit sein Leben zu ris­kie­ren. Das war die Zeit die nur noch weni­ge heu­te Leben­de - und wenn, dann als Kin­der - mit­ge­macht haben:
Die Zeit des soge­nann­ten "Drit­ten Reichs".

Im Osten der jet­zi­gen Repu­blik gab es nach '49 die DDR, in deren Gren­zen es auch nicht gut oder klug war sich gegen den Strom, sprich: "Deut­schen Sozia­lis­mus", mit einem stark bie­der-bür­ger­li­chen Ein­schlag, aus­zu­spre­chen. Man 'arran­gier­te' sich, mach­te Tausch­ge­schäf­te um die man­gel­haf­te Zutei­lung und Plan­wirt­schaft abzu­mil­dern .... und leb­te anson­sten ohne vie­le Illu­sio­nen in den durch das System, das Régime gesetz­ten Grenzen.

Ähn­lich war es - aller­dings bestimmt nicht lebens­ge­fähr­lich - in den Anfangs­jah­ren der Bun­des­re­pu­blik sich als "links" und/oder "ungläu­big" zu 'outen'. Das waren die Zei­ten, in denen die Kir­chen­zu­ge­hö­rig­keit über 90% betrug. Die Kol­la­bo­ra­ti­on der gro­ßen Kir­chen mit dem Hit­ler­reich wur­de nach und nach offen­bar und führ­te zu einem ersten Schub an Aus­trit­ten, der sich in den spä­ten Sech­zi­gern stei­ger­te und bis heu­te dazu geführt hat, dass es (jeweils) weni­ger evan­ge­li­sche und katho­li­sche Kir­chen­mit­glie­der gibt als Men­schen, die sich als "Athe­isten", "Huma­ni­sten" oder "Agno­sti­ker" bezeichnen.

Wis­sen hat den Glau­ben ersetzt, und das ist eine sehr erfreu­li­che Ent­wick­lung. Vor allem des­we­gen, weil damit ein Plus an per­sön­li­cher Frei­heit ein­her geht. Frei­lich, weil dazu gehö­rig, auch mit grö­ße­rer per­sön­li­cher Verantwortung.

Stel­len Sie sich selbst die Frage:
Wann war ich zuletzt in einer Kirche?

Wenn das höch­stens ein­mal im Jahr zu Weih­nach­ten war sind Sie schon der­art "kir­chen­fern", dass der Voll­zug des Aus­trit­tes längst über­fäl­lig war ....

Mein Appell an alle noch zöger­li­chen, aber 'aus­stiegs­wil­li­gen' oder 'aus­stiegs­rei­fen' Men­schen ist daher:
Tre­ten Sie jetzt aus, es wird ihnen weder per­sön­lich noch gesell­schaft­lich scha­den - Sie dür­fen aller­dings sicher sein, dass Sie nicht mehr Teil eines zer­fal­len­den, ver­rot­te­ten und grund­sätz­lich sich selbst am mei­sten die­nen­den Geld­schöp­fungs­sy­stem sind.

Es ist an der Zeit, dass die Ein­fluß­nah­me der auf weni­ger als die Hälf­te der Bevöl­ke­rung geschrumpf­ten "christ­li­chen" Reli­gio­nen end­lich been­det wird. Die Mit­glieds­zah­len bil­den - dar­ge­stellt in meh­re­ren Unter­su­chun­gen - nicht mehr die tat­säch­li­chen "Gläu­bi­gen" ab, da Vie­le nur noch auf dem Papier einer Glau­bens­ge­mein­schaft angehören.

bookmark_borderAtheismus tut Not;
Kommentierte Übersetzung

Bei *twit­ter* hat­te ich kürz­lich ein Zitat von J. B. Cor­byn (Labour; GB; you­tube-video) in der time­line das aus einem Gedicht von Per­cy Byss­he Shel­ley stammt. Nach­dem ich nun mehr von die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Men­schen gele­sen habe muß ich sagen:
Dass ich ihn bis­her nicht kann­te war ein Versäumnis!
Aller­dings ste­he ich da wohl nicht allei­ne auf wei­ter Flur und muß mich schä­men - wie im nach­fol­gen­den Zitat zu lesen ist:

» .. Wel­cher gro­ße Dich­ter der Neu­zeit wäre in Deutsch­land so wenig gekannt wie Shel­ley? Wird sei­ne Welt­flüch­tig­keit, sein exzen­tri­scher Idea­lis­mus auch stets ein Hin­de­rungs­grund sein, daß Shel­ley irgend­wo oder irgend­wann popu­lär wer­de, so ist der Umstand doch betrü­bend, daß er, Eng­lands größ­ter Lyri­ker, der idea­le Dich­ter­phi­lo­soph, der frei­gei­stig­ste und kühn­ste aller Eng­län­der, selbst den hoch­ge­bil­de­ten deut­schen Leser­klas­sen fast ein Frem­der ist. Die Haupt­schuld an die­sem auf­fal­len­den Man­gel an Inter­es­se für den gro­ßen Dich­ter trägt jedoch der Umstand, daß unse­re Lite­ra­tur­for­scher den­sel­ben dem Publi­kum zu wenig ver­mit­telt haben. Shel­ley ist von die­sen in hohem Gra­de ver­nach­läs­sigt wor­den .. «

Für die Zeit der Ent­ste­hung (frü­hes 19. Jahr­hun­dert, 1819) han­delt es sich um ein sehr muti­ges, gewag­tes Gedicht. Schaut man den Lebens­lauf des Dich­ters an, so wird klar, dass er mit "Auto­ri­tä­ten" sei­ne Pro­ble­me hatte. 

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 The Neces­si­ty of Atheism

Weil er sich von sei­nem Werk The Neces­si­ty of Athe­ism [Über die Not­wen­dig­keit des Athe­is­mus; First published in 1811; 1813 re-prin­ted in an expan­ded ver­si­on.] nicht los­sa­gen woll­te wur­de er der Uni­ver­si­tät Oxford verwiesen.

Per­cy Byss­he Shel­ley ertrank kurz vor sei­nem 30 Geburts­tag. Was er an Schrif­ten und Gedich­ten hin­ter­las­sen hat steht in kei­nem Ver­hält­nis zu sei­nem Alter - da gibt es vie­le Kunst­schaf­fen­de und Phi­lo­so­phen die in dop­pelt so vie­len Jah­ren nicht halb soviel geschaf­fen haben .... 

Ein Zitat aus "Vor­sicht Glos­se! Ansich­ten eines Regenwurms": 

» .. Shel­ley defi­nier­te sich selbst mit einer grie­chisch ver­faß­ten Inschrift in einer Hüt­te in den Schwei­zer Alpen: „Ich bin Phil­an­throp, Demo­krat und Athe­ist. Per­cy B. Shelley.“
Kein christ­li­cher Demo­krat also, und damit ist einer in die­sem Lan­de auch heu­te noch erle­digt, und wenn er ein Genie sein soll­te. Erle­dig­ter als erle­digt wäre aber, wer es wag­te, das gehei­lig­te Tabu Demo­kra­tie zum Gegen­stand kri­ti­scher Erwä­gun­gen zu machen.
Das tat Shel­ley, als er schrieb:
„Ich will nicht den gesun­den Men­schen­ver­stand dadurch belei­di­gen, daß ich auf der Leh­re von der natür­li­chen Gleich­heit der Men­schen bestehe.“
Im sel­ben Jah­re, 1813, schrieb er an sei­nen Freund Hogg: „Viel­leicht wirst Du sagen, daß mein Repu­bli­ka­nis­mus stolz ist; er ist gewiß weit ent­fernt von der Bier­knei­pen-Demo­kra­tie und weiß, mit wel­chem Lächeln er die ser­vi­len Bei­falls­kund­ge­bun­gen des wan­kel­mü­ti­gen Pöbels anzu­hö­ren hat.“ .. « 

Wie sie unschwer erken­nen, lie­be Lesen­de, bin ich vom Den­ken & Werk des Per­cy Byss­he Shel­ley sehr ange­tan. Nach­fol­gend befas­se ich mich nun mit sei­nen Aus­sa­gen in "The Neces­si­ty of Athe­ism". Ein­lei­tend erst ein wei­te­res Zitat, dies­mal von Shel­ley, eine Art Grundsatzerklärung:

»God is an hypo­the­sis, and, as such, stands in need of pro­of: the onus pro­ban­di rests on the theist.

[Per­cy Byss­he Shel­ley, 1810] 

Im Fol­gen­den unter­neh­me ich den Ver­such eine (sinn­ge­mä­ße) Über­set­zung zu lie­fern, die stel­len­wei­se eine Ver­ein­fa­chung bzw. Kür­zung des Tex­tes bedingt - ohne deren grund­sätz­li­che Aus­sa­ge zu ver­fäl­schen. Grund­la­ge ist der Text unter die­sem Link → https://en.wikisource.org/wiki/The_Necessity_of_Atheism_(Shelley), den ich inter­es­sier­ten Lesern, die über ver­tief­te Eng­lisch­kennt­nis­se ver­fü­gen, zur Lek­tü­re emp­feh­len möch­te. Dort ist - gegen­über der hier geschrie­be­nen ver­kürz­ten Fas­sung - der kom­plet­te Text zu finden.

Glau­be, so stellt Shel­ley fest, ist eine Über­zeu­gung, deren Stär­ke, wie bei allen Über­zeu­gun­gen, direkt pro­por­tio­nal von dem Grad der Beweis­füh­rung abhängt.
Den ersten Platz neh­men dabei die Sin­ne ein.
Den zwei­ten Platz neh­men selbst gewon­ne­ne Erfah­run­gen ein.
Den drit­ten Platz neh­men die mit­ge­teil­ten Erfah­run­gen Drit­ter ein, die in die eige­ne Erfah­rung ein­ge­gan­gen sind.

Es kann kei­ne Beweis­füh­rung akzep­tiert wer­den die der Ver­nunft ent­ge­gen steht; Ver­nunft wie­der­um basiert auf der sinn­li­chen Wahr­neh­mung. Jeder Ver­such einer Beweis­füh­rung für die Exi­stenz Got­tes kann und muß daher einer die­ser drei Beweissäu­len zuge­ord­net werden:

Jene, die behaup­ten mit ihren Sin­nen Gott wahr­ge­nom­men zu haben, sind die wahr­haft "Über­zeug­ten" - aller­dings gibt es kei­ne für Jeder­mann sicht­ba­re Erschei­nung die jemals beschrie­ben wor­den wäre. Der Gott den Theo­lo­gen beschrei­ben war und bleibt "unsicht­bar".

Es wird zwei­tens behaup­tet, Alles was ist sei undenk­bar ohne einen Schöp­fungs­pro­zeß oder eine Exi­stenz seit aller Ewig­keit. Auch das, was seit aller Ewig­keit exi­stiert müs­se einen Grund gehabt haben um exi­stent zu werden.
Sofern dies auf das Uni­ver­sum ange­wandt wer­den soll muß ein Schöp­fungs­pro­zeß bewie­sen wer­den. Die­ser Ent­wurfs­vor­gang muß bewie­sen wer­den bevor ein "Ent­wer­fer" ange­nom­men wer­den kann.
Aus unse­rer eige­nen Exi­stenz kön­nen wir eine irgend­wie gear­te­te Ursa­che für deren Ent­ste­hung anneh­men. Die­se schöp­fe­ri­sche Kraft ist nicht erklär­bar oder zu repro­du­zie­ren. Dar­aus aller­dings her­zu­lei­ten es sei eine höhe­re, all­wis­sen­de und unbe­greif­li­che Macht am Wer­ke führt nicht wei­ter, im Gegen­teil, es führt zu einer noch unwahr­schein­li­che­ren, unver­ständ­li­chen Begründung.

Drit­tens gibt es "Zeug­nis­se". Deren Wahr­haf­tig­keit kön­nen wir aber nur glau­ben, wenn die Annah­me zutref­fend ist, dass die­se Zeu­gen frei­wil­lig und ohne Zwang (durch Andro­hung ewi­gen Lei­des oder Beloh­nung) die­se Erschei­nun­gen erlebt haben. Soll­ten dar­an Zwei­fel sein, so sind der­ar­ti­ge Zeug­nis­se zu ver­wer­fen. Nur die­je­ni­gen Per­so­nen die mei­nen das erlebt zu haben kön­nen es glau­ben - für Ande­re ist es kein Beweis und daher wertlos.

Nach Begut­ach­tung die­ser drei Säu­len ergibt sich der Schluß, dass es für die Exi­stenz eines krea­ti­ven Got­tes kei­ner­lei Bewei­se gibt. Wer also glaubt erliegt einem Trug­schluß des eige­nen Gei­stes. Wenn jemand dem­ge­gen­über nicht glaubt, so ist das kei­ne bestra­fens­wer­te Tat. Hin­ge­gen schei­nen die­je­ni­gen, die glau­ben, gezwun­gen zu sein ihre Fehl­ein­schät­zung zu revi­die­ren. Jeder den­ken­de Geist muß daher aner­ken­nen: Es gibt kei­ner­lei Bewei­se für die Exi­stenz eines Gottes.

[Wei­ter führt Shel­ley aus wel­che Gedan­ken­gän­ge sich anschlie­ßen kön­nen - und stellt schließ­lich fest, dass sie alle­samt um den zen­tra­len Punkt der Gren­zen unse­res (der­zei­ti­gen) Wis­sens krei­sen. Näh­me man einen Gott an, so sei­en die Fähig­keit zu Ver­stan­des­lei­stung, Phi­lo­so­phie, Rechts­emp­fin­den, und Allem was den Men­schen dazu bringt nach Tugend zu stre­ben, hinfällig.]

Wenn wir unse­re Vor­stel­lun­gen von der Gott­heit erklä­ren wol­len, müs­sen wir zuge­ben, daß der Mensch durch das Postu­lat "Gott" nie­mals die Ursa­che des­sen, was er sah, erklä­ren konn­te; er hat die­se Erklä­rung nur dann gebraucht, wenn ein Ein­fluß der natür­li­chen und bekann­ten Ursa­chen nicht mehr erkenn­bar war. Sobald Men­schen am Ende ihres Wis­sens waren, oder wenn ihr Ver­stand den Ereig­nis­sen nicht mehr fol­gen konn­te, kürz­ten sie die Schwie­rig­keit ab und been­de­ten For­schun­gen, indem Gott als letz­te Ursa­che bezeich­net wur­de. Das heißt, was jen­seits aller Ursa­chen war, war dann "Got­tes Werk". So wie­sen Men­schen aber, wenn sie wegen Faul­heit (zu Den­ken) oder wenn sie an Gren­zen ihres Wis­sens stie­ßen, einer unbe­kann­ten Ursa­che eine vage Bezeich­nung zu. Jedes Mal, wenn wir sagen, dass Gott der Urhe­ber eines Phä­no­mens ist, bedeu­tet das, dass wir nicht wis­sen, wie ein sol­ches Phä­no­men mit Hil­fe von Kräf­ten oder Ursa­chen funk­tio­nie­ren konn­te, die wir in der Natur kennen.

Wenn also Unfä­hig­keit natür­li­che Phä­no­me­ne zu erklä­ren zur Schaf­fung von Gott (Göt­tern) geführt hat, kann Erkennt­nis (Erklä­rung die­ser Tat­sa­chen) umge­kehrt zu ihrer Abschaf­fung beitragen.

Mit die­ser Aus­sa­ge möch­te ich hier abschlie­ßen. Die wei­te­ren Aus­füh­run­gen bei Shel­ley befas­sen sich mit Über­lie­fe­rung, der Rol­le von Insti­tu­tio­nen, der Abwä­gung des Auf­wan­des für Reli­gi­on einer­seits und Erkennt­nis der natur­wis­sen­schaft­li­chen Zusam­men­hän­ge andererseits.

Schließ­lich stellt Shel­ley die Frage:


".. If God wis­hes to be known, che­ris­hed, than­ked, why does he not show hims­elf under his favorable fea­tures to all the­se intel­li­gent beings by whom he wis­hes to be loved and adored? .."

[Wenn Gott gekannt, geschätzt und bedankt wer­den will, war­um zeigt er sich nicht mit all sei­nen Vor­zü­gen den intel­li­gen­ten Wesen gegen­über, von denen er geliebt und ver­ehrt wer­den möchte?]

Das ist eine Fra­ge die mir gefällt. Ich glau­be(!) aller­dings nicht, dass sie mir noch vor mei­nem Able­ben beant­wor­tet wer­den wird.

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Das Zitat aus die­sem Gedicht war der letz­te Absatz:
 

"Stand ye calm and resolute,
Like a forest clo­se and mute,
With fold­ed arms and looks which are
Wea­pons of unvan­quis­hed war.

And if then the tyrants dare,
Let them ride among you there;
Slash, and stab, and maim and hew;
What they like, that let them do.

With fold­ed arms and ste­ady eyes,
And litt­le fear, and less surprise,
Look upon them as they slay,
Till their rage has died away:

Then they will return with shame,
To the place from which they came,
And the blood thus shed will speak
In hot blus­hes on their cheek:

Rise, like lions after slumber
In unvan­quis­ha­ble number!
Shake your chains to earth like dew
Which in sleep had fal­len on you:
Ye are many — they are few!
"

Über­set­zung des letz­ten Absatzes
„Erhebt euch wie Löwen nach dem Schlummer
In unüber­wind­li­cher Zahl –
Schüt­telt eure Ket­ten ab wie Tau,
Der im Schlaf auf euch gefal­len ist –
Ihr seid vie­le – sie sind wenige.“

________________________________________________________ 



(* 04. August 1792 in Field Place, Sus­sex; 08. Juli 1822 im Meer bei Viar­eggio in der ita­lie­ni­schen Pro­vinz Tos­ka­na; bri­ti­scher Schrift­stel­ler der eng­li­schen Roman­tik, Ver­fech­ter des Atheismus)

 

bookmark_borderFragen Sie sich auch ....

null

Fra­gen Sie sich auch wohin die gol­de­ne Sta­tue von Erdo­gan zeigt?
Wenn Sie jetzt etwa dach­ten er zeigt auf sei­nen schö­nen gol­de­nen Prä­si­den­ten­pa­last - dann lie­gen sie falsch.
null
Ich kann hel­fen. Denn bei Tag wur­de deutlich:
Der Herr Erdo­gan zeigt auf einen Luft­bal­lon, der sich im Baum ver­fan­gen hat.

nullDa sind wir aber froh. 

So vie­le Poli­zi­sten haben dafür gesorgt, dass der Luft­bal­lon unver­sehrt an die klei­ne Elin zurück gege­ben wur­de. Wie nett von dem Herrn Erdo­gan, dahin zu zei­gen wo der Luft­bal­lon sich befin­det, wo er doch so viel um die Ohren hat. 

Wäh­rend ande­re Staats­män­ner nur so vor sich hin regie­ren muß er sich ganz allei­ne gleich­zei­tig um Legis­la­ti­ve, Exe­ku­ti­ve und Judi­ka­ti­ve kümmern ....

bookmark_borderKryptisches ....

Die­se oben­ste­hen­den Begrif­fe las ich kürz­lich als Beschrei­bung des­sen, was in einem "Gesund­heits­blog" künf­tig zu fin­den sein wer­de .... kön­nen Sie, lie­be Lesen­de, sich vor­stel­len wel­che The­men da gemeint sein kön­nen? Mir erschließt es sich nicht, obwohl ich gut 35 Jah­re im Gesund­heits­sek­tor der hei­mi­schen Wirt­schaft tätig war.

bookmark_borderVom "Wissen" und von "Unwissenheit"
*update* [23.08.2018; 14:00h]

Über­set­zung:
Wis­sen­schaf­ten (Natur­wis­sen­schaf­ten) wis­sen nicht Alles
Reli­gio­nen wis­sen nichts.


Übersetzung:
Fort­schritt wird durch Zwei­fel und For­schung erreicht.
Kir­chen ken­nen weder Zwei­fel noch Forschung.
Zu zwei­feln ist Läste­rung, zu unter­su­chen heißt sich nicht sicher sein -
- Kir­che dul­det Bei­des nicht.

Die­se zwei Zita­te fas­sen sehr knapp und doch erhel­lend das zusam­men, was auf die­ser Welt Not tut:
Wir brau­chen nicht mehr "Kir­che", wir brau­chen mehr "Wis­sen­schaft" um die Pro­ble­me lösen zu kön­nen. Vom Beten und Hof­fen hat sich noch nie etwas geän­dert - wer das Gegen­teil behaup­tet hat noch nichts von Zufalls(-be-)rechnung und Wahr­schein­lich­kei­ten gehört.

Was mich in den letz­ten Wochen häu­fi­ger geär­gert hat ist der Ver­such der Kir­chen die Geschich­te zu ihren Gun­sten zu verfälschen
[sie­he hier­zu auch das Zitat ganz unten auf die­ser Seite]:
Da wird allen Ern­stes behaup­tet, man sei seit Jahr­hun­der­ten (!) bemüht gewe­sen die Wis­sen­schaf­ten zu för­dern - ja, wenn sie dem ent­spra­chen, was das kirch­li­che Welt­bild ausmacht(-e).
Wider­sprach etwas der Aus­le­gung durch die Kir­chen, so muß­ten die Wis­sen­schaft­ler damit rech­nen auf dem Schei­ter­hau­fen zu landen.

Wie die Ver­fol­gung heu­te in ver­schie­den­sten Reli­gio­nen aus­sieht kann man aktu­ell in Län­dern wie Paki­stan, Sau­di Ara­bi­en, Myan­mar und Indi­en stu­die­ren - Län­der, in denen es schon lebens­ge­fähr­lich ist an der Authen­ti­zi­tät mehr­tau­send­jäh­ri­ger Schrif­ten Zwei­fel zu hegen. Von denen es viel­fäl­ti­ge Varia­tio­nen gibt, was allei­ne schon gegen die abso­lu­te Rich­tig­keit eines ein­zel­nen Exem­pla­res spricht.

Die Zei­chen ste­hen auf Ver­än­de­rung in Rich­tung auf 'ratio­na­les Den­ken & Han­deln'. Welt­weit. Bedau­er­lich nur, dass es man­cher­orts noch vie­le Jahr­zehn­te dau­ern wird bis die Ver­nunft einkehrt.

Bedau­er­lich auch, dass die katho­li­sche Kir­che welt­weit ver­sucht den jahr­zehn­te­lan­gen Miß­brauch durch Prie­ster so weit es nur geht zu ver­tu­schen und die Unter­su­chun­gen zu behin­dern. Was in Penn­syl­va­nia, U.S.A. nun an Auf­klä­rung sei­nen Anfang genom­men hat - und bestimmt wie­der nur die Spit­ze des Eis­ber­ges dar­stellt - wird wie eine Tsu­na­mi­wel­le über die Welt lau­fen und die­se Glau­bens­rich­tung bis in die Grund­fe­sten erschüt­tern. Die Zei­ten in denen unlieb­sa­me Auf­klä­rer mund­tot gemacht wer­den konn­ten sind - glück­li­cher­wei­se - vorbei.

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*update* [23.08.2018; 14:00h]

bookmark_borderWann ich anfange Sinn, Berechtigung, und Nutzen zu überdenken ....

Wenn ich sol­che Feh­ler­mel­dun­gen lese den­ke ich immer:
Da ist jemand lan­ge bei Micro­soft gewe­sen und hat deren Art der 'user'-Ansprache so ver­in­ner­licht, dass er sie auch noch nach knapp 30 Jah­ren nicht ver­ges­sen hat!
Das sind die Momen­te, in denen ich Zwei­fel habe, ob das wirk­lich stimmt wenn man uns das Inter­net und Alles, was so dran hängt als "unver­zicht­bar" darstellt.

Sicher, es ist von Vor­teil wenn heu­te eine Bank­über­wei­sung nur noch ein paar Stun­den anstatt wie frü­her meh­re­re Tage dau­ert, es ist sicher auch eine Hil­fe mit­ten aus dem Gelän­de per Mobil­te­le­fon einen Not­fall­dienst zu errei­chen, und es ist bequem sich Waren nach Hau­se schicken zu las­sen, wenn, wegen der Grö­ße des Ortes in dem man wohnt, kein Ange­bot für die­se Art von Pro­dukt vor­han­den ist.

Betrach­tet man aller­dings die Nach­tei­le, so schmilzt der ver­meint­lich so tol­le Fort­schritt auf das zusam­men was er tat­säch­lich ist:

Eine Geld & Daten gene­rie­ren­de Tech­no­lo­gie, die uns Alle über die ver­gan­ge­nen Jah­re 'glä­sern' gemacht hat [sofern wir denn nicht auf Begren­zung der Wei­ter­ga­be unse­rer per­sön­li­chen Daten geach­tet haben; wobei das nur eine schwa­che Hoff­nung ist, weil über aller­lei tech­ni­sche Tricks [Bsp. Meta-Pixel!] mitt­ler­wei­le nie­mand mehr vor 'face­book' und Co sicher ist]. Selbst das ist kei­ne Bar­rie­re mehr für Unter­neh­men wie 'face­book' oder 'goog­le' - wer nicht frei­wil­lig zustimmt wird eben über die Ver­bin­dung zu Drit­ten iden­ti­fi­ziert und 'ver­ar­bei­tet'.

Was mir völ­lig unver­ständ­lich ist pas­siert eher so am Ran­de und wird kaum in Fra­ge gestellt:

In immer kür­ze­ren Abstän­den wer­den bei­spiels­wei­se neue Mobil­te­le­fo­ne her­aus­ge­bracht, deren 'fea­tures' sich beim neu­en Modell vom alten nur gering­fü­gig unter­schei­den. Ähn­lich ist es bei Com­pu­tern & Lap­tops - da dreht sich mun­ter die Spi­ra­le "mehr Spei­cher - umfang­rei­che­re Pro­gram­me - schnel­le­re Ports - neue Peri­phrie­wa­re - bes­se­re Mother­boards" und wie­der von vorn, sodass der Bedarf für den Aus­tausch durch­aus noch funk­ti­ons­fä­hi­ger 'hard­ware' gene­riert wird.

Ich habe noch ein fünf­zehn Jah­re "altes" Nokia 6310i als Reser­ve, soll­te ein­mal mein smart-pho­ne aus­fal­len. Das ist übri­gens ein 1+1 (sprich "One-plus-One"; erste Gene­ra­ti­on; Typ I). Mitt­ler­wei­le, es sind knapp 5 Jah­re seit der Ein­füh­rung ver­gan­gen, gibt es die sech­ste (!) Gene­ra­ti­on. Wäh­rend die erste Gene­ra­ti­on noch knapp 300,-€ geko­stet hat zahlt man für Typ VI etwa das Dop­pel­te. Und was ist der wesent­li­che Unter­schied zwi­schen Ver­si­on I und VI? Das neue­ste Tele­fon hat Ste­reo-Kame­ras "..für mehr Tie­fen­wir­kung..".

Wahr­haf­tig eine unver­zicht­ba­re Erwei­te­rung des Funk­ti­ons­um­fan­ges - wer mag schon auf die Stra­ße gehen ohne "mehr Tie­fen­wir­kung" in sei­nem Mobil­te­le­fon ein­ge­baut zu haben ....

bookmark_borderMillionenbeträge verschwendet ....
*update* [06.09.2018; 23:00h]

Schier uner­sätt­lich sind die Kir­chen hier­zu­lan­de wenn es dar­um geht staat­li­che Mit­tel 'abzu­ru­fen', d.h. dar­um zu bet­teln. Natür­lich nicht offen, das wäre zu plump. Es wird umschrie­ben: Kir­chen­ta­ge für den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt, Chan­ce für die Begenung mit kir­chen­fer­nen Mit­bür­gern. Oder wirt­schaft­lich: Vie­le Besu­cher las­sen viel Geld in den loka­len Geschäf­ten - so pro­fi­tie­ren letzt­lich auch die öffent­li­chen Kas­sen und ein Teil der Aus­ga­ben kom­men wie­der als Ein­nah­men zurück. 

Neben den sowie­so unrecht­mä­ßi­gen Zah­lun­gen, die vor mehr als ein­hun­dert Jah­ren schon hät­ten ein­ge­stellt wer­den müs­sen flie­ßen auf meh­re­ren Ebe­nen Gel­der an die Kir­chen. Dabei ist die Kir­chen­steu­er noch nicht ein­mal ein­be­zo­gen, von der immer behaup­tet wird man zah­le ja von Kir­chen­sei­te für deren Ein­zug. Was stets ver­ges­sen wird ist aller­dings dazu mit­zu­tei­len, dass die son­sti­gen Zah­lun­gen die­se gerin­gen Gebüh­ren mehr als kompensieren.

Katho­li­sche und evan­ge­li­sche Kir­chen­ta­ge wer­den als Segen für die jewei­li­gen Städ­te geprie­sen. Dabei stellt es sich Jahr für Jahr her­aus, dass weder die geschätz­ten Besu­cher­zah­len noch die ver­spro­che­nen Ein­künf­te für die loka­len Geschäf­te auch nur annä­hernd erreicht wer­den. Letz­te Bei­spie­le sind Leipzig/Wittenberg und Mün­ster.

Die Ver­quickung zwi­schen nicht-staat­li­chen, staat­li­chen und reli­giö­sen Amts­trä­gern ist nicht immer so offen­bar wie beim näch­sten Kir­chen­tag in Dort­mund, des­sen Prä­si­dent ein bekann­ter Jour­na­list ist.

Ein beson­de­rer Skan­dal ist es, wenn Demon­stra­tio­nen von säku­la­ren Orga­ni­sa­tio­nen anläß­lich die­ser reli­giö­sen Groß­ereig­nis­se mit faden­schei­ni­gen Begrün­dun­gen ent­we­der ver­bo­ten oder min­de­stens so ein­ge­schränkt wer­den, dass der Demon­stra­ti­ons­zweck nicht erfüllt wer­den kann.

Es bleibt daher festzustellen:
Alle Schät­zun­gen lie­gen stets weit über den erreich­ten Ergeb­nis­sen, die Zahl der Besu­cher erreich­te in der Ver­gan­gen­heit nie die vor­aus­ge­sag­te Höhe wes­we­gen natür­lich auch die Ein­nah­men viel gerin­ger waren - und schon wie­der wer­den für die näch­sten Ver­an­stal­tun­gen viel zu hoch geschätz­te Zah­len gehandelt.

Wei­ter­hin wird es auf abseh­ba­re Zeit kei­ne Ein­stel­lung der staat­li­chen Zah­lun­gen geben. Eine Vor­la­ge im Par­la­ment hat es noch nicht ein­mal bis zu einer Anhö­rung geschafft - soviel zur "Tren­nung von Kir­che und Staat" ....

Wei­te­re Quellen:
11. Gebot: Du sollst dei­nen Kir­chen­tag selbst bezahlen
Tag des Herrn
Kir­chen­tag­pla­nun­gen
Finan­zen Dort­mund 2019 - ein Bei­spiel dafür, wie maß­los bei den Zah­len über­trie­ben wird 

*update* (06.09.2018)
Schon wie­der wird Geld für einen Kir­chen­tag her­aus­ge­wor­fen - oder zumin­dest wird es angeboten ....

bookmark_borderJüdisch-christliche Werte? Weit gefehlt!
*update* [20.06.2018]

[Über­set­zung im 2. Absatz]

.. The ide­as of free­dom of speech, liber­ty for all, demo­cra­cy, and equa­li­ty are sup­pres­sed, not cele­bra­ted, in the Bible and by tho­se who fol­lo­wed it befo­re our nati­on was foun­ded .. “Western civi­lizati­on did not emer­ge from Judeo-Chri­sti­an values. It emer­ged despi­te them .. Our foun­da­ti­ons can be tra­ced back to anci­ent Athens far more than anything in the Bible .. 

.. Die Ideen der Mei­nungs­frei­heit, der Frei­heit für alle, der Demo­kra­tie und der Gleich­heit wer­den in der Bibel und von denen, die ihrem Inhalt vor der Grün­dung unse­rer Nati­on folg­ten, unter­drückt, nicht freu­dig ange­nom­men .. "Die west­li­che Zivi­li­sa­ti­on ist nicht aus jüdisch-christ­li­chen Wer­ten her­vor­ge­gan­gen. Sie ent­stand gegen ihren Wider­stand" .. Unse­re Grund­la­gen las­sen sich weit mehr auf das anti­ke Athen zurück­füh­ren als auf irgend­et­was aus der Bibel .. 


[Quel­le des eng­li­schen Originaltextes.]

Frü­her dach­te man, es sei ohne die grund­sätz­li­chen Wer­te der Gebo­te nicht mög­lich ein erfüll­tes Leben zu füh­ren, ein­ge­bet­tet in die Gemein­schaft und mit einem festen Gerüst von Sit­te und Moral. Deren Ursprung, so haben uns die Kir­chen über zwei­tau­send Jah­re weis­ge­macht, sei­en natür­lich in der Bibel begrün­det - oder im Tal­mud, dem jüdi­schen Gegenstück.
Obwohl der obi­ge Text auf die ame­ri­ka­ni­schen Ver­hält­nis­se abzielt trifft er für Euro­pa genau­so zu, denn hier stel­len die Kir­chen die glei­chen The­sen auf.

Den­ken wir nur ein­mal an die Kindererziehung:
Was nicht zu erklä­ren war wur­de mit "Gott" erklärt und wei­te­re Fra­gen waren nicht erwünscht. Welch eine arm­se­li­ge Vor­ge­hens­wei­se, tötet sie doch die Wiß­be­gier der Klei­nen die erken­nen, dass ihnen ein wei­ter den­ken, erfor­schen, erfah­ren ver­wehrt ist. Alles Wis­sen steht ja angeb­lich in der Bibel. Sie sol­len "glau­ben" was in den alten Schrif­ten steht, Fra­gen sind ein Zei­chen von man­geln­dem Glauben.

Maro­die­ren­de Hor­den von früh­christ­li­chen Jung­män­nern rot­te­ten sich zu Anbe­ginn des Chri­sten­tums zusam­men und zer­stör­ten - nach glei­cher Manier wie vor weni­gen Jah­ren der IS - die Kul­tur­gü­ter des Zeit­al­ters davor und ver­brann­ten die Biblio­the­ken (wie bei­spiels­wei­se Alex­an­dria) um jede abwei­chen­de Infor­ma­ti­on unmög­lich zu machen.

Und das soll die "Wie­ge des Abend­lan­des" gewe­sen sein?
Wel­che Drei­stig­keit das vor dem gegen­tei­li­gen Beweis durch Fak­ten heu­te noch zu behaupten.
Schaut man sich die baye­ri­sche Poli­tik an, so ist man ver­sucht den Ver­gleich mit jenen maro­die­ren­den Chri­sten­hor­den zu zie­hen die alles frem­de und ihnen unbe­kann­te ablehn­ten und zu zer­stö­ren such­ten. Die das dama­li­ge Zen­trum der Welt in eine mehr als tau­send­jäh­ri­ge Dun­kel­heit des Gei­stes stürzten.
Wol­len wir uns von einer 5% Par­tei wie der CSU in die Zeit vor der Auf­klä­rung zurück schicken lassen?

*update* [20.06.2018]

.. Wuss­test du, Luci­lio Vani­ni, sei­nes Zei­chens Frei­den­ker und Phi­lo­soph, schrieb Anfang des 17. Jahr­hun­derts, dass Mensch und Affe die­sel­ben Vor­fah­ren hät­ten. Für sol­che Aus­sa­gen wur­de er 1617 auf einem Schei­ter­hau­fen ver­brannt, zuvor ris­sen die Scher­gen ihm aller­dings die Zun­ge heraus .. 

[Quel­le]

bookmark_borderDie Vergewaltigung ....
*update* [14.06.2018]

.... einer 14-jäh­ri­gen durch einen Asyl­be­wer­ber, der zuvor schon poli­zei­auf­fäl­lig war, ist auf­ge­klärt. Seit­dem wird das The­ma in allen Medi­en aus­ge­brei­tet und die Emo­tio­nen schla­gen hoch.

Damit ich nicht falsch ver­stan­den wer­de vor­ab noch die Anmer­kung, dass ich jeden ein­zel­nen Fall von Ver­ge­wal­ti­gung für einen Fall zuviel anse­he. Es ist bedau­er­lich, wie immer noch die Rol­le der Frau­en - trotz jah­re­lan­ger Kam­pa­gnen - durch vie­le Män­ner in Zwei­fel gezo­gen wird. Sie begrei­fen es ein­fach nicht: Frau­en haben die glei­chen Rechte!

Doch schau­en wir uns ein­mal die nüch­ter­nen Fak­ten an - die in Zah­len aus­zu­drücken sind und ganz im Gegen­satz zur all­ge­mei­nen Hyste­rie zwei Din­ge auf­zei­gen die das Gegen­teil von dem aus­drücken, was wir der­zeit als Sturm in den Medi­en erleben:

  1. Die Gesamt­zahl aller Ver­ge­wal­ti­gun­gen ist in der Kri­mi­nal­sta­ti­stik¹ mit ca. 10 Fäl­len pro 100.000 Ein­woh­nern ange­ge­ben [auf die Gesamt­be­völ­ke­rung umge­rech­net sind das ca. 8.000 Fäl­le pro Jahr]. Das sind 8.000 Fäl­le zuviel, den­noch sind es sehr viel weni­ger Taten von Aus­län­dern als uns tag­täg­lich weis­ge­macht wird. Auf mög­li­che Grün­de wer­de ich am Ende noch­mal eingehen.
  2. Die Gesamt­zahl der Straf­ta­ten durch Aus­län­der (Asylbewerber/Einwanderer) ist ver­hält­nis­mä­ßig viel nied­ri­ger² als sie für die Stamm­be­völ­ke­rung³ ange­ge­ben wird. Trotz­dem schü­ren bestimm­te Ver­öf­fent­li­chun­gen stän­dig und immer wie­der in neu­er Les­art die all­ge­mei­ne Furcht.

War­um, so fragt man sich, wird denn das The­ma "Aus­län­der" immer wie­der in den Talk­shows, in den Polit­ma­ga­zi­nen und in der Pres­se der­art breit behandelt? 

Wenn die Auf­merk­sam­keit nicht auf der Ein­wan­de­rung und ihren Fol­gen läge, wor­über müß­te dann berich­tet werden?
Wer hat ein Inter­es­se dar­an die Bevöl­ke­rung in stän­di­ger Angst vor Ver­bre­chen zu halten? 


statt-linie

Wäre es nicht viel wich­ti­ger dar­über zu berich­ten, dass eine klei­ne Zahl von Men­schen in die­sem Land den über­wie­gen­den Teil des Reich­tums besitzt, und die­ser Reich­tum durch eine im Schwer­punkt fal­sche Fis­kal­po­li­tik zustan­de gekom­men ist und noch zustan­de kommt?

Wäre es nicht viel wich­ti­ger zu fra­gen war­um es immer noch kein Ende der unbe­grün­det befri­ste­ten Arbeits­ver­hält­nis­se gibt und Berufs­ein­stei­gern eine Lebens­pla­nung dadurch erschwert wird, dass sie über Jahr­zehn­te nicht wis­sen wovon sie ihren Unter­halt im näch­sten Jahr bestrei­ten sollen?

Wäre es nicht viel wich­ti­ger zu erfah­ren war­um unse­re hoch bezahl­ten Par­la­men­ta­ri­er - mit Aus­nah­me der Lin­ken - sich von allen mög­li­chen Inter­es­sen­grup­pen in Neben­be­schäf­ti­gung bezah­len las­sen, wobei das oft um ein mehr­fa­ches ihre Abge­ord­ne­ten­be­zü­ge übersteigt?

Wäre es nicht sinn­voll dar­über zu reden wie­so wir nicht in der EU demo­kra­ti­sche Regeln haben kön­nen, weil der­zeit bedau­er­li­cher­wei­se das Par­la­ment nur die Maß­nah­men der nicht demo­kra­tisch gewähl­ten EU-Büro­kra­tie und des Mini­ster­ra­tes abnicken darf?

Wäre es nicht wich­tig die Rol­le der USA als "Welt­po­li­zei" und "Füh­rungs­macht der frei­en Welt" poli­tisch in Fra­ge zu stel­len, ins­be­son­de­re wenn man sich ansieht wel­che Kaprio­len der der­zei­ti­ge Prä­si­dent schlägt und wie das Land zum Poli­zei- und Über­wa­chungs­staat ver­kom­men ist?

Sie sehen, lie­be Lesen­de, hier tut sich eine Fül­le von Fel­dern auf die in den Medi­en behan­delt wer­den könn­te .... und dafür ist eben dadurch kei­ne Zeit, weil wir über Aus­län­der, 2% der Bevöl­ke­rung (!) Tag für Tag 'unter­rich­tet' werden.

¹ [Quel­le]

² ".. Die Täter kom­men über­wie­gend aus dem nähe­ren Umfeld der Frau­en, nur knapp 15 Pro­zent waren Unbe­kann­te. Am häu­fig­sten wur­den Ex-Part­ner als Täter genannt. Ver­su­che kör­per­li­cher Gegen­wehr oder auch Hil­fe­ru­fe und die Flucht aus der Situa­ti­on waren eher erfolg­reich, wenn der Täter ein Unbe­kann­ter war .." [Quel­le]

³A ".. In abso­lu­te terms, poli­ce in Eng­land & Wales* recor­ded the hig­hest num­ber of vio­lent sexu­al offen­ces (64 500, of which 35 800 rapes – 55%), fol­lo­wed at a distance by Ger­ma­ny (34 300, of which 7 000 rapes – 20%), France (32 900, of which 13 000 rapes – 40%) and Swe­den (17 300, of which 5 500 rapes – 33%). .." [Quel­le]

³B ".. Bei Sexu­al­mor­den sind "90 bis 95 Pro­zent der Tat­ver­däch­ti­gen Deut­sche", sagt Chri­sti­an Wal­burg vom Kri­mi­nal­wis­sen­schaft­li­chen Insti­tut der Uni Mün­ster. "Bei ins­ge­samt elf Ver­däch­ti­gen wegen Sexu­al­mor­den im ver­gan­ge­nen Jahr gab es einen nicht-deut­schen Tat­ver­däch­ti­gen .." [Quel­le]

".. Kri­mi­nal­di­rek­tor Küch woll­te aber nicht nur schnell auf eine spe­zi­el­le Kri­mi­na­li­täts­ent­wick­lung reagie­ren, er woll­te auch eine Debat­te ver­sach­li­chen, die vor allem von Mut­ma­ßun­gen und Gerüch­ten gespeist wird. Inzwi­schen kann er die Fra­ge beant­wor­ten, wie vie­le kri­mi­nel­le Flücht­lin­ge es denn tat­säch­lich gibt. Unter den 40.000 Men­schen, die 2015 die Lan­des­auf­nah­me­stel­le durch­lie­fen, waren etwa 150 Kri­mi­nel­le, zei­gen sei­ne Zah­len. Nicht ein­mal 0,4 Pro­zent. Der Anteil ist nicht höher als der unter Deut­schen .." [Quel­le]

eurostat
[Quel­le der Abbildung]


statt-linie

 

*update* [14.06.2018]
Aus einer Dis­kus­si­on zu die­sem The­ma erga­ben sich noch ein paar zusätz­li­che Fra­gen. Ich stel­le die­se hier ein­fach so rein wie sie gestellt wur­den, denn es scheint mir schon wich­tig, dass man­che Aspek­te wenig­stens genannt wer­den. Wenn­gleich es da sicher sehr ver­schie­de­ne Mei­nun­gen gibt.

1. Opfer und Täter haben sich nach den Mel­dun­gen der Pres­se5;6 gekannt, sind mit ande­ren Jugend­li­chen zusam­men mehr­fach unter­wegs gewe­sen. Was hat­ten die Eltern der 14-jäh­ri­gen dazu zu sagen, bzw. wie haben sie auf die­sen Bekann­ten­kreis reagiert?
2. Ist es 'nor­mal', dass ein 14-jäh­ri­ges Mäd­chen zu nächt­li­cher Zeit ohne Beglei­tung Erwach­se­ner unter­wegs ist?
3. Wie ist es mög­lich, dass eine ira­ki­sche Fami­lie - aus der der Täter stammt - mit meh­re­ren Kin­dern so kurz­fri­stig einen Flug bekommt und bezah­len kann?

5 ".. Susan­na soll sich öfter in der Flücht­lings­un­ter­kunft in Wies­ba­den-Erben­heim auf­ge­hal­ten haben und den Bru­der des tat­ver­däch­ti­gen Ira­kers näher gekannt haben, sag­te der Poli­zei­prä­si­dent .." [Quel­le]
6 ".. Dem­nach hat­te Susan­na in der Ver­gan­gen­heit mehr­fach die Schu­le geschwänzt – seit Febru­ar sei sie dort gar nicht mehr erschie­nen .." [Quel­le]