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bookmark_borderVon "Kannibalismus" und "Vegetarismus"

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oder:
Alles mit "..ismus" ist mit Vor­sicht zu genießen!

" .. If I eat tur­key tomor­row on Thanks­gi­ving would that be can­ni­ba­lism? .. " frag­te heu­te in einem E-Mail ein Freund* aus U.S.A. wohl eher rhe­to­risch, denn die Ant­wort lau­tet natür­lich "NEIN!" - weil nur der Ver­zehr der eige­nen Art als Kan­ni­ba­lis­mus ver­stan­den wird.
Alles ande­re nennt man "Ernäh­rung", auch wenn es man­che Men­schen anders sehen wol­len und am lieb­sten dem Rest der Welt ver­bie­ten möchten ....

Außer­dem:
Die heu­te (28.11.; Thanks­gi­ving) ver­zehr­ten Trut­häh­ne sind schon vor ein paar Tagen nicht mehr am Leben gewe­sen, daher soll man sie nicht ver­kom­men las­sen und lie­ber essen.
Obwohl - wenn ich die Wahl habe esse ich lie­ber Gans oder Lamm, das Fleisch ist saf­ti­ger und wenn man es rich­tig zube­rei­tet auch nicht 'fet­ti­ger' als Truthahn.

Soll­ten Sie jetzt Lust auf etwas Vege­ta­ri­sches bekom­men haben sehen Sie doch 'mal => HIER nach, da fin­den Sie bestimmt ein pas­sen­des Gericht.

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[Machen Sie jetzt den Mund wie­der zu
- falls Ihnen die Kinn­la­de her­un­ter­fiel,
weil Sie hier nie einen Hin­weis auf ein vege­ta­ri­sches Blog erwar­tet hätten.
Ich sag' nur:
Man muß sei­ne Kon­tra­hen­ten stu­die­ren um ihnen zur Not 'begeg­nen' zu können.]

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* Nur noch so am Ran­de erwähnt:
Besag­ter Freund aus U.S.A. schrieb jüngst fol­gen­den Satz in einem 'Bericht' zum Umbau sei­ner Küche:
" .. When I have a design pro­blem I ask myself:
how would a Ger­man do this .. "

Da haben wir den Salat - wir sind soli­de in eine Schub­la­de verpackt.

bookmark_borderHeute ....

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.... mal 'was ganz anderes:

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Auf­ge­nom­men bei einer Außen­tem­pe­ra­tur von 22°C. Wur­de ja auch lang­sam Zeit, dass sich die Son­ne nach drei Tagen bedeck­tem Him­mel wie­der mal zeig­te ...! Es war nicht die ein­zi­ge Hibis­kus­blü­te, und zudem sieht man allent­hal­ben noch ande­re blü­hen­de Sträu­cher & Bäume.

Wie z.B. die­sen wun­der­schön blü­hen­den Jasmin:

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[ Pho­tos: W.v.Sulecki]
"click!" auf das Bild vergrößert.

bookmark_borderCalau

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Die Klein­stadt "CALAU" schrieb sich frü­her mit "K", also "KALAU", die Par­tei "Die Lin­ke" hat­te dort die mei­sten Stim­men bei der Kom­mu­nal­wahl 2008. Nur wenig mehr als die Hälf­te der Wahl­be­rech­tig­ten ging tat­säch­lich wählen.

Dies und vie­le ande­re Ein­zel­hei­ten erfährt man in bewähr­ter Form bei WIKIPEDIA.

Dem Namen der Stadt ent­spre­chend wird man die dort leben­den Men­schen wohl als "Calau­er" bezeich­nen. Ich habe den Ver­dacht, die­se (neue) Schreib­wei­se mit "C" wur­de gewählt, um sich von dem Wort "Kalau­er" - dem Syn­onym für einen schon weit­hin bekann­ten und dadurch lang­wei­li­gen Witz* - abzu­set­zen. Gegen die­se The­se spricht die Tat­sa­che, dass die Stadt Calau auf ihrer Web­sei­te zur Ein­sen­dung von Kalau­ern auffordert.
Mög­li­cher­wei­se hat man auf die­sem Wege die sowie­so zutref­fen­de Asso­zia­ti­on ein­fach nur fle­xi­bel auf­ge­nom­men - das ist alle­mal bes­ser, als gegen Wind­müh­len zu kämpfen.

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* Beispiel:

- "Ich habe gestern bei Weight Watchers ange­ru­fen. Hat kei­ner abge­nom­men." [Quel­le]

- Wei­te­re 'Kalau­er' => DORT

bookmark_borderEs ist still geworden ....

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Es ist still gewor­den um die "Ver­bo­te" in die­sem Land. 

Andern­orts sind die Gesund­heits­fa­schi­sten immer noch mun­ter dabei ihre Min­der­hei­ten­auf­fas­sung zu etablieren: 

- Die Nut­zer von Tabak­pro­duk­ten wer­den mitt­ler­wei­le sogar dort 'ange­pö­belt' wo das Rau­chen durch­aus noch erlaubt ist. 

- Tabak­pro­duk­te wur­den z.B. in Deutsch­land seit Jah­ren immer teu­rer und die Ver­füg­bar­keit wird zuneh­mend stren­ger überwacht. 

- Nut­zer von Tabak­pro­duk­ten sind 'Melk­kü­he', denen man für einen fik­ti­ven Nut­zen das Geld aus der Tasche zieht.

Was ist die näch­ste Stu­fe der Eskalation?

Wie ich schon frü­her bemerk­te geht es zunächst immer ganz harm­los nur um das Wohl von Kin­dern. Wer will sich schon die Blö­ße geben dage­gen zu argumentieren?
Sind die Mecha­nis­men & Ein­schrän­kun­gen ein­mal eta­bliert wer­den sie sogleich auf alle ande­ren Bür­ger ausgedehnt.

Die Anti-Tabak-Vor­kämp­fer wol­len aller­dings nur Macht aus­üben - die Sache selbst ist aus­tausch­bar, als näch­stes könn­te Alko­hol dran sein .... die Stof­fe, die Mas­sen tat­säch­lich gefähr­den wer­den immer noch ver­schont:

- Unnö­ti­ger, über­mä­ßi­ger Zucker in Lebensmitteln;
- Mar­ga­ri­ne & ande­re gesät­tig­te Fette;
- Kon­ser­vie­rungs­stof­fe mit unge­klär­ter Langzeitwirkung.

Es geht um Kon­trol­le, auch dabei, klar. 

Aber die­se Kon­trol­le wür­de wenig­stens der "Volks­ge­sund­heit" die­nen. Vie­le Fach­leu­te spre­chen sich schon lan­ge für den Ver­zicht auf Stof­fe in Lebens­mit­teln aus die dort nicht "von Natur aus" ent­hal­ten sind ....

bookmark_borderWie ein Lämmerschwanz ....

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.... bewegt sich der Die­sel­preis auf und ab. Die unten ste­hen­de Abbil­dung zeigt die Prei­se die ich selbst über meh­re­re Jah­re notiert habe. Eini­ge 'extre­me' Wer­te habe ich mit dem Ton­nen­sym­bol gekennzeichnet.

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Wür­de eine (theo­re­ti­sche) Durch­schnitts­li­nie in die Abbil­dung gelegt, so läge sie knapp über 1,35 €uro / Liter.

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[ W.v. Sulecki]

bookmark_borderBlick in die Zukunft

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Nein, nein, ich bege­be mich nicht auf den stei­ni­gen Weg der Zukunfts­vor­her­sa­ge mit­tels Horo­skop, Pen­del oder Kaf­fee­satz. Es geht zwar um die Zukunft, aber nicht dar­um, dass "etwas" tat­säch­lich pas­sie­ren wird. Ich will ledig­lich eine Vor­aus­sa­ge machen WAS ich für wahr­schein­lich halte.

Die SPD ist ja mit ihren Thü­rin­ger Genos­sen nicht so ganz zufrie­den gewe­sen - das Wahl­er­geb­nis sah nicht beson­ders gut aus. Da wur­de der Ruf nach Rot-Rot-Grün laut und die Betei­lig­ten haben pro for­ma erst­mal mit der CDU verhandelt.
[Ich hät­te nicht­mal das getan, denn der Lan­des­vor­sit­zen­de hat unwahr­schein­lich dreist, selbst für einen Poli­ti­ker zu dreist, sei­nen Anspruch formuliert.]

Nun ste­hen seit heu­te nicht nur die Wei­chen auf Rot-Rot-Grün, der Zug wird da ankom­men und Bodo Rame­low bekommt sei­ne Chance.

Jetzt noch mein "Blick in die Zukunft" [ W.v.Sulecki]:
Die Koali­ti­on wird gebil­det wie geplant.
Noch vor Ablauf der Hälf­te der Lauf­zeit kommt es zu einem
von der SPD her­vor­ge­ru­fe­nen Bruch der Koalition.
Die Schuld dar­an wird den "Lin­ken" in die Schu­he geschoben.
Mit dem Hin­weis "Die Lin­ke" sei nicht "regie­rungs­fä­hig".

.... und nun war­ten wir gespannt was die Zukunft bringt.

bookmark_borderGeneralamnestie

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"Wer Recht­schreib­feh­ler fin­det darf sie behalten."

Die­se oder eine ähn­li­che For­mu­lie­rung liest man man­cher­orts in Blogs, Foren und auf soge­nann­ten "home­pages". Die letz­ten zwei Platt­for­men sind gera­de­zu ein Hort von Feh­lern in Gram­ma­tik & Recht­schrei­bung, oft betrie­ben bei Anbie­tern, die kosten­los "tem­pla­tes", also vor­ge­fer­tig­te Designs & Lay­out für eine Web­prä­senz anbie­ten - mit deren Hil­fe sind selbst unbe­darf­te Gemü­ter in der Lage, kosten­frei, ver­steht sich, irgend­ei­ne Art von "home­page" zu basteln. Ohne jede Kennt­nis des­sen, was im Hin­ter­grund die­ses "Designs" abläuft.

Alles was kosten­los zu sein scheint ist in Wahr­heit ledig­lich "kosten­frei", denn kosten tut es schon:
Wer die­se Art von Sei­ten­lay­out zur Ver­fü­gung stellt greift alle ent­ste­hen­den Daten ab und ver­äu­ßert sie an Dritte.

Das trifft frei­lich auch auf Hoster wie "word­press" zu, mit dem klei­nen Unter­schied, dass es der Nut­zer, sofern er ein wenig infor­miert und in der Lage ist hin­ter die Kulis­sen zu schau­en, so ein­schrän­ken kann, dass die Daten­flut ein­ge­dämmt wird.

Wer aller­dings einen Satz wie den zur Recht­schrei­bung (oben) hin­schreibt offen­bart ein paar Infor­ma­tio­nen über sich selbst, ohne die­se tat­säch­lich hinzuschreiben:

- zu faul oder unfä­hig sich um kor­rek­te Recht­schrei­bung zu bemühen;
- nur dar­an inter­es­siert sich irgend­wie zu verbreiten;
- Super­la­ti­ve, nied­li­che Bild­chen erset­zen feh­len­de Tiefe.

Ins­ge­samt kommt es die­sen Schrei­bern nicht dar­auf an die Inter­es­sen von Lesern zu bedie­nen - sie möch­ten ledig­lich irgend­wie 'dabei sein', 'wich­tig sein', 'gehört werden'. 
Auf der­glei­chen Ein­wän­de kommt dann übli­cher­wei­se der Hinweis:
Es sei doch in hohem Maße "demo­kra­tisch" wenn Jeder die Gele­gen­heit hat sich im Inter­net zu betä­ti­gen und die Welt 'teil­ha­ben' zu lassen.
Richtig.
Es ist "demo­kra­tisch" und ich wäre der Letz­te das ein­schrän­ken zu wollen. 

Aber ist es nicht im Sin­ne derer, die kei­ne zwei Sät­ze ohne Feh­ler schrei­ben kön­nen, ihnen zu raten das lie­ber sein zu las­sen und sich auf "Lesen im Inter­net" zu beschränken?

Sich selbst als unwis­send und unfä­hig zu ent­lar­ven kann doch nicht sinn­voll sein. Aber gut, man­che müs­sen sich wohl auf die­se Wei­se selbst demütigen.

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Weil es so ist - und man nie­man­den 'im Regen ste­hen las­sen' soll - nach­fol­gend ein paar Links zu Sei­ten die hel­fen kön­nen eige­ne Tex­te und Zwei­fels­fäl­le der Recht­schrei­bung zu entscheiden.

Ein wenig Auf­wand ist es schon wenn man sich um "Feh­ler­kor­rek­tur" bemüht, und unfehl­bar ist auch kein elek­tro­ni­sches System. 

Es zeigt jedoch den Lesern, dass man sich für sie Mühe gibt.
Wem das noch zuviel ist, der soll­te wenig­stens sei­nen Text noch­mal durch­le­sen und auf Tipp­feh­ler prü­fen bevor sie 'online' gestellt wer­den. Selbst dann rutscht unwei­ger­lich der eine oder ande­re Feh­ler durch .... damit kann man leben, denn nir­gend­wo auf der Welt wer­den 100% Effi­zi­enz erreicht.

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bookmark_borderGelungene Persiflage

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Das war das Ausgangsvideo.
Wie sich her­aus­stell­te waren es nicht "böse Männer",
son­dern Schau­spie­ler, die hier agier­ten.
*edit (sie­he unten)*

Von meh­re­ren Per­si­fla­gen fand ich die fol­gen­de am gelungensten:

.... und HIER noch eins, aus der männ­li­chen' Sicht.

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*edit*
Dan­ke an den Herrn bloed­bab­b­ler - ich hat­te eine Ver­wechs­lung wei­ter oben im Text! Nicht in dem Aus­gangs­vi­deo, son­dern dem "Prin­cess Leia"-Video agie­ren Schauspieler.

bookmark_border"Glauben" vs. "Wissen"

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"Wer nichts weiß muß glauben"

Weist man einem Men­schen der "glaubt" nach, dass er nichts weiß, nur wenig weiß, oder etwas völ­lig Fal­sches weiß, so gibt es übli­cher­wei­se zwei Reaktionen:

- Zwei­fel, Abwehr, Ärger, Wut, Haß;
oder
- Ver­ächt­lich machen, ins Lächer­li­che zie­hen, Lachen.

Ganz Weni­ge haben die Grö­ße ihre Auf­fas­sung zu ändern weil es Bewei­se für eine ande­re Sicht gibt:

Wer Ver­ge­ta­ri­er ist will Vege­ta­ri­er blei­ben und weht sich gegen Erkennt­nis­se die nach­wei­sen, dass Vege­ta­ri­er sich unzu­rei­chend ernähren.

Wer an Horo­sko­pe glaubt und sicher ist, dass die Ster­ne nicht lügen, wird vehe­ment jeden gegen­tei­li­gen Beweis leugnen.

Wer an ein höhe­res Wesen glaubt das sei­ne Geschicke lenkt wird jede Beweis­füh­rung, die nach­weist, dass es nur "Zufall" und kei­ne "Bestim­mung" gibt als unzu­tref­fend bezeichnen.

Wären wir noch im Mit­tel­al­ter so wür­de allein die Argu­men­ta­ti­on gegen das "Glau­ben" schon zum Schei­ter­hau­fen, zum Rädern & Vier­tei­len oder zum Gal­gen füh­ren. Glück­li­cher­wei­se haben wir uns davon ein wenig entfernt. 

Ein wenig.

Denn immer noch wird (mehr) "Wis­sen" als etwas Feind­li­ches gese­hen und dem­entspre­chend hef­tig sind die Reak­tio­nen bei einer Viel­zahl von Per­so­nen, wenn es sich her­aus­stellt, dass es Men­schen gibt die mehr wis­sen als sie selbst.

Ich bin immer froh etwas Neu­es zu ler­nen. Mei­ne Mei­nung zu bestimm­ten Din­gen wird aller­dings nur dann ver­än­dert, wenn es Bewei­se für eine anders­ar­ti­ge Beschrei­bung der Welt gibt. 

Soll­ten sol­che Bewei­se vor­lie­gen ist es unsin­nig sie zu leug­nen, auch wenn es schwer fällt von ein­mal gefaß­ter Mei­nung abzu­wei­chen. Hier gilt das Sprich­wort "Der Über­brin­ger einer Bot­schaft ist für deren Inhalt nicht ver­ant­wort­lich zu machen" - auf den Boten ein­zu­dre­schen ändert näm­lich nicht die Bot­schaft an sich, man kann sie so nicht aus der Welt schaffen.

Bevor mit allen Mit­teln ver­sucht wird den Boten an der Ver­brei­tung der Bot­schaft zu hin­dern soll­te das Nach­den­ken einsetzen.
Nach­zu­den­ken ist über die Frage:
"Ist der Inhalt der Bot­schaft bewie­sen & wahr­haf­tig, ohne Beschö­ni­gung, nach­voll­zieh­bar und sach­lich dargestellt?"

Wenn die­se Fra­ge mit "Ja" beant­wor­tet wird kann die Reak­ti­on dar­auf nur sein sich zu ändern, sei­ne Mei­nung zu ändern, eine neue Sicht der Welt zu haben.