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bookmark_borderSich selbst ans Messer liefern ..?!
*update* [29.03.2023; 21:15h]

Toleranz NO
 

Nach vie­len Jah­ren der geleb­ten Tole­ranz gegen­über Reli­gio­nen die ihre Dog­men und Nor­men über das Grund­ge­setz stel­len soll­te doch dem letz­ten Poli­ti­ker klar wer­den, dass die bis­he­ri­ge Hand­ha­bung ledig­lich dazu führt dau­ern­de Gra­ben­kämp­fe füh­ren zu müs­sen, ohne dass die Gegen­sei­te ihre Hand­lun­gen, geschwei­ge denn Über­zeu­gun­gen ver­wirft. Sie­he das Fazit im oben abge­bil­de­ten Text­aus­zug [Quel­le hpd]

Sehr erstaunt las ich des­we­gen in der NZZ über die grü­ne Poli­ti­ke­rin Clau­dia Roth, frü­her "Bun­des­em­pö­rungs­be­auf­trag­te", jetzt Kul­tur­staats­mi­ni­ste­rin, sie habe applau­diert weil man bei der Leip­zi­ger Buch­mes­se ira­ni­sche Isla­mi­sten nicht auf­tre­ten las­sen wol­le. Die grü­ne Mini­ste­rin Clau­dia Roth applau­diert. Sie, die in den Iran fuhr und dort ein Kopf­tuch für ange­mes­se­ne Bee­klei­dung hielt obwohl sie kei­ne Mus­li­ma ist. Soll­te es doch zu einer Ver­hal­tens­än­de­rung kom­men und ist nicht alle Hoff­nung ver­lo­ren, dass erst­mal zu prü­fen ist ob die Per­so­nen denen man Ämter über­tra­gen will das Grund­ge­setzt ach­ten und nicht an sei­ner Ver­nich­tung arbei­ten werden?

Toleranz 1
 
Toleranz 1
 

Toleranz 1
 

Jeden­falls ist es schon erhel­lend einen Blick von Außen auf so man­chen Vor­gän­ge hier­zu­lan­de zu lesen. Man ist bei der NZZ ja nie­man­dem in Deutsch­land irgend­wie ver­pflich­tet. Min­de­stens gibt es dafür kei­ne Anzei­chen - oder ken­nen Sie welche?

*update* / (29.03.2023) / Zitat:
".. Ehe­ma­li­ger Isla­mist wird nicht Kura­tor des Afri­can Book Festival

(pd) Nach brei­ter Kri­tik in den Medi­en sieht der Trä­ger­ver­ein des Afri­can Book Festi­val in Ber­lin von einer Beru­fung des ehe­ma­li­gen Isla­mi­sten und Guan­tá­na­mo-Häft­lings Moha­me­dou Ould Slahi zum Kura­tor ab. Statt­des­sen will der Ver­ein selbst die künst­le­ri­sche Lei­tung übernehmen .."

bookmark_borderGegensätze ....

Auf der spa­ni­schen Wet­ter­be­richts­sei­te die ich übli­cher­wei­se benut­ze waren die Unter­schie­de in den Groß­re­gio­nen sehr dra­stisch duch Bil­der dar­ge­stellt. Bei­de Bil­der stam­men vom sel­ben Tag - [gerin­ge Abwei­chun­gen vom Ori­gi­nal].

Toleranz 1
 

bookmark_borderDilbert *RIP*?

Als lang­jäh­ri­ger Fan der Comic­rei­he "Dil­bert" fin­de ich es sehr bedau­erns­wert, dass sein Schöp­fer so nach und nach in die rech­te poli­ti­sche Ecke abge­glit­ten ist und sich zuletzt gar als Ras­sist geoutet hat.

Ras­sist zu sein und dar­über nichts ver­lau­ten zu las­sen mag noch durch­ge­hen - es aller­dings als Schöp­fer einer weit ver­brei­te­ten Comic­fi­gur in alle Welt zu tra­gen ist nicht mehr tole­ra­bel. Dem­entspre­chend waren die Reak­tio­nen (ein Bei­spiel reicht).

Es gab frü­her schon grenz­wer­ti­ge Figu­ren in den Panels von Scott Adams, doch stets waren sie so ver­frem­det, dass dar­aus kei­ne Eth­nie, Ras­se oder Welt­an­schau­ungs­grup­pe iden­ti­fi­ziert wer­den konn­te. Und es gab noch kei­nen pod­cast in dem Adams sich ein­schlä­gig äußerte.

bookmark_borderEtwas Gutes und etwas Schlechtes. Sehr Schlechtes.
*edit* [11.03.2023]

Wich­tig und posi­tiv, ja über­aus begrü­ßens­wert, weil schon lan­ge über­fäl­lig, ist fol­gen­der Bericht [via hpd] zum Abtreibungsrecht:

Abtreibungsgesetze neu ordnen

  Der Arti­kel beim hpd sei ihrer Auf­merk­sam­keit emp­foh­len, denn dort wer­den noch die Geg­ner auf­ge­führt - und wen wun­dert es, dass es die bekann­ten rechts-kon­ser­va­ti­ven Kräf­te sind, die nach wie vor die Groß­kir­chen stüt­zen und ver­hin­dern, dass Ver­bre­chen von deren Amts­trä­gern wie alle Straf­ta­ten in Deutsch­land von der Staats­an­walt­schaft ver­folgt wer­den. Da wäre doch ein viel bes­se­rer Ansatz sich zu enga­gie­ren, lie­be CSU und CDU und Konsorten .... 

Es bleibt zu hof­fen, dass es der Regie­rung Scholz gelingt, die posi­ti­ven Ände­run­gen nach jah­re­lan­gem Still­stand unter der Ägi­de von Frau Mer­kel, der Bevöl­ke­rung zu ver­mit­teln, und wei­ter gewählt zu wer­den um die­se sinn­vol­le und in die Zukunft wei­sen­de Poli­tik fortzusetzen.

Die Ber­tels­mann Stif­tung gibt sich den Anschein von wis­sen­schaft­li­cher Neu­tra­li­tät und ver­folgt doch ganz wesent­lich eine kon­ser­va­tiv-restau­rie­ren­de Agen­da die durch Mei­nungs­bil­der - die zwar sta­ti­stisch aus­rei­chen­de Daten­men­gen prä­sen­tie­ren, jedoch anson­sten eher wie Kaf­fee­satz­le­se­rei zu beur­tei­len sind. So wer­den über­wie­gend kei­ne genau­en Kri­te­ri­en der Pro­ban­den­aus­wahl oder der Befra­gungs­teil­neh­men­den benannt, es man­gelt an der Dar­stel­lung von Fra­ge­kom­ple­xen. Bewer­tun­gen sind eher 'Sto­ries' als am Ergeb­nis ori­en­tier­te Fakten.

Das Alles ist aller­dings neben­säch­lich, denn in Pres­se­mit­tei­lun­gen wer­den Ergeb­nis­se so dar­ge­stellt, dass in den Berich­ten die dar­auf basie­rend in diver­sen Medi­en ver­öf­fent­licht wer­den, über­wie­gen­den nicht über die Unter­su­chung selbst, son­dern über den Inhalt der Pres­se­mit­tei­lung refe­riert wird. In einer Zeit in der Druck in Redak­tio­nen gegen­wär­tig ist, und immer 'Füll­ma­te­ri­al' zur Ver­öf­fent­li­chung gesucht wird, kön­nen so Inhal­te direkt bestimmt und unter­ge­scho­ben wer­den die einer ernst­haf­ten Durch­leuch­tung nie stand­hal­ten würden.

Hier habe ich ein Bei­spiel gewählt an dem deut­lich wird, dass erst ein Sze­na­rio auf­ge­baut wird das es in der Wirk­lich­keit in der beschrie­be­nen Form nicht gibt - und dann ein Lösungs­an­satz vor­ge­schla­gen wird der auf einer rei­nen Fik­ti­on basiert:

Bertelsmann Stiftung zu religiöser Toleranz
 

Es gibt im Islam weder *demo­kra­ti­sche Grund­wer­te* noch *den Wunsch nach einem tole­ran­ten Mit­ein­an­der*!
Der Islam ist eine tota­li­tä­re Reli­gi­on die Ungläu­bi­ge als Fein­de betrach­tet, der Wunsch ist nicht ein tole­ran­tes Mit­ein­an­der, son­dern Ver­nich­tung der Anders- und Ungläubigen:
Sie­he die Blas­phe­mie­ver­fol­gung mit Todes­stra­fe [*.pdf / 'Ziel speichern'].
Hier von *demo­kra­ti­schen Grund­wer­ten* oder *tole­ran­tem Mit­ein­an­der* zu schwa­dro­nie­ren ist völ­lig fehl am Platze. 


Beson­ders bedenk­lich ist an der Fol­ge­rung, dass lt. Reli­gi­ons-Exper­tin Frau Dr. El-Menouar zwei ganz wesent­li­che Tat­sa­chen ver­dreht dar­ge­stellt wer­den und dar­aus genau das Gegen­teil des­sen gemacht wird, was die Stu­die fest­ge­stellt hat.
 

Zuerst die Aus­sa­ge ".. Ergeb­nis­se des Reli­gi­ons­mo­ni­tors: Die Zustim­mung zur Demo­kra­tie als gute Regie­rungs­form sinkt unter Per­so­nen mit einer klar islam­feind­li­chen Hal­tung auf einen Anteil von 68 Pro­zent – und liegt damit mehr als 20 Pro­zent­punk­te nied­ri­ger als in der Gesamt­be­völ­ke­rung. Ähn­lich sieht es beim Schutz von Min­der­hei­ten­in­ter­es­sen aus: Auch die­ses demo­kra­ti­sche Prin­zip fin­det nur bei zwei Drit­teln derer Zustim­mung, die sich gegen die Zuwan­de­rung von Mus­li­men aussprechen .."
Wenn 88% der Bevöl­ke­rung kei­ne islam­feind­li­che Ein­stel­lung haben, jedoch 66% (zwei Drit­tel) sich gegen eine Zuwan­de­rung von Mus­li­men aus­spre­chen bedarf es kei­ner 'Umer­zie­hung' zur Abwehr rechts-natio­na­ler Ten­den­zen son­dern der schlich­ten Fest­stel­lung, dass der über­wie­gen­de Teil der Bevöl­ke­rung den Islam als das wür­digt was er ist:

Demo­kra­tie­feind­lich und mit tota­li­tä­rem Anspruch, dem es zu begeg­nen gilt.

Sodann die Schluss­fol­ge­rung es bedür­fe einer Kin­der­in­dok­tri­na­ti­on in Sachen Reli­gi­on, die eine völ­lig fal­sche Dar­stel­lung des Islam zum Inhalt haben soll, und die auf die Gemein­de­ebe­ne gescho­ben wer­den soll:
Das ist der Bereich in dem sol­che Machen­schaf­ten kon­troll­frei ablau­fen, weil eine flä­chen­decken­de Auf­sicht nicht zu lei­sten sein wird. Was jeg­li­cher reli­gi­ons­ty­pi­scher Indok­tri­na­ti­on Tür und Tor öffnet.

Den­noch wird all das im Namen und Auf­trag der Ber­tels­mann Stif­tung veröffentlicht.

*edit* [11.03.2023]
Wer sei­ne Kin­der wirk­lich über Reli­gi­on infor­mie­ren will, dem sei fol­gen­des Buch empfohlen:
"Wo bit­te geht's zu Gott?"

Mus­li­mi­sches Leben in Deutsch­land 2020 [*.pdf / 'Ziel speichern']

bookmark_borderYou can't wait until life isn't hard anymore
before you decide to be happy ¹

¹ Quel­le
Über­set­zung:
Man kann nicht war­ten bis das Leben nicht mehr beschwer­lich ist bevor man sich ent­schei­det glück­lich zu sein.

Die Urhe­be­rin des Zita­tes hat­te Krebs ver­schie­de­ner Orga­ne, in drei Wel­len, die ersten bei­den Behand­lun­gen schie­nen zunächst erfolg­reich. Am drit­ten Rezi­div jedoch ver­starb sie mit 32 Jahren.

Nun kann man sich fra­gen ob die The­se - egal in wel­cher Lebens­si­tua­ti­on man ist - das Glück zu suchen und in den Vor­der­grund zu stel­len, also Nega­ti­ves im Leben zu ver­drän­gen, die beste Wahl ist. Natür­lich ist es eine Grund­vor­aus­set­zung an die Mög­lich­keit einer Hei­lung zu glau­ben. Unser Immun­sy­stem hängt doch, wie wir mitt­ler­wei­le wis­sen, sehr davon ab in wel­cher Stim­mung wir uns befin­den und arbei­tet opti­mal wenn wir guter Din­ge sind. 

Ande­rer­seits ist die Unge­wiss­heit des­sen was kom­men wird eine Unru­he­ur­sa­che für die Erkrank­ten. Sie grü­beln dar­über was pas­sie­ren wird wenn sie ster­ben. Da hilft es nur es mit der Wahr­heit zu hal­ten! Der Mög­lich­keit des Ster­bens nicht aus dem Weg zu gehen und zu fra­gen was man denn tun kön­ne um der kran­ken Per­son die Ruhe zu ver­schaf­fen es wer­de in ihrem Sin­ne gehan­delt, es wer­den Ange­le­gen­hei­ten so gere­gelt wie sie es gern sähen.

Das Schlimm­ste für eine ster­ben­de Per­son ist die Leug­nung des Todes, eine fal­sche Pro­gno­se zu stüt­zen, so zu tun, als ob Alles schon wie­der in Ord­nung kom­men wer­de. Bemerkt man hin­ge­gen den Wunsch das so und nicht 'nüch­tern, abwä­gend' zu behan­deln, so ist es eine Ver­pflich­tung das zu akzep­tie­ren und nicht etwa auf einer streng sach­li­chen Betrach­tung zu beharren.

War­um ich auf die­ses The­ma komme:
Ein lang­jäh­ri­ger, guter Freund ist schwer krank und unter­zieht sich gera­de der drit­ten Che­mo­the­ra­pie. Die Krebs­art ist eine der aggres­siv­sten die man kennt, die Über­le­bens­ra­te sehr gering. Es ist kein Grund fröh­lich über so etwas hin­weg zu gehen. Es ist Grund dafür Hoff­nung zu haben er möge einer der­je­ni­gen Men­schen sein denen die The­ra­pie hilft zu überleben.

bookmark_borderNuclear Winter

Über­set­zung des Tex­tes:
Atom­waf­fen sind nach wie vor Gegen­stand lau­fen­der Debat­ten. Nach der Zer­stö­rung durch die Deto­na­ti­on selbst brei­tet sich radio­ak­ti­ver Staub über die Welt aus und ver­ur­sacht töd­li­che Strah­lung. Es kommt zu einem „nuklea­ren Win­ter“ (das Ergeb­nis von Rauch und Ruß von der inten­si­ven Hit­ze der Explo­si­on, die die Son­ne blockiert), in dem die Tem­pe­ra­tu­ren welt­weit um 20 bis 30 Grad Cel­si­us fal­len und welt­weit Todes­fäl­le und Hun­gers­nö­te verursachen.

Es wird ja oft spe­ku­liert wie Poli­ti­ker so 'ticken'. Einen Ein­blick ver­schaf­fen da zufäl­li­ge Äuße­run­gen in aty­pi­scher Umge­bung. Die ver­lei­ten anson­sten sehr vor­sich­ti­ge Amts­trä­ger manch­mal zu Offen­ba­run­gen die sie in ihren Amts­sit­zen nicht oder nur in kryp­ti­scher Form gemacht hätten.
So gesche­hen vor eini­gen Mona­ten in Eng­land, wo in einer Bür­ger­ver­samm­lung zur Wahl der Nach­fol­ge des unse­li­gen Herrn John­son, die Kan­di­da­tin Truss, deren Regent­schaft dann zum Glück für uns alle nur sechs Wochen dau­er­te, sich auf die Fra­ge ob sie denn bereit wäre Atom­waf­fen ein­zu­set­zen fol­gen­der­ma­ßen äußerte:

".. I think it’s an important duty of the prime mini­ster and I’m rea­dy to do that .."

bookmark_border".. Die geschätzte Interviewzeit lag dabei
zwischen drei und 25 Minuten .."
*update* [04.03.2023; 10:10h]

Beim hpd [Huma­ni­sti­scher Pres­se­dienst] wird über eine Befra­gung von Mon­tags­de­mon­stran­ten berich­tet. Das ist an sich ein lobens­wer­tes Unterfangen.

Bedau­er­lich ist aller­dings die völ­lig unkri­ti­sche Behand­lung zwei­er Teilaspekte:

- Zahl der Befrag­ten und Befragungsdauer

Die Befra­gungs­zah­len sind getrennt zu betrach­ten. Die Anzahl der Befrag­ten ist sicher hin­rei­chend um sta­ti­sti­sche Not­wen­dig­kei­ten zu erfül­len. Das trifft kei­nes­wegs auf die Zusam­men­hän­ge mit der Befra­gungs­dau­er zu, die zwischn 3 und 25 Minu­ten ange­ge­ben wurde.

Wie vie­le der Befrag­ten wur­den in drei Minu­ten befragt, wie vie­le in 25 Minuten?

Es ist doch durch­aus für die Vali­di­tät wich­tig zu wis­sen ob von den Befrag­ten 80% über 20 Minu­ten und 20% über 3 Minu­ten befragt wer­den konn­ten - oder umgekehrt.
Zitat: ".. Ins­ge­samt führ­ten die Inter­view­en­den 195 Inter­views mit 257 Per­so­nen (123 in Chem­nitz und 72 in Gera) durch .."

Da stellt sich die näch­ste Frage:
Sind in den 195 Inter­views immer meh­re­re Mei­nun­gen abge­fragt wor­den? Da es ja offen­bar mehr Per­so­nen als Inter­views gab muss das min­de­stens bei ca. einem Drit­tel so gewe­sen sein wenn man von zwei Per­so­nen / Befra­gung aus­geht. Damit sind demo­gra­fi­sche Daten uner­heb­lich, denn die tref­fen nur dann wirk­lich den Kern wenn sie klar einer Per­son zuge­ord­net wer­den können.

- Link­set­zung statt Fettdruck

Der Text ist durch­setzt von fett gedruck­ten Antei­len was offen­bar die Bedeu­tung die­ser Stel­len her­vor­he­ben soll. Es erschließt sich den Lesen­den aber nicht, da ent­spre­chen­de Links, die die Bedeu­tung unter­stüt­zen könn­ten, kom­plett fehlen.

Mir kommt es ins­ge­samt betrach­tet so vor, als ob nur der Wil­le da war die Unter­su­chung zu tei­len, nicht jedoch der Wunsch selbst zu den Ergeb­nis­sen Stel­lung zu neh­men. Das, so scheint mir, ist für einen mit "Red." (steht für "Redak­ti­on") gekenn­zeich­ne­ten Arti­kel zu wenig. Von einem "hpd" soll­te eine Bewer­tung zu erwar­ten sein, erfolgt ist jedoch ledig­lich eine Dar­stel­lung die sehr nach Abschrift aus einer Pres­se­mit­tei­lung aus­sieht. Na klar, auch der hpd hat ein­mal Tage an denen die Infor­ma­tio­nen spär­li­cher sind, bei gleich­zei­ti­gem Druck den news­let­ter Abon­nen­ten etwas vor­zu­set­zen. Dann aber so etwas Banales?

Ein Bei­spiel dafür, wozu die durch­schnitt­lich ver­stän­di­gen Lesen­den mög­li­cher­wei­se gern Basis­in­for­ma­tio­nen von der Redak­ti­on wis­sen möch­ten um zu ent­schei­den wel­che der nach­fol­gen­den Aus­sa­gen denn wohl zutref­fend sein könnte:

(Zitat) ".. Im Hin­blick auf den Krieg in der Ukrai­ne sind vie­le Demonstrant:innen der Mei­nung, dies sei nicht "unser Krieg" und Russ­land "nicht der Feind". Hin­ge­gen sehen sie die USA als "Strip­pen­zie­her" .."


Wel­che Wahr­schein­lich­keit und wel­che Bele­ge gibt es für die eine oder ande­re Ver­si­on? Die Demon­stran­ten pau­schal als Hitz­köp­fe, Wahr­heits­ver­wei­ge­rer und Ver­schwö­rungs­gläu­bi­ge zu bezeich­nen und sie dem­entspre­chend zu behan­deln führt doch - wie bis­her zu sehen ist - zu nichts!
Es muss ein ergeb­nis­of­fe­ner (!) Dia­log geführt wer­den, in dem man sich auf Defi­ni­tio­nen einigt über die man spre­chen will.
Vor­al­lem aber soll­te den Dis­ku­tan­ten klar sein, dass es nicht dar­um geht die Mei­nun­gen umzu­dre­hen, son­dern auf eine Fak­ten­ba­sis zurück zu kom­men.
 

 
Ist unter einem so schwa­chen Arti­kel der Redak­ti­on denn die pene­trant wie­der­keh­ren­de Auf­for­de­rung via "STEADY" zu spen­den angebracht?
Nach die­sem Armuts­zeug­nis an redak­tio­nel­lem Text?
Wohl kaum.
Da hat es schon bes­se­re Arti­kel gege­ben, die für eine Unter­stüt­zungs­auf­for­de­rung hät­ten wer­ben können. 

Nach­dem all das wei­ter oben nie­der­ge­schrie­ben war stell­te ich fest:
Es gibt bei der "taz" einen Arti­kel der auf der glei­chen Stu­die basiert, nur ist der um Vie­les bes­ser als das, was beim hpd zu lesen war. Weil er sich nicht aufs 'refe­rie­ren' beschränkt, son­dern hin­ter­fragt und ergänzt. Dazu muss man aller­dings Zeit auf­wen­den und sich am Ori­gi­nal orientieren.

Zum Wei­ter­le­sen
- Gefähr­det schwin­den­des Ver­trau­en den gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt?
- Gesell­schafts­po­li­ti­sche Per­spek­ti­ven von Protestierenden
- Mir reicht’s Bür­ger; Eine Ana­ly­se der Mon­tags­de­mon­stra­tio­nen in Chem­nitz und Gera im Win­ter 2022/2023
Pau­li­na Fröh­lich, Dr. Flo­ri­an Ranft, Erik Voll­mann Ver­öf­fent­licht am 1. März 2023

*update* [04.03.2023; 10:10h]
Eine wei­te­re Stel­lung­nah­me und Bewer­tung der Stu­die fin­det sich bei den "Nach­denk­sei­ten", dazu ein kur­zer Textauszug:
".. Darf die deut­sche Bevöl­ke­rung kein eige­nes Inter­es­se haben? Muss sie ihr Inter­es­se dem der ukrai­ni­schen Bevöl­ke­rung unter­ord­nen? Ein Fran­zo­se wür­de ganz selbst­ver­ständ­lich sagen: Natür­lich geht es für uns zuerst um Frank­reich. War­um auch nicht? Wie soll man frem­de Inter­es­sen ach­ten, wenn man nicht mal die eige­nen ach­ten darf? .. Die­se Stu­die ist wohl eher wenig Wis­sen­schaft, dafür aber um so mehr Klas­sen­kampf von oben .."

bookmark_borderRe-Erdigung, Teil II

Vor eini­gen Wochen hat­te ich einen Arti­kel zur Re-Erdi­gung, einer neu­en Bestat­tungs­va­ri­an­te, geschrie­ben. Nun gibt es ein Video zum The­ma. Das erklärt genau den Ablauf, das War­um und das Wie und die Kosten sind über­schau­bar. Wer will kann zusätz­li­che 'Ser­vices' beim Bestat­ter wäh­len - es ist aller­dings auch völ­lig ohne den übli­chen Fir­le­fanz möglich. 

Schon vor Jah­ren gab es dazu Berich­te aus USA - und wie bekannt schwappt nach eini­ger Zeit von dort Alles über das Meer zu uns .... in die­sem Fall hal­te ich es für äußerst begrüßenswert.

bookmark_borderKannitverstan

Vor vie­len Jah­ren hat­te ich bei einer Wehr­übung eine 'Offen­ba­rung' hin­sicht­lich der Gren­zen des Ver­ständ­nis­ses bei Men­schen von denen man gemein­hin annimmt sie sei­en intelligent.
Ein Oberst muss­te am Ende der Wehr­übung ein Urteil abge­ben und das klang (ver­kürzt) etwa so:

"Sie sind ja ein pas­sa­bler Offi­zier und ver­ste­hen die Fein­hei­ten unse­rer Ein­satz­grund­sät­ze. Die Leu­te mögen Sie. Aber in ihrer Hal­tung sind Sie nicht das, was ich mir als Offi­zier vor­stel­le. Sie sind Vor­ge­setz­ten gegen­über reni­tent und widersätzlich!"

Nun hät­te ich da sofort reni­tent sein kön­nen, indem ich ihm erklärt hät­te, dass bei­de Wor­te die glei­che Bedeu­tung haben - was wäre da wohl her­aus­ge­kom­men? So ver­leg­te ich mich dar­auf den wei­te­ren Aus­füh­run­gen mit sanft schräg geneig­tem Kopf, mal nach rechts, mal nach links, zu fol­gen und freund­lich zu schau­en. Ein zacki­ges "Dan­ke, Herr Oberst!" am Ende ent­lock­te ihm dann "Na sehen Sie, geht doch!"

Sie ver­ste­hen bestimmt wohin die­se Anek­do­te führt. Es war einer von die­sen 'Kom­miß­köp­pen', gera­de­aus ohne Abzwei­gun­gen, vor­wärts immer, rück­wärts nie ....

Jah­re spä­ter war ich wie­der auf einer Wehr­übung, mitt­ler­wei­le zum Haupt­mann beför­dert. Der Auf­sicht füh­ren­de Offi­zier war ein Gene­ral­stäb­ler, Major i.G., eine War­te­po­si­ti­on, denn die "i.G." Offi­zie­re waren und sind die Éli­te der Teil­streit­kräf­te und für die ober­ste Füh­rungs­ebe­ne in beson­de­ren Aus­bil­dungs­lehr­gän­gen geschult. 

Die­sem Offi­zier gefiel mei­ne Art zu den­ken und zu han­deln. Im Per­so­nal­ge­spräch frag­te er "da hat Sie aber zwi­schen­durch jemand gar nicht gemocht!?" Der 'jemand' war der oben vor­ge­stell­te Kri­ti­ker-Oberst. Die Beur­tei­lung war schlecht, der­art schlecht, dass ich nie eine Chan­ce hat­te Stabs­of­fi­zier zu wer­den. Nach sechs Wochen Übung und dabei Urlaubs­ver­tre­tung eines Chefs einer selb­stän­di­gen Divi­si­ons­kom­pa­nie kam das Ver­ab­schie­dungs­ge­spräch. Mit dem Major i.G. - und es war ein erfreu­li­ches Gespräch, denn er fand mei­ne Art zu füh­ren und zu erklä­ren was wann und wie unse­re Auf­ga­be in der Übung sein wür­de gut. "Dafür, dass Sie weder Unter­füh­rer noch Mann­schaf­ten kann­ten haben Sie schnell gelernt und die Fein­hei­ten ver­stan­den, die Sol­da­ten moti­viert und das Ver­trau­en gewonnen."
Die Beur­tei­lung war blen­dend. Ich wur­de weni­ge Wochen nach dem Ein­satz zum VBK bestellt, dort bekam ich die Urkun­de zur Beför­de­rung zum Major. Spä­ter noch eine eige­ne Reser­ve­ein­heit und nach einem Ein­satz bei einem bri­ti­schen Korps - dort wur­de nur Eng­lisch gespro­chen! - die Beför­de­rung zum Oberst­leut­nant [(d.R.) der Reserve].

Wer­te ver­schwin­den in unse­rem Land zuse­hends. For­dert man - wie ich es oft schrei­be - Sub­stanz¹ bei Ver­öf­fent­li­chun­gen und ein Min­dest­maß an Bil­dung, stört es ein paar Kläf­fer die mei­nen sie wären der Nabel der Welt. Wenn jemand aus die­ser Kate­go­rie als Frei­zeit­be­schäf­ti­gung "Motor­rad fah­ren" angibt, so zwi­schen Mit­te vier­zig und knapp 60 Jah­re alt ist, bin ich geneigt mein Vor­ur­teil raus zu kra­men, tief zu seuf­zen und ".. das Schwein quiek­te .." zu den­ken. *Mid­life Cri­sis*, die Potenz schwin­det, das biss­chen Macht wird ausgelebt.
Ich habe vor meh­re­ren Hun­dert Sol­da­ten gestan­den die auf mei­ne Befeh­le war­te­ten. Ohne dass es mir Grö­ßen­wahn ver­ur­sacht hat. Da kann ich über Leu­te die sich nach der Kuschel­ecke im Kin­der­gar­ten zurück­seh­nen, '.. nun ver­tragt euch und gebt euch die Hand ..' nur lachen. 

Sie sind zu bor­niert um zwi­schen Kri­tik an Inhalten 
und Kri­tik an Per­so­nen zu unter­schei­den.
Schmal­spur­ge­nies, ohne sozia­les Gespür.

  Und noch eine Kleinigkeit:
Hal­tung kann man sich nicht aneig­nen - die *hat man*. Oder eben nicht. Man kann aus dem Vol­ke auf­stei­gen, doch letzt­lich fehlt immer der Stamm­baum um zu den 'rich­ti­gen' Krei­sen zu gehören.

Der Absatz über dem Kasten ist tat­säch­lich *abwer­tend* - und mir tut nicht ein Wort leid.

¹ Sie­he Kom­men­tar

bookmark_borderPakistan:
Unverschämte Forderungen anstatt Zukunftsperspektiven
*update* [02.03.2023; 14:15h]

Grund­la­gen zu Ent­ste­hen und Wei­ter­ent­wick­lung Pakistans

Der Staat Paki­stan ist als Kon­glo­me­rat aus ver­schie­den­sten Glau­bens­rich­tun­gen aus der Auf­tei­lung der ehe­ma­li­gen Bri­ti­schen Kolo­nien ent­stan­den - dem­entspre­chend ver­fein­det sind die Nach­barn der unter­schied­li­chen Glau­bens­rich­tun­gen. Ganz oben an Bedeu­tung steht der Islam, dar­un­ter die ver­schie­den­ar­ti­gen Aus­le­gun­gen, ein­zel­ne Strö­mun­gen die Teil­be­rei­che der Glau­bens von ein­an­der in der Qua­li­tät und Wer­tig­keit aus­ein­an­der zu hal­ten versuchen:
Eine Art von Kasten­den­ken, wie es den Hin­dus nicht fremd ist. Wen wun­dert es dann, wenn bestimm­te Bei­spie­le von dort in die isla­mi­sche Denk­wei­se eingingen.
Wenn schon in einem Land sol­che Ver­hält­nis­se - wie im nach­fol­gen­den Zitat beschrie­ben - herr­schen muss man sich nicht wun­dern, wenn 'Frem­de' aus ande­ren Län­dern genau­so schlecht oder gar schlech­ter behan­delt wer­den. Oder die­se 'Behand­lung' in Aus­schrei­tun­gen des Mobs aus­ar­ten, die in den letz­ten Jah­ren zuneh­mend durch reli­giö­se Eife­rer zu Lynch­mor­den ange­sta­chelt wurden.
Quote
".. Ahe­ma­di­as con­sider them­sel­ves as Mus­lims, but the majo­ri­ty in Paki­stan con­sider them as repre­hen­si­ble, so Ahme­dis are sub­jec­ted to dis­cri­mi­na­ti­on, hate, and worse they are kil­led some times. 3. And non-mus­lims like Chri­sti­ans, Hin­dus don't even have their basic rights .."

Ein kur­zer Blick zurück:

Bei DW war am 11.05.2021 unter der Schlag­zei­le "EU-Par­la­men­ta­ri­er for­dern Refor­men von Paki­stan"; ".. Paki­stan muss sein Blas­phe­mie-Gesetz refor­mie­ren bezie­hungs­wei­se abschaf­fen, for­dern die EU-Par­la­men­ta­ri­er. Andern­falls soll es sei­ne Han­dels­vor­tei­le ver­lie­ren .."

Mit Erstau­nen las ich dann beim hpd am 10. Feb 2023 "Paki­stan: Anti-Blas­phe­mie­ge­setz­ge­bung wei­ter ver­schärft" - dar­in war zu lesen es sei der Kreis der 'in ihrer Religion/ihrem Glau­ben Belei­dig­ten' erwei­tert wor­den und umfas­se nun alle die dem Pro­phe­ten nahe gestan­den hät­ten und noch stün­den. Eine Fol­ge dar­aus sei es, dass jeder Mus­lim sich durch eine Belei­di­gung des Pro­phe­ten selbst belei­digt füh­len müs­se. Also eine Art *Gene­ral­be­lei­di­gung* nach dem (frei zitier­ten, hier rezi­prok genutz­ten) christ­li­chen Mot­to "Was ihr getan habt einem mei­ner gering­sten Brü­der das habt ihr mir getan!" [Mat­thä­us 25,40].

Wer jetzt denkt 'wir sind doch im 21. Jahr­hun­dert' oder 'kürz­lich las ich dass KI Brie­fe und Essays schreibt' oder 'so weit zurück kann doch kein Land der Erde sein', der wird bit­ter ent­täuscht wenn der paki­sta­ni­sche Regie­rungs­chef ver­kün­det "Der Westen" möge doch dafür sor­gen, dass nie­mand den Islam, und ins­be­son­de­re nicht den Pro­phe­ten ver­ächt­lich mache - was schon durch den Ver­such einer bild­li­chen Dar­stel­lung die­ser Per­son anzu­neh­men sei.

Forde­run­gen an nicht-mus­li­mi­sche Staa­ten; Der Pre­mier Mini­ster und sei­ne Rolle

Riyasate Madinah
ryasat-i-madina

Den Blick fest in die mehr als 3000 Jah­re zurück lie­gen­de Ver­gan­gen­heit zu rich­ten anstatt das Land von Grund auf zu sanie­ren, zu refor­mie­ren und in das jet­zi­ge Jahr­hun­dert zu füh­ren schwa­dro­niert der Herr Prä­si­dent vom 'größ­ten Reich auf Erden' das der ehe­ma­li­ge mus­li­mi­sche Got­tes­staat gewe­sen sei. Wes­we­gen es doch fol­ge­rich­tig sein müs­se, eben die­sen Staat wie­der­her­zu­stel­len und sei­ne gesetz­li­che Ver­an­ke­rung und Recht­fer­ti­gung aus dem Koran zu begrün­den - das habe frü­her geklappt und müs­se doch heu­te ein Kin­der­spiel sein .... was er dabei völ­lig unter­schlägt ist die aus­glei­chen­de und fried­lie­ben­de Aus­le­gung die dama­li­ge Herr­scher Anders­gläu­bi­gen gegen­über hatten.
Um sei­ne Visi­on zu begrün­den schiebt er deren Nicht-Ver­wirk­li­chung auf die­se blas­phe­mi­schen West­ler, die Got­tes­fer­nen, die Heuch­ler und Ungläubigen.

Welche Kon­se­quen­zen sind nötig?

Wenn man die tat­säch­li­che Situa­ti­on in Paki­stan ana­ly­siert wird deut­lich, wie die Bevöl­ke­rung dumm und arm gehal­ten wird, wäh­rend sich eine dün­ne Ober­schicht an allen Res­sour­cen berei­chert, ein Wohl­le­ben auf Kosten der armen Bevöl­ke­rung pflegt und den Glau­ben nutzt um gegen sich gerich­te­te Per­so­nen und Orga­ni­sa­tio­nen als Blas­phe­mie-Täter zu ver­leum­den und dem rasen­den Mob 'zum Fraß' vor­zu­wer­fen wie einst die Chri­sten im alten Rom den Löwen und Tigern vor­ge­wor­fen wurden-

So ver­wun­dert es nicht, wenn die Oppo­si­ti­on erkennt und brand­markt was da geschieht und allen vor­an der Pre­mier die Schuld bei Anders­gläu­bi­gen ver­or­tet und deren Maß­re­ge­lung als Ziel und Not­wen­dig­keit der Wie­der­her­stel­lung eines paki­sta­ni­schen Rei­ches pro­pa­giert. Dazu ein Aus­zug (Zitat) aus fol­gen­dem Kom­men­tar aus Quo­ra:
".. Tal­ha Khan [Lives in Paki­stan (1987 – present)]
Q: As a Paki­sta­ni, what is the big­gest lie that the Paki­sta­ni govern­ment has been tel­ling the Paki­sta­ni people?
A: The­re are many. Choo­se one yourself .."

Geht man die Liste die­ser Lügen­ge­bil­de, Falsch­in­for­ma­tio­nen und wis­sent­li­chen Ver­zer­run­gen der Wahr­heit durch, so wird klar:
Hier wird ein Popanz auf­ge­baut, der von der Unfä­hig­keit der der­zei­ti­gen Regie­rung gepflegt und gehegt wird, um vom eige­nen Ver­sa­gen abzu­len­ken. Die größ­te Frech­heit dabei ist dazu eine Blas­phe­mie-Gesetz­ge­bung zu nut­zen um die Mas­sen gegen­ein­an­der auf­zu­het­zen und im Hin­ter­grund die Fäden zum eige­nen Nut­zen zu ziehen.

Das nun auf die Mah­ner rund um die Welt aus­zu­deh­nen und den Ver­such zu unter­neh­men die­se in die eige­nen Intri­gen und Ablen­kun­gen ein­zu­be­zie­hen, ihre Wei­ge­rung den gro­ben Ver­stoß gegen Men­schen­rech­te gar zu befür­wor­ten umdre­hen zu wol­len, und den Vor­wurf einer Miss­ach­tung des paki­sta­ni­schen Vol­kes und sei­nes Glau­bens aus dem Ärmel zu schüt­teln, ist dabei die aller­größ­te Schweinerei. 

Wie oben bereits ein­gangs fest­ge­stellt wur­de ist es unmög­lich die ver­schie­de­nen reli­giö­sen Strö­mun­gen zu ver­söh­nen und dem Land end­lich inne­ren Frie­den zu geben wenn man die Ver­schie­den­heit und nicht die Gemein­sam­kei­ten her­aus­streicht. Eine Gleich­be­hand­lung aller dort Leben­den ist dem­ge­gen­über nur zu errei­chen wenn ihre Über­zeu­gun­gen und reli­giö­sen Stim­mun­gen aus dem poli­ti­schen Geschäft her­aus­ge­löst wer­den und hin­ter dem glei­chen Recht für Alle zurück ste­hen müssen.


Weil das nicht im Sin­ne einer stren­gen Aus­le­gung und im Sin­ne eines dadurch vor­han­de­nen Macht­er­halts des Kle­rus mög­lich ist wage ich die Feststellung:
Isla­misch aus­ge­rich­te­te Staats­we­sen sind nicht geeig­net inne­ren Frie­den zu stif­ten und ihre Bür­ger fried­lich in die Zukunft zu füh­ren. Wes­we­gen es umge­kehrt rich­tig ist wie die For­de­run­gen lau­ten müss­ten - nicht die blas­phe­mi­schen Äuße­run­gen sind der Ent­wick­lung im Weg, son­dern deren Instru­men­ta­li­sie­rung zum Nut­zen Weniger.
Paki­stan ist nur ein Bei­spiel von vie­len. Man braucht nur zu suchen wo der isla­mi­sche Glau­be am mei­sten ver­brei­tet ist. Dort ist die Ent­wick­lung rück­wärts­ge­wandt und Men­schen lei­den unter den Syste­men - weni­ge herr­schen, die Mas­sen sind arme Schlucker.
Die EU hat For­de­run­gen gestellt - es feh­len aber Kon­se­quen­zen der Nicht­be­ach­tung. Das Nichts­tun in Sachen Wirt­schaft und Ethik for­dert die Ver­ant­wort­li­chen doch gera­de­zu her­aus wei­ter so zu wur­steln wie sie es der­zeit tun, sie haben nichts zu befürch­ten.
 

 

Quel­len & Abbildungen
- PM Khan defi­nes his visi­on of Riyasat-i-Madina
- Gemein­de­ord­nung von Medina
- Reset­ting the system? 
- Imran Khan’s Dou­ble Game

1. Paki­stan will Blas­phe­mie­ge­set­ze in Euro­pa erzwingen
2. EU-Par­la­men­ta­ri­er for­dern Refor­men von Pakistan
3. Deutsch­land bleibt füh­ren­der euro­päi­scher Lieferant
4. Paki­stan: Steckbrief
5. Deutsch­land und Paki­stan: Bila­te­ra­le Beziehungen
6. Liste der Län­der nach Handelspartner
7. Die Oran­gen in Euro­pa schmecken bes­ser - Hein­rich-Böll-Stif­tung [*.PDF !]

Paki­stan: Über 50 Fest­nah­men nach Lynch­mord an Blas­phe­mie-Beschul­dig­tem; Hel­la Camar­go; 02.03.2023

bookmark_borderLeistung?

Zuneh­mend stel­le ich fest:
Eine Gene­ra­ti­on ist her­an­ge­wach­sen die Posie­ren, Her­um­hüp­fen und Kör­per­ver­ren­kun­gen - manch­mal zu einer Hin­ter­grund­mu­sik - für eine her­vor­ra­gen­de Lei­stung hält. Klar, Beweg­lich­keit und Durch­hal­te­ver­mö­gen braucht man dafür, viel­leicht auch nur dass man sei­ne Haa­re wach­sen lässt - aber wie sieht es mit der intel­lek­tu­el­len Sei­te der *Per­sön­lich­kei­ten* aus die so den­ken? Und was machen sie spä­ter in ihrem Leben wenn Jugend und Schön­heit geschwun­den sind?

https://youtube.com/shorts/zKGr2wPg4mE?feature=share

bookmark_borderDer Herr behütet die Einfältigen ....

Wenn Sie jetzt den­ken die Über­schrift hät­te ich mir aus­ge­dacht um jeman­den zu schmähen:
FALSCH!
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Das steht auf der "WEBSEIDE" (sic! Abbil­dung unten)
von → https://www.rudolf-leitner.at/

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Wenn Sie wei­ter den­ken und fra­gen wie ich dar­auf komme:
Das habe ich als Link auf einer der weni­gen Sei­ten gefun­den die heu­te noch bei "two­day" veröffentlichen.
Ganz wich­ti­ge Blog­ger, die sich irgend­wann wie­der erin­nern ein­mal ein Web­löog gehabt zu haben und es nach 1.000, 2.000, oder 3.000 Tagen für eini­ge Zeit noch­mal akti­vie­ren .... und dann schnell wie­der auf­hö­ren. Sie haben sich näm­lich dar­an erin­nert, dass Blog­gen Arbeit bedeu­tet wenn man gele­sen wer­den will. Auf­merk­sam­keit "Ja" - Arbeit "Nein", das ist jetzt wie­der ihre Wahl und sie las­sen ein Frag­ment zurück. Des­we­gen besteht "two­day" im Wesent­li­chen aus sol­chen nicht mehr gepfleg­ten Alt- und Schrott-Blogs.


Doch "HALT!"
Nicht so bei "Das Brot des Lebens" - dort wird täglich
ein Bibel­spruch irgend­wo abgeschrieben
und ver­öf­fent­licht (Abb. rechts).
 

  Was ler­nen wir daraus?
From­me Chri­sten sind gut im Abschrei­ben und schlecht in Englisch.
Das ist das Niveau zu dem "Two­day" ver­kom­men ist.