bookmark_border"Hier Vollend ich's
– Die Gelegenheit ist günstig .... "¹

Was ich seit Jah­ren behaup­tet habe - und was die CDU/CSU seit Jah­ren ableugnet: 

Wie so vie­le ihrer Mau­sche­lei­en der Ver­gan­gen­heit auch dies­mal wie­der, Frau v.d. Ley­en, die Lügen her­aus­spru­delt wenn sie den Mund auf­macht. Sie hat ihren Kreuz­zug nicht auf­ge­ge­ben, sie ver­folgt nun die Zie­le aus 2008/2009 als EU Prä­si­den­tin .... erneut mit einer Fül­le an blan­ken Lügen und angeb­lich dro­hen­den Gefah­ren für ach so vie­le Kin­der .... dabei ist Alles längst wider­legt - nur im kur­zen Volks­ge­dächt­nis nicht mehr präsent!


Wor­um es in Wahr­heit geht ist die Mög­lich­keit Geschich­te so umzu­schrei­ben wie es die CDU/CSU gern hät­te. Wer sich da an 1984 erin­nert fühlt denkt rich­tig. Wir sind auf schlei­chen­dem Wege dort­hin gekom­men. Grund­ge­setz­ein­schrän­kung nach Grund­ge­setz­ein­schrän­kung und nur weni­ge Ände­run­gen durch das Bun­des­ver­fas­sungs­be­richt, gegen des­sen Urtei­le die Koali­ti­ons­re­gie­run­gen immer wie­der neue Über­tre­tun­gen setz­ten - und nach dem Mot­to "Ste­ter Trop­fen höhlt den Stein!" ist es gelun­gen mehr und mehr Über­wa­chung, Durch­leuch­tung und sogar die Mög­lich­keit zur Ver­fäl­schung von Inhal­ten auf Com­pu­tern von unlieb­sa­men Geg­nern zu ermög­li­chen und ihnen so Ver­fah­ren wegen Kin­der­por­no­gra­fie anzuhängen.

Historisch:
1. Sper­rung von Kin­der­por­no­gra­fie im Netz: Die fal­schen Tat­sa­chen­be­haup­tun­gen der Bun­des­re­gie­rung [26.03.2009]
2. Die - angeb­li­chen - Ver­fas­sungs­fein­de .... [21.05.2009]
3. CDU läßt die Kat­ze aus dem Sack ...! [16.06.2009]
4. Die Wahr­heit .... [19.06.2009]
5. Die "elek­tro­ni­sche Gefahr" .... [24.07.2009]
6. Sie hat es wie­der getan .... [12.06.2012]
7. Das macht doch nichts, das merkt doch kei­ner .... [04.06.2016]
8. CDU will Anony­mi­tät im Inter­net abschaf­fen [24.05.2019]

¹ [Fried­rich Schil­ler; Wil­helm Tell; Drit­te Sze­ne; Die hoh­le Gas­se bei Küss­nacht.]

bookmark_borderWas wir nicht sehen - obwohl es ständig passiert

Zuge­ge­ben:
Ein etwas sper­ri­ger Titel.
Den­noch pas­send, denn auch der Inhalt ist 'sper­rig'.
Wenn auch in ande­rem Sinne.

Als ich heu­te unter­wegs war habe ich sie wie­der gese­hen - die unge­heue­ren Men­gen an Blät­tern die der­zeit her­un­ter geweht wer­den und den Boden, Rasen, Wege, Stra­ßen und Dächer bedecken ....
Natür­lich Hor­den von peni­blen Gar­ten­be­sit­zern, die sich dem Schwall an Blät­tern ent­ge­gen­wer­fen .... und kaum ist eine Stel­le 'blät­ter­frei!' zu mel­den haben sich die­se hin­ter­li­sti­gen Baum­ab­kömm­lin­ge schon wie­der an ande­rer Stel­le breit gemacht und was sie bedecken ver­liert an Kontur!

Der deut­sche Gar­ten­be­sit­zer aber gibt nicht auf, greift nun zu här­te­ren Besei­ti­gungs­me­tho­den. Es kom­men Laub­blä­ser in unter­schied­li­cher Grö­ße & Form und sogar Rasen­mä­her zum Ein­satz, die den längst mit "Win­ter­schnitt" sehr kurz geschnit­te­nen Rasen nicht angrei­fen, aber durch ihre Tech­nik in der Lage sind die Blät­ter, die dem Rasen auf­lie­gen, per Luft­strom in den Fang­sack zu expe­die­ren - und dann hat ihr Unwe­sen ein Ende. Sie wer­den kompostiert.

Wenn ich das so betrach­te sehe ich mul­ti­ple Agie­ren­de, die wie einst Sisy­phos in aus­sichts­lo­sem Stre­ben tap­fer kämp­fen - und kann mich nur amü­sie­ren über die Ver­bis­sen­heit und den völ­lig fehl­ge­lei­te­ten Eifer der wacke­ren Grundstückseigner.

Im Wald näm­lich, wenn man offe­nen Auges dort spa­zie­ren geht, sieht man war­um der Auf­wand der getrie­ben wird unsin­nig ist:

Nie­mand geht dort dar­an Blät­ter bei­sei­te zu fegen und auf Hau­fen zu schich­ten. Sie blei­ben da lie­gen wohin sie gefal­len sind. Nichts­de­sto­we­ni­ger wach­sen die Men­gen aller­dings nicht zu immer grö­ße­ren Ber­gen, die schließ­lich die Bäu­me ver­schwin­den las­sen. Denn es gibt Armeen von Getier, Ein­zellern und Pil­zen, ange­fan­gen mit Regen­wür­mern und ihrer Ver­wandt­schaft, bis hin zu Col­l­em­bo­len, die den Blät­tern den Gar­aus machen. Sie zer­klei­nern und bau­en schließ­lich zu klein­sten Stücken ab. Um dann den Natur­ge­wal­ten Was­ser, Wind und Tem­pe­ra­tur zu über­las­sen das Werk des Abbau­ens zu voll­enden und wie­der die che­mi­schen Bau­stei­ne frei zu setzen. 

Mer­ke:
Man­ches blind­wü­ti­ge Wir­ken ist vor die­sem Hin­ter­grund nur lächerlich! 

Abbildung:
Mazer­a­ti­on, maze­rier­tes Blatt, der kom­ple­xe Blatt­auf­bau wird nach und nach aufgelöst.

bookmark_borderVon Autoritäten

Not­zei­ten und Aus­nah­me­be­din­gun­gen im öffent­li­chen Leben sind genau die Zei­ten, in denen an sich unbe­deu­ten­de Arbeit­neh­mer zu "Tor­wäch­tern", "Para­gra­phen­rei­tern" oder gar "Kapos" wer­den. Düm­pel­te ihr Leben anson­sten gleich­mä­ßig vor sich hin kommt nun ihre Zeit:

- Es wer­den Bestim­mun­gen zitiert;
- es wer­den Regeln hergebetet;
- es wer­den 'höhe­re Stel­len' als Anord­nungs­ver­ur­sa­cher benannt.

Was die­se Leu­te nie erken­nen - weil sie dar­in nicht geübt sind, ver­langt doch ihr Job übli­cher­wei­se nur Anwe­sen­heit als Per­son und kei­nes­wegs Mit­den­ken oder gar Ent­schei­dun­gen zu tref­fen - ist die Tat­sa­che, dass jede Bestim­mung eine Aus­le­gungs­fra­ge ist und dass sie einen Ermes­sens­spiel­raum haben.

Wir befin­den uns auf einem gefähr­li­chen Weg hin zu Akzep­tanz selbst unsin­ni­ger Maß­nah­men - nur weil sie 'behörd­lich ange­ord­net' wur­den - und der näch­ste Schritt wäre dann über­haupt kei­ne Fra­gen nach dem Sinn von "Staats­hand­lung" mehr zu stel­len und Alles hinzunehmen.

Die Bequem­lich­keit, Schläf­rig­keit und Kri­tik­lo­sig­keit der Mas­sen, wenn sie nur durch die übli­che Bereit­stel­lung von Sex, Enter­tain­ment und ver­meint­li­cher Bedeut­sam­keit beein­flusst wur­den, ist erschreckend. 

1. Wer stellt bei­spiels­wei­se noch die Wei­ter­ga­be von Daten ohne Kon­trol­le an wen und wohin durch Ord­nungs­äm­ter in Frage? 

2. Wer weiß eigent­lich, dass die Mel­de­da­ten ohne Ein­schrän­kun­gen an Inter­es­sen­ten ver­scheu­ert wer­den wenn sie genug dafür zah­len? Und schließlich: 

3. Wer wehrt sich über­haupt noch gegen die­sen Aus­ver­kauf, der genau das Gegen­teil des­sen ist was uns durch eine Augen­wi­sche­rei wie die "Daten­schutz­ver­ord­nung" sug­ge­riert wird? 

bookmark_borderDas Ende der Fahnenstange .... in Singapur

" .. The government's decis­i­on to halt publicly fun­ded tre­at­ments means hos­pi­tals will now foot the bill for unvac­ci­na­ted peo­p­le, who make up the bulk of new COVID cases and hos­pi­ta­lizati­ons in the city-state .. "
Über­set­zung:
Die Ent­schei­dung der Regie­rung, öffent­lich finan­zier­te Behand­lun­gen ein­zu­stel­len, bedeu­tet, dass Kran­ken­häu­ser jetzt unge­impf­ten Men­schen, die den Groß­teil der neu­en COVID-Fäl­le und Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te im Stadt­staat aus­ma­chen, die Behand­lung in Rech­nung stellen. 

[Quel­le]

Bravo!
Wenn an Ein­sicht appel­liert wur­de und kei­ne Reso­nanz erfolg­te ist es an der Zeit 'nach­zu­hel­fen' und die Ver­wei­ge­rer da zu tref­fen wo es weh tut - am Geld­beu­tel. Es kann nicht sein, dass soli­da­ri­sches Ver­hal­ten ver­wei­gert wird - des­sen unge­ach­tet ande­rer­seits von der Soli­dar­ge­mein­schaft Lei­stung ver­langt wird. Zwei­fels­oh­ne eine har­sche Ent­schei­dung, doch genau dar­in zeigt sich eine begrü­ßens­wer­te Tat­kraft der Regie­rung, die ja frag­los eben­so in ande­ren sozia­len Nor­men handelt.
Wer schon ein­mal mit Kau­gum­mi an den Schu­hen zu kämp­fen hat­te wird sich gewünscht haben, man wäre hier­zu­lan­de so kon­se­quent gewe­sen wie in Sin­ga­pur, und hät­te die Unsit­te des Kau­gum­mi­kau­ens durch Ver­bot des Ver­kaufs die­ses Pro­duk­tes gestoppt. 

bookmark_border'Weniger' zum Ziel machen - nicht 'immer mehr!'

Den­ken wir doch ein­mal zusam­men nach:

Als Sie - frü­her meist sehr jung, heut­zu­ta­ge eher älter - aus den elter­li­chen Gefil­den ent­flo­hen waren wur­de es ein har­ter Start. Denn mit Wucht traf Sie die Not­wen­dig­keit für alle Kosten auf­zu­kom­men die ihr Leben mit sich brach­te. Da gab es weni­ge Unter­schie­de, höch­stens was die abso­lu­ten Sum­men anging, egal ob Sie aus rei­chem oder armem Eltern­haus stammen.

Was dann ein­setz­te war not­wen­dig erschei­nen­der Konsum. 

Wie oft haben Sie gedacht
"DAS brau­che ich noch, und dann DIES, und wenn ich DAS noch hät­te wäre mein Leben perfekt!"
Stimmt das wirklich?
Sind Sie durch Anhäu­fung von Gütern ver­schie­den­ster Art tat­säch­lich glück­li­cher geworden?
Kam nicht nach der einen Anschaf­fung die näch­ste, und dann noch eine, usw. ...?

Mein Stich­wort für Sie lau­tet heute:
" .. Wie ihr Leben durch Ver­min­de­rung ver­bes­sert wird .. "

Tren­nen Sie sich von welt­li­chen Gütern indem Sie sich fragen
"Wird mein Leben schlech­ter wenn ich (hier "Gegen­stand" ein­set­zen) nicht mehr habe?"
Oder:
"Geht es mir bes­ser, wenn ich (hier "Gegen­stand" ein­set­zen) nicht mehr habe?"

Sie wer­den erle­ben wie befrei­end es ist sich um weni­ger mate­ri­el­les Gut Gedan­ken machen zu müs­sen - meist sind es sowie­so Sachen die ihnen selbst nicht viel Freu­de machen, son­dern im Grun­de ange­schafft wur­den um ande­ren Leu­ten zu impo­nie­ren. Da über­le­gen Sie sich ein­mal ehr­lich ob es erstens gelun­gen, zwei­tens von Dau­er und drit­tens den Ein­satz von Arbeit, umge­setzt in Geld, wert war.

bookmark_borderDer Volksmund sagt ....

Der Volks­mund sagt wenn man kei­ne Sor­gen habe benäh­me man sich so, dass man wel­che bekommt. Stimmt.

Wir haben wie­der einen Hund. "Ein­mal Dackel, immer Dackel!" und so wur­de 'Nele' in die Fami­lie auf­ge­nom­men. Ein mitt­ler­wei­le 12 Wochen altes Dackel­mäd­chen. Wild & wil­lens­stark wie alle Dackel - wir hin­ge­gen ent­schlos­sen uns nicht auf der Nase her­um­tan­zen zu las­sen .... 'mal sehen, wie das aus­geht. Ich wer­de berichten.

Mor­gen ist Tier­arzt­be­such zur zwei­ten Imp­fung ange­sagt und wir sind sehr gespannt wie die Situa­ti­on von Nele durch­ge­stan­den wird. Denn auch da haben wir durch­aus unter­schied­li­ches Ver­hal­ten bei unse­ren bis­he­ri­gen Hun­den erlebt. 


Die Reca­mie­re gibt es nicht mehr, sie ist wegen schlech­ter Qua­li­tät zurück an den Ver­käu­fer gegan­gen - der 'Ersatz' ist schon über­zeu­gen­der. Davon dem­nächst mehr.

bookmark_borderLogische Brüche

Da es *in Mode* gekom­men ist Blog­kri­tik offen zu betrei­ben anstatt den Blo­g­in­ha­ber im Hin­ter­grund anzu­schrei­ben¹, will ich mich dem Trend nicht wider­set­zen und des­we­gen .... nach­fol­gend also eine kri­ti­sche Betrach­tung zum nach­fol­gen­den Zitat.

 


Der fal­sche Mann zur fal­schen Zeit - das scheint der Autor zu über­se­hen oder zu ver­drän­gen - wur­de von der Par­tei mit Mehr­heit auf den Schild gehievt! Das sagt nicht nur etwas über den Kan­di­da­ten, son­dern viel mehr über die Gei­stes­hal­tung der Par­tei aus, die offen­bar der Mei­nung war egal wer an der Spit­ze stün­de wer­de schon vom Wahl­volk akzeptiert.
Bla­sier­te Hybris - so ist man es von den CDU/C­SU-Mini­stern in den letz­ten Jah­ren gewohnt gewe­sen .... immer schön am Wahl­volk vor­bei und für die Lob­by­isten gestaltet!

Zum Kan­di­da­ten selbst sind drei Stich­wor­te genug um ihn zu dis­kre­di­tie­ren und als Kanz­ler unmög­lich zu machen:
- Wissenschaftsfeindlichkeit
- Lobbyhörigkeit
- Man­gel an Ideen und Per­spek­ti­ven, *Wei­ter wie bisher*-Mentalität
Hin­zu kommt noch die Grün­dung im katho­li­schen Gedan­ken­ge­bäu­de, das run­det die­se schwa­che Per­sön­lich­keit ab. Der 'Obrig­keit' Kir­che gehor­chen anstatt selbst zu den­ken, das passt!

Die mit­tig des Arti­kels befind­li­che und kaum ver­bräm­te Lin­ken­schel­te des Herrn Schul­te ver­kennt völ­lig, dass es nicht kon­ser­va­ti­ve Poli­tik war die unse­re Nati­on zu jet­zi­ger Grö­ße hat wach­sen las­sen, son­dern lin­ke Gedan­ken zu Staat und Gesell­schaft einen viel grö­ße­ren Auf­bruch bewirk­ten. Trotz aller Brem­sen, die Kir­che und Kapi­tal samt der will­fäh­ri­gen rech­ten Polit­ma­fia - anders kann man die lob­by­ab­hän­gi­gen CDU/CSUler nicht bezeich­nen - seit Jahr­zehn­ten gegen die Inter­es­sen des Wahl­volks auf­ge­fah­ren haben.

Darf es als Hauch der Erkennt­nis bei Herrn Schul­te gel­ten, wenn er das Ver­fah­ren der Wahl zum Rats­prä­si­den­ten her­an­zieht und dann beklagt der Wahl­bür­ger habe kei­nen Chan­ce? Doch, Herr Schul­te, wie die­se 'deut­sche Medi­en­land­schaft so rot-grün-lastig'² bewie­sen hat kann man etwas gegen den jahr­zehn­te­lan­gen Schlen­dri­an und Selbst­be­rei­che­rung tun. 

Ist Ihnen mög­li­cher­wei­se schon ein­mal der Gedan­ke gekom­men die Poli­tik der CDU/CSU³ kön­ne gar tat­säch­lich schlecht für das Land sein?

Um den Rest kurz zu machen:
Die Par­tei hat sich nicht vor­be­rei­tet weil sie kei­nen Anlass dafür erkannt hat!
Jah­re­lan­ge Regie­rung hat den Effekt gehabt in allem und jedem Regie­rungs­ge­schäft selbst und ohne fach­li­che Hil­fe die rich­ti­gen Lösun­gen parat zu haben und es - in Tei­len - sogar bes­ser zu wis­sen als die Fachleute.
Bil­dung, IT, Infra­struk­tur, Ver­kehr - alle­samt CSU-lasti­ge Ent­schei­dungs­be­rei­che und ent­spre­chend zurück hin­ter den Bedin­gun­gen der Zeit.

Der schlimm­ste Feh­ler aber, die völ­li­ge Fehl­ein­schät­zung der Not­wen­dig­kei­ten im Bereich der Groß­kon­zer­ne in Sachen Pri­vat­sphä­re und Com­pu­ter­si­cher­heit, war die­ses unsin­ni­ge Stre­ben - ent­ge­gen viel­stim­mi­gem fach­li­chen Rat - den Bür­ger lie­ber noch glä­ser­ner zu machen, die Daten noch wei­ter zum Kauf­ge­gen­stand her­ab­zu­wür­di­gen .... und das Alles im Namen der "100 pro­zen­ti­gen Sicher­heit", wovon jeder über 50 jäh­ri­ge (auch der Autor des zitier­ten Tex­tes) aus Lebens­er­fah­rung wis­sen soll­te, dass es die nicht gibt.


Fazit:
Kein Kan­di­dat der CDU/CSU - und schon erst recht nicht Gruß­on­kel Laschet - hät­te Kanz­ler wer­den dür­fen wenn man dar­an inter­es­siert war das Land vor­an zu brin­gen. Nur für eines müs­sen wir dem Herrn Laschet danken:
Er hat selbst, in vol­lem Bewußt­sein, gar dem Wahn eige­ner Grö­ße, der Vor­stel­lung das Gegen­teil bewir­ken zu kön­nen, eine CDU-geführ­te Regie­rung verhindert. 

 
[PS:
Die Aus­sa­ge des vor­letz­ten Absat­zes und dort dem letz­ten Satz von Herrn Schul­te ergä­be sicher mehr Sinn wenn sie in kor­rek­tem Bezug geschrie­ben lautete:
"Das ist höchst unpro­fes­sio­nell. Bedeu­tet aller­dings trotz­dem nicht, dass nun (k)ein Stein auf dem ande­ren blei­ben müss­te." Denn es war ja wohl gemeint, dass man dort mit dem 'Stei­ne umdre­hen' begin­nen muss. Was so ein klei­nes "k" an Ver­wir­rung stif­ten kann.] 

¹ Unge­wöhn­lich & klein­lich fin­de ich aller­dings, dass Herr Schul­te nicht auf mei­ne Kor­rek­tur­bit­te [letz­ter Kom­men­tar zu dem Arti­kel] reagiert hat.

² Bay­ern­ku­rier zu Sicher­heit und rot-grün Ver­siffung

³ Rechts-kon­ser­va­ti­ve 'feuch­te Träu­me', zurück in die Vergangenheit;

Sie­he auch → Wie der ‘Man­gel’ an Visio­nen und
Mit­tel­mä­ßig­keit zum Unter­gang führen ….

bookmark_borderEin Beispiel wie
argumentiert und vorgegangen werden muss
Das etwas andere Wort zum Sonntag

Über­set­zung

Der katho­li­sche Bischof von Ports­mouth, Phil­ip Egan, der für Guern­sey zustän­dig ist, hat gedroht, drei staat­li­che Schu­len auf der Bai­li­wick zu schlie­ßen, nach­dem er gegen einen Aspekt des vor­ge­schla­ge­nen neu­en Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ge­set­zes Ein­spruch erho­ben hat­te. Die 'Dis­cri­mi­na­ti­on Ordi­nan­ce', die mor­gen von den Staa­ten von Guern­sey debat­tiert wird, soll reli­giö­se Dis­kri­mi­nie­rung ver­bie­ten, ein­schließ­lich des Lehr­per­so­nals an Schu­len, damit nie­mand auf­grund sei­ner Reli­gi­on oder Welt­an­schau­ung bei der Suche nach einem Arbeits­platz oder einer Beför­de­rung benach­tei­ligt wird.
In Guern­sey gibt es drei katho­li­sche Schu­len. Die lau­fen­den Kosten wer­den alle vom Staat finan­ziert, aber die phy­si­schen Gebäu­de gehö­ren der Kir­che. Der­zeit sind die­se Schu­len in der Lage, bei der Anstel­lung von Lehr­kräf­ten zu dis­kri­mi­nie­ren, indem sie von ihnen ver­lan­gen, den katho­li­schen Glau­ben der Schu­le zu tei­len, und kön­nen ver­hin­dern, dass nicht-katho­li­sches Per­so­nal Füh­rungs­po­si­tio­nen bekleidet.
..
Huma­nists UK, die mit den Staa­ten von Guern­sey zusam­men­ge­ar­bei­tet haben, um die Ver­ord­nung aus­zu­ar­bei­ten, unter­stützt es ille­gal zu machen, Mit­ar­bei­ter wegen ihrer Welt­an­schau­ung zu dis­kri­mi­nie­ren. Es wur­de [von katho­li­scher Sei­te (Anm. d. Übers.)] argu­men­tiert, dass nur die Fort­set­zung einer sol­chen Dis­kri­mi­nie­rung und das Recht der Eltern erlau­be, ihr Kind im Ein­klang mit dem katho­li­schen Glau­ben zu erzie­hen. Letz­te­res Argu­ment ist jedoch falsch, da Eltern kei­nen Anspruch auf eine staat­lich finan­zier­te Reli­gi­ons­schu­le irgend­ei­ner Art haben. Sie haben ledig­lich das Recht, dass die Schu­le ihren Über­zeu­gun­gen nicht wider­spricht, was Schu­len ohne reli­giö­sen Cha­rak­ter nicht tun. Tat­säch­lich ist die Ver­hin­de­rung einer sol­chen Dis­kri­mi­nie­rung posi­tiv für die Reli­gi­ons- und Welt­an­schau­ungs­frei­heit der Kinder.
[Her­vor­he­bun­gen hinzugefügt]

Da sieht man, lie­be Lesen­de wie die Vor­ge­hens­wei­se gestal­tet wer­den kann:
Kein Zurück­wei­chen vor den Ein­wän­den der katho­li­schen Kir­che, die Rech­te haben will und dafür nichts bezahlt, son­dern ande­re zah­len lässt. Sol­che Pri­vi­le­gi­en gehö­ren geschleift, und das ist hier­zu­lan­de schon seit Jahr­zehn­ten überfällig.

Nicht anders sieht es in den mei­sten ande­ren sozia­len Ein­rich­tun­gen unse­res Lan­des aus die "katho­lisch" geführt sind. Son­der­rech­te bei den Anstel­lungs­ver­trä­gen und ~bedin­gun­gen sind schon lan­ge nicht mehr zeit­ge­mäß! Dies ist umso kla­rer betrach­tet man die Zah­len der jüng­sten Erhe­bun­gen zur Religionsausübung: 

Es ist doch aber­wit­zig wenn von Orga­ni­sa­tio­nen wie den Groß­kir­chen Rech­te ver­langt wer­den wo ihnen seit Jah­ren die Gläu­bi­gen davon­lau­fen und ihre Mit­glie­der­zahl seit den spä­ten 50zigern hal­biert wur­de - durch frei­wil­li­ge Aus­trit­te, weil die Men­schen erkannt haben wie sie mit angeb­li­chen Vor­tei­len [natür­lich erst nach ihrem Tode(!), sonst müss­ten ja Bewei­se erbracht wer­den] ver­schau­kelt und finan­zi­ell aus­ge­nom­men werden/wurden.

bookmark_border"In Sachen Demokratie und Menschenrechte"

The report, which detail­ed some of Khan's expe­ri­en­ces, found that the CIA tried to spin a nar­ra­ti­ve of useful and neces­sa­ry inter­ro­ga­ti­ons despi­te lack of evi­dence that the tech­ni­ques were effec­ti­ve in obtai­ning information.

What he's saying:
At his sen­ten­cing hea­ring this week, Khan told jurors about the sexu­al ass­ault, bea­tings, soli­ta­ry con­fi­ne­ment, star­va­tions and forced ene­mas he was forced to endu­re after being cap­tu­red in 2003.

Inter­ro­ga­tors alle­gedly sus­pen­ded him naked from a cei­ling beam for days wit­hout food, held his head under water to the brink of near drow­ning and kept him awa­ke for days by repea­ted­ly sub­mer­ging him in ice, he testi­fi­ed at his sen­ten­cing hea­ring this week.
"I thought I was going to die," Khan said while rea­ding from a 39-page state­ment, adding that he star­ted hal­lu­ci­n­a­ting and self-har­ming due to the trauma.

[Quel­le: https://www.axios.com/guantanamo-prisoner-cia-torture-abuse-6053b5ad-e5f0-46aa-97b1-920bc8693a29.html]
................................................
Übersetzung:
Der Bericht, der eini­ge von Khans Erfah­run­gen detail­liert dar­leg­te, stell­te fest, dass die CIA ver­such­te, eine Erzäh­lung nütz­li­cher und not­wen­di­ger Ver­hö­re zu erstel­len, obwohl es an Bewei­sen dafür fehl­te, dass die Tech­ni­ken effek­tiv waren, um Infor­ma­tio­nen zu erhalten.

Was er sagt:
Bei sei­ner Anhö­rung zur Ver­ur­tei­lung in die­ser Woche erzähl­te Khan den Geschwo­re­nen von den sexu­el­len Über­grif­fen, Schlä­gen, Ein­zel­haft, Hun­ger und erzwun­ge­nen Ein­läu­fen, die er nach sei­ner Fest­nah­me im Jahr 2003 ertra­gen musste.

Die Ver­neh­mungs­be­am­ten haben ihn angeb­lich tage­lang ohne Nah­rung an einem Decken­bal­ken auf­ge­hängt, sei­nen Kopf bis zum Rand des Ertrin­kens unter Was­ser gehal­ten und ihn tage­lang wach gehal­ten, indem sie ihn wie­der­holt in Eis getaucht haben, sag­te er bei sei­ner Urteils­ver­kün­dung die­se Woche aus.

"Ich dach­te, ich wür­de ster­ben", sag­te Khan beim Lesen einer 39-sei­ti­gen Erklä­rung und füg­te hin­zu, dass er auf­grund des Trau­mas anfing zu hal­lu­zi­nie­ren und sich selbst zu verletzen. 
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Wenn sol­che Fol­ter­me­tho­den in den so-genann­ten Schur­ken­staa­ten ange­wen­det wer­den wun­dert man sich heut­zu­ta­ge kaum noch.
Wenn das aller­dings in spe­zi­ell dafür ein­ge­rich­te­ten Fol­ter­ge­fäng­nis­sen der USA (unter ande­rem in Polen!) pas­siert hört der Spaß auf. Es stellt sich ernst­haft die Fra­ge, wie das Ver­hält­nis zu die­sem Land, wie vor einem sol­chen bewie­se­nen Schand­fleck wie Guan­ta­na­mo, der immer noch vor­han­de­ne Füh­rungs­wil­le und Anspruch der USA für die west­li­che Welt ein­ge­schätzt wer­den müssen.

Wie stets stört mich die öffent­li­che Schweig­sam­keit ange­sichts die­ser Beur­tei­lung von Natio­nen nach zwei­er­lei Maß. Wenn die Ame­ri­ka­ner geplant haben eine unlieb­sa­me Per­son vom CIA umbrin­gen zu las­sen, die Sau­dis da kei­ne Skru­pel zei­gen wird das ganz anders behan­delt als wenn Putin in Russ­land ähn­li­cher­wei­se mit Dis­si­den­ten und poten­zi­el­len Riva­len umgeht. Wenn uns die USA mit Mil­li­ar­den durch Sta­tio­nie­rung bela­sten wird das völ­lig anders berich­tet als wenn Putin sei­ne Inter­es­sen über den Gas­preis ein­zu­for­dern sucht .... so könn­te ich noch wei­te­re Bei­spie­le anhän­gen, jedoch für die grund­sätz­li­che Aus­sa­ge reicht es.

Wenn nun jemand auf die Idee kommt mir zu erklä­ren wie­so ich das völ­lig falsch sehe - bit­te mit Fak­ten bele­gen. Danke.

bookmark_borderWeit überschätzt ....

Der Anteil am Auf­kom­men an Steu­ern steht in umge­kehrt pro­por­tio­na­len Ver­hält­nis zu Bekannt­heits­grad, Beschäf­tig­ten­zahl als Anteil an der Gesamt­be­schäf­ti­gung und zuge­wie­se­ner Bedeu­tung welt­weit. An den US Bör­sen machen die­se fünf Gesell­schaf­ten 20% des Akti­en­vo­lu­mens aus. Sie beschäf­ti­gen aber nur 1,3 Mio. Ame­ri­ka­ner - das sind gera­de mal 0,008% aller Beschäf­tig­ten des Landes. 

Wie ich frü­her schon häu­fig ange­merkt habe (wei­ter unten eini­ge Bei­spie­le) - und was anhand die­ser Zah­len nun sehr dra­stisch dar­ge­stellt wird:


Die US Wirt­schaft steht auf töner­nen Füßen, es wird nichts Sub­stan­zi­el­les mehr pro­du­ziert, viel­leicht abge­se­hen von ein paar Gerä­ten bei Apple. Alles hei­ße Luft, die nur exi­stiert weil den Akti­en ein fik­ti­ver Wert zuge­ord­net wird.

 
[Quel­le via The Dai­ly Car­too­nist; die Zah­len in der Abbil­dung sind BESCHÄFTIGTENZAHLEN in USA]

- Von drau­ßen .... nach USA geschaut [10.01.2020]
- Ben­zin-Ver­käu­fe - ein Indi­ka­tor für die Wirt­schafts­si­tua­ti­on? [04.06.2014]
- Füh­ren­de Wirt­schafts­na­ti­on [06.03.2014]
- US-Volks­wirt­schaft vor dem Zusam­men­bruch? [31.01.2006]

bookmark_borderSeriöse Information geht anders

Wäh­rend man­che Infor­ma­tio­nen zu kopf­la­stig sind kom­men ande­re eher zu locker-flockig daher.

Ange­nom­men Sie woll­ten eine umfang­rei­che Inve­sti­ti­on in eine neue Hei­zung ver­mei­den und suchen nach Hin­wei­sen im Inter­net wel­che Alter­na­ti­ven Sie da hät­ten, dann könn­ten Sie auf ein Video unter die­ser Adres­se → https://youtu.be/jl-oHQnCOBw stoßen.

Ich habe 'mal einen screen­shot gemacht und hier ist das Ergebnis.
So wird in den ersten paar Minu­ten 'mode­riert'!

Die Infor­ma­ti­on ist OK. Es man­gelt nach mei­ner Auf­fas­sung an der Form. Hier wer­den Kun­den ange­spro­chen, die über 10 bis 15 Jah­re lau­fen­de Ver­trä­ge ein­ge­hen sol­len, eine Alters­grup­pe so um die 40 bis 45 Jah­re und älter, ins­be­son­de­re dann, wenn eine Erneue­rung einer alten Hei­zungs­an­la­ge fäl­lig ist. 

Für die­se Grup­pe ist das Video unse­ri­ös, gar obszön.

[Nur um vor­zu­beu­gen: Es geht nicht um die Eth­ni­zi­tät, son­dern die Posi­ti­on des Vortragenden!]

bookmark_borderREVISITED:
Plädoyer für die Abschaffung aller Gartenkleingeräte die mit (Benzin-) Motoren betrieben werden

07:30h

  Motorenlärm

Zwei Klein­ge­rä­te in Betrieb:
Ver­ti­ku­tie­rer & Laubsauger

Scha­den: Lärm¹ & CO2²
Scha­den: Insek­ten­tod direkt³ und indi­rekt

Vom Lärm der Klein­ge­rä­te auf­ge­weckt fing mein Tag nicht beson­ders erbau­lich an. Dazu muss man wis­sen, der *Rasen* wur­de gera­de in der ver­gan­ge­nen Woche, genau­er vor fünf Tagen, fast bis auf die Wur­zeln ange­schnit­ten. Drei Durch­gän­ge mit dem Rasen­mä­her - das dau­er­te (mit Pau­sen) den gesam­ten Vormittag.

Und heu­te nun gleich zwei die­ser klein­mo­tor­be­trie­be­nen Geräte.
Es reicht!

Vor dem Hin­ter­grund des­sen, was gera­de die UNO ver­laut­bart hat ist der Fre­vel noch gigan­ti­scher, der - unter ande­rem - durch die­se stin­ken­den und lär­men­den Werk­zeu­ge her­vor­ge­ru­fen wird.

Schau­en wir doch ein­mal dar­auf, was für ein Bio­top die Wie­se nach dem Mähen ist:
Eine ver­dich­te­te Grün­flä­che, in der besten­falls Gras wächst, weil alle ande­ren Pflan­zen immer wie­der am Aus­trieb gehin­dert wer­den oder, wenn sie aus­ge­trie­ben sind, abge­schnit­ten wur­den. Kei­ne Pflan­ze hält das auf Dau­er aus, und so stel­len die der­art mal­trä­tier­ten Arten nach zwei oder drei Ver­su­chen den Aus­trieb ein. Scha­den: Es fehlt an Insek­ten­nah­rung, denn nur wenn Blü­ten vor­han­den sind kön­nen sich die­se Arten aus­rei­chend ernäh­ren und fort­pflan­zen. In der Fol­ge gibt es also weni­ger Insek­ten, was für die Sing­vö­gel bedeu­tet: Weni­ger Nah­rung - und das führt dazu, dass sie erst nichts mehr zu fres­sen fin­den das sie ihren Jun­gen füt­tern kön­nen, dann selbst ver­hun­gern weil sie mehr Kalo­rien für die Suche brau­chen als sie fin­den und die­se Nega­tiv­bi­lanz tötet sie schließlich!

Der blan­ke gemäh­te Rasen mag für man­che Men­schen "Ord­nung" und "Sau­ber­keit" sug­ge­rie­ren - ich sehe nur eine tote Vege­ta­ti­ons­flä­che, die kei­nem Tier mehr genü­gend Nah­rung bereit­stel­len kann. Und damit ist es noch nicht getan. Denn in der Nah­rungs­ket­te ste­hen dar­über ande­re Arten, die mit ins Ver­der­ben geris­sen wer­den, weil ihnen natür­lich eben­falls das Fut­ter aus­geht.

Jetzt habe ich noch nicht ein­mal damit ange­fan­gen den Strauch- und Baum­be­stand zu erwäh­nen. Dort sieht es ähn­lich aus: Zier­ge­höl­ze aus frem­den Bio­to­pen (Län­dern) tau­gen nicht als Nah­rung für unse­re hei­mi­schen Tie­re - sie sehen zwar schön aus, aber nur für Men­schen, für Tie­re sind sie nutz­lo­ses Grün­werk. Wenn sie dann noch Blatt­läu­se und ähn­li­che Sau­ger anlocken geht man die­sen von Sei­ten der Men­schen mit Insek­ten­ver­nich­tungs­mit­teln ans Zeug - und tötet die noch ver­blie­be­nen Nutz­in­sek­ten gleich mit .... und nicht nur die, denn die­se Stof­fe rei­chern sich in der Nah­rungs­ket­te an und füh­ren dazu, dass die Eischa­len dün­ner wer­den und die dar­in wach­sen­den Embryo­nen durch Was­ser­man­gel absterben.

Hier setzt nun mei­ne Über­le­gung an. 

Zuerst ist es nötig alle motor­ge­trie­be­nen Klein­ge­rä­te zu ver­bie­ten. Wenn man alle Rasen­mä­her, Laub­blä­ser, Laub­sauger, Kan­ten­schnei­der, Ast­sä­gen, Ver­ti­ku­tie­rer, Motor­sen­sen und Auf­sitz­mä­her ver­bannt wer­den gleich meh­re­re Zwecke erfüllt:

  • 1. Redu­zie­rung der Pro­duk­ti­on sol­cher Gerät­schaf­ten
    → Resour­cen­scho­nung;
  • 2. Reduk­ti­on der Abga­se
    CO2 wird reduziert;
  • 3. Reduk­ti­on der Nut­zung von sel­te­nen Che­mi­ka­li­en (bspw. Lithi­um)
    → weni­ger Bergbauschaden;
  • 4. Scho­nen­de Land­schafts­ge­stal­tung mit Hand­ge­rä­ten
    → kaum Ver­dich­tung des Bodens;
  • 5. Fre­quenz der Gar­ten­ar­bei­ten sinkt
    → mehr Zeit für Pflan­zen zu wach­sen und zu blü­hen, mehr Insek­ten­nah­rung und damit Vogelnahrung.

So ganz neben­bei wer­den Men­schen gesün­der, weil sie sich selbst bewe­gen und nicht Maschi­nen die Arbeit ver­rich­ten lassen.

Außer­dem wer­den Blät­ter und abge­mäh­tes Gras (per Sen­se & Sichel!) natür­lich kom­po­stiert (Redu­zie­rung des Dün­ger­ver­brau­ches) und sie ver­rot­ten dort wo sie fal­len: Das ist des­we­gen sinn­voll, weil sie dann der neu­en Gene­ra­ti­on im näch­sten Jahr als Nähr­stof­fe dienen.

Wenn Rasen­kan­ten nicht schnur­ge­ra­de abge­schnit­ten sind ist das ein Zei­chen dafür, dass auch sonst die Gar­ten­be­sit­zer weni­ger in die Vege­ta­ti­on ein­grei­fen - es ist sinn­voll und nütz­lich sich zurück zu hal­ten und der Natur ihren Lauf zu las­sen. Über­trie­be­ner Ord­nungs­sinn ist - nicht nur hier - eher schäd­lich als nützlich. 

Natur ist stets mehr Cha­os als Ordnung.
Des­we­gen ist Ord­nung in der Natur schädlich!

¹ das trifft weni­ger auf Elek­tro­mo­to­ren zu, deren Ener­gie­ver­bauch ist aller­dings höher;
² der Anstieg fin­det andern­orts statt: Im Kraftwerk!;
³ beim Mähen/Blasen/Saugen wer­den durch die ent­ste­hen­den mecha­ni­schen Kräf­te Insek­ten getötet;
durch Ein­satz von Chemikalien;
neben CO2 wer­den noch mehr Schad­stof­fe erzeugt: Stick­stoff- und Schwefelverbindungen.

Erst­ver­öf­fent­li­chung → 7. Mai. 2019 um 13:30 Uhr