bookmark_borderFührende Wirtschaftsnation
*update* (23:00h)

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.... in Euro­pa soll die Bun­des­re­pu­blik angeb­lich sein.

Schaut man sich die Rege­lun­gen für Zeit­ar­beit - welt­weit - an, so ent­steht ein ande­rer Ein­druck: Aus­ge­rech­net die Tür­kei hat eine der streng­sten Rege­lun­gen gegen die Aus­beu­tung von Arbeits­kraft durch Zeitarbeit. 

Die Bun­des­re­pu­blik liegt im Mit­tel­feld, in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft von Chi­le, Grie­chen­land, Öster­reich und Lettland.

Die Posi­tio­nen von Neu­see­land und Austra­li­en sind dage­gen durch­aus zu erklären:
Die­se bei­den Län­der sind wegen der gerin­gen Bevöl­ke­rungs­zah­len drin­gend auf aus­län­di­sche Sai­son­ar­bei­ter ange­wie­sen, die ande­rer­seits wegen der "work-and-holiday"-Regelung davon pro­fi­tie­ren ohne gro­ße For­ma­li­tä­ten dort zeit­wei­se zu arbei­ten, wäh­rend sie die­se Län­der berei­sen und (tou­ri­stisch) erforschen. 

Wenig ver­wun­der­lich, dass die U.S.A. mit zu den Län­dern gehö­ren, deren Rege­lun­gen zu den schwäch­sten über­haupt gehö­ren - schon des­we­gen, weil dort die Zeit­ar­beit "erfun­den" wur­de [Man­power; ] und mitt­ler­wei­le nicht nur dort, son­dern auch von euro­päi­schen Anbie­tern [Rand­stad; Adec­co] zur Per­fek­ti­on in Sachen Arbeit­neh­mer­aus­beu­tung ent­wickelt wurde.

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[Bild­quel­le & wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen: Temp Worker Regu­la­ti­ons]
 

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"click!" auf das Bild vergrößert ....

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*update*
Sie­he hier­zu auch einen Bei­trag bei "tele­po­lis", aus dem ich nach­fol­gend zitiere:

.. Dabei führt der Wider­stand gegen den Min­dest­lohn ein­mal mehr vor Augen, dass das viel­ge­lob­te deut­sche Wirt­schafts­wun­der auf Dum­ping­löh­nen auf­ge­baut ist. Zudem sorgt es dafür, dass in der gesam­ten EU-Zone Nied­rig­löh­ne durch­ge­setzt wer­den. Die­se Zusam­men­hän­ge sind seit Jah­ren bekannt, aller­dings drin­gen sie nicht an den deut­schen Stamm­tisch durch. .. 


 

bookmark_borderDie ARD ist wohl tätig, aber nicht wohltätig

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ach*tun*ddr*eis*sig

[Quel­le]
 

Bei wohl­tä­ti­gen Insti­tu­tio­nen wird die Wohl­tä­tig­keit bezwei­felt, wenn sie mehr als 15% für Ver­wal­tung aus­ge­ben. Da hat die ARD mit ihren 62% Ver­wal­tungs­aus­ga­ben aber Glück, dass sie kei­ne Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­ti­on ist.

bookmark_borderHat Joachim Gauck das Thema seiner Präsidentschaft gefunden?

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Statt "Frei­heit" jetzt "Krieg"?

"Deutsch­land, auf in die Welt!" titelt der SPIEGEL, bei der "WELT" heiß es "Bun­des­prä­si­dent Gauck spricht end­lich Tache­les" und der FOCUS schreibt "Deutsch­land darf nicht mehr „Weg­se­hen“" - der abge­half­ter­te Tages­schau­spre­cher Peter Hah­ne schließ­lich, schon öfter mit rech­tem Gedan­ken­gut in Erschei­nung getre­ten, tönt in der BILD-online-Aus­ga­be: "Pazi­fi­sten sind kei­ne bes­se­ren Men­schen!" und fährt fort: "Die Rede von Joa­chim Gauck vor­ge­stern auf der Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz gehört zu den größ­ten, die ein Bun­des­prä­si­dent je gehal­ten hat. Mit­ten in der Debat­te um den Ein­satz deut­scher Sol­da­ten in Mali for­dert er mehr Enga­ge­ment der Bun­des­re­pu­blik in den Kri­sen­her­den der Welt."

Der Herr Bun­des­prä­si­dent ist doch von Haus aus Pfar­rer. Kennt er nicht - wie sogar ich als Athe­ist - das fünf­te Gebot "Du sollst nicht töten!"?

Unge­nü­gend, set­zen, Herr Bundespräsident!

Nun wird auch klar, war­um Frau v.d. Ley­en zur Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ste­rin 'gekürt' wur­de. Was zunächst völ­lig sinn­frei erschien bekommt Konturen:
Ihr Bestre­ben Kanz­le­rin zu wer­den ist über­mäch­tig - daher wird sie alles dar­an­set­zen sich nütz­lich zu erwei­sen und ohne Zögern der­glei­chen Aus­lands­ein­sät­ze anordnen.
So wird sie denn auch von der "tages­schau" zitiert:

.. Gleich­gül­tig­keit ist nie­mals eine Opti­on, weder aus sicher­heits­po­li­ti­scher noch aus huma­ni­tä­rer Sicht", sag­te von der Ley­en wei­ter. Dies gel­te auch für Deutschland.
"Als eine bedeu­ten­de Volks­wirt­schaft und als ein Land von erheb­li­cher Grö­ße" habe die Bun­des­re­pu­blik "ein star­kes Inter­es­se an inter­na­tio­na­lem Frie­den und Sta­bi­li­tät". Vor die­sem Hin­ter­grund sei die Bun­des­re­gie­rung bereit, "ihre inter­na­tio­na­le Ver­ant­wor­tung aus­zu­wei­ten"
..

Hopp­la!
Da war doch eine For­de­rung des U.S.-Präsidenten in sei­ner Ber­li­ner Rede?
Deutsch­land müs­se sich als 'wich­ti­ge Nati­on' - so wie ande­re Natio­nen auch - an mili­tä­ri­schen Inter­ven­tio­nen rund um die Welt betei­li­gen um die U.S.A. in die­ser Hin­sicht zu ent­la­sten .... das hat die Frau v.d. Ley­en jetzt aber gut her­ge­sagt. Fast wört­lich den U.S.-Präsidenten zitiert. 

Eins mit zwei Stern­chen, set­zen, Frau v.d. Leyen!

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Als ehe­ma­li­ger Sol­dat, Oberst­leut­nant d.R., bin ich ent­setzt eine sol­che For­de­rung in einer Rede des Bun­des­prä­si­den­ten zu lesen. Der Eid, den ich damals geschwo­ren habe, galt für eine Bun­des­wehr die der Gefah­renabwehr die­nen soll­te, nicht einem Angriff zugun­sten von Kapi­tal und Wirt­schaft rund um die Welt. So, wie es von den Ame­ri­ka­nern seit Jahr­zehn­ten vor­ex­er­ziert wird.

bookmark_borderVorübergehend geschlossen ....
.... wieder mal!
*update* (24-01-2014)

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[Vor­aus­sicht­lich bis 24.01.2013]



 
 
Bis demnächst ....
 
 

*update* (24−01−2014)
So, ich bin ange­kom­men & wie­der "nor­mal" ans Inter­net angeschlossen.
Neu­er Arti­kel folgt ....

bookmark_borderFührend ..?!

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Manch­mal wer­den Chan­cen ver­tan. Die Tra­gik von uns Deut­schen ist offenbar:

Wegen unse­res Per­fek­ti­ons­stre­bens sind wir nicht in der Lage die Errun­gen­schaf­ten so aus­zu­schlach­ten, dass der Ertrag auch bei uns lan­det. Wir haben die wich­tig­sten zivi­li­sa­to­ri­schen Ent­deckun­gen gemacht - aber die Umset­zung in die Pra­xis ver­la­ger­te sich in den Jah­ren nach Ent­deckung in ande­re Länder. 

Eini­ge Beispiele:

  • Buch­druck
  • Auto­mo­bil
  • Tele­fon
  • Com­pu­ter

 

  • Rönt­gen
  • Flug­zeug
  • Zep­pe­lin
  • Elek­tro­nen­mi­kro­skop


[Quel­le, soweit nicht anders ange­ge­ben: WIKIPEDIA]

Die Gele­gen­heit 'etwas dar­aus zu machen' ist ver­tan, Ande­re haben schnel­ler zur Markt­rei­fe ent­wickelt oder sind wegen kür­ze­rer Ent­schei­dungs­we­ge und weni­ger Büro­kra­tie und bes­se­rer För­de­rung von Inno­va­tio­nen durch weit­sich­ti­ge, altru­isti­sche Mäze­ne, manch­mal auch nur per Zufall, schnel­ler gewesen ....

 ∙ ▪  [mini]  ▪ ∙ 

bookmark_borderair fresheners

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Kürz­lich sah ich eine Wer­bung für "Raum­par­füm"
HOME SIGNATURE
von AIR WICK.

Da ich prin­zi­pi­ell der Auf­fas­sung bin sol­che zusätz­li­chen che­mi­schen Stof­fe müs­sen nicht sein wenn es nor­ma­les 'Lüf­ten' auch tut, habe ich mal nach­ge­se­hen was es im Inter­net dazu zu lesen gibt. Nicht viel, wie sich herausstellte.

Im eng­li­schen Sprach­raum gab es den fol­gen­den Text:

..Air Fres­he­ners are a com­mon com­mer­cial pro­duct used to crea­te a plea­sant smel­ling and clean indoor atmo­sphe­re in homes and busi­nesses. They are known to con­tain a num­ber of dif­fe­rent che­mical agents in order to neu­tra­li­ze offen­si­ve odors and crea­te a more plea­sant scent. The basic ingre­di­ents in air fres­he­ners are form­alde­hyde, petro­le­um distil­la­tes, 1,4 dichlo­r­oben­zene and aero­sol pro­pel­lants. Recent­ly many of the­se che­micals have been inve­sti­ga­ted for their safe­ty. Some com­mon che­micals found in air fres­he­ners have been found to be toxic to humans and may increa­se the inci­dence of many dif­fe­rent health pro­blems. Natu­ral and healt­hy air fres­he­ners are now being used as alter­na­ti­ves to con­ven­tio­nal air fres­he­ners in order to mini­mi­ze health hazards and envi­ron­men­tal pollution.

Envi­ron­men­tal Impact
The fra­grance indu­stry is esti­ma­ted to reach $6 bil­li­on in the U.S. by 2012. About $1.7 bil­li­on of this mar­ket is direct­ly rela­ted to air fres­he­ner sales, up $600 mil­li­on sin­ce 2003. The recent increa­se in the use of the­se pro­ducts sti­mu­la­ted a more com­pre­hen­si­ve inve­sti­ga­ti­on into their safe­ty. The­re are many con­cerns with using com­mon com­mer­cial air fres­he­ners but the main pro­blem lies in the types of che­micals pre­sent insi­de them. The most dan­ge­rous of the­se che­micals are phtha­la­tes (pro­no­un­ced ''thal-ates''). Phtha­la­tes are hazar­dous che­micals known to cau­se can­cer, hor­mo­n­al abnor­ma­li­ties, birth defects, and repro­duc­ti­ve problems.. 

[Quel­le]


Über­set­zung:
Luft­fri­scher sind ein geläu­fi­ges kom­mer­zi­el­les Pro­dukt, das eine ange­neh­me rie­chen­de und sau­be­re Innen­at­mo­sphä­re in Häu­sern und Unter­neh­men her­stel­len soll. Es ist bekannt, dass sie eine Rei­he ver­schie­de­ner che­mi­scher Mit­tel ent­hal­ten, um offen­si­ve Gerü­che zu neu­tra­li­sie­ren und einen ange­neh­me­ren Duft zu erzeu­gen. Die grund­le­gen­den Zuta­ten in Luft­fri­schern sind Form­alde­hyd, Erd­öl­de­stil­la­te, 1,4-Dichlorbenzol und Aero­sol-Treib­mit­tel. In jüng­ster Zeit wur­den vie­le die­ser Che­mi­ka­li­en auf ihre Sicher­heit unter­sucht. Eini­ge häu­fi­ge Che­mi­ka­li­en, die in Luft­fri­schern gefun­den wur­den, sind als für den Men­schen gif­tig gekenn­zeich­net und kön­nen die Inzi­denz vie­ler ver­schie­de­ner Gesund­heits­pro­ble­me erhö­hen. Natür­li­che und gesun­de Luft­er­fri­scher wer­den jetzt als Alter­na­ti­ven zu her­kömm­li­chen Luft­er­fri­scher ver­wen­det, um Gesund­heits­ri­si­ken und Umwelt­ver­schmut­zung zu minimieren.
Umwelt­be­la­stung
Die Duft­bran­che wird bis Ende 2012 schät­zungs­wei­se 6 Mil­li­ar­den US-Dol­lar in den USA ein­brin­gen. Etwa 1,7 Mil­li­ar­den US-Dol­lar die­ses Mark­tes ste­hen in direk­tem Zusam­men­hang mit dem Umsatz von Luft­er­fri­schern, der seit 2003 um 600 Mil­lio­nen US-Dol­lar gestie­gen ist. Die jüng­ste Zunah­me der Ver­wen­dung die­ser Pro­duk­te hat eine umfas­sen­de­re Unter­su­chung ihrer Sicher­heit ange­regt. Es gibt vie­le Beden­ken bei der Ver­wen­dung gän­gi­ger kom­mer­zi­el­ler Luft­er­fri­scher, aber das Haupt­pro­blem liegt in den Che­mi­ka­li­en, die in ihnen vor­han­den sind. Die gefähr­lich­sten die­ser Che­mi­ka­li­en sind Phtha­la­te (aus­ge­spro­chen ''Tha­la­te''). Phtha­la­te sind gefähr­li­che Che­mi­ka­li­en, von denen bekannt ist, dass sie Krebs, hor­mo­nel­le Anoma­lien, Geburts­de­fek­te und repro­duk­ti­ve Pro­ble­me ver­ur­sa­chen.
 

 
Nun, das war zwar schon recht auf­schluß­reich, aber ich dach­te mir das Bun­des­um­welt­mi­ni­ste­ri­um könn­te mehr Infor­ma­ti­on haben. Ich schick­te also ein E-Mail mit fol­gen­den Fragen:

  • - Wel­che Erkennt­nis­se lie­gen in ihren Hau­se zu die­ser Pro­dukt­grup­pe vor?
  • - Gibt es Unter­su­chun­gen zu den meist gebräuch­li­chen Inhalts­stof­fen die­ser Produkte?
  • - Wel­che Wir­kun­gen haben die­se Pro­duk­te auf Ver­brau­cher und Umwelt?
  • - Gilt das ebe­so für län­ger­fri­sti­ge Anwen­dung und/oder ggf. Miß­ve­hält­nis zwi­schen Raum­grö­ße und ver­dun­sten­der Men­ge anIn­halts­stof­fen die­ser Produkte?
  • - Lie­gen ihnen Infor­ma­tio­nen zur Lang­zeit­stu­di­en bei Nut­zung die­ser Pro­duk­te vor? Wenn "Ja", mit wel­chen Ergebnissen?

Die erste Ant­wort war nicht sehr infor­ma­tiv, genau­ge­nom­men eine übli­che Abwim­me­lung mit All­ge­mein­plät­zen und der Hin­weis auf eine Bro­schü­re die dem­nächst erschei­nen wird.

Also setz­te ich noch­mal nach:
Mög­li­cher­wei­se waren aber mei­ne Fra­gen nicht prä­zi­se genug gestellt, wes­we­gen ich sie hier noch­mal einenge:

  • Müs­sen die Her­stel­ler von Luft­fri­schern für deren in-Ver­kehr-brin­gen die Ein­zel­sub­stan­zen benen­nen die in ihren Pro­duk­ten ver­wen­det werden?
  • Für wel­che Han­dels­pro­duk­te lie­gen Zulas­sun­gen vor und wel­che Inhalt­stof­fe sind dar­in jeweils vorhanden?
  • Sofern sich die Her­stel­ler auf Zulas­sung in ande­ren EU-Län­dern bezie­hen kön­nen, auf wel­che Grund­la­gen stüt­zen sie sich dann?
  • Lie­gen bei Ihnen Erkennt­nis­se und/oder Infor­ma­tio­nen zu
    Ver­brau­cher­sei­ten ähn­lich denen unter [=>
    http://www.toxipedia.org/display/toxipedia/Air+Fresheners] vor? Wenn "Ja" wie ist deren Webadresse? 

Als Ant­wort bekam ich ein wei­te­res E-Mail, dies­mal von einem höher­ge­stell­ten Mit­ar­bei­ter des Bun­des­am­tes. Ich zitie­re zwei Sätze:
".. bit­te haben Sie Ver­ständ­nis dafür, dass wir noch ein­mal abschlie­ßend auf das in Kür­ze erschei­nen­de Papier ver­wei­sen .." und ".. Wir bedau­ern, dass Sie mit dem Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot des Umwelt­bun­des­am­tes unzu­frie­den sind. Bit­te beden­ken Sie jedoch, dass wir als wis­sen­schaft­li­che Bun­des­ober­be­hör­de natur­ge­mäß nicht allen Ein­zel­in­ter­es­sen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unse­res Lan­des gerecht wer­den kön­nen, weder im Infor­ma­ti­ons­spek­trum, noch in der Informationstiefe .."

WOW, dach­te ich da, das war mehr als deutlich!
Man kann 'laß uns mit dei­nen Fra­gen zufrie­den, wir haben Wich­ti­ge­res zu tun' natür­lich auch so aus­drücken .... die Höf­lich­keit ver­bie­tet mir Namen zu nen­nen und zu sagen, was ich von die­sem Herrn i.A. Dr. (med, von dem die zitier­ten Sät­ze stam­men) denke ....

War­ten wir also gemein­sam auf die dem­nächst erschei­nen­de Bro­schü­re "„Infor­ma­tio­nen über den Umgang mit Duftstoffen“"

 ∙ ▪ ° ▪ ∙ 

Sie­he hier­zu → Nach­ge­fasst: air fres­he­ners (Luft­ver­bes­se­rer?)

bookmark_borderSlogans zur Konsumentenverdummung

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  • Wir lie­ben Lebensmittel
    - die Wahr­heit lautet:
    Wir lie­ben es, mit Lebens­mit­teln viel Geld zu verdienen.
  • Wir lie­ben Tech­nik - Wir has­sen 'teu­er'
    - die Wahr­heit lautet:
    Aber nur, wenn es um den Ein­kauf geht
    - beim Ver­kauf darf es auch 'mal etwas teu­rer sein ....
    Die mei­sten Beschäf­tig­ten dort ver­ste­hen von Tech­nik über­haupt nichts .... und weil sie sel­ten dazu kom­men Prei­se zu ver­glei­chen kön­nen sie den Kun­den nur die momen­tan im "Ange­bot" befind­li­chen Waren andie­nen - die sind dann oft teu­rer als im Laden neben­an (wenn man denn noch einen fin­det, den die Ket­ten nicht kaputt gemacht haben).
  • "Geht nicht, gibt's nicht."
    - die Wahr­heit lautet:
    Offen­bar ging es doch.
    Prak­ti­ker ist plei­te.
    Max Bahr folgt .... 

bookmark_borderSammelsurium VII*

Meet the "Sulecki Sisters",
geschäfts­tüch­ti­ge ent­fern­te Verwandte
aus den U.S.A.


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Eine neue Sicht auf das Stern­bild "Ori­on"
- oder bes­ser: Beteigeuze,
der knapp 1000 Mal grö­ßer ist
als unse­re Sonne.


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Tref­fen­de Dar­stel­lung von soge­nann­ter "Fäkal­spra­che"


 ∙ ▪  ▪ ∙ 


Die Übersetzung
aus dem Chinesischen
hat so ihre Tücken
- mehr davon HIER


 ∙ ▪  ▪ ∙ 

Ein Zitat als Nach­denk­hil­fe für die soge­nann­ten "Impf­geg­ner"


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Kosten­lo­se Wer­bung für Pseu­do­me­di­zin in der Lokal­zeit beim WDR (Stu­dio Mün­ster) - es ging um die soge­nann­te "Toma­tis-The­ra­pie". Sehr bedau­er­lich, denn es sind genü­gend Quel­len vor­han­den die die Wir­kungs­lo­sig­keit die­ser 'The­ra­pie' feststellen:

.. In den Leit­li­ni­en der "Deut­schen Gesell­schaft für Kin­der- und Jugend­psych­ia­trie" für umschrie­be­ne Ent­wick­lungs­stö­run­gen der Spra­che wird die Metho­de zu den ent­behr­li­chen The­ra­pie­maß­nah­men gezählt .. Die Ame­ri­can Speech-Lan­guage-Hea­ring Asso­cia­ti­on ASHA kommt eben­falls zu dem Urteil, dass die Metho­de kei­ne wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards für Wirk­sam­keit und Sicher­heit erfüllt und sieht kei­ne Recht­fer­ti­gung für ihren Einsatz ..

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Quelle:
„Das Elf­te Gebot - Du sollst nicht lärmen“
von Robert Gernhardt

.. Und Gott rede­te nur die­se Wor­te: „Du sollst nicht lär­men.“ Und Gern­hardt tat wie ihm gehei­ßen und stieg hin­ab und sprach also zum Volk: Dies sind die Lärm­vor­schrif­ten, die der HERR euch auf­er­legt hat ..

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Ein lusti­ges Video gibts bei Burks zu sehen ....
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* Erklä­rung zu 'Sam­mel­su­ri­um':
Wenn ich so durch das Inter­net & die Blogs strei­fe fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es Mail-Aus­zü­ge oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden ....

bookmark_borderAbwanderung aus dem Osten

Wie­der mal so eine "Ente":

Angeb­lich hat sich laut aktu­el­lem "Jah­res­be­richt zur Deut­schen Ein­heit" die Abwan­de­rung aus dem Osten wegen der sta­bi­li­sier­ten Wirt­schafts­la­ge ver­rin­gert. Die Net­to­wan­de­rung soll durch den gleich­zei­ti­gen Zuzug West nach Ost auf ein sehr nied­ri­ges Niveau gesun­ken sein. Die Zahlen: 

Rück­gang von über 300.000 in 1989 auf nun­mehr 2.000 (Ost nach West). Neh­men wir 'mal an, es trifft zu. Damit mei­ne ich: Die Zah­len sind korrekt.

Es ist nicht das Ver­dienst der Poli­tik son­dern eine Fol­ge der jah­re­lan­gen Abwan­de­rung - wer gehen konn­te ist bis dato schon weg­ge­gan­gen. Irgend­wann wer­den Alle, die noch eine Chan­ce haben im Westen eine Stel­le zu fin­den, weg sein - und dann könn­te sogar die Zuwan­de­rung von West nach Ost überwiegen.
Die Regie­rung ver­brei­tet ".. dazu hät­ten die deut­lich ver­bes­ser­te Lage auf dem ost­deut­schen Arbeits­markt und die ins­ge­samt gute wirt­schaft­li­che Situa­ti­on bei­getra­gen .."

Die Wahr­heit ist:
Es sind ein­fach kei­ne Leu­te mehr übrig die noch in den Westen abwan­dern könn­ten. Den­noch schrei­ben vie­le 'mainstream'-Medien* genau das, was offen­bar als Agen­tur­mel­dung ver­brei­tet wurde.

Die Regie­rung - hän­de­rin­gend nach vor­zeig­ba­ren Ergeb­nis­se ihres Wir­kens suchend - ver­kauft die­ses Phä­no­men dem 'gemei­nen' Volk gegen­über als ".. Erfolg des jah­re­lan­gen Bemü­hens das jetzt end­lich zu wir­ken beginnt .."

Ein wei­te­res Kapi­tel aus der Rei­he "Lügen mit wah­ren Zah­len" .... und wer wird der Ver­kün­der die­ser 'guten Bot­schaft' sein?
Bun­des­in­nen­mi­ni­ster Hans-Peter Fried­rich (CSU).
Wer sonst?
OK, es hät­te auch Pofalla sein können ....

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

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bookmark_borderMindestlohn

Armes Deutsch­land

Aus grund­sätz­li­chen Erwä­gun­gen - etwa, weil ein Jeder in die­sem Land die Bil­dungs­mög­lich­kei­ten nut­zen könn­te, es Vie­le aber nicht tun und daher nur ein gerin­ges Ein­kom­men erzie­len - könn­te man die The­se vertreten:
Ein Min­dest­lohn ist kon­tra­pro­duk­tiv - er stützt die intrin­si­sche Träg­heit schlecht aus­ge­bil­de­ter Men­schen sich wei­ter zu bil­den und dadurch bes­se­re Ein­künf­te zu erzielen.

Das ist aller­dings aus (min­de­stens) zwei Grün­den falsch: 

1. Zunächst wegen der mitt­ler­wei­le all­ge­mein aner­kann­ten Tat­sa­che, daß das Bil­dungs­sy­stem nicht allen Men­schen glei­che Chan­cen bie­tet. Daß es nicht das Bil­dungs­we­sen allei­ne ver­schul­det ist eben­so klar - aller­dings las­sen sich die ver­schie­de­nen Grün­de für ein Ver­sa­gen nicht pau­schal benen­nen. Dazu müß­te man die Umstän­de des Ein­zel­fal­les her­an­zie­hen und das ist schon wegen des Umfangs die­ser Daten schlicht unmög­lich. Des­we­gen also die Hilfs­kon­struk­ti­on "Män­gel des Bildungswesens".

2. Als wei­te­res Hin­der­nis muß ein Min­der­an­ge­bot an Stel­len in Betracht gezo­gen wer­den. Es sind schlicht­weg zu weni­ge Stel­len ver­füg­bar. Die zuneh­men­de Auto­ma­ti­sie­rung hat mensch­li­che Arbeit über­flüs­sig gemacht - und wo es kei­ne Auto­ma­ti­sie­rung gibt ist oft die Qua­li­fi­ka­ti­on der Stel­len­su­chen­den nicht für die ange­bo­te­nen Stel­len aus­rei­chend. Nach­schu­lung schei­tert an den Fak­to­ren "unzu­rei­chen­de Bil­dungs­fä­hig­keit" und "unzu­rei­chen­des Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bot" - ein­mal von der Fra­ge der Finan­zie­rung völ­lig abgesehen.

War­um also soll vor die­sem Hin­ter­grund ein Min­dest­lohn trotz­dem ange­mes­sen sein?

Der bestehen­de Zustand ist höchst unbe­frie­di­gend. Die Tat­sa­che, daß trotz Voll­zeit­ar­beit kei­ne aus­rei­chen­den Ein­kom­men erzielt wer­den basiert in vie­len Bran­chen nicht auf öko­no­mi­schen Zwän­gen, son­dern auf der Tat­sa­che, daß staat­li­che Unter­stüt­zung da zur Ver­fü­gung steht, wo das Ein­kom­men nicht aus­reicht. Unter dem Stich­wort "Auf­stockung" wer­den Sub­ven­tio­nen indi­rekt verteilt:
Indem der Staat den unter­be­zahl­ten Mit­ar­bei­ten­den eine ergän­zen­de Zah­lung zu ihren Ein­künf­ten aus unselb­stän­di­ger Arbeit zahlt.

Letzt­lich sind es also die Steu­er­zah­ler, die an Stel­le der Unter­neh­men für ihre min­der­be­zahl­ten Mit­men­schen den Aus­gleich erbrin­gen. Das folgt der Idee 

Gewin­ne pri­va­ti­sie­ren - Ver­lu­ste sozia­li­sie­ren
und feste Kosten mög­lichst der All­ge­mein­heit aufbürden!


 Das Trom­mel­feu­er der Unter­neh­men gegen einen Min­dest­lohn ist all­zu ver­ständ­lich - und durch­sich­tig - denn sie müß­ten die Mehr­ko­sten aus bis­he­ri­gem 'pro­fit' zah­len. Das Mär­chen vom Unter­gang gan­zer Bran­chen steht zwar im Raum, ist aller­dings wenig glaub­haft. Es wur­de - und wird - immer mit den schlimm­sten Fol­gen argu­men­tiert. Die Pra­xis zeigt stets ein ande­res Ergebnis.

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Eine erwei­ter­te Über­sicht zum Min­dest­lohn hat die Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung veröffentlicht.

bookmark_borderDAX & Konsorten

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DAX, MDAX, DowJo­nes, und so weiter ....

Trotz gerin­ger Ver­brei­tung des Akti­en­be­sit­zes in Hän­den der all­ge­mei­nen Bevöl­ke­rung [sie­he insb. Abs.2] wer­den Tag für Tag die Daten im Fern­se­hen aus­ge­brei­tet und ver­le­sen, oft auch noch in Zusam­men­hang und Aus­wir­kun­gen erläutert.

Ich fra­ge mich - und bin sicher, damit nicht allei­ne zu sein - wem die­se Zah­len samt Erläu­te­run­gen eigent­lich nüt­zen. Mich inter­es­siert es nicht, ande­re Infor­ma­tio­nen wären mir statt­des­sen viel lieber.

".. In deut­schen Hän­den sind wei­ter­hin 37 Pro­zent der DAX-Papie­re, wie aus der am Frei­tag ver­öf­fent­lich­ten Ana­ly­se der Unter­neh­mens­be­ra­tung Ernst & Young her­vor­geht. 2005 hat­ten Inve­sto­ren aus dem Inland mit 49 Pro­zent noch die Ober­hand gegen­über 44 Pro­zent aus dem Aus­land .."[Quel­le; v. 10.05.2013]

Dabei han­delt es sich NICHT um Pri­vat­an­le­ger, son­dern im wesent­li­chen um insti­tu­tio­nel­le Anleger. 

".. Die Aktie ist - und bleibt vor­erst - das Stief­kind der Anle­ger in Deutsch­land .. Nur fünf Pro­zent ihres Geld­ver­mö­gens oder 250 Mrd. DM hat­ten sie Ende 1995 in Akti­en inve­stiert. Damit haben Divi­den­den­pa­pie­re rela­tiv gese­hen sogar Boden ver­lo­ren, betrug doch der Anteil der Akti­en am pri­va­ten Geld­ver­mö­gen Anfang der 70er Jah­re noch gut zehn Pro­zent, heißt es im jüng­sten Monats­be­richt .."[Quel­le]

Auch hier ist es eine pau­scha­le Anga­be: "die Anle­ger". Unter glei­chem Link wird wei­ter ausgeführt:

".. Sind in Deutsch­land ledig­lich 14,6 Pro­zent der Akti­en in pri­va­ter Hand, so sind es in den USA 36, in Groß­bri­tan­ni­en 30 und in Japan 22 Pro­zent .."[Quel­le]

Da wird doch mehr als deut­lich, wie unnütz die Akti­en­schau in den Nach­rich­ten ist. Selbst von die­sen 14,6% Akti­en­be­sit­zern wird nur ein Bruch­teil sich mit den spär­li­chen Infor­ma­tio­nen im Fern­se­hen zufrie­den geben:

Wer - ent­ge­gen dem all­ge­mei­nen Trend - tat­säch­lich sein Geld in Akti­en anlegt, wird sich bestimmt umfas­sen­der infor­mie­ren und dazu ein­schlä­gi­ge Bör­sen­blät­ter, Akti­en­be­ra­ter in Finanz­zeit­schrif­ten oder News­let­ter nutzen.

Die Bör­sen­mi­nu­ten sind vor die­sem Hin­ter­grund nicht nur nutz­los, son­dern über­flüs­sig - und das seit Jah­ren. Sie sind allen­falls für Eines gut: Sie zei­gen auf wie ver­kru­stet die Struk­tu­ren in den Nach­rich­ten­re­dak­tio­nen (oder die ihrer vor­ge­setz­ten Stel­len) tat­säch­lich sind und wie drin­gend da etwas getan wer­den müßte.

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*edit* (19:40h)
Beim Herrn blöd­bab­b­ler ist heu­te (7. Nov, 19:05) dan­kens­wer­ter­wei­se ein Bei­trag erschie­nen, der sich mit den Fol­gen des Akti­en­hö­hen­flu­ges aus­ein­an­der­setzt - sehr emp­feh­lens­wer­te Lektüre!