Wenn schon falsch parken, dann aber richtig - nur "Absolutes Halteverbot" reicht nicht. Da muß auch noch der Rettungsweg in die Fußgängerzone dran glauben ....
Diese Spezialistin schafft "Zwei auf einen Streich".

nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Es ist nicht zu leugnen:
Selbst in einem so hoch entwickelten Land wie unserem gibt es Analphabeten, mehr männliche als weibliche, und interessanterweise sind sie überwiegend berufstätig.
Die bereits 'erkannten' Analphabeten sind erst der Anfang. Denn wir sind auf einer Abwärtsspirale was das "sinnerfassende Lesen von Text(-en)" angeht.
Geprägt von Werbung und Comics, Computerspielen und Musik, die ohne die dahinter liegenden Bilder nichtssagend und unverständlich wäre, und von der ausufernden Nutzung der sogenannten "smart phones", entwickelt sich der visuelle Kanal zum wichtigsten Informationsdienst des modernen, mediennutzenden Menschen. Allerdings nicht in Form von Text und Sprache, sondern in Form von Bild & Ton.
Schauen wir einmal zurück:
Wurden bei der Einführung von "sms" noch verständliche Sätze formuliert, so veränderte sich der Text immer mehr zu Kürzeln. Entgegen der damals vertretenen Auffassung einiger Pädagogen, das sei eine Jugenderscheinung, die sich später wieder ausgleichen werde, scheint es doch Spuren bei der Alphabetisierung hinterlassen zu haben - wie sonst wären die steigenden Zahlen von Analphabeten zu erklären?
Werbebotschaften stellen verkürzt das dar, was der Konsument über ein Produkt wissen soll. Da braucht es nicht viel Text, da braucht man nur einige Bilder, die Emotionen ansprechen. Text ist da eher im Wege.
Die Politik hat den Zug der Zeit erkannt: Programmatik ist etwas für Hinterzimmer, dem Souverän, den Wählern, wirft man Satzfetzen und Sloganfragmente, vielleicht noch hier und da sogar einen kompletten, dann aber völlig sinnbefreiten Satz vor.
Der 'Siegeszug' einiger Kiddie- und Jugendblogs, die weitgehend davon profitieren pubertierenden Kindern die Segnungen der Kosmetik- und Bekleidungsindistrie - sozusagen von Teen zu Teen - nahe zu bringen und sie zum Kauf bestimmter Marken zu bewegen, sind ein beredtes Beispiel dafür.
"twitter" - ein sogenannter Kurznachrichtendienst - wäre ohne Bilder zu einigen tweets höchst langweilig. Denn wenn auch BonMot auf BonMot folgt, die Pointen nur so rasseln und in der Kürze ja sowieso die Würze liegt, die paar Zeichen reichen tatsächlich und objektiv nicht zum Austausch von verständlichen Argumenten aus. Auch dort reicht es wieder nur zu parolenhaften Kürzeln und Floskeln.
{Der Herr Pathologe wird mir den vorhergehenden Satz sicher verzeihen}.
Seit Jahrtausenden gelten die Fertigkeit zu schreiben und Geschriebenes zu lesen als wesentliche Kulturstufe, von der an sich Gesellschaften auf diesem Planeten entwickelt haben. Wir sind auf dem besten Wege das Beides abzuschaffen. Es durch Bilder zu ersetzen. Selbst Bilder sind nicht mehr für sich genommen aussagefähig, man muß vielfach den Zusammenhang kennen um den Inhalt zu verstehen - siehe Videos zu aktueller Jugendmusik.
Diese Beliebigkeit der Aussage wird noch verschärft wenn man an die Möglichkeiten denkt die Daten zu manipulieren. Wem gehören die Daten und wer kann sie überhaupt verändern? Was ist Wahrheit in der Form von Datenbanken, im Zeitalter von Algorithmen, die anstatt des Menschen die Auswahl und Einschätzung von Person und Persönlichkeit vornehmen.
Der anhaltende Trend zur Nutzung elektronischer Maßnahmen als Ersatz für physisch vorhandenn Zugangssysteme, die Video-Darstellung des Auspackens einer gekauften Ware als Unterhaltung (?) - auch das Beispiele einer irregeleiteten Entwicklung weg von Sprache und Verantwortung .... die Computer werden es schon richten.
Oder nehmen wir den Trend zum selbstfahrenden Auto - wer braucht dann noch Verkehrsregeln lernen? Wieder ein Feld in dem Sprache überflüssig wird. Wie übrigens auch ganze Berufszweige, man denke an Speditionen und Taxiunternehmen und deren Bedienstete.
Wir werden Generationen auf diesem Planeten haben, die es nicht mehr nötig haben werden selbst lesen und schreiben zu können, es reicht wenn sie einigermaßen verständlich SAGEN können was ihr derzeitiges Begehr ist, ihr Alltag wird sowieso von Computern strukturiert sein.
Zugleich sind die vorgenannten Bereiche ohne Lesenotwendigkeit ein Beispiel, wie immer weniger intelligentes Handeln von Menschen verlangt werden wird. Klar, es braucht eine dünne Intelligenzschicht die die Computer steuert und als Reserve da ist, wenn einmal die Elektronen verrückt spielen.
Wenn wir es darauf ankommen lassen werden selbst die Intelligenzler sich eines Tages überflüssig gemacht haben: Sie werden sich selbst programmierende & verbessernde Computer erschaffen haben und damit überflüssig, überflüssiger geht garnicht, weil die Rechenkapazität ein Vielfaches dessen ausmacht was der Mensch in gleicher Zeiteinheit an Programm oder Analyse zu schreiben (!) in der Lage wäre.
Wehe, wehe, wenn es dann einmal einen "blackout" oder Computerfehleinschätzungen gibt - da heißt es datennmäßig anonym zu sein oder der Datenmanipulation fähig .... das ist eine bedrückende Zukunft, die wir da kommen haben.

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Diskussionsrunde im Fernsehen - und sowohl im Publikum wie auch auf dem Podium sitzen 'Gäste' mit Baseballkappen auf dem Kopf.Im Studio.
Bei wahrscheinlich erträglichen Temperaturen.
Extreme Wetterverhältnisse sind dort nicht zu erwarten.
Je nach Grundeinstellung sind Slogans eingestickt oder aufgeklebt - das ist ein wenig so wie Aufkleber am Auto, mit deren Hilfe der Umwelt die Gesinnung der Besitzer mitgeteilt werden.
Ich will sowas nicht wissen.
Ich halte solche Hinweise für unnötig.
Ich mag keine Kappenträger in geschlossenen Räumen.Ich denke, sie sind unhöflich und von solchen ungehobelten Zeitgenossen will ich gar nicht erst wissen was sie zu sagen haben.
Wer so wenig Persönlichkeit hat, dass er/sie sich solcher Accessoires bedienen muß 'um etwas darzustelllen', 'wer zu sein' disqualifiziert sich als ernsthafter Diskussionspartner.
PS
Noch schlimmer sind solche Zeitgenossen, die ihre Kappe schräg oder mit dem Schild nach hinten tragen: Persönlichkeitsersatz?
Gregor Gysi zum Euro - wahrhaft prophetisch! - und jetzt weiß man auch, warum versucht wurde ihm alles mögliche anzuhängen um sich seiner (politisch) zu entledigen.
Zudem ein weiterer Beweis für meine These, dass nur "Die Linke" den Wirtschaftsprozeß in der EU (und weltweit) korrekt beschreibt und den richtigen Ansatz hat ihn so zu lenken, dass er denen zugute kommt die den "profit" generieren.
Wir werfen den Moslems vor "Fundamentalisten" zu sein.
Da stelle ich fest "Auch Deutschland ist ein Gottesstaat!"
Kürzlich wurde mir erneut an einem Beispiel klar wie vernichtend Religion sein kann. Wo die Religiösen doch genau das Gegenteil behaupten und wenn etwas schief läuft es den Ungläubigen in die Schuhe zu schieben versuchen.
Christen werden stets angehalten die Gebote zu leben und es ist nicht schicklich deren Inhalt zu hinterfragen. Der 'gütige Gott' ist zugleich Vorbild und Mahnung nicht vom rechten Wege abzuweichen. Nun, für die meisten Gebote mag es aus einem tieferen moralischen Verständnis° Entsprechungen mit ähnlichen Forderungen an das Verhalten der Menschen untereinander geben - einige allerdings stehen nur da für Christen. Andere Menschen können nichts damit anfangen.
Sollten Sie, lieber Leser, praktizierender Christ sein, dann kennen Sie die zehn Gebote bestimmt in-und-auswendig. Ich verweise hier nur darauf, weil es Leute gibt die da eine Erinnerungsstütze brauchen. Es gibt sogar solche Thesen: ".. bilden die 10 Gebote so etwas wie den „Schlüssel“ zu einer gelungenen Lebensgestaltung .." - und die vielen Menschen auf der Erde ohne 'christliche Führung'? Alle lebensunfähig?
Das spielt mir direkt in die Hände, denn auf diesen Anspruch wollte ich hinaus. Es wird unterstellt, dass man sein Leben ohne in einer Kirche, ohne Christ zu sein nicht meistern könne. Ein absoluter Anspruch, der empfindliche Seelen schon ins Grübeln bringen kann und manchmal sogar labile Menschen in den Abgrund stürzt, weil sie 'glauben' diesem Anspruch nicht zu genügen und daher sowieso verdammt seien.
Der zürnende Gott, der zürnende Pfarrer, die zürnende Obrigkeit, der zürnende Lehrer, die zürnenden Eltern .... alle fordern von dem heranwachsenden Nachwuchs Unterwerfung, Wohlverhalten, Einhaltung von Geboten und daraus hergeleiteten sonstigen Verhaltensregeln.
Was für eine schreckliche Zwangssituation das bedeuten kann ist jedem klar der die Folgen betrachtet. Jeglicher Entdeckerdrang, sich erproben, Grenzen ausloten, Neugier befriedigen und so einen Platz in der Gesellschaft zu erlangen wird ausgemerzt.
Gehorsam und Unterwerfung statt Freiheit und aufrechtem Gang.
Nein, das kann nicht, darf nicht so bleiben.
Fangen wir damit an diese Strukturen immer dann zu hinterfragen wenn wir durch ihr Wirken deformierte Persönlichkeiten erkennen. Es kann nur besser werden, selbst wenn es manchmal nicht ohne Konflikt abgehen wird.
PS
Bevor ich es vergesse:
Ein guter Anfang ist die totale Trennung von Kirche & Staat.
Viele wünschen es, allein die 'christlichen' Abgeordneten wollen es nicht ändern. Obwohl so mancher hochgestellte Politiker gegen Gebote verstößt - z.B. das Ehebruchsgebot, mit Geliebter und (bedauernswertem) Kind aus der Verbindung. Solche Menschen nennt man Heuchler oder Scheinheilige.
Wählen wir doch einfach solche Abgeordneten, die unseren Willen umzusetzen bereit sind ....
° (das dem Menschen innewohnt, weswegen auch 'Wilde' so etwas wie Gebote hatten bevor sie die schrecklichen Verbreiter des Glaubens trafen)
Meine selige Mutter - sie ruhe in Frieden - hatte eine Lebensweisheit für Ehefrauen parat, die sie, Jahrgang 1921, zu jeder passenden (oder auch unpassenden) Gelegenheit zu äußern pflegte:
Mir scheint, diese Weisheit hat sich, mit ein wenig verschobener Perspektive, bis in höchste Politikerkreise verbreitet:
In der vergangenen Woche gab es eine politische Auseinandersetzung zum Thema "Transparenz zum Lobbyismus im Bundestag"
abgeordnetenwatch.de schreibt dazu:
Dass ausgerechnet zwei Politiker der CDU/CSU gegen abgeordnetenwatch.de Stimmung machen, hat uns nicht überrascht. Denn unsere erfolgreiche Hausausweis-Klage gegen den Bundestag hat vergangenes Jahr ans Licht gebracht, dass die Union per Geheimverfahren mehr als 750 Lobbyisten Zugang zu den Abgeordnetenbüros verschafft hat - darunter Waffenproduzenten, Atomkonzerne und Frackingunternehmen. Sie und viele andere gingen im Bundestag jahrelang unentdeckt ein und aus.
Trotz all dieser kleinen Schritte in Richtung Transparenz - gegen erbitterten Widerstand derjenigen Politiker, die am meisten von den Lobbyisten profitieren, aber nicht wollen, dass man davon erfährt - ist es noch ein langer Weg bis die Masse der Abgeordneten begreift:
Sie sind ihren Wählern zuerst verpflichtet, wenn es auch viel einfacher ist sich von einigen wenigen Organisationen alimentieren zu lassen. Es gilt doch gerade bei solchen Abhängigkeiten besonders wachsam zu sein, denn "ACTIO = REACTIO", wer annimmt ist nachher gezwungen zu geben.
Das grundsätzliche Problem der Einflußnahme ist durch Transparenz alleine freilich noch nicht gelöst. Dazu bedarf es weiterer Schritte. Einen davon halte ich persönlich für den Wichtigsten überhaupt:
Nennen wir doch das, was da so schamhaft-verniedlichend, euphemistisch, als "Lobbyismus" bezeichnet wird beim richtigen Namen - es ist, alleine schon von den Summen her betrachtet, Bestechung! Ein Straftatbestand.
.... und natürlich rattert ebenso eine Heckenschere. Der Grünschnitt wird am Schluß mit einem Laubbläser weggepustet .... das hat schon Reinhard Mey in Worte & Musik gefaßt. Seine Verstimmung① scheint schon ein wenig abgeklungen zu sein. Mindestens klingen die Zeilen recht moderat.
Ich komme darauf, weil ich heute früh von infernalischem Lärm geweckt wurde.
Lärm von einer Heckenschere.
Da mußte ich an Supermärkte denken.
Sie werden denken "Supermärkte?
Wieso denn gerade Supermärkte?"
Der Grund dafür ist einfach:
Stellen sie sich einmal vor was passieren würde wenn - wahllos - ein paar Supermärkte in ihrem Wohnort niedergerissen und wegtransportiert würden.
Da stünden sie vor den kläglichen Resten auf dem Grundstück und müßten womöglich sehr viel längere Strecken zurücklegen um sich zu versorgen. Wenn allerdings auch rundum alle Supermärkte weg wären müßten sie sehr, sehr weit fahren - und wenn sie keinen Supermarkt mehr finden müßten sie vielleicht Hungers sterben ....
Nun stellen sie sich einfach mal vor wie es den Bienen, Hummeln und Schwebfliegen geht:
Die finden nichts mehr für sich und ihre Nachkommenschaft wenn Hecken, Büsche und Bäume auf "SCHÖN" getrimmt werden und dabei alle Blüten & Früchte vernichtet und wegtransportiert werden.
Leben geopfert für eine ausufernde "Ästhetik".
"Mein schöner Garten" läßt grüßen.
Eine Schande.
① [Quelle]
.. Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Teuerung ins Land kam, konnte er das tägliche Brot nicht mehr schaffen. Wie er sich nun abends im Bette Gedanken machte und sich vor Sorgen herumwälzte, seufzte er und sprach zu seiner Frau: »Was soll aus uns werden? Wie können wir unsere armen Kinder ernähren da wir für uns selbst nichts mehr haben?« »Weißt du was, Mann«, antwortete die Frau, »wir wollen morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Wald führen, wo er am dicksten ist. Da machen wir ihnen ein Feuer an und geben jedem noch ein Stückchen Brot, dann gehen wir an unsere Arbeit und lassen sie allein. Sie finden den Weg nicht wieder nach Haus, und wir sind sie los.« »Nein, Frau«, sagte der Mann, »das tue ich nicht; wie sollt ich's übers Herz bringen, meine Kinder im Walde allein zu lassen! Die wilden Tiere würden bald kommen und sie zerreißen.« »Oh, du Narr«, sagte sie, »dann müssen wir alle viere Hungers sterben, du kannst nur die Bretter für die Särge hobeln«, und ließ ihm keine Ruhe, bis er einwilligte .. "
[Quelle]
Wie sehr sich doch die Zeiten geändert haben seit die Gebrüder Grimm "Hänsel & Gretel" schrieben - haben sie sich tatsächlich so sehr geändert?
Kinder sind seltener geworden in unserer Gesellschaft, daher werden sie nicht als 'Last' oder 'zusätzliche Esser' gesehen. Was allerdings immer noch nicht bedeutet, dass sich ab einem bestimmten Alter diese Einstellung nicht wandelt.
Ich nenne es "Entsolidarisierung", also den Beginn eines Zeitraumes in dem Eltern ihre Kinder nicht mehr als Freude, sondern als Belastung empfinden.
Im Tierreich kennen wir die "Nestflüchter" und die "Nesthocker", erstere sind sofort nach ihrer Geburt völlig unabhängig und oft auch auf sich alleine gestellt. Die Elterntiere gehen ihrer Wege und kümmern sich nicht mehr um den Nachwuchs.
Weil wir selbst uns um unsere Nachkommenschaft bemühen - die offenbar zunehmend, wenn auch oft unfreiwillig "Nesthocker" sind und viele Jahre brauchen bis sie auf eigenen Füßen stehen - neigen wir dazu solche Tiere, die sich ähnlich verhalten, sich also um ihre Jungen kümmern, mehr zu mögen als die sogenannten "Rabeneltern". Was den Raben übrigens Unrecht tut.
Im englischen Sprachraum wird der Begriff "Affordability" verwendet, was übersetzt etwa "Bezahlbarkeit" bzw. "Erschwinglichkeit" bedeutet. Das hängt wahrscheinlich mit der besonderen angelsächsischen Neigung zusammen Alles zu quantifizieren, meßbar und vergleichbar machen zu wollen. Der Begriff wird im wesentlichen dahin verstanden, ob sich 'die Joneses von nebenan'① etwas mehr oder weniger leisten können als man selbst.
Da die weiterführenden Lehranstalten dort (z.B. U.S.A.; Kanada; England; Australien etc.) den Eltern erhebliche Kosten verursachen trifft der Terminus "Affordability" wahrhaftig zu. Denn es geht manches nur deswegen nicht, weil die Eltern es sich nicht leisten können. Obwohl ihre Kinder das Potential hätten. Eine besondere Ausprägung des Kapitalismus, die sich in den letzten Jahren ein wenig aufgeweicht hat, dann bedauerlicherweise die Absolventen mit einem Schuldenberg im Nacken auf Arbeitssuche entläßt.
Eine Variante zu alledem wird in Deutschland noch immer praktiziert, es ist das "Kostgeld" [eine ins Gegenteil der ursprprünglichen Bedeutung verkehrte Bezeichnung, siehe Wikipedia], das Eltern von ihren Kindern verlangen sobald diese über ein eigenes Einkommen verfügen und noch zu Hause wohnen. Es ist aus der Mode gekommen, wird von manchen Eltern aber noch verlangt und als völlig normal angesehen. Wahrscheinlich deswegen, weil sie es genau so selbst erlebt haben.
Nun ist es sehr unterschiedlich, was diese Eltern mit dem Kostgeld tun: Während es manche als Zuschlag zu ihrem Haushaltsbudget sehen, sparen es andere Menschen für ihre Kinder. Sie wollen auf diese Weise sicher sein, dass nicht im jugendlichen Überschwang Geld sinnlos verpraßt wird.
Wie gesagt, es ist nicht der Normalfall, denn meist werden Kinder bis sie das Haus verlassen hierzulande mit allem versorgt was sie brauchen, inklusive einer Ausbildung.
Davon völlig abgesetzt tritt ein weiteres, ganz unterschiedliches Problemfeld hinzu:
Die elterliche Unabhängigkeit, der Wunsch, trotz der Sorge um ihre Kinder, ein eigenes 'Privat'leben zu haben.
Je nach Alter und Typologie leben Eltern diese Wünsche ganz verschieden aus:
Während es manchen nur dann wohl ist wenn sie ihre Kinder um sich haben② müssen andere ihre Kinder zwar versorgt, aber möglichst weit weg wissen - und natülich gibt es zwischen diesen beiden Extremen alle denkbaren Varianten.
Nach meiner Beobachtung - und hier komme ich auf die eingangs beschriebene "Entsolidarisierung" zurück - sind diese Verhaltensweisen abhängig von drei Faktoren:
(und zwar genau in dieser Reihenfolge)
Nehmen wir beispielsweise Frau S.(35) und Herrn H.(40). Frau S. hat einen heranwachsenden Sohn M. (14). Frau S. und Herr H. wollen über das Wochenende verreisen. Der Sohn bleibt zu Hause, hütet Wohnung und Hund.
Toll, denkt der Sohn, 'sturmfrei' das ganze Wochenende!
Während also Frau S. und Herr H. sich irgendwo verwöhnen & verwöhnen lassen geht zu Hause die Post ab .... M. lädt Kumpel & Kumpelinen zum Grillfest, die Musik dröhnt, es wird von Raum zu Raum getrampelt. Toll, der M. wünscht sich es könnte immer so bleiben.
Wirklich?
Betrachten wir das nochmal genauer:
Frau S. und Herr H. haben Spaß, die Nachbarn weniger. Während sich erstere amüsieren und sich um nichts kümmern müssen treibt zu Hause der M. sein Unwesen.
Ist ihm dabei wirklich so wohl wie es den Anschein hat?
Ich bezweifle das sehr.
Er ist allein, und das in einem Alter, in dem Jugendliche Orientierung und Anleitung brauchen. In dem sie einen sicheren Rückhalt haben müssen. Der M. hingegen teilt die Aufmerksamkeit seiner Mutter mit der für ihren 'Gefährten' H. - sie hat zwar die Verantwortung für den M., ist dem alters- und intellektbedingt keineswegs gewachsen.
"Entsolidarisierung" bei allen Beteiligten, eine traurige Geschichte, die doch anfangs so positiv aussah.
Hänsel & Gretel - von ihren Eltern verstoßen - haben es am Ende doch geschafft. Sie haben den Widrigkeiten getrotzt.
Aber das war ja ein Märchen ....
①
" .. Werbung und das Vorbild der Nachbarn schaffen immer neue Begierden. „Keeping up with the Joneses“, nennt man das in den USA: Die Jones von nebenan haben immer ein größeres Auto, ein schickeres Sofa, eine bessere Espresso-Maschine .. " [Quelle]
②
[Quelle]
"STASI 2.0" in Gestalt des vormaligen Innenministers Schäuble, der jetzt als Finanzminister sein Unwesen treibt, ist schon lange passé. Sein Schwiegersohn [ .. verheiratet mit Christine, geb. Schäuble .. ] sorgt mindestens schon in Baden-Württemberg für kontinuierlichen Einfluß [Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration] der Familie.
"Frü*er" nannte man das was wir heute erleben "Salamitaktik" - und es wurde der DDR zugeschrieben. Seit der sogenannten "Wiedervereinigung" passiert das - offen oder verdeckt - in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens genau nach diesem Muster.
Die Ausspähung ist grenzenlos, gegen die Machenschaften der NSA sei angeblich nichts zu machen, und wenn die großen Autofirmen die Daten der Besitzer abgreifen und deren Verhalten minutiös notieren steht der Herr Verkehrsminister im Frankenfeld-Anzug wie ein Komödiant da° und bläst heiße Luftballon-Phrasen heraus ....
Bin ich da allein auf weiter Flur und bilde mir sowas nur ein, nehme ich diese Umschichtung und den Trend zu STASI-Vorgehensweisen vielleicht anders wahr als es den Tatsachen entspricht??
Was die Gesetzgebung und die Überwachung angeht sieht es nicht anders aus. Stück für Stück sind die Daumenschrauben enger geworden. Was in 2000 noch nicht als Informationen abgegriffen werden konnte wird heute en masse abgefragt, zugeordnet, vernetzt und gespeichert.
In der Vergangenheit wurden Gesetze verfassungskonform verfaßt, heute geht der Gesetzgeber an die äußerste Grenze: Informationsfreiheitsgesetz, Terrorabwehr, Datenschutz, Abhörpraktiken, Telekommunikation, Vorratsdatenspeicherung .... oder das von der Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, so heiß geliebte "Betreuungsgeld".
Es wird bewußt über die verfassungsmäßig vorgegebenen Rahmenbedingungen hinaus geschossen - um dann zuzusehen, ob sich jemand zur Wehr setzt, wer sich dagegen zur Wehr setzt, und welches Ergebnis das hat. Oft ist es so, dass von den angestrebten Regelungen nichts übrig bleibt, aber genauso oft kommt es vor, dass immer ein wenig mehr geregelt wird als zuvor - Salamitaktik, ich erwähnte den Begriff schon weiter oben.
Der 'brave Bürger' schaut sich im Staate um, reibt sich die Augen, und wundert sich (allmählich von den Medien eingelullt) über nichts mehr ....
° Zitat " .. seine Anzüge, von denen der ein oder andere an Tapetenmuster aus den 70er Jahren erinnert. .. " [Quelle]
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.. die Wahlen sind frei, kostenlos,
manche sagen sogar, sie sind umsonst ..
Manchmal ist es eine gute Übung sich ein paar Kilometer vom eigenen Standort zu entfernen - entweder praktisch durch Reisen oder theoretisch durch rein gedankliches "Entschweben" .... und dann auf sich und die Umgebung zu schauen und sich zu fragen:
Der Wechsel der Perspektive ist erhellend. All die Kleinigkeiten und Kleinlichkeiten die - unter anderem hier und in wechselnder Intensität ebenso in anderen Blogs - diskutiert wurden, werden mit einem Schlag unbedeutend.
Während rund um uns die Welt zusammenbricht, ins Chaos stürzt, und wir von den Parteien, Regierungen, Mediengruppen und internationalen Produktionsgesellschaften belogen, betrogen und bestohlen werden, geht es in den Foren- und Blogdiskussionen um die sprichwörtlichen 'peanuts'.
Vernünftig hingegen wäre es, wenn der Aufwand sich zugunsten gemeinsamer Aktionen umleiten ließe:
Die Liste ließe sich erweitern, es gibt einfach zu viele Baustellen durch die Tatenlosigkeit der Regierungen seit Kohl, die uns in rechtlose Arbeitssklaven verwandelt haben .... aber es sind Bereiche, die uns alle betreffen, egal wo wir leben und Urlaub machen, ob in Wohnwagen, Wohnmobilen oder 'Steinhäusern'.
Die Regierungen Kohl CDU - CSU - FDP haben uns den €uro eingebrockt. Eine Währungsunion, mit der heißen Nadel gestrickt, von der die Unternehmen profitierten und die für die Verbraucher einen Preissprung und eine Entwertung ihrer (geringen) Guthaben brachten. Die Verbraucherpreise stiegen vor allem für den täglichen Bedarf, weil vielfach der Preis statt in DM in €uro umgewandelt wurde - und das statistische Bundesamt wollte uns jahrelang weismachen eine solche Steigerung habe nicht stattgefunden, obwohl wir es täglich bei Einkäufen spürten.
Die Regierungen Schröder, zusammengesetzt aus SPD und Grünen hat, in Person des Herrn Clement, die Arbeitnehmerrechte aufgehoben und den Weg für Zeitarbeit und prekäre Arbeitsverhältnisse freigemacht. Den Gipfel bildeten dann die Hartz-Reformen. Das hat die Verunsicherung der Arbeitnehmer weiter gefördert, denn dadurch wurden ihre Arbeitsbedingungen nochmals verschlechtert, wer nicht abstürzen wollte mußte die diktierten Arbeitsbedingungen hinnehmen.
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.. Besonders deutlich wurde diese Haltung durch die Agenda 2010 in Deutschland, die aus einer Arbeitslosenunterstützung, die noch ein halbwegs würdiges Leben ermöglichte, Hartz-IV machte, das nur mehr das nackte Überleben gewährt und auch das nur unter ständiger Drangsalierung und Demütigung der Betroffenen. Aus anspruchsberechtigten Versicherten wurden EmpfängerInnen von Almosen, aus den Lebensstandard ansatzweise sichernden Leistungen Gnadenbrot. Ein Gnadenbrot, das nur dann gewährt wird, wenn sich die Empfänger völlig unterwerfen und andauernd beweisen, dass sie eh willig wären, jeden noch so schlechten Job anzunehmen, wenn es denn einen für sie gäbe ..
[Auszug aus: Europa, Kontinent der depressiven Greise]
Die "Koalition" will demnächst Hartz IV 'vereinfachen'. So recht koaliert hatte man bis dato kaum, eher gestritten und dann zähneknirschend auf das Ende der gemeinsamen Zeit geschielt, das Ende herbei gesehnt. Wie bekannt bedeutet 'vereinfachen' immer Verschärfung der Sanktionen und weitere Nachteile für die Betroffenen. Bei gleichzeitiger Ausweitung administrativer Prozesse. Kommuniziert wird selbstredend das genaue Gegenteil dessen was passieren soll.
Schließlich möchte kein Politiker riskieren bei der nächsten Runde, sprich Legislaturperiode, nicht mehr dabei zu sein.
Die Rentenküzungen, von der Kohl'schen Regierung begonnen, wurden weiter fortgesetzt und es wurde die nutzlose Riester-Variante eingeführt. Die, wie sich mittlerweile herausstellt, mehr kostet als sie den Versicherten jemals bringen wird.
Dosenpfand & Bundeswehreinsatz im Ausland waren die Kröten, die unter Mithilfe der Grünen dem Bürger ins Maul gestopft wurden.
Die Regierungen Merkel, mit CDU/CSU und FDP, später als große Koalition mit der SPD, haben an allen Fronten weiter Rechte abgebaut und trotz gegenteiliger Versprechen Steuern erhöht.
Erst die Mehrwertsteuer, dann Verbrauchssteuern auf Treibstoffe und Tabak, parallel dazu wurde die Steuerlast der Unternehmen weiter gesenkt.
Wir werden mit Billigung und unter Mithilfe der eigenen Regierung entgegen der gesetzlichen Regelungen von Auslandsdiensten (NSA etc.) ausgespäht, es wird abgewiegelt und wir werden belogen - zugegeben wird immer nur das, was die Presse bereits in Erfahrung gebracht hat.
Die gesamte Telekommunikation soll so reglementiert werden, dass die Freiheiten des Internets - Austausch von Informationen ohne staatlichen Einfluß - in sich zusammenfallen und wir wieder von der Regierung genehmen Medien berieselt werden sollen. Natürlich angeführt von amerikanischen Gesellschaften wie Kabel- und Medienbetreibern, das Geschäftsgebaren ist in den U.S.A. genau zu erkennen:
Immer weniger Leistung für immer mehr Geld.
Bei uns kommt dann noch die Zwangsabgabe für Radio/Fernsehen obendrauf.
Dazu: Nachdem die "Heuschrecken" in Gestalt von Hedge-Fonds schon vielerorts ganze Siedlungen aufgekauft haben und durch Umwandlung von öffentlichen in private Gesellschaften verteuerten, beginnen sie nun diese in teure Eigentums- oder Luxusmietwohnungen zu verwandeln. Diejenigen, die den "Betrieb" einer Stadt ermöglichen, die vielen Arbeiter und kleinen Angestellten, können es sich nicht mehr leisten da zu wohnen wo sie arbeiten.
Selbst Wasser und Straßenbau sollen "dem Markt" zugeführt werden, dadurch privatisiert und natürlich verteuert.
Wohin solche "Modelle" der Privatisierung führen können wir an den bereits bestehenden Fällen erkennen - sie waren stets mit höheren Kosten und weniger Rechtssicherheit für die Bürger verbunden.
Und nun sollen wir auch noch via EU durch die im geheimen verhandelten TTIP-Verträge gänzlich 'amerikanisiert' werden, indem die demokratischen Rechte an Schiedsgerichte und Konzerne abgegeben werden sollen, den Großkonzernen die Türen zur EU weit aufgestoßen werden. Fast zwei Drittel der EU-Bevölkerung will GLYPHOSAT, ein krebserregendes Pflanzenvernichtungsmittel das für das Bienensterben verantwortlich ist, nicht mehr haben. Die U.S.A. haben die weitere Benutzung wegen der Gefährlichkeit untersagt - und dennoch will die EU, angetrieben durch deutsche Politiker (!), dieses Teufelszeug für weitere sechs Jahre zulassen.
Das sogenannte "Tüpfelchen auf dem "I"" ist aber die schwarze Null des Finanzministers. Die Arbeitnehmer verarmt und die Gewinne der Eigner und Anleger steigert.
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[Quelle]
Vom Trauerspiel um Griechenland, wo die Hilfsmilliarden sofort an Banken und nicht zur Verbesserung der Struktur verwendet werden, ganz zu schweigen. Auch in diesem Fall werden wir belogen: Es wird uns in der Presse und im Fernsehen vorgegaukelt die 'faulen' Griechen bekämen unser Geld - dabei geht es an die europäischen Großbanken. Bei den Griechen kommen ganze 5% der gezahlten Beträge an.
Was wir in unserem Land brauchen ist ein Umdenken und "anders wählen"! Die letzten Regierungen haben stets viel versprochen und wenig gehalten - das Wenige was sie gemacht haben richtete sich gegen die Interessen derer, die sie gewählt haben.
Abschließend möchte ich eine Frage in den Raum stellen:
Fühlen SIE sich durch die Politik, Politiker und unsere Regierung gerecht behandelt?
Wenn Sie mit "JA" antworten frage ich zurück:
Wie kann es sein, dass die Renten in den letzten 20 Jahren um 30% geschrumpft sind, während durch Steuerflucht von Großverdienern (Einzelpersonen wie Schumacher, Beckenbauer und Gesellschaften wie Springer, BMW, Banken und Versicherungen) Jahr für Jahr mehr als 100 Milliarden Steuern verloren gehen?
Sehen Sie jetzt, wer ihre Interessen verraten hat und immer noch verrät?
Daran ändert sich auch nichts wenn in diesem Jahr "Wahljahr" - merken Sie die Absicht? - die Renten etwas höher gesetzt werden. Die Ungerechtigkeit der Abschläge aus der Rentenreform wird dadurch nicht einmal teilweise kompensiert.
So.
Jetzt nur noch der Appell beim nächsten Mal die zu wählen, die von dem "Block" aus CDU/CSU/SPD/Grüne/FDP am meisten bekämpft werden: "Die Linke". Die sich in den vergangenen Jahren gewandelt hat und als einzige Partei Wirtschaftskompetenz vorweisen kann - das "Weiter so!" der Koalitionäre verschlimmert nur die Situation, am Ende wird eine Währungsreform stehen.
In der Partei "Die Linke" sind übrigens weniger alte SED-Genossen drin als in allen anderen Parteien prozentual sitzen .... gut getarnt, geschickt versteckt, von der Öffentlichkeit daher nicht bemerkt - und dazu werden Sie nie in den Medien etwas hören.
[Erstveröffentlichung August 2015; ergänzt & überarbeitet]
Da liegt er nun, der Topf Heidekraut, der einst seinen Platz auf dem Balkon der ersten Etage hatte. So tief gefallen, ganz bis auf die Erde. Glücklicherweise hat er niemandes Kopf getroffen. Na, das wäre ein schlimmes Ende gewesen ....
So liegt er herum. Niemand hat Schaden genommen außer dem Plastikgefäß, das bei dem Aufprall zersprungen ist. Seit Tagen schon liegt er da, ohne dass sein Fehlen im Balkonkasten den Besitzern aufgefallen wäre.
Wie es wohl dazu kam? Ein Blumentopf fällt ja nicht einfach so herunter. Geschah es als der Wohnzimmerteppich über die Balkonbrüstung ausgeschüttelt wurde? Sowas passiert nicht am hellichten Tag. Dazu entschließt man sich spätabends oder nachts. Wohl in der Hoffnung so werde es bestimmt nicht bemerkt.
Doch spätestens wenn Hundehaare, Natoratten*, Chips- und Erdnußflockenreste auf dem unteren Balkon gefunden werden steht fest:
Entsorgung von Wohnungsschmutz ohne Staubsauger - es geschieht offenbar unter dem Gesichtspunkt der Energieersparnis. Einmal den Teppich ausschütteln - 0,05 Kw/h gespart!
Oder es ist einfach nur Nachlässigkeit den Topf da liegen zu lassen? Ein Symptom dafür, wie wenig Sorgfalt bei manchen Menschen herrscht? Ein Indiz dafür, dass es offenbar Überfluß gibt? Denn das Fehlen eines Gewächses in der Gruppierung der Balkonpflanzen müßte doch auffallen .... irgendwie, irgendwann?
Diese häßliche Lücke im Arrangement der Blumenpracht.
Möglicherweise ist es die Tatsache, dass ein solches Heidekraut, wenn es nicht gerade blüht, nicht sehr ansehnlich ist. Ein Stiefkind unter all den prächtigen Pflanzen. Zu unscheinbar, als dass sein Schicksal die Besitzer anrühren könnte.
.... ist in der kurzen Zeit der Koalition öfter 'umgefallen' als je eine andere Partei vor ihr:
Die Liste ließe sich fortsetzen und das Umfallen wurde zur Methode. Dazu die Nachwirkungen der menschenverachtenden Politik der Vorgänger (Schröder, Clement, Riester, Steinmeier).
Die SPD wird das gleiche Schicksal erleiden wie die FDP, die nochmal kurzfristig in Erscheinung trat, aber bald wieder verschwinden wird. Sie wird unter die zehn Prozent sinken und dann zwischen Zittern und Bangen auf die 5%-Hürde schielen.
"Ach, so schlimm wird es wohl nicht werden," höre ich manche sagen, "man schaue doch nur nach Rheinland Pfalz!" Ja, da hat etwas geklappt. Etwas, was von einer Person, dem persönlichhen Schicksal der Spitzenkandidatin geprägt wurde. Die Kandidatin der CDU stand ihr wie eine Anziehpuppe, ein wenig jünger, ein wenig dynamischer als Favoritin entgegen. Um sowas bundesweit zu nutzen brauchte man allerdings mehrere solche Anziehpuppen die Politikerin zu spielen verstehen. Da wird es schon eng in der SPD.
Kleiner Hinweis auf eine frühere Überlegung zum Thema.