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Vom schleichend sich erweiternden Analphabetismus

  • " .. Es man­gelt rund 7,5 Mil­lio­nen Deut­schen zwi­schen 18 und 64 Jah­ren in gro­ßem Maß an Schrift­spra­che­kennt­nis­sen. Genau­er: Knapp fünf Mil­lio­nen kön­nen nur ein­zel­ne, kur­ze Sät­ze lesen und schrei­ben, wei­te­re zwei Mil­lio­nen kom­men über ein­zel­ne Wör­ter nicht hin­aus, und etwa 300 000 Men­schen schei­tern selbst dar­an. Sie alle gel­ten zumin­dest als funk­tio­na­le Analpha­be­ten .. " [Quel­le]
  • " .. Fast ein Zehn­tel der Men­schen in Deutsch­land sind funk­tio­na­le Analpha­be­ten .. " [Quel­le]
  • " .. Bei wei­te­ren 13 Mil­lio­nen Men­schen oder 25,9 Pro­zent der erwerbs­fä­hi­gen Bevöl­ke­rung tritt feh­ler­haf­tes Schrei­ben selbst bei gebräuch­li­chen Wör­tern auf .. " [Quel­le]
  • " .. Die Zahl der Feh­ler pro 100 Wör­ter stieg von durch­schnitt­lich sie­ben im Jahr 1972, auf zwölf im Jahr 2002 und dann noch ein­mal auf 17 Feh­ler im Jahr 2012. Das ist inner­halb von vier­zig Jah­ren mehr als eine Ver­dop­pe­lung der Feh­ler­quo­te. .. " [Quel­le]

Es ist nicht zu leugnen: 
Selbst in einem so hoch ent­wickel­ten Land wie unse­rem gibt es Analpha­be­ten, mehr männ­li­che als weib­li­che, und inter­es­san­ter­wei­se sind sie über­wie­gend berufstätig. 

Die bereits 'erkann­ten' Analpha­be­ten sind erst der Anfang. Denn wir sind auf einer Abwärts­spi­ra­le was das "sinn­erfas­sen­de Lesen von Text(-en)" angeht. 

Geprägt von Wer­bung und Comics, Com­pu­ter­spie­len und Musik, die ohne die dahin­ter lie­gen­den Bil­der nichts­sa­gend und unver­ständ­lich wäre, und von der aus­ufern­den Nut­zung der soge­nann­ten "smart pho­nes", ent­wickelt sich der visu­el­le Kanal zum wich­tig­sten Infor­ma­ti­ons­dienst des moder­nen, medi­en­nut­zen­den Men­schen. Aller­dings nicht in Form von Text und Spra­che, son­dern in Form von Bild & Ton.

Schau­en wir ein­mal zurück:
Wur­den bei der Ein­füh­rung von "sms" noch ver­ständ­li­che Sät­ze for­mu­liert, so ver­än­der­te sich der Text immer mehr zu Kür­zeln. Ent­ge­gen der damals ver­tre­te­nen Auf­fas­sung eini­ger Päd­ago­gen, das sei eine Jugend­er­schei­nung, die sich spä­ter wie­der aus­glei­chen wer­de, scheint es doch Spu­ren bei der Alpha­be­ti­sie­rung hin­ter­las­sen zu haben - wie sonst wären die stei­gen­den Zah­len von Analpha­be­ten zu erklären?

Wer­be­bot­schaf­ten stel­len ver­kürzt das dar, was der Kon­su­ment über ein Pro­dukt wis­sen soll. Da braucht es nicht viel Text, da braucht man nur eini­ge Bil­der, die Emo­tio­nen anspre­chen. Text ist da eher im Wege.

Die Poli­tik hat den Zug der Zeit erkannt: Pro­gram­ma­tik ist etwas für Hin­ter­zim­mer, dem Sou­ve­rän, den Wäh­lern, wirft man Satz­fet­zen und Slog­an­frag­men­te, viel­leicht noch hier und da sogar einen kom­plet­ten, dann aber völ­lig sinn­be­frei­ten Satz vor.

Der 'Sie­ges­zug' eini­ger Kid­die- und Jugend­blogs, die weit­ge­hend davon pro­fi­tie­ren puber­tie­ren­den Kin­dern die Seg­nun­gen der Kos­me­tik- und Beklei­dungs­in­di­strie - sozu­sa­gen von Teen zu Teen - nahe zu brin­gen und sie zum Kauf bestimm­ter Mar­ken zu bewe­gen, sind ein bered­tes Bei­spiel dafür.

"twit­ter" - ein soge­nann­ter Kurz­nach­rich­ten­dienst - wäre ohne Bil­der zu eini­gen tweets höchst lang­wei­lig. Denn wenn auch Bon­Mot auf Bon­Mot folgt, die Poin­ten nur so ras­seln und in der Kür­ze ja sowie­so die Wür­ze liegt, die paar Zei­chen rei­chen tat­säch­lich und objek­tiv nicht zum Aus­tausch von ver­ständ­li­chen Argu­men­ten aus. Auch dort reicht es wie­der nur zu paro­len­haf­ten Kür­zeln und Flos­keln.
{Der Herr Patho­lo­ge wird mir den vor­her­ge­hen­den Satz sicher ver­zei­hen}
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Seit Jahr­tau­sen­den gel­ten die Fer­tig­keit zu schrei­ben und Geschrie­be­nes zu lesen als wesent­li­che Kul­tur­stu­fe, von der an sich Gesell­schaf­ten auf die­sem Pla­ne­ten ent­wickelt haben. Wir sind auf dem besten Wege das Bei­des abzu­schaf­fen. Es durch Bil­der zu erset­zen. Selbst Bil­der sind nicht mehr für sich genom­men aus­sa­ge­fä­hig, man muß viel­fach den Zusam­men­hang ken­nen um den Inhalt zu ver­ste­hen - sie­he Vide­os zu aktu­el­ler Jugendmusik.

Die­se Belie­big­keit der Aus­sa­ge wird noch ver­schärft wenn man an die Mög­lich­kei­ten denkt die Daten zu mani­pu­lie­ren. Wem gehö­ren die Daten und wer kann sie über­haupt ver­än­dern? Was ist Wahr­heit in der Form von Daten­ban­ken, im Zeit­al­ter von Algo­rith­men, die anstatt des Men­schen die Aus­wahl und Ein­schät­zung von Per­son und Per­sön­lich­keit vornehmen.

Der anhal­ten­de Trend zur Nut­zung elek­tro­ni­scher Maß­nah­men als Ersatz für phy­sisch vor­han­denn Zugangs­sy­ste­me, die Video-Dar­stel­lung des Aus­packens einer gekauf­ten Ware als Unter­hal­tung (?) - auch das Bei­spie­le einer irre­ge­lei­te­ten Ent­wick­lung weg von Spra­che und Ver­ant­wor­tung .... die Com­pu­ter wer­den es schon richten.

Oder neh­men wir den Trend zum selbst­fah­ren­den Auto - wer braucht dann noch Ver­kehrs­re­geln ler­nen? Wie­der ein Feld in dem Spra­che über­flüs­sig wird. Wie übri­gens auch gan­ze Berufs­zwei­ge, man den­ke an Spe­di­tio­nen und Taxi­un­ter­neh­men und deren Bedienstete.

Wir wer­den Gene­ra­tio­nen auf die­sem Pla­ne­ten haben, die es nicht mehr nötig haben wer­den selbst lesen und schrei­ben zu kön­nen, es reicht wenn sie eini­ger­ma­ßen ver­ständ­lich SAGEN kön­nen was ihr der­zei­ti­ges Begehr ist, ihr All­tag wird sowie­so von Com­pu­tern struk­tu­riert sein. 

Zugleich sind die vor­ge­nann­ten Berei­che ohne Lese­not­wen­dig­keit ein Bei­spiel, wie immer weni­ger intel­li­gen­tes Han­deln von Men­schen ver­langt wer­den wird. Klar, es braucht eine dün­ne Intel­li­genz­schicht die die Com­pu­ter steu­ert und als Reser­ve da ist, wenn ein­mal die Elek­tro­nen ver­rückt spielen.

Wenn wir es dar­auf ankom­men las­sen wer­den selbst die Intel­li­genz­ler sich eines Tages über­flüs­sig gemacht haben: Sie wer­den sich selbst pro­gram­mie­ren­de & ver­bes­sern­de Com­pu­ter erschaf­fen haben und damit über­flüs­sig, über­flüs­si­ger geht gar­nicht, weil die Rechen­ka­pa­zi­tät ein Viel­fa­ches des­sen aus­macht was der Mensch in glei­cher Zeit­ein­heit an Pro­gramm oder Ana­ly­se zu schrei­ben (!) in der Lage wäre.

Wehe, wehe, wenn es dann ein­mal einen "black­out" oder Com­pu­ter­fehl­ein­schät­zun­gen gibt - da heißt es daten­nmä­ßig anonym zu sein oder der Daten­ma­ni­pu­la­ti­on fähig .... das ist eine bedrücken­de Zukunft, die wir da kom­men haben.

sw

bookmark_borderZwischenruf: Kappe ab!

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Diskus­si­ons­run­de im Fern­se­hen - und sowohl im Publi­kum wie auch auf dem Podi­um sit­zen 'Gäste' mit Base­ball­kap­pen auf dem Kopf. 

Im Stu­dio.

Bei wahr­schein­lich erträg­li­chen Temperaturen.

Extre­me Wet­ter­ver­hält­nis­se sind dort nicht zu erwarten.

Je nach Grund­ein­stel­lung sind Slo­gans ein­ge­stickt oder auf­ge­klebt - das ist ein wenig so wie Auf­kle­ber am Auto, mit deren Hil­fe der Umwelt die Gesin­nung der Besit­zer mit­ge­teilt werden.

Ich will sowas nicht wissen.
Ich hal­te sol­che Hin­wei­se für unnötig.
Ich mag kei­ne Kap­pen­trä­ger in geschlos­se­nen Räumen.

Ich den­ke, sie sind unhöf­lich und von sol­chen unge­ho­bel­ten Zeit­ge­nos­sen will ich gar nicht erst wis­sen was sie zu sagen haben.

Wer so wenig Per­sön­lich­keit hat, dass er/sie sich sol­cher Acces­soires bedie­nen muß 'um etwas dar­zu­stell­len', 'wer zu sein' dis­qua­li­fi­ziert sich als ernst­haf­ter Diskussionspartner.

 

PS
Noch schlim­mer sind sol­che Zeit­ge­nos­sen, die ihre Kap­pe schräg oder mit dem Schild nach hin­ten tra­gen: Persönlichkeitsersatz?

bookmark_borderZur Frage der Verzerrung der Wirklichkeit

Gre­gor Gysi zum Euro - wahr­haft pro­phe­tisch! - und jetzt weiß man auch, war­um ver­sucht wur­de ihm alles mög­li­che anzu­hän­gen um sich sei­ner (poli­tisch) zu entledigen.
Zudem ein wei­te­rer Beweis für mei­ne The­se, dass nur "Die Lin­ke" den Wirt­schafts­pro­zeß in der EU (und welt­weit) kor­rekt beschreibt und den rich­ti­gen Ansatz hat ihn so zu len­ken, dass er denen zugu­te kommt die den "pro­fit" generieren.

bookmark_borderReligion
(ja, schon wieder, aber anders ....)

Wir wer­fen den Mos­lems vor "Fun­da­men­ta­li­sten" zu sein.
Da stel­le ich fest "Auch Deutsch­land ist ein Gottesstaat!"

112 Kürz­lich wur­de mir erneut an einem Bei­spiel klar wie ver­nich­tend Reli­gi­on sein kann. Wo die Reli­giö­sen doch genau das Gegen­teil behaup­ten und wenn etwas schief läuft es den Ungläu­bi­gen in die Schu­he zu schie­ben versuchen.

Chri­sten wer­den stets ange­hal­ten die Gebo­te zu leben und es ist nicht schick­lich deren Inhalt zu hin­ter­fra­gen. Der 'güti­ge Gott' ist zugleich Vor­bild und Mah­nung nicht vom rech­ten Wege abzu­wei­chen. Nun, für die mei­sten Gebo­te mag es aus einem tie­fe­ren mora­li­schen Ver­ständ­nis° Ent­spre­chun­gen mit ähn­li­chen For­de­run­gen an das Ver­hal­ten der Men­schen unter­ein­an­der geben - eini­ge aller­dings ste­hen nur da für Chri­sten. Ande­re Men­schen kön­nen nichts damit anfangen. 

Soll­ten Sie, lie­ber Leser, prak­ti­zie­ren­der Christ sein, dann ken­nen Sie die zehn Gebo­te bestimmt in-und-aus­wen­dig. Ich ver­wei­se hier nur dar­auf, weil es Leu­te gibt die da eine Erin­ne­rungs­stüt­ze brau­chen. Es gibt sogar sol­che The­sen: ".. bil­den die 10 Gebo­te so etwas wie den „Schlüs­sel“ zu einer gelun­ge­nen Lebens­ge­stal­tung .." - und die vie­len Men­schen auf der Erde ohne 'christ­li­che Füh­rung'? Alle lebensunfähig?

Das spielt mir direkt in die Hän­de, denn auf die­sen Anspruch woll­te ich hin­aus. Es wird unter­stellt, dass man sein Leben ohne in einer Kir­che, ohne Christ zu sein nicht mei­stern kön­ne. Ein abso­lu­ter Anspruch, der emp­find­li­che See­len schon ins Grü­beln brin­gen kann und manch­mal sogar labi­le Men­schen in den Abgrund stürzt, weil sie 'glau­ben' die­sem Anspruch nicht zu genü­gen und daher sowie­so ver­dammt seien.

Der zür­nen­de Gott, der zür­nen­de Pfar­rer, die zür­nen­de Obrig­keit, der zür­nen­de Leh­rer, die zür­nen­den Eltern .... alle for­dern von dem her­an­wach­sen­den Nach­wuchs Unter­wer­fung, Wohl­ver­hal­ten, Ein­hal­tung von Gebo­ten und dar­aus her­ge­lei­te­ten son­sti­gen Verhaltensregeln.

Was für eine schreck­li­che Zwangs­si­tua­ti­on das bedeu­ten kann ist jedem klar der die Fol­gen betrach­tet. Jeg­li­cher Ent­decker­drang, sich erpro­ben, Gren­zen aus­lo­ten, Neu­gier befrie­di­gen und so einen Platz in der Gesell­schaft zu erlan­gen wird ausgemerzt.

Gehor­sam und Unter­wer­fung statt Frei­heit und auf­rech­tem Gang.
Nein, das kann nicht, darf nicht so bleiben.
Fan­gen wir damit an die­se Struk­tu­ren immer dann zu hin­ter­fra­gen wenn wir durch ihr Wir­ken defor­mier­te Per­sön­lich­kei­ten erken­nen. Es kann nur bes­ser wer­den, selbst wenn es manch­mal nicht ohne Kon­flikt abge­hen wird.
 
 
PS
Bevor ich es vergesse:
Ein guter Anfang ist die tota­le Tren­nung von Kir­che & Staat.
Vie­le wün­schen es, allein die 'christ­li­chen' Abge­ord­ne­ten wol­len es nicht ändern. Obwohl so man­cher hoch­ge­stell­te Poli­ti­ker gegen Gebo­te ver­stößt - z.B. das Ehe­bruchs­ge­bot, mit Gelieb­ter und (bedau­erns­wer­tem) Kind aus der Ver­bin­dung. Sol­che Men­schen nennt man Heuch­ler oder Scheinheilige.
Wäh­len wir doch ein­fach sol­che Abge­ord­ne­ten, die unse­ren Wil­len umzu­set­zen bereit sind ....

 
 

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° (das dem Men­schen inne­wohnt, wes­we­gen auch 'Wil­de' so etwas wie Gebo­te hat­ten bevor sie die schreck­li­chen Ver­brei­ter des Glau­bens tra­fen)
 
 

bookmark_borderVom "Alles wissen wollen"

Mei­ne seli­ge Mut­ter - sie ruhe in Frie­den - hat­te eine Lebens­weis­heit für Ehe­frau­en parat, die sie, Jahr­gang 1921, zu jeder pas­sen­den (oder auch unpas­sen­den) Gele­gen­heit zu äußern pflegte:

Männer dürfen Alles essen,
aber nicht Alles wissen.

Mir scheint, die­se Weis­heit hat sich, mit ein wenig ver­scho­be­ner Per­spek­ti­ve, bis in höch­ste Poli­ti­ker­krei­se verbreitet:

Bürger sollen wählen,
aber nicht Alles wissen.

In der ver­gan­ge­nen Woche gab es eine poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung zum The­ma "Trans­pa­renz zum Lob­by­is­mus im Bundestag"

abgeordnetenwatch.de schreibt dazu:

Dass aus­ge­rech­net zwei Poli­ti­ker der CDU/CSU gegen abgeordnetenwatch.de Stim­mung machen, hat uns nicht über­rascht. Denn unse­re erfolg­rei­che Haus­aus­weis-Kla­ge gegen den Bun­des­tag hat ver­gan­ge­nes Jahr ans Licht gebracht, dass die Uni­on per Geheim­ver­fah­ren mehr als 750 Lob­by­isten Zugang zu den Abge­ord­ne­ten­bü­ros ver­schafft hat - dar­un­ter Waf­fen­pro­du­zen­ten, Atom­kon­zer­ne und Frack­ing­un­ter­neh­men. Sie und vie­le ande­re gin­gen im Bun­des­tag jah­re­lang unent­deckt ein und aus.

Trotz all die­ser klei­nen Schrit­te in Rich­tung Trans­pa­renz - gegen erbit­ter­ten Wider­stand der­je­ni­gen Poli­ti­ker, die am mei­sten von den Lob­by­isten pro­fi­tie­ren, aber nicht wol­len, dass man davon erfährt - ist es noch ein lan­ger Weg bis die Mas­se der Abge­ord­ne­ten begreift:
Sie sind ihren Wäh­lern zuerst ver­pflich­tet, wenn es auch viel ein­fa­cher ist sich von eini­gen weni­gen Orga­ni­sa­tio­nen ali­men­tie­ren zu las­sen. Es gilt doch gera­de bei sol­chen Abhän­gig­kei­ten beson­ders wach­sam zu sein, denn "ACTIO = REACTIO", wer annimmt ist nach­her gezwun­gen zu geben.

Das grund­sätz­li­che Pro­blem der Ein­fluß­nah­me ist durch Trans­pa­renz allei­ne frei­lich noch nicht gelöst. Dazu bedarf es wei­te­rer Schrit­te. Einen davon hal­te ich per­sön­lich für den Wich­tig­sten überhaupt:
Nen­nen wir doch das, was da so scham­haft-ver­nied­li­chend, euphe­mi­stisch, als "Lob­by­is­mus" bezeich­net wird beim rich­ti­gen Namen - es ist, allei­ne schon von den Sum­men her betrach­tet, Bestechung! Ein Straftatbestand.

 

bookmark_borderIrgendein Depp mäht irgendwo immer ....

.... und natür­lich rat­tert eben­so eine Hecken­sche­re. Der Grün­schnitt wird am Schluß mit einem Laub­blä­ser weg­ge­pu­stet .... das hat schon Rein­hard Mey in Wor­te & Musik gefaßt. Sei­ne Ver­stim­mung scheint schon ein wenig abge­klun­gen zu sein. Min­de­stens klin­gen die Zei­len recht moderat.


 

Ich kom­me dar­auf, weil ich heu­te früh von infer­na­li­schem Lärm geweckt wurde.
Lärm von einer Heckenschere.
Da muß­te ich an Super­märk­te denken.
Sie wer­den den­ken "Super­märk­te?
Wie­so denn gera­de Super­märk­te?"

Der Grund dafür ist einfach:

Stel­len sie sich ein­mal vor was pas­sie­ren wür­de wenn - wahl­los - ein paar Super­märk­te in ihrem Wohn­ort nie­der­ge­ris­sen und weg­trans­por­tiert würden.
Da stün­den sie vor den kläg­li­chen Resten auf dem Grund­stück und müß­ten womög­lich sehr viel län­ge­re Strecken zurück­le­gen um sich zu ver­sor­gen. Wenn aller­dings auch rund­um alle Super­märk­te weg wären müß­ten sie sehr, sehr weit fah­ren - und wenn sie kei­nen Super­markt mehr fin­den müß­ten sie viel­leicht Hun­gers sterben ....

Nun stel­len sie sich ein­fach mal vor wie es den Bie­nen, Hum­meln und Schweb­flie­gen geht: 

Die fin­den nichts mehr für sich und ihre Nach­kom­men­schaft wenn Hecken, Büsche und Bäu­me auf "SCHÖN" getrimmt wer­den und dabei alle Blü­ten & Früch­te ver­nich­tet und weg­trans­por­tiert werden.

Leben geop­fert für eine aus­ufern­de "Ästhe­tik".
"Mein schö­ner Gar­ten" läßt grüßen.
Eine Schande.

[Quel­le]

bookmark_borderWas wir aus "Hänsel & Gretel" lernen ....

.. Vor einem gro­ßen Wal­de wohn­te ein armer Holz­hacker mit sei­ner Frau und sei­nen zwei Kin­dern; das Büb­chen hieß Hän­sel und das Mäd­chen Gre­tel. Er hat­te wenig zu bei­ßen und zu bre­chen, und ein­mal, als gro­ße Teue­rung ins Land kam, konn­te er das täg­li­che Brot nicht mehr schaf­fen. Wie er sich nun abends im Bet­te Gedan­ken mach­te und sich vor Sor­gen her­um­wälz­te, seufz­te er und sprach zu sei­ner Frau: »Was soll aus uns wer­den? Wie kön­nen wir unse­re armen Kin­der ernäh­ren da wir für uns selbst nichts mehr haben?« »Weißt du was, Mann«, ant­wor­te­te die Frau, »wir wol­len mor­gen in aller Frü­he die Kin­der hin­aus in den Wald füh­ren, wo er am dick­sten ist. Da machen wir ihnen ein Feu­er an und geben jedem noch ein Stück­chen Brot, dann gehen wir an unse­re Arbeit und las­sen sie allein. Sie fin­den den Weg nicht wie­der nach Haus, und wir sind sie los.« »Nein, Frau«, sag­te der Mann, »das tue ich nicht; wie sollt ich's übers Herz brin­gen, mei­ne Kin­der im Wal­de allein zu las­sen! Die wil­den Tie­re wür­den bald kom­men und sie zer­rei­ßen.« »Oh, du Narr«, sag­te sie, »dann müs­sen wir alle vie­re Hun­gers ster­ben, du kannst nur die Bret­ter für die Sär­ge hobeln«, und ließ ihm kei­ne Ruhe, bis er einwilligte .. "
[Quel­le]

Wie sehr sich doch die Zei­ten geän­dert haben seit die Gebrü­der Grimm "Hän­sel & Gre­tel" schrie­ben - haben sie sich tat­säch­lich so sehr geändert?

Kin­der sind sel­te­ner gewor­den in unse­rer Gesell­schaft, daher wer­den sie nicht als 'Last' oder 'zusätz­li­che Esser' gese­hen. Was aller­dings immer noch nicht bedeu­tet, dass sich ab einem bestimm­ten Alter die­se Ein­stel­lung nicht wandelt.
Ich nen­ne es "Ent­so­li­da­ri­sie­rung", also den Beginn eines Zeit­rau­mes in dem Eltern ihre Kin­der nicht mehr als Freu­de, son­dern als Bela­stung emp­fin­den.

Im Tier­reich ken­nen wir die "Nest­flüch­ter" und die "Nest­hocker", erste­re sind sofort nach ihrer Geburt völ­lig unab­hän­gig und oft auch auf sich allei­ne gestellt. Die Eltern­tie­re gehen ihrer Wege und küm­mern sich nicht mehr um den Nachwuchs.
Weil wir selbst uns um unse­re Nach­kom­men­schaft bemü­hen - die offen­bar zuneh­mend, wenn auch oft unfrei­wil­lig "Nest­hocker" sind und vie­le Jah­re brau­chen bis sie auf eige­nen Füßen ste­hen - nei­gen wir dazu sol­che Tie­re, die sich ähn­lich ver­hal­ten, sich also um ihre Jun­gen küm­mern, mehr zu mögen als die soge­nann­ten "Raben­el­tern".
Was den Raben übri­gens Unrecht tut.

 
Im eng­li­schen Sprach­raum wird der Begriff "Afforda­bili­ty" ver­wen­det, was über­setzt etwa "Bezahl­bar­keit" bzw. "Erschwing­lich­keit" bedeu­tet. Das hängt wahr­schein­lich mit der beson­de­ren angel­säch­si­schen Nei­gung zusam­men Alles zu quan­ti­fi­zie­ren, meß­bar und ver­gleich­bar machen zu wol­len. Der Begriff wird im wesent­li­chen dahin ver­stan­den, ob sich 'die Jone­ses von neben­an' etwas mehr oder weni­ger lei­sten kön­nen als man selbst.

Da die wei­ter­füh­ren­den Lehr­an­stal­ten dort (z.B. U.S.A.; Kana­da; Eng­land; Austra­li­en etc.) den Eltern erheb­li­che Kosten ver­ur­sa­chen trifft der Ter­mi­nus "Afforda­bili­ty" wahr­haf­tig zu. Denn es geht man­ches nur des­we­gen nicht, weil die Eltern es sich nicht lei­sten kön­nen. Obwohl ihre Kin­der das Poten­ti­al hät­ten. Eine beson­de­re Aus­prä­gung des Kapi­ta­lis­mus, die sich in den letz­ten Jah­ren ein wenig auf­ge­weicht hat, dann bedau­er­li­cher­wei­se die Absol­ven­ten mit einem Schul­den­berg im Nacken auf Arbeits­su­che entläßt.

Eine Vari­an­te zu alle­dem wird in Deutsch­land noch immer prak­ti­ziert, es ist das "Kost­geld" [eine ins Gegen­teil der ursprprüng­li­chen Bedeu­tung ver­kehr­te Bezeich­nung, sie­he Wiki­pe­dia], das Eltern von ihren Kin­dern ver­lan­gen sobald die­se über ein eige­nes Ein­kom­men ver­fü­gen und noch zu Hau­se woh­nen. Es ist aus der Mode gekom­men, wird von man­chen Eltern aber noch ver­langt und als völ­lig nor­mal ange­se­hen. Wahr­schein­lich des­we­gen, weil sie es genau so selbst erlebt haben.

Nun ist es sehr unter­schied­lich, was die­se Eltern mit dem Kost­geld tun: Wäh­rend es man­che als Zuschlag zu ihrem Haus­halts­bud­get sehen, spa­ren es ande­re Men­schen für ihre Kin­der. Sie wol­len auf die­se Wei­se sicher sein, dass nicht im jugend­li­chen Über­schwang Geld sinn­los ver­praßt wird.

Wie gesagt, es ist nicht der Nor­mal­fall, denn meist wer­den Kin­der bis sie das Haus ver­las­sen hier­zu­lan­de mit allem ver­sorgt was sie brau­chen, inklu­si­ve einer Ausbildung.

Davon völ­lig abge­setzt tritt ein wei­te­res, ganz unter­schied­li­ches Pro­blem­feld hinzu:
Die elter­li­che Unab­hän­gig­keit, der Wunsch, trotz der Sor­ge um ihre Kin­der, ein eige­nes 'Privat'leben zu haben.

Je nach Alter und Typo­lo­gie leben Eltern die­se Wün­sche ganz ver­schie­den aus:
Wäh­rend es man­chen nur dann wohl ist wenn sie ihre Kin­der um sich haben müs­sen ande­re ihre Kin­der zwar ver­sorgt, aber mög­lichst weit weg wis­sen - und natü­lich gibt es zwi­schen die­sen bei­den Extre­men alle denk­ba­ren Varianten.

Nach mei­ner Beob­ach­tung - und hier kom­me ich auf die ein­gangs beschrie­be­ne "Ent­so­li­da­ri­sie­rung" zurück - sind die­se Ver­hal­tens­wei­sen abhän­gig von drei Faktoren:

  • Alter
  • Bil­dungs­stand
  • Umfeld
  • (und zwar genau in die­ser Reihenfolge) 

Neh­men wir bei­spiels­wei­se Frau S.(35) und Herrn H.(40). Frau S. hat einen her­an­wach­sen­den Sohn M. (14). Frau S. und Herr H. wol­len über das Wochen­en­de ver­rei­sen. Der Sohn bleibt zu Hau­se, hütet Woh­nung und Hund.
Toll, denkt der Sohn, 'sturm­frei' das gan­ze Wochenende!

Wäh­rend also Frau S. und Herr H. sich irgend­wo ver­wöh­nen & ver­wöh­nen las­sen geht zu Hau­se die Post ab .... M. lädt Kum­pel & Kum­pelinen zum Grill­fest, die Musik dröhnt, es wird von Raum zu Raum getram­pelt. Toll, der M. wünscht sich es könn­te immer so bleiben.
Wirklich?

Betrach­ten wir das noch­mal genauer:
Frau S. und Herr H. haben Spaß, die Nach­barn weni­ger. Wäh­rend sich erste­re amü­sie­ren und sich um nichts küm­mern müs­sen treibt zu Hau­se der M. sein Unwesen.
Ist ihm dabei wirk­lich so wohl wie es den Anschein hat?
Ich bezweif­le das sehr.
Er ist allein, und das in einem Alter, in dem Jugend­li­che Ori­en­tie­rung und Anlei­tung brau­chen. In dem sie einen siche­ren Rück­halt haben müs­sen. Der M. hin­ge­gen teilt die Auf­merk­sam­keit sei­ner Mut­ter mit der für ihren 'Gefähr­ten' H. - sie hat zwar die Ver­ant­wor­tung für den M., ist dem alters- und intel­lekt­be­dingt kei­nes­wegs gewachsen.

"Ent­so­li­da­ri­sie­rung" bei allen Betei­lig­ten, eine trau­ri­ge Geschich­te, die doch anfangs so posi­tiv aussah.

Hän­sel & Gre­tel - von ihren Eltern ver­sto­ßen - haben es am Ende doch geschafft. Sie haben den Wid­rig­kei­ten getrotzt.
Aber das war ja ein Märchen ....

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" .. Wer­bung und das Vor­bild der Nach­barn schaf­fen immer neue Begier­den. „Kee­ping up with the Jone­ses“, nennt man das in den USA: Die Jones von neben­an haben immer ein grö­ße­res Auto, ein schicke­res Sofa, eine bes­se­re Espres­so-Maschi­ne .. " [Quel­le]


 
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[Quel­le]

bookmark_borderDas macht doch nichts, das merkt doch keiner ....



 

"STASI 2.0" in Gestalt des vor­ma­li­gen Innen­mi­ni­sters Schäub­le, der jetzt als Finanz­mi­ni­ster sein Unwe­sen treibt, ist schon lan­ge pas­sé. Sein Schwie­ger­sohn [ .. ver­hei­ra­tet mit Chri­stine, geb. Schäub­le .. ] sorgt min­de­stens schon in Baden-Würt­tem­berg für kon­ti­nu­ier­li­chen Ein­fluß [Mini­ste­ri­um für Inne­res, Digi­ta­li­sie­rung und Migra­ti­on] der Familie.

Wir sind nicht einmal mehr bei "Stasi 3.0",
wir driften auf "Stasi 4.0" zu.

"Frü*er" nann­te man das was wir heu­te erle­ben "Sala­mi­tak­tik" - und es wur­de der DDR zuge­schrie­ben. Seit der soge­nann­ten "Wie­der­ver­ei­ni­gung" pas­siert das - offen oder ver­deckt - in vie­len Berei­chen des öffent­li­chen Lebens genau nach die­sem Muster.

Die Aus­spä­hung ist gren­zen­los, gegen die Machen­schaf­ten der NSA sei angeb­lich nichts zu machen, und wenn die gro­ßen Auto­fir­men die Daten der Besit­zer abgrei­fen und deren Ver­hal­ten minu­ti­ös notie­ren steht der Herr Ver­kehrs­mi­ni­ster im Fran­ken­feld-Anzug wie ein Komö­di­ant da° und bläst hei­ße Luft­bal­lon-Phra­sen heraus ....

Bin ich da allein auf wei­ter Flur und bil­de mir sowas nur ein, neh­me ich die­se Umschich­tung und den Trend zu STA­SI-Vor­ge­hens­wei­sen viel­leicht anders wahr als es den Tat­sa­chen entspricht??

Was die Gesetz­ge­bung und die Über­wa­chung angeht sieht es nicht anders aus. Stück für Stück sind die Dau­men­schrau­ben enger gewor­den. Was in 2000 noch nicht als Infor­ma­tio­nen abge­grif­fen wer­den konn­te wird heu­te en mas­se abge­fragt, zuge­ord­net, ver­netzt und gespeichert.

In der Ver­gan­gen­heit wur­den Geset­ze ver­fas­sungs­kon­form ver­faßt, heu­te geht der Gesetz­ge­ber an die äußer­ste Gren­ze: Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz, Ter­ror­ab­wehr, Daten­schutz, Abhör­prak­ti­ken, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Vor­rats­da­ten­spei­che­rung .... oder das von der Vor­sit­zen­den der CSU-Lan­des­grup­pe im Bun­des­tag, Ger­da Has­sel­feldt, so heiß gelieb­te "Betreu­ungs­geld".

Es wird bewußt über die ver­fas­sungs­mä­ßig vor­ge­ge­be­nen Rah­men­be­din­gun­gen hin­aus geschos­sen - um dann zuzu­se­hen, ob sich jemand zur Wehr setzt, wer sich dage­gen zur Wehr setzt, und wel­ches Ergeb­nis das hat. Oft ist es so, dass von den ange­streb­ten Rege­lun­gen nichts übrig bleibt, aber genau­so oft kommt es vor, dass immer ein wenig mehr gere­gelt wird als zuvor - Sala­mi­tak­tik, ich erwähn­te den Begriff schon wei­ter oben.

Der 'bra­ve Bür­ger' schaut sich im Staa­te um, reibt sich die Augen, und wun­dert sich (all­mäh­lich von den Medi­en ein­ge­lullt) über nichts mehr ....

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° Zitat " .. sei­ne Anzü­ge, von denen der ein oder ande­re an Tape­ten­mu­ster aus den 70er Jah­ren erin­nert. .. " [Quel­le]

bookmark_borderRevisited: Perspektive

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.. die Wah­len sind frei, kosten­los,
man­che sagen sogar, sie sind umsonst .. 

[Vol­ker Pis­pers]

 
Manch­mal ist es eine gute Übung sich ein paar Kilo­me­ter vom eige­nen Stand­ort zu ent­fer­nen - ent­we­der prak­tisch durch Rei­sen oder theo­re­tisch durch rein gedank­li­ches "Ent­schwe­ben" .... und dann auf sich und die Umge­bung zu schau­en und sich zu fragen:

Was ist wirk­lich wichtig?

Der Wech­sel der Per­spek­ti­ve ist erhel­lend. All die Klei­nig­kei­ten und Klein­lich­kei­ten die - unter ande­rem hier und in wech­seln­der Inten­si­tät eben­so in ande­ren Blogs - dis­ku­tiert wur­den, wer­den mit einem Schlag unbedeutend.

Wäh­rend rund um uns die Welt zusam­men­bricht, ins Cha­os stürzt, und wir von den Par­tei­en, Regie­run­gen, Medi­en­grup­pen und inter­na­tio­na­len Pro­duk­ti­ons­ge­sell­schaf­ten belo­gen, betro­gen und bestoh­len wer­den, geht es in den Foren- und Blog­dis­kus­sio­nen um die sprich­wört­li­chen 'pea­nuts'.

Ver­nünf­tig hin­ge­gen wäre es, wenn der Auf­wand sich zugun­sten gemein­sa­mer Aktio­nen umlei­ten ließe:

  • Gegen die Taten­lo­sig­keit der Regie­rung hin­sicht­lich der Aus­spä­hung durch die NSA und die Kum­pa­nei der Nach­rich­ten­dien­ste mit genau die­sen Rechtsbrechern; 
  • Gegen die Aus­he­be­lung von demo­kra­ti­schen Ent­schei­dun­gen und deren Ersatz durch Geheim­ver­trä­ge wie bei­spiels­wei­se TTIP und die Ein­set­zung von Schieds­ge­rich­ten, die kei­ner­lei natio­na­ler und öffent­li­cher Kon­trol­le unterliegen; 
  • Gegen die Ein­schrän­kung der Netz­neu­tra­li­tät, die gera­de Blogs extrem benach­tei­li­gen und den Zugang ein­schrän­ken und ver­lang­sa­men würde; 
  • Gegen die stei­gen­de Bela­stung der Lohn­steu­er­zah­ler bei gleich­zei­ti­ger Ent­la­stung der Unter­neh­men und inter­na­tio­na­len Kon­zer­ne, die kei­ne Steu­ern mehr zah­len weil die Schlupf­lö­cher nicht ver­stopft werden; 
  • Gegen die zöger­li­che Ent­wick­lung von Alter­na­ti­ven und die Per­spek­tiv­lo­sig­keit im tech­ni­schen Bereich jen­seits der Auto- und Maschi­nen­bau­in­du­strie - hin zu einer För­de­rung der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie im Hard- und Softwaresektor. 

Die Liste lie­ße sich erwei­tern, es gibt ein­fach zu vie­le Bau­stel­len durch die Taten­lo­sig­keit der Regie­run­gen seit Kohl, die uns in recht­lo­se Arbeits­skla­ven ver­wan­delt haben .... aber es sind Berei­che, die uns alle betref­fen, egal wo wir leben und Urlaub machen, ob in Wohn­wa­gen, Wohn­mo­bi­len oder 'Stein­häu­sern'.

Die Regie­run­gen Kohl CDU - CSU - FDP haben uns den €uro ein­ge­brockt. Eine Wäh­rungs­uni­on, mit der hei­ßen Nadel gestrickt, von der die Unter­neh­men pro­fi­tier­ten und die für die Ver­brau­cher einen Preis­sprung und eine Ent­wer­tung ihrer (gerin­gen) Gut­ha­ben brach­ten. Die Ver­brau­cher­prei­se stie­gen vor allem für den täg­li­chen Bedarf, weil viel­fach der Preis statt in DM in €uro umge­wan­delt wur­de - und das sta­ti­sti­sche Bun­des­amt woll­te uns jah­re­lang weis­ma­chen eine sol­che Stei­ge­rung habe nicht statt­ge­fun­den, obwohl wir es täg­lich bei Ein­käu­fen spürten.

Die Regie­run­gen Schrö­der, zusam­men­ge­setzt aus SPD und Grü­nen hat, in Per­son des Herrn Cle­ment, die Arbeit­neh­mer­rech­te auf­ge­ho­ben und den Weg für Zeit­ar­beit und pre­kä­re Arbeits­ver­hält­nis­se frei­ge­macht. Den Gip­fel bil­de­ten dann die Hartz-Refor­men. Das hat die Ver­un­si­che­rung der Arbeit­neh­mer wei­ter geför­dert, denn dadurch wur­den ihre Arbeits­be­din­gun­gen noch­mals ver­schlech­tert, wer nicht abstür­zen woll­te muß­te die dik­tier­ten Arbeits­be­din­gun­gen hinnehmen.
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.. Beson­ders deut­lich wur­de die­se Hal­tung durch die Agen­da 2010 in Deutsch­land, die aus einer Arbeits­lo­sen­un­ter­stüt­zung, die noch ein halb­wegs wür­di­ges Leben ermög­lich­te, Hartz-IV mach­te, das nur mehr das nack­te Über­le­ben gewährt und auch das nur unter stän­di­ger Drang­sa­lie­rung und Demü­ti­gung der Betrof­fe­nen. Aus anspruchs­be­rech­tig­ten Ver­si­cher­ten wur­den Emp­fän­ge­rIn­nen von Almo­sen, aus den Lebens­stan­dard ansatz­wei­se sichern­den Lei­stun­gen Gna­den­brot. Ein Gna­den­brot, das nur dann gewährt wird, wenn sich die Emp­fän­ger völ­lig unter­wer­fen und andau­ernd bewei­sen, dass sie eh wil­lig wären, jeden noch so schlech­ten Job anzu­neh­men, wenn es denn einen für sie gäbe .. 


[Aus­zug aus: Euro­pa, Kon­ti­nent der depres­si­ven Grei­se]

Die "Koali­ti­on" will dem­nächst Hartz IV 'ver­ein­fa­chen'. So recht koaliert hat­te man bis dato kaum, eher gestrit­ten und dann zäh­ne­knir­schend auf das Ende der gemein­sa­men Zeit geschielt, das Ende her­bei gesehnt. Wie bekannt bedeu­tet 'ver­ein­fa­chen' immer Ver­schär­fung der Sank­tio­nen und wei­te­re Nach­tei­le für die Betrof­fe­nen. Bei gleich­zei­ti­ger Aus­wei­tung admi­ni­stra­ti­ver Pro­zes­se. Kom­mu­ni­ziert wird selbst­re­dend das genaue Gegen­teil des­sen was pas­sie­ren soll.
Schließ­lich möch­te kein Poli­ti­ker ris­kie­ren bei der näch­sten Run­de, sprich Legis­la­tur­pe­ri­ode, nicht mehr dabei zu sein. 

Die Ren­ten­kü­zun­gen, von der Kohl'schen Regie­rung begon­nen, wur­den wei­ter fort­ge­setzt und es wur­de die nutz­lo­se Rie­ster-Vari­an­te ein­ge­führt. Die, wie sich mitt­ler­wei­le her­aus­stellt, mehr kostet als sie den Ver­si­cher­ten jemals brin­gen wird.
Dosen­pfand & Bun­des­wehr­ein­satz im Aus­land waren die Krö­ten, die unter Mit­hil­fe der Grü­nen dem Bür­ger ins Maul gestopft wurden.

Die Regie­run­gen Mer­kel, mit CDU/CSU und FDP, spä­ter als gro­ße Koali­ti­on mit der SPD, haben an allen Fron­ten wei­ter Rech­te abge­baut und trotz gegen­tei­li­ger Ver­spre­chen Steu­ern erhöht.
Erst die Mehr­wert­steu­er, dann Ver­brauchs­steu­ern auf Treib­stof­fe und Tabak, par­al­lel dazu wur­de die Steu­er­last der Unter­neh­men wei­ter gesenkt.

Wir wer­den mit Bil­li­gung und unter Mit­hil­fe der eige­nen Regie­rung ent­ge­gen der gesetz­li­chen Rege­lun­gen von Aus­lands­dien­sten (NSA etc.) aus­ge­späht, es wird abge­wie­gelt und wir wer­den belo­gen - zuge­ge­ben wird immer nur das, was die Pres­se bereits in Erfah­rung gebracht hat.

Die gesam­te Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on soll so regle­men­tiert wer­den, dass die Frei­hei­ten des Inter­nets - Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen ohne staat­li­chen Ein­fluß - in sich zusam­men­fal­len und wir wie­der von der Regie­rung geneh­men Medi­en berie­selt wer­den sol­len. Natür­lich ange­führt von ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaf­ten wie Kabel- und Medi­en­be­trei­bern, das Geschäfts­ge­ba­ren ist in den U.S.A. genau zu erkennen:
Immer weni­ger Lei­stung für immer mehr Geld.
Bei uns kommt dann noch die Zwangs­ab­ga­be für Radio/Fernsehen obendrauf.

Dazu: Nach­dem die "Heu­schrecken" in Gestalt von Hedge-Fonds schon vie­ler­orts gan­ze Sied­lun­gen auf­ge­kauft haben und durch Umwand­lung von öffent­li­chen in pri­va­te Gesell­schaf­ten ver­teu­er­ten, begin­nen sie nun die­se in teu­re Eigen­tums- oder Luxus­miet­woh­nun­gen zu ver­wan­deln. Die­je­ni­gen, die den "Betrieb" einer Stadt ermög­li­chen, die vie­len Arbei­ter und klei­nen Ange­stell­ten, kön­nen es sich nicht mehr lei­sten da zu woh­nen wo sie arbeiten.

Selbst Was­ser und Stra­ßen­bau sol­len "dem Markt" zuge­führt wer­den, dadurch pri­va­ti­siert und natür­lich verteuert.
Wohin sol­che "Model­le" der Pri­va­ti­sie­rung füh­ren kön­nen wir an den bereits bestehen­den Fäl­len erken­nen - sie waren stets mit höhe­ren Kosten und weni­ger Rechts­si­cher­heit für die Bür­ger verbunden. 

Und nun sol­len wir auch noch via EU durch die im gehei­men ver­han­del­ten TTIP-Ver­trä­ge gänz­lich 'ame­ri­ka­ni­siert' wer­den, indem die demo­kra­ti­schen Rech­te an Schieds­ge­rich­te und Kon­zer­ne abge­ge­ben wer­den sol­len, den Groß­kon­zer­nen die Türen zur EU weit auf­ge­sto­ßen wer­den. Fast zwei Drit­tel der EU-Bevöl­ke­rung will GLYPHOSAT, ein krebs­er­re­gen­des Pflan­zen­ver­nich­tungs­mit­tel das für das Bie­nen­ster­ben ver­ant­wort­lich ist, nicht mehr haben. Die U.S.A. haben die wei­te­re Benut­zung wegen der Gefähr­lich­keit unter­sagt - und den­noch will die EU, ange­trie­ben durch deut­sche Poli­ti­ker (!), die­ses Teu­fels­zeug für wei­te­re sechs Jah­re zulassen.

Das soge­nann­te "Tüp­fel­chen auf dem "I"" ist aber die schwar­ze Null des Finanz­mi­ni­sters. Die Arbeit­neh­mer ver­armt und die Gewin­ne der Eig­ner und Anle­ger steigert.
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[Quel­le]

Vom Trau­er­spiel um Grie­chen­land, wo die Hilfs­mil­li­ar­den sofort an Ban­ken und nicht zur Ver­bes­se­rung der Struk­tur ver­wen­det wer­den, ganz zu schwei­gen. Auch in die­sem Fall wer­den wir belo­gen: Es wird uns in der Pres­se und im Fern­se­hen vor­ge­gau­kelt die 'fau­len' Grie­chen bekä­men unser Geld - dabei geht es an die euro­päi­schen Groß­ban­ken. Bei den Grie­chen kom­men gan­ze 5% der gezahl­ten Beträ­ge an.

Was wir in unse­rem Land brau­chen ist ein Umden­ken und "anders wäh­len"! Die letz­ten Regie­run­gen haben stets viel ver­spro­chen und wenig gehal­ten - das Weni­ge was sie gemacht haben rich­te­te sich gegen die Inter­es­sen derer, die sie gewählt haben.

Abschlie­ßend möch­te ich eine Fra­ge in den Raum stellen:
Füh­len SIE sich durch die Poli­tik, Poli­ti­ker und unse­re Regie­rung gerecht behandelt?

Wenn Sie mit "JA" ant­wor­ten fra­ge ich zurück:
Wie kann es sein, dass die Ren­ten in den letz­ten 20 Jah­ren um 30% geschrumpft sind, wäh­rend durch Steu­er­flucht von Groß­ver­die­nern (Ein­zel­per­so­nen wie Schu­ma­cher, Becken­bau­er und Gesell­schaf­ten wie Sprin­ger, BMW, Ban­ken und Ver­si­che­run­gen) Jahr für Jahr mehr als 100 Mil­li­ar­den Steu­ern ver­lo­ren gehen?
Sehen Sie jetzt, wer ihre Inter­es­sen ver­ra­ten hat und immer noch verrät? 
Dar­an ändert sich auch nichts wenn in die­sem Jahr "Wahl­jahr" - mer­ken Sie die Absicht? - die Ren­ten etwas höher gesetzt wer­den. Die Unge­rech­tig­keit der Abschlä­ge aus der Ren­ten­re­form wird dadurch nicht ein­mal teil­wei­se kompensiert.

So.
Jetzt nur noch der Appell beim näch­sten Mal die zu wäh­len, die von dem "Block" aus CDU/CSU/SPD/Grüne/FDP am mei­sten bekämpft wer­den: "Die Lin­ke". Die sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren gewan­delt hat und als ein­zi­ge Par­tei Wirt­schafts­kom­pe­tenz vor­wei­sen kann - das "Wei­ter so!" der Koali­tio­nä­re ver­schlim­mert nur die Situa­ti­on, am Ende wird eine Wäh­rungs­re­form stehen.
In der Par­tei "Die Lin­ke" sind übri­gens weni­ger alte SED-Genos­sen drin als in allen ande­ren Par­tei­en pro­zen­tu­al sit­zen .... gut getarnt, geschickt ver­steckt, von der Öffent­lich­keit daher nicht bemerkt - und dazu wer­den Sie nie in den Medi­en etwas hören.

[Erst­ver­öf­fent­li­chung August 2015; ergänzt & überarbeitet]

bookmark_borderVon Hundehaaren, Natoratten*, Chips- und Erdnußflockenresten

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Da liegt er nun, der Topf Hei­de­kraut, der einst sei­nen Platz auf dem Bal­kon der ersten Eta­ge hat­te. So tief gefal­len, ganz bis auf die Erde. Glück­li­cher­wei­se hat er nie­man­des Kopf getrof­fen. Na, das wäre ein schlim­mes Ende gewesen ....

 

 

 
So liegt er her­um. Nie­mand hat Scha­den genom­men außer dem Pla­stik­ge­fäß, das bei dem Auf­prall zer­sprun­gen ist. Seit Tagen schon liegt er da, ohne dass sein Feh­len im Bal­kon­ka­sten den Besit­zern auf­ge­fal­len wäre.

Wie es wohl dazu kam? Ein Blu­men­topf fällt ja nicht ein­fach so her­un­ter. Geschah es als der Wohn­zim­mer­tep­pich über die Bal­kon­brü­stung aus­ge­schüt­telt wur­de? Sowas pas­siert nicht am hellich­ten Tag. Dazu ent­schließt man sich spät­abends oder nachts. Wohl in der Hoff­nung so wer­de es bestimmt nicht bemerkt.

Doch spä­te­stens wenn Hun­de­haa­re, Nator­at­ten*, Chips- und Erd­nuß­flocken­re­ste auf dem unte­ren Bal­kon gefun­den wer­den steht fest:
Ent­sor­gung von Woh­nungs­schmutz ohne Staub­sauger - es geschieht offen­bar unter dem Gesichts­punkt der Ener­gie­er­spar­nis. Ein­mal den Tep­pich aus­schüt­teln - 0,05 Kw/h gespart!

Oder es ist ein­fach nur Nach­läs­sig­keit den Topf da lie­gen zu las­sen? Ein Sym­ptom dafür, wie wenig Sorg­falt bei man­chen Men­schen herrscht? Ein Indiz dafür, dass es offen­bar Über­fluß gibt? Denn das Feh­len eines Gewäch­ses in der Grup­pie­rung der Bal­kon­pflan­zen müß­te doch auf­fal­len .... irgend­wie, irgendwann?

Die­se häß­li­che Lücke im Arran­ge­ment der Blumenpracht.

Mög­li­cher­wei­se ist es die Tat­sa­che, dass ein sol­ches Hei­de­kraut, wenn es nicht gera­de blüht, nicht sehr ansehn­lich ist. Ein Stief­kind unter all den präch­ti­gen Pflan­zen. Zu unschein­bar, als dass sein Schick­sal die Besit­zer anrüh­ren könnte.

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* Nator­at­ten = Staub­ge­bil­de, Flu­sen, die sich zusam­men­bal­len und beson­ders auf glat­ten Böden die Ecken zie­ren - ihre Bewe­gung bei Luft­zug gleicht der von weg­hu­schen­den Ratten ....

bookmark_borderDie SPD ....

.... ist in der kur­zen Zeit der Koali­ti­on öfter 'umge­fal­len' als je eine ande­re Par­tei vor ihr: 

  • Herr Gabri­el ver­sprach "Kein Frack­ing" - um es dann flugs zuzulassen.
  • Herr Gabri­el möch­te TTIP zustim­men - obwohl sich inner­par­tei­lich & mehr­heit­lich in der Bevöl­ke­rung Wider­stand for­miert hat.
  • Herr Maas hat - ent­ge­gen aller Ver­nunft und der aus­drück­li­chen War­nung von Fach­wis­sen­schaft­lern - die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung (wie­der) ein­ge­führt, die wie­der vom höch­sten Gericht gekippt wird. 
  • Herr Stein­mei­er reist in Sachen Asyl & Been­di­gung von Kampf­hand­lun­gen her­um. Das Ergeb­nis sei­ner Bemü­hun­gen ist gleich "Null". Was in Erin­ne­rung bleibt ist sein Kotau vor der sie­chen­den Sau­di-Ara­bi­schen Herrscherdynastie. 

Die Liste lie­ße sich fort­set­zen und das Umfal­len wur­de zur Metho­de. Dazu die Nach­wir­kun­gen der men­schen­ver­ach­ten­den Poli­tik der Vor­gän­ger (Schrö­der, Cle­ment, Rie­ster, Steinmeier).

Die SPD wird das glei­che Schick­sal erlei­den wie die FDP, die noch­mal kurz­fri­stig in Erschei­nung trat, aber bald wie­der ver­schwin­den wird. Sie wird unter die zehn Pro­zent sin­ken und dann zwi­schen Zit­tern und Ban­gen auf die 5%-Hürde schielen.

"Ach, so schlimm wird es wohl nicht wer­den," höre ich man­che sagen, "man schaue doch nur nach Rhein­land Pfalz!" Ja, da hat etwas geklappt. Etwas, was von einer Per­son, dem per­sön­lich­hen Schick­sal der Spit­zen­kan­di­da­tin geprägt wur­de. Die Kan­di­da­tin der CDU stand ihr wie eine Anzieh­pup­pe, ein wenig jün­ger, ein wenig dyna­mi­scher als Favo­ri­tin ent­ge­gen. Um sowas bun­des­weit zu nut­zen brauch­te man aller­dings meh­re­re sol­che Anzieh­pup­pen die Poli­ti­ke­rin zu spie­len ver­ste­hen. Da wird es schon eng in der SPD.

Klei­ner Hin­weis auf eine frü­he­re Über­le­gung zum Thema.

bookmark_borderWas ihr wollt ..!?

those
[Quel­le des Bildes]

Ich las­se 'mal ande­re Leu­te sprechen:

  • Ein Chri­sti­ne Doe­r­ing [@ChristineGAP] tweet:
    Ob Sig­mar Gabri­el [#SPD] jetzt viel­leicht doch mal ver­steht das sei­ne momen­ta­ne Art Pol­tik zu füh­ren NICHT dem ent­spricht, was die Wäh­ler wünschen?
  • Ein js ‏[@jottes] tweet:
    Also mit der #FDP hat man da ja einen ziem­lich hoch­nä­si­gen "Demo­kra­ten" in den Land­tag gewählt. Lösun­gen fürs Land sind ihm klar egal.
  • Ein Back­nang [‏@Backnang] tweet:
    Checked die Mehr­heit zwar eh wie­der net: #CDU #Kret­sch­mann [Grü­ne] vor.. und nach der Wahl;) #S21
  • Zu den son­stig ange­tre­te­nen Par­tei­en schrei­be ich nichts. Es hat kei­nen Zweck sich an sta­ti­schen Blöcken abzu­ar­bei­ten. Die behar­ren wider bes­se­res Wissen.

    Aller­dings zei­gen die Zah­len für die AfD sehr deutlich:
    Wahl­er­geb­nis­se für extre­me Par­tei­en sind direkt pro­por­tio­nal zum Bil­dungs­stand der Wäh­len­den - und die sind schon des­we­gen aus­ge­mach­te Dumm­köp­fe, als sie Leu­te wäh­len, deren Anlie­gen ist sie als "Stimm­vieh" aus­zu­nut­zen und ihnen die weni­gen sozia­len Unter­stüt­zun­gen zu kür­zen auf die gera­de sie ange­wie­sen sind.

     
    Kom­me mir nie­mand mit "Die Par­tei­füh­rer sind aber gebil­de­te Leu­te und in ihren Rei­hen gibt es vie­le Aka­de­mi­ker" .... Aka­de­mi­ker und gebil­det zu sein bedeu­tet heu­te nichts mehr, min­de­stens nicht mit Abschlüs­sen nach den Sieb­zi­gern. Als die Abwer­tung des Abiturs und damit die Stu­den­ten-Schwem­me begann.

     

    Ein Raik ‏[@Rutzel21] tweet beschreibt die Fol­gen (bild­lich), wenn der auf­ge­peitsch­te Mob rast:

    those
    [Quel­le des Bildes]
     

    Und "JA", die CSU und rech­te Scharf­ma­cher in der CDU sind genau­so schlim­me "Brand­stif­ter". Nicht nur in Wor­ten, son­dern in Taten der von ihnen auf­ge­hetz­ten Massen.

    Noch ein Bild zur Ver­deut­li­chung der Lage:

    those
    [Quel­le des Bildes]