Wenn schon falsch parken, dann aber richtig - nur "Absolutes Halteverbot" reicht nicht. Da muß auch noch der Rettungsweg in die Fußgängerzone dran glauben ....
Diese Spezialistin schafft "Zwei auf einen Streich".

nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Es ist nicht zu leugnen:
Selbst in einem so hoch entwickelten Land wie unserem gibt es Analphabeten, mehr männliche als weibliche, und interessanterweise sind sie überwiegend berufstätig.
Die bereits 'erkannten' Analphabeten sind erst der Anfang. Denn wir sind auf einer Abwärtsspirale was das "sinnerfassende Lesen von Text(-en)" angeht.
Geprägt von Werbung und Comics, Computerspielen und Musik, die ohne die dahinter liegenden Bilder nichtssagend und unverständlich wäre, und von der ausufernden Nutzung der sogenannten "smart phones", entwickelt sich der visuelle Kanal zum wichtigsten Informationsdienst des modernen, mediennutzenden Menschen. Allerdings nicht in Form von Text und Sprache, sondern in Form von Bild & Ton.
Schauen wir einmal zurück:
Wurden bei der Einführung von "sms" noch verständliche Sätze formuliert, so veränderte sich der Text immer mehr zu Kürzeln. Entgegen der damals vertretenen Auffassung einiger Pädagogen, das sei eine Jugenderscheinung, die sich später wieder ausgleichen werde, scheint es doch Spuren bei der Alphabetisierung hinterlassen zu haben - wie sonst wären die steigenden Zahlen von Analphabeten zu erklären?
Werbebotschaften stellen verkürzt das dar, was der Konsument über ein Produkt wissen soll. Da braucht es nicht viel Text, da braucht man nur einige Bilder, die Emotionen ansprechen. Text ist da eher im Wege.
Die Politik hat den Zug der Zeit erkannt: Programmatik ist etwas für Hinterzimmer, dem Souverän, den Wählern, wirft man Satzfetzen und Sloganfragmente, vielleicht noch hier und da sogar einen kompletten, dann aber völlig sinnbefreiten Satz vor.
Der 'Siegeszug' einiger Kiddie- und Jugendblogs, die weitgehend davon profitieren pubertierenden Kindern die Segnungen der Kosmetik- und Bekleidungsindistrie - sozusagen von Teen zu Teen - nahe zu bringen und sie zum Kauf bestimmter Marken zu bewegen, sind ein beredtes Beispiel dafür.
"twitter" - ein sogenannter Kurznachrichtendienst - wäre ohne Bilder zu einigen tweets höchst langweilig. Denn wenn auch BonMot auf BonMot folgt, die Pointen nur so rasseln und in der Kürze ja sowieso die Würze liegt, die paar Zeichen reichen tatsächlich und objektiv nicht zum Austausch von verständlichen Argumenten aus. Auch dort reicht es wieder nur zu parolenhaften Kürzeln und Floskeln.
{Der Herr Pathologe wird mir den vorhergehenden Satz sicher verzeihen}.
Seit Jahrtausenden gelten die Fertigkeit zu schreiben und Geschriebenes zu lesen als wesentliche Kulturstufe, von der an sich Gesellschaften auf diesem Planeten entwickelt haben. Wir sind auf dem besten Wege das Beides abzuschaffen. Es durch Bilder zu ersetzen. Selbst Bilder sind nicht mehr für sich genommen aussagefähig, man muß vielfach den Zusammenhang kennen um den Inhalt zu verstehen - siehe Videos zu aktueller Jugendmusik.
Diese Beliebigkeit der Aussage wird noch verschärft wenn man an die Möglichkeiten denkt die Daten zu manipulieren. Wem gehören die Daten und wer kann sie überhaupt verändern? Was ist Wahrheit in der Form von Datenbanken, im Zeitalter von Algorithmen, die anstatt des Menschen die Auswahl und Einschätzung von Person und Persönlichkeit vornehmen.
Der anhaltende Trend zur Nutzung elektronischer Maßnahmen als Ersatz für physisch vorhandenn Zugangssysteme, die Video-Darstellung des Auspackens einer gekauften Ware als Unterhaltung (?) - auch das Beispiele einer irregeleiteten Entwicklung weg von Sprache und Verantwortung .... die Computer werden es schon richten.
Oder nehmen wir den Trend zum selbstfahrenden Auto - wer braucht dann noch Verkehrsregeln lernen? Wieder ein Feld in dem Sprache überflüssig wird. Wie übrigens auch ganze Berufszweige, man denke an Speditionen und Taxiunternehmen und deren Bedienstete.
Wir werden Generationen auf diesem Planeten haben, die es nicht mehr nötig haben werden selbst lesen und schreiben zu können, es reicht wenn sie einigermaßen verständlich SAGEN können was ihr derzeitiges Begehr ist, ihr Alltag wird sowieso von Computern strukturiert sein.
Zugleich sind die vorgenannten Bereiche ohne Lesenotwendigkeit ein Beispiel, wie immer weniger intelligentes Handeln von Menschen verlangt werden wird. Klar, es braucht eine dünne Intelligenzschicht die die Computer steuert und als Reserve da ist, wenn einmal die Elektronen verrückt spielen.
Wenn wir es darauf ankommen lassen werden selbst die Intelligenzler sich eines Tages überflüssig gemacht haben: Sie werden sich selbst programmierende & verbessernde Computer erschaffen haben und damit überflüssig, überflüssiger geht garnicht, weil die Rechenkapazität ein Vielfaches dessen ausmacht was der Mensch in gleicher Zeiteinheit an Programm oder Analyse zu schreiben (!) in der Lage wäre.
Wehe, wehe, wenn es dann einmal einen "blackout" oder Computerfehleinschätzungen gibt - da heißt es datennmäßig anonym zu sein oder der Datenmanipulation fähig .... das ist eine bedrückende Zukunft, die wir da kommen haben.


[Quelle der Titelzeile & des Eingangszitates]
Einmal völlig davon abgesehen, dass es dem Autor des Zitates gelungen ist fast den ganzen Absatz durch einen verschachtelten Satz zu gestalten, was den journalistischen Grundregeln, nach denen Sätze kurz zu sein haben und möglichst wenige Einschübe der Erläuterung enthalten sollen, völlig widerspricht, ist es ein im Ansatz gelungener Artikel, der nur eine Schwäche hat:
Mit jedem neuen, und insbesondere dem letzten Absatz wird das zuvor aufgebaute Gebäude der Gedanken sozusagen mit dem Hinterteil wieder eingerissen ....
Sie erkennen, liebe Lesende, sicher den Widersinn in meinem vorherigen Satz. Selbst etwas tun was man Anderen anlastet. Der (mein) Eingangssatz war zu lang, zu geschachtelt und hatte einen Einschub.
Vom Formalen abgesehen zum Inhalt:
Nein, Herr Grimm, wenn man die Wissenschaft zu Rate zieht ist es eben NICHT so, dass jeder Alles kann! Die Wissenschaft beweist:
Es gibt Leistungsunterschiede zwischen den Menschen und das bedeutet, dass manche unserer Mitbürger nicht in der Lage sind sinnerfassend zu lesen wenn Sätze & Inhalte komplexer werden, über Subjekt-Objekt-Prädikat hinausgehen und Transfer geleistet werden muß um einen Sachverhalt zu verstehen.
Wie soll z.B. der "Otto Normalverbraucher" die komplexeren Tricks der Banken bei Fonds, Aktien und sonstigen Wertpapieren verstehen, wenn er - ich nehme hier ein triviales Beispiel, das allerdings schon Viele überfordert - nicht einmal in der Lage ist auszurechnen was 14% Überziehungszins von 100 geborgten €uro in Geld bedeutet?
Demokratie muß also vom Vertrauen Vieler in die guten Absichten Weniger leben. Weil direkte Demokratie - so sagen es uns die Politiker - schon wegen der schieren Zahlen nicht möglich sei. Das Argument ist leicht zu kippen. Ich lasse es doch einmal stehen und frage:
Wie ist es um die Glaubwürdigkeit der Politiker bestellt?
Da zeigt sich schon:
Weder Vernunft noch Wissenschaft werden zur Klärung beitragen, das ist nur mit Transparenz auch nicht zu schaffen - hier fehlen verläßliche, nicht redigierte Zahlen, die die Wirklichkeit abbilden. So wird es schon mit "gesundem Menschenverstand" klar, dass es keine Unabhängigkeit der Politiker geben kann, denn wer umfangreiche Zuwendungen erhält fühlt sich den Gebern irgendwie verpflichtet. Glücklicherweise gibt/gab es immer Ausnahmen hiervon.
Da drängt sich doch der Verdacht auf, es sei im Eigeninteresse der Politiker uns glauben zu machen sie seien unverzichtbar zur Bündelung der Meinungen aus ihrem Wahlkreis - weil sie dort ebenso von Gönnern und deren Zuwendungen profitieren und daher (überwiegend) nicht das Wohl der Masse, sondern Einzelner im Auge haben. Dass das nicht von der Hand zu weisen ist kann man ohne viel Aufwand nachlesen. Einige gescheiterte oder im Scheitern begriffene Großprojekte sprechen eine beredte Sprache.
" .. Denn die Tatsächlichkeit der Welt hat sich nicht geändert, nur die Bedingungen ihres Beschreibens. Die ersten, die das gemerkt haben, waren Journalisten, als vor zwei Jahren mit der Ukraine-Krise plötzlich eine „Lügenpresse“-Diskussion durch das Land rollte, die die Branche erschüttert hat .. "
Gerade diese sogenannte "Krise" ist doch das Paradebeispiel für mißlungenen Journalismus, hier insbesondere der öffentlich-rechtlichen MedienanstaLten. Wie sich - gerade im jetzt schon möglichen Rückblick - zeigte, waren es die Bestrebungen und subversiven (Geheimdienst-) Machenschaften der U.S.A., die die Destabilisierungspolitik, in Südamerika bei unliebsamen Regierungen erprobt, siehe jüngstes Beispiel Brasilien, einsetzten um durch die Unruhen eine Begründung für die Einmischung zu haben. Wen wundert es da wenn Russland - insoweit zeigt sich Autor Grimm wenig informiert sondern bestens indoktriniert - sich anders als die vergleichsweise schwachen Südamerikaner verhält und seine Tatzen zeigt?
Erstaunlich ebenfalls die Zurückhaltung das was in der Türkei gerade passiert beim Namen zu nennen:
Eine Säuberungswelle durch einen nach Alleinherrschaft strebenden Despoten, der wie all diese Heilsversprecher aus kleinsten Verhältnissen stammt und in entsprechend unkomplizierten Mustern "Schwarz - Weiß" denkt.
Eine Presse die sich tatsächlich als "Vierte Gewalt" verstehen würde hätte da beste Ansätze das Wirken dieses 'Saubermannes' zu zerpflücken und aufzuzeigen, dass er seine fünfte Kolonne bereits seit Jahren hierzulande agieren läßt um Andersdenkende selbst weit weg von der 'Heimat' zu bedrohen und ihnen nach dem Leben zu trachten.
Bevor wir also über zukünftige Richtungen und Strömungen der Presseorgane nachdenken sollten wir, Herr Grimm, über die praktischen Fragen nachdenken: Wie wir nämlich eine Transparenz schaffen können die nicht durch von Interessengruppen sorgfältig ausgewählten Journalisten 'vor-bearbeitet' wird, die zugleich frei von persönlichen Vorurteilen der Autoren sein sollte, und es den Lesenden überläßt dazu eine Einstellung zu gewinnen.
Wie ich neulich schon schrieb:
Unsere Perspektive ist falsch. Man hat uns den Blickwinkel seit Jahrzehnten erfolgreich 'antrainiert' .. allerdings werden die Anzeichen immer deutlicher, dass Vieles, was noch vor zwanzig, dreissig oder mehr Jahren als 'absurd' bezeichnet wurde, mittlerweile als Tatsache feststeht.
Sie, Herr Grimm, überschauen vielleicht bewußt etwa zwanzig Jahre Politik. Ich überschaue mehr als das Doppelte, etwa fünfzig Jahre. Glauben Sie mir einfach mal, dass sich in all den Jahren eine Politik-Wirtschafts-Unternehmens-Struktur heranbildete, die, unterstützt von den beiden großen Glaubensrichtungen, den Staat zu einem Instrument umgebildet hat in dem Geld von unten nach oben umgeschichtet und die Macht weniger über Viele ausgebaut wird. Die Ausgebeuteten, das ist die Ironie der Situation, wählen seit Jahrzehnten genau die Politik, die ihnen so das Fell über die Ohren zieht.
Was sagen also die Fakten?
Es sieht nicht nach einem "Sieg der Vernunft" aus. Es sieht eher danach aus als ob von der NATO ein Krieg angestrebt würde, der viele Probleme lösen würde. Mit Frau v.d. Leyen als nächster Kanzlerin kommen wir dem einen Riesenschritt näher:
Schulden weg, Infrastruktur weg, Privatvermögen der Bürger weg - und Alles wieder auf "Null" gesetzt .... und der Neuaufbau beschert den Kriegstreibern satte Gewinne.
PS
Nur mal so am Rande erwähnt - auf das Eingangszitat bezogen - gab es zur Zeit der Aufklärung noch keine Menschen die vor Computern saßen.
.

Diskussionsrunde im Fernsehen - und sowohl im Publikum wie auch auf dem Podium sitzen 'Gäste' mit Baseballkappen auf dem Kopf.Im Studio.
Bei wahrscheinlich erträglichen Temperaturen.
Extreme Wetterverhältnisse sind dort nicht zu erwarten.
Je nach Grundeinstellung sind Slogans eingestickt oder aufgeklebt - das ist ein wenig so wie Aufkleber am Auto, mit deren Hilfe der Umwelt die Gesinnung der Besitzer mitgeteilt werden.
Ich will sowas nicht wissen.
Ich halte solche Hinweise für unnötig.
Ich mag keine Kappenträger in geschlossenen Räumen.Ich denke, sie sind unhöflich und von solchen ungehobelten Zeitgenossen will ich gar nicht erst wissen was sie zu sagen haben.
Wer so wenig Persönlichkeit hat, dass er/sie sich solcher Accessoires bedienen muß 'um etwas darzustelllen', 'wer zu sein' disqualifiziert sich als ernsthafter Diskussionspartner.
PS
Noch schlimmer sind solche Zeitgenossen, die ihre Kappe schräg oder mit dem Schild nach hinten tragen: Persönlichkeitsersatz?
.... und nun noch ein paar Worte zum Syrienkrieg - die Informationen sind sehr nah an dem, was ich von geflüchteten Syrern zu Teilaspekten im persönlichen Gespräch gehört habe.
Wer hat welche Interessen und warum unternehmen Frankreich, Großbritannien, die U.S.A. und die NATO nichts gegen die schleichende Entdemokratisierung in der Türkei? Ein Blick auf Sunniten und Schiiten, und auf Assad, der als Alevit den kurdischen Aleviten nahesteht - denen, die gerade von Erdogan 'umgesiedelt' und dabei rein zufällig auch ein wenig dezimiert (!) werden.
Gregor Gysi zum Euro - wahrhaft prophetisch! - und jetzt weiß man auch, warum versucht wurde ihm alles mögliche anzuhängen um sich seiner (politisch) zu entledigen.
Zudem ein weiterer Beweis für meine These, dass nur "Die Linke" den Wirtschaftsprozeß in der EU (und weltweit) korrekt beschreibt und den richtigen Ansatz hat ihn so zu lenken, dass er denen zugute kommt die den "profit" generieren.
.... muß man schon außerordentlich "merkbefreit" sein um den Müll auf diese Art zur Abfuhr abzulegen:

Wer nicht soviel Grips hat zur Papierabfuhr wenigstens das Styropor aus dem Versandkarton zu entfernen ist wahrhaftig zu Bedauern - es spricht nämlich sehr viel dafür, dass, wer sowas macht, ansonsten intellektuell nicht unbedingt zu dem obersten Perzentil gehört.
Früher war ich ein eifriger Zeitungsleser. Früher, als es noch kein Internet gab. Ein paar Ältere werden sich noch daran erinnern. Wer unter 35 ist kaum noch, denn nach der Mitte der achtziger Jahre schied sich die Bevölkerung hier in zwei Gruppen:
Jene, die die neue Technologie verfluchten und sich damit NIE beschäftigen wollten, und jene Anderen, die sich Gedanken machten und deswegen eine Chance in den noch wenig entwickelten, aber aussichtsreichen Möglichkeiten der Computerei sahen.
Zeitungen, Holzmedien, kurzum: "print", wie es heute so schön knapp heißt, hat das überwiegend verschlafen und ich will darauf hier nicht weiter eingehen - als sie aus dem Winterschlaf erwachten dachten die "print"-Leute zuerst an ihre Einkünfte, steckten sich hinter die großen Parteien und bekamen - weil sie immer schön brav das berichtet hatten was diesen Parteien zum Sieg verholfen hatte - dann ihr Leistungsschutzrecht.
Wie?, fragt sich jetzt der Leser, die Presse ist doch die "Vierte Gewalt" im Staate, die sind doch unabhängig, berichten ausgewogen und vor allem gut recherchiert und deshalb "wahr".
Weit gefehlt. Das war mal näherungsweise so. Dem Grunde nach, im wörtlichen Sinne, wohl noch nie. "print" wird von Menschen gemacht. Und Menschen sind nun mal von Vorurteilen geleitet.
Im Laufe von vielen Jahren ist mein Vertrauen in die Medien ständig geringer geworden. Weil ich - viel im Internet lesend - herausfand, dass Auslassungen, Unterdrückungen, Beugung von Tatsachen, die Verwendung von emotional aufgeladenen Worthülsen und tatsächliche Lügen für die breite Öffentlichkeit ein Bild herstellen, das sich von der Realität immer weiter entfernt. 2,66 Millionen Arbeitslose? Die "in Wahrheit" 6,98 Millionen Hartz-IV-Empfänger sind? Wo ist der Aufschrei in der Presse, im Fernsehen?
Es mag sich bei vielen Medienschaffenden sogar erst nach und nach einstellen: Es läuft - wie an anderer Stelle im Leben auch - nach dem altbekannten Motto: "Wes Brot ich eß, des Lied ich sing!" Im Zwiespalt zwischen absoluter Wahrhaftigkeit und Erhalt der Einkommensbasis sind schon viele aufrechte Menschen schlußendlich weich geworden und haben den Weg der Bequemlichkeit gewählt. Nicht anecken, nicht auffallen, nicht zuerst "Hier" rufen wenn es um ungewöhnliche Themen geht - zu heiß, da kann man sich leicht die Finger verbrennen.
Allerdings: Auch 'weiße' Lügen sind Lügen, das wird immer so sein, und wer entscheidet welche Art von Lüge für welche Situation noch angemessen ist?
Das Ergebnis vernehmen und lesen wir dann tagtäglich. Die ständige Wiederholung der Verdrehungen, Falscheinschätzungen, und bewußter Lüge führt - wenn jahrelang über alle Kanäle der öffentlichen Berichterstattung gehandhabt - zu einem eindeutigen Ergebnis.

Das 'geformte' Bild wird zur Wahrheit, das Denken läuft in vorgegebenen Bahnen, was tatsächlich wahr ist bleibt als spinnerte Sichtweise von Außenseitern auf der Strecke.
"Ein Beispiel!" höre ich manche rufen. Klar, das muß sein. Stellen sie sich einen Menschen vor der 40, 50 Jahre lang B*LD gelesen hat. Denken sie ernsthaft, dass dem etwas anderes als das rechte, staatstragende Denken gelingt? OK, vielleicht leuchten dem noch die Thesen der Sozis ein, oder wenn ökologisch angehaucht die der Grünen .... aber das war's dann auch schon. Was so bequem vorgekaut wurde ersetzt das eigene Denken, das läßt man lieber sein, zu anstrengend, zu belastend, für manche gar zu hoch.
Die Amerikaner sind die Guten, die Russen sind die Bösen - und die scharen gleichgesinnte Staaten um sich, auf die dann das Freund- oder Feindbild übertragen wird.
Währenddessen breitet sich so mancher Konzern weltweit derart aus, dass Staaten alleine zu schwach geworden sind die Machenschaften zu kontrollieren. Wenn irgendwann nur noch Geld regiert - ein gutes Beispiel sind die U.S.A. - dann ist das, was so als "Spätkapitalismus" bezeichnet wird noch eine Blumenwiese gegenüber dem, was noch kommen wird.
Siehe hierzu aktuell:
‘Fake News’ in America: Homegrown, and Far From New
Posted on Dec 18, 2016
By Chris Hedges
[Abbildung: twitter]
Oder: Es sind immer die "Anderen" die irren ....
"Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall!" - so spricht der Volksmund und wir kennen Alle Beispiele, dass das in der Wirklichkeit seinen Ausdruck findet.
Kürzlich las ich einen Kommentar zu einer Erörterung über die Schwammigkeit von Begriffen deren Benutzung in den Medien als "eindeutig" angesehen wird - was natürlich schon wegen der Vielfalt der menschlichen Natur nie zutreffend sein kann. In diesem Kommentar findet sich folgende Passage:
.. Zum Beispiel singt auch der Bajuware jeden Sonntag aus voller Kehle Allah U Akhbar, jedoch nicht auf arabisch, sondern in seiner Landessprache und in kollektiver Form rituell-zeremonieller Kulthandlungen, in denen das Abbild eines grausamst Gefolterten und Gekreuzigten mit seiner gar wissenschaftlich gynäkologisch unmöglichen, aber trotzdem nachhaltig behaupteten Geburt aus einer Jungfrau und manchmal sogar ekstatisch und in Trance gefallen angebetet wird. Wehe das wagt jemand als geisteskrank anzumahnen und versucht es zu verhindern. Das würde sogleich zum Bereitstellen eines Scheiterhaufens führen oder in einer psychiatrischen Zwangsmassnahme enden ..
Die sogenannte "Deutsche Leitkultur" ist christlich geprägt, Eidesformeln werden durch "So wahr mir Gott helfe!" abgeschlossen und in kirchlich betriebenen Institutionen (Kindergärten, Altenheimen, Sozialdiensten) bestimmt die Einhaltung religiöser Normen über Anstellung bzw. Entlassung von Individuen.
Gleichzeitig sprechen wir hierzulande aber über "Islamisten" - und damit meinen wir in abschätziger Form "Verblendete". Wo, so frage ich Sie, ist der Unterschied zwischen der Verblendung der Muslime und der Verblendung der Christen? Glauben doch die Anhänger beider (und vieler anderer Glaubensrichtungen) an fiktive, nie bewiesene und naturwissenschaftlich nicht haltbaren übergeordnete Wesen, deren Existenz zweifelhaft ist und deren tatsächliches Wirken bestenfalls auf Visionen von Einzelpersonen fußt ("Wunder", "Erscheinungen").
"Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall!" - es wird Zeit diese Perspektive aus unserem 'Kulturkreis' zu hinterfragen und daraus Schlüsse zu ziehen. Welche Art von Vernunft ist das, die - um die Bibel zu zitieren - 'den Splitter im Auge der Anderen' sieht und 'den Balken im eigenen Auge' übersieht?
Radikale wohin man schaut, egal welche kulturell-religiöse Prägung vorhanden sein mag. Wie überheblich es war als die Spanier im Namen des Glaubens in Mittel- und Südamerika wüteten! Auch das ist Teil unseres viel gepriesenen "sozio-kulturellen Hintergrundes"!
Niemand (fast niemand) nimmt daran Anstoß, dass die U.S.A. überall auf der Welt - ähnlich wie Terroristen - foltern, verurteilen und per Fernsteuerung exekutieren. Gleichzeitig werden die im Nahen Osten und Afrika wütenden Milizen und selbsternannten Gotteskrieger als Ausgeburt der Hölle angesehen, die man ausrotten muß um Frieden zu schaffen.
Unsere Perspektive ist falsch. Man hat uns den Blickwinkel seit Jahrzehnten erfolgreich 'antrainiert'. Bleibt die Frage wer davon profitiert. "Verschwörungstheorien", höre ich da Einige sagen.
Ja, stimmt, allerdings werden die Anzeichen immer deutlicher, dass Vieles, was noch vor zwanzig, dreissig oder mehr Jahren als 'absurd' bezeichnet wurde, mittlerweile als Tatsache feststeht.
Zeit für einen Perspektivwechsel ...?

.... sitzen an vielen Stellen auf der Welt und sind so eine Art "Fünfte Kolonne" des Diktators.
" .. Kritiker finden, dass die Demonstranten hier genau die Versammlungs- und Meinungsfreiheit zur Werbung für Erdoğan nutzen, die dieser in der Türkei gerade massiv unterbindet .."
heißt es in der krautreporter-Morgenpost, gestützt auf einen Artikel der Süddeutschen Zeitung. Stimmt!
Da maßt sich dieser aufgeblasene Diktator - der im (eigenen) Inland Menschen erschießen & einkerkern läßt weil sie eine andere politische Gesinnung haben - an, Deutschland solche völlig aus der Luft gegriffenen Vorwürfe zu machen .... wenn das nicht der Gipfel der Dreistigkeit ist.
3. Demonstrierende türkischstämmige "Demokraten"
Veranstalter in Köln ist die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD). Die Kundgebung hat den Titel "Ja zur Demokratie - Nein zum Staatstreich" - was für ein Hohn, da von "Demokratie" zu sprechen, eine völlig absurde Betitelung für den sich entwickelnden Gottesstaat Türkei ....

Ebenda:
CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer - mit dem ich wahrhaftig meistens NICHT übereinstimme - äußerte sich ähnlich wie bereits Außenminister Kurz (Österreich) vergangene Woche: "Wer sich in der türkischen Innenpolitik engagieren will, kann gerne unser Land verlassen und zurück in die Türkei gehen."
Ja, liebe Kölner Pro-Erdoğan-Demonstranten, nichts wie hin, und so schnell wie möglich den deutschen Paß abgeben! Solche (deutschstämmingen) Verblendeten haben wir selbst schon genug .... da brauchen wir keine zusätzlichen (türkischstämmigen) Demonstranten die nach Demokratie schreien und Diktatur von religiösen anatolischen Hohlköpfen meinen.
Es wird immer von der Integration von Flüchtlingen geredet - aber hier scheint der Gedanke angebracht viel mehr auf die Integration der Pro-Erdoğan-Demonstranten einzuwirken, weil deren Verhalten gerade nicht dafür spricht, dass sie sich in Deutschland integrieren wollen.
Nirgendwo auf der Welt gibt es Privilegien ohne Verpflichtung. Wer Rechte haben will muß auch Pflichten erfüllen. Da ist in der Vergangenheit viel versäumt worden und es wäre höchste Zeit diese Menschen daran zu erinnern, dass hier zu Leben von ihnen etwas abverlangt, nämlich den festen Willen sich in unsere Gesellschaft einzugliedern und unsere Werte anzunehmen.
*update*
(16−08−2016)
Auszug aus einem Varoufakis-Interview:
" .. Dieser Deal mit der Türkei ist ein Skandal. Wir haben eine Verpflichtung gegenüber den Vereinten Nationen, Flüchtlinge aufzunehmen. Stattdessen bestechen wir einen zunehmend diktatorisch auftretenden Präsidenten der Türkei, um es uns mit dem Deal zu erlauben, internationales Gesetz zu brechen .. "
.. Hard evidence or no, I stand wholly with a well-connected source in Istanbul with whom I have had an extended email exchange since last weekend. “I don’t mean a total fabrication,” he wrote Saturday in explaining what had happened. “Probably more of a provocation and trap laid by Erdoğan.” Never mind what you read in the corporate press: These suspicions are widely shared, I am told, among diplomats with long records of Middle East service and some of the better people at State ..
Übersetzung
" .. Harte Beweise oder nicht, ich stehe auf der Seite einer gut angebundenen Quelle in Istanbul, mit der ich seit dem letzten Wochenende einen erweiterten E-Mail-Austausch hatte. "Ich meine keine totale Inszenierung", schrieb er am Sonnabend um zu erklären was passiert war. "Wahrscheinlich eher eine Provokation und eine Falle, von Erdoğan gelegt." Egal was man in der Unternehmenspresse liest: Diese Verdächtigungen werden, wie mir gesagt wurde, weitgehend unter Diplomaten mit langen Aufenthalten im Mittleren Osten geteilt und das sind einige der erfahrensten Menschen beim Auswärtigen Dienst .. "
[Quelle]
Wer sich mit Schurken wie Erdoğan einläßt muß sich gefallen lassen, dass deren Schurkereien auf sie zurückfallen. Die EU und Deutschland insbesondere klagen zwar den Völkermord an den Armeniern an - aber dem Völkermord an den Kurden schauen sie seit Monaten zu!
Jetzt läßt Erdoğan endgültig die Maske fallen und "säubert" sein Reich, dreht die säkulare Türkei um in einen muslimischen Gottesstaat. Die U.S.A., sonst schnell dabei dergleichen zu verurteilen halten sich zurück, weil sie den türkischen Luftwaffenstützpunkt nicht verlieren wollen.
Am Ende werden sie wohl auch Fethullah Gulen an die Türkei ausliefern, dessen der türkische Staatschef Mitte Dezember 2013 nicht habhaft werden konnte, als es schon einmal eine Säuberungswelle wie die jetzt beobachtete in der Türkei gab.
Gülen ist beileibe kein frommes Lamm:
"Der CDU-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag, Peter Hauk, verlangte im Februar 2014 Einsicht in interne Berichte des Landesverfassungsschutzes, in denen der Gülen-Bewegung vorgeworfen wurde, teilweise im Widerspruch zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen." [Quelle] - das berechtigt allerdings selbst Herrn Erdoğan nicht den Stab über ihn zu brechen und sich als 'Richter' aufzuspielen, singt er doch im gleichen 'Chor' ....
Aber was zählt schon ein Menschenleben in den U.S.A., die sich aufschwingen weltweit die von ihnen identifizierten "Feinde" - ohne Rechsstaatlichkeit auch nur zu simulieren - per Drohne zu ermorden.
Wie jeder Diktator stellt Erdoğan zunächst den Intellektuellen nach, in Universitäten und Schulen wird 'gesäubert'. Was zurückbleibt ist das unwissende, gläubige Landvolk, der anatolische Volksislam, schon immer die Quelle des Übels. Journalisten, Richter, Anwälte, Verwaltungsbeamte, Listen mit tausenden regimekritischen Menschen, sowas zaubert keiner aus dem Hut, das braucht Vorbereitung von langer Hand - wer hier noch an eine spontane Aktion der türkischen Regierung glaubt zieht sich wahrscheinlich die Hose mit der Kneifzange an.
*edit*
Gerade gesehen bei twitter =>

Es ist die Zeit der Kaffeesatzleser und Prognosegurus:
Zur Bestallung von Theresa May soll es laut Cameron keine lang gezogene Kampagne für die Wahl zum Chef der Konservativen Partei geben ....
Niemand weiß etwas, Alle haben eine Meinung dazu, was tatsächlich passieren wird weiß alleine die zukünftige Premierministerin - und auch die wird sich erstmal ansehen müssen was überhaupt möglich ist und dann Entscheidungen treffen.
Es wird nun hoffentlich zügig zu BREXIT-Verhandlungen kommen und wieder Normalität einkehren. Die Briten werden sich noch enger an die U.S.A. anschließen und erleben, dass Nichts besser, Vieles schlechter werden wird. Der vieldiskutierte NHS [National Health Service] wurde schon teilweise an einschlägig tätige U.S.-Unternehmen verscherbelt. So wird es weiter gehen und das böse Erwachen steht den Briten noch ins Haus .... zu hoch gepokert mit ihren "Sonderbedingungen" hatten sie schon seit Margaret Thatcher sich für den Casino-Kapitalismus stark machte und den noch schmeichelhaften Titel "Eiserne Lady" bekam.