bookmark_borderO, diese Ironie!

Die frü­he Mensch­heit - heu­te noch in spär­li­chen Resten in weni­gen Enkla­ven auf der Welt von der soge­nann­ten "Zivi­li­sa­ti­on" abge­schirmt - war bis ins Mit­tel­al­ter hin­ein nicht prü­de und kör­per­feind­lich. Das begann erst, als die Kir­che, damals ja noch rein katho­lisch, dem lusti­gen und fri­vo­len Volk mit erho­be­nem Zei­ge­fin­ger droh­te und befahl, sich keusch und züch­tig zu beklei­den um "Gott" gefäl­lig zu sein.

Ist es da nicht ein Trep­pen­witz der Welt­ge­schich­te, wenn aus­ge­rech­net die Ver­tre­ter die­ser Kin­der­schän­der- und Ver­tu­scher-Orga­ni­sa­ti­on "katho­li­sche Kir­che", die schlimm­ste Bilanz in Sachen sexu­el­lem Miss­brauch und unzüch­ti­gem Lebens­wan­del trotz aller gegen­tei­li­gen Gebo­te haben und das Mis­se­tä­ter­feld anführen?

Wenn sich die katho­li­sche und evan­ge­li­sche Kir­che, die nur noch weni­ger als die Hälf­te aller Men­schen im Lan­de orga­ni­sie­ren, wovon nach eige­ner Aus­sa­ge ledig­lich etwa 7% noch zu Got­tes­dien­sten gehen, also als "Gläu­bi­ge" bezeich­net wer­den kön­nen, der Poli­tik als "Sach­ver­stän­di­ge in ethi­schen und mora­li­schen Fra­gen" andie­nen und von jener so befragt werden?

Erst Sit­te und Moral als Stüt­zung der eige­nen Macht pro­pa­gie­ren, dann die­se Grund­sät­ze ver­ges­sen und sich der Flei­sches­lust hin­ge­ben, um schließ­lich wie­der­um den Zei­ge­fin­ger zu erhe­ben, sich auf das höch­ste Ross zu set­zen und sich zuletzt, trotz die­ser trau­ri­gen Bilanz, als Wäch­ter von Sit­te, Moral, Lebens­schutz und allen Fra­gen rund um das Ster­ben aufzuspielen?


7% der Bevöl­ke­rung, die dem Rest ihre ver­schro­be­ne Mei­nung zu Lebens­fra­gen auf­drücken wol­len. Und das in einem demo­kra­ti­schen Staats­we­sen, in dem angeb­lich eine Tren­nung von Kir­che und Staat vor­han­den sein soll?
 

 

So kann es nicht weitergehen.
Sagen Sie das ein­mal ihrer/ihrem Bundestagsabgeordneten.
Oder noch bes­ser: Wäh­len Sie im Sep­tem­ber 2021 Abge­ord­ne­te von ande­ren Par­tei­en, die nicht das 'christ­li­che' schon im Par­tei­na­men füh­ren und der Bigot­te­rie Vor­schub leisten.

bookmark_borderDie dunkle Seite der Macht ....

Die 'dunk­le Sei­te der Macht' hat über­all auf der Welt ein gewis­se Attrak­ti­on. Der Ein­stieg ist leicht, die all­mäh­li­che Ver­ro­hung und Kri­tik­lo­sig­keit gegen­über dem "Bösen" ist schlei­chend und ehe sich die Erkennt­nis ein­stellt wohin man abge­drif­tet ist - ist es schon zu spät für ein 'zurück'.


.. Immer­hin neun Pro­zent [der Deut­schen] wür­den lie­ber auf der "dunk­len Sei­te" ste­hen, sie füh­len sich also eher zu Darth Vader, den Sith und dem Todes­s­tern hin­ge­zo­gen ..
 

[Quel­le]

 
Betrach­tet man die Welt­po­li­tik, so wird klar: 

Es ist ein Hang zur (domi­nie­ren­den) Auto­ri­tät vor­han­den, es wird allent­hal­ben nach (star­ken, ja sogar skru­pel­lo­sen) Füh­rungs­per­so­nen gesucht, eine ein­fach struk­tu­rier­te (rech­te) Ideo­lo­gie mit kla­rem Feind­bild ist attrak­tiv für Vie­le, die sich nicht selbst Gedan­ken machen wol­len oder können. 

Sehen Sie, lie­be Lesen­de, wohin das führt?

Das sind die Anhän­ger der 'dunk­len Sei­te der Macht' die sich offen dazu beken­nen .... und die Dun­kel­zif­fer ist wahr­schein­lich beträcht­lich, wenn­gleich dazu die Fak­ten fehlen.

Doch wozu nun die­se Analogie?

Sie beschreibt die augen­blick­li­che Situa­ti­on in Ame­ri­ka. Die dunk­le Sei­te regiert. Sie kennt kei­ne 'nor­ma­len' mensch­li­chen Regeln und Ver­hal­tens­wei­sen. Mit­ge­fühl mit Schwa­chen und Behin­der­ten, Ver­ant­wor­tung für eige­nes Tun, eine fun­da­men­ta­le Über­zeu­gung Gutes tun zu müs­sen, eine Ver­pflich­tung zu Wahr­heit in den Aus­sa­gen, Ach­tung jedes Men­schen unab­hän­gig von sei­ner Haut­far­be - Fehlanzeige! 

Für die 'dunk­le Sei­te' zählt nur der Augen­blick. Zählt nur die unmit­tel­ba­re Beloh­nung durch Applaus. Zäh­len Freund­schaf­ten und Ver­spre­chen nichts, sie wer­den schnell über Bord gewor­fen wenn es oppor­tun erscheint. Nichts ist sicher, es gibt kei­ner­lei Verläßlichkeit. 

In weni­ger als einem Monat wis­sen wir, ob die 'hel­le Sei­te der Macht' obsiegt hat. Ob die Men­schen in den USA ver­stan­den haben, wohin, in wel­chen Abgrund, sie die dunk­le Sei­te geschleift hat .... und dann wird es nötig sein sich den Feh­lern der hel­len Sei­te zuzu­wen­den und da mit Repa­ra­tu­ren zu beginnen.

bookmark_borderKlartext ....

Heu­te möch­te ich ein­mal etwas tun, was ich sonst sel­ten tue und erst weni­ge Male getan habe:

Ich möch­te Ihnen einen you­tube-Kanal, oder bes­ser den Autor der dor­ti­gen you­tube Vide­os emp­feh­len, den ich nun schon fast zwei Jah­re ver­fol­ge. Sei­ne Ana­ly­sen sind zwar oft sehr poin­tiert und teil­wei­se dra­stisch aus­ge­drückt, aber den­noch gut mit Recher­che und Fak­ten unterlegt.

Der Mann gefällt mir, weil er sich nicht scheut sehr kri­ti­sche Anmer­kun­gen zu machen, Poli­ti­ker anzu­grei­fen - und das ohne Umschwei­fe oder fal­sche Zurück­hal­tung: Er nennt Betrü­ger 'Betrü­ger' und Schuf­te 'Schuf­te'.

Es han­delt sich um den Kanal von Jes­se Dol­lem­ore, einem gedien­ten US Mari­ne, der in repu­bli­ka­ni­scher Umge­bung auf­wuchs und zuneh­mend an die­ser Sei­te der Poli­tik (ver-) zwei­fel­te. Weil er zwi­schen Tat­sa­chen und ver­que­ren Theo­rien zu ver­meint­li­chen Ver­hält­nis­sen ein­fach kei­ne Über­ein­stim­mung mehr sah - wes­we­gen er nun zum Demo­kra­ten wurde.

Sol­che Men­schen braucht Ame­ri­ka - und wenn Sie es lei­sten kön­nen emp­feh­le ich Ihnen ein *chan­nel mem­ber* bei ihm zu wer­den. Schon mit einem klei­nen Betrag (ab 5 €uro) för­dern Sie so - wie ich es schon seit Mona­ten tue - frei­en Jour­na­lis­mus und zeit­na­he Ana­ly­sen zur Tages­po­li­tik und bren­nen­den Themen.

Der Kanal­in­halt ist in eng­li­scher Spra­che, aber sehr deut­lich gespro­chen und mit einer Wort­wahl, die auch Zuse­her ver­ste­hen, die nicht ganz sat­tel­fest sind. Wenn es Ihnen eine Stüt­ze ist kön­nen Sie noch Unter­ti­tel ein­schal­ten, das hilft das gespro­che­ne Wort zu rich­tig zu deuten.

bookmark_borderAn die eigene Nase fassen ....

Letz­tens las ich beim hpd:

.. Zum Ende des letz­ten Jah­res ist der Bevöl­ke­rungs­an­teil der kon­fes­si­ons­frei­en Men­schen auf 38,8 Pro­zent ange­stie­gen, der Anteil der Katho­li­ken und Pro­te­stan­ten hin­ge­gen auf 27,1 bezie­hungs­wei­se 24,9 Pro­zent gesun­ken. Dies geht aus der heu­te ver­öf­fent­lich­ten Sta­ti­stik "Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­kei­ten 2019" der "For­schungs­grup­pe Welt­an­schau­un­gen in Deutsch­land" (fowid) her­vor. Erst­mals ent­hält das Daten­blatt auch eine Ana­ly­se der "geleb­ten Reli­gi­on", die auf­zeigt, dass nur 7,9 Pro­zent der in Deutsch­land leben­den Men­schen als "prak­ti­zie­ren­de Gläu­bi­ge" ein­zu­stu­fen sind .. 

Wie da noch immer von unse­ren Poli­ti­kern kei­ne Anstal­ten gemacht wer­den jenen fast 39 Pro­zent zu einer Stim­me zu ver­hel­fen und sie in Bera­tungs­gre­mi­en mit­re­den zu las­sen ver­ste­he wer will. Es wur­de mir nur vor ein paar Tagen deut­lich, als ich las, der Vati­kan habe schon vor Jah­ren eine Schrift her­aus­ge­ge­ben, die es Katho­li­schen ver­bie­tet welt­li­ches Recht als vor­ran­gig vor katho­li­schem Recht zu sehen. Son­dern sie - bei Andro­hung des Schmo­rens in der Höl­le, Ver­lu­stes ihren See­len­heils und des ewi­gen Lebens - ver­pflich­tet, immer zuerst das Kir­chen­recht und danach erst das welt­li­che Recht zu beachten.

Wenn mir näch­stens wie­der ein­mal einer von die­sen 'besorg­ten Bür­gern' etwas über die schlim­men Fol­gen des Ein­grif­fes in jeden Lebens­be­reich bei den Mus­li­men erzäh­len will wer­de ich das her­aus­kra­men und die Ana­lo­gie herausstreichen.

Wenn es einen west­lich gepräg­ten 'Got­tes­staat" gibt, dann ist es die Bun­des­re­pu­blik Deutschland. 

bookmark_borderBRIGITTE:
Den Dummköpfen eine Chance ....

Zitat:

.. Ganz ehr­lich: Wir soll­ten uns sowie­so lang­sam mal abge­wöh­nen, "Intel­li­genz" im Sin­ne eines mess­ba­ren IQ als eine so aus­ge­spro­chen groß­ar­ti­ge Eigen­schaft ein­zu­stu­fen. Ohne Selbst­ver­trau­en ist ein hoher IQ näm­lich nicht beson­ders hilf­reich. Und eine Zah­len­rei­he kor­rekt ver­voll­stän­di­gen zu kön­nen, ist im wah­ren Leben weit­aus weni­ger wert als ein gutes Gespür für Men­schen. Kin­der soll­ten wir am besten gar nicht erst auf die Idee brin­gen, dass der Intel­lekt etwas wäre, auf den sich ein Mensch etwas ein­bil­den kann .. 

Was die/der Autor/in völ­lig über­sieht ist, dass es nicht dar­um geht wer Zah­len­rei­hen rich­tig ergän­zen kann, son­dern dar­um, die Fähig­keit zu prü­fen, die 'rich­ti­gen' Zah­len der Rei­he zu ergän­zen. Es geht um die Eigen­schaft kom­ple­xe Vor­gän­ge zu erken­nen und eine Lösung zu fin­den. Die Zah­len­rei­hen sind - und da fehlt es eben am Intel­lekt der/des Schreiber/in/s abstrakt zu den­ken und den Sinn sol­cher Prü­fun­gen zu erfas­sen - ledig­lich eine Stan­dar­di­sie­rung um Ver­glei­che zu ermöglichen.

Wenn ich mir vor­stel­le wer so etwas schreibt dann schwebt mir eine Per­son vor, die selbst unfä­hig war der­glei­chen Tests sicher zu lösen und daher völ­lig kom­plex­be­la­den dage­gen Vor­ur­tei­le auf­ge­baut hat. Eige­ne Unfä­hig­keit wird hier zum Anlass genom­men auf intel­li­gen­te­re Men­schen ein­zu­dre­schen. Beschä­mend, wenn so etwas durch die Redak­ti­on läuft ohne bean­stan­det zu werden.

Mei­ne Abnei­gung gegen so genann­te "Frau­en­zeit­schrif­ten" ist seit Jah­ren gewach­sen, weil ich - zu Stu­di­en­zwecken - ab und zu eines der 'füh­ren­den' Blät­ter aus die­ser Kate­go­rie lese um zu wis­sen, wel­cher Quatsch da unbe­darf­ten, unkri­ti­schen 'Heim­chen am hei­mi­schen Herd' so ein­ge­bla­sen wird.
Beson­ders Kolum­nen wie die, aus der das obi­ge Zitat stammt [Bri­git­te Baby], sind geeig­net eine völ­lig ver­schro­be­ne Gene­ra­ti­on zu pro­du­zie­ren, wenn deren Müt­ter (und Väter?) sol­che "Weis­hei­ten" unter­ge­ju­belt bekommen ....

Es wird beklagt, dass es zuneh­men­de Wis­sen­schafts­feind­lich­keit gibt, dass immer mehr Men­schen Mei­nungs­äu­ße­run­gen anstatt Fak­ten Glau­ben schen­ken. Ja, wie denn sol­len sie ler­nen der Wis­sen­schaft und den Wis­sen­den zu ver­trau­en, wenn ihnen gera­ten wird nicht " .. Intelligenz..als eine so aus­ge­spro­chen groß­ar­ti­ge Eigen­schaft ein­zu­stu­fen .. "? Seit wann bestim­men denn Journalist/inn/en von Frau­en­zeit­schrif­ten dar­über was gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung haben soll­te und was nicht?

Vor die­sem Hin­ter­grund bekommt die Dis­kus­si­on um Zita­te und Zitier­recht eine völ­lig neue Bedeu­tung: Wenn man sol­che unver­ant­wort­li­chen, wis­sens­feind­li­chen Aus­sa­gen von offen­bar wenig gebil­de­ten Jour­na­li­sten nicht mehr zitie­ren darf wird auch nicht klar, woher gan­ze Gene­ra­tio­nen ihre Vor­ur­tei­le neh­men und spä­ter natür­lich aus­le­ben. Ein wei­te­rer Bau­stein, der zur Volks­ver­dum­mung bei­trägt. Der dazu führt, dass sich Men­schen nicht an Ergeb­nis­se der Wis­sen­schaft, son­dern an Paro­len von Wort­füh­rern hal­ten, die ihnen unbe­wie­se­ne Mei­nun­gen ein­häm­mern um so Vor­tei­le für sich selbst zu errei­chen. *brain­wa­sh* auf die sanf­te Tour.

Ich könn­te k**zen vor Ärger über sol­che halb­ge­bil­de­ten Schreiber/innen, die glau­ben (!) die Weis­heit zu besit­zen. Wahr­schein­lich haben sie nicht in ihrer eige­nen Publi­ka­ti­on geblät­tert, sonst wären sie auf die­sen Arti­kel → Dun­ning-Kru­ger-Effekt: 5 Din­ge, die wir von unfä­hi­gen Men­schen ler­nen kön­nen gesto­ßen und wären ins Grü­beln ver­fal­len, ob die­ses Phä­no­men mög­li­cher­wei­se exakt auf sie selbst zutrifft ....

bookmark_borderLaschet, Merz,
und der 'wiedererweckte' Herr Röttgen

Bei uns ste­hen ja auch Wah­len an.
Wie in den USA.
Wegen der unde­mo­kra­ti­schen Begleit­erschei­nun­gen dort geht das hier manch­mal unter.
Wie dort ist es eine Wahl zwi­schen den ledig­lich abge­stuf­ten Übeln.

Wenn ich davon aus­ge­he, einer der in der Über­schrift genann­ten Kan­di­da­ten wer­de *Kanz­ler­kan­di­dat* der CDU/CSU, sind es alle­samt irgend­wie geschass­te, ent­las­se­ne, raus­ge­ekel­te Män­ner. Wol­len wir so einen als Kanzler?

Der „Nord Stream 2 war nie im deut­schen Interesse“-Röttgen ist ein von US Inter­es­sen ein­ge­kauf­ter Polit­knecht, der dem­entspre­chend mit unbe­wie­se­nen Ver­schwö­rungs­theo­rien ver­sucht die Ver­bin­dun­gen nach Russ­land madig zu machen und die Pipe­line zu ver­hin­dern - die Grün­de sind all­zu faden­schei­nig. Pas­sier­te es wür­den die USA ihr drecki­ges Frack­ing­gas lie­fern. Wol­len wir das hier­zu­lan­de wirk­lich benut­zen? Und wol­len wir so einen Kapi­ta­li­sten­knecht wie Rött­gen als Kanzler?

Der Herr Laschet ist das Mit­tel­maß in Per­son - zu schlau um sich zu weit aus dem Fen­ster zu hän­gen, zu fad um Men­schen zu begei­stern, zu bür­ger­lich um zukunfts­wei­sene Ideen zu pro­du­zie­ren und zu ver­ses­sen auf 'höhe­re poli­ti­sche Wei­hen' um zu erken­nen, dass er dafür nicht geeig­net ist.
Für einen Lan­des­va­ter bei den nicht beson­ders anspruchs­vol­len Nord­rhein-West­fa­len langt es gera­de noch - aber wol­len wir so einen Men­schen als Kanzler?

Herrn Merz habe ich mal in Ber­lin Tem­pel­hof eine Wei­le beob­ach­ten kön­nen. Sicht­lich genervt zwi­schen all den 'durch­schnitt­li­chen' Men­schen war­ten zu müs­sen, die wie er auf eine ver­zö­ger­te Maschi­ne warteten.
Er reprä­sen­tiert den unter­neh­mer­freund­li­chen, markt- und neo­li­be­ra­len Flü­gel und hat bestimmt die Inter­es­sen derer im Sinn und Fokus, die die schma­le Ober­schicht der 'Wirt­schafts­len­ker' und 'Lei­stungs­klas­se' in unse­rem Land dar­stel­len. So weit abge­ho­ben, die so genann­ten 'klei­nen Leu­te' sind nicht sein Ding. Er bewegt sich in ande­ren Kreisen.
Wäre das etwa der Rich­ti­ge als Kanz­ler für uns?

Wis­sen Sie, was ich mir da schon bes­ser vor­stel­len könnte?
Trotz all der Beden­ken gegen Grü­ne Poli­tik der Vergangenheit?

Einen grü­nen Kanz­ler vom Schla­ge des Herrn Habeck kann ich mir da schon eher vor­stel­len. Wir brau­chen neue Ideen, fri­schen Wind, Zukunfts­vi­sio­nen .... und bit­te kei­ne Minister/in vom Schla­ge Trit­tin, Kret­sch­mann, Hof­rei­ter, Göring-Eckardt.

Oder ganz etwas Ausgefallenes:
Wie wäre es mit Frau Baer­bock,
mit 97,1 Pro­zent der Stim­men wiedergewählt,
bestes Ergeb­nis der Parteigeschichte,
als neue Kanzlerin?

Jun­ge Frau­en an der Spit­ze - das funk­tio­niert in Island, Däne­mark, Finn­land und Neuseeland.
War­um nicht auch bei uns?

bookmark_borderNicht so!
Please not: "The easy way out"
*update* [08.10.2020]

Nein, das darf nicht sein!
Nicht so.
Ich hof­fe drauf, dass der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump wie­der gesundet.
Völ­lig geheilt wird.
Sein Amt bis zum Ende aus­fül­len kann.

Nun wer­den Sie sich fra­gen, war­um ich das so schrei­be obwohl ich doch anson­sten nie ein gutes Haar(!) an ihm las­se. Der Grund ist einfach:

Wenn er jetzt, vor den Wah­len, ster­ben soll­te stirbt nur er als Per­son. Nicht aber der Mythos "Trum­pism", der Trum­pis­mus, jene rechts­ra­di­ka­le Gesin­nung, die sei­ne Anhän­ger dazu ver­an­las­sen wer­den ihn als Mär­ty­rer zu feiern.

Er muss leben und ein kra­chen­de Nie­der­la­ge am Wahl­tag erleben.
So ein­deu­tig, dass ihm sei­ne stän­di­gen Ein­wän­de gegen die­se oder jene angeb­lich betrü­ge­ri­sche Begleit­erschei­nung der Wahl nie­mand mehr abnimmt. 

Dass selbst die dümm­sten sei­ner Anhän­ger aus den Zah­len erkennen:


Nie­mand will noch mal vier Jah­re Trump!
 

 

_______________________________________________________

 

 

No, this can't be! 
Not this way.
I hope that the dope come­di­an Trump will recover.
Will be com­ple­te­ly healed.
Can resu­me his office to the end.

You may ask yours­elf why I wri­te this in con­trast to always picking him to pie­ces. The rea­son is simple:

If he dies now, befo­re the elec­tion, only he dies as a per­son. But not the myth of Trum­pism, that right-wing radi­cal sen­ti­ment, that will cau­se his fol­lo­wers to cele­bra­te him as a martyr.

He has to live and expe­ri­ence a crus­hing defeat on elec­tion day.
A lands­li­de, so evi­dent that no one can belie­ve or hang on to his con­stant objec­tions to this or that - alle­gedly frau­du­lent - side effect of the election.

So that even the dum­best of his fol­lo­wers should be able to tell from the numbers:


Nobo­dy wants ano­ther four years of Trump!
 

 
Sie­he hier­zu auch → Was immer schon ver­mu­tet wurde ....

 

*update* [08.10.2020]
Bei der Vize-Prä­si­den­ten-Debat­te gab es eine kla­re *Sie­ge­rin*:

 


 
Beim Bericht des ZDF zur Dis­kus­si­on gab es eini­ge Kom­men­ta­to­ren die - in Unkennt­nis der Tat­sa­che, dass die­se Erhe­bung aus USA die kla­re Mei­nung der dor­ti­gen Zuse­her dar­stell­te - bezwei­fel­ten, dass das so stim­men könn­te und dem ZDF 'Schwin­del', 'Ver­zer­rung' und 'Vor­ur­teil' vor­war­fen. Herr Trump scheint selbst hier­zu­lan­de eini­ge dümm­li­che Natu­ren von sei­ner Gross­a­rig­keit (!) über­zeugt zu haben .... arme ver­irr­te Seelen.

 

bookmark_borderArm in Deutschland - eine Replik
.... und ein Appell sich politisch zu engagieren!

Im Zuge eines Gedan­ken­aus­tauschs per Kom­men­ta­ren zum The­ma "War­um isst du Fleisch, obwohl du weißt, dass Tie­re dafür lei­den? " ergab sich eine Dis­kus­si­on mit *@ S.N.* dar­über, ob ich behaup­ten kön­ne es gäbe Aus­beu­tung (und als Fol­ge Armut) in Deutsch­land und der Grund dafür sei die Tat­sa­che, dass die Regie­rung nicht für die Bür­ger regie­re, son­dern für Kapi­tal & Großunternehmen:

Das grund­sätz­li­che Pro­blem ist aller­dings - wie in so vie­len Berei­chen unse­res Lan­des - dass in den Par­la­men­ten nicht im Sin­ne der Bür­ger gehan­delt wird, son­dern die Mini­ste­ri­en mit den regu­lier­ten Ver­bän­den und Groß­be­trie­ben eng zusam­men arbei­ten und so deren Inter­es­sen im Vor­der­grund stehen.

Sie­he → [Wohl eher Rei­chen­ver­tre­ter ] (https://www.freitag.de/autoren/zebralogs/wohl-eher-reichenvertreter) . Zusätz­lich gab es in der letz­ten 'Armuts­stu­die' von Frau Nah­les (2018; redi­giert bis zur Unkennt­lich­keit durch das Kanz­ler­amt!) bereits umfang­rei­che Hinweise.

Fazit:
Den Poli­ti­kern will hier­zu­lan­de offen­bar nie­mand auf die Füße tre­ten der noch eine Zukunft vor sich hat - die dann sehr schnell vor­bei sein kann "Der Auf­schwung kommt bei den Men­schen an!" wenn die Geschol­te­nen ihre Pres­se- und Fern­seh­freun­de mobi­li­sie­ren. Inso­weit sind wir nicht bes­ser als eine Bananenrepublik.

Des­we­gen dis­ku­tie­ren wir nicht über die Hin­ter­grün­de, son­dern über Auf­re­ger (wie "Tier­leid"), die uns beschäf­ti­gen und davon abhal­ten sol­len über die wirk­lich wich­ti­gen Fra­gen wie man­geln­de poli­ti­sche Reprä­sen­ta­ti­on durch die gewähl­ten Ver­tre­ter zu diskutieren.

Dar­auf kam fol­gen­de Ant­wort von Herrn "S. N." (Her­vor­he­bun­gen im Text von mir):
" .. Ich glau­be nicht, dass in Deutsch­land vie­le Men­schen "aus­ge­beu­tet" wer­den. Wir beu­ten alle zusam­men die Men­schen in den ärme­ren Län­dern aus. Aber das ist Poli­tik, nicht Ernäh­rung. Kön­nen sich ärme­re Men­schen in Deutsch­land nicht gesund ernäh­ren? Das hal­te ich für ein Gerücht. Ich stam­me aus einer rela­tiv armen Fami­lie. M.E. haben wir sehr gesund geges­sen. Natür­lich nichts aus dem Reform­haus oder (die gab es damals noch nicht) Bio­la­den, der Unter­schied zum sonst mög­li­chen gesun­den Essen ist mehr eso­te­risch, ich glau­be nicht, dass sich hier eine Wir­kung auf die Lebens­er­war­tung seri­ös nach­wei­sen lässt (nur der Unter­schied von fast food zu Bio­la­den ist offen­sicht­lich). Fleisch gab es nur in klei­nen Men­gen (sonn­tags z.B. ein grö­ße­res Hähn­chen für 8 Per­so­nen, das war vor der Bat­te­rie­hal­tung, da waren Hähn­chen noch teu­er) - neben­bei, ich ver­mu­te, ohne hier­zu Unter­su­chun­gen gese­hen zu haben, dass der Umstand, dass die Deut­schen immer grö­ßer (und dicker) wer­den, mit dem immer mehr anstei­gen­den Fleisch­kon­sum zu tun hat. In gerin­gem Umfang ist Fleisch­essen aber jeden­falls gesund. Gemü­se kam zum gerin­gen Teil aus dem eige­nen Gar­ten. Kar­tof­feln kamen vom Bau­ern und wur­den ein­ge­la­gert. Auf den Tisch kam anson­sten das, was sai­so­nal gera­de aus der Umge­bung gün­stig ver­füg­bar war, alles wur­de täg­lich frisch gekocht. Das bringt mich auf den Punkt "Zeit". Natür­lich kostet so eine Ernäh­rung, gera­de wenn wenig Geld da ist, sehr viel Zeit (aber wenig Geld). Mei­ne Mut­ter hat­te fast gar kei­ne "Frei­zeit". Im Zeit­al­ter des Frei­zeit­wahns, wo Men­schen soviel Frei­zeit haben, dass sie sie tot schla­gen müs­sen, kommt natür­lich nie­mand auf den Gedan­ken, dass Zeit Geld ist und man daher, feh­len­des Geld durch opfern von Frei­zeit kom­pen­sie­ren kann. Und gera­de Hartz IV Emp­fän­ger und Rent­ner haben eins mehr als genug: Zeit. Aller­dings erfor­dert dies Eigen­in­itia­ti­ve und Dis­zi­plin und wer das nicht gelernt hat, hat ein Pro­blem. Wer also von klein auf lernt, dass man sich mit Geld ganz viel Frei­zeit erkau­fen kann, die man dann tot­schlägt, aber nie gelernt hat, wie man durch Auf­wen­den von Zeit Geld spart, nun der kommt nicht zurecht .. "

Aus­zug aus mei­ner Antwort:

Es tut mir leid zu wider­spre­chen was "Aus­beu­tung" angeht. Was Sie zur Aus­beu­tung in den so genann­ten "Drit­te Welt Län­dern" schrei­ben ist wahr, aller­dings trifft es für die BRD weni­ger zu als für ande­re, wie z.B. die U.S.A. und anstatt etwas "zu glau­ben" hal­te ich es damit "Fak­ten abzu­wä­gen" um etwas zu beur­tei­len. Gefüh­le täu­schen oft.

Wenn ein Vor­stand eines Unter­neh­mens an einem Tag mehr als das Jah­res­ge­halt des am schlech­te­sten bezahl­ten Mit­ar­bei­ters ver­dient hal­te ich das für Aus­beu­tung, oder wenn ein Arbei­ter bei vol­ler Stun­den­zahl noch vom Staat (den Steu­er­zah­lern!) unter­stützt wer­den muss, damit er von sei­ner Arbeit leben kann, dann hal­te ich auch das für Aus­beu­tung und zwar nicht nur des Arbei­ters son­dern von uns Allen.

Ein Bei­spiel aus der BRD, weil anson­sten immer nur die Ame­ri­ka­ner als Kapi­ta­li­sten und damit (schlech­tes) Bei­spiel ange­dient werden:
Zitat Wie viel mehr Gehalt soll­te der Chef bekommen?

" .. Wie viel Geld steht einer Füh­rungs­kraft zu - im Ver­gleich zu den ein­fa­chen Arbeit­neh­mern? Nicht nur in Deutsch­land sor­gen Mana­ger­ge­häl­ter und hohe Boni immer wie­der für Dis­kus­sio­nen. So zum Bei­spiel im Jahr 2011, als VW-Chef Mar­tin Win­ter­korn rund 17,5 Mil­lio­nen Euro ver­dien­te. Ein Ein­kom­men, wel­ches das eines VW-Arbei­ters am Band um das 350-fache über­steigt - falls der Arbei­ter inklu­si­ve Boni auf 50.000 Euro Jah­res­ge­halt kommt. Im Fol­ge­jahr begrenz­te Kon­zern­chef Win­ter­korn sein Gehalt frei­wil­lig auf 14,5 Mil­lio­nen Euro - mit der Begrün­dung, ein höhe­res Gehalt sei „nicht ver­mit­tel­bar“, berich­tet das Mana­ger Magazin .. "

Mein Ein­wand ein Arbei­ter­ge­halt pro Tag trifft also nicht zu, es sind nur 350 anstatt 365 Tage. Das ist nicht mehr nur "zu viel", das ist unver­schämt gierig!

Es gäbe noch vie­le wei­te­re Zita­te zu nen­nen, ich wer­de die ent­spre­chen­den Quel­len wei­ter unten anhängen.

Was viel bedeut­sa­mer ist steht nicht kom­pakt in einem Satz, es steht zwi­schen den Zeilen!

Der Herr "S. N." hat sein Leben als *under­dog* treff­lich ange­nom­men, so haben es die Kapi­ta­li­sten gern, ein Armer, oder min­de­stens arm auf­ge­wach­se­ner, der sei­ne Situa­ti­on nicht denen anla­stet die dafür ver­ant­wort­lich sind - son­dern den noch ärme­ren Hartz IV-lern und Rentnern. 

Der nicht *glaubt*, dass es Aus­beu­tung gibt - hat ja nie­mand im Fern­se­hen gesagt und die Frau Kanz­le­rin hat vor ein paar Jah­ren den tol­len Spruch "Der Auf­schwung kommt bei den Men­schen an!" aus­ge­spro­chen - wie kann da irgend­je­mand auf die Idee kom­men dem zu widersprechen?

Der es als nor­mal ansieht, dass sei­ne Mut­ter für sie­ben Per­so­nen rund um die Uhr schuf­ten muss­te wäh­rend die Frau Fabri­kan­ten­gat­tin mit Haus­per­so­nal 'erle­di­gen ließ' und wahr­schein­lich dem Per­so­nal noch alle erdenk­li­chen Haus­halts­ge­rä­te zur Arbeits­er­leich­te­rung vom fürst­li­chen Gehalt des Herrn Gat­ten zur Ver­fü­gung stellte.

Der es als nor­mal und durch­aus ver­tret­bar ansieht, wenn Arme und Rent­ner eben mehr Zeit ein­set­zen müs­sen und sich abrackern - wäh­rend der Herr Vor­stand zum Gol­fen geht, sich in Sana­to­ri­en pfle­gen lässt, mehr­mals im Jahr urlaubt, im eige­nen Feri­en­do­mi­zil, ver­steht sich, das die Arbei­ter in sei­ner Fabrik durch Lohn­ver­zicht zugun­sten des Erhal­tes ihrer Arbeits­plät­ze finan­ziert haben, "Dan­ke!" denkt der Herr Vor­stand, ihr seid ja wirk­lich zum Lachen einfältig! 

Der den "Frei­zeit­wahn" beschwört - das freut die Arbeit­ge­ber, wo sie doch stän­dig dar­auf hin­wei­sen, dass die Arbei­ter lie­ber mehr arbei­ten sol­len als nach Frei­zeit zu fra­gen, am Ende gar noch gegen Bezah­lung, so wie Urlaub, das ist doch jetzt schon viel mehr als die an Frei­zeit aus­hal­ten, die wis­sen ja nicht, was sie mit soviel Frei­zeit anfan­gen sol­len usw.

Und wahr­schein­lich, nach dem was er so erklärt hat, ist sei­ne Fami­lie christ­lich geson­nen, sein Name hat christ­li­che Wur­zeln, viel­leicht sogar, nach der Kin­der­zahl zu urtei­len ent­we­der katho­lisch oder frei­kirch­lich-evan­ge­lisch ori­en­tiert, und wer christ­lich erzo­gen ist hat gelernt nie Auto­ri­tä­ten in Fra­ge zu stel­len, der ver­tei­digt die Obrig­keit, die es ja stets bes­ser weiß und ein­rich­tet als der ein­fa­che Mensch, woher soll der es auch in sei­ner Ein­fach­heit gelernt haben?

"Eigen­in­itia­ti­ve" und "Disi­plin" - da klin­gelt doch 'was? Der Herr Beck (SPD) hat das so ähn­lich zu Zei­ten der SPD-Grü­nen-Koali­ti­on einem Arbeits­lo­sen gesagt "Waschen und rasie­ren, dann krie­gen Sie auch einen Job". Die­se Abge­ho­ben­heit der Poli­tik, und es gibt Men­schen, die das für gut und rich­tig hal­ten und sich in ihr Schick­sal fügen, so wie Herr "S.N."

Was ler­nen wir aus dem, was uns der Herr "S. N." sagt?

Es ist der schma­len Schicht von "Bes­ser Ver­die­nen­den", den "füh­ren­den Poli­ti­kern", den "Wirt­schafts­ma­gna­ten", den Men­schen der "Ober­schicht" gelun­gen Men­schen wie den Herrn S. N. davon zu über­zeu­gen, dass sie, die "Obe­ren", schon für ihn den­ken und han­deln - er muss sich nur gefü­gig in alles drein schicken was sie von ihm wol­len und vor allem nicht auf­mucken und die gesell­schaft­li­che Unter­tei­lung, die Schich­tung, nicht in Fra­ge stellen!

Kon­zern­chefs ver­die­nen gut 330 Mal mehr als ihre Arbeiter
18. Mai 2016
US-Kon­zern­len­ker ver­die­nen 330 Mal mehr als ihre Ange­stell­ten. Auch deut­sche Vor­stands­vor­sit­zen­de ver­die­nen deut­lich mehr als die eige­nen Leute.
In Deutsch­land über­wacht die Deut­sche Schutz­ver­ei­ni­gung für Wert­pa­pier­be­sitz (DSW) gemein­sam mit der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Mün­chen (TUM) die Gehäl­ter der Dax-Vor­stän­de und setzt sie ins Ver­hält­nis zu den Ein­kom­men der ein­fa­chen Arbeit­neh­mer. Im ver­gan­ge­nen Jahr beka­men die Dax-Chefs im Mit­tel 54 Mal so viel wie ihre Angestellten.

Kien­baum-Stu­die: Vor­stän­de in SDAX und TecDAX ver­die­nen ein Fünf­tel der DAX-Kol­le­gen

Köln, 13. Sep­tem­ber 2017 Die Gehäl­ter von Vor­stän­den in SDAX und TecDAX lie­gen deut­lich zurück gegen­über dem, was die Chefs bei den größ­ten Unter­neh­men im DAX30 ver­die­nen. Rund ein Fünf­tel eines durch­schnitt­li­chen DAX-Vor­stands­ge­halts zah­len die SDAX- und TecDAX-Unter­neh­men im Medi­an ihren Chefs. Dabei zeich­nen sich gera­de im TecDAX gro­ße Unter­schie­de zwi­schen den ver­schie­de­nen Unter­neh­men ab. Ein­zel­ne Ver­tre­ter der im TecDAX geli­ste­ten Unter­neh­men kön­nen es bei der Ver­gü­tung sogar mit den ganz Gro­ßen in Deutsch­land auf­neh­men. Das ergibt eine aktu­el­le Stu­die der Per­so­nal- und Manage­ment­be­ra­tung Kien­baum, für die Kien­baum die Vor­stands­ver­gü­tung der SDAX- und TecDAX-Unter­neh­men für das abge­lau­fe­ne Geschäfts­jahr ana­ly­siert hat.

Mein Chef und ich – die Spann­brei­te der durch­schnitt­li­chen Jahresgehälter

10 Mil­lio­nen Euro Jah­res­ge­halt? Womit ist das gerecht­fer­tigt? Das fra­gen sich zahl­rei­che Arbeit­neh­mer, wenn sie auf die Jah­res­ein­kom­men der Vor­stän­de gro­ßer Dax-Unter­neh­men blicken. Und wenn die­se Mana­ger dann ent­las­sen wer­den, weil sie z. B. in unsau­be­re Geschäf­te ver­wickelt waren, bekom­men sie häu­fig noch eine lebens­läng­li­che Ren­te. Nicht mehr nach­voll­zieh­bar für den Otto-Nor­mal-Ver­brau­cher, der es gera­de mal so schafft, finan­zi­ell über die Run­den zu kommen.

Der Post-Chef Frank Appel ver­dient sogar sage und schrei­be das 232-fache Ein­kom­men und führt damit die Gehalts­li­ste der deut­schen Kon­zern­chefs an. 

Wie viel mehr Gehalt soll­te der Chef bekom­men?

Wie viel Geld steht einer Füh­rungs­kraft zu - im Ver­gleich zu den ein­fa­chen Arbeit­neh­mern? Nicht nur in Deutsch­land sor­gen Mana­ger­ge­häl­ter und hohe Boni immer wie­der für Dis­kus­sio­nen. So zum Bei­spiel im Jahr 2011, als VW-Chef Mar­tin Win­ter­korn rund 17,5 Mil­lio­nen Euro verdiente.
Ein Ein­kom­men, wel­ches das eines VW-Arbei­ters am Band um das 350-fache über­steigt - falls der Arbei­ter inklu­si­ve Boni auf 50.000 Euro Jah­res­ge­halt kommt. Im Fol­ge­jahr begrenz­te Kon­zern­chef Win­ter­korn sein Gehalt frei­wil­lig auf 14,5 Mil­lio­nen Euro - mit der Begrün­dung, ein höhe­res Gehalt sei „nicht ver­mit­tel­bar“, berich­tet das Mana­ger Magazin.

 

Zuerst ver­öf­fent­licht am 29. März 2019 um 00:30h.

 

bookmark_borderWie eine Ameise unter Vielen
Like one ant among many

Son­nen­un­ter­gän­ge oder Son­nen­auf­gän­ge habe ich in mei­nen 70+ Jah­ren schon öfter gese­hen - sie sind, wie alle Bewe­gun­gen im Uni­ver­sum eine von phy­si­ka­li­schen Kräf­ten und che­mi­schen Pro­zes­sen abhän­gi­ge Erschei­nung von Him­mels­kör­pern, hier unse­rer Son­ne, die, wie die Phy­sio­lo­gie unse­res Kör­pers, in stets nach­voll­zieh- und erklär­ba­rer Wei­se wie­der­keh­ren .... die Mathe­ma­tik ermög­licht es die­se Ereig­nis­se sekun­den­ge­nau vor­her­zu­sa­gen .... das konn­ten schon Völ­ker 6.000 Jah­re vor unse­rer Zeit­rech­nung, und zwar mit sehr viel pri­mi­ti­ve­ren Mög­lich­kei­ten als wir sie heu­te haben.

Die Natur und das Welt­all sind nicht von uns abhän­gig, son­dern wir von ihnen. Wir sind ein Sand­korn im gro­ßen Gefü­ge, unser Leben hat die glei­che Bedeu­tung wie das Leben einer Amei­se unter den vie­len Aber­tau­sen­den von ande­ren Amei­sen - wir sind ein (zuge­ge­ben beson­de­res) Tier unter den vie­len Arten auf unse­rem Planeten.

Und dass der Pla­net Erde mitt­ler­wei­le zer­stört wird ist nicht zuletzt Schuld der Kir­chen, die sug­ge­riert haben Men­schen sei­en *etwas Beson­de­res, nach dem Bil­de Got­tes* und dürf­ten sich des­we­gen alle ande­ren Lebe­we­sen auf die­sem Pla­ne­ten *unter­tan* machen, sie aus­beu­ten, quä­len, zer­stö­ren - weil wir etwas *Bes­se­res* seien.

So ein Unfug.
Und nun haben wir das Dilemma!

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Trans­la­ti­on
In my 70+ years I have seen quite a few sun­sets / sun­ri­ses. They are, like all move­ments in the uni­ver­se, phe­no­me­na of cele­sti­al bodies depen­dent on forces of phy­sics and che­mical pro­ce­s­ses. Our sun's move­ment is, like the phy­sio­lo­gy of our body, hap­pe­ning in a regu­lar, peri­odi­cal, inter­con­nec­ted and com­pre­hen­si­ble way .... sci­ence and math enables us to pre­dict the­se events to the mil­li­se­cond and down to the mole­cu­les that form our body .... the anci­ents were able to do some of this alre­a­dy 6,000 years befo­re our era. And they did it with much more pri­mi­ti­ve tools than tho­se we have at hand today.

Natu­re and the uni­ver­se do not depend on us. We depend on them. We are like a grain of sand con­side­ring the lar­ge sca­le of the uni­ver­se. Our life has the same value as the life of any ant among the many thou­sands upon thou­sands of other ants. We are just one ani­mal among the many spe­ci­es on our pla­net (admit­ted­ly quite dif­fe­rent from most others).

And the fact that pla­net earth is now being destroy­ed can be attri­bu­ted to faith, churches, Chri­stia­ni­ty and the like: They sug­gest men & women are some­thing spe­cial, crea­ted *in God's image* and are the­r­e­fo­re allo­wed to *sub­due*, exploit, tor­tu­re, and destroy all other living beings on this pla­net - becau­se we are sup­po­sedly somehow *bet­ter* than them.

Bull­shit.
And now we have to deal with the consequences!


 
Added the trans­la­ti­on; Published first 01.06.2019;01:00h.

bookmark_borderWenn das nicht das Ende von Trump endgültig besiegelt hat ....

Wer hät­te je gedacht, dass ein­mal ein US Prä­si­dent in einer Fern­seh­de­bat­te eine rechts­ra­di­ka­le Hass­or­ga­ni­sa­ti­on dazu aufruft:

"Hal­tet euch zurück und hal­tet euch bereit!"


Der Effekt war, dass die­se 'Proud Boys" sogleich ihr Logo beän­dert haben. Sie haben die Bot­schaft von Trump ver­stan­den und umge­setzt - das allei­ne genügt schon, um des­sen Abwie­ge­lungs­ver­su­che ad absur­dum zu füh­ren. "Lea­der of the free World" als Ideen­ge­ber einer rechts­ra­di­ka­len Wel­le, die durch Ame­ri­ka schwappt?

Na, da sind wir ja nicht mehr weit ent­fernt von dem, was noch in der Fern­seh­se­rie "The Man in the High Cast­le" als Fik­ti­on dar­ge­stellt wur­de - der ein­zi­ge Unter­schied ist, dass anstatt Hit­ler der Name Trump ste­hen wird.

(Abbil­dung rechts: Lalo Alca­raz – AMS)
Wenn die­ser Faschist wie­der gewählt wird kann sich kei­ner mehr dahin­ge­hend erklä­ren man habe doch nicht gewusst was der Prä­si­den­ten­dart­stel­ler Trump beab­sich­tigt habe. 

Ande­rer­seits:
Wenn er bei einer Nie­der­la­ge das Wei­ße Haus nicht ver­lässt, son­dern sei­ne 'Proud Boys' zu Schutz und Hil­fe ruft und damit einen Bür­ger­krieg anzet­telt wird es hof­fent­lich den Repu­bli­ka­nern deut­lich wer­den, wel­che Schlan­ge sie da an ihrem Busen genährt haben.

 
PS

Ein Freund aus USA schrieb mir zur Fernsehdiskussion:
" .. His deme­an­or was that of a scow­ling, pug­na­cious, petu­lant, aggrie­ved litt­le boy instead of a rela­xed, com­pe­tent, con­fi­dent man. .. "
Ü:
" .. Sein Ver­hal­ten war das eines miss­mu­ti­gen, streit­lu­sti­gen, lau­ni­schen, belei­dig­ten klei­nen Jun­gen anstel­le eines ent­spann­ten, kom­pe­ten­ten, selbst­be­wuss­ten Mannes .. "

 

bookmark_borderEmpfehlung

Wie sich Coro­na aus­brei­tet - Animationen.

Klicken Sie auf die nach­fol­gen­den Linkadressen
um sich die­se wirk­lich tol­len Ani­ma­tio­nen anzusehen

https://english.elpais.com/society/2020-10-28/a-room-a-bar-and-a-class-how-the-coronavirus-is-spread-through-the-air.html

https://english.elpais.com/society/2020-10-30/the-k-factor-why-it-matters-where-we-are-infected-with-the-coronavirus.html?rel=listapoyo

bookmark_border (X) Brunetti, übernehmen Sie ...!

Nein, lie­be Lesen­de, es geht nicht um den deut­schen Kri­mi der in Vene­dig spielt und den dar­in auf­tre­ten­den "Com­mis­sa­rio Bru­net­ti", son­dern um einen tat­säch­li­chen Herrn Bru­net­ti, der Geschäfts­füh­rer eines Ser­vice­un­ter­neh­mens ist, das sich mit Mietern/Vermietung im Immo­bi­li­en­be­reich befasst.

Der Hin­ter­grund war die Suche nach einer Miet­woh­nung in der Stadt, in der wir das Haus bau­en. Für die Zeit von jetzt bis zum Ein­zug. Weil es Unsinn wäre, gera­de in der Bau­pha­se, meh­re­re Male vom jet­zi­gen zum zukünf­ti­gen Wohn­ort hin und her zu fah­ren. Da war klar, dass eine Woh­nung vor Ort die kosten­gün­sti­ge­re Vari­an­te sein würde.

Vor mehr als zwei Mona­ten haben wir also ange­fan­gen zu suchen. Das Ergeb­nis waren vie­le Besich­ti­gun­gen, doch wer will schon als Ver­mie­ter sol­che Mie­ter haben, bei denen von vorn­her­ein klar ist: Die blei­ben höch­stens ein­ein­halb Jahre.


Wie aus der neben­ste­hen­den Abbil­dung her­vor­geht ["click!" auf das Bild ver­grö­ßert] war das Unter­neh­men des Herrn Bru­net­ti irgend­wie in den Ver­miet­pro­zeß ein­ge­glie­dert. Es wur­de zunächst ein 'Mas­sen­be­sich­ti­gungs­ter­min' ver­öf­fent­licht - der dann aller­dings - weil es irgend­wel­che Grün­de gab - platzte!

Nun kam heu­te, Wochen spä­ter, wie­der Post von Bru­net­tis Mit­strei­te­rin­nen, sei­ner Frau/Schwester/Tochter(?) glei­chen Namens, das Ver­wandt­schafts­ver­hält­nis ist nicht ganz klar, jeden­falls von einer Frau Bru­net­ti, die den mir bis­lang unbe­kann­ten Titel "Ver­mie­tungs­man­ge­rin" trägt, sowie einer Frau Pau­lus, die mit "Team­as­si­stenz" beti­telt wur­de. Auch die­sen Titel kann­te ich bis­lang nicht.

Eine Suche nach der ersten Berufs­be­zeich­nung "Ver­mie­tungs­man­ge­rin" blieb - schon erwar­tet, weil der Ver­dacht von 'Phan­ta­sie­be­zeich­nung' nahe lag - ergeb­nis­los. Bei der zwei­ten Bezeich­nung "Team­as­si­stenz" gab es eine Beschreibung:
Und sie­he da, es war das, was man "Frue*er"™, ganz ohne Lamet­ta, als "Sekre­tä­rin" bezeich­ne­te. Nur gab es in der Ver­gan­gen­heit noch kei­ne "Teams". Das ist eine Erfin­dung der spä­ten acht­zi­ger Jah­re, des­we­gen also erst danach die Ver­wand­lung von "Sekre­tä­rin" zur "Team­as­si­sten­tin". Eine Betrach­tung der Auf­ga­ben der "Ver­mie­tungs­man­ge­rin" hin­ge­gen ergab, dass es sich dabei um den Arbeits­platz einer "Sach­be­ar­bei­te­rin für Miet­sa­chen" han­deln muss.

In mei­ner Ant­wort habe ich des­we­gen fol­gen­der­ma­ßen formuliert:
"Abge­se­hen davon bin ich, Diplom-Bio­lo­ge, MSc., und Master of Busi­ness Edu­ca­ti­on, MBA, Fach­schwer­punkt Mar­ke­ting, Pro­fes­sor (US), schon sehr erstaunt, mit welch heh­ren Titeln sich heut­zu­ta­ge eine Sach­be­ar­bei­te­rin ("Ver­mie­tungs­man­ge­rin") und eine Sekre­tä­rin ("Team­as­si­sten­tin") schmücken um Ein­druck zu machen."

Was hal­ten Sie von die­ser Titelflut?
Gerecht­fer­tigt oder nicht?

PS
Wis­sen Sie, was mich zum Schmun­zeln bringt?
Der Gedan­ke wenn Herr Geschäfts­füh­rer Bru­net­ti zu Frau (ange­nom­men: Ehe­frau) Ver­mie­tungs­ma­na­ge­rin Bru­net­ti sagt:
"Na, Frau Bru­net­ti, darf ich mir ihre Lie­gen­schaf­ten ein­mal genau­er ansehen?"


 
2. PS
Wir haben mitt­ler­wei­le eine Woh­nung gefun­den, am Ran­de des Kur­zen­trums. Da, wo Ruhe­ständ­ler wie wir, "auf ebe­nen Wegen", wie der Arzt mei­ner Groß­mutter zu sagen pfleg­te, spa­zie­ren gehen.