Sechs Wochen Drei Fünf Neun Monate Ein ganzes Jahr!
Ca. 4 Jahre
*update* (10.09.22)

Schon drei Wochen etwas mehr als drei fünf neun Mona­te bin ich jetzt "Nicht-Rau­cher".

Statt 90 wer­de ich nun bestimmt 100 Jah­re alt.

Seit dem 24.07.2018 habe ich kei­ne Ziga­ret­te mehr ange­fasst und bin 'eisern' geblie­ben, obwohl die Ver­su­chung immer wie­der ein­mal stär­ker wird. Die letz­te gekauf­te Stan­ge Ziga­ret­ten liegt immer noch in der Schub­la­de - redu­ziert um eine ver­schenk­te (!) Packung, Die wer­de ich am fünf­ten Jah­res­tag [24.07.2023] in einem luft- und was­ser­dich­ten, dick­wan­di­gen Pla­stik­be­häl­ter ver­gra­ben. Zusam­men mit Bil­dern und der zuge­hö­ri­gen Story.

------------------------------------------- 

*

Erst­fas­sung: 13.08.2018; Geän­dert: 25. Jul. 2019 um 11:00 Uhr

Kommentare

    1. @ Jür­gen

      Gra­tu­la­ti­on - ich müß­te min­de­stens 110 Jah­re alt wer­den um 37 Jah­re Nicht-Rau­chen zu errei­chen .... 'mal sehen ob's klappt! Ich war ganz baff wie ein­fach es anfangs war, kei­ne Schweiß­aus­brü­che, kei­ne Kreis­lau­fe­schwer­den. Die zwei­te Woche war bis­her die Schlimmste.

    2. @ Lo

      Sowas wer­de ich von mir nicht behaup­ten kön­nen, es sei denn die Medi­zin schrei­tet mit Sie­ben-Mei­len-Stie­feln vor­an und ich errei­che das 116. Lebensjahr ....

  1. Glück­wunsch, obwohl ich mir den Herrn wvs 'ohne' kaum vor­stel­len kann. ;-)
    Man muss sich immer eine Situa­ti­on als Anlass neh­men, in der man mala­de ist, so mei­ne Erfahrung...oder eine sol­che selbst her­bei­füh­ren -das erleich­tert die erste Zeit ungemein.

    Ich habe -nach­dem die Ärz­tin was von Herz­pro­ble­men gesagt hat­te- ein Forums­tref­fen anno 2002 in Düs­sel­dorf zum Anlass genom­men, hef­tigst gezecht und geraucht als gäbe es kein Morgen.
    Das gabs dann doch- mit dem gar­stig­sten Kater den ich bis­her zu ver­zeich­nen hat­te- ich konn­te mich kaum auf den Bei­nen hal­ten, der Magen war im Revo­lu­ti­ons­mo­dus und der Schä­del häm­mer­te, als wenn Thor ihn mit Mjöl­nir sekünd­lich bear­bei­te­te – dank­ba­rer­wei­se fuhr die Ms. Blöd­bab­bler damals das jam­mern­de Wrack heim.
    Inzwi­schen sind es jetzt 16 Jah­re ohne Kip­pe, manch­mal fühlt sichs noch scha­de an, mei­stens jedoch ist es ohne Effekt aufs täg­li­che Leben.
    Fai­rer­wei­se sei erwähnt, alle mei­ne Krank­hei­ten fin­gen nach dem Ende der Ziga­ret­ten an, die ursäch­li­che davon wur­de sogar mit nega­ti­ver Begrün­dung zum Rau­chen auf­hö­ren korreliert. 

    Dann hof­fe ich mal:
    Erstens, die Pro­ble­ma­tik durch die abwe­sen­den Zäh­ne hat sich deut­lich gebessert.
    Zwei­tens, die Ziga­ret­ten blei­ben noch eine gan­ze Zeit im All­tag absent.
    Drit­tens, die Pfun­de kom­men nicht doch noch anga­lop­piert, sobald das mit der Fut­ter­lu­ke wie­der nor­mal klappt. :-D

    1. Da habe ich doch glatt noch im Nach­hin­ein größ­tes Mit­leid mit Ihnen, wer­ter Herr blo­ed­bab­bler, ob Ihres dra­ma­tisch-schmerz­li­chen Endes der Sucht nach Niko­tin .... Sie haben sich mit die­ser Ent­schei­dung bestimmt einen Gefal­len getan, sol­len doch nach 8-10 Jah­ren die Wir­kun­gen & Schä­den das Rau­chens so *repa­riert* sein, dass die Lebens­er­war­tung wie­der in den Nor­mal­be­reich der Alters­grup­pe zurückkehrt.

      1. Zahn­wei­se ist noch kei­ne Ent­span­nung zu berich­ten, eine Ent­zün­dung unbe­kann­ter Aus­deh­nung besteht noch, soll Do von einem Spe­zia­li­sten begut­ach­tet werden;
      2. Sie [eine ange­bro­che­ne Packung aus der 2 Zig. feh­len, eine kom­plet­te Stan­ge, noch fabrik­neu ver­packt] lie­gen in einer Schub­la­de und ich blei­be *stark*;
      3. Da es mir bis dato unmög­lich ist feste Nah­rung zu essen - weil das mit zahn­lo­sem Ober­kie­fer schlech­ter­dings unmög­lich ist - sind die Men­gen immer noch klein .... Sie wer­den sicher erken­nen, dass ich hier nur mit letz­ter, nach­las­sen­der Kraft schrei­be ....

  2. Die Aus­stel­lung "Kör­per­wel­ten" gastier­te auch in Wien. Dort sah man unter ande­rem auch prä­pa­rier­te Lun­gen­flü­gel von Rau­chern aus­ge­stellt, gefüllt mit Teer das sich in den Lun­gen ange­legt hat­te. So gut kann kei­ne Ziga­ret­te schmecken, das ich mir das antun wolle.

    1. Ich kann mir gut vor­stel­len, wie eine sol­che Pla­sti­fi­zie­rung die Wir­kung noch ver­stärkt, die man übli­cher­wei­se nur unter einem Mikro­skop zu sehen bekommt. In den 80zigern hat­te ich mal eine Rönt­gen­un­ter­su­chung - die ließ die Assi­sten­tin rat­los: Zuviel weiß (was sich in 'schwarz' im sicht­ba­ren Bereich über­setzt) - sie dach­te an fal­sche Belichtung.
      Es ist auch nicht das "Schmecken", eher das Ritu­al rund um den Vor­gang des Rau­chens, die Gewohn­heit in bestimm­ten Situa­tio­nen zur Ziga­ret­te zu grei­fen, die Ablen­kung von Stress, die es unter Anspan­nung bedeu­tet .... na ja, Sie ver­ste­hen schon was ich damit meine.

  3. Wenn du eine Chan­ce haben willst/die Sache ernst nimmst, SCHMEISS DIE ZIGARETTEN WEG, auch wenn es weh tut!!!
    Irgend­wann kommt der Zeit­punkt, wo du nicht mehr "stark" sein kannst/willst.
    (ver­schen­ken ist kei­ne Opti­on, damit scha­dest du nur jemand anderem)
    VIEL ERFOLG!!!

    1. Hal­lo Ingrid,

      ich habe schon frü­her - als ich knapp über 40 war - ein­mal auf­ge­hört. Dann durch einen dum­men Vor­fall anläß­lich eines (dienst­li­chen) Essens nach mehr als drei Jah­ren Absti­nenz wie­der ange­fan­gen. Daher ken­ne ich die 'Gefahr' und weiss, dass ich nicht wie­der dar­auf her­ein­fal­len darf .... vom vori­gen Bei­spiel gewarnt wird es mir dies­mal nicht wie­der so gehen.

    1. Dan­ke, Frau Mir­ta­na, ich bin selbst immer noch erstaunt wie gut das lief, wo ich doch mehr als 35 Jah­re 'abhän­gig' war. Was die Zäh­ne angeht: Ich übe mitt­ler­wei­le mit dem 'Ersatz', und trotz­dem träu­me ich noch von fester Nah­rung in die ich so rich­tig rein­bei­sse .... ;c)

  4. Also zuerst ein­mal Glück­wunsch. Ich hof­fe die Absti­nenz kann sich wei­ter erhalten.
    Ich habe mit dem Sau­fen zwei­mal in mei­nem Leben auf­ge­hört. Ein­mal zwei Jah­re, als ich in Russ­land gear­bei­tet habe. Dort muss­te ich immer gesund­heit­li­che Stö­run­gen vor­täu­schen, dass die rus­si­schen Geschäfts­part­ner nicht wei­ter insi­stiert haben. (Die Geschäf­te lie­fen aber trotz­dem blen­dend.) Das zwei­te Mal zwei Jahr­zehn­te spä­ter, als ich von mei­ner Fir­ma zu einem Alko­hol­work­shop geschickt wur­de. Nicht, weil ich selbst gesof­fen hät­te, son­dern jede Füh­rungs­per­son muss­te das Work­shop absol­vie­ren, um Alko­ho­lis­mus beim Mit­ar­bei­ter erken­nen zu kön­nen. Das Work­shop war aus­ge­zeich­net. Ich habe dann neun Mona­te kom­plet­te Absti­nenz ein­ge­hal­ten. Ich hat­te Angst, dass mög­li­cher­wei­se ein Schal­ter "umkippt", wie wir es gelernt hat­ten. (Dann ist der Abbau von Alko­hol drei­mal so schnell, aber der Bedarf wirk­lich kör­per­lich gege­ben.) Danach habe ich mich auf die 5 Ach­terln pro Woche ein­ge­schränkt. Im Jah­res­mit­tel war das die Maxi­mal­do­sis. Und jetzt sind es viel­leicht zwei Ach­teln pro Woche (im Durch­schnitt), weil jeder Alko­hol mein Spiel beeinträchtigt.

    Aber eigent­lich woll­te ich nur einen Witz schrei­ben, der sich auf den ursprüng­li­chen Bei­trag mit 100 Jah­ren bezieht.
    Der Arzt sagt zum 65 jäh­ri­gen Pati­en­ten: "Also wenn Sie mit Schweins­bra­ten und Sex auf­hö­ren und das Rau­chen ein­stel­len, kön­nen Sie ohne Wei­te­res 100 Jah­re alt wer­den." - Der Pati­ent: "Wozu soll­te ich dann 100 Jah­re leben?"

    1. Na ja, den Schweins­bra­ten weiß ich wohl noch zu schätzen ..!

      Alko­hol trin­ke ich zwar noch ab und an, aber nur noch zu Fei­er­ta­gen und Fami­li­en­fei­ern, beim Grie­chen oder Spa­ni­er even­tu­ell das klei­ne Kurz­ge­tränk .... Bier nie, denn davon bin ich nach einer hal­ben Stun­de so kaputt, dass ich einschlafe.

Schreibe einen Kommentar