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bookmark_borderAustroton, Deutsche Grammophon, etc.
& "der Novak" & das Leben

Per Zufall bin ich heu­te wegen einer Namens­gleich­heit auf ein Stück 'Geschich­te' aus mei­ner Kind­heit und Jugend gestoßen.

Wir hat­ten ein Radio auf einem 'Pho­no­schrank', des­sen eine Sei­te wie eine Vitri­ne gestal­tet war, wäh­rend die ande­re Sei­te den Plat­ten­spie­ler und dar­un­ter ein Gestell zur auf­rech­ten Plat­ten­auf­be­wah­rung ent­hielt. Plat­ten gab es zunächst nur im gro­ßen (30 cm / 33.3 Umdre­hun­gen) LP-For­mat, spä­ter kamen die "Singles"(17,5 cm / 45 Umdre­hun­gen) hin­zu, die jeweils nur ein Musik­stück pro Sei­te ent­hiel­ten. Die alten Schel­lack­plat­ten dreh­ten mit 78 Umdre­hun­gen. Mehr dazu bei WIKIPEDIA.

Vor dem Abspie­len muß­te die Geschwin­dig­keit des Plat­ten­tel­lers gewählt wer­den, klei­ne Plat­ten dreh­ten schnell, gro­ße Plat­ten hin­ge­gen lang­sa­mer. Die Qua­li­tät der Musik war abhän­gig vom Zustand der Nadel, die spä­ter durch Saphir- und Dia­mant­split­ter ersetzt wurden.

Der Plat­ten­schrank war "tabu" für Kin­der, selbst soge­nann­te "Kin­der­schall­plat­ten" mit eintspre­chend kind­ge­rech­ten Tex­ten wur­den wegen der Emp­find­lich­keit die­ser ersten Plat­ten­spie­ler NUR von Erwach­se­nen auf­ge­legt - Kin­der durf­ten nur zuse­hen ... und dann zuhö­ren. Natür­lich reiz­te das, wie alles Ver­bo­te­ne - und wenn die Eltern außer Haus waren haben wir Kin­der uns nicht nur "Kin­der­plat­ten" ange­hört, son­dern auch die (streng ver­bo­te­nen) "Erwach­se­nen­plat­ten".

Da gab es im Wohn­zim­mer­schrank ein extra Plat­ten­fach, das war beson­ders span­nend. In die­sem Fach stan­den Plat­ten mit dem, was man damals als "anzüg­li­che" Tex­te ver­stand - nach heu­ti­gen Maß­stä­ben eher als "harm­los" ein­ge­stuft. Geret­tet über Krieg, Aus­bom­bung und Trümmer ....
Nun ja, die Zei­ten ändern sich was die sitt­li­chen Grund­sät­ze angeht.

Mitt­ler­wei­le fin­det man das bei you­tube, daher hier eini­ge Bei­spie­le des­sen, was so abge­spielt wur­de - als Kin­der ver­stan­den wir nicht recht was gesun­gen wur­de, nur "nackt" und "küs­sen" war natür­lich zum Kichern. Ein "Hi, hi, hi!", so wie das Aus­spre­chen von "bösen Wor­ten", sie ken­nen das.

Aber der Novak läßt mich nicht verkommen

Zuletzt noch eine Gen­re-Samm­lung aus den 20ern & 30ern:
Ich bin so scharf auf Eri­ka

bookmark_borderWas will uns der ❞Dichter❝ sagen?

Im heu­ti­gen *news­let­ter* von cor­rec­tiv / Wir für NRW / Die wich­tig­sten Geschich­ten aus NRW, den ich bekom­me und des­sen Redak­ti­on ich als Abon­nent mit einer monat­li­chen Zah­lung unter­stüt­ze, ist - wie stets - am Ende die Rubrik "Wuss­test du ..." von der ich die Abbil­dung hier ganz oben rein­ge­setzt habe.

Durch die gel­be Mar­kie­rung und den Pfeil möch­te ich ihr Augen­merk, lie­be Lesen­de, auf die Zei­le len­ken die lautet:
" .. Wuss­test Du, obwohl seit über 56 Jah­ren Tür­ken in Deutsch­land leben, gab es bis heu­te kei­nen ein­zi­gen tür­kisch­stäm­mi­gen Mini­ster in der Bundesregierung .. "

Mei­ne erste Regung war, hier ein­fach zu antworten:
"Na und? Es gab ja auch noch kei­nen ita­lie­nisch~ oder spa­nisch~ oder grie­chisch­stäm­mi­gen Minister ..."

Als Zwei­tes dach­te ich:
"Wie vie­le deutsch­stäm­mi­ge Mini­ster gibt es eigent­lich in der Tür­kei?" - denn es gibt schon eine gro­ße Zahl von in der Tür­kei leben­den Deutschstämmigen.

Mein drit­ter Gedan­ke war:
Da ist es wie­der, die­ses belei­digt-betrof­fe­ne Selbst­mit­leid, das ich schon öfter von tür­kisch­stäm­mi­gen Men­schen gehört habe, völ­lig unre­flek­tiert, und ohne den gering­sten Zwei­fel, dass alles Unge­mach stets die Schuld ande­rer ist und nie selbst verursacht. 

Weder die eine, noch die ande­ren Ant­wor­ten sind hin­rei­chend und ange­mes­sen um sich dem dar­ge­stell­ten Man­gel - so er denn einer ist - zu stel­len und auf Abhil­fe zu sin­nen. In dem gelb mar­kier­ten Satz steckt Spreng­stoff, in meh­rerer­lei Hinsicht.

Sach­lich zer­legt erge­ben sich fol­gen­de Vor­wür­fe:

  1. 1.
    Obwohl Tür­ken so lan­ge schon in Deutsch­land leben sind sie nicht völ­lig inter­griert bzw. sind ausgegrenzt.
  2. 2.
    Die lang­jäh­ri­ge Anwe­sen­heit von tür­kisch­stäm­mi­gen Men­schen hat nicht zu einer adäqua­ten Reprä­sen­ta­ti­on in der Poli­tik der BRD geführt.
  3. 3.
    Zwi­schen den Zei­len steht der Vor­wurf: Man will uns hier nicht haben, wir haben kei­ne Rech­te - weil wir anders sind.

Zu 1.
Vie­le tür­ki­sche Män­ner und Frau­en kamen & kom­men hier­her ohne je die Lan­des­spra­che gelernt zu haben oder spä­ter zu ler­nen. Daher besteht ein Man­gel an öffent­li­cher Sicht­bar­keit und Inter­ak­ti­on mit Ein­hei­mi­schen, die zwangs­wei­se Selbst-Abschot­tung gegen­über dem All­tags­le­ben in Deutsch­land. Betrof­fen sind vor allem Frau­en und Mäd­chen. Die kon­ser­va­ti­ve Reli­gi­ons­aus­übung und Grund­ein­stel­lung einer män­ner­do­mi­nier­ten Gesell­schaft ver­hin­dern mas­siv eine Annä­he­rung an die Gepflo­gen­hei­ten im Lande. 

Dadurch sind ca. 50% der tür­kisch­stämm­gen Men­schen - eben Frau­en und Mäd­chen - nicht aus­rei­chend integriert.
Dafür sind die Zuge­wan­der­ten selbst ver­ant­wort­lich, nicht das Gast­land. Sofern es sich um bereits hier gebo­re­ne Per­so­nen han­delt gilt dies um so mehr, wenn alte Gepflo­gen­hei­ten aus der Tür­kei nicht modi­fi­ziert oder abge­legt werden.

Sich gegen­über der Gesell­schaft des Gast­lan­des abzu­schot­ten und Kon­tak­te zu ver­mei­den, gar zu unter­bin­den, wird nicht zu erfolg­rei­cher Inte­gra­ti­on füh­ren. Wie allent­hal­ben zu beob­ach­ten ist. 

Hier müs­sen sich die Tür­ken selbst fra­gen was die­sen Zustand ändern könnte. 

Zu 2.
Poli­ti­sche Ämter wer­den nicht nach Natio­na­li­tät zuge­wie­sen, obwohl es da natür­lich in man­chen Lebens­be­rei­chen Quo­ten­re­ge­lun­gen gibt, etwa die Reprä­sen­tanz von Dänen in Schles­wig-Hol­stein oder Son­der­rech­te der Sor­ben aus dem Spreewald.

Ganz all­ge­mein gilt für die Politik:
Wer sich enga­gie­ren will muß das mit­tels einer Par­tei­mit­glied­schaft tun, durch Enga­ge­ment und Kom­pe­tenz in die Rän­ge auf­stei­gen, und schließ­lich aus der Mit­te der Par­tei­ta­ge auf dor­ti­gen Vor­schlag mit einem Mini­ster­amt betraut werden.

Auch hier gilt, dass es in der eige­nen Ver­ant­wor­tung der tür­kisch­stäm­mi­gen Per­so­nen liegt, sich den Anstren­gun­gen einer sol­chen Aus­wahl zu unter­wer­fen und den Weg nach oben so anzu­stre­ben - nie­mand wird für ein Mini­ster­amt des­we­gen aus­ge­wählt, weil er eine bestimm­te Natio­na­li­tät hat. Deut­scher (von Geburt) zu sein bedeu­tet mit­hin kei­nen Vor­teil für die Bewer­bung um ein sol­ches Amt im Staate.

Zu 3.
Eini­ge Gedan­ken dazu, wer für was ver­ant­wort­lich ist:
Es kann doch nicht von einer Mehr­heit ver­langt wer­den, sich hier etwa einer Min­der­heit anzu­pas­sen. Inte­gra­ti­on bedeu­tet, sich den Gepflo­gen­hei­ten des Lan­des anzu­pas­sen in das man ein­wan­dert. Es bedeu­tet, die Sit­ten und Gebräu­che min­de­stens zu ken­nen und die eige­nen Sit­ten und Gebräu­che dann zu ändern, wenn sie mit den gesetz­li­chen (recht­li­chen) und gesell­schaft­li­chen Regeln des Gast­lan­des nicht ver­ein­bar sind.

Wenn man das nicht will muß man bes­ser in sein Hei­mat­land zurück­keh­ren, auch wenn man hier in Deutsch­land gebo­ren wur­de. Da hilft es nicht sich etwas "anders" zu wün­schen, soviel Rea­li­täts­sinn soll­te schon vor­han­den sein.

Es gibt noch einen - völ­lig neu­tra­len, da mathe­ma­ti­schen - Grund für die 'man­gel­haf­te Repräsentation':
Bei einer Gesamt­be­völ­ke­rung von ca. 82 Mil­lio­nen Men­schen machen die Tür­kisch­stäm­mi­gen, die wähl­bar sind, groß­zü­gig gerech­net ca. 2,8 Mil­lio­nen aus. Das sind 3,4% der Gesamtbevölkerung.
Das Kabi­nett Mer­kel hat 15 Mini­ster, 3,4% davon sind ca. 0,5 Personen.
Das bedeu­tet: Eine eth­ni­sche Min­der­heit wäre erst dann (statistisch/mathematisch) unter­re­prä­sen­tiert wenn sie min­de­stens einen Anteil von 7% der Bevöl­ke­rung hät­te und doch kei­nen Mini­ster stellte.

PS
Ich habe jetzt kei­ne Recher­che ange­stellt ob der Vor­wurf stimmt, dass es kei­ne tür­kisch­stämm­gen Mini­ster gibt, ich erin­ne­re mich aller­dings von einer Inte­gra­ti­ons­mi­ni­ste­rin in einem Bun­des­land gele­sen zu haben, konn­te aller­dings bei mei­ner Suche nichts fin­den. Soll­ten Sie, lie­be Lesen­de, dazu Infor­ma­ti­onn haben bit­te ich um Mit­tei­lung in den Kommentaren.

bookmark_borderWieso, weshalb, warum ....
oder: Die Kunst der Ablenkung

War­um, so fragt man sich, wird denn das The­ma "Aus­län­der" immer wie­der in den Talk­shows, in den Polit­ma­ga­zi­nen und in der Pres­se der­art breit behandelt? 

Wenn die Auf­merk­sam­keit nicht auf der Ein­wan­de­rung und ihren Fol­gen läge, wor­über müß­te dann berich­tet werden?
Wer hat ein Inter­es­se dar­an die Bevöl­ke­rung in stän­di­ger Angst vor Ver­bre­chen zu halten?

statt-linie

Wäre es nicht viel wich­ti­ger dar­über zu berich­ten, dass eine klei­ne Zahl von Men­schen in die­sem Land den über­wie­gen­den Teil des Reich­tums besitzt, und die­ser Reich­tum durch eine im Schwer­punkt fal­sche Fis­kal­po­li­tik zustan­de gekom­men ist und noch zustan­de kommt? Dass mehr Geld durch das Jon­glie­ren von Geld oder fik­ti­vem Geld (unver­steu­ert) ver­dient wer­den kann als mit Arbeit?

Wäre es nicht viel wich­ti­ger die regie­rungs­be­tei­lig­ten Par­tei­en zu fra­gen war­um es immer noch kein Ende der unbe­grün­det befri­ste­ten Arbeits­ver­hält­nis­se gibt und Berufs­ein­stei­gern eine Lebens­pla­nung dadurch erschwert wird, dass sie über Jahr­zehn­te nicht wis­sen wovon sie ihren Unter­halt im näch­sten Jahr bestrei­ten sollen?

Wäre es nicht viel wich­ti­ger zu erfah­ren war­um unse­re hoch bezahl­ten Par­la­men­ta­ri­er - mit Aus­nah­me der Lin­ken - sich von allen mög­li­chen Inter­es­sen­grup­pen in Neben­be­schäf­ti­gung bezah­len las­sen, wobei das oft um ein mehr­fa­ches ihre Abge­ord­ne­ten­be­zü­ge über­steigt? Und wäre es in die­sem Zusam­men­hang nicht eben­so wich­tig die Fra­ge zu stel­len war­um sol­che *Zuwen­dun­gen* nicht Bestechung genannt wer­den, wo sie doch Amts­trä­ger dazu brin­gen sol­len zugun­sten von Fir­men oder Dienst­lei­stern die Gesetz­ge­bung zu manipulieren?

Wäre es nicht sinn­voll dar­über zu reden wie­so wir nicht in der EU demo­kra­ti­sche Regeln haben kön­nen, weil der­zeit bedau­er­li­cher­wei­se das Par­la­ment nur die Maß­nah­men der nicht demo­kra­tisch gewähl­ten EU-Büro­kra­tie und des Mini­ster­ra­tes abnicken darf?

Wäre es nicht wich­tig die Rol­le der USA als "Welt­po­li­zei" und "Füh­rungs­macht der frei­en Welt" poli­tisch in Fra­ge zu stel­len, ins­be­son­de­re wenn man sich ansieht wel­che Kaprio­len der der­zei­ti­ge Prä­si­dent schlägt und wie das Land zum Poli­zei- und Über­wa­chungs­staat ver­kom­men ist?

Wäre es wei­ter nicht wich­ti­ger zu fra­gen war­um deut­sche Sol­da­ten über­all auf der Welt ein­ge­setzt wer­den obwohl dort weder (deut­sche) wirt­schaft­li­che noch natio­na­le Inter­es­sen gefähr­det sind?

Sie sehen, lie­be Lesen­de, hier tut sich eine Fül­le von Fel­dern auf die in den Medi­en behan­delt wer­den könn­ten .... und dafür ist eben dadurch kei­ne Zeit, weil wir über Aus­län­der, 2% der Bevöl­ke­rung (!) Tag für Tag 'unter­rich­tet' wer­den. Oder dar­über, was irgend­wo auf der Welt gera­de an Erd­be­ben, Tsu­na­mi, oder son­sti­ger Kata­stro­phe pas­siert, wovon hier­zu­lan­de nie­mand in irgend­ei­ner Wei­se betrof­fen ist.

Wir wer­den am Nasen­ring geführt, so wie Stie­re, die sich ihrer Macht nicht bewußt sind. 

bookmark_borderKopf runter - und jetzt Kopf wieder drauf setzen?

Frau Nah­les von der SPD, glück­los damit beschäf­tigt bei­spiels­wei­se eige­ne Trit­te ins Fett­näpf­chen ver­ges­sen zu machen, will nun offen­bar für die Par­tei ret­ten was (kaum noch!) zu ret­ten ist.

Eine neue Agen­da soll her, AGENDA 2025? Oder doch lie­ber schon 2020?
Egal, es wird sowie­so wie­der klein-klein ....

2010 hat­ten wir ja bereits - und wer hat die erfun­den? Nein, nicht die Schwei­zer, das war die SPD. Arbeit­neh­mer­rech­te ein­schrän­ken? Ver­trags­we­sen zugun­sten der Zeit­ar­beit ändern? Na klar, das hilft den Aktio­nä­ren, sie bekom­men mehr Divi­den­de: Schnel­le Kün­di­gung und befri­ste­te Ver­trä­ge heben den 'pro­fit' an.

Was die Ren­te angeht bin ich tat­säch­lich stin­kig, hat mich doch die Revi­si­on schon vor der Agen­da 2010 gut 200,- €uro net­to geko­stet. Und das, obwohl ich seit Beginn der Ein­zah­lung in das Ren­ten­sy­stem stets den Höchst­satz (!) an Bei­trä­gen gezahlt habe.

Dabei hat Frau Nah­les in den Tagen seit Arbeits­auf­nah­me der rein ver­wal­ten­den Regie­rung Mer­kel III mehr­fach den Wün­schen der CDU/CSU nach­ge­ge­ben und das auch noch ver­sucht als 'hef­ti­gen Wider­stand' und Stand­fe­stig­keit hin­sicht­lich vor der Wahl getrof­fe­ner Ver­spre­chen zu ver­kau­fen. Der Kurs­wech­sel erfolg­te meist erst, wenn es zu hef­tig­sten Unmuts­äu­ße­run­gen in der Basis und der Bevöl­ke­rung kam:
Regie­ren nach Umfragewerten?
Was für ein Armutszeugnis!

Was wird denn nun für die AGENDA 2025 vorgeschlagen?
Nicht wirk­lich Greif­ba­res. Ich sehe da ledig­lich mar­gi­na­le Ände­run­gen - und wie soll das mit den Ren­ten denn gere­gelt wer­den? Wenn jetzt nicht wie­der erhöht wür­de kommt es zu mas­sen­haf­ter Altersarmut.

Wie wäre es denn, wenn die SPD in der EU - gegen die erklär­te Absicht der CDU/CSU - mit dafür wer­ben wür­de die Unter­neh­mens­be­steue­rung zu har­mo­ni­sie­ren und die Groß­kon­zer­ne da Steu­ern zah­len zu las­sen wo sie ihr Geld verdienen?
An sowas traut sich Frau Nah­les frei­lich nicht, da wäre Rück­grat gefragt, und das ist der SPD schon lan­ge abhan­den gekommen.

Die SPD wird wahr­schein­lich unter­ge­hen. Sie wird es wohl nicht schaf­fen, sich zu alter Grö­ße zu ent­wickeln. Weil die Füh­rungs­mann­schaft es nicht übers Herz brin­gen wird sich auf die Wur­zeln der Sozi­al­de­mo­kra­tie zu besin­nen und den Kampf gegen rech­te Strö­mun­gen (CDU/CSU ein­ge­schlos­sen) bewußt zu füh­ren und sich end­lich wie­der mit der Lin­ken soli­da­risch zu ver­hal­ten. Seit den 20er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts, als die SPD durch den Kampf gegen Ur-SPD und KPD die Lin­ke zer­split­ter­te, dadurch ver­riet und so den Nazis die Initia­ti­ve über­ließ, Wei­mar zu Fall zu brin­gen, steht eine Umkehr sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Poli­tik im Raum. 

Was mit Weh­ner und Brandt noch mach­bar erschien ist mit der heu­ti­gen SPD nicht mehr zu erreichen.

Wenn es also über­haupt noch etwas mit der SPD wer­den soll dann nur, wenn sie nicht ver­sucht eine irgend­wie sozia­le­re CDU zu wer­den, wenn sie dem Neo-Libe­ra­lis­mus abschwört, und sich auf Soli­da­ri­tät mit ande­ren links aus­ge­rich­te­ten Par­tei­en ein­läßt. Mit denen gemein­sam etwas für ihr frü­he­res Kli­en­tel, die Men­schen, die mit Arbeit Geld ver­die­nen, ein­tritt, und nicht mehr 'umfällt'.
 

bookmark_border"Rechtsfreie Räume"
Warum hören wir nichts von den üblichen (bayerischen & sonstigen) Schreihälsen ...?
*update* [17.10.2018; 02:00h]

Die baye­ri­schen und baden-würt­tem­ber­gi­schen Poli­ti­ker sind immer schnell dabei wenn es dar­um geht gegen angeb­li­che "rechts­freie Räu­me" - die natür­lich nur andern­orts, nicht in ihren eige­nen Bun­des­län­dern vor­han­den sind - zu wet­tern. Und bei jeder Gele­gen­heit, bei jedem Inter­view dar­auf hin­zu­wei­sen. Seit Jah­ren wet­tern sie - gebets­müh­len­ar­tig - die­se Phra­se her­un­ter, die genau­so tau­send­mal wider­legt wur­de, und trotz­dem .... es nervt!

Da wun­dert es den 'durch­schnitt­lich ver­stän­di­gen' deut­schen Bür­ger doch ein wenig, wenn genau die­se Poli­ti­ker, die sonst am lau­te­sten schrei­en, in Sachen Miß­brauch durch christ­li­che 'Wür­den­trä­ger' und Kir­chen­an­ge­stell­te selt­sam stumm sind. Man hört kein Wort dazu, dass die Kir­chen (ins­be­son­de­re die katho­li­sche Kir­che) behaup­ten sie sei­en ein "rechts­frei­er Raum" in dem nur das Kir­chen­recht Gül­tig­keit habe.

Dazu ein Zitat aus einem jüngst ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel:
Eine wirk­sa­me Straf­ver­fol­gung kri­mi­nel­ler Kle­ri­ker darf nicht von der staat­li­chen Neu­tra­li­tät in Reli­gi­ons­fra­gen aus­ge­bremst wer­den. Staat­li­ches Recht bricht Kir­chen­recht! .. Das Ver­bot der Staats­kir­che und der Grund­satz der staat­li­chen Neu­tra­li­tät in Fra­gen des Glau­bens und der Welt­an­schau­ung setzt staat­li­cher Ein­fluss­nah­me auf die inter­ne Orga­ni­sa­ti­on die­ser Ein­rich­tun­gen Gren­zen. Das ergibt auch heu­te noch Sinn, ist aber eben kei­ne Brem­se für das staat­li­che Gewalt­mo­no­pol bei der Durch­set­zung des gel­ten­den Rechts.
[https://hpd.de/artikel/sexueller-missbrauch-kirchlichen-einrichtungen-staatliche-aufgabe-16052]

Die glei­chen Poli­ti­ker, die sofort nach den här­te­sten Stra­fen selbst für klein­ste Ver­feh­lun­gen rufen habe ich noch in kei­ner Ver­öf­fent­li­chung nach den glei­chen Maß­stä­ben für die pädo­phi­len und anders-abar­ti­gen Prie­ster und Dia­ko­ne und son­sti­ge Kir­chen­leu­te ver­lan­gen hören. Eine ande­re Art von "Schwei­gen der Lämmer"?

Wovor, so fra­ge ich mich, haben die­se "christ­li­chen" Poli­ti­ker Angst? Daß der Papst sie mit einem Kir­chen­bann belegt und sie "vogel­frei" wer­den - wohl kaum, wir leben ja nicht mehr unter der Inquisition!
Und wenn sie trotz­dem Angst haben? Gibt es wirk­lich in der Poli­tik Men­schen die dar­an glau­ben in die Höl­le zu fah­ren? Wenn ja, lie­be Lesen­de, dann sind die­se Men­schen als Poli­ti­ker unge­eig­net, weil sie unfä­hig sind klar zu den­ken und Fak­ten von Fik­tio­nen zu unterscheiden.

*edit / update*
In Frank­reich geht das auch dra­sti­scher - und ich fin­de, das soll­te man auch bei uns so regeln:
" .. In Frank­reich unter­lie­gen sexu­el­le Über­grif­fe auf Per­so­nen unter 15 Jah­ren einer straf­be­wehr­ten Anzei­ge­pflicht, von der auch das Beicht­ge­heim­nis nicht ent­bin­det. Das Unter­las­sen der Straf­an­zei­ge wird mit Geld­stra­fe bis 45.000 € oder Frei­heits­stra­fe bis zu drei Jah­ren geahndet .. "
[Quel­le]


CSU Has­sel­feldt:
Neben den min­de­stens 15 000 zusätz­li­chen Poli­zi­sten for­dern wir die stär­ke­re Nut­zung von Ver­samm­lungs­auf­la­gen und -ver­bo­ten, die Schaf­fung einer euro­päi­schen Extre­mi­sten­da­tei auch für Links­ra­di­ka­le und die Schlie­ßung qua­si rechts­frei­er Räu­me wie die Ham­bur­ger Rote Flo­ra und die Ber­li­ner Riga­er Stra­ße.
[https://www.mittelbayerische.de/politik-nachrichten/rechtsfreie-raeume-nicht-zu-dulden-21771-art1540971.html]


CDU Strobl:
Rechts­freie Räu­me? Isla­mi­sti­sche Gefähr­der? Der Streit um den Fami­li­en­nach­zug? Als Innen­mi­ni­ster von Baden-Würt­tem­berg und stell­ver­tre­ten­der CDU-Chef setzt Tho­mas Strobl auf einen Kurs der Kon­se­quenz
[https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Wir-brauchen-eine-harte-Abschiebepolitik-id50876891.html]


CSU Dob­rindt:
„Es macht einen Unter­schied, wer im Bund regiert; so wie es einen Unter­schied macht, in Bay­ern oder in einem ande­ren Land zu leben, nicht zuletzt beim The­ma Sicher­heit: Wir ste­hen hin­ter unse­ren Sicher­heits­kräf­ten und las­sen kei­ne rechts­frei­en Räu­me und besetz­ten Häu­ser zu.“
[https://www.csu.de/verbaende/kv/weilheim-schongau-neu/meldungen/september-2017/herrmann-in-peissenberg/]


CSU Herr­mann:
Die Baye­ri­sche Poli­zei ver­folgt eine lang­fri­stig ange­leg­te Sicher­heits­stra­te­gie. Sie geht gegen Kri­mi­na­li­tät aller Art kon­se­quent vor, dul­det kei­ne rechts­frei­en Räu­me und reagiert unver­züg­lich auf neue Ent­wick­lun­gen. Zu den aktu­el­len Schwer­punk­ten bei der Kri­mi­na­li­täts­be­kämp­fung zäh­len zwei­fels­oh­ne die aku­te Bedro­hungs­la­ge durch den inter­na­tio­na­len Ter­ro­ris­mus, orga­ni­sier­te Kri­mi­na­li­tät, Woh­nungs­ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät und die Inter­net- und Com­pu­ter­kri­mi­na­li­tät.
[https://www.lokalkompass.de/kalkar/politik/vier-fragen-an-heute-joachim-herrmann-mdl-staatsminister-den-innern-fuer-bau-und-verkehr-des-freistaates-bayern-d692491.html]


CSU Herr­mann:
„Auch Schu­len sind kein rechts­frei­er Raum“, sag­te Herr­mann mit Blick auf den Fall eines 21 Jah­re alten Afgha­nen, der kürz­lich von der Poli­zei aus einer Nürn­ber­ger Berufs­schu­le geholt wur­de, weil er abge­scho­ben wer­den soll­te.
[http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/herrmann-ueber-abschiebungen-auch-schulen-sind-kein-rechtsfreier-raum-15073121.html]

Wie erreicht man den Miß­brauchs­be­auf­trag­ten der Bundesregierung?
Hier ist der
Link

*edit/update*

FDP-Chef Lind­ner:
„Rechts­staat darf rechts­freie Räu­me nicht wei­ter tolerieren“
Das „System“ sei nicht per­fekt – aber ohne Alter­na­ti­ve.

[https://newsburger.de/linder-rechtsstaat-darf-rechtsfreie-raeume-nicht-weiter-tolerieren-99159.html]

bookmark_borderSchule, Bildung, Chancengleichheit
  ** edit/update ** [12.10.2018]

Nicht jedes Kind ist zu Allem fähig, und wenn man sich ein­sei­tig nur mit der sozia­len Her­kunft befaßt greift das zu kurz.

Es stimmt sicher, dass es unter­schied­li­che Aus­gangs­si­tua­tio­nen gibt, doch wenn Kin­der in (kon­fes­si­ons­frei­em) Kin­der­gar­ten sind, nivel­liert sich der Unter­schied der Eltern­häu­ser. Dazu müs­sen die Kin­der natür­lich den Kin­der­gar­ten besu­chen, wes­we­gen ich es für sinn­voll hiel­te das so wie den Schul­be­such zu regeln! Wenn von Inte­gra­ton die Rede ist gehört das vor­ran­gig dazu, sonst haben wir die Situa­ti­on wie bei den Tür­ken und Rus­sen, dass die Kin­der wegen man­geln­dem häus­li­chen Inter­es­se & Ver­ständ­nis / man­geln­der häus­li­cher Zuwen­dung bil­dungs­mä­ßig zurück bleiben.

Das Ergeb­nis kann man in den Groß­städ­ten, aber zuneh­mend auch in länd­li­chen Gegen­den sehen.

Legt man die Gauß'sche Ver­tei­lung zugrun­de, so gibt es Unter­schie­de bei der Lei­stungs­fä­hig­keit - dies ist kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung, son­dern eine natur­wis­senschft­li­che Tat­sa­che. Dass es von inter­es­sier­ten Krei­sen (Poli­ti­ker von rechts) fehl­in­ter­pre­tiert wird macht den Wahr­heits­ge­halt der grund­sätz­li­chen Aus­sa­ge nicht etwa 'unwahr'. Auch das gehör­te in die­sem Zusam­men­hang ein­mal aus­drück­lich dar­ge­stellt und damit aufgeklärt.

Wo bestimmt die Chan­cen­gleich­heit aus­ge­he­belt ist:
Hier­hin gehört die Erzie­hung von soge­nann­ten "Eli­ten" in Eli­te­schu­len, meist pri­vat und im Stil­len, ohne viel öffent­li­che Dar­stel­lung arbei­tend. Wer schickt sei­ne Kin­der da hin? War­um wer­den Kin­der dort­hin geschickt? Wie steht es um die fami­liä­ren Ket­ten­be­ru­fe bei denen Eltern durch die­se spe­zi­el­len Ver­bin­dun­gen in Pri­vat­schu­len und eige­ne Posi­tio­nen in Ver­wal­tung, Staats­dienst ganz all­ge­mein und Poli­tik ihren Nach­wuchs eben­da unterbringen?

Schließ­lich ist noch die Fra­ge im Raum war­um die Finan­zie­rung von Bil­dung trotz gegen­tei­li­ger Lip­pen­be­kennt­nis­se so schwach ist. Das hat den ein­fa­chen Grund, dass gebil­de­te, nicht nur zum Nach­plap­pern & Repro­du­zie­ren von gelehr­tem Stoff ange­hal­te­ne Schü­ler/-innen kri­ti­sche­re Den­ker sind als es der Poli­tik lieb ist, die seit Jahr­hun­der­ten im Ver­bund mit den Kir­chen Bil­dung & Auf­klä­rung eher bekämpft hat. Das Den­ken in Fak­ten und Bewei­sen ist weder bei Kir­chen noch bei Poli­ti­kern beliebt, daher wird viel gefor­dert und wenig getan.

Die Infla­ti­on von Abitu­ri­en­ten und nach­fol­gend natür­lich Stu­den­ten, die Auf­wer­tung von Fach­hoch­schu­len und gleich­zei­ti­ge Abwer­tung der Hoch­schul­bil­dung auf Bache­lor-/ Masters-Niveau ist doch nur dadurch mög­lich gewor­den, dass die Anfor­de­run­gen in den letz­ten 50 Jah­ren stän­dig abge­senkt wurden. 

bildung


Mehr Gym­na­sia­sten und weni­ger Real- bzw. Haupt­schü­ler sind doch nicht des­we­gen vor­han­den, weil es zu einer plötz­li­chen Explo­si­on von Intel­li­genz gekom­men ist!

 

Zu der Zeit, als ich das Gym­na­si­um besu­chen woll­te [1955], mach­te man eine ein­wö­chi­ge Auf­nah­me­prü­fung (!) um dahin zu kom­men, die vor­ran­gig gei­sti­ge Fit­ness (4 Tage), und kör­per­li­che Lei­stung (1 Tag) prüf­te, das schaff­ten etwa 20% der Grundschüler.

Aus wel­chem Grund soll­te sich die­se Rela­ti­on
in den ver­gan­ge­nen 50 Jah­ren von 20:80 auf 80:20 umge­kehrt haben?


Wenn man die Evo­lu­ti­on als Grund­la­ge von Ver­än­de­run­gen sieht so geschieht die­se in Jahr­tau­sen­de wäh­ren­den Schwün­gen, nicht in 50 Jah­ren. Des­we­gen muß es eine Ver­än­de­rung der Bedin­gun­gen sein, die die­se Flut von Abitu­ri­en­ten und Stu­die­ren­den beschert. Sehr viel bes­ser steht es dadurch nicht in unse­rem Staa­te. Es gibt nun mehr Men­schen mit Abitur, auch mit uni­ver­si­tä­rem Abschluß - aber hilft uns das wirk­lich weiter?
Ist "Quan­ti­tät" bes­ser als "Qua­li­tät"?

 

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Abbildungen:
Bil­dungs­be­tei­li­gung und Bildungschancen

 
** edit/update **
Hier noch eine kürz­lich ver­öf­fent­lich­te Sati­stik zum The­ma "Bil­dung":

 
Infografik: Die Bildung hat sich verschlechtert | Statista Mehr Info­gra­fi­ken fin­den Sie bei Sta­ti­sta

 

bookmark_borderAufforderung zur Blasphemie [2018]

Über­set­zung
» Per­sön­lich hal­te ich Blas­phe­mie für ehren­haft und ehr­lich. Es ist eine Pflicht den­ken­der Men­schen, Skep­sis gegen­über über­na­tür­li­chem Hokus­po­kus auszudrücken.
Aber Zwei­fel an Göt­tern haben seit Jahr­tau­sen­den Hin­rich­tun­gen, Mor­de, Stei­ni­gun­gen, Ver­bren­nun­gen und ande­re Stra­fen ver­ur­sacht. Gläu­bi­ge sind so emp­find­lich hin­sicht­lich ihrer Dog­men, dass sie manch­mal die töten, die sie in Fra­ge stellen.
Noch vor zwei Jahr­hun­der­ten herrsch­te - mei­ne Güte! - in Euro­pa sol­cher Wahn­sinn. Und der­sel­be Wahn­sinn hin­dert noch heu­te die mus­li­mi­sche Welt am Gedeihen.
Gegen­wär­tig schrei­ben 13 isla­mi­sche Natio­nen den Tod für Athe­is­mus vor, und die Ankla­ge wegen Blas­phe­mie löst Gräu­el aus.
«

Es kann nicht oft genug erwähnt werden:
Nicht die 'rei­ne Leh­re' der ver­schie­de­nen Reli­gio­nen tötet, son­dern Jene, die deren Aus­le­gung unver­än­dert in die Moder­ne über­nom­men haben und sie heu­te noch, nach mehr als 2000 Jah­ren, zwin­gend zur Lebens­grund­la­ge machen. 

Äch­tung oder Boy­kott sol­cher Umstän­de wären bestimmt angebracht.
Doch unse­re Poli­ti­ker wol­len uns weis­ma­chen, dass "Wan­del durch Han­del" Erfolg bringt. Das bringt ledig­lich eini­gen Unter­neh­men Pro­fi­te und den Par­tei­en Spen­den - geän­dert hat sich in den gut 50 Jah­ren die ich das bewußt über­blicke •••• nichts!

∘ ∘ ∘ ∘ ∘

Wer Eng­lisch lesen kann, dem sei der kom­plet­te (ver­link­te) Text empfohlen.

Wei­te­re Quel­len zum Thema
→ https://www.deutschlandfunk.de/atheismus-die-aechtung-der-unglaeubigen.1148.de.html?dram:article_id=376766
→ https://www.mena-watch.com/warum-atheismus-im-arabischen-raum-als-groesste-gefahr-gilt/
→ https://www.igfm.de/abfall-vom-islam/

bookmark_borderFreitagstexter Siegerehrung
[41.KW; 05.10.2018]

Nun ist es wieder soweit :

Die mit gro­ßer Span­nung von einem Mil­lio­nen zäh­len­den Publi­kum und Teil­neh­mer­feld erwar­te­te SIEGEREHRUNG mit Pokal­ver­ga­be für den Frei­tags­tex­ter wird hier­mit eröffnet!

Frau iGing erhält den erst­ma­lig ver­ge­be­nen "Fleiß­preis" für die Ein­sen­dung von gleich drei Unter­ti­teln für das zu beschrif­ten­de Bild

Der Herr Schla­bon­ski wird mit dem (neu gestal­te­ten) - "a.K."-Pokal für einen tol­len 'außer Konkurrenz'-Spruch ausgezeichnet

Und jetzt, "TA-TA", "TA-TA", Trom­pe­ten- und Posau­nen­fan­fa­re, wird der Sie­ger­po­kal an Herrn Rudolf Leit­ner überreicht 

der mit dem Text 

" Ja ja von Hin­ten da schrein sie alle die es bes­ser wis­sen. - Na dann mach mal vor­wärts bevor wir uns im Win­ter wie­der die Zehen abfrie­ren. Komm doch, bau­en wir doch gemein­sam wei­ter an der Fuß­bo­den­hei­zung. "
 

am Wett­be­werb teil­ge­nom­men hat.

Der näch­ste Frei­tags­tex­ter fin­det dem­nach → D O R T statt.
Das wer­te Publi­kum wird um rege Teil­nah­me gebe­ten .... Danke!

bookmark_borderSammelsurium XXII

 

Die Wahrheit tut weh

[WELT]

Leug­nen ist kei­ne Lösung.
  

 
trump-un-09/2018

 


 

Wahlk(r)ampf

[Bay­ern]
Söder ist nun end­gül­tig im Poli­tik-Nir­wa­na ange­kom­men
 
[click! auf die Bil­der ver­grö­ßern]
 

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yoda-an-soeder

Klei­ne Aus­wahl der Ideen zu Söders Raum­wahn bei "twit­ter";
Slo­gan bei den Demon­stra­tio­nen in München:
" .. Schießt den Söder auf den Mond,
das ist Raum­fahrt die sich lohnt ? .. " 
 
yoda-an-soeder
   
yoda-an-soeder
   
yoda-an-soeder
 
yoda-an-soeder
   
yoda-an-soeder
   
yoda-an-soeder
 
yoda-an-soeder
   
yoda-an-soeder
   
yoda-an-soeder
 
yoda-an-soeder
   
yoda-an-soeder
   
yoda-an-soeder

[diver­se Autoren, alle bei "twit­ter"
Sie­he hier­zu auch das fol­gen­de Video → https://youtu.be/tcoEGc2eJ98

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Trennung von Kirche & Staat?

[Deutsch­land]

Gute Absicht heißt nicht immer gut durch­dacht - das muß man den freund­li­chen Men­schen sagen, die sich um einen Teil des Bad Köni­ger Kur­gar­tens küm­mern, der frü­her unter der Bezeich­nung "Klei­ner Kur­park" bekannt war und zwi­schen­zeit­lich zum "BIBELGARTEN" wurde.

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bibelgarten

Der Gar­ten­bau­ver­ein ist bestimmt eine ach­tens­wer­te Insti­tu­ti­on - aller­dings nicht Besit­zer die­ser Flä­che. Da han­delt es sich um öffent­li­ches Gelän­de und auf dem gilt nun ein­mal die hes­si­sche & die bun­des­re­pu­bli­ka­ni­sche Ver­fas­sung die eine Tren­nung von Kir­che und Staat vor­sieht - und daher ist die Bezeich­nung "BIBELGARTEN" ein Ver­stoß gegen das Neu­tra­li­täts­ge­bot durch die Stadt Bad König.

[Bild­quel­le / Kur- und Mit­tei­lungs­blatt Bad König; Odenwaldkreis.]

  
bibelgarten [Text­quel­le / Kur- und Mit­tei­lungs­blatt Bad König; Oden­wald­kreis.] 

Dass es so unge­fähr der ein­zi­ge Bibel­gar­ten ist hat den freund­li­chen Gar­ten­bau­ern gut gefal­len, aber nicht zu den­ken gege­ben. War­um es andern­orts sol­che Namen für Gär­ten nicht gibt ist da wohl nie­man­dem als Fra­ge ein­ge­fal­len. Sonst wäre man mög­li­cher­wei­se dar­auf gekom­men, dass da erheb­li­che Rechts­be­den­ken vor­lie­gen, die eine sol­che Benen­nung ver­bie­ten .... aber was nicht ist kann ja noch werden.

Ich bin ja durch­aus erbaut bei dem Gedan­ken durch einen gut gepfleg­ten Park zu lau­fen. Sehr stö­rend ist aller­dings, wenn ein uraltes Mär­chen­buch als Namens­ge­ber ver­wandt wur­de. Nun, ein Mail an den Herrn Bür­ger­mei­ster wird da hof­fent­lich Abhil­fe schaf­fen, es ist ja bald Wahl in Hessen ....

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Wachsende Furcht

[Deutsch­land; Ruhrgebiet]
Forscher der Ruhr-Uni­ver­si­tät haben meh­re­re Hun­dert Bochu­mer zu Sicher­heits­ge­fühl befragt;
Furcht vor Ver­bre­chen grö­ßer als tat­säch­li­che Zahl von Straftaten;
Wach­sen­de Kluft zwi­schen Wahr­neh­mung und Wirklichkeit; 

rr-h-u-wolf
 

 

 

 

 

 

 

 

[Quel­le: https://hateandanger.files.wordpress.com/2013/08/fear-makes-the-wolf-look-bigger.jpg]
Über­set­zung des Bild­tex­tes "Angst läßt den Wolf grö­ßer erscheinen!"

Der Glau­be dar­an, über­fal­len zu wer­den, sei .. 65 Mal höher als die rea­le Gefahr.

Über 80 Pro­zent gaben an, dass es im ver­gan­ge­nen Jahr mehr Raub­über­fäl­le gege­ben hat. Tat­säch­lich sank die Zahl der Raub­über­fäl­le ge­genüber 2014 um 1,8 Prozent.
[Quel­le: Der Westen]

Dazu die fol­gen­de Darstellung: 

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schr°°e
[sie­he Abbildung]

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Die Bei­spie­le lie­ßen sich end­los erwei­tern - selbst ein­fa­che Dieb­stäh­le neh­men ab und wer­den häu­fi­ger auf­ge­klärt. Hält man aber von Sei­ten der Poli­tik die Bür­ger in Angst, so sind sie leich­ter zu mani­pu­lie­ren, denn Angst ver­hin­dert kla­res Denken. 

 

Superlativ vom Superlativ

[U.S.A.; WELT]
An der Spit­ze ste­hen ist immer noch zu weit hinten. 

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trump-un-09/2018

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bookmark_borderFreitagstexter [40. KW 2018]

Als glück­li­cher Gewin­ner des Frei­tags­tex­ter-Wett­be­werbs der letz­ten Woche - beim Herrn Schla­bon­ski - begrü­ße ich alle hier Lesen­den recht herz­lich zur dies­wö­chi­gen Runde.
So bald hat­te ich nicht gerech­net den Pokal wie­der zu erhal­ten - aber wie man weiß "Unver­hofft kommt oft!" und es ist ja immer eine Ehre etwas 'ver­lie­hen' zu bekommen.

Frei­tags­tex­ter ..??
Wie läuft das ab ..?
Was müs­sen Sie tun ..?

Eine kur­ze Zusam­men­fas­sung, die Regeln sind unkompliziert:

Das Gan­ze beginnt am Frei­tag und endet immer am näch­sten Mitt­woch, genau­er Diens­tag um Mit­ter­nacht. Danach wer­den kei­ne Bei­trä­ge mehr ange­nom­men. Frei­tags geht das zu beschrei­ben­de Foto (ganz unten ein­ge­fügt) online, mitt­wochs dar­auf prä­sen­tiert der Gast­ge­ber in einem wei­te­ren Bei­trag "die/den Gewin­ner/-in".
Mehr­fach­teil­nah­me ist erlaubt, einen Rechts­weg gibt es nicht.

Der Pokal:

Der neue/nächste Gewin­ner hat dann andert­halb Tage Zeit, ein Foto raus­zu­su­chen und SEINEN Bei­trag vor­zu­be­rei­ten, der Frei­tags auf sei­nem eige­nen Blog online geht. 

Ein­zi­ge Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me ist selbst ein Blog zu betrei­ben in dem man den näch­sten Wett­be­werb aus­rich­ten kann. Wer das nicht hat kann mit­ma­chen, aller­dings nur "außer Konkurrenz".

Die Ban­ner (also den Frei­tags­tex­ter-Hea­der und den Pokal) klaut man sich zum Ein­bau­en in den Bei­trag der Ein­fach­heit hal­ber beim vor­he­ri­gen Gewin­ner (Rechts­klick & speichern).

.... hier das Bild, das der Beschrei­bung harrt - nur mun­ter ans Werk!

freitagstexterbild

bookmark_borderRaus aus der Ecke ...!

Es gab eine Zeit, in der war es nicht beson­ders klug sich gegen den Strom zu bewe­gen. Es sei denn man war bereit sein Leben zu ris­kie­ren. Das war die Zeit die nur noch weni­ge heu­te Leben­de - und wenn, dann als Kin­der - mit­ge­macht haben:
Die Zeit des soge­nann­ten "Drit­ten Reichs".

Im Osten der jet­zi­gen Repu­blik gab es nach '49 die DDR, in deren Gren­zen es auch nicht gut oder klug war sich gegen den Strom, sprich: "Deut­schen Sozia­lis­mus", mit einem stark bie­der-bür­ger­li­chen Ein­schlag, aus­zu­spre­chen. Man 'arran­gier­te' sich, mach­te Tausch­ge­schäf­te um die man­gel­haf­te Zutei­lung und Plan­wirt­schaft abzu­mil­dern .... und leb­te anson­sten ohne vie­le Illu­sio­nen in den durch das System, das Régime gesetz­ten Grenzen.

Ähn­lich war es - aller­dings bestimmt nicht lebens­ge­fähr­lich - in den Anfangs­jah­ren der Bun­des­re­pu­blik sich als "links" und/oder "ungläu­big" zu 'outen'. Das waren die Zei­ten, in denen die Kir­chen­zu­ge­hö­rig­keit über 90% betrug. Die Kol­la­bo­ra­ti­on der gro­ßen Kir­chen mit dem Hit­ler­reich wur­de nach und nach offen­bar und führ­te zu einem ersten Schub an Aus­trit­ten, der sich in den spä­ten Sech­zi­gern stei­ger­te und bis heu­te dazu geführt hat, dass es (jeweils) weni­ger evan­ge­li­sche und katho­li­sche Kir­chen­mit­glie­der gibt als Men­schen, die sich als "Athe­isten", "Huma­ni­sten" oder "Agno­sti­ker" bezeichnen.

Wis­sen hat den Glau­ben ersetzt, und das ist eine sehr erfreu­li­che Ent­wick­lung. Vor allem des­we­gen, weil damit ein Plus an per­sön­li­cher Frei­heit ein­her geht. Frei­lich, weil dazu gehö­rig, auch mit grö­ße­rer per­sön­li­cher Verantwortung.

Stel­len Sie sich selbst die Frage:
Wann war ich zuletzt in einer Kirche?

Wenn das höch­stens ein­mal im Jahr zu Weih­nach­ten war sind Sie schon der­art "kir­chen­fern", dass der Voll­zug des Aus­trit­tes längst über­fäl­lig war ....

Mein Appell an alle noch zöger­li­chen, aber 'aus­stiegs­wil­li­gen' oder 'aus­stiegs­rei­fen' Men­schen ist daher:
Tre­ten Sie jetzt aus, es wird ihnen weder per­sön­lich noch gesell­schaft­lich scha­den - Sie dür­fen aller­dings sicher sein, dass Sie nicht mehr Teil eines zer­fal­len­den, ver­rot­te­ten und grund­sätz­lich sich selbst am mei­sten die­nen­den Geld­schöp­fungs­sy­stem sind.

Es ist an der Zeit, dass die Ein­fluß­nah­me der auf weni­ger als die Hälf­te der Bevöl­ke­rung geschrumpf­ten "christ­li­chen" Reli­gio­nen end­lich been­det wird. Die Mit­glieds­zah­len bil­den - dar­ge­stellt in meh­re­ren Unter­su­chun­gen - nicht mehr die tat­säch­li­chen "Gläu­bi­gen" ab, da Vie­le nur noch auf dem Papier einer Glau­bens­ge­mein­schaft angehören.