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bookmark_borderMindestens zwei "Aufreger" kommen irgendwie gelegen ....

Da ist zunächst die Tat­sa­che, dass die gro­ßen Auto­bau­er in Aachen und in den U.S.A. For­schun­gen ange­sto­ßen haben von deren Ergeb­nis sie wis­sen muß­ten, wie die Abga­se auf Mensch & Umwelt wir­ken. Ein­mal davon abge­se­hen wie weit sol­che Ergeb­nis­se stich­hal­tig sind bleibt es doch ein will­kom­me­nes Instru­ment der Ablenkung ....

Zwei­te Sache ist die Über­le­gung in Ham­burg (und Frank­furt) AfD Mit­glie­der vom Fuß­ball aus­zu­schlie­ßen. Ein CDU Poli­ti­ker & Club­chef hat das (angeb­lich?) ver­lau­ten las­sen. Und eine unde­mo­kra­ti­sche Machen­schaft mehr die in unse­rem Land zu bedau­ern wäre ....

Da ist die Ver­ga­be des Prei­ses "Die Gol­de­nen Blog­ger" [die Orga­ni­sa­to­ren haben offen­bar kei­ne Eile die Sei­te zu aktua­li­sie­ren; 30.01.2018; 00:25] zu einer unwich­ti­gen Neben­sa­che ver­kom­men. Soviel *hoch­ka­rä­ti­ge* Kon­kur­renz in den Medi­en, da macht das Blog­gen dop­pelt Spaß.

Wie geru­fen kom­men ein paar Skan­däl­chen um von den zähen Ver­hand­lun­gen der Möch­te­gern-Koali­tio­nä­re abzu­len­ken - es sind ja der­zeit Koalitionsverhandlungen!
Hin­ter ver­schlos­se­nen Türen, wie immer, das dum­me Volk hat ja schon gewählt (und wie Herr Gabri­el frü­her sag­te damit " .. in einer reprä­sen­ta­ti­ven Demo­kra­tie .. " den Poli­ti­kern den Auf­trag gege­ben für die näch­sten Jah­re völ­lig unab­hän­gig vom Volks­wil­len zu regieren).

bookmark_borderDie Woche(-n) in Bildern [3. & 4. KW 2018]

"click!" auf die Abbil­dun­gen ver­grö­ßert diese.

   

 

 
Sol­che "Wahr­hei­ten" sind harmlos .... 

     
     
   

 

 
.... und sol­che Wahr­hei­ten sieht die Kir­che nicht gern - zu nah an der Wirklichkeit.

   

 

 
Auch wenn er es noch tau­send Mal sagt wird es nicht *wahr* ....

     
     
   

 

 
.... aber es ist die Wahr­heit, dass sich die­se bei­den Frau­en sehr ähn­lich sehen.

   

 

 
Drei hie­si­ge Poli­ti­ker, deren Ver­schwin­den in einer Zeit­an­oma­lie die Welt sehr viel bes­ser machen würde .... 

     
     
   

 

 
.... und ein US-Poli­ti­ker, der durch eine Zeit­ver­schie­bung irr­tüm­lich hier­her gera­ten ist.

   

 

 
Hier wer­den *neue* Wör­ter geschaf­fen - das muß wohl die­se "leben­di­ge Spra­che" sein von der immer gere­det wird. 

     
     
   

 

 
*Reli­gi­ons­fer­ne* drückt sich in weni­gen Wor­ten aus - noch dazu witzig.

   

 

 
Muß ich mich jetzt freu­en oder fürch­ten wenn mir eine wild­frem­de Frau sol­che Avan­cen macht ...? 

     
     
   

 

 
*Rea­li­täts­fer­ne* drückt sich der­zeit dadurch aus, dass Kunst ange­grif­fen & ent­fernt wird.
  → sie­he hier­zu "Elfen­bei­ne sind sexy, die Tür­me nicht" und
  → "Sexi­sti­sches"

   

 

 
Schon der Zwei­fel ist zukünf­tig strafbar?
Und mit sol­chen Regi­men machen wir Geschäf­te und hofie­ren sie? 

     
     
   

 

 
Was ich schon seit Jah­ren immer wie­der sag­te - jetzt durch har­te Daten belegt ....

   

 

 
Es geht abwärts mit den Umfaller-Genossen ....
Grab­grä­ber waren/sind Schrö­der, Cle­ment, Maas, Gabri­el, Schulz - und nun mit viel Lei­den­schaft: Nahles

     
     
   

 

 
.... und von die­sem Absturz wird sich die­se Par­tei nicht so schnell erholen.

   

 

 
Damals (Abb links) dach­ten wir: Das ist toll, Rechen­kraft die zuvor gan­ze Gebäu­de gefüllt hat, und das Gegen­stück (rechts) ist schon nicht mal mehr die klein­ste Variante ...!

     
     
   

 

 
Ein beson­ders deut­li­ches Bei­spiel dafür, wie Form & Funk­ti­on in der Natur unnach­ahm­lich ver­bun­den sind.
Völ­lig ohne Zutun der Men­schen, die stö­ren nur ....

   
Alle Abbil­dun­gen via *twit­ter*; "click!" auf das Bild vergrößert.
   
   

bookmark_borderMänner, so'ne und so'ne ....

Wie soll ich das jetzt anfangen? 

Erst von den ganz 'har­ten Bur­schen' reden und dann von 'ver­weich­lich­ten Mut­ter­söhn­chen' um dann fest­zu­stel­len, dass das Gros der Män­ner wahr­schein­lich genau in der Mit­te liegt?

Wahr­schein­lich ist es das Beste, ich fan­ge mit einem Bei­spiel an und sage, wie ich genau auf die­ses The­ma gekom­men bin. Der Aus­gangs­punkt war, dass gleich zwei Frau­en sich um einen Mann küm­mern der auf ver­schie­de­ne Art durch die Behör­den­müh­le gedreht wurde:

Für "tot" erklärt obwohl er doch putz­mun­ter war,
nach Inter­ven­ti­on wie­der "auf­er­stan­den" zu den Lebenden,
dann von der glei­chen Behör­de noch­mal für "tot" erklärt
- und die­ses Mal kam es ganz dicke, denn als er sich [mit Recht!] beschwer­te und die Ver­ant­wort­li­chen nicht gera­de freund­lich ansprach betrie­ben die - nein, nicht die drit­te "für-tot-Erklä­rung"
- son­dern sei­ne Ent­mün­di­gung und die Bestel­lung eines gesetz­li­chen Vormundes.

Wie sowas sehr will­kür­lich unbe­schol­te­nen Men­schen pas­sie­ren kann, die Behör­den­ver­sa­gen, oder Mau­sche­lei­en von Behör­den mit Unter­neh­men und Ban­ken auf­decken und anpran­gern, ist ja seit dem Fall Gustl Mollath im baye­ri­schen Muster­land für Behör­den­will­kür und ~ über­heb­lich­keit bestens bekannt.

Es soll, des­we­gen habe ich sehr weit aus­ge­holt, kein Zwei­fel ent­ste­hen, dass ich ganz auf der Sei­te der so Betrof­fe­nen bin .... und nun kom­me ich end­lich zum Thema:

Män­ner sol­len nicht den Macho raus­hän­gen, höre ich und lese ich stän­dig seit Jah­ren. Sie sol­len häus­lich sein, ihren Anteil am Haus­halt über­neh­men, dabei aber nicht die klei­nen Gesten für die Part­ne­rin ver­ges­sen. Sie sol­len sich gleich­be­rech­tigt um die Kin­der küm­mern und so wenig­stens einen Teil der Bela­stung von den Schul­tern ihrer Frau nehmen.

Soweit die Theo­rie. Die Pra­xis sieht ganz anders aus.

Der Viel­ver­die­ner wird als Exi­stenz­si­che­rer von den mei­sten Frau­en wenn nicht ganz offen, dann min­de­stens aus dem Unter­be­wußt­sein her­aus bevor­zugt. Es geht gera­de noch, wenn er nicht über­ra­gend aber doch so gut ver­dient, dass ein klei­nes Zubrot, von der Frau ver­dient, die Fami­lie 'mit­hal­ten' läßt und wenig­stens zwei Urlau­be pro Jahr und der gro­ße Flach­bild­schirm herausspringen.

Ande­rer­seits - und das ist es was mich ver­blüfft - wer­den Total­ver­sa­ger ohne Per­spek­ti­ve und Ent­schluß­kraft, nicht sport­lich und auch nicht beson­ders attrak­tiv, von Frau­en 'bemut­tert' und mit Wohl­ta­ten, Zuspruch und Zuwen­dung verwöhnt.

Dage­gen hat es ein Mann der mal rich­tig zupackt und was auf die Bei­ne stel­len kann - ohne gleich einen Hand­wer­ker oder sei­ne Mama ein­zu­schal­ten - schwer. Ker­nig und gesund zu sein ist ein Nach­teil, denn die Auf­merk­sam­keit haben die krän­keln­den, lei­den­den Hypo­chon­der. Kochen, Backen, Haus­halts­ma­schi­nen bedie­nen, immer den rich­ti­gen Ton fin­den und dafür sor­gen, dass Freund­schaf­ten nicht ein­schla­fen, son­dern gepflegt wer­den, alle Stö­run­gen abweh­ren und sich um das all­ge­mei­ne Wohl­erge­hen der Fami­lie küm­mern - das ist irgend­wie gar nichts wert wenn ein ver­husch­ter Ver­sa­ger daher kommt und auf die Mit­leids­tour setzt. Dar­auf ver­traut, die Frau­en rund­um wer­den ihn schon bemut­tern und umhegen. 

Lan­ge Jah­re habe ich die The­se nicht geglaubt die da lautet:
Män­ner wer­den Frau­en nie verstehen!
Je älter ich wer­de, desto wah­rer scheint mir die­ser Spruch.

bookmark_borderEs kommt drauf an was man draus macht ...!

Frü­her gab es eine Wer­bung, einen Slo­gan, für das Bau­en mit Beton, der hieß:
"Beton - es kommt drauf an was man draus macht".

Dar­an muß­te ich den­ken als ich einen Arti­kel las der mir kürz­lich zuge­sandt wurde.
Da ging es um Masern.
Also in Wahr­heit dar­um, dass es Leu­te gibt die behaup­ten es gäbe sie nicht.
Die Masern-Viren.

Der Mann, der das behaup­tet hat bot an dem­je­ni­gen 100.000,00 €uro zu zah­len, der *eine* wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­ti­on nennt, die den Nach­weis erbringt, dass es Masern-Viren gibt und wie groß sie sind.

Da fand sich jemand und konn­te sogar *sechs* Publi­ka­tio­nen vorweisen.

Der Anbie­ter (Viren-Ver­nei­ner) zahl­te aber nicht, wor­auf­hin der Nach­wei­sen­de ihn ver­klag­te, um ihn zur Zah­lung zu zwingen.
In den ersten zwei Instan­zen bekam der Nach­wei­sen­de Recht und dar­auf­hin schick­te er dem säu­mi­gen Viren-Ver­nei­ner den Gerichts­voll­zie­her und weil immer noch nicht gezahlt wur­de soll­te der Mann in Erzwin­gungs­haft - kurz bevor das pas­sier­te zahl­te er schnell und leg­te gegen das (zweit-)instanzliche Urteil Beru­fung ein.

" .. Pod­biel­ski [vom Gericht bestell­ter Gut­ach­ter] und die Ravens­bur­ger Rich­ter waren mit­hin der Über­zeu­gung, dass Lan­kas For­de­rung nach “einer” Publi­ka­ti­on erst nach­träg­lich expli­zit ein­ge­bracht wur­de und zudem ohne Bedeu­tung für den Streit­ge­gen­stand ist .. "

In die­sem drit­ten Pro­zeß bekam er nun Recht. Weil er nur eine Publi­ka­ti­on gefor­dert hat­te und statt­des­sen sechs bekom­men hat­te fand das Gericht das sei ein Form­feh­ler und des­we­gen muß­te der Nach­wei­sen­de nun das Geld zurück zah­len und die Kosten des Ver­fah­rens tragen.

So weit so schlecht, denn ein nor­mal den­ken­der Laie wür­de doch ver­mu­ten: Sechs Nach­wei­se sind bes­ser als ein Nach­weis, daher hat der Viren-Leug­ner zu zahlen.

Allein, es ist damit noch nicht getan.
Der Viren-Leug­ner schreibt nun an sei­ne ver­blen­de­ten Anhänger:
Der Pro­zeß wur­de gewon­nen, damit ist fest­ge­stellt es gibt kei­ne Masern-Viren!
Kein Wort davon, dass es sechs (min­de­stens, aber in Wirk­lich­keit viel mehr) Bewei­se für die Exi­stenz der Viren gab, kein Wort dar­über, dass der Pro­zeß aus for­ma­len Grün­den gewon­nen wur­de und das Gericht in der Sache nicht erneut ent­schie­den hat.

Das Fazit:
Die meist medi­zi­nisch wenig infor­mier­ten Anhän­ger schwö­ren nun es gäbe kei­ne Masern-Viren und daher sei die Masern-Imp­fung nutz­los und zu verweigern.

So arbei­ten vie­le der Schar­la­ta­ne, die dann auf das Mit­leid der Anhän­ger hof­fen und die­se um eine klei­ne Spen­de bit­ten. Die soll die erheb­li­chen Kosten min­dern die der Masern-Leug­ner hat­te um all die Kin­der sei­ner Anhän­ger vor einer schäd­li­chen Imp­fung zu schützen.

Ein wei­ters inter­es­san­tes Modell um Ahnungs­lo­sen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Das scheint die Haupt­ma­sche derer zu sein, die die "Neue Ger­ma­ni­sche Medi­zin" unter die Men­schen brin­gen .... ist doch klar, was "neu" ist kostet halt ein bis­serl mehr.

bookmark_borderDie Woche(-n) in Bildern [1. & 2. KW 2018]

   
     
     
   
     
   
     
     
   
     
   
     
     
   
     
   
     
     
   
     
   
     
     
   

   
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bookmark_borderArme Würstchen ....

Arme Würst­chen ohne nen­nens­wer­ten Unter­stüt­zer­kreis geht man hier­zu­lan­de rasch an. Da wird nicht lan­ge gefackelt und die Exi­stenz­grund­la­ge ent­zo­gen.

Han­delt es sich aller­dings um Volks­ver­het­zer wie Erdo­gan, Orban und Mora­wi­ecki die samt ihrer Gefolg­schaft gan­ze Län­der ent­ge­gen jeg­li­cher Ver­nunft - und oft auch der Wahr­heit - auf einen stram­men rechts-kon­ser­va­ti­ven Kurs zwin­gen, dann ist man in unse­ren Poli­ti­ker­krei­sen durch­aus zurück­hal­tend und erstaun­lich ein­sil­big. Von Regi­men wie Sau­di Ara­bi­en, den Phil­ip­pi­nen und Ägyp­ten ganz zu schweigen.

Demo­kra­tie bedeu­tet Mei­nungs­frei­heit, des­we­gen muß jeder auf­rech­te Demo­krat - der es mit der Demo­kra­tie ernst meint - selbst abstru­se Mei­nun­gen 'aus­hal­ten' und dar­auf ver­trau­en, dass sich der­glei­chen abson­der­li­che The­sen oder Lügen irgend­wann von selbst erledigen.
Hier mit dra­sti­scher Här­te vor­zu­ge­hen bedeu­tet nur den Demo­kra­tie­fein­den Muni­ti­on bereit zu stel­len, mit der sie den demo­kra­ti­schen Staat sturm­reif schießen.

bookmark_borderFragen stellen ....

"War­um?" fra­gen klei­ne Kin­der immer, sie wol­len die Welt ver­ste­hen. Das wird ihnen häu­fig von Erwach­se­nen 'aus­ge­trie­ben', man fer­tigt sie mit Phra­sen ab und all­mäh­lich wird so der Ent­decker­drang schon sehr früh im Kei­me erstickt - weil Kin­der lernen:
Fra­gen stel­len ist ungün­stig, es macht die Gefrag­ten oft ner­vös, manch­mal unwirsch, und viel­fach abweisend.
Da Kin­der auch gemocht wer­den wol­len unter­las­sen sie dann mehr und mehr die für Erwach­se­ne lästi­ge Fragerei .... 

War­um ver­hal­ten sich Erwach­se­ne so? Sie haben es am eige­nen Lei­be erfahren:
Es ist bes­ser den Mund zu hal­ten und nicht auf­zu­fal­len. Wer zu vie­le Fra­gen stellt bringt sein Gegen­über manch­mal in Ver­le­gen­heit. Öfter, so ist zu ver­mu­ten, wis­sen die Gefrag­ten selbst nicht was sie ant­wor­ten sol­len - und nie­mand wird gern dabei ertappt etwas nicht zu wis­sen, sowas macht Vie­le aggressiv.

Auch Orga­ni­sa­tio­nen wie die Kir­chen wer­den nicht gern gefragt, viel lie­ber "ver­kün­den" sie. Am besten in Situa­tio­nen, in denen die so "belehr­ten" nicht in Fra­ge stel­len, nicht nach­ha­ken oder gar wider­spre­chen kön­nen. Es kommt nicht von unge­fähr, wenn stets von der Kan­zel her­ab gepre­digt wird, weil es einer­seits die Erha­ben­heit des Ver­kün­ders dar­stel­len soll, ande­rer­seits für die Zuhö­rer schwer macht selbst etwa zu fragen.

Die Kir­chen haben über vie­le hun­der­te Jah­re dar­an gear­bei­tet Fra­gen zu unter­drücken. Nach dem etwas flap­sig for­mu­lier­ten Mot­to "Wer viel fragt geht viel irr!" anstatt "Wie­so? Wes­halb? War­um? Wer nicht fragt bleibt dumm!", was eine viel bes­se­re Betrach­tungs­wei­se gewe­sen wäre.

mgi

Frech ist die Hal­tung der Kir­chen immer dann, wenn sie ver­su­chen auf­zu­sprin­gen wenn der Kar­ren (im über­tra­ge­nen Sin­ne, ver­steht sich) schon ordent­lich Fahrt auf­ge­nom­men hat - dann machen sie es wie die Ame­ri­ka­ner und erklä­ren die Errun­gen­schaf­ten und Erkennt­nis­se sei­en nur durch ihre wohl­wol­len­de und unein­ge­schränk­te För­de­rung mög­lich gemacht worden.
Jeder klar den­ken­de Mensch erkennt sofort die Drei­stig­keit die­ser Lüge, aber wer wagt es schon der Kir­che / den Kir­chen zu widersprechen?

Lang­fri­stig wer­den die Glau­bens­be­kennt­nis­se ver­sie­gen, wer­den die Kir­chen unter­ge­hen. Irgend­wann ist der Punkt gekom­men an dem es heißt:

Wer ein­mal lügt dem glaubt man nicht (mehr!),
und wenn er selbst die Wahr­heit spricht!

 ・ • ⚫ • ・ 


Bild-Zitat aus "Pas­sen Wis­sen­schaft und Chri­sten­tum zusammen?"

PS
Wenn Ihnen näch­stens ein Kind Fra­gen stellt:
Ant­wor­ten Sie gedul­dig und umfassend ...!

bookmark_borderVon Tieren und deren "Verwertung"
*update* [07.01.2018]

"Die Kat­ze schaut auf uns runter.
Der Hund schaut zu uns auf.
Das Schwein begeg­net uns auf Augenhöhe."


[Leicht ver­än­dert zitiert aus die­sem Arti­kel]
 

Das obi­ge Zitat ist sicher all­seits bekannt - min­de­stens was die größ­ten Grup­pen von Haus­tie­ren angeht, näm­lich Kat­zen und Hun­de. Die erwei­ter­te Fas­sung schließt nun die Schwei­ne ein, die in Mas­sen­hal­tung unter unsäg­li­chen Bedin­gun­gen ihr Leben fri­sten und des­we­gen bestimmt nicht 'glück­lich' sein können.
Wie so oft wer­den in dem Bestre­ben Tie­ren mehr Rech­te zuzu­ord­nen die Gren­zen so hoch gesetzt, dass eine wirt­schaft­li­che Hal­tung bei der augen­blick­li­chen Nach­fra­ge nicht erreicht wer­den kann. Dabei wäre es sicher schon ein Fort­schritt zunächst die Zahl der gemein­sam gehal­te­nen Tie­re in einer Stall­an­la­ge zu redu­zie­ren und jedem Tier mehr Platz zu ver­schaf­fen. Nach und nach könn­te dann über wei­te­re Maß­nah­men ent­schie­den wer­den um schließ­lich zu einer "art­ge­rech­ten" Hal­tung zu kommen.

Das ein Schwein nicht nur aus Filet, Kote­lett und Schnit­zel besteht wis­sen heu­te vie­le Men­schen schon nicht mehr, ich habe es sehr früh gelernt. Des­we­gen habe ich auch kei­ne Hem­mun­gen Haxe, Schwei­ne­bauch, Kopf­sül­ze, Blut­wurst, Leber­wurst, (Sau­re) Nie­ren und Leber zu essen - etwas, das mitt­ler­wei­le aus der Mode gekom­men ist, es paßt nicht zum moder­nen 'life­style' .... OK, viel­leicht gera­de noch Haxe, wenig­stens im Süden des Landes.

Ich erin­nen­re mich noch sehr gut an mei­ne Kind­heit in einer mit­tel­gro­ßen Stadt nahe Frankfurt/Main. Das war in den ersten Jah­ren nach dem Krieg, Anfang der 50er Jah­re. Zwei­mal im Jahr waren wir zum "Schlacht­fest" ein­ge­la­den, bei einer Freun­din mei­ner Mut­ter, die ein paar Kilo­me­ter ent­fernt in einem klei­nen Dorf wohnte.
Der Tag begann damit, dass das Schwein aus dem Stall geholt wur­de. Vom orts­an­säs­si­gen Met­zer, der es sogleich mit einem Bol­zen­schuß­ge­rät vom Leben zum Tode brach­te. Wir Kin­der stan­den her­um und sahen zu wie es dann an den Hin­ter­läu­fen auf­ge­hängt und wie ihm mit einem sehr schar­fen Mes­ser die Keh­le durch­schnit­ten wur­de. das Blut fing der Metz­ger in einem Zin­kei­mer auf, und die Oma, die mit auf dem Gehöft wohn­te, hat­te dann die Auf­ga­be das Blut zu rüh­ren und das ent­ste­hen­de Fibrin­ge­rüst so dar­an zu hin­dern, das Blut gerin­nen zu las­sen. Es soll­te doch Blut­wurst dar­aus entstehen.

Wäh­rend­des­sen mach­te sich der Metz­ger dar­an das Schwein vom Schwanz her längs die Brust ent­lang bis zum Kopf auf­zu­schnei­den, und dann nahm er ein kur­zes, läng­li­ches Beil­chen, öff­ne­te so den Brust­korb ent­lang des Brust­beins und zog die Rip­pen nach rechts und links auseinander.
Unter dem Schwein stand eine etwas grö­ße­re Wan­ne, in die wur­den nach durch­tren­nen des Net­zes (eine dün­ne Bin­de­ge­webs­schicht, die die Ein­ge­wei­de zusam­men hält) Leber, Nie­ren, Bla­se, Darm samt Magen und die her­aus­ge­lö­ste Lun­ge gewor­fen. Die anwe­sen­den Frau­en mach­ten sich sodann dar­an die Ein­ge­wei­de zu sor­tie­ren und den Darm zu ent­lee­ren - denn schließ­lich wur­den all die­se Tei­le das Schwei­nes gebraucht um Wurst machen zu kön­nen. Der aus­ge­wa­sche­ne Darm schwamm in einer gro­ßen Blech­schüs­sel, bis ihn der Metz­ger nach Bedarf für die ver­schie­de­nen Wurst­ar­ten benutzte.

Der­wei­len war im Wasch­haus, gleich neben der Scheu­ne, der gro­ße Wasch­kes­sel gerei­nigt und mit Was­ser gefüllt wor­den. Da hin­ein kamen alle für Wurst ver­wert­ba­ren Tei­le des Schwei­nes, sodass sich der Raum all­mäh­lich mit einem Geruch aus Koch­fleisch und Gewür­zen füll­te, die der Metz­ger in groß­zü­gi­gen Schwün­gen aus einem Papier­sack in den Kes­sel warf.

Die 'bes­se­ren' Tei­le des Tie­res, Schin­ken, Rip­pen­strän­ge, Schul­ter lagen in bereit gestell­ten Schüs­seln. Was da nicht wei­ter ver­ar­bei­tet wer­den soll­te kam eben­falls in den gro­ßen Kes­sel und spä­ter in die Wurst. Mus­kel­fleisch, Fett, Ein­ge­wei­de und Tei­le wie Kopf und Bei­ne nahm der Metz­ger nach ange­mes­se­ner Zeit wie­der her­aus und sie wur­den klei­ner geschnit­ten, dann durch einen Fleisch­wolf gedreht - so ent­stan­den die ver­schie­den­ar­ti­gen Wür­ste, je nach Fleisch­art und Gewürzzugabe.

Fer­tig­ge­stell­te Wür­ste, aus­ge­nom­men Brat­wurst, schwam­men eben­falls im gro­ßen "Wur­ste­kes­sel" .... des­sen flüs­si­ger Inhalt, wenn alles fer­tig ver­ar­bei­tet war, als Wurst­sup­pe mit fri­schem Brot an die anwe­sen­den Hel­fer & Zuse­her ver­teilt wur­de - und da die Haus­frau groß­zü­gig war schwam­men in die­ser Sup­pe Wurst­stücke und Fleischbrocken.

Fleisch war in die­sen Jah­ren ein- oder zwei­mal pro Woche auf dem Ess­tisch. Die ört­li­chen Metz­ger schlach­te­ten genau so wie bei den Haus­schlach­tun­gen, aller­dings ein­mal pro Woche. Dann konn­te man bei ihnen mit der - zweck­ent­frem­de­ten - Milch­kan­ne "Wurst­sup­pe mit Ein­la­ge" bekom­men. Ein­mal pro Woche! Wie auch anders, gab es doch noch kei­ne Mas­sen­zucht von Schwei­nen wie jetzt. Gesel­li­ger und nach­hal­ti­ger waren die Haus­schlach­tun­gen bestimmt. Alles wur­de ver­ar­bei­tet, nichts wur­de weg­ge­wor­fen, nie­mand wand­te sich ange­wi­dert ab wenn es dar­um ging Tei­le des Tie­res zu essen die nicht aus rei­nem Mus­kel­fleisch bestan­den, wie etwa Innereien.

Manch­mal wün­sche ich mir die­se Zeit zurück. Noch bes­ser wäre es, wenn Jeder der Fleisch essen will wenig­stens bei einer Schlach­tung dabei gewe­sen wäre .... ich bin sicher, dann wür­de der Appe­tit auf täg­li­che Fleisch­ra­ti­on zurück gehen.

*update*
(07.01.2018)



 

bookmark_borderBlindShell - eine gute Idee wurde totkommerzialisiert ....

Unter dem Namen "BlindS­hell" gibt es seit Anfang des Jah­res 2016 ein spe­zi­ell pro­gram­mier­tes Mobil­te­le­fon (1. Gene­ra­ti­on), das die kom­ple­xen Fin­ger­ge­sten ("swipes" bzw. "wipes") ver­ein­facht. So kön­nen auch blin­de und extrem seh­be­hin­der­te Men­schen ein 'smart­phone' nutzen.
1.gen   1.gen
Die­se Ent­wick­lung wur­de zunächst auf seri­en­mä­ßig her­ge­stell­te und ver­kauf­te Tele­fo­ne auf­ge­spielt. Natür­lich gab es Beschrän­kun­gen der Nut­zung, z.B. konn­ten kei­ne zusätz­li­che Apps gela­den wer­den, weil sie nicht an die ver­ein­fach­te Bedie­nung ange­paßt sind. Die­ser Nach­teil war jedoch ver­schmerz­bar, denn allei­ne die Tat­sa­che nun ohne zu sehen ein 'smart­phone' benut­zen zu kön­nen ist schon eine beacht­li­che Ver­bes­se­rung für Blin­de und Seh­ein­ge­schränk­te, die zuvor ein sol­ches Tele­fon über­haupt nicht nut­zen konnten.
2.gen   2.gen
Bedau­er­li­cher­wei­se hat sich das Unter­neh­men aller­dings Anfang 2017 ent­schlos­sen für die zwei­te Gene­ra­ti­on "blinds­hell 2" ein flim­si­ges, emp­find­li­ches und aus dün­nem Pla­stik auf­ge­bau­tes Mobil­te­le­fon als Grund­la­ge für das in eini­gen Punk­ten ver­bes­ser­te Grund­pro­gramm und zusätz­li­che Gerä­te­fea­tures zu wäh­len. Waren die Tele­fo­ne der ersten Gene­ra­ti­on noch Seri­en­ge­rä­te von SAMSUNG [ober­ste Abbil­dung], so ist es nun ein Bil­lig­te­le­fon [unte­re bei­den Abbil­dun­gen] eines nicht näher offen­ge­leg­ten chi­ne­si­schen "No-name" Herstellers.

So ver­ständ­lich es ist, wenn die Her­stel­ler­fir­ma sich einen preis­wer­te­ren Lie­fe­ran­ten sucht, so unver­ständ­lich ist es, wenn dabei ein min­der­wer­ti­ges Gerät für eine pfif­fi­ge Soft­ware gewählt wur­de. Gera­de bei blin­den und seh­ge­schä­dig­ten Men­schen fällt schon mal etwas her­un­ter. Des­we­gen soll­te das Tele­fon das ohne grö­ße­ren Scha­den zu neh­men aus­hal­ten. Das dün­ne Pla­tik­ma­te­ri­al für Rück­wand und Scha­le scheint mir dafür völ­lig ungeeignet ....


Bei der lan­gen Liste von Spon­so­ren dürf­te Geld für die Fort­ent­wick­lung des Pro­gram­mes nicht das Pro­blem sein - die 'neue Gene­ra­ti­on' aller­dings riecht ver­däch­tig danach, dass es hier zuerst um mehr Pro­fit und weni­ger um die Aus­wei­tung einer guten Idee geht.
Dafür spricht gleich­sin­nig die Erhö­hung des Prei­ses von 299,- €uro auf nun­mehr 349,- €uro. Eine Stei­ge­rung von ca. 15% inner­halb eines Jah­res. Mutig, mutig, da wird wohl auf zuneh­men­den Lei­dens­druck bei den poten­ti­el­len Nut­zern gesetzt um noch etwas mehr her­aus zu pressen ....

Links
Her­stel­ler­sei­te: www.blindshell.com
Bedie­nung: https://www.blindshell.com/de/programm/programmbedienung
Test / Bespre­chung: http://www.incobs.de/tests/items/blindshell2.html
Video (1. Gene­ra­ti­on): https://www.youtube.com/watch?v=HTEc-OdkJ5M
Video (2. Gene­ra­ti­on): https://www.youtube.com/watch?v=IEMEbVoIwpc


 

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"click!" auf die Abbildungen/Texte öff­net eine neue Sei­te & vergrößert. 

 
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768,- Euro für 20 m² ...!
das sind 9,- €uro mehr als unse­re Mie­te für eine 4-Zi-Woh­nung. Frü­her nann­te man so etwas "Wucher" und es war strafbar .... 
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Nur Ele­fan­ten brau­chen einen Rüs­sel - nach Pro­te­sten wur­de die zunächst erlaub­te Ein­fuhr von Jagd-Tro­phä­en nach U.S.A. wie­der kassiert .... 
 
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Es gibt noch ori­gi­nel­le Ideen für Schil­der - so wie dies .... 
 2h 
Da wo die evan­ge­li­ka­len Fun­di-Chri­sten für fast Alles sind - außer für lega­len Schwangerschaftsabbruch.
Was für ein ver­lo­ge­nes Pack! 
 
 2i 
Hier sagt 'mal Einer was öfter gesagt wer­den müßte .... 
 2k 
car­ni­val bar­ker = Aus­ru­fer, der Attrak­tio­nen beim Jahr­markt anpreist um Publi­kum in die Zel­te zu locken .... 
 
 2l 
Da ist Eng­land kei­ne Aus­nah­me - bei uns wird ja genau­so scham­los über­trie­ben um die Mas­sen in Angst &manipulierbar zu halten .... 
 2m 
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Der US-Ame­ri­ka­ni­schen und Bri­ti­schen Skan­dal­blät­tern war dabei beson­ders wich­tig, dass die Braut *gemischt­ras­sig* sei - kein Wun­der also, wenn der Ras­sis­mus gras­siert bzw. wie­der auflebt .... 
 2o 
....

bookmark_borderWie schon bei Hartz IV ....

.... hat die kon­ser­va­ti­ve Sei­te "vor­ge­dacht" und sich tun­lichst zurück gehal­ten. Die SPD hin­ge­gen wird nun wie­der ein­mal, wie bei Hartz IV, ent­ge­gen der Inter­es­sen ihrer Stamm­wäh­ler­schaft, zum Erfüllungsgehilfen:

" .. Aktu­ell ist bei­spiels­wei­se die Ein­füh­rung einer Bür­ger­ver­si­che­rung ein strit­ti­ges The­ma. Die SPD wünscht sich, dass auch Beam­te, Selb­stän­di­ge und Ange­stell­te mit hohem Ein­kom­men dar­in ein­be­zo­gen wer­den und damit die Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ersetzt wird .. "
 

[via *Kraut­re­por­ter-News­let­ter* mehr dazu beim Deutsch­land­funk]

Die eigent­li­chen Kosten­trei­ber, Kran­ken­haus­ge­sell­schaf­ten, die *for pro­fit* arbei­ten, und die Phar­ma­in­du­strie, böten sehr viel umfang­rei­che­re Regu­lie­rungs- und Ein­spar­mög­lich­kei­ten. Die Kosten könn­ten leicht um Mil­li­ar­den gesenkt wer­den ohne dabei die Qua­li­tät der Ver­sor­gung zu ver­schlech­tern. Dazu müß­te aller­dings Mut auf­ge­bracht wer­den - und den hat­ten unse­re bis­he­ri­gen Gesund­heits­po­li­ti­ker noch nie. Stets sind sie vor der Macht (?) der Phar­ma­lob­by zurück geschreckt und haben lie­ber her­um laviert anstatt wirk­li­che Abhil­fe zu schaffen. 

Ein glän­zen­des Bei­spiel dafür ist die Errich­tung einer Zwi­schen­ebe­ne in Gestalt des Gesund­heits­fond, der als eine Art Ver­teil­stel­le die Bei­trä­ge an die Kas­sen wei­ter­lei­tet. Schon bei des­sen Grün­dung hat­te ich den Ver­dacht, dass dadurch eine Ein­heits­ver­si­che­rung ermög­licht wer­den sol­le. Durch die jetzt aktu­el­le SPD-Initia­ti­ve erhär­tet sich die­se Annahme.

Eines jedoch steht jetzt schon fest:
Es wer­den sich die Lei­stun­gen für die Ver­si­cher­ten nicht ver­bes­sern, im Gegen­teil, für die bis­her pri­vat Ver­si­cher­ten wird es bei fast glei­chen Bei­trä­gen schlech­ter wer­den. Die gesetz­lich Ver­si­cher­ten wer­den kaum Ver­än­de­run­gen sehen, es sei denn, sie sind bereit ein­zel­ne Risi­ken zusätz­lich zu ver­si­chern. Pri­vat, natür­lich, um da die Zahl der Ver­si­cher­ten zu erhö­hen und mehr Gewinn zu generieren.

Den­noch wird die­se euphe­mi­stisch "Bür­ger­ver­si­che­rung" genann­te Maß­nah­me kom­men - weil dadurch die öffent­li­chen Arbeit­ge­ber Mil­li­ar­den ein­spa­ren, Mil­li­ar­den, die sie schon seit Jah­ren nicht mehr ein­neh­men. Das ist sehr viel ein­fa­cher, als den mul­ti­na­tio­na­len Kon­zer­nen auf die Fin­ger zu klop­fen und dafür zu sor­gen, dass sie all das, was sie in Deutsch­land ver­die­nen, auch in Deutsch­land versteuern.

Genug Geld wäre schon län­ger da.

Die Regie­rung hat aber weder den Mut noch die Absicht die Machen­schaf­ten der tat­säch­li­chen Steu­er­hin­ter­zie­her zu unter­bin­den. Frau Mer­kel kann sich die Hän­de rei­ben bei so viel tum­ber Ein­falt sei­tens der SPD:

Die CDU/CSU steht im Hin­ter­grund wäh­rend die SPD das unlieb­sa­me Modell vor­an treibt. Egal ob in Regie­rungs­be­tei­li­gung oder Dul­dung einer Min­der­heits­re­gie­rung bleibt der Unmut an der SPD hän­gen. Sie bekommt die Schel­te, Frau Mer­kel ist der rei­ne Engel ....

 

 

bookmark_borderMein "Spruch des Jahres" [für 2017]


Am schäd­lich­sten sind die Flaschen,
die in der Regie­rung sitzen
und die niemand,
für kein Pfand der Welt,
zurück nimmt.

Die EU-Gly­pho­sat-Ent­schei­dung - her­bei­ge­führt durch ein "Ja" des CSU Agrar­mi­ni­sters zugun­sten der Ver­län­ge­rung um 5 Jah­re anstatt einer Ent­hal­tung wegen des Ein­spruchs der SPD Umwelt­mi­ni­ste­rin Hendricks - hat gezeigt wie die CSU tickt: 

Egal was abge­spro­chen ist, ent­we­der mit der CDU oder dem (immer noch) Koali­ti­ons­part­ner SPD, es ist völ­lig nutz­los. Die Lob­by­isten haben die CSU (und ver­mut­lich nicht nur die­se, wie immer wie­der ein­mal her­aus­kommt) fest im Griff.

Wer es bis­her noch schaff­te sich ein­zu­re­den die SPD wer­de 'stark blei­ben' und so ihre Aus­sa­ge am Wahl­abend ein­hal­ten, das Ver­spre­chen kei­ne erneu­te "Gro­ße Koali­ti­on" mit zu machen, sieht sich ge- bzw. ent­täuscht. Denn, und da wage ich die Pro­gno­se, es wird trotz all des Getö­ses der SPD über den Ver­rat der CDU/CSU von heu­te [27.11.2017] wie­der eine gro­ße Koali­ti­on geben .... was zugleich das end­gül­ti­ge *AUS* für die SPD bedeu­ten wird, mit weni­ger als 20% fällt sie in die Bedeutungslosigkeit. 

Es ist wie beim Stier­kampf, der Phra­sie­rung des Paso Doble:
Der Tore­ro reizt und hetzt den Stier, am Ende gibt er ihm den Todesstoß.