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bookmark_borderRevisited: Späte Genugtuung

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Der "real exi­stie­ren­de Sozia­lis­mus" hat nicht funk­tio­niert - das steht seit dem Fall der DDR jeder­mann vor Augen. Doch wie sieht es mit dem "real exi­stie­ren­den Kapi­ta­lis­mus" oder, anders aus­ge­drückt "real exi­stie­ren­den Neo-Libe­ra­lis­mus" aus?

Nicht sehr viel besser.
Die Anzei­chen des Kol­lap­ses meh­ren sich.
Der Kapi­ta­lis­mus frißt sei­ne Basis, nach­dem das Fun­da­ment schon bröcke­lig wurde.

Karl Marx hat­te doch Recht mit sei­ner Ana­ly­se - wenn es auch nir­gend­wo gelun­gen ist ein Staats­we­sen zu begrün­den, das die vor­her­ge­sag­ten Feh­ler hät­te ver­mei­den können.

Aber:
Die Beschrei­bung des Nie­der­gan­ges wird nicht dadurch weni­ger bedeut­sam oder unwahr, dass sie kei­ne idea­le Repä­sen­ta­ti­on in der Wirk­lich­keit hat.

Die Pro­duk­ti­on von Gütern für die Mas­sen ist von einem Land zum ande­ren gewan­dert - immer dem Armuts­ge­fäl­le fol­gend. Und nun ist die Situa­ti­on erreicht in der es kei­ne "noch ärme­ren und bil­li­ge­ren" Pro­duk­ti­ons­stät­ten bzw. Stand­or­te mehr gibt!
Mit­tel­ame­ri­ka, der Fer­ne Osten, Chi­na, Indi­en und des­sen Randstaaten:
Alle aus­ge­reizt, bil­li­ger geht es nicht.

Afri­ka ist sei­ner Roh­stof­fe über­wie­gend beraubt - zurück bleibt eine zuneh­mend ver­ar­men­de Bevöl­ke­rung deren Wan­de­rungs­druck nach Nor­den mit dra­ko­ni­schen Abwehr­maß­nah­men beant­wor­tet wird deren Bestand bei wei­ter anschwel­len­dem Druck bezwei­felt wer­den darf.
Das Ver­hal­ten der Euro­pä­er ist, obwohl sie doch immer so stolz auf ihre christ­lich-huma­ni­tä­ren Errun­gen­schaf­ten sind, bestimmt weder das eine oder das andere.
In Süd­ame­ri­ka sieht es nicht bes­ser aus, da ist aller­dings die Geo­lo­gie mit dem 'Eng­paß' Mit­tel­ame­ri­ka wie bei einer Eier­uhr das regu­lie­ren­de Element.

Jetzt packt das wirt­schaft­li­che Grau­en lang­sam aber ste­tig auch die Staa­ten, die zuvor noch halb­wegs sicher der Mas­se ihrer Bevöl­ke­rung ein zukünf­tig sor­gen­freí­es Leben bie­ten konnten.
Die soge­nann­te "Unter­schicht" ist schon an den Rand gedrängt. Vie­le sind schon über den Rand gefal­len. Mitt­ler­wei­le geht es der Mit­tel­schicht ans Zeug.

Seit Jah­ren sta­gnie­ren - unter Ein­be­zug der sich erhö­hen­den Steu­ern, Abga­ben und Kosten - die ver­füg­ba­ren Ein­kom­men, in vie­len Bran­chen wer­den, um "Wett­be­werbs­fä­hig­keit" vor­zu­gau­keln, sogar die tat­säch­li­chen Bezü­ge gesenkt, Erhö­hun­gen zeit­lich ver­zö­gert oder ganz gestri­chen. Der schö­ne Schein wird durch Kauf auf Pump erhal­ten - doch gera­de das drängt Krei­se an den Abgrund, die zuvor in der Geschich­te nie von der­glei­chen Schick­sal bedroht gewe­sen sind. Die Mit­te wird zur bröckeln­den Kante.

Eine schma­le Schicht gewinnt, die Mas­sen verlieren.
Das hat Marx schon vor­her­ge­se­hen. Er hat das Prin­zip beschrie­ben, ohne sich auf einen zeit­li­chen Rah­men festzulegen:

Kon­zen­tra­ti­on der Groß­kon­zer­ne und Ban­ken - das beste Bei­spiel für einen Pro­zeß, der am Ende auf ganz weni­ge ver­blei­ben­de Akteu­re zuläuft. Bei­spiel Soft­ware­gi­gan­ten - kon­so­li­die­ren­de Wan­de­run­gen und Schaf­fung immer grö­ße­rer Ein­hei­ten durch Ankauf, Zer­schla­gung oder man­geln­de Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Kon­kur­ren­ten. Das gilt für die Auto­in­du­strie und deren Zulie­fe­rer, ande­re Bran­che, glei­ches Muster.

Die­se Rei­he lie­ße sich fort­set­zen, wäre aller­dings eine Wie­der­ho­lung. Das Prin­zip ist klar, wer sei­ne Augen öff­net und genug Ver­stand hat erkennt die Tendenz.

.... und trotz­dem regen sich Vie­le über Blat­ter auf. 

Ohne sich über das System auf­zu­re­gen, das sol­che Halun­ken groß wer­den läßt - und das sie selbst durch Wah­len auch noch legitimieren.

[Erst­ver­öf­fent­li­chung 1. Jun 2015 @ 13:30]

 

bookmark_borderZufällig gefunden ....

Per Zufall fand ich bei you­tube die­se Seri­en der Rei­he "Adult Wed­nes­day Addams" - eine Serie, in der das frü­he­re Kind der Addams, ein Mäd­chen mit Name "Wed­nes­day", erwach­sen gewor­den ist.

Es gibt bedau­er­li­cher­wei­se kei­ne deut­sche Ver­si­on, wohl des­we­gen, weil der Wort­witz nur schwer zu über­set­zen wäre. Trotz­dem hier die Auf­li­stung aller bis­he­ri­gen Fol­gen. Man fin­det unter "Addams Fami­ly" auch die frü­he­ren Fil­me und Seri­en zu die­ser mehr als skur­ri­len Familie. 

s = Sai­son [1;2.]; e= Episode.

Sea­son One:
o s1e1 

Sea­son One&nbsp: [other five]:

Sea­son Two

:

bookmark_borderRevisited: Von 'alten Jungfern'
und 'Frauen in Frust' ....

Man kommt ja im Lau­fe eines Berufs­le­bens mit so man­chen außer­ge­wöhn­li­chen Leu­ten in Kon­takt - sei es als Kol­le­gen, als Geschäfts­part­ner oder als Dienstleister ....

Über die bei­den letz­ten Kate­go­rien gäbe es Bän­de zu berichten.
Heu­te will ich mich aber auf Kol­le­gen beschränken ....

Männ­li­che Kol­le­gen sind eher unkompliziert:
Sie den­ken und han­deln über­schau­bar und kal­ku­lier­bar immer dann, wenn sie ein Fünk­chen Ver­stand besit­zen und nicht Trieb-gesteu­ert sind. Im letz­te­ren Fall wer­den sie näm­lich unkal­ku­lier­bar - so wie die mei­sten weib­li­chen Kol­le­gin­nen. Was so auch wie­der nicht ganz kor­rekt ist, denn kal­ku­lier­bar sind die Kol­le­gin­nen schon, nur lei­der mei­stens unbe­re­chen­bar, man weiß nie, wann sie in wel­che Stim­mung 'fal­len' - das hängt manch­mal nur von Klei­nig­kei­ten ab und damit sind wir auch schon mit­ten drin in der Problematik ....

'Alte Jung­fern' heißt es im Titel, also fan­ge ich damit ein­mal an. Die sind 'mal genau­so jung und unter­neh­mungs­freu­dig gewe­sen wie ande­re Frau­en, nur hier und da ein wenig anspruchs­vol­ler .... mit zuneh­men­dem Lebens­al­ter immer anspruchs­vol­ler - und plötz­lich muß­ten sie erken­nen, daß alle Män­ner die ihren hoch­ge­steck­ten Erwar­tun­gen genü­gen 'vom Markt gefegt' waren und übrig sind nur noch Jene gewe­sen die sie sowie­so nicht woll­ten .... ein Teil der 'alten Jung­fern' hat es dann mit Ver­hei­ra­te­ten ver­sucht, hät­te ja sein kön­nen, daß der eine oder ande­re mehr als nur ein sexu­el­les Aben­teu­er sucht und es ihm wie Schup­pen von den Augen fällt wel­che Per­le er da glit­zern sieht .... Na, das geht in den mei­sten Fäl­len trotz der ehren­wört­li­chen Ver­spre­chen Frau und Kind nach dem näch­sten Weih­nachts­fest zu ver­las­sen nicht gut. Es kommt Ostern, dann sind Som­mer­fe­ri­en und es geht und geht wie­der nicht - und plötz­lich ist schon wie­der Weih­nach­ten .... die Klü­ge­ren unter den 'alten Jung­fern' - sofern man davon spre­chen kann wenn sie sich auf so eine Bezie­hung ein­ge­las­sen haben - mer­ken dann irgend­wann: Es wird nichts! Schließ­lich besin­nen sie sich und behaup­ten fort­an als 'Sin­gle' wären sie gestar­tet, als 'Sin­gle' woll­ten sie ihr Leben been­den, das sei auch gut so und um Got­tes­wil­len wären sie doch nicht auf der Welt einem 'Kerl' sei­ne schmut­zi­gen Unter­ho­sen zu waschen .... sie wer­den irgend­wann "Erb­tan­ten" und küm­mern sich bis dahin um die Kin­der von ande­ren Leu­ten, z.B. von ihren Geschwistern ....

Ohne den Umweg über ver­hei­ra­te­te Män­ner haben das die ande­ren 'alten Jung­fern' schon frü­her in Angriff genom­men und sie tun alles um sich als die 'bes­se­ren Müt­ter' zu erwei­sen - so lan­ge, bis die rich­ti­gen Müt­ter die Nase davon voll haben und Krach schla­gen .... dann zie­hen sie sich erst 'mal belei­digt zurück um dann spä­ter doch wie­der auf­zu­tau­chen und sich - unter Ein­hal­tung der Regeln - wie­der rüh­rend um frem­den Nach­wuchs zu sorgen ....

Ein klei­ner Teil indes­sen ist sich von Anfang an selbst genug. Die­se 'alten Jung­fern' sind oft wirk­lich der Mei­nung es sei 'unrein' einen Mann an sich her­an­zu­las­sen und Sex? Iiiih! Bah! Bewah­re! Oft beob­ach­tet man, daß sie selbst 'männ­li­che' Züge anneh­men, sie trei­ben 'Män­ner­sport', sau­fen wie die Ker­le, und ver­su­chen so dar­über hin­weg­zu­täu­schen daß sie Frau­en sind .... wahr­schein­lich wei­nen sie Nachts in ihr Kis­sen und behaup­ten dann sie hät­ten nur fürch­ter­lich geschwitzt ....

Ja, lie­be Lesen­den, nun fra­gen sie sich: Der hat doch am Anfang gesagt von Kol­le­g/in­n/-en schrei­ben zu wol­len - wo steht denn dazu bis­her 'was? Gemach, die Vor­ge­nann­ten als Kol­le­gin­nen kom­men jetzt:

Typ I - also die 'alten Jung­fern' die noch Anschluß suchen - spit­zen ihre Lip­pen und heben ihren Busen sobald ein oder meh­re­re Män­ner in Sicht sind, sie ver­su­chen durch glocken­hel­les Lachen und viel zu lau­te Hei­ter­keit - oft an der fal­schen Stel­le, aber das fällt ihnen nicht auf, Haupt­sa­che Hei­ter­keit - die Män­ner für sich zu gewin­nen .... die eine oder ande­re Berüh­rung, Arm, Schul­ter, Hand, eher wie zufäl­lig wer­den durch "neben-dem-Opfer-auf-den-Tisch-set­zen" und koket­te Dre­hun­gen situa­tiv ein­ge­setzt .... ver­schmäht vom Objekt ihrer Akti­vi­tä­ten sin­nen sie auf Rache, der Kol­le­ge wird hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand diver­ser Ver­ge­hen bezich­tigt und über­haupt ist er ja auch fach­lich und so wei­ter ..... ver­bie­ster­te, gif­ti­ge Zimt­zicken! Zimt auch des­we­gen, weil sie etwas mol­lig sind - von den Frust-Gebäck­stücken oder dem Hap­pen zuviel weil sie ja auf Män­ner­fang waren und nicht die Eßmen­ge kal­ku­lie­ren konnten ....

Typ II - also die 'alten Jung­fern' die es von vorn­her­ein gar­nicht erst ver­su­chen Anschluß zu fin­den - die­se Sor­te ist als Kol­le­gin schon des­we­gen gefähr­lich, weil sie bestän­dig auf eine Chan­ce lau­ern ihre Über­le­gen­heit zu den - nie­mals 'mul­ti-tas­king-fähi­gen' Män­nern zu bewei­sen .... sie ken­nen alle Vor­schrif­ten aus­wen­dig und wenn ein Vor­gang im Pro­to­koll stand kön­nen sie Ort und Stun­de nen­nen .... sie sind über­ef­fi­zi­ent, das heißt: Sie tun auch sol­che Din­ge die eigent­lich nicht getan wer­den müß­ten und wei­sen hef­tigst dar­auf hin wie außer­or­dent­lich auf­op­fe­rungs­voll sie sich für das Unter­neh­men ein­set­zen - wehe dem männ­li­chen Kol­le­gen, der sich mit ihnen in Dis­kus­sio­nen ein­läßt und nicht die Unter­la­gen zu den Vor­gän­gen der letz­ten Jah­re dabei hat: Er wird immer den kür­ze­ren zie­hen .... über­eif­ri­ge, para­gra­phen­rei­ten­de Recht­ha­be­rin­nen! Ist es da ein Wun­der, wenn sie sich 'vege­ta­risch' ernähren?

Typ III - also die 'Son­der­grup­pe alte Jung­fern' die zu gut ist für jeden Mann - das sind die, die sich so in die Arbeit hin­ein­wüh­len, daß man frü­her oder spä­ter von höhe­rer Stel­le nicht mehr an ihnen vor­bei­kommt - zumal sie sich stän­dig bei den Vor­ge­setz­ten anbie­dern, ihnen den neue­sten Klatsch zutra­gen und wenn es noch üblich wäre Akten­ta­schen zu tra­gen: Dann wäre hier die Kate­go­rie die sich dar­um rei­ßen wür­de .... eil­fer­ti­ge, ver­trock­ne­te und see­len­lo­se Mon­ster die für eine Füh­rungs­po­si­ti­on ihre eige­ne Groß­mutter ver­kau­fen würden ....

Eine "Vari­an­te" von Typ III gibt es noch: Die 'ver­hei­ra­te­ten alten Jung­fern' ...! Zunächst ein schein­ba­rer Wider­spruch, doch - ruhig Blut! - die Auf­lö­sung folgt ja schon: Sie ent­spre­chen genau dem Typ III - aller­dings schmücken sie sich mit einem Mann, so wie man ein schö­nes Sofa oder einen wert­vol­len Tep­pich besitzt. Der Mann tritt nie in Erschei­nung, wird nie mit­ge­nom­men, nur ab und an aus dem Hut gezau­bert wenn es dar­um geht auch die­se Facet­te des Lebens als 'erle­digt' nach­zu­wei­sen .... ach ja, die­ser Typ wür­de natür­lich den Mann opfern - anstatt der Großmutter ....

So, und nun feh­len noch die 'Frau­en in Frust' ....
Davon mehr in einem wei­te­ren Bei­trag - wenn sie die­sen Rund­um­schlag hier ver­daut haben ....

Nun wer­den sie sich fra­gen ob ich Bei­spie­le zu den jewei­li­gen Kate­go­rien kenne.

Ja.

Da, wo ich zuletzt gear­bei­tet habe gab es die - in 'Rein­form' und als 'Misch­typ', wie das Leben so spielt .... sie tum­meln sich noch und glau­ben sich 'unent­deckt', die Clau­di­as, die Elkes, die Niko­las, die Bea­tes und Sabinen ....

∙ ▪ --- ▪ ∙
 

[Erst­ver­öf­fent­li­chung: 25. Jul 2008 @ 01:13]

bookmark_borderWas ist PEGIDA wirklich?
*update* (05-02-2016)
*update* (22-12-2016)

oder:
Ist Pegi­da eine Grün­dung der Geheimdienste?

Erst­mal:
Ganz offen­sicht­lich ist nicht nur mir die­ser Gedan­ke gekom­men, denn es gibt meh­re­re Arti­kel mit ähn­li­cher Aus­sa­ge, wie z.B. die­sen => PEGIDA: Ein tro­ja­ni­sches Pferd?

Oder die­sen => Pegi­da und Anti-Pegi­da – eine Inszenierung?

Und noch die­sen => Wird die Anti­fa und die Pegi­da vom Staat finan­ziert?

Es ist noch zu früh, um 1 und 1 zusam­men zu zäh­len. Jedoch liegt der Ver­dacht nicht weit, dass PEGIDA eine poli­tisch ein­ge­fä­del­te Akti­on sein könn­te, um die Men­schen unter­ein­an­der wei­ter zu spal­ten. Nicht nur Lutz Bach­mann arbei­tet eng mit dem Sprin­ger Ver­lag zusammen.

[Quel­le]

Gestützt wird das auch von => Steu­er­geld-Miss­brauch: Setz­te die Staats­kanz­lei in Sach­sen bezahl­te »Pro­test­ler« gegen PEGIDA ein?

Das Orga­ni­sa­ti­ons­team bzw. des­sen Mit­glie­der sind lt. WIKIPEDIA (Stand: 10.05.2015):
Der besag­te Herr Bachmann, 

  • sei­ne Frau Vicky Bach­mann, wie er in der Wer­be-Bran­che tätig,
  • Tho­mas Hie­mann, Ver­tre­ter eines Dresd­ner Eishockeyfanclubs,
  • Frank Ingo Frie­de­mann aus Moritz­burg, frü­her Geschäfts­füh­rer eines Ham­mām, Vor­stand des Dresd­ner Sportfördervereins,
  • René Jahn, führt einen Hausmeisterservice,
  • Kath­rin Oer­tel, Wirt­schafts­be­ra­te­rin,
  • Tom Balazs,
  • Ste­phan Baumann,
  • Sieg­fried Däbritz, Sicher­heits­un­ter­neh­mer mit Kon­tak­ten zur HoGe­Sa, ehe­ma­li­ger FDP-Stadt­rats­kan­di­dat in Meißen,
  • Achim Exner, Mit­glied der Dresd­ner AfD,
  • Bernd-Vol­ker Lin­cke, Wirtschaftsberater,
  • Tho­mas Tall­acker, ein ehe­ma­li­ger CDU-Stadt­rat aus Meißen.

Es sind alle­samt Men­schen mit Beru­fen in denen nicht ein Arbeit­ge­ber das Gehalt zahlt, son­dern sol­che, bei denen Neben­ein­künf­te von Haupt­ein­künf­ten schwer zu unter­schei­den sind - woher also genau deren "Ein­kom­men" fließt läßt sich sehr viel leich­ter als bei einer lohn­ab­hän­gig­gen Tätig­keit ver­schlei­ern .... nimmt man also an es sei­en Bezü­ge aus geheim­dienst­li­cher Tätig­keit, so könn­ten die­se ohne gro­ße Pro­ble­me ver­deckt ein­flie­ßen und da den Nach­weis zu füh­ren dürf­te für Außen­ste­hen­de sehr schwer sein.

Besag­ter Lutz Bach­mann, PEGI­DA-Grün­der, stand unter Beschuß weil alte Bil­der von ihm auf­ge­taucht sind, wie ein "Hit­ler­bild". Er soll auch Beschimp­fun­gen bestimm­ter Grup­pen im Netz ver­brei­tet haben. Das sind wei­te­re Indi­zi­en - mög­li­cher­wei­se dazu ein­ge­bracht, um ihn vor­über­ge­hend her­aus­zu­lö­sen und ande­re Agi­ta­to­ren ein­zu­schleu­sen die 'geneh­mer' erschienen.

Dies war die wei­ter oben bereits erwähn­te Kath­rin Oer­tel, die aller­dings auch schon wie­der in den Hin­ter­grund trat.

Schließ­lich gibt es noch eine Frau Hei­di Mund aus Frankfurt/Hessen die von sich in die­sem Zusam­men­hang reden macht.

Wenn man sich wei­te­re Prot­ago­ni­sten anschaut stößt man - in den ver­schie­de­nen Regio­nen - auf Men­schen mit ähn­lich dubio­sem Hin­ter­grund und ver­wa­sche­ner Bio­gra­fie wie die vorgenannten:

  • ein ehe­ma­li­ger CSU-Akti­vist Micha­el Stürzenberger
  • eine neo­na­zi­stisch auf­ge­fal­le­ne Mela­nie Dittmer
  • ein radi­ka­ler NRW-Bür­ger Paul Spät­ling
  • ein Jour­na­list, Udo Ulfkot­te
  • ein umstrit­te­ner Lite­rat, Akif Pirincci
  • Micha­el Mann­hei­mer, auf­ge­fal­len durch sei­ne Tätig­keit bei Poli­ti­cal­ly Incor­rect, einer rechts­la­sti­gen Publikation.
  • in Öster­reich noch Georg Imma­nu­el Nagel, über den in sei­ner Hei­mat nicht beson­ders posi­tiv geur­teilt wird.
  • Ein wenig zuvie­le Gleich­ge­sinn­te oder sich in ihrer poli­ti­schen Aus­rich­tung nah Ste­hen­de um es als rei­nen Zufall anzu­se­hen, dass sich genau die­se Leu­te, weit über die Repu­blik ver­teilt, irgend­wie "spon­tan" zusam­men­ge­fun­den haben sollen ...!

    Ist also PEGIDA zur Kana­li­sie­rung der rech­ten Sze­ne bzw. Unter­wan­de­rung der Popu­li­sten-, und Extre­mi­sten­grup­pie­run­gen gegrün­det worden?
    Soll so - zur Bin­dung lin­ker Bestre­bun­gen durch "Bereit­stel­lung" eines greif­ba­ren Fein­des - der Hand­lungs­spiel­raum von Ord­nungs­be­hör­den, Poli­zei und Geheim­dien­sten geschaf­fen werden?

    Dafür spricht die 

    • 'gespiel­te' Ver­un­si­che­rung der Poli­tik, zum ande­ren die Anbah­nung eines
    • 'Dialog(es)' durch die Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung in Sachsen. 
    • Sind die ande­ren Zwei­ge in der EU (F, AUS) eben­falls Geheim­diensta­b­le­ger und stel­len eine der grenz­über­grei­fen­den gemein­sa­men Aktio­nen dar?

    Die nicht zu klä­ren­den Fra­gen lau­ten daher:

    • Wer zahlt die Kosten bei PEGIDA?
    • Woher kommt das Geld?
    • Oder, wie der Tages­spie­gel formuliert:

    • Wer finan­ziert Pegi­da in Dresden? 
    • War­um ist Pedi­ga stark in Dresden? 
    • Wer ver­dient an Pegida?

    *update*
    05.02.2016
    Aus­zug aus einem Inter­view zum The­ma "Rechts­ra­di­ka­lis­mus & "tie­fer Staat"

    1

    *update*
    22.12.2016
    [Quel­le der Abbildung]

    Schau einer an ..!
    Der Anschlag fand am Mon­tag, 19.12.2016 um ca. 20:00h statt und schon um kurz nach 22:00h mel­det sich Herr Bach­mann zu Wort. Herr Bach­mann hat - wie ver­wun­der­lich - "inter­ne Quel­len" bei der Ber­li­ner Polizei:

     

    ft

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    Ori­gi­nal­bei­trag vom 16. Mai 2015 @ 02:00
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    bookmark_borderRevisited: 70 = 50 ...?

    Alter sei, so las ich kürz­lich, ledig­lich eine Fra­ge der Einstellung:

    "70 ist die neue 50"!

    Wer sol­che The­sen auf­stellt - bei­na­he hät­te ich geschrie­ben: Wer sol­chen Unfug ver­zapft - kann nicht älter als höch­stens Mit­te Vier­zig sein.

    Ich erin­ne­re mich noch genau an die Zeit als ich Fünf­zig war. Ver­gli­chen mit dem, wie die Umstän­de heu­te, mit Sieb­zig, sind, sehe ich kei­nen Anlaß zu Jubel oder Eupho­rie anläß­lich des Älterwerdens.

    Klar, die Zei­ten haben sich geän­dert. Vie­les, was man frü­her mit Sieb­zig nie getan hät­te ist heu­te völ­lig nor­mal. Das sieht man schon, wenn man die Klei­dung älte­rer Leu­te betrach­tet. 'Beige' über­wiegt, oft kom­bi­niert - es läßt sich ja so gut kom­bi­nie­ren - mit freund­li­chen, hel­len Farben.

    Die Paten­tan­te mei­ner Mut­ter war, solan­ge ich mich erin­nern kann, 'zeit­los' geklei­det. Schwar­zes bis dun­kel­grau­es Kleid oder Rock mit etwas hel­le­rer Blu­se, dar­über eine arm­lo­se Kit­tel­schür­ze, um die Hüf­te eine Arbeits­schür­ze, die Haa­re zu einem Kno­ten ("Dutt") mit Haar­na­deln auf dem Hin­ter­kopf befestigt. 

    Ihr Mann, mein Groß­on­kel, hat­te eine graue Hose, meliert, mit schwar­zen Fäden durch­zo­gen und Hosen­trä­gern. Letz­te­re waren am Ende mit je zwei Leder­schlau­fen ver­se­hen, die wie­der­um an pas­send plat­zier­ten Knöp­fen im Hosen­bund befe­stigt waren. Sein Hemd war kra­gen­los. Den Kra­gen knöpf­te man nur an das Hemd wenn es qua­si-offi­zi­el­le oder fei­er­li­che Anläs­se zu bege­hen hieß. Dar­über trug er eine graue Strick­we­ste, die hat­te ihm sei­ne Frau selbst gestrickt, so wie meh­re­re ande­re, gleich­ar­ti­ge, aber ver­schie­den grau gefärb­te Westen ähn­li­chen Zuschnitts. Wie­der zu beson­de­ren Anläs­sen wur­de ein Sak­ko aus dem Schrank geholt. Die Schul­tern abge­bür­stet um den Staub zu ent­fer­nen, der sich ange­sam­melt hat­te, weil das gute Stück so lan­ge unbe­nutzt im Schrank geblie­ben war ....

    Ja, es hat sich Vie­les seit Mit­te des letz­ten Jahr­hun­derts geän­dert, aber immer zum Besseren?

    Ver­lust, Nie­der­gang und Aus­son­de­rung - das sind die Stich­wor­te die mit dem Altern ein­her­ge­hen. Gut, da hat sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten so man­ches geän­dert, aller­dings mehr an der Ober­flä­che, erzwun­gen von den so genann­ten "jun­gen Alten" (der Begriff ist übri­gens eine Erfin­dung der Main­zer Kar­ne­va­li­sten, wer hät­te das gedacht?)

    Ver­lust:
    " .. die Beschäf­ti­gung mit Tod und Ster­ben wird von der älte­sten Gene­ra­tion viel stär­ker ver­drängt als dies je zuvor der Fall war .. "

    Freun­de und Bekann­te ster­ben weg. Alter bedeu­tet zuneh­men­de Redu­zie­rung der Zahl von Per­so­nen, denen man ver­traut. Beson­ders betrof­fen sind sol­che älte­ren Men­schen, die - aus wel­chen Grün­den auch immer - selbst kei­ne Kin­der haben. Gut, da gibt es Son­der­fäl­le in denen Frem­de näher ste­hen als eige­ne Kin­der, die Regel ist es aller­dings nicht.

    Nie­der­gang:
    " .. Je älter die Leu­te sind desto kla­rer steht ihnen die End­lich­keit .. des Lebens vor Augen. Ein guter Grund das Schick­sal nicht her­aus­zu­for­dern .. " schrieb ich vor eini­ger Zeit in einem Bei­trag zum Auto­fah­ren älte­rer Personen.

    Nichts bleibt wie es frü­her ein­mal war: Nach­las­sen­de Seh­kraft, nach­las­sen­de Mus­kel­kraft, nach­las­sen­de Reak­ti­ons­ge­schwin­dig­keit - all das trägt zu einem erhöh­ten Risi­ko bei, das älte­re Auto­fah­rer nun ein­mal dar­stel­len. Was aller­dings stets ver­ges­sen wird sind die viel trau­ri­ge­ren (weil ver­meid­ba­ren) Risi­ken durch jün­ge­re Fah­rer: Alko­hol, Selbst­über­schät­zung, über­höh­tes Tem­po, gerin­ge Erfah­rung in Extrem­si­tua­tio­nen. Die tat­säch­li­chen Zah­len spie­geln ledig­lich die Tat­sa­che wider, dass die Kom­pen­sa­ti­on der Ein­schrän­kun­gen den Älte­ren bes­ser gelingt als den Jün­ge­ren sich in Zaum zu halten. 

    Aus­son­de­rung:
    " .. Wir finan­zie­ren seit Jahr­zehn­ten ein Gesund­heits-System das uns eine län­gere Lebens­er­war­tung beschert und durch die­se Per­spek­tive ver­schie­ben wir gleich­zei­tig das Ren­ten­al­ter ste­tig – und zwangs­läu­fig – immer wei­ter nach hin­ten .. per Sal­do gewin­nen wir (“die All­ge­mein­heit”) dadurch nichts als mehr Streß in den vie­len Arbeits­jah­ren .. "

    Die ärg­sten Ver­lie­rer sind jene Alten, die wegen gei­sti­gen Abbaus in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen 'abge­scho­ben' wer­den. Glück­li­cher­wei­se erken­nen vie­le davon nicht mehr was man ihnen da antut. Wobei der Ver­lust an Selbst­be­stim­mung sicher nur ein klei­ner Teil des Elends ist.

    "70 ist die neue 50"! - ich kor­ri­gie­re mei­ne Ein­schät­zung im ein­lei­ten­den Absatz:
    Wer sowas behaup­tet kann höch­stens Mit­te Drei­ssig sein. 

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    Zu die­sem The­ma ergän­zen­de Artikel:


    [Erst­ver­öf­fent­li­chung: 01.06.2016 @ 02:21]

    bookmark_borderExponentiell - sag' ich doch schon länger ....

    exp

     
    [Quel­le; ver­än­dert durch hin­zu­fü­gen der Exponentialkurve]
     

     
     

    Zuerst - das ist das Wesen der Expo­nen­ti­al­kur­ve - ist der Anstieg kaum sicht­bar, ver­läuft fast par­al­lel zur x-Ach­se. Gegen Ende aller­dings erfolgt der Anstieg rasant.

    Dazu gibt es ein Bei­spiel, das ich immer wie­der sehr ein­drucks­voll fin­de, weil es demon­striert, wie "uner­war­tet" das abläuft. Es sprengt unse­re im Nor­mal­fall vor­herr­schen­de Vor­stel­lung von linea­ren Ver­läu­fen und ist für Lai­en ver­blüff­ned, ja sogar zweifelhaft. 

    Wis­sen­schaft ist nicht zu diskutieren.
    Das fällt den vie­len Laber­köp­fen schwer zu verstehen.
    Ein­fa­ches Bei­spiel: Die Erde ist rund.
    Dadurch, dass die­se Tat­sa­che von man­chen Men­schen bezwei­felt wird - weil sie mei­nen kei­ne Krüm­mung der Ober­flä­che erken­nen zu kön­nen - ändert sich NICHTS am Wahr­heits­ge­halt des wis­sen­schaft­li­chen Befun­des. Dis­kus­si­on hin oder her bleibt er wahr, auch wenn es man­chen nicht gefällt ....

    Genau­so wird die Erwär­mung der Expo­nen­ti­al­kur­ve fol­gen. Bis zu einem Punkt, an dem mit allen Mit­teln der Tech­nik die uns zur Ver­fü­gung ste­hen kei­ne Umkehr mehr erzwun­gen wer­den kann.

    Spä­te­stens dann wer­den die Erwär­mungs­leug­ner erken­nen, dass sie sich ver­rannt und des­we­gen geirrt haben. Hof­fent­lich leben mög­lichst vie­le von ihnen noch um das Ergeb­nis ihrer Igno­ranz zu erleben.

     

    bookmark_borderSchattenboxen

    Oba­ma On Rus­si­an Hacking: 
    'We Need To Take Action. And We Will'

    [Quel­le]

    Die regie­rungs­un­ab­hän­gi­gen Exper­ten in U.S.A. haben vor ein paar Tagen den Vor­wurf als "halt­los & unsin­nig" zurück­ge­wie­sen - da fragt sich der Beobachter:
    Was bezwecken die Ame­ri­ka­ner durch die­se Drohgebärde?

    Sind sie tat­säch­lich dar­auf aus einen Cyber­krieg vom Zau­ne zu brechen?
    Soll das der Auf­takt zu einen 'rich­ti­gen' Krieg sein, wenn die Rus­sen dann nicht taten­los zuse­hen und sich zur Wehr set­zen? Im Inland (U.S.A.) geht es ja schon los mit der Hexen­jagd gegen Alle die nicht am Russ­land­bas­hing teilnehmen ....

    Das Alles paßt zusam­men mit den War­nun­gen, den halt­lo­sen Grün­den, die vor­ge­scho­ben wer­den. Das kommt von wei­te­ren "Exper­ten" in U.S.A., die davon spre­chen, dass die sozia­le Spal­tung in Euro­pa und die Mise­re der Staats­fi­nan­zen aller ent­wickel­ten Län­der der Welt nur durch einen Krieg been­det wer­den könn­te. Der wür­de auf einen Schlag der Regie­rung jedes Mit­tel in die Hand geben die Feh­ler und Ver­säum­nis­se der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te mit drei dicken Wirt­schafts­bla­sen auszubügeln. 

    Um wel­chen Preis!
    Die Fol­gen sind unab­seh­bar, und wir wer­den da ohne unser Zutun mit hin­ein­ge­zo­gen, unse­re Nato-Uschi steht schon Gewehr bei Fuß.

    bookmark_border15 Jahre lang ....

    .... habe ich unter "RELA­tief" Blogs bei ver­schie­de­nen Blog­ho­stern geführt, davon zehn Jah­re auf eige­ner Domain mit "word­press".

    Die ersten fünf Jah­re waren durch sehr umfang­rei­che und teil­wei­se recht zeit­auf­wän­di­ge Recher­chen & Dis­kus­sio­nen geprägt - bis es mir klar wur­de, dass der Auf­wand zum über­wie­gen­den Teil nutz­los war. Min­de­stens wenn man die Zahl der Lesen­den in Rela­ti­on dazu setzte. 

    Die Leser­zah­len sind zudem im Lau­fe die­ser Jah­re rück­läu­fig gewe­sen. Waren es zu Zei­ten noch 3.000, spä­ter 1.000 im Monat, so san­ken die Zugrif­fe auf nun­mehr 300 ab.

    Alles hat sei­ne Zeit - und offen­sicht­lich ist die Zeit für die Art von Blog die ich schrei­be vor­bei. Der Trend geht zu fla­cher Unter­hal­tung. Fach­lich kor­rek­te Beschrei­bun­gen oder Erklä­run­gen, die über­grei­fend Zusam­men­hän­ge dar­stel­len sind zu wis­sens­la­stig für das brei­te Publi­kum. Gefragt sind Mode, Make-up, Koch­re­zep­te - und Vide­os die zei­gen was man ein­ge­kauft hat und wie man bestell­te Gerä­te aus­packt. Über den Bil­dungs­grad und Wis­sens­ho­ri­zont der Leu­te, die sowas im Inter­net ver­brei­ten, wer­de ich mir hier aller­dings jedes Urteil verkneifen. 

    Zudem hat­te ich schon vor Jah­ren immer mal den Gedan­ken zu einer Zeit auf­zu­hö­ren wenn es mir kei­nen Spaß mehr macht .... und jetzt bin ich an die­sem Punkt angekommen.

    Ich wer­de den über­wie­gen­den Teil mei­ner Blogs nicht mehr mit neu­en Inhal­ten ver­se­hen. Sie blei­ben aller­dings 'online'.

    Ledig­lich in dem Blog zu mei­nen Rei­sen & Auf­ent­hal­ten im Süden Euro­pas [»dar­um sind wir doch hier!«; anmel­de­pflich­tig!] und dem Blog in eng­li­scher Spra­che bei "ant­ville" [spotlight] wer­de ich wei­ter schrei­ben. Das Blog [RELA­tief] bei "two­day" behal­te ich eben­falls - und dort will ich wie bis­her auf neue Blog­ein­trä­ge andern­orts hinweisen. 

    Ein wesent­li­cher Grund dafür auf­zu­hö­ren war (auch) das am Ende die­ses Bei­tra­ges fol­gen­de Video.
    Es zeigt, dass unse­re Gesell­schaft nur noch Mei­nung und schö­nen Schein als Maß­stab haben will, Wis­sen und Fak­ten sind sowas von 'out'. Fach­leu­te war­nen seit vie­len Jah­ren und mah­nen zur Umkehr von ste­tig wach­sen­dem Res­sour­cen­ver­brauch hin zu öko­lo­gisch ver­tret­ba­rem Kon­sum. Da jedoch Geld die Welt regiert sind die­se Mah­nun­gen & War­nun­gen vor dem "point of no return" [in bio­lo­gi­schen Syste­men, also öko­lo­gisch, auch als "umkip­pen" bezeich­net] nutz­los zwi­schen all den Peti­tes­sen des All­tags unter­ge­gan­gen - oder wur­den geflis­sent­lich igno­riert, weil sie den "life style" in Unord­nung brin­gen wenn man anfängt dar­über nachzudenken.

    Das Video ist via "you­tube" ein­ge­bun­den. Soll­te es dort nicht mehr ver­füg­bar sein habe ich eine Kopie auf mei­nen web­space gela­den die => HIER abge­ru­fen wer­den kann. Da es ca. 750 MB sind kann es etwas dau­ern bis von dort abspiel­fer­tig gela­den ist.

    bookmark_borderEin Vorschlag, Frau Nahles ....

    Die Ren­te. Eine unend­li­che Geschich­te - min­de­stens solan­ge ich mich erin­nern kann. Es sieht momen­tan nicht so aus, als ob sich das in abseh­ba­rer Zeit ändern wür­de. Soll­te es aber, wenn man die Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung sieht.

    Es müs­sen neue Ideen her, das ist sicher. Denn was bis­her aus­pro­biert wur­de hat ganz offen­sicht­lich nicht zu einem sta­bi­len - und zugleich gerech­ten - System geführt.

    Zuerst müs­sen alle Arbei­ten­den gleich behan­delt werden:
    Was bedeu­tet, dass es kei­ne Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen mehr geben soll­te, das Ren­ten­sy­stem sich mehr am Gemein­wohl ori­en­tier­te. Eige­ne Ver­si­che­rungs­sy­ste­me für bestimm­te Berufs­grup­pen, wie bei­spiels­wei­se Ärz­te, Anwäl­te, Archi­tek­ten, Apo­the­ker und vor allem Beam­te und ihnen gleich­ge­stell­te Arbeit­neh­mer sind nicht mehr zeit­ge­mäß und müs­sen auf­ge­ge­ben wer­den. Berufs­grup­pen, die zwar kei­ne Beam­ten sind, deren Bezah­lung sich aber am Beam­ten­be­sol­dungs­ge­fü­ge ori­en­tiert, eingeschlossen.

    Es gibt eini­ge Län­der, in denen das mit Erfolg durch­ge­führt wird - und es hat nicht zur Ver­ar­mung oder Min­der­be­wer­tung der Lei­stung bes­ser aus­ge­bil­de­ter Arbeit­neh­mer geführt. Weder wäh­rend deren akti­ver, noch pas­si­ver Lebens­zeit als Emp­fän­ger von Alters­be­zü­gen. Die Schweiz und die Nie­der­lan­de sind sol­che Beispiele.

    Als näch­ten Schritt soll­te die Frau Mini­ster für die Ren­ten­be­rech­nung eine regres­si­ve Gewich­tung ein­füh­ren. Damit mei­ne ich eine Redu­zie­rung der Ren­ten­an­sprü­che gegen­läu­fig zur Stei­ge­rung der tat­säch­li­chen, aktu­el­len Bezü­ge und der dar­aus resul­tie­ren­den Bei­trags­zah­lung. Ein Gegen­ge­wicht zur pro­gres­si­ven Ein­kom­mens­si­tua­ti­on, die oft zu skur­ri­len Höchst­ver­dien­sten führt, weil ab einer fest­ge­leg­ten Gren­ze die Bei­trä­ge zur Ren­ten­ver­si­che­rung gekappt sind. 

    Das müß­te man sich so vorstellen:
    Jeder, der etwas ver­dient muß davon - wie bis­her - sei­ne Ren­ten­bei­trä­ge zah­len. Je höher aber die­ses Ein­kom­men steigt, desto gerin­ger wird der Anteil, der spä­ter als Ren­te durch die Ren­ten­an­stalt gezahlt wird.

    Dies klingt mög­li­cher­wei­se erst­mal welt­fremd und kon­tra­pro­duk­tiv. Es ist jedoch auf lan­ge Sicht die ein­zi­ge Mög­lich­keit eine gerech­te­re Ren­ten­zah­lung zu gewähr­lei­sten und dabei die sozia­le Kom­po­nen­te einer Arbeits­lei­stung zu honorieren.
    Denn - um nur einen Punkt her­aus­zu­he­ben der das klar machen kann - wenn ein Flug­ka­pi­tän 12.000,- € im Monat ver­dient sei ihm das wegen der Ver­ant­wor­tung, Aus­bil­dung und Anstren­gung gegönnt. Aber ohne die vie­len Men­schen am Boden, die nur einen Bruch­teil die­ser Bezü­ge bekom­men, wäre sei­ne Arbeit nicht zu lei­sten. Die­se Abhän­gig­keit soll­te es wert sein, dass der Flug­ka­pi­tän einen Teil des­sen, was er an Alters­be­zü­gen zu erwar­ten hät­te an jene abgibt, die ihm ermög­licht haben sein hohes Ein­kom­men über­haupt erst zu erzielen.

    Kon­kret sähe das also so aus:
    - Je höher das Ein­kom­men, desto mehr Ein­zah­lung in das Ren­ten­sy­stem, ohne eine Begren­zung nach oben;
    - Je höher der Bei­trag, desto mehr sinkt die dar­aus ent­ste­hen­de Ren­ten­an­wart­schaft. Das könn­te soweit gehen, dass nur ein­ge­zahlt wird, und zwar ohne Zurech­nung auf die Rente.

    Die­ses Modell geht davon aus, dass es den Bezie­hern höhe­rer und höch­ster Ein­kom­men leicht mög­lich ist Geld für ihren Lebens­abend anzu­spa­ren um die spä­ter gerin­ge­re Anwart­schaft dadurch auszugleichen.
    Zugleich wür­de es nach dem der­zei­ti­gen Stand der Ein­kom­men in Deutsch­land dazu füh­ren, dass gerin­ge­re Ein­kom­men wei­ter ent­la­stet wer­den könnten:
    Wenn näm­lich die Ein­künf­te der Ren­ten­kas­se stei­gen ist es denk­bar die Pro­zent­punk­te für die Zah­lung zu sen­ken. Dies hät­te den wei­te­ren Vor­teil Geld frei zu machen, was die Bin­nen­wirt­schaft durch mehr Kauf­kraft stär­ken würde. 

    Es wird immer ver­langt, jeder möge " .. für das Alter Vor­sor­ge tref­fen .. " - das ist eine rich­ti­ge For­de­rung. Nur muß man gleich­zei­tig die Wirk­lich­keit sehen:

    Wer unter­halb des Medi­ans ver­dient [der­zeit mit 3.100,- € ange­ge­ben] und gar eine Fami­lie zu ernäh­ren hat kann davon kei­ne (zusätz­li­che) Alters­vor­sor­ge betrei­ben. Es reicht zum Leben, nicht zur Vor­sor­ge für die Zukunft. Stel­len Sie sich dage­gen einen Vor­stand eines Unter­neh­mens vor, der 12 Mil­lio­nen € pro Jahr an Ein­künf­ten hat. Eine sol­che Per­son ist doch bestimmt in der Lage ein wenig Geld bei­sei­te zu legen um im Alter nicht zu verarmen ....

    bookmark_borderPizzaschneider

    Für man­che Men­schen gehört "Piz­za" zum unab­ding­bar Not­wen­di­gen, zum Erhalt der guten Lau­ne, zur Inspi­ra­ti­on bei der Bewäl­ti­gung von kniff­li­gen Auf­ga­ben. Ich hal­te es nicht für ein voll­wer­ti­ges Essen, eine nach­hal­ti­ge Mahl­zeit oder Vor­aus­set­zung zum Glück.

    Dies nur vor­weg, denn es geht hier nicht um das Essen, son­dern um die Vor­be­rei­tun­gen dazu. Wie bekannt ist Piz­za übli­cher­wei­se rund. Ein­mal abge­se­hen von der, die aus klei­nen Fen­stern in Fuß­gän­ger­pas­sa­gen her­aus ver­kauft wird und auf gro­ßen, recht­ecki­gen Ble­chen gebacken wird. Völ­lig unab­hän­gig von der Form ist weder das, was auf dem gro­ßen, noch das, was auf einem klei­nen run­den Blech gebacken wird als ein Stück mit zwei Hän­den zu hal­ten und muß daher - der Titel deu­tet es schon an - mit einem Schneid­werk­zeug zer­klei­nert werden. 

    pizzaschneider

    Die­ses Werk­zeug ist ein Pizzaschneider.

    Wie unschwer zu erken­nen ist, besteht er aus einem Griff mit quer­lie­gen­der Parier­stan­ge, wie bei einem Schwert dazu ange­bracht, dass sich der Nut­zer nicht selbst mit sei­nem eige­nen Gerät ver­letzt. Sach­ge­mä­ße Hand­ha­bung vor­aus­ge­setzt gelingt das dem über­wie­gen­den Teil der Piz­za­zer­le­ger die mit einem Piz­za­schnei­der han­tie­ren auch.

     
    Wei­ter erkennt man an dem Bild (oben), dass das Gerät aus einer run­den Klin­ge besteht, die ein­sei­tig am Schaft befe­stigt ist. Bit­te behal­ten Sie die­sen Punkt beson­ders im Gedächt­nis, denn er wird spä­ter in die­sem Arti­kel noch Bedeu­tung erlangen.

    Nach Benut­zung wird - außer bei code­schrei­ben­den, in abge­dun­kel­ten Räu­men auf der Tasta­tur klim­pern­den Nerds - der Piz­za­schnei­der gerei­nigt. Wer Geld genug zusam­men­bringt kann sich eine Geschirr­spül­ma­schi­ne zule­gen, die die­se Rei­ni­gungs­auf­ga­be bestens erle­digt .... wenn, ja W E N N der jewei­li­ge Nut­zer den Piz­za­schnei­der R I C H T I G in den Besteck­korb legt.

    Ja, ja, lie­be stau­nen­de Leser, trotz moder­ner Tech­nik wird noch ein wenig Denk­ar­beit von den Beschickern die­ses Rei­ni­gungs­wun­ders erwartet! 

    Im unte­ren Bild sind die zwei wesent­li­chen, denk­ba­ren Posi­tio­nen des zu rei­ni­gen­den Piz­za­schnei­ders gezeigt [Auf­nah­me gestellt, da dem wer­ten Publi­kum kei­ne ver­schmutz­ten Besteck­tei­le dar­ge­bo­ten wer­den sol­len]. Es gibt natür­lich - bei Ver­nach­läs­si­gung der vor­ge­ge­be­nen Ver­tie­fun­gen des Kor­bes - wei­te­re Mög­lich­kei­ten für krea­ti­ve Köp­fe. Man könn­te bei­spiels­wei­se den Piz­za­schnei­der quer & mit­tig über die Ober­kan­te des Besteck­kor­bes plat­zie­ren. Wie gesagt, 'krea­ti­ve' Köp­fe könn­ten das in Erwä­gung zie­hen. Und Anarchisten. 
    pizzaschneider In Posi­ti­on B - das kann ich Ihnen aus lang­jäh­ri­ger Erfah­rung berich­ten - ist das Ergeb­nis makel­los. Das kommt daher, dass das Schnei­de­rad frei dre­hen kann, Was­ser aus den Düsen des Dreh­ar­mes der Maschi­ne die Klin­ge erreicht und so selbst zwi­schen ihm und der Hal­te­rung für die Ach­se vor­han­de­ne Piz­za­be­lag­re­ste vom Gerät ent­fernt werden.

    In Posi­ti­on A hin­ge­gen - die ich, wie Sie aus den vor­an­ge­gan­ge­nen Erör­te­run­gen sicher schon ver­mu­ten, nie selbst in Erwä­gung zie­he - lastet das gesam­te Gewicht des Schaf­tes auf dem Schneid­rad, das zudem noch im Korb fixiert ist, da es den Quer­schnitt fast völ­lig aus­füllt. So wird eine Bewe­gung des Rades ver­hin­dert und der Piz­za­schnei­der behält häß­lich aus­se­hen­de und v e r d e r b l i c h e Reste zwi­schen Schnei­de­rad und Achs­trä­ger zurück.

    Ein Bei­spiel dafür, wie mit ein wenig Über­le­gung ein bes­se­res Ergeb­nis bei glei­chem Auf­wand erreicht wird. Nach­den­ken, mit­den­ken, ein wenig Phan­ta­sie bei sol­chen Haus­ar­bei­ten wird dadurch belohnt, dass Sie einen tip-top-sau­be­ren Piz­za­schnei­der in der Besteck­ab­la­ge haben, vor des­sen näch­stem Gebrauch sie sich nicht fürch­ten müs­sen weil er ver­gam­melt aussieht ....