bookmark_border"I did a liver cleanse" [Leberreinigung]


Die Selbst­ent­blö­ßung im Inter­net nimmt so lan­ge kein Ende, bis sie nicht mehr mit "Besu­cher­zah­len" belohnt wird. Für Auf­merk­sam­keit tun man­che Men­schen wirk­lich alles - oder hät­te vor ein paar Jah­ren jemand geglaubt wenn man behaup­tet hät­te "Irgend­wann in der Zukunft wird es mög­lich sein wild­frem­den Men­schen beim Toi­let­ten­gang zuzu­se­hen!" Man wäre für ver­rückt, per­vers, oder bei­des gehal­ten wor­den - und doch ist es die­ser Tage (wie im Bild und ver­link­ten Video zu sehen) gang und gäbe geworden.

Das ist aller­dings nur eine Sei­te des­sen, was mich an die­sem Bei­spiel abstößt - viel schlim­mer ist die boden­lo­se Dumm­heit und/oder Unwis­sen­heit die­ser jun­gen Frau, die EIN Buch zum Anlass nimmt ihre Gefolg­schaft auf den Pfad des Ver­der­bens zu füh­ren. Zwar mit War­nun­gen ver­se­hen, die aber wohl nur des­we­gen, damit man ihr recht­lich nicht bei­kom­men kann wenn es zu Gesund­heits­schä­den bei jenen führt, die ihren Rat­schlä­gen folgen.
["click!" auf das Bild vergrößert]
Stim­men der Ver­nunft gibt es in den zuge­hö­ri­gen Kom­men­ta­ren - die stel­len rich­tig, was da zuvor behaup­tet und völ­lig falsch zuge­ord­net wurde:
Die gefun­de­nen "Stei­ne" sind Arte­fak­te aus den ein­ge­nom­me­nen Sub­stan­zen, die auf dem Wege einer che­mi­schen Reak­ti­on erst durch deren Ein­nah­me gebil­det wur­den. Also nicht im Kör­per vor­han­den waren, son­dern durch den Hokus­po­kus erzeugt wurden!
Das ist eine völ­lig neue Vari­an­te der Vor­täu­schung von Wir­kung eines sol­chen dra­sti­schen Ein­griffs in die natür­li­che Ver­dau­ung des Körpers.

Bezug hier­zu → Body­Fo­cus "Leber­ent­gif­tung" [Body­Fo­kus Clean Body Restart]

bookmark_borderDas ist 'mal eine gute Idee ....

   Wie meist in sol­chen Fäl­len stieß ich gestern eher zufäl­lig auf das Ange­bot eines Ber­li­ner "start-up"-Unternehmens das nicht nur einen Ver­gleich der Strom­ta­ri­fe anbie­tet, sowas gibt es ja wie Sand am Meer, son­dern zusätz­lich noch die Qua­li­tät des Lie­fer­un­ter­neh­mens und die Kun­den­zu­frie­den­heit in die Bewer­tung einbezieht. 

["click!"] fvjol

Dar­aus - und ver­si­che­rungs­mä­ßig abge­deckt - macht "Switch­up" nach Anga­be von ganz weni­gen eige­nen Daten einen Vor­schlag für einen Wech­sel. Der wird dann auch noch stän­dig optimiert.

In mei­nem Fall waren die drei Alter­na­tiv­an­ge­bo­te zwi­schen 230,- und 180,- € / Jahr preis­wer­ter als bei dem jet­zi­gen Anbie­ter. Das ist schon ein beacht­li­cher Betrag, der etwa 20% auf die Jah­res­sum­me für einen 2-Per­so­nen-Haus­halt ausmacht.
Das dau­er­te kei­ne 12 Stun­den von Nach­fra­ge bis Ange­bot - schnel­ler geht es wohl kaum.

Ein sicher als "sozi­al" zu bezeich­nen­des Ange­bot, das zudem für den Strom­ab­neh­mer völ­lig kosten­frei ist. Es sticht wohl­tu­end aus dem damp­fen­den Sumpf der "Start-ups" her­aus, die oft nur ihren eige­nen Vor­teil im Auge haben .... 

bookmark_borderAbgehängte Generation & verkehrte Welt ....

Wie soll die­se "ver­kehr­te" Welt noch ein älte­rer Mensch ver­ste­hen, der vor 50 Jah­ren ganz ande­re Bedin­gun­gen erlebt hat?

  • Ärz­te gefähr­den die Pati­en­ten­ge­sund­heit durch unnö­ti­ge Eingriffe;
  • Anwäl­te ver­dre­hen das Recht zur Unkenntlichkeit;
  • Psych­ia­ter trei­ben Pati­en­ten in den Wahnsinn;
  • Wis­sen­schaft­ler ver­fäl­schen Ergeb­nis­se für Geld;
  • Medi­en berich­ten par­tei­isch im Sin­ne der Anzeigenkunden;
  • Reli­gi­on wird für übel­ste Zwecke mißbraucht;
  • Demo­kra­ti­sche Regie­run­gen schrän­ken die Frei­heit ein. 
  • Dazu kom­men noch die 'moder­nen Medi­en' [viel­fach gleich­ge­setzt mit "sozia­len Medi­en"] - für Vie­le ein Buch mit sie­ben Sie­geln. Sie begrei­fen nicht mehr was um sie her­um vor­geht. Die Welt ist zu schnellebig geworden.

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    [Bild­quel­le]

    Was für die jün­ge­ren, nach 1990 gebo­re­nen Men­schen zur täg­li­chen Rou­ti­ne gehört ist für zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung wahr­haf­tig "Neu­land". Kein Wun­der also, wenn sie sich zur Infor­ma­ti­on auf die frü­her ver­läß­li­chen Quel­len stüt­zen .... und so der Mani­pu­la­ti­on anheim fallen. 

    Eine Grup­pe dazwi­schen geht den soge­nann­ten "sozia­len Medi­en" auf den Leim: Im festen Glau­ben es wer­de dort "Wahr­heit" ver­brei­tet plap­pern sie nach. Ver­viel­fäl­ti­gen jeden Unfug. Und sind noch stolz darauf.

    bookmark_borderWe're sorry - your connection has expired ....
    Entschuldigung - Ihre Internetverbindung ist abgelaufen ....

    .
    Es ist nicht leicht objek­ti­ve Daten zu den Kosten einer Inter­net­ver­bin­dung zu errech­nen - vie­le Anbie­ter, vie­le Tarif­va­ri­an­ten, noch mehr Bedin­gun­gen im Klein­ge­druck­ten. Die­se müh­sa­me Arbeit haben jetzt für das ver­gan­ge­ne Jahr wie­der eini­ge Wis­sen­schaft­ler über­nom­men. Was als Ergeb­nis her­aus­kam ist im Aus­zug unten abge­bil­det. Zwei von meh­re­ren Dia­gram­men, die schon einen Ein­druck ver­mit­teln wo das Inter­net preis­wert und schnell, wo teu­er und lang­sam ver­füg­bar ist.

    Riga, Amster­dam, Buka­rest vor Berlin!
    Dan­ke, Tele­kom, Voda­fone, Telefonica ....


    x°°y°

     
    x°°y°

     

    [Quel­le der Abbildungen] 



     
    Ich emp­feh­le den Ori­gi­nal­text abzu­ru­fen und durch­zu­le­sen, da ich hier natür­lich nur einen klei­nen Aus­schnitt bespro­chen habe.

    bookmark_borderSo nebenbei bemerkt ....

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    Vie­les geht momen­tan in der Dis­kus­si­on zu den Asyl­su­chen­den unter. Da ich in letz­ter Zeit zusätz­lich vie­le Stun­den hob­by­mä­ßig als "Holz­wurm" tätig war redu­zier­te sich die im Inter­net ver­brach­te Zeit außerordentlich.

    Heu­te aller­dings waren "Pro­fes­sio­nel­le" am Werk und ich hat­te etwas Muße - prompt kam mir Eini­ges an Bil­dern und Berich­ten unter die Augen was ich für berich­tens­wert hal­te. Wie bei­spiels­wei­se das fol­gen­de Blechschild:

    1

    Tja, da rast das Vorurteil.
    Aller­dings zei­ge ich das ohne jede Reue.

    So wie Reli­gio­nen set­zen auch die Schar­la­ta­ne der medi­zi­ni­schen Heils­ver­spre­chen auf ver­brei­te­te Unwis­sen­heit bzw. Unsi­cher­heit und nüt­zen die­se Schwä­che scham­los aus um sich zu bereichern.

    bookmark_borderDie siebenköpfige Hydra

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    Die 'Hydra' gilt aus benann­ten Grün­den als sprich­wört­li­ches Gleich­nis für Situa­tio­nen, wo jeder Ver­such einer Ein­däm­mung oder Unter­drückung nur zu Aus­wei­tung einer Eska­la­ti­on führt. Die Hydra steht also für das, was man nur 'klein­hal­ten' kann, indem man es unbe­rührt lässt.

    [Zitat WIKIPEDIA: Hydra]

    bookmark_borderWenn ....

    .
    Wenn die Frau Kanz­le­rin sagt:


    "Beispielsweise dürfen im Internet keine anderen Regeln für Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsschutz gelten als im realen Leben. Die eigene Freiheit findet die Grenze dort, wo die Freiheit anderer verletzt wird. Das kann im Netz nicht anders sein."

    dann heißt das übersetzt:


    "Wir werden das Internet so regulieren, dass wir auch dort die Deutungshoheit nicht verlieren. Wo das bereits passiert ist, werden wir es so ändern, dass wir die Macht zurück erlangen."

    Was also wie eine neu­tra­le Ansa­ge klingt ist in Wahr­heit eine Dro­hung. Gelernt ist gelernt.

    bookmark_borderGeneralamnestie

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    "Wer Recht­schreib­feh­ler fin­det darf sie behalten."

    Die­se oder eine ähn­li­che For­mu­lie­rung liest man man­cher­orts in Blogs, Foren und auf soge­nann­ten "home­pages". Die letz­ten zwei Platt­for­men sind gera­de­zu ein Hort von Feh­lern in Gram­ma­tik & Recht­schrei­bung, oft betrie­ben bei Anbie­tern, die kosten­los "tem­pla­tes", also vor­ge­fer­tig­te Designs & Lay­out für eine Web­prä­senz anbie­ten - mit deren Hil­fe sind selbst unbe­darf­te Gemü­ter in der Lage, kosten­frei, ver­steht sich, irgend­ei­ne Art von "home­page" zu basteln. Ohne jede Kennt­nis des­sen, was im Hin­ter­grund die­ses "Designs" abläuft.

    Alles was kosten­los zu sein scheint ist in Wahr­heit ledig­lich "kosten­frei", denn kosten tut es schon:
    Wer die­se Art von Sei­ten­lay­out zur Ver­fü­gung stellt greift alle ent­ste­hen­den Daten ab und ver­äu­ßert sie an Dritte.

    Das trifft frei­lich auch auf Hoster wie "word­press" zu, mit dem klei­nen Unter­schied, dass es der Nut­zer, sofern er ein wenig infor­miert und in der Lage ist hin­ter die Kulis­sen zu schau­en, so ein­schrän­ken kann, dass die Daten­flut ein­ge­dämmt wird.

    Wer aller­dings einen Satz wie den zur Recht­schrei­bung (oben) hin­schreibt offen­bart ein paar Infor­ma­tio­nen über sich selbst, ohne die­se tat­säch­lich hinzuschreiben:

    - zu faul oder unfä­hig sich um kor­rek­te Recht­schrei­bung zu bemühen;
    - nur dar­an inter­es­siert sich irgend­wie zu verbreiten;
    - Super­la­ti­ve, nied­li­che Bild­chen erset­zen feh­len­de Tiefe.

    Ins­ge­samt kommt es die­sen Schrei­bern nicht dar­auf an die Inter­es­sen von Lesern zu bedie­nen - sie möch­ten ledig­lich irgend­wie 'dabei sein', 'wich­tig sein', 'gehört werden'. 
    Auf der­glei­chen Ein­wän­de kommt dann übli­cher­wei­se der Hinweis:
    Es sei doch in hohem Maße "demo­kra­tisch" wenn Jeder die Gele­gen­heit hat sich im Inter­net zu betä­ti­gen und die Welt 'teil­ha­ben' zu lassen.
    Richtig.
    Es ist "demo­kra­tisch" und ich wäre der Letz­te das ein­schrän­ken zu wollen. 

    Aber ist es nicht im Sin­ne derer, die kei­ne zwei Sät­ze ohne Feh­ler schrei­ben kön­nen, ihnen zu raten das lie­ber sein zu las­sen und sich auf "Lesen im Inter­net" zu beschränken?

    Sich selbst als unwis­send und unfä­hig zu ent­lar­ven kann doch nicht sinn­voll sein. Aber gut, man­che müs­sen sich wohl auf die­se Wei­se selbst demütigen.

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    Weil es so ist - und man nie­man­den 'im Regen ste­hen las­sen' soll - nach­fol­gend ein paar Links zu Sei­ten die hel­fen kön­nen eige­ne Tex­te und Zwei­fels­fäl­le der Recht­schrei­bung zu entscheiden.

    Ein wenig Auf­wand ist es schon wenn man sich um "Feh­ler­kor­rek­tur" bemüht, und unfehl­bar ist auch kein elek­tro­ni­sches System. 

    Es zeigt jedoch den Lesern, dass man sich für sie Mühe gibt.
    Wem das noch zuviel ist, der soll­te wenig­stens sei­nen Text noch­mal durch­le­sen und auf Tipp­feh­ler prü­fen bevor sie 'online' gestellt wer­den. Selbst dann rutscht unwei­ger­lich der eine oder ande­re Feh­ler durch .... damit kann man leben, denn nir­gend­wo auf der Welt wer­den 100% Effi­zi­enz erreicht.

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    bookmark_borderDie auch ...?

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    Mitt­ler­wei­le ist ja bekannt, dass wir von allen mög­li­chen Insti­tu­tio­nen rund um die Welt aus­ge­späht wer­den. Unse­re Regie­rung schweigt zu die­sem Skan­dal, wie­gelt ab oder tut die Tat­sa­che als "alter­na­tiv­los" ab.

    Nun gibt es seit eini­ger Zeit in den U.S.A. Bewei­se dafür, dass die dor­ti­gen Tele­fon­ge­sell­schaf­ten ihre Kun­den­da­ten - zusam­men mit der Inter­net­nut­zung die­ser Kun­den - kom­pri­miert an Wer­be­un­ter­neh­men ver­kauft haben. Der Sturm der Ent­rü­stung hat nun eine der Gesell­schaf­ten - AT&T - dazu gebracht die ange­häng­ten 'track­ing number(-s)' weg­zu­las­sen. Ande­re Gesell­schaf­ten zei­gen kei­ne Nei­gung dazu ihre ille­ga­len Prak­ti­ken einzustellen.

    Nun sind die Ame­ri­ka­ner in Sachen Daten­schutz eher wie stau­nen­de klei­ne Kin­der und hin­ter­fra­gen in Mas­se sel­ten was irgend­wer mit ihren Daten tut, des­we­gen bleibt die Tat­sa­che doch suspekt.

    Wie sieht das hier­zu­lan­de aus? Das fra­ge ich mich seit­dem ich davon gele­sen habe. Die "übli­chen Ver­däch­ti­gen" sind natür­lich die gro­ßen Gesell­schaf­ten wie T-Com, voda­fone und 1&1. Das exkul­piert aber nicht auto­ma­tisch die klei­nen Betrei­ber, oft ja auch nur Toch­ter­ge­sell­schaf­ten der Großen.

    Ich bin gespannt was wir in der Zukunft über die hie­si­gen Tele­fon­ge­sell­schaf­ten erfah­ren werden. 

    bookmark_borderMacht = Meinungs-Dominanz?

    .
    " .. tech­no­lo­gy and free enter­pri­se have led audi­en­ces down a dark road to a nar­rower cul­tu­ral selection .. "
    [Quel­le]

    Wäh­rend "net­flix" in Deutsch­land gera­de - wohl auch in dem Bewußt­sein, dass TTIP so kom­men wird wie es im Gehei­men ver­han­delt wur­de - ein­ge­stie­gen ist, zeich­net sich in den U.S.A. schon der Nie­der­gang ab.

    Zuneh­mend lau­fen dem Unter­neh­men dort die Kun­den weg weil nicht das ange­bo­ten wird, was sich die Kun­den wün­schen, son­dern das, was dem Unter­neh­men die besten Ein­künf­te bringt. Sowas las­sen sich Neu-Kun­den eine Zeit lang gefal­len. Wenn aller­dings der Glanz des Neu­en ver­bli­chen ist begin­nen sie auf­zu­wa­chen und dann stel­len sie Ansprü­che. Da scheint der Hase im Pfef­fer zu lie­gen, offen­bar ist die Geschäfts­po­li­tik nicht fle­xi­bel genug um auf die sich ver­än­dern­de Nach­fra­ge ange­mes­sen zu reagie­ren. Und "net­flix" wäre nicht das erste Unter­neh­men, das genau dar­an scheitert. 

    Aber 'mal ganz abge­se­hen von die­sem Punkt stellt sich auch eine ande­re Fra­ge, eine, die sich an vie­len Stel­len des Inter­nets mitt­ler­wei­le auf­tut, oder bes­ser gleich meh­re­re Fragen:

    • Ist es eigent­lich im Sin­ne der Ver­brau­cher wenn ihnen Unter­neh­men vor­zu­schrei­ben ver­su­chen wel­che Ange­bo­te für sie sinn­voll und ange­mes­sen sind* - das natür­lich nur auf der Basis von Algo­rith­men die das Surf­ver­hal­ten hoch­rech­nen und dar­aus Rück­schlüs­se ziehen?
    • Wol­len wir uns als Ver­brau­cher - egal ob es um Fil­me, Seri­en, Bücher, Möbel oder sonst­was geht - nur noch die Ange­bo­te vor­set­zen las­sen von denen eine Maschi­ne meint sie sei­en gut für uns?
    • Kann es in unse­rem Inter­es­se sein nur gefil­ter­te Such­ergeb­nis­se zu bekom­men - und um es aus­zu­wei­ten, auch noch unter­schied­lich schnel­les Inter­net für ver­schie­de­ne Ange­bo­te - weil die Such­ma­schi­nen­be­trei­ber und Inter­net­ser­vice­pro­vi­der gleich in zwei Rich­tun­gen abzocken wollen?

    Es folgt dar­aus eine Ein­engung des Ange­bo­tes, Außen­sei­ter haben kei­ne Chan­ce mehr, was nicht "main­stream" ist wird lang­sam aber sicher aus­ster­ben - eine fol­gen­schwe­re Ent­schei­dung für die Zukunft. Wenn das was da pas­siert sich eta­bliert wird es eine noch stär­ke­re gei­sti­ge Ver­ar­mung geben als man sie heu­te schon beob­ach­ten kann:
    Sie­he Poli­tik, in der es kei­ne Cha­rak­te­re mit Ecken und Kan­ten son­dern nur noch strom­li­ni­en­för­mi­ge Mit­läu­fer gibt;
    Sie­he Musik, in der nur noch die "Schnell­dre­her" Unter­stüt­zung bekom­men und wo die Künst­ler mitt­ler­wei­le dazu über­ge­gan­gen sind selbst für die Ver­mark­tung zu sor­gen - ohne aller­dings die Reich­wei­ten zu haben wie die Großkonzerne.

    Na ja, genug der Bei­spie­le. Unterm Strich bleibt die Befürch­tung übrig, dass der pom­pö­se Markt­ein­tritt von "net­flix" in Deutsch­land nach eini­ger Zeit so enden wird wie es sich für das Unter­neh­men in U.S.A. bereits abzeich­net: Desa­strös.

    * ".. We’re sel­ec­ti­ve about what tit­les we add to Netflix .."