bookmark_borderIf the narrative doesn't fit - just ignore the comment
*update* March 28th

When I recent­ly read this post → Sta­te Unem­ployment Rates – Two Americas
I was sur­pri­sed by the con­clu­si­on, i.e. actual­ly I wasn't sur­pri­sed as this site usual­ly tends *far right* .... it's one of tho­se bia­sed looks at facts that sta­te some­thing that doesn't fit the long held belie­ves of the aut­hor - so what's easier than ben­ding the truth a litt­le to make it fit.

I rare­ly enga­ge in dis­cus­sions with such peo­p­le - but in this case I wan­ted to find out if my com­ment would be approved.
It wasn't.
No sur­pri­se, as I con­tra­dic­ted the nar­ra­ti­ve the aut­hor wan­ted to convey:
Red Sta­tes are OK, do well during the pan­de­mic - blue Sta­tes do bad and mess up during the pandemic.

Here's what I wro­te as a copy. 

To under­stand my com­ment you need to go to the post (link in the first line) and read what the con­clu­si­on was that's sta­ted the­re. And then come back and read what I ans­we­red .... and let me know if you agree or not.
Thanks!

*update* March 28th
I was wrong in my conclusion.
It just took more time than I thought would be nee­ded to rea­li­ze the­re is a com­ment to the post - now this com­ment is appro­ved & online .... so plea­se go the­re for fur­ther discussion ....

bookmark_borderDrama
Heute: Fallbeispiele statt “Wort zum Sonntag”

1.
Hat­te ich noch vor ein paar Jah­ren kei­ne Hoff­nung mehr es zu erle­ben, dass die eta­blier­ten Reli­gio­nen an Bedeu­tung ver­lie­ren wür­den bzw. die Zahl der Aus­trit­te die Zahl der Neu­zu­gän­ge weit über­stei­gen wür­de, so keimt nun die Saat aus, die die Kir­chen mit ihrer Ver­lo­gen­heit, Selbst­ge­fäl­lig­keit und rück­wärts gerich­te­ten Ver­hal­tens­re­geln selbst ver­stärkt haben.

Durch die moder­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten, aktu­el­le Infor­ma­tio­nen schon wenn sie bekannt wer­den zu ver­öf­fent­li­chen, ver­stärkt sich der Scha­den von insti­tu­tio­nel­len Feh­lern, von Ent­glei­sun­gen im Aus­druck und von Bigot­te­rie der Glau­bens­ver­tre­ter um ein Viel­fa­ches gegen­über der Zeit der Papier­me­di­en. Sie haben viel zu wenig Zeit sich Gegen­stra­te­gien und Ablen­kungs­ma­nö­ver aus­zu­den­ken - und da schnappt die PR Fal­le zu: Der Ruf wird zuneh­mend mehr und immer schnel­ler ruiniert.

Die­ses Vaku­um wird schlei­chend mit ande­ren Lebens­phi­lo­so­phien gefüllt, wie unter 2. ange­spro­chen, von selbst­über­hö­hen­den und als "Wis­sen­s­zir­kel" ver­stan­de­nen Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­kern, oder wie unter 3. dar­ge­stellt, von radi­ka­len Sek­ten­mis­sio­nie­rern, die mit harm­lo­sen, sozi­al erschei­nen­den Pro­jek­ten Ver­trau­en auf­bau­en, um dann ihre Agen­da zu infiltrieren. 

2.
Immer wie­der wer­den von Mas­ken- und Impf­geg­nern Abschnit­te aus renom­mier­ten Fach­zeit­schrif­ten ver­schie­de­ner Län­der zitiert, die - angeb­lich! - die Aus­sa­gen der offi­zi­ell bestell­ten Gut­ach­ter der Regie­rung wider­le­gen oder zumin­dest zwei­fel­haft erschei­nen lassen.

Dazu nur soviel:

Wer sich anmaßt einen wis­sen­schaft­li­chen Arti­kel in einer der füh­ren­den Wis­sen­schafts­pu­bli­ka­tio­nen in Tei­len zu zitie­ren, in ande­ren Tei­len zu kri­ti­sie­ren, und Bei­des zu ver­men­gen mit aus­ge­dach­ten, 'gefühl­ten' Wahr­schein­lich­kei­ten ohne selbst Fach­wis­sen­schaft­ler auf die­sem Spe­zi­al­ge­biet zu sein, ist besten­falls ein 'armer, ver­irr­ter Geist', schlimm­sten­falls ein 'mit böser Absicht han­deln­der Agitator'.

Wer sich dazu auf­schwingt mit­zu­re­den, wenn aner­kann­te Fach­leu­te mit Hun­der­ten von Mit­ar­bei­ten­den in ihren Insti­tu­ten dis­ku­tie­ren wie der der­zei­ti­ge Sach- und Wis­sens­stand ist, und wo sie Ergeb­nis­se oder Män­gel sehen, lei­det unter einer maß­lo­sen Selbst­über­schät­zung und ist daher wirk­lich zu bedau­ern. Sol­che Men­schen fal­len unter die Kate­go­rie "Dun­ning-Kru­ger" und sind nicht ernst zu nehmen.

Wenn sie wirk­lich die Kom­pe­tenz hät­ten, dann säßen sie selbst an der Spit­ze sol­cher Einrichtungen!

3.
Wenn man sich umsieht und sei­nen Hori­zont in Sachen Finan­zie­rung eines Bau­vor­ha­bens erwei­tern will kommt man mit vie­ler­lei Men­schen in Kon­takt. Die Mei­sten davon sind auf den ersten Blick sym­pa­thisch, die wah­re Natur zeigt sich dann aller­dings oft erst, wenn man selbst ein wenig recher­chiert und sich einen Ein­druck ver­schafft, vor wel­chem Hin­ter­grund die­se Bera­ter ste­hen und agie­ren, was also ihre Lebens­phi­lo­so­phie, ihre mora­li­sche und sozia­le Grund­la­ge des Han­delns ist.

Manch­mal gibt es bereits sub­ti­le Hin­wei­se, die man auf den ersten Blick nicht ein­ord­nen kann, deren Sym­bo­lik dann deut­lich wird, wenn man den Unter­bau erkannt hat:

Was zunächst nur wie ein völ­lig unver­fäng­li­ches, drei­di­men­sio­nal anmu­ten­des Logo aus­sieht ent­puppt sich als Signal einer christ­lich-fun­da­men­ta­li­sti­schen Orga­ni­sa­ti­on, die, eng ver­zahnt mit rech­ten Poli­ti­kern (nicht den radi­ka­len, tum­ben AfD­lern, son­dern den viel gefähr­li­che­ren Kon­ser­va­ti­ven aus CDU/CSU und FDP) und Wirt­schafts­füh­rern, ein Netz­werk 'pro Reli­gi­on' auf­ge­baut hat, das eng mit den Evan­ge­li­ka­len, den Eife­rern aus den USA, dies­mal ins­be­son­de­re den sehr intel­li­gent und ihre Absich­ten sehr gut ver­schlei­ern­den pro­te­stan­ti­schen West­kü­sten­sek­tie­rern zusammenarbeitet.

Was unter Dar­stel­lung von Sicher­heit und Serio­si­tät vor­der­grün­dig als Finanz­be­ra­tungs­un­ter­neh­men fir­miert ist - 'mal ganz platt aus­ge­drückt - eine wirt­schaft­lich flo­rie­ren­de Tar­nung für eine meh­re­re Kon­ti­nen­te umspan­nen­de Orga­ni­sa­ti­on, die das Bestre­ben hat immer da wo es mög­lich erscheint einen (christ­li­chen) Got­tes­staat zu errich­ten, in dem die Bibel mehr Bedeu­tung für das Zusam­men­le­ben haben soll als bereits eta­blier­tes 'welt­li­ches Recht'.

bookmark_borderVon Obsessionen ....

Eine Zeit lang, das muss ich zuge­ben, hat­te ich eine Pha­se, in der ich stän­dig Wet­ter­be­rich­te ansah. Mor­gens, Mit­tags und Abends - immer auf der Suche nach dem best dar­ge­stell­ten und akku­ra­te­sten Wet­ter­be­richt. Zu der Zeit zeich­ne­te ich das Euro­pa­wet­ter, das loka­le Wet­ter und die 14-Tage-Wet­ter­pro­gno­se auf. Screen­shot auf Screen­shot füll­te den Com­pu­ter­spei­cher. Als die­ser knapp wur­de, trans­fe­rier­te ich die Daten­flu­ten auf eine exter­ne "Wetter"-Festplatte. Die­se Obses­si­on mit dem Wet­ter dau­er­te etwa so um 16 bis 18 Mona­te, so genau lässt es sich im Rück­blick nicht mehr nach­voll­zie­hen, jeden­falls waren es knapp ein­ein­halb Jahre.

So, wie sie gekom­men war, die­se Beses­sen­heit mit dem Wet­ter, so ver­ging sie ganz plötz­lich und die Erkennt­nis mach­te sich breit "Wozu das Alles?" .... fast schlag­ar­tig war es vor­bei. Wie eine schlim­me Infek­ti­on, von der man, gene­sen, nun wider die Wirk­lich­keit wahr­nimmt und sich über sich selbst wun­dert. Wie konn­te es nur so weit kommen?

Vor­sich­ti­ge Nach­fra­gen bei Freu­den und Bekann­ten, in der Fami­lie und beim Small­talk zu Anläs­sen erga­ben die fast schon erstaun­li­che Tatsache:
Fast jeder Mensch hat sol­che Obses­sio­nen, mal mehr, mal weni­ger aus­ge­prägt. Der Gegen­stand die­ser nicht immer ganz offen­sicht­li­chen Abwei­chung von der Norm, von ange­mes­se­ner Ein­schät­zung der Bedeu­tung von Ereig­nis­sen, von Ein­ord­nung zufäl­li­ger Ereig­nis­se in ein absur­des Gedan­ken­ge­rüst ist kei­ne Sel­ten­heit, son­dern ganz offen­sicht­lich eine Erschei­nung, die zu uns Men­schen gehört. Es fängt bei 'selek­ti­ver Wahr­neh­mung' an und hört bei einer ver­zeh­ren­den Beses­sen­heit auf. 

So erklä­re ich mir die unsin­ni­gen Paro­len und Ver­mu­tun­gen derer, die wenig Kennt­nis­se zu Infek­ti­ons­krank­hei­ten und den ver­schie­den­sten Aus­lö­sern haben, und - unter­stützt durch die sozia­le Iso­la­ti­on wegen Covid - jede noch so absur­de Infor­ma­ti­on auf­neh­men und sie zu einer Welt­ver­schwö­rung hoch­sti­li­sie­ren. Die Wirk­lich­keit ist wenig spek­ta­ku­lär - da machen sich Vie­le eben ein neu­es Bild der Wirk­lich­keit in der sie die 'Wis­sen­den' sind, die lächelnd auf die Ahnungs­lo­sen um sie her­um her­ab sehen kön­nen und mit süf­fi­san­tem Unter­ton erklä­ren was sich wirk­lich abspielt, wer davon pro­fi­tiert und wes­we­gen das immer noch nur einem klei­nen Kreis - zu dem sie selbst­re­dend gehö­ren - als Insi­der­wis­sen zur Ver­fü­gung steht.

Die Imp­fung mit Impf­stoff A ist unwirk­sam, die mit Impf­stoff B macht Dau­er­schä­den, und wenn wer Impf­stoff C bekommt ist die­se Per­son spä­te­stens in sechs Wochen tot. 

Bewei­se? Keine!

Da kommt mir die anfangs geschil­der­te Beschäf­ti­gung mit dem Wet­ter schon wie­der weni­ger aus­ge­flippt, fast schon akzep­ta­bel, ja sogar ziem­lich nor­mal vor. Viel­leicht soll­te ich 'mal den Hin­wei­sen nach­ge­hen, dass bestimm­te Hoch­druck­la­gen die Infek­ti­ons­wahr­schein­lich­keit erhöhen ...?

bookmark_border"..We share the same biology
regardless of ideology.."

Als ich kürz­lich ein Video einer jun­gen Frau aus dem äußer­sten Osten der Rus­si­schen Repu­blik sah kam ich aus dem Stau­nen nicht her­aus und gleich­zei­tig wur­de mir eine grund­le­gen­de Tat­sa­che zu den hier bei uns ver­lau­te­ten Infor­ma­tio­nen zu Russ­land klar:

Es wird hier stets nur über 

- das Tren­nen­de, das der offi­zi­el­len Regie­rungs­ver­laut­ba­rung fol­gen­de Nar­ra­tiv berich­tet, dabei wäre es doch ganz ein­fach, ein­mal über
- das Ver­bin­den­de zu berich­ten und so klar zu machen, dass "der Rus­se" kein Unter-, Über-, oder sonst­wie-Mensch ist, son­dern ein "Mensch-wie-Du-und-Ich".

Seit Jahr­hun­der­ten muss­te das gemei­ne Volk in Russ­land Ent­beh­run­gen, Ernied­ri­gun­gen, Unge­rech­tig­kei­ten und Macht­miss­brauch durch jede höher gestell­te Per­so­nen­grup­pe hin­neh­men, die je dort herrsch­te - das führ­te zu einem gna­den­lo­sen Exi­stenz­kampf, der sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen hat: 

Der durch­schnitt­li­che Rus­se ver­hält sich wie ein Ein­zel­kämp­fer, aus­ge­streck­te Ellen­bo­gen, drän­geln­de Rück­sichts­lo­sig­keit, kei­ne Dis­zi­plin bei Mas­sen, die etwas 'ergat­tern' wol­len .... die­se jahr­hun­der­te­lan­ge Prä­gung und Not­wen­dig­keit pri­mi­tiv­ste Instink­te zum Über­le­ben wal­ten zu las­sen sind daher prä­va­lent und mitt­ler­wei­le wohl auch in das Genom integriert.
[Cave: Pau­scha­le Aus­sa­ge, natür­lich gibt es da gro­ße Unter­schie­de, je nach Regi­on und Bildungsgrad]

Mein Bild von Russ­land war bis dahin geprägt von dem, was ich 1988 bei einem ein­wö­chi­gen Auf­ent­halt in Mos­kau und St. Peters­burg, damals noch 'Lenin­grad' gese­hen hat­te - und aus dem, was aus den Erzäh­lun­gen der Vor­ge­ne­ra­ti­on über den Russ­land­feld­zug berich­tet wor­den war. Immer aus deut­scher Per­spek­ti­ve, nie aus rus­si­scher Sicht, so wie etwa bei die­ser Quel­le.

Was ich in 1988 gese­hen hat­te stimmt heu­te bei wei­tem nicht mehr. Die Ver­än­de­run­gen sind viel­fäl­tig, und wenn man nicht in kür­ze­ren Abstän­den ein­mal hin­fährt ist es so wie über­all auf der Welt:
Der Fort­schritt macht, dass man zuvor Bekann­tes nicht mehr wiedererkennt.

So vie­le Jah­re nach dem II. Welt­krieg hiel­te ich es zudem für ange­bracht, nicht der offi­zi­el­len Dar­stel­lung blind zu ver­trau­en, son­dern sich mit den nun vor­han­de­nen Mög­lich­kei­ten (meh­re­re Vide­os) des Inter­nets ein Bild dar­über zu ver­schaf­fen, was ganz gewöhn­li­che Men­schen aus dem Land ins Inter­net stel­len und wie sie ihr Leben und ihre Lebens­um­stän­de in der dor­ti­gen Gesell­schaft beschreiben.

Was dabei deut­lich wird und was hier immer ver­ges­sen wird [Quel­le]:
" .. In 1985, at Cold War’s cli­max, Sting’s debut album fea­tured a song “Rus­si­ans” which show­ed a human image from across the Iron Curtain: “…the Rus­si­ans lover their child­ren too.” Through its anti-war lyrics, he tried to strike a music chord in the noi­sy hyste­ria of war. He insi­nu­a­ted how nuclear war­heads had no loyal­ty and even an Ame­ri­can could not save “his boy” from Oppenheimer’s dead­ly toy .. "


Bei mir blieb die bren­nen­de Fra­ge "War­um erfah­ren wir so viel über das, was in den USA pas­siert, und nur einen Bruch­teil der Infor­ma­ti­on zu dem, was in Russ­land pas­siert?" Könn­te es sein, dass uns die Ver­laut­ba­run­gen davon abhal­ten sol­len zu erken­nen, dass der gewöhn­li­che rus­si­sche Bür­ger, ganz unab­hän­gig von der jewei­li­gen Regie­rung nur das haben will, was wir auch haben wollen?
Ein zufrie­de­nes, gesun­des, fried­li­ches Leben!
 

 

Das Inter­net ist wahr­haf­tig in vie­ler­lei Hin­sicht pro­ble­ma­tisch, weil dort 'Stim­mung' gemacht wer­den kann - schaut man jedoch ein­mal nicht nur auf das, was uns mit knal­li­gen Titeln in den gewöhn­li­chen Medi­en prä­sen­tiert wird, so fin­det man dort so man­che 'Per­le', die es lohnt sich näher mit ihr zu beschäftigen.

bookmark_border... und redete mit dem Vieh,
den Vögeln,
und den Fischen!*

Der 'hei­li­ge' Franz von Assi­si hat ja angeb­lich die Gabe gehabt, sich mit Tie­ren zu unter­hal­ten. Wenn er das konn­te, war­um kann es heu­te nie­mand mehr? Es wäre doch eine tol­le Sache. Wären wir nicht Alle inter­es­siert zu erfah­ren wie unser Hund, unse­re Kat­ze, unser Gold­fisch über uns denken?

Dann kommt die Fra­ge auf, war­um - wenn es ihn gäbe - ein Gott es zulässt, dass sei­ne Krea­tu­ren der­art geschun­den, gequält und unter Schmer­zen getö­tet wer­den. Man hat in den letz­ten Jahr­zehn­ten immer mehr über die Lei­stun­gen vie­ler Tier­ar­ten erfahren: 

- Tin­ten­fi­sche, die Vie­le nur aus medi­ter­ra­nen Vor­spei­sen ken­nen, sind hoch­kom­ple­xe Lebe­we­sen, die in ihren gei­sti­gen Fähig­kei­ten man­chen tum­ben 'Homo sapi­ens' über­tref­fen. Oder die 

- Raben­vö­gel, bei denen meh­re­re Arten kom­ple­xe Auf­ga­ben mit vor­aus­schau­en­der Über­le­gung zu lösen in der Lage sind - wie­der bes­ser als vie­le Men­schen. Natür­lich dür­fen hier unse­re näch­sten Ver­wand­ten nicht feh­len: Die 

- Affen, die kom­ple­xe Fami­li­en­struk­tu­ren auf­bau­en, Werk­zeu­ge gebrau­chen und Gedächt­nis­auf­ga­ben an Com­pu­tern schnel­ler und kor­rek­ter lösen als - wie­der­um - wir Menschen.

Von der Hal­tung von Hüh­nern, Schwei­nen, Rin­dern, ja selbst Pfer­den, will ich gar nicht erst anfan­gen. All die­se Tie­re sind in natür­li­cher Umge­bung täg­lich vie­le Kilo­me­ter unter­wegs, sie tref­fen freie Ent­schei­dun­gen und bil­den Gesell­schaf­ten, die Regeln fol­gen, die sich in Jahr­tau­sen­den ent­wickelt haben - und all das wird ihnen genom­men wenn sie 'dem Men­schen dienen'.
Wür­de das ein Gott wol­len - und des­we­gen zulas­sen - wenn er all die Eigen­schaf­ten hät­te, die ihm von den Ver­tre­tern der Reli­gio­nen zuge­wie­sen werden?

Jedes reli­giö­se Denk­ge­bäu­de** ist maro­de, es ver­nach­läs­sigt wesent­li­che Aspek­te wie Mit­leid, Für­sor­ge, Ach­tung für die ande­ren Spe­zi­es auf unse­rem Planeten.
Es wir höch­ste Zeit, den Stör­fak­tor für die natür­li­che Umwelt, "Reli­gi­on", aus der Welt zu schaffen.

* Kürz­lich schrieb ich:

»» Die Reli­gi­onswis­sen­schaf­ten.

Die Basis der Reli­gi­on ist eine irgend­wie gear­te­te fik­ti­ve Enti­tät, die in einer fik­ti­ven Ebe­ne des Seins ange­sie­delt sein soll und fik­ti­ve Ansprü­che - selt­sa­mer­wei­se - nur an die Spe­zi­es "Homo sapi­ens" stellt. ««
Als ich das schrieb dach­te ich einen Augen­blick dar­an das The­ma auf 'Tie­re' aus­zu­wei­ten. Es hät­te dort schlecht hin­ge­passt. Des­we­gen nun hier. 

Schau­en Sie sich doch ein­mal die­ses aktu­el­le Video an .... die mei­sten Tie­re sind ange­passt von +40 bis -30°C leben zu kön­nen. Trotz­dem ist es gut ihnen - wegen der man­nig­fal­ti­gen Bedro­hun­gen denen sie aus­ge­setzt sind - durch här­te­re Zei­ten zu hel­fen. Groß­vö­gel wie Häher, Elstern und Krä­hen freu­en sich über 'Fro­lic' Ringe ....


** in Reli­gio­nen mit Wie­der­ge­burts­ver­spre­chen z.T. unterschiedlich. 

bookmark_borderAngeblich gibt es ja lt. Aussage in manchen Blogs nur selbstverschuldete Armut bei Schwarzen in Amerika
*update* [04.02.2021; 22:00h]

Einer, der es ent­ge­gen aller Hür­den geschafft hat sich nach oben zu arbeiten ....
ohne von der - nahe­zu unan­tast­ba­ren - Poli­zei gekillt zu werden:

" .. ‘Pover­ty is by poli­ti­cal design.’ — Meet Jam­aal Bow­man, the midd­le school prin­ci­pal and pro­gres­si­ve who won a shocking upset against a 30-year incum­bent Democrat .. "

[Erst­ver­öf­fent­licht am: 27. Jun 2020 um 14:24]

*update* [04.02.2021; 22:00h]
Schau­en Sie mal die­sen Car­toon an - dann wird deut­lich, dass Ras­sis­mus in USA syste­misch ist. Das ist völ­lig unab­hän­gig von der Tat­sa­che, dass es in allen eth­ni­schen Grup­pen sol­che und sol­che Men­schen gibt ....

[Bezug]

bookmark_borderVon geringen Prozentwerten,
die sich hochschaukeln ....
.... und warum Sie CDU/CSU und SPD nicht wieder wählen sollten!

Unse­re Regie­run­gen Mer­kel I - III haben schon häu­fi­ger Geset­ze pro­du­ziert, die sich wesent­lich dadurch aus­zeich­ne­ten, dass sie unter­neh­mens­freund­lich und bür­ger­feind­lich gestal­tet waren.

Inso­weit ist es kei­ne Über­ra­schung, wenn das, was hier nicht durch­zu­set­zen war dann auf die EU Ebe­ne gescho­ben und dort dann umge­setzt und ver­ab­schie­det wur­de. Letz­tes Bei­spiel ist - da hat­te die Frau von der Lügen aus der Ver­gan­gen­heit schon Erfah­rung, Stich­wort "Sta­si 2.0", bei dem, wen wun­dert es, der Herr Schäub­le natür­lich (damals als Innen­mi­ni­ster) sei­ne Fin­ger eben­falls drin­nen hat­te - das EU wei­te Gesetz zu Total­über­wa­chung jedes Bür­gers was des­sen elek­tro­ni­sche und Inter­net­ak­ti­vi­tät angeht. So etwas darf nicht unwi­der­spro­chen bleiben.

Was unter dem Radar öffent­li­cher Wahr­neh­mung schon seit fast eben­so lan­ger Zeit schwel­te ist die Reform der Kon­to­füh­rungs- und Dis­po­si­ti­ons­kre­dit­ko­sten. Jeder Bank­kun­de, der schon ein­mal eine län­ge­re Durst­strecke zu über­win­den hat­te lern­te zwei Din­ge, die man sonst, bei regel­mä­ßi­gem Zah­lungs­ein­gang und stets im Plus ste­hen­der Kon­to­sal­den nicht erlebt, näm­lich die Unver­schämt­heit von Über­zie­hungs­zin­sen und die plötz­lich gar nicht mehr so freund­li­chen Mit­ar­bei­ter, die den Kon­to-im-Minus-Kun­den so behan­deln, als ob er ein durch­trie­be­ner Gau­ner sei, dem man nun nie wie­der ver­trau­en kön­ne. Was dazu führt, dass der Dis­po plötz­lich ent­zo­gen wird und die vol­le Wucht der Über­zie­hung auf den sowie­so schon not­lei­den­den Kun­den hereinbricht.

Per­sön­li­che Erfah­rung, die dazu bei­tra­gen kann ist, dass ich wäh­rend der ersten Zeit mei­ner selb­stän­di­gen Tätig­keit noch eine Fest­an­stel­lung hat­te (1988), die mit einem beacht­li­chen, nicht tarif­lich gebun­de­nen Gehalt par­al­lel lief. Da wur­de mir von der (Volks-)Bank ein Dis­po von 35.000 DM ein­ge­räumt. Wie schnell sich das ändern kann erfuhr ich wenig spä­ter, als ich die Anstel­lung kün­dig­te, weil die Auf­trä­ge in der Selb­stän­dig­keit zunah­men und bei­de Tätig­kei­ten nicht mehr mög­lich waren.
Als ich das näch­ste Mal zur Bank kam und - unter Inan­spruch­nah­me des Dis­po - eine Finanz­amts­rech­nung beglei­chen woll­te lief das Gespräch mit der Mit­ar­bei­te­rin so:
"Sie hat­ten bis­her immer Ein­künf­te aus Ber­lin in Höhe von monat­lich 8.720 DM, die sind seit letz­tem Monat nicht mehr ein­ge­gan­gen. Was ist der Grund?"
Wor­auf ich den Sach­ver­halt dar­stell­te und erklär­te mich nicht tei­len zu kön­nen und des­we­gen gekün­digt hätte.
Da bekam ich eine Standpauke:
"So eine Anstel­lung zu so einem Gehalt gibt man doch nicht auf, wenn die Alter­na­ti­ve unsi­che­re Ein­künf­te aus Selb­stän­dig­keit sind!"
Mein Über­wei­sungs­auf­trag wur­de dann aber doch angenommen.
Am über­näch­sten Tag hat­te ich ein Schrei­ben des zustän­di­gen Abtei­lungs­lei­ters in der Post, in dem mir mit­ge­teilt wur­de, mein Dis­po sei 'aus Grün­den' gekün­digt und für die Über­wei­sung fie­len nun die Zin­sen für 'gedul­de­te Über­zie­hung' an, das waren anstatt der damals fäl­li­gen 14% schlaf­fe 19%. 5% mehr auf über 42.000 DM Steu­er­for­de­rung, mehr als 2.000 DM noch­mal oben­auf .... das ist schon ein nen­nens­wer­ter wei­te­rer Kosten­fak­tor. Es gab noch eini­ges Hin und Her, und schließ­lich habe ich seit­dem nie wie­der ein Volks­bank­kon­to gehabt und damals konn­te ich das durch den Wech­sel zu einem ande­ren Geld­in­sti­tut abfangen. 

Was bleibt ist die Erfah­rung, dass selbst lang­jäh­ri­ges Kun­den­pam­pern bei einem Geld­in­sti­tut da auf­hört, wo es um die Mög­lich­keit geht schnell noch­mal etwas mehr von dem Kun­den zu for­dern, ins­be­son­de­re wenn er in einer klam­men Finanz­la­ge steckt.


Wer ist dafür ver­ant­wort­lich, dass die­se Dis­po­sät­ze frei gestal­tet wer­den und es selbst zu Null-Zins-Zei­ten immer noch Dis­po­zins­sät­ze weit über 12% gibt?
Na, raten Sie mal.
Die Frak­ti­on der CDU/CSU!

 

Schon vor über fünf, sogar zehn Jah­ren hat­te die SPD da den Gedan­ken kun­den­freund­lich den Dis­po­zins zu begren­zen - abge­schmet­tert von der CDU/CSU.


Weil das seit Jahr­zehn­ten so geht denkt man doch unwill­kür­lich an "Guter Cop - böser Cop!" und schon sind sowohl die Geld­ge­ber der CDU/CSU als auch die der SPD zufrieden ....

 

Wei­te­re Quel­len:
- SPD Papier 12/2020 [PDF]
- Das macht doch nichts, das merkt doch keiner ....
- Lau­schen & notie­ren - Sta­si 2.0 ....
- Neu­es aus Schil­da (V)
- Dis­po-Zin­sen
- Kon­to­ent­gel­te


#Nie­Wie­der­CDU
#Nie­Wie­der­SPD

 

bookmark_borderWas uns die im US Mob (06.01.2021) integrierten *Christenmenschen* mit der Auswahl der Bibelsprüche sagen wollen ist unklar ..!?

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Wo immer Unru­he und Auf­ruhr auf die­ser Welt auf­tau­chen sind die *guten und from­men Chri­sten­men­schen* nicht weit, sie sor­gen aller­dings nicht für Ver­söh­nung und Abwie­ge­lung, son­dern gie­ßen noch Öl ins Feu­er .... aber lesen Sie, lie­be Lesen­de, selbst, was an den ent­spre­chen­den Bibel­stel­len steht.

[Pla­kat eines Teil­neh­mers an der Kapi­to­ler­stür­mung 06.01.2021]

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Jeden­falls lese ich dar­aus kei­ne Frie­dens­bot­schaft. Und Sie?

Hebrä­er 4:12
12 Denn das Wort Got­tes ist leben­dig und kräf­tig und schär­fer als jedes zwei­schnei­di­ge Schwert und dringt durch, bis es schei­det See­le und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Rich­ter der Gedan­ken und Sin­ne des Herzens.

Jere­mia 4:7
7 Es steigt her­auf der Löwe aus sei­nem Dickicht, und der Ver­der­ber der Völ­ker hat sich auf­ge­macht und ist aus­ge­zo­gen von sei­ner Stät­te, dein Land zu ver­wü­sten und dei­ne Städ­te zu ver­bren­nen, sodass nie­mand dar­in wohnt.

Psalm 67
Got­tes Segen über alle Welt 1 Ein Psalm­lied, vor­zu­sin­gen, beim Sai­ten­spiel. 2 Gott sei uns gnä­dig und seg­ne uns, er las­se uns sein Ant­litz leuch­ten, 3 dass man auf Erden erken­ne dei­nen Weg, unter allen Hei­den dein Heil. 4 Es dan­ken dir, Gott, die Völ­ker, es dan­ken dir alle Völ­ker. 5 Die Völ­ker freu­en sich und jauch­zen, dass du die Men­schen recht rich­test und regierst die Völ­ker auf Erden. 6 Es dan­ken dir, Gott, die Völ­ker, es dan­ken dir alle Völ­ker. 7 Das Land gibt sein Gewächs; es seg­ne uns Gott, unser Gott! 8 Es seg­ne uns Gott, und alle Welt fürch­te ihn!

bookmark_borderGegen die normative Kraft des *Postfaktischen*

Die nor­ma­ti­ve Kraft des *Post­fak­ti­schen*, die in der heu­ti­gen Zeit vor­herrscht, hieß "Frue*er"™ ein­mal "Die nor­ma­ti­ve Kraft des Fak­ti­schen". Ver­ein­fa­chend kann man das in eine Äuße­rung unse­rer Kanz­le­rin über­tra­gen, die formuliert:

"Das ist alternativlos!"

Ist es natür­lich nicht, denn es gibt stets mehr als eine Betrach­tungs­wei­se, Metho­de oder Lösung. Wer also "Alter­na­tiv­lo­sig­keit" ver­kün­det, meint damit die Vor­ge­hens­wei­se aus der eige­nen Sicht, die bestimm­te Wege 'vor­ge­dacht' hat, und des­we­gen zu einem indi­vi­du­ell stim­mi­gen Ergeb­nis kom­men musste. 

Wer anders denkt kommt wahr­schein­lich auch zu einem ande­ren Ergeb­nis - das trifft sogar dann zu, wenn man sich zuvor auf einen gemein­sa­men Weg und gemein­sa­me Gren­zen ver­stän­digt hat. Der Grund dafür ist die sehr indi­vi­du­el­le Inter­pre­ta­ti­on von Inhal­ten für einen Ord­nungs­be­griff. Damit das nicht nur abstrakt hier steht ein Beispiel:

Die Aus­sa­ge "Ich baue ein Haus mit einer Flä­che von 100m²." scheint nur vor­der­grün­dig eine exak­te Bestim­mung zu sein. Um wel­che Flä­che han­delt es sich? Ist es die rei­ne Wohn­flä­che, mit und ohne Nutz­flä­chen? Oder ist es mög­li­cher­wei­se die Grund­flä­che des Hau­ses, inklu­si­ve aller Wän­de und Vor­sprün­ge, die für die net­to-Wohn­flä­che abge­zo­gen wer­den müs­sen? Wie ver­tei­len sich die­se 100m²? Ist also das Haus ein Bun­ga­low, ein Stadt­haus mit zwei etwa glei­chen Geschos­sen, ist es ein ein­ein­halb-stöcki­ges Haus mit Dachschrägen?

Die­se Über­le­gun­gen las­sen sich auf vie­le Vor­ha­ben des All­tags über­tra­gen, nicht nur auf sol­che, die greif­ba­rer Natur sind wie ein Haus, son­dern eben­so auf rein fik­ti­ve Grö­ßen wie die Pla­nung einer Ver­an­stal­tung, die Beur­tei­lung einer zukünf­ti­gen Ent­wick­lung und einen dazu­ge­hö­ri­gen Plan für die rei­bungs­lo­se Abwicklung.

Schau­en wir uns die Stüm­pe­rei an, die wir der­zeit in der Hand­ha­bung der Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie beob­ach­ten, so wird deut­lich, dass es sich um ein ekla­tan­tes Ver­sa­gen der Ver­ant­wort­li­chen han­delt. Wohl­ge­merkt: In die­ser zwei­ten Wel­le der Pan­de­mie viel hef­ti­ger als in der ersten Wel­le, nach der viel zu früh zum "All­tag" zurück­ge­kehrt wurde.


Mei­ne The­se steht seit gerau­mer Zeit fest und es ist eine har­te, aber die ein­zig rich­ti­ge - ja, Sie ahnen es schon - eine "alter­na­tiv­lo­se" Ent­schei­dung wenn man ein für alle Mal, nun mit zusätz­li­cher Hil­fe durch die anlau­fen­den Imp­fun­gen, der wei­te­ren Aus­brei­tung des Virus und sei­ner Vari­an­ten Herr wer­den will. 


Es muss ein Aus­gangs­ver­bot geben, nur essen­ti­el­le Besor­gun­gen in Not­fäl­len dür­fen erlaubt sein. Selbst Lebens­mit­tel­lä­den sind - nach Ankün­di­gung - min­de­stens für drei Wochen zu schlie­ßen! Und noch dazu müs­sen end­lich die Samt­hand­schu­he aus­ge­zo­gen wer­den: Es muss eine Impf­ver­pflich­tung geben!
 

Was bei ande­ren Bedro­hun­gen der Gesund­heit der Bür­ger gilt ist doch hier umso wich­ti­ger: Eine brei­te Impf­ak­ti­on um selbst die zu schüt­zen, die nicht ver­ste­hen oder nicht ver­ste­hen wol­len, dass es hier um eine soli­da­ri­sche Hand­lung geht, bei der kein Platz für indi­vi­du­el­le Emp­find­lich­kei­ten und Ein­stel­lun­gen sein darf. Das Her­um­ge­eie­re mit Argu­men­ten wie Impf­schä­den, Abnei­gung gegen gene­ti­sche Wirk­stof­fe oder "die Phar­ma­in­du­strie" als Schur­ken­ver­samm­lung all­ge­mein, hat sich der Not­wen­dig­keit die regu­lä­ren Bedin­gun­gen des täg­li­chen Lebens wie­der her­zu­stel­len unterzuordnen.

Alle *post­fak­ti­schen* Argu­men­te gegen die ver­ord­ne­ten Mass­nah­men sind als das was sie sind, näm­lich "Lügen", zu kenn­zeich­nen und daher abzu­leh­nen, weil hier die unbe­ding­ten Not­wen­dig­kei­ten tat­säch­lich ein­mal der "nor­ma­ti­ven Kraft des Fak­ti­schen" unter­wor­fen sein müssen.

Sie­he hier­zu auch → Vom Kampf ....

bookmark_borderEine Gesellschaft ohne Gott ....
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A society without God ....

A socie­ty wit­hout God is not only possible,
it is usual­ly extre­me­ly decent and likeable

First of all, let me wish ever­yo­ne who has come here a year 2021 which turns out to be less exci­ting and hazar­dous to health than 2020. Who would have thought at the begin­ning of the pas­sing year that the­re could be such social & socia­tal dis­lo­ca­ti­on worldwide!

If I try to extra­ct some­thing posi­ti­ve out of it, it is the fact that we can now hope that insight will fol­low: HOW such pla­gues of huma­ni­ty should best be dealt with in the future. In addi­ti­on, it should be noted as an examp­le how quick­ly tho­se peop­le who reject any sci­ence and, in the extre­me, deny it, will be hel­ped with the cor­re­spon­ding effort thanks to more and more pos­si­bi­li­ties of just that sci­ence & modern research.

The mis­con­cep­ti­on - which path of life is the bet­ter one - is due to the fol­lo­wers of reli­gi­ons, sects and weir­dos in the field of eso­te­ri­cism, who sim­ply do not want to be satis­fied with the fact that their (often poor, unad­ven­tur­ous) life is not worth more than that of their pitia­ble farm dog, who has to eke out his life on a chain - just as they hang on the chain of their 'reli­gious lea­ders'. Unab­le to descri­be them­sel­ves and their situa­ti­on rea­li­sti­cal­ly. And wit­hout any plan to free them­sel­ves from it.

Below is an excerpt from the text that descri­bes in more detail why we do not need reli­gi­on and why any war­ning about a 'god­less' life is a bot­tom­less and chee­ky lie of tho­se who bene­fit from the gul­li­ble who take their decep­ti­on at face value.

Happy New Year to all readers!

 

Eine Gesell­schaft ohne Gott ist nicht nur möglich,
sie ist meist außer­or­dent­lich anstän­dig und sympathisch

Las­sen Sie mich zunächst allen die hier­her gekom­men sind und noch kom­men ein Jahr 2021 wün­schen, dass sich als weni­ger auf­re­gend und gesund­heits­ge­fähr­dend erweist als 2020. Wer hät­te Anfang des Jah­res gedacht, dass es sol­che Ver­wer­fun­gen welt­weit geben könnte! 

Wenn ich ver­su­che dem etwas Posi­ti­ves abzu­ge­win­nen, so ist es die Tat­sa­che, dass wir nun dar­auf hof­fen kön­nen dar­aus wer­de die Erkennt­nis fol­gen WIE zukünf­tig gegen sol­che Pla­gen der Mensch­heit am besten vor­ge­gan­gen wer­den soll­te. Zudem ist als Ergeb­nis zu ver­mer­ken wie schnell sich mit ent­spre­chen­dem Auf­wand dank immer mehr Mög­lich­kei­ten der moder­nen For­schung gera­de jenen Men­schen gehol­fen wer­den wird, die jeg­li­che Wis­sen­schaft ableh­nen und im Extrem ableugnen. 

Schuld dar­an sind die Reli­gio­nen, die Sek­ten und Spin­ner im Bereich der Eso­te­rik, die sich ein­fach nicht damit zufrie­den geben wol­len, dass ihr (oft arm­se­li­ges) Leben nicht mehr wert ist als das ihres zu bedau­ern­den Hof­hun­des, der sein Leben an einer Ket­te fri­sten muss - so wie sie an der Ket­te ihrer 'reli­giö­sen Füh­rer' hän­gen. Unfä­hig sich und ihre Situa­ti­on wirk­lich­keits­nah zu beschrei­ben und ohne jeden Plan sich dar­aus zu befreien.

Wei­ter unten also ein Text­aus­zug, der etwas näher beschreibt war­um wir kei­ne Reli­gi­on brau­chen und war­um jed­we­de War­nung vor einem 'gott­lo­sen' Leben eine boden­lo­se und fre­che Lüge derer ist, die davon pro­fi­tie­ren wenn man ihnen folgt und ihre Unwahr­hei­ten gar für bare Mün­ze nimmt.

Allen Lese­rin­nen & Lesern ein gutes neu­es Jahr!

 

" .. But most resi­dents of Den­mark and Swe­den, he found, don’t wor­ship any god at all, don’t pray, and don’t give much cre­dence to reli­gious dog­ma of any kind. Ins­tead of being basti­ons of sin and cor­rup­ti­on, howe­ver, as the Chri­sti­an Right has sug­ge­sted a god­less socie­ty would be, the­se coun­tries are fil­led with resi­dents who score at the very top of the “hap­pi­ness index” and enjoy their healt­hy socie­ties, which boast some of the lowest rates of vio­lent crime in the world (along with some of the lowest levels of cor­rup­ti­on), excel­lent edu­ca­tio­nal systems, strong eco­no­mies, well-sup­­por­ted arts, free health care, ega­li­ta­ri­an social poli­ci­es, out­stan­ding bike paths, and gre­at beer .. "

Über­set­zung: ".. Aber die mei­sten Ein­woh­ner Däne­marks und Schwe­dens, stell­te er fest, ver­eh­ren über­haupt kei­nen Gott, beten nicht und glau­ben reli­giö­sen Dog­men jeg­li­cher Art nicht. Anstatt Bastio­nen der Sün­de und Kor­rup­ti­on zu sein, wie die christ­li­che Rech­te jedoch stets betont, dass eine gott­lo­se Gesell­schaft sein müss­te , sind die­se Län­der voll von Ein­woh­nern, die ganz oben auf dem „Glücks­in­dex“ ste­hen und ihre gesun­den Gesell­schaf­ten genie­ßen, von denen eini­ge stolz sind die nied­rig­sten Gewalt­kri­mi­na­li­täts­ra­ten der Welt (zusam­men mit den nied­rig­sten Kor­rup­ti­ons­ra­ten), aus­ge­zeich­ne­te Bil­dungs­sy­ste­me, star­ke Volks­wirt­schaf­ten, gut unter­stütz­te Kün­ste, kosten­lo­se Gesund­heits­ver­sor­gung, ega­li­tä­re Sozi­al­po­li­tik, her­vor­ra­gen­de Rad­we­ge und groß­ar­ti­ges Bier zu haben .. "

(Socie­ty wit­hout God is not only pos­si­ble, but it can be qui­te civil and plea­sant.
Titel­zei­le & Text­aus­zug zitiert & teil­wei­se frei über­setzt nach: " .. Socie­ty wit­hout God: What the Least Reli­gious Nati­ons Can Tell Us About Con­tent­ment .. "
)
 


bookmark_borderGehobene Verschwurbelungen

".. Es ist nicht ein­fach einen grund­le­gen­den Sach­ver­halt gegen eine vor­ge­fass­te Mei­nung durch­zu­set­zen - bei man­chen Men­schen sitzt das Vor­ur­teil zu tief und das Wis­sen ist zu wenig ausgeprägt .."

So las ich vor ein paar Tagen in einem Text zur Bewer­tung von Fra­gen und Vor­stel­lun­gen rund um Covid-19. Kei­ne Angst, das The­ma neh­me ich nicht wie­der auf, da gibt es genug mehr oder weni­ger kom­pe­ten­te Men­schen die sich dar­über die Fin­ger wund schreiben.

Was sehr viel 'all­ge­mein gül­ti­ger' und mir bei dem Satz ein­ge­fal­len ist:
Es wird zwar eine Erkennt­nis aus­ge­spro­chen die wir Alle schon ein­mal erlebt haben, aber es fehlt die Kom­po­nen­te, die ich für sehr viel wesent­li­cher hal­te: Gefühl!

Den Ver­such ein Gefühl 'umzu­dre­hen' habe ich schon seit lan­ger Zeit auf­ge­ge­ben. Gegen Gefüh­le hel­fen kei­ne Argu­men­te. Sie kön­nen im besten Fall höch­stens ersetzt wer­den. Wenn es gelingt, sie stär­ker und bewe­gen­der erschei­nen zu las­sen als jene, die zuvor schon vor­han­den waren. Man­cher­orts fin­det man nur noch Gefühl aus­ge­drückt, oder wenig­stens etwas ähn­li­ches, genau­so wenig Greifbares.

Mich erstaunt immer wie­der, wie in Web­logs Gedan­ken ent­wickelt wer­den die nur der Autor/die Autoren selbst zu ver­ste­hen scheint/scheinen, in denen Gefühl aus­ge­drückt wird, wie es um Land, Leu­te und Gesell­schaft bestellt ist. Dem/denen also die Ebe­ne des Publi­kums völ­lig egal ist. Kryp­ti­sche Kür­zel ein­ge­wo­ben in lang­at­mig aus­ho­len­de Sät­ze. Wie soll das dazu füh­ren, dass das wer­te Publi­kum gern da hin geht und liest? In den Anfän­gen des Blog­gens war dann wenig­stens die Dis­kus­si­on in den Kom­men­ta­ren hilf­reich um sich Klar­heit zu ver­schaf­fen was denn nun gemeint war bzw. wel­che Aus­sa­ge sich dahin­ter verbirgt.

Zuneh­mend - weil Kom­men­ta­re seit Jah­ren nach der Zahl rück­läu­fig sind - habe ich den Ein­druck, dass es Blog­schrei­ber gibt, die sich völ­lig von jedem Publi­kum abset­zen und ihre abstrak­ten, man­gels Hin­ter­grun­des beim Publi­kum nicht zu ent­schlüs­seln­den, Meta­phern hin­schrei­ben .... und schon im näch­sten Absatz selbst nicht mehr wis­sen war­um sie das über­haupt geschrie­ben haben. Das bleibt aber, weil ein­mal Geschrie­be­nes nicht ent­fernt wird. Die Gedan­ken sprin­gen wild umher. Mir kommt das vor als wenn ein Hase ziel­los her­um­rennt und dabei unab­läs­sig Haken schlägt.

So steht der Leser da und zwei­felt an sei­ner eige­nen gei­sti­gen Fähig­keit - dabei han­delt es sich ledig­lich um das Unver­mö­gen einer ande­ren Per­son sich klar, ver­ständ­lich und logisch auszudrücken.

Wenn Sie also das näch­ste Mal wie­der so einen Text lesen und anfan­gen an sich selbst zu zwei­feln, las­sen Sie sich nicht auf den Holz­weg füh­ren, schlie­ßen Sie die Lek­tü­re und den­ken Sie: 

Dafür ist mir mei­ne Zeit zu schade. 

bookmark_borderDiskrepanzen

Da stau­nen Sie wahr­schein­lich, lie­be Lesen­de, denn es wird uns doch stets sug­ge­riert wir sei­en ein Volk der 'Dich­ter und Den­ker'. Die machen nur einen klei­nen Pro­zent­satz des Vol­kes aus, einen, der heu­te in arger Bedräng­nis ist, da Wis­sen­schaft und Schön­gei­sti­ges kei­nen ange­mes­se­nen Stel­len­wert mehr haben. 


Der Deut­sche läuft dem Geld nach, ver­wirk­licht sich im Kon­sum. Statt Dicht­kunst wer­den sms- und face­book-Ein­trä­ge zur Grund­la­ge des gesell­schaft­li­chen Seins.
 

 
Die Lied­zei­len aus der Kai­ser­zeit offen­ba­ren in Form einer Selbst­aus­sa­ge - offen­sicht­lich in genau gegen­tei­li­ger Absicht - den wah­ren Volks­cha­rak­ter, der sich bei­spiels­wei­se heu­te in dem auf den Stra­ßen rasen­den Mob offenbart:

bie­der → unge­bil­det & grob
fromm → gut­gläu­big & unkritisch
stark → Mus­keln statt Hirn

In den Augen einer irre­ge­lei­te­ten Mehr­heit als ein Nest­be­schmut­zer zu gel­ten wenn man so etwas fest­stellt, tritt hin­ter dem Bewusst­sein zurück, die Wahr­heit nicht hin­ter ver­bräm­ten Euphe­mis­men ver­bor­gen zu haben. Der - schlei­chen­de - Rechts­ruck in Deutsch­land ist erschreckend.

Lieb Vater­land magst ruhig sein;
fest steht und treu die Wacht,
Die Wacht am Rhein!

Sie­he auch → Die Wacht Am Rhein