Vor mir am Band, ihre Ware auflegend, eine Anfang-bis-Mitt-Vierzigerin, elegantes outfit, eigene (oder gut gemachte) Fingernägel in dezenter Länge, ein Hauch von *Esprits* 'Happy Vibes' ....
Mein Einkauf liegt auf dem Band, ich kann nun schauen, was sich vor mit tut.
Und das war so:
Die Dame ist fertig mit einräumen in den Wagen, zückt ein Mobiltelefon und spricht zur Kassiererin "Können Sie die payback vom Telefon lesen?"
Kassiererin "Ja, können wir"
Als das erledigt ist sagt die feine Dame "Welche Bezahl-App kann ich benutzen?"
Die Kassiererin zählt drei Möglichkeiten auf - die ich noch nie gehört hatte und deswegen hier nicht wiedergeben kann - sorry.
Die Entscheidung fällt auf eine davon, das Telefon wird an den Scanner gehalten es flötet, fiepst und piepst .... fast so wie "Frue*er"™ beim Akustikkoppler und Modem.
Die Kassiererin sagt "Alles klar, hat geklappt!" und ist sichtlich erleichtert.
Die Handyfrau wünscht noch Bargeld. "Geht auch", antwortet die Kassiererin, "welcher Betrag?"
"Vierhundert" und das Mobiltelefon wandert wieder in Richtung Scanner, es flötet, fiepst und piepst, usw.
Die Kasse geht auf, das Geld wandert zur feinen Dame und die rauscht mit ihren Einkäufen und Bargeld gen Ausgang davon.
Die Kassiererin meint in meine Richtung "Haben Sie eine payback Karte?"
Ich nicke und nestle die Karte aus meinem Portemonnaie, immer noch staunend über die soeben abgelaufene Zaubervorstellung.
Als ich bezahle frage ich "Erleben Sie sowas wie gerade eben bei der Dame vor mir öfter?"
Die Kassiererin lacht "Nein nicht oft, aber immer öfter!"
Der Spruch kam mir irgendwie bekannt vor .... grübel ....
Wenn bei uns während meiner Kindheit die Erdbeerzeit anbrach - meist so gegen Ende Mai, öfter aber wegen schlechter Witterung erst Mitte Juni - dann gab es Erdbeerkuchen und der 'Überfluß' an Erdbeeren wurde zu Marmelade verarbeitet. Alle mussten mithelfen, Edbeeren putzen, dabei 'singen', damit nicht zu viele schon gleich in die Kindermünder wanderten.
Dann schließlich dampfte der Fruchtbrei im großen emaillierten Einkochtopf und es wurden Gelierzucker und Flüssigkeit nach Rezept zugegeben. Das beständige Rühren ging reihum, damit nichts am Boden anbrannte. Schließlich entschied unsere Mutter es sei an der Zeit abzufüllen:
Die Gläser standen bereit, frisch ausgewaschen und die Deckel daneben - und dann ging es los mit einfüllen. Da wurden mit Schöpflöffel die Gläser gefüllt, mit einem feuchten Tuch der Rand abgewischt, eine Cellophan-Folie aufgelegt und mit Schnipsgummi am Platz gehalten bis schließlich der Deckel darauf kam.
Beschriftet wurde mit kleinen Zettelchen, Abfülldatum und Inhaltsdeklaration, denn von unserer Verwandtschaft kamen jedes Jahr noch Kirschen, Pfirsiche und Pflaumen - und all das wanderte in die Speisekammer.
Das 'rote Zeugs' übrigens waren Marmeladenreste rund um meinen Mund. Mit denen ich in der besagten Speisekammer ertappt wurde als ich ein Glas Marmelade leerte .... und weil es darin eng war erwischte mich die Hand meiner Mutter nur ein wenig an der Schulter. Glück gehabt und glimpflich davon gekommen.
Jetzt noch etwas *AKTUELLES*, auf das ich kürzlich aufmerksam wurde. Manche Firmen sind schon recht dreist in der Art wie sie die Verbraucher abzocken, hier im Vergleich Mühlhäuser, die günstigere und wohlschmeckende Sorte - und Bonne Maman, die unverschämte Abzocke, die (auf den Fruchtgehalt bezogen) mehr als das Doppelte kostet. Berechnung siehe unten.
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Abgebildete Sorten:
1
→ Mühlhäuser extra Erdbeere 1,59 €
→ 450 g Früchte / Kilo; Etikett: 50g / 100g
Allgemeine Regelungen der EU Konfitüren-Verordnung [2003]
⚫ Marmelade:
1 Kilo muss mindestens 200 Gramm Früchte enthalten
⚫ Konfitüre:
1 Kilo muss mindestens 350 Gramm Früchte enthalten.
⚫ Konfitüre extra:
1 Kilo Konfitüre extra muss mindestens 450 Gramm Früchte enthalten.
⚫ Gelee:
Aus Fruchtsaft herzustellen, Obstanteil mindestens 35 Prozent.
⚫ Fruchtaufstrich | Fruchtmus:
Der Fruchtanteil ist beim Fruchtaufstrich oft höher als bei Konfitüre oder Marmelade.
Er wird nicht in der Konfitüren-Verordnung geregelt.
Eine Unstimmigkeit geht aus dem Text der Etiketten hervor.
Einerseits wird als Herstellungsort Frankreich angegeben, andererseits findet sich eine deutsche Adresse als Herstelleradresse. Was ist dieses Produkt denn nun? Französische Marmelade in Deutschland abgepackt, oder deutsches Produkt, das unter falscher, französischer Deklaration verkauft wird?
Mein Fazit: Ich werde keine Marmelade mehr von Bonne Maman kaufen, Mogelglas zum super teuren Preis und der Inhalt schmeckt nicht besser als die preiswerteren Alternativen. 18% weniger Inhalt zu einem um 1,10 € teureren Preis pro Glas.
(Kein *sponsoring* für Produkte enthalten)
Meine These ist, dass es allgemein gebildete Menschen gibt, die trotz ihrer Bildung ihre Grenzen nicht erkennen. Deswegen glauben sie irgendwann von ALLEMALLES zu verstehen .... und sind ganz verwundert, wenn Andere das völlig anders sehen .... und sie es trotz allem anstudierten Wissen nicht schaffen akzeptiert zu werden.
Zugleich zeigt es uns den Unterschied zwischen "angelernt gebildet" und "natürlich gebildet" .... letzteres ist man wohl nur wenn man sich - mit wachem Auge sich umsehend - in Gesellschaft bewegt, beobachtet und analysiert, und das Fingerspitzengefühl hat oder entwickelt sich zurück zu nehmen wenn es angemessen ist.
Das erfordert neben "Wissen" etwas, das man "Charakter" nennt - und es erfordert wahre Herzlichkeit, dass man Menschen mag, und sich nicht selbst für das Zentrum des Universums hält.
Weil "gebildet sein" mehr erfordert als nur 'zu wissen'.
Das geht Neureichen, Möchtegern-Playboys & sonstigen Emporkömmlingen ab.
Als ich den Artikel las musste ich an die Zeit um 1966 bis 1970 denken, als wir im Chor skandierten
"Die Frau von Welt geht nur ins Bett mit Fahnenjunkern B+Z(ett)!"
Wir - und ähnliche Gruppen von *Jungmännern* - voll von Hormonen und Adrenalin, waren auf der Suche nach willigen Partnerinnen, an Heirat und Familie, schon erst recht nicht an Verantwortung, dachte keiner, wohl aber an hemmungslosen und unverbindlichen Sex.
Genau daran denkt auch der schwanzgesteuerte Herr Dix, Jahrgang '92 und U30. Nur verbrämt er es mit Schwurbelschwatzargumenten um es gehoben und überlegt, ja großmännisch klingen zu lassen. Es ist ein Manifest eines unreifen Jünglings, der für seine promiskuitiven Eskapaden Partnerinnen sucht, die auf einer allgemeinen, trendbedingten Manipulationswelle zu Opfern geworden sind. Einer Modewelle, die ihnen, den jungen Frauen, suggeriert, sie könnten ihre Unabhängigkeit und Emanzipation nur dadurch beweisen, dass sie ihre warnende innere Stimme beiseite schieben, die ihnen sagt was gut und richtig ist - und solchen Gigolos vom Schlage des Herrn Dix auf den Leim gehen und mit ihm ins Bett hüpfen .... no risk - no fun, no sex - no fulfilment, no emancipation!
So ein Schwachsinn! Da gibt es unter dem Dix'schen Beitrag tatsächlich noch eine Reihe von labilen Charakteren die sich durch solche Thesen in ihrer Suche nach Persönlichkeit irreleiten lassen und heftigste Zustimmung signalisieren. Ob straight, ob schwul, zu kurz zu denken ist keine Sache der sexuellen Orientierung, es ist eher eine Sache von mangelnder Denkfähigkeit, das wird in der Kommentarsektion deutlich.
Dagmar [Dagmar am 2. Mai 2019 - 23:39] weist allerdings auf ganz andere Sachverhalte hin: ".. Polyamorie passt zur neoliberalen Gesellschaft. Die Schönen, Jungen, Reichen und die emotional Stabilsten können auf viele Partner hoffen; andere, die der Konkurrenz nicht so gewachsen sind, gehen leicht leer aus. Kann aber bei Monogamie mit Untreue und häufigen Trennungen auch so gesehen werden. Schwierig wird außer der Kinderfrage aber auch, wie gegenseitige finanzielle Unterstützung geregelt wird .."
Genau. Das ist etwas, was Herr Dix und seine Gesinnungsgenossen gern beiseite schieben - wenigstens ist von dem, was als Folge von Sex im Raume steht nirgendwo die Rede.
Warum wohl?
Weil solche Jungmänner sich gern sexuell betätigen, allerdings die daran hängende Verantwortung für eventuell gezeugte Kinder gern den 'Bräuten', den Gespielinnen überlassen - und weiter ziehen
'Du, ich bin jetzt nicht so auf Kinder und Windeln und Geschrei eingestellt, tschüss!'
.... und weg sind sie.
Das eben noch emanzipierte Sexobjekt wird zum Sozialfall, weil sich die Kerle sofort zurückziehen wenn es brenzlig wird, wenn Stress und Verantwortung 'drohen'.
Wie hat Herr Dix sich in einer der Veröffentlichungen charakterisiert?
So →
Wie bei Ameise und Grille - eine treffende Fabel.
Worauf ich nun noch warte ist eine Studie, sind Zahlen, die das belegen, was Herr Dix eingangs seines Artikels so ausdrückt:".. Wer mehrere Menschen zugleich liebt oder sich die Promiskuität stolz auf die Fahne schreibt, gerät immer seltener unter Rechtfertigungsdruck und muss sich insbesondere der jüngeren Generation kaum noch erklären .."
Ein solches soziologisches Phänomen zu behaupten ist einfach - ich zweifle allerdings, ob der Herr Dix dafür irgendwelche handfesten, belastbaren Beweise anführen kann. Bis zu diesem Beweis behaupte ich, dass er das frei erfunden hat um seiner Feststellung Glaubwürdigkeit zu geben. Christopher Hitchens hat es so formuliert: "Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden." Wie ich schon beim hpd schrieb: Sie wollen doch nicht Gefahr laufen dass ich am Ende damit Recht behalte, dass Geisteswissenschaftler in die Luft greifen und etwas behaupten (erfinden!) ohne dafür die geringsten Beweise zu haben?
Zum Abschluß noch dies:
Es quält mich die Frage wieso der hpd dem Herrn Dix eine Plattform für seine mehr als abwegigen Thesen bietet. Die Aufgabe, die sich der hpd stellt, lautet
".. Der hpd versteht sich als Presseportal, das die Anliegen humanistisch-aufklärerischer Positionen öffentlichkeitswirksam präsentiert, damit diese in der Politik und den Medien größere Beachtung finden .."
Was an dem hier besprochenen Artikel des Herrn Dix ist es wert '.. in der Politik und den Medien größere Beachtung (zu) finden ..'?
Er ist schlampig durchgesehen, siehe dort → ".. Denn Monogamie beherbergt aus seiner Natur heraus moralische Missstände, meint Deniz Y. Dix .." - 'seiner'? Seit wann ist 'Monogamie' männlich? Nicht lt. Duden .... und wahrhaftig nicht der weiteren Diskussion würdig.
Ein spätpubertäres Gedankenkonstrukt, man wünscht dem Herrn Dix er möge erwachsen werden.
Ich hatte aus dem Studium zwei Freunde die an Privatschulen eine Anstellung fanden. Einer in Süddeutschland, am Bodensee, mit einem Hauch von Exklusivität, der andere an einer konfessionsgebundenen Institution von weltweitem Ruf mit angeschlossenem Internat.
Der Unterschied beider Arbeitsplätze hätte nicht größer sein können. Ging es doch beim einen Fall um 'höhere Gesellschaft' (oder was man dazu auch immer sagen würde), im anderen Fall um Weiterführung einer Jahrhunderte alten Tradition.
Wenn ich also von Privatschulen lese erzeugt das eine gewisse Aufmerksamkeit weil ich mit dem Thema schon früher intensiv in Verbindung kam. Selbstverständlich ist klar, dass es im Laufe der Jahrzehnte gesellschaftliche Veränderungen gegeben hat. Die betrafen eher kirchennahe Institutionen, nicht aber die 'elitären Lehranstalten für exklusive Kreise'. Denn deren Aufgabe ist es nach wie vor eine (vermeintliche) Élite zu bilden, die später einmal die Geschicke des Landes - wenn auch meist unsichtbar oder wenigstens mit wenig öffentlicher Wahrnehmung - bestimmen soll.
"Distinktionsgewinn", so lernte ich heute, kann neben dem oben geschilderten Zweck des Erreichens eines Exklusivitätszirkels, ein gewünschter Effekt sein. Nicht alle 'höher gestellten Personen' brauchen allerdings diese Entfernung vom 'gemeinen Pöbel'. Ich habe während meiner selbständigen Tätigkeit eine Reihe von durchaus jovialen, volksnahen Unternehmern kennengelernt, die keinerlei Berührungsängste hatten - aber das mag durchaus eine besonders positive Auswahl gewesen sein.
Der Zweck der Privatschulen ist nun angerissen. Die Frage warum in der FAZ ein Artikel erscheint, der das Augenmerk auf eine andere Facette der Privatschullandschaft lenkt - und damit suggeriert es handele sich doch um nichts exklusives, sondern etwas stinknormales, das nur etwas teurer sei - ist leicht beantwortet:
Allenthalben rumort es im Lande wegen der sich ausweitenden Schere zwischen Arm und Reich .... und was ist da naheliegender, als zu berichten, dass 'reich sein' gar nicht so anders ist als 'arm sein'. Mindestens, so scheint es vom Titel her, sind die Ergebnisse der Lehranstalten für 'normale Kreise' nicht sehr verschieden von denen, die 'besseren Kreisen' 40.000 € pro Jahr für die Bildung ihrer Kinder wert sind.
Da vergisst man doch gleich wie viele Menschen das Jahr über durchschnittlich von etwa der Hälfte dieses Betrages zu zwei Personen leben müssen.
Wir sehen nun sofort ein:
Mehr Geld zu haben ist beschwerlich, denn es sichert nicht den Schulerfolg der Kinder, und wir haben spontan Mitleid mit den armen Reichen.
Was bringen denn nun die "ELITE-AUSBILDUNGSSTÄTTEN"?
Das "networking", eine vornehme Umschreibung dafür, dass man Fäden spinnt und sich mit den richtigen Personen zusammen tut um gemeinsam den Wohlstand dadurch zu erhöhen, dass man sich Aufträge und 'Verbindungen' eröffnet. Es ist die moderne Umschreibung für "Vetternwirtschaft", wobei da nicht immer nur 'Vettern' im Sinne von Verwandtschaft gemeint waren und sind:
Man kennt halt jemanden der wieder jemanden kennt, der eine Möglichkeit zum Geld verdienen anbieten kann oder jemanden kennt der das kann .... und so weiter, Sie verstehen ....
Per sms bekam ich vor einiger Zeit den Hinweis, ich möge doch überlegen, ob ich nicht lieber die neue App "Sparkasse" benutzen möchte um mein online-banking zu erledigen.
Ich habe gerade vor ca. einem Monat mein Mobiltelefon auf ein quelloffenes Betriebssystem [Android: lineage os] umstellen lassen [mehr dazu kommt hier demnächst, ich arbeite noch an dem Text].
Alles, was sich von Google auf dem Telefon befand ist weg, auch 'playstore'. Den Kalender (generisch) habe ich rausgeworfen als er mitteilte, er müsse sich mit Google verbinden, um den Standort zu erhalten. Den Standort habe ich schon seit dem ersten Tag der Nutzung abgeschaltet.
Nun wollte ich gern wissen, mit was ich da zu tun habe, wenn ich die App "Sparkasse" auf mein Telefon lade - wäre doch blöd, wenn die irgendwie mit Google arbeitet .... oder wenn sie auf Bereiche im Telefon zugreifen wollte, die sie überhaupt nichts angehen, etwa die Kontakte. Weil sie für das 'banking' unwichtig, und daher verzichtbar sind.
Per Anruf wollte ich also bei meiner Sparkasse erfahren welche Berechtigungen die App haben will und wie der Datenstrom abläuft, welche Verschlüsselung benutzt wird.
Ich hielt das für eine einfache Frage, denn wer eine App vertreibt und auf höchste Sicherheit bedacht sein muss - so wie eine Sparkasse - muss so etwas aus meiner Sicht parat haben und diese Fragen beantworten können.
Dachte ich.
Nicht lange.
Die nette Sparkassenmitarbeiterin ließ mich wissen was die App alles kann - und war hörbar pikiert als ich ihr sagte, dass ich danach nicht gefragt hätte, sondern wissen wolle welche Berechtigungen und welche Verschlüsselung ... na, Sie wissen schon.
Daraufhin wurde ich mit der Technik verbunden.
Nicht wirklich, wie sich herausstellte.
Die 'Technik' war so beschäftigt, dass nach 11 Minuten die Leitung wieder zur Filiale zurück geschaltet wurde und ich - der Alptraum der netten Bankdame von vorher - hatte sie wieder am Apparat.
"Ah, ja," sagte die junge Dame, "sie sind der mit den Schlüsseln und der Berechtigung". Pause. "Da müssen Sie bitte den *live chat* im online banking aufrufen und sich dort von den Kollegen beraten lassen."
Nun hatte mich der Ehrgeiz gepackt, eine Stunde herumgeeiere sollte nicht umsonst gewesen sein, ich drückte tapfer den button "CHAT", schaltete die Bildschirmaufnahme ein .... und lesen Sie im folgenden Bild was & wie das ablief:
"So steh' ich hier, ich armer Tor - und bin so schlau als wie zuvor!"
Mein Vertrauen ist hin.
Die App "Sparkasse" will ich nicht mehr.
Selbst wenn es "das Beste ist, was der Markt zu bieten hat!" wie mir bedeutet wurde.
"Frue*er"™ bin ich - so wie viele Deutsche - mindestens zweimal im Jahr in Urlaub gewesen. Manchmal sogar drei Mal, das aber eher selten. Mit Familie, so lange, bis die Kinder jeweils entschieden haben sie wären jetzt alt genug um alleine zu reisen und wohin sie wollen. Auf jeden Fall nicht mehr mit den Eltern urlauben ....
Das war für uns OK, unter der Voraussetzung, dass es bezahlbar und sicher war. Die Tatsache, dass nie etwas ernsthaftes passiert ist scheint mindestens darauf hinzuweisen, dass das gelungen ist.
In all den Urlauben sind wir immer wieder anderen deutschen Touristen begegnet, einer breit gestreuten Typologie von Menschen, manchmal ohne zu verstehen, warum jemand ausgerechnet auf eine Insel fliegt um sich dann dort zu beschweren wie eingeschränkt man doch sei ....
Was ich immer sehr schwierig fand waren Gespräche mit Menschen, die aus der Tatsache, dass wir 'auch' Deutsche waren falsche Schlüsse zogen. Oder sagen wir: Erstmal angenommen haben wir müssten wegen gleicher Nationalität auch gleich denken.
Da wurde eine Vertraulichkeit vorausgesetzt, eine Komplizenschaft, und Einigkeit in der Beurteilung dessen, was man so im Urlaubsland vorfand. Wie bitter dann allerdings für die Meisten die Enttäuschung war wenn sie merkten, dass diese Annahme falsch war.
Ich erinnere besonders einen solchen Miturlauber, der mich angesichts einer Gruppe eintreffender Engländer beiseite zog und mir klar machte es sei nun mit der Ruhe hier vorbei weil wenn erst die Engländer einfielen, dann sei es laut und unverständliches Kauderwelsch.
Es stellte sich heraus:
Die Angereisten waren Schotten, alle aus einem Sportverein, die jedes Jahr in ein anderes Land reisten um 'mal unter der Sonne zu schwimmen, anstatt wie zu Hause bei Nebel, Regen und kälteren Temperaturen. Ein lustiges und geselliges Trüppchen. Sie lagen nach dem Frühstück am Pool, und wenn einer ins Wasser ging folgten die anderen meist nach - und dann wurde es für andere Urlauber eng.
Eines Abends saßen wir (meine Frau und ich, die Kinder waren in der Wohnung geblieben und wir dachten sie schliefen) an der Bar, die lag gleich neben dem Pool und der war ab Dunkelheit geschlossen - nicht so richtig, es war nur vor dem Pool eine Kette gespannt an der ein Schild in mehreren Sprachen verkündete geöffnet sei nur von Sonnenauf- bis -untergang.
Mit einem der Schotten kam ich ins Gespräch weil er von der Bar her, sechs Getränke auf einem Tablett balancierend, an uns vorbei kam und ich gesehen hatte, dass er nur mit seiner Frau an einem der benachbarten Tische saß. Auf meine Nachfrage erklärte er mir, die Getränke seien für Bewohner heute heruntergesetzt, 3:1, drei Getränke für den Preis von einem. Wärend er das erklärte winkte er meiner Frau zu herüber zu kommen, schob einstweilen mir ein Glas über den Tisch und dann meiner Frau ebenso, als sie gekommen war.
Der weitere Verlauf des Abends war, na, sagen wir: feucht-fröhlich.
Woran ich mich noch erinnere sind zwei Sachen: Dass der Schotte mir erklärte es sei ihm sehr peinlich, dass er und seine Landsleute mich tagsüber vom Wasser fern hielten und mir anbot Wache zu stehen, damit ich gleich einmal ganz alleine ins Wasser gehen könnte - aber erst wenn wir noch zusammen das Lied "My wife and I lived all alone in a little ...."¹ gesungen hätten.
Wir konnten beide nicht gut singen, und unsere Frauen hatten vergeblich darauf hingewiesen, dass die anderen Gäste es möglicherweise gar nicht schätzen würde unseren *Gesang* zu ertragen. Wir sangen trotzdem, und zwar laut und voll Inbrunst .... und ich zog Hemd und Schuhe aus, sprang dann mit langer Hose (!) in den Pool während mein neuer schottischer Freund darüber wachte, dass mir niemand zu nahe kam.
Meine Frau erzählte mir am nächsten Nachmittag, als ich, nach dem vielen Gin mit Eis und Limettensaft, wieder einigermaßen aufnahmefähig war, dass ich erst aus dem Wasser kommen wollte als meine beiden Kinder am Rand standen und mir erklärten das Schwimmen sei doch bei Dunkelheit verboten.
Und dann erinnere ich mich noch an den deutschen Landsmann, der mich vor den Engländern gewarnt hatte: Er tat fortan so, als ob ich *Luft* für ihn sei. War auch besser, wir hätten uns nicht so recht verstanden, er und ich ....
¹ Der Text lautet korrekt so wie folgt, allerdings gibt es mehrere, abweichende Fassungen:
Me and my wife live all alone
In a little log hut we're all our own;
She loves gin and I love rum
And don't we have a lot of fun!
Chorus:
Ha, ha, ha, you and me
Little brown jug, don't I love thee!
Der Song bei youtube ist zwar nicht der gesangstechnisch Allerbeste, aber wohl recht nah an unserer nächtlichen Darbietung am Pool in Spanien, auf Menorca
Gerard Koerts starb am 20. Februar 2019 in Frieden
Im letzten Monat starb einer der Mitbegründer von "Earth & Fire", einer holländischen Rockband.
Das allererste Rockkonzert - das ich auf Betreiben von und natürlich mit meiner damaligen 'Bekannten' Frl. S. Schneidereit¹ in Holzminden in 1973 besuchte - war ein Auftritt dieser Band.
Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, drehen Sie die Lautstärke so, dass die Bässe dröhnen .... und dann genießen Sie wirklich gute Musik:
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¹ Manchmal denke ich noch an diese Zeit und frage mich, was wohl aus ihr geworden ist; damals war man noch 'förmlicher', man sprach nicht von Freundin, sondern von einer 'Bekannten', und sie wurde natürlich als Frl. (Fräulein) angesprochen - bis man sich etwas näher gekommen war ;c)
Im Jahre 1997 flogen wir - die ganze Familie, Eltern und Kinder, nach Denver, Colorado um dort bei und zusammen mit Freunden Weihnachten und Silvester zu feiern. 1998 war ich für zwei Monate geschäftlich in Pensylvania, New York (Staat) und Ohio unterwegs um für einen meiner Kunden Geschäfte mit U.S.-Unternehmen anzubahnen. Da das erfolgreich war reiste ich schließlich im Juli des gleichen Jahres wieder ein - diesmal um für den Kunden ein Büro ein zurichten und den Warenfluss zu organisieren.
Für Büroeinrichtung und Wohnungseinrichtung wurden Investitionen von ca. 6.000,- DM getätigt, die Wohnung mit Büro kostete damals etwas mehr als 400,- US$ Miete, Kabel, Telefon und Nebenkosten nicht enthalten. Heute bekommt man für diesen Preis nicht einmal mehr einen fensterlosen Abstellraum. In den ersten beiden Monaten lieh mir ein Freund aus High School-Tagen ein Auto - zur Nutzung bis alle Formalitäten erledigt waren, um selbst ein Auto zu kaufen und zulassen zu können. Dazu nur soviel:
Wer glaubt in U.S.A. sei alles ganz locker und ohne Komplikationen zu erledigen weil die Amerikaner ja so gut drauf sind der irrt gewaltig - die Bürokratie kann sich durchaus mit unserer messen. Was noch dazu kommt: In Europa "Erworbenes" wie Führerschein, akademische Grade, Versicherungsrabatte etc. zählt erst mal - -- --- NICHTS!
Als das erste Flugzeug in den Turm des World Trade Center flog war ich gerade in einer technischen Unterweisung über die Bestückung von Mobiltelefonplatinen der zweiten Generation [die mit den kleinen Farbdisplays] und half als Übersetzer aus, weil dort einige Techniker und Ingenieure teilnahmen, die noch nicht so fit in der englischen Sprache waren um den Ausführungen des Referenten zu folgen. Dieser Unterricht wurde abgebrochen und man versammelte sich im Pausenraum [eine eher seltene Errungenschaft in U.S.-Unternehmen, meist wird erwartet, dass die Mitarbeiter irgendwo in einem Schnellrestaurant ihre Mittagszeit verbringen]. Dort lief der Fernseher und niemand arbeitete mehr sondern sah die Berichterstattung.
Nach wenigen Tagen stand fest: Das Land war zutiefst erschüttert, in seiner Identität angeschlagen und jene Kräfte, die nach Rache lechzten, hatten das Heft in der Hand und sich durchgesetzt. Was folgte war der endgültige Verlust dessen, was wir in Europa unter der Überschrift "Der amerikanische Traum" kennen.
Für mich stand fest, dass ich in einem solchen Land nicht leben und arbeiten wollte. Ohne auf Einzelheiten einzugehen nur soviel zum Abschluss der Geschichte: Ich verkaufte die Einrichtung und zwei Autos, packte meine persönliche Habe in eine große Kiste und verließ mit Auslaufen meines Visums Anfang September 2002 das Land.
Zur Vorgeschichte - und zum besseren Verständnis - will ich noch erwähnen, dass ich in den Jahren 1963-64 ein Jahr als Austauschschüler im Staat New York, ganz im Norden, an der Grenze zu Kanada, zugebracht habe. Danach bin ich in mehr oder weniger großen Abständen immer wieder einmal dort gewesen. Dadurch kenne ich die Stimmung und die Menschen im Land zwar nicht aus allen Regionen, aber doch sicher besser als manche Urlauber, die einmal für ein paar Tage zum Shopping in einer der Metropolen waren .... dort herrscht oft diese 'aufgesetzte' Freundlichkeit vor, die nicht echt erscheint und es auch nicht ist!
Um es kurz zu sagen liebe ich das Land. Und jene einfachen Menschen, die die Masse der Bevölkerung ausmachen, die grundsätzlich freundlich zu Fremden sind, wenn diese sich rücksichtsvoll und angemessen verhalten. Es herrscht eine Hilfsbereitschaft die uns in Deutschland mindestens in Metropolregionen abhanden gekommen ist. Die Landschaften sind atemberaubend, und ich hatte das Glück mehr als 14 Staaten der U.S.A. intensiv zu bereisen und mich dort viele Wochen umzusehen - teils mit Freunden oder deren Bekannten, teils zusammen mit meiner Frau als "Touristen", aber immer auf eigene Faust, ohne die bei deutschen USA-Touristen so beliebte "deutschsprachige Führung", bei der nur der positive Ausschnitt des Lebens gezeigt wird, soziale und kulturelle Problemfelder ausgeblendet werden. "Alltag" mit seinen Schwierigkeiten wird bei solchen Pauschalreiseveranstaltern nicht wahrgenommen. Davon merkt kein Tourist etwas.
Zuletzt waren wir 2004 in den U.S.A. - und was wir da von den "Offiziellen" erlebt haben hat ausgereicht um zu sagen: Nie wieder, nicht ohne drastische Änderungen der Handhabung der Einreise durch die Behördenmitarbeiter.
Es ist eine Schande, was in den vergangenen 15 Jahren aus diesem Land durch die Geldgier und ungezügelte Bereicherung Weniger geworden ist. Dazu kommen die Einschüchterungen einer schlecht ausgebildeten und schießwütigen Polizei, schleichend wiederkehrender Rassismus, der unter Trump nun ganz offensichtlich wird und kaum noch Widerstand erzeugt.
Waren es in den sechziger und siebziger Jahren noch die kleinen Kommunen die die Masse der Bevölkerung beherbergten, so sind es nun die größeren Städte, die den Ton angeben und der Menschlichkeit abgeschworen haben - wer nicht kämpft oder kämpfen kann ist rettungslos verloren, wer krank wird ist finanziell meist ruiniert, wer dem ständigen Druck noch mehr zu arbeiten und noch weniger Freizeit zu haben nicht standhalten kann greift immer häufiger zu Drogen und macht sich so kaputt.
Wohltätigkeit gegenüber Bedürftigen (siehe Abbildung)- einst ein Kennzeichen der amerikanischen Gesellschaft - wird heute als Förderung von Schmarotzertum gebrandmarkt, Hilfsbereitschaft, Mitleid und Menschlichkeit werden als linksradikales Gedankengut verteufelt.
Die US-Gesellschaft ist in ihren Grundfesten erschüttert, nicht erst seit Trump. Wenn sich durch die Übernahme des Repräsentantenhauses (Wahl vom Novemver 2018) durch die Demokraten nichts ändert, weil in deren Reihen sich mindestens so viele von "special interest (groups)"¹,² bestochene Abgeordnete befinden wie bei den Republikanern, dann sehe ich schwarz für das Land. Die einzige Hoffnung sind jene jungen, sozial und demokratisch engagierten Abgeordneten, die bei der letzten Wahl die verkrusteten Strukturen in Frage stellen konnten und bei den Wählern damit ankamen.
Da ruht meine Hoffnung .... und wer weiß, möglicherweise erlebe ich es noch und kann wieder dorthin fliegen ohne bei der Einreise wie ein Verbrecher gescannt und befragt zu werden.
¹ Ein besonderes politisches Thema, das im Mittelpunkt der politischen Interessenvertretung steht.
² Eine Interessengruppe.
Was mag das wohl sein?
Ein Torbogen der eine Krankheit hat?
So ein Unsinn!
Aber, halt, nein, einen Augenblick, liebe Lesende ....
Das ist ein Wort, das es tatsächlich gibt - nur ist es nicht mehr im Gebrauch weil sich die gesellschaftlichen Regeln für "Sitte & Anstand" ganz wesentlich gewandelt haben.
"Frue*er"™ mußten sich Pärchen mächtig in Acht nehmen wenn sie Zärtlichkeiten austauschen wollten. Wehe, ein Nachbar oder die Eltern hätten davon etwas mitbekommen! So verlegten sie ihre *Aktivitäten* (hust, hust) in Torbögen, die zwischen den Häusern zu den Innenhöfen führten. Blendender Sichtschutz vor neugierigen Augen aus der Umgebung ....
Na ja, was soll ich sagen: Da konnte es schon 'mal zugig werden, denn durch diese Torbögen pfiff oft der Wind - und wer sich dort für längere Zeit (teilweise entkleidet) aufhielt konnte sich eben einen Katarrh holen .... und das war auch die Zeit, in der man noch lange, weite und warme Mäntel trug .... aber dazu später vielleicht 'mal mehr.
.... und wissen sie wie ich darauf gekommen bin dieses Wort auszukramen? Ich erinnerte mich daran als ich beim - seit Wochen verschollenen - Herrn bloedbabler seine Gedanken zum Thema "Früher war alles besser…" gelesen habe.
Meine Schwestern sind sehr viel jünger als ich, die eine acht, die andere zehn Jahre. Das ist schon fast eine Generation. Weil ich mit Abschluss des Gymnasiums von zu Hause weggezogen bin waren die Beiden zu dieser Zeit noch ziemlich klein, weswegen ich viele Dinge die sie betrafen nur am Rande miterlebt habe.
Interessant ist aber, dass sie als Jüngere vieles von dem noch in besserer Erinnerung haben als ich. So erfahre ich beispielsweise Vergangenes aus einer völlig unterschiedlichen Perspektive - da soll mal einer sagen kleine Schwestern wären nur lästig! Gut, als sie noch jünger waren mag das gestimmt haben, denn sie haben stets versucht mir zu entwischen wenn ich mit ihnen als "Aufpasser" zum Spielplatz geschickt wurde.
Jetzt, wo wir alle ein paar Jährchen älter sind und weit voneinander entfernt wohnen beschränkt sich der Kontakt über lange Zeit auf Telefon und Mails .... bis wir uns neulich in Persona zum Geburtstag unserer Tante (älteste Schwester unserer bereits verstorbenen Mutter) zu deren 100. Geburtstag trafen.
"Irgendwie war es schon deswegen ein schöner Tag, weil wir uns alle wieder einmal getroffen haben" dachte ich am Abend, als wir uns gemeinsam das Feuerwerk für die Jubilarin ansahen. Ein guter Anlass noch dazu, denn sonst treffen sich 60- und 70-jährige doch eher auf Beerdigungen ...!
Seit ich denken kann habe ich als Kind und Heranwachsender, als Student und während all der Jahre im Beruf, also mein ganzes Leben lang, immer von unseren Politikern gehört:
Der Feind steht im Osten und will uns annektieren, die Amerikaner sind in Deutschland stationiert und lagern hier ihre Atomwaffen weil sie uns beschützen.
Zitat¹
" .. we the population understood, that there was a missile gap. We were told. That the Russians had something between 40 and 60 intercontinental ballistic missiles which they could either first strike or second strike the United States. .. "
Die angebliche Gefahr war eine bewußte Lüge der Amerikaner.
Die US Luftwaffe wollte darauf hin - unter Verleugnung der tatsächlich äußerst geringenen Gefahr - 1.600 Minuteman Raketen produziert haben, während Marine und Armee 1.000 Raketen für ausreichend erachteten.
Warum wurde das nicht richtig gestellt und die Bevölkerungen im westlichen Lager über die tatsächliche Lage informiert?
Die Produktion und Lagerung so vieler Raketen war ein wahres "Konjunkturprogramm" für viele Branchen in den USA, inclusive der Gewerke, die die Bunker und Technik für die Raketensilos - breit verteilt im Lande und so förderlich für viele Staaten - produzierten.
Vor diesem Hintergrund wird nun auch klar, dass der Tod von Präsident Kennedy durch ein Attentat kein Zufall gewesen ist, sondern dass dahinter Kräfte standen, die ein Interesse daran hatten den "Kalten Krieg" - und damit das Wettrüsten - in Gang zu halten. Dagegen hatte sich Kennedy ausgesprochen und war der Auffassung, es sei, insbesondere nach dem Einlenken der UDSSR in der Kubakrise, eine gute Chance das Wettrüsten zu beenden und die zur Verfügung stehenden Mittel zivilen Zwecken zuzuführen.
Durch die Verschleierung und Vertuschung der sehr viel geringeren Gefahr (die angeblich durch das Militär und den Rüstungsbestand der UDSSR vorhanden sein sollte), konnte die Kriegsmaschinerie in den USA weiter angekurbelt werden - und das überproduzierte nicht-atomare Kontingent wurde in einer ersten Stufe dann im (von den USA provozierten) Vietnamkrieg vernichtet.
Seither sehen wir rund um die Welt immer wieder Eingriffe der USA mittels ihrer Geheimdienste und NGOs in vielen Ländern der Erde. Es werden kleine bis große regionale Gefechte geführt, immer mit Lieferungen von Waffen an die Konfliktbeteiligten begleitet. So wird die Produktion von Waffen, Munition und Gerät (nicht nur in den USA) erhalten. Denn so lange gekämpft wird brauchen die Kämpfer Waffen - und es fließt Geld in die Kassen der Produzenten.
Wenn man die Dimension des Betruges, der Lügen und Fälschungen der Geschichte erkennt, so wird deutlich, dass Nationen die dergleichen initiieren vor nichts zurück schrecken, sie sind bar jeglichen moralischen oder humanistischen Gewissens.
Das sind die wirklichen "Schurkenstaaten" auf unserem Planeten.