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bookmark_borderBittere Bilanz

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Excerpt aus:
‘‘Bit­te­re Bilanz – Inter­view von Yanis Varou­fa­kis mit Funk­haus Euro­pa (WDR)’’

.. Wir haben eine gemein­sa­me Wäh­rung geschaf­fen, die aber auf brü­chi­gen Fun­da­men­ten fußt. Fun­da­men­te, die den gro­ßen Erschüt­te­run­gen in der Finanz­welt und der glo­ba­len Wirt­schaft von 2008 bis 2010 nicht stand­hal­ten konn­ten. Wie ein Haus, das kei­ne festen Fun­da­men­te besitzt, Ris­se bekommt und ein­zu­stür­zen droht. Und die brü­chig­ste Wohn­ein­heit in die­sem Haus ist die, die als erste in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wird. Und das ist Grie­chen­land .. Lei­der wei­gert sich Euro­pa seit fünf Jah­ren, die­se Fun­da­men­te zu ver­bes­sern, weil sich Deutsch­land und Frank­reich dabei nicht einig wer­den kön­nen, was zu tun ist .. 

"Bockig" - ja, so waren Schäub­le und Dijs­sel­b­loom in den Ver­hand­lun­gen mit Grie­chen­land. Sowas ord­net man her­an­wach­sen­den Jüng­lin­gen zu, nicht gedie­ge­nen Finanzministern .... 

Ein Satz aus einem Leser­brief:

Yanis Varou­fa­kis hat von vor­ne­her­ein klar gemacht, dass er kein Poli­ti­ker sei. wenn ich in Wiki­pe­dia sei­ne Vita lese, dann muss man schluß­fol­gern, dass er über­qua­li­fi­ziert ist. Intel­li­gen­te Men­schen, die vom Fach sind und dazu Spra­chen beherr­schen, haben es schwer.

Dage­gen ist die­ser unse­li­ge Dijs­sel­b­loom ein rück­grat­lo­ser, rach­süch­ti­ger Büro­krat, voll Neid auf die Aus­strah­lung Varou­fa­kis' - etwas, was er selbst nie haben wird. Das gilt glei­cher­ma­ßen für Schäub­le. Da weiß man, wie­viel Gift & Gal­le bei gleich zwei sol­chen Abzieh­bil­dern zusammenkommt.

bookmark_border25 Jahre "Deutsche Einheit"

4.
Alle Sta­si-Scher­gen rei­ben sich heu­te das Fäust­chen und genie­ßen ihre 1:1 Pen­si­on nach "BRD"-Bedingungen - sie haben das System gestützt und dafür gesorgt, dass Unschul­di­ge und "Staats­fein­de" aus­ge­schal­tet wurden. 

Noch heu­te fehlt ihnen jedes Schuldbewußtsein.
"Abwar­ten und Tee trinken!"
Dann regeln sich vie­le Din­ge wie von selbst.
So den­ken sie und leben damit.

Son­der­bar allerdings:
Wen auch immer man aus der ehe­ma­li­gen "DDR" trifft hat über­haupt nichts dazu bei­getra­gen, hat nie mit­ge­macht - und war sowie­so schon immer ein Opfer der Stasi.

Wohin sind die alle "ver­schwun­den"?
Wo ver­stecken sie sich?
Wo sind sie geblieben?

bookmark_borderAlles ganz einfach ..!?
*update* [04.02.2020]

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Asyl­an­trag­stel­lung 'prak­tisch' - das habe ich in den letz­ten Tagen gelernt - ist weit­aus schwie­ri­ger als es in den Medi­en dar­ge­stellt und in der Bevöl­ke­rung dis­ku­tiert wird.

Was schon für mich als Deut­schen kom­pli­ziert war, z.B. die tat­säch­lich zustän­di­gen staat­li­chen Behör­den aus­fin­dig zu machen, kann sich für einen Geflüch­te­ten als tage­lan­ge Odys­see und kaf­ka­es­ken Kampf mit dem Unge­wis­sen entwickeln.

Ich fan­ge mal mit der REGISTRIERUNG an. Nor­ma­ler­wei­se geschieht sie im Moment der Ankunft, als der Ein­rei­se in die Bundesrepublik.
Da nun aber wegen der wir­ren Ver­hält­nis­se und völ­lig unge­ord­ne­ten Bedin­gun­gen vie­le Flücht­lin­ge auf ver­schlun­ge­nen Wegen (und nicht immer 'offi­zi­ell') unser Lan­de errei­chen, ist deren Sta­tus solan­ge unbe­stimmt, bis sie die­se erste Hür­de gemei­stert haben.

Zugleich wirft ihnen - anders als stets von Asyl­geg­nern behaup­tet - bis zu die­sem Zeit­punkt nie­mand Geld nach, sie sind noch völ­lig auf sich selbst gestellt.
Sofern sie aus ihrer Hei­mat Freun­de, Nach­barn oder Ver­wand­te haben die bereits in Deutsch­land woh­nen ist es ver­ständ­lich, wenn sie sich dort zuerst hin wen­den und um Hil­fe bit­ten. Das wirft meh­re­re Pro­ble­me auf. Erstens ist der Sta­tus unge­klärt, zwei­tens wer­den die sowie­so nicht mate­ri­ell best­aus­ge­stat­te­ten Freun­de oder Ver­wand­ten bela­stet, und drit­tens wird die Ein­glie­de­rung verzögert.
Es ist also in all­sei­ti­gem Inter­es­se den Sta­tus mög­lichst schnell und pro­blem­los zu klä­ren bzw. den Auf­ent­halt zu legalisieren.

Nun muß man wis­sen, dass zwar das "Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge" für die Unter­brin­gung und Ver­sor­gung, spä­ter Ver­tei­lung auf die Län­der und Gemein­den und die best­mög­li­che Ein­glie­de­rung ver­ant­wort­lich ist, die Regi­strie­rung aller­dings nicht dort vor­ge­nom­men wird. Das geschieht in den soge­nann­ten "REGISTRIERUNGSSTELLEN", die über die gesam­te Repu­blik ver­teilt sind. Immer noch sind für die­se Per­so­nen kei­ne Kosten ange­fal­len, sie haben von unse­rem Staat nicht einen Cent erhalten.

Wenn die Flücht­lin­ge in eine ERSTAUFNAMEEINRICHTUNG gekom­men sind ent­ste­hen Auf­wen­dun­gen unse­res Staa­tes aus Steuermitteln.

Ich habe einen Vor­mit­tag gebraucht um die ver­schie­de­nen Behör­den und Insti­tu­tio­nen anzu­ru­fen um den Ablauf zu klä­ren, dabei mit meh­re­ren Sozi­al­äm­tern, der Poli­zei, der Stadt­ver­wal­tung, Erst­auf­nah­me­ein­rich­tun­gen, Not­auf­nah­me­un­ter­künf­ten und dem Bun­des­amt tele­fo­niert. Erfreu­lich war, dass es über­wie­gend freund­li­che, immer hilf­rei­che und bemüh­te Men­schen waren mit denen ich gespro­chen habe - die durch­aus Ver­ständ­nis zeig­ten und hel­fen wollten.

Für man­che der Rege­lun­gen habe ich Ver­ständ­nis. Eini­ge Abläu­fe erschei­nen mir noch ver­bes­se­rungs­be­dürf­tig, z.B. die Mög­lich­kei­ten der Regi­strie­rung und Antragstellung.

Jeden­falls steht fest, dass Flücht­lin­ge kei­nes­wegs " .. mit Geld über­schüt­tet .." wer­den - sie müs­sen ver­wir­ren­de und umständ­li­che Pro­ze­du­ren erken­nen und durch­ma­chen, bevor sie schließ­lich (fremd­be­stimmt!) "ver­teilt" wer­den, und das nicht immer dort­hin, wo sie Bekann­te, Freun­de oder Fami­lie haben. Wenn sie sich nicht dar­an hal­ten müs­sen sie mit Nach­tei­len und Aus­blei­ben der Unter­stüt­zung zurecht kommen.
Mein Fazit:
Eine har­te Zeit, gepfla­stert mit (teil­wei­se sicher not­wen­di­ger) Büro­kra­tie und es wer­den kei­ne 'Reich­tü­mer' über den Antrag­stel­lern ausgeschüttet.

bookmark_borderErschreckende Unwissenheit

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Es wird in vie­len Ver­öf­fent­li­chun­gen beklagt, dass in der Bevöl­ke­rung eine bedau­er­li­che Träg­heit herrscht, die aus Unver­ständ­nis natur­wis­sen­schaft­li­cher Zusam­men­hän­ge ent­stan­den ist. Sich nicht bil­den zu kön­nen weil ein ent­spre­chen­des Ange­bot in den Bil­dungs­ein­rich­tun­gen fehlt oder redu­ziert wur­de ist eine Sache. Sich nicht bil­den zu wol­len dage­gen läuft auch den Inter­es­sen derer zuwi­der, die unwei­ger­lich davon betrof­fen sind und wei­ter sein werden.

Tag für Tag beschäf­ti­gen sich unzäh­li­ge Men­schen im Inter­net. Mit völ­lig unwich­ti­gen Din­gen! Allein ein Blick auf die "tweets" eines Tages offen­bart eine Welt von - zuge­ge­ben manch­mal amü­san­ten - Unwich­tig­kei­ten, denen durch den stän­di­gen Wech­sel von The­men, und die Geschwin­dig­keit von deren Ände­rung, eine Bedeu­tung zuge­wie­sen wird, die für den Fort­gang des Lebens und der Exi­stenz von Lebe­we­sen auf die­sem Pla­ne­ten ver­nach­läs­sig­bar und völ­lig irrele­vant ist.

Zudem schlägt oft das Des­in­ter­es­se in Aggres­si­on gegen sol­che Erkennt­nis­s­se um: Weil es an natur­wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­gen fehlt wer­den die Befun­de und Ergeb­nis­se der Wis­sen­schaf­ten nicht ver­stan­den und des­we­gen ent­we­der abge­lehnt oder gar als unwich­tig abge­tan. Oder eben schlicht­weg geleug­net, wobei es in Mode gekom­men ist gleich die Wis­sen­schaft­ler selbst als 'abge­ho­ben' oder 'wirk­lich­keits­fremd' abzutun.

Dabei sind es gera­de die­se Men­schen, die aus Sor­ge um den Bestand der natür­li­chen Umwelt nicht nach Geld und Macht stre­ben, son­dern sich der Meh­rung von Ver­ständ­nis der natür­li­chen Abläu­fe wid­men. Wäh­rend die Mas­sen besten­fals nur kon­su­mie­ren und schlimm­sten­falls ohne Basis leug­nen, berei­ten die Wis­sen­schaf­ten Expe­ri­men­te vor und füh­ren sie aus, sam­meln Daten und stel­len schließ­lich dar­aus The­sen auf, z.B. wie die­ser Pla­net auf dau­er­haf­te Ver­sor­gung der wach­sen­den Bevöl­ke­rung und der dar­aus enste­hen­den Eng­päs­se vor­be­rei­tet wer­den könn­te ohne das Leben ins­ge­samt zu gefährden.

Sie ste­hen gegen kurz­fri­sti­ge Pro­fit­gier und völ­li­ge natur­wis­sen­schaft­li­che Igno­ranz. Und es wer­den immer weni­ger sol­che Men­schen zu die­sem Kampf gegen Unwis­sen­heit und Ver­leug­nung antre­ten - wer will sich schon stän­dig gegen die Mehr­heit behaup­ten und dadurch nie zur Ruhe finden?

Es ist bei­lei­be kein Ver­mitt­lungs­pro­blem. Das war es viel­leicht vor Jahr­zehn­ten. Mitt­ler­wei­le kann sich Jeder der es will durch das Inter­net bei­ßen und Infor­ma­tio­nen über belie­bi­ge Fach­ge­bie­te in klei­nen Häpp­chen lernen. 

Man muß es nur wollen.

bookmark_borderWas durch TTIP & TPP erreicht werden soll
*update* (01-09-2015)

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Was durch TTIP & TPP erreicht wer­den soll ist die tota­le Domi­nanz ame­ri­ka­ni­scher Vor­stel­lun­gen von "Wirt­schaft" rund um den Globus.

Indi­en hat schon seit Jah­ren gegen den Tur­bo-Kapi­ta­lis­mus Front gemacht, der, durch die WTO gestützt, gan­ze Volks­wirt­schaf­ten in den Ruin trieb.
Der "ame­ri­can dream" auf den Schul­tern der Ärm­sten der Armen.

Hier ein Bei­spiel was TTIP / TPP brin­gen wer­den, näm­lich noch mehr Ein­grif­fe ohne demo­kra­ti­sche Legitimation ....

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[Quel­le des Zitates]

 
*update*(01−09−2015)
[via "Patho­lo­ge"; Dan­ke für den Hinweis!]


*2. update*(01−09−2015)


Wer nichts zu ver­ber­gen hat .... wird uns doch immer wie­der gepre­digt - das gilt offen­sicht­lich nur in Rich­tung Staat => Bür­ger, umge­kehrt gibt es zu vie­le Geheimnisse. 

bookmark_borderEntfloh'n seit langem ist jed' fröhlich Wort

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[Zitat]

 
" .. Hap­pi­ness in intel­li­gent peo­p­le is the rarest thing I know .. "

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Wie Sei­fen­bla­sen wer­den vie­le Wor­te im Inter­net verbreitet.
Kurz­le­big die mei­sten davon, weni­ge der Erin­ne­rung wert.
Und doch zur Zeit des Erschei­nens min­de­stens den Schrei­ben­den bedeutsam.

In ein­hun­dert Jah­ren weiß man davon nichts mehr.

bookmark_borderMeinung vs. Fakten

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John Oli­ver ist ein bekann­ter Fern­seh­un­ter­hal­ter der Unwis­sen­heit zu behe­ben ver­sucht indem er Fak­ten liefert.
Das ist vie­len Men­schen des­we­gen unan­ge­nehm, weil sie dann ihre "Mei­nung" zu etwas viel­leicht ändern müß­ten. Weil die "Fak­ten" das Gegen­teil aus­sa­gen oder min­de­stens eine Modi­fi­ka­ti­on erfordern. 

To quo­te John Oli­ver, who on his show Last Week Tonight refe­ren­ced a Gallup poll show­ing one in four Ame­ri­cans belie­ve cli­ma­te chan­ge isn’t real:

Who gives a shit?
You don’t need people’s opi­ni­on on a fact.
You might as well have a poll asking:
“Which num­ber is big­ger, 15 or 5?” or
“Do owls exist?” or
“Are the­re hats?” 


Übersetzung:
" .. Um John Oli­ver zu zitie­ren der in sei­ner Sen­dung "Last Week Tonight" eine Umfra­ge vor­stell­te, nach der jeder Vier­te Ame­ri­ka­ner glaubt Kli­ma­wan­del sei eine Illu­si­on und nicht vorhanden:

Wer macht sich da etwas daraus?
Man braucht kei­ne "Mei­nung" von Leu­ten zu einer Tatsache.
Genau­so­gut könn­te man eine Umfra­ge zu fol­gen­den The­men machen:
"Wel­che Zahl ist grö­ßer, 15 oder 5"?
oder
"Gibt es Eulen"?
oder
"Gibt es Hüte"?

Bedau­er­lich ist, dass so vie­le Men­schen trotz sol­cher Bei­spie­le nicht erken­nen selbst genau Jene zu sein, die Fak­ten und Mei­nung durch­ein­an­der bringen.

bookmark_border"Musik"? Nein, Unterschichtgetöse ....
*update* (16-08-2015)


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Nach­dem ich die letz­ten Tage vor Feri­en­en­de einem ste­ten - mal sehr lau­ten und stö­ren­den, mal etwas mode­ra­ter getun­ten - Strom von Rap-Stücken aus­ge­setzt war wenn ich mich nach drau­ßen setz­te, der der Nach­bar­schaft von einem Her­an­wach­sen­den unge­fragt prä­sen­tiert wur­de, bin ich end­gül­tig davon über­zeugt, dass es sich nicht um "Musik" im her­kömm­li­chen Sin­ne handelt:

Es ist eine Anein­an­der­rei­hung von übel­ster Gos­sen­spra­che, mit ras­si­sti­schen Unter­tö­nen (mal in ent­ge­gen­ge­setz­ter Rich­tung, also gegen die 'bür­ger­li­che Mas­se' gemeint) und Macho­pa­ro­len gespickt.

Sie erken­nen, lie­be Lese­sen­de, ich ver­mei­de absicht­lich das Wort "Musik" für die­ses Unter­schicht­ge­tö­se. Es spricht nied­rig­ste Instink­te an und kann selbst von gei­stig Min­der­be­mit­tel­ten - und die schei­nen die größ­te Zuhö­rer­grup­pe zu sein - ver­stan­den und nach­ge­äfft werden.

Kom­me mir nie­mand mit "Gene­ra­tio­nen­kon­flikt"!
Die Ableh­nung die­ses Geschnat­ters ist kei­ne Fra­ge von "Gene­ra­ti­on", es ist eine Fra­ge von man­gel­haf­ter Bil­dung, fehl­ge­lei­te­ten Idea­len und scham­los kom­mer­zia­li­sier­ter Subkultur.

*edit*
(16.08.2015; 20:00h)

Sie­he hier­zu: Der "Leh­rer-Kom­plex" der Rapper

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bookmark_borderGabriel so:
Hex, hex, GREXIT!

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Mar­chia­vel­li sagt in
"Poli­ti­sche Tugend und poli­ti­sche Not­wen­dig­keit"
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Denn der Pöbel läßt sich immer vom Schei­ne blen­den und urteilt nur nach dem Aus­gang der Sache. Auf der Welt aber gibt es fast nichts als Pöbel, und die weni­gen Urteils­fä­hi­gen gelan­gen dann erst zur Gel­tung, wenn die Men­ge ver­wirrt und ohne Füh­rung ist.
Wenn es auch manch­mal nötig ist, Tat­sa­chen durch Wor­te zu ver­schlei­ern, so muß dies doch in einer Wei­se gesche­hen, daß es nicht ent­deckt wird; und kommt es den­noch her­aus, so muß eine Beschö­ni­gung der Beweg­grün­de sofort bei der Hand sein.

Aus­ge­rech­net die SPD presch­te - B*LDwirksam - am Wochen­en­de vor und ließ wis­sen man sei nicht län­ger bereit " .. die über­zo­ge­nen Wahl­ver­spre­chen einer zum Teil kom­mu­ni­sti­schen Regie­rung durch die deut­schen Arbeit­neh­mer und ihre Fami­li­en bezah­len las­sen .. ".

So, so. Schon das ein Armuts­zeug­nis eines deut­schen Wirt­schafts­mi­ni­sters, der wis­sen müß­te, dass es
- erstens die Groß­ban­ken sind, die von den euro­päi­schen Schul­den profitieren;
- zwei­tens 'Beton­köp­fe' in den Gre­mi­en sit­zen [Zitat unten], und
- drit­tens es nicht um Schul­den, son­dern um Polit~ bzw. System­ideo­lo­gie geht.

.. Wie die »Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Sonn­tags­zei­tung« mel­det, »tor­pe­diert der Inter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fonds einen Kom­pro­miss, der in den ver­gan­ge­nen Tagen vor­be­rei­tet wor­den war«. Von »fun­da­men­ta­len Span­nun­gen« zwi­schen EU-Kom­mis­si­on und IWF ist die Rede..
[Zitat]

Ich habe noch Sozi­al­de­mo­kra­ten gekannt die für ihre Über­zeu­gung zu Zei­ten des Natio­nal­so­zia­lis­mus gekämpft haben und dafür ins Gefäng­nis gewor­fen wur­den - und ohne Zögern ihre Genos­sen der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei unter­stütz­ten. Trotz aller theo­re­ti­schen Differenzen.

Bedau­er­li­cher­wei­se schei­nen aber in der SPD die Oppor­tu­ni­sten & Sprü­che­klop­fer, deren Vor­gän­ger z.B. der SED 'gewi­chen' sind, mehr For­tu­ne zu haben als jene Genos­sen, die sich als Par­tei der Arbei­ten­den verstehen.

Dass sich jemand wie Gabri­el über­haupt noch traut das Wort "Genos­sen" ein­gangs sei­ner Anspra­chen zu benut­zen. Aber was schrei­be ich da - viel­leicht hat er ja Mar­chia­vel­li gele­sen. Oder er wird von jeman­dem bera­ten der ihn gele­sen hat.

bookmark_borderVon 'Zielgruppen' ....

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Gestern (28.05.15) lief in WDR III eine The­men­sen­dung "SUPERNERDS ein Über­wa­chungs­abend", die, trotz eini­ger Ein­la­gen die ich per­sön­lich nicht sehr gelun­gen fand, ins­ge­samt gut gemacht war & über­zeu­gend argumentierte.

Wer es nicht sehen konn­te soll­te sich die Zeit neh­men und es in der Media­thek anse­hen. Zur Not in Tei­len - das ist sinn­voll ein­ge­setz­te Zeit.

Ins­ge­samt war es ein guter Ansatz, der aller­dings an Tei­len des Publi­kums vor­bei­ge­gan­gen sein dürfte:
Den Myria­den von Mobil­te­le­fon­nut­zern die zugleich Fuß­ball anschau­en. Weil gleich­zeitg Fuß­ball lief. Wie so häu­fig also, so häu­fig, dass man schon wider an Absicht glaubt.

Aber viel­leicht war das ja die Kon­zes­si­on an die Poli­tik, der es über­haupt nicht Recht sein kann wenn noch mehr Men­schen von ihren 'gehei­men' und bestimmt nicht 'volks­na­hen' Machen­schaf­ten wissen.

bookmark_borderHeuchler am Werk ....

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Heu­te war der Tag der Heuch­ler.
Es wur­de des Kriegs­en­des 1945 gedacht.
"70 Jah­re ohne Krieg in Deutschland."

Ja.
Wie lan­ge noch?

Wo doch die Säbel­rass­ler & Brand­stif­ter sich dar­an machen den ungläu­bi­gen Mas­sen den "Teu­fel Putin" an die Wand zu malen und schon wie­der vor der 'rus­si­schen Gefahr' gewarnt wird.