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bookmark_borderMargot Wallström

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"Sweden’s femi­nist for­eign mini­ster has dared to tell the truth about Sau­di Ara­bia.
Schwe­dens femi­ni­sti­sche Außen­mi­ni­ste­rin hat sich gewagt die Wahr­heit über Sau­di Ara­bi­en auszusprechen.

What hap­pens now con­cerns us all. Mar­got Wallström’s prin­ci­pled stand deser­ves wide sup­port. Betra­y­al seems more likely.

Was nun pas­siert geht uns alle an. Mar­got Wall­ströms prin­zi­pi­en­treue Hal­tung ver­dient gene­rel­le Unter­stüt­zung. Treue­bruch ist aller­dings wahr­schein­li­cher."

[Nick Cohen; 28 März 2015]

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» .. A few weeks ago Mar­got Wall­ström, the Swe­dish for­eign mini­ster, denoun­ced the sub­ju­ga­ti­on of women in Sau­di Ara­bia. As the theo­cra­tic king­dom pre­vents women from tra­vel­ling, con­duc­ting offi­ci­al busi­ness or mar­ry­ing wit­hout the per­mis­si­on of male guar­di­ans, and as girls can be forced into child mar­ria­ges whe­re they are effec­tively raped by old men, she was tel­ling no more than the truth. Wall­ström went on to con­demn the Sau­di courts for orde­ring that Raif Bad­a­wi recei­ve ten years in pri­son and 1,000 las­hes for set­ting up a web­site that cham­pio­ned secu­la­rism and free speech. The­se were ‘medi­ae­val methods’, she said, and a ‘cruel attempt to silence modern forms of expres­si­on’. And once again, who can argue with that?

02. The back­lash fol­lo­wed the pat­tern set by Rush­die, the Danish car­toons and Heb­do. Sau­di Ara­bia with­drew its ambassa­dor and stop­ped issuing visas to Swe­dish busi­ness­men. The United Arab Emi­ra­tes joi­n­ed it. The Orga­ni­sa­ti­on of Isla­mic Co-ope­ra­ti­on, which repres­ents 56 Mus­lim-majo­ri­ty sta­tes, accu­sed Swe­den of fai­ling to respect the world’s ‘rich and varied ethi­cal stan­dards’ — stan­dards so rich and varied, appar­ent­ly, they include the flog­ging of blog­gers and encou­ra­ge­ment of pae­do­phi­les. Mean­while, the Gulf Co-ope­ra­ti­on Coun­cil con­dem­ned her ‘unac­cept-able inter­fe­rence in the inter­nal affairs of the King­dom of Sau­di Ara­bia’, and I wouldn’t bet against anti-Swe­dish riots fol­lo­wing soon.

03. Yet the­re is no ‘Wall­ström affair’. Out­side Swe­den, the western media has bare­ly cover­ed the sto­ry, and Sweden’s EU allies have shown no incli­na­ti­on whatsoe­ver to sup­port her. A small Scan­di­na­vi­an nati­on faces sanc­tions, accu­sa­ti­ons of Isla­mo­pho­bia and may­be worse to come, and ever­yo­ne stays silent. As so often, the scan­dal is that the­re isn’t a scandal.
It is a sign of how upsi­de-down modern poli­tics has beco­me that one assu­mes that a poli­ti­ci­an who defends free­dom of speech and women’s rights in the Arab world must be some kind of mus­cu­lar libe­ral, or neo­con, or per­haps a sup­port­er of one of Scandinavia’s new popu­list right-wing par­ties who­se com­mit­ment to human rights is mere­ly a cover for anti-Mus­lim hat­red. But Mar­got Wall­ström is that modern rari­ty: a left-wing poli­ti­ci­an who goes whe­re her prin­ci­ples take her.

04. Sins of omis­si­on are as tel­ling as sins of com­mis­si­on. The Wall­ström non-affair tells us three things. It is easier to ins­truct small count­ries such as Swe­den and Isra­el on what they can and can­not do than Ame­ri­ca, Chi­na or a Sau­di Ara­bia that can call on glo­bal Mus­lim sup­port when cri­ti­cis­ed. Second, a Euro­pe that is get­ting older and poorer is start­ing to find that moral stands in for­eign poli­cy are luxu­ries it can no lon­ger afford. Sau­di Ara­bia has been con­fi­dent throug­hout that Swe­den needs its money more than it needs Swe­dish imports.

05. Final­ly, and most reve­al­ingly in my opi­ni­on, the non-affair shows us that the rights of women always come last. To be sure, the­re are Twit­ter storms about sexist men and media fee­ding fren­zi­es when­ever a public figu­re uses ‘inap­pro­pria­te lan­guage’. But when a poli­ti­ci­an tries to cam­paign for the rights of women suf­fe­ring under a bru­t­ally miso­gy­ni­stic cle­ri­cal cul­tu­re she isn’t chee­red on but met with an embar­ras­sed and huge­ly reve­al­ing silence .. «


  

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».. Vor ein paar Wochen ver­ur­teil­te Mar­got Wall­ström, die schwe­di­sche Außen­mi­ni­ste­rin die Unter­drückung der Frau­en in Sau­di-Ara­bi­en. Sie schil­der­te ledig­lich die Wahr­heit als sie ansprach, dass das theo­kra­ti­sche Reich Frau­en dar­an hin­dert ohne Erlaub­nis eines männ­li­chen Beglei­ters zu rei­sen, Geschäf­te abzu­schlie­ßen oder dass Mäd­chen, in Kin­der­ehen gezwun­gen, von alten Män­nern ver­ge­wal­tigt wer­den. Wall­ström hat die sau­di­schen Gerich­te dafür ange­grif­fen, dass sie Raif Bad­a­wi zu zehn Jah­ren Haft und 1.000 Peit­schen­hie­ben für die Ein­rich­tung einer Web­site, die Säku­la­ri­sie­rung und die Mei­nungs­frei­heit ver­tei­dig­te, ver­ur­teilt haben. Dies sei­en "mit­tel­al­ter­li­che Metho­den", sag­te sie, und der "grau­sa­me Ver­such, moder­ne Aus­drucks­for­men zum Schwei­gen zu brin­gen." Und noch­mals, wer könn­te dem widersprechen?

02. Das Spiel folgt dem Muster das bei Rush­die, den däni­schen Kari­ka­tu­ren und Heb­do zu beob­ach­ten war. Sau­di-Ara­bi­en beor­der­te sei­nen Bot­schaf­ter zurück und stopp­te die Aus­stel­lung von Visa an schwe­di­sche Geschäfts­leu­te. Die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te schlos­sen sich an. Die Orga­ni­sa­ti­on für Isla­mi­sche Zusam­men­ar­beit, die 56 mehr­heit­lich mus­li­mi­sche Staa­ten reprä­sen­tiert, beschul­digt Schwe­den die 'rei­chen und viel­fäl­ti­gen ethi­schen Stan­dards' nicht zu respek­tie­ren - Stan­dards, so reich und viel­fäl­tig, wie es scheint, die Aus­peit­schung von Blog­gern und Ermu­ti­gung von Pädo­phi­len ein­schlie­ßen. Unter­des­sen ver­ur­teil­te der Golf-Koope­ra­ti­ons­rat ihre "inak­zep­ta­be­le Ein­mi­schung in die inne­ren Ange­le­gen­hei­ten des König­reichs Sau­di-Ara­bi­en", und ich [der Autor] wür­de nicht dage­gen wet­ten dass bald anti-schwe­di­sche Unru­hen fol­gen­den könnten.

03. Den­noch gibt es kei­ne 'Wall­ström Affä­re ". Außer­halb Schwe­dens haben die west­li­chen Medi­en die Geschich­te kaum wahr­ge­nom­men, und die schwe­di­schen EU-Ver­bün­de­ten haben über­haupt kei­ne Nei­gung gezeigt sie zu unter­stüt­zen. Eine klei­ne skan­di­na­vi­sche Nati­on steht vor Sank­tio­nen, Vor­wür­fen von Isla­mo­pho­bie und viel­leicht wird es noch schlim­mer kom­men doch alle schwei­gen. Wie so oft ist der Skan­dal, dass es kein Skan­dal ist. Es ist ein Zei­chen dafür, wie die moder­ne Poli­tik auf den Kopf gestellt ist, dass man annimmt, dass ein Poli­ti­ker, der die Mei­nungs­frei­heit und die Rech­te der Frau­en in der ara­bi­schen Welt ver­tei­digt eine Art mus­ku­lö­ser Libe­ra­ler oder Neo­kon­ser­va­ti­ver oder viel­leicht ein Anhän­ger einer der neu­en rechts­po­pu­li­sti­schen Par­tei­en Skan­di­na­vi­ens sein muss, deren Enga­ge­ment für Men­schen­rech­te nur ein Deck­man­tel für anti-mus­li­mi­sche Hass ist. Aber Mar­got Wall­ström ist eine moder­ne Rari­tät: Ein lin­ke Poli­ti­ke­rin, die ihren Prin­zi­pi­en folgt.

04. Unter­las­sungs­sün­den sind eben­so auf­schluß­reich aus­ge­führ­te Sün­den. Die Ver­leug­nung der Wall­ström-Äuße­rung sagt uns drei Dinge.
Es ist ein­fa­cher, klei­ne Län­der wie Schwe­den und Isra­el dar­über zu 'beleh­ren', was sie tun und las­sen dür­fen, als Ame­ri­ka, Chi­na oder gar Sau­di-Ara­bi­en, das glo­ba­len mus­li­mi­schen Sup­port abru­fen kann, wenn es kri­ti­siert wird.
Zwei­tens, ein Euro­pa, das immer älter und ärmer zu wer­den beginnt, muß fest­stel­len, dass mora­li­sche Hal­tung in der Außen­po­li­tik ein Luxus ist, den man sich nicht mehr lei­sten kann. Sau­di-Ara­bi­en ist sich sicher, dass Schwe­den sein Geld mehr braucht als Sau­di-Ara­bi­en die schwe­di­schen Importe.

05. Schließ­lich und mei­ner Mei­nung nach am auf­schluß­reich­sten, zeigt uns die Nicht-Affä­re, dass die Rech­te von Frau­en immer zuletzt kom­men. Um sicher zu gehen: Es gibt natür­lich Twit­ter­stür­me wegen sexi­sti­scher Män­ner und Medi­en­auf­ruhr, wenn eine öffent­li­che Per­son "unan­ge­mes­se­ne Spra­che" ver­wen­det. Aber wenn eine Poli­ti­ke­rin ver­sucht, für die Rech­te von Frau­en, die unter einer frau­en­feind­li­chen, bru­ta­len kle­ri­ka­len Kul­tur lei­den, ein­zu­tre­ten, wird sie nicht beju­belt son­dern sie trifft auf ver­le­ge­nes und äußerst auf­schluss­rei­ches Schweigen .. «

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[Über­set­zung W.v.Sulecki]

Außer­or­dent­lich beschä­mend fin­de ich es, wie wenig von die­ser Affä­re in den Medi­en (abge­se­hen von den gro­ßen, über­re­gio­na­len Blät­tern) zu fin­den ist - wo sind all die Femi­ni­stin­nen in unse­rem Land? Alle plötz­lich ver­stummt? Oder suchen sie sich nur 'leich­te' Geg­ner bei denen sie kei­ne Gegen­wehr zu fürch­ten haben?

Mehr zum Thema:

bookmark_borderH A N D Y ???

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Seit Jah­ren schlep­pe ich ein Ärger­nis mit mir herum.

Es ist die Bezeich­nung eines viel benutz­ten Gerä­tes zur Indi­vi­du­al­kom­mu­ni­ka­ti­on das hier­zu­lan­de fälsch­li­cher­wei­se den Namen "HANDY" trägt.

Ein Blick in ein­schlä­gi­ge Über­set­zungs­wer­ke zeigt unter dem Stich­wort "han­dy" fol­gen­de Begriffe:
brauchbar,
einfach,
geschickt,
handlich,
praktisch.

Schaut man dage­gen wel­che tat­säch­lich gebräuch­li­chen Wor­te im Eng­li­schen Sprach­raum vor­han­den sind wird sofort klar, war­um sich mir die Nacken­haa­re sträu­ben wenn ich das Wort "Han­dy" zur Beschrei­bung eines mobi­len Tele­fons höre:

1

"HANDY"* ist also ein typi­sches Bei­spiel für die Namens­ge­bung durch (fremd-) sprach­un­fä­hi­ge Büro­kra­ten.

Glück­li­cher­wei­se wird sich das Pro­blem aber in eini­ger Zeit von selbst erle­di­gen. Weil die Tech­nik fort­schrei­tet und aus dem ehe­ma­li­gen 'one-pur­po­se-pho­ne' ein 'smart-pho­ne' wur­de. Was dar­an 'smart' ist weiß zwar nie­mand so genau, aber mög­li­cher­wei­se bin ich da nur wie­der zu old­fa­shio­ned ....

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* Eine mise­ra­bel gestal­te­te, aber mit schnod­de­ri­ger Über­heb­lich­keit geschrie­be­ne Web­sei­te behaup­tet es gäbe das Wort im Eng­li­schen. Falsch.

bookmark_border"Gesellschaftsfähig"!?

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Es gab in der Ver­gan­gen­heit soge­nann­te "gesell­schaft­li­che Tabus", also pri­va­te Sach­ver­hal­te in Sachen Sexua­li­tät, die nie in die Öffent­lich­keit gezerrt wurden.
Das war auch gut so.

Wie ich auf das The­ma komme?
Ich habe in mei­nen Links gele­sen und bin auf einen Arti­kel von Rai­ner Wer­melt gesto­ßen der mit "Ist Sado­ma­so­chis­mus salon­fä­hig?" beti­telt ist, Unter­ti­tel "Peit­schen­sex und Fes­sel­lie­be", "Wis­sen­schaft­le­rin forscht zu 'Shades of Grey'".

Ein Satz aus dem Arti­kel fiel mir ins Auge:
" .. und weni­ger als ein Drit­tel wür­de die Sexu­al­prak­ti­ken der Roma­ne aus­pro­bie­ren .. " - das sagt doch aus, dass es zwar Ver­ständ­nis und Neu­gier­de gibt, aller­dings ein Nach­ah­mungs­wil­le nicht sehr aus­ge­prägt ist. 

Mein Paten­on­kel sag­te zu sowas immer "Igitt, igitt wie schön!". Was für mich eine gewis­se Attrak­ti­vi­tät sol­cher Prak­ti­ken für vie­le Men­schen bedeu­tet, gleich­zei­tig aber auch eine Unsi­cher­heit ob das denn die Form der Lie­be ist die sie akzep­tie­ren könnten. 

Die Rezen­si­on von Herrn Wer­melt ist außer­or­dent­lich sach­lich geschrie­ben - und mir fehlt eine per­sön­li­che Stel­lung­nah­me zum The­ma. Ein Blog ist schließ­lich ein Medi­um das Dis­kus­si­on zu Mei­nung, Stim­mung und gesell­schaft­li­cher Strö­mung zuläßt und gera­de­zu herausfordert. 

Des­we­gen hier mei­ne Auf­fas­sung zum Thema:

Ich fin­de es abar­tig wenn ein natür­li­ches Bedürf­nis wie Sexua­li­tät nur dann zu Befrie­di­gung führt wenn es mit Schmerz oder psy­chi­scher Aberra­ti­on* ver­bun­den wird. Teil der Sexua­li­tät ist zwar Aggres­si­vi­tät, d.h. das Ein­drin­gen in die Inti­me Zone [Indi­vi­du­al­di­stanz] eines ande­ren Men­schen, aber gleich­zei­tig gewollt und zuge­las­sen von den Betroffenen.

Wenn die Aggres­si­on Über­hand gewinnt ist nicht nur der bio­lo­gi­sche Zweck von Sexua­li­tät, son­dern auch der einer sexu­el­len Ver­ei­ni­gung inne­woh­nen­de Gedan­ke der see­lisch-kör­per­li­chen Ver­bin­dung verfehlt.

Anders aus­ge­drückt:
"Sexu­el­le Prak­ti­ken" sind mit "Lie­be" unvereinbar.

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* [[4] Psy­cho­lo­gie: eine leich­te psy­chi­sche Störung]

bookmark_borderSuchet
- ihr werdet sowieso nicht finden WAS ihr sucht ...!

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Die All­ge­gen­wär­tig­keit GOO­GLEs z.B. in Andro­id­um­ge­bun­gen und die unglaub­li­che (Daten-) Sam­mel­wut im gesam­ten Inter­net - die aber nicht zur Ver­bes­se­rung der Ergeb­nis­se son­dern ledig­lich des Geschäfts­er­geb­nis­ses von Goog­le führt - ist mir ein Ärgernis.

Selbst "ein­deu­ti­ge" Suchen wer­fen eine Unmen­ge an Schrott aus [Bei­spiel: https://www.google.de/search?q=darum+sind+wir+doch+hier&gws_rd=ssl] - da sind die drei bis fünf Ergeb­nis­se der ersten Sei­te rele­vant, den Rest kann man meist vergessen ....

Und nach Edward Snow­den ['Citi­zen­four'] ist bekannt, dass sol­che Daten nicht zum Besten der Aus­ge­späh­ten durch­for­stet wer­den. Ich gehe sogar soweit zu behaupten:
Die­se Such­ma­schi­ne ist die Fas­sa­de, in Wahr­heit geht es um die Samm­lung & Ver­knüp­fung von Informationen.

bookmark_borderWashington preparing to wage war on Russia  
Bereitet sich Washington darauf vor Russland mit Krieg zu überziehen?
*EDITUPDATE* [31.05.2024; 22:30h]

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“We can no lon­ger find any wil­ling­ness on the part of
Pol­and to con­duct serious nego­tia­ti­ons with us. The­se pro­po­sals for media­ti­on have fai­led becau­se [of ]
– –
Polish mobi­lizati­on.” (Adolf Hit­ler, 1939) 

The­se are the words of Adolf Hit­ler just befo­re inva­ding Pol­and and then the Soviet Uni­on. I¹ have repla­ced Pol­and with Rus­sia (see below) to show the ana­lo­gy of US and Nazi pretexts.

“We can no lon­ger find any wil­ling­ness on the part of
Rus­sia to con­duct serious nego­tia­ti­ons with us. The­se pro­po­sals for media­ti­on have fai­led becau­se [of ]
– –
Rus­si­an mobi­lizati­on.” (USA, 2015)

No "Wil­ling­ness"?
[Kei­ne Bereitschaft?]
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This is not sur­pri­sing given the very signi­fi­cant role that major US cor­po­ra­ti­ons like GM, IBM, Dupont, Ford, Stan­dard Oil, Cha­se Bank as well as Geor­ge and Jeb Bush’s grand­fa­ther Pres­cott who pro­fi­ted big as a bank-front direc­tor for the Nazi death machi­ne run ..The­re were also the deals Ger­man war cri­mi­nals made to escape post-War tri­als, pro­vi­ding 70% of NATO’s intel­li­gence after the war .. Ukrai­ne was and remains a bread­bas­ket of the world, not much men­tio­ned in Western reports as US-led cor­po­ra­te glo­ba­lizati­on now sweeps East .. The U.S. has Instal­led a Neo-Nazi Govern­ment in Ukrai­ne .. All is “Putin’s para­noia” in the Western media in a per­va­si­ve cam­paign of vili­fi­ca­ti­on that holds the sto­ry tog­e­ther through all its lies. Char­ges of aggres­si­on and crime against Rus­sia and Putin are dai­ly pro­clai­med with no evi­dence, but tog­e­ther pro­vi­de a pre­text for why “Rus­sia must be stop­ped and the US-led West Ukrai­ne régime armed with US wea­pons to “teach Putin a les­son”. The known five bil­li­on dol­lars spent on poli­ti­cal desta­bi­lizati­on of Ukrai­ne in recent years, the covert spe­cial forces, and the direct finan­cing and orche­stra­ti­on of the overt­ly fascist coup lea­ders all dis­ap­pear into the anti-Putin/­Rus­sia pro­pa­gan­da field.

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¹ [Autor & LINK]
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Dies ist nicht ver­wun­der­lich ange­sichts der sehr wich­ti­gen Rol­le, die die gro­ßen US-Kon­zer­ne wie GM, IBM, DuPont, Ford, Stan­dard Oil, Cha­se Bank spiel­ten, wie auch Geor­ge und Jeb Bushs Groß­va­ter Pres­cott, der an vor­der­ster Stel­le  von der Nazi-Todes­ma­schi­ne pro­fi­tier­te .. Es gab auch Ange­bo­te an deut­sche Kriegs­ver­bre­cher der Nach­kriegs­ju­stiz zu ent­ge­hen, die so nach dem Krieg 70% der NATO-Geheim­dienst­ler stell­ten .. Die Ukrai­ne war und blieb die Korn­kam­mer der Welt, in west­li­chen Berich­ten nicht oft erwähnt, wäh­rend die US-geführ­te Glo­ba­li­sie­rung von Kon­zer­nen jetzt gen Osten fegt.. Die USA haben eine Neo-Nazi-Regie­rung in der Ukrai­ne instal­liert .. Alles sei "Putins Para­noia", durch eine all­ge­gen­wär­ti­ge Ver­leum­dungs­kam­pa­gne in den west­li­chen Medi­en gestützt und durch viel­fa­che Lügen wird die­se Mär zusam­men­ge­hal­ten. Geschich­ten über Aggres­si­on und Ver­bre­chen durch Russ­land und Putin wer­den täg­lich ohne Bewei­se ver­kün­det, bil­den zusam­men einen Vor­wand, war­um "Russ­land gestoppt wer­den muss", und das US-gestütz­te Régime in der West­ukrai­ne mit US-Waf­fen bewaff­net "Putin eine Lek­ti­on leh­ren" soll. Die bekann­ten fünf Mil­li­ar­den Dol­lar, die zur poli­ti­schen Desta­bi­li­sie­rung der Ukrai­ne in den letz­ten Jah­ren aus­ge­ge­ben wur­den, die ver­deckt ope­rie­ren­den Spe­zi­al­ein­hei­ten, und die direk­te Finan­zie­rung und Orche­strie­rung der offen faschi­sti­schen Put­schi­sten ver­schwin­den im Anti-Putin, Anti-Russ­land Propagandanebel.

EDITUPDATE* [31.05.2024; 22:30h]
Die Quel­le wur­de mitt­ler­wei­le auf­ge­löst und ist nun eine Wett-Sei­te einer indo­ne­si­schen Gesellschaft.
Das Ori­gi­nal fin­det sich noch bei "way­back" - dort muß man unter dem Datum "20.Mai.2015" suchen; Die neun Scans durch "way­back" sind doku­men­tiert

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[Über­set­zung W.v.Sulecki]

 

Sie­he hier­zu auch:

bookmark_border"Gesinnungsstrafrecht" 
*update* (09.03.2015)

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Die Dis­kus­si­on um poten­ti­el­le IS-Sym­pa­thi­san­ten aus unse­rem Land die dort­hin rei­sen wo sie aus­ge­bil­det wer­den kön­nen und mög­li­cher­wei­se spä­ter zur mensch­li­chen "Bom­be" wer­den, ist in vol­lem Gan­ge. Wie so oft wur­de von der Poli­tik in blin­dem Aktio­nis­mus eine Geset­zes­in­itia­ti­ve ["Will­kom­men im Gesin­nungs­straf­recht"] auf den Weg gebracht um dem schon im Vor­feld zu begegenen.

Sol­che Art "Gesetz­ge­bung" hat­ten wir doch schon frü­her mal. Nur hieß es damals anders.

Die Gefahr mag Vie­len heu­te gerin­ger erschei­nen - wir haben doch, sagt man, aus den Feh­lern der (Vor- und) Nazi-Zeit gelernt - das ändert aber nichts dar­an, dass der­glei­chen "Geset­ze" nur einen ver­än­der­ten ideo­lo­gisch-poli­ti­schen Unter­bau benö­ti­gen um genau das zu wer­den was sie im 'Drit­ten Reich' schon waren:
Instru­ment zur Ver­fol­gung von Anders­den­ken­den, „Poli­ti­sche Straf­sa­chen“.

Die NS-Ideo­lo­gie lebt sozu­sa­gen im Straf­recht fort. Da ver­wun­dert es nicht, wenn 'stu­dier­te' Juri­sten, in der Poli­tik tätig, die­sen Gedan­ken ver­in­ner­licht haben und nicht ein­mal dar­über nach­den­ken wel­che Fol­gen dadurch her­auf­be­schwo­ren wer­den, soll­ten sich ein­mal der poli­ti­sche Wil­le, die poli­ti­schen Mehr­heits­be­din­gun­gen ändern.

Schaut man sich als Laie um muß man sich die Augen wischen und es drängt sich die Fra­ge auf:
Wie­so will man via CETA / TTIP Unter­neh­men - ent­ge­gen den im GG fest­ge­leg­ten Bestim­mun­gen - Rech­te ertei­len, wäh­rend man die Bür­ger zuerst unter "Gene­ral­ver­dacht" und jetzt auch noch einem "Gesin­nungs­straf­recht" unterstellt? 

Ich sym­pa­thi­sie­re bestimmt nicht mit denen, gegen die die­se Geset­ze geplant wur­den. Aller­dings sehe ich dar­in, ver­gli­chen mit der Gefahr für die öffent­li­che Mei­nungs­äu­ße­rung, ein gerin­ge­res Übel. Dies ins­be­son­de­re vor dem Hnter­grund, dass wir es doch aus unse­rer Ver­gan­gen­heit wahr­haf­tig bes­ser wis­sen sollten.

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Ach ja, eine Hil­fe zur "Selbst­prü­fung" der Gefähr­dung hat fefe zur Ver­fü­gung.

*edit*
(09.03.2015)
Man hat mir per E-Mail die Fra­ge gestellt WAS ich als Lösung anzu­bie­ten habe - denn die Gefahr durch die­se 'Kämp­fer' sei doch nicht von der Hand zu weisen.

Ganz ein­fach, wenn sie nach­weis­lich im Ter­ror­camp waren:
An der Gren­ze zurück­wei­sen, am Flug­platz sofort wie­der dahin zurück­schicken wo sie her­ge­kom­men sind .... 

bookmark_borderFlut. Nein, "Sturmflut" ....

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Eine ein­zi­ge Bestel­lung und schon ging es los mit der end­lo­sen Werbeflut:

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Aus­zug aus der 'Selbst­ver­pflich­tung' von http://www.allposters.de/
" .. Allposters.de respek­tiert Ihre Pri­vat­sphä­re und wird Ihre E-Mail-Adres­se nicht an Drit­te für deren Wer­be­zwecke wei­ter­ge­ben .. " - mer­ken Sie 'was?
Der Teil "für deren Wer­be­zwecke" ist das Hin­ter­tür­chen, für ande­re Zwecke könn­ten die Daten abge­ge­ben wer­den ohne dass "all­po­sters" gelo­gen hätte .... 

Ver­sandt via email@em.allposters.com

bookmark_borderEs ist still geworden ....

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Es ist still gewor­den um die "Ver­bo­te" in die­sem Land. 

Andern­orts sind die Gesund­heits­fa­schi­sten immer noch mun­ter dabei ihre Min­der­hei­ten­auf­fas­sung zu etablieren: 

- Die Nut­zer von Tabak­pro­duk­ten wer­den mitt­ler­wei­le sogar dort 'ange­pö­belt' wo das Rau­chen durch­aus noch erlaubt ist. 

- Tabak­pro­duk­te wur­den z.B. in Deutsch­land seit Jah­ren immer teu­rer und die Ver­füg­bar­keit wird zuneh­mend stren­ger überwacht. 

- Nut­zer von Tabak­pro­duk­ten sind 'Melk­kü­he', denen man für einen fik­ti­ven Nut­zen das Geld aus der Tasche zieht.

Was ist die näch­ste Stu­fe der Eskalation?

Wie ich schon frü­her bemerk­te geht es zunächst immer ganz harm­los nur um das Wohl von Kin­dern. Wer will sich schon die Blö­ße geben dage­gen zu argumentieren?
Sind die Mecha­nis­men & Ein­schrän­kun­gen ein­mal eta­bliert wer­den sie sogleich auf alle ande­ren Bür­ger ausgedehnt.

Die Anti-Tabak-Vor­kämp­fer wol­len aller­dings nur Macht aus­üben - die Sache selbst ist aus­tausch­bar, als näch­stes könn­te Alko­hol dran sein .... die Stof­fe, die Mas­sen tat­säch­lich gefähr­den wer­den immer noch ver­schont:

- Unnö­ti­ger, über­mä­ßi­ger Zucker in Lebensmitteln;
- Mar­ga­ri­ne & ande­re gesät­tig­te Fette;
- Kon­ser­vie­rungs­stof­fe mit unge­klär­ter Langzeitwirkung.

Es geht um Kon­trol­le, auch dabei, klar. 

Aber die­se Kon­trol­le wür­de wenig­stens der "Volks­ge­sund­heit" die­nen. Vie­le Fach­leu­te spre­chen sich schon lan­ge für den Ver­zicht auf Stof­fe in Lebens­mit­teln aus die dort nicht "von Natur aus" ent­hal­ten sind ....

bookmark_borderBlick in die Zukunft

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Nein, nein, ich bege­be mich nicht auf den stei­ni­gen Weg der Zukunfts­vor­her­sa­ge mit­tels Horo­skop, Pen­del oder Kaf­fee­satz. Es geht zwar um die Zukunft, aber nicht dar­um, dass "etwas" tat­säch­lich pas­sie­ren wird. Ich will ledig­lich eine Vor­aus­sa­ge machen WAS ich für wahr­schein­lich halte.

Die SPD ist ja mit ihren Thü­rin­ger Genos­sen nicht so ganz zufrie­den gewe­sen - das Wahl­er­geb­nis sah nicht beson­ders gut aus. Da wur­de der Ruf nach Rot-Rot-Grün laut und die Betei­lig­ten haben pro for­ma erst­mal mit der CDU verhandelt.
[Ich hät­te nicht­mal das getan, denn der Lan­des­vor­sit­zen­de hat unwahr­schein­lich dreist, selbst für einen Poli­ti­ker zu dreist, sei­nen Anspruch formuliert.]

Nun ste­hen seit heu­te nicht nur die Wei­chen auf Rot-Rot-Grün, der Zug wird da ankom­men und Bodo Rame­low bekommt sei­ne Chance.

Jetzt noch mein "Blick in die Zukunft" [ W.v.Sulecki]:
Die Koali­ti­on wird gebil­det wie geplant.
Noch vor Ablauf der Hälf­te der Lauf­zeit kommt es zu einem
von der SPD her­vor­ge­ru­fe­nen Bruch der Koalition.
Die Schuld dar­an wird den "Lin­ken" in die Schu­he geschoben.
Mit dem Hin­weis "Die Lin­ke" sei nicht "regie­rungs­fä­hig".

.... und nun war­ten wir gespannt was die Zukunft bringt.

bookmark_border(K)ein Wort zum Sonntag

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Aus­gangs­punkt war ein Zitat in einer Sen­dung im Fern­se­hen das etwa lautete:

.. Zwi­schen uns und dem Tod steht nur die Eltern­ge­nera­ti­on - und wenn die weg ist wird uns bewußt, dass wir die Näch­sten sein wer­den! ..

Danach hat­te ich gesucht, denn es war aus dem Zusam­men­hang deut­lich gewor­den, dass es sich hier­bei um ein Zitat gehan­delt haben muß­te. Zwar ist das Zitat nicht wört­lich im Text von Caro­li­ne Y. Robert­son-von Tro­tha * zu fin­den, aber doch annä­hernd ähn­lich for­mu­liert. Die Autorin legt eine umfas­sen­de, akri­bisch aus­ge­ar­bei­te­te und aus­ge­feil­te Dar­stel­lung zur heu­ti­gen gesell­schaft­li­chen Sicht des Todes vor. Schlüs­sig, logisch, empfehlenswert!

Nun will ich es nicht allei­ne bei der - sehr per­sön­li­chen - Bewer­tung des Tex­tes belas­sen, son­dern eini­ge Gedan­ken hinzufügen.

Schon die Beschäf­ti­gung mit Tod und Ster­ben wird von der älte­sten Gene­ra­ti­on viel stär­ker ver­drängt als dies je zuvor der Fall war.

Das steht in unmit­tel­ba­rem Zusam­men­hang mit den ver­bes­ser­ten medi­zi­ni­schen und sozia­len Bedin­gun­gen, deren posi­ti­ve Sei­ten die­se Gene­ra­ti­on - teil­wei­se auf Kosten der nach­fol­gen­den Alters­grup­pen - heu­te noch genießt. Wer sich um sei­ne 'festen Kosten' kei­ne Sor­gen zu machen braucht und dar­über hin­aus über 'flüs­si­ges Geld' ver­fügt wird leicht ver­ges­sen, öfters auch ver­drän­gen (!) wie es um die steht, die als "jün­ge­re Gene­ra­ti­on" die Ein­künf­te die­ser 'Nutz­nie­ßer' erwirtschaften. 

Erst vor kur­zer Zeit konn­te ich beob­ach­ten wie mit dem Tod in die­ser älte­sten Bevöl­ke­rungs­grup­pe - zugleich sozi­al inso­weit pri­vi­le­gier­ten Grup­pe, als sie sich meh­re­re Auf­ent­hal­te im Aus­land und auf pau­schal ange­bo­te­nen Rei­sen zugleich inner­halb eines Jah­res lei­sten kann - umge­gan­gen wird:

Einer aus der "Gemein­schaft" ver­starb inner­halb weni­ger Mona­te nach Krebs­dia­gno­se. Schon ein hal­bes Jahr danach wird kaum noch ein Gedan­ke dar­an 'ver­schwen­det'. Man geht sei­nen übli­chen Zer­streu­un­gen nach. Der Ver­stor­be­ne wur­de bei der Beer­di­gung beglei­tet. Pflicht laut gesell­schaft­li­cher Kon­ven­ti­on erfüllt!
Das war aber zugleich ein Abschluß, das Geden­ken redu­ziert sich fort­an auf Neben­sät­ze in der Alltagskonversation.

Die oft zitier­te "Ver­gäng­lich­keit" ist offen­bar. Nicht nur der Leib zer­fällt in sei­ne ato­ma­ren Bestand­tei­le und fließt so wie­der in den natür­li­chen Kreis­lauf ein, son­dern auch die Erin­ne­rung zer­fließt wie Nebel­schwa­den im Wind und man geht zur All­tags­ge­schäf­tig­keit über ....

Das, was wir uns als Indi­vi­du­um wün­schen, wür­dig zu ster­ben und lan­ge erin­nert zu wer­den, hat in der schnellebi­gen Gesell­schaft kei­nen Bestand mehr. Die Jün­ge­ren müs­sen 'schaf­fen', da bleibt kei­ne Zeit mehr Tra­di­ti­on und Erin­ne­rung zu pflegen. 

Was nicht bei 'face­book' und 'twit­ter' the­ma­ti­siert wird exi­stiert nicht - "up,up, and away" - das war's dann ....

Der Tod ist nichts als der Tod.
[Phil­ip Roth]

* Ist der Tod bloß der Tod? Tod und Ster­ben in der Gegen­warts­ge­sell­schaft – ein the­ma­ti­scher Umriss

Sie­he hier­zu noch:
1.
Der Tod ist gewiss, die Stun­de ungewiss ....
2.
Wenn der Tag gekom­men ist 
3.
Kein 'Ent­kom­men' ....

bookmark_borderTattoo - wozu?

Per­sön­lich­keits­er­satz? Lan­ge­wei­le? Cool?

...during the first half of the 20th cen­tu­ry tho­se ubi­qui­tous­ly visi­ble tat­toos--eagles and anchors, shields and ships, flags, dag­gers, and dancing hula girls--car­ri­ed their own spe­ci­fic set of con­flic­tu­al con­no­ta­ti­ons. Ame­ri­can cul­tu­re at the time cathec­ted the sailor's tat­too to natio­nal mili­ta­ri­stic fan­ta­sies, desi­res for the exo­tic, and the pen­ul­ti­ma­te mas­cu­li­ni­ty of rug­ged bravery .. 

[Hier gele­sen]

Vor­bei die(se) Zei­ten (oben), in denen es nur soge­nann­te "Rand­grup­pen" sind, die ihren Kör­per mit tat­toos 'gestal­ten' lassen. 
Ein Tat­too führt bei 95% der der­glei­chen ver­un­stal­te­ten Trä­ger/-innen zu spä­ter Reue - mit ca. 20-fachen Kosten (berech­net vom Preis der Täto­wie­rung) für die Ent­fer­nung .... sofern es über­haupt mög­lich ist, was bei groß­flä­chi­gen 'Kunst­wer­ken' zwei­fel­haft sein dürfte.

Kri­tik­lo­se Hin­nah­me von Grup­pen­zwän­gen* - sei­en sie nun tat­säch­lich vor­han­den oder nur impli­ziert - macht sol­che Absur­di­tä­ten erst möglich.


*

Tat­too­ing is . . . a bodi­ly code for regi­stering social forces as part of the per­son on whom the­se social forces impinge, ther­eby crea­ting a con­cep­tu­al clo­sure, a unity, out of what is, in fact, a rela­ti­on of mar­gi­na­li­ty and exclu­si­on.

[Gell Wrap­ping in Images p. 27.]

Jedes tat­too ist aus mei­ner Sicht über­flüs­sig. Aller­dings hin­dert es mich nicht dar­an man­che tat­toos den­noch zu mögen. So wie das nach­fol­gend abge­bil­de­te, weil es ein­fach "wit­zig" ist:

https://blogs.warwick.ac.uk/images/rezas/2004/12/09/tattoo_of_the_year.jpg


 - dead link -


[Der erste Ent­wurf zu die­sem The­ma stammt vom 21. April 2006; 01:38h. Des­halb sind nicht alle Links auf der Sei­te noch 'aktiv' - ich ver­si­che­re aller­dings, dass das damals so da stand wie es oben zitiert wurde.]

bookmark_border"Begründete Vermutung"

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In vie­len Situa­tio­nen ver­fü­gen wir nicht über aus­rei­chen­de Infor­ma­tio­nen einen Sach­ver­halt schlüs­sig zu erklä­ren. Wenn das pas­siert sind wir dar­auf ange­wie­sen durch Erfah­rung und die vor­han­de­nen Hin­wei­se den Tat­sa­chen mög­lichst nahe zu kom­men, uns also so nah wie mög­lich an die 'Wahr­heit' heranzutasten. 

Im Unter­schied zu 'rei­ner' Spe­ku­la­ti­on lie­gen immer­hin eini­ge, aber nicht alle Infor­ma­tio­nen vor. Wel­che Vor­aus­set­zun­gen sind also nötig, wenn es nicht als rei­ne Spe­ku­la­ti­on enden soll?

Nun, zunächst ein­mal müs­sen die Fak­ten beschrie­ben, geord­net und bewer­tet wer­den wer­den. Dann folgt die Über­le­gung, wie bereits bekann­te oder ähn­li­che Hin­wei­se zu den vor­han­de­nen Infor­ma­tio­nen pas­sen und wo sich Über­ein­stim­mun­gen zu vor­lie­gen­den Erfah­run­gen auf­tun. Wahr­schein­lich­kei­ten der Lösung wer­den ver­gli­chen und schließ­lich steht am Ende eine "Begrün­de­te Vermutung" ....

.... und dann gibt es Leu­te die das ledig­lich für "Vor­ur­tei­le" hal­ten - weil sie nicht logisch den­ken kön­nen und kei­ne Erfah­run­gen gemacht haben, weil sie mit Scheu­klap­pen durch die Welt gehen und glau­ben sowie­so die bes­se­ren Men­schen mit dem vol­len Durch­blick zu sein ....