Aus Grün­den:

Mei­ne The­se ist, dass es all­ge­mein gebil­de­te Men­schen gibt, die trotz ihrer Bil­dung ihre Gren­zen nicht erken­nen. Des­we­gen glau­ben sie irgend­wann von ALLEM ALLES zu ver­ste­hen .... und sind ganz ver­wun­dert, wenn Ande­re das völ­lig anders sehen .... und sie es trotz allem anstu­dier­ten Wis­sen nicht schaf­fen akzep­tiert zu wer­den.

Zugleich zeigt es uns den Unter­schied zwi­schen "ange­lernt gebil­det" und "natür­lich gebil­det" .... letz­te­res ist man wohl nur wenn man sich - mit wachem Auge sich umse­hend - in Gesell­schaft bewegt, beob­ach­tet und ana­ly­siert, und das Fin­ger­spit­zen­ge­fühl hat oder ent­wickelt sich zurück zu neh­men wenn es ange­mes­sen ist.

Das erfor­dert neben "Wis­sen" etwas, das man "Cha­rak­ter" nennt - und es erfor­dert wah­re Herz­lich­keit, dass man Men­schen mag, und sich nicht selbst für das Zen­trum des Uni­ver­sums hält.

Weil "gebil­det sein" mehr erfor­dert als nur 'zu wis­sen'.
Das geht Neu­rei­chen, Möch­te­gern-Play­boys & son­sti­gen Empor­kömm­lin­gen ab.