Vertrauen (IV)

 

Yemen ist ein typi­sches Bei­spiel dafür, wie aus Sicht der Regie­run­gen der USA - egal von wel­cher Par­tei - gehan­delt wer­den muss:
Sobald ein Man­gel an ÖL droht greift das US Mili­tär ein um die Ver­sor­gung sicher zu stel­len. 85.000 tote, ver­hun­ger­te Kin­der sind *col­la­te­ral dama­ge* beim lukra­ti­ven Geschäft mit Waffen.

Aber "WEHE!" die US Auto­fah­rer müs­sen zu tief in ihre Taschen greifen.
Dann schlägt das Impe­ri­um zu. 

So wird das nie etwas mit dem "STOP" für die glo­ba­le Erwärmung!

Kommentare

  1. Ohne einen beson­de­ren Zusam­menhsng, viel­leicht alko­hol­pe­gel­be­dingt, fällt mir dazu ein Zitat vom Kän­gu­ru ein: "Natür­lich gibt es einen Unter­schied zwi­schen Rechts- und Links­ra­di­ka­len: Rechts­ra­di­ka­le zün­den Aus­län­der an, Links­ra­di­ka­le Autos. Und Autos ist schlim­mer, denn es könn­te *mein* Auto sein. Aus­län­der besit­ze ich keine."

    1. Da müß­te dann noch eine Zei­le ergänzt werden: 

      ".. Rechts­ra­di­ka­le zün­den Aus­län­der an, Links­ra­di­ka­le Autos. Und Ame­ri­ka­ner stecken wahl­los ALLES an oder stif­ten Ande­re an es zu tun. Und Autos ist schlim­mer, denn es könn­te *mein* Auto sein." etc. ....

  2. Hat wirt­schaft­li­che Gründe.
    Ähn­lich wie in Deutsch­land ist die Wirt­schaft (groß und klein) in den USA auf pen­deln­de Arbeit­neh­mer ange­wie­sen. Da aber Inve­sti­tio­nen in ein ordent­li­ches öffent­li­ches Nah­ver­kehrs­net­zes kei­nen gro­ßen Inter­es­sen­ten fin­det (vor allen Din­gen, weil es zunächst ein­mal nur Geld kostet - und ame­ri­ka­ni­sche Kapi­ta­li­sten haben hier­ge­gen eine Abnei­gung schlim­mer als der Teu­fel gegen das Weih­was­ser; umsonst ist deren Strom­netz auch nicht so maro­de und reno­vie­rungs­be­dürf­tig), bleibt also die Abhän­gig­keit vom Auto und des­sen Bezahl­bar­keit für die brei­te Masse.
    Wenn die also plötz­lich mit einer Undurch­führ­bar­keit die­ses indi­vi­du­el­len Pen­del­ver­kehrs kon­fron­tiert wären, wür­de alles zusammenbrechen.
    Dem­zu­fol­ge muss jede Regie­rung der USA unbe­dingt den wei­te­ren Fluss des Öls in ihre Rich­tung und die Bezahl­bar­keit des­sen unbe­dingt sicher stellen.

    1. Da steckt natür­lich die Not­wen­dig­keit zu pen­deln dahin­ter! Ich hat­te bei mei­nem Uni-Job zwei­mal in der Woche 80 km Anfahrt zwi­schen Wohn- und Arbeits­ort. Eine durch­aus *klei­ne* Strecke, wenn man Ame­ri­ka­ner dazu hört.

      Allei­ne von mei­ner Woh­nung zur Orts­mit­te waren es schon 21 km zum Ein­kauf - ohne Auto bekommt man nichts eini­ger­ma­ßen Gün­sti­ges zu kau­fen, weil die klei­nen Läden maß­los über­teu­ert sind [die Armen wer­den so - da sie meist kein Auto besit­zen - noch wei­ter verarmt].

      In städ­ti­schem Umland geht es manch­mal noch, da fah­ren Mini-Bus­se für ca. 15-18 Leu­te, das auf einem Rund­kurs, und wenn man aus­steigt muss man war­ten bis der nöäch­ste Bus kommt und den Rest der Run­de mit­fah­ren. Ein wenig effi­zi­en­tes System, aber es gibt in den klei­ne­ren Vor­or­ten eben nichts anderes.

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