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bookmark_borderBoris Johnson GB
*update* [20.06.2019; 22:00h]

Boris John­son, im Ren­nen um Tory-Par­tei­vor­sitz, steht (auch) nach der drit­ten vor­letz­ten Abstim­mung wei­ter vorn (einer von zwei) .... so zu hören & sehen in der Tagesschau.


["click!" auf das Bild führt zum Video]

Das 'enfant ter­ri­ble' der bri­ti­schen Poli­tik gibt sich erz­kon­ser­va­tiv, aber immer mit dem Blick für eine Chan­ce, für die Lücken in der Argu­men­ta­ti­on der Ande­ren. In die­se Ker­be haut er dann um sich ins Gespräch zu bringen.

Bei dem Trump'schen Besuch woll­te jener sich mit ihm tref­fen, doch *Mein Freund Boris* wie Trump ihn nann­te, ließ ihn abblitzen. 

Er sieht sich eben zu Höhe­rem berufen ....

Sie­he → Ein Mes­sie als neu­er Premier? 

bookmark_borderNoch utopischer ....

Der Satz "Noch uto­pi­scher ist es gewiss, zu glau­ben, man kön­ne ewig so wei­ter­ma­chen wie bis­her." war es, an den ich den­ken muss­te, als unser Herr Wirt­schafts­mi­ni­ster Alt­mai­er kürz­lich vor lau­fen­der Kame­ra beton­te - so wie es uni­so­no immer aus der CDU/CSU zu hören ist - man sei auf einem guten Weg und bis 2050 wer­de die Wirt­schaft end­gül­tig "CO2-neu­tral" auf­ge­stellt sein. 

2050!

Das ist unge­fähr 25 Jah­re zu spät, sagen die Klimaforscher:
„Die­se Sen­dung führt zu nichts, wenn man nicht sagt, was kommt. Wir haben nur noch zehn bis 12 Jah­re. Man muss nicht so tun, als wären alle doof da drau­ßen. Man darf den Bür­gern nichts mehr ver­heim­li­chen, es geht um inter­na­tio­na­les Handeln.“

Aber was wis­sen die schon, die CDU/CSU weiß das natür­lich bes­ser und schließ­lich darf das Wachs­tum (!) nicht dar­un­ter lei­den wenn man end­lich etwas für den Kli­ma­schutz tut.

Auf wel­chem Pla­ne­ten leben die­se Poli­ti­ker?
"Klug vor­ge­hen" .... indem man die Wis­sen­schaft negiert?
Die letz­ten Zah­len - CDU/CSU im frei­en Fall, nähern sich der SPD - las­sen hof­fen, dass wir doch noch frü­her die Her­aus­for­de­rung anneh­men und als Vor­bild ande­re Län­der mit­neh­men können.

Kann bit­te mal jemand den Regie­rungs­par­tei­en erklä­ren war­um es vor­bei sein muss mit "Wachs­tum" wenn wir die­sen Pla­ne­ten tat­säch­lich noch für die nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen ret­ten wollen ..?!

Sie­he hier­zu auch:

1. Ener­gie­wen­de ..!?

2. Vom "Wachs­tum"

3. Ein State­ment von 90+ Youtubern

4. Auch histo­risch nur hei­ße Luft: Alt­mai­er in 2013

5. How the Pentagon’s Fore­ver Wars Are Kil­ling the Pla­net

bookmark_borderWussten Sie ....

Wuss­ten Sie, dass heu­te "bring your dog to work day" ist?

Nein?
Ich auch nicht.

Aber dann kam der Holz­wer­ker vor­bei und fing an hier die Bal­kon­bret­ter zu mon­tie­ren und demontieren.
Wäh­rend­des­sen schau­te sein treu­er Bel­lo nicht weit von ihm ent­fernt in die Gegend ....

[Ich wet­te, der Herr nömix, wo er doch anson­sten alle die­se Tage wür­digt, kennt die­sen Gedenk­tag noch nicht]

bookmark_borderAlles mobil ..?! ②

Die Deut­schen sind *Kre­dit­kar­ten­muf­fel*, und im inter­na­tio­na­len Ver­gleich schnei­den wir, was die Nut­zung von bar­geld­lo­ser Zah­lung angeht, immer schlecht ab. Nicht unbe­dingt in jeder Hin­sicht pas­send, denn Vor­sicht und Zurück­hal­tung ist gera­de bei sol­chen Geld­ge­schäf­ten gün­sti­ger als die­se *was-kostet-die-Welt*-Hal­tung bei­spiels­wei­se der Ame­ri­ka­ner, die dann auch fol­ge­rich­tig (je nach Umfra­ge) zu 45% der Bevöl­ke­rung zwi­schen einem bis vier Gehäl­tern in den roten Zah­len ste­hen und in einem Not­fall 400,- US$ nicht bar auf­brin­gen könnten. 

Der Bei­trag, aus dem der oben dar­ge­stell­te Text­aus­zug stammt, und den ich zur Lek­tü­re über die Ein­füh­rung von Bezahl­funk­tio­nen über Mobil­te­le­fo­ne nur wärm­stens emp­feh­len kann, beleuch­tet neben den Mög­lich­kei­ten die Fall­stricke einer sol­chen Bezah­lung. Genau­so wie es kei­ne 100%-ige Sicher­heit beim mobi­len Ban­king geben kann und wird - der Herr bloed­bab­b­ler hat dazu gera­de einen umfas­sen­den Arti­kel ver­öf­fent­licht - trifft das auf das bar­geld­lo­se Bezah­len am 'point-of-sale', also an den Kas­sen der Ein­zel­händ­ler zu. Wie ich vor ein paar Tagen schon beschrie­ben habe gibt es Geeks, die das immer zuerst haben und machen müs­sen. Es scheint mir gera­de die Abwick­lung über Mobil­te­le­fon noch viel unsi­che­rer, als es zuvor für Kre­dit- und Debit­kar­ten beschrie­ben wurde.

Die Argu­men­te für die ver­ab­schie­de­ten Ände­run­gen, die uns nun als Grund für die Umstel­lun­gen genannt wer­den, sind wie­der­um ein Bei­spiel dafür, wie die Poli­tik ihre Zie­le durch­setzt wenn es auf natio­na­ler Ebe­ne nicht funktioniert: 

Man lässt es die EU machen!

Hier also die EU wie­der als Buh­mann und als trei­ben­der Akteur zugleich, denn den Ban­ken ist nichts unan­ge­neh­mer, als ver­schie­de­ne (kun­den-, aber nicht ban­ken­freund­li­che) Syste­me par­al­lel vor­zu­hal­ten. Was ist da ein­fa­cher, als auf EU-Ebe­ne zu lobbyieren?

Letzt­lich läuft es wohl auf einen ganz ein­fa­chen Grund für all die Ände­run­gen beim Zah­lungs­ver­kehr [„Mobi­le Wal­let Col­la­bo­ra­ti­on“] hin­aus:

Irgend­wer hat ein Inter­es­se dar­an
den Zah­lungs­ver­kehr kom­plett bar­geld­los zu machen.

Es wäre schon ein selt­sa­mer Zufall - der der Lebens­er­fah­rung total wider­spricht - wenn das ohne jeg­li­che Absicht ein­fach so aus sich selbst her­aus ent­stan­den wäre. Nein, das sind ein­fach zu vie­le Zufäl­le auf einmal.

Arti­kel aus 2018 dazu → mobi­les bezahlen

bookmark_borderEnergiewende ..!?


Beim Stö­bern stieß ich auf fol­gen­den Arti­kel in "SPEKTRUM"
Kaf­fee: Dann halt gese­gelt von Chri­sti­an Eich­ler [Mis­si­on Energiewende].

Kurz gesagt geht es um Kaf­fee, der von Coope­ra­ti­ven pro­du­ziert wird und dann per Segel­schiff aus Nica­ra­gua nach Ham­burg ver­schifft wer­den soll - 'ver­schifft wird' könn­te man sagen, denn das Schiff ist seit März unter­wegs und wird im Juli erwartet.

Der so pro­du­zier­te und gehan­del­te Kaf­fee wird ca. 30€ pro Kilo kosten, das ist das Dop­pel­te bis Drei­fa­che des­sen, was anson­sten für unge­mah­le­nen Kaf­fee ver­langt wird.
Das fin­de ich - wenn man den Gedan­ken der Kli­ma­neu­tra­li­tät und der fai­ren Bezah­lung der Kaf­fee­bau­ern zugrun­de legt - nicht unbe­dingt zu teu­er. Aller­dings wird es für vie­le Men­schen, beson­ders Gering­ver­die­ner, uner­schwing­lich sein.

Wenn es vor­ran­gig um die CO2-Bilanz geht ist das OK, irgend­wo muss ja schließ­lich ange­fan­gen wer­den. Da fällt mir aber so man­cher übler Ver­schmut­zer ein, der nutz­los die Umwelt ver­saut und den man viel­leicht bes­ser dazu zwin­gen soll­te sich ein­zu­schrän­ken: Das Mili­tär!

Nutz­los, sinn­los, gefähr­lich - und was da an Dreck pro­du­ziert wird stellt alle von Haus­hal­ten ver­ur­sach­ten Emis­sio­nen in den Schatten.

bookmark_borderAlles mobil ..?! ①

Neu­lich im Super­markt mei­nes Vertrauens:

Vor mir am Band, ihre Ware auf­le­gend, eine Anfang-bis-Mitt-Vier­zi­ge­rin, ele­gan­tes out­fit, eige­ne (oder gut gemach­te) Fin­ger­nä­gel in dezen­ter Län­ge, ein Hauch von *Esprits* 'Hap­py Vibes' ....

Mein Ein­kauf liegt auf dem Band, ich kann nun schau­en, was sich vor mit tut.
Und das war so:

Die Dame ist fer­tig mit ein­räu­men in den Wagen, zückt ein Mobil­te­le­fon und spricht zur Kassiererin
"Kön­nen Sie die payback vom Tele­fon lesen?"

Kas­sie­re­rin
"Ja, kön­nen wir"

Als das erle­digt ist sagt die fei­ne Dame
"Wel­che Bezahl-App kann ich benutzen?"

Die Kas­sie­re­rin zählt drei Mög­lich­kei­ten auf - die ich noch nie gehört hat­te und des­we­gen hier nicht wie­der­ge­ben kann - sorry. 

Die Ent­schei­dung fällt auf eine davon, das Tele­fon wird an den Scan­ner gehal­ten es flö­tet, fiepst und piepst .... fast so wie "Frue*er"™ beim Aku­stik­kopp­ler und Modem.

Die Kas­sie­re­rin sagt
"Alles klar, hat geklappt!" und ist sicht­lich erleichtert.

Die Han­dy­frau wünscht noch Bargeld.
"Geht auch", ant­wor­tet die Kas­sie­re­rin, "wel­cher Betrag?"

"Vier­hun­dert" und das Mobil­te­le­fon wan­dert wie­der in Rich­tung Scan­ner, es flö­tet, fiepst und piepst, usw.

Die Kas­se geht auf, das Geld wan­dert zur fei­nen Dame und die rauscht mit ihren Ein­käu­fen und Bar­geld gen Aus­gang davon.

Die Kas­sie­re­rin meint in mei­ne Richtung
"Haben Sie eine payback Karte?"
Ich nicke und nest­le die Kar­te aus mei­nem Porte­mon­naie, immer noch stau­nend über die soeben abge­lau­fe­ne Zaubervorstellung.

Als ich bezah­le fra­ge ich
"Erle­ben Sie sowas wie gera­de eben bei der Dame vor mir öfter?"

Die Kas­sie­re­rin lacht "Nein nicht oft, aber immer öfter!"
Der Spruch kam mir irgend­wie bekannt vor .... grübel ....

bookmark_borderAlles "fake news!"

Stel­len Sie sich mal fol­gen­des vor:

Sie haben viel Geld und 8 ver­schie­de­ne Wohn­or­te, schön gleich­mä­ßig rund um den Glo­bus ver­teilt .... und ab und zu möch­ten Sie die natür­lich besu­chen und ein paar Tage da verbringen.

Weil Sie viel Geld haben schert sie nicht was das kostet.

Ein wenig besorgt sind Sie nun aber schon, weil ihnen über­all etwas zu "CO2-foot­print" ent­ge­gen­schallt und Sie irgend­wie den Ver­dacht haben, das könn­te bedeu­ten, dass Sie viel­leicht eini­ge ihrer Wohn­or­te auf­ge­ben müss­ten, weil durch eine "CO2-Steu­er" selbst Ihnen, mit viel Geld, das rei­sen zu teu­er wer­den könnte.

Da fällt ihnen ein:
Sie könn­ten gegen die­se Stim­mung dadurch vor­ge­hen, dass Sie ein paar käuf­li­che Wis­sen­schaft­ler enga­gie­ren, die der stau­nen­den Öffent­lich­keit erklä­ren, "Alles halb so schlimm mit die­sem CO2, das ist sowie­so ganz anders und alles "fake news!""

Nun sub­sti­tu­ie­ren wir für "8" die Zahl "800", für "Sie" set­zen wir "USA", und für "Wohn­or­te" das Wort "Stütz­punk­te". Dann wird sofort klar war­um der schlimm­ste Ver­schmut­zer unse­res Pla­ne­ten nicht zuge­ben will was jedem klar den­ken­den Men­schen sofort ver­ständ­lich ist:


Wenn Tau­sen­de von Sol­da­ten und Aber­tau­sen­de Ton­nen Mate­ri­al zu und zwi­schen die­sen 800 Stütz­punk­ten trans­por­tiert wer­den ist der Umwelt­scha­den enorm:
40% aller schäd­li­chen Emis­sio­nen wer­den von den 4% der Welt­be­völ­ke­rung ver­ur­sacht die sich "Ver­ei­nig­te Staa­ten von Ame­ri­ka" nen­nen.

 

 

Nun brau­chen wir nur ein wenig wei­ter zu denken:
Wenn die USA ihre Stütz­punk­te redu­zie­ren wür­den wäre uns Allen mehr­fach gedient - weni­ger CO2, und gleich­zei­tig wäre die Welt erheb­lich sicherer .... 

Wie­der eine Tat­sa­che, von der wir in Rund­funk, Pres­se und Fern­se­hen nichts erfahren. 

Aber dort schon → New Report Expo­ses Pentagon's Mas­si­ve Con­tri­bu­ti­ons to Cli­ma­te Cri­sis Post-9/11

Sie­he hier­zu auch → How the Pentagon’s Fore­ver Wars Are Kil­ling the Pla­net

bookmark_borderVon da an ging's bergab .... Ⓑ

Die lang­fri­sti­ge Betrach­tung zeigt sehr deut­lich wohin der *Trend* {fei­ne hell­grü­ne Lini­en} für die "Alt­par­tei­en" geht: Abwärts!

Die­se Ent­wick­lung ist nicht erst seit der letz­ten Wahl so, sie hat sich schon seit Jah­ren, etwa seit Ende der Umwäl­zun­gen nach den '68er Pro­te­sten in den frü­hen '70er Jah­ren, immer mehr ver­stärkt - und sie zeigt, dass die Par­tei­en die regie­ren nicht mehr die Poli­tik machen, die eine Mehr­heit der Wäh­len­den haben wollen. 

Zwi­schen den Inter­es­sen, die die Par­tei­en vor­ge­ben zu ver­fol­gen, und dem, was sie tat­säch­lich an Geset­zes­ar­beit durch­brin­gen, besteht ein gro­ßer Abstand. Die Rhe­to­rik der Par­tei­po­li­ti­ker ist nicht mehr in der Lage dies zu über­tün­chen. Sie klam­mern sich krampf­haft an die Macht, mit den allen Anzei­chen eines Untergangskampfes:

- Unter­drückung der Opposition,
- restrik­ti­ve Informationspolitik,
- Ver­such der Wie­der­her­stel­lung der Meinungshoheit,
- Kri­mi­na­li­sie­rung durch Gesetzesverschärfungen. 

[Daten via Bun­des­tag, Gra­fik erstellt mit *GIMP*]

Sie­he hier­zu auch → die­sen Artikel

bookmark_borderTrumps Besuch in England:
"another prick without wall"

Die Bri­ten sind ja für ihren sub­ti­len, bei­ßen­den Humor bekannt - und wer auch immer die­ses Poster ange­fer­tigt hat war ein Mei­ster die­ser Kunst .... im Anklang an Pink Floyd's: "Ano­ther Brick In The Wall" [ein wei­te­rer Back­stein in der Mau­er]

Über­set­zung: "Alles in allem bist du nur ein wei­te­res Arsch­loch ohne Mauer"

[Bild via "Com­mon Dreams"]

bookmark_borderGenerationen

Eine Fol­ge von Fei­er­ta­gen nut­zen Men­schen sehr ver­schie­den. Ich nut­ze sie wie ande­re Tage an denen die Betrieb­sam­keit drau­ßen abebbt: Mit stö­bern im Inter­net, lesen und - schla­fen. An vie­len Tagen schla­fe ich sonst nur vier bis höch­stens fünf Stun­den am Stück, da ist es ganz prak­tisch zu sol­chen Gele­gen­hei­ten eine Extra­schicht 'Schlaf' einzulegen.

Als ich heu­te aus dem Mit­tags­schlaf auf­wach­te muss­te ich an Gene­ra­tio­nen den­ken - wahr­schein­lich wirk­te da immer noch nach, dass ich vor dem Ein­schla­fen an die kürz­lich durch­ge­se­he­nen Bil­der von mei­nen Enkeln gedacht hat­te und im Zuge des­sen über Gene­ra­tio­nen sinnierte ....

Bei uns Men­schen sind die Gene­ra­tio­nen ver­gleichs­wei­se lang, und zwar in Abhän­gig­keit von unse­rer Natio­na­li­tät. Eine Gene­ra­ti­on wird defi­niert von dem Zeit­punkt, an dem Kin­der gebo­ren wer­den, bis zu dem Zeit­punkt, an dem die­se Kin­der dann selbst Kin­der bekom­men. Genau­er defi­niert rech­net man so:
Der Alters­durch­schnitt aller Kin­der einer Mut­ter oder eines Vaters zu deren Alter in Jah­ren - man erkennt, dass das zwei ver­schie­de­ne Wer­te annimmt, wenn die Eltern nicht gleich alt sind. In der Tat erge­ben sich so bis zu sie­ben Mut­ter­ge­ne­ra­tio­nen auf sechs Vatergenerationen.

Ein beson­de­rer Aspekt ist dabei der Ver­lauf die­ser Zah­len in den Jahr­hun­der­ten seit man es auf­ge­zeich­net hat bzw. aus den vor­han­de­ne Urkun­den berech­nen konn­te. Der Ver­gleich ist dadurch nicht ganz kor­rekt - weil in Zei­ten vor den Errun­gen­schaf­ten die wir heu­te 'moder­ne Medi­zin' nen­nen, durch die Sterb­lich­keit die wah­re Gene­ra­ti­ons­ra­te ver­än­dert wur­de, bzw. mit den heu­ti­gen Ver­hält­nis­sen nur bedingt ver­gleich­bar ist.

WIKIPEDIA bezif­fert den Gene­ra­tio­nen­ab­stand für 1800 auf 30 Jah­re, für 1875 auf 34,5 Jah­re, und für das frü­he 20. Jahr­hun­dert auf 25 Jah­re. Dar­aus ergibt sich, wie vie­le Gene­ra­tio­nen im Mit­tel in einer Fami­lie vor­han­den sein kön­nen: Fünf (Urgroß­mutter = 100; Groß­mutter = 75; Mut­ter = 50; Toch­ter = 25; Kind 'Säug­ling'.) Tat­säch­lich gibt es - natür­lich wie­der bei WIKIPEDIA - ein Bei­spiel in dem es in einer Fami­lie sie­ben Gene­ra­tio­nen waren.

Von die­ser Betrach­tung abge­se­hen gibt es noch eine mehr natur­wis­sen­schaft­li­che Sicht auf die Gene­ra­tio­nen. Wenn näm­lich in einer Art die Gene­ra­tio­nen schnell hin­ter­ein­an­der fol­gen, dann wer­den Ver­än­de­run­gen in der Erb­infor­ma­ti­on (Muta­tio­nen) schnel­ler sicht­bar und bestim­mend für den wei­te­ren Bestand die­ser Spe­zi­es. Das kann sich posi­tiv oder nega­tiv aus­prä­gen, je nach­dem wie die Ver­än­de­rung aus­ge­stal­tet ist. Der Erfolg oder Miß­er­folg prägt dann das wei­te­re Schick­sal die­ser Art: Über­wie­gen die posi­ti­ven Merk­ma­le, so wird die­se Spe­zi­es Bestand haben, wenn nicht stirbt sie aus. Sol­che Pro­zes­se sind unter­schied­lich lang, als Faust­re­gel kann man sagen "Schnel­le Gene­ra­ti­ons­fol­ge lässt gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen schnel­ler sicht­bar wer­den und bestimmt damit das Schick­sal einer Spezies".

Für den Men­schen ist noch eine Fra­ge ungeklärt:
Wie vie­le Men­schen ver­trägt der Planet?


Eine nähe­rungs­wei­se Dar­stel­lung der Gene­ra­tio­nen erhält man nur indi­rekt über die jewei­li­ge Abhän­gig­keits­zahl ¹ eines Lan­des, wobei Abhän­gig­keit von jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen, von älte­ren Gene­ra­tio­nen, oder bei­dem vor­han­den sein kön­nen (sie­he Legende).

Nach den Schät­zun­gen der Fach­wis­sen­schaft­ler sind wir schon an dem Punkt der Über­be­völ­ke­rung ange­kom­men, min­de­stens ist die Ver­tei­lung der Lebens­grund­la­gen nicht so, dass alle gebo­re­nen Men­schen auch ernährt wer­den kön­nen. Selbst wenn das gege­ben wäre, bleibt noch die Fra­ge wie vie­le Kin­der sinn­vol­ler Wei­se gebo­ren wer­den soll­ten - die­se Zahl ist, wie man heu­te weiß, an die Auf­klä­rung und den Wohl­stand der Eltern­ge­nera­ti­on gebunden: 

Arme und wenig gebil­de­te Men­schen haben mehr Kin­der als bei einer Gesamt­be­trach­tung der Erd­be­völ­ke­rung sinn­voll erscheint.


¹ ".. The world popu­la­ti­on will reach 9.9 bil­li­on by 2050, up 2.3 bil­li­on or 29 per­cent from an esti­ma­ted 7.6 bil­li­on peo­p­le now, accor­ding to pro­jec­tions by Popu­la­ti­on Refe­rence Bureau (PRB) inclu­ded in the 2018 World Popu­la­ti­on Data Sheet .."
[Quel­le: http://www.worldpopdata.org/]

 

Da man nie­man­dem vor­schrei­ben kann wie die gezeug­te Kin­der­zahl sein soll hilft hier nur der Auf­klä­rungs- und Erzie­hungs­ein­satz um das Wis­sen zu erwei­tern und so die Kin­der­zahl zu reduzieren.

¹ ".. What Is a Depen­den­cy Ratio?
A depen­den­cy ratio is the num­ber of peo­p­le in a depen­dent age group (tho­se under age 15 or ages 65 and older) divi­ded by the num­ber in the working-age group (ages 15 to 64), mul­ti­pli­ed by 100. For instance, a child depen­den­cy ratio of 45 means the­re are 45 child­ren for every 100 working-age individuals .."

bookmark_borderEs wirkt! Tatsächlich?

Was ich gele­sen habe:
".. Kri­tik an der Homöo­pa­thie ist auch nicht neu .. Ich hab sie lan­ge selbst ver­tre­ten - bis ich wider Wil­len und "bes­se­res Wis­sen", auf einer Hüt­ten­tour weit ab von jeder ande­ren Ver­sor­gung davon pro­fi­tier­te und sich die­se Erfol­ge wie­der­hol­ten. Und dem Spruch: "Wenn es hel­fen wür­de, wäre es längst Medi­zin" möch­te ich gern mit einem viel öfter ver­wen­de­ten alten Medi­zi­nier­spruch begeg­nen: "Wer heilt hat recht". Das gelingt oft auch den Alter­na­tiv­me­di­zi­nern ¹, von denen nicht weni­ge sich alter Haus­mit­tel bedie­nen. Man­ches läuft halt anders ab, als wir zu den­ken gewohnt sind. Auf das gewohn­te Den­ken hin kon­zi­pie­ren wir unse­re For­schung ² und es wun­dert mich nicht, dass wir mit dem einen Denk­sy­stem nicht alles erklä­ren und Phä­no­me­ne, die da nicht andocken, gar nicht erfas­sen kön­nen .. Wenn Glo­bu­li Pla­ce­bo sind, dann lasst die Leu­te es neh­men. Sie haben kei­ne Neben­wir­kun­gen und wir­ken oft erstaun­lich gut im Ver­gleich zur Che­mie­keu­le ³ .."

Es kommt immer wie­der zu Miss­ver­ständ­nis­sen WAS als "Beweis" der Wirk­sam­keit gel­ten soll/kann. Eine Ein­zel­be­ob­ach­tung zur 'Hei­lung' ist kein sol­cher Beweis, weil kein Zusam­men­hang zwi­schen dem Ver­lauf und der Ein­nah­me einer Sub­stanz bestehen muss - man also kei­ne unzwei­fel­haf­te Wir­kung anneh­men kann.

Anders gesagt:
WAS wur­de geheilt,
WIE wur­de geheilt,
mit wel­chem MECHANISMUS wur­de geheilt?

Solan­ge auf die­se Fra­gen kei­ne Ant­wort gege­ben wer­den kann ist die­se 'Hei­lung' ein rei­ner Zufall der NICHTS beweist.

Vie­le Krank­hei­ten haben etwa fol­gen­den Verlauf:
Erst bau­en sich Sym­pto­me auf, die sich nach und nach ver­schlim­mern. Dann wird die Stö­rung hef­ti­ger, und schließ­lich ebben die Sym­pto­me wie­der ab. Das pas­siert ganz ohne irgend­wel­che Medi­ka­men­te. Das Immun­sy­stem des Men­schen braucht eine bestimm­te Zeit um auf die Krank­heit zu reagie­ren, und erst wenn es dage­gen erfolg­reich gear­bei­tet hat neh­men die Sym­pto­me ab.

Nimmt ein Pati­ent also **irgend­et­was** ein (es kommt nicht dar­auf an WAS es ist!) wenn es gera­de am Schlimm­sten ist, dann hat das Immun­sy­stem schon den Kampf auf­ge­nom­men und es wird von selbst besser. 

Aller­dings wer­den die mei­sten Men­schen die­se Bes­se­rung nun dem ein­ge­nom­me­nen Medi­ka­ment zuord­nen .... und dann behaup­ten es hät­te ihnen gehol­fen. Weil sie nicht den Mecha­nis­mus ken­nen, der ('im Hin­ter­grund') abläuft. Wie auch, denn sol­che Kennt­nis­se lernt man nicht in der Schule.


Es wird ein Zusam­men­hang zwi­schen Ein­nah­me und Bes­se­rung des Zustan­des her­ge­stellt, der aber nichts mit­ein­an­der zu tun hat - eine fal­sche Zuord­nung. Hier wird "Kau­sa­li­tät" [cau­sa, Ursa­che] ange­nom­men, wo es sich in Wahr­heit um "Koin­zi­denz" [con, gemein­sam, und inci­de­re, vor­fal­len; "gemein­sam vor­fal­len", bes­ser: zufäl­li­ges Zusam­men­tref­fen] han­delt.
 

Um einen BEWEIS zu erbrin­gen, dass etwas wirk­sam bei einer bestimm­ten Krank­heit ist, muss eine Stu­die geplant und durch­ge­führt wer­den, die die indi­vi­du­el­le Wahr­neh­mung aus­schließt und sicher stellt, dass ein objek­ti­ves Urteil mög­lich ist. Dazu dür­fen weder der behan­deln­de The­ra­peut noch der Pati­ent wis­sen ob das, was ein­ge­nom­men wird, das Medi­ka­ment oder eine Leer­me­di­ka­ti­on ohne Wirk­stoff (Pla­ce­bo) ist.

Außer­dem müs­sen wegen der sta­ti­sti­schen Aus­wer­tung eine Min­dest­zahl an Pati­en­ten in jeder Grup­pe betei­ligt sein - bis zum Ende der Stu­die - und zwar etwa 120 Per­so­nen. Was mit klei­ne­ren Pati­en­ten­zah­len durch­ge­führt wird ist wis­sen­schaft­lich nicht ernst zu neh­men, weil der sta­ti­sti­sche Feh­ler grö­ßer sein kann als das errech­ne­te Ergeb­nis der Wirksamkeit.

Es ist aus meh­re­ren Grün­den NICHT sinn­voll, sich des Pla­ce­bo-Effek­tes der so genann­ten "Natur­heil­mit­tel" zu bedie­nen, hier nur eine kur­ze Aus­wahl von dem, was dage­gen spricht:

1. die Kosten müs­sen von der All­ge­mein­heit der Ver­si­cher­ten getra­gen wer­den und einen Nut­zen haben nur die Hersteller;
2. Durch Wech­sel­wir­kung mit Nah­rungs­be­stand­tei­len kann es zu Gesund­heits­stö­run­gen kommen;
3. Man­che der Sub­stan­zen haben all­er­gi­sches Poten­zi­al, es kann zu schwer­wie­gen­den Zwi­schen­fäl­len bis zum all­er­gi­schen Schock kommen;
4. Es wer­den Mecha­nis­men 'ein­ge­übt', näm­lich, dass man bei Befind­lich­keits­stö­run­gen etwas 'ein­nimmt' um die Balan­ce her­zu­stel­len - es droht Abhängigkeit.

Das Wort "Che­mie­keu­le" ³ ist von ein­schlä­gig inter­es­sier­ten Krei­sen erfun­den wor­den um etwas zu bezeich­nen (zu dis­kre­di­tie­ren!) was es nicht gibt:

Was in der Natur von Pflan­zen pro­du­ziert wird, was in unse­rem Kör­per als Ver­dau­ung abläuft - ALLES ist Che­mie! Ob eine Sub­stanz künst­lich, in der Retor­te, oder bei­spiels­wei­se durch Bak­te­ri­en oder Pil­ze her­ge­stellt wird, ist völ­lig egal - das Mole­kül, die Sub­stanz, ist (von Struk­tur und Wir­kung) identisch.


Alle Stof­fe auf die­sem Pla­ne­ten sind che­mi­sche Ver­bin­dun­gen, auch sol­che, die als Pla­ce­bo bezeich­net werden.
[Dem­nach ist ein homöo­pa­thi­sches Pla­ce­bo eben­falls eine "Che­mie­keu­le"]
 

¹ Es gibt kei­ne "Alte­na­tiv­me­di­zi­ner", so wie es auch kei­ne "Alter­na­tiv­me­di­zin" gibt. Ent­we­der etwas ist "Medi­zin" oder es ist ledig­lich "Quack­sal­be­rei", wie Kaf­fee­satz­le­sen oder Horoskope.

² Das "gewohn­te Den­ken" nennt man wis­sen­schaft­lich-repro­du­zier­ba­re Metho­de und ent­ge­gen der Lai­en­auf­fas­sung gibt es dazu kei­ne Alter­na­ti­ve. Mei­nung, vor allem wenn sie gegen wis­sen­schaft­li­che Kri­te­ri­en steht oder Wis­sen­schaft negiert wird dadurch nicht *wahr* oder *rich­tig*. Auch nicht, wenn vie­le Men­schen die glei­che Mei­nung ver­tre­ten. Wahr­heit im wis­sen­schaft­li­chen Sinn wird nicht dadurch unwahr­schein­lich oder wider­legt, dass man etwas Ande­res für bes­ser hält, weil es einem so gefällt.

bookmark_borderSammelsurium XXV

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Wie tief muss dieser Mann noch sinken?

[USA]

Herr Trump ver­legt mal eben den (Erd-) Mond zum Mars .... 
Auf ein paar Hun­dert­tau­send Kilo­me­ter kommt es nicht an. 
Eine klei­ne Aus­wahl von tweets die dar­auf­hin als Ant­wor­ten geschrie­ben wur­den folgt nach dem Trump'schen tweet:

[ wvs | screen shots twitter]

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Genauer hingeschaut

[BRD]

Manche Kurio­si­tät sieht man erst auf den zwei­ten Blick 
Eine Auswahl:

[ wvs | screen shots twitter]

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xxv Die­se *Ente* habe ich selbst mit GIMP mon­tiert und veröffentlicht 

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Die Frau Landwirtschaftsministerin Klöckner

[BRD]

Eine gewis­se 'Nähe' zur Indu­strie wur­de der Frau Klöck­ner ja schon frü­her vor­ge­wor­fen - als es um Gly­pho­sat ging. Nun hat sie sich sehr unge­schickt - oder viel­leicht gar absicht­lich pro­vo­ka­tiv? - mit der Fir­ma Nest­lé soli­da­ri­siert und deren Mar­ke­ting geboosted.
Hef­tig­ste Reak­tio­nen blie­ben nicht aus:

[ lt. Kenn­zeich­nung | via twitter]

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Siehe
t-online
welt
SZ 'Sued­deut­sche'
wat­son
→ you­tube | Saki / Gesell­schaft & Zukunft

Was ich dazu geschrie­ben habe
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Ein gewichtiges Tier

[BRD/Polen]

Bei Aus­gra­bun­gen in Polen hat man ein Tier gefun­den, das das bis­he­ri­ge Wis­sen über vor­zeit­li­che Lebe­we­sen stark veän­dert hat:
Ein ele­fan­te­gro­ßes Säu­ge­tier, Liso­wi­cia boja­ni¹, das zur Zeit der Dino­sau­ri­er [Tri­as] gelebt hat und nicht gera­de fried­fer­tig war. 

[ lt. Kenn­zeich­nung | via twitter]

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¹ https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Heinrich_von_Bojanus