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bookmark_borderSenioren-Einheitsbrei ...?

.
oder:
"Die Alzis ral­len nicht
dass sie das schon x-Mal gele­sen haben."

 

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Die Stich­wort­su­che tauch­te nun schon mehr­fach in mei­nem 'coun­ter' auf - da wur­de ich neu­gie­rig und habe nach­ge­se­hen. Was ich fand war ein wei­te­res Bei­spiel dafür, wie wenig in man­chen 'Blät­tern' selbst pro­du­ziert son­dern von Agen­tu­ren abge­schrie­ben wird. "Pres­se­mit­tei­lung" heißt es dann, das Pro­dukt von dem abge­schrie­ben wer­den darf, nein, SOLL, denn Irgend­wer steckt doch dahin­ter und zahlt. Will also eine mög­lichst gro­ße Ver­brei­tung erreichen ....
 
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Alles "Qua­li­täts­pres­se", ver­steht sich!

bookmark_borderFrom Russia Putin - with love ....

Aus einem Essay Putins in der NY Times, wie­der­um zitiert bei 'tele­po­lis' und mit einem Kom­men­tar ver­se­hen:

 
»» No mat­ter how tar­ge­ted the strikes or how sophi­sti­ca­ted the wea­pons, civi­li­an casu­al­ties are ine­vi­ta­ble, inclu­ding the elder­ly and child­ren, whom the strikes are meant to pro­tect. ««
Mit die­sem Satz erschei­nen nicht nur ein mög­li­cher Syri­en-Ein­satz, son­dern auch die Droh­nen­ein­sät­ze in Paki­stan, die israe­li­schen Bom­bar­die­run­gen von Gaza und Bei­rut, die Krie­ge in Irak und Afgha­ni­stan auf ein­mal als das, was sie eigent­lich sind: Poli­tisch unwirk­sa­me und recht­lich ille­gi­ti­me For­men mili­tä­ri­scher Gewalt

Dies ist schon das zwei­te Zitat aus Putins Feder das ich in die­sem Jahr her­vor­he­be - ich muß ganz ehr­lich sagen, daß ich das vor ein paar Mona­ten noch als abwe­gi­ge Idee bestrit­ten hät­te. Wenn nun auch noch die Ame­ri­ka­ner zur Ver­nunft kom­men wür­den könn­te es etwas wer­den mit dem Frieden.

Aller­dings ist das wenig wahr­schein­lich wenn man die Reak­tio­nen auf die Ver­öf­fent­li­chung liest. Zwar wer­den in den Kom­men­ta­ren vie­le aner­ken­nen­de Mei­nun­gen offen­bar, ins­ge­samt aber ist wie­der ein­mal die "ame­ri­ka­ni­sche See­le" ver­letzt. Mei­nungs­frei­heit, sonst so hoch geprie­sen und als eine über­ra­gen­de ame­ri­ka­ni­sche Errun­gen­schaft gefei­ert, scheint nur für Jene zu gel­ten, die eine Mei­nung haben die den Mas­sen in den U.S.A. gefällt.
Inter­es­sant auch das Datum der Ver­öf­fent­li­chung: 911/13 - in der U.S.-Darstellungsweise - genau zwölf Jah­re nach dem (ver­meint­li­chen) Anschlag auf WTC und Pentagon.

Zwei Argu­men­te Putins sind unter beson­de­rem 'Beschuss':

Da ist zuerst sein Argu­ment gegen die The­se es gäbe einen ame­ri­ka­ni­schen "excep­tio­na­lism" [Ein­zig­ar­tig­keit] - inter­pre­tiert als Frei­brief sich über­all auf der Welt in alle Ange­le­gen­hei­ten ande­rer Län­der zu mischen wenn sie den U.S.A. nicht gefallen.

Zum zwei­ten sei­ne The­se zu der angeb­lich reli­gi­ös zu begrün­den­den, beson­de­ren Legi­ti­ma­ti­on der U.S.A. als Wah­re­rin einer christ­li­chen Welt­ord­nung zu agie­ren ['Gods own coun­try']. Das hat beson­ders 'geses­sen', obwohl doch - min­de­stens nomi­nell - die U.S.A. eine Tren­nung von Kir­che und Staat haben, die der in unse­rer Ver­fas­sung ähn­lich ist.

Eine gute Freun­din aus den U.S.A. schreibt mir dazu:
I have begun to ? capi­ta­lism, and our so-cal­led "demo­cra­cy"...
Our peo­p­le have for­got­ten 2 important facts:
We were estab­lished as a Repu­blic, and were not foun­ded on christian,
or any other reli­gious beliefs.
Inte­re­st­ing times. 

Dem ist nichts hinzuzufügen.

∙ ▪  ▪ ∙
 

"From Rus­sia with love" [deutsch: "Lie­bes­grü­ße aus Mos­kau"] ist der Titel eines James-Bond-Films gedreht nach einer Vor­la­ge von Ian Fle­ming
tele­po­lis | http://www.heise.de/tp/artikel/39/39910/1.html
NY Times | http://www.nytimes.com/2013/09/12/opinion/putin-plea-for-caution-from-russia-on-syria.html

bookmark_borderUSA - China - BRD

Ver­gleicht man die Wirt­schafts­da­ten aus die­sen drei Län­dern hin­sicht­lich der Beschäf­tig­ten­zahl in der Pro­duk­ti­on von Gütern
wird sogleich klar war­um sich die U.S.A. in einer tie­fen Kri­se befinden:
Die Pro­duk­ti­on ist nach Chi­na ver­la­gert, im Lan­de wer­den kaum noch Güter pro­du­ziert. "Dienst­lei­stun­gen" machen nahe­zu 85% des­sen aus, was in den USA an Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen vor­han­den ist (obe­re Abbildung). 

Ich will es ein­mal salopp formulieren:
"Soft­ware" und gro­ße Inter­net­kon­zer­ne sind hei­ße Luft - es liegt kein greif­ba­res Pro­dukt zugrun­de. 'Des Kai­sers neue Klei­der' las­sen grüßen ...! 
 

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Bei uns läßt sich eben­falls eine Ten­denz weg von der Pro­duk­ti­on hin zu Dienst­lei­stun­gen fest­stel­len. Noch wer­den aber aus­rei­chend Güter her­ge­stellt die "Wert" besit­zen - und nur ca. 50% der Beschäf­tig­ten arbei­ten im Bereich "Dienst­lei­stun­gen" (fol­gen­de Abbildung).
 

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[Die Zah­len in der Dar­stel­lung sind pro­zen­tua­le Wer­te für die Bran­chen; ins­ge­samt sind ca. 42 Mio Beschäf­tig­te erfaßt. Quel­le: Sta­ti­sti­sches Bun­des­amt]

Chi­na hin­ge­gen pro­du­ziert für die U.S.A. all das, was dort nicht mehr kosten­deckend pro­du­ziert weden kann. Die Abhän­gig­keit hat natür­lich auch poli­ti­sche Fol­gen. Aber das zuzu­ge­ste­hen wird sich wohl nie­mand aus der poli­ti­schen Kaste getrau­en. "busi­ness as usu­al" und so tun als ob Alles in bester Ord­nung ist.

Ledig­lich in der Flug­zeug- und Waf­fen­in­du­strie der U.S.A. wird noch Sub­stan­ti­el­les pro­du­ziert - um dann auf den ver­schie­de­nen Kriegs- und Bür­ger­kriegs­schau­plät­zen wie­der ver­nich­tet zu wer­den. Auch da also kei­ne Güter von Bestand.
 

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Bild oben:

Aus der Dar­stel­lung der histo­ri­schen Ent­wick­lung läßt sich sehr gut erken­nen wie - mit Absin­ken der Beschäf­tig­ten­zah­len in der Indu­strie in den U.S.A. - sich der gegen­läu­fi­ge Trend in Chi­na abzeichnet.

Letz­tes Bild, ganz unten:
Eine Über­sicht zu den inlän­disch auf­ge­nom­me­nen Krediten.

Hier wird gut deut­lich, war­um wir eine Geld­druck­ak­ti­vi­tät son­der glei­chen in den U.S.A. zu ver­zeich­nen haben - wo kei­ne Ein­künf­te aus pro­du­zier­ten Pro­duk­ten erwach­sen kommt das Geld eben aus der Druckerpresse.

Ins­ge­samt ein Bild des Grau­ens, denn hier wird deut­lich in wel­che Rich­tung die Volks­wirt­schaf­ten sich entwickeln:
Hin zu einem Total­ver­sa­gen. Die Ver­schul­dun­gen in den wich­tig­sten Indu­strie­län­dern sind mitt­ler­wei­le um ein Viel­fa­ches höher als in Jahr­zehn­ten (!) aus­ge­gli­chen wer­den kann. Von den 'ärme­ren' Län­dern der Welt ganz zu schwei­gen, dort sieht es teil­wei­se noch schlim­mer aus ....

Die weni­gen 'Umden­ker' in den U.S.A.* wer­den es wahr­schein­lich nicht lei­sten kön­nen die Gesell­schaft vor einem tie­fen Absturz zu bewah­ren. Ihre Zahl ist noch zu klein, sie hat­ten noch nicht genü­gend Zeit den Wachs­tums­wahn, ange­trie­ben durch die Mar­ke­ting­agen­tu­ren, ihren Lands­leu­ten vor Augen zu füh­ren. Zudem schätzt man es in den U.S.A. - ähn­lich wie bei uns - in brei­ten Bevöl­ke­rungs­krei­sen nicht sei­ner Bequem­lich­keit beraubt zu wer­den und etwa damit anzu­fan­gen nachzudenken.

Chi­nas inne­re Kre­dit­ver­ga­be­si­tua­ti­on sieht (unte­res Bild) hin­ge­gen schlim­mer aus als sie ist. Denn Chi­na hat über­all auf der Welt inve­stiert - und das aus "Gut­ha­ben", erwirt­schaf­tet von sei­ner rie­si­gen Bevölkerung.
 

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∙ ▪  ▪ ∙
 

[Quel­le Abbil­dun­gen: fact­fi­sh | http://www.factfish.com]
 
* [! Nur ein Bei­spiel aus Vie­len, aller­dings in abso­lu­ten Zah­len eine Minderheit !]

bookmark_borderVergebene Hoffnung

Am 27. Mai 2009 hat­te ich unter der Überschrift 
"Was unter­schei­det uns (Euro­pä­er) von den Ame­ri­ka­nern?" einen Bei­trag ver­faßt, der sich mit der Ver­schie­den­heit des U.S.- und euro­päi­schen Wis­sen­schafts­be­triebs befaßte.

Seit­her sind ein paar Jah­re ins Land gegan­gen und es hat den Anschein, daß es nicht nur die auf­stre­ben­den wis­sen­schaft­li­chen Köp­fe sind, die Ame­ri­ka in vie­len Berei­chen einen Vor­sprung verschaffen:

Mitt­ler­wei­le wur­de bekannt, in wel­chem Aus­maß die Spio­na­ge der Ver­ei­nig­ten Staa­ten mit Hil­fe ihrer Dien­ste welt­weit auf Daten aus öffent­li­chen, wirt­schaft­li­chen und pri­va­ten Quel­len zuzu­grei­fen in der Lage ist - und wie inten­siv die­se Mög­lich­keit in nie geahn­tem Maße auch tat­säch­lich genutzt wird.

"Wis­sen ist Macht!" - und Macht bedeu­tet oft skru­pel­lo­ses und unge­setz­li­ches Vor­ge­hen. Eine Nati­on, in der sich füh­ren­de Krei­se nicht scheu­en eige­ne Bür­ger in gro­ßen Zah­len einem ver­meint­lich grö­ße­ren Ziel zu opfern (9 / 11; Video), wird sich frem­den Natio­nen gegen­über noch viel weni­ger Zwän­ge auf­er­le­gen. Wer in der Lage ist im eige­nen Land eine sol­che Mas­sen­ver­nich­tung zu insze­nie­ren und für sei­ne Zwecke zu nut­zen wird auch über die Mit­tel ver­fü­gen über­all auf der Welt ähn­li­che oder ver­gleich­ba­re Aktio­nen aus­zu­füh­ren und vor einer brei­ten Öffent­lich­keit zu ver­heim­li­chen. Das Netz­werk von Geheim­dien­sten rund um die Welt ist gespannt und wird in sei­nen Struk­tu­ren nicht zu erschüt­tern sein - denn wer damit & dar­in agiert kann schon im Vor­feld Oppo­si­ti­on erken­nen und Gegen­maß­nah­men einleiten.

Unter der Prä­mis­se, daß die "Mäch­ti­gen" der Welt in klei­nen Zir­keln Ent­wür­fe ver­fas­sen und zukünf­ti­ge Hand­lun­gen pla­nen, ist eine Betei­li­gung der jeweils füh­ren­den Poli­ti­ker in vie­len wich­ti­gen Län­dern rund um den Glo­bus anzu­neh­men. Zum 'Herr­schafts­wis­sen' gehört dem­nach auch das Wis­sen um die Betei­li­gung von Per­so­nen an die­sen ver­bor­gen agie­ren­den Netz­werk der Macht. Und weil sol­ches Wis­sen zugleich pri­vi­le­giert und gefähr­lich ist wer­den sie sich hüten es öffent­lich zu machen.

Inso­weit ist die Hoff­nung auf Auf­klä­rung der Machen­schaf­ten der Geheim­dien­ste sinn­los. Die Wel­len der Empö­rung wer­den abklin­gen - und man wird zu "busi­ness as usu­al" zurück­keh­ren. Schon ein Blick auf den Aus­gang der Wahl in Bay­ern - und das wird auch bei der Bun­des­tags­wahl am kom­men­den Sonn­tag nicht anders aus­se­hen - zeigt, daß die trä­gen Mas­sen nicht begrif­fen haben was da mit ihnen pas­siert. Hät­ten sie es begrif­fen, dann hät­te das Ergeb­nis anders aus­se­hen müssen.

Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten sind die letz­te Welt­macht, die sich noch gegen das fried­li­che Pri­mat des Wirt­schaf­tens wehrt, indem sie im eige­nen Lan­de wie in der Welt mit Waf­fen­ge­walt und Staats­ter­ro­ris­mus den Auf­bau zivi­len Wohl­stan­des für alle Bür­ger verhindert.

[tele­po­lis | http://www.heise.de/tp/artikel/39/39910/1.html]

Da wären wir beim zwei­ten gro­ßen Fra­ge­zei­chen - das ja, wie bereits anfangs aus­ge­führt - mit dem ersten Fra­ge­zei­chen hin­sicht­lich der ver­mu­te­ten Geheim­bün­de zusam­men­hängt. Frie­de rund um den Glo­bus kann weder im Inter­es­se sol­cher Zir­kel, noch im Inter­es­se der Geheim­dien­ste sein:
Den Einen ent­zieht es die Grund­la­ge für 'pro­fit', den Ande­ren ihre wirt­schaft­li­che Exi­stenz. Genau des­we­gen ist die Hoff­nung auf eine fried­li­che Welt - min­de­stens nach der­zei­ti­ger Situa­ti­on - vergebens.

bookmark_border.. über einen speziellen, verdeckten Kanal ..

Tja, lie­be Leu­te:

Wer es bis­her noch nicht glau­ben woll­te fin­det hier erneut einen Beweis dafür, wie in die Pro­gram­me aus U.S.-Produktion Hin­ter­tür­chen ein­ge­baut wer­den um, neben ande­ren Schnüf­fe­lei­en, INDUSTRIESPIONAGE zu betreiben.

Denn gera­de die INDUSTRIE nutzt Cis­co .... 
 
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[Quel­le: cis­co | http://www.golem.de/news/security-forscher-entdecken-sicherheitsluecken-in-cisco-routern-1309-101600.html]
 

bookmark_borderWahl 2013 (4)

Schon häu­fi­ger habe ich geschrie­ben wie ich zum Frak­ti­ons­zwang durch die Par­tei­en stehe:
Das Grund­übel aller Ent­schei­dun­gen im Bun­des­tag ist die Weg­nah­me der per­sön­li­chen Ent­schei­dung - "Gewis­sens­ent­schei­dung" - der Abge­ord­ne­ten durch die­se Par­tei­re­gel. Wären sie näm­lich auf sich selbst gestellt, so müß­ten sie sich brei­ter infor­mie­ren. Das wäre ein Gewinn für die Demo­kra­tie. Weil mehr Infor­ma­ti­on immer bes­ser ist als der Par­tei­füh­rung blind zu fol­gen und zu ver­mu­ten, die mache schon Alles richtig.

Wie nun bei einer Umfra­ge her­aus­kam sind die Abge­ord­ne­ten zu einer über­wie­gen­den Mehr­heit für Volks­ent­schei­de. Abge­stuft, muß hin­zu­ge­fügt wer­den, weil es in den ein­zel­nen Par­tei­en unter­schied­li­che Zah­len dazu gibt. Nicht ver­wun­der­lich ist, daß es bei der CDU/CSU die wenig­sten Befür­wor­ter gibt (ca. 40%). Kon­ser­va­tiv bedeu­tet wohl auch erstarr­tes Den­ken hin­sicht­lich offe­ner Meinungsbildung.

Wenn - wie im unten­ste­hen­den screen shot gezeigt - also eine Mehr­zahl der Abge­ord­ne­ten für Volks­ent­schei­de ist, müß­te es doch mög­lich sein das auch zu eta­blie­ren. Um stän­di­ge Ver­än­de­run­gen aus­zu­schlie­ßen könn­te man hohe Hür­den ein­bau­en. Etwa eine min­de­stens fünf Pro­zent posi­ti­ve Wil­lens­äu­ße­rung der Wahlberechtigten.
 

[15092013]
 

Dass so etwas funk­tio­niert sieht man am Bei­spiel der Schweiz. Dort haben die Bür­ger das Gefühl in wich­ti­gen Fra­gen noch mit­zu­be­stim­men - und nicht nur als Manö­vrier­mas­se der Par­tei­en zu die­nen, die alle vier Jah­re mal zur Wahl gehen darf aber anson­sten bit­te 'das Maul zu hal­ten' hat.

∙ ▪ ∙
 
 
[15092013]
 
 

 
Mei­ne Hoff­nung war bis­her immer, daß die nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen wegen der fort­ge­schrit­te­nen Infor­ma­ti­ons­mög­lich­kei­ten eine ande­re Hal­tung als die Eltern­ge­nera­ti­on ein­neh­men wür­de. Unbe­ein­flußt von weni­gen gro­ßen Mas­sen­blät­tern, die zusam­men mit den Wirt­schafts­in­sti­tu­tio­nen und Ban­ken ein Inter­es­se dar­an haben 'das Volk dumm zu hal­ten' und inso­fern zu manipulieren.
Sieht man sich die Zah­len an, die erst jüngst von infra­test erho­ben wur­den - immer mit Vor­sicht, weil die Basis der Befra­gung nicht ein­deu­tig bekannt ist - so ent­steht der Ein­druck, daß sich an den Durch­schnitts­wer­ten für die 'gro­ßen' Par­tei­en wenig ändern wür­de wenn die­se Noch-nicht-Wäh­ler erst wäh­len können.

Das ist - min­de­stens für mich, des­we­gen habe ich in die Gra­fik ein Aus­ru­fe­zei­chen ein­ge­fügt - erstens erstaun­lich und zwei­tens ent­täu­schend. Da ist noch viel Auf­klä­rungs­ar­beit nötig. Wahr­schein­lich wird es aber nur gelin­gen, wenn es zugleich auch bes­se­re Bil­dung für brei­te­re Bevöl­ke­rungs­grup­pen gibt.
Da müß­te aus mei­ner Sicht der Hebel ange­setzt werden:
Anstatt in unse­ren Schu­len immer weni­ger Inhal­te in der Brei­te zu unter­rich­ten müß­te genau das umge­kehrt werden.
 

∙ ▪ ∙
 
    [Quel­len:
  • pro-volks­ent­scheid | http://www.heise.de/tp/artikel/39/39889/1.html
  • kon­ser­va­ti­ve jugend | http://www.heise.de/tp/Politisch-konservative-Jugendliche--/blogs/8/154950]


 

bookmark_borderZustandsbeschreibung

Daß die U.S.-Verfassung zuneh­mend 'aus­ge­höhlt' und ihres Sin­nes beraubt wird müß­te uns hier in Euro­pa wenig stören. 
Wir sind ja nicht direkt betrof­fen. Laß die doch ihre eige­nen Bür­ger geset­zes­wid­rig aus­spä­hen. Selbst schuld, wenn die sich nicht dage­gen wehren.

Bedau­er­li­cher­wei­se ist das in meh­re­ren Rich­tun­gen falsch. Wir sind natür­lich betrof­fen, indi­rekt durch die Zusam­men­ar­beit hie­si­ger Geheim­dien­ste mit NSA und CIA. Manch­mal sogar direkt - näm­lich bei einer Rei­se die nach oder durch die U.S.A. führt.

Ich war zuletzt 2004 dort. Da war es noch nicht so schlimm wie jetzt. Aber schon so offen­sicht­lich bür­ger­feind­lich, daß ein Bekann­ter, den ich dort besuch­te, mit mir gut 500m weg von der Stra­ße ans hin­te­re Ende sei­nes Grund­stückes lief. Und erst dort offen über den Stand der Din­ge in sei­nem Land sprach. Er hat­te Angst von der Stra­ße aus 'abge­hört' zu wer­den. 2004.

Wo wir heu­te ste­hen ist mitt­ler­wei­le bekannt. Die gan­ze Trag­wei­te aller­dings scheint der soge­nann­ten "brei­ten Öffent­lich­keit" noch immer nicht bewußt zu sein - oder sie wird ver­drängt. Wie so vie­le der bren­nen­den Pro­ble­me in unse­rem Land durch Fuß­ball & Tele­vi­si­on über­tüncht. Manch­mal braucht es nur einen ver­lo­ge­nen Poli­ti­ker der sich hin­stellt und behaup­tet es sei nichts Unge­setz­li­ches passiert:
"Lieb Vater­land magst ruhig sein ...!"
Ich kann von einer Rei­se in die U.S.A. nur abra­ten. Nicht nur wegen der Flug­gast­da­ten­bank in die man als Rei­sen­der dort­hin sogleich gerät, son­dern auch wegen der Behand­lung durch die INS-Ein­rei­se­be­am­ten. Die kön­nen - völ­lig unbe­grün­det und obwohl man ein gül­ti­ges Visum hat - eine Ein­rei­se ver­wei­gern. Mög­li­cher­wei­se ein­fach des­we­gen, weil man ihnen als Per­son nicht gefällt. Es gibt kei­ne Hand­ha­be gegen der­glei­chen Willkür.

Ist das allei­ne noch nicht Grund genug, so kommt die anlaß­lo­se Durch­su­chung und Spei­che­rung (!) der auf elek­tro­ni­schen Medi­en gespei­cher­ten Daten hin­zu (sie­he 'screen shot', unten). Nie­mand ist davor sicher - und das gilt für Tele­fo­ne & Com­pu­ter, selbst digi­ta­le Kame­ras. Wer ver­schlüs­sel­te Daten auf der Maschi­ne hat muß sogar damit rech­nen, daß die Gerä­te kon­fis­ziert wer­den. Die Kosten für den Ver­such die zurück zu bekom­men dürf­te den Wert der Hard­ware um eini­ges übersteigen.

 
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[Quel­le]

Das Land hat vie­le sehens­wer­te, ein­ma­li­ge Land­schaf­ten und eine Tier- und Pflan­zen­welt die man teil­wei­se nur dort und sonst nir­gends auf der Welt sehen kann. Aber ist es das letzt­end­lich wert?

Wenn mehr Tou­ri­sten dar­über nach­den­ken wür­den sich der­glei­chen Maß­nah­men NICHT zu unter­wer­fen und ein­fach fern­zu­blei­ben könn­te das einen Umdenk­pro­zeß ein­lei­ten - denn wenn's um Geld geht reagie­ren selbst anson­sten fried­li­che U.S.-Geschäftsleute heftig.

OK. Ich sehe es ein. Das ist, wie die Ame­ri­ka­ner sagen wür­den "wishful thin­king". Zu vie­le Unbe­darf­te nut­zen "Fünf-Tage-Shop­ping-Rei­se" nach New York oder "Rund­rei­se ame­ri­ka­ni­scher Westen, ADAC, mit deut­scher Rei­se­lei­tung" .... den Teil­neh­mern ist Poli­tik sowie­so fremd oder schlicht piepegal.

Näch­ste Woche ist Wahl - und 'Mut­ti' wird's schon richten ....

bookmark_borderSperre

Wegen gehäuf­tem SPAM habe ich den Zugang für Nut­zer mit 

  • gmail.com
  • und

  • hotmail.com

zur Kom­men­tar­funk­ti­on gesperrt.
Ich bit­te um Ver­ständ­nis soll­te das zu Unan­nehm­lich­kei­ten führen.

*edit*
Eine eige­ne Domain - mit zehn E-Mail-Adres­sen - kostet pro Jahr ca. 15,- €uro [0,95 € / Monat + MwSt.]. Soviel soll­te Jedem die bes­se­re Ver­füg­bar­keit und siche­re Lage­rung des Mail­ver­kehrs (in Deutsch­land) wert sein ....
Für etwa den dop­pel­ten Preis, also ca. 30,- €uro, bekommt man zusätz­lich genü­gend Spei­cher und 2x MySQL-Daten­ban­ken um das eige­ne Web­log von dort zu betreiben.

bookmark_borderWahl 2013 (3)
Demokratie ausgehebelt:
Parteienwillkür!

Vor eini­gen Jah­ren hat­te ich schon dar­auf hin­ge­wie­sen und kom­me jetzt, nach­dem ich einen Bericht mit ähn­li­chen The­sen bei 'gul­li' gele­sen habe noch­mal dar­auf zurück:
Durch die Lan­des­li­sten und Pla­zie­rung von bestimm­ten "Schlüs­sel­kan­di­da­ten" - wohl bes­ser als "Wunsch­kan­di­da­ten bestimm­ter Mei­nungs­füh­rer einer Par­tei" zu beschrei­ben - wird das Wahl­recht* ausgehebelt.
Der Bür­ger ver­kommt zu "Stimm­vieh", denn er wählt nicht Kan­di­da­ten son­dern eine Par­tei - und stimmt damit nur über deren Gesamt­zahl an Sit­zen ab.


* " .. Der Ver­fas­sungs­recht­ler Prof. Dr. Hans Her­bert von Arnim kri­ti­siert das deut­sche Wahl­recht als "Geschöpf der poli­ti­schen Klas­se" und for­dert mehr Demokratie .. "

bookmark_borderSchlagfertigkeit ....

Es gibt Situa­tio­nen, da wünsch­te ich mir mehr Schlag­fer­tig­keit - doch all­zu oft fehlt mir der 'coo­le' Spruch zur rech­ten Zeit.

Hier nun eine Argu­men­ta­ti­ons­hil­fe für Hun­de­be­sit­zer. Nicht alle Sprü­che unbe­dingt etwas, was ich selbst sagen wür­de, aber über­wie­gend schon 'nutz­bar':

[sprueche]

 ∙ ▪  ▪ ∙ 
[Ein herz­li­ches "Dan­ke!" an Blitzi für die Überlassung]

bookmark_borderWahl 2013 (2)

Am Sonn­tag, 24. Mai 2009 schrieb ich zur Wahl die­sen Beitrag:
Erin­nern! Alter­na­tiv wählen!

" .. Unmut muß sich auch in Wahl­er­geb­nis­sen nie­der­schla­gen!! .. " - so hat­te ich damals geschrie­ben - und das ist heu­te mehr denn je gül­tig. Denn mitt­ler­wei­le wer­den wir nicht nur von den Regie­rungs­par­tei­en belo­gen und betro­gen - unter Mit­hil­fe von SPD und Grü­nen, die alle­samt von den Machen­schaf­ten der Ame­ri­ka­ner wuß­ten und nichts, aber auch gar­nicht dage­gen unter­nom­men haben - son­dern wir wer­den auch noch für dumm gehalten:
Ein Ein­falts­pin­sel wie Pofalla stellt sich im Fern­se­hen vor die Kame­ras hin und redet so, als ob er zu einem Volk von Klipp­schü­lern spricht ....