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bookmark_borderVom Überfluss ....
und seinen Folgen

Wie vie­le Vari­an­ten von Ver­brauchs­gü­tern sind ausreichend?

Geht es nach dem Wil­len der pro­du­zie­ren­den Gesell­schaf­ten ten­diert die Ant­wort mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit nach "Unend­lich". Ange­feu­ert durch die Wer­be­ab­tei­lun­gen wird Mar­ke­ting zur trei­ben­den trei­ben­den Kraft um Kon­su­men­ten etwas auf­zu­schwat­zen was sie mit größ­ter Sicher­heit nicht brau­chen. Oder min­de­stens nicht in der Varia­ti­ons­brei­te nicht brauchen.


Wasch­mit­tel fül­len vie­le Regal­me­ter, eben­so Deos, Haar­wasch­mit­tel, Dusch­gels und Zahn­rei­ni­gungs­ar­ti­kel. Jeder die­ser Pro­dukt­grup­pen liegt ein Ziel zugrunde: 

Sau­be­re Wäsche, Ver­mei­dung von Schweiß­ge­ruch, ent­fet­te­te Haa­re die fluf­fig um den Kopf lie­gen, sau­be­re Haut und ein ange­neh­mer Duft nach dem Duschen, und sau­be­re, gesun­de Zähne.

Braucht man dafür Dut­zen­de Pro­dukt­va­ri­an­ten, alle mit wohl­klin­gen­den Namen und pas­sen­den Farb­ab­stu­fun­gen? Die sich aber im Grun­de, in ihrer stoff­li­chen Zusam­men­set­zung, nicht mehr unter­schei­den, ja zu 99,8% iden­tisch sind und nur der gerin­ge Rest von 0,2% ist ein ande­rer Duft­stoff der den Namen recht­fer­tigt und Ver­schie­den­heit sug­ge­riert, wo doch Gleich­heit herrscht?


Der online shop von REWE (ein Bei­spiel von meh­re­ren, rein zufäl­lig) führt 352 ver­schie­de­ne Pro­duk­te, selbst ALDI, schon lan­ge nicht mehr nur im 'Bil­lig­sor­ti­ment' auf­ge­stellt, hat mehr als 20 ver­schie­de­ne Sham­poos unter­schied­li­cher Mar­ken und dazu eine Palet­te von Eigen­mar­ken im Angebot.

So wie in die­sen will­kür­lich gewähl­ten Sek­to­ren des Ange­bo­tes sieht es in allen Pro­dukt­grup­pen mitt­ler­wei­le aus. Ein unüber­sicht­li­ches Ange­bot mit hoch­tra­ben­den Phan­ta­sie­na­men ohne tat­säch­li­chen Bezug zum Ver­wen­dungs­zweck, aber stets wohl­klin­gend, farb­lich abge­stimmt, weil in "Fokus­grup­pen" oder "Panel" gete­stet und für ver­treib­bar befunden.


Was hin­ter Allem steht ist ein Geflecht von ver­schie­de­nen Inter­es­sen, da geht es immer dar­um mehr Geld mit Pro­duk­ten zu ver­die­nen, die für ein gesun­des und natür­li­ches Leben gar nicht gebraucht wer­den, deren unbe­ding­te Not­wen­dig­keit den Kom­su­men­ten aller­dings tag­täg­lich in tau­send­fa­chen Wer­be­bot­schaf­ten auf allen Kanä­len ein­ge­bläut wer­den. So lan­ge, bis selbst der ver­nünf­tig­ste Mensch über­zeugt ist sol­chen Über­fluß zu brauchen.

 

Weil man stets mit 'gutem Bei­spiel' vor­an gehen soll zäh­le ich jetzt ein­mal eini­ge Pro­duk­te auf die ich im Bad benut­ze, da steht auch die Wasch­ma­schi­ne:
 
- 1 Weiß- und 1 Color­wasch­mit­tel je in Nach­füll­beu­teln (Haus­mar­ke Eco REWE)
- 1 Hand­sei­fe flüs­sig im Nach­füll­beu­tel (today aqua)
- 1 Deo (Nivea sensitive)
- 1 Haar­sham­poo (Pert)
- 1 Dusch­gel (today Med)
- 1 Kör­per­lo­tion (Ombia)
- 1 Zahn­pa­sta (Mer­idol)

Bezug: "Wir weni­gen"

bookmark_borderGeschichte

Als Natur­wis­sen­schaft­ler schaut man eher auf ein­zel­ne Fak­ten als auf eine umfas­sen­de Sicht­wei­se, die­se zeich­net sich höch­stens aus der Sum­me der Befun­de irgend­wann ab und ändert dann not­wen­di­ger­wei­se die Basis des Wis­sens, schreibt also 'neue Erkennt­nis­se' und ver­wirft teil­wei­se alte Ergebnisse.

Ganz anders ist es, wenn man die Geschich­te der Mensch­heit, der eige­nen Nati­on, des unmit­tel­ba­ren Lebens­krei­ses betrach­tet. Ich wage mich heu­te auf frem­des Ter­ri­to­ri­um: Gei­stes­wis­sen­schaft. "Geschich­te" aus natur­wis­sen­schaft­li­cher Sicht, unver­brämt, unge­schönt, unverzerrt. 

Eine *krea­tiv ver­än­der­te* Sicht der Geschich­te kommt von vie­len Sei­ten. Jede die­ser Sicht­wei­sen basiert auf dem Wunsch für die Gegen­wart die Ver­gan­gen­heit so erschei­nen zu las­sen, dass sie mög­lichst vor­teil­haft für die eige­ne Argumentation/Person ist.

Dabei ist es doch kein Man­gel, wenn man in der frü­he­ren Geschich­te sowohl klei­ne als auch gro­ße Feh­ler auf der 'eige­nen' Sei­te zulässt und wahr­heits­ge­treu dar­stellt. Es macht Geschich­te eher zu einer leben­di­gen, plau­si­blen und chao­ti­schen Rea­li­tät und weni­ger zu einem gut gemach­ten und viel­leicht noch bes­ser erzähl­ten Märchen.

Eine brei­te­re Sicht der Geschich­te kon­tra­stiert Geschich­ten mit unum­stöß­li­chen Fak­ten, die nicht immer zur vor­her fest­ge­leg­ten Erzäh­lung pas­sen, die man­che Men­schen gern ande­re glau­ben machen wollen.

Geschich­te hat Höhe­punk­te, aber nur weni­ge End­punk­te. So lan­ge man lebt wer­den Ände­run­gen nötig, denn es han­delt sich nicht um einen sta­ti­schen, son­dern einen dyna­mi­schen Prozess. 

Wovor man sich hüten soll­te ist, Ent­schei­dun­gen zu hin­ter­fra­gen, die vor einem bestimm­ten Hin­ter­grund in frü­he­ren Jah­ren getrof­fen wur­den. Die äuße­ren Umstän­de zu bele­ben, sie so dar­zu­stel­len wie es war, ist schon unmöglich: 

Man hat die Sicht­wei­se auf Ver­gan­ge­nes nur aus der eige­nen Per­spek­ti­ve - und die "Geschichts­schrei­bung" ori­en­tiert sich nach wie vor am 'gro­ßen Gan­zen' und nicht an Ein­zel­schick­sa­len (Aus­nah­men ausgenommen!).

Wo wir auf­merk­sam sein müs­sen ist, jeder 'krea­ti­ven Neu­fas­sung' auf die Spur zu kom­men, denn Mani­pu­la­tio­nen sind heut­zu­ta­ge schnel­ler und umfas­sen­der mög­lich als frü­her, wo man noch Papier und Stift brauch­te und Fäl­schun­gen leicht zu erken­nen waren. Elek­tro­nisch ist Vie­les mach­bar gewor­den - und die aktu­el­le Macht strebt gern danach ihre angeb­li­chen Wur­zeln etwas geschönt zu vermitteln.

bookmark_borderDie Sonne bringt es an den Tag .....

An einem schö­nen Som­mer­tag spa­zie­ren zu gehen und sich am Gesang der Vögel zu erfreu­en ist wahr­haf­tig ent­span­nend und beru­hi­gend. Nach einer Wei­le braucht man dann aller­dings zwi­schen­durch eine klei­ne Pau­se - und wohl dem, der in einem Ort wohnt, in dem dafür von der Stadt oder finanz­kräf­ti­gen Bür­gern als Mäze­nen, Bän­ke auf­ge­stellt wur­den um das zu ermöglichen.

So saß ich gestern auf einer die­ser Bän­ke und ließ mei­nen Blick schwei­fen, wun­der­schö­ne alte Pla­ta­nen, mit Stamm­durch­mes­sern, die so groß sind, dass zwei Erwach­se­ne sie nicht umfas­sen kön­nen. Uralte Nadel­bäu­me, die fast 40 m in den Him­mel ragen .... und dann fiel mein Blick auf eine Häu­ser­wand, die, von der Son­ne beleuch­tet, das Mau­er­werk irgend­wie unge­wöhn­lich erschei­nen ließ.

Unre­gel­mä­ßig­kei­ten in der Flä­che der Wand, in den ein­zel­nen Posi­tio­nen der Stei­ne zuein­an­der, die erst durch die Son­ne in Erschei­nung traten.

Als ich das sah schoss mir die Fra­ge durch den Kopf, ob das denn noch aus­rei­chend fest sei, um das Haus zu stüt­zen, die Wand sta­bil zu hal­ten und das Gewicht von sich selbst und der wei­te­ren Geschos­se, ins­ge­samt drei, dar­über zu tragen. 

War da nur der Mau­rer bei sei­ner Arbeit ange­trun­ken, oder han­delt es sich um eine Insta­bi­li­tät des Bau­wer­kes, die eine Gefahr für die Bewoh­ner dar­stellt? Gegen erste­re The­se spricht, dass die­se Ver­for­mun­gen der Wän­de an wei­te­ren Stel­len an dem Bau­werk zu sehen waren. Das spricht für feh­ler­haf­ten Mör­tel, der nicht mehr in der Lage ist die Stei­ne in ordent­li­cher, waa­ge­rech­ter und ver­ti­ka­ler Rich­tung zu halten.
["click!" auf das Bild vergrößert]
Nun über­le­ge ich, ob ich da etwas tun sollte.
Was mei­nen Sie? Raus­hal­ten oder ver­su­chen zu ermit­teln wem das Gebäu­de gehört, oder gar die Stadt, das Bau­amt verständigen? 

bookmark_borderÜber den Versuch ein totes Pferd zu reiten ....
[The attempt to ride a dead horse ....]

[screen shot] 

Ken­nen Sie die­se Analogie?

Wahr­schein­lich schon, oder min­de­stens eine Vari­an­te zu den vor­ge­schla­ge­nen Möglichkeiten.
Hier eini­ge Beispiele:
- Eine pas­sen­de­re Peit­sche einsetzen;
- Den Rei­ter wechseln;
- Dem Pferd mit Fut­ter­ent­zug drohen;
- Eine Arbeits­grup­pe grün­den um das Pferd zu studieren;
- Das Pferd als "lebend-aber-beschränkt-belast­bar" einstufen;
- Einen Sub­un­ter­neh­mer enga­gie­ren um das Pferd zu reiten;
- Eine Stu­di­en­rei­se anset­zen, um anders­wo zu sehen, wie man tote Pfer­de reitet.
- Umstel­lung aller Para­me­ter die ein Pferd für "tot" erklären;
- Eine Stu­die initi­ie­ren, die prüft ob leich­te­re Rei­ter die Lei­stung des Pfer­des verbessern.

Die ersten 100 'akti­ven' "two­day" Blogs 
[screen shot; "click!" vergrößert ] 

Die 'com­mu­ni­ty' besteht aus 67010 Blogs, so ist es bei two­day zu lesen. Davon sind - groß­zü­gig geschätzt - noch kei­ne hun­dert Blogs in den letz­ten 12 Mona­ten aktiv gewesen.
Wirk­lich dau­er­haft *aktiv* sind zwei Hän­de voll Blog­ger. Die Hälf­te betreibt Blogs anders­wo und spie­gelt bzw. ver­linkt ledig­lich die Inhal­te zu ihren alten "two­day" Blogs. An der der­zei­ti­gen Dis­kus­si­on wie "two­day" zu bele­ben sei betei­li­gen sich bis­her vier(!) Blogger:innen, von denen zwei ihre Blogs schon auf "word­press" bzw. "blog­ger" umge­stellt haben, und daher nur zu "two­day" ver­lin­ken. Ein Wei­te­rer taucht höchst spo­ra­disch auf.

Des­we­gen, und um zum Anfang zurück zu kommen:


Wenn man erkennt,
dass man ein totes Pferd reitet,
ist es das Beste abzusteigen. 

 

 
Noch mehr → "totes Pferd" Ideen

bookmark_borderMeine Großmutter ....

Mei­ne Groß­mutter (müt­ter­li­cher­seits) sag­te immer:
"Got­tes Müh­len mah­len lang­sam aber sicher!"
- dar­an muss­te ich den­ken, als ich die im fol­gen­den Bild
dar­ge­stell­te Über­schrift las:

[screen shot] 

[Quel­le der Abbil­dung]

Was mei­ne Groß­mutter als "Gott" bezeich­ne­te exi­stiert nicht - jedoch gibt es eine Zufäl­lig­keit, die man als 'aus­glei­chen­de Gerech­tig­keit' bezeich­nen könn­te. Das ist die Tat­sa­che, dass der Zufall manch­mal jeman­den trifft, bei dem die Betrach­ter den­ken: "Der tut mir nicht leid, denn er hat noch nie Ver­ständ­nis für die Not Ande­rer gezeigt, ganz im Gegenteil!"

[screen shot] 

[Quel­le der Abbil­dung]

Wie Sie sicher unschwer erken­nen, gehö­re ich in die­sem spe­zi­el­len Fall zu denen, die sicher sind, dass wegen des frü­he­ren Ver­hal­tens die­se Zufäl­lig­keit begrü­ßens­wert ist und Mit­leid unan­ge­bracht wäre.
Wer dar­an Zwei­fel hat soll­te sich den brit­schen Pre­mier John­son anse­hen, der nach durch­ge­mach­ter Erkran­kung auftrump(f)t anstatt froh zu sein noch ein­mal davon gekom­men zu sein. 

bookmark_borderTrumps Afghanistan 'Friede'

Die "Frie­dens­tau­be Trump" - so hät­ten POLI-TICKER, Trump und die Repu­bli­ka­ner es wohl gern. Allein: Die gan­ze Sache stinkt zum Him­mel wenn man hin­ter die Kulis­sen schaut!

Ein typi­sches Bei­spiel, wie rech­te Pro­pa­gan­da für Trump gemacht wird:
Rhe­to­ri­sche Fra­ge, die eine Absicht der Medi­en (des Fern­se­hens) unter­stellt, dabei aller­dings die Tat­sa­chen ver­schlei­ert. Wah­res mit Unwah­rem so ver­mischt, dass eine 'Ver­schwö­rung' unter­stellt wer­den kann, um die angeb­li­chen guten Taten des Herrn Trump zu verschweigen.

Was tat­säch­lich dort ver­han­delt wur­de ist eine Kapi­tu­la­ti­on Ame­ri­kas - Trump braucht 'Erfol­ge', und dazu wird die­ses Ein­ge­ständ­nis des Schei­terns der USA in Afgha­ni­stan hier hoch­ge­pusht. Es ist also genau das Gegen­teil des­sen, was die/der Poli-Ticker ver­brei­tet: Trump'sches Versagen!

"Ame­ri­ca is making the­se con­cre­te con­ce­s­si­ons in exch­an­ge for unen­forceable pro­mi­ses from an untrust­wor­t­hy ene­my."
Ü:(Amerika macht die­se kon­kre­ten Zuge­ständ­nis­se im Aus­tausch gegen nicht durch­setz­ba­re Ver­spre­chen eines nicht ver­trau­ens­wür­di­gen Feindes)

Es han­delt sich näm­lich gar nicht um ein "Frie­dens­ab­kom­men", son­dern um eine Art Vor­ge­plän­kel, Absichts­er­klä­run­gen und ein­sei­ti­ge Kon­zes­sio­nen der USA an die Tali­ban. So bezeich­net: "..the U.S. spon­so­red peace pro­cess..". Der wirk­li­che Frie­de muß erst noch zwi­schen der Afgha­ni­schen Regie­rung und den Tali­ban aus­ge­han­delt wer­den - wenn schon ein über­wie­gen­des Kon­tin­gent der US Trup­pen abge­zo­gen ist. Glaubt da noch irgend­wer tat­säch­lich dar­an, dass die Tali­ban Ruhe geben wer­den? Nicht bevor sie in der Regie­rung das Sagen haben.
Zudem gibt es eine grö­ßer wer­den­den Oppo­si­ti­on gegen den US Trup­pen­ab­zug aus Afgha­ni­stan, die den Trump'schen Plä­nen das Geld für sei­ne Plä­ne ent­zieht und so für den Ver­bleib von US Trup­pen in jet­zi­ger Stär­ke sorgt.

Schau­en wir doch ein­mal auf eini­ge Pres­se­stim­men, die die­se Ange­le­gen­heit zer­legt haben und dazu Beden­ken anmelden:



" .. It is true that the con­flict in Afgha­ni­stan has been long (19 years), dead­ly (more than 2,400 Ame­ri­cans have lost their lives), and fru­st­ra­ting. It is true that Ame­ri­cans want it to end. And a true peace deal would bring wel­co­me reli­ef not just to the United Sta­tes, but also to an Afghan nati­on that has seen inde­scri­ba­ble pain and suf­fe­ring. But the­re is no hope for peace when your oppo­nent intends to con­ti­n­ue the fight, and the hope for peace dimi­nis­hes fur­ther still when the pro­po­sed peace agree­ment dimi­nis­hes allies and streng­thens your enemies .. If you read the peace agree­ment its­elf, you’ll note imme­dia­te­ly that it gives the Tali­ban a series of con­cre­te, mea­sura­ble gifts. First, there’s an imme­dia­te allied with­dra­wal – down to 8,600 Ame­ri­can tro­ops (and pro­por­tio­na­te num­bers of allied tro­ops) within 135 days. The rema­in­der of Ame­ri­can and allied forces will lea­ve within 14 months .. At the same time, the United Sta­tes will imme­dia­te­ly and sub­stan­ti­al­ly rein­force the Tali­ban by see­king the release of 5,000 Tali­ban pri­soners by March 20. Even worse, the United Sta­tes fur­ther agreed to a goal of “releasing all remai­ning pri­soners over the cour­se of the sub­se­quent three months.” It will do this at the same time that it com­mits to the “goal” of remo­ving sanc­tions from mem­bers of the Tali­ban that include tra­vel bans, asset free­zes, and an arms embargo .. "
Pre­si­dent Trump's Dis­graceful Peace Deal with the Tali­ban
 


" .. Doch das eigent­li­che Ziel von US-Prä­si­dent Donald Trump ist es, sein Ver­spre­chen zu hal­ten und die US-Trup­pen nach Hau­se zu holen. Denn die Ame­ri­ka­ner haben die­sen Krieg satt. Sie wis­sen, dass die Tali­ban, die frü­her bezich­tigt wor­den waren, „das Blut von Ame­ri­ka­nern an ihren Hän­den“ zu haben, nicht zu besie­gen sind.
Sie wis­sen, dass es kei­nen Sinn mehr hat, das mili­tä­ri­sche Enga­ge­ment zu ver­län­gern. Und sie wol­len, dass ihnen zumin­dest schmach­vol­le Bil­der wie nach dem über­stürz­ten Abzug aus Sai­gon erspart blei­ben, die bis heu­te mit dem Viet­nam­krieg ver­bun­den sind ..
" [Der Krieg in Afgha­ni­stan war falsch]
 

Wenn man nun das fol­gen­de in bei NPR zu lesen bekommt 


" .. Sepa­ra­te­ly, in Kabul, Afgha­ni­stan, U.S. Defen­se Secre­ta­ry Mark Esper and NATO Secre­ta­ry Gene­ral Jens Stol­ten­berg signed a joint decla­ra­ti­on with the Afghan govern­ment — repre­sen­ted by Pre­si­dent Ashraf Gha­ni — that com­mits the Afghans to the­se up-coming nego­tia­ti­ons with the Tali­ban and to pro­vi­de Afgha­ni­stan with secu­ri­ty gua­ran­tees as this pro­cess unfolds .. "
 

fragt man sich:
Was zum Teu­fel hat die NATO mit die­sem von den USA ange­fan­ge­nen Krieg zu tun?

Das hat­te ich schon ein­mal am 03.03.2020 gefragt - und es ist kei­ne Ant­wort dar­auf gefun­den worden.

Nimmt man die Infor­ma­tio­nen aus den ver­schie­de­nen Quel­len zusam­men und schaut sie kri­tisch durch, dann wird klar, dass die eupho­ri­sche Lob­prei­sung im ganz oben gezeig­ten Bild (tweet von Poli-Ticker) nur von einem Men­schen stam­men kann der die Mel­dun­gen des Wei­ssen Hau­ses für bare Mün­ze nimmt ohne sie zu hin­ter­fra­gen. Dazu pas­sen vie­le ande­re tweets, die Ver­schwö­rungs­theo­rien und schon längst wider­leg­te Lügen auftischen.
Bedau­er­li­cher­wei­se ist die­se Per­son nicht allein und die Äusse­run­gen sind bestimmt nicht zufäl­lig - denn es gibt hier bei uns tat­säch­lich eine star­ke 'Trup­pe' von Trump Ver­eh­rern, sol­chen, die auch die glück­li­cher­wei­se hin­ter uns lie­gen­den Hit­ler­jah­re immer noch gern wie­der auf­le­ben las­sen wür­den. Hof­fen wir, dass der Spuk irgend­wann auf­hört und wir im näch­sten Jahr wie­der einen 'nor­ma­len' Prä­si­den­ten der USA im Amt finden.

Sie­he auch → Afgha­ni­stan *update* [07.03.2020]

bookmark_borderBREXIT. Stand der Dinge. Eine Übersetzung.

BREXIT. Lan­ge gab es dazu kei­ne neu­en Infor­ma­tio­nen mehr - wie auch, wo doch alle Infor­ma­ti­ons­ka­nä­le durch Bericht­erstat­tung zu Coro­na/­Co­vid-19 voll waren.

Das nun­mehr unaus­weich­li­che Ende der Bri­ti­schen EU-Mit­glied­schaft am Jah­res­en­de steht bevor und es gibt (dort) immer noch kei­nen Plan wie das von­stat­ten gehen soll. Alles deu­tet auf einen *No Deal*, Schrecken ohne Ende, hin.
Die Ver­sor­gung wird zusam­men­bre­chen, da nur 60% der Güter im Lan­de selbst erzeugt wer­den - die 40% aus der EU feh­len und so bleibt fast die Hälf­te des Tel­lers der Bri­ten nach dem end­gül­ti­gen Aus­tritt leer. Das auch wegen der gerin­gen Ein­fuhr­ka­pa­zi­tä­ten, bei­spiels­wei­se für tie­ri­sche Pro­duk­te, die einer vete­ri­när­amt­li­chen Unter­su­chung unterliegen.

So ste­hen denn die US Erzeu­ger schon Schlan­ge um zu lie­fern, die Lücken zu fül­len. Der Herr Boris hat das mit sei­nem Busen­freund Trump bestimmt schon gere­gelt. Wäh­rend unter EU Recht das Nah­rungs­an­ge­bot gründ­lich geprüft und für den mensch­li­chen Genuss frei­ge­ge­ben war, kommt jetzt eine Pha­se in der es kei­ne recht­li­che Sicher­heit für die Qua­li­tät und Genieß­bar­keit der Nah­rungs­mit­tel für die Bri­ten geben wird. Irgend­wann ein­mal, wann ist unbe­stimmt, wird es sol­che Regeln wie­der geben. Im BREXIT Cha­os der End­zeit, Ende 2020, aller­dings wird es ganz sicher nur: Nicht kalkulierbar!


»» .. Und so begann es am Diens­tag end­lich. Nach­dem wir vier Jah­re lang gehört hat­te, wie alles gleich blei­ben wür­de, began­nen sich die Din­ge zu ändern. Zunächst ver­ab­schie­de­te das Par­la­ment das Ein­wan­de­rungs­ge­setz, mit dem die Frei­zü­gig­keit end­gül­tig been­det wur­de. Dann, um Mit­ter­nacht, lief die Frist für Groß­bri­tan­ni­en und die EU ab, um die BREXIT-Über­gangs­frist zu ver­län­gern. Es gibt jetzt in jeder Hin­sicht kein Zurück mehr. Wir hat­ten die Rhe­to­rik und jetzt kommt die Realität.
..
Irgend­wann wird es wahr­schein­lich einen rasen­den Ver­such in letz­ter Minu­te geben, einen Deal zu machen, wenn er nicht mehr ver­mie­den wer­den kann. In die­sem Moment wird das natio­na­li­sti­sche Spiel dem lega­len Klein­ge­druck­ten wei­chen. Aber selbst wenn es einen Deal gibt, wird er chao­tisch und sinn­los sein, Hin­der­nis­se auf­er­le­gen, wo es bis­her kei­ne gab, und pro­fi­ta­ble Wirt­schafts­sek­to­ren ein­schrän­ken. Es wird ein­fach kei­ne Zeit geben, etwas Bes­se­res zu errei­chen. Wie auf ein Stich­wort ende­te die letz­te Ver­hand­lungs­run­de gestern vor­zei­tig, und der EU-Ver­hand­lungs­füh­rer Michel Bar­nier bemerk­te die man­geln­den Fortschritte.
..
Die Lek­ti­on hier ist trost­los. Sowohl bei der Bewe­gungs­frei­heit als auch bei der Über­gangs­er­wei­te­rung ging es dar­um, Optio­nen zu erhal­ten. Migra­ti­ons­rech­te waren eine Chan­ce für den Ein­zel­nen. Die Erwei­te­rung war ein Siche­rungs­plan für das Land. Aber wir haben das Ange­bot der EU zur freund­schaft­li­chen Unter­stüt­zung als feind­li­chen Angriff behan­delt und unse­re eige­nen Flucht­we­ge absicht­lich ver­sie­gelt. In einer Zeit, in der alles aus­ein­an­der fällt, hat unse­re Regie­rung nicht nur kei­nen Plan, unser Leben zu ver­bes­sern, son­dern auch, sie zu ver­schlech­tern ..
««


[Aus­zug (blaue Schrift), über­setzt mit Goog­le; Ori­gi­nal die­ses Tex­tes → Poli­tics @ Lunch]

Wenig­stens brau­chen sich die mei­sten bri­ti­schen Staats­bür­ger kei­ne Sor­gen um ihren Sta­tus und Arbeitserlaubnis/Aufenthaltserlaubnis zu machen - sofern sie denn schon län­ger hier leben bzw. bis zum Ablauf einer bestimm­ten Frist hier eine Arbeit auf­ge­nom­men haben.
[Ände­rung der Beschäf­ti­gungs­ver­ord­nung für bri­ti­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge (*.pdf)]

bookmark_borderAmi go stay home ...!

Wenn es in letz­ter Zeit eine wich­ti­ge & rich­ti­ge Ent­schei­dung der EU gege­ben hat, dann ist es die, Ein­rei­sen aus USA zu unter­sa­gen - noch bes­ser wäre es gewe­sen 'strong man' Trump gleich zu zei­gen was pas­siert wenn er die Mus­keln spie­len lässt und sofort nach dem Ein­rei­se­stopp nach USA zu reziprozieren.

" .. Zur Ein­däm­mung der Coro­na­vi­rus-Pan­de­mie hat­ten sich Mit­te März alle EU-Staa­ten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staa­ten Schweiz, Nor­we­gen, Liech­ten­stein und Island dar­auf geei­nigt, nicht zwin­gend not­wen­di­ge Rei­sen in die EU zunächst zu ver­bie­ten .. " [Quel­le]

[screen shot CNN

Dazu heißt es wei­ter (Quel­le: EU)
" .. Based on the cri­te­ria and con­di­ti­ons set out in the recom­men­da­ti­on, as from 1 July mem­ber sta­tes should start lif­ting the tra­vel rest­ric­tions at the exter­nal bor­ders for resi­dents of the fol­lo­wing third countries:

Alge­ria   Austra­lia   Cana­da   Geor­gia  
Japan   Mon­te­ne­gro   Moroc­co   New Zea­land  
Rwan­da   Ser­bia   South Korea   Thai­land  
Tuni­sia   Uru­gu­ay      
 
Chi­na, sub­ject to con­fir­ma­ti­on of reciprocity
 
Resi­dents of Andor­ra, Mona­co, San Mari­no and the Vati­can should be con­side­red
as EU resi­dents for the pur­po­se of this recommendation

Die Ent­schei­dung der EU basiert - anders als die von Trump - auf der Basis von nach­voll­zieh­ba­ren Fak­ten zu den Coro­na/­Co­vid-19 Fäl­len. Sie ist eine ange­mes­se­ne Hand­lung, die Här­te­fäl­le nach Prü­fung zulässt. Das ist allei­ne schon eine Unter­schei­dung zu der gewöhn­li­chen Hand­lungs­wei­se der USA, die nur an ihre eige­nen Inter­es­sen den­ken und stets nur nach ihren eige­nen Kri­te­ri­en ent­schei­den was wie gemacht wird.

Wie das Ein­rei­se­ver­bot der US Bür­ger in USA, von Sei­ten der rech­ten poli­ti­schen Kari­ka­tu­ri­sten auf­ge­nom­men wird, sie­he die­ses Beispiel → 

 

Wie üblich war nicht zu erwar­ten, dass eine Aus­ge­wo­gen­heit der Inter­es­sen dar­ge­stellt wird.

Wei­ter lesen:
Was unter­schei­det uns (Euro­pä­er) von den Amerikanern?
Was immer schon ver­mu­tet wurde ....

bookmark_borderHerr Laschet .... aus NRW ....
.... na, was hat der wohl vor?


Der Herr Laschet ver­kün­de­te er wer­de die *Koope­ra­ti­on* zwi­schen dem Land NRW und Tön­nies" .. nun streng nach ord­nungs­be­hörd­li­chen Regeln ent­schei­den (las­sen?) .. " Das beträ­fe Werk­ver­trä­ge und Arbeitsbedingungen.

Da reibt sich der *durch­schnitt­lich ver­stän­di­ge Bür­ger* die Augen und liest noch­mal was er da gera­de gele­sen hat.

Ist es nicht im Amts­eid eines jeden Amts­trä­gers fest­ge­hal­ten, dass er Recht und Gesetz für jeder­mann ver­tre­ten und ver­tei­di­gen wol­le? Scha­den von den Bür­gern abzu­wen­den gelo­be? So wahr ihm Gott helfe?

Was schlie­ßen wir nun dar­aus, dass Laschet das jetzt erst durch " .. been­den der Koope­ra­ti­on .. " tun will?
Er hat also bis­her Son­der­be­din­gun­gen¹, euphe­mi­stisch bezeich­net als *Koope­ra­ti­on*, wal­ten lassen.
Sicher ist der Herr Tön­nies CDU Mit­glied oder unter­stützt wenig­stens sei­ne ört­li­che CDU mit erheb­li­chen Mitteln. 


"Frue*er"™ nann­te man sol­che Sachen Bestechung [§ 334 StGB Bestechung]² und Vor­teils­nah­me [§ 331 StGB Vorteilsannahme]³. Und wer sie began­gen hat­te ver­lor Amt und Wür­den. Heu­te steht zu befürch­ten, dass der Herr Laschet am Ende gar unser Bun­des­kanz­ler wird. Eine Kas­sie­re­rin hin­ge­gen, die einen Pfand­bon ver­gißt wird frist­los gekün­digt. Wahr­schein­lich war sie in der fal­schen Par­tei ....
 

 

 

¹ Even­tu­ell kommt hier lt. RA Sol­mecke eher (§ 108e StGB) Bestech­lich­keit und Bestechung von Man­dats­trä­gern in Betracht.

²  Bestechung von Amts­trä­gern begeht, wer
einem Amts­trä­ger (Beam­ter, Ange­stell­ter im öffent­li­chen Dienst usw.), einem Euro­päi­schen Amts­trä­ger (Amts­trä­gers eines ande­ren Mit­glied­staats der Euro­päi­schen Uni­on), einem für den öffent­li­chen Dienst beson­ders Ver­pflich­te­ten oder einem Sol­da­ten der Bundeswehr
als Gegen­lei­stung dafür, dass er eine Amts­hand­lung (mit der der Amts­trä­ger sei­ne Dienst­pflich­ten ver­letzt) vor­ge­nom­men hat oder künf­tig vor­neh­men wird,
einen Vor­teil für die­sen oder einen Drit­ten anbie­tet, ver­spricht oder gewährt.

³ Der­je­ni­ge, der den Vor­teil gewährt, ist der Vor­teils­ge­wäh­rung (§ 333 StGB) bzw., falls der Vor­teil als Gegen­lei­stung für eine Ver­let­zung der Dienst­pflich­ten des Amts­trä­gers gewährt wird, der Bestechung (§ 334 StGB) schuldig.

bookmark_borderWas immer schon vermutet wurde ....

Was immer schon ver­mu­te­te wur­de kann nun nach­ge­le­sen wer­den, weil CNN über Mona­te Inter­views mit (anonym blei­ben­den) Mit­ar­bei­tern in der Nähe von Prä­si­dent Trump geführt hat. Es decken sich die Aus­sa­gen mit denen, die im neu­en Buch von Bol­ton ste­hen, wer­den sogar noch erweitert.

Der Mann ist nur ein schlech­ter, selbst­ver­lieb­ter und stroh­dum­mer Prä­si­den­ten­dar­stel­ler, der durch sei­ne psy­chi­sche Unzu­läng­lich­keit und Insta­bi­li­tät die Welt in Atem hält und von Dik­ta­to­ren jeder Art fas­zi­niert ist - Jahr­hun­der­te von US Füh­rung sind wie ausgelöscht.

An Trump kle­ben heu­te schon fast 150.000 Todes­fäl­le durch die Pan­de­mie, ein trau­ri­ger Rekord, der welt­weit die höch­sten Todes­zah­len gebracht hat. Durch sei­ne Unge­duld und sein Unver­ständ­nis für Wis­sen­schaft und die Not­wen­dig­keit von Vor­sichts­maß­nah­men. Es wer­den wohl bis zum Ende des Jah­res noch dop­pelt so vie­le Men­schen dort ster­ben, weil das Gesund­heits­sy­stem den Ansturm der expo­nen­ti­ell wach­sen­den Infi­zier­ten­zahl nicht mehr bewäl­ti­gen kön­nen wird.

Der näch­ste Prä­si­dent ist nicht zu benei­den, denn er muss den ent­stan­de­nen 'Sau­stall' aus­mi­sten und all die Scheuß­lich­kei­ten der Trump'schen Admi­ni­stra­ti­on ins Lot brin­gen, auf ein mensch­lich und mora­lisch akzep­ta­bles Niveau anheben.

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From pan­de­ring to Putin to abusing allies and igno­ring his own advi­sers, Trump's pho­ne calls alarm US officials
[Von Anbie­de­rung an Putin, über die Belei­di­gung von Ver­bün­de­ten, bis hin zum Igno­rie­ren sei­ner eige­nen Bera­ter - Trumps Tele­fon­an­ru­fe alar­mie­ren US-Beamte]