bookmark_borderKein (weiteres) Mysterium

Wenn irgend­et­was die Maß­nah­men in der EU bestä­tigt, dann die­se Abbil­dung. Bei aller Freu­de soll­ten wir aber nicht ver­ges­sen, dass es eini­ge Län­der gibt die stär­ker betrof­fen waren und eini­ge, die wegen ihres 'beson­de­ren' Vor­ge­hens das anson­sten gute euro­päi­scher Ergeb­nis ver­schlech­tert haben. Es hät­te noch bes­ser aus­se­hen kön­nen, das steht im Rück­blick fest.

Es ist zugleich ein Beweis wie kläg­lich die *beste Demo­kra­tie und größ­te Nati­on der Welt* in Sachen Pan­de­mie ver­sagt hat und noch wei­ter ver­sa­gen wird. Es rächt sich einen Prä­si­den­ten­dar­stel­ler als inkom­pe­ten­ten Füh­rer(!) gewählt zu haben und ein Gesund­heits­sy­stem zu favo­ri­sie­ren, des­sen erklär­tes Ziel *pro­fit* und nicht Sor­ge um die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung ist.

Som­mer­an­fang!
Ihnen Allen einen tol­len Som­mer­an­fang und eben­so tol­len Sommer ....

bookmark_borderEin (weiteres) Mysterium



Gezeigt sind die Auf­ru­fe zu ver­schie­de­nen Inter­net­auf­trit­ten (Web­sei­ten) in einem Besuchszähler.

Es wäre sehr inter­es­sant zu erfah­ren, wie es sein kann, dass die Sei­ten­auf­ru­fe eine klei­ne­re Zahl haben kön­nen als der Besu­cher­zahl ent­spricht. Bis­her war ich immer der Mei­nung wenn - sagen wir ein­mal um der Erläu­te­rung wil­len - 10 Besu­cher auf einer Web­sei­te waren, die Zahl der Sei­ten­auf­ru­fe auch min­de­stens 10 sein muß.

So nach dem Muster 1 Besu­cher = 1 Seite 

Wie kön­nen da sol­che Zah­len entstehen?
14 Besu­cher und 13 Seiten?
09 Besu­cher und 08 Seiten?
05 Besu­cher und 03 Seiten?

Irgend­wie ver­sagt mei­ne Logik .... wer kann da helfen?

bookmark_borderVersteckter Rassismus (auch in Deutschland!)
*update* [19.06.2020]

*update* [19.06.; 13:30h]
Aktu­el­ler Fall von Ras­sis­mus, Rechts­ra­di­ka­lis­mus und Verschwörungsblabla

Was eine Ame­ri­ka­ne­rin zum Poli­zei­ras­sis­mus in den USA und Deutsch­land zu sagen hat sehen Sie in die­sem Video. Ich fand die Ein­schät­zung durch­aus kor­rekt, sie deckt sich in wei­ten Tei­len mit dem, was in ande­ren Quel­len immer wie­der zu fin­den ist. Das ist es, was ich an die­sem Typ von Ein­wan­de­rern - gebil­det, kri­tisch und an Fak­ten ori­en­tiert - schätze:
Sie zei­gen uns, die wir man­che Gescheh­nis­sen im All­tag schon nicht mehr wahr­neh­men, eine total unbe­que­me und doch kor­rek­te Sicht­wei­se. Dabei beschö­ni­gen sie nicht das, was in ihrem Her­kunfts­land an Män­geln herrscht. Das ist in den Abbil­dun­gen (unten) zum 'racial pro­fil­ing' deutlich.

Die rech­ten Het­zer hier­zu­lan­de ver­su­chen stets der Bevöl­ke­rung weis zu machen, wir hät­ten eine höhe­re Kri­mi­na­li­tät wegen des Zuzugs von Asyl­su­chen­den. Was ich an den Reak­tio­nen der öffent­lich gemach­ten Stim­men aus Poli­tik und Medi­en ver­mis­se ist eine kla­re Stel­lung­nah­me und Aus­ein­an­der­set­zung mit den Argu­men­ten - es ist ein Skan­dal pau­schal alle Äuße­run­gen ent­we­der hin zu neh­men, oder sie grund­sätz­lich abzu­leh­nen. So wird sich nie etwas ändern, denn man muss mit den Fak­ten den Falsch­aus­sa­gen begeg­nen, sonst sagen die Rechten:
"Seht ihr, lie­be Leu­te, es gehen den Eta­blier­ten die Argu­men­te aus
und des­we­gen wol­len sie uns verbieten!"

Wenn irgend­wer noch Zwei­fel haben soll­te ob es rech­te Poli­zei­ge­walt in USA gibt, dann kön­nen Sie die nach­fol­gen­de Abbil­dung zei­gen. Sie ver­deut­licht die Falsch­an­nah­me Far­bi­ge hät­ten eine höhe­re Kriminalitätsrate.
Zugleich zeigt sie, wie auch bei uns durch "pro­fil­ing" eine Ten­denz ent­steht bestimm­ten Haut­far­ben mehr Kri­mi­na­li­tät 'anzu­dich­ten' als der Rea­li­tät ent­spricht. Wie so oft steht dahin­ter die christ­li­che *Falsch­leh­re*, far­bi­ge Men­schen sei­nen min­der­wer­tig (eben­da).



Die Todes­fäl­le durch Poli­zei­waf­fen, 30-fach mehr als bei uns - egal ob nun berech­tigt oder unbe­rech­tigt - zei­gen min­de­stens eine Tatsache:
Es wird in USA zu schnell und immer in Tötungs­ab­sicht geschos­sen. Dabei wäre es oft durch­aus ange­bracht, einen Täter ledig­lich an der Flucht zu hin­dern. In allen Vide­os die ich dazu in den letz­ten Wochen ange­se­hen habe ist es jedoch klar: Erschie­ßen, weil Erschos­se­ne nicht mehr reden kön­nen - und damit die US Poli­zi­sten oft damit davon­kom­men, wenn sie nach 'wild West' Manier drauf los bal­lern und sich zu 'Rich­ter plus Jury' aufspielen.



Zum wei­ter­le­sen / -sehen:

All­tags­ra­siss­mus
Ras­sis­mus bei der Poli­zei - nur ein US-Pro­blem?; Moni­tor; Das Erste; WDR.

Die "Wal­dorf­ia­ner", angeb­lich so welt­of­fen, künst­le­risch und musisch ambi­tio­niert, fußen auf einer ras­si­sti­schen Ideo­lo­gie. Ohne es zuzugeben:
Rudolf Stei­ners Ras­sis­mus und die "Stutt­gar­ter Erklä­rung"; Von: Andre­as Lich­te; 23. Jun 2020.

Ein beson­ders skur­ri­les, und zugleich ver­stö­ren­des Video aus USA:

bookmark_borderNie aufgeben?

Sie ken­nen, lie­be Lesen­de, sicher den Spruch, dass ein schlech­ter Apfel alle ande­ren, noch gesun­den, eben­falls schlecht wer­den lässt. Sowas hat­te ich vor ein paar Tagen, es war nur ein schlech­ter Apfel, den ich aus­son­dern konn­te, bevor er den Kuchen­be­lag ins­ge­samt hät­te 'unge­nieß­bar' machen kön­nen - und dann las ich wenig spä­ter den Satz:

Las­sen Sie uns ver­su­chen
einen guten Apfel zu den schlech­ten zu legen
und so zu ver­su­chen, alle zu ret­ten.

Es ging natür­lich nur im über­tra­ge­nen Sin­ne um Äpfel, aber das wer­den Sie sicher schon ver­mu­tet haben. Es war von den 'schlech­ten Äpfeln' in staat­li­chen Insti­tu­tio­nen die Rede. Bei Ämtern, bei Ord­nungs­kräf­ten, der Bun­des­wehr, und in der Regierung.

Bedau­er­lich nur, dass es nie gelin­gen wird.
Zwar kön­nen die Guten von dem einem Bösen beein­flusst wer­den selbst böse zu wer­den. Umge­kehrt wird eine Mas­se an Bösen nie­mals durch einen ein­sa­men Guten geret­tet wer­den können.

Erkennt man sol­che Struk­tu­ren, so ist es ver­ge­be­ne Mühe das wider­le­gen zu wol­len. Viel bes­ser ist es die 'fau­len Äpfel' gleich aus­zu­son­dern, anstatt ihnen noch wei­te­re Chan­cen ein­zu­räu­men destruk­tiv tätig zu sein. 

Wäh­rend ich sicher zuge­be, dass es kon­struk­ti­ve Mög­lich­kei­ten gibt so man­che Kon­flik­te zu been­den, so sicher bin ich in die­sem Fall, dass kein Kom­pro­miss der Welt einen fau­len Apfel zu einem guten Apfel machen kann.

Sie­he hier­zu auch → https://youtu.be/jKJMXOaUACU?t=167

bookmark_borderGrüne Bevormundung
"It's not by chance, it's a feature!"¹

Wir hat­ten das schon an ande­rer Stel­le - und es zeigt auf, dass die "Grü­nen" kei­ne wirk­li­che Alter­na­ti­ve zu den son­sti­gen Par­tei­en dar­stel­len, son­dern immer mehr zu einer grün­ge­färb­ten CDU ver­kom­men sind. Die Vet­tern­wirt­schaft haben sie ja schon 1:1 kopiert. Nur sagt das Nie­mand so laut, Vie­le hof­fen dar­auf, es blei­be ver­bor­gen bis nach der näch­sten Bundestagswahl.

Wenn sowas pas­siert zeigt sich das 'wah­re' Gesicht:

Wer erin­nert sich noch an "Veggie Day"? Da woll­ten die Grü­nen auch zwangs­wei­se ihre Ideo­lo­gie der Gesamt­be­völ­ke­rung auf­drücken. und wem ver­dan­ken wir den Dosen­pfand, den Fla­schen­pfand und die mitt­ler­wei­le fünf ver­schie­de­nen Abfall­ton­nen mit einer fünf­fa­chen Kosten­be­la­stung? Den Grünen!

" .. die Grü­nen .. ver­wei­sen zudem auf das in den USA ent­wickel­te Pro­gramm Bark for Schools. Das Pro­gramm über­wacht nach Anga­ben der Ent­wick­ler die Akti­vi­tä­ten der Kin­der mit Blick auf Cyber­mob­bing, Erwach­se­nen­in­hal­te, Depres­sio­nen, Selbst­mord­ab­sich­ten oder sexu­el­le Belä­sti­gung .. " [golem]

Hier auf ein US Pro­gramm zu ver­wei­sen ist wirk­li­che geleb­te Ironie:
Aus­ge­rech­net ein sol­ches Pro­gramm, das in der Lage ist den Com­pu­ter aus­zu­spio­nie­ren, sol­len sich die Leu­te auf die Maschi­ne laden? Und dann noch 'sexu­el­le Belä­sti­gung' a là USA? Hat da mal jemand über­legt und nach­ge­se­hen, wel­che Restrik­tio­nen mit­trans­por­tiert wer­den - wo man doch die aus­ufern­de Prü­de­rie der Ame­ri­ka­ner kennt, die aller­dings Gewalt­dar­stel­lun­gen für durch­aus ver­tret­bar hal­ten? Kein Wun­der, wenn da die Poli­zei wahl­los um sich bal­lert. Nur, dass es bei uns auch fast kei­ne 'school shoo­tings' gibt wur­de da bei der Emp­feh­lung wohl übersehen ....

Wenn schon soll­ten die Grü­nen sich im Inland umse­hen und es gibt doch wahr­haf­tig genug Sach­ver­stand im Lan­de um sowas hier als freie Soft­ware zu beauf­tra­gen, aber dort sit­zen ja offen­bar nur Leu­te die etwas ver­bie­ten oder regeln wol­len, weil sie mei­nen mit Halb­bil­dung (wer hat von den Leu­ten in deren Füh­rungs­rän­gen denn über­haupt einen 'rich­ti­gen' Beruf erlernt?) die Bür­ger gän­geln zu sollen?

¹ "Es ist kein Zufall, es ist ein Merkmal!"

bookmark_borderStellen Sie sich ....

Stel­len Sie sich ein­mal unter einen blü­hen­den Lin­den­baum und hören Sie auf das viel­tau­send­fa­che Sum­men der Bie­nen und Hum­meln, die ihrer Nah­rungs­su­che nach­ge­hen und dabei für die Bestäu­bung der Blü­ten sor­gen - um die näch­ste Gene­ra­ti­on des Bau­mes zu gewährleisten.

Dann stel­len Sie sich vor die­ser Baum wird gefällt, weil man einen Park­platz für ein Auto ein­rich­ten will.

Mit einem Schlag ist die Nah­rungs­grund­la­ge der Insek­ten weg.
Das wäre so, als ob man in ihrem Wohn­ort alle Ein­kaufs­lä­den für Lebens­mit­tel sofort und ohne Ersatz schlie­ßen würde.

Nicht nur das:
Auch den Vögeln, die in die­sem Baum nisten näh­me man ihre Unterkunft.
Wo sol­len sie nun wohnen?
Das wäre so, als ob man gan­ze Vier­tel an ihrem Wohn­ort abrei­ßen wür­de und damit vie­le Men­schen obdach­los machen würde.

Jetzt stel­len Sie sich vor, das pas­siert jeden Tag auf einer Flä­che, die meh­re­ren Fuß­ball­fel­dern entspricht.

Kei­ne Bedeu­tung hier wenn das in Süd­ost­asi­en oder Süd­ame­ri­ka passiert?
Falsch!
Die Luft­hül­le umgibt den kom­plet­ten Pla­ne­ten - und was irgend­wo auf der Welt pas­siert hat über­all eine Aus­wir­kung.

Die­se Bäu­me pro­du­zie­ren den für uns lebens­wich­ti­gen Sauerstoff.
Nur Bäu­me und ande­re grü­ne Pflanzen.
Wenn Sie sich das vor­stel­len wer­den Sie Angst bekom­men eines Tages zu ersticken wenn die Bäu­me weg sind, die nie­de­ren Grün­pflan­zen mit Gly­pho­sat gekillt wur­den und die Algen in den erwärm­ten Mee­ren abge­stor­ben sind.

Wenn kei­ne Bäu­me mehr da sind:
Zu Recht!

 

 

Quel­le (Bild): CC BY-SA 3.0; File:Tilia x vulgaris11.JPEG; Erstellt: 11. Juli 2005

bookmark_borderBis wohin reicht 'Westfalen'?


Ein Teil des­sen, was als "West­fa­len" bezeich­net wird, ist der Sozio­lo­gie & Den­kungs­art wegen nicht mehr dort zuge­hö­rig - alles, was süd­lich der Lip­pe und west­lich von Hemer liegt ist "Ruhr­ge­biet". So sehr es sich viel­leicht der Eine oder Ande­re aus dem 'Koh­len­pott' wünscht zu 'bes­se­ren Krei­sen' zu gehören.


Ich habe mehr als 25 Jah­re in Münster/dem Mün­ster­land gewohnt, das muß als aus­rei­chen­de Exper­ti­se gelten.
Basta!
 

bookmark_borderVergleichsweise .... (III)

["click!" ver­grö­ßert]

Das Zitat stammt - wie im Bild ange­ge­ben - aus der Zeit kurz vor der vor­letz­ten Jahr­hun­dert­wen­de 1889. Wenn man den Text liest, hat man den Ein­druck es könn­te auch gestern oder vor­ge­stern gewe­sen sein, als er nie­der­ge­legt wur­de. War­um erst Men­schen zu Aus­ge­sto­ße­nen wer­den las­sen, wenn eine über­leg­te Vor­sor­ge dies ver­hin­dern könnte?

Ver­gleichs­wei­se wenig hat sich an der sozia­len Situa­ti­on der Men­schen geän­dert, die von ihrer Hän­de Arbeit leben. Im Gegen­teil, sie sind durch die fort­schrei­ten­de Tech­no­lo­gie gefähr­de­ter denn je. Das soll jetzt kein Ela­bo­rat gegen die Tech­nik wer­den, viel­mehr ein Hin­weis dar­auf, dass die sozia­le Stu­fung erhal­ten bleibt, egal wie sich die Gesell­schaft wei­ter ent­wickelt hat. Vor­aus­schau­end zu han­deln ist wohl nicht die zen­tra­le Arbeit der Poli­tik - damals wie heu­te sorgt man sich um die Legis­la­tur­pe­ri­ode und den Erhalt der eige­nen Mehr­hei­ten, des eige­nen Mandates.

Dabei ist es so leicht, sich die Fol­gen vor­zu­stel­len wenn man ana­log denkt:
Eine Krank­heit im Früh­sta­di­um zu erken­nen und eine vor­sorg­li­che Behand­lung ein­zu­lei­ten ist (min­de­stens) um das Zehn­fa­che preis­wer­ter als dann den mani­fe­sten Scha­den wie­der in den Griff zu bekommen.
[Selbst da aller­dings ist es immer noch nicht bei allen Kran­ken­kas­sen Übung, für Vor­beu­gung Mit­tel zur Ver­fü­gung zu stel­len - statt­des­sen bezahlt man lie­ber Quack­sal­be­rei mit soge­nann­ten 'alter­na­ti­ven Heil­me­tho­den']

Eine Chan­ce sol­che Unzu­läng­lich­kei­ten in sozia­len und gesund­heit­li­chen Ange­le­gen­hei­ten bes­ser anzu­ge­hen sehe ich in der KI:
Da wer­den die Model­le auf­zei­gen, dass früh­zei­ti­ge Inter­ven­ti­on spä­te­re Kosten reduziert.

Wir wol­len nur hof­fen, dass die KI nicht zu dem Ergeb­nis kommt die preis­wer­te­ste Vari­an­te sei auf 'Homo sapi­ens' gleich ganz zu verzichten.

bookmark_borderWie der Herr, so's Gescherr ...!¹

["click!" ver­grö­ßert]

Vor eini­gen Wochen hat­te ich die Situa­ti­on, dass ich nach Hau­se kam und mein pri­va­ter Park­platz, reser­viert und als sol­cher erkenn­bar, war besetzt. Da nicht sofort klar war, WER da stand, stell­te ich mein Auto quer davor und hef­te­te einen Zet­tel an das Falsch­par­ker­au­to mit dem Hin­weis, wo ich zu fin­den sei.

Es stell­te sich spä­ter heraus:
Es war die Toch­ter der Schwe­ster der Bewoh­ne­rin der Dach­ge­schoss­woh­nung in unse­rem Haus die unbe­rech­tigt dort stand. 

Die Mit­be­woh­ne­rin, Tan­te der Falsch­par­ke­rin kam bei mir vor­bei - und wer nun denkt, sie sei wegen einer Ent­schul­di­gung gekom­men - weit gefehlt! - sie kam um mir mit­zu­tei­len wie ich da stün­de sei "Nöti­gung" und sie hät­te schon die Poli­zei angerufen.


Soviel Drei­stig­keit ver­schlug mir die Sprache:
Die Nich­te steht auf mei­nem Park­platz und ich wer­de bei der Poli­zei ange­schwärzt - obwohl doch ein Zet­tel am falsch gepark­ten Auto hing wo ich zu fin­den war .... näm­lich im Erd­ge­schoss des Hau­ses!
 

Spä­ter, ich war schon weg gefah­ren und hat­te in der Neben­stra­sse geparkt, kam erst die Dach­woh­nungs­mie­te­rin, dann ihre Schwe­ster, um mir wort­reich zu erklä­ren die Nichte/Tochter sei doch noch jung und .... wor­auf­hin ich nur sagen konn­te 'Sie kom­men hier­her und ver­su­chen etwas zu ent­schul­di­gen wofür sich doch ihre Nichte/Tochter ent­schul­di­gen müss­te. War­um kommt die jun­ge Dame nicht selbst um sich zu ent­schul­di­gen?' Die­se Fra­ge war den Damen ganz offen­sicht­lich unan­ge­nehm - min­de­stens bekam ich kei­ne Antwort.

Wir spu­len ein paar Tage vor­wärts und sind am heu­ti­gen Tage angekommen.
Nun raten Sie mal, wer gegen­über auf den Park­plät­zen so steht, dass sein Auto zwei Park­plät­ze einnimmt.
["click!" ver­grö­ßert]
Es ist die Mut­ter der Falsch­par­ke­rin, wie die­se rück­sichts­los ande­ren Park­platz­su­chen­den gegen­über. Da wird klar, war­um die Toch­ter sich so benom­men hat. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm! Sie kennt es nicht anders, denn ihre Mut­ter hat ihr das rück­sichts­lo­se Ver­hal­ten wohl oft genug demonstriert.
So wie heute.

¹ → Wie der Herr, so's Gescherr ...!

bookmark_borderEine Schleimspur ....

Eine Schleim­spur erkennt man nicht immer auf Anhieb, manch­mal muss man schon sehr genau lesen und über­le­gen, ob etwas als 'ange­mes­se­nes Lob' oder 'über­trie­be­ne Schlei­me­rei' zu bezeich­nen ist. 

Jeman­dem zu dan­ken, weil er sich für das all­ge­mei­ne Wohl ein­ge­setzt hat ist - da wer­den mir Vie­le zustim­men - eine löb­li­che Ange­le­gen­heit. Wer etwas - ohne selbst davon zu pro­fi­tie­ren - zustan­de bringt, was ande­ren hilft und für die All­ge­mein­heit eine posi­ti­ve Aus­wir­kung hat, das Leben erleich­tert oder nur unbe­que­me Umwe­ge aus dem Weg räumt, der hat bestimmt Lob verdient.

Ange­mes­sen.

Jede Über­trei­bung ist schon wie­der fast eine Schmä­le­rung, vor allem dann, wenn die Absicht zu schmei­cheln so deut­lich aus den Zei­len fliesst. 

Über­trei­bung.
Was kann denn an Lob 'über­trie­ben' sein? 

Wenn z. B. so getan wird als sei man selbst nicht in der Lage gewe­sen etwas zu tun - wo doch das Gegen­teil rich­tig ist, denn jeder wäre in der Lage gewe­sen es zu tun, nur hät­te es mehr Auf­wand geko­stet - und sich dann noch zu For­mu­lie­run­gen ver­steigt, die anson­sten, und bes­ser zum Stil pas­send, nur bei Courths-Mahler zu fin­den sind. Da ist von **pfle­ge immer noch gern und bei­na­he täg­lich ver­schie­de­ne Kon­tak­te** und **befürch­ten muss­ten, ihre in vie­len Jah­ren lieb­ge­won­ne­ne ..hei­mat mit einem Schlag zu ver­lie­ren** - mir kom­men die Trä­nen, die noch stär­ker flie­ßen wenn dann noch zu lesen ist **toll, das Wach­sen einer Com­mu­ni­ty zu erle­ben, und sich dar­an zu erfreu­en**. Lach­trä­nen, lie­be Leser:innen, sie trie­fen mir aus dem Auge wie das Schmalz aus dem Kom­men­tar aus dem die­se Zita­te stammen.

Jetzt fehlt nur noch das dazu irgend­wie pas­sen­de Gedicht.
Der Reim muss ja nicht unbe­dingt stim­men, denn die Rei­he der Cla­queu­re ist lang, so wie die Rei­he ihrer Bild­chen unter dem Gereimten.

Von soviel bür­ger­li­cher Unter­wür­fig­keit über­wäl­tigt ste­he ich mit Stau­nen und den­ke 'Ja, das ist der Grund war­um es in unse­rem Land kei­ne ech­ten Ver­än­de­run­gen gibt.' So wie bei Kin­dern der Keim des Ver­der­bens gelegt wird wenn es heißt "Das ist aber toll, das hast du aber gut gemacht!" wenn es an sich nichts zu loben gab, so geht es bei man­chen Erwach­se­nen wei­ter .... Pro­jek­ti­on vom Feinsten. 


 


 

 

 

 



 

 

 

 

 


 

 

bookmark_borderUmwerfend ....

Plötz­li­che Ereig­nis­se - das konn­te ich in der letz­ten Woche erle­ben - wer­fen den übli­chen Tages­rhyth­mus völ­lig durch­ein­an­der. In der Fol­ge wird das Leben kom­pli­zier­ter. Es müs­sen Ter­mi­ne ver­ein­bart und ein­ge­hal­ten wer­den. Wo zuvor das Leben sor­gen­frei und ohne Ter­min­druck vor sich hin plät­scher­te kommt nun Stress auf- in zwei­er­lei Hinsicht:

Erstens nichts zu ver­ges­sen und zwei­tens nicht zu ver­pas­sen, was bereits ver­ein­bart wurde.

Im Hin­ter­kopf immer die Sor­ge, das Gesche­he­ne könn­te blei­ben­de Beein­träch­ti­gung bedeu­ten. Und die Beru­hi­gung, wenn der medi­zi­ni­sche Befund das Gegen­teil, näm­lich voll­stän­di­ge Wie­der­her­stel­lung ver­spricht. Lang­wie­ri­ge und (phy­sio-) the­ra­peu­ti­schen Ein­satz erfor­dern­de Nach­sor­ge ein­mal als Vor­aus­set­zung dafür unterstellt.

Wie froh kön­nen wir sein in einem Land zu leben, in dem es nicht von Geld abhängt wel­che Hei­lungs­chan­cen eine Per­son hat! Ein­mal mehr wur­de dies bewusst, als es um die Ein­zel­hei­ten der Nach­sor­ge ging:
Phy­sio­the­ra­pie, Hil­fe im Haus­halt, Über­nah­me der medi­zi­ni­schen Fol­ge­the­ra­pie durch den Haus­arzt, Pfle­ge­dienst für die Hygie­ne und als Hil­fe bei all den klei­nen Ver­rich­tun­gen die nicht, noch nicht, wie­der allei­ne erle­digt wer­den kön­nen. Stel­len Sie sich ein­mal vor, wel­che Bela­stung das für die kran­ke Per­son bedeu­ten wür­de und wie sich die Hei­lung ver­zö­gern könn­te, wenn all die­se Hil­fe­lei­stun­gen wegfielen.

Nun kamen erschwe­rend noch die Umstän­de durch die Pan­de­mie zum tragen:
Kei­ne direk­ten Kon­tak­te zwi­schen Pati­ent und Fami­lie, nur per Tele­fon. Die psy­cho­lo­gi­sche Situa­ti­on ist schon ange­spannt, dann noch der man­geln­de Kon­takt zu den nahe­ste­hen­den Per­so­nen - zusätz­li­che Bela­stung der labi­len Gemüts­la­ge nach einem Unfall mit unbe­kann­ter Perspektive.

Doch was sein muss muss sein!
Ich habe vol­les Ver­ständ­nis für die Maß­nah­me des Kran­ken­hau­ses. Ein­mal ein­ge­schleppt wäre die Situa­ti­on für schwerst Kran­ke nach OP schon fast ein Todes­ur­teil, ganz abge­se­hen von der dann fol­gen­den, unver­zicht­ba­ren Qua­ran­tä­ne. Undenk­bar der Auf­wand, den es bedeu­ten wür­de, wenn ein gan­zer Trakt eines Kran­ken­hau­ses abge­sperrt und sepa­rat ver­sorgt wer­den müsste. 

Also:
Schön vor­sich­tig sein, damit es Sie nicht trifft, behut­sam und auf­merk­sam Trep­pen und Ungleich­hei­ten auf ihren Wegen beach­ten, und lie­ber ein wenig spä­ter, dafür aller­dings sicher ankom­men, wohin Sie ihr Leben führt.

PS
Der Pati­en­tin geht es gut, sie wird am Mitt­woch aus dem Kran­ken­haus entlassen.