bookmark_borderNeu definiert: "Sozial" in "Soziale Medien"
oder: "Wer nichts zu verbergen hat ...!"

New York Insu­r­ers Can Eva­lua­te Your Social Media Use — If They Can Pro­ve Why It’s Needed
New gui­dance applies to com­pa­nies ope­ra­ting in New York, but indu­stry con­sul­tants say it could have an impact bey­ond the state’s borders

New York’s top finan­cial regu­la­tor is going to allow life insu­r­ers to use data from social media and other non­tra­di­tio­nal sources when set­ting pre­mi­um rates, though the insu­r­ers will have to pro­ve the infor­ma­ti­on doesn’t unf­air­ly dis­cri­mi­na­te against cer­tain customers.

[Quel­le]


[Bild: screen­shot von twitter]


Was sich da anbahnt ist durch­aus ver­stö­rend - denn es wird mit dem *abgrei­fen* der Daten aus (den soge­nann­ten) sozia­len Medi­en nicht enden. Genau genom­men wird es wahr­schein­lich wei­ter gehen, denn ich bin über­zeugt, dass die­ser Vor­stoß einer Lebens­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft bedeutet:
Vie­le ande­re Gesell­schaf­ten benut­zen schon die­se Daten ille­gal um ihre vor­han­de­nen und neue Kun­den nach Risi­ko zu bewerten.

Der Man­gel liegt wie immer in der Träg­heit der Regu­la­ti­ons­be­hör­den. Die sind (erfah­rungs­ge­mäß meist) unter­be­setzt, falsch oder unzu­rei­chend infor­miert, schlech­ter bezahlt und daher ohne Spitzenpersonal.

Nun ja, höre ich sagen, das ist in U.S.A., bei uns herr­schen ja viel stren­ge­re Daten­si­cher­heits­be­stim­mun­gen. Wirk­lich? Viel­leicht auf dem Papier. Wer­den sich Gesell­schaf­ten dar­an hal­ten? Ich den­ke: Nein.

Was vor die­sem Hin­ter­grund drän­gen­der ist als je zuvor:
Ein Schutz für *whist­le­b­lower*, denn nur wenn das lea­k­en von der­glei­chen Ver­stö­ßen straf­frei gestellt wird ist damit zu rech­nen, dass es zu unser aller Wohl passiert.

bookmark_borderGemobbt und ausgegrenzt

Unter­lip­pe gepierct, Ring durch die Nasen­schei­de­wand - und die jun­ge Frau von ca. 20 Jah­ren fühlt sich sogar von vie­len Alters­ge­nos­sen gemobbt und "aus­ge­grenzt".

Kein Wun­der.

Muss man mit die­ser jun­gen Men­schin nicht erst Mal über "schlech­ten Geschmack" spre­chen bevor man auf die Psy­che und ent­stan­de­ne Ableh­nungs­äng­ste sowie ein Gefühl der Iso­la­ti­on eingeht? 

Was "Frue*er"™ schon ein Pro­blem war ist es - trotz aller gegen­tei­li­gen Beteue­run­gen - immer noch:
Wer sich der­art *schmückt* muss mit hef­ti­gen Reak­tio­nen sei­ner Umge­bung rechnen.

Mein Tip:
Weg mit dem bil­li­gen (oder teu­ren) Tand aus dem "Sicht­be­reich" ....
und schon klappt es bes­ser mit der sozia­len Interakton.

bookmark_borderWenn Szenen aus "Der Pate" plötzlich drohen ganz real zu werden ....

.... und man sich fragt was schlim­mer ist, Fik­ti­on oder Wirk­lich­keit: Neue Dimen­si­on des geflü­gel­ten Wor­tes "Im Land der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten" - wenn der amtie­ren­de Prä­si­dent einem Zeu­gen nach Mafia-Boss-Manier droht ...!

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A fami­li­ar sym­bol — and this time, it’s no joke and not much of an exag­ge­ra­ti­on. Per­haps none.
[(Bloom­berg) — Micha­el Cohen, Pre­si­dent Donald Trump’s for­mer lawy­er and fixer, has post­po­ned his testim­o­ny to Con­gress citing con­cerns for his family’s safe­ty.]

Über­set­zung
Ein bekann­tes Sym­bol - und dies­mal ist es kein Witz und nicht beson­ders über­trie­ben. Viel­leicht über­haupt nicht.
[(Bloom­berg) - Micha­el Cohen, ehe­ma­li­ger Anwalt und 'Erle­di­ger' [Fixer] von Prä­si­dent Donald Trump, ver­schob sei­ne Aus­sa­ge vor dem Kon­gress und äußer­te Beden­ken hin­sicht­lich der Sicher­heit sei­ner Familie.]

bookmark_borderIn eigener Sache
*update* [19.01.2019]

Hal­lo & guten Abend,

durch eine klei­ne Ände­rung (Löschen von Schrif­ten) ist gestern eine Stö­rung am Betriebs­sy­stem des Lap­tops auf­ge­tre­ten. Wie es "Mur­phy" will fiel das fast zeit­gleich zusam­men mit dem Aus­fall unse­res WLAN (Rou­ter / dsl / Voda­fone). Die­se WLAN Stö­rung hält an, die Ver­bin­dung läuft über LAN-Kabel.
Der neue Rou­ter wird am Sonn­abend am 22.01.19 (Diens­tag) gelie­fert und bis dahin ist hof­fent­lich auch das Betriebs­sy­stem wie­der restau­riert .... bis dem­nächst also!

Beim Betriebs­sy­stem gibt es wei­ter rei­chen­de Pro­ble­me, das wird noch dauern.

bookmark_borderEhrlich sein & trotzdem irreleiten - geht das?

Wir haben nicht ver­spro­chen, dass die Mehr­hei­ten die Aus­wahl erge­ben wer­den und wir haben in der Tat betont, dass wir Redak­teu­re sind, die um Hand­lungs­emp­feh­lung bit­ten, nicht Kell­ner, die Bestel­lun­gen ent­ge­gen neh­men.
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We didn’t pro­mi­se that num­bers would make the choices and, in fact, were careful to empha­si­ze that we were edi­tors loo­king for gui­dance, not wai­ters taking orders.
[Quel­le]
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Vor ein paar Tagen habe ich die oben zitier­ten Zei­len gele­sen und mir gedacht: Wozu denn dann eine Umfra­ge, wenn die Ver­ant­wort­li­chen am Ende doch das machen was sie selbst für rich­tig halten?

Als ich dann ein wenig län­ger dar­über nach­ge­dacht habe kamen mir eini­ge Bei­spie­le in den Sinn wo wir - in ganz ande­rem Zusam­men­hang - mit genau die­ser Metho­de für dumm ver­kauft wer­den. Wo uns also vor­ge­gau­kelt wird wir könnten 

*uns ein­brin­gen*,
*mit entscheiden*,
*etwas bewegen*,

und wie sonst all die­se Sprach­hül­sen lau­ten. Alle­samt sagen sie zwar etwas Posi­ti­ves, sind jedoch zugleich der Beweis dafür, dass, wer auch immer eine sol­che Befra­gung ver­an­stal­tet, die Ein­sen­dun­gen ledig­lich als Ali­bi haben will, um sagen zu kön­nen: "Wir haben den Betrof­fe­nen Gele­gen­heit gege­ben sich mit dem The­ma zu befas­sen und uns dazu eine Rück­mel­dung zu geben." - So oder ähn­lich lau­ten doch stets die Beteue­run­gen, die lästi­ge Fra­gen nach der Betei­li­gung, der Ein­bin­dung der Betrof­fe­nen abbü­geln sollen.

Wir soll­ten uns für das neue Jahr vor­neh­men bei sol­chen Gele­gen­hei­ten die Betref­fen­den nicht unge­scho­ren davon­kom­men zu las­sen, son­dern ihnen deut­lich machen, dass sie mit die­ser stump­fen Rhe­to­rik­schlei­fe nicht punk­ten kön­nen. Manch­mal sind sie ein­fach nur zu *betriebs­blind* um zu erken­nen, was sie da eigent­lich tun.

bookmark_borderEin Leben lang (nachweislich) belogen - und nun?

Seit ich den­ken kann habe ich als Kind und Her­an­wach­sen­der, als Stu­dent und wäh­rend all der Jah­re im Beruf, also mein gan­zes Leben lang, immer von unse­ren Poli­ti­kern gehört:
Der Feind steht im Osten und will uns annek­tie­ren, die Ame­ri­ka­ner sind in Deutsch­land sta­tio­niert und lagern hier ihre Atom­waf­fen weil sie uns beschützen.

Zitat¹

" .. we the popu­la­ti­on under­s­tood, that the­re was a mis­sile gap. We were told. That the Rus­si­ans had some­thing bet­ween 40 and 60 inter­con­ti­nen­tal bal­li­stic mis­siles which they could eit­her first strike or second strike the United States. .. "

Die angeb­li­che Gefahr war eine bewuß­te Lüge der Amerikaner.

Wie jetzt bekannt wur­de² hat­te die vor­ma­li­ge UDSSR zu Zei­ten John F. Ken­ne­dys und Niki­ta Ser­ge­je­witsch Chruscht­schows genau vier (4!) ICBM [Inter­kon­ti­nen­ta­le bal­li­sti­sche Raketen].

Die US Luft­waf­fe woll­te dar­auf hin - unter Ver­leug­nung der tat­säch­lich äußerst gerin­ge­nen Gefahr - 1.600 Minu­teman Rake­ten pro­du­ziert haben, wäh­rend Mari­ne und Armee 1.000 Rake­ten für aus­rei­chend erachteten.

War­um wur­de das nicht rich­tig gestellt und die Bevöl­ke­run­gen im west­li­chen Lager über die tat­säch­li­che Lage informiert?
Die Pro­duk­ti­on und Lage­rung so vie­ler Rake­ten war ein wah­res "Kon­junk­tur­pro­gramm" für vie­le Bran­chen in den USA, inclu­si­ve der Gewer­ke, die die Bun­ker und Tech­nik für die Rake­ten­si­los - breit ver­teilt im Lan­de und so för­der­lich für vie­le Staa­ten - produzierten.

Vor die­sem Hin­ter­grund wird nun auch klar, dass der Tod von Prä­si­dent Ken­ne­dy durch ein Atten­tat kein Zufall gewe­sen ist, son­dern dass dahin­ter Kräf­te stan­den, die ein Inter­es­se dar­an hat­ten den "Kal­ten Krieg" - und damit das Wett­rü­sten - in Gang zu hal­ten. Dage­gen hat­te sich Ken­ne­dy aus­ge­spro­chen und war der Auf­fas­sung, es sei, ins­be­son­de­re nach dem Ein­len­ken der UDSSR in der Kuba­kri­se, eine gute Chan­ce das Wett­rü­sten zu been­den und die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel zivi­len Zwecken zuzuführen.

Durch die Ver­schleie­rung und Ver­tu­schung der sehr viel gerin­ge­ren Gefahr (die angeb­lich durch das Mili­tär und den Rüstungs­be­stand der UDSSR vor­han­den sein soll­te), konn­te die Kriegs­ma­schi­ne­rie in den USA wei­ter ange­kur­belt wer­den - und das über­pro­du­zier­te nicht-ato­ma­re Kon­tin­gent wur­de in einer ersten Stu­fe dann im (von den USA pro­vo­zier­ten) Viet­nam­krieg vernichtet.

Seit­her sehen wir rund um die Welt immer wie­der Ein­grif­fe der USA mit­tels ihrer Geheim­dien­ste und NGOs in vie­len Län­dern der Erde. Es wer­den klei­ne bis gro­ße regio­na­le Gefech­te geführt, immer mit Lie­fe­run­gen von Waf­fen an die Kon­flikt­be­tei­lig­ten beglei­tet. So wird die Pro­duk­ti­on von Waf­fen, Muni­ti­on und Gerät (nicht nur in den USA) erhal­ten. Denn so lan­ge gekämpft wird brau­chen die Kämp­fer Waf­fen - und es fließt Geld in die Kas­sen der Produzenten.

Wenn man die Dimen­si­on des Betru­ges, der Lügen und Fäl­schun­gen der Geschich­te erkennt, so wird deut­lich, dass Natio­nen die der­glei­chen initi­ie­ren vor nichts zurück schrecken, sie sind bar jeg­li­chen mora­li­schen oder huma­ni­sti­schen Gewissens.

Das sind die wirk­li­chen
"Schur­ken­staa­ten"
auf unse­rem Planeten.


¹ QUELLE: Dani­el Ellsberg: The Cold War Was Based on a Lie 
² TRANSCRIPT; VIDEO: you­tube
 

bookmark_borderUp is Down. Black is White. Hate is Love.

¹ Über­set­zung:

» .. Donald Trump beschul­digt jeman­den, über etwas nichts zu wis­sen? Der Mann ist selbst ein Abgrund an Unwis­sen­heit. Er weiß weni­ger über das Ver­fas­sungs­recht als ich {gemeint ist der Autor des Zita­tes; Anm. d. Übers.} über die sozia­len Inter­ak­tio­nen von Mist­kä­fern. Er weiß so gut wie gar nichts über irgend etwas, wes­we­gen er immer wie ein Idi­ot klingt .. « 


Es gilt offen­bar die alte deut­sche Spruch­weis­heit:
"Wie der Herr, so's G'scherr"

² Über­set­zung:

» .. Die Behaup­tun­gen von Trump und sei­nen Spre­cher/-inne/-n, ins­be­son­de­re Sarah Huck­abee San­ders und Kel­ly­an­ne Con­way, beschrei­be ich oft als "Orwel­li­an" [orwel­lia­nisch] in dem Sin­ne, dass sie erwar­ten, dass Men­schen glau­ben was offen­sicht­lich und nach­weis­lich falsch ist .. «

Da aber die Zuhö­rer von Trump min­de­stens genau­so unwis­send sind wie er selbst, und da nie­mand im Saal auf­tre­ten wird, der den offen­sicht­li­chen Lügen und Ver­dre­hun­gen, den fal­schen Zuord­nun­gen und ras­si­sti­schen Aus­fäl­len ent­ge­gen tritt, schau­keln sich Trump und sei­ne Zuhö­rer gegen­sei­tig hoch:
Er bekommt das feed­back für sein über­stei­ger­tes Ego, die Zuhö­rer bekom­men das als Bot­schaft, wor­an sie schon immer glaub­ten oder von dem sie glaub­ten es sei der Lauf der Welt - nur wol­le das nie­mand von "denen da oben" ehr­lich(!) sagen.

Es bleibt zu hof­fen, dass Jene in Ame­ri­ka die wirk­lich Macht inne­ha­ben ihre Anony­mi­tät auf­ge­ben und dem Trei­ben die­ses Clowns ein Ende berei­ten wer­den bevor er die Welt in Schutt und Asche legt und sich beim gro­ßen Knall wie wei­land Nero vor dem bren­nen­den Rom noch die­bisch freut.

 ・ • ⚫ • ・ 

¹ " .. Donald Trump accu­sing someone else of kno­wing not­hing about some­thing? The man is a vol­ca­no of igno­rance. He knows less about con­sti­tu­tio­nal law than I know about the social inter­ac­tions of dung beet­les. He knows not­hing about vir­tual­ly anything, which is why he always sounds like an idi­ot .. " [Quel­le]

 ・ • ⚫ • ・ 

² " .. I often descri­be the claims of Trump and his spo­ke­speo­p­le, par­ti­cu­lar­ly Sarah Huck­abee San­ders and Kel­ly­an­ne Con­way, as Orwel­li­an, in the sen­se that they expect peo­p­le to belie­ve what is cle­ar­ly and provably(sic!) false .. " 
[Quel­le]

bookmark_borderBäckerbedarfslieferant *kreativ*
oder: Gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht.

 

 

 
Ich möch­te, lie­be Lesen­de, ihr Augen­merk auf eine Bana­li­tät rich­ten: Die Bröt­chen­tü­te vom Bäcker um die Ecke.

Sieht sie nicht schön herbst-bunt aus, die Tüte?
"Was hat der Herr wvs denn nun schon wie­der zu meckern bekla­gen?" wer­den Sie sich fragen.

Es ist die natur­wis­senschft­li­che Absur­di­tät die hin­ter dem zen­tra­len Spruch auf die­ser Tüte steht:

Der Herbst erstrahlt in vol­ler Blüte
bei dei­nem Bäcker und Konditor


 Im Herbst - mög­li­cher­wei­se hat es der Wer­be­fuz­zi oder die Wer­be­lie­se nicht in der Schu­le gelernt - sind die Blü­ten schon zu Früch­ten gewor­den. Da erstrahlt nichts mehr. Da glän­zen die Früch­te in allen mög­li­chen Far­ben, und genau­so ver­hält es sich mit den Blät­tern: Sie sind zu rot-, gelb-, und braun- statt grün-gefärbt gewor­den und fal­len von den Bäumen ....

Herbst: Ern­te, kei­ne Blü­ten mehr!
Sol­len wir denen ver­ra­ten wann wie­der Blü­ten kommen?
Was mei­nen Sie?

bookmark_borderO "neuer Mann"
.... mich reizt deine schöne Gestalt!??

Bezug:
"kraut­re­por­ter"; Esther Göbel; Schön­heits­idea­le beim Mann; 18. Okto­ber 2018;
"Oh Boy! Es ist auf ein­mal sehr stres­sig, ein schö­ner Mann zu sein". 

Zitat aus dem oben genann­ten Bei­trag
[Über die­sen Link kann man den gesam­ten Arti­kel lesen]:

» .. Und „Male­b­log­ger“ wie der Ame­ri­ka­ner Adam Gal­lag­her, der mit Mode- und Life­style-Tipps 1,2 Mil­lio­nen Fol­lower ver­sorgt , macht auf Insta­gram vor, wie man(n) aus­zu­se­hen hat. Das deut­sche Pen­dant zu Gal­lag­her heißt zum Bei­spiel Dani­el Fox, der eben­falls über Insta­gram nicht nur Mode prä­sen­tiert, son­dern auch Inspi­ra­ti­on zum eige­nen Fit­ness­ver­hal­ten und zum Rei­sen ver­spricht und 1,7 Fol­lower um sich schart. Mit sei­nen zwei Kum­pels Kosta und San­dro betreibt Dani­el zusätz­lich einen Blog, the modern man, in dem die drei ihr Lebens­mot­to in einem Satz so zusam­men­fas­sen: „…Gents, it's your time! We would like to take you on a jour­ney ... the way of life in the 21st cen­tu­ry and it's based on fashion, fit­ness and the life­style of a modern man“ .. Und auf You­tube ertei­len Män­ner wie Sami Sli­ma­ni ande­ren Män­nern in Schmink-Tuto­ri­als Tipps , wie sich zum Bei­spiel Augen­rin­ge weg­pin­seln las­sen. In einem die­ser Vide­os sagt Sli­ma­ni: „Ich hof­fe, die­ses Video wird auch ein Zei­chen set­zen für die Män­ner da drau­ßen, dass Make-up nichts ist, wovor ihr euch scheu­en müsst. Weil Make-up ist sowas Uni­ver­sel­les; Män­ner, Frau­en, jeder kann das nut­zen. Ihr wisst nicht, wie wich­tig so ein Erst­ein­druck ist!“ .. « 

Dazu habe ich fol­gen­de Anmerkung:
Es scha­det bestimmt nicht, wenn auch Män­ner end­lich ler­nen sich regel­mä­ßig zu pfle­gen und auf ein adret­tes Äuße­res zu ach­ten - dann auf Schmin­ke & Stu­dio als "Heils­leh­re" zu ver­trau­en spielt nur denen in die Hän­de, die sol­che trends gestal­ten um den Pro­fit zu optimieren.

Frü­her™ lern­ten Män­ner (bei denen das zu Hau­se ver­säumt oder nicht mög­lich war) in Zivil- oder Mili­tär­dienst die Grund­la­gen der Kör­per­pfle­ge. Man mag über Mili­tär den­ken wie man will:
Der Gebrauch von Was­ser, Sei­fe, Bür­ste & Kamm
hat aus so man­chem Stin­ker einen
pas­sa­bel aus­se­hen­den & wohl­rie­chen­den Kerl gemacht.


Der wah­re Hin­ter­grund der männ­li­chen "Schön­heits­wel­le" ist doch:
Nach­dem sich die Umsät­ze bei den Frau­en in vie­len Berei­chen nicht mehr stei­gern las­sen weil man ihnen schon allen Schrott ange­dreht hat - unter der ver­meint­li­chen Not­wen­dig­keit nur so einen Part­ner fin­den zu kön­nen - geht man jetzt auf die ande­re Hälf­te der Bevöl­ke­rung über.
Nach­dem den Män­nern ein­ge­trich­tert wur­de sie hät­ten "Sof­ties" zu sein kom­men jetzt die nöti­gen Aces­soirs, d.h. sie wer­den als unab­ding­bar pro­pa­giert. Bei Män­nern wer­den pro­por­tio­nal zu weni­ge Kla­mot­ten ver­kauft, sie benut­zen nicht genug Kos­me­tik ... da geht doch noch was!
 

 
Ich fin­de es bedrückend, wenn hier [bei "kraut­re­por­ter"] die­ses hohe Lied der neu­en Männ­lich­keit mit Bei­spie­len wie "Sami Sli­ma­ni"* gesun­gen wird, ohne dabei auf die ganz offen­sicht­li­che Absicht der Umsatz­ver­meh­rung in bestimm­ten Teil­seg­men­ten des Mark­tes hinzuweisen.

* [klingt ein wenig wie die Marke(-n) "Ange­lo Littri­co" oder "Bru­no Bana­ni", jeden­falls total gekün­stelt, und dann noch die­ser halb-ver­schla­fe­ne Gesichts­aus­druck - sol­len das die heu­ti­gen Frau­en etwa attrak­tiv fin­den? Der sieht für mich wie eine schlan­ke­re, jün­ge­re Ver­si­on von Glööck­ler aus!]

bookmark_borderAufforderung zur Blasphemie [2018]

Über­set­zung
» Per­sön­lich hal­te ich Blas­phe­mie für ehren­haft und ehr­lich. Es ist eine Pflicht den­ken­der Men­schen, Skep­sis gegen­über über­na­tür­li­chem Hokus­po­kus auszudrücken.
Aber Zwei­fel an Göt­tern haben seit Jahr­tau­sen­den Hin­rich­tun­gen, Mor­de, Stei­ni­gun­gen, Ver­bren­nun­gen und ande­re Stra­fen ver­ur­sacht. Gläu­bi­ge sind so emp­find­lich hin­sicht­lich ihrer Dog­men, dass sie manch­mal die töten, die sie in Fra­ge stellen.
Noch vor zwei Jahr­hun­der­ten herrsch­te - mei­ne Güte! - in Euro­pa sol­cher Wahn­sinn. Und der­sel­be Wahn­sinn hin­dert noch heu­te die mus­li­mi­sche Welt am Gedeihen.
Gegen­wär­tig schrei­ben 13 isla­mi­sche Natio­nen den Tod für Athe­is­mus vor, und die Ankla­ge wegen Blas­phe­mie löst Gräu­el aus.
«

Es kann nicht oft genug erwähnt werden:
Nicht die 'rei­ne Leh­re' der ver­schie­de­nen Reli­gio­nen tötet, son­dern Jene, die deren Aus­le­gung unver­än­dert in die Moder­ne über­nom­men haben und sie heu­te noch, nach mehr als 2000 Jah­ren, zwin­gend zur Lebens­grund­la­ge machen. 

Äch­tung oder Boy­kott sol­cher Umstän­de wären bestimmt angebracht.
Doch unse­re Poli­ti­ker wol­len uns weis­ma­chen, dass "Wan­del durch Han­del" Erfolg bringt. Das bringt ledig­lich eini­gen Unter­neh­men Pro­fi­te und den Par­tei­en Spen­den - geän­dert hat sich in den gut 50 Jah­ren die ich das bewußt über­blicke •••• nichts!

∘ ∘ ∘ ∘ ∘

Wer Eng­lisch lesen kann, dem sei der kom­plet­te (ver­link­te) Text empfohlen.

Wei­te­re Quel­len zum Thema
→ https://www.deutschlandfunk.de/atheismus-die-aechtung-der-unglaeubigen.1148.de.html?dram:article_id=376766
→ https://www.mena-watch.com/warum-atheismus-im-arabischen-raum-als-groesste-gefahr-gilt/
→ https://www.igfm.de/abfall-vom-islam/

bookmark_borderWann ich anfange Sinn, Berechtigung, und Nutzen zu überdenken ....

Wenn ich sol­che Feh­ler­mel­dun­gen lese den­ke ich immer:
Da ist jemand lan­ge bei Micro­soft gewe­sen und hat deren Art der 'user'-Ansprache so ver­in­ner­licht, dass er sie auch noch nach knapp 30 Jah­ren nicht ver­ges­sen hat!
Das sind die Momen­te, in denen ich Zwei­fel habe, ob das wirk­lich stimmt wenn man uns das Inter­net und Alles, was so dran hängt als "unver­zicht­bar" darstellt.

Sicher, es ist von Vor­teil wenn heu­te eine Bank­über­wei­sung nur noch ein paar Stun­den anstatt wie frü­her meh­re­re Tage dau­ert, es ist sicher auch eine Hil­fe mit­ten aus dem Gelän­de per Mobil­te­le­fon einen Not­fall­dienst zu errei­chen, und es ist bequem sich Waren nach Hau­se schicken zu las­sen, wenn, wegen der Grö­ße des Ortes in dem man wohnt, kein Ange­bot für die­se Art von Pro­dukt vor­han­den ist.

Betrach­tet man aller­dings die Nach­tei­le, so schmilzt der ver­meint­lich so tol­le Fort­schritt auf das zusam­men was er tat­säch­lich ist:

Eine Geld & Daten gene­rie­ren­de Tech­no­lo­gie, die uns Alle über die ver­gan­ge­nen Jah­re 'glä­sern' gemacht hat [sofern wir denn nicht auf Begren­zung der Wei­ter­ga­be unse­rer per­sön­li­chen Daten geach­tet haben; wobei das nur eine schwa­che Hoff­nung ist, weil über aller­lei tech­ni­sche Tricks [Bsp. Meta-Pixel!] mitt­ler­wei­le nie­mand mehr vor 'face­book' und Co sicher ist]. Selbst das ist kei­ne Bar­rie­re mehr für Unter­neh­men wie 'face­book' oder 'goog­le' - wer nicht frei­wil­lig zustimmt wird eben über die Ver­bin­dung zu Drit­ten iden­ti­fi­ziert und 'ver­ar­bei­tet'.

Was mir völ­lig unver­ständ­lich ist pas­siert eher so am Ran­de und wird kaum in Fra­ge gestellt:

In immer kür­ze­ren Abstän­den wer­den bei­spiels­wei­se neue Mobil­te­le­fo­ne her­aus­ge­bracht, deren 'fea­tures' sich beim neu­en Modell vom alten nur gering­fü­gig unter­schei­den. Ähn­lich ist es bei Com­pu­tern & Lap­tops - da dreht sich mun­ter die Spi­ra­le "mehr Spei­cher - umfang­rei­che­re Pro­gram­me - schnel­le­re Ports - neue Peri­phrie­wa­re - bes­se­re Mother­boards" und wie­der von vorn, sodass der Bedarf für den Aus­tausch durch­aus noch funk­ti­ons­fä­hi­ger 'hard­ware' gene­riert wird.

Ich habe noch ein fünf­zehn Jah­re "altes" Nokia 6310i als Reser­ve, soll­te ein­mal mein smart-pho­ne aus­fal­len. Das ist übri­gens ein 1+1 (sprich "One-plus-One"; erste Gene­ra­ti­on; Typ I). Mitt­ler­wei­le, es sind knapp 5 Jah­re seit der Ein­füh­rung ver­gan­gen, gibt es die sech­ste (!) Gene­ra­ti­on. Wäh­rend die erste Gene­ra­ti­on noch knapp 300,-€ geko­stet hat zahlt man für Typ VI etwa das Dop­pel­te. Und was ist der wesent­li­che Unter­schied zwi­schen Ver­si­on I und VI? Das neue­ste Tele­fon hat Ste­reo-Kame­ras "..für mehr Tie­fen­wir­kung..".

Wahr­haf­tig eine unver­zicht­ba­re Erwei­te­rung des Funk­ti­ons­um­fan­ges - wer mag schon auf die Stra­ße gehen ohne "mehr Tie­fen­wir­kung" in sei­nem Mobil­te­le­fon ein­ge­baut zu haben ....