bookmark_borderErdogan ante portas ..?!

Soll man einem ange­hen­den Dik­ta­tor eine Plat­form in dem Land geben das er wie­der­holt als den Hort von Ter­ro­ri­sten (gegen die Tür­kei gerich­tet) bezeich­net hat? Die Ant­wort kann nur ein kla­res, unmiß­ver­ständ­li­ches "NEIN" sein.

Sodann soll­te an den Schah-Besuch 1967 erin­nert wer­den, ein ähn­li­ches Poli­ti­kum, eine ähn­li­che Hintergrundkonstellation:

  • Unter­drück­te Opposition, 
  • ein­ge­ker­ker­te Journalisten,
  • Mei­nungs­frei­heit per­dü - nur die Regie­rung darf sagen was sie will,
  • Geheim­ge­fäng­nis­se mit Fol­ter und Ermor­dung von Regimegegnern,
  • Rei­se­be­schrän­kun­gen für regime­kri­ti­sche Besucher.

Wenn die CDU / SPD Regie­rung die­sen Möch­te­gern­dik­ta­tor hier sein Gift ver­sprü­hen läßt, ihn 

  • - hier für eine Dik­ta­tur wer­ben läßt,
  • - schwa­dro­nie­ren läßt wie toll doch der Schritt zurück in einen mus­li­mi­schen Fun­da­men­ta­lis­mus ist, 
  • - sal­ba­dern läßt über die angeb­li­chen kur­di­schen Ter­ro­ri­sten - eine Volks­grup­pe, die er als inne­re Oppo­si­ti­on seit Jah­ren kujo­niert und syste­ma­tisch dezimiert, 
  • - schließ­lich Wer­bung für die Wie­der­ein­füh­rung der Todes­stra­fe ver­bun­den mit dem Refe­ren­dum machen läßt, 
  • dann muß sie sich nicht wun­dern wenn die Ver­dros­sen­heit der Men­schen hier­zu­lan­de sie immer wei­ter nach rechts in die offe­nen Arme der Rechts­ra­di­ka­len treibt. 

    Oder, das könn­te eine ande­re oder par­al­lel erfol­gen­de Rich­tung sein: Wenn sich die Oppo­si­ti­on gegen Erdo­gans Besuch in eine gegen die Regie­rung selbst gerich­te­te Ver­wer­fun­gen im Staa­te ver­wan­delt. Deren Dimen­si­on ist beacht­lich, wie wir in den Fol­ge­jah­ren nach '67, dem Auf­bruch einer " .. mehr Demo­kra­tie wagen .. " Bewe­gung gese­hen haben. Die fol­gen­de, star­ke, außer­par­la­men­ta­ri­sche Empö­rungs­wel­le mit Umsturz­ten­den­zen ist mir noch gut in Erin­ne­rung und wenn ich an die heu­ti­gen Mög­lich­kei­ten der Ver­net­zung per Elek­tro­nik den­ke wird mir Angst & Ban­ge .... oft haben in der Geschich­te klein­ste Anläs­se das Faß end­gül­tig zum Über­lau­fen gebracht.
    APO '68 und bald flash­MOB '18 ...?
    Hof­fent­lich nicht.

    Sicher ist nur Eines:
    Wenn man Erdo­gan gewäh­ren läßt bringt das nichts Gutes.
    Schon des­we­gen soll­te man ihm nahe­le­gen zu Hau­se zu bleiben.

    Ach, und die­sen Nach­satz kann ich mir nicht verkneifen:

    All jene Tür­ken die zu einer Erdo­gan-Jubel-Ver­an­stal­tung gegan­gen sind - und noch gehen wer­den - soll­ten sich über­le­gen wie schlecht es ihnen in die­ser deut­schen Demo­kra­tie geht - und sich schleu­nigst in ihre tür­ki­sche Hei­mat auf­ma­chen, wo sie den Herrn Erdo­gan tag­täg­lich im Staats­fern­se­hen reden hören können.

    Von "Inte­gra­ti­on in die deut­sche Gesell­schaft", so oft von den Asyl­su­chen­den & Flücht­lin­gen ver­langt, sind die Besu­cher der Erdo­gan-Ver­an­stal­tung jeden­falls mei­len­weit ent­fernt, darum: 

    Ab nach Hau­se in die Tür­kei
    - weil es dort so para­die­sisch ist ....

    __________________ 

    Das paßt zum Thema:

    bookmark_borderII. Aufzug: Dreist, dreister, ST-V 5527 ...!

    I. Auf­zug: Dreist, drei­ster, ST-V 5527 ...!

    Das war im Juli ver­gan­ge­nen Jah­res - wer aller­dings noto­risch die Rech­te ande­rer Leu­te miß­ach­tet kommt wie­der .... so wie heu­te, 14. Janu­ar 2017:



     
    Es han­delt sich um benutz­te Gara­gen, der Falsch­par­ker schert sich nicht dar­um sie zu blockieren ....

    II. Auf­zug auch bei twit­ter

    bookmark_borderDie Telekom
    *update* (09-01-2017)

    Stel­len Sie sich fol­gen­de Situa­ti­on vor:
    Sie sind im Aus­land und haben zwei Tele­fo­ne dabei.

    Das Erste ist ein *smart­phone* mit einem Tele­kom-Ver­trag, all-net-flat und zusätz­lich einer Lei­stung die sich "tra­vel-and-surf" nennt. Mit der kön­nen Sie die­ses Tele­fon im Aus­land wie im Inland nut­zen - zu glei­chen Bedingungen.

    Das Zwei­te ist ein 'prepaid'-Telefon, auf dem ca. 17,- € Gut­ha­ben sind. Dies Tele­fon ist ihre "Reser­ve", als Absi­che­rung, damit Sie noch tele­fo­nie­ren kön­nen wenn die SIM-Kar­te des *smart­phone* aus­fal­len soll­te [was in einem Betriebs­jahr (!) schon zwei­mal pas­siert ist].
    Außer­dem sen­den ihnen die Geld­in­sti­tu­te auf die­ses Tele­fon die TAN-Num­mern für das Telefon-banking.

    Nun tritt der Fall auf, dass das *smart­phone* die SIM-Kar­te nicht mehr erkennt - und Ihnen die Nach­richt aus­wirft "Kei­ne SIM-Kar­te" - obwohl sie dar­in steckt und Sie nichts, aber auch gar nichts seit der letz­ten Nut­zung mit dem Tele­fon gemacht haben. Es lag nur so da.

    Ich habe dann das Ersatz-Tele­fon mit der 'prepaid'-Karte genom­men und mit der "Ser­vice-hot­line" tele­fo­niert. Nach einer drei­vier­tel Stun­de hat­te ich den ersten Men­schen am Appa­rat, und wur­de dann noch drei­mal weitergeschaltet.

    Danach war dann nicht nur das *smart­phone* tot, son­dern auch das Tele­fon mit der 'prepaid'-Karte. Da ver­mu­tet der Laie: Das liegt dar­an, dass das Gespräch mit der "hot­line" das Rest­gut­ha­ben völ­lig auf­ge­braucht hat .... war ja ein Auslandsgespräch.

    Das alles pas­sier­te zwei Tage vor Hei­lig Abend, am 22.12.2016. Laut "Murphy's Gesetz" ist das ja nicht ver­wun­der­lich, denn sol­che Kala­mi­tä­ten pas­sie­ren immer dann, wenn es am wenig­sten paßt .... 

    Heu­te - wir schrei­ben den 05.01.2017 - kam die Ersatz-SIM-Kar­te an.

    Wie sich her­aus­stell­te haben die schlau­en Mit­ar­bei­ter der Tele­kom die 'prepaid'-Karte - die ja völ­lig in Ord­nung war! - gesperrt und eine neue 'prepaid'-Karte geschickt.

    Die *smartphone*-Karte ist immer noch nicht nutzbar. 

    Auch der Ver­such sie in das ande­re Tele­fon zu legen (nach­dem nun ein pas­sen­des Rähm­chen mit der neu­en Kar­te zur Ver­fü­gung war) brach­te nichts, bzw. die Nach­richt °°SIM-Kar­te abge­wie­sen°°.

    Ach ja, falls Sie sich wun­dern war­um das mit dem Kar­ten­tausch so lan­ge gedau­ert hat:
    Die Tele­kom, fast welt­weit tätig, kann SIM-Kar­ten nicht ins Aus­land ver­schicken. Glück­li­cher­wei­se bin ich ja kein "sin­gle" - und so hat mei­ne Frau den Brief der Tele­kom wei­ter­ge­schickt, an mich, im Ausland ....

    update
    [09.01.2017]

    Heu­te habe ich erneut bei der hot­line ange­ru­fen - und nach einer kur­zen Schlei­fe mit einer arti­fi­zi­el­len Intel­li­genz (die mei­ne Tele­fon­num­mer wis­sen woll­te und was denn wohl mein Anlie­gen sei) - sprach ich mit einer Mit­ar­bei­te­rin die nicht nur freund­lich war, son­dern auch schnell ver­stand was zu tun ist.

    Die neue SIM-Kar­te ist unterwegs.

    "Aller guten Din­ge sind drei!" sagt der Volks­mund - nun will ich hof­fen, das trifft auch auf SIM-Kar­ten zu und die­se hält jetzt ewig ....

    bookmark_borderEin wenig wahrgenommener Skandal

    Wenn frü­her ein Alt-Poli­ti­ker nach Brüs­sel abge­scho­ben wur­de - damit er kei­nen Scha­den mehr im Inland anrich­ten konn­te - war das meist nicht sehr gefähr­lich. Im Zeit­al­ter des Inter­nets hat sich das gewan­delt. Beson­ders schwer­wie­gend ist es im Fall des Herrn Oet­tin­ger, unse­rem 'ahnungs­lo­sen, dafür aber akti­ven' Schwa­ben in Brüs­sel .... "hei­se" sagt dazu:

    " .. Seit 2014 ist Gün­ther H. Oet­tin­ger "EU-Kom­mis­sar für Digi­ta­le Wirt­schaft und Gesell­schaft". Das ist gut für die Wirt­schaft, aber schlecht für die Gesell­schaft, wie sich immer deut­li­cher zeigt. Oet­tin­ger gilt in Brüs­sel als regel­recht Lob­by-hörig – was Trans­pa­ren­cy Inter­na­tio­nal inzwi­schen sogar empi­risch nach­ge­wie­sen hat. Vom Start weg ließ sich der fach­lich kaum bewan­der­te Digi­tal­kom­mis­sar wenig von Exper­ten bera­ten, viel­mehr lausch­te er Ein­flü­ste­rern der Kon­zer­ne, bei­spiels­wei­se beim The­ma Netzneutralität .. "

    bookmark_border.... und wer schert sich um meine Gefühle?

    .

    .. The­se enforce­ment mea­su­res are … inten­ded to con­trol the act of cele­bra­ting Christ­mas exce­s­si­ve­ly and open­ly, which could dama­ge the aqi­dah (beliefs) of the Mus­lim com­mu­ni­ty," the Mini­stry of Reli­gious Affairs said in a state­ment explai­ning the edict that was published in the Bru­nei Times.

    [Quel­le]

    Über­set­zung:
    "Die­se Durch­set­zungs­maß­nah­men ... wer­den zur Ein­däm­mung der exzes­si­ven und offe­nen Fei­er des Weinh­nachts­fe­stes ein­ge­führt, die den Glau­ben der mus­li­mi­schen Gemein­de zer­stö­ren könn­ten", sag­te das Mini­ste­ri­um für reli­giö­se Ange­le­gen­hei­ten in einer Ver­laut­ba­rung die den Erlaß in der Bru­nei Times erläuterte.

    Das Mini­ste­ri­um in Bru­nei soll­te sich fragen:

    1. Ist der Glau­be sei­ner mus­li­mi­schen Bür­ger so schwach, dass er schon durch ande­re reli­giö­se Fei­ern ins Wan­ken gebracht wird & zer­stör­bar ist?
    2. Ist es nicht ein Zei­chen von Will­kür gegen die - oder min­de­stens Miß­ach­tung der Rech­te der - christ­li­chen Min­der­hei­ten dort?
    3. Sol­che Zei­chen von Into­le­ranz gegen 'Frem­des' las­sen den Ver­dacht auf­kom­men, dass es in ande­ren Lebens­be­rei­chen nicht viel bes­ser bestellt sein kann. Dafür spricht zudem die Ein­füh­rung der Sharia-Gesetzgebung.

    Bekann­ter­ma­ßen gehö­re ich weder der einen noch der ande­ren Glau­bens­rich­tung an. Nach der Lek­tü­re sol­cher 'state­ments' durch Regie­rungs­stel­len - egal von WO auf der Welt - stel­le ich immer fest: Wir sind noch sehr weit von einem fried­li­chen Zusam­men­le­ben auf die­sem Pla­ne­ten entfernt.

    Es kann & darf nir­gend­wo Auf­ga­be eines Staa­tes sein sei­nen Bür­gern eine Reli­gi­on vor­zu­schrei­ben. Genau­so­we­nig darf es sein, das Gesetz, das für alle Bür­ger gel­ten soll, von der Reli­gi­on abhän­gig zu machen. Geset­ze & Ver­ord­nun­gen müs­sen unab­hän­gig von der­glei­chen Ein­flüs­sen sein und sich an den all­ge­mei­nen Men­schen­rech­ten der UN orientieren.

    bookmark_borderSonderangebot

    .

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    Wegen eines Com­pu­ter­ab­stur­zes muß­te ich eine exter­ne Fest­plat­te erwer­ben - um die Daten zu sichern, die auf der Maschi­ne liegen. 

    Also hin zum Media-Markt. Dort gab es ein Sonderangebot:
    Western Digi­tal 'Ele­ments', 1TB, zum Son­der­preis von 57,50 €uro.

    Nun wird ja allent­hal­ben dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ein Son­der­an­ge­bot nicht immer gün­sti­ger sein muß als das Nor­mal­an­ge­bot, des­we­gen schau­te ich in den Rega­len noch­mal genau­er nach - das Ange­bot lag auf einer Schütt­flä­che gegen­über .... und sie­he da:

    Das Nor­mal­an­ge­bot, glei­ches Muster, glei­che Kapa­zi­tät, glei­che Far­be und sogar glei­che Pro­dukt­num­mer (!) - aller­dings ver­schie­de­ner Pro­dukt­code des Laden - koste­te nur 55,00 €uro.

    2,50 €uro sind - für sich genom­men - nicht viel Geld, mul­ti­pli­ziert man es aber mit meh­re­ren tau­send ver­kauf­ten Fest­plat­ten, so addiert es sich zu einem hüb­schen Sümmchen ....

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    PS
    Neben­bei bemerkt:
    Bei Car­re­four kostet die Fest­plat­te mit 500 GB stol­ze 49,90 €uro
    - das ist bestimmt kein "Son­der­an­ge­bot".

    bookmark_borderAlles ganz einfach ..!?
    *update* [04.02.2020]

    .
    Asyl­an­trag­stel­lung 'prak­tisch' - das habe ich in den letz­ten Tagen gelernt - ist weit­aus schwie­ri­ger als es in den Medi­en dar­ge­stellt und in der Bevöl­ke­rung dis­ku­tiert wird.

    Was schon für mich als Deut­schen kom­pli­ziert war, z.B. die tat­säch­lich zustän­di­gen staat­li­chen Behör­den aus­fin­dig zu machen, kann sich für einen Geflüch­te­ten als tage­lan­ge Odys­see und kaf­ka­es­ken Kampf mit dem Unge­wis­sen entwickeln.

    Ich fan­ge mal mit der REGISTRIERUNG an. Nor­ma­ler­wei­se geschieht sie im Moment der Ankunft, als der Ein­rei­se in die Bundesrepublik.
    Da nun aber wegen der wir­ren Ver­hält­nis­se und völ­lig unge­ord­ne­ten Bedin­gun­gen vie­le Flücht­lin­ge auf ver­schlun­ge­nen Wegen (und nicht immer 'offi­zi­ell') unser Lan­de errei­chen, ist deren Sta­tus solan­ge unbe­stimmt, bis sie die­se erste Hür­de gemei­stert haben.

    Zugleich wirft ihnen - anders als stets von Asyl­geg­nern behaup­tet - bis zu die­sem Zeit­punkt nie­mand Geld nach, sie sind noch völ­lig auf sich selbst gestellt.
    Sofern sie aus ihrer Hei­mat Freun­de, Nach­barn oder Ver­wand­te haben die bereits in Deutsch­land woh­nen ist es ver­ständ­lich, wenn sie sich dort zuerst hin wen­den und um Hil­fe bit­ten. Das wirft meh­re­re Pro­ble­me auf. Erstens ist der Sta­tus unge­klärt, zwei­tens wer­den die sowie­so nicht mate­ri­ell best­aus­ge­stat­te­ten Freun­de oder Ver­wand­ten bela­stet, und drit­tens wird die Ein­glie­de­rung verzögert.
    Es ist also in all­sei­ti­gem Inter­es­se den Sta­tus mög­lichst schnell und pro­blem­los zu klä­ren bzw. den Auf­ent­halt zu legalisieren.

    Nun muß man wis­sen, dass zwar das "Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge" für die Unter­brin­gung und Ver­sor­gung, spä­ter Ver­tei­lung auf die Län­der und Gemein­den und die best­mög­li­che Ein­glie­de­rung ver­ant­wort­lich ist, die Regi­strie­rung aller­dings nicht dort vor­ge­nom­men wird. Das geschieht in den soge­nann­ten "REGISTRIERUNGSSTELLEN", die über die gesam­te Repu­blik ver­teilt sind. Immer noch sind für die­se Per­so­nen kei­ne Kosten ange­fal­len, sie haben von unse­rem Staat nicht einen Cent erhalten.

    Wenn die Flücht­lin­ge in eine ERSTAUFNAMEEINRICHTUNG gekom­men sind ent­ste­hen Auf­wen­dun­gen unse­res Staa­tes aus Steuermitteln.

    Ich habe einen Vor­mit­tag gebraucht um die ver­schie­de­nen Behör­den und Insti­tu­tio­nen anzu­ru­fen um den Ablauf zu klä­ren, dabei mit meh­re­ren Sozi­al­äm­tern, der Poli­zei, der Stadt­ver­wal­tung, Erst­auf­nah­me­ein­rich­tun­gen, Not­auf­nah­me­un­ter­künf­ten und dem Bun­des­amt tele­fo­niert. Erfreu­lich war, dass es über­wie­gend freund­li­che, immer hilf­rei­che und bemüh­te Men­schen waren mit denen ich gespro­chen habe - die durch­aus Ver­ständ­nis zeig­ten und hel­fen wollten.

    Für man­che der Rege­lun­gen habe ich Ver­ständ­nis. Eini­ge Abläu­fe erschei­nen mir noch ver­bes­se­rungs­be­dürf­tig, z.B. die Mög­lich­kei­ten der Regi­strie­rung und Antragstellung.

    Jeden­falls steht fest, dass Flücht­lin­ge kei­nes­wegs " .. mit Geld über­schüt­tet .." wer­den - sie müs­sen ver­wir­ren­de und umständ­li­che Pro­ze­du­ren erken­nen und durch­ma­chen, bevor sie schließ­lich (fremd­be­stimmt!) "ver­teilt" wer­den, und das nicht immer dort­hin, wo sie Bekann­te, Freun­de oder Fami­lie haben. Wenn sie sich nicht dar­an hal­ten müs­sen sie mit Nach­tei­len und Aus­blei­ben der Unter­stüt­zung zurecht kommen.
    Mein Fazit:
    Eine har­te Zeit, gepfla­stert mit (teil­wei­se sicher not­wen­di­ger) Büro­kra­tie und es wer­den kei­ne 'Reich­tü­mer' über den Antrag­stel­lern ausgeschüttet.

    bookmark_border"Kundenberatungscenter"
    *update* (11-06-2015)

    .
    Das 24-h-rund-um-die-Uhr-"Kundenberatungscenter" der Post­bank erreicht man unter der Tele­fon­numm­mer 0228 5500 5500. "Bit­te hal­ten Sie Ihre Tele­fon-Ban­king PIN bereit." - lau­tet die Infor­ma­ti­on gleich unter der Servicenummer.

    Fra­ge:
    Wer hat schon - z.B. wenn im Aus­land unter­wegs - stän­dig die­se "Tele­fon-Ser­vice PIN" mit dabei? Zumal die­se nicht iden­tisch ist mit der Trans­ak­ti­ons-PIN, die man für eine Kon­to­be­we­gung (z.B. Über­wei­sung) benö­tigt. Sie dient NUR Tele­fon­zwecken, nament­lich der Iden­ti­fi­ka­ti­on durch das Call-Center.

    Neben den PINs für:
    - Mobiltelefon,
    - Geld­au­to­ma­ten­kar­te (2),
    - Kreditkarte,
    - FTP-Zugang (2), ...
    die ich mir mer­ken muß, soll ich also noch eine PIN behal­ten die ich alle paar Jah­re ein­mal benut­ze .... wer denkt sich sol­chen Schwach­sinn aus?

    Der Tele­fonAUTOMAT hat dann nach ein paar Minu­ten erkannt:
    Der Anru­fer - ich - hat kei­ne PIN parat. Und hat auf einen MENSCHEN umge­schal­tet. War­um nicht gleich so?

    Min­de­stens habe ich erfah­ren, dass man mei­nen Antrag auf Neu­aus­stel­lung einer Bank­kar­te - gestellt am 30. April - nicht bear­bei­tet hat. Ver­schlampt hat.
    Der Vor­schlag der "hot­line" lau­te­te einen neu­en Antrag zu stel­len. Per For­mu­lar das per Brief an mei­ne 'Hei­mat­adres­se' geschickt werde.

    Es gibt einen "online-banking"-Zugang.
    Es gibt eine "mobi­le-Post­bank App".
    Es gibt sogar einen Gutscheincode
    für Käu­fe bei Amazon (!).

    Nur, sehr bedauerlich:
    Die Post­bank schickt kein E-Mail mit ange­häng­tem *.pdf-file,
    dem benö­tig­ten Formular.

    Yep!

    Fort­schritt wohin man schaut in Deutschland.
    Nicht bei der Postbank.

    Viel­leicht soll­te ich das Kon­to lie­ber auf­lö­sen. Und mir eine Bank suchen die, anstatt in Mobi­le-Apps und Gut­schein­codes bei dubio­sen 'online'-Händlern, in moti­vier­te & krea­ti­ve Mit­ar­bei­ter investiert.

    Sol­che die kei­ne For­mu­la­re verschlampen ....

    *edit*
    Am 10.06. kam schließ­lich eine Antwort:
    " .. vie­len Dank für Ihre Anfra­ge. Aktu­ell gehen bei uns sehr vie­le E-Mails ein. Des­halb erhal­ten Sie Ihre Ant­wort erst jetzt. Ich bit­te um Ihr Ver­ständ­nis. Sie haben uns .. "

    So, so, viiii­ie­le E-Mails. Da wäre es viel­leicht ange­bracht mal über mehr Per­so­nal nachzudenken!?
    Aus­ge­ge­ben wird übri­gens eine 'beson­de­re' Auto­ma­ten­kar­te. Eine, die offen­sicht­lich nicht über­all akzep­tiert wird. Daher noch der Nach­satz: ".. Infor­mie­ren Sie sich .., bevor Sie ver­rei­sen. Dann wis­sen Sie genau, wo Sie mit Ihrer Kar­te Geld abhe­ben kön­nen oder wo Sie ande­re Zah­lungs­mit­tel benötigen .."
    DAS genau ist es, was ein Kun­de braucht.
    Eine Kar­te mit Ein­schrän­kun­gen .... ;c( *seufz!*

    bookmark_borderDiese Sch****floskeln an Wahlabenden ....

    .
    "ein­ge­fah­ren" - "abge­straft" - "Kern­kom­pe­tenz" - "Nerv­fak­to­ren" - "Sta­bi­li­tät" - "Desa­ster" - "Kla­rer Auf­trag zur Regie­rungs­bil­dung" - "schal­len­de Ohr­fei­ge" - "Kar­ren aus dem Dreck zie­hen" - etc., usw. ....

    Da wun­dert es mich kaum wenn fast die Hälf­te der Wäh­ler auch die Wahl selbst für ver­zicht­bar hielt und gar­nicht erst hin ging.

    bookmark_borderVon Pseudowissenschaften ....

    .
    .... zu hören und ruhig zu blei­ben fällt mir trotz fort­ge­schrit­te­nen Lebens­al­ters noch immer schwer.

    Des­we­gen hier ein Zitat um die Infor­ma­ti­on gegen die­sen Unfug mög­lichst weit zu streu­en .... Danisch ist auch anson­sten "sehr lesens­wert" - gehen Sie 'mal hin.

    » .. Die Dis­kus­si­on in San Jose, CA, führ­te zum fol­gen­den Konsens:
    Evo­lu­ti­ons­bio­lo­gen soll­ten den Gen­de­ris­mus, eine uni­ver­si­tä­re Pseu­do­wis­sen­schaft, die den deut­schen Steu­er­zah­ler jähr­lich vie­le Mil­lio­nen Euro kostet, mit dem­sel­ben Ernst ana­ly­sie­ren und sach­lich wider­le­gen, wie den damit gei­stes­ver­wand­ten Krea­tio­nis­mus ..
    «

    [Quel­le Zitat]

    bookmark_borderH A N D Y ???

    .
    Seit Jah­ren schlep­pe ich ein Ärger­nis mit mir herum.

    Es ist die Bezeich­nung eines viel benutz­ten Gerä­tes zur Indi­vi­du­al­kom­mu­ni­ka­ti­on das hier­zu­lan­de fälsch­li­cher­wei­se den Namen "HANDY" trägt.

    Ein Blick in ein­schlä­gi­ge Über­set­zungs­wer­ke zeigt unter dem Stich­wort "han­dy" fol­gen­de Begriffe:
    brauchbar,
    einfach,
    geschickt,
    handlich,
    praktisch.

    Schaut man dage­gen wel­che tat­säch­lich gebräuch­li­chen Wor­te im Eng­li­schen Sprach­raum vor­han­den sind wird sofort klar, war­um sich mir die Nacken­haa­re sträu­ben wenn ich das Wort "Han­dy" zur Beschrei­bung eines mobi­len Tele­fons höre:

    1

    "HANDY"* ist also ein typi­sches Bei­spiel für die Namens­ge­bung durch (fremd-) sprach­un­fä­hi­ge Büro­kra­ten.

    Glück­li­cher­wei­se wird sich das Pro­blem aber in eini­ger Zeit von selbst erle­di­gen. Weil die Tech­nik fort­schrei­tet und aus dem ehe­ma­li­gen 'one-pur­po­se-pho­ne' ein 'smart-pho­ne' wur­de. Was dar­an 'smart' ist weiß zwar nie­mand so genau, aber mög­li­cher­wei­se bin ich da nur wie­der zu old­fa­shio­ned ....

     ・  ⚫  ・ 

    * Eine mise­ra­bel gestal­te­te, aber mit schnod­de­ri­ger Über­heb­lich­keit geschrie­be­ne Web­sei­te behaup­tet es gäbe das Wort im Eng­li­schen. Falsch.

    bookmark_borderTROIKA - demokratisch illegitim & unkontrolliert

    .
    Zitat aus "Kraut­re­por­ter":

    TILO JUNG: "Ich kämp­fe gegen die­ses Troi­ka-Régime und gegen die­se unge­heu­er­li­che natio­na­le Arroganz!"
    Harald Schu­mann hat sich mona­te­lang mit der Arbeit der Troi­ka in den Euro-Kri­sen­staa­ten beschäf­tigt. Bei Jung&Naiv* erklärt der Wirt­schafts­jour­na­list, wie Troi­ka-Beam­te unkon­trol­liert arbei­ten, wer von ihren Vor­ga­ben pro­fi­tiert und war­um pri­va­te in öffent­li­che Ver­schul­dung umge­wan­delt wird.

    * [Video: https://www.youtube.com/watch?v=26MxfU2wBXM]

    Soweit sind wir also schon.
    Ein Gre­mi­um von Mini­stern nimmt die Berich­te entgegen.
    Von "Ver­wal­tern" die nie­man­dem (!) Rechen­schaft able­gen müssen.

    Was mich wundert:
    Fast alle Regie­run­gen Euro­pas machen ohne Mur­ren mit ....

    ..Da rei­sen Dele­ga­tio­nen von Beam­ten aus drei ver­schie­de­nen Insti­tu­tio­nen im Auf­trag der Euro-Grup­pe in die­se Län­der und über­wa­chen dort die Regie­run­gen und den Staats­ap­pa­rat und sagen: Ihr müsst die­ses und jenes tun, ihr müsst die­se und jene Auf­la­ge erfül­len .. Das Beson­de­re an die­ser Arbeits­wei­se ist, dass dort nicht-gewähl­te Beam­te gewähl­ten Regie­run­gen sagen, was sie zu tun und was sie zu las­sen haben. Da wird ein grund­le­gen­des Pro­blem von demo­kra­ti­scher Berech­ti­gung auf­ge­wor­fen: Ob die das über­haupt kön­nen und dür­fen. Das Beson­de­re an die­sem Régime ist, man muss es wirk­lich eine Form von Régime nen­nen, dass die­se Beam­ten nie­man­den rechen­schafts­pflich­tig sind – außer den Finanz­mi­ni­stern der Euro-Grup­pe. Es gibt kein Par­la­ment, das sie her­bei­zi­tie­ren und hin­ter­her beschlie­ßen kann: Ihr dürft das und das tun und das dürft ihr nicht tun. Wir haben eine Grup­pe von Beam­ten, die viel Macht aus­üben, sich aber gegen­über kei­nem Par­la­ment recht­fer­ti­gen und auch von dort kei­ne Anwei­sun­gen ent­ge­gen­neh­men müs­sen. Übri­gens wer­den sie auch von kei­nem Rech­nungs­hof dahin­ge­hend kon­trol­liert, ob ihre Poli­tik über­haupt sinn­voll ist und wirt­schaft­li­chen Nut­zen bringt oder Schaden.. 

    "Macht ohne Kon­trol­le: Die Troi­ka" ist der zuge­hö­ri­ge Film - und er soll­te von mög­lichst vie­len Men­schen gese­hen wer­den. Da Fil­me aus der Media­thek 'ver­schwin­den' - ein Coup der Print­me­di­en zur Pfrün­den­si­che­rung .... sind an vie­len Stel­len Kopien ange­legt wor­den, wie z.B. =>