Unter dem Titel "Firefox verliert 20 Prozent Nutzer in zweieinhalb Jahren" gibt es einen Artikel bei GOLEM zu lesen, dessen Inhalt mich nicht wundert. Nur was die Gründe angeht wird da ein viel zu hohes Ross bestiegen. Es sind aus meiner Sicht nicht technische Feinheiten und komplexe Strukturen im Hintergrund - es sind eher die immer wieder störenden Kleinigkeiten die bei jeder Änderung dem Nutzer auf die Nerven gehen .... und so habe ich einen Kommentar geschrieben, den ich hier als Kopie einstelle
Kategorie: Gelesen ....
bookmark_borderSex, aus christlicher Sicht und doch ganz anders ...!
Meine Leser werden sich vermutlich die Augen wischen und ihren Augen nicht trauen wenn sie erkennen, dass ich hier zwei sehr gelungene Artikel empfehlen möchte, die zwar von grundsätzlich christlicher Gesinnung getragen sind, jedoch fordern sie Kinder, Jugendliche und vor allem in Ämtern stehende und sonstwie für noch-nicht-ganz-erwachsene verantwortliche Personen auf, die Mottenkiste zu öffnen und den alten Plunder rauszuwerfen ....
Aus meiner Sicht ergeben beide Artikel zusammen ein besseres Bild einer neuen Sichtweise der Sexualität und den daraus entstehenden Folgen als jeder Artikel für sich, und was Sie keinesfalls versäumen sollten ist, die darunter stehenden Kommentare zu lesen.
→ Sex: Christen, entspannt euch!
→ Sex vor der Ehe? Ja, bitte!

Zitate:
" .. Wir befinden uns im Jahr 2021. Liebespaare haben selbstverständlich Sex. Alle Liebespaare? Nein! Eine Bubble aus unbeugsamen Christfluencer:innen und hippen Pastor:innen leistet unermüdlich Widerstand. Sex gehört für sie allein in die Ehe — und Paare sollten warten. Doch gesunde Partnerschaften sind ganzheitlich .. "
" .. Wenn es ein Reizthema unter Christen gibt, dann Sex. Über wenig können Christen so dauerhaft und leidenschaftlich streiten wie darüber, wer wem wann wie an die Wäsche darf. Die einen wollen Sex stark reglementieren, die anderen sich auf keinen Fall reglementieren lassen. Was fehlt: Eine christliche Sexualethik, die Freiheit schenkt, Lust an der Lust hat und mit Leidenschaft verantwortungsvoll handelt. Ein Entwurf .. "
bookmark_borderIst 'Vandalismus' für eine vermeintlich 'gute Sache' entschuldbar?
In unserem hiesigen Kurpark stehen Hinweisschilder. Die machen dem Besucher klar, welche Absicht hinter der jeweiligen Bepflanzung steckt und zu welcher Jahreszeit die größtmögliche Fülle dieser ausgewählten Arten vorkommt.
Es gibt einige rücksichtslose Personen, die diese allgemeine Information mit selbstgemachten Zetteln überkleben, auf denen sie ihre Anliegen einem größeren Publikum bekannt machen wollen.
In letzter Zeit stehen besonders christliche Aufforderungen auf diesen Zetteln, sie sind mit Unmengen an Tesaband festgeklebt. Eine Mißachtung der Absicht, die diese Informationstafeln haben.
Hier ein Beispiel
[Da der Text im oberen Bereich schlecht lesbar ist, eine bessere Aufnahme nicht gemacht werden konnte (→Tesa/Reflektion!) schreibe ich auf was da zu lesen ist:
".. Öffne die Tür zur Erlösung bevor es zu spät ist; Jesus klopft an deine Tür und wartet darauf, dass du ihn in dein Leben hinein lässt, denn er möchte dir helfen. Er möchte dich von deinem Schmerz heilen und dir Liebe schenken. Also lass ihn heute hinein! ♥ .. "]

Nachdem ich den Text mehrmals gelesen habe ist mir die Zweideutigkeit aufgefallen:
Ersetzen Sie 'mal 'Jesus' mit "Dein Freund" - und schon wandelt sich der Inhalt der Aussage ins Frivole ....
bookmark_borderHow fiction is brought to life
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Wie Fiktion zur Wahrheit wird
".. I once read in a children’s book about saints, which was that the author didn’t claim these things had happened, only that they would have happened if God had wanted them to .."
And that's how the dilemma of explaining any deviation of faith from reality has been elegantly mastered:
What kind of limits would God have in such an assumption? Null, nada, nix, niente, nothing! "Everything goes!" as the Anglo-Saxons put it and once again we skeptics stand there with our mouths open and we are speechless about how hocus-pocus is turned into truth with out-of-the-air reasoning?
So what do you do, how do you respond?
Quite simply, do not be amazed and destroy the approach by turning their story against them:
If it was God who wanted there to be only people 'in his own image', then he would not have wanted atheists. Since they exist, God cannot have created humans.
To sum up I'd like to add this quote: ".. before you can learn to live with your own truth, or even with other people’s views of truth, you need to be able to reject the pretty lies — personal, political, cosmological — that seem so much more inviting and attractive .."
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".. Ich habe einmal in einem Kinderbuch über Heilige gelesen, dass der Autor nicht behauptete, dass es sie tatsächlich gegeben habe, sondern dass es sie gegeben hätte, wenn Gott es so gewollt hätte .."
Und schon ist das Dilemma der Erklärung jeglicher Abweichung des Glaubens von der Wirklichkeit elegant gemeistert:
Was hätte Gott denn für Grenzen in einer solchen Annahme? Null, nada, nix, niente, nothing! "Everything goes!" sagen die Angelsachsen und wir Skeptiker stehen wieder einmal mit offnem Mund da und es verschlägt uns die Sprache wie Hokuspokus mit aus der Luft gegriffenen Begründungen zur Wahrheit gemacht wird?
Was also tun, wie entgegnen?
Ganz einfach, sich nicht verblüffen lassen und den Ansatz zerstören indem man das Modell umdreht:
Wenn es Gott war, der gewollt hätte, dass es nur Menschen 'nach seinem Bilde' gibt, dann hätte er keine Atheisten haben wollen. Da es sie gibt kann nicht Gott die Menschen erschaffen haben.
Zusammenfassend möchte ich dieses Zitat anfügen: ".. bevor Sie lernen können, mit Ihrer eigenen Wahrheit oder sogar mit den Ansichten anderer Leute zu leben, müssen Sie in der Lage sein, die bequemen Lügen zurückzuweisen - persönliche, politische, kosmologische – auch wenn sie so viel einladender und attraktiver sind als die Wahrheit .."
bookmark_borderWas bleibt unterm Strich ...?
Vom Gastarbeiter zum Mitbürger - ein Traum, der nur vereinzelt wahr wurde!
Dem Herrn bloedbabbler gewidmet ....
Rassismus / Anti-Rassismus
".. inkonsequente Antirassisten, die festgefahrene Gruppenidentitäten in den Vordergrund stellen statt den einzelnen Menschen. Ein solcher Antirassismus habe nämlich "das Potenzial, die Gesellschaft auf ähnliche Weise zu spalten wie der Rassismus selbst. Weil es eben nicht um die Menschen geht, sondern um die Attribute, die man ihnen zuschreibt." Den Rassismus, erklärt Abdel-Samad, bekämpfe man daher am besten durch das Lösen starrer Loyalitäten und .. überkommenen Identitätsschablonen, die wir alle mit uns herumschleppen. An deren Stelle solle eine weltoffene Kultur des Pluralismus treten, "die sich natürlich entwickelt, nicht aber durch ideologisches Social Engineering einer Identitätspolitik, die nur zu noch mehr Spaltung führt". Die Öffnung von kollektiven Identitäten sieht Abdel-Samad nicht zuletzt auch als Voraussetzung für eine gelungene Integrationspolitik .."
Zitat aus: "Hamed Abdel-Samad: Wege aus der Identitätsfalle"]
Nicht alles, was sich wie Rassismus anhört ist auch Rassismus. Das vorweg geschickt will ich hier keine Vorurteile fortführen oder Menschen, egal woher sie kommen, irgendwie werten oder in Schubladen stecken.
Zu einer gründlichen Betrachtung der Bilanz nach mehr als 60 Jahren Einwanderung, die von den Parteien der bestehenden Koalition und einigen anderen, die nur noch außerparlamentarisch vertreten sind, stets abweichend betitelt wurde, gehört allerdings Dinge beim Namen zu nennen und bittere Wahrheiten auszusprechen.
Viele Länder der heutigen EU begannen mit einer Einwanderungspolitik ohne die langfristigen Folgen zu überdenken, und schon gar nicht zu überwachen. Einwanderung wurde als unverzichtbare Reaktion auf den Arbeitskräftemangel angesehen. War das zunächst noch von der Bevölkerung akzeptiert, da die "Gastarbeiter" aus Ländern kamen, die eine zu Deutschland vergleichbare Geschichte und Lebensart hatten, wenigstens aus christlich strukturierten Gesellschaften stammten, sodass sie sich nur in Kleinigkeiten, wie etwa den Zutaten ihrer Hauptgerichte unterschieden. Es dauerte allerdings nicht lange, bis die Stimmung sich wandelte.
Das änderte sich grundlegend und ohne entsprechende Integrationsmaßnahmen durch den Staat als türkische Gastarbeiter in Deutschland einwanderten, von denen angenommen wurde, sie würden wahrscheinlich wegen der gesellschaftlich und religiös so sehr verschiedenen Auffassungen und familiärer Lebensentwürfe, irgendwann mit ihrem erarbeiteten Rentenanspruch im Ruhestand nach Hause zurückkehren wollen. Die Entwicklung seitdem stellt sich demgegenüber komplett anders als in diesen Vorhersagen angenommen dar.
Das rosige Bild, was insbesondere die Linken manchmal schwärmerisch verbreiten, ist dabei genauso falsch, wie der Gegenentwurf der Rechten, die ihre Identität aus der Abwertung von Einwanderern beziehen, die sie für 'minderwertig' halten um sich selbst aufzuwerten.
Die Verklärung und Fehlinterpretation dessen, was mit Einwanderungspolitik bzw. Integrationspolitik zu erreichen ist und wie Einwanderung die Gesellschaft des Gastlandes bereichern soll, ist hingegen ein 'Wohlfühlelement' der Linken, die sich dadurch zu besseren, weil ausgesprochen altruistischen Menschen erklären können.
Was fehlt ist eine nüchterne Feststellung von Tatsachen, die nicht verschweigt, dass aus fremdem soziologischen Gefüge kommende Menschen anders geprägt sind und daher einen langen Prozess der Änderung von Grundauffassungen vor sich haben, den Viele schaffen. Viele andere nie schaffen werden, weil sie es im Extrem einfach nicht wollen. Da liegt zwar der Wunsch vor im Gastland zu leben und dessen Annehmlichkeiten, vor allem die sicher verfügbaren sozialen Leistungen (im Vergleich zum Herkunftsland), für die die einheimische Bevölkerung mit ihren Steuern zahlt in Anspruch¹ zu nehmen, ansonsten aber so weiter zu leben, zu denken und sich zu verhalten wie sie es zuvor gewohnt waren. Ja sogar häufig die Lebensweise im 'Gastland' verächtlich zu machen, sich damit zu brüsten wie leicht man den Deutschen Geld aus der Tasche ziehen kann.
Wie sich am Beispiel der türkischen Einwanderer gezeigt hat verlaufen die Entwicklungen völlig verschieden zum 'gewünschten' Integrationsgeschehen, je nachdem welche soziologische Gruppe dieser Nationalität man betrachtet. Aus jahrelanger Beobachtung sind vier Gruppen grob zu unterscheiden. Türken mit und ohne Bindung an den Islam, Kurden mit oder ohne religiöse Bindung. Es scheint, als ob es zwischen diesen Gruppen ein Gefälle gibt, das die Wahrscheinlichkeit einer Eingliederung in die hiesige Gesellschaft mehr oder weniger wahrscheinlich macht, und zwar von "wenig wahrscheinlich" zu "sehr wahrscheinlich":
Streng religiöse Türken, militante Kurden², wenig bis überhaupt nicht religiöse Türken, wenig bis überhaupt nicht religiöse Kurden.
Das Bild wird durch die letzte Einwanderungswelle der Jahre 2015 (mittlerweile zahlenmäßig stark abgeschwächt) bis heute noch verkompliziert, denn trotz grundlegend gleicher Religionsbasis im Islam ist doch die praktische Lebensführung und damit zusammenhängende Kultur der verschiedenen Ethnien breit gestreut. Die "typischen" Einwanderer gibt es nicht, weswegen der Versuch Alle mit den gleichen Regeln und Maßnahmen einzugliedern schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt ist. Das ist zugleich ein wesentlicher Gesichtspunkt der die Frage aufwirft, ob wir denn in den nordwesteuropäischen Ländern überhaupt ein Konzept für eine solche Integration entwickeln können, das dieser Sachlage gerecht werden könnte.
Wovon das Wohlergehen Eingewanderter abhängt ist an der Art ihrer Beschäftigung, ihrer religiösen Bindung und ihrer Bereitwilligkeit, sich dem neuen gesellschaftlichen Gefüge anzupassen fest zu machen. Wesentlichstes Element ist die Fähigkeit sich in der Landessprache zu unterhalten, und zwar nicht nur eines Familienmitgliedes, sondern aller Familienmitglieder gleichermaßen. Ohne Sprachkenntnisse ist jeder Versuch einer Integration zum Scheitern verurteilt.
Die These, es werde durch die Arbeit der Zugewanderten in die Sozialsysteme eingezahlt ist zwar korrekt, doch hält man dagegen die Kosten, die eine solche Familie verursacht, so wird die Bilanz schnell negativ. Dies insbesondere, wenn Arbeiten verrichtet werden, die im unteren Bereich der Lohnskala angesiedelt sind:
- Hier werden Anteile am sozialen Gefüge nur bedingt ein- aber oft in großem Umfang ausgezahlt. Etwa Kindergeld, Wohngeld, Krankenversicherungsleistungen und Betreuung in Kindergarten und Schulen. In den Schulen müssen für eingewanderte Kinder erheblich höherer Aufwand und eine schwer aufzuholende Distanz zu altersgleichen Kindern aus heimischer Bevölkerung angenommen werden, wofür es zahlreiche Belege aus den Schulverwaltungen gibt.
- Die sprachlichen und kulturellen Unterschiede führen schnell zu einer Überforderung der üblichen Strukturen - und obwohl die Schulverwaltungen das erkannt haben und abzustellen versuchen bleibt stets der Satz "Gut gewollt ist nicht gleich gut gemacht!" aktuell, weil sich das Bild vom Verwaltungsschreibtisch aus oft in wirklichkeitsfremde Aktion ergiesst, die am Mangel nichts ändert, sondern sogar weitere Störungen hervorrufen kann.
Was bisher erörtert wurde gilt für die erste Generation. Die Bilanz für die zweite und weitere Generationen derer, die sich aus verschiedensten Gründen nicht eingliedern wollen oder es mangels intellektueller Fähigkeiten schlichtweg nicht können, sieht besonders schlimm aus:
Die Kinder lernen ein Rollenverständnis, das von dem unseren extrem abweichen kann. Etwa, was die Rolle der Frau angeht. Wenn Jungen ungebremst die Machoallüren ausleben dürfen, während Mädchen in dienende, unterwürfige Rollen gedrängt werden, kann das nicht gut gehen. Die so zu kleinen männlichen Tyrannen erzogenen Knaben, durch den Islam bestärkt alle Andersgläubigen und Ungläubigen seien minderwertige Kreaturen, benehmen sich auch Personen außerhalb ihres Kulturkreises, gegenüber so, wie sie es gelernt haben:
Überheblich, aufmüpfig, frech, verächtlich - oder eine Kombination davon.
Die Überbetonung männlicher Privilegien schafft eine Schicht von Heranwachsenden, die keine Grenzen mehr akzeptiert und sich schon dadurch von der Kernbevölkerung ganz wesentlich unterscheidet, sich auch bewusst abhebt und schließlich nicht mehr eingliedern und anpassen will.
Dem stehen diametral andere Gruppen gegenüber, die sich 'eingliedern', indem sie als 'deutsche Tugenden' beschriebene Verhaltensweisen übernehmen, ja manchmal sogar überkompensieren, indem sie diese Verhaltensmuster ausgeprägter zeigen als Geburtsdeutsche. Menschen aus dieser Gruppe, nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern insbesondere ihre Eltern, dürfen gleichwohl als die "Erfolgreichen" angesehen werden, denen eine nahtlose Integration in wenigen Jahren gelingt und weiterhin, in Folgegenerationen, gelingen wird. Es zeichnet sich deutlich ab, dass zwischen den Extremen die Unterschiede zwei wesentliche Ursachen haben:
Religion und Intellekt.
"Alle Deutschen sind Überflieger und können alles erreichen" - das ist ein immer noch vorhandener Trugschluss der zum Wohl der Gesellschaft insgesamt einmal demontiert und offen kommuniziert werden sollte - und das gilt vergleichsweise natürlich für Menschen aus anderen Kulturkreisen und Lebensverhältnissen. Wenn aber (beispielsweise) türkische Frauen so an das Haus gebunden sind, dass sie trotz Jahrzehnte langer Anwesenheit in Deutschland immer noch nicht die Sprache beherrschen, so deutet das auf Absicht oder Gleichgültigkeit hin, die nicht akzeptiert werden kann, wenn man die Errungenschaften der modernen Gesellschaft nicht ad absurdum führen will.
[Die vorgenannten türkischen Frauen könnten sicher besser leben und mehr tun als in dem engen Gefüge in das sie der religiöse Wahn einbindet, nur damit die obige Anmerkung nicht missverstanden wird.]
Um auf eine positive Note zu enden will ich noch von einer syrischen Familie berichten, die aus meiner Sicht ein Paradebeispiel für gelungene Integration ist:
Vater, Mutter und drei Söhne sind geflohen. Alle haben innerhalb von zwei Jahren Deutsch gelernt. Die drei Knaben besuchen alle das Gymnasium mit großem Erfolg. Die Mutter, von Beruf Apothekerin, hat nicht gewartet bis sie in ihrem Beruf etwas fand und hat stattdessen in einer Schule in der 'Übermittagsbetreuung' Arbeit gefunden. Der Vater, Elektroingenieur von Beruf, hat eine Fortbildung zu modernen CAD-Systemen & Programmen gemacht, war eineinhalb Jahre als 'Praktikant' bei einem Unternehmen um die Arbeitswelt kennen zu lernen, und wurde dann in ein Festanstellungsverhältnis übernommen.
Nach fünf Jahren ist diese Familie voll integriert, sie trägt ihre Kosten selbst und die Söhne werden allesamt in höheren Berufen wesentlich zu den Staatsfinanzen beitragen - wodurch sie mehr einzahlen als sie früher an Kosten verursacht haben.

¹
".. Die Zuwanderung aus nicht-westlichen Regionen ist in der Regel ungünstig für die öffentlichen Finanzen. Dies gilt insbesondere für die Herkunftsgebiete Karibik, Westasien, Türkei und Nord-, Zentral- und Westafrika mit Nettokosten von 200.000 € bis 400.000 € pro Einwanderer sowie Marokko, Horn von Afrika und Sudan mit Nettokosten von 550.000 € auf 600.000 € pro Einwanderer. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Niederländer ist in seinem Leben ungefähr „budgetneutral“.
Aus allen Migrationsmotiven scheinen westliche Einwanderer „besser abzuschneiden“ als nicht-westliche Einwanderer. Die Differenz beträgt ca. 125.000 € für Arbeits- und Studienmigranten und 250.000 € für Asyl- und Familienmigranten.
Für sich genommen scheinen nur zwei Kategorien für die öffentlichen Finanzen der Niederlande günstig zu sein; Arbeitsmigration aus westlichen Ländern (außer mittel- und osteuropäischen Ländern), Asien (außer Mittlerer Osten) und Lateinamerika sowie Studienmigration aus der EU. Alle anderen Formen der Zuwanderung sind bestenfalls haushaltsneutral oder haben erhebliche negative fiskalische Auswirkungen .. "
['..As regards the net contribution of immigrants to public finances, there are substantial differences be-
tween groups with different migration motives as registered by the Dutch Immigration and Naturali-
sation Service (IND). Only labour migration generates a positive net contribution of, on average,
€125,000 per immigrant. Study migration shows, on average, a negative net contribution of
€75,000. Family migration shows, on average, a negative net contribution of about €275,000 per im-
migrant. Asylum migration shows a negative figure as well, amounting to an average of €475,000 per
immigrant.
There are also considerable differences by region of origin. On average, Western immigrants make a
positive contribution of €25,000, while non-western immigrants cost nearly €275,000. Within the cat-
egories Western and non-Western there is, however, much variation..' ebda.]
„Der grenzenlose Wohlfahrtsstaat“ Jan van de Beek, Hans Roodenburg, Joop Hartog und Gerrit Kreffer, 2021, Amsterdam School of Economics. [Link: Grenzeloze Verzorgingsstaat]
²
".. Die Kurdische Arbeiterpartei PKK tritt heute bei ihrem Kampf für die Rechte der Kurden am militantesten auf, auch wenn sie militärisch kaum Chancen gegen die türkische Armee hat. Spektakuläre Aktionen bis hin zu Selbstverbrennungen und terroristischen Anschlägen markieren über Jahrzehnte die Politik der PKK .." - so eine 'offizielle' Darstellung im ZDF, die ich mir nicht zu eigen mache.
bookmark_borderZwei Seelen wohnen, ach!, in (m)einer Brust ..?!
Schauen Sie sich einmal diese beiden Textabbildungen an. Die Grundaussagen sind nach meinem Verständnis genau entgegengesetzt:
- Einmal wird die Schule als "Abrichtungsanstalt für willige Bürger" dargestellt,
- im anderen Artikel als "Ort der Sozialisation und persönlichen Entwicklung".
Beide Artikel stammen von der gleichen Webseite, die Artikel zusammenfasst und kompakt zur Verfügung stellt (siehe Links bei den Abbildungen). Wenn ich zwei verschiedene Namen für die Autoren lese mag ich es nicht so recht glauben, dass das wirklich zwei Menschen - noch dazu verschiedenen Geschlechts - sein sollen!
Dazu sind die Texte zu ähnlich vom Satzbau und der Wortwahl her betrachtet.
Haben wir hier einen Fall von 'künstlicher Differenzierung' um eine Meinungsvielfalt vorzugaukeln die es in Wahrheit gar nicht gibt?
Bin ich da wohl zu misstrauisch?


Abbildung aus:
Schulfrei
Es genügt nicht, Kinder „wegen Corona“ jetzt zuhause abzurichten — nötig wäre ein Paradigmenwechsel hin zu selbstbestimmtem Lernen.
am Freitag, 21. Mai 2021, 15:00 Uhr von Bertrand Stern


Abbildung aus:
Die Entbildung
Corona-Maßnahmen haben dem Schulsystem in vielen Ländern Lateinamerikas schweren Schaden zugefügt.
am Freitag, 21. Mai 2021, 16:00 Uhr von Nyima Schöb

bookmark_borderGedanken zu
"Wie erklären Atheisten den Zweck der Bibel?"
Diese Fragestellung las ich gestern - und musste erstmal lachen .... über die offensichtliche Naïvität der fragenden Person.
Atheisten haben überhaupt nichts zu erklären. Für Atheisten ist die Bibel eines von vielen Märchenbüchern aus vergangenen Zeiten. Wenn irgendwer etwas zu erklären hätte sind es jene Menschen, die der Bibel irgendwelche Bedeutung zusprechen. Wer eine solche Bedeutung behauptet muss den Beweis dafür erbringen.
Ich gebe ein praktisches Beispiel:
Frau A. aus D. behauptet sie hätte in einem Buch gelesen Wölfe fräßen kleine Mädchen. Außerdem stünde in diesem Buch: Wer die Geschichten, die darin stehen nicht glaube sei ein schlechter Mensch.
Frau F. lässt Frau A. wissen, sie zweifle daran, dass das Buch die Lebenssituationen der Menschen korrekt beschreibt.
Daraufhin fordert Frau A. die F. auf zu erklären, wozu denn das Buch da sei, wenn es nicht das Leben beschreibe.
Frau F. stellt fest "Das Buch ist ein Märchenbuch, nichts was darin beschrieben wird ist wahr! Es ist auch nicht meine Pflicht etwas zu dem Buch zu erklären oder zu beweisen - Sie, Frau A., sind es doch, die dem Buch besondere Eigenschaften zuspricht. Also müssen Sie Beweise beibringen!"
Frau A. stellt nicht das Buch in Frage. Die 'gelehrten Schriftdeuter' sagen doch, es sei ein "Heiliges Buch".
Das Buch existiert - und das seit vielen Jahrhunderten - wie vermessen von den Atheisten zu behaupten es sei irrelevant für die Gesellschaft!
bookmark_border"Die Zerstörung der CDU, 3.0" auf twitter
(M)Eine tendenziöse Collage ....
Heute vergesellschaftet mit: Das etwas andere “Wort zum Sonntag”
Ausgangspunkt war dieser tweet:

.... und das war was folgte:
















bookmark_borderErinnern Sie sich noch ...?
Erinnern Sie sich noch an den Artikel vor ein paar Tagen als es um die Medienkompetenz und die Digitalisierung ging?
Nun gibt es eine Veröffentlichung, die mit unwiderlegbarer Klarheit zeigt, dass die Kompetenz der CDU/CSU auf diesem Gebiet völlig unzureichend, ja schon gemeingefährlich ist. Während immer mehr Fallstricke für normale Internetnutzer gespannt werden und diesen das Leben schwer machen fehlt es bei den Regierungsparteien selbst an basalen Grundkenntnissen der Datensicherheit und Sorgfalt im Umgang mit Daten.
Hier ein kurzer Auszug aus einem Artikel einer sachkundigen Programmierfachfrau, Lilith Wittmann. Frau Wittmanns Artikel ist insgesamt sehr aufschlussreich und Sie sollten sich dort einmal umsehen.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Koalition bei der Bundestagswahl die "Rote Karte" gezeigt bekommt und das hoffentlich so lange, bis die mafiösen Hintergrundstrukturen ausgelöst sind ....
bookmark_borderAusgerechnet die ..!?
Die Saudis mit Sitz in der Menschenrechtskommission wären schon schlimm genug gewesen. Doch man wählte stattdessen Pakistan! Wenn man die jüngsten Äußerungen des Staatspräsidenten gelesen hat fällt spontan nur der Spruch "vom Regen in die Traufe" ein ....
So verwundert es nicht, von einem weiteren Skandal zu lesen:

[Hallo Frau Araxe, ich habe Sie als Autorin stehen lassen .... kann aber geändert werden]
bookmark_borderDer Senat in Frankreich will Musliminnen unter 18 Jahren
das Tragen eines Kopftuchs an öffentlichen Orten verbieten
*update* [26.04.2021]*2. update* [05.05.2021]
*2.update" 05.05.2021
Falsche Toleranz Das Kopftuch ist nicht neutral
Ein Verbot des Kopftuchs für Beamtinnen ist nun möglich. Richtig so, meint der Islamismusexperte Mansour. Es ist mehr als ein Stück Stoff. Ein Gastbeitrag von Ahmad Mansour.
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*update" 26.04.2021
Frankreichs pensionierte Generäle ermahnen die Politik und warnen vor einem Bürgerkrieg
[26. April 2021]
______________________________________________
→ #pastoucheamonhijab / #handsoffmyhijab / #HändeWegVonMeinemHijab
Die Franzosen haben es gewagt sich gegen relgiösen Fanatismus und gegen die Formel "catch them young!" ("packt sie wenn sie noch jung sind!") zu verwenden und daher heißt eine Titelzeile:
"Senat will Kopftuchverbot für junge Musliminnen;
Der Senat in Frankreich will Musliminnen unter 18 Jahren das Tragen eines Kopftuchs an öffentlichen Orten verbieten."
Zitat:
".. Eine Regierung kann es nicht jedem Einwohner nach seinen persönlichen Sinn Machen. Der Löwenanteil, der Einwohner, die in der Burka Trägerin eine Verschandelung des allen Einwohnern gehörenden öffentlichen Raumes sieht, steht eine Minderheit im einstelligen Bereich gegenüber, die genau dieses Verschandeln durchsetzen will. IslamKritiker sehen darin den Begin der Islamisierung, den es zu verhindern gilt. Hier hat der Gesetzgeber (das Parlament) die Aufgabe, ein ausgewogenes Gesetz zu beschliesen. Genau das ist in Frankreich geschehen. Das Parlament hat gesprochen und damit ist die Sache erledigt. Von Islamistische Frauen zu verlangen, dass sie von alle Burka,-und Kopftuchverbote begeistert sind, verlangt niemand. Dass sie aber die Burka/Kopftuch Gesetze befolgen, das verlangt der Staat mit Recht .." [sic!]
Die Aufregung ist groß, die Vernunft bleibt auf der Strecke!
Worum geht es und warum sind die twitter hashtags - und vor allem die 'Kämpferinnen' dort auf dem Holzweg?
Sie wenden sich gegen etwas, das niemand fordert, und das außer in Frankreich niemand bisher so eingeführt hat. Kinder zu verschleiern heißt Kinder an die Bedeckung zu gewöhnen - mit all dem Negativen, was schließlich daran geknüpft ist. Wie in den christlichen Religionen werden im Islam früh die Weichen gestellt Kinder 'einzufangen' bevor sie religionsmündig werden. Dagegen wendet sich die Gesetzgebung:
Kinder sollen später einmal selbst und unbeeinflusst entscheiden können ob sie sich einer Glaubensrichtung anschließen wollen.
Daraus eine solche Aktion zu machen zeigt aus meiner Sicht nur, wie hier eine Instrumentalisierung die eigenen Interessen derjenigen fördern soll, die hinter dem ganzen unnützen Gezetere stehen.
Noch viel schlimmer ist jene Gruppe von angeblich 'linken' Politikern, die sich der Sache derart annehmen, dass sie dagegen Sturm laufen - ein völlig verdrehtes Verständnis dessen, was 'Linke Politik' darstellen sollte:
Abstinenz von jeder Art von Religion!
-------------------- Verschleierung und Kopftuch --------------------
→ Wo ist die Verschleierung verboten?
→ Rebellinnen hinter dem Schleier
→ Verschleierungsverbot: Eine gemischte Bilanz
→ Burkaverbot als Tyrannei der Mehrheit?
→ "Senat bestätigt Burkaverbot im öffentlichen Raum; Der französische Senat bekräftigte das bestehende Burkaverbot. Zuvor bewerteten Menschenrechtker das Verbot als Verstoß gegen die Religionsfreiheit."
→ Nach Frankreich und Österreich: Auch Schweiz stimmt für Verhüllungsverbot
→ Schleierverbote in Frankreich
-------------------- "catch them young" --------------------
→ Frankreich: Debatte um Kinderkopftuch-Verbot
→ Catch them young, watch them grow
→ Treasures of Innocence
→ CTY
bookmark_borderWissen statt Vermutungen .... 

Wenn es darum geht mit Maskengegnern zu diskutieren braucht man Hintergrundwissen über die Art und Weise, in der Viren verbreitet werden bzw. welche Übertragungsart die häufigste ist. Das wird in den beiden verlinkten Artikeln aus der führenden spanischen Zeitung "El Pais" sehr klar und überzeugend dargestellt.
Für mich war die wichtigste Erkenntnis:
Tröpfcheninfektionen sind erheblich weniger gefährlich als jene, die durch feine (Atem-) Stäube, Aerosole, verbreitet werden.
→ The K factor: why it matters where we are infected with the coronavirus
→ A room, a bar and a classroom: how the coronavirus is spread through the air
Einen sehr guten Beitrag darüber, warum es in Deutschland eine vergleichsweise geringere Todesrate als andernorts gibt, findet man in der Zeitung
→ "The New York Times".
Die Bundesregierung informiert hierzu
