bookmark_borderFreiheit, Demokratie, Laïzismus

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Tja, "Frei­heit, Demo­kra­tie, Laï­zis­mus", schön wär's ....
Frei­heit stimmt, noch.
Aber Demo­kra­tie und Laïzismus?

.. Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land .. (ist) .. zwar im Grund­satz reli­gi­ös und welt­an­schau­lich neu­tral, .. (hat) .. die Tren­nung von Staat und Kir­che aber nicht voll­stän­dig umge­setzt. Ange­sichts der zahl­rei­chen Ver­schrän­kun­gen von Staat und Kir­che [Kon­kor­da­te und Staats­ver­trä­ge mit den gro­ßen Kir­chen, Kir­chen­steu­er, Staats­lei­stun­gen an Kir­chen, Mili­tär­seel­sor­ge, Theo­lo­gi­sche Fakul­tä­ten, Kon­kor­dats­lehr­stüh­le an Uni­ver­si­tä­ten, Mit­be­stim­mung oder Zustim­mung des Staa­tes bei Bischofs­er­nen­nun­gen, Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten als Kör­per­schaf­ten des öffent­li­chen Rechts u. a.] spricht man von einer "hin­ken­den Trennung" ..
[Quel­le, cc-Lizenz]

OK, Laï­zis­mus haken wir also auch ab.

Bleibt noch Demo­kra­tie.
Ha, ha. 

Sie­he dazu auch → Das gro­ße Wuseln: Hek­ti­sche Betrieb­sam­keit als Poli­ti­ker­satz Zitat: ".. Die­se Form der geist­vol­len par­la­men­ta­ri­schen Debat­te gibt es nicht mehr. Sie ist tot. Sie ist unwie­der­bring­lich auf dem Altar der Par­tei­en­de­mo­kra­tie geschlach­tet worden .."

bookmark_borderAlt & einsam

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In vie­len Situa­tio­nen des Lebens erwirbt man Erfah­run­gen über vie­le Jah­re und braucht sie doch selbst nur ganz sel­ten. Dazu gehört die Fer­tig­keit mit Ande­ren zu kom­mu­ni­zie­ren und Freund­schaf­ten zu knüp­fen. Feh­len die­se Vor­aus­set­zun­gen, dann kommt es zu Ver­ein­sa­mung und Abschot­tung. Die stän­di­gen Schreckens­mel­dun­gen in den Medi­en tra­gen auch nicht dazu bei, dass sich älte­re Men­schen ver­trau­ens­voll in ihrer Umge­bung bewe­gen. Das Gegen­teil ist der Fall.

Vie­le Men­schen höhe­ren Alters gehen regel­mä­ßig zum Arzt. Wahr­schein­lich sind die mei­sten die­ser Besu­che unnö­tig und es kommt ihnen ledig­lich auf den 'sozia­len Kon­takt' an, der mit die­sen Begeg­nun­gen ver­bun­den ist.

Wer allein und ohne Bezie­hun­gen ist sucht nach Mög­lich­kei­ten die­se Iso­la­ti­on von der Rest­ge­sell­schaft zu über­win­den - mit mehr oder weni­ger Geschick. Es ändert sich für kur­ze Zeit ihre Per­spek­ti­ve durch ihren Auf­ent­halt in den ärzt­li­chen Pra­xen. An ihrer Grund­si­tua­ti­on ändert sich nichts. 

Noch schlim­mer aller­dings ist es, wenn Men­schen sich auf­ge­ben und sich völ­lig abkap­seln. Ihre "Abwe­sen­heit" wird manch­mal nicht ein­mal von ihren näch­sten Nach­barn wahr­ge­nom­men. Es gab genü­gend Berich­te von wochen­lang unent­deck­ten Ver­stor­be­nen die nur per Zufall ent­deckt wor­den sind.

Ich wünsch­te mir in einer Gesell­schaft zu leben die sol­che Pro­ble­me anpackt anstatt den Gra­ben zwi­schen Jung & Alt immer tie­fer auszuheben.

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bookmark_borderWie ein Bär in der Höhle ....

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Wie ein Bär in der Höh­le beim Win­ter­schlaf kom­me ich mir der­zeit vor:
Wenn ich 'mal kurz auf­wa­che und nach drau­ßen blinz­le - dun­kel, besten­falls grau-in-grau .... Trüb­nis wohin man schaut.

Nicht wirk­lich, wie man sofort erken­nen kann, aber der Ver­gleich drängt sich auf. Zumal es auch anson­sten eher jen­seits mei­nes Inter­es­ses Akti­vi­tä­ten gibt. Akti­vi­tä­ten denen ich nicht viel abge­win­nen kann. Als 'kir­chen- und reli­gi­ons­fer­ner' Mensch wun­de­re ich mich dar­über wie jede Hand­lung unter dem Stich­wort "Weih­nacht" offen­bar völ­lig irra­tio­nal abläuft.

Men­schen kau­fen vie­le Din­ge die den Beschenk­ten nicht nüt­zen, die sie sich eigent­lich nicht lei­sten kön­nen - die also ledig­lich dem Ver­käu­fer etwas brin­gen: Geld in die Kasse!

All-über­all dudelt ame­ri­ka­ni­sier­te "X-mas-Unter­hal­tung", die 'hohe Zeit' von Dean Mar­tin. Nicht ein­mal zum Aus­schrei­ben des Wor­tes "Christ­mas" reicht heut­zu­ta­ge die Zeit, war­um eigent­lich nicht "Weih­nacht", wo wir doch im deut­schen Sprach­raum sind. 

Es blinkt und blitzt von Lich­ter­ket­ten, aus Weih­nachts­bäu­men und Tan­nen­gir­lan­den .... sehr erstaun­lich, wo doch anson­sten Ene­rer­gie­spa­ren pro­pa­giert wird.

Weih­nach­ten - eine Zeit der Wider­sprü­che und Ungereimtheiten.

Das Ein­zi­ge wor­über ich mich wirk­lich freue ist die Tat­sa­che, daß alle Fami­li­en­mit­glie­der wie­der mal ein paar Tage gemein­sam ver­brin­gen kön­nen - da neh­me ich den son­sti­gen Rum­mel 'bil­li­gend' in Kauf.

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[Abbil­dungs­quel­le]

bookmark_borderIch bin (k)ein Elephant, Madame!

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".. Ich bin ein Elephant, Madame! .." behan­delt den Auf­stand von Schü­lern die ver­su­chen die auto­ri­tä­ren Struk­tu­ren ihrer Schu­le zu durch­bre­chen. Sie ver­lan­gen eine demo­kra­ti­sche Schul­form. Der Film ent­larvt die Leh­rer, die sich an der alt­her­ge­brach­ten Form von Schu­le fest­klam­mern. [Bear­bei­te­tes Zitat nach WIKIPEDIA]

Die neue Schreib­wei­se "Elefant" hat die älte­re Form "Elephant" abge­löst - was wohl ganz im Sin­ne des Film­in­hal­tes als Ergeb­nis der Auf­leh­nung gegen alt­her­ge­brach­te Struk­tu­ren ver­stan­den und inter­pre­tiert wer­den kann. 

Ganz im Zeit­ge­fühl der aus­lau­fen­den sech­zi­ger Jah­re aus­ge­stal­tet war der Film zum dama­li­gen Zeit­punkt ein 'Auf­re­ger', denn sich gegen Auto­ri­tä­ten (Leh­rer) zu stem­men galt als Auf­ruhr gegen die bestehen­de Ord­nung. Den­noch waren der­glei­chen Anstö­ße wich­tig. Sie konn­ten den Aber­witz man­cher Rege­lun­gen und Ver­hal­tens­nor­men nicht nur in den Schu­len, son­dern den Umgang der Gesell­schaft mit ihren Her­an­wach­sen­den schlecht­hin, ver­deut­li­chen und durch die Über­spit­zung als unsin­nig und lei­stungs­min­dernd vorführen.

Viel­fach preis­ge­krönt ist der­glei­chen sozi­al- und gesell­schafts­kri­ti­sches Film­schaf­fen durch die gigan­to­ma­ni­schen U.S.-Produktionen abge­löst wor­den. Die sol­len nur noch 'unter­hal­ten', aber nicht mehr zum Nach­den­ken anre­gen. Wir sind über­schüt­tet mit ame­ri­ka­ni­schem Film­schund der von den wah­ren Pro­ble­men ablenkt und die not­wen­di­ge Kri­tik am gesell­schaft­li­chen Irr­weg in für die Mäch­ti­gen erträg­li­chen - weil unge­fähr­li­chen - Bah­nen lenkt.

Wenn also an irgend­ei­ner Stel­le der Satz "Frü­her war Alles bes­ser" zutrifft, dann bei dem, was uns heu­te so als "Filmkunst" prä­sen­tiert wird.

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[Trai­ler]

bookmark_borderDer Verfall ....

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.... der 'guten Sit­ten' schrei­tet mit Sie­ben-Mei­len-Stie­feln vor­an. In vie­len Berei­chen des täg­li­chen Lebens. Das steht nicht unter der Über­schrift "Frü­her war Alles bes­ser". Ver­än­de­run­gen sind gut und rich­tig, weil die all­ge­mei­nen Lebens­um­stän­de es ver­lan­gen. Den­noch dür­fen bestimm­te Grund­la­gen des Ver­hal­tens wie Kal­ku­lier­bar­keit, Offen­heit, Höf­lich­keit, Pünkt­lich­keit, Acht­sam­keit und Rück­sicht nicht zur Dis­po­si­ti­on stehen. 

Grund­be­din­gun­gen sind unver­äu­ßer­bar, völ­lig unab­hän­gig vom soge­nann­ten Zeitgeist:
Die Miß­ach­tung ande­rer Men­schen und ihrer Rech­te und Bedürf­nis­se kön­nen nicht ent­schul­digt wer­den, soll­ten nicht ent­schul­digt wer­den - soviel Zeit und Auf­wand müs­sen selbst in hek­ti­schen, betrieb­sa­men Tagen zur Ver­fü­gung sein.

Ach­ten Sie mal dar­auf in die­sen geschäf­ti­gen Tagen der Vor­weih­nachts­zeit - wie sehr unter­schei­den sich die Lip­pen­be­kennt­nis­se der Men­schen in Fest­tags­stim­mung zu die­sem "Fest der Feste" von dem, wie sie mit ihren Mit­men­schen tat­säch­lich umgehen ....

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bookmark_borderNeues Thema ....
*update* (24-11-2013)

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Das gei­stert durch die Talk­shows und The­men­sen­dun­gen, Lehr­amts­stu­den­ten sol­len ler­nen es ihren Schü­lern zu ver­mit­teln und näch­stens gibt es eine The­men­wo­che. Natür­lich gibt es zudem Tipps und Hin­wei­se von 'beru­fe­ner' Sei­te. Selbst­ver­ständ­lich ist im Inter­net - bei "spon" - eine gan­ze Fül­le von wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zusam­men­ge­tra­gen. Da kann natür­lich die Zeit nicht zurück­ste­hen. Wer "kon­ser­va­tiv" und "rechts ein­ge­stellt" ist hat mehr davon als die "pro­gres­siv Lin­ken". Wie unschwer zu erken­nen rollt da eine Wel­le auf uns zu.

Es geht um 

GLÜCK

Ich füh­le schon wie mich das Glück überkommt ....

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*update*
(24−11−2013)
..Nicht mit Rhe­to­rik und Argu­men­ten wie in der grie­chi­schen Anti­ke - auf lei­sen Soh­len, ohne gro­ße Erzäh­lun­gen und mit vie­len Spie­len hat sich das post­mo­der­ne Glück in die Schu­len geschli­chen. "Seid jetzt ein­mal ganz ruhig!", sagt Kat­ja Reu­ter, Tanz­päd­ago­gin und Leh­re­rin für das Fach Glück an Grundschulen.. 
[Quel­le]

bookmark_borderErdbevölkerung

So vie­le Men­schen wie noch nie leben auf die­sem Planeten.
Wäh­rend die Res­sour­cen schwin­den wächst die Zahl der Men­schen ste­tig wei­ter. Nicht line­ar, son­dern expo­nen­ti­ell. Das Pro­blem ist nicht die schie­re Zahl, son­dern die Tat­sa­che, daß alle die­se Men­schen Ener­gie ver­brau­chen. Direkt, durch die täg­li­chen Bedürf­nis­se Nah­rung zuzu­be­rei­ten - und indi­rekt, weil die Erzeu­gung des Bedarfs in allen Lebens­be­rei­chen Ener­gie verbraucht.

Da ist es erfreu­lich fest­zu­stel­len, daß es Hoff­nung wenig­stens in Teil­be­rei­chen der Ver­sor­gung gibt. Durch die Erfin­dung und mitt­ler­wei­le fort­ge­schrit­te­ne Tech­no­lo­gie des 3-D-Druckens wer­den min­de­stens sol­che Pro­duk­te nicht mehr weit trans­por­tiert wer­den müs­sen die dem täg­li­chen Bedarf die­nen und sich auf die­sem Wege her­stel­len lassen.

Wer weiß, viel­leicht wird irgend­wann auf die­sem Wege der "Repli­ka­tor" aus der Star Trek-Serie Wirklichkeit:
Er ver­mag nicht nur Gegen­stän­de, son­dern auch Nah­rung ver­schie­den­ster Art herzustellen.

bookmark_borderMindestlohn

Armes Deutsch­land

Aus grund­sätz­li­chen Erwä­gun­gen - etwa, weil ein Jeder in die­sem Land die Bil­dungs­mög­lich­kei­ten nut­zen könn­te, es Vie­le aber nicht tun und daher nur ein gerin­ges Ein­kom­men erzie­len - könn­te man die The­se vertreten:
Ein Min­dest­lohn ist kon­tra­pro­duk­tiv - er stützt die intrin­si­sche Träg­heit schlecht aus­ge­bil­de­ter Men­schen sich wei­ter zu bil­den und dadurch bes­se­re Ein­künf­te zu erzielen.

Das ist aller­dings aus (min­de­stens) zwei Grün­den falsch: 

1. Zunächst wegen der mitt­ler­wei­le all­ge­mein aner­kann­ten Tat­sa­che, daß das Bil­dungs­sy­stem nicht allen Men­schen glei­che Chan­cen bie­tet. Daß es nicht das Bil­dungs­we­sen allei­ne ver­schul­det ist eben­so klar - aller­dings las­sen sich die ver­schie­de­nen Grün­de für ein Ver­sa­gen nicht pau­schal benen­nen. Dazu müß­te man die Umstän­de des Ein­zel­fal­les her­an­zie­hen und das ist schon wegen des Umfangs die­ser Daten schlicht unmög­lich. Des­we­gen also die Hilfs­kon­struk­ti­on "Män­gel des Bildungswesens".

2. Als wei­te­res Hin­der­nis muß ein Min­der­an­ge­bot an Stel­len in Betracht gezo­gen wer­den. Es sind schlicht­weg zu weni­ge Stel­len ver­füg­bar. Die zuneh­men­de Auto­ma­ti­sie­rung hat mensch­li­che Arbeit über­flüs­sig gemacht - und wo es kei­ne Auto­ma­ti­sie­rung gibt ist oft die Qua­li­fi­ka­ti­on der Stel­len­su­chen­den nicht für die ange­bo­te­nen Stel­len aus­rei­chend. Nach­schu­lung schei­tert an den Fak­to­ren "unzu­rei­chen­de Bil­dungs­fä­hig­keit" und "unzu­rei­chen­des Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bot" - ein­mal von der Fra­ge der Finan­zie­rung völ­lig abgesehen.

War­um also soll vor die­sem Hin­ter­grund ein Min­dest­lohn trotz­dem ange­mes­sen sein?

Der bestehen­de Zustand ist höchst unbe­frie­di­gend. Die Tat­sa­che, daß trotz Voll­zeit­ar­beit kei­ne aus­rei­chen­den Ein­kom­men erzielt wer­den basiert in vie­len Bran­chen nicht auf öko­no­mi­schen Zwän­gen, son­dern auf der Tat­sa­che, daß staat­li­che Unter­stüt­zung da zur Ver­fü­gung steht, wo das Ein­kom­men nicht aus­reicht. Unter dem Stich­wort "Auf­stockung" wer­den Sub­ven­tio­nen indi­rekt verteilt:
Indem der Staat den unter­be­zahl­ten Mit­ar­bei­ten­den eine ergän­zen­de Zah­lung zu ihren Ein­künf­ten aus unselb­stän­di­ger Arbeit zahlt.

Letzt­lich sind es also die Steu­er­zah­ler, die an Stel­le der Unter­neh­men für ihre min­der­be­zahl­ten Mit­men­schen den Aus­gleich erbrin­gen. Das folgt der Idee 

Gewin­ne pri­va­ti­sie­ren - Ver­lu­ste sozia­li­sie­ren
und feste Kosten mög­lichst der All­ge­mein­heit aufbürden!


 Das Trom­mel­feu­er der Unter­neh­men gegen einen Min­dest­lohn ist all­zu ver­ständ­lich - und durch­sich­tig - denn sie müß­ten die Mehr­ko­sten aus bis­he­ri­gem 'pro­fit' zah­len. Das Mär­chen vom Unter­gang gan­zer Bran­chen steht zwar im Raum, ist aller­dings wenig glaub­haft. Es wur­de - und wird - immer mit den schlimm­sten Fol­gen argu­men­tiert. Die Pra­xis zeigt stets ein ande­res Ergebnis.

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Eine erwei­ter­te Über­sicht zum Min­dest­lohn hat die Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung veröffentlicht.

bookmark_borderFähnlein im Wind ....


Schon erstaun­lich:

Wie schnell plötz­lich alle Ver­ant­wort­li­chen im Lan­de es natür­lich schon immer gewußt haben wie wir von den Ame­ri­ka­nern an der Nase her­um­ge­führt wer­den. Wie die Gedan­ken spru­deln was man dage­gen unter­neh­men könn­te. Wie betrof­fen selbst Jene sich geben, denen von Amts wegen die Machen­schaf­ten von Geheim­dien­sten bekannt sein müs­sen - weil sie davon pro­fi­tier­ten. Plötz­lich wuselt alles durch­ein­an­der. Die­ser Aktio­nis­mus ver­spricht nichts Gutes, ich befürch­te ein vor­der­grün­di­ges Ablen­kungs­ma­nö­ver wäh­rend im Hin­ter­grund ein "Wei­ter so wie bis­her!" abläuft.

"Flucht nach vorn" allei­ne zur Gesichts­wah­rung. Das ist offen­bar die Paro­le die aus­ge­ge­ben wur­de, um den völ­li­gen Kon­troll­ver­lust unse­rer Spit­zen­po­li­ti­ker zu ver­schlei­ern und die Bla­ma­ge der Dien­ste in Gren­zen zu halten. 

Ich wage fol­gen­de Behauptung:
Wer nicht eini­ge Zeit in den U.S.A. zuge­bracht hat ist unfä­hig die Ent­schie­den­heit der Men­schen dort zu ver­ste­hen sich durch­zu­set­zen, stets 'füh­rend' zu sein. Mit wel­cher Ener­gie Ame­ri­ka­ner ihre Zie­le gegen jede Form von Wider­stand ver­fol­gen muß man erlebt haben, denn in Euro­pa ist das ohne Bei­spiel. Die 'Blau­äu­gig­keit' was Ame­ri­ka angeht hat gro­tes­ke, manch­mal schon kaba­ret­ti­sti­sche Qualität. 

Ver­spre­chen wer­den von jen­seits des gro­ßen Tei­ches irgend­wann kom­men. Das hat aber nichts zu bedeu­ten, denn dann ist schon längst ein neu­es Hin­ter­tür­chen vorbereitet ....




[Bild-Quel­le]


- Ergän­zen­der LINK zum Thema;
- Die LTO hat auch einen Arti­kel dazu.
- Ohne gro­ße Auf­merk­sam­keit der hie­si­gen Pres­se - die die Regie­rungs­li­nie des Tot­schwei­gens und Her­un­ter­spie­lens auf­ge­nom­men hat anstatt ihrer Auf­ga­be der Unter­rich­tung der Bevöl­ke­rung nach­zu­kom­men - for­miert sich in den U.S.A. hef­ti­ger Wider­stand gegen die NSA-Schnüf­fe­lei, auch vor den Gerichten.

bookmark_borderFaschistoïde Tendenzen

Am Wochen­en­de habe ich mir - lan­ge nach Mit­ter­nacht - noch einen Film ange­se­hen: Star­ship Tro­o­pers 3 "Mar­au­der". Wie bei Teil 1, den ich vor­mals im Kino sah, war ich nicht beson­ders erbaut von dem, was da über den Bild­schirm flimmerte.

Die Idee mit intel­li­gen­ten Kerb­tie­ren (Insek­ten) ist geni­al aus­ge­ar­bei­tet - ins­be­son­de­re deren Fähig­keit kol­lek­tiv zu agie­ren und über­legt zu han­deln. Auch das Vor­han­den­sein eines "super-bug" als "brain" für die gro­ßen Ent­wür­fe des Insek­ten­han­delns ist neu gewe­sen. Das wiegt aber - sehr bedau­er­lich - den son­sti­gen Schund in die­sem Film nicht auf. 

Eine Recher­che ergab dann auch, daß die Roman­vor­la­ge .. Mili­ta­ry Sci­ence-Fic­tion-Roman von Robert A. Hein­lein aus dem Jahr 1959. Die deutsch­spra­chi­ge Aus­ga­be erschien erst 20 Jah­re spä­ter unter dem Titel Sternenkrieger ..
[Quel­le]
nicht in allen Teil­aspek­ten dem ent­spricht, was nach­her in dem Strei­fen von Ver­hoe­ven dar­aus gemacht wurde. 

Des­we­gen wun­dert es mich auch nicht, fol­gen­de Rezen­si­on zu lesen:
.. Der Film wur­de von Ver­hoe­ven nach eige­ner Aus­sa­ge als Sati­re auf den Faschis­mus und Mili­ta­ris­mus konzipiert.[1] Die Bun­des­prüf­stel­le für jugend­ge­fähr­den­de Medi­en indi­zier­te den Film 1999 auf­grund der Gewalt­dar­stel­lun­gen und des pro-mili­ta­ri­stisch inter­pre­tier­ten Inhalts. Nach Ansicht der BPjM spie­len die sati­ri­schen Ele­men­te nur eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Der Film sei ver­ro­hend und geeig­net, Kin­der und Jugend­li­che sozi­al­ethisch zu desorientieren ..
[Quel­le]

Tota­le Mili­ta­ri­sie­rung & faschi­sto­ide Ten­den­zen - das ist eher unter­trie­ben. Die Ver­ro­hung der Gesell­schaft, öffent­li­che Hin­rich­tun­gen als Spek­ta­kel insze­niert, erin­nern eher an mit­tel­al­ter­li­che Feu­dal­struk­tu­ren als eine Zukunfts­per­spek­ti­ve für die Zivi­li­sa­ti­on auf unse­rem Planeten.

In sehr abge­schwäch­ter Form wird das bei "Wiki­pe­dia" ausgedrückt:
.. Zudem besinnt er sich auf die sati­ri­schen und schwarz­hu­mo­ri­gen Wur­zeln des ersten Teils und kari­kiert die immer noch neo­fa­schi­sti­sche Gesell­schaft, die Föde­ra­ti­on die jede Mög­lich­keit nutzt ihre Macht zu erhal­ten und den Krieg als not­wen­di­gen Bestand­teil ihrer Kul­tur zu verkaufen ..
[Quel­le]
Von "sati­risch" oder "schwarz­hu­mo­rig" kann aber wohl kaum die Rede sein. Min­de­stens nicht für mein Ver­ständ­nis die­ser Charakterisierung.

Ein absto­ßen­des, bil­li­ges Mach­werk, ganz ein­deu­tig an ein bestimm­tes Publi­kum gerichtet:
Die Leu­te, die man­nig­fal­ti­ge Explo­sio­nen, wil­de Schie­ße­rei­en, zer­fetz­te und blut­sprit­zen­de Kör­per und ein HASSOBJEKT - in die­sem Fall Insek­ten­ar­ti­ge - brau­chen um ihre eige­ne 'Supe­rio­ri­tät' bestä­tigt zu sehen.

Der sexi­sti­sche Aspekt ist bei Wiki­pe­dia nicht bespro­chen, des­we­gen will ich hier noch dar­auf ein­ge­hen. Dazu ein­gangs ein Zitat zur Pilo­tin, im Film ver­lobt mit einem Gene­ral, hin­ge­zo­gen aller­dings zu einem Colo­nel, den sie am Ende auch hei­ra­tet. Es ist die Schau­spie­le­rin Jolene Bla­lock die hier als zen­tra­les Objekt der Begier­de Vie­ler fungiert.
Notiz am Rande:
".. 2001 wur­de ihr schließ­lich die Rol­le der T’Pol in der Serie Enter­pri­se ange­bo­ten, die sie .. in allen 98 Epi­so­den der Serie ver­kör­per­te .. Zuletzt dreh­te Bla­lock an Star­ship Tro­o­pers 3: Mar­au­der, dem drit­ten Teil der Star­ship-Tro­o­pers-Rei­he .."

Die Schau­spie­le­rin pro­fi­tiert wohl auch von einer gewis­sen Ähn­lich­keit mit Ange­li­na Jolie und Jen­ni­fer Lopez - zumin­dest ist es der glei­che Frau­en­typ, der wäh­rend einer Pha­se vor und nach der Jahr­tau­send­wen­de pro­pa­giert wur­de, sie­he z.B. Pro­to­typ "Lara Croft: Tomb Rai­der 20012003".

Um die­ses Kabi­nett­stück ledig­lich auf 'pro­fit' abge­stell­ten Schund­films end­gül­tig unmög­lich zu machen wird dann zuerst sub­til ver­steckt, spä­ter deut­li­cher ange­deu­tet, und am Ende geballt ein­ge­paukt Reli­gi­on ins Spiel gebracht. Zuerst natür­lich die 'fal­sche' Reli­gi­on in Form der 'Anbe­tung' des gro­ßen Brain-Bugs. Fal­sche Göt­ter - so das Fazit - füh­ren zum Tode der Anbe­ten­den. Den 'ein­zig rich­ti­gen' Gott anzu­be­ten führt aller­dings zu Glück, Heil & Harmonie.

Die­se gefühlstrie­fen­de Ver­eh­rung eines Got­tes, mit den ent­spre­chen­den Ritua­len gar­niert, in Ver­bin­dung mit der pseu­do-reli­giö­sen mili­ta­ri­sti­schen Gesell­schafts­form über­schrei­tet dann auch jeg­li­che Gren­ze des Erträglichen.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

Die­ser Film reiht sich naht­los an ande­re, ver­gleich­ba­re ame­ri­ka­ni­sche Pro­duk­te an - alle­samt von einer "Herrenrasse"-Mentalität durch­zo­gen. Die darf sich ALLES erlau­ben, Recht und Gesetz sind 'was für 'sis­sies' ....

Da bleibt nur Shake­speare zu zitie­ren [»Ham­let« (II, 2)]
".. Ist dies schon Toll­heit, hat es doch Methode .. "

bookmark_borderWahlbeteiligung & Sitzverteilung

Seit Wochen wer­den nun Gesprä­che zu einer neu­en Koali­ti­on geführt. Was her­aus­kom­men wird ist ein Par­la­ment in dem den Regie­rungs­vor­schlä­gen brei­te Zustim­mung sicher ist, denn kein Abge­ord­ne­ter, der noch­mal ins Par­la­ment will, kann es sich lei­sten sich "non-kon­form" zu ver­hal­ten. Sonst ist er bei der näch­sten Wahl (spä­te­stens) sei­nen Posten los ....

2008 hat­te ich ange­sichts der nied­ri­gen Wahl­be­tei­li­gung schon mal einen Vor­schlag gemacht den ich hier noch­mal auf­neh­men, mit den neu­en Zah­len neu berech­nen und betrach­ten will [Sitz­ver­ga­be im Par­la­ment (18.10.2008)].

Die Wahl­be­tei­li­gung hat bei 71,5% gele­gen. Dem­nach nur das Votum von ca. drei Vier­teln der wahl­be­rech­tig­ten Bevöl­ke­rung - die Par­tei­en haben es also nicht geschafft, die Bür­ger zur Urne zu bekommen! 

Nach dem jet­zi­gen System wer­den sie mit "Luft­sit­zen" im Par­la­ment belohnt, Sit­ze für Null-Stimmen:
Die Zahl der Par­la­men­ta­ri­er ist doch von der Zahl der Wahlberech­tig­ten abhän­gig - war­um also nicht Abge­ord­ne­ten­man­da­te redu­zie­ren wenn weni­ger Berech­tig­te tat­säch­lich wäh­len? - und zwar pro­por­tio­nal zur Wahlbeteiligung .... 

Alle Par­tei­en müß­ten so min­de­stens die Wahl­be­tei­li­gung 'gemein­sam' erhö­hen - wenn sie sich schon von den Inhal­ten her kaum noch unter­schei­den. Weni­ger "Ver­dros­sen­heit" des Wahl­volks bedeu­te­te dann mehr Sit­ze im Par­la­ment. Das wäre aus mei­ner Sicht ein wün­schens­wer­tes Ergeb­nis einer sol­chen "Neu­be­rech­nung" (Ich war schon groß­zü­gig und habe 'auf­ge­run­det' wenn gebro­che­ne Zah­len herauskamen ...!).

[71,5% Wahl­bet.]

Par­tei
Pro­zent
 Sit­ze jetzt
 Sit­ze n. Korr.
CDU
34,1
 255
 182
CSU
7,4
 56
 40
 
 
CDU/CSU
41,5
 311
 222
SPD
25,7
 193
 138
Lin­ke
8,6
 64
 46
Grü­ne
8,4
 63
 45
GESAMT    631  451

 

180 (!) Abge­ord­ne­te weni­ger. Die Pro­por­tio­nen gleich, aber: weni­ger Dis­kus­sio­nen und Strei­te­rei­en, weni­ger Aus­ga­ben für das Par­la­ment .... man den­ke nur dar­an, wel­che enor­men Beträ­ge ein­ge­spart wür­den. Geld, das sinn­vol­ler als zur Ali­men­tie­rung von "Luft"-Sitzen im Par­la­ment genutzt wer­den könnte.

bookmark_borderSammelsurium (II)*

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Bei Herrn Spreng war zu lesen:
Kanz­ler­kan­di­da­tin könn­te sie ohne­hin nur dann wer­den, wenn sie in Ger­hard-Schrö­der-Manier bei der Land­tags­wahl antritt: Die näch­ste Kanz­le­rin muss aus Nord­rhein-West­fa­len kom­men. Das wäre eine gewag­te Ope­ra­ti­on, denn es gibt – im Gegen­satz zu Nie­der­sach­sen - kei­ne NRW-Iden­ti­tät.
Tja, da bin ich völ­lig ande­rer Mei­nung - wenn es eine Lan­des-Iden­ti­tät gibt, dann doch wohl eher in NRW als in Nie­der­sach­sen. Denn die Nie­der­sach­sen sind sehr verschieden:

  • Nord­west-Nie­der­sach­sen mit sei­nen stoi­schen Friesen,
  • die Heid­jer süd­lich von Hamburg, 
  • die 'Dia­spo­ra' ent­lang der vor­ma­li­gen DDR-Grenze,
  • die Braun­schwei­ger mit der Tra­di­ti­on Heinrichs,
  • Salz­git­ter & Wolfs­burg aus dem Boden gestampft als Industriestandorte,
  • Göt­tin­gen und das Umland als Dichter-und-Denker-Standort,
  • die Weser­an­sied­ler mit ihrer sehr drö­gen Art und
  • schließ­lich das etwas pro­vin­zi­el­le, aber doch kul­tu­rell rei­che Hannover.
  • Wahr­haf­tig kei­ne "Lan­de­si­den­ti­tät".

Nein, Herr Spreng, ganz sicher hat das Land NRW eine grö­ße­re Iden­ti­tät, denn es sind nur drei Regio­nen aus­zu­ma­chen: Mün­ster­land, Ruhr­ge­biet und Rhein­schie­ne - und die sind durch Berg­bau und Indu­strie durch und durch verwoben.

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"65 is the new 39" [65 ist das neue 39; Bezug: Lebensalter]
**"Mil­len­ni­als kom­men in Klum­pen. Über­all, wo ich sie sehe bewe­gen sie sich in Klum­pen von 4 oder 5 oder 6 oder mehr durch das Leben. Ich bin mir nicht sicher, ob dies bedeu­tet, daß sie alle Team-Play­er zum n-hoch-x-ten-Grad sind, oder ob sie es sich ein­fach nicht lei­sten kön­nen, ihre eige­ne Woh­nung zu mie­ten oder ihr eige­nes Mit­tag­essen zu bezah­len. Es ist so ärger­lich zu sehen, wie sie 'ver­klumpt' zusam­men Mit­tag­essen indem sie 2 oder 3 klei­ne Tische zusam­men­schie­ben - die sie dann, wenn sie gehen, zusam­men­ge­scho­ben lassen.
Sie ste­hen auf und gehen fort ... in einem Klumpen.
Mei­ne Anmer­kung für die Mil­len­ni­als ist: "Gewöhnt euch an den Gedan­ken, ich habe nicht die Absicht, in den Ruhe­stand zu gehen damit ihr mei­ne Arbeit haben könnt. 65 ist das neue 39. :-)
Und ich bin ein­zig­ar­tig, nicht klump-fähig." 

Aus die­sem Bei­trag zur Alters­dis­kus­si­on habe ich drei Din­ge gelernt & bemer­kens­wert gefunden:
  1. Die Gene­ra­ti­on um die zwan­zig wird als "Mil­len­ni­als" bezeichnet; 
  2. Die­se Gene­ra­ti­on unter­nimmt ALLES in Gruppen; 
  3. Die Gene­ra­ti­on ist auf sich selbst bezo­gen und nimmt auf ihre Umge­bung kei­ne Rücksicht. 

Eine Beob­ach­tung, die ich ähn­lich auch schon gemacht habe. Ver­wun­dert gemacht habe, denn es trifft nicht nur in Ame­ri­ka zu (da kommt der Ori­gi­nal­text her), son­dern auch in euro­päi­schen Län­dern. Ich kann mir kei­nen Reim dar­auf machen war­um das so ist. Irgend­ei­ne Erklä­rung wird es aber bestimmt geben.

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Kürz­lich habe ich mal wie­der etwas Fern­ge­se­hen, der Film heißt:
Mars attacks!
Das ist noch schlim­me­rer Kla­mauk als ich dach­te - trotz Beset­zung mit der Crè­me de la Crè­me von Schau­spie­lern. Aus der Wer­bung zum ursprüng­li­chen Start des Films hat­te ich den Ein­druck gewon­nen: Nicht beson­ders sehens­wert! - und in der Tat, jetzt, nach­dem ich mir den Film in gan­zer Län­ge 'ange­tan' habe bin ich über­zeugt, daß es rei­ne Zeit­ver­schwen­dung war. Egal, was die Film­kri­tik dazu noch an ver­qua­sten Flos­keln beschö­ni­gend zu sagen hat:
Der­art an den Haa­ren her­bei­ge­zo­ge­nen Quatsch kann man wohl nur mit einem IQ unter 80 gut finden.
"Tim Bur­ton ließ sich für die­sen Film von Sam­mel­kar­ten inspi­rie­ren, die es in sei­ner Kind­heit in Kau­gum­mi­packun­gen gab." - kein Wun­der also, wenn sein 'Opus' ent­spre­chend flach & auf­ge­bla­sen wirkt .... es ist scha­de um jeden Cent der in die­ses Mach­werk inve­stiert wurde.

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* Erklä­rung zu 'Sam­mel­su­ri­um':
Wenn ich so durch die Blogs strei­fe fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es auch scam-Mails die sich von dem übli­chen Schrott abhe­ben — weil sie beson­ders dreist daher­kom­men. Oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden.

** Ori­gi­nal­text:
"Mil­len­ni­als Clump. Ever­y­whe­re I see them, they are moving through life in clumps of 4 or 5 or 6 or more. I'm not sure if this means they are all team play­ers to the nth degree, or if they sim­ply can't afford to rent their own apart­ment or buy their own lunch. It's so annoy­ing to see them clum­ped tog­e­ther for lunch with 2 or 3 litt­le tables pushed tog­e­ther, and then they lea­ve the litt­le tables pushed tog­e­ther when they rise and depart ... in a clump.
So my note to Mil­len­ni­als is "get used to it". I have no inten­ti­on of reti­ring so you can have my job. 65 is the new 39. :-) And I am sin­gu­lar, not clump-able."