bookmark_borderKeine Sorge ....

.
.... ist so groß wie die Sor­ge um Kinder.
Egal wie erwach­sen sie sind.
Auch wenn sie schon selbst Kin­der haben hört es nicht auf.

Kin­der benut­zen manch­mal nicht die Lebens­er­fah­rung der Eltern, das macht Eltern unru­hig - und doch wis­sen sie:
Man­che Erfah­run­gen müs­sen Kin­der selbst machen!

[Nur mal so, kein 'aktu­el­ler' Anlaß]

bookmark_borderDie Verteilung (!) des Vermögens ....

.... soll­te jedem arbei­ten­den Men­schen "zu den­ken geben":


Die 1%-Linie ganz rechts im Bild ist in Wirk­lich­keit drei­mal so hoch, sie ist ledig­lich aus Grün­den der Über­sicht ver­kürzt dar­ge­stellt. Die­se Kur­ve trifft nicht nur hier­zu­lan­de zu - sie ist auch für die U.S.A. (und womög­lich vie­le ande­re, soge­nann­te "ent­wickel­te" Volks­wirt­schaf­ten) gültig.

" .. Wie lange..allerdings noch..die Bun­des­re­pu­blik sich als "Insel der Seli­gen" ver­ste­hen kann, steht wie­der­um auf einem ganz ande­ren Blatt. Denn wach­sen­de Ungleich­heit, die ein dyna­misch agie­ren­des Markt­sy­stem schafft, ist ein Pro­blem, dass die gesam­te Welt..erfasst hat, und die libe­ra­le Demo­kra­tie und ihre Ver­spre­chen nach(sic!) einem frei­en und selbst­be­stimm­ten Leben in ihrem Kern trifft .. "

[Quel­le]

*edit*
Das INSM will uns aller­dings weis­ma­chen, daß mit der Ver­tei­lung alles in Ord­nung sei und 91% (!) der 'Befrag­ten' sol­len das angeb­lich so gesagt haben.
Ein neu­er Bau­stein in der Mau­er "Lügen mit Umfragen" ....

bookmark_borderNah­rung & Was­ser:
Was uns am Leben hält.

Teil 5
Nah­rungs­be­stand­teile und Verwertung

Unse­re Nah­rung besteht im Wesent­li­chen aus drei Haupt­be­stand­tei­len (Grund­bau­stei­ne in Klammern):

Dazu kom­men ergän­zen­de Stof­fe wie:

  • Makro- und
  • Mikro­ele­men­te, sowie
  • Vit­ami­ne
  • [Auf­stel­lun­gen dazu im Teil Mine­ral­stof­fe]

Auf­bau der Zel­len und des Gewebes
Jede Kör­per­zel­le des Men­schen kann als "wäss­ri­ges System" auf­ge­faßt wer­den. Das bedeu­tet, dass sämt­li­che Pro­zes­se des Auf- und Abbaus nur im Bei­sein und unter Mit­wir­kung des Was­sers ablau­fen. Alle gelö­sten Stof­fe sind - in Abhän­gig­keit ihrer elek­tri­schen Ladung - mit einer Hül­le aus Was­ser umge­ben. Die­se Hül­le wird nur dann auf­ge­bro­chen, wenn die Teil­chen mit ande­ren Stof­fen aus der Umge­bung in Wech­sel­wir­kung treten. 

Die Was­ser­hül­le sorgt auch dafür, dass es kei­ne Kumu­la­ti­on von Ladun­gen gibt. Das wird noch unter­stützt von Eiweiß­stof­fen, die in der Lage sind über­schüs­si­ge Ladun­gen vor­über­ge­hend an sich zu bin­den und so zu neutralisieren:

Die Anrei­che­rung von H+-Teil­chen [Was­ser­stoff-Ion; Pro­ton] nennt der Che­mi­ker "sau­res Milieu" (lai­en­haft: 'Ansäue­rung', 'Über­säue­rung'), die von OH--Teil­chen [Hydr­oxid-Ion; Hydr­oxi­de] "basi­sches Milieu" ('Alka­li­sie­rung'). Das eine wie das ande­re Phä­no­men wäre für den Stoff­wech­sel des Men­schen ungün­stig, daher gibt es soge­nann­te "Puf­fer­sub­stan­zen", die sofort bei Auf­tre­ten frei­er Par­ti­kel [H+; OH-] die­se 'weg­fan­gen', d.h. durch Bin­dung an sich selbst unwirk­sam machen.

MERKE:
Es gibt kei­ne "Über­säue­rung" von Zel­len und Gewe­ben - das ist eine Erfin­dung von Her­stel­lern soge­nann­ter 'basi­scher' Pro­duk­te und alle Erör­te­run­gen dazu sind unwis­sen­schaft­li­ches Geschwätz, eine lai­en­haf­te Vor­stel­lungs­welt, die mit den tat­säch­li­chen Bedin­gun­gen nichts zu tun hat.

Gleich­ar­ti­ge Zel­len ent­wickeln sich wäh­rend des Embryo­nal­sta­di­ums. Sie bil­den beson­ders spe­zia­li­sier­te Gewe­be, die jeweils ver­schie­de­ne Auf­ga­ben in einem Lebe­we­sen erfüllen.

Ver­dau­ung
Eines die­ser Syste­me ist das Ver­dau­ungs­sy­stem (Auf­ga­ben des Ver­dau­ungs­sy­stems), ein geschlos­se­nes Rohr, das sich beim Men­schen vom Mund zum After erstreckt. Jeder Abschnitt hat eine eige­ne Auf­ga­be, ins­ge­samt dient das Ver­dau­ungs­sy­stem dazu die auf­ge­nom­me­ne Nah­rung zu zer­le­gen, Grund­bau­stei­ne her­aus­zu­lö­sen und durch die Darm­wand in den Blut­kreis­lauf zu schleu­sen. Das Blut (ein spe­zia­li­sier­tes, 'flüs­si­ges' Gewe­be) bringt die­se Bau­stof­fe und Ener­gie­trä­ger zu den ent­le­gen­sten Stel­len des Orga­nis­mus und nimmt gleich­zei­tig Abbau­pro­duk­te des Zell­stoff­wech­sels mit.

MERKE:
Es ist grund­sätz­lich zu unter­schei­den zwi­schen den Funk­tio­nen des Ver­dau­ungs­ap­pa­ra­tes und den Funk­tio­nen von Zel­len. Jede die­ser Funk­tio­nen hat einen ande­ren Zweck, die ablau­fen­den Pro­zes­se dafür sind völ­lig verschieden.
Der Ver­dau­ungs­ap­pa­rat stellt die "Bau­stei­ne" und "Ener­gie­trä­ger" bereit, die Kör­per­zel­len hin­ge­gen bil­den dar­aus kör­per­ei­ge­ne Stof­fe, wie neue Zel­len, Sekre­te oder Zwischengewebe.

Abbau der Nah­rung und Ver­wer­tung der Bestandteile
Die Stoff­grup­pen wer­den in den ver­schie­de­nen Tei­len des Ver­dau­ungs­sy­stems 'auf­ge­schlos­sen', was bedeutet:
Zer­klei­nert und che­misch in klein­ste Teil­chen zer­legt. Wel­che Stof­fe dabei ent­ste­hen ist wei­ter oben dar­ge­legt. Im näch­sten Schritt wer­den die­se Stof­fe durch die Darm­wand in den Kör­per auf­ge­nom­men, wobei es unver­dau­li­che Sub­stan­zen gibt, die nicht durch den Darm tre­ten, son­dern dort ver­blei­ben und unver­än­dert wie­der aus­ge­schie­den wer­den. Der Volks­mund spricht hier von "Bal­last­stof­fen", es sind meist pflanz­li­che Struk­tur­ele­men­te für die der Mensch kei­ne Abbau­we­ge hat und die er des­we­gen nicht in ihre Grund­bau­stei­ne auf­tei­len kann.

Die Zel­len der Darm­wand bedie­nen sich der zuvor beschrie­be­nen Mecha­nis­men (akti­ver Trans­port, Dif­fu­si­on, Osmo­se, sie­he HIER und HIER). So gelan­gen die­se Bau­stei­ne & Ener­gie­trä­ger in das Blut - und von da wer­den sie in die Kör­per­zel­len auf­ge­nom­men. Auch End­pro­duk­te des Zell­stoff­wech­sels wer­den aus den Zel­len auf glei­che Art her­aus­trans­por­tiert und in das Blut abgegeben.

Die Mecha­nis­men aller­dings, mit denen Sub­stan­zen von einer Sei­te einer bio­lo­gi­schen Mem­bran zur ande­ren beför­dert wer­den sind iden­tisch. Ins­be­son­de­re beim soge­nann­ten "akti­ven Trans­port" - wie bereits zuvor erwähnt - han­delt es sich um einen "ener­gie­ab­hän­gi­gen" Trans­port­weg, der gera­de wegen die­ser Abhän­gig­keit nur eine bestimm­te Lei­stung errei­chen kann:
Pro Zeit­ein­heit wer­den defi­nier­te Men­gen an Stof­fen bewegt. Außer­dem wer­den ähn­li­che Stof­fe nicht gleich­zei­tig, son­dern nach­ein­an­der trans­por­tiert. Die­se Begren­zung ist der Grund dafür, dass z.B. Vit­ami­ne und Spu­ren­ele­men­te nicht in end­los gro­ßen Men­gen auf­ge­nom­men wer­den können.
Beson­ders in höhe­rem Lebens­al­ter macht sich zudem eine lang­sam ver­rin­ger­te Trans­port­ka­pa­zi­tät bemerk­bar - pro Zeit­ein­heit wer­den im Lau­fe der Jah­re immer weni­ger Stof­fe auf­ge­nom­men, wes­we­gen dann die Gefahr einer Min­der­ver­sor­gung entsteht.

MERKE:
Die immer wie­der behaup­te­ten "Schlacken" gibt es nicht. Alle Abbau­pro­duk­te sind ledig­lich für den Orga­nis­mus nicht wei­ter ver­wert­ba­re Stof­fe die über das Blut in den Darm, die Leber, die Nie­ren oder die Haut trans­por­tiert wer­den und dort aus­ge­schie­den werden.

Eine Anrei­che­rung von aus­zu­schei­den­den Stof­fen ist patho­lo­gisch - da hel­fen die viel­fach ange­prie­se­nen Mit­tel­chen zur 'Darm­rei­ni­gung' und 'Fasten' nicht, denn der aus­lö­sen­de Grund wird dadurch nicht behan­delt. Der Darm rei­nigt sich von selbst. In Bin­de­ge­we­ben wer­den kei­ne 'Schad­stof­fe' abge­la­gert, sie wer­den von dort (in unter­schied­li­cher Men­ge pro Zeit­ein­heit) regel­mä­ßig ent­fernt - dafür sorgt schon das Kon­zen­tra­ti­ons­ge­fäl­le zwi­schen Zel­len, Bin­de­ge­we­be und Blut­kon­zen­tra­ti­on die­ser Substanzen.

Zusam­men­fas­sung
Der Ver­dau­ungs­trakt ist für die Lebens­er­hal­tung etwa gleich bedeu­tend wie die Lun­gen­funk­ti­on, die für den benö­tig­ten Sau­er­stoff sorgt. Aller­dings sind die Abläu­fe der Ver­dau­ung viel lang­sa­mer als die der Atmung. Nah­rungs­bau­stei­ne, Was­ser und Sau­er­stoff wer­den in den Kör­per­zel­len zur Ener­gie­er­zeu­gung benutzt, es wer­den dar­aus kör­per­ei­ge­ne Stof­fe her­ge­stellt und auf die­sem Wege der Orga­nis­mus gegen­über dem "Cha­os" der Umwelt um uns her­um abge­schirmt und erhalten.

bookmark_borderWovon leben Lebewesen - und wie?

Teil 4
Grund­pro­zes­se der Lebenserhaltung

Grund­sätz­lich unter­schei­den sich Lebe­we­sen von unbe­leb­ter Natur dadurch, dass sie eine inne­re & äuße­re 'Ord­nung' auf­recht­erhal­ten. Der Kör­per von Lebe­we­sen ist gegen­über der Umwelt 'abge­dich­tet', d.h. Stof­fe wer­den gezielt und koor­di­niert auf­ge­nom­men und abge­ge­ben. Dazu mehr wei­ter unten im Text.

Ein wesent­li­ches Merk­mal von Lebe­we­sen ist zudem, dass sie für die­se Erhal­tung der Ord­nung Ener­gie brau­chen. Die­se Ener­gie muß auf 'kal­tem' Wege her­ge­stellt, frei­ge­setzt und ver­wen­det wer­den - höhe­re Tem­pe­ra­tu­ren ver­bie­ten sich schon allei­ne das­we­gen, weil die mei­sten Sub­stan­zen aus denen Lebe­we­sen bestehen ab etwa 60°C insta­bil wer­den und ihre Struk­tur (räum­li­che Anord­nung von Ato­men und Mole­kü­len) dadurch zer­stört wird.

Lebe­we­sen exi­stie­ren weil sie Nah­rung auf­neh­men und die­se so ver­ar­bei­ten, dass ihr Kör­per dar­aus die benö­tig­ten 'Bau­stof­fe' her­stel­len kann und gleich­zei­tig genug Ener­gie zur Ver­fü­gung steht, um die­se Ab-, Um-, und Auf­bau­pro­zes­se zu gewährleisten.

Zur Erhal­tung des Lebens sind vier Schrit­te notwendig:

  • Nah­rungs­auf­nah­me (Nut­ri­ti­on = Ernährung),
  • Ver­dau­ung (Dige­sti­on),
  • 'Ein­schleu­sen' (Resorp­ti­on = 'Auf­sau­gen') und
  • Aus­schei­dung unver­dau­li­cher Reste
    (Eli­mi­na­ti­on, Exkre­ti­on, Sekre­ti­on, je nach Art des Prozesses)

Grund­sätz­lich ernäh­ren sich Lebe­we­sen von ande­ren Lebe­we­sen, ent­we­der von Tie­ren oder Pflan­zen, oder auch von bei­den par­al­lel [Fleisch­fres­ser (Car­ni­vo­ren); Pflan­zen­fres­ser (Her­bi­vo­ren); Alles­fres­ser (Omni­vo­ren)]. Es ent­steht eine gegen­sei­ti­ge Abhän­gig­keit, die als "Nah­rungs­py­ra­mi­de" bezeich­net wird:
Auf der unter­sten Ebe­ne fin­den sich Pflan­zen, die aus Son­nen­licht und anor­ga­ni­schen Sub­stan­zen ihren Orga­nis­mus auf­bau­en - sie pro­du­zie­ren neben die­sen orga­ni­schen Sub­stan­zen für sich selbst auch den für alle tie­ri­schen Lebe­we­sen unver­zicht­ba­ren Sau­er­stoff [O2].

Teil 5

Nah­rung & Was­ser: Was uns am Leben hält.
Im näch­sten Teil die­ser Serie geht es um die Nah­rungs­be­stand­tei­le und wie sie in der mensch­li­chen Ver­dau­ung genutzt wer­den - dabei wer­de ich ins­be­son­de­re die ein­zel­nen Stof­fe & deren Auf­bau ver­tieft erklären.

bookmark_borderTrans­port­ (2)

Teil 3
Wie 'arbei­ten' die in Teil 2 dar­ge­stell­ten Transportmechanismen? 

Dif­fu­si­on
Eine ein­fa­che Defi­ni­ti­on lautet:
Jede Sub­stanz in einer Lösung strebt danach sich im zur Ver­fü­gung ste­hen­den Raum gleich­mä­ßig zu verteilen.

Es han­delt sich dabei um eine rein sta­ti­sti­sche Ver­tei­lung solan­ge kei­ne Ein­wir­kung von Außen statt­fin­det. Dabei tre­ten natür­lich Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen den ver­schie­de­nen Stof­fen auf, beson­ders wenn es sich um ver­schie­den gro­ße Mole­kü­le han­delt. Eine gleich­mä­ßi­ge Ver­tei­lung wird die­se Ver­schie­den­heit nicht behin­dern, höch­stens verzögern.

Osmo­se
Eine gän­gi­ge Defi­ni­ti­on lautet:
Osmo­se ist die Wan­de­rung (Dif­fu­si­on) von Stof­fen durch eine teil­durch­läs­si­ge (semi-per­meable) Mem­bran, die nur für eine defi­nier­te Teil­chen­grö­ße ein­sei­tig durch­läs­sig ist. 

Was­ser und klei­ne­re Teil­chen wan­dern daher vom Ort nie­de­rer Kon­zen­tra­ti­on zum Ort höhe­rer Kon­zen­tra­ti­on, wäh­rend grö­ße­re Teil­chen die Mem­bran nicht über­win­den kön­nen. Sind auf bei­den Sei­ten der Mem­bran glei­che Lösun­gen ent­stan­den dif­fun­diert zwar noch Was­ser hin und her, es besteht jedoch kein 'osmo­ti­scher Druck' mehr.

MERKE:
Streng­ge­nom­men ist die Osmo­se eine Vari­an­te der Dif­fu­si­on, bei der die Teil­chen­grö­ße (anders als bei der frei­en Dif­fu­si­on) bestimmt wel­che Stof­fe über­haupt nur wan­dern können.

Akti­ver Transport
Das wird so beschrieben:
Unter 'akti­vem Trans­port' ver­steht man die Wan­de­rung von Stof­fen (Sub­strat) durch Mem­bra­nen mit Hil­fe von in die­se ein­ge­bet­te­ten Trans­port­me­cha­nis­men.

Sie arbei­ten ener­gie­ver­brau­chend und wer­den daher 'gesteu­ert', kön­nen so aber auch gegen ein Kon­zen­tra­ti­ons­ge­fäl­le trans­por­tie­ren.
Das Öff­nen und Schlie­ßen erfolgt auf der Basis vor­han­de­ner Stoff­kon­zen­tra­tio­nen und die Men­ge der trans­por­tier­ten Stof­fe ist abhän­gig von vor­han­de­ner Ener­gie und der Zahl der arbeits­fä­hi­gen Transportkanäle.

MERKE:
Immer dort, wo Stof­fe ent­ge­gen einem Kon­zen­tra­ti­ons­ge­fäl­le wan­dern müs­sen, kann dies NUR mit Hil­fe des 'akti­ven Trans­ports' geschehen.

Zusam­men­fas­send kann fest­ge­stellt werden:
Dif­fu­si­on und Osmo­se sind pas­si­ve Trans­port­pro­zes­se, dem steht der 'akti­ve Trans­port' als ener­gie­ver­brau­chen­der Mecha­nis­mus der Stoff­ver­tei­lung gegenüber.

- - - 

Die frü­he­re Aus­sa­ge - es gäbe drei Trans­port­pro­zes­se - stellt eine Ver­ein­fa­chung dar die zum bes­se­ren Ver­ständ­nis gemacht wurde.
Fach­krei­se ken­nen noch wei­te­re, kom­ple­xe Transportmöglichkeiten:
Endo­zy­to­se, Exo­zy­to­se, Son­der­fall "erleich­ter­te Dif­fu­si­on".
Eben­so gibt es meh­re­re For­men des 'akti­ven Trans­por­tes', die hier wegen ihrer beson­de­ren Kom­ple­xi­tät und der Not­wen­dig­keit erwei­ter­ten Spe­zi­al­wis­sens nicht näher betrach­tet werden.

- - - 

!!
Es folgt "Teil 4", in dem Bei­spie­le für die vor­ge­stell­ten Mecha­nis­men des Stoff­trans­ports auf­ge­zeigt & näher erläu­tert wer­den. Dort wer­den die Infor­ma­tio­nen aus allen bis­he­ri­gen Teilen
Was­ser;
Mine­ral­stof­fe;
Trans­port (1);
Trans­port (2).
zusam­men­ge­führt und ihre Ver­bin­dung zuein­an­der wird betrachtet.

bookmark_borderTrans­port (1)

Teil 2
Wie erfol­gen die Auf­nah­me des Was­sers und der Makro-/Mi­kro­ele­men­te?

In der gesam­ten beleb­ten Umwelt gibt es drei wesent­li­che Pro­zes­se mit deren Hil­fe Sub­stan­zen in Lebe­we­sen hin­ein und aus Lebe­we­sen her­aus beför­dert werden:

  1. Dif­fu­si­on
    Inner­halb der Zel­len wer­den Was­ser und ande­re Sub­stan­zen auf der phy­si­ka­li­schen Grund­la­ge der Dif­fu­si­on bewegt und so ausgetauscht.
  2. Osmo­se
    Zwi­schen Zel­len, zwi­schen ver­schie­de­nen Gewe­ben, und zwi­schen der Umwelt und leben­den Zel­len erfol­gen die Was­ser- und Sub­stanz­ver­tei­lung durch Osmo­se, weil semi­per­meable Mem­bra­nen zu pas­sie­ren sind. 
  3. Akti­ver Trans­port
    Wer­den Stof­fe nicht durch die bei­den vor­her benann­ten Mecha­nis­men aus­ge­tauscht, dann wer­den sie "aktiv", d.h. durch (gesteu­er­te, ener­gie­ver­brau­chen­de) Kanä­le geschleust. In man­chen Fäl­len wer­den Stof­fe zuvor an Trans­por­tei­wei­ße ange­dockt und erst dann kön­nen sie trans­por­tiert werden.
  • Das pas­siert immer dann, 
    • wenn Stof­fe zu 'sper­rig' sind
      (che­misch: stark ver­zweig­te Moleküle),
    • wenn ihr Durch­mes­ser sehr groß ist
      (che­misch: Teil­chen­grö­ße der betei­lig­ten Ato­me, abhän­gig von der Posi­ti­on im Periodensystem),
    • weil sie (star­ke, ungleich ver­teil­te) elek­tri­sche Teilladun­gen haben
      (che­misch: Elek­tro­ne­ga­ti­vi­tät), oder
    • weil sie gegen ein Kon­zen­tra­ti­ons­ge­fäl­le trans­por­tiert wer­den müssen.

Fort­set­zung "Mine­ral­stof­fe (III)" folgt

bookmark_borderWasser, chemisch & physikalisch

.
Jüngst waren die Eigen­schaf­ten von Was­ser, sei­ne Wan­de­rung in Orga­nis­men und sei­ne Fähig­keit Sal­ze zu 'lösen' Gegen­stand einer Dis­kus­si­on. Da wur­de viel Unfug über die Rol­le des Was­sers und sei­ne Auf­ga­ben im mensch­li­chen Orga­nis­mus ver­brei­tet. Daher will ich in den fol­gen­den Absät­zen ver­su­chen ein wenig Licht ins Dun­kel der Abgrün­de von Unwis­sen­heit, Vor­ur­teil und Falsch­dar­stel­lun­gen zu bringen.

Abbil­dun­gen ["click!" ver­grö­ßert]: Wiki­pe­dia CC-Lizenz

Zunächst ist es wich­tig die beson­de­ren Eigen­schaf­ten des Was­sers herauszustellen: 

  1. 1

    Es han­delt sich um ein 104,5° gewin­kel­tes Mole­kül (sie­he Abbil­dung) aus zwei Ato­men Was­ser­stoff (weiß) in Form von Was­ser­stoff-Ionen (H+) und einem Atom Sau­er­stoff (rot) in Form eines Sau­er­stoff-Ions (O2-).
  2. 1

    Was­ser ist zudem ein "Dipol" (sie­he Abbil­dung). Wegen der stark ver­schie­de­nen Ladun­gen von Sau­er­stoff und Was­ser­stoff ord­nen sich die Ato­me so an, dass das Sau­er­stoff­atom in der Mit­te liegt, die bei­den Was­ser­stoff­ato­me von­ein­an­der ent­fernt auf unter­schied­li­chen Sei­ten des Sau­er­stoff­atoms. So wird die Sei­te auf der die Was­ser­stoff­ato­me lie­gen "+" (posi­tiv gela­den), die abge­wand­te Sei­te dage­gen "-" (nega­tiv geladen).
  3. 1
    Was­ser zer­legt sich unter defi­nier­ten Umstän­den selbst in ver­schie­den gela­de­ne Teil­chen [2 H2O H3O+ + OH-] und ist daher in der Lage als "Lösungs­mit­tel" die Kri­stall­git­ter von Sal­zen auf­zu­lö­sen (sie­he Abbildung).
  4. 1

    Wegen der Wech­sel­wir­kung zwi­schen den gela­de­nen Was­ser­mo­le­kü­len ent­ste­hen zwi­schen ihnen Kräf­te, die in der Lage sind die Was­ser­ober­flä­che zu 'ver­dich­ten' - so ent­steht eine Ober­flä­chen­span­nung die z. B. in der Lage ist Gegen­stän­de zu 'tra­gen'.
  5. Was­ser erreicht sei­ne größ­te Dich­te nicht bei 0°C, son­dern schon bei ca. 4°C - das führt dazu, dass Eis auf dem ('dich­te­ren') Was­ser nied­ri­ge­rer Tem­pe­ra­tur schwimmt, bzw. das Was­ser unter dem Eis nicht in den festen Zustand übergeht.

Man beach­te ins­be­son­de­re
den unter Punkt iii behan­del­ten Sach­ver­halt
:
Die Was­ser­mo­le­kü­le umhül­len die posi­tiv gela­de­nen Ionen (= Ato­me mit Ladung) des Sal­zes (grün, Natri­um, Na) und die nega­tiv gela­de­nen Ionen (blau, Chlo­rid, Cl) - und zwar so, dass die "posi­ti­ve" Sei­te des Was­se­mo­le­küls sich an das nega­ti­ve Chlo­rid­teil­chen, die "nega­ti­ve" Sei­te des Was­ser­mo­le­küls sich an das posi­ti­ve Natri­um­teil­chen legt. 

Das Was­ser - in Form sei­ner ein­zel­nen Mole­kü­le - dringt so zwi­schen die Salz­be­stand­tei­le Na und Cl und löst deren Git­ter­ver­bund auf. Ergeb­nis ist eine "Lösung" aus Was­ser und (Koch-) Salz, im Volks­mund 'Lake'.
Ähn­lich geschieht die­ser Vor­gang natür­lich auch bei ande­ren Sal­zen, und da unser Kör­per im Wesent­li­chen aus Was­ser besteht kann man ihn als "Wäss­ri­ge Lösung" auf­fas­sen. Alle che­mi­schen Pro­zes­se unse­res Orga­nis­mus - mit Sam­mel­be­griff als "PHYSIOLOGIE" bezeich­net - unter­lie­gen daher bestimm­ten che­misch-phy­si­ka­li­schen Bedin­gun­gen, die über­all in der beleb­ten Umwelt gleich ablaufen.

Dar­aus folgt:
Man kann sich kei­ne Abläu­fe "wün­schen" oder etwas "glau­ben" - man muß die zugrun­de lie­gen­de CHEMIE ver­stan­den haben um Pro­zes­se in unse­rem Kör­per zu erklären.

Wie Was­ser & Che­mie miß­bräuch­lich zur Kon­su­men­ten­täu­schung ver­wen­det wer­den → HIER
Weiterlesen/Vertiefen:
- Pola­re Moleküle
- Che­mie: Eigen­schaf­ten des Wassers
- Schü­ler­wis­sen: Eigen­schaf­ten des Wassers
- Wiki­pe­dia: Was­ser

[Fort­set­zung folgt:
- Mine­ral­stof­fe,
- Metho­den der Wissenschaft,
- Was­ser & Sal­ze - Trans­port­pro­zes­se.]

bookmark_border30:2

.

.. while our major news net­works show­ca­sed the slaugh­te­ring of Foley and Sotl­off, they blacked out a sto­ry that Sau­di Ara­bia had behea­ded an Ira­ni­an and three Syri­ans con­vic­ted of attemp­ting to smugg­le hash­ish, brin­ging the num­ber of peo­p­le deca­pi­ta­ted the past month in the oil-rich king­dom to 30. The bar­ba­ri­ty of the Sau­dis, our [U.S.A. Anm.d.Verf.] fri­ends and clo­se allies in the Midd­le East ..

[Quel­le / Link]

Ich hat­te schon zuvor dar­auf hin­ge­wie­sen: Jede Hin­rich­tung ist abzu­leh­nen, egal aus wel­chem Grund, weil sie ledig­lich ein archai­sches Prin­zip von "Auge für Auge" repli­ziert. Das soll­te im 21. Jahr­hun­dert längst 'über­holt' sein.

30:2 - das sind 2 Ent­haup­tun­gen durch IS, die jetzt laut Rede des U.S.-Präsidenten die geball­te Macht der U.S.A. und ihrer Ver­bün­de­ten tref­fen soll gegen 30 Ent­haup­tun­gen im letz­ten Monat allei­ne (!) durch Sau­di Ara­bi­en, einen engen Ver­bün­de­ten der U.S.A. Wir wür­den wohl aus unse­rer Sicht die Sau­dis bestimmt nicht als lupen­rei­ne Demo­kra­ten bezeichnen.

Der Unter­schied zwi­schen den Sau­dis und IS?

Die Sau­dis haben Öl - und sie haben jüngst den Ame­ri­ka­nern "Trai­nings­camps" gestattet. 

Es gibt zudem Ver­öf­fent­li­chun­gen die spe­ku­lie­ren, die IS sei eine "Trup­pe, in Jor­da­ni­en aus­ge­bil­det und bewaff­net von der CIA" um den Nahen Osten zu desta­bi­li­sie­ren und den U.S.A. eine Hand­ha­be zu ver­stärk­tem Ein­grei­fen zu geben ....

bookmark_borderAlles "neu" ....

Linux

Das neue Linux Mint (ich benut­ze #17-64, Cin­na­mon) ist in neu­em Gewand ver­öf­fent­licht und nach­dem - zum Glück erst kurz nach einer Daten­si­che­rung - wie­der mal eine Stö­rung auf­ge­tre­ten war, auch installiert.

.. Für die mei­sten Win­dows­nut­zer ist Linux eine schlech­te­re Win­dows­ko­pie. Es hat weni­ger offen­sicht­li­che Funk­tio­na­li­tät, weni­ger Inte­gra­ti­on und viel mehr Kom­ple­xi­tät. Die­se Art von Nut­zern sieht Linux als ein schlech­tes Betriebs­sy­stem. Und das ist rich­tig: Es erfüllt nicht ihre Bedürf­nis­se. Ihre Bedürf­nis­se sind ein Betriebs­sy­stem, das sehr ein­fach zu ver­wen­den ist und alles tut, ohne dass sie etwas ler­nen müssten.
Win­dows wur­de erschaf­fen für nicht tech­nik­kun­di­ge Nut­zer. Unter die­sen Nut­zern ist die Wahr­neh­mung weit ver­brei­tet, dass Linux schwer zu benut­zen sei. Das ist nicht der Fall, aber es ist ein ver­ständ­li­ches Missverständnis.
Linux ist tat­säch­lich erfreu­lich ein­fach zu benut­zen. Wirk­lich. Es ist wirk­lich ein­fach zu benutzen. ..

[Quel­le]

bookmark_borderAuge für Auge, ....

Tora
(Ex 21,23 – 25 EU)

„… so sollst du geben
Leben für Leben,
Auge für Auge,
Zahn für Zahn,
Hand für Hand,
Fuß für Fuß,…" 

[WIKIPEDIA]

Ein Mensch wur­de von den ISIS-Mili­zen getö­tet.
Auf bar­ba­ri­sche Art & Wei­se, jen­seits unse­rer Wertvorstellungen.

Es ist sehr bedau­er­lich, dass hier ein Unschul­di­ger ster­ben mußte.
Ein Auf­schrei geht um die Welt.
Mit Recht.

Vie­le Men­schen wer­den täg­lich durch Kampf­droh­nen der Ame­ri­ka­ner getö­tet.
Auf 'ele­gan­te' Art & Wei­se, jen­seits unse­rer Vorstellungskraft.

Es ist sehr bedau­er­lich, dass immer wie­der Unschul­di­ge ster­ben, Frau­en, Kin­der, Greise.
Ich ver­mis­se den Auf­schrei rund um die Welt.
Mit Recht?

bookmark_borderEntwicklungsschritte
* update * (08.08.2014)

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Über den gesam­ten Zeit­raum der Erd­ge­schich­te las­sen sich von­ein­an­der abhän­gi­ge Ver­än­de­run­gen nachweisen:

Eine Erst­be­sie­de­lung mit Lebe­we­sen, die sich auf dem Erd­ball ver­brei­te­ten - durch Kata­stro­phen­ein­fluß wur­de spä­ter die Arten­zahl auf 1% der vor­he­ri­gen Viel­falt reduziert.
Danach ein Wie­der­auf­blü­hen des Lebens bis zur Ära der Dino­sau­ri­er und die zwei­te Kata­stro­phe, die wie­der­um nur ca. 1% aller Lebe­we­sen über­le­ben ließ.

Dann die drit­te Wel­le der Evo­lu­ti­on auf die­sem Pla­ne­ten, die die Art her­vor­brach­te, die jetzt zur Aus­lö­schung ohne Kata­stro­phe, son­dern durch ihr eige­nes Tun füh­ren wird: 

Homo sapiens

Wobei in der Bezeich­nung selbst schon eine erstaun­li­che, unge­woll­te aber doch so vor­treff­li­che Iro­nie ver­steckt ist, denn "sapi­ens" trifft erstens nur auf Weni­ge zu - und zwei­tens sind unter die­sen Weni­gen Vie­le, die zum Unter­gang ihrer eige­nen Art beitragen.

Die Evo­lu­ti­on hat kei­ne Chan­ce mehr.
Eine ihrer Krea­tu­ren ver­hin­dert durch ihr unheil­vol­les Wir­ken auf die­sem Pla­ne­ten deren wei­te­re Akti­vi­tät - kehrt sie sogar ins Gegen­teil um, indem sie die Zahl der Arten durch Aus­rot­tung täg­lich ein wenig schrump­fen läßt und der Evo­lu­ti­on so die Basis entzieht.

*update*
(08.08.2014; Quel­le)

Bei "hei­se" gibt es den oben ver­link­ten Bei­trag mit dem Titel "Droht das sech­ste Mas­sen­ster­ben?" der sich mit dem glei­chen The­ma befaßt. Zwar sind Unter­schie­de in der Her­lei­tung vor­han­den, aber das Fazit fällt so aus wie ich es gezo­gen habe:
Wis­sen­schaft­lich belegt - der Mensch rot­tet erst die Natur aus, zer­tört die Umwelt und ent­zieht sich so sei­ne Lebensgrundlage.