bookmark_borderReisevorbereitungen in Lebensabschnitten ....

Mit 10:
- Rucksack
- Herbergsausweis
- Brustbeutel

Mit 20:
- Rucksack
- Roll-Iso-Matte
- Schlafsack
- Minizelt
- Rail-Ticket

Mit 30:
- Autoschlüssel
- Kindersitz
- Kühlbox
- Sonnenbrille
- Reisetasche

Mit 40:
- Autoschlüssel
- Buchungsbestätigung
- Lesebrille
- Reiseführer
- Foto- / Video-Kamera
- Hun­de­näp­fe & Futter
- Koffer-Set

Mit 50:
- Autoschlüssel
- Buchungsbestätigung
- Lesebrille
- Reiseführer
- Gleitsichtbrille
- Medikamententäschchen

Mit 60:
- Flugticket
- Buchungsbestätigung
- Lesebrille
- Gleitsichtbrille
- Rollkoffer
- Medikamententäschchen
- Zahnersatzbehälter
- Arzt­adres­se vor Ort

Mit 70:
- Fahrkarte
- Lese­bril­le und Ersatzbrille
- Geschen­ke für die Enkel
- Medikamententasche
- Hausschuhe

Mit 80:
- Fahrkarte
- Lese­bril­le und Ersatzbrille
- Geschen­ke für die Enkel
- Medikamententasche
- Hausschuhe
- Gehstock
- Mobi­li­täts­dienst gebucht

Mit 90:
- Sitz­bank vor dem Haus
- Sitz­kis­sen und war­me Decke
- Klön­schnack mit Nachbarn
- Plan wo die näch­ste Toi­let­te ist
- Rollator
- Herzpillen

Mit 100:
- es kommt die Bür­ger­mei­ste­rin zum Gratulieren ...

bookmark_borderGenetik - Fluch oder Segen durch mehr Wissen über unsere Erbinformation ...?

Über­set­zung
Aber wir ste­hen noch am Anfang des Ver­ständ­nis­ses, wie genau unse­re Gene bestim­men, was wir tun, und wel­che Rol­le sie bei unse­ren Ent­schei­dun­gen spie­len. In den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten haben Ste­fáns­son und ande­re vie­le die­ser Zusam­men­hän­ge lang­sam ent­schlüs­selt, aber es gibt immer noch vie­le grund­le­gen­de Fra­gen, die noch beant­wor­tet wer­den müssen.

Da die Kosten für die gene­ti­sche Sequen­zie­rung wei­ter sin­ken, ist es mög­lich, dass die­se in Zukunft zur Unter­su­chung von Kin­dern oder Jugend­li­chen ein­ge­setzt wird, die Anzei­chen von Sucht­ver­hal­ten zei­gen. „Ich hof­fe, dass die Stig­ma­ti­sie­rung ver­rin­gert wird, wenn die Öffent­lich­keit bes­ser ver­steht, dass Pro­ble­me wie Sucht oder Ver­hal­ten von Kin­dern häu­fig mit dem Zufalls­glück bei den geerb­ten Genen zusam­men­hän­gen“, sagt Dick. „Indem wir früh­zei­tig in der Ent­wick­lung gefähr­de­te Per­so­nen iden­ti­fi­zie­ren, kön­nen wir Res­sour­cen bereit­stel­len, die ihnen dabei hel­fen, ihr vol­les Poten­zi­al auszuschöpfen.“

Ori­gi­nal­text
But we are still only at the begin­ning of under­stan­ding exact­ly how our genes dic­ta­te what we do, and the role they play in our choices. For the last two deca­des, Ste­fáns­son and others have slow­ly unra­vel­led many of the­se links, but the­re are still many basic que­sti­ons which are yet to be answered.

With the cost of gene­tic sequen­cing con­ti­nuing to fall, it is pos­si­ble that this might be used in future to screen child­ren or ado­le­s­cents who are dis­play­ing signs of addic­ti­ve beha­viour. "My hope is that as the­re is grea­ter public under­stan­ding that pro­blems like addic­tion or child beha­viour are often rela­ted to the luck of the draw when it comes to the genes one inhe­rits, it will redu­ce stig­ma," says Dick. "By iden­ti­fy­ing indi­vi­du­als who are at risk ear­lier in deve­lo­p­ment, we can put resour­ces in place to help them reach their full potential."

[Quel­le]

Der vor­ge­nannt zitier­te Text ist ein Abriß des­sen, was bis­her über die gene­ti­sche Struk­tur des Men­schen bekannt ist und wel­che Ver­knüp­fun­gen es zwi­schen der Gene­tik und dem tat­säch­li­chen Leben von Per­so­nen gibt, deren Poten­zi­al vor­ge­ge­ben ist - und was sie dar­aus gemacht haben, bezie­hungs­wei­se wel­che unaus­weich­li­chen Schick­sa­le durch Kon­stel­la­tio­nen der Gene her­vor­ge­ru­fen wer­den können.

Die Aus­sa­ge: „Indem wir früh­zei­tig in der Ent­wick­lung gefähr­de­te Per­so­nen iden­ti­fi­zie­ren, kön­nen wir Res­sour­cen bereit­stel­len, die ihnen dabei hel­fen, ihr vol­les Poten­zi­al aus­zu­schöp­fen.“ hal­te ich hin­ge­gen für einen Euphe­mis­mus der beson­de­ren Art, birgt er doch eher eine Dro­hung für zukünf­ti­ge Gene­ra­tio­nen als das, was vor­der­grün­dig so hübsch for­mu­liert geschrie­ben ist.

Die Kennt­nis von gene­ti­schen Mar­kern für sol­che Ver­hal­tens- und Ent­wick­lungs­for­men wird - so lehrt es die Ver­gan­gen­heit - bestimmt nicht ledig­lich zum Vor­teil der Indi­vi­du­en gerei­chen die so iden­ti­fi­ziert sind. Zunächst kommt es dar­auf an WER die­se Infor­ma­tio­nen bekommt, dann WAS damit gemacht wird und wel­che Hal­tung zukünf­ti­ge Gesell­schaf­ten die­sen Ergeb­nis­sen gegen­über ein­neh­men werden.

Wir habe in dys­to­pisch struk­tu­rier­ten Fil­m¹²³⁴ schon sol­che Über­le­gun­gen ange­stellt gese­hen: Wer in eine bestimm­te gene­ti­sche *Klas­se* ein­ge­stuft wird hat nur die Chan­cen die für die­se Klas­se vor­ge­se­hen sind. Es gibt eine Hier­ar­chie die­ser Klas­sen und die Ein­ord­nung legt den wei­te­ren Lebens­lauf fest, aus dem es kein Ent­rin­nen gibt.
So weit muss es nicht gehen, zwei­fel­los ist hin­ge­gen schon eine Ent­deckung bestimm­ter Merk­ma­le durch (bei­spiels­wei­se) Ver­si­che­run­gen durch­aus lukra­tiv, könn­ten sie doch so Risi­ken neu ord­nen und nicht mehr auf Basis rei­nen Zufalls, son­dern auf gesi­cher­ten Fak­ten fußend kalkulieren.

Was aber, wenn gar eine aut­ok­tra­tisch-dik­ta­to­ri­sche Regie­rung mit einem beson­de­ren Men­schen­bild sich die Ergeb­nis­se der Wis­sen­schaft zunut­ze macht und 'geneh­me' Staats­bür­ger zum Ziel einer Aus­le­se macht? Bestre­bun­gen die­ser Art sind aus der Geschich­te hin­läng­lich bekannt. Das sie schwe­len und irgend­wann wie­der auf­flam­men scheint nur eine Fra­ge der Zeit zu sein: WANN nicht OB!

Bit­te lesen Sie selbst den Arti­kel bei der BBCHow much of our beha­viour is pre-deter­mi­ned by our under­ly­ing bio­lo­gy? {Wie viel von unse­rem Ver­hal­ten wird durch unse­re zugrun­de­lie­gen­de Bio­lo­gie vor­be­stimmt?} und sagen Sie in einem Kom­men­tar was Sie davon hal­ten. Danke!

[Abbil­dung Titel: Von Tho­mas Splett­stoe­sser (www.scistyle.com) - Eige­nes Werk, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53468185; Von <a href="//commons.wikimedia.org/wiki/User:Splette" title="User:Splette">Thomas Splettstoesser</a> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.scistyle.com">www.scistyle.com</a>) - <span class="int-own-work" lang="de">Eigenes Werk</span>, CC BY 4.0, Link]

¹· GATTACA
²· Code 46
³· Gekauf­te Wahr­heit - Gen­tech­nik im Magnet­feld des Geldes
⁴· Jupi­ter Ascending

bookmark_borderÄrztliche Suizidassistenz

Die Posi­tio­nie­rung der Ärz­te­schaft zur Sui­zid­as­si­stenz soll geprüft wer­den, so beschloß es auf dem 127. Deut­schen Ärz­te­tag die Versammlung.

Zitat
".. sol­le einer­seits betont wer­den, dass die Mit­wir­kung bei der Selbst­tö­tung von Men­schen grund­sätz­lich kei­ne ärzt­li­che Auf­ga­be ist. Ande­rer­seits sol­le fest­ge­schrie­ben wer­den, dass sie im Ein­zel­fall bei schwe­rer oder uner­träg­li­cher Erkran­kung nach wohl­ab­ge­wo­ge­ner Gewis­sens­ent­schei­dung zuläs­sig ist .."

Damit folgt der Beschluß einem zuvor bereits erstell­ten Papier des Ethik­ra­tes "Ethik­ex­per­ten gegen gesetz­li­che Rege­lung zur Sui­zid­bei­hil­fe".
Zitat aus der Ver­öf­fent­li­chung des Ethik­ra­tes (dem ich nicht in allen Argu­men­ten zustimme!):
".. Für eine bun­des­ge­setz­li­che Rege­lung bestehe kein Bedarf, schrei­ben die Ethik­ex­per­ten. Sui­zid­wil­li­ge hät­ten mitt­ler­wei­le aus­rei­chend Mög­lich­kei­ten, um ihren Ster­be­wunsch mit Hil­fe Drit­ter durchzusetzen .."
Na ja, Ethik­rat, *aus­rei­chend Mög­lich­kei­ten* ist bestimmt eine gro­be Fehleinschätzung.

bookmark_borderMehrere Rätsel gelöst!

Haben Sie sich auch schon gefragt woher eigent­lich die Spa­ghet­ti kom­men?

Wer hat die Nudeln in New Jer­sey ent­lang eines Flus­ses entsorgt?

Ken­nen Sie schon die Pizza-Plantagen?

PS
Ange­fan­gen hat es mit die­sem *Fund­stück*:
Hundreds of pounds of pasta myste­rious­ly appeared in the N.J. woods. Cue the puns.
“I didn’t expect it to go viral at all,” said com­mu­ni­ty acti­vist Nina Joch­no­witz. “I had no idea the glo­bal reach of spaghetti.”

bookmark_borderDer schier endlose Kampf
gegen theologische Hirngespinste

Kürz­lich stieß ich auf den fol­gen­den Titel: "Testa­ment des Abbé Mes­lier" (1664−1729)" .. 1878 von Anne Knoop in ihrem New Yor­ker Ver­lag erschien(-en) und gra­tis unters Volk gebracht .. [Quel­le].

Aus die­sem Arti­kel stammt auch der fol­gen­de Textauszug:

"..Im zwei­ten Kapi­tel fin­det sich die erwähn­te Bespre­chung des Testa­ments, wel­cher der Prie­ster Mes­lier, aus nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den, nicht zu Leb­zei­ten publi­zie­ren woll­te. Nach einer Ein­füh­rung in Leben und Den­ken des Abbé Mes­lier, der mit sei­nen Werk, in wel­chem er dezi­diert und unver­blümt die Reli­gi­on als Luft­schloss und die Theo­lo­gie als ein Gewe­be von Hirn­ge­spin­sten bezeich­ne­te ¹, einen Mei­len­stein in der abend­län­di­schen Reli­gi­ons­kri­tik geschaf­fen hat .."

Dazu gibt es einen Kom­men­tar der höchst tref­fend zusammenfasst:

".. Solan­ge wird schon gekämpft, gegen die Reli­gi­on als Luft­schloss und die Theo­lo­gie als ein Gewe­be von Hirn­ge­spinst und noch immer spukt sie, auch im 21sten Jahr­hun­dert noch, auf der Erde und in den Köp­fen der Gehirn­ge­wa­sche­nen Men­schen herum.
"Leben ver­geht, Dumm­heit besteht" .."

In 2022 hat­te ich schon auf ein ande­res, lang zurück­lie­gen­des Ereig­nis hin­ge­wie­sen, dem­zu­fol­ge es bereits 1674 einen "Ket­zer" gab, der die Wahr­heit über Reli­gi­on und Kir­chen ver­brei­te­te und des­sen man offen­bar nicht hab­haft wur­de - min­de­stens gibt es dar­über kei­ner­lei Berichte.


Man kann nicht oft genug dar­auf hin­wei­sen um den Spuk zu benden:
Es ist eine unvor­stell­ba­re Frech­heit der Glau­bens­ge­mein­schaf­ten, dass sie sich der natür­li­chen Gabe der Men­schen bezüg­lich Ethik, Moral und Recht bemäch­tigt haben und behaup­ten man müs­se sich zur Auf­recht­erhal­tung der­sel­ben ihrer Dien­ste bedie­nen.
 

¹ "..Nach Knut­zen gibt es kei­ner­lei tran­szen­den­te Grö­ßen wie z. B. Gott, unsterb­li­che See­len oder ein Jen­seits mit Lohn oder Stra­fe für das irdi­sche Leben. Die Bibel sei wegen ihrer Wider­sprü­che nicht glaub­haft. Maß­stab für das Han­deln der Men­schen soll­ten die Wis­sen­schaft, die Ver­nunft und das kol­lek­ti­ve Gewis­sen sein, das die Natur den Men­schen mit­ge­teilt habe .." [WIKIPEDIA]
Sie­he auch: "Der Athe­is­mus-Dis­kurs um 1700 am Bei­spiel der Flug­schrif­ten Mat­thi­as Knutzens"

Foto­aus­schnitt im Titel: © Detroit Publi­shing Co (public domain)

bookmark_borderVon den Franzosen lernen:
Ein Modell zur Trennung von Kirche und Staat

Zitat aus WIKIPEDIA

".. 1902 hat­te im Gefol­ge die­ser Affä­re [Drey­fuß] die poli­ti­sche Lin­ke die Par­la­ments­wah­len gewon­nen. Von den Radi­kal­de­mo­kra­ten wur­de ins­be­son­de­re die katho­li­sche Kir­che als Feind der Repu­blik ange­se­hen. Die bür­ger­li­chen Libe­ra­len kri­ti­sier­ten ins­be­son­de­re ihre anti­mo­der­ni­sti­sche Hal­tung .. Die neue Regie­rung fass­te den Ent­schluss, end­gül­tig den Ein­fluss der Kir­chen auf die Gesell­schaft und ins­be­son­de­re das Erzie­hungs­we­sen zu beschrän­ken .. In einer Rei­he von Geset­zen wur­de das Ver­hält­nis von Kir­che und fran­zö­si­schem Staat neu geregelt:

- Bereits 1901 zwang das noch von der Vor­gän­ger­re­gie­rung erlas­se­ne fran­zö­si­sche Ver­eins­ge­setz alle Klö­ster, Orden und Kon­gre­ga­tio­nen päpst­li­chen Rechts, sich der Auto­ri­tät eines fran­zö­si­schen Bischofs zu unter­stel­len; exem­te Gemein­schaf­ten, die unmit­tel­bar dem Papst unter­stellt waren, muss­ten sich im Okto­ber 1901 auf­lö­sen oder Frank­reich verlassen.
- Juli 1902: Schlie­ßung der ca. 3000 nicht staat­lich geneh­mig­ten kirch­li­chen Schu­len. Dies führ­te zu hef­ti­gen öffent­li­chen Pro­te­sten – 74 Bischö­fe unter­zeich­ne­ten eine „Pro­te­sta­ti­on“. Dar­auf­hin stell­te die Regie­rung die Besol­dung von Bischö­fen ein.
- März 1903: Auf­lö­sung aller männ­li­chen Ordensgemeinschaften ..
- Juli 1903: Auf­lö­sung aller weib­li­chen Ordensgemeinschaften
- 7. Juli 1904: Ver­bot der Neu­grün­dung von Ordensgemeinschaften

Am 9. Dezem­ber 1905 wur­de schließ­lich das Gesetz zur Tren­nung von Kir­che und Staat ver­ab­schie­det. Die­ses Gesetz eta­blier­te in Frank­reich das heu­te noch gel­ten­de Prin­zip des Lai­zis­mus, d. h. der voll­stän­di­gen Tren­nung von Kir­che und Staat. Das Gesetz galt zwar vor allem der katho­li­schen Kir­che, doch wur­den aus Grün­den der Neu­tra­li­tät in die­se Rege­lung die ande­ren Kon­fes­sio­nen und Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten einbezogen .."

Hier­zu­lan­de geht man mit Glace­e­hand­schu­hen vor und bin­det die Kir­chen in den Pro­zeß der Ablö­sung von Staats­lei­stun­gen ein. Welch ein Unter­schied zum Vor­ge­hen der Fran­zo­sen! Sofern man den Beschluß­pro­zeß nicht allein poli­tisch ver­fügt steht es doch schon fest, dass sich die Betrof­fe­nen nicht frei­wil­lig ihrer Rech­te bege­ben wer­den. Meh­re­re hun­dert Jah­re des Behar­rens und der Bequem­lich­keit müs­sen auf­ge­ge­ben wer­den und die Struk­tu­ren der Kir­chen­ver­wal­tung bzw. bei der katho­li­schen Kir­che die Anbin­dung an Rom bedür­fen eines radi­ka­len Umbaus. Wenn der Staat nicht mehr Steu­ern für die Kir­chen ein­streicht - was sowie­so welt­weit einen Son­der­fall dar­stellt - und die Lei­stun­gen der Bezah­lung von Kir­chen­obe­ren aus dem Staats­säckel (die oben­drauf bis­her gewährt wird, was der Öffent­lich­keit weit­ge­hend unbe­kannt ist) ein­stellt ent­steht drin­gen­der Hand­lungs­be­darf um die bis­he­ri­gen Auf­ga­ben zu sichern. Wenn die in kirch­li­cher Trä­ger­schaft befind­li­chen Ein­rich­tun­gen wie Pfle­ge- und Betreu­ungs­hei­me, all­ge­mei­ne Sozi­al­dien­ste, Kin­der­gär­ten und Kran­ken­häu­ser ent-kirch­licht wer­den ist der finan­zi­el­le Mehr­be­darf von Sei­ten des Staa­tes nicht sehr hoch, denn es zah­len die Steu­er­zah­ler jetzt schon mehr als 95% der Kosten in die­sen Institutionen.

Es ist wei­ter­hin zu befürch­ten, dass die Kir­chen immer radi­ka­le­re Stel­lung ein­neh­men wer­den wenn der Pro­zeß sich hinzieht:
Das sieht man schon in der Unter­stüt­zung für die mus­li­mi­schen Bestre­bun­gen sich als "Anstal­ten Öffent­li­chen Rechts" zu eta­blie­ren - was dem Bestre­ben Reli­gi­on aus dem staat­li­chen Han­deln und der Beein­flus­sung der Gesetz­ge­bung zu ent­fer­nen zuwiderläuft.

Da die Kir­chen ein spe­zi­fisch auf sie zuge­schnit­te­nes Arbeits­recht haben ist einem Groß­teil ihrer Mit­ar­bei­ten­den der Ent­schluß ver­wehrt sich der Kir­chen­zu­ge­hö­rig­keit zu ent­le­di­gen - sie lie­fen anson­sten Gefahr ihren Arbeits­platz zu verlieren! 


Die­se archai­sche Ein­fluß­nah­me auf das Leben und Wohl­erge­hen der in kirch­li­chen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen ste­hen Men­schen ist zutiefst unde­mo­kra­tisch und beschnei­det deren ver­fas­sungs­mä­ßi­ges Recht auf Religionsfreiheit.
Bedau­er­li­cher­wei­se wird "Reli­gi­ons­frei­heit" immer nur in einer Rich­tung interpretiert:
Es wird als "Frei­heit eine Reli­gi­on zu haben" ange­se­hen, negiert wird eine "Frei­heit keine Reli­gi­on zu haben"!
 

 

PS:
Einen beson­de­ren Ana­chro­nis­mus stellt der § 166 [Beschimp­fung von Bekennt­nis­sen, Reli­gi­ons­ge­sell­schaf­ten und Welt­an­schau­ungs­ver­ei­ni­gun­gen] dar. Etwa eine "Fik­ti­on" (Reli­gi­on) als sol­che zu benen­nen mit Stra­fe zu beweh­ren ist wahr­haf­tig nicht mehr 'zeit­ge­mäß'. Es ist drin­gend gebo­ten hier eine Abschaf­fung zu beschleunigen.

bookmark_borderKlein, klein, .... das hat Auswirkungen!

Gene­ra­tio­nen nach 2000 sind mit Mobil­te­le­fo­nen aufgewachsen.
Sie haben ihre Tage mit Blick auf klei­ne Bild­schir­me verbracht.
Die Welt begrenzt sich für Vie­le auf genau die­se Bildschirmgröße.
Wer so 'beengt' den­ken lernt ver­liert den Blick für das gro­ße Ganze.
Was nicht im Tele­fon zu fin­den ist exi­stiert nicht.

So ist es nicht ver­wun­der­lich, dass alte 'Tugen­den' verschwinden:
Freund­lich­keit, Höf­lich­keit, Rück­sicht­nah­me - um nur eini­ge zu nennen.

bookmark_borderDer 'Freie Wille" gilt laut Bundesverfassungsgericht, jedoch ....
Urteil vom 26. Februar 2020- 2 BvR 2347/15 Komplett ("Sterbehilfe-Urteil")

ZITAT
Das Urteil:
a) Das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) umfasst als Aus­druck per­sön­li­cher Auto­no­mie ein Recht auf selbst­be­stimm­tes Sterben.

b) Das Recht auf selbst­be­stimm­tes Ster­ben schließt die Frei­heit ein, sich das Leben zu neh­men. Die Ent­schei­dung des Ein­zel­nen, sei­nem Leben ent­spre­chend sei­nem Ver­ständ­nis von Lebens­qua­li­tät und Sinn­haf­tig­keit der eige­nen Exi­stenz ein Ende zu set­zen, ist im Aus­gangs­punkt als Akt auto­no­mer Selbst­be­stim­mung von Staat und Gesell­schaft zu respektieren.
c) Die Frei­heit, sich das Leben zu neh­men, umfasst auch die Frei­heit, hier­für bei Drit­ten Hil­fe zu suchen und Hil­fe, soweit sie ange­bo­ten wird, in Anspruch zu nehmen.
Auch staat­li­che Maß­nah­men, die eine mit­tel­ba­re oder fak­ti­sche Wir­kung ent­fal­ten, kön­nen Grund­rech­te beein­träch­ti­gen und müs­sen daher von Ver­fas­sungs wegen hin­rei­chend gerecht­fer­tigt sein. Das in § 217 Abs. 1 StGB straf­be­wehr­te Ver­bot der geschäfts­mä­ßi­gen För­de­rung der Selbst­tö­tung macht es Sui­zid­wil­li­gen fak­tisch unmög­lich, die von ihnen gewähl­te, geschäfts­mä­ßig ange­bo­te­ne Sui­zid­hil­fe in Anspruch zu nehmen.
3. a) Das Ver­bot der geschäfts­mä­ßi­gen För­de­rung der Selbst­tö­tung ist am Maß­stab strik­ter Ver­hält­nis­mä­ßig­keit zu messen.

b) Bei der Zumut­bar­keits­prü­fung ist zu berück­sich­ti­gen, dass die Rege­lung der assi­stier­ten Selbst­tö­tung sich in einem Span­nungs­feld unter­schied­li­cher ver­fas­sungs­recht­li­cher Schutz­aspek­te bewegt. Die Ach­tung vor dem grund­le­gen­den, auch das eige­ne Lebens­en­de umfas­sen­den Selbst­be­stim­mungs­recht des­je­ni­gen, der sich in eige­ner Ver­ant­wor­tung dazu ent­schei­det, sein Leben selbst zu been­den, und hier­für Unter­stüt­zung sucht, tritt in Kol­li­si­on zu der Pflicht des Staa­tes, die Auto­no­mie Sui­zid­wil­li­ger und dar­über auch das hohe Rechts­gut Leben zu schützen.


4. Der hohe Rang, den die Ver­fas­sung der Auto­no­mie und dem Leben bei­misst, ist grund­sätz­lich geeig­net, deren effek­ti­ven prä­ven­ti­ven Schutz auch mit Mit­teln des Straf­rechts zu recht­fer­ti­gen. Wenn die Rechts­ord­nung bestimm­te, für die Auto­no­mie gefähr­li­che For­men der Sui­zid­hil­fe unter Stra­fe stellt, muss sie sicher­stel­len, dass trotz des Ver­bots im Ein­zel­fall ein Zugang zu frei­wil­lig bereit­ge­stell­ter Sui­zid­hil­fe real eröff­net bleibt.


5. Das Ver­bot der geschäfts­mä­ßi­gen För­de­rung der Selbst­tö­tung in § 217 Abs. 1 StGB ver­engt die Mög­lich­kei­ten einer assi­stier­ten Selbst­tö­tung in einem sol­chen Umfang, dass dem Ein­zel­nen fak­tisch kein Raum zur Wahr­neh­mung sei­ner ver­fas­sungs­recht­lich geschütz­ten Frei­heit verbleibt.


6. Nie­mand kann ver­pflich­tet wer­den, Sui­zid­hil­fe zu leisten. 

[ZITAT Ende]

Wor­auf bezieht sich das "Jedoch ..." in der Titel­zei­le?
Auf die Tat­sa­che, dass ein erneu­ter Ver­such unter­nom­men wird die glei­che Rege­lung wie zuvor im durch das Urteil auf­ge­ho­be­nen §§ 217 unter Nicht­be­ach­tung des höchst­rich­ter­li­che Urteils durch­zu­drücken. Die Nicht­be­ach­tung des Urteils hat bereits durch den vor­ma­li­gen Bun­des­ge­sund­heits­mi­ni­ster Spahn (der sich offen­bar in Posi­ti­on bringt höhe­re Ämter in der CDU anzu­pei­len. Er hat wäh­rend sei­ner Amts­zeit den ihm unter­stell­ten Behör­den Anwei­sung erteilt jed­we­de Anträ­ge auf die Geneh­mi­gung zum Kauf von Natri­um-Pent­o­bar­bi­tal zu ver­sa­gen. Die Begrün­dung des Amtes lau­tet "Das Grund­recht auf selbst­be­stimm­tes Ster­ben beinhalte(t) jedoch kei­nen Lei­stungs­an­spruch gegen­über dem Staat." 

Der­zeit beson­ders tut sich der SPD-Reli­gi­ons­be­auf­trag­te @larscastellucci , Prof. Dr. Lars Castel­luc­ci, Pro­fes­sor für "Nach­hal­ti­ges Manage­ment", bei der Neu­fas­sung eines Ersat­zes für § 217 her­vor. Hat das womög­lich damit etwas zu tun das er den Kir­chen und deren Dog­ma­tik näher steht als schwer lei­den­den Patienten? 

".. Herr Prof. Castel­luc­ci ist ein idea­ler Gesprächs­part­ner mit Blick auf die Bezie­hung zwi­schen den Kir­chen und der Poli­tik. Er selbst kennt die evan­ge­li­sche Kir­che sehr gut, nicht zuletzt durch die Lei­tung eines evan­ge­li­schen Kir­chen­cho­res .. in sei­nem Vor­trag berich­te­te er aus sei­nem wei­ten Feld der poli­ti­schen Arbeit, .. wel­che auch die Kir­che der­zeit sehr betref­fen. Umgang mit dem Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­rich­tes zur Ster­be­hil­fe, Auf­ar­bei­tung von Taten sexu­el­ler Gewalt inner­halb der Kir­che und vie­lem mehr .."

[Quel­le: ...sag, wie hast Du's (sic!) mit der Reli­gi­on? Prof. Dr. Lars Castel­luc­ci (SPD) im Gespräch; 29.04.2021]

Wei­te­re Quellen.
- Ster­be­hil­fe mit­tels Pentobarbital
- Erlaub­nis zum Erwerb einer töd­li­chen Dosis Natri­um-Pent­o­bar­bi­tal zur Selbst­tö­tung; Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 2. März 2017; Ent­schei­dung in Leit­sät­zen; Az.: BVerwG 3 C 19.15
- Kein Sui­zid mit Natrium-Pentobarbital

bookmark_borderParadoxien von Religion und Wissenschaft in den USA
Paradoxes of Religion and Science in the USA

Zitat:

Wis­sen­schaft und Reli­gi­on prä­sen­tie­ren in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten zwei Para­do­xien. Auf der einen Sei­te sind die USA unan­ge­foch­ten welt­weit füh­rend in der Wis­sen­schaft. Die USA sind jedoch auch das wohl­ha­ben­de Indu­strie­land mit der am wei­te­sten ver­brei­te­ten Skep­sis gegen­über der Wis­sen­schaft, ins­be­son­de­re in Bezug auf Kli­ma­wan­del, Impf­stof­fe und Evo­lu­ti­on. Wie kön­nen die­se bei­den schein­bar unver­ein­ba­ren Tat­sa­chen mit­ein­an­der in Ein­klang gebracht werden?

Ganz ein­fach, wir neh­men den Satz der oben her­vor­ge­ho­ben ist und stel­len fest: Ame­ri­ka­ner sind dar­auf geeicht immer in Allem die Besten der Besten der Besten zu sein - punk­tum, und kei­ne wei­te­ren Fragen! 

Etwas kom­ple­xer gedacht ist die Antwort:
Weil sie 'glau­ben' anstatt zu 'wis­sen', und wenn sie wis­sen sind es oft *alter­na­ti­ve Fak­ten*. Über­wie­gend, zu mehr als 60%. Und davon glau­ben 40% die Aus­sa­ge *Engel* weil­ten in kör­per­li­cher Form unter uns auf die­sem Pla­ne­ten. Wer sowas glaubt kann Wis­sen­schaft schon des­we­gen nicht ernst neh­men weil er davon kei­ne Ahnung hat.

Wir wis­sen doch, bei Unver­ständ­nis gibt es zwei sehr ein­fach zu beschrei­ben­de Verhaltensweisen:
- Sich über das, was man nicht ver­steht lustig zu machen
oder
- Aggres­si­on gegen die Aus­sa­ge / den Aus­sa­gen­den aufzubauen.

Bei­des sehen wir im Land der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten, dem Land des Kapi­ta­lis­mus, dem Land der (vor­geb­lich) Freien.

Quo­ta­ti­on:

Sci­ence and reli­gi­on pre­sent two para­do­xes in the United Sta­tes. On the one hand, the U.S. is the undis­pu­ted world lea­der in sci­ence. Yet, the U.S. is also the wealt­hy indu­stria­li­zed coun­try with the most wide­spread skep­ti­cism about sci­ence, most nota­b­ly regar­ding cli­ma­te chan­ge, vac­ci­nes, and evo­lu­ti­on. How can tho­se two see­mingly incom­pa­ti­ble facts be reconciled?

Very sim­ply, we take the sen­tence high­ligh­ted abo­ve and sta­te: Ame­ri­cans are geared to always be the best of the best of the best at ever­ything - peri­od, and no more questions!

Thin­king a bit more complex:
Becau­se they 'belie­ve' instead of 'kno­wing', and when they do know it's often kno­wing just *alter­na­ti­ve facts*. Main­ly, more than 60%. And 40% of them said *angels* were phy­si­cal­ly among us on this pla­net. Anyo­ne who belie­ves some­thing like that can­not take sci­ence serious­ly becau­se they have no idea about it.

We know that when­ever the­re is a misun­derstan­ding, the­re are two beha­vi­ors that are very easy to describe:
- Making fun of what you don't understand
or
- build up aggres­si­on against the statement/the per­son making the statement.

We see both in the land of unli­mi­t­ed oppor­tu­ni­ty, the land of capi­ta­lism, the land of the (alle­gedly) free.

bookmark_borderWarum Deutschland
nicht
auf Atomkraft verzichten sollte
*update* [10.06.2023; 14:15h]; *2. update* [29.06.2023; 00:15h]

Deutsch­land hat­te sich ent­schie­den, bis zum Jahr 2022 aus der Atom­ener­gie aus­zu­stei­gen. Wegen des zusätz­li­chen Bedar­fes an Ener­gie der durch die Ein­schrän­kun­gen an Gas­lie­fe­run­gen von den bis­he­ri­gen Quel­len nötig wur­de sol­len die Kraft­wer­ke nun erst an die­sem Wochen­en­de abge­schal­tet wer­den - die Betriebs­er­laub­nis läuft aus. Seit der Nukle­ar­ka­ta­stro­phe von Fuku­shi­ma im Jahr 2011 erhielt die Atom­kraft auch inter­na­tio­nal star­ken Gegen­wind. Jedoch gibt es auch Stim­men, die sich für den Erhalt der Atom­ener­gie aus­spre­chen – gera­de in Deutsch­land, wo der Strom­be­darf hoch ist und die Ener­gie­wen­de noch nicht voll­stän­dig umge­setzt ist.

War­um Deutsch­land nicht auf Atom­kraft ver­zich­ten sollte
bzw. wel­che Vor- und Nach­tei­le die­se Ener­gie­quel­le mit sich bringt.

Deutsch­lands Ener­gie­ver­sor­gung ist zu einem gro­ßen Teil von fos­si­len Brenn­stof­fen wie Öl, Koh­le und Gas abhän­gig. Die­se Brenn­stof­fe, ins­be­son­de­re die Braun­koh­le - sind nicht nur end­lich, son­dern auch schäd­lich für die Umwelt und das Kli­ma. Um die Kli­ma­zie­le zu errei­chen, muss Deutsch­land die Abhän­gig­keit von fos­si­len Brenn­stof­fen redu­zie­ren und auf erneu­er­ba­re Ener­gien setzen. 

Atom­kraft­wer­ke pro­du­zie­ren zuver­läs­sig und kon­ti­nu­ier­lich gro­ße Men­gen an Strom, ohne Treib­haus­gas­emis­sio­nen zu ver­ur­sa­chen. Sie kön­nen auch als Ergän­zung zu erneu­er­ba­ren Ener­gien die­nen, da sie auch dann Strom pro­du­zie­ren kön­nen, wenn Son­ne und Wind nicht ver­füg­bar sind. Das ist die Poli­tik in vie­len Län­dern der EU die rund um Deutsch­land her­um liegen.
Ins­be­son­de­re die deut­schen Atom­kraft­wer­ke unter­lie­gen den streng­sten Sicher­heits­vor­schrif­ten der Welt. Sie müs­sen regel­mä­ßi­ge Sicher­heits­in­spek­tio­nen durch­füh­ren und stren­ge Sicher­heits­stan­dards ein­hal­ten. In Deutsch­land gibt es auch ein umfas­sen­des System zur Über­wa­chung von Atom­kraft­wer­ken, um sicher­zu­stel­len, dass es kei­ne Sicher­heits­pro­ble­me gibt. 

Die Aus­wir­kun­gen von Stör­fäl­len in Deutsch­land und international.
Obwohl sehr sel­ten, haben Stör­fäl­le in Atom­kraft­wer­ken kata­stro­pha­le Aus­wir­kun­gen. Das Atom­kraft­werk in Tscher­no­byl, das 1986 explo­dier­te und schwe­re gesund­heit­li­che Schä­den und Umwelt­ver­schmut­zung ver­ur­sach­te. Das AKW Fuku­shi­ma in Japan, das durch ein Erd­be­ben und einen Tsu­na­mi beschä­digt wurde.
Trotz­dem haben Tech­no­lo­gie und Sicher­heits­stan­dards weit­rei­chen­de Fort­schrit­te gemacht, um das Risi­ko von Stör­fäl­len zu mini­mie­ren. Wenn sie - wie in den genann­ten Fäl­len auf­tra­ten - so war das ein Ver­sa­gen auf der Ebe­ne der Über­wa­chung: Mensch­li­ches Ver­sa­gen oder unzu­rei­chen­de Sicher­heits­pla­nung schon beim Bau, Inkauf­nah­me von mehr Risi­ken um die Ver­wirk­li­chung des Kraft­werks­baus nicht zu gefährden.

Atom­kraft als Brücken­tech­no­lo­gie zur Errei­chung der Klimaziele
Als emis­si­ons­ar­me Strom­quel­le ist Atom­kraft eine wich­ti­ge Brücken­tech­no­lo­gie auf dem Weg zur Redu­zie­rung der Treib­haus­gas­emis­sio­nen. Obwohl erneu­er­ba­re Ener­gien wie Wind und Son­ne in Zukunft eine grö­ße­re Rol­le spie­len wer­den, kön­nen Atom­kraft­wer­ke dazu bei­tra­gen, die Lücke zu schlie­ßen, bis erneu­er­ba­re Ener­gien genug Ener­gie lie­fern kön­nen, um die Nach­fra­ge voll­stän­dig zu decken.
Alter­na­ti­ven zur Atomkraft
Erneu­er­ba­re Ener­gien wie Wind- und Solar­ener­gie haben vie­le Vor­tei­le, ein­schließ­lich des Feh­lens von nuklea­ren Abfäl­len und der Abhän­gig­keit von Roh­stoff­im­por­ten. Sie haben jedoch auch Nach­tei­le wie eine inter­mit­tie­ren­de Lie­fe­rung und die Not­wen­dig­keit von Ener­gie­spei­cher­sy­ste­men. Es ist wich­tig, eine Mischung aus erneu­er­ba­ren Ener­gien und Atom­kraft in Betracht zu zie­hen, um eine sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­gung zu gewährleisten.
Anstatt also Koh­le­kraft­wer­ke mit gro­ßem CO2-Aus­stoß ein­zu­set­zen - wie es jetzt nötig ist um die Ener­gie­ver­sor­gung sicher­zu­stel­len - bräch­te Atom­strom die 'sau­be­re­re' Lösung. Für die paar Jah­re Wei­ter­ber­trieb fie­len die Abfäl­le nicht ins Gewicht und rund um uns her­um sind Atom­kraft­wer­ke mt sehr viel gerin­ge­rer Sicher­heits­tech­no­lo­gie im Ein­satz. Deren Bedro­hungs­po­ten­ti­al kön­nen wir nicht vermeiden!

Wie die Atom­ener­gie die Wett­be­werbs­fä­hig­keit Deutsch­lands beeinflusst 
Atom­kraft­wer­ke sind in der Lage, gro­ße Men­gen an Ener­gie zu pro­du­zie­ren und kön­nen dazu bei­tra­gen, die Ener­gie­un­ab­hän­gig­keit Deutsch­lands zu erhö­hen. Dies ver­bes­sert die Wett­be­werbs­fä­hig­keit Deutsch­lands und redu­ziert die Abhän­gig­keit von Rohstoffimporten.
Atom­kraft­wer­ke schaf­fen vie­le Arbeits­plät­ze in der Kern­ener­gie­in­du­strie und haben einen posi­ti­ven Ein­fluss auf das Wirtschaftswachstum.
Die Atom­in­du­strie ist auch ein wich­ti­ger Expor­teur von Tech­no­lo­gien, die in ande­ren Län­dern ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Durch den Erhalt von Atom­kraft­wer­ken in Deutsch­land kön­nen Arbeits­plät­ze und Wirt­schafts­wachs­tum gesi­chert werden.
Die welt­wei­te Nut­zung wird sich von selbst redu­zie­ren wenn die erneu­er­ba­ren Ener­gie­ge­win­nungs­me­tho­den nach und nach aus­ge­baut sind.

Atom­kraft ist ein wich­ti­ges The­ma, das welt­weit dis­ku­tiert wird.
Ins­be­son­de­re die Län­der Chi­na und Indi­en set­zen stark auf Atom­kraft, um ihre Ener­gie­ver­sor­gung sicher­zu­stel­len. In ande­ren Län­dern wie Frank­reich und Schwe­den ist Atom­kraft schon seit Jahr­zehn­ten ein fester Bestand­teil der Ener­gie­ver­sor­gung. Es ist wich­tig zu beden­ken, dass Atom­kraft­wer­ke eine enor­me Men­ge an Ener­gie pro­du­zie­ren, die nicht auf ein­fa­che Wei­se durch erneu­er­ba­re Ener­gien wie Wind und Son­ne ersetzt wer­den kann. Die glo­ba­le Nach­fra­ge nach Ener­gie steigt kon­ti­nu­ier­lich, und Atom­kraft­wer­ke kön­nen eine wich­ti­ge Rol­le dabei spie­len, die wach­sen­de Nach­fra­ge zu decken. 

Chi­na und Indi­en sind zwei Län­der, die in den letz­ten Jah­ren rapi­de gewach­sen sind und für die die Ener­gie­ver­sor­gung ein ent­schei­den­der Fak­tor für ihre wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung ist. Atom­kraft­wer­ke spie­len für die­se Län­der eine wesent­li­che Rol­le bei der Deckung ihres Ener­gie­be­darfs. Chi­na hat bei­spiels­wei­se 50 Atom­kraft­wer­ke in Betrieb und befin­det sich der­zeit im Bau von wei­te­ren 16. Indi­en hat 22 Atom­kraft­wer­ke, wei­te­re sind in Pla­nung oder im Bau.
Es ist wich­tig zu beto­nen, dass die­se Län­der den Umwelt­aspekt der Atom­kraft ernst neh­men, Erfah­run­gen aus dem Betrieb ein­flie­ßen las­sen, und Maß­nah­men ergrei­fen, um die Sicher­heit der Anla­gen zu gewähr­lei­sten. Sie set­zen auf moder­ne Tech­no­lo­gie und arbei­ten dar­an, die Sicher­heits­stan­dards wei­ter zu erhöhen.

Atom­kraft­wer­ke haben eine wich­ti­ge Rol­le bei der Deckung des welt­wei­ten Energiebedarfs.
Laut Schät­zun­gen der Inter­na­tio­na­len Ener­gie­agen­tur wird die Nach­fra­ge nach Ener­gie bis 2040 um fast 30 Pro­zent stei­gen. Atom­kraft­wer­ke kön­nen dabei hel­fen, die­se Nach­fra­ge zu decken.
Es ist jedoch wich­tig zu beto­nen, dass Atom­kraft nicht als ein­zi­ge Lösung für die Ener­gie­ver­sor­gung ange­se­hen wer­den soll­te. Erneu­er­ba­re Ener­gien wie Wind und Solar­ener­gie soll­ten wei­ter­ent­wickelt und aus­ge­baut wer­den, um das lang­fri­sti­ge Ziel der nach­hal­ti­gen Ener­gie­er­zeu­gung zu erreichen.

Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass die Ent­schei­dung über die Zukunft der Atom­kraft kon­tro­vers dis­ku­tiert wird. Es gibt Argu­men­te sowohl für als auch gegen die Nut­zung die­ser Ener­gie­quel­le. Letzt­end­lich wird es eine Fra­ge sein, die nicht nur wirt­schaft­li­che und poli­ti­sche Fak­to­ren, son­dern auch ethi­sche und mora­li­sche Aspek­te berück­sich­ti­gen muss. Es bleibt abzu­war­ten, wie sich die Dis­kus­si­on in den kom­men­den Jah­ren ent­wickeln wird und wel­che Ent­schei­dun­gen die Poli­tik tref­fen wird.


Vor allem die dog­ma­ti­sche Hal­tung der Par­tei "Die Grü­nen" sorgt dafür, dass para­do­xer­wei­se die Nut­zung von Koh­le zur Ener­gie­ge­win­nung - die sehr viel mehr CO2 aus­stößt - die 'sau­be­re' Atom­kraft erset­zen muss, die wegen der Abschal­tung nun weg­fällt.
 

{AI}
 

*update* [10.06.2023; 14:15h]
Hin­weis auf die Ent­ste­hung die­ses Artikels:
Gleich über die­sem *update* steht in geschwun­ge­nen Klam­mern {AI}, das bedeu­tet, dass der Text mit­tels künst­li­cher Intel­li­genz ver­fasst wur­de. Aller­dings habe ich stel­len­wei­se weit­ge­hen­de Ände­run­gen vor­ge­nom­men, ins­be­son­de­re fal­sche Fol­ge­run­gen und unbe­grün­de­te Schlüs­se aus den Fak­ten ver­än­dert. Gleich­wohl ist es ein Bei­spiel dafür, wie Inhal­te ohne jeden Auf­wand pro­du­ziert wer­den kön­nen - was mich zu der Über­le­gung ver­an­lasst hat, ob es unter die­sen Umstän­den noch sinn­voll ist wei­ter ein Web­log zu betrei­ben. Der Zwei­fel hält an.

*update* [29.06.2023; 00:15h]
Sie­he hier­zu auch → "Und wie hal­ten wir es in Zukunft mit der Energie?"

bookmark_borderDie Hoffnung stirbt zuletzt ....


{"click!" auf den Ban­ner führt zu einem ein­schlä­gi­gen Cartoon}

Der "Prä­si­dent" der näch­sten Kli­ma-Kon­fe­renz ist umstrit­ten.
So steht es eben­falls um die Hoff­nung auf Ergeb­nis­se, die wirk­li­chen Fort­schritt für das Welt­kli­ma brin­gen sollen.

Irgend­wie ist mir mul­mig zumu­te und aus 60plus Jah­ren an Erfah­rung zur Welt­ge­schich­te mag ich nicht so recht dar­an glau­ben, dass es in die­ser Ange­le­gen­heit gelingt die Nutz­nie­ßer der För­de­rung von Öl und Gas 'vom Sau­lus zum Pau­lus' zu konvertieren.

Den­noch:
Die Hoff­nung stirbt zuletzt ....