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Sich klamm­heim­lich mit Gleich­ge­sinn­ten zusam­men zu tun und über ande­re Blog­ger zu lästern ist frei­lich viel ein­fa­cher, als sich umfas­send zu infor­mie­ren. Bei­spiels­wei­se über das Phä­no­men, dass dum­me Men­schen immer glau­ben viel mehr zu wis­sen als wirk­lich gebil­de­te Per­so­nen, und dass sie sich selbst als beson­ders gebil­det bezeich­nen.
 
Einen Ruhr­ge­biets­dia­lekt zu beherr­schen ist nach all­ge­mei­nen Kri­te­ri­en für "Bil­dung" nicht rele­vant oder aner­kannt. Ich spre­che 'hes­si­schen Dia­lekt' wenn es denn sein muss - habe es aber noch nie als etwas Beson­de­res her­aus­ge­stellt, weil das aus mei­nen Kind­heits­ta­gen her­rührt, und ich nichts dafür lei­sten musste.

 
Zudem:
Wer seit vie­len Jah­ren im Inter­net schreibt stellt sich selbst ein Armuts­zeug­nis aus wenn fol­gen­der Satz fällt:

 
'..Dun­ning und Kru­ger – das (oder die) kann­te ich noch nicht, hab danach gegoo­gelt, und bin Dank Dei­nes Bei­tra­ges wie­der ein keli­nes klei­nes biss­chen „schlau­er“ ..'

 
Das wage ich zu bezwei­feln, denn wer in einem kur­zen Satz gleich zwei Feh­ler macht ist ent­we­der schlud­rig oder aber bestimmt 'nicht schlau'....

 

 

bookmark_borderAnspruch . . . .

Es gibt Din­ge in unser aller Leben, die erschei­nen völ­lig *nor­mal*.
 
Man erkennt nicht, dass sie irgend­wie wich­tig sein könn­ten.
 
Sie begeg­nen uns Tag für Tag ohne auf­fäl­lig zu sein.
 
Es ist so als ob ein dun­kel geklei­de­ter Mensch vor einer dunk­len Häu­ser­wand steht ....
 
Wenn er sich nicht bewegt fällt nie­man­dem auf, dass er da ist.
 

Vie­le Men­schen wun­dern sich dar­über, dass die Zahl der Ein­woh­ner unse­res Lan­des, die den Schar­la­ta­nen, den Rat­ten­fän­gern, den Ver­füh­rern von Rechts auf den Leim gehen, lang­sam aber ste­tig wächst. Dass so die Gefahr dro­hen­der wird die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land in einen auto­ri­tä­ren rechts-dik­ta­to­ri­schen Staat zu verwandeln.
Trotz immer mah­nen­de­ren Hin­wei­sen auf eine sol­che Ver­schie­bung des Spek­trums, trotz der abrut­schen­den Staats­we­sen wie Polen oder Ungarn in unse­rer Nach­bar­schaft, trotz des schlim­men Bei­spiels in den USA, das den Beweis erbracht hat, dass es nie­mals ein end­gül­ti­ges "NIE!" gibt.
 

Wie kann es sein, dass in einem Zeit­al­ter, in dem so viel Infor­ma­ti­on wie nie zuvor zur Ver­fü­gung steht, so weni­ge Men­schen davon Gebrauch machen sich umfas­send und aus­ge­wo­gen die­se Mög­lich­kei­ten zu bedie­nen? Es wer­den Aber­mil­lio­nen tweets, face­book-Ein­trä­ge und Bil­der­ge­schich­ten in den jewei­li­gen Platt­for­men ver­öf­fent­licht und doch - oder gera­de dadurch? - hat sich das poli­ti­sche Bewusst­sein in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eher ver­schlech­tert als ver­bes­sert.
 

Der Grund für den Man­gel ist so offen­sicht­lich,
dass man dar­über hin­weg­sieht:
 
Falsch­in­for­ma­tio­nen, Lügen­ge­schich­ten,
und bewuss­te Irre­füh­rung sind *gra­tis*!
 

Ernst­haf­te Berich­te, Erläu­te­run­gen zu Not­wen­dig­kei­ten des Staats­ge­sche­hens und der Grün­de für man­che der als über­zo­gen ein­ge­stuf­ten Ent­schei­dun­gen sind kurz gefasst erhält­lich, aber für die Mas­sen nicht ver­ständ­lich, es fehlt der 'Unter­bau', die Erklä­rung der Zusam­men­hän­ge - sol­che Infor­ma­tio­nen erhal­ten und kon­su­mie­ren daher nur die, die sie nicht so drin­gend brau­chen. Men­schen, die Zugang zu Medi­en haben, die hin­ter einer *paywall* lie­gen. Men­schen, die gewohnt sind sich selbst 'einen Reim auf das Gesche­hen' zu machen, weil es zu ihrer höhe­ren Aus­bil­dung gehör­te.
 


Über­le­gen Sie ein­mal:
 
Die Wer­be­sen­der sind gra­tis, ernst­haf­tes TV kostet Geld, Geld, das die Ärme­ren im Lan­de schmerz­lich ver­mis­sen, und daher sind sie den 'Staats­me­di­en' nicht grün, glau­ben gern die Paro­len der rech­ten Scharf­ma­cher, dort wür­den sie sowie­so nur belo­gen und betro­gen .... und dann lesen sie meh­re­re face­book posts die es so ähn­lich aus­drücken- und ihr Welt­bild wird mehr und mehr gefe­stigt. Bis sie schließ­lich nichts ande­res mehr an sich her­an las­sen als extre­me rech­te Bericht­erstat­tung, die oft den Namen nicht ver­dient, weil sie Stim­mungs­ma­che betreibt, nicht Infor­ma­ti­on bie­tet.
 

 

Jede Art von finan­zi­el­ler Beschrän­kung im Bereich der Infor­ma­ti­on nützt den rech­ten Kräf­ten im Lan­de. In ihren kosten­lo­sen 'Medi­en' wer­den rasch zu ler­nen­de Stich­wor­te ver­teilt, immer wie­der­holt und schließ­lich vom Publi­kum selbst ver­tre­ten.
 

Ein gewich­ti­ger Grund, war­um durch die Gier der Pri­vat­sen­der und Ver­la­ge - mit­tels Ver­brei­tung von Halb­wahr­hei­ten, die als "Nach­rich­ten" aus­ge­ge­ben wer­den - der Unter­gang der Demo­kra­tie beschleu­nigt wird.
 


 

bookmark_borderZur "Abwesenheitsnotiz"

Es gibt man­ches, was ich für völ­lig unver­ständ­lich erachte.

Das ist bei­spiels­wei­se die Schwie­rig­keit, eine Abwe­sen­heits­no­tiz an alle zu sen­den, die ein Mail schicken wäh­rend ich nicht da bin. Für meh­re­re Tage, ver­steht sich. Und des­we­gen nicht auf die elek­tro­ni­sche Post ant­wor­ten kann.

Anstatt immer neue 'fea­tures' für Com­pu­ter zu erfin­den und Pro­gram­me mit immer mehr Klei­nig­kei­ten, die allen­falls für *freaks* nütz­lich sind, voll zu stop­fen, soll­te ein­mal das Augen­merk auf so etwas wie die Abwe­sen­heits­mel­dung gerich­tet werden.

35 Jah­re E-Mail. Und noch immer ist eine Ein­stel­lung einer sol­chen Mit­tei­lung ein höchst umständ­li­ches Verfahren.

Wis­sen Sie, was mich noch mehr als das stört?

Wenn ich bei "thun­der­bird" exten­si­ons das Wort "Abwe­sen­heits­no­tiz" ein­ge­be kommt eine Feh­ler­mel­dung - dafür gäbe es kein "Add-on"!

Zum Haa­re raufen.
(Wenn man noch wel­che hat.)

bookmark_borderVon kruder "Logik" und "Unkenntnis",
die zu Verschwörungstheorien führt

" .. LOCKDOWN, Das töd­li­che Heil­mit­tel. Die Zahl der Coro­na-Toten stieg in vie­len Län­dern nicht vor, son­dern unmit­tel­bar nach Ver­hän­gung eines Lock­downs — was ler­nen wir dar­aus? .. Die jetzt ver­füg­ba­ren Mor­ta­li­täts­da­ten über die ersten Mona­te des Jah­res 2020 zei­gen einen schein­bar para­do­xen Zusam­men­hang: Sobald ein Lock­down ver­hängt wor­den war, stieg die Zahl der Todes­fäl­le sofort und rasant an. Wie ist das zu erklä­ren? .. " liest man in einem Arti­kel bei "Rubi­kon", einer ultra-rech­ten Plattform. 
 
Der Autor John Pospich­al [sein Arti­kel wur­de von der "Rubi­kon" Redak­ti­on über­setzt] hat sich die 'Finan­cial Times' charts her­ge­nom­men und dann dar­an die 'lock­down' Daten ver­knüpft. Ein Bei­spiel hier als Abbil­dung ["click!" vergrößert] 
 

Charts mit Zahl der über-normalen Todesfälle

Und sie­he da, bei allen Län­dern, die er in sei­ne Betrach­tung auf­ge­nom­men hat stie­gen die Infek­ti­ons­zah­len erst nach­dem der 'lock­down' erfolgt war. Gleich­sin­nig stieg natür­lich die Zahl der Todesfälle. 
 

Nun stel­len sich also (min­de­stens) zwei Fragen:

1. War­um wur­den nur die­se Län­der, und nicht alle euro­päi­schen Län­der ver­glei­chend betrachtet?
2. Ist es ein Beweis der Kau­sa­li­tät "'lock­down' = Anstieg der Todes­fäl­le"? (oder anders aus­ge­drückt: Bedin­gen 'lock­downs' wie sug­ge­riert Todesfälle?) 
 

Der Autor selbst gibt kei­ne Ant­wor­ten - er unter­stellt ledig­lich durch sei­ne Fra­ge­stel­lung es sei eine gemein­sa­me Akti­on in vie­len Län­dern, die immer etwa zur glei­chen Zeit der Pan­de­mie­si­tua­ti­on dort erfolgte. 
 

Charts mit Zahl der über-normalen Todesfälle

Über die genaue Absicht kann nur spe­ku­liert wer­den - das Ziel jeden­falls ist, die 'lock­down' Maß­nah­men zu dis­kre­di­tie­ren. So fin­den sich in der Gesell­schaft die­ser Aus­sa­ge und des Autors denn auch bekann­te *Pan­de­mie-Leug­ner* wie der Arzt Dr. Wodarg 
 
Doch nun zurück zu mei­nen zwei Fra­gen. Die Erste ist leicht zu beantworten:
Es ist eine Aus­wahl, die die Argu­men­ta­ti­on unter­stüt­zen soll. 
 
Bei der zwei­ten Fra­ge wird es schon kom­ple­xer. Hier setzt das ein, was in der Über­schrift bereits ange­deu­tet wur­de. Es ist eine fal­sche Zuord­nung von Ursa­che und Wir­kung! Die hier von einem Lai­en getrof­fen wur­de, der offen­bar, und aus sei­nen Fra­gen ver­deut­licht, kei­ne Ahnung vom Infek­ti­ons­ge­sche­hen, von Latenz und Inku­ba­ti­ons­zeit hat. 
 
Wenn sich eine Anzahl von Men­schen gegen­sei­tig ange­steckt hat kommt es natür­lich nicht sofort, also am näch­sten Tag zu Sym­pto­men der Erkran­kung. Obwohl der Mensch schon Erre­ger in sich hat, die anfan­gen sich expo­nen­ti­ell zu ver­meh­ren. In die­se Zeit zwi­schen Ansteckung und Aus­bruch fiel - das ist die ein­fa­che und logi­sche Erklä­rung - der 'lock­down'! Es han­delt sich also um ein zeit­ver­zö­ger­tes Ereignis. 
 
Weil es bis dahin den Behör­den klar war, wie umfas­send und gefähr­lich die Pan­de­mie ist, haben sie ein 'lock­down' angeordnet. 
 


Mass­nah­men erfolg­ten also erst mit Ver­zö­ge­rung, als sich schon sehr vie­le Men­schen gegen­sei­tig ange­steckt hat­ten. Der *PEAK*, die Spit­ze der Zahl der Todes­fäl­le, resul­tiert aus der Inku­ba­ti­ons­zeit zwi­schen Ansteckung und vol­lem Aus­bruch der Erkran­kung.
 

 
 
Was geflis­sent­lich ver­schwie­gen oder weg­ge­las­sen wur­de ist die Tat­sa­che, dass in allen genann­ten Bei­spie­len durch den 'lock­down' das wei­te­re Anstei­gen der Infek­ti­ons­zah­len ver­mie­den wer­den konn­te - wäh­rend in den USA, mit sei­nen aus wirt­schaft­li­chen Über­le­gun­gen halb­her­zi­gen Maß­nah­men - die Zahl der Infek­tio­nen und die Zahl der Toten immer noch ansteigt. 
 


Die Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit die­ser Pro­pa­gan­da gegen 'lock­down' (und Mas­ken­tra­gen, in wei­te­ren Ver­öf­fent­li­chun­gen die­ser Platt­form "Rubi­kon") ist auf Unwis­sen­heit und man­gel­haf­te Erkennt­nis des­sen begrün­det, was ein Virus bei sei­nem Ein­drin­gen anstellt um sich zu ver­meh­ren und wie lan­ge es braucht, um einen Men­schen im Zwei­fels­fal­le zu töten.
 

 
 
Nachsatz:
Der Autor befin­det sich aller­dings in *bester Gesell­schaft*, näm­lich mit sei­nem Prä­si­den­ten, der ja behaup­tet, wenn man weni­ger Test durch­führ­te sei­en auch weni­ger Fäl­le von Coro­na­in­fek­tio­nen zu ver­zeich­nen - was soll man ande­res von einem Men­schen erwar­ten, der sich selbst als "sta­bi­les Genie" bezeichnet?
 

Sie­he hierzu:
Kur­ze Dar­stel­lung der Immun­ab­wehr- wie u.a. Viren unschäd­lich gemacht wer­den (I).


Kur­ze Dar­stel­lung der Immun­ab­wehr- wie u.a. Viren unschäd­lich gemacht wer­den (II).


Oh, die­se Expertenflut!*update* [18.04.2020; 11:00h]
 

bookmark_borderHaben Sie sich schon einmal gefragt wie die Haut von menschenähnlichen Robotern aussehen und sich anfühlen wird, welche Eigenschaften sie haben soll?

Wenn in Fil­men Robo­ter auf­tau­chen sind sie oft 'men­schen­ähn­lich', sie wur­den in der Ver­gan­gen­heit ja stets von Men­schen dar­ge­stellt - und da wur­de besten­falls ein­mal die Haut­far­be oder Struk­tur ein wenig vari­iert. Mit der digi­ta­len Ani­ma­ti­on eröff­ne­ten sich ganz neue Dimen­sio­nen, unzäh­li­che Vari­an­ten und ein kom­plett ver­blüf­fen­des "Ali­en" Aus­se­hen wur­den plötz­lich machbar ....

Doch wie sieht es der­zeit in der Wirk­lich­keit des All­tags aus? Die Sex­pup­pen­her­stel­ler ver­ar­bei­ten ver­schie­de­ne sili­kon­ba­sier­te Stof­fe, um die tech­nisch gestal­te­ten 'Damen' - meist sind es wohl Damen, aber es gibt in dem Bereich mitt­ler­wei­le auch männ­li­che Pup­pen - etwas 'grif­fi­ger' und 'wär­mer' zu machen. Dabei muss natür­lich noch auf Hygie­ne geach­tet wer­den, und so man­cher Lover wird nicht gera­de zim­per­lich mit sei­ner Sili­kon­fee umgehen ....

Da trifft es sich doch gut, dass wie­der ein­mal die Natur eine Lösung lie­fer­te, die, etwas ver­fei­nert im che­mi­schen Labor, eine Ant­wort auf vie­le der unge­lö­sten Eigen­schafts­ver­bes­se­rungs­fra­gen bei robo­ti­schen Maschi­nen in Men­schen­ge­stalt versprechen. 

Wie in einem Arti­kel bei "Chemie.de" mit dem Titel "Tin­ten­fisch inspi­rier­tes Mate­ri­al heilt sekun­den­schnell" zu lesen ist, kommt zu allen son­sti­gen guten Eigen­schaf­ten der neu gestal­te­ten Sub­stanz, die als Haut genutzt wer­den soll, noch eine ver­blüf­fen­de Eigen­schaft hin­zu, die uns als Men­schen nei­disch wer­den lässt:

Die­se "Kunst­haut" heilt in Sekun­den­schnel­le, ohne spä­ter Spu­ren einer Ver­let­zung zu hin­ter­las­sen! Dazu heißt es im Text dort:

" .. Ein wei­ches Mate­ri­al, das sich augen­blick­lich selbst heilt, ist kei­ne Fik­ti­on mehr, son­dern Rea­li­tät. Ein Team von Wis­sen­schaft­lern am Max-Planck-Insti­tut für Intel­li­gen­te Syste­me und der Penn­syl­va­nia Sta­te Uni­ver­si­ty ver­än­dert die Nano­struk­tur eines neu­en dehn­ba­ren Mate­ri­als so lan­ge, bis es sei­ne Struk­tur und Eigen­schaf­ten wie­der voll­stän­dig zurück­er­hal­ten kann, nach­dem es zer­schnit­ten oder durch­sto­chen wur­de. Das von Tin­ten­fi­schen inspi­rier­te Mate­ri­al könn­te das For­schungs­ge­biet der Soft Robo­tik revolutionieren .. "

 

bookmark_borderÜber die moderne "Leisetreterei"

Mei­ne Defi­ni­ti­on von "Lei­se­tre­te­rei":

- Heimlichtuer(-ei).
- Unter-den-Teppich-Kehrer.
- Um-jeden-Preis-Streit-Vermeider.

[Da bleibt DUDEN bei Wort­be­deu­tun­gen 'sprach­los'.]

Pro­vo­kant zu sein und einen Stand­punkt zu ver­tre­ten kostet Sympathie.

Vor allem von jenen Zeit­ge­nos­sen, die in der Zeit auf­ge­wach­sen sind, in der in Kin­der­gär­ten und Schu­len das "und-nun-ver­tragt-euch-und-gebt-euch-die Hand"-Man­tra dazu die­nen soll­te jed­we­den offe­nen Kon­flikt zu ver­mei­den. Kom­pro­miss um des Kom­pro­mis­ses wil­len. Nicht die Klä­rung eines Sach­ver­hal­tes oder eines schlech­ten, not­wen­di­ger­wei­se zu kor­ri­gie­ren­den Ver­hal­tens war (und ist?) das Ziel, son­dern "Frie­de-Freu­de-Eier­ku­chen-wir-haben-uns-alle-lieb"!

Pro­vo­kant zu sein und einen Stand­punkt zu ver­tre­ten kostet Sympathie.

Obsie­gen macht, dass Ande­re unter­lie­gen. Unter­lie­gen ist ein schlech­tes Gefühl, selbst wenn es gerecht­fer­tigt ist. Wer unter­le­gen ist sinnt oft, anstatt zu über­le­gen ob das gerecht­fer­tigt war, danach die Schar­te aus­zu­wet­zen und irgend­wie Genug­tu­ung zu errei­chen. Da kom­men dann Schein­ar­gu­men­te, unsin­ni­ge Ver­glei­che und 'what-about-ism' zum Ein­satz. Dar­über wird dann geflis­sent­lich 'ver­ges­sen', das zugrun­de lie­gen­de Pro­blem end­gül­tig zu lösen und in "rich­tig" und "falsch" zu unterteilen!

Pro­vo­kant zu sein und einen Stand­punkt zu ver­tre­ten kostet Sympathie.

In einer Zeit, in der es heißt rosa­ro­te Freund­schafts­bän­der zu knüp­fen, nach dem Guten zu suchen und das Schlech­te der Welt zu ver­drän­gen, sich zu amü­sie­ren anstatt an der Bes­se­rung der Feh­ler und Pro­ble­me zu arbei­ten, ist jede Art von abwei­chen­der Über­le­gung schlicht "uner­wünscht".

Kon­sum und Wohl­ge­fühl durch Ablen­kung von der Wirk­lich­keit tre­ten anstel­le einer Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Übel der Welt, mit all den Unge­rech­tig­kei­ten und mit der All­macht von poli­ti­schem System und sei­nen Strukturen.
"Ver­drän­gen, ver­nei­nen, ver­ges­sen," heißt die - unaus­ge­spro­che­ne - Leit­li­nie der Gesellschaft:
"Wie­so soll ich mich damit befas­sen, dar­über auf­re­gen, da mei­ne Ruhe riskieren
- das sol­len Ande­re tun, die für den Job bezahlt wer­den!"¹

Daher:
Lie­ber pro­vo­kant und ehr­lich als hin­ter­tux
² und verlogen!

¹ Der Tod demo­kra­ti­scher Struk­tur ist so besiegelt.
² hin­ter­häl­tig, verschlagen

bookmark_borderWie es in China aussieht
*update* [30.07.2020]

Haben Sie eine Vor­stel­lung wie es aktu­ell in Chi­na aussieht?
Sehen Sie, die hat­te ich auch nicht.
Sicher, ein paar Tem­pel­bil­der und öffent­li­che Plät­ze, aber das war's auch schon.

Bis ich die­ses Video von einem Bekann­ten als Link bekam:
http://www.vonsulecki.com/Bilder_2020/07_2020/VIDEO-2020-03-26-11-48-37.mp4

War­um, so fra­ge ich mich, gibt es bei uns in den offi­zi­el­len Quel­len / Medi­en so wenig Infor­ma­ti­on zu die­sem Land? So wie das aus­sieht, ist es ganz offen­sicht­lich nicht nur eine Regi­on die 'flo­riert', son­dern es ist eine all­ge­mei­ne Entwicklung.

Ver­gli­chen mit der Mono­to­nie man­cher unse­rer Städ­te - mit Zweck­bau­ten wohin man schaut, aus­tausch­bar und archi­tek­to­nisch trist - legt man in Chi­na offen­bar Wert auf Funk­ti­on und Ästhetik. 

bookmark_border (I) Ein Wagnis ....

Es sei, so wur­de mir geschrie­ben, ein unab­seh­ba­res Aben­teu­er und nicht zu unter­schät­zen­des Risi­ko in *mei­nem Alter* das Wag­nis ein­zu­ge­hen noch ein­mal ein Haus zu bau­en. Der 'Kampf' mit Behör­den, das unbe­stimm­te War­ten auf Hand­werks­lei­stun­gen und die stets dro­hen­de Gefahr die Fer­tig­stel­lung nicht mehr zu erle­ben .... und über­haupt sol­le ich doch lie­ber mei­nen Ruhe­stand genie­ssen und mir nicht noch SOWAS aufbürden.

Da ich aller­dings ein starr­sin­ni­ger Knie­sel und gran­ti­ger Alter bin, der sich nicht mehr nur noch sel­ten beleh­ren lässt, mache ich es trotz­dem. Bis­her näm­lich habe ich von all den wohl­mei­nen­den Rat­ge­bern noch kein stich­hal­ti­ges Argu­ment gehört, das mich hät­te über­zeu­gen kön­nen, von dem Vor­ha­ben abzulassen.

Sei­en Sie gespannt auf die Fortsetzung ....
und schlie­ssen Sie mich in ihr Nacht­ge­bet ein wün­schen Sie mir Glück
für das Vorhaben.

bookmark_borderHätten Sie's gedacht ....

Hät­ten Sie's gedacht, dass es sowas gibt? 

Vor eini­ger Zeit habe ich mir Hosen gekauft, aus USA.
Warum?
Weil die Shorts, die ich hier kau­fen kann min­de­stens eine, oft sogar zwei Gür­tel­schlau­fen weni­ger haben und außer schwarz und beige kei­ne ande­re Far­be zu haben ist wenn die Grö­ße über 3832 liegt. 

So, als ob man von da an - Ätsch! - in Sack und Lum­pen gehen muss. 

Bis­her hat­te ich immer Glück, ich bekam das gelie­fert, was ich bestellt hatte.
Gestern aller­dings hat­te das Glück ein Ende.

Da bekam ich fol­gen­den Arti­kel geliefert:


"click!" ver­grö­ßert


"Sil­ver" is the new "Blue"
....
.... das könn­te glatt der Titel für eine neue TV Sen­dung werden.

bookmark_borderDie Sonne bringt es an den Tag .....

An einem schö­nen Som­mer­tag spa­zie­ren zu gehen und sich am Gesang der Vögel zu erfreu­en ist wahr­haf­tig ent­span­nend und beru­hi­gend. Nach einer Wei­le braucht man dann aller­dings zwi­schen­durch eine klei­ne Pau­se - und wohl dem, der in einem Ort wohnt, in dem dafür von der Stadt oder finanz­kräf­ti­gen Bür­gern als Mäze­nen, Bän­ke auf­ge­stellt wur­den um das zu ermöglichen.

So saß ich gestern auf einer die­ser Bän­ke und ließ mei­nen Blick schwei­fen, wun­der­schö­ne alte Pla­ta­nen, mit Stamm­durch­mes­sern, die so groß sind, dass zwei Erwach­se­ne sie nicht umfas­sen kön­nen. Uralte Nadel­bäu­me, die fast 40 m in den Him­mel ragen .... und dann fiel mein Blick auf eine Häu­ser­wand, die, von der Son­ne beleuch­tet, das Mau­er­werk irgend­wie unge­wöhn­lich erschei­nen ließ.

Unre­gel­mä­ßig­kei­ten in der Flä­che der Wand, in den ein­zel­nen Posi­tio­nen der Stei­ne zuein­an­der, die erst durch die Son­ne in Erschei­nung traten.

Als ich das sah schoss mir die Fra­ge durch den Kopf, ob das denn noch aus­rei­chend fest sei, um das Haus zu stüt­zen, die Wand sta­bil zu hal­ten und das Gewicht von sich selbst und der wei­te­ren Geschos­se, ins­ge­samt drei, dar­über zu tragen. 

War da nur der Mau­rer bei sei­ner Arbeit ange­trun­ken, oder han­delt es sich um eine Insta­bi­li­tät des Bau­wer­kes, die eine Gefahr für die Bewoh­ner dar­stellt? Gegen erste­re The­se spricht, dass die­se Ver­for­mun­gen der Wän­de an wei­te­ren Stel­len an dem Bau­werk zu sehen waren. Das spricht für feh­ler­haf­ten Mör­tel, der nicht mehr in der Lage ist die Stei­ne in ordent­li­cher, waa­ge­rech­ter und ver­ti­ka­ler Rich­tung zu halten.
["click!" auf das Bild vergrößert]
Nun über­le­ge ich, ob ich da etwas tun sollte.
Was mei­nen Sie? Raus­hal­ten oder ver­su­chen zu ermit­teln wem das Gebäu­de gehört, oder gar die Stadt, das Bau­amt verständigen? 

bookmark_borderÜber den Versuch ein totes Pferd zu reiten ....
[The attempt to ride a dead horse ....]

[screen shot] 

Ken­nen Sie die­se Analogie?

Wahr­schein­lich schon, oder min­de­stens eine Vari­an­te zu den vor­ge­schla­ge­nen Möglichkeiten.
Hier eini­ge Beispiele:
- Eine pas­sen­de­re Peit­sche einsetzen;
- Den Rei­ter wechseln;
- Dem Pferd mit Fut­ter­ent­zug drohen;
- Eine Arbeits­grup­pe grün­den um das Pferd zu studieren;
- Das Pferd als "lebend-aber-beschränkt-belast­bar" einstufen;
- Einen Sub­un­ter­neh­mer enga­gie­ren um das Pferd zu reiten;
- Eine Stu­di­en­rei­se anset­zen, um anders­wo zu sehen, wie man tote Pfer­de reitet.
- Umstel­lung aller Para­me­ter die ein Pferd für "tot" erklären;
- Eine Stu­die initi­ie­ren, die prüft ob leich­te­re Rei­ter die Lei­stung des Pfer­des verbessern.

Die ersten 100 'akti­ven' "two­day" Blogs 
[screen shot; "click!" vergrößert ] 

Die 'com­mu­ni­ty' besteht aus 67010 Blogs, so ist es bei two­day zu lesen. Davon sind - groß­zü­gig geschätzt - noch kei­ne hun­dert Blogs in den letz­ten 12 Mona­ten aktiv gewesen.
Wirk­lich dau­er­haft *aktiv* sind zwei Hän­de voll Blog­ger. Die Hälf­te betreibt Blogs anders­wo und spie­gelt bzw. ver­linkt ledig­lich die Inhal­te zu ihren alten "two­day" Blogs. An der der­zei­ti­gen Dis­kus­si­on wie "two­day" zu bele­ben sei betei­li­gen sich bis­her vier(!) Blogger:innen, von denen zwei ihre Blogs schon auf "word­press" bzw. "blog­ger" umge­stellt haben, und daher nur zu "two­day" ver­lin­ken. Ein Wei­te­rer taucht höchst spo­ra­disch auf.

Des­we­gen, und um zum Anfang zurück zu kommen:


Wenn man erkennt,
dass man ein totes Pferd reitet,
ist es das Beste abzusteigen. 

 

 
Noch mehr → "totes Pferd" Ideen